V/0039/2012
Kappenberger Damm/Düesbergweg/Geringhoffstraße - Ausbau von barrierefreien Haltestellen (Maßnahme im Haltestellenprogramm 2012) und Beseitigung einer Unfallhäufungsstelle
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Beschlussvorlage
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V/0039/2012 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft Kappenberger Damm/Düesbergweg/Geringhoffstraße - Ausbau von barrierefreien Haltestellen (Maßnahme im Haltestellenprogramm 2012) und Beseitigung einer Unfallhäufungsstelle Beratungsfolge 24.01.2012 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 02.02.2012 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: Der Planung von Juli 2011 zum barrierefreien Ausbau der drei Haltestellen „Düesbergpark“ und zur Verbesserung der Radwegfüh rung im Knotenpunkt Kappenberger Damm/ Geringhoffstraße/ D ü- esbergweg wird zugestimmt. II. Finanzielle Auswirkungen: Teilergebnisplan Nr. Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkungen Produktgruppe 1201 Bereitstellung von Verkehrsfl ä- chen- und anlagen Zeile 13 Aufwendungen für Sach - und Dienstleistungen 2012 205.000 123.000 84.000 3 barrierefreie Haltestellen Instandsetzung Fahrbahn Ordnungs- partnerschaft/ Beseitigung UHS Insgesamt 412.000 Vorlagen-Nr.: V/0039/2012 Auskunft erteilt: Herr Böhme Ruf: 492 61 56 E-Mail: Boehme@stadt-muenster.de Datum: 12.01.2012 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0039/2012 Einzahlungen Nr. Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkungen Produktgruppe 1201 Bereitstellung von Verkehrsfl ä- chen- und anlagen 2013 164.000 Förderung ba r- rierefreier U m- bau der Halt e- stellen NWL Teilergebnisplan (Zeile) 02 Zuwendungen und allgemeine Umlagen Insgesamt: 164.000 Die zur Finanzierung erforderlichen Aufwendungen sind im Haushaltplan 2012 bei der genannten Produktgruppe veranschlagt. Es wird zur Kenntnis genommen, dass die U msetzung der Maßnahme des barrierefreien ausbaus der genannten Haltestellen unter dem Vorbehalt der Mittelbereitstellung durch das Land steht. Begründung: Barrierefreier Ausbau der Haltestellen In Ergänzung zur Beschlussvorlage V/0547/2010 „Verbesserunge n an Haltestellen – Förderpro- gramme 2011“ wurden durch die Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit B e- hinderungen Haltestellen benannt, die vorrangig barrierefrei ausgebaut werden sollten. Der Au s- schuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Ve rkehr und Wirtschaft ist in der Sitzung am 02.12.2010 dieser Beschlussempfehlung gefolgt und hat folgende Haltestellen priorisiert: - Kanonierplatz (Grevener Straße) - Fliegerhorst/Haus Münsterland (Lützowstraße) - Maximilianstraße (Kanalstraße) - Krummer Timpen (Universitätsstraße) - Martin-Luther-King-Weg (Albersloher Weg) - Düesbergpark (Düesbergweg und Kappenberger Damm) Die Haltestellen „Düesbergpark“ stellen für die Erreichbarkeit des Clemenshospitals wichtige U m- stiegshaltestellen zwischen den Linien 2 und 7 dar und sollen daher zeitnah im Rahmen des Ha l- testellenprogramms 2012 ausgebaut werden. Die Prioritätenliste für das Haltestellenprogramm 2012 wurde mit der Vorlage V/0664/2011 den Gremien separat zur Beschlussfassung vorgelegt und am 24.11.2011 durch den Aus schuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wir t- schaft beschlossen. Die Busbuchten der Haltestellen „Düesbergpark“ auf dem Kappenberger Damm und dem Düe s- bergweg sind in einem sehr schlechten baulichen Zustand und müssen dringend erneuert werden . Die drei Haltestellen werden mit einem 16 cm Niederflurbusbord und Bodenindikatoren aus Ri p- pen- und Noppenplatten (Blindenleitsystem) ausgestattet. Die Kosten für den Ausbau der Haltestellen betragen ca. 205.000,00 €. Der barrierefreie Umbau der Haltestellen ist zu 80 % förderfähig. Eine entsprechende Anmeldung wird für 2012 an den Zweckverband Nahverkehr Westfalen -Lippe gestellt werden. Unter der V o- raussetzung der Bereitstellung der Fördermittel durch das La nd und des Eigenanteils der Stadt durch den Rat kann die Umsetzung der Maßnahmen in 2012/2013 erfolgen. - 3 - V/0039/2012 Die neue Höhenentwicklung an den Busbuchten bedingt umfangreiche, großflächige Anpassung s- arbeiten an den Nebenanlagen und der Fahrbahn. In diesem Zusam menhang sind synergetisch die geplanten Verbesserungen im Knotenpunktsbereich zur Beseitigung der UHS vorgesehen. Beseitigung der Unfallhäufungsstelle (UHS) Der Knotenpunkt Kappenberger Damm/ Geringhoffstraße/ Düesbergweg ist in der 3 -Jahres- Unfallbetrachtung für die Jahre 2003 -2006 im Rahmen des GDV -Gutachtens als UHS identifiziert worden. Die Maßnahmenempfehlung aus dem GDV-Gutachten sahen als Sofortmaßnahmen eine gesicher- te Führung der Linksabbieger aus der südlichen Zufahrt des Kappenberger Damms un d eine Ro- teinfärbung der Radfurten vor. Längerfristig sollte der Umbau zu einem Kreisverkehr geprüft we r- den. 2009 wurden zunächst die Haltlinien und die Furtmarkierungen der Radwege im Knotenpunkt neu markiert. In der 3-Jahres-Unfallbetrachtung der Jahre 2008 bis 2010 ist der Knotenpunkt wiederum als au f- fällig zu bewerten. In der 1-Jahres- Betrachtung für 2010 wird der Knotenpunkt als UHS (5 Verletz- te) eingestuft. Die Unfallkommission hat in der Sitzung am 08.04.2011 die Unfallentwicklung und die vorlie gende Planung erörtert. Dabei wurde die geplante Verlegung der Radfurten näher an den Knotenpunkt als geeignete Maßnahme zur besseren Erkennbarkeit im Abbiegevorgang befürwortet und die Notwendigkeit des Umbaus bekräftigt. Mit Verweis auf die geplante Umba umaßnahme wurde als weitere Sofortmaßnahme in 2011 zunächst die Rotmarkierung der südlichen Radfurt und die Ma r- kierung von Wartelinien für die Linksabbieger durch die Unfallkommission beschlossen und inzw i- schen umgesetzt. Prüfungsergebnisse zu den Maßnahmenempfehlungen des GDV In der morgendlichen Hauptverkehrszeit ist das Verkehraufkommen in der Fahrbeziehung „Ka p- penberger Damm linksabbiegen in die Geringhoffstraße“ wegen der anliegenden gewerblichen Nutzungen sehr hoch. Das GDV -Gutachten empfiehlt in se iner Analyse diese Fahrbeziehung in einer eigenen Phase gesichert zu führen. Deshalb muss die vorhandene LSA erweitert werden. Aktuell erfolgt die Sicherung der Verkehrsabläufe am Knotenpunkt mit einem Festzeitprogramm. Es bietet bei einer Umlaufzeit von 6 0 s im Wesentlichen allen Verkehrsteilnehmern, Ausnahme ist in den Hauptverkehrszeiten der Linksabbieger in die Geringhoffstraße, bei kurzen Wartezeiten eine ausreichende Leistungsfähigkeit. Im Rahmen der Umbaumaßnahme soll, der GDV -Empfehlung folgend, eine eigene Phase für die Linksabbieger in die Geringhoffstraße in die Signalsteuerung eingearbeitet werden. Dieser Gewinn für die Verkehrssicherheit kann in Programmen mit 60s Umlaufzeit nicht realisiert werden. Durch die notwendige Verlängerung der Umlauf zeit werden sich die Wartezeiten der Verkehrsteilnehmer in den Hauptverkehrszeiten spürbar und außerhalb der Hauptverkehrszeiten moderat erhöhen. Prüfergebnis Kreisverkehr Die Berechnungen haben ergeben, dass die Verkehrsmengen im Knotenpunkt nicht durch einen Kleinen Kreisverkehr abgewickelt werden können. Zudem stellt die vorhandene Bebauung Zwangspunkte dar, die einen Kreisverkehr 40m Außendurchmesser ausschließen. Planung der Geh- und Radwegführung im Knotenpunkt Die Planung sieht vor, die Radweg - und Gehwegfurten näher an den Knotenpunkt heran zu verl e- gen. Um dieses zu erreichen, müssen die vorhandenen LSA -Masten versetzt werden. Damit ve r- bessert sich die Erkennbarkeit für den rechtsabbiegenden Kraftverkehr auf die zeitgleich quere n- den Fußgänger und Radfahrer im Längsverkehr. In allen Quadranten kann der rechtsabbiegende - 4 - V/0039/2012 Radfahrer zukünftig signalunabhängig geführt werden. Für den indirekt linksabbiegenden Radfa h- rer sind Aufstellflächen vorgesehen. An den Fußgängerquerungen werden die heute zum Teil kleiner als 1,00m tiefen Aufstellflächen auf 1,50m bis 2,00m Tiefe vergrößert. Zudem sind aufgrund der neuen Höhenentwicklung an den Haltestellen und aus Unterhaltung s- gründen großflächige Asphaltarbeiten im Knotenpunkt erforderlich. Im Anschluss werden die Ma r- kierungen erneuert und die Radfurten rot markiert. Kosten/Finanzierung (ohne Haltestellen) Die Verbesserung der Radwegführung, Markierung, Erweiterung der LSA, Versetzun g der LSA und Versetzung von Leuchten etc. betragen ca. 84.000,00 €. Die Finanzierung erfolgt aus der Haushaltstelle Ordnungspartnerschaft. Die Kosten für die Fahrbahnarbeiten betragen ca. 123.000,00 €. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln der Straßenunterhaltung. Die Umsetzung der Maßnahme soll in 2012 erfolgen. i.V. gez. Schultheiß Stadtdirektor Anlagen: Lagepläne
Planung Kappenberger Damm
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172a 638 Anschluss an Blatt 2 (2) BE Düesbergweg ag Geringhoffst Leuchte 751 I 648 158 653 646 versetzen 9 165 163 N N | IN Signale >» & 100 mm > © 200 mm 157 155 at 1(2) STADT Reg. Nr. Amt für _ © Stadtentwicklung [| u Stadtplanung Verkehrsplanung Datum Name Kappenberger Damm/ = Juli 2011 |Hecht |Gezeichnet| Juli 2011 _|Revermann| Düesbergweg Marstav_ | 1: 250 Beseitigung einer UHS + barrierefreie Haltestelle Plotdatum 28.07.2011
Planung Düesbergweg
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\ \N Anschluss an Blatt 1 (2) > | | 304 / Blockmarkierung nach Anlage A1 N fo) Da [9] 6] o = N © Aufmerksamkeitsfeld 1.00 m Ü vorh. Pflaster in Anlage Blatt Nr. Reg. Nr 2(2) STADT Amt für _E/ Stadtentwicklung | u Stadtplanung VZ 237 Verkehrsplanung Datum . Bearbeitet |Juli 2011_|Sowa Düesbergweg ezeichnetl Juli 2011 |Sowa Maßstab | 1: 250 Umbau barrierefreie Haltestelle Plotdatum 28.07.2011
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: von der Tagesordnung abgesetzt
Zur SitzungOrte (11)
- Geringhoffstraße
- Grevener Straße
- Lützowstraße
- Maximilianstraße
- Kanalstraße
- Universitätsstraße
- Kappenberger Damm
- Martin-Luther-King-Weg
- Albersloher Weg
- Düesbergweg
- Krummer Timpen
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0039/2012
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 02.12.2011
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37