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Schrottplätze in Köln-Humboldt/Gremberg
Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates AN/0622/2019 vom 02.05.2019
Stand: Am 09.05.2019 in der Bezirksvertretung 8 (Kalk) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Anfrage_SPD_0622-2019
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SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Kalk SPD-Bezirksf raktion Kalk, Kalker Hauptstraße 247 - 273, 51103 Köln Herrn Bezirksbürgermeister Marco Pagano Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Bezirksrathaus Kalk Kalker Hauptstraße 247-273 51103 Köln Telefon (02 21) 221 98 302 Telefax (02 21) 221 98 927 E-Mail: spd-bv8@stadt-koeln.de Internet: w ww.koelnspd.de Markus Klein Fraktionsvorsitzender Telefon 0171 8276215 Telefax (02 21) 221 98 927 E-Mail: markus_klein@koeln.de Eingang beim Bezirksbürgermeister: 02.05.2019 AN/0622/2019 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 8 (Kalk) 09.05.2019, TOP 9.2.5 Schrottplätze in Köln-Humboldt/Gremberg Anfrage der SPD-Fraktion vom 02.05.2019 Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wir bitten Sie, folgende Anfrage in die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Be- zirksvertretung Kalk aufzunehmen: „Alle Jahre wieder“ oder „so sicher wie Ebbe und Flut“. So oder so ähnlich könnte man das Problem der Anwohner im Stadtteil Gremberg beschreiben, wenn es um die Plage mit den Fliegen geht. Sobald die ersten Sonnenstrahlen, quasi die Flut, den Tag erwärmen, beginnt die Flucherei. Seit vielen Jahren bereits versuchen sich die Anwohner gegen den vermeintlichen Verursacher der „Plage“ zu wehren. Entweder vergeblich oder aber es war immer der falsche Gegner. Denn bisher wurde der me- tallverarbeitende Betrieb auf dem Schrottplatzgelände an der Gottfried-Hagen-Straße als Verursacher ausgemacht. Jedoch konnte keine der Prüfungen der vergangenen Jahre dies bestätigen! Vielleicht war dies auch zu einfach, denn schaut man sich die Lage des Stadtteils einmal genauer an, so gibt es vielleicht noch andere Verursa- 2 cher. Denn genau genommen ist der Stadtteil eingeschlossen von Müllverarbeitung, Metallverwertung und Deponie! Die nördliche Grenze bilden drei (!) Schrottplätze, im Südosten ist die noch im Be- trieb befindliche Deponie „Wiemersgrund“, im Süden die Müllverarbeitung und Ver- wertung der Firma Gerfer und südwestlich befindet sich eine ehemalige Deponie der CFK, auf der unter anderem die Sportplätze „An der Lenzwiese“ sind. Ein Paradies, wenn man so will, für die lästigen kleinen Tiere. Hier stellt sich nun unweigerlich die Frage, ob diese Faktoren bei einer der Untersu- chungen berücksichtigt und ob aus den für den Schrottplatzbetreiber positiven Er- gebnissen weitere Schlüsse gezogen wurden? Nämlich, ob nach einem Grund für die Fliegenplage gesucht wurde oder nicht? Daher bittet die SPD-Fraktion die zuständige Fachverwaltung um die Beantwortung folgender Fragen: 1. Wurden bei den bisherigen Kontrollen neben dem von den Anwohnern als Verursacher ausgemachtem Betrieb weitere mögliche Quellen untersucht bzw. überprüft? - Falls ja, mit welchem Ergebnis? - Falls nein, warum nicht? 2. Wurde aufgrund der häufigen und wiederkehrenden Beschwerden eine Ge- samtbeurteilung des Stadtteils aufgrund der im Text erläuterten besonderen Lage vorgenommen? - Wenn ja, mit welchem Ergebnis? 3. Im Jahre 2018 wurde über den Sommer hinweg, nach Absprachen zwischen Betreibern und Umweltamt, ein Mittel gespritzt, um die Situation rund um die Odenwaldstraße zu verbessern. Gibt es bereits Rückschlüsse aus dem Versuch und wäre dies eine Möglich- keit für die Zukunft? Mit freundlichen Grüßen gez. Markus Klein Markus Klein Fraktionsvorsitzender
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