2015/0199
1. Systematische Erfassung der denkmalwerten Bausubstanz gemäß § 4 Abs 2 Ziffer 3 und 4 Hessisches Denkmalschutzgesetz (HDSchG) 2. Benehmensherstellung mit den Gemeinden gemäß § 10 Abs. 3 HdSchG vor Eintragung in das Denkmalbuch
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Punkt 20: 1. Systematische Erfassung der denkmalwerten Bausubstanz gemäß § 4 Abs 2 Ziffer 3 und 4 Hessisches Denkmalschutzgesetz (HDSchG) 2. Benehmensherstellung mit den Gemeinden gemäß § 10 Abs. 3 HdSchG vor Eintragung in das Denkmalbuch (V-Nr. 2015/0199) Gegen die Stimme der FDP-Fraktion empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordneten- versammlung, der Vorlage zuzustimmen.
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Punkt 11: 1. Systematische Erfassung der denkmalwerten Bausubstanz gemäß § 4 Abs 2 Ziffer 3 und 4 Hessisches Denkmalschutzgesetz (HDSchG) 2. Benehmensherstellung mit den Gemeinden gemäß § 10 Abs. 3 HdSchG vor Eintragung in das Denkmalbuch (V-Nr. 2015/0199) Bei Stimmenthaltung der Fraktion UFFBASSE empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordneten-versammlung, der Vorlage zuzustimmen.
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33427 Zeichen
Stadt Darmstadt
...5
JIEFF
Erre
rrer
ll Eerer
!
Nacherfassung denkmalgeschützter Objekte in Darmstadt 2013
Ergänzung der Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland
- Kulturdenkmäler in Hessen - Stadt Darmstadt - 1994
Bearbeitung der Nacherfassung: Nikolaus Heiss im Auftrag des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen in Zusammenarbeit mit Mona Sauer
Nr,
Nacherfassung Kulturdenkmäler Darmstadt Stand 25.03.2013
Adresse
[Alicenstraße 20 a
Flurstück
_]F1.3
Fist. 1288/1
|Gegenstand
[Status
[Wand- und Deckenmalerei im Treppenhaus
(Eingangszone) aus der Zeit des
Späthistorismus der 1890er Jahre.
KD (k)
Sachteil
Alter Dieburger Weg 24
_ [Alter Friedhof
[Alter Friedhof
Alter Friedhof
Alter Friedhof
Alter Friedhof
FI.9
FISt.17/3
Die ehemalige Forsthofreite "Sommersgrund",
bestehend aus eingeschossigem Hauptgebäude
und Stallgebäude im Stil der Heimatlichen
Bauweise.
KD (k,g)
|Grabmal „Eberle“ -| C 8, Grabstele mit
Bronzerelief einer Trauernden von Wilhelm
Lehmbruck aus dem Jahr 1909.
Grabmal „Heim“, IE 146, Grabstätte des
Darmstädter Malers Heinz Heim mit bronzener
Reliefplatte von Ludwig Habich um 1900.
KD (k)
KD (k.g)
Grabmal Schneider/Neumann', II P 74,
historistischer marmorner Grabstein vom Ende
des 19. Jahrhundert mit Steinrelief einer
knienden Frauengestalt.
KD (k)
|Grabmal Denuleth/Ellenberger, III F 101,
monumentale trauernde Frauengestalt aus
Sandstein, geschaffen von Carl Scholl Ende des
19. Jahrhunderts.
KD (k)
Grabmal "Traiser"- III Rondell Süd (ehem.| C
60), spätklassizistische Grabstele von 1834 in
Sandstein aus der Frühzeit des Alten Friedhofs.
KD (k,g)
Alter Friedhof
Grabmal "Dubois/Hügel“ Ill Mauer 113,
historistische Grabstele vom Ende des 19.
Jahrhunderts aus schwarzem Granit mit
|marmornem Relief eines betenden Engels.
KD (k)
Alter Friedhof
|Am Elfengrund 49
Gem, Eb. FI. 22
FISt. 1794
Grabmal „Eilers“ - IV H 24, monumentale
Grabstele mit rundem bronzenem Portraitrelief
des großherzoglichen Kammersängers Albert
Eilers und davor stehender Frauenfigur aus
Bronze. Bildhauer Carl Krauß, Aachen.
Wohnhaus eineinhalbgeschossig, giebelständig
mit Kniestock um 1910 im Stil der Heimatlichen
Bauweise.
KD (k,g)
11
12
Am Elfengrund 50
Gem. Eb. FI. 22
FISt. 86/1
Am Elfengrund 54
|Gem. Eb. FI. 22
FISt. 84/3
13
14
Am Elfengrund 56
Gem. Eb. Fl. 22
FISt. 83/3
Am Elfengrund 60
Gem. Eb. FI. 22
FISt. 68/3
15
Am Elfengrund 65
Gem. Eb. FI. 22
FISt. 149/1
Stattliche breitgelagerte, zweigeschossige Villa
aus der Zeit um 1910 mit neoklassizistischen
|Architekturelementen.
\Südlicher Teil eines eingeschossigen Doppel-
Wohnhauses um 1910 mit
biberschwanzgedecktem Walmdach.
Neoklassizistische Einflüsse.
KD (k)
IKD (k)
[Nördlicher Teil eines eingeschossigen Doppel-
Wohnhauses um 1910 mit
biberschwanzgedecktem Walmdach.
Neoklassizistische Einflüsse.
Giebelständiges eineinhalbgeschossiges
Wohnhaus um 1910 im Stil der Heimatlichen
Bauweise. on
Zweigeschossige Villa um 1910 mit Zeltdach in
traditionalistischer Architektur.
KD (k)
KD (k)
KD (k)
Nacherfassung Kulturdenkmäler Darmstadt Stand 25.03.2013
16 \Annastraße 15 [Fı.5 Garten Villa Merck, Sachteil Brunnen. "Der KD (k)
|FISt. 391 |Elfenschreck" ein Frühwerk des Künstlers
Bu nn Hermann Obrist von1893. _ |
17 \Arheilger Mühlchen Gem. Arh. Fl. Ehemaliger herrschaftlicher Fischteich KD (g)
Wen vermutlich des 15. Jh. 1924 Ausbau als
_ ' Gemeindeschwimmbad. u u
18 |Aschaffenburger FI. 76 Rotes Sandsteinkreuz auf Sockel umgeben von |KD (g)
Straße/Oppermanns- FISt;14 Steinbänken. Vermutlich Mitte des 18. Jh. als
wiesenschneise Erinnerung an einen ermordeten Reisenden
on oder Pilgerer. u DEE
19 |Auf der Marienhöhe Gem. Eb. FL21 |Brunnenanlage Wasserwerk Eberstadt von 1928|KD (kt)
(gegenüber Haus Nr. 7) St. 451 in expressionistischer Architektur gestaltet.
20 |Beckstraße Woogsdamm Fi. 1Fist. 2119, |In Sandstein gefasster Tunnel von 1788 unter |KD (k.t,g)
Darmbachtunnel Pilz dem Woogsdamm als Durchlass für den
\ Darmbach ‚ 1886 erneuert. u
21 |Berliner Allee 5 Fl. 17 Künstlerisch gestaltete Brunnenanlage der KD (k)
u |FSt.6411539 4950er Jahre on u
22 Berliner Allee 8 Fl. 17 Zwei Säulen mit 30 Reliefplatten vom KD (k)
FISt. 64/44 ehemaligen ABC-Verlag, geschaffen von
Marianne Lüdicke 1963. Heute als freistehende
Säulen in der Grünfläche vor dem Gebäude.
123 Bessunger-/ Mietwohngebäude des späten 19. Jh. GA (k)
Heidelberger Straße Bessunger Straße 75-115 (ungrd.) 82-118 (grd.),
Gesamtanlage Heidelberger Straße 83-125 (ungrd.) 64-106 |
(grd.), Im Wingert 1, Sandbergstraße 45-53
(ungrd.) 44-64 (grd.), Forstmeisterstraße 2, 4,
11
24 |Bismarckstraße 11 A. 3 Stattliches späthistoristisches Mietwohngebäude |KD (k,s)
|FlSt. 14543 [om Ende des 19. Jh.
25 [Bismarckstraße 86 FI. 16 Städtebaulich dominanter Feuerwehr-Turm im \KD (k,s)
Bist 1 typischen Stil der 1950er Jahre und künstlerisch
gestaltetes Wandmosaik auf dem
ö Verwaltungsbau. |
26 |Brückenschneise FI. 25, 68, 69, 70 Rundbogige Eisenbahnbrücke aus rotem KD (g,t)
Sandstein über die Brückenschneise, um 1870
27 |Cooperstraße FI. 58 Vier zentrale Gebäude der ehemaligen Cambrai-|GA (g,k)
Gesamtanlage Bis an und Freiher von Fritsch-Kaserne von 1937 und
| 1938 mit repräsentativem Platz.
28 |Danziger Platz Fl. Kiosk in der typischen Formensprache der KD (k)
Am Südbahnhof FISt. 319131 |4950er Jahre mit nierentischartig
| |geschwungenem Dach.
29 |Dieburger Straße |Fl.2 FISt. 1546, |Überrest des ehemals vom Darmstädter KD (gt)
Da Schloss bis zum Heiligkreuzberg reichenden
1556 " "Brauertunnels" etwa 6 Meter unterhalb der
Dieburger Straße mit einer Länge von ca. 400
| | | Metern. |
30 |Dieburger Straße 73, 75 }. 2 FiSt. 161/4, |Ehemalige Brauereikeller aus dem 19. Jh. KD (gt)
Lucasweg 6 LES
31 |Dieburger Straße 77 Fl. 2 FISt. Ehemalige Brauereikeller aus dem 19. Jh. KO (gt) |
bis 87 159/3, 156/13
32 |Dieburger Straße 94 -_ ar Ehemalige Brauereikeller aus dem 19. Jh. IKD (gi)
- | = er
33 \Dieburger Straße 199 FI. 10 Dieburger Straße 199, Häuser B,D, F,G,H, GA (k)
Gesamtanlage FISt.56/3 ‚Altenwohnanlage mit vier Atriumhäusern von
11963 bis 1965, Architekt Fritz Soeder.
Nacherfassung Kulturdenkmäler Darmstadt Stand 25.03.2013
34 |Dieburger Straße 241 FI. 28 [Reithalle mit einer doppelschaligen [KD (t,k)
FISt. 593 freispannenden Gewölbekonstruktion aus Stahl
IE _ Bu vom Beginn des 20. Jh. |
35 \Dornheimer Weg nördlich |F}. 37 Zwei 9- und 23-ständige Lokomotiv- KD (kit)
dEBUWEE) Rundschuppen mit Drehscheibe als Teil des
L. neuen Hauptbahnhofs von 1912.
36 |Dornheimer Weg 21 Fl.37 2 ehemalige Gebäude des IKD (g,t,k)
FISt 10021 |Lokomotivausbesserungswerks von 1912, heute
Kasernengebäude westlich Nr. 21.
37 |Dornheimer Weg 32-44 FI. 42 Wohnhauszeile der KD (g,s)
Fist. 175 Eisenbahnerbaugenossenschaft aus den 1930er
Jahren.
38 |Edisonstraße Edisonstraße 63-71 (ungrd.), Ella-Fitzgerald- GA (g)
St. Barbara Weg 1-8, Fred-Hill-Weg 1-8, James-Brown-Weg
Gesamtanlage 1-6, Louis-Armstrong-Weg 1-8, Nina-Simone-
Weg 1-8.
Wohnsiedlung St. Barbara, errichtet 1957 für
BEN [EREEN Offiziere und Generäle der US-Streitkräfte. |
39 |Edschmidweg FI. 10 Rosenhöhe, Edschmidweg 23 und 25. \GA (k,g)
Gesamtanlage FISt. 6/4,6/3 |Künstlerhäuser für Kasimir Edschid und Rudolf
Sellner nach Plänen von Hans Schwippert
Anfang der 1950er Jahre. _
j40 El-Lisitzky-Straße 1 FI. 25 Gebäude der Architekturfakultät von 1969. KD (k)
| _|FSt45116 Planung Hochschulbauamt. |
41 |Erbacher Straße Fl.2 Straßenpflaster von 1897 als Probestrecke KD (g,t)
FiSt. 1560 zwischen Merck- und Pützerstraße.
42 |Erbacher Straße 125 FI.9 Kuhstall der ehem. Großherzoglichen Meierei |KD (k)
BE ES vom Ende des 19. Jh. _
43 |\Erbacher Straße FI.9 Kaverne der landgräflichen Wasserversorgung |KD (git)
Meiereibachwiese ElE17330/2 Darmstadt aus Bruchstein bei der
_ | Dreibrunnenanlage.
44 |Ernst-Ludwigs-Platz Fl. 1 Kiosk von 1954 am Weißen Turm im für die KD (k,s)
FISt. 19412 1950er Jahre typischen Architekturstil. Architekt
Baurat Teubner.
45 |Frankensteiner Straße/ Sem. Eb. Flur 9 |\Wasserhochbehälter der Wasserversorgung KD {t)
___|Gernsheimer Straße |f'St 35/4, 35/6 |Erberstadts. |
46 Frankfurter Straße 2a FI. 3 Eingeschossiges Wohnhaus in Blockbauweise |KD (k)
(8 FISt. 144971 aus den 1930er Jahren.
47 \Frankfurter Straße 52 Fl. 3 Mietwohnhaus von Ende des 19. Jh. Im Stil des |KD (k)
FiSt. 89271 Historismus. Reiche, farbige Stuckdecken im
\Erd- und 1. OG erhalten.
48 |Frankfurter Straße 114 Fl. 14 2 Spitzbunker der Reichsbahn aus dem Zweiten |KD (t,g)
FISt. 189,202 |Weltkriegam Carl-Schenk-Ring..
49 |Gräfenhäuser Straße FI. 35 Eisenbahnbrücken. Sechs Parallelbrücken aus |KD (k,t,g)
FISt.5922 [Gelbsandstein von 19127 —__
50 |Grafenstraße 2, MPA Fl.4 Werkstatt- und Bürogebäude KD (k)
FISt,2118 (Materialprüfngsanstalt) aus den 1960er Jahren
mit großen geschlossenen Klinkerwänden nach
außen und großzügig verglast zu den
IE | [HERE | Innenhöfen. Bu
51 |Grafenstraße 9 Fl.4 Fundamentreste der ehem, Liberalen Synagoge |KD (g,w)
Ser von 1873 bis 1876. Architekten Eduard Köhler
und Stephan Braden. Zerstört in der
Reichspogromnacht vom 9. auf den 10.
November 1938. Ausgebaut 2008 zum
| Erinnerungsort.
53
54
55
57
52
Nacherfassung Kulturdenkmäler Darmstadt Stand 25.03.2013
Grafenstraße 30
FI.4
FISt. 725/9
Stadthaus von 1958 mit Bürotrakt und
assymetrisch gelegenem Eingang mit
"fliegendem Dach". Foyer noch überwiegend
original im Stil der 1950er Jahre erhalten.
Architekt Peter Grund.
KD (k,s)
Große Bachgasse
Gesamtanlage
Große Bachgasse 2
Ir.
FISt. 46412
Döngesborngasse 2, Große Bachgasse 1,
Große Bachgasse 3, 5, 7, Kirchstraße 12,
Kirchstraße 14, 16, Pädagogstraße 2,
Pädagogstraße 4.
Mietwohnhausanlage des Wiederaufbaus im Stil
\der 1950er Jahre.
Justus-Liebig-Haus von 1964 als Bürgerhaus mit
Volkshochschule. Architekt Franz Schuster aus
Wien.
GA (kg)
KD (k)
Haubachweg 6
FI. 23
FISt. 146/56
|Wohnhaus mit Galerie des Kunstsammlers Karl
Ströher von 1957. Architekten Alfred Arndt und
Gerd Boller. Gartengestaltung von Hermann
Mattern.
Havelstraße 5
Havelstraße
Gesamtanlage
|FI. 17
FiSt. 64/163
|Geschäftshaus „Steigenwald" von 1954/56 mit |
funktionalem Bürohaus und repräsentativem
Eingangspawvillon im Stil der 1950er Jahre.
Architekt Kurt Jahn.
Havelstraße 5, 7, 7A, 9, 16, 26
Spreestraße 3A, 3, 5,7
Schöfferstraße 2.
Gewerbepark "Graphisches Viertel" mit
rauchloser Industrie als herausragende
Wiederaufbauleistung nach dem Zweiten
Weltkrieg.
KD (k.g)
Sachteil
|GA (Kg)
58
59
60
61
64
[Heidelberger Landstraße
1155 nn
Heidenreichstraße
Gesamtanlage
Gem. Eb. Fl. 16
FISt. 794/16
|Christuskirche von 1960. Architekt Fritz Soeder.
IKD (ks)
|Heidenreichstraße 35, 37, 39, 41.
Gebäudegruppe des sozialen Wohnungsbaus
aus den 1950er Jahren mit differenzierter
Baukörpergestaltung.
Heinrich-Delp-Straße 235
Heinrich-Delp-Straße 255
Gem. Eb. FI. 21
FiISt. 356/13
Gem. Eb. FI. 21
FISt. 156/34
Heinrichstraße 152
63 |Herdweg 75
FI.8
FISt. 1534
FL7
FISt. 237/65
[SAKg)
Petrus-Canisius-Kirche von 1963. Dynamischer,
aus der Holz-Dach-Konstruktion entwickelter
Bau mit durch Buntglasfenster gesteigerter
Raumwirkung.
Wohnhaus von 1953 mit Künstleratelier von
1956/57. Architekt Fritz Novotny nach Vorgaben
des Künstlers.
KD (Ks)
KD (k)
Städtebaulich dominantes Mietwohnhaus mit
Eckturm mit eklektizistischer
Fassadengestaltung , erbaut um 1900.
|Mietwohngebäude aus den 1960er Jahren mit
sachlicher an der klassischen Moderne
orientierter Fassadengestaltung mit roten
Klinkern gegliedert durch horizontale
Betonbänder.
Hermannstraße 10
Gesamtanlage
Fı. 5
FiSt. 565/18
Altenheim am Prinz-Emils-Garten aus den
1950er Jahren. Initiiert durch die Bürgerstiftung
Darmstadt.
Aufgelockerte Gebäudegruppe mit großzügigen
qualitätvoll gestalteten gärtnerischen Flächen.
Architekt Kurt Jahn.
KD (Ks)
|KD (k)
GA (k)
KD (k)
Nacherfassung Kulturdenkmäler Darmstadt Stand 25.03.2013
|Hermannstraße 47
FISt. 563/3
5
Peter-Behrens-Schule
Vier Bunt-Glasfenster 1954 von Helmut Lander
geschaffen mit sitilisierten Tier- und
Pflanzenmotiven.
66
Hetterbachweg
_[F1.5
FISt. 563/3
Melita-Brunnen, in Bruchstein gefasster Brunnen
mit Sandsteinabdeckung, Stein mit Jahreszahl
1894 (Datum der Hochzeit Großherzogs Ernst
Ludwig mit seiner ersten Frau Melita) und
eiserne Blattmaske als Speier.
[KD (k)
KD (kg)
67
68
na
70
|Hindenburgstraße 1
Gesamtanlage
Hochschulstraße 6
Hochschulstraße 8
Hochschulstraße 6 — 14
Fr. 17
FISt. 60/10
FI.3
FISt. 7712
|Farbige Treppenhausverglasung, Ende der
150er Jahre von Helmut Lander mit abstrakter,
\geometrischer Ornamentik.
Hochschulstraße 6a, 8, 14
Erweiterung der bestehenden Gesamtanlage
der TUD um die Gebäude mit Physikhörsälen,
und Institutsgebäuden.
|Physikhörsaalgebäude TUD von 1955, Entwurf
staatliches Hochschulbauamt mit Günther Koch
und W. Lehnert. Saal konstruktiv getrennt von
der Außenschale. Beispielhaft in Neuferts
Bauentwurfslehre aufgenommen.
FI.3
FISt. 7712
Wandbild mit abstrahierten Motiven aus der
Welt der Mathematik und Physik aus den 1950
er Jahren von Bernd Krimmel. Das Material ist
eine Schichtstoffplatte (Resopal) für Möbel, die
in den 1950er Jahren von Künstlern für ihre
|Zwecke entdeckt wurde.
KD (k)
Sachteil
ag |
|KD (ki)
KD (k)
73
Hochschulstraße 14
72 |Hügelstraße 41
1.3
|FISt. 7712
IF. 4
FISt. 738/2
Ehemaliges Institutsgebäude für Kernchemie in
funktionaler Architektur um 1960 erbaut.
Eines der wenigen in zwei Etagen noch
erhaltenes Wohnhaus der ehem. Mollerstadt,
einer klassizistischen Stadterweiterung von
|Georg Moller.
KD (k)
KD (k,g)
Jahnstraße 121
|
74
Karlstraße 72 und 74
75
Karolinenplatz 5
FI. 23
FISt. 138/4
F.5
FISt. 255713
Kubisches, zweigeschossiges Wohnhaus im
reduzierten Stil der 1920er Jahre mit vielen
|erhaltenen Details aus der Entstehungszeit.
'KD (k)
Laubenganghaus mit Maisonettewohnungen von
1959-60 nach Entwurf von Rolf Prange. Es ist
der westliche Teil einer Wohnsiedlung, die
verschiedene Haustypen in einem
städtebaulichen Entwurf vereint.
Fı.3
FISt.
Abstrakte kubische Wandfreliefs aus Beton,
1969 von Helmut Lander geschaffen,
ornamentieren die Außen- und Innenwände des
Audimax der TUD.
KD (k)
KD (k)
76
Kennedyplatz
Gesamtanlage
Kirchstraße 7
Fl. 1
FISt. 17/4
Gebäudegruppe: Rheinstraße 34, 35, 37, 39, 41,
45, Kasinostraße 2 (Sachteil Lander), 3.
Platzanlage nach dem städtebaulichen Entwurf
von Peter Grund im Sinne einer rhythmisierten,
die platzkanten charakterisierenden Anordnung
der Gebäude.
Hotel- und Gastronomiegebäude mit
Grundmauern des 16. Jh. Wiederaufbau nach
\dem Zweiten Weltkrieg.
GA (K,g)
KD (kg)
Nacherfassung Kulturdenkmäler Darmstadt Stand 25.03.2013
78
Kirschenallee 45
80
Kohlbergweg 1
Gesamtanlage
"Kraftsruhe”
FI. 16
FISt. 64/5
I
Ir.8
FISt. 19371
[FI. 23 FiSt.
| 9913, 10271
81
Landgraf-Georg-Straße 2,
4und 6
Gesamtanlage
Produktionsgebäude Firma Röhm aus
Hartbrandklinkern und Stahlranmenkonsturktion
aus den 1950er Jahren im funktioalistischen
Architekturstil der klassischen Moderne.
|KD (Kit)
Elly-Heuss-Knapp-Schule,
1953 als 18-klassige Volkschule von der
Stadtbauverwaltung unter Oberbaudirektor Peter
Grund errichtet. Die zweigeschossigen
Klassenraumgebäude sind flurlos mit
zweiseitiger Belichtung konzipert.
Eine natürliche Anhäufung von Granitfindlingen
auf einem kleinen Hügel, die Friedrich Kraft
1874 entdeckte und der Öffentlichkeit
zugänglich machte. Heute Gedenkstätte für
Kraft. A
Die Gebäudegruppe des elektrotechnischen
Fachbereichs der TUD, bestehend aus
Versuchshallen, Institutsbau und
Hörsaalgebäude bildet eine Gesamtanlage aus
künstlerischen Gründen.
82
Landgraf-Georg-Straße 2
|Landwehrstraße
nordwestlich
} | Lichtwiesenweg 5
|Liebfrauenstraße 12 - 14,
13, "Michaelskirche”
Liebigstraße 47° .
FI. 1
FISt. 197/21
FI. 37
FISt. 100/19
FI. 24
FISt. 18/13
FI. 3 FISt,
568/3, 320/4
FI. 3
FISt. 841/1
elektrotechnischen Fachbereichs der TUD, mit
panoramaartiger Verglasung und
Originalausstattung in den polygonalen
|\Hörsälen.
Jahren, in funktionaler Architektur mit roten
|Klinkersteinen und Stahlfenstern.
Im Grundriss sechseckiges Hörsaalgebäude des
2 ehemalige Lokschuppen aus den 1950er
IKD (g) ND |
GA (k)
IKD (k,s)
KD (kit)
1 Sporthalle der TUD 1962-64 vom staatlichen
Hochschulbauamt unter Leitung von Christoph
Köhler (Mitarbeit Günter Koch) entworfen. Sehr
klarer und großzügiger Entwurf mit großer
|Glasfront nach Norden.
Neumann. Der einfache kubische Kirchenbau
mit Satteldach weist eine rustikale
Bruchsteinfassade auf, die lediglich durch ein
großes Buntglasfenster geglieder ist. Der
freistehende Glockenbau dominiert die Situation.
Grotesken- und Architekturmalerei im
Eingangsbereich aus der Entstehungszeit des
Gebäudes 1894. Maler H. Nover.
Kirchenbau 1958-60 nach Plänen von Werner
_|KD (k)
KD (k)
[KD (k,s)
Sachteil
87
88
89
Ludwig-Engel-Weg 1-15
Gesamanlage
|Ludwigshöhstraße 31
Fı.6
FISt. 332
Ludwigshöhstraße 42
|"Knabenschule"
FI.6
FISt. 17/9
\1965-67 entstand nach Plänen der
|Arbeitsgemeinschaft Prange, Kramer,
Hausmann, Seidel, Kargel die neue
Künstlerkolonie Rosenhöhe in Anlehnung an die
Ideen der Mathildenhöhe. Sieben gleichartige
Gebäude mit Atelier sollten auf Lebenszeit den
Künstlern zur Verfügung gestellt werden.
IGA (kg)
Zweigeschossiges verputzes Fachwerk-
!Wohnhaus von 1798.
Spätklassizistischen zweigeschossiges
|Schulgebäude mit Turnhalle.
KD (g)
KD (kK,s)
Nacherfassung Kulturdenkmäler Darmstadt Stand 25.03.2013
90 |Magdalenenstraße 4
91 |Maintorsäulen
92 |Mainzer Straße
[Fı. 3
FISt. 5/10
FI. 3
FISt. 74/14
FI. 35
FiSt. 51
|Maschinenbau-Institut mit vier Lehrstühlen
entstand 1957-59 nach Entwurf von Gerd
Bartels für das Staatliche Hochschulbauamt.
Der langgestreckte Stahbetonskelettbau mit
gelben Klinkern wurde 1965 vom Hessischen
Staat als vorbildliche Leistung ausgezeichnet.
!Kannelierte Sandstein-Säulen des ehemaligen
Maintors der klassizistischen Mollerstadt.
(lagern z.Z. in der Gärtnerei des Prinz-Georgs-
Gartens. u
Sechs parallele Eisenbahnbrücken aus
Gelbsandstein mit rahmenden, bossiert
gemauerten Korbbogenbrücken im Wechsel mit
\eisernen Vollwandträgerbrücken.
93 |Mainzer Straße 106
Kb
Fl. 37
FISt. 100/19
Ehemaliger Lokschuppen aus den 1950er
Jahren, in funktionaler Architektur mit roten
Klinkersteinen und Stahlfenstern. Heute
|Nutzung als Gastronomie ("Weststadtcafe").
94 |Marktplatz 11-14
Gesamtanlage
95 |Martinstraße 140
Gesamtanlage
96 |Merckstraße
nördlich Haus-Nr. 1
97 |Merckstraße 25
FI. 23
FISt. 104/13
FI. 1
FISt. 197/21
|KD (k,g)
KD (k)
KD (k,t,g)
KD (kt)
Gebäudegruppe Wiederaufbaus nach dem
Zweiten Weltkrieg. Entwurf 1954 von Leon
Schäfer (Haus Nr. 12). Stahlbetonskelettbau mit
Ausmauerung. _
Schule für Sozialpädagogik.
Entwurf der Stadtbauverwaltung Anfang der
1960er Jahre. Eingebettet in eine großzügige
Grünanlage sind das Schulgebäude, der
Kindergarten und die Turnhalle durch offene
Flure mit dünnen Stahlstützen untereinander
verbunden.
IGA (k)
GA (kg)
Schleuse des ehemaligen Gefängnisses von
1834, Architekt Fritz Heger. Erinnerungsort für
politisch Verfolgte, die hier inhaftiert und
gefoltert wurden.
KD(g)
Institutsgebäude der Elektro- und
Informationstechnik der TUD nach Entwurf von
Ernst Neufert Anfang der 1960er Jahre.
98 |Michaelisstraße 16 - 18
99 |Michaelisstraße 16 — 18
FI. 38
FISt. 1/18
FI. 38
FISt. 1/18
Halle der ehemaligen Luftschifferkaserne, die
1914 nach Plänen der Architekten Simon in Kolb
im traditionalistischen Stil gebaut wurde.
|KD (k)
IKD (Kg)
Fahrzeugunterstellhalle mit weit auskragenden
geschwungenen Stahlbügeln. Vermutlich in den
1950er Jahren im Zuge neuer Nutzungen
errichtet.
100 |Michaelisstraße 16 - 18
Gesamtanlage
pt
102 |Mollerstraße 17, 19, 21
Gesamtanlage
101 |Michaelisstraße 5
FL.37
FISt. 100/21
Ehemalige Luftschifferkaserne Der
Kasernenkomplex wurde 1914 im ersten
Kriegsjahr nach Plänen der Architekten Simon
und Kolb errichtet
[GA Kg)
KD (t)
2 Spitzbunker der Reichsbahn aus dem Zweiten ]
Weltkrieg.
KD (t, 9)
Homogene viergeschossige Gebäudegruppe
bestehend aus drei Häusern von 1908 mit reich
gegliederten Fassaden im Stil des Historismus
mit leichten Jugendstilanklängen.
GA (k)
103 [Mühltalstraße 7
Gem. Eb, Fl. 1
FISt. 96/20
Der am 15.08.1960 eingeweihte Mühltalbrunnen
liegt am Eingang zum Mühltal in der
Mühltalstraße und erinnert an die zahlreichen
Mühlen, die einst in Eberstadt gestanden haben.
KD (g)
Sachteil
Nacherfassung Kulturdenkmäler Darmstadt Stand 25.03.2013
104 |Mühltalstraße 66 Gem. Eb. FI. 15 |Die im Landhausstil errichtete kleine Villa wurde |KD (k)
F1St«22/4 1903 für Wilhelm Pfeiffer gebaut und gehörte zu
den ersten Villen, die in der Mühltalstraße |
standen _ |
105 |Nieder-Ramstädter Straße |F}- 8 GBS Turnhalle 1983 vom Hochschulbauamt KD (kit)
120 FISt. 21078 entworfen. Auffällig das Stahlrohr-
Baukastensystem des frei gespannten |
Raumtragwerk. |
Kunstwerk, zwei eiserne Rhönradfahrer
| = darstellend, schuf Helmut Lander 1983. I
106 |Orangerie Fl.6 Der in der Mauer integrierte Verpflanzturm ist KD (g,t)
FiSt. 18/5 ein Zeugnis der Gartenkunst des 18.
| Jahrhunderts und äußerst selten. |
107 |Palisadenstraße 5-7 Gem. Eb. F.6 |Grabstätte Familie Schmitt, 06/M67, KD (k)
Eberstädter Friedhof Fist. 1/18, 21, Fl. Grabskulptur von Robert Cauer 1920.
10 FISt. 502 E
108 |Palisadenstraße 5-7 Gem. Eb. F.6 |4 gusseiserne Brunnen im historisierenden Stil, |KD (k,t)
Eberstädter Friedhof Fist. 1/18, 21, Fl.\hergestellt von der Firma Bopp & Reuther,
10 FISt. 502 Mannheim.
109 |Paul-Gerhardt-Platz 5 Fl. 41 Ehemalige Lessingschule, Schulgebäude aus \KD (k,g,s)
Fist. 134 der Entstehungszeit der Waldkolonie Anfang der
1930er Jahre. Stilelemente expressionistischer
Architektur. |
110 |Paul-Wagner-Straße 11 |Fl. 22 Wohnhaus des Architekten Hans-Günther KD (k)
FIS1,2773 Hoffmann von 1960 in einem an der klassischen
| Moderne orientierten Baustil. on
111 |Petersenstraße 29 FI. 25 Maschinenbauhallen der TUD von Gerd Fesel, |KD (kit)
Fist. 45/16 1976 erbaut, 1978 als "vorbildlicher Bau im
|| Lande Hessen" ausgezeichnet. iB
112 |Pfungstädter Straße Gem. Eb. F.3 |Bogenbrücke von 1911 aus rotem Sandstein als |KD (t,g)
Fist. 235/90 Durchlass für die Modau unter dem
Eisenbahndamm.
113 |Rehkopfweg 6 Fl. MAN Fertighaus aus Stahl von 1953. Arhchitekt |KD (g,t)
| FiSt 1718 |Karl-Heinz Bernius.
114 |Rehkopfweg 7 Fl. 8 MAN Fertighaus aus Stahl von 1951. Arhchitekt |KD (g,t)
| FISt. 17015 Karl-Heinz Bernius. |
115 |Rheinstraße 9 Fl.4 Das ursprüngliche "Merck-Haus" nach KD (k,s)
ASt. 36141 Kriegszerstörung 1944 nach Plänen von Theo
Pabst 1952 neu errichtet. Betonskelettbau mit
Rasterfassade mit Kollonaden im Erdgeschoss.
116 |Rheinstraße 22 Fl.4 Zwei- bis dreigeschossige, teils überwölbte KD (t,9)
er Kühlkeller Brauerei Louis Hess vom letzten
Drittel des 19. Jh.
117 |Rossdörferstraße 56-64 |Fl.9 Wohnhausgruppe aus der Wiederaufbauzeit |GA (k,g)
(grd.) Gesamtanlage an nach dem Zweiten Weltkrieg mit Kunstwerk
von Well Habicht um 1954.
118 |Rüdesheimer Straße 123 |F}. 19 Prüfhalle des Technischen Überwachungsamtes |KD (k,w,t)
FISt 17028 \Hessen, errichtet 1958-60. Planer Hermann
Tuch und Wilhelm Fuchssteiner. Konstruktiver
Entwurf aus Stahlbeton mit größtmöglicher
Überdachung bei minimalem Materialaufwand.
119 |Rundeturmstraße 10 Fl. 1 Mauer- und Torrest des ehemaligen KD (g)
FISt. 197719 |Gefängnisses von 1834, Architekt Fritz Heger.
Erinnerungsort für politisch Verfolgte, die hier
[ I _ inhaftiert und gefoltert wurden. _
120 |Rundeturmstraße Fl. 4 Tunnel am Fuße der äußeren Zwingermauer der|KD (g,w)
FISt 19715 |Stadtbefestigung aus dem 14. Jh.
Nacherfassung Kulturdenkmäler Darmstadt Stand 25.03.2013
121 |Sandbergstraße 4 ER SE Verputztes Fachwerk-Wohnhaus von 1758. [KD (K,g)
122 |Schleiermacher Str. 8 Fl. 3 |"Grünes Haus" von Ot Hoffmann, errichtet 1970. |KD (k,w,s) |
FISt. 36/4 Experimentelle ökologische Architektur mit
|Bäumen auf dem Haus als Ersatz für die durch
|\den Bau verlorene Natur und einem Windrad zur
I | Stromerzeugung.
123 |Schlossgraben 1 Fl. 1 |Reste der äußeren Zwingermauer, Wehrturm KD (g,w)
FiSt. 197/20 und Horchtunnel der Stadtbefestigung aus dem
14. Jh. Heute in das Foyer des Wissenschafts-
und Kongresszentrums integriert.
124 |Schnampelweg FI. 70 Bogenbrücke um 1870 aus rotem Sandstein als |KD (k,w,g) |
BlSEgZ Durchlass für den Darmbach unter dem | |
| _ Eisenbahndamm mit Wehr. |
125 |Schnampelweg FI. 70 \Eisenbahnbrücke der Odenwaldbahn über den |KD (gt)
ASt 112 Schnampelwegum 180.
126 |Schnittspahnstraße ohne |Fl-9 Gärtnerhäuschen im botanischen Garten vom |KD (k,g)
| Nr. ___ jmst14 |Ende des 19. Jh. Im Stil des Traditionalismus.
127 |Schnittspahnstraße ohne |Fl-9 Botanischer Garten von 1874. 1897 der KD (k,g)
Nr. |FISt 14.22 | Technischen Hochschule angegliedert.
128 |Schöfferstraße 3 Fl. 17 Das "Atriumgebäude" der Hochschule |KD (k)
FISt. 64239 |Darmstadt (ehem. Staatsbauschule. Dann
Fachhochschule) beherbergt den Fachbereich
Architektur und Innenarchitektur. Der
funktionalistische, klar geliederte Bau von 1954
orientiert sich an der klassischen Moderne.
129 Schulstraße Gebäudegruppe: Schulstraße 1 - 18 GA (kg)
Gesamtanlage Ludwigsplatz 8 A.
Die Bebauung aus den 1950er Jahren basiert
auf dem Wiederaufbauplan der Stadtmitte von
l ‚11946 nach Ideen von Karl Gruber.
130 |Schumannstraße 11 Fi. 29 Wohn- und Atelierhaus Vahle, erbaut 1961 nach |KD (k)
| [st 11 Plänen von Lothar Willius. |
131 |Schwambstraße 55 FI. Wohnhaus für den Direktor der Georg-Büchner- |KD (k)
FISt. 17921 Schule von 1958-60. Entwurf Karl Wimmenauer
und Karlheinz Hauch. Stilistisch mit der Schule
Hans Schwipperts verwandt.
132 |Schwanenstraße 42 Gem. Eb. F.1 |Schwanensaal, Festsaal vom Beginn des 20. Jh.|KD (k,g)
FISt 1/5 Im traditionalistischen Stil. Innenraum mit
u nn Holzgalerie. u
133 |Seitersweg Am Löwentor 13-27 (ungrd.) 14-24 (grd.), GA (k, g)
Gesamtanlage Am Oberfeld 22, Rosenhöhweg 23,25,27,
Seitersweg 16,20,22, Wolfskehlstraße 124,126.
Gebäudegruppruppe zweigeschossiger
blockhafter Wohnhäuser aus den 1920er
Jahren, beeinflusst von der klassischen
Moderne.
134 |Soder-Ilnselstraße . Soderstraße 103, 105, 107, 109, 111 GA (k,g)
Gesamtanlage Inselstraße 14.
Voluminöser Wohnblock des sozialen
Wohnungsbaus aus den 1930er Jahren.
135 |Spessartring 9 Fl.2 Das Treppenhaus des Mietwohngebäudes vom [KD (k)
Sachteil Treppenhaus FIet. B9ı1 Beginn des 20. Jh. Weist noch die originale
Ausstattung mit Holzrahmungen, Linkrusta und
__|satinierten Gläsern auf. _
136
Nacherfassung Kulturdenkmäler Darmstadt Stand 25.03.2013
|Steinbergweg 34
|Steinbergweg 40 FI. 23
FI. 23
FISt. 15912
Zweigeschossige Wohnhaus von Sixtus
Großmann 1935 in gemäßigter
expressionistischer Architektur errichtet.
Eingangspfeiler mit halbreliefierten Emblemen
von Fritz Schwarzbeck.
\FISt. 156/15
MAN Fertighaus aus Stahl von Anfang der
1950er Jahre.
Steinstraße 7
Steubenplatz
Gesamtanlage
|
Gem. Arh. Fl. 4
FISt. 287/14
Eisenbahnmuseum. Gebäudegruppe von 1908
mit achtständigem Lokschuppen, Drehscheibe,
Hallen und Schuppen.
007
|KD (K.t,g)
10
KD (gi)
Steubenplatz 1, 2, 3, Rheinstraße 50, 53, 65,
Hindenburgstraße 1, Landgraf-Philipps-Anlage
32, 34.
Gruppe von Bürogebäuden vom Beginn der
1950er Jahre, die im Sinne der Planung von
Peter Grund einen Stadteingang bilden.
GA (Kg)
1140
Trinkbornstraße
Wixhausen
[141 |Villenkolonie Eberstadt
1}
Gesamtanlage
(Erweiterung)
|Gem. Wwx. FI.4
FISt. 39
Umfriedete Brunnenanlage von 1795. Das
heutige Brunnenhäuschen wurde 1932 errichtet.
IK (@)
54, 56 (grd.)
Am Elfengrund 32 - 78 (grd.), 31 - 51 (ungrd.),
55 - 69 (ungrd.)
Friedrich-Ebert-Straße 2, 4, 6, 7,11, 11a
Schillerstraße 2, 4,6, 1,3,5,7.
Kurz nach 1900 wurde die Waldvillenkolonie
erschlossen und bis in die 1930er Jahre bebaut..
Es entstanden Wohngebäude für wohlhabende
Bürger.
[Heidelberger Landstraße 36 — 42 (grd.), 48-52 a, GA (k)
1142
1143
144
1145 |
Vogelsbergstraße 50
FI. 12
FISt. 24/61
Bernhard-Adelung-Schule 1957-58 vom
städtischen Hochbauamt entworfen. Die
zweigeschossigen Klassenraumgebäude sind
fiurlos mit zweiseitiger Belichtung konzipert.
KD (k,g,s)
Waldfriedhof
Fl. 41
FISt. 3/5
Grabstätte L3 c 11.
Die Grabskulptur wurde von dem Wiener
Bildhauer Joseph Breitner gestaltet und erinnert
an einen im Ersten Weitkrieg verstorbenen
Soldaten.
Waldkolonie
Gesamtanlage
(Erseiterung)
Erweiterung der Gesamtanlage
Rodensteinweg 5 - 24
Paul-Gerhard-Platz 1-7
Illigweg 30 - 60
Moldenhauerweg 1-44
Rabenaustraße 43 - 72
Mettegangweg 11-40
Dornheimer Weg 28 - 68.
Als Ergebnis eines architektonischen
Wettbewerbs 1919 entstand eine Siedlung mit
verschiedenen Haustypen in sparsamer
Bauweise, die bis 1925 genossenschaftlich
bebaut wurde.
Wilhelm-Leuschner-
Straße 29
FI. 3
FISt. 10693
In dem Mietwohngebäude vom Ende des 19.
Jh., das als Teil der Gesamtanlage
Johannesviertel in seinem äußeren
Erscheinungsbild unter Denkmalschutz steht,
befindet sich in einen Zimmer des
Erdgeschosses eine außergewöhnlich
aufwändig gestaltete Stuckdecke.
_ |KD (k)
KD (k)
GA (k,g)
Sachteil
1146
Nacherfassung Kulturdenkmäler Darmstadt Stand 25.03.2013
|Wingertsbergstraße2 |F1.9
FISt. 26871
Auwändig gestaltetes schmiedeeisernes Tor
einer ehemalige Hofanlage aus der Gründerzeit.
Am Tor befindet sich ein Monogramm der
ehemaligen Brauerei Christian Wagner.
Unterspannter eiserner Brückenträger von 1912
Am kleinen Woog 6
1147 |wöhlerweg 1.33 Eisenbahnbrücke Kreuzungsbauwerk.
| FISt. 176/8
| auf betonierten Widerlagern.
148 |Wöhlerweg |FI. 33 Vier Parallelbrücken von 1912 aus gelbem
jaSt1e32 Sanstein mit rahmenden, bossiert gemauerten
Korbbögen. Brüstungen ornamentiert.
149 |Woogsplatz 6 . Irı. 4
FISt. 540/3
Wohnhaus von Architekt Langer, 1952 errichtet.
Typische Bauweise der 1950er Jahre mit den
assymetrischen, der Sonne zugewandten
Balkonen. Kunstwerke Helmut Lander und Hap
Grieshaber an den Stirnseiten.
[KD (k)
_|KD (K.t,g)
11
Sachteil
KD (k,t,g)
KD(ks)
Denkmaleigenschaft:
Kriterien der Unterschutzstellung:
Erklärung der Abkürzungen:
KD = Kulturdenkmal
GA = Gesamtanlage, siehe Karten im Anhang
k = künstlerisch
g = geschichtlich
t= technisch
w = wissenschaftlich
s = städtebaulich
Karten der Gesamtanlagen Maßstab 1:5000, Vermesssungsamt Darmstadt
Nacherfassung Denkmalschutz in Darmstadt 2013 - Ergänzung der
Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland - Kulturdenkmäler in Hessen - Stadt Darmstadt - 1994
2
Karten der Gesamtanlagen Maßstab 1 :5000, Vermesssungsamt Darmstadt
Nacherfassung Denkmalschutz in Darmstadt 2013 - Ergänzung der
Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland - Kulturdenkmäler in Hessen - Stadt Darmstadt - 1994
DeX 2
(BL AN
»/\|
N 5 I —L | 77 =" a IF, em =
Nr. 38 Gesamtanlage Edisonstraße, St. Barbara, ehem. Siedlung der US-Streitkräfte 1957.
3
Karten der Gesamtanlagen Maßstab 1:5000, Vermesssungsamt Darmstadt
Nacherfassung Denkmalschutz in Darmstadt 2013 - Ergänzung der
Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland - Kulturdenkmäler in Hessen - Stadt Darmstadt - 1994
Nr. 3 Künstlerhäuser, 1950er Jahre.
Nr. 87 Gesamtanlage Ludwig-Engel-Vveg 1-15, Künstlerhäuser, 1965-1967.
Nr. 132 Gesamtanlage Seitersweg, Wohnhaussiedlung der 1920er Jahre.
TER
Q
Nr. 53 Gesamtanlage Große Bachgasse, Mietwohnhäuser des Wiederaufbaus nach 1950.
Nr. 81 Gesamtanlage Landgraf-Georg-Straße 2,4,6, Gebäudegruppe E-Technik der TUD.
Nr. 94 Gesamtanlage Marktplatz 11-14, Gebäudegruppe des Wiederaufbaus 1954.
Nr. 128 Gesamtanlage Schulstraße, Gebäudegruppe des Wiederaufbaus nach 1950.
4
Karten der Gesamtanlagen MaRstab 18000, Vermesssungsamt Darmstadt
Nacherfassung Denkmalschutz in Darmstadt 2013 - Ergänzung der
Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland - Kulturdenkmäler in Hessen - Stadt Darmstadt - 1994
er
N
&
BEE: er:
Nr. 59 Gesamtanlage Heidenreichstraße, Wohnhausgruppe der 1950er Jahre.
Nr. 116 Gesamtanlage Roßdörfer Straße, Wohnhausgruppe der 1950er Jahre.
Nr. 133 Gesamtanlage Soder-/Inselstraße, Wohnhausgruppe der 1930er Jahre.
Karten der Gesamtanlagen MaRstab 1:5000, Vermesssungsamt Darmstadt
Nacherfassung Denkmalschutz in Darmstadt 2013 - Ergänzung der
Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland - Kulturdenkmäler in Hessen - Stadt Darmstadt - 1994
Nr. 68 Gesamtanlage Hochschulstraße 6-14, Institutsgebäude der TUD, 1950er Jahre.
Nr. 102 Gesamtanlage Mollerstraße 17, 19, 21, Mietshausgruppe von 1908.
6
Karten der Gesamtanlagen Maßstab 1:5000, Vermesssungsamt Darmstadt
Nacherfassung Denkmalschutz in Darmstadt 2013 - Ergänzung der
Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland - Kulturdenkmäler in Hessen - Stadt Darmstadt - 1994
we
Nr. 76 Gesamtanlage Kennedyplatz, Gebäudeg uppe der 1950er Jahre.
N. 138 Gesamtanlage Steubenplatz, Gebäudegruppe der 1950er Jahre.
Karten der Gesamtanlagen Maßstab 1:5000, Vermesssungsamt Darmstadt
Nacherfassung Denkmalschutz in Darmstadt 2013 - Ergänzung der
Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland - Kulturdenkmäler in Hessen - Stadt Darmstadt - 1994
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Nr. 100 Gesamtanlage Michaelisstraße 16-18, ehemalige Luftschifferkaserne von 1914.
8
Karten der Gesamtan lagen Maßstab 1:5000, Vermesssungsamt Darmstadt
Nacherfassung Denkmalschutz in Darmstadt 2013 - Ergänzung der
Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland - Kulturdenkmäler in Hessen - Stadt Darmstadt - 1994
Nr. 143 Gesamtanlage Waldkolonie, genossenschaftliche Siedlung der 1920er Jahre.
anlage 3
6317 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
20.05.2015
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat IV
Amt: Stadtplanungsamt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
III 61
IV 20
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2015/0199
Magistratsbeschluss -Nr.
233
Internetfähig
Produkt-Nr.: 523010
Kostenstelle: 061-003-1000 Investitionsnummer:
Kostenträger: 5230-11 Sachkonto: 6861000
Betreff: 1. Systematische Erfassung der denkmalwerten Bausubstanz gemäß § 4 Abs 2 Ziffer
3 und 4 Hessisches Denkmalschutzgesetz (HDSchG)
2. Benehmensherstellung mit den Gemeinden gemäß § 10 Abs. 3 HdSchG v or
Eintragung in das Denkmalbuch
Vorlage vom: 20.05.2015
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat nimmt die Liste der nacherfassten Denkmäler in Darmstadt zur Kenntnis.
2. Das erforderliche Benehmen zwischen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem
Landesamt fü r Denkmalpflege Hessen gemäß § 10 Absatz 3 Hessisches
Denkmalschutzgesetz (HDSchG) ist hergestellt.
3. Für die Fortschreibung der Denkmaltopographie Darmstadt in Form einer Publikation soll
ein Betrag von insgesamt 46.000 € zur Verfügung gestellt werden. Davon im HH -Jahr
2016 eine Summe von 23.000 € und im HH -Jahr 2017 eine Summe von 23.000€.
Über die Mittelbereitstellung entscheidet der Magistrat im September 2015 anlässlich
seiner Haushalt sberatungen endgültig.
- 3 -
Anlagen: Anlage 1 Schreiben LfDH 14.10.2013
Anlage 2 Nachrückerliste LfDH 14.10.2013
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 27.05.2015
Der Vorlage wird zugestimmt.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 20.05.2015
Zu 1.:
Das Landesamt für Denkmalpflege Hessen hat gemäß § 4 Absätze 3 und 4 Hessisches
Denkmalschutzgesetz (HDSchG) die denkmalwerten Bausubstanzen systematisch zu erfassen
und ein Denkmalbuch zu führen. Das Denkmalbuch ist ein nachrichtliches Denkmalverzeichnis,
in dem Objekte, die die gesetzlichen Merkmale eines Kulturdenkmals erfüllen, gelistet sind. Die
Unteren Denkmalschutzbehörden und die Gemeinden führen für ihr Gebiet Auszüge aus dem
Denkmalbuch. Die Aufnahme in das Verzeichnis der unterschutzgestellten Kulturde nkmäler
kann von Amts wegen oder auf Antrag erfolgen. Antragsberechtigt sind der Eigentümer des
Kulturdenkmals, die Gemeinde, in der das Denkmal gelegen ist sowie der Denkmalbeirat nach
§ 3 Abs. 3 HDSchG. Vor Aufnahme in das Denkmalbuch ist gemäß § 10 Absatz 3 HDSchG das
Benehmen mit der Gemeinde herzustellen.
1991 wurde der Magistrat der Stadt Darmstadt zum ersten Mal in diesem Verfahren beteiligt.
Der Denkmalschutz unterliegt stetigen Veränderungen. So gibt es Abgänge, beispielsweise
verursacht durch Brand oder andere Zerstörungen. Es gibt aber auch Zugänge, bedingt durch
neue Informationen und Erkenntnisse. Außerdem wachsen durch das Voranschreiten der Zeit
neue Kulturdenkmäler hinzu, indem die Bausubstanz den für den Denkmalschutz wichtigen
Zeithorizont von etwa dreißig Jahren erreicht und damit einer abgeschlossenen Stilepoche
angehört. Bei der Überprüfung der Denkmalwürdigkeit ist selbstverständlich ein
herausragender dokumentarischer Wert der Objekte Voraussetzung für ihre
Unterschutzstellung. Das Landesamt für Denkmalpflege hat nunmehr eine Nacherfassung
denkmalwerter Bausubstanz vorgenommen und eine Liste der seit 1991 neu
hinzugekommenen Baudenkmäler geführt.
Zu 2.:
Diese Liste der seit 1991 neu hinzugekommenen Baudenkmäler wurde im Rahmen eines
Anhörungsverfahrens den Dezernaten zur Stellungnahme vorgelegt. Die Stellungnahme der
Dezernate wurde vom Landesamt für Denkmalpflege geprüft und in die Liste der nacherfassten
Denkmäler entsprechend eingearbeitet. Das Benehmen nach § 10 Abs. 3 HDSchG vor
Eintragung in das Denkmalbuch kann damit hergestellt werden.
Die Eigentümer der neu hinzugekommenen Kulturdenkmäler werden gemäß § 10 Absatz 4
HDSchG vom Landesamt für Denkmalpflege über die Eintragung in das Denkmalbuch
unterrichtet. Für die Eigentümer von Gebäuden innerhalb der Gesamtanlagen ist laut Gesetz
die Bekanntmachung über den Staatsanzeiger für das Land Hessen vorgesehen. Da letzteres
Verfahren die Betroffenen in der Regel nicht erreicht, wird die Untere Denkmalschutzbehörde
der Wissenschaftsstadt Darmstadt die Eigentümer der neu hinzugekommenen Gebäude
innerhalb der Gesamtanlagen durch Anschreiben über die Eintragung in das Denkmalbuch
unterrichten.
Zu 3.:
Da es außer für die betroffenen Eigentümer ein ausgeprägtes allgemeines
Informationsinteresse an der gebauten Geschichte und deren Schutz gibt, sollen die
nacherfassten schützenswerten Bausubstanzen der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.
Die Eintragung der Objekte in das Denkmalbuch dient der Information der Öffentlichkeit.
Neben der Digitalisierung und Veröffentlichung im Internet, soll in Zusammenarbeit mit dem
Landesamt für Denkmalpflege die 1994 in Buchform herausgegebene Denkmaltopographie in
Form einer Publikation als Ergänzungsband fortgeschrieben werden. Dieser Ergänzungsband in
Buchform gestattet nach § 10 Absatz 6 HDSchG jedermann Einsicht in das Denkmalbuch in
Papierform. Er dient weiterhin der täglichen Arbeitspraxis der Unteren Denkmalschutzbehörde,
denn der gesetzliche Schutz der Baudenkmäler ist an die Präsenz der Baudenkmäler in
Denkmaltopographien geknüpft. Im Ergänzungsband ausführlich enthalten sind die
nacherfassten Denkmäler inkl. Begründungen zum Denkmalwert, Karten und Bilder sowie alle
bisher in der vorhandenen Denkmaltopographie von 1994 aufgeführten Objekte in Listenform .
Der Ergänzungsband zum Denkmalbuch wird einen Umfang von ca. 150 bis 200 Seiten haben
und kann zum Verkauf angeboten werden, so dass die Kosten in Höhe von 46.000 € zum
großen Teil wieder eingenommen werden.
Darmstadt, 20.05.2015
61.3 lei Nst. 2411
Die Dezernentin III Der Dezernent IV
Cornelia Zuschke André Schellenberg
Stadträtin Stadtkämmerer
anlage 6
377 Zeichen
Punkt 32: 1. Systematische Erfassung der denkmalwerten Bausubstanz gemäß § 4 Abs 2 Ziffer 3 und 4 Hessisches Denkmalschutzgesetz (HDSchG) 2. Benehmensherstellung mit den Gemeinden gemäß § 10 Abs. 3 HdSchG vor Eintragung in das Denkmalbuch (V-Nr. 2015/0199) Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. Gegenstimmen: UFFBASSE
2015/0199
6244 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
20.05.2015
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat IV
Amt: Stadtplanungsamt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2015/0199
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 523010
Kostenstelle: 061-003-1000 Investitionsnummer:
Kostenträger: 5230-11 Sachkonto: 6861000
Betreff: 1. Systematische Erfassung der denkmalwerten Bausubstanz gemäß § 4 Abs 2 Ziffer
3 und 4 Hessisches Denkmalschutzgesetz (HDSchG)
2. Benehmensherstellung mit den Gemeinden gemäß § 10 Abs. 3 HdSchG v or
Eintragung in das Denkmalbuch
Vorlage vom: 20.05.2015
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat nimmt die Liste der nacherfassten Denkmäler in Darmstadt zur Kenntnis.
2. Das erforderliche Benehmen zwischen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem
Landesamt fü r Denkmalpflege Hessen gemäß § 10 Absatz 3 Hessisches
Denkmalschutzgesetz (HDSchG) ist hergestellt.
3. Für die Fortschreibung der Denkmaltopographie Darmstadt in Form einer Publikation soll
ein Betrag von insgesamt 46.000 € zur Verfügung gestellt werden. Davon im HH -Jahr
2016 eine Summe von 23.000 € und im HH -Jahr 2017 eine Summe von 23.000€.
Über die Mittelbereitstellung entscheidet der Magistrat im September 2015 anlässlich
seiner Haushalt sberatungen endgültig.
- 2 -
Anlagen: Anlage 1 Schreiben LfDH 14.10.2013
Anlage 2 Nachrückerliste LfDH 14.10.2013
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 20.05.2015
Zu 1.:
Das Landesamt für Denkmalpflege Hessen hat gemäß § 4 Absätze 3 und 4 Hessisches
Denkmalschutzgesetz (HDSchG) die denkmalwerten Bausubstanzen systematisch zu erfassen
und ein Denkmalbuch zu führen. Das Denkmalbuch ist ein nachrichtliches Denkmalverzeichnis,
in dem Objekte, die die gesetzlichen Merkmale eines Kulturdenkmals erfüllen, gelistet sind. Die
Unteren Denkmalschutzbehörden und die Gemeinden führen für ihr Gebiet Auszüge aus dem
Denkmalbuch. Die Aufnahme in das Verzeichnis der unterschutzgestellten Kulturdenkmäler
kann von Amts wegen oder auf Antrag erfolgen. Antragsberechtigt sind der Eigentümer des
Kulturdenkmals, die Gemeinde, in der das Denkmal gelegen ist sowie der Denkmalbeir at nach
§ 3 Abs. 3 HDSchG. Vor Aufnahme in das Denkmalbuch ist gemäß § 10 Absatz 3 HDSchG das
Benehmen mit der Gemeinde herzustellen.
1991 wurde der Magistrat der Stadt Darmstadt zum ersten Mal in diesem Verfahren beteiligt.
Der Denkmalschutz unterliegt stetigen Veränderungen. So gibt es Abgänge, beispielsweise
verursacht durch Brand oder andere Zerstörungen. Es gibt aber auch Zugänge, bedingt durch
neue Informationen und Erkenntnisse. Außerdem wachsen durch das Voranschreiten der Zeit
neue Kulturdenkmäler hinzu, indem die Bausubstanz den für den Denkmalschutz wichtigen
Zeithorizont von etwa dreißig Jahren erreicht und damit einer abgeschlossenen Stilepoche
angehört. Bei der Überprüfung der Denkmalwürdigkeit ist selbstverständlich ein
herausragender dokumentarischer Wert der Objekte Voraussetzung für ihre
Unterschutzstellung. Das Landesamt für Denkmalpflege hat nunmehr eine Nacherfassung
denkmalwerter Bausubstanz vorgenommen und eine Liste der seit 1991 neu
hinzugekommenen Baudenkmäler geführt.
Zu 2.:
Diese Liste der seit 1991 neu hinzugekommenen Baudenkmäler wurde im Rahmen eines
Anhörungsverfahrens den Dezernaten zur Stellungnahme vorgelegt. Die Stellungnahme der
Dezernate wurde vom Landesamt für Denkmalpflege geprüft und in die Liste der nacherfassten
Denkmäler entsprechend eingearbeitet. Das Benehmen nach § 10 Abs. 3 HDSchG vor
Eintragung in das Denkmalbuch kann damit hergestellt werden.
Die Eigentümer der neu hinzugekommenen Kulturdenkmäler werden gemäß § 10 Absatz 4
HDSchG vom Landesamt für Denkmalpflege über die Eintragung in das Denkmalbuch
unterrichtet. Für die Eigentümer von Gebäuden innerhalb der Gesamtanlagen ist laut Gesetz
die Bekanntmachung über den Staatsanzeiger für das Land Hessen vorgesehen. Da letzteres
Verfahren die Betroffenen in der Regel nicht erreicht, wird die Untere Denkmalschutzbehörde
der Wissenschaftsstadt Darmstadt die Eigentümer der neu hinzugekommenen Gebäude
innerhalb der Gesamtanlagen durch Anschreiben über die Eintragung in das Denkmalbuch
unterrichten.
Zu 3.:
Da es außer für die betroffenen Eigentümer ein ausgeprägtes allgemeines
Informationsinteresse an der gebauten Geschichte und deren Schutz gibt, sollen die
nacherfassten schützenswerten Bausubstanzen der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.
Die Eintragung der Objekte in das Denkmalbuch dient der Information der Öffentlichkeit.
Neben der Digitalisierung und Veröffentlichung im Internet, soll in Zusammenarbeit mit dem
Landesamt für Denkmalpflege die 1994 in Buchform herausgegebene Denkmaltopographie in
Form einer Publikation als Ergänzungsband fortgeschrieben werden. Dieser Ergänzungsband in
Buchform gestattet nach § 10 Absatz 6 HDSchG jedermann Einsicht in das Denkmalbuch in
Papierform. Er dient weiterhin der täglichen Arbeitspraxis der Unteren Denkmalschutzbehörde,
denn der gesetzliche Schutz der Baudenkmäler ist an die Präsenz der Baudenkmäler in
Denkmaltopographien geknüpft. Im Ergänzungsband ausführlich enthalten sind die
nacherfassten Denkmäler inkl. Begründungen zum Denkmalwert, Karten und Bilder sowie alle
bisher in der vorhandenen Denkmaltopographie von 1994 aufgeführten Objekte in Listenform.
- 4 -
Der Ergänzungsband zum Denkmalbuch wird einen Umfang von ca. 150 bis 200 Seiten haben
und kann zum Verkauf angeboten werden, so dass die Kosten in Höhe von 46.000 € zum
großen Teil wieder eingenommen werden.
Darmstadt, 20.05.2015
61.3 lei Nst. 2411
Die Dezernentin III Der Dezernent IV
Cornelia Zuschke André Schellenberg
Stadträtin Stadtkämmerer
anlage 1
7018 Zeichen
Landesamt für Denkmalpflege Hessen Landesamt für Denkmalpflege Hessen + Schloss Biebrich + 65203 Wiesbaden Aktenzeichen An den Bearbeiter/in Herr Dr. Griesbach-Maisant Magistrat der Stadt Darmstadt Durchwahl (06 11) 69.06 - 158 Fax (06 11) 69 06 - 140 Luisenstraße 5a E-Mail d.griesbach@denkmalpflege-hessen.de Ihr Zeichen 64283 Darmstadt Ihre Nachricht Bu 14.10.2013 1. Systematische Erfassung der denkmalwerten Bausubstanz gemäß $ 4 Abs. 2 Ziffer 3 und 4 HDSchG 2. Benehmensherstellung mit den Gemeinden gemäß $ 10 Abs. 3 HDSchG vor Eintragung in das Denkmalbuch hier: Stadt Darmstadt, Nacherfassung Sehr geehrte Damen und Herren, eine erste systematische Aufnahme der denkmalwerten Bausubstanz der Stadt Darmstadt erfolgte mit Vorlage des Bandes „Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Hessen. Stadt Darmstadt“ bereits im Jahr 1994. Sie wurde damals durch das Landesamt für Denkmalpflege unter Mitwirkung der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Darmstadt durchgeführt. Nach fast 20 Jahren wurden nun weitere 149 Objekte (Kulturdenkmäler und Gesamtanlagen) vom Landesamt für Denkmalpflege nachinventarisiert, wieder in enger Zusammenarbeit mit der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt (Herr Nikolaus Heiss). Das erarbeitete vorläufige Ergänzungsmanuskript zur Denkmaltopographie mit Abbildungen, Kurzbegründungen und Kartierung der Gesamtanlagen geht Ihnen hier als Papierausdruck zu. Bei der aus der großen Zahl qualitätvoller Bausubstanz getroffenen Auswahl handelt es sich um den Bestand, der nach dem Stand heutiger wissenschaftlicher Erkenntnisse die Voraussetzungen des $ 2 des Hessischen Denkmalschutzgesetzes i.d.F. vom 05.09.1986 (GVBl. S. 270) erfüllt. Die aufgeführten Objekte sind somit Kulturdenkmäler und unterliegen dem Schutz des Gesetzes; ihre Eintragung in das nachrichtliche Denkmalbuch in Form der Denkmaltopographie bzw. in unser digitales Denkmalinformationssystem denkXweb ist daher vorzunehmen. Im Rahmen der Herstellung des Benehmens mit der Gemeinde gemäß $ 10 Abs. 3 HDSchG wird Ihnen hiermit die Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben. Die Anhörung der Gemeinde dient der Abstimmung der erfassten Kulturdenkmäler insbesondere unter Gesichtspunkten der Ortsgeschichte und der gemeindlichen Entwicklungsplanung, um abschließend beurteilen zu können, ob ggfs. noch Korrekturen vorzunehmen sind. 65203 Wiesbaden, Schloss Biebrich Telefon (06 11) 69 06-0 Telefax (06 11) 69 06 140 (Zentrale) E-Mail: info@denkmalpflege-hessen.de Landesamt für Denkmalpflege Hessen HESSE Nach Eingang Ihrer Korrektur- und Ergänzungsvorschläge werden wir das Manuskript nochmals redaktionell bearbeiten. Erst nach der abschließenden Erörterung der Anregungen und Bedenken der Gemeinde werden wir die Eigentümer der Kulturdenkmäler ebenfalls gemäß $ 10 Abs. 4 HDSchG über die Denkmalqualität ihrer Gebäude informieren. Hier werden wir wegen der aktuellen Eigentümer-Adressen noch einmal auf Sie zukommen. Wir bitten freundlich um Ihre Stellungnahme bis spätestens 31.12.2013. Bei eventuellen telefonischen Rückfragen wenden Sie sich bitte an mich oder unseren Justiziar Herrn Viebrock. Wir sind gerne bereit, den Körperschaften Ihrer Stadt zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung zu stehen, ggfs. auch bei einer gemeinsamen Ortsbegehung; um eine entsprechende Terminvereinbarung dürfen wir dann bitten. Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich hier noch um ein unveröffentlichtes Manuskript für den amtsinternen Informationsaustausch handelt, dessen Inhalt ohne unsere Genehmigung nicht an Dritte weitergegeben werden darf. Im Folgenden möchten wir Ihnen noch einmal die wesentlichen Intentionen darstellen, die sich mit der Arbeit an der Denkmaltopographie (Denkmalbuch) verbinden: In der Vergangenheit herrschten oft Unklarheit und Unsicherheit bei den Gemeinden und Kreisen, wenn es um bauliche Maßnahmen an Gebäuden ging, die im „Verdacht“ standen, denkmalwerte Eigenschaften zu besitzen: Im Hessischen Denkmalschutzgesetz i.d.F. vom 05.09.1986 hat vom hessischen Gesetzgeber das Landesamt für Denkmalpflege Hessen deshalb den Auftrag erteilt bekommen, die systematische Aufnahme der Kulturdenkmäler in Hessen zu betreiben und das Denkmalbuch zu führen. Damit soll eine wissenschaftliche und rechtlich zuverlässige Grundlage für den Denkmalschutz geschaffen werden. Die Dringlichkeit der wissenschaftlichen Erfassung der erhaltenswerten Bausubstanz hat dazu geführt, über die Ländergrenzen hinweg ein einheitliches Erfassungssystem anzustreben. Von Schleswig-Holstein bis Bayern wird durch die „Denkmaltopographie der Bundesrepublik Deutschland“ der gesamte Bestand an Kulturdenkmälern erfasst und in Form von bebilderten und erläuternden Bänden der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieses Gemeinschaftsvorhaben dient der Objektivierung aus der Masse der historischen Bausubstanz und der Verdeutlichung der Aufgabe moderner Denkmalpflege. Gemäß Erlass des Hessischen Ministers für Wissenschaft und Kunst vom 20.03.1987 (StA. S. 722) ist die Denkmaltopographie in Hessen gleichzeitig Denkmalbuch im Sinne von 88 9 und 10 HDSchG. Nutzen und Sinn dieses Unternehmens lassen sich für alle Beteiligten, das Land wie auch die Landkreise, Städte und Gemeinden, auf verschiedenen Ebenen festmachen. Die Denk- maltopographie dient als Grundlage für - die Führung des Denkmalbuches beim Landesamt für Denkmalpflege Hessen, - die Berücksichtigung der Kulturdenkmäler und Gesamtanlagen bei der Raumordnung, der Bauleitplanung, der städtebaulichen Sanierung und Dorferneuerung, Verkehrsplanung und der Landschaftspflege, - den Schutz von Kunst- und Kulturgut nach der Haager Konvention, - die Bereitstellung öffentlicher Mittel des Bundes, des Landes, der Kreise und der Gemeinden 65203 Wiesbaden, Schloss Biebrich Telefon (06 11) 89 06-0 Telefax (06 11) 69 06 140 (Zentrale) E-Mail: info@denkmalpflege-hessen.de Landesamt für Denkmalpflege Hessen HESSE im laufenden Haushalt und in Sonderprogrammen, - die Erforschung der Landesgeschichte, insbesondere in den Disziplinen Städtebau, Architektur, Siedlungsgeografie, Territorialgeschichte, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Religions- und Kirchengeschichte, Kunstgeschichte und Volkskunde, - den Unterricht an Schulen, insbesondere in den Fächern Sachkunde, Gemeinschaftskunde, Geschichte und Kunsterziehung. An eine Neuauflage der Denkmaltopographie für die Stadt Darmstadt wird derzeit aus finanziellen Gründen nicht gedacht. Vorgesehen ist, künftig alle Kulturdenkmäler und Gesamtanlagen der Stadt Darmstadt in unserem digitalen Denkmalinformationssystem denkXweb abzubilden, ein modernes Medium, das es uns einerseits ermöglicht, das Denkmalbuch möglichst aktuell zu führen, andererseits dem Bürger über das Internet den kostenfreien Einblick in das Denkmalbuch gewährt. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Aal Kat Dr. Dieter Griesbach-Maisant Oberkonservator 65203 Wiesbaden, Schloss Biebrich Telefon (06 11) 69 06-0 Telefax (06 11) 69 06 140 (Zentrale) E-Mail: info@denkmalpflege-hessen.de
Beratungsverlauf (6)
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2015/0199
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 20.05.2015
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00