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AN/1667/2022

Klimaschutzkooperation mit der TH Köln

FDP/KSG Anfrage nach § 4 22.09.2022

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 26.01.2023, TOP 1.1

FDP Anfrage nach § 4

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FDP Anfrage nach § 4

3481 Zeichen

www.FDP-Koeln.de 
 
An die Oberbürgermeisterin 
Frau Henriette Reker 
 
An die Vorsitzende des 
Ausschusses Klima, Umwelt und Grün 
Frau Denise Abè 
 
 
Rathaus · 50667 Köln  
Fon 0221. 221-23830 
Fax 0221. 221-23833 
fdp-fraktion@stadt-koeln.de 
www.fdp-koeln.de 
 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 22.09.2022 
AN/1667/2022 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 29.09.2022 
 
Klimaschutzkooperation mit der TH Köln 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
sehr geehrte Frau Vorsitzende, 
 
die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet sie darum, folgende Anfrage auf die Tagesord-
nung der kommenden Sitzung des Ausschusses Klima, Umwelt und Grün am 29. September 
2022 zu setzen. 
 
Am 2.3.2021 veröffentlichte die Stadt die Kooperation der Verwaltung mit dem Cologne Insti-
tute for Renewable Energy (CIRE, Prof Stadler, Prof. Waffenschmidt) der TH Köln. Voraus-
gegangen war ein „erfolgreiches Projekt zur Ermittlung von Datengrundlagen zur strategi-
schen Energieplanung der Stadt Köln“. Die Stadt Köln verfüge so „über ein vollständiges 
Solarkataster sowie über ein Wärme- und Kältebedarfskataster, in dem jedes Gebäude im 
Stadtgebiet anhand von öffentlich zugänglichen Informationen der Liegenschaftskataster und 
der Baujahre energetisch bewertet wird“. Über Google Scholar konnte nur das Projekt von 
Rheinenergie, TH Köln und D’Appolonia zur Wärmegewinnung aus Abwasser gefunden wer-
den. 
 
In einem Buchbeitrag „Urban Energy Storage and Sector Coupling“ (2018) skizziert Prof. 
Stadler (CIRE, TH Köln) den Transformationsprozess, vor dem Städte wie Köln stehen: „In 
diesem Kapitel werden  die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten der Energiespeicherung 
erörtert.[…] Anschließend erörtern die Autoren die Notwendigkeit der Kombination und Kopp-
lung der verschiedenen Energiesektoren für Strom, Wärme, Kälte, Gas und Verkehr.“ 
 
Wir fragen nun, eineinhalb Jahre nach der Pressemitteilung der Stadt: 
 
1. Wieviel Studierende haben von dem Angebot Gebrauch gemacht, Praxissemester, Mas-
terprojekte oder Abschlussarbeiten in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln durchzuführen? 
 
2. Inwieweit sind die erstellten Kataster und die mit Studierenden durchgeführten Arbeiten für 
Politik und Öffentlichkeit zugänglich? 
FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

- 2 - 
www.FDP-Koeln.de 
 
3. Die Klimastrategie der Stadt Köln wird in der politischen Wahrnehmung stark von den 
Gutachtern von Gertec und Wuppertal Institut dominiert. Welche Rolle spielen TH Köln 
(CIRE) und Universität zu Köln (z. B. Energiewirtschaftliches Forschungsinstitut) mit ihrer 
großen Zahl an ortskundigen Studierenden bei der Konzeption der Energiewende in Köln 
und welche Rolle können sie in der Zukunft spielen? 
 
4. Der Text von Prof. Stadler spricht von „unbegrenzten Möglichkeiten der Energiespeiche-
rung“: Wie haben sich die Kapazitäten der Energiespeicherung in Köln (soweit der stadteige-
nen Rheinischen Netzgesellschaft bekannt) in den letzten Jahren entwickelt? 
 
5. Wie haben sich die für Energieerzeugung und Energiespeicher abgeflossenen Fördermit-
tel (Stadt Köln und Rheinenergie) entwickelt und wie viele Anträge auf Förderung von Ener-
gieerzeugungsanlagen und Energiespeichern (Anzahl, Leistung, Speicherkapazität) liegen 
der Verwaltung noch zur Bearbeitung vor? 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
Gez. Ulrich Breite      Dr. Rolf Albach 
Fraktionsgeschäftsführer     Umweltpolitischer Sprecher

Beratungsverlauf (1)

26.01.2023 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 1.1 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1667/2022
Typ
FDP/KSG Anfrage nach § 4
Datum
22.09.2022
Erstellt
20.09.2022 16:07