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2933/2018

Tätigkeitsbericht des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik 2017

Mitteilung Ausschuss 06.09.2018

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - Tätigkeitsbericht 2017

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Mitteilung Ausschuss

1071 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VIII/66/660/1 
 
Vorlagen-Nummer 06.09.2018 
 2933/2018 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Verkehrsausschuss 11.09.2018 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 13.09.2018 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 13.09.2018 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 17.09.2018 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 17.09.2018 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 17.09.2018 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 20.09.2018 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 24.09.2018 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 05.11.2018 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 13.11.2018 
 
Tätigkeitsbericht des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik 2017 
Das Amt für Straßen und Verkehrstechnik (jetzt: Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung und Amt 
für Verkehrsmanagement) hat für das zurückliegende Jahr 2017 einen Tätigkeitsbericht erstellt. Die-
ser gibt auf rund 70 Seiten einen informativen Einblick in das umfangreiche Aufgabenspektrum sowie 
über beispielhaft ausgewählte Arbeitsschwerpunkte des letzten Jahres. 
 
Der Tätigkeitsbericht wird zur Sitzung verteilt. 
 
 
Gez. Blome

Anlage 1 - Tätigkeitsbericht 2017

118630 Zeichen

Tätigkeitsbericht 2017 
Amt für Straßen und Verkehrstechnik

Herausgeber:  Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung 
 
Verantwortlich:  Heribert Krichel (Abteilung Zentrale Aufgaben) 
 
Redaktion/Layout: Franziska Blom, Tobias Kolf, Heidrun Langhans, Michaela 
Neumann, Anja Weiß 
 
© Titelfoto:   fotolia 
 
Druck:    Digitaldruck Kriewett Köln 
 
Köln, im September 2018

„Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.“ 
Antoine de Saint-Exupéry 
Vorwort 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
unser Amt steht vor großen Herausforderungen. Für unsere täg-
liche Arbeit sind die Anforderungen einer umweltbewussten und 
nachhaltigen und heute wie morgen funktionierenden  Mobilität 
bedeutender als je zuvor. Mit großer Entschlossenheit arbeiten 
wir an einer zukunftsfähigen Verkehrsentwicklung. Die Auswei-
tung von ÖPNV -Angeboten, der konsequente Ausbau einer s i-
cheren und funktionierenden Fahrradinfrastruktur sowie die Fö r-
derung von Car -Sharing-Angeboten und E -Mobilität sind nur 
einige Instrumente, die wir dazu nutzen. 
Gerade in diesen Bereichen haben wir in 2017 vieles geschafft: 
Wir haben erste Maßnahmen des Radverkehrskonzeptes Innen-
stadt umgesetzt . Eine Maßnahme mit Symbolchara kter wurde 
beispielsweise auf der Ulrichgasse realisiert, wo wir erstmals in 
Köln eine Fahrspur für den Autoverkehr in einen Radfahrstreifen umgewandelt  haben. Wir 
konnten den 3. Nahverkehrsplan Köln fertigstellen. Car- und Bike-Sharing-Angebote wurden 
ausgebaut. Erste Schritte sind getan, doch viele weitere müssen folgen. Wichtig ist, dass wir 
Lösungen finden, die sowohl heute als auch in den kommenden Jahrzehnten funktionieren. 
Zudem haben wir im vergangenen Jahr die in weiten Teilen in die Jahre gekommene Ve r-
kehrsinfrastruktur mit Hochdruck wieder ein Stück weit mehr auf Kurs gebracht. Dass bei den 
vielen Baustellen in der Stadt der Verkehr dennoch fließen kann, erfordert ein kluges 
Baustellenmanagement und die enge Abstimmung mit unseren internen und externen Par t-
nern auf lokaler und überregionaler Ebene. Dass wir uns in diesen Bereichen auf einem g u-
ten Weg befinden, hat uns die Industrie- und Handelskammer zu Köln in einer im März 2017 
veröffentlichten Studie „Potentiale des Baustellenmanagements im Bezirk der IHK Köln “ be-
scheinigt. 
In den kommenden Jahren muss eine der zentralen Verkehrsachsen unserer Stadt, die von 
der Deutzer Brücke über den Heumarkt, Neumarkt und Rudolfplatz zum Melatenfriedhof 
führt, zukunftsfähig gestaltet werden . Wir haben  in einem ersten Termin  im November Ver-
treterinnen und Vertretern von  Verbänden, Vereinen, Interessengemeinschaften, Haupta n-
liegern sowie der Politik die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur Umgestaltung vorgestellt 
und diskutiert. Diese Stakeholder-Veranstaltung war der inoffizielle Startschuss zur Bürge r-
beteiligung „Umgestaltung der Ost-West-Achse“, die uns in 2018 in besonderer Weise b e-
schäftigen wird. 
Die wachsenden Anforderungen an eine zukunftsfähige Mobilität machen auch organisatori-
sche Veränderungen notwendig, die in 2017 eingeleitet wurden: Das neu eingerichtete D e-
zernat für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur mit unserer Beigeordneten Andrea Blome trägt 
der großen Bedeutung unserer Arbeit für die Entwicklung der Stadt Rechnung. Mit der Bün-
delung von Aufgaben in zwei Ämtern - Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung und Amt für 
Verkehrsmanagement - sind wir seit April 2018 für die Bewältigung der künftigen Herausfo r-
derungen gut aufgestellt.  
Vieles haben wir im vergangenen Jahr angepackt und umgesetzt. Der Tätigkeitsbericht gibt 
einen kleinen Überblick in unsere Arbeit. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen mit der Lektüre. 
 
Klaus Harzendorf 
Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik

Inhaltsverzeichnis 
1. Zentrale Aufgaben ................................................................................................ 5 
1.1 Personal ................................ ................................ ................................ ...................... 5 
1.2 Finanzen ................................ ................................ ................................ ...................... 5 
1.3 Zentrales Projektmanagement ................................ ................................ ..................... 7 
1.4 Vergaben ................................ ................................ ................................ ..................... 7 
1.5 Verkehrssicherheitsarbeit ................................ ................................ ............................. 8 
1.6 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ................................ ................................ ................13 
1.7 Öffentliche Beleuchtung ................................ ................................ .............................. 15 
1.8 Verkehrsausschuss und Bezirksvertretungen (BV) ................................ .....................16 
2. Planung ............................................................................................................... 17 
2.1 Innenstadt ................................ ................................ ................................ ...................17 
2.2 Rodenkirchen ................................ ................................ ................................ ..............18 
2.3 Lindenthal ................................ ................................ ................................ ...................19 
2.4 Ehrenfeld ................................ ................................ ................................ ....................20 
2.5 Nippes ................................ ................................ ................................ ........................21 
2.6 Chorweiler................................ ................................ ................................ ...................23 
2.7 Porz ................................ ................................ ................................ ............................25 
2.8 Kalk................................ ................................ ................................ .............................26 
2.9 Mülheim ................................ ................................ ................................ ......................28 
2.10 Parkraumkonzepte ................................ ................................ ................................ ....29 
2.11 Verkehrskonzepte und konzeptionelle Verkehrsuntersuchungen .............................. 32 
2.12 Radverkehr ................................ ................................ ................................ ...............34 
2.13 Verkehrsplanung ................................ ................................ ................................ .......38 
3. Bau und Unterhaltung ........................................................................................ 40 
3.1 Innenstadt ................................ ................................ ................................ ...................40 
3.2 Rodenkirchen ................................ ................................ ................................ ..............41 
3.3 Lindenthal ................................ ................................ ................................ ...................42 
3.4 Ehrenfeld ................................ ................................ ................................ ....................43 
3.5 Nippes ................................ ................................ ................................ ........................44 
3.6 Chorweiler................................ ................................ ................................ ...................45 
3.7 Porz ................................ ................................ ................................ ............................46 
3.8 Kalk................................ ................................ ................................ .............................47 
3.9 Mülheim ................................ ................................ ................................ ......................48 
3.10 Aufgrabungskontrollmanagement ................................ ................................ .............49 
3.11 Bauhof ................................ ................................ ................................ ......................50 
3.12 Grundsatzangelegenheiten ................................ ................................ .......................53

4. Verkehrsmanagement ........................................................................................ 55 
4.1 Planung und Ausführung von Ampelanlagen ................................ .............................. 55 
4.2 Baustellen und Container ................................ ................................ ............................59 
4.3 Baustellenmanagement ................................ ................................ .............................. 59 
4.4 Parkraumbetriebsservice ................................ ................................ ............................62 
4.5 Verkehrserhebungen ................................ ................................ ................................ ..62 
4.6 Wegweisung ................................ ................................ ................................ ...............63 
4.7 Stabsstelle Gesamtverkehrsentwicklungsplanung und Nahverkehr ............................67 
Wichtige Telefonnummern ..................................................................................... 68

5 
1. Zentrale Aufgaben 
1.1 Personal 
Im Amt für Straßen und Verkehrstechnik waren insgesamt 376 Stellen von 397 (Vorjahr: 370) 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besetzt. Von diesen 376 Stellen entfallen 15 Technikerstel-
len und 94,5 Arbeiterstellen auf den Bauhof, 3 6,5 Techniker- und Ingenieurstellen auf die 
Unterhaltungsbezirke, 77 Stellen auf die Planung. 87 Stellen sind der Abteilung Verkehrsma-
nagement zugeordnet. Davon ist rund ein Drittel in die Planung und Unterhaltung von Lich t-
signalanlagen eingebunden. Rund 14 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befinden 
sich in einer Teilzeitbeschäftigung. 
 
Insgesamt wurden 38 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als externe Bewerber eingestellt (Vor-
jahr 15). Weitere 39 Personen wurden von anderen Bereichen der Stadtverwaltung auf Ste l-
len beim Amt für Straßen und Verkehrstechnik umgesetzt.  
1.2 Finanzen 
Das Gesamt-Anlagevermögen des Amtes beläuft sich im Dezember 2017  auf rund 724 Milli-
onen Euro. Hiervon entfallen einschließlich der im Bau befindlichen Anlagen r und 719 Millio-
nen Euro auf das Straßenvermögen.  
 
 
Konsumtive Aufwendungen für Betrieb und Unterhaltung im Jahr 2017 zum Buchungsstand 31.12.2017 
 
Öffentl. Beleuchtung 
11.303.308 € 
Wartung  
Verkehrsflächen  
13.982.600 € 
Lichtsignalanlagen 
5.937.800 € 
Reinigung und  
Winterdienst 
1.720.600 € 
Parkschein-
automaten 
974.900 € 
Sonstiges 
561.500 € 
Beseitigung  
Unfallschäden  
270.100 € 
Verkehrsleitzentrale  
und -einrichtungen 
223.600 €

6 
 
Investive Auszahlungen im Jahr 2017 zum Buchungsstand 31.12.2017 
 
 
Entwicklung der investiven Mittelbindungen und Abflüsse in den Jahren 2012 bis 2017 
 
Neu- und  
Umbaumaßnahmen 
9.885.944 € 
General- 
instandsetzungen 
8.828.582 € Parkraum- 
bewirtschaftung  
1.123.037 € 
Erschließung 
3.287.594 € 
Verkehrstechnik 
6.137.631 € 
Beschaffungen  
1.031.433 € 
24,2 € 22,3 € 
26,5 € 
22,0 € 
31,8 € 33,0 € 
16,0 € 
24,5 € 25,9 € 
27,7 € 26,8 € 30,3 € 
40,2 € 
46,8 € 
52,4 € 49,7 € 
58,6 € 
63,3 € 
€0  
€10  
€20  
€30  
€40  
€50  
€60  
€70  
2012 2013 2014 2015 2016 2017
Millionen 
bestehende Mittelbindungen per 31.12.
jährlicher Mittelabfluss

7 
1.3 Zentrales Projektmanagement 
Auf der Grundlage der Erfahrungen und Optimierungsbedarfe aus dem angelaufenen Echt-
betrieb wird die Multiprojektmana gement-Software „MaViS“ kontinuierlich weiter entwickelt, 
um so den amtsspezifischen Anforderungen gerecht werden zu können. So wurde im letzten 
Jahr eine durch das Programm erzeugte Darstellung aller Projekte mit ihren wichtigen Ec k-
daten entwickelt. 
 
1.4 Vergaben 
 
  
0
2.500.000
5.000.000
7.500.000
10.000.000
12.500.000
15.000.000
17.500.000
20.000.000
22.500.000
25.000.000
27.500.000
30.000.000
32.500.000
35.000.000
37.500.000
40.000.000
42.500.000
45.000.000
Auftragsvergabe 2016/2017 im Überblick 
Auftragsvergabe 2016 in EUR
(gesamt)
Auftragsvergabe 2017 in EUR
(gesamt)
36,7% 
22,9% 
8,8% 
7,4% 
1,9% 
11,9% 
10,4% 
Alle Summen in 2016 auf einen Blick 
Öffentliche Vergaben beschränkte Vergaben
freihändige Vergaben Angebotbeiziehung
Einzelaufträge nach ARRIBA Bestellzettel-Vergaben
Auf-/ Abgebotsverfahren
40,7% 
18,5% 
3,4% 
6,5% 
3,0% 
13,0% 
15% 
Alle Summen in 2017 auf einen Blick 
Öffentliche Vergaben beschränkte Vergaben
freihändige Vergaben Angebotbeiziehung
Einzelaufträge nach ARRIBA Bestellzettel-Vergaben
Auf-/ Abgebotsverfahren

8 
Die Ampelmännchen im Einsatz 
 
 
1.5 Verkehrssicherheitsarbeit 
„Alles im grünen Bereich“ – Kostenlose Fahrrad-Prüfaktion im Rheinpark 
Bei zwei Fahrradchecks hatten die Rad fahrenden 
Kölnerinnen und Kölner wider Gelegenheit, ihre 
Fahrräder kostenlos überprüfen zu lassen.  Fahr-
radmonteure der Firma 180°führten diesen im Au f-
trag des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik an 
zwei Sonntagen im Se ptember durch. Kleine fes t-
gestellte Mängel wurden gleich vor Ort repariert.  
Bereits beim ersten Termin wurden rund 100 Fah r-
räder überprüft. Die Resonanz der Bürgerinnen und 
Bürger auf die Aktion war äußerst positiv. 
Erstmalig fanden in diesem Jahr auch weitere a n-
lassbezogene Überprüfungen statt, so auf dem 
Frühlingsfest der Werkstatt 180° im März sowie auf 
dem „Tag der Drogentoten“ im Juli. 
 
„Köln steht bei Rot“ 
Seit 2014 sind die lebendig gewordenen Ampelsignale, die 
roten und grünen Ampelpant omime, in Köln aktiv. Im 
Rahmen der Verkehrssicherheitsaktion „Köln steht bei Rot“ 
applaudieren sie Fußgängern, die bei Grün die Fahrbahn 
überqueren und h alten „Rotgänger“ mit deutlichen Gesten 
an. Zweimal waren die Ampelmännchen  als Motiv einer  
großflächigen Plakatierung zu sehen. Die Kampagne „Köln 
steht bei Rot“ ist ein Ergebnis der Zusamme narbeit von 
Stadt Köln, KVB und Polizei Köln im Arbeitsk reis „Sicher-
heit im Straßenverkehr“. 
„Ich verpfeif‘ dich!“ 
Mit Kindern der Grundschule Mommsenstraße wurde im 
0
200
400
600
800
1000
1200
1400
1600
1800
2000
22 36 68 18 
115 
346 
234 
1716 
10 22 34 34 54 
360 218 
1730 
Alle Vergaben in 2016/2017 
 im Vergleich 
Vergaben 2016
Vergaben 2017
Monteure prüfen Fahrräder im Rheinpark

9 
Oktober eine weitere Aktion zur Förderung der Beachtung von Ampeln durchgeführt. Im 
Rahmen der Kampagne „Ich verpfeif‘ dich!“ beobachte ten die Schülerinnen und Schüler das 
Verhalten von Fußgängerinnen und Fußgängern in signalisierten Bereichen. Belohnt wurden 
Menschen, die die Straße beim Grünsignal quer en, Rotläufer wurden  von den Kindern mit-
tels Trillerpfeife „verpfiffen“. Die Ertappten wurden aufgeklärt, Erwachsene deutlich auf ihre 
Rolle als Vorbilder im Straßenverkehr hingewiesen. 
Verkehrssicherheitsaktion für Flüchtlinge 
Viele Flüchtlinge sind mit den Gegebenheiten des Großstadtverkehrs nicht vertraut, wodurch 
gefährliche Situationen entstehen können. Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit 
und der Integration sind deshalb geboten. 
Nach erfolgreichen Schulungen in verschiedenen Flüchtlingsunterkünften stellten die Vertre-
terinnen und Vertreter des Arbeitskreises Sicherheit im Straßenverkehr fest, dass es schwie-
rig ist, das Thema für die Menschen ansprechend zu gestalten und eine Gesprächsbasis zu 
schaffen. 
Deshalb wurde ein neuer Weg beschritten: Mitarbeiter der RheinFlanke gGmbH, die rege l-
mäßig in den Flüchtlingsheimen Sport- und Spielveranstaltungen durchführen, wurden durch 
die Polizei als Multiplikatoren ausgebildet. Die RheinFlanke als Träger der Jugendhilfe legt in 
ihren Handlungsansätzen einen besonderen Fokus auf junge Menschen, die einen vermi n-
derten Zugang zu Bildung und Ausbildung und damit auch zu gesellschaftlicher Teilhabe 
aufweisen. Um die Potenziale sozial benachteiligter Jugendlicher herauszuarbeiten und zu 
fördern, bietet die RheinFlanke bedarfsgerechte, flexible, Kompetenzen fördernde und Re s-
sourcen stärkende Projekte im Sozialraum an. 
Erfahrene Vertreter der Rheinflanke, vermittelten im 14tägigen Rhythmus Verkehrskenntni s-
se an die Kinder in den Flüchtlingsheimen. Die se Aktion wurde „Safewalkers“ genannt und 
gerne angenommen. „Safewalkers“ spricht Kinder ab dem Grundschulalte r sowie Jugendl i-
che und junge Erwachsene mit Fluchterfahrung an, die mit  den alltäglichen Gefahren  im 
Straßenverkehr konfrontiert werden. Durch gezielten Verkehrsunterricht soll es der Zielgrup-
pe gelingen, sich sicher durch den Straßenverkehr zu bewegen un d die wichtigsten Ve r-
kehrsregeln zu kennen.  
Verkehrssicherheitsaktion „Sicheres Radfahren für Seniorinnen und Senioren“ 
Zum festen Verkehrssicherheitsrepertoire 
gehören die kostenlosen Fahrradkurse für 
Seniorinnen und Senioren . Zwei Schulun-
gen fanden im Frühsommer in der J u-
gendverkehrsschule Köln -Nippes statt. 
Hier frischten Seniorinnen und Senioren 
ihre Fahrradfertigkeiten in einem Training 
wieder auf, angeleitet durch eine zertifizier-
te Radfahrlehrerin. Vor den Kursen wurden 
die Fahrräder durch Monteure  der Fah r-
radwerkstatt 180° überprü ft. Abschließend 
wurde mit einer  Fahrt ins „Grüne“, der 
Übergang in den al ltäglichen Verkehr ei n-
geleitet. 
 
 
Fahrrad-Stadtmeisterschaften der Schulen 
Das Amt für Straßen und Verkehrstechnik unterstützte wieder die „Stadtmei sterschaften“, 
eine Aktion des Arbeitskreises „Verkehrserziehung“. Bei diesen Wettkämpfen treten Radfah-
rer der weiterführenden Schulen auf einem Parcours gegeneinander an. Durch dieses Tra i-
ning werden die Fähigkeit im Radfahren sowie die generelle Mobilitä t der Schulkinder geför-
Seniorin beim Fahrradtraining

10 
dert. Das Amt für Straßen und Verkehrstechnik unterstützt diesen Wettkampf personell und 
finanziell.  
Verkehrssicherheitsaktion „Toter Winkel“ an Kölner Grundschulen  
Oftmals sind sich Radfahrer innen und Radfahrer, Fußgängerinnen und Fußgänger oder Inli-
ne-Skaterinnen und -Skater der Gefahr nicht bewusst, wenn neben ihnen fahrende Kraftfahr-
zeuge nach rechts einbiegen und die „schwachen“ Verkehrsteilnehmer im „Toten Winkel“ 
nicht wahrnehmen. In Köln ereignen sich immer wieder tragische Unfälle im Zusammenhang 
mit diesem optischen Phänomen;  an vielen Ecken  erinnern Kreuze und Blumen an veru n-
glückte Fußgänger und Radfahrer. 
Um insbesondere die Schulkinder  ausdrück-
lich auf diese Gefahrensituation aufmerksam 
zu machen, entwickelte der Arbei tskreis „Si-
cherheit im Straßenverkehr  die Verkehrss i-
cherheitsaktion „Toter Winkel“. Dabei wird 
Grundschulkindern nach einer kurzen A n-
moderation im Klassenzimmer das Ausmaß 
des Toten Winkels anhand eines auf dem 
Schulhof abgestel lten Lastkraftwagens de-
monstriert und das richtige Verhalten in di e-
ser Verkehrssituation besprochen.  
Im März fand auf dem Gelände der Ren n-
bahn Köln die Auftaktaktion mit verschiede-
nen Grundschulen statt. Mit dieser öffentlichen Vorführung der Aktion wurde ein großes Me-
dieninteresse erreicht. Der WDR berichtete ausführlich in einem Fernsehbeitrag . Rund 240 
Schulklassen beteiligten sich bis Juni an der Aktion „Toter Winkel“. Rekordbeteiligung! 
 
Kölner Fahrradquiz – eine Kampagne für alle Kölnerinnen und Kölner und die Kölner 
Schulen 
Alle Kölnerinnen und Kölner waren ab April wieder dazu eingeladen, sich am Kölner Fah r-
radquiz zu beteiligen. Mit zehn Fragen wurden wichtige Verkehrsregeln für Fahrradfahrer 
geprüft. Richtige Lösungen gelangten in eine  Verlosung, bei der es attraktive Preise zu g e-
winnen gab. Drei Schulklassen konnten mit Geldpreisen von 100 bis 300 Euro ihr Klasse n-
kasse versilbern. 
Quizteilnehmer, die das 
Rätsel online lösten, erhiel-
ten ein Email-Feedback 
und hatten so die Möglic h-
keit, eventuelle Fehler zu 
überdenken. Die Be teili-
gung lag bei 1700 Pers o-
nen. Zehn Schulen mit 36 
Klassen bewarben sich um 
die ausgelobten Geldpre i-
se. Auf der Preisverleihung 
im Stadthaus Deutz, kurz 
vor den Sommerferien , 
wurde den Gewinner-
Schulklassen zusätzlich ein 
Zoobesuch spendiert.  
Gewinnerinnen und Gewinner 
des Kölner Fahrradquiz bei der 
Preisübergabe 
  
Toter-Winkel-Auftaktaktion

11 
Verkehrssicherheitsaktionen zum Schuljahresbeginn: Elternbefragung 
Als regelmäßige  Verkehrssicherheitsaktion, des Arbeitskreises „Sicherheit im Straßenve r-
kehr“ wird am Einschulungstag der Erst klässler an einzelnen Schulen in allen Kölner Stad t-
bezirken eine Elternbefragung zum Thema „Sicherer Schulweg“ durchgeführt.  Dabei geht es 
um die Sicherheit auf dem Schulweg der Kinder.  
Aufgrund der Hinweise aus dem Elternkreis erfolgt im Anschluss eine gründliche Überprü-
fung der Schulwege und der geschilderten örtlichen Situationen. Bei erkennbaren Gefahren 
werden Maßnahmen, zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf dem Schulweg der Kinder , 
schnellstmöglich umgesetzt. Eltern werden im Gespräch daran erinnert, wie notwendig es ist, 
den Schulweg gemeinsam mit ihrem Kind zu proben und den sichersten Weg zu nutzen. 
Verkehrssicherheitsaktionen zum Schuljahresbeginn: Plakatkampagne 
Seit Jahren wirbt die Stadt Köln zum Start des neuen Schuljahres mit dem Plakat „ Aufge-
passt! Wir sind wieder unterwegs“ um besondere Aufmerksamkeit für die neu eingeschulten 
Kinder. Das über Jahre beliebte Motiv wurde erneuert. 
Alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer wurden mit diesem neuen Plakat 
erstmalig nach den Sommerfer ien auf die besondere Situation der Schulanfänger innen und 
Schulanfänger aufmerksam gemacht und um besondere Aufmerksamkeit gebeten. Die Fi-
nanzierung des Plakataushangs erfolgte mit de r freundlichen Unterstützung durch das  Amt 
für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. 
 
     „Aufgepasst! Wir sind wieder unterwegs!" - Neues Plakatmotiv zum Schulstart 
 
Aufstellung von Geschwindigkeitsmessanlagen 
Tempoverstöße in der Umgebung von Schulen führen immer wieder zu gefährlichen Situat i-
onen. Damit die Akzeptanz der Ges chwindigkeitsbeschränkungen vor Schulen erhöht wird, 
wurden zum Schulstart an zehn Tagen vor insgesamt neun Schulen Messanlagen installiert, 
die die Geschwindigkeiten vorbeifahrender Fahrzeuge ermittelten. Die gefahrene Geschwi n-
digkeit wurde dem Fahrer dabei mittels einer LED-Anzeige unmittelbar angezeigt. Die Anzei-
ge diente ausschließlich dazu, den Fahrer im Fall des Verstoßes auf sein  zu hohes Tempo 
aufmerksam zu machen und ihn auf diese Weise zu sensibilisieren.

12 
Die Anlagen wurden in der Nähe der folgenden Schulen installiert: Gemeinschaftsgrundschu-
le (GGS) Zwirnerstraße (Altstadt Süd); GGS Godorfer Straße (Immendorf); GGS Breslauer 
Straße (Weiden); GGS Nußbaumerstraße (Neuehrenfeld); GGS Neusser Straße (Weidenp e-
sch); GGS Merianstraße (Chorweiler); GGS H umboldtstraße (Porz); GGS Europaring (Ne u-
brück) und GGS/Katholische Grundschule Alte Wipperfürther Straße (Mülheim). 
Alle Verkehrssicherheitsaktionen wurden aus Fördermitteln des Landes und aus Eigenmitteln 
der Stadt Köln finanziert.  
 
Unfallkommission und Landesunfallkommission 
Die Einrichtung und Arbeit der Unfallkommission beruht auf dem Gemeinsamen Runderlass 
des Innenministeriums und des Ministeriums für Verkehr, Energie und Landesplanung des 
Landes Nordrhein-Westfalen. Aufgabe der Unfallkommission ist es, Unfallhäufungsstellen zu 
bewerten und zu beseitigen.  
Unfallkommissionen sind laut Erlass durch die Straßenverkehrsbehörden einzurichten. Mi t-
glieder sind Straßenbau -, Straßenverkehrsbehörde und die Polizei. In Köln sind daher die 
Polizei Köln und das Amt für Straßen und Verkehrstechnik als ständige Vertreter an der U n-
fallkommission beteiligt. Die Bezirksregierung Köln als zuständige Aufsichtsbehörde nimmt 
nach Möglichkeit ebenfalls an den Sitzungen der Unfallkommission teil. Bei Bedarf können 
weitere I nstitutionen oder beteiligte Verbände ( beispielsweise Kölner Verkehrs -Betriebe, 
Verkehrsverbände) zu Sitzungen eingeladen werden.  
Unfallauffällige Kreuzungen werden durch die Polizei nach einem im Runderlass vorg e-
schriebenen Schlüssel als Unfallhäufungsstellen identifiziert und der Stadt Köln als Straße n-
verkehrsbehörde gemeldet. Das Amt für Straßen und Verkehrstechnik sammelt die Meldu n-
gen und lädt zeitnah zu einer Unfallkommissionssitzung ein. Die findet in Köln aufgrund der 
recht hohen Verkehrsbelastung ungefähr alle sechs Wochen statt. Im Rahmen der Sitzung 
werden die Unfallhäufungsstellen – die vorher durch die Beteiligten besichtigt wurden – im 
Hinblick auf Optimierungsmöglichkeiten diskutiert und es werden geeignete Maßnahmen zur 
Reduzierung der Unfälle beschlossen. Bei Bedarf werden entsprechende Örtlichkeiten auch 
in einem gemeinsamen Ortstermin der Unfallkommission besichtigt. Nach Festlegung der 
Beschlüsse sind die beteiligten Behörden daran gebunden und zu einer zeitnahen Umse t-
zung der Maßnahmen v erpflichtet. 2017 wurden fünf Sitzungen der Unfallkommission abg e-
halten und rund 50 Unfallhäufungsstellen besprochen und bearbeitet. 
Das Amt für Straßen und Verkehrstechnik nimmt als Straßenverkehrsbehörde bei Bedarf 
zusätzlich an den Sitzungen der Landesu nfallkommission teil, die als übergeordnetes Gr e-
mium beratend und unterstützend auf die Unfallkommissionen im Land Nordrhein -Westfalen 
einwirkt.

13 
1.6 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 
In zahlreichen Terminen vor Ort, in Pressekonferenzen und in Wort und B ild über die Med i-
en, wurde die Öffentlichkeit ausführlich über die wichtigsten Verkehrsthemen informiert. Ne-
ben den regelmäßig wiederkehrenden Presseterminen zu den Ferienbaustellen, Großbau-
vorhaben in Köln und der Region sowie zum Weihnachtsverkehr fand auch das Thema Car-
sharing im Hinblick auf den angestrebten Mobilitätswandel in Köln ein breites Medieninteres-
se. 
Eine wichtige Maßnahme zur Förderung des Radve r-
kehrs und damit zur konkreten Stärkung alternativer 
Verkehrsmittel war der Umbau der Ulrichgasse  mit der 
Anlage je eines separaten Radfahrstreifens pro Fahr t-
richtung. Die feierliche Freigabe dieser neuen komfo r-
tablen Wegeverbindung für den Radverkehr hat Frau 
Oberbürgermeisterin Reker persönlich auf der Ulric h-
gasse vorgenommen. 
Mittels einer breit an gelegten Informationskampagne 
wurden wieder viele Menschen mobilisiert, persönlich 
für den Klimaschutz und die Gesundheitsvorsorge in 
die Pedale zu treten. So nahmen zahlreiche Bürgeri n-
nen und Bürger wie Kolleginnen und Kollegen  am bun-
desweiten Wettbewerb „Stadtradeln“ oder beim städt i-
schen Wettbewerb „Radeln Sie sich fit zur Arbeit“ teil. 
Der Umbau der Maastrichter Straße wurde im Rahmen des Mode - und Designfestivals „Le 
Bloc“ gefeiert. Viele Geschäfts leute im Belgischen Viertel lob en die breiten Gehwege,  die 
aus der Maastrichter Straße zwischen Ring und Brüsseler Platz eine Flaniermeile haben 
werden lassen.  
Im Rahmen eines Bürgerfestes wurde der neu ge-
staltete Chlodwigplatz gefeiert. Bereits im Rahmen 
der Umbauplanung wurde die Öffentlichkeit an dem 
Gestaltungsprozess beteiligt. Auf zahlreichen Te r-
minen mit dem „Gremium Chlodwigplatz" kamen 
die Interessen und Hinweise der Anliegerinnen und 
Anlieger zur Sprache. So konnten die Wünsche 
nach Rundbänken, eine Pflasterung in gebundener 
Bauweise und der Einbau von Versorgungsa n-
schlüssen für Märkte und Veranstaltungen auf dem 
Platz berücksichtigt werden. In Begleitung der e n-
gagierten Öffentlichkeit wurde der Platz in eine 
attraktive Fußgängerzone umgewandelt.  
 
Auf einem Pressetermin wurden im März die Schaufeln 
zum ersten Spatenstich am Kurt -Hackenberg-Platz 
angesetzt. Im Zusammenhang mit dem Nord -Süd 
Stadtbahnbau war der Kurt -Hackenberg-Platz über 
eine lange Zeit eine rein funktionale Baustellenfläche. 
Als B estandteil des städtebaulichen Masterplans I n-
nenstadt und Teilprojekt der „Via Culturalis“ wird der 
Platz in einen qualitativ hochwertigen A ufenthaltsraum 
umgestaltet, der, unter anderem mit einem Trinkwa s-
serbrunnen und Sitzgelegenheiten, zum Flanieren und 
Verweilen einlädt.  
Freigabe des neu gestalteten Chlodwigpla t-
zes mit OB Henriette Reker 
Spatenstich Kurt-Hackenberg-Platz,  
u. a. mit Beigeordneter Andrea Blome 
Radfahrstreifen auf der Ulrichgasse: 
Pressetermin mit OB Henriette Reker

14 
 
Seit Einrichtung des Baustellen managements werden alle Baumaßnahmen, die Auswirku n-
gen auf den Verkehr im „mobilitätsrelevanten Straßennetz“ haben, pressewirksam aufbere i-
tet. Auch kleinere Arbeitsstellen werden dabei berücksichtigt, da auch sie zu größeren Au s-
wirkungen im immer stärker b elasteten Straßenverkehr führen können. Im Betrachtungszei t-
raum wurden über 350 Pressemitteilungen herausgegeben, die sich auf Straßenbaustellen 
inklusive Signalisierungs- und Beschilderungsmaßnahmen, bauvorbereitende Arbeiten, Ma r-
kierung, Informationen zu m Parken sowie Maßnahmen im Radverkehr bezogen. Im Vorjahr 
waren es - zum Vergleich - rund 270 herausgegebene Pressemeldungen. 
Ein besonderes Projekt, das die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit seit Herbst in hohem Maße 
beschäftigt, ist eine Bürgerbeteilig ung zur künftigen Umgestaltung der Ost -West-Achse. Die 
Ost-West-Achse führt von der Deutzer Brücke über den Heumarkt, Neumarkt und Rudol f-
platz zum Melatenfriedhof. Auf ihr sind unter anderem die Stadtbahnlinien 1, 7 und 9 unte r-
wegs, die schon heute an der Auslas-
tungsgrenze angelangt sind. Ge meinsam 
mit der KVB möchte die Stadt Köln die 
Ost-West-Achse fit für die Zukunft machen 
und städtebaulich u mgestalten, so dass 
vor allem die großen Plätze Heumarkt, 
Neumarkt und Rudolfplatz an Au fenthalts-
qualität gewinne n. Verkehrstechnisch soll 
die Strecke für Langzüge ertüchtig t we r-
den, damit sie auch für künftige Generat i-
onen noch leistungsfähig ist. Für den 
Ausbau der Stadtbahn gibt  es fünf ver-
schiedene Varianten, die im Rahmen e i-
ner Bürgerbeteiligung ergebnisoffen disku-
tiert werden sollen.  
Am 28. November 2017 wurde der erste Schritt zur Beteiligung der Stadtgesellschaft getan  
und ein sogenannter „ Stakeholderkreis“ ins Wallraf-Richartz-Museum eingeladen. Dort wu r-
den den von der Umgestaltung besonders betroffenen Verbänden, Vereinen, Interesseng e-
meinschaften und Hauptanliegern sowie der Politik die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie 
zur Umgestaltung vorgestellt. In einem zweiten Schritt gab es Gelegenheit, sich an Theme n-
tischen im Dialog mit den Expertinnen und Experten  detailliert über die Vorschläge zu info r-
mieren, Fragen zu stellen und erste Anregungen zu geben. 
 
Stakeholder-Veranstaltung Ost-West-Achse

15 
1.7 Öffentliche Beleuchtung 
Das Aufgabengebiet „Öffentliche Beleuchtung“ ist d ie zentrale Anlaufstelle für  Bürgerinnen 
und Bürger und die Verwaltung in allen  Angelegenheiten, der Beleuchtung im öffentlichen 
Straßenland. Die zur Verfügung stehenden Wege der Informationsweitergabe  – Internetpor-
tal „Sag ´s uns“, Beleuchtungshotline, Beleuchtung@stadt-koeln.de – werden rege genutzt. 
Mit der RheinEnergie AG als Eigentümer in der Beleuchtungsanlagen im öffentlichen Str a-
ßenland und Vertragspartnerin der Stadt Köln erfolgen regelmäßige Abstimmungen. 
Das Projekt „Schaffung von Lichtpassagen – Reduzierung von Angsträumen“ genießt seit 
einiger Zeit eine besondere Aufmerksamkeit. Dies zeigt sich vermehrt auch in den zahlre i-
chen Anfragen der politischen Gremien und aus der Bevölkerung. Sonderprojekte wie die 
jährlich stattfindende weltweite Klimaschutzaktion „Earth Hour“ des W WF Deutschland oder 
der „Welt-Mädchentag“ von Plan International werden durch die RheinEnergie AG und die 
Stadt unterstützt. Bei der Earth Hour wird für eine Stunde das Licht am Kölner Dom, der H o-
henzollernbrücke und an den 12 romanischen Kirchen gelöscht.  Im Rahmen des diesjähri-
gen Welt-Mädchentages wurden sowohl das Jan-von-Werth-Denkmals als auch die Kirche  
St. Pantaleon pink angestrahlt, um we ltweit auf die Benachteiligung  von Mädchen aufmerk-
sam zu machen. 
Nach sechs Wochen nächtlicher Arbeit erstrahlt die Hohenzollernbrücke seit Oktober in neu-
em, modernem Licht. 170 energieeffiziente und umweltfreundliche LED -Leuchten wurden 
installiert, die mit 40 Watt zu den vorherigen mit 150 Watt weniger Energie verbrauchen. Die 
LED-Technik ermöglicht eine noch gezi eltere Anstrahlung die ses Kölner Wahrzeichens, bei 
Erhaltung des goldenen Farbtons. 
 
 
In neuem Glanz: Die Hohenzollernbrücke

16 
 
1.8 Verkehrsausschuss und Bezirksvertretungen (BV) 
Im Aufgabengebiet „Ausschuss- und BV -Angelegenheiten“ wird das jeweilige Si tzungsma-
nagement betreut. Neben der Erstellung von umfangreichen Jahresberichten gehören vor 
allem die Beantwortung von Anfragen, Stellungnahmen zu Anträgen, Mitteilungen der Ve r-
waltung, Dringlichkeitsentscheidungen und die Fertigung von Beschlussvorlagen  zum tägli-
chen Geschäft. 
 
Gremium Anfragen   Anträge Mitteilungen Beschlussvorlagen 
Rat, Ausschüsse 44 1 24 56 
BV Innenstadt 14 1 13 14 
BV Rodenkirchen 12 0 4 13 
BV Lindenthal 15 0 14 11 
BV Ehrenfeld 16 0 11 11 
BV Nippes 27 1 14 11 
BV Chorweiler 22 2 7 6 
BV Porz 12 2 23 9 
BV Kalk 14 3 5 5 
BV Mülheim 14 0 12 10 
    
Insgesamt: 190 10 127 146 
 
Darüber hinaus wurde zu rund 74 Eingaben aus der Bürgerschaft Stellung genommen, die 
über den Ausschuss für Anregungen und Beschwerden eingingen. Schwerpunkte dabei wa-
ren die Themen Verkehrsberuhigung, Verkehrsführung und Verkehrssicherheit.

17 
2. Planung 
2.1 Innenstadt 
Vorentwurfsplanung: 
Umgestaltung des Eifelwalls zwischen Luxemburger Straße und Gabelsberger Straße sowie 
der Tunisstraße im Bereich der Oper; Erstellung eines ebenerdigen Fußgängerüberwegs 
Perlengraben/Mengelbergstraße 
Entwurfsplanung: 
Umgestaltung von drei Plätzen am Heumarkt: Elogiusplatz, Hermann -Joseph-Platz, Augusti-
nerplatz; Umgestaltung der Freit reppe Pipinstraße und  des angrenzenden  Straßenraums; 
Umgestaltung der Rads chutzstreifen infolge einer Hochbaumaßnahme am Friesen-
platz/Hohenzollernring; Einrichtung  Kreisverkehr Roonstraße/Lindenstraße ; Umgestaltung 
Gürzenichstraße und Tunnel Johannisstraße (Via Culturalis) 
Ausführungsplanung: 
Provisorische Umgestaltung des Wendehammers Gereonswall (Bildungslandschaft Al t-
stadt/Nord); Änderung der Verkehrsführung Brunostraße/Kartäuserwall;  Überweg 
Vogteistraße/Gereonswall; Umgestaltung Maternuskirchplatz; Sanierung linksrheinische  
Uferpromenade; Anbindung Archäologische Zone 
Stellungnahmen: 
89 Stellungnahmen zu Bauanträgen, 41 weitere fachtechnische Stellungnahmen (Anträge für 
Gehwegüberfahrten, Wärmedämmungen, Verkaufsanfragen, Stellungnahmen zu Beba u-
ungsplänen u. a.) 
 
Beispielprojekt: Entwurfsplanung Umgestaltung Treppe Pipinstraße und Straßenraum 
Die trennende Stützwand an der Pipinstraße soll durch eine Freitreppe als Endpunkt der Via 
Culturalis und als Verknüpfung zwischen dem Elogiusplatz mit Klein St. Martin hinüber zum 
Maria-im-Kapitol-Hügel ers etzt werden. Die stadtgestalterischen Verbesserungen kommen 
sowohl der Kirche und dem Elogiusplatz als auch den öffentlichen Verkehrswegen zugute. 
Neben dem Umbau der Treppe sollen die umliegenden Straßenräume aufgewertet werden. 
Die Aufenthaltsqualität de r Gehwegflächen wird verbessert, die Radverkehrsführung in 
Fahrtrichtung Deutzer Brücke optimiert. 
 
Lage der Freitreppe an der Pipinstraße

18 
2.2 Rodenkirchen 
Vorentwurfsplanung: 
Einrichtung eines Minikreisverkehrs (Alternative Betriebsform) am Knotenpunkt Sürther Stra-
ße/Grüngürtelstraße; Umgestaltung der Sürther Straße zwischen Gesamtschule und Frie d-
hof 
Entwurfsplanung: 
Umbau der Knotenpunkte Siegfriedstraße, Siegstraße, Grüngürtelstraße und Hamme r-
schmidtstraße (Alternative Betriebsform) auf der Weißer Straße; Umbau des Knotenpunkts 
(Verbreiterung der Gehwege, Veränderung der Verkehrsführung) Bayenthalgürtel/Alteburger 
Straße 
Ausführungsplanung: 
3. Bauabschnitt Sürther Feld,  Baustraßen (B. -Plan 71380/03); Birgitstraße, Baustraße (B. -
Plan 71380/02) ; Westhovener Weg, Baustraße ; Änderung der Fußgängerquerungsinsel 
Hauptstraße/Oststraße; Querungshilfe Brühler Landstraße in Höningen 
Stellungnahmen: 
110 Stellungnahmen zu Bauanträgen, 49 weitere fachtechnische Stellungnahmen 
 
Beispielprojekt: Birgitstraße in Köln-Weiß 
Die Planung der Birgitstraße basiert auf den Vorgaben des Bebauungsplanes 71380/02. Di e 
Maßnahme aus dem Erschließungsprogramm dient der Entwicklung neuer Wohnb auflächen 
im Süden von Köln. Bei der  an die Weißer Straße einmündende Erschließungsstraße han-
delt es sich um  eine knapp 100 Meter lange Stichstraße. Am Ende der Birgitstraße ist ein 
Wendehammer geplant. 
Nach Abschluss der Hochbebauung wird der Endausbau der Erschließungsstraßen in Pfla s-
terbauweise erfolgen. Der Baubeginn für die Errichtung der Baus traße ist frühestens Ende 
2018 vorgesehen.

19 
2.3 Lindenthal 
Vorentwurfsplanung: 
Einrichtung eines Rechtsabbiegers Aachener Straße/Am Sportpark ; Bachemer Str a-
ße/Zülpicher Wall; Gleueler Straße/Zülpicher Straße; Stolberger Straße/Maarweg. 
Entwurfsplanung: 
Berrenrather Straße (Umgestaltung Universitätsstraße bis Sülzgürtel) ; Dürener Str a-
ße/Universitätsstraße; Querungshilfe Maarweg ; Verkehrsberuhigungsmaßnahmen Braun s-
feld: Eupener Straße/Eschweiler Straße/Max-Wallraff-Straße; Kölner Straße 
Ausführungsplanung: 
Berrenrather Straße (Schutzstreifenplanung Sülzgürtel bis Neuenhöfer Allee) ; Minikreisver-
kehr Brauweilerweg/Vogelsanger Weg ; Gehweg  Belvederestraße; Querungshilfe Ludwig -
Jahn-Straße; Am Weidenpesch/Am Himmel/Kirchweg ; Gehwegverbreiterung Hauptstraße 
Widdersdorf; Brücke Horbeller Straße/Rheinische Allee; Sülzgürtel/Münstereifeler Straße 
Betreuung Fremdvergabe: 
Uniboulevard; 2. Bauabschnitt Kinderheime Sülz ; Umbau des Knotenpunktes (Einrichtung 
von Querungshilfen - Alternative Betriebsform) Hauptstraße/Leonhardsgasse; Verkehrsent-
wicklungsplan Ludwig-Jahn-Straße; Verkehrsentwicklungsplan Werthmannstraße 
Stellungnahmen: 
190 Stellungnahmen zu Bauanträgen, 45 weitere fachtechnische Stellungnahmen 
 
Beispielprojekt: Belvederestraße in Köln-Müngersdorf: Gehweglückenschluss 
Gemäß politischem Beschluss der Bezirksvertretung Lindenthal soll entlang der Belvederest-
raße ein Lückenschluss des Gehweges nördlich der Förderschule bis zum Ende des Grun d-
stücks der Freiluga geplant und umgesetzt werden. Dabei befindet sich der gesamte Pl a-
nungsbereich entlang des Landschaftsschutzgebiets Belvedere.  
Aufgrund der beengten Platzverhältnisse w erden für die einzig mögliche Verbreiterung des 
Straßenraums in Richtung Osten geringe Teilflächen des Landschaftsschutzgebietes ben ö-
tigt. Um den Eingriff in das Schutzgebiet so gering wie möglich zu halten, wird die Fahrbahn 
nur in drei Abschnitten nach Osten erweitert. Die auf diese Weise entstehenden  sogenann-
ten „Begegnungszonen“ sind ein Kompromiss der Stadt Köln zwischen der KVB und der U n-
teren Landschaftsschutzbehörde.  
Der Baubeginn ist für die Sommerferien 2019 vorgesehen.

20 
2.4 Ehrenfeld 
Vorentwurfsplanung: 
Auweilerweg; Gravenreuthstraße/Höhe Schule ; Innere Kanalstraße/Höhe Fernmeldeturm ; 
Klarstraße (Bereich Stammstraße) 
Entwurfsplanung: 
Butzweilerhof-Allee (Ost); Butzweilerhof-Allee (West); Güterbahnhof Ehrenfeld; Oskar-Jäger-
Straße (1. Bauabschnitt: Aachener Straße bis Melatengürtel , 2. Bauabschnitt: Melatengürtel 
bis Widdersdorfer Straße) ; Venloer Straße/Auf dem Paulsacker ; Venloer S traße (Mathias -
Brüggen-Straße bis Akazienweg) ; Verkehrsentwicklungsplan L eyendecker Str a-
ße/Christianstraße 
Ausführungsplanung: 
Grevenbroicher Straße/Bereich H ausnummer 43 (Seniorenheim), Mathias-Brüggen-Straße 
16/Bereich der Alexianer Werkstätten ; Kreisverkehr Nußbaumerstraße/Herkules-
straße/Liebigstraße; Planstraße K in Höhe der Butzweilerhof -Allee; Verlängerung Linie 3 ; 
Vogelsanger Straße (1. Bauabschnitt: Innere Kanalstraße bis Ehrenfeldgürtel); Verkehrsent-
wicklungsplan Häuschensweg; Verkehrsentwicklungsplan Triotop/Gewerbepark Girlit z-
weg/Am Wassermann 
 
Beispielprojekt: Oskar-Jäger Straße (1. B auabschnitt: Aachener Straße bis Melate n-
gürtel) 
Die Planungen sehen eine grundhafte Erneuerung der Oskar -Jäger-Straße, insbesondere 
der Nebenanlagen vor . Gleichzeitig werden durchgängig Schutzstreifen für Radfahrer ma r-
kiert.  
Durch den Umbau der Kreuzungen und die  Einrichtung von zusätzlichen Abbiegespuren s o-
wie die Optimierung der Lichtsignalanlagen durch eine koordinierte, verkehrsabhängige 
Steuerung sollen Verkehrsstaus abgebaut und der Verkehrsfluss optimiert werden.  
Die ergänzenden Anregungen der Bezirksvertretung Lindenthal wurden im Rahmen der Pla-
nungen  berücksichtigt. 
 
 
Kreuzungsbereich Aachener Straße

21 
2.5 Nippes 
Vorentwurfsplanung: 
Merkenicher Straße/Seb astianstraße; Neusser Straße (Niehler Kirchweg bis Kempener 
Straße); Niehler Straße (Lis -Böhle-Park bis Florastraße) ; Niehler Straße (Florastraße bis 
Xantener Straße); Xantener Straße/Amsterdamer Straße 
Entwurfsplanung: 
Gebiet Göppinger Straße (1. B auabschnitt: Ebersbacher Straße, Göppinger Straße, Hechi n-
ger Straße, Reutlinger Straße, Uracher Straße) ; Klosterfraugasse (Merheimer Straße in 
nördliche Richtung bis Jesuitengasse) ; Lützlongericher Straße (Lindweiler Weg bis Longer i-
cher Hauptstraße) ; Merheimer St raße (Rossbachstraße bis Friedrich -Karl-Straße); Robert-
Perthel-Straße/Longericher Straße (Kreisverkehr) 
Ausführungsplanung: 
Am Molenkopf; Clouth-Gelände (innere Erschließung); Clouth-Gelände (Wettbewerbsgebiet); 
Escher Straße/Am Bilderstöckchen ; Escher Straße (Parkgürtel bis Geldernstraße) ; Feldgär-
tenstraße (Sebastianstraße bis Hillesheimstraße) ; Feldgärtenstraße (Sebastianstraße bis 
Feldgärtenstraße H ausnummer 127; Jesuitengasse (Ambossstraße bis Schmiedegasse) ; 
Liebigstraße/Escher Straße/Lämmerstraße ; Lokomotivstraße (Bereich Haus nummer 
120/122); Kreisverkehr Merheimer Straße/Friedrich -Karl-Straße; Kreisverkehr Merheimer 
Straße/Theklastraße; Niehler Damm (Industriestraße bis Sebastianstraße) ; Ossietzkystra-
ße/Longericher Straße/Etzelstraße ; Pastor-Wolff-Straße (Franz -Denhoven-Straße bis Im 
Grund); Robert-Perthel-Straße (Buskaps für Haltestellen: CöllnParc, Robert -Perthel-Straße, 
Longericher Straße Nord, Hugo -Junkers-Straße, Dädalusring); Sebastianstraße/Ortseingang 
Niehl in Höhe Parkplatz 
 
Beispielprojekt: Gebiet Göppinger Straße 
Die im ehemaligen „Belgier -Gebiet“ befindlichen Straßenzüge Göppinger Straße, Reutlinger 
Straße, Uracher Straße, Hechinger Straße und Ebersbacher Straße erfüllen weder vom 
Straßenzustand noch hinsichtlich der Straßengestaltung die A nforderungen an eine zeitg e-
mäße Verkehrsinfrastruktur in einem sich entwickelnden Wohngebiet . Die Fahrbahnen sind 
in Teilen sehr eng und mit Hochbord von den Nebenanlagen getrennt. Aufgrund des hohen 
Parkdrucks in diesen Straßen ist die für den fließenden Fahrzeugverkehr verfügbare Fah r-
bahnbreite in Teilen stark eingeschränkt. 
Die Bezirksvertretung Nippes fasste  2005 den Beschluss, Maßnahmen zur wirkungsvollen 
Reduzierung der Geschwindigkeit in der Reutlinger Straße umzusetzen , alternierendes Par-
ken, Schrägparkplätz und eine „Rechts vor Links“-Regelung. Zudem wurde beschlossen, die 
Göppinger Straße als verkehrsberuhigte Zone auszuweisen und den verkehrsberuhigten 
Bereiches auf weitere Straßen des Wohngebiets auszuweiten. 
Die Planung für den ersten Bauabschni tt -Göppinger Straße, Reutlinger Straße, Uracher 
Straße, Hechinger Straße und Ebersbacher Straße - sieht vor, die Straßenabsch nitte vol l-
ständig zu sanieren , stadtgestalterisch aufzuwerten und die Straßenräume neu zu gliedern. 
Ziel ist die Erhöhung der Verke hrssicherheit durch eine Reduzierung von Geschwindigkeit 
und Verkehrsstärke. Zudem sollen durch die geänderte Aufteilung der Verkehrsflächen g e-
stalterische Verbesserungen für das Wohnumfeld zu erreicht und die Aufenthaltsqualität g e-
steigert werden.

22 
 
Lage im Stadtplan 
 
 
Ausschnitt aus der Planung: Reutlinger Straße/Göppinger Straße

23 
 
2.6 Chorweiler 
Entwurfsplanung: 
Kreisverkehr (Alternative Betriebsform)  Mengenicher Straße/Longericher Str a-
ße/Johannisstraße; Verkehrsentwicklungsplan Damiansweg; Verkehrsentwicklungsplan In 
den Kämpen ; Verkehrsentwicklungsplan Swinestraße; Verkehrsentwicklungsplan Trans-
gourmet (Gewerbegebiet Feldkassel, 3. Bauabschnitt) 
Ausführungsplanung: 
Alte Straße (St. Tönnis Straße bis Hackhauser Weg) ; Brombeergasse (Alte Neusser Lan d-
straße bis Schmaler Wall) ; Busanbindung Blumenberg (Buskap in Höhe der Schule auf der 
Ernstbergstraße); Edsel-Ford-Straße/Oranjehofstraße/Auffahrt zur Industriestraße ; Hilden-
gasse/Brictiusstraße/Fährgassse; Krebelspfad (Baugebiet) ; Nationale Projekte des Städ te-
baus / Lebenswertes Chorweiler (Liverpooler Platz , Pariser Platz, Lyoner Platz) ; Ortsmitte 
Lindweiler (Marienberger Hof); Pingenweg (Unnauer Weg bis Volkhovener Weg) ; Volkhove-
ner Weg/Stallagsweg (Alternative Betriebsformen); Weichselring (Elbeallee bis Nogatstraße); 
Verkehrsentwicklungsplan Herzog-Johann-Str. 
 
Beispielprojekt: Nationale Projekte des Städtebaus  / Lebenswertes Chorweiler  
(Liverpooler Platz, Pariser Platz, Lyoner Passage) 
Das aus Bundesmitteln geförderte Projekt „Lebenswertes Chorweiler – ein Zentrum im Wan-
del" umfasst bauliche und konzeptionelle Maßnahmen , die innerhalb eines Zeitraums von 
vier Jahren bis Ende 2019 umgesetzt werden sollen. Es umfasst die Planung und den U m-
bau der drei zentralen Plätze in Chorweiler -Mitte (Liverpooler Platz , Pariser Platz , Lyoner 
Passage) sowie die Erstellung eines Gestal tungskonzepts „Freiraum und Umfeld" für einen 
erweiterten Untersuchungsraum , welches weitere städtebauliche und freiraumplanerische 
Entwicklungsmöglichkeiten im Zentrum Chorweilers aufzeigen soll. 
Die Chancen des Bezirks werden darin gesehen , die Platzräume umzugestalten und mit e i-
ner möglichen flankierenden Bebauung zu besser nutzbaren städtebaulichen Räumen u m-
zubauen. Mit Politik und Stadtgesellschaft wurde auf der Grundlage eines Beteiligung sver-
fahrens ein Gestaltungskonzept „Freiraum und Umfeld" für das neue Zentrum erarbeitet . 
Zielsetzung des Konzeptes ist es, Chorweiler nicht zurück-, sondern im menschlichen Ma ß-
stab weiterzubauen und die bestehende Bausubstanz besser einzubinden. Die gewün schte 
städtebaulich-funktionale Aufwertung sowie die Aufwertung der Wohnqualität und des Wo h-
numfelds erfordern eine weiträumige Betrachtung. 
Die Planung erfolgte unter einer umfangreichen Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der E i-
gentümer und Pächter vor Ort. Hierzu wurde ein Moderationsbüro mit der Konzeptionierung 
und Durchführung des Beteiligungsverfahrens beauftragt. Ein interdisziplinäres Planung s-
team wurde mit der begleitenden Entwurfs - und Ausführungsplanung sowie der Umsetzung 
der Realisierungsmaßnahmen betraut. Die Planung sieht eine differenzierte Gestaltung der 
Flächen des Liverpooler Platzes, des Pariser Platzes sowie der Lyoner Passage vor. 
Der Pariser Platz im Zentrum von Chorweiler stellt den repräsentativen Stadtplatz dar. Dabei 
bildet ein B runnen den zentralen Attraktionspunkt des zukünftigen Platzensembles für  alle 
Bevölkerungsgruppen. Der „ Tisch der Nationen" und weitere Sitz - und Spielgelegenheiten 
komplettieren das Angebot. Der zurzeit außer Betrieb befindliche Cronenbourg -Brunnen 
kann an die neue Anlage ebenfalls angeschlossen und betrieben werden.

24

25 
2.7 Porz 
Vorentwurfsplanung: 
Platzfläche in Wahn (Aufwertung von zentralen Plätzen in Porz) 
Entwurfsplanung: 
Kreisverkehr Bergerstraße/Josefstraße in Porz ; Kreisverkehr Friedensstraße/Akazienweg in 
Grengel; Eulenplatz in Langel (Aufwertung von zentralen Plätzen in Porz) ; Platzfläche in En-
sen (Aufwertung von zentralen Plätzen in Porz) ; Kellereiweg/Jägerstraße/Heumarer Straße 
in Eil (Befestigung des Parkplatzes) 
Ausführungsplanung: 
Kiefernweg von Hermann-Löns-Straße bis St. -Anno-Straße in Grengel (Generalinstandse t-
zung); Friedensstraße/Mühlenweg in Urbach (Umplanung der Kreuzu ng im Rahmen des 
Programms a lternative Betriebsformen) ; Nachtigallenstraße/Magazinstraße in Wahnheide 
(Optimierung des Kreisverkehrs); An der Wielermaar/Schwester -Firma-Weg (Planung einer 
Baustraße); Loorweg zwischen Hausnummer 27 und Unterm Berg in Langel (Planung eines 
Gehwegs); Kreisverkehr Humboldtstraße/Theodor-Heuss-Straße in Finkenberg ; Müllergas-
se/Poller Kirchweg i n Poll (Optimierung der Fußgängerführung sowie Ordnung des öffentl i-
chen Parkens); Ernst-Mühlendyck-Straße in Porz (Optimierung der Parkplatzanordnung) ; Im 
Grünen Winkel in Urbach (Optimierung des öffentlichen Parkens) ; Dortmunder Straße in Eil 
(Prüfung alt ernierendes Parken) ; Hauptstraße/Steinstraße in Porz (Überarbeitung der Pl a-
nung) 
 
Beispielprojekt: Humboldtstraße/Theodor-Heuss-Straße (Abbau der Lichtsignalanlage 
und Planung eines Kreisverkehrs im Rahmen des Programms alternative Betriebsfo r-
men) 
Die Lichtsignalanlage Humboldtstraße/Theodor-Heuss-Straße ist Bestandteil der Prioritäte n-
liste 5 zur Überprüfung von Lichtsignalanlagen . Anstelle der mittlerweile knapp 20 Jahre a l-
ten und sanierungsbedürftigen Lichtsignalanlage soll ein Kreisverkehr mit Mittelinse l und 
baulichen Querungshilfen mit Fußgängerüberwegen eingerichtet werden. 
Der Kreisverkehr weist aufgrund der verkehrlichen Bedenken des Knotens mit Linienbusb e-
trieb und LKW -Verkehr einen Außendurchmesser von 30 Metern auf. Die Breite der Krei s-
fahrbahn beträgt 6 Meter und die Breite des Innenrings 2 Meter. Die Gestaltung der Mittelin-
sel wird durch einen Paten übernommen und durch Flachbordsteine vom Innenring getrennt. 
Es werden Fahrbahnteiler und Fußgängerüberwege in allen Zufahrten angelegt. Z udem wird 
die Kreuzung mit taktilen Leitelementen ausgestattet.

26 
2.8 Kalk 
Vorentwurfsplanungen: 
Kreisverkehr Ostmerheimer Straße/Auf dem Eichenbrett ; Geh- und Radweg Am Lusthaus; 
Kreisverkehr Vingster Ring/Alter Deutzer Postweg 
Entwurfsplanungen: 
Kreisverkehr Hans-Schulten-Straße/Dattenfelder Straße ; Lenneper Straße (Messe City 
Köln); Barmer Straße (Messe City Köln); Umgestaltung (Neuordnung Parkflächen, Verbesse-
rung Radverkehrskonzept) der Kreuzung Rolshover Straße/Kalker Hauptstraße ; Umgestal-
tung (neue Querungshi lfen für Fußgänger und Radfahrer)  Alter Mühlenweg ; Kreisverkehr 
Europaring/Neubrücker Ring 
Ausführungsplanungen: 
Kreisverkehr Ostheimer Straße/Nobelstraße; Geh- und Radweg Alter Deutzer Postweg; Um-
gestaltung (Sanierung) Neuerburgstraße; Generalinstandsetzung Germaniastraße; Marki e-
rung Wodanstraße; Querungshilfe Hans-Schulten-Straße; Parkplätze Olpener Str a-
ße/Hohensyburgstraße; Querungshilfe Markierung Europaring/Franz-Stock-Weg; Querungs-
hilfe Eiler Straße ; Markierung Königsforststraße; Markierung Ruppiner S traße; Markierung  
Östlicher Zubringer; Fußgängersignalisierung Rolshover Straße/Sieversstraße 
Stellungnahmen zu Großprojekten/Maßnahmen Dritter: 
Abshofstraße; Ottoplatz (Casino Köln) Messe; P22a; Werbenutzungsvertrag (Bezirk 7; 8 ;9); 
Rather See; Robertstraße; Deutzer Hafen; Technische Hochschule Deutz; Messe 3.0; Halte-
stelle Vingst 
 
Beispielprojekt: Rolshover Straße/Sieversstraße (Fußgängersignalisierung) 
Mit dem Beschluss der B ezirksvertretung Kalk vom 25. Januar 2018 wurde die Verwaltung 
mit der Errichtu ng einer Fußgängersignalisierung an der Kreuzung Rolshover Str a-
ße/Sieversstraße beauftragt. 
Aktuell ist im Bereich der Kreuzung Rolshover Straße/Sieversstraße keine gesicherte Qu e-
rung vorhanden, so dass Fußgänger die Rolshover Straße an dieser Stelle nur u ngesichert 
queren können, beziehungsweise einen weiten Umweg bis zur Kalker Hauptstraße oder zur 
Lichtsignalanlage an der Dillenburger Straße in Kauf nehmen müssen. Hierdurch kommt es 
an der Sieversstraße teilweise zu gefährlichen Situationen zwischen quer enden Fußgängern 
und anderen Verkehrsteilnehmern.  
Radfahrer, die auf der Rolshover Straße fahren , werden im Kreuzungsbereich Sieversstraße 
nicht geradlinig geführt , wodurch der Fahrkomfort sinkt und weniger Aufstellfläche für Fu ß-
gänger zur Verfügung steht. 
Die Planung sieht die Errichtung einer signalisierten Fußgängerquerung im südlichen B e-
reich der Kreuzung vor. Die Lichtsignalanlage wird mit Anforderungstastern und Zusatzei n-
richtungen für blinde und sehbehinderte Menschen ausgestattet. Zusätzlich ist ei ne Detekti-
on in der Ausfahrt aus der Sieversstraße vorgesehen , welche bei längerer Wartezeit der 
Fahrzeuge die Si gnale der Rolshover Straße auf R ot schaltet und somit eine Ausfahrt e r-
möglicht. 
Die geplante Begradigung des baulichen Radweges ermöglicht die Errichtung von ausre i-
chend großen Aufstellflächen für die Fußgänger  sowie eine Erhöhung des Fahrkomforts für 
die Radfahrer.

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28 
2.9 Mülheim 
Vorentwurfsplanung: 
Kreisverkehr (Alternative Betriebsform) Piccoloministraße; Umgestaltung (Verschönerung 
des Platzes) Piccoloministraße (östlicher Teilbereich); Eddaweg; Egonstraße; Jungbornweg; 
Peter-Kütter-Weg; Miltzstraße; Biegerstraße; Bergisch Gladbacher Straße/Steyler Straße ; 
Querungshilfen Auenweg; Rendsburger Platz; Ackerstraße; Adamstraße; Kreisverkehr Colo-
niallee; Sonnenscheinstraße 
Entwurfsplanung: 
Berliner Straße ; Frankenforster Straße ; Keupstraße; Bergisch Gladbacher Str a-
ße/Buschfeldstraße/Johann-Bensberg-Straße; Im Oberiddelsfeld 
Ausführungsplanung: 
Gewerbegebiet Dünnwalder Kommunalweg ; Hauswiesenweg; Kreisverkehr Zeisbusc h-
weg/Am Wildpark ; Pützlachstraße; Am Flachsrosterweg; Buschfeldstraße; Eddaweg/Peter-
Kütter-Weg; Querspange Auenweg 
 
Beispielprojekt: Bergisch Gladbacher Straße/Steyler Straße/Anschluss Bundesautob-
ahn (BAB) 3 Köln-Dellbrück 
Der Knoten Ber gisch Gladbacher Straße/A nschlussstelle Holweide/Steyler Straße wurde in 
den Jahren 2003 bis 2006 und 2008 bis 2014 durchgehend als Unfallhäufungsstelle geme l-
det. In 2014 ereigneten sich zuletzt 13 erhebliche Verkehrsunfälle mit zwei Schwer - und 16 
Leichtverletzten. Signifikant war bei jeder Meldung das Unfallgeschehen zwischen Linksa b-
biegern von der Bergisch Gladbacher Straße in die Autobahnanschlussstelle Holweide und 
dem Gegenverkehr. Die Unfallkommission fordert daher dringend die Umgestaltung  des 
Knotens. 
Mit dem Beschluss vom 31. Januar 2012 hat der Verkehrsausschuss die Verwaltung beau f-
tragt, im Abschnitt Bergisch Gladbacher Straße zwischen dem Anschluss BAB 3 Köln -
Dellbrück und der östlichen Anbindung Steyler Straße eine Planung zur Beseitigung der U n-
fallhäufungsstelle zu erstellen.  
Auf der Bergisch Gladbacher Straße ist an den Anschlussbereichen zur Steyler Straße eine 
Neuordnung der Fahrspuren vorgesehen , um den Kfz -Verkehrsfluss zu optimieren und die 
Unfallhäufungsstelle zu beseitigen. Die Steyler  Straße soll dann den Verkehr nur in eine 
Richtung aufnehmen (Einbahnstraße).  Die bestehenden Lichtsignalanlagen im Bereich des 
Knotenpunktes werden angepasst. 
Die Maßnahme befindet sich in der Entwurfsplanung.

29 
2.10 Parkraumkonzepte 
Mit der Planung von Parkraumkonzepten verfolgt das Amt für Straßen und Verkehrstechnik 
das Ziel, in stark nachgefragten Gebieten allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrstei l-
nehmern mit ihren unterschiedlichen Interessen (z. B. Bewohner innen und Bewohnenr, Kun-
dinnen und Kund en, Lieferantinnen und Lieferanten , Besucherinnen und Besuchern ) den 
nötigen Parkraum zu bieten. Eine n achfrage- und lösungsorientierte Ordnung des Parkra u-
mes ist die Voraussetzung für ein funktionsfähiges , alle Ansprüche berücksichtigendes städ-
tisches Umfeld im öffentlichen Straßenland . Um dieses Umfeld vor übermäßigen Belastu n-
gen durch den ruhenden Verkehr zu schützen , sollen die Parkraumregelungen für eine opti-
male Nutzungsverteilung der städtischen Stellplätze sorgen. 
 
Bewohnerparken 
Im Stadtgebiet gibt es aktuell 40 Bewohnerparkgebiete - 21 Gebiete in der Innenstadt, weite-
re in Lindenthal (8) ; Mülheim (2); Nippes (6); Kalk (1) und in Porz (2). 2017 wurde das B e-
wohnerparkgebiet Kalk in Betrieb genommen. Darüber hinaus wurde das Bewohnerparkg e-
biet Weiden-Nord optimiert. Die bestehenden Bewohnerparkgebiete werden fortlaufend b e-
treut und optimiert. 
Für folgende Gebiete sind Parkraumkonzepte in Planung bzw. in Vorbereitung: 
- Pauliviertel in Braunsfeld 
- Rodenkirchen I 
- Rodenkirchen II 
- Sülz-Nord I 
- Sülz-Nord II 
- Ehrenfeld I-IV 
- Bayenthal I 
- Bayenthal II 
- Thielenbruch 
- Porz-Urbach 
Für die geplanten Bewohnerparkgebiete Ehrenfeld I-IV wurde am 3. Juli 2017 eine Bürgerin-
formationsveranstaltung durchgeführt. Der Beschluss zur Einrichtung der Bewohnerparkg e-
biete Ehrenfeld I-IV erfolgte am 4. Dezember 2017.  
Für 2018 ist die Inbetriebnahme der Bewohnerparkgebiete Sülz -Nord I und Sülz -Nord II s o-
wie, nach Beschluss der Bezirksvertretung Lindenthal , die Komplettbewirtschaftung des bi s-
lang teilbewirtschafteten Bewohnerparkgebietes Lindenthal-Süd II vorgesehen.

30 
 
Bürgerservice und Öffentlichkeitsarbeit 
Um das komplexe Thema „Bewohnerparken“ für Bürgerinnen und Bürger transparent zu m a-
chen, wird der Internetauftritt ständig aktualisiert. Interessierte B ürgerinnen und Bürger fin-
den auf der städtischen Internetseite  aktuelle Informationen zum Bewohnerparken sowie 
Antworten auf die häufigsten Fragen rund um das Thema. Ebenso zugänglich sind Pläne mit 
Erklärungen zu allen Bewohnerparkgebieten im Stadtgebiet und Informationen zur Beantra-
gung der Bewohnerparkausweise. Im Rahmen des E -Government werden die Vorausse t-
zungen dafür geschaffen, dass interessierte Bürgerinnen und Bürger den  Bewohnerpark-
ausweis nicht nur online beantragen , sondern auch zu Hause  ausdrucken können . Auch 
Gewerbetreibende und andere Parkplatzsuchende finden hier Hinweise , Telefonnummern 
sowie Pläne beispielsweise zum „Parken rund um die Uhr“. Daneben können sich Bürgeri n-
nen und Bürger schriftlich an das Sachgebiet  „Parkraumkonzepte“ oder te lefonisch an die 
Servicenummer 115 beim Bürgertelefon wenden. Auf diese Weise wurden 540 schriftliche 
Anfragen vom Fachbereich beantwortet. Hinzu kommen telefonische Anfragen zu speziellen 
Lösungen, darunter auch von anderen Kommunen. 
Weitere Projekte: 
Car-Sharing im öffentlichen Straßenland 
Bereits 2010 hat der Verkehrsausschuss beschlossen , dass Car-Sharing-Unternehmen un-
mittelbar an Verknüpfungspunkten mit dem ÖPNV öffentliches Straßenland zur Verfügung 
gestellt wird. Neben der Firma Cambio, die bereits mehrere Stationen im Kölner Straßenland 
installiert hat und weiter ausbaut , hat sich mit der Firma Flinkster  ein weiteres Unternehmen 
mit Stationen im öffentlichen Straßenland etabliert. Das Gesamtangebot der stationsgebu n-
denen Car-Sharing-Anbieter beträgt rund 600 Fahrzeuge. Cambio führt in Köln auch Elektro-
autos ein. Zu den bisherigen 6 Standorten im öffentlichen Straßenland wurde n 2017 an 5 
weiteren Cambio-Standorten im Stadtgebiet zu den konventionellen Fahrzeugen je 2 Stel l-
plätze für Elektrofahrzeuge e ingerichtet. Die Stadt Köln stellt diese Stellplätze für Elektr o-

31 
fahrzeuge kostenlos zur Verfügung. Die Ausweitung des Angebots soll unter besonderer 
Berücksichtigung von Elektrofahrzeugen fortgeführt werden.  
Darüber hinaus bieten Car2go und Drive Now eine Fahrzeugflotte, die eine flexible Ergä n-
zung (sogenannte Freefloater) zu den bisherigen stationsbasierten Car -Sharing-Angeboten 
darstellt. Gegenüber den bereits vorhandenen Car -Sharing-Angeboten unterscheiden sich 
diese Modelle insbesondere dadurch , dass ke ine spezielle Vormerkung für ein Fahrzeug 
erfolgt und auch keine ausgewiesenen Stationen für das Abstellen dieser Fahrzeuge existi e-
ren. Grundsätzlich werden diese Fahrzeuge regulär im öffentlichen Straßenland oder zum 
Teil auch in öffentlichen Parkhäusern geparkt. Dabei werden anfallende Parkgebühren in 
den festgelegten Geschäftsbereichen von den Betreibern der Fahrzeuge getragen. Die A b-
rechnung erfolgt automatisch über das Handyparksystem. Von diesen Anbietern werden 
rund 700 Fahrzeuge bereitgehalten. 
Förderung des privaten Car-Sharing 
Zur Förderung des privaten Car -Sharing wird ab 2018 im Rahmen eines Pilotprojektes die 
Möglichkeit eröffnet, für ein Kraftfahrzeug Bewohnerparkausweise für unterschiedliche B e-
wohnerparkgebiete auszustellen. Die hierzu erforde rlichen Richtlinien und Voraussetzungen 
wurden 2017 erarbeitet. 
Außengastronomie auf Stellplätzen 
Als Folge des Beschlusses „Sitzen statt Parken“ der Bezirksvertretungen Innenstadt und 
Ehrenfeld wurde das Programm „Außengastronomie auf Stellplät zen“ erarbeitet. Im Zuge 
des Programms wurden im Zeitraum zwischen 1. April und 31. Oktober 2017 Stellplätze für 
die Nutzung von Außengastronomie zur Verfügung gestellt. In 22 Fällen wurde das Amt für 
Straßen und Verkehrstechnik  vom Amt für öffentliche Ordnung als Ge nehmigungsbehörde 
um Prüfung und Stellungnahme gebeten. Es wurden insbesondere Auflagen zur Verkehrssi-
cherheit gegeben (gelbe, umlaufende Markierung um die genehmigte Fläche ) sowie die An-
ordnung erteilt, Sitzplätze nicht mit dem Rücken zur Fahrbahn auszuri chten. Für 2018 ist die 
Etablierung eines stadtweit gültigen Regelwerkes vorgesehen. 
Erarbeitung von verkehrsrechtlichen Grundlagen 
Nach wie vor werden Anregungen und Vorschläge zur Verbesserung der bestehenden  
Rechtsvorschriften beim Deutschen Städtetag u nd beim zuständigen Ministerium eing e-
reicht. 
Weitere Aufgaben 
Weitere Aufgaben sind unter anderem die Anordnung und Optimierung von Ladezonen , die 
Parkraumbewirtschaftung in Geschäftsstraßen , die Auswertung und Bewertung von Ve r-
kehrserhebungen und die Entwicklung von Grundsätzen auf  Grundlage des Elektromobil i-
tätsgesetzes. 
Übersichten und Planungen 
Aktuell werden im öffentlichen Straßenland der Stadt Köln 42.160 Stellplätze bewirtschaftet.  
Durch die mit Parkscheinautomaten bewirtschafteten Stellplätze wurde n im Jahr 2017 Ertr ä-
ge in Höhe von 21 ,5 Millionen Euro erzielt. Durch die ausgegebenen 49.325 Bewohnerpar k-
ausweise wurden weitere Erträge in Höhe von rund 1,84 Millionen Euro erzielt. 
Förderung der Elektromobilität 
Das Sachgebiet hat bei der Einrichtung de r Mobilitätsstation „Charles -de-Gaulle-Platz“ am 
Bahnhof Köln Messe/Deutz mitgearbeitet, unter anderem durch die Festlegung der Stellplät-
ze für das stationsbasierte Car-Sharing der Firma Flinkster und die Vorbereitung der Einrich-
tung der ersten vier Tankpa rkplätze für Elektromobilität. Die Inbetriebnahme der öffentlichen 
Ladestation erfolgt in 2018.

32 
2.11 Verkehrskonzepte und konzeptionelle Verkehrsuntersuchungen 
Im Rahmen der Bauleitplanung und des Baugenehmigungsverfahrens wurden mehrere Ve r-
kehrsuntersuchungen, Stellungnahmen und verkehrliche Prüfungen für sowohl städtische 
Vorhaben, als auch für priv ate Investoren durchgeführt und  betreut. Die laufenden und z u-
künftigen Großbaumaßnahmen im gesamten Stadtg ebiet wurden k onzeptionell begleitet . 
Von den über 130 im Jahr  2017 bearbeiteten Projekten aus diesem Bereich wurden 24 für 
Schulbauten und Kindertagesstätten, 31 für Bauleitplanungen (B ebauungspläne und Ve r-
kehrsentwicklungspläne) und 75 für Projekte im Baugenehmigungsverfahren erarbeitet. Da r-
über hinaus wurden 76 Stellungnahmen für Bauanträge und Bauvoranfragen fertiggestellt. 
Aufgrund der politischen Beschlüsse wurden 17 Verkehrskonzepte und verkehrliche Unte r-
suchungen erstellt. Für einige Verkehrskonzepte , deren Erstellung die Politik beschlossen 
hat, wurden Bürgerinformationsveranstaltungen durchgeführt. Dabei handelt es sich zum 
Beispiel um die Auftaktveranstaltung zur Machbarkeitsstudie für die Umgestaltung der Ost -
West-Achse, das Verkehrsführungskonzept Altstadt und das Kon zept zur Sperrung der Zü l-
picher Straße für den Kfz-Verkehr. 
Machbarkeitsstudie „Umgestaltung der Ost-West-Achse“ 
Das Projekt „Umgestaltung der Ost -West-Achse zwischen Deutzer Brücke und Universität s-
straße“ wurde intensiv bearbeitet. Das Verkehrsgutachten wurde abgeschlossen und die 
Ergebnisse der Politik und der Stadtgesellschaft vorgestellt. 
  
  
Visualisierungen zur Umgestaltung der Ost-West-Achse (WES GmbH LandschaftsArchitektur) 
Das Ergebnis des Verkehrsgutachtens zeigt die verkehrlichen Auswirkungen der verschi e-
denen Variant en für die künftige Gestaltung der Ost-West-Achse auf die einzelnen Ve r-
kehrsarten. Untersucht wurden die Kapazitätssteigerung des öffentlichen Personennahve r-
kehrs, eine umweltgerechte Führung des motorisierten Individualverkehrs sowie eine leis-
tungsfähige Führung des Rad-, Fuß- und ruhenden Verkehrs. Dabei stand die Umsetzung 
der Ziele des Strategiepapiers „Köln mobil 2025“ im Vordergrund.

33 
Um schlüssige und aus städtebaulicher Sicht gewinnbringende Lösungen zu erzielen und 
diese in der Öffentlichkeit überze ugend und ganzheitlich vorstellen zu können , ist eine b e-
gleitende städtebauliche Ausarbeitung für die Gestaltung der Oberflächen erstellt worden. 
Dabei stehen die Chancen für die Neugestaltung der drei Innenstadtplätze Heumarkt , Neu-
markt und Rudolfplatz im Vordergrund. 
Die Ergebnisse der gesamten Untersuchung zeigen die Cha ncen und Einschränkungen, die 
mit weitgehenden Veränderungen auf der Achse für das Stadtbild verbunden sind. Demz u-
folge wurde die Öffentlichkeit bereits zu einem frühen Zeitpunkt in den P lanungsprozess ein-
bezogen. Eine Entscheidung, welche Variante verfolgt werden soll, wird erst im Anschluss an 
die im Frühjahr 2018 beginnende Bürgerbeteiligung getroffen werden. 
Verkehrsversuch Zülpicher Straße 
Aufgrund der politischen Beschlüsse wurde die Zülpicher Straße im Abschnitt zwischen dem 
Hans-Mayer-Weg und der Wilhelm-Waldeyer-Straße im Rahmen eines Verkehrsversuchs ab 
dem 19. April 2017 für Kraftfahrzeuge gesperrt.  
Ziel der Maßnahme ist  es, die Aufenthaltsqualität innerhalb des I nneren Grüngürtels zu e r-
höhen. Die von Radfahrern stark frequentierte Zülpicher Straße soll eine sichere und gro ß-
zügige Fahrradachse werden.  
Die Verwaltung hat die Auswirkungen der Sperrung untersucht, die Ergebnisse im März 2017 
den politischen Gremien vorgelegt und ei ne Bürgerinformationsveranstaltung durchgeführt. 
Die Ergebnisse dieser Veranstaltung wurden ausführlich analysiert, ausgewertet und münde-
ten in eine Beschlussvorlage zur abschließenden Beratung der Politik. 
 
Verkehrsversuch Zülpicher Straße 
Weitere Untersuchungen 
Fortgeführt wurde auch die konzeptionelle Bearbeitung des Programms „Abbau von Lich t-
signalanlagen und Ersatz durch alternative Betriebsformen“. Dabei wurden für weitere si g-
nalgeregelte Knotenpunkte die Konzepte für die Umgestaltung der Kreuzungen erstellt und 
entsprechende politische Beschlüsse für die Ausführungsplanungen eingeholt.

34 
2.12 Radverkehr 
Radverkehrskonzept Innenstadt (RVKI) 
Mit dem im Juni 2016 beschlossenen Radverkehrskonzept Innenstadt geht es voran. Mittle r-
weile sind alle für die Umsetzung des Konzeptes geschaffenen Stellen im Team des Fah r-
radbeauftragten besetzt. Von den 166 Einzelmaßnahmen  im Radverkehrskonzept ist bereits 
ein Drittel in Bearbeitung. Im Oktober 2017 wurde beim ersten Facharbeitskreis zur Umse t-
zung des Radverkehr skonzeptes Innenstadt eine Zwischenbilanz gezogen. Vertre terinnen 
und Vertreter aus Politik, Initiativen, Vereinen und Verbänden erhielten dabei einen Überblick 
über laufende sowie künftige Maßnahmen. 
Mit dem Radverkehrskonzept  Innenstadt wurde als eine de r sogenannten „Big 5“-
Schwerpunktmaßnahmen die radfahrerfreundliche Gestaltung der Nord -Süd-Fahrt beschlos-
sen. 2017 wurde mit der Einrichtung von Radfahrstreifen auf der Ulrichgasse der erste Tei l-
abschnitt umgesetzt. Auch querende Straßen wurden durch eigene Aufstellflächen und A m-
pelsignalisierungen sowie die Öffnung sämtlicher Einbahnstraßen optimiert.  Als vorläufiger 
Lückenschluss zwischen Volksgartenstraße und Sachsenring wurde außerdem eine sog e-
nannte Piktogra mmkette aufgetragen, um allen Verkehrsteilne hmerinnen und Verkehrstei l-
nehmern zu signalisieren, dass Radfahrenden genau wie dem Autoverkehr  Platz auf der 
Straße zusteht.  
##RingFrei 
Aus den vorgezogenen Maßnahmen des RVKI und den Belangen von #RingFrei wurde der Achsenplan

35 
 
Die neuen Radfahrstreifen in der Ulrichgasse und die Piktogrammkette in der Vorgebirgstraße 
Um Radfahrern das Fahren auf den R ingen zu ermöglichen, wird die Benutzungspflicht der 
vorhandenen Radwege seit Ende 2016 sukzessive aufgehoben. Die Arbeiten sind von der 
Richard-Wagner-Straße vor dem Rudolfplatz vorangeschritten, sodass von dort bis zum 
Hansaring auf der Straße geradelt w erden darf. Dazu wurden die blauen Radwegschilder 
abgeschraubt. Um die Sicherheit des Radverkehrs auf der Fahrbahn zu gewährleisten, wu r-
den zudem die Ampeln erneuert und umprogrammiert, Fahrbahnmarkierungen erneuert so-
wie Tempo 30 angeordnet. 
Bereits im Sommer 2016 wurde mit der Achse Maastrichter Straße – Ehrenstraße eine wich-
tige Radialverbindung für den Radverkehr aus dem Belgischen Viertel und Ehrenfeld in das 
Zentrum Kölns ertüchtigt. Für beide Richtungen wurde Radfahrenden ein eigenes Ampelsi g-
nal zur sicheren und direkten Überquer ung der Ringe angeboten.  Zuvor war es nur  durch 
eine Fußgängerampel möglich, auf die andere Seite zu gelangen.  Für sich auf dem Hohe n-
zollernring fortbewegende Radfahrer wurden Aufstellflächen markiert, die das indirekte A b-
biegen in die gegenüber liegende Maastrichter Straße beziehungsweise Ehrenstraße erleich-
tern.  
 
Aufhebung der Benutzungspflicht auf den Ringen und die Querung Maastrichter/Ehrenstraße 
Radverkehrsinfrastruktur 
Abseits des Radverkehrskonzeptes Innenstadt gab e s 2017 auch in den anderen Bezirken 
zahlreiche Neuerungen. Es folgt eine Auswahl: 
In der Innenstadt, Ehrenfeld und Nippes wurde an mehreren Stellen ein neuer Grünpfeil für 
den Radverkehr installiert. Er ermöglicht Radfahrenden, nach einem kurzen Halt – so wie vor 
einem Stoppschild – bei einem roten Signal vorsichtig nach rechts abzubiegen, um den Ve r-
kehrsablauf flüssiger zu gestalten. 
Für Ehrenfeld wird ein eigenes Radverkehrskonzept erarbeitet. Dazu hatten Bürgerinnen und 
Bürger im Herbst 2017 einen Monat lang die Möglichkeit, auf der Online -Plattform 
www.raddialog-ehrenfeld.koeln Vorschläge und Hinweise einzubringen.

36 
Ende August sind in Nippes 21 Einbahnstraßenabschnitte für den Radverkehr in Gegenric h-
tung freigegeben worden. Dazu gehören auch die Yorck- und die Nordstraße, deren Öffnung 
eine höhere Durchlässigkeit für das Quartier um den Leipziger Platz und das Leonardo-da-
Vinci-Gymnasium ermöglicht. 
Um die Radverkehrsinfrastruktur in Köln zu verbessern, wurden viele Markierungen auf der 
Straße aufgetragen. So wurde beispielsweise im Zuge einer Fahrbahndeckensanierung auf 
dem Herler Ring in Buchheim der ehemalige Radfahrstreifen durch einen richtlinienkonfo r-
men Schutzstreifen mit Sicherheitsabstand zum Parken ersetzt. 
 
Einbahnstraßenöffnung in Nippes und neue Schutzstreifen in Buchheim 
Radwegesanierungsprogramm 
Das Sanierungsprogramm für Radwege wurde weiter fortgesetzt. Unter anderem sind dem 
Programm folgende Maßnahmen zuzuordnen: 
Der der erste Teilabschnitt des Geh - und Radweges an der Alfred -Schütte-Allee in Poll wur-
de saniert. Auf einer Länge von etwa einem Kilometer wurde zwischen Maifischgasse und 
Südbrücke eine neue, viereinhalb Meter breite Asphaltschicht aufgetragen. 
In Müngersdorf wurden im Bereich des Brauweilerweges insgesamt 600 Meter Radweg e r-
neuert. Zwischen der Aachener Straße und der Lovis -Corinth-Straße und im Grüngürtel zw i-
schen Brauweilerweg und Marathonweg wurde eine neue Oberfläche geschaffen. 
Insgesamt wurden 3,7 Kilometer Radweg saniert.

37 
 
Geh- und Radweg Alfred-Schütte-Allee saniert         Radweg im Grüngürtel saniert 
Fahrradparken 
Das Fahrradparken nimmt bei der Förderung des Radverkehrs eine Schlüsselrolle ein. Die 
Möglichkeit, das Fahrrad vielerorts schnell und diebstahlsicher abstellen zu können , fördert 
den Umstieg auf das Fahrrad als Verkehrsmittel des Umweltverbundes. Nach der Schaffung 
von hochwertigen Fahrradabstellplätzen in der Fahrradstation am Hauptbahnhof und der 
Herstellung von Abstellmöglichkeiten an den Regionalbahnhöfen sowie Stadtbahnhalteste l-
len, kommt nun der Schaffung von zusätzlichen Fahrradabstellplätzen in den Wohnquarti e-
ren eine zentrale Bedeutung zu.  
Aus diesem Grund hat sich die Stadt Köln seit 2007 das Ziel gesetzt, jedes Jahr rund 1.000 
zusätzliche Fahrradabstellplätze im öffentlichen Raum bereitzustell en. Dieses selbst g e-
steckte Ziel wurde mit über 2.400 neugeschaffenen Möglichkeiten zum Fahrradparken auch 
im Jahr 2017 wieder übertroffen. Arbeitsschwerpunkte waren die Kölner Innenstadt sowie die 
Stadtbezirke Lindenthal, Ehrenfeld und Nippes.  
Mit diesem Ergebnis wird der positive Trend der vergangenen Jahre weiter fortgeführt. B e-
reits im Jahr 2014 hat die Stadt Köln  erstmals über 2.100 neue Fahrradabstellplätze im 
Stadtgebiet geschaffen, 2015 über 2.200 und 2016 insgesamt etwa 2.300.  
Service 
Wie schon i n den vergangenen Jahren haben der Fahrradbeauftragte und sein Team um-
fänglich über aktuelle Aktionen und umgesetzte Maßnahmen per Pressemitteilung und per 
Newsletter berichtet. 
Weiterhin sind die Daten der Dauerzählstellen seit dem Sommer 2017 im Internet  einsehbar. 
Unter http://www.eco-public.com/ParcPublic/?id=677 können die Tages -, Wochen- und Mo-
natswerte der bisher elf Zählstellen abgerufen werden. 
 
Auswertung der Dauerzählstellen online

38 
2.13 Verkehrsplanung 
Planung Niehler Gürtel 
Für den Planungsraum des Niehler Gürtels wurden vom Planungsbüro WEST 8 mehrere 
Varianten entwickelt. Darauf aufbauend ist eine Beschlussvorlage erstellt worden, die der 
Politik zur Beratung vorgelegt wurde . Liegt eine Entscheidung für eine Vorzugsvariante vor, 
erfolgt eine Konkretisierung der Planung auf der Grundlage dieser Vorzugsvariante. 
Weitergehende Verkehrsmodellberechnungen für die Machbarkeitsstudie L 274n 
In Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen Nieder kassel und Troisdorf sowie dem 
Rhein-Sieg-Kreis wurde eine vergleichende Bewertung verschiedener Trassen für eine En t-
lastungsstraße im Untersuchungsraum erstellt. Die Bewertung erfolgt dabei unter Beachtung 
verkehrsplanerischer, w irtschaftlicher und u mweltbezogener Aspekte . Im Ergebnis konnte 
eine Vorzugsvariante entwickelt werden, die von den politischen Gremien zunächst aller-
dings abgelehnt wurde.  
Im Zusammenhang mit dem anstehenden Planfeststellungverfahren zum 6 -spurigen Ausbau 
der A 59 und entsprechen d der politischen Beschlüsse soll die im Flächennutzungsplan hi n-
terlegte Entlastungsstraße Zündorf (sgn. Variante L 82n) als zusätzliche Variante in die 
Machbarkeitsuntersuchung aufgenommen werden. Die verkehrlichen Auswirkungen dieser 
Variante sind insbes ondere im Zusammenhang mit der im vordringlichen Bedarf des Bu n-
desverkehrswegeplans heraufgestuften A553 samt neuer Rheinbrücke zu untersuchen. 
Stellungnahmen zu Bauleitplanverfahren 
In 2017 wurden insgesamt 48 Stellungnahmen zu Bauleitplanverfahren des St adtplanungs-
amtes verfasst.  
Netzmodelluntersuchung Bayenthal / Marienburg 
Im Zusammenhang mit dem angeordneten Verkehrsversuch zur Verringerung des Durc h-
gangsverkehrs in den Stadtteilen Marienburg und Bayenthal wurde das Verkehrssimulat i-
onsmodell auf Grund lage aktueller Verkehrserhebungen kalibriert.  Geplante und in den b e-
treffenden Arbeitskreisen diskutierte Verkehrsführungsmaßnahmen zur weiteren Verring e-
rung des Durchgangsverkehrs wurden mit dem Verkehrssimulationsmodell modelliert.  
Für sechs verschiedene Planfälle erfolgte die Darstellung der Auswirkungen durch Verkehrs-
verlagerungen, in der Gegenüberstellung zur bestehenden Situation.

39 
Lkw-Führungskonzept 
Das beschlossene Lkw-Führungskonzept wurde auf der sogenannten „SEVAS Eingabesoft-
ware“ für Lkw-Routingdaten der Onlineplattform „mobil-im-rheinland.de“ hinterlegt. Das Lkw-
Vorrangroutennetz zeigt die besten, sichersten und geeignetsten Fahrrouten für den Schwer-
lastverkehr im Kölner Stadtnetz. Das primäre Ziel ist eine Bündelung des Schwerlastverkehrs 
auf Hauptverkehrsstrecken und eine Verlagerung in weniger sensible Bereiche, wie be i-
spielsweise gewerblich genutzte oder anbaufreie Strecken und eine daraus resultierende 
Vermeidung von Lkw -Durchgangsverkehr in Wohngebieten. Das Lkw -Führungskonzept der 
Stadt Köln ist somit in die effiziente und stadtverträgliche Lkw -Navigation der Metropolregion 
Rheinland integriert.

40 
3. Bau und Unterhaltung  
Aufgeführt sind im Folgenden beispielhafte Projekte aus den Stadtbezirken. 
3.1 Innenstadt 
Umgestaltung der Maastrichter Straße im Belgischen Viertel  
Die Maastrichter Straße wurde auf ihrer gesamten Länge zwischen Hohenzollernring und 
Brüsseler Platz aufwendig umgestaltet. Die Fahrbahn mit einer Breite von 5,50 Metern wurde 
zwischen den Bäumen punktuell auf 4,50 Mete r verengt. Daraus resultiert eine Geschwi n-
digkeitsreduzierung, die gleichzeitig zur Erhöhung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmeri n-
nen und Verkehrsteilnehmer führt. Die zuvor halbseitig auf dem Gehweg in Längs - und 
Schrägaufstellung befindlichen Parkflächen wurden auf die Fahrbahn verlegt. Dadurch kon n-
ten die Gehwege um bis zu 1,50 Meter verbreitert werden. In den Einmündungsbereichen 
zum Brüsseler Platz, zur Brabanter Straße und zum Hohenzollernring sowie im Verlauf der 
Maastrichter Straße wurden insgesamt 48 zusätzliche Fahrradständer aufgestellt. Radfahr e-
rinnen und Radfahrern stehen damit nun insgesamt 60 Abstellmöglichkeiten zur Verfügung. 
Um einen Alleencharakter zu erhalten, wurden zusätzliche Bäume  auf der Maastrichter Stra-
ße gepflanzt. 
Ausführungszeit:  Oktober 2016 bis Juni 2017  
Baukosten:   rund 800.000 Euro  
Ausführende Firma:  Eurovia Teerbau GmbH 
 
Vorher:           
 
 
Nachher:

41 
3.2 Rodenkirchen 
Umbau Knotenpunkt Hauptstraße/Barbarastraße/Maternusstraße 
Der Knotenpunkt Hauptstraße/Barbarastr aße/Maternusstraße in Köln -Rodenkirchen wurde 
zu einem Kreisverkehr umgebaut. Durch den Rückbau der Ampelanlage hat sich der Ve r-
kehrsfluss für alle Verkehrsteilnehmenden verbessert. Die Fahrbahnen und Nebenanlagen 
der angrenzenden Straßen wurden bis zu ein er Länge von circa 50 Metern im Vollausbau 
neu hergestellt und gestaltet. In der Barbarstraße wurde ebenfalls eine Umgestaltung der 
Fahrbahn und der angrenzenden Gehwege vorgenommen. Die großflächig angelegte Platz - 
und Gehwegfläche nordwestlich des Kreisv erkehrs zeichnet sich durch eine besonders g e-
staltete Pflasterfläche mit quadratisch angelegten Pflasterstreifen aus. Mit der Anlegung e i-
nes neuen Pflanzbeetes sowie von weiteren neuen Sitzbänken wurde die Aufenthaltsqualität 
für die Bürgerinnen und Bürger  verbessert. In der Hauptstraße wurden eine zusätzliche T a-
xiaufstellfläche und eine Lieferzone eingerichtet. 
Ausführungszeit: März bis August 2017 
Auftragssumme: rund 880.000 Euro 
Ausführende Firma: STRABAG AG 
 
Vorher: 
     
Nachher:

42 
3.3 Lindenthal 
Umgestaltung der Kreuzung Dürener Straße/Stadtwaldgürtel/Lindenthalgürtel 
Die Kreuzung Dürener Straße/Stadtwaldgürtel/Lindenthalgürtel wurde saniert und umgesta l-
tet. Wesentliche Änderungen wurden vor allem vor dem Eingang zum Stadtwald vorgeno m-
men: Die freilaufende Rechtsabbiegespur vom Stadtwaldgürtel in die Dürener Straße wurde 
zurückgebaut und die Platzfläche vor dem Eingangsbereich in den Stadtwald erweitert. I n-
nerhalb der Kreuzung wurden die sanierungsbedürftigen Fahrbahnen und Lichtsignalanlagen 
von Grund auf erneuert. Ebenso wurde d er Gehwegbelag ausgetauscht. An Ampelmasten 
wurden zusätzlich taktile Leiteinrichtungen erstellt. Sämtliche Sinkkastenleitungen im Baufeld 
wurden saniert und die Rostabdeckungen ausgetauscht. Der Ausbau erfolgte im laufe nden 
Verkehr. Auch die Stadtbahnlinien 7 und 13, sowie die Buslinie 146 der Kölner Verkehrsb e-
triebe wurden kaum eingeschränkt. 
 
Ausführungszeit: Juli bis Dezember 2017 
Auftragssumme: rund 1,5 Mio. Euro 
Ausführende Firma: Eurovia Teerbau GmbH  
 
Vorher: 
     
 
 
Nachher:

43 
3.4 Ehrenfeld 
Umgestaltung der Rehorststraße 
Die Fahrbahn sowie die Rinnenführung der Rehorststraße wurden erneuert. Dabei wurde der 
Straßenablauf umgestaltet und  die Bordsteinanlage erneuert. Dies geschah durch den Ei n-
bau von Platten und Pflastersteinen auf die Schottertragschicht des Bordsteins. Auch in den 
von der Rehorststraße abgehenden Stichwegen wurde die Fahrbahn erneuert.  
 
Ausführungszeit:  Oktober 2016 bis Juli 2017 
Baukosten :   rund 300.000 Euro 
Ausführende Firma:  Bau-GmbH Neuhöfer 
 
Vorher: 
 
 
Nachher:

44 
3.5 Nippes 
Umgestaltung der Longericher Straße in Bilderstöckchen 
Im Zuge einer Umgestaltung wurde n im Abschnitt zwischen Edenkobener Straße und Am 
Bilderstöckchen Rad - und Gehwege saniert. Die Maßnahme wurde notwendig , weil der 
Gehweg auf der Longericher Straße durch Baumwurzeln massiv beschädigt war. Die b e-
schädigten Betonplatten wurden durch einen einheitlichen Plattenbelag ersetzt. Um den 
Baumbestand entlang der Longericher Straße erhalten zu können, wurden die Baumschei-
ben im Zuge der Arbeiten vergrößert und die  ursprüngliche getrennten Rad- und Gehwege 
zu einem gemeinsamen komfortablen Rad- und Gehweg umgestaltet.  
 
Ausführungszeit:  Oktober 2016 bis November 2017 
Baukosten (Straßenbau): rund 350.000 Euro 
Ausführende Firma:  Neuhöfer Bau GmbH 
 
Vorher: 
 
 
Nachher:

45 
3.6 Chorweiler 
Errichten einer Lkw-Sperranlage auf der Industriestraße in Niehl 
Die Fahrbahn der Industriestraße wurde im Zuge von Umbauarbeiten für die Errichtung der 
Sperranlage A1/Brücke Leverkusen im Bereich der Abfahrt Emdener Straße bis zur Brücke 
über die Bundesautobahn 1 instand gesetzt.  
Aufgrund von Fahrbahnschäden (Risse, Absackungen und Spurrinnen) erfolgte die Instan d-
setzung der Asphaltbinder - und der Asphaltdeckschicht auf einer Länge von run d 650 M e-
tern. Zudem war es notwendig, die Schutzplanken dem neusten Stand der Technik anzupas-
sen. 
 
Ausführungszeit :  Juli und August 2017 
Baukosten:   rund 450.000 Euro 
Ausführende Firma: Strabag AG 
 
Vorher: 
 
 
Nachher:

46 
3.7 Porz 
Sanierung der Frankfurter Straße in Wahn 
Die Fahrbahn der Frankfurter Straße in Köln-Porz-Wahn wurde im Abschnitt zwischen Nach-
tigallenstraße und Am Krausbaum umfangreich saniert. Aufgrund des Alters war die Fah r-
bahn an vielen Stellen stark beschädigt, sodass sie zur Aufrechterh altung der Verkehrss i-
cherheit instandgesetzt werden musste. Im Zuge der Sanierung wurde eine lärmoptimierte 
Asphaltdecke eingebaut. Weiterhin wurden zwei Querungshilfen für Fußgängerinnen und 
Fußgänger errichtet sowie zwei Radfahrschutzstreifen markiert. 
 
Ausführungszeit:  September 2015 bis Januar 2017 
Baukosten (Straßenbau): rund 1,4 Mio. Euro 
Ausführende Firma:  EUROVIA Teerbau GmbH 
 
Vorher: 
 
 
Nachher:

47 
3.8 Kalk 
Sanierung der Lüderichstraße in Humboldt / Gremberg 
Die Fahrbahn der Lüderichstraße einsc hließlich der abzweigenden S tichstraßen (Häuser 25 
– 33) wurde auf ganzer Länge in Asphaltbauweise generalsaniert. Altersbedingt war die 
Fahrbahn durch Risse und Schlaglöcher stark beschädigt. Weiterhin wurden die vorhand e-
nen Längs- und Senkrechtparkplätze im Abschnitt zwischen Gremberger Straße und Ode n-
waldstraße in gepflasterter Bauweise erneuert. Rund um die Baumscheiben und Grünflächen 
wurden neue Bordsteineinfassungen errichtet. Ebenso wurden Teilbereiche des Gehwegs 
instandgesetzt. 
 
Ausführungszeit:  Mai 2017 bis September 2017 
Baukosten (Straßenbau): rund 550.000 Euro 
Ausführende Firma:  EUROVIA Teerbau GmbH 
 
Vorher: 
 
 
Nachher:

48 
3.9 Mülheim 
Sanierung der Roggendorfstraße in Flittard 
Die Fahrbahn der Roggendorfstraße wurde im Abschnitt zwischen Edmund-Ter-Meer Straße 
und Einsteinstraße generalsaniert. Altersbedingt war die Fahrbahn an vielen Stellen durch 
Risse und Schlaglöcher so beschädigt, dass sie nicht mehr gefahrlos genutzt werden konnte. 
Im Zuge der Sanierung wurde die Fahrbahn nach dem  Aust ausch der ungebundenen Trag-
schichten mit einer neuen 10 cm starken Asphalttragschicht und einer 12 Zentimeter starken 
Asphaltdecke versehen. In Teilbereichen wurde auch der vorhandene Parkstreifen neu a s-
phaltiert. Nach Fertigstellung der Asphaltarbeiten wu rde die erforderliche Markierung ei n-
schließlich Radfahrschutzstreifen aufgebracht. 
 
Ausführungszeit:  Januar 2017 bis Juni 2017 
Baukosten (Straßenbau): rund 1 Mio. Euro 
Ausführende Firma:  Dr. Fink-Stauf GmbH & Co. KG 
 
Vorher: 
 
 
Nachher:

49 
3.10 Aufgrabungskontrollmanagement 
Im Aufgrabungskontrollmanagement werden die Arbeiten Dritter in öffentlichen Flächen kon-
trolliert. Bei diesen Arbeiten werden Versorgungsleitungen und Entsorgungsleitungen in den 
Straßen verlegt und repariert.  
Im Jahr 2017 wurden 7.25 0 Aufgrabungen im öffentlichen Straßenland gemeldet. In 7.413 
Fällen konnte die Verkehrssicherungspflicht, die für die Arbeiten an die Versorgungsträger 
übertragen worden ist, wieder von der Stadt Köln übernommen werden. Das Verhältnis von 
übernommenen zu gemeldeten Aufgrabungen liegt somit bei 102 %. Hierdurch konnte die 
Zahl der Altlasten (noch nicht übernommene Aufgrabungen, deren Ausführungszeitraum 
mehr als 4 Wochen abgelaufen ist) weiter reduziert werden. Der Verlauf der Altlasten ist in 
dem Diagramm mit der rot-gepunkteten Linie gekennzeichnet. Die Zahl der Altlasten konnte 
in den letzten Jahren von rund 13.000 auf weniger als 400 Altlasten reduziert werden, s o-
dass diese Aufgabe nahezu abgeschlossen werden konnte. 10.907 Aufgrabungen wurden 
vor Ablauf der Gewährleistung bei einer Endkontrolle auf Mängel hin kontrolliert. 
 
Wenn möglich und sinnvoll, werden größere Bereiche nach Aufgrabungen gemeinsam durch 
Stadt und ausführende Firma in einer „gemeinsamen Wiederherstellung“ erneuert.  Aufgra-
bungen in Gehwegen, deren Oberfläche aus Asphalt besteht, sollen möglichst mit Gehwe g-
platten im Format 30 x 30 x 8 cm in Altgraphit geschlossen werden, wie es im Gestaltung s-
handbuch für Baumaßnahmen vorgesehen ist. 
Die G emeinschaftsgrundschule Don Bosco wurde im NRW -Förderprogramm „Gute Schule 
2020“ an das Glasfasernetz der NetCologne angeschlossen. Hierzu erfolgte eine Aufgrabung 
in der Einsteinstraße, bei der die asphaltierte Oberfläche im Gehweg im Zuge einer gemei n-
samen Wiederherstellung durch Gehwegplatten ersetzt worden ist. 
0
2.500
5.000
7.500
10.000
12.500
15.000Aufgrabungen [n] 
Aufgrabungsmeldungen Übernahmen
Endkontrollen Altlasten (4W)

50 
     
Vorher        Nachher 
Auf der Insel des Kreisverkehrs zwischen Breslauer Platz und Goldgasse wurde der „Obelisk 
of Tutankhamun“ aufgestellt. Dies wurde als Aufgrabung gemeldet, da die plattierte Oberfl ä-
che der Insel geöffnet werden muss te, um das 3 x 3 Meter große Fertigfundament für das 
Kunstwerk einzubringen. 
      
Vorzustand Kreisverkehr Goldgasse              Nachzustand Kreisverkehr Goldgasse 
 
3.11 Bauhof 
Auf den beiden Kölner Bauhofstandorten (Stolberger Str. und Frankfurter Str. ) sind derzeit 
119 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür zuständig , die öffentlichen Straßen, Wege und 
Plätze zu kontrollieren und zu unterhalten sowie als Straßenbaulastträger für die Aufrechter-
haltung der Verkehrssicherheit zu sorgen. Dazu gehören die B eseitigung von Fahrbahn- und 
Gehwegschäden sowie die Unterhaltung aller Verkehrszeichen, des gesamten Mobiliars und 
sämtlicher Fahrbahnmarkierungen. 
Im Jahr 2017 wurden insgesamt 15.729 Straßenschäden im gesamten Kölner Stadtgebiet 
erfasst. Davon wurden 1.776 Schäden als Priorität 1 -Schäden (akute Gefahr)  eingestuft. 
13.953 Schäden hatten die Priorität 2 (erkennbar sich entwickelnder Schaden, der aber noch 
keine Gefahr darstellt). Es wurden insgesamt 9.334 Flächenschäden und 4.367 Objektsch ä-
den behoben.

51 
 
Im Innendienst sorgen neben der Bauhofleitung derzeit 15 Mitarbeiter für den reibungsfreien 
Ablauf der einzelnen anstehenden Aufgaben . Hierzu gehört auch das Vorhalten eines tägli-
chen Bereitschaftsdienstes, der bei notwendigen Sondermaßnahmen auf eine Präse nzbe-
reitschaft auf den Bauhöfen auch außerhalb der Dienstzeiten ausgedehnt werden kann. 
Insgesamt wurden von den Beschäftigten des städtischen Bauhofs 153.560 Produktivstu n-
den geleistet. Die statistischen Eckdaten belegen, dass in vielen Fachbereichen nur durch 
Mehrarbeit (insgesamt wurden mehr als doppelt so viele Überstunden geleistet wie 2016) 
das Leistungs -Soll erreicht werden konnte. Trotz gestiegener Maßnahmen und Aufgaben 
blieb die Anzahl der Mitarbeiter weitgehend konstant.  Ambitioniertere Zielvorhaben wie die 
drastische Reduzierung von Schäden konnten aufgrund des bestehenden Personalmangels 
und der Personaleinsatzquote hingegen nicht erreicht werden.  
Übersicht Personalausstattung und Schadenentwicklung

52 
Derzeit bildet der Bauhof neun Auszubildende als Facharbeiter im Bereich der Straßenwär-
terstellen aus. Es ist geplant, die Auszubildenden während ihrer Ausbildung auch in externen 
Firmen einzusetzen, damit sie auf diesem Wege die Verfahren und Methoden in der freien 
Wirtschaft kennenlernen und gegebenenfalls neue Impulse in die Verwaltung mitbringen  
können.  
In Kooperation mit dem städtischen Rechts - und Versicherungsamt wurden im vergangenen 
Jahr überdies 174 Rechtsfälle mit Schadensersatzansprüchen bearbeitet.  
Auch zahlreiche Sonderdienste wie Winterdienst, Hochwa s-
sereinsätze und Straßensperru ngen b ei Demonstrationen 
und diversen Großveranstaltungen (Karneval, Kölner Lic h-
ter, CSD, Jeck im Sunnesching, Elfter im Elften, Silvester, 
Stadtteilfestivitäten und vieles mehr ) gehören zum umfan g-
reichen Aufgabenbereich des Bauhofs. Bei Großveransta l-
tungen find en b ereits im Vorfeld großräumige Vorbereitu n-
gen und Planungen statt, um dann sowohl mit mat eriellem 
als auch personelle m Einsatz die geforderten Maßnahmen 
bewältigen zu können. Die Vorbereitung des Winterdienstes 
startet in der Regel bereits im Hochsommer . Bereits dann 
werden die Fahrzeuge und Geräte geprüft, Streupläne überarbei tet und Streugutreserven 
aufgefüllt.  
Insgesamt hält der Bauhof für seine Leistungen einen Fuhrpark von 42 Fahrzeugen vor, w o-
bei die Palette der Fahrzeuge von „einfachen“ Pkw zur Streckenkontrolle über Lkw zu Regie- 
und Beschilderungsarbeiten, bis hin zu Spezialfahrzeugen wie Thermocontainern, Kehrm a-
schinen und Radladern reicht. Alle Fahrzeuge können auch für den Einsatz im Winterdienst 
mit Aufsatzstreuer und Schneepflug umgerüstet werden.  
Die Fahrzeuge waren im Berichtsjahr insgesamt 79.915 Stunden im 
Einsatz. Die dabei zurückgelegte Wegstrecke betrug 422.635 km.  
Im Zuge der Modernisierung des Bauhoffuhrparkes sind im Spätso m-
mer 2017 diverse elektrobetriebene Fahrzeuge getestet w orden, s o-
dass diese nun bei der laufenden Ersatzbeschaffung für Fahrzeuge 
des Straßenkontrolldienstes zur Auswahl stehen.  
Es wird erwartet, dass die ersten E -Fahrzeuge im Frühjahr 2019 ange-
schafft werden können. Das Amt für Straßen und Verkehrstechnik pr o-
fitiert bei der Anschaffung der Elektrofahrzeuge von der bundesweiten 
Fördermaßnahme aus dem Sofortprogramm: „Saubere Luft 2017 – 
2020“. 
Im Hochwasserfall sorgt der Bauhof 
im engen Austausch mit den Stad t-
entwässerungsbetrieben (StEB) für 
die reibungslose  sowie pegelstand s-
abhängige Verkehrssicherung . Z u-
dem unterstützt er die StEB bei jähr-
lich stattfindenden Hochwasser- und 
Sandsackfüllübungen. 
Eine weitere Tätigkeit des Bauhofs 
besteht darin, die Einrichtung der Tempo -30-Zonen und die Aufstellung sämtlicher Par k-
scheinautomaten zu betreuen. Im Jahr 2017 wurden diverse Parkscheinautomaten -
Standorte in Köln -Kalk bearbeitet. Im Jahr 2018 stehen umfangreiche Projekte im Bereich 
Lindenthal /Sülz mit einer Anzahl von rund 180 Parkscheinautomaten an. 
Besonders ist die ämterübergreifende Aufräumaktion in Zusammenarbeit mit der Rheinene r-
gie sowie den Abfallwirtschaftsbetriebe Köln, die zur Verbesserung der Wohnraumsituation 
Ford Ranger im Wintereinsatz 
Nissan eNV 200 und 
Renault KANGOO 
Z.E. 33 maxi  
Amt 66 – Hand in Hand mit StEB und FLIWAS

53 
in Köln-Neubrück beitragen soll. Im Rahmen der Maßnahme  hat die Durchführung einfacher 
Tätigkeiten wie die Reinigung von Schildern, das Setzen neuer Poller und die Entfernung 
von vernachlässigten Pflanzkübeln nicht nur eine Steigerung der Verkehrssicherheit, so n-
dern auch eine Verbesserung der Wohnqualität erreicht. Zudem unterstützte der Bauhof eine 
Sondermaßnahme am Ebertplatz. Diese sollte zur Steigerung der Attraktivität des zentralen 
Platzes beitragen. Die Aufgabe der Mitarbeiter bestand insbesondere darin Blumenkübel im 
Bereich der Fahrbahnteiler zu beseitigen. Weiterhin hat eine Maßnahme zur Ve rbesserung 
des Stadtbildes entlang der Ringe statt gefunden, bei der in erhöhtem Maße Personal für die 
Kontrollfahrten und Regiearbeiten gebunden wurde. 
 
3.12 Grundsatzangelegenheiten  
Im Sachgebiet Grundsatzangelegenheiten werden verschiedenste Aufgabenber eiche wahr-
genommen. Unter anderem ist der Geodatenbeauftragte hier im Einsatz . Hier werden auch 
die Straßenzustandserfassung aufgebaut sowie Grundlagen für die Sachgebiete der Ba u-
ausführung geschaffen. Folgend sind exemplarisch 2 Bereiche aufgeführt. 
Digitale Aufbereitung zum Thema Bewohnerparken 
Das Leistungsspektrum im Bereich Geodatenverwaltung und -pflege variiert von Konzep t-
entwicklung über Grundlagenermittlung und Ersterfassung bis hin zur Datenpflege. 
In diesem Aufgabenbereich wurde ein Konzept entwi ckelt, in dem die Thematik Bewohne r-
parken aufbereitet wurde. Hierbei wurden die vielen, analogen Einzellösungen pro Bewo h-
nerparkgebiet in einem digitalen, einheitlichen Gesamtprojekt umgesetzt. Hierfür wurden die 
Daten des zuständigen Sachgebiets aktualisi ert zur Verfügung gestellt. Diese Daten wurden 
anschließend in einem Geoinformationssystem-Projekt zusammengefasst. Zuerst wurden 
hierbei alle Bewohnerparkgebiete und anschließend alle darin gültigen Parkplätze digital e r-
fasst. Neben der quantitativen Aufn ahme wurde zusätzlich eine qualitative Unterscheidung 
vorgenommen, welche die Parkmöglichkeiten in den Bewohnerparkgebieten für Nichtanwoh-
ner widergibt. 
 
   Bewohnerparken südliche Neustadt

54 
Ziel ist es, einen Internetauftritt zum Bewohnerparken zu schaffen, auf welchem der Bürger 
selbst ermitteln kann, ob er in einem Bewohnerparkgebiet lebt, ob die Berechtigung für einen 
Anwohnerparkausweis vorliegt und wo er damit parken kann.  
Haushaltsfinanzierte Reinigung als neue Aufgabe im Sachgebiet 
Die Reinigung der öffentlichen Flächen wird über die gebührenfinanzierte Reinigung gemäß 
der Straßenreinigungssatzung oder über eine haushaltsfinanzierte Reinigung durchgeführt. 
Die haushaltsfinanzierte Reinigung erfolgt in den Bereichen, wo keine satzungsgemäße Re i-
nigung auf die Anlieger übertragen werden kann oder wo eine Reinigungsleistung erforde r-
lich ist, die über die reguläre Satzungsleistung hinausgeht. Diese erfolgt derzeit durch die 
einzelnen Dienststellen, in deren Zuständigkeit der zu reinigende Bereich liegt. 
Diese haushaltsfinanzierte Reinigung soll ab dem 1. Januar 2019 im Amt für Straßen und 
Verkehrsentwicklung zusammengeführt werden. Im Jahr 2017 wurde begonnen , die Aufga-
bengebiete für diesen Bereich zusammenzutragen, um mit den Abfallwirtschaftsbetrieben 
GmbH einen neuen Vertrag für diese Leistungen zu erstellen. 
Im Jahr 2017 wurden die Abfallwirtschaftsbetriebe mit erweiterten Reinigungsleistungen im 
Domumfeld beauftragt. Bereits jetzt ist eine verbesserte Sauberkeit in diesem Bereich e r-
kennbar. Eine erste Priorität lag auf der Entfernung von Aufklebern und kleineren Schmier e-
reien auf den Objekten in diesem Umfeld. 
      
Schild vor Reinigung         Schild nach Reinigung

55 
4. Verkehrsmanagement 
4.1 Planung und Ausführung von Ampelanlagen 
In Köln regeln insgesamt 963 Ampeln den Verkehr, von denen sich 869  Stück in der Baulast 
der Stadt Köln und in vollständiger Zuständigkeit des Sachgebietes Verkehrsmanagement 
befinden. Im vergangenen Jahr wurden an den Kölner Ampelanlagen insgesamt 94 Optimie-
rungen vorgenommen, 3256 Störungen beseitigt und 136 Baustellensignalisierungen ang e-
ordnet. Außerdem wurden über 973 Hinweise und Anregungen von Bürgern bearbeitet. Das 
Kostenvolumen lag bei rund 5,53 Millionen Euro. 
Stellvertretend für die Vielzahl der bearbeiteten Bau - und Erneuerungsmaßnahmen gibt im 
Folgenden eine kurze Beschreibung einiger in 2017 realisierten Projekte einen kurzen Über-
blick: 
Stadtwaldgürtel/Dürener Straße: 
Von Beginn der Sommerferien 2017 bis kurz vor Weihnachten 2017 wurde die Kreuzung 
Stadtwaldgürtel/Dürener Straße umgebaut. Die Lichtsignalanlage wurde grundlegend erne u-
ert und mit aktueller LED -Technik ausgerüstet. Alle Furten wurden mit Blindensignalisierung 
ausgestattet. Die Linksabbieger aus dem Stadtwaldgürtel und Lindenthalgürtel werden sepa-
rat über eigene Signale geschaltet. 
Die Anlage verfügt über mehrere verkehrsabhängige Programme mit voller Stadtbahnbevor-
rechtigung. Die Wartezeiten der Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer werden in der neuen 
Steuerung überwacht. Wird ein voreingestellter Wa rtezeitschwellwert eines angeforderten 
Verkehrsstroms überschritten, so wird die Schaltung dieses  Verkehrsstroms umgehend ein-
geleitet. 
Im Zuge des Umbaus der Kreuzung wurde die Führung und Signalisierung für Radfahrende 
geändert. Diese haben nunmehr die Wa hl, mit dem Autoverkehr die Fahrbahn zu nutzen 
oder ihre Fahrt unter Rücksichtnahme auf Fußgänger auf dem Gehweg fortzusetzen. Ebenso 
besteht für den Radverkehr die Möglichkeit, mit den Autos direkt nach links abzubiegen oder 
indirekt mittels eines separaten Rad- und Gehüberweges.

56 
 
 
Wilhelm-Sollman-Straße: 
Bei der Streckensanierung in Köln -Longerich wurden fünf Lichtsignalanlagen auf der Wi l-
helm-Sollmann-Straße erneuert. Die veralteten Signalanlagen wurden durch neue Steuerg e-
räte und modernste LED-Technik ersetzt. Zugleich wurde die jeweilige Ampelschaltung nach 
den neusten Richtlinien für Lichtsignalanlagen optimiert.  
Die Fahrbahn wurde in beiden Richtungen mit einem Radschutzstreifen versehen, dadurch 
ist die Radwegbenutzungspflicht aufgehoben. Alle Fußgängerüberwege sind nun mit Bli n-
densignalisierung ausgestattet. An der Kreuzung Wilhelm -Sollmann-Str./Meerfeldstr. findet 
an dem Schulüberweg eine Fußgängerbemessung statt, sodass die Schaltungen in den 
Stoßzeiten bei Bedarf optimiert werden können.

57 
Luxemburger Straße: 
Im Verlauf der Luxemburger Straße werden insgesamt 20 Ampelanlagen erneuert. Im Zuge 
der Erneuerung werden fünf Anlagen zukünftig als zweite Teilknoten in benachbarte Anlagen 
integriert. 
  
Mit der Erneuerung wurde im Frühjahr begonnen  und 
im Dezember wurden bereits drei Anlagen mit neuen 
Steuerungen nach aktuellen Planungsprinzipien in 
Betrieb genommen.  Die erneuerten Anlagen wurden 
mit aktueller LED-Technik ausgerüstet und mit akust i-
scher Blindensignalisierung und taktilen  Leitelemen-
ten im Boden ausgestattet.  Im Zusammenhang mit 
der Erneuerung der Anlagen wurde die Fahrbahn  mit 
Blick auf die Förderung des Radverkehrs neu geor d-
net. 
An Anlagen in Schulnähe wird zukünftig zur Überprü-
fung einer möglichen Optimierung der Grünzeiten der 
Fußgängerverkehr statistisch erfasst. Der Verkehr auf 
der durchgehenden Fahrbahn wird ebenfalls erfasst.  
 
 
Aachener Straße/Melatengürtel/Stadtwaldgürtel: 
Im Rahmen der Projekte „Erneuerungs -Sofortprogramm“ und „Beseitigung Unf allhäufungs-
stelle“ wurde die Ampelanlage an der Kreuzung  Aachener Str a-
ße/Melatengürtel/Stadtwaldgürtel in der Zeit von April 2016 bis April 2017 erneuert. 
Der südwestliche Kreuzungsbereich Aachener Straße/Hültzstraße/Stadtwaldgürtel wurde zur 
Beseitigung der Unfallhäufungsstelle straßenbaulich umgestaltet. In diesem Zusammenhang 
wurde der freilaufende Rechtsabbieger zurückgebaut und der Rechtsabbiegestrom in die 
Signalisierung aufgenommen. Während der Bauzeit wurde der Verkehr durch eine Ersatza n-
lage mit bahnabhängiger Steuerung eingesetzt , um den Betriebsablauf der Stadtbahnen s o-
wie den Auto -, Fußgänger - und Radverkehr angemessen zu bedienen.  Die neue Anlage 
wurde um die Signalisierung für blinde und seheingeschränkte Personen ergänzt und die 
Signalisierung für Radfahrende angepasst. 
Die Anlage ermöglicht mehrere verkehrsabhängige Programme, beispielsweise Sonderpro-
gramme für Stadionveranstaltungen. Die Stadtbahnen werden dabei grundsätzlich bevo r-
rechtigt.

58

59 
4.2 Baustellen und Container 
Für Baumaßnahmen Dritter , einschließlich der Aufs tellung von Containern, die im öffentl i-
chen Straßenland stattfanden oder sich darauf auswirkten, wurden insgesamt 23.108 B e-
scheide (Anordnungen nach der Straßenverkehrsordnung) erteilt. Hiervon entfielen 739 Vor-
gänge auf die Umsetzung des Werbenutzungsvert rages. Insgesamt wurden damit 119 Be-
scheide weniger erteilt als im Vorjahr . Dies ist insbesondere auf die geringere Anzahl von 
Vorgängen zur Umsetzung des Werbenutzungsvertrags (442 weniger als 2016) zurückzufüh-
ren. Insgesamt wurden 3.148.196 Euro  an Verwaltungs- und Sondernutzungsgebühren ein-
genommen.  
 
Anzahl von Bescheiden im Zusammenhang mit der Anordnung und Genehmigung von Baumaßnahmen 
Dritter nach der StVO im öffentlichen Straßenland 
Aufstellung von Containern: 
2.270 Container-Genehmigungen wurden i nsgesamt erteilt und 149.368 Euro an Verwa l-
tungs- und Sondernutzungsgebühren festgesetzt. Zusätzlich wurden 1 .374 Container im Z u-
sammenhang mit Jahresgenehmigungen aufgestellt. 
 
4.3 Baustellenmanagement 
Ausgangslage: 
Der Leitgedanke des Bauens im öffentlichen (Straßen-)Raum lautet „ Bauen steht für Verän-
derung und Gestaltung – am Ende soll es besser sein als zuvor.“ Zunächst beeinträchtigen 
die Bauvorhaben jedoch das sensible Verkehrssystem in einer Stadt. Sie schränken die M o-
bilität und damit die Lebensqua lität der Menschen vorübergehend ein , teils in empfindlicher 
Art und Weise. Auch in Köln haben laufende und bevorstehende Bauvorhaben an wichtigen 
Infrastruktureinrichtungen wie Brücken und Tunneln bedeutende Auswirkungen für den Ve r-
kehr. Die negativen Eff ekte müssen bereits in der Planung gründlich bedacht und in der 
Durchführung auf ein Minimum beschränkt werden. Der Anspruch ist, Baustellen in Köln so-
wohl stadtverträglich als auch mobilitätssichernd zu gestalten.  
Vielfach hört man in Bezug auf die Verke hrssituation in Köln, dass überall gebaut werde und 
an jeder Ecke Baustellen zu finden sind. Richtig ist, dass viele Investitionsmaßnahmen und 
Arbeiten an der Infrastruktur Kölns stattfinden. Und das ist auch gut so! Relevante Auswir-
kungen auf den Verkehr lassen sich aber selbstverständlich nicht immer vermeiden. 
Aber sie lassen sich minimieren: D er Deutsche Städtetag  beschreibt die Aufgaben eines 
Baustellenmanagements als die  „Aufrechterhaltung von Verkehrsabläufen zur Mobilitätss i-
10.000
20.000
30.000
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017

60 
cherung und zur Erhaltung der Lebensqualität“. Dies ist die Messlatte für das Kölner Baustel-
lenmanagement.  
Das Baustellenmanagement Köln hat im April 2014 die Arbeit aufgenommen. Schwerpunkte 
bei der Neuausrichtung bildete n die konsequente Zusammenführung der betroffenen städt i-
schen Bereiche, der Aufbau eines eigenen Baustellenkontrolldienstes, der Ausbau der Koor-
dination von in Köln bauenden Unternehmen wie Rheinenergie, Stadtentwässerungsbetriebe 
(SteB), KVB und städtische Bauämter , die Zusammenfassung der Grundlagen bei der Au s-
führung von Bauvorhaben im öffentlichen Raum in der „Kölner Baustellenfibel“ und die Ei n-
führung zielführender Vorgaben zur Information und Öffentlichkeitsarbeit bei Baumaßna h-
men (unter anderem „Verkehrskalender der Stadt Köln“ im Internet und Pressemitteil ungen). 
Köln war und ist  Vorreiter eines Baustellenmanagements in Deutschland. Die positiven E f-
fekte wurden auch durch die IHK Studie aus dem März 2017 bestätigt ( https://www.ihk-
koeln.de/Broschuere_Baustellenmanagement.AxCMS). 
Den heutigen Anforderungen an Transparenz und Kommunikation entsprechend werden die 
Informationen des Verkehrskalenders (unter anderem die Bauvorhaben) als „open Data“ zur 
Verfügung gestellt. Hierdurch is t sichergestellt, dass die Daten zur Ver wertung in mobilen 
individuellen Informationssystemen, aber auch in anderen Anwendungen durch Dritte ge-
nutzt werden können. Gerade im Bereich wirkungsvoller Verkehrsinformationen ist ein hoher 
Verbreitungs- und Beachtungsgrad von hoher Bedeutung.  
Letztendlich können diese Daten auch  auf de m sogenannten Mobilitäts -Daten-Marktplatz 
(MDM) angeboten werden. Auf diesem Marktplatz finden Anbieter und Nutzer von Mobilität s-
daten alle wichtigen Informationen. Der MDM ist der nationale Zugangspunkt für Verkehrsda-
ten: Eine neutrale Business -to-Business-Plattform d efiniert Standards für den Dat enaus-
tausch. Zu finden sind Informationen über Verkehrsströme, Staus, Baustellen, Kraftstoffpre i-
se, Parkmöglichkeiten und mehr. 
Aktuell: 
Die Vielzahl von Arbeitsstellen im öffentlichen Raum (seit 2014 deutlich > 20.000 p.a.) erfo r-
dern weiterhin ein konsequentes Vorgehen. Zur Verbesserung der verkehrlichen Koordinat i-
on wird mittlerweile der Baustellenatlas des Anbieters INFREST bei den beteil igten Unter-
nehmen eingesetzt. Diese gemeinsame w ebbasierte Abstimmungsplattform ersetzt den bi s-
herigen analogen Prozess und erleichtert damit das Verfahren erheblich. Zusammen mit 
dem Aufbau eines Onlineverfahrens zur Beantragung der verkehrsrechtlichen Ge nehmigun-
gen wird auch den Optimierungsforderungen aus der IHK Studie von März 2017 nachge-
kommen.  
Mit der Überleitung des Baustellenmanagements in das neu geschaffene Amt für Verkehr s-
management wird ein Anschluss  an die allgemeinen Verkehrsmanagementsystem e ges i-
chert. Der durch Köln initiierte Arbeitskreis IBÖV (Fachausschuss integrative Baustellenk o-
ordinierung im öffentlichen Verkehrsraum) unter der Beteiligung von r und 20 Kommunen 
(auch aus Österreich) hat sich ebenfalls bewährt.  
Die Problemlagen sind na hezu identisch. Dennoch kann die öffentliche Wahrnehmung sehr 
unterschiedlich sein. In Köln fehlt es oft an der Differenzierung zwischen dem „Landesteil“ 
Autobahnnetz Köln und dem städtischen Verkehrsnetz. Hierbei sind die Einflussgröß en der 
Stadt begrenzt. Auch werden  die Problemlagen allgemeiner Großbauvorhaben im Hochbau 
auf die Qualität der Straßenbaumaßnahmen projiziert. 
Schwierig sind die bestehenden Rahmenbedingungen einschließlich der vergaberechtlichen 
Situation. Vergabeeinsprüche, Beweissicherungen und die beschränkte Auswahl qualifizie r-
ter Unternehmen erschweren die Prozesse zusätzlich. Hierbei werden Zeitpuffer zur Durch-
führung aufgezehrt. 
Die verkehrsrechtlichen Vorgaben zur Durchführung der Maßnahmen unter zwingender Nu t-
zung der verkehrsschwach en Zeiten, (in den Ferien und außerhalb der verkehrlichen Spit-
zenzeiten) sind durch die Vielzahl aller Maßnahmen in NRW limitiert. Dennoch ist dies eine 
aufwendige und durchaus auch kostensteigernde Vorgaben zum Bauen in Köln.

61 
Fakt ist: Obschon es gerade bei komplexen Bauvorhaben nicht immer die perfekte, zumi n-
dest nicht immer die einfache Lösung gibt, verbessert das konsequente Baustellenmanage-
ment die sensible Verkehrssituation in Köln. 
Prognose: 
Die Anzahl der Baumaßnahmen und deren Intensität im Hinbli ck auf verkehrliche Auswi r-
kungen lassen eine aktuelle Entspannung nicht zu. Frühestens ab 2025 ist mit Entspannung 
zu rechnen, da viele Investitionsmaßnahmen  zu diesem Zeitpunkt  abgeschlossen sein so l-
len. 
Kölle entrümpeln 
Im Rahmen der Sonderaktionen „Kölle entrümpeln“ wurden gezielte Begehungen und Ko n-
trollen vorgenommen um nicht mehr benötigte, baustellenbedingte Materialien zu räumen. Im 
Jahr 2017 wurden im Rahmen dieser konzentrierten Aktionen insgesamt 300 Verkehrszei-
chen oder Absicherungen, die von Baustellen übrig geblieben sind abgeräumt. Diese werden 
teilweise von den Baufirmen vergessen, teils aber auch von Dritten entwendet und an and e-
rer Stelle im Straßenland wieder abgestellt. 
„Geisterschilder“ finden sich vor allem in der Altstadt, der Innensta dt und den innenstadtna-
hen Stadteilen. In den Außenbereichen verringert sich die Anzahl stark. 
Verkehrsleitzentrale 
In der Verkehrsleitzentrale wird sichergestellt, dass frühzeitig und umfassend über die aktuel-
le und die zu erwartende Verkehrssituation im gesamten Stadtgebiet informiert wird. Das 
bekannteste Medium zur Bereitstellung von Verkehrsinformationen ist der Verkehrskalender, 
der seit seiner Einrichtung im Oktober 2010 zu den am häufigsten genutzten Anwendungen 
auf den städtischen Internetseiten zä hlt. Der Verkehrskalender stellt schwerpunktmäßig 
Baustellen im mobilitätsrelevanten Verkehrsnetz (MRV), bedeutende Messen sowie Sport - 
und Konzertevents in der LANXESSA rena und im RheinEnergie -Stadion sowie weitere ver-
kehrsrelevante Veranstaltungen im Sta dtgebiet dar. Eine Weiterentwicklung des Kalenders 
findet regelmäßig statt. So erfolgte nach der Integration in die App der Stadt Köln die Ergä n-
zung um die Darstellung der Busparkplätze und Bushaltepunkte. Seit Jahren werden auch 
die Belange des Güterverke hrs berücksichtigt. Im Verkehrskalender Logistik sind auf der 
Grundlage des Lkw -Führungskonzeptes alle Höhenbegrenzungen und Gewichtsbeschrä n-
kungen erfasst. Neben dem Verkehrskalender informieren auch die wöchentliche Verkehr s-
prognose, das Verkehrsleitsyst em mit fünfzehn dynamischen Vario -Tafeln sowie das Par k-
leitsystem aktuell und umfassend über die Verkehrssituation in Köln. 
 
Blick in die Kölner Verkehrsleitzentrale

62 
4.4 Parkraumbetriebsservice 
Zur Bewirtschaftung öffentlicher Parkflächen werden in Köln  Parkscheinautomaten (PSA) 
eingesetzt. Ende des Jahres 2016 waren 2.381 PSA im öffentlichen Straßenland aufgestellt. 
Der Ertrag aus der Parkraumbewirtschaftung lag 2017 bei rund 21,5 Mio. Euro. Der Anteil 
der Erträge aus den unbaren Zahlungsmitteln (Handyp arken, Geldkarte und Debit - und Kre-
ditkarten) betrug 3,28 Mio. Euro (15,3 % der Gesamterträge). Im Berichtsjahr ist der erfol g-
reiche Austausch der alten störanfälligen PSA -Fabrikate mit einer Stückzahl von 111 Par k-
scheinautomaten fortgesetzt und das Bewohn erparkgebiet Kalk im März mit 63 PSA in B e-
trieb genommen worden. 
Zudem wurden im Bereich der Mes se Köln-Deutz 19 Parkscheinautomaten in einem Pilo t-
projekt auf die Zahlung mit Debit- (Maestro und V Pay) und Kreditkartenfunktion (Mastercard 
und VISA) umgerüstet. 
Die Anzahl der Aufbruchs versuche und erfolgreichen Aufbrüche ging im Vergleich zum Vo r-
jahr von 85 auf 50 zurück. 
 
Aufbruch eines Parkautomaten 
 
 
4.5 Verkehrserhebungen 
Verkehrserhebungen erfolgen in Form von Knotenstromzählungen, Rad -und Fußgängerzäh-
lungen, Geschwindigkeitsmessungen, Querschnittsmessungen, Parkraumerhebungen, 
Staubeobachtungen und Kennzeichenverfolgungen. Die Ergebnisse werden unter anderem 
für die Straßenplanung, die Ampelsteuerung, das Beschwerdemanagement, die Unfallstel -
lenbeseitigung, die Einrichtung von Tempo 30 -Zonen, die Verkehrssimulation sowie für Ver -
kehrsprognosen benötigt.  
Insgesamt wurden 534 Verkehrserhebungen durchgeführt. Diese teilen sich in 257 Knote n-
stromzählungen, 20 Staumessungen, 59 Radverkehrszählungen, 49 Fußgängerzählungen, 4 
Parkraumerhebungen, 6 Kennzeichenerfassung en sowie 139 Geschwindigk eits- und Quer-
schnittsmessungen auf.

63 
4.6 Wegweisung 
Im Rahmen der Bestandspflege wurden insgesamt 133 Schilder und 2 1 seitliche Aufsteller 
erneuert. 34 Schilder mussten eingedreht werden. 
Im Fußgängerleitsystem wurden zwei neue Standorte errichtet. 
   
Fußgängerleitsystem: Rheinboulevard 
Im Rahmen des Programms Verkehrstechnik Köln (PVT) wurden auf dem Pfälzischen Ring 
neue Wegweiser aufgestellt. Insgesamt wurden 10 Standorte und 18 Wegweiser erneuert. 
 
Neue Tafel am Pfälzischen Ring

64 
     
Reinigung alter Schilder (Vorher-Nachher-Vergleich) 
 
Neue Tafel Kreisverkehr Liburer Landstraße 
 
Schilderbrücken und Ausleger: 
Neben den seitlich aufgestellten Wegweisern sind im K ölner Stadtgebiet rund 120 Schilder-
brücken, Ausleger und Doppelausleger mit Hinweisschildern vorhanden. Sie unterliegen wie 
Straßenbrücken der regelmäßigen Bauwerksprüfung nach DIN 1076. Alle sechs Jahre mü s-
sen diese Bauwerke von speziell ausgebildeten Prü fingenieuren einer Hauptprüfung unte r-
zogen werden, die eine Bewertung nach Standsicherheit, Verkehrssicherheit und Dauerha f-
tigkeit mit den Noten 0 – 4 beinhaltet. Zwischen diesen Hauptprüfungen erfolgt nach 3 Ja h-
ren eine „Einfache Prüfung“, die mit einem g eringeren Prüfaufwand durchgeführt wird. Z u-
sätzlich werden alle Bauwerke einmal jährlich von einer städtischen Mitarbeiterin auf offe n-
sichtliche Schäden überprüft (Sichtprüfung). 
In 2017 erfolgte an 40 Bauwerken eine „Einfache Prüfung“ nach DIN 1076. Aufgr und von 
schlechten Bewertungen aus den Vorjahren wurden 4 Schilderbrücken erneuert.

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Neue Schilderbrücke Innere Kanalstraße vor Lentpark 
 
Neuer Ausleger Innere Kanalstraße vor Aachener Str.

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Neue Schilderbrücke auf der Stadtautobahn (B55a) 
 
Als Sonderform der Überkopf-Beschilderung sind im Tunnel „Am Domhof“ fünf innenbeleuch-
tete Wegweiser an der Tunneldecke montiert worden. 
 
Neue innenbeleuchtete Wegweiser im Tunnel „Am Domhof“ – Bahndamm

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4.7 Stabsstelle Gesamtverkehrsentwicklungsplanung und Nahverkehr 
Die Aufgaben der Stabsstelle für Gesamtverkehrsentwicklungs - und Nahverkehrsplanung 
sind erstmalig Teil des jährlichen Tätigkeitsberichtes, da diese erst im April 2017 dem Amt 
für Straßen und Verkehrstechnik neu zugeordnet wurde. Zuvor war sie im Amt f ür Stadtent-
wicklung angesiedelt. 
Die Aufgaben umfassen unter anderem die Verkehrsentwicklungsplanung mit dem Schwe r-
punkt der Verkehrsinfrastrukturentwicklung, die Weiterentwicklung des ÖPNV, die enge A b-
stimmung der städtischen Belange im Schienenpersonenna hverkehr, konzeptionelle Aufga-
ben zum Thema der Elektromobilität sowie die Entwicklung alternativer Mobilitätsangebote. 
Auch die Vergabe von Leistung en im Bereich des ÖPNV, der Abschluss von Verträgen und 
die Abrechnung interlokaler Verkehre werden bei der Stabsstelle durchgeführt.  
Das umfassende Thema der Logistik ist ebenfalls bei der Stabsstelle angesiedelt. Hierzu 
fanden mehrere Ämterworkshops und das 9. Logistikforum unter städtischer Leitung mit Ver-
tretenden aus der lokalen Wirtschaft, Verbänden und der Forschung statt. Gemeinsam wu r-
den interdisziplinär besetzte Arbeitsgruppen gebildet, insbesondere mit dem Ziel kurz - und 
mittelfristig Verbesserungspotenziale im Wirtschafts- und Anlieferverkehr  in innerstädtischen 
Bereichen zu ermitteln.  
Ein großes ÖPNV-Projekt wurde mit dem vom Rat beschossenen 3.  Nahverkehrsplan fertig 
gestellt. Zu dem Projekt Wasserbus im Rahmen der alternativen Mobilitätskonzepte wurden 
zahlreiche Gespräche mit benachbarten Gebietskörperschaften und Kommunen am Rhein, 
öffentlichen Nahverkehrsträgern, dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg, dem Region Köln/Bonn 
e. V. und der Häfen und Güterverkehr Köln AG geführt , um gemeinsam eine Machbarkeit s-
studie für einen Wasserbuslinienbetrieb auf dem Rhein in Auftrag geben zu können. Zum 
Start der Studie Anfang 2018 wurden alle Vorbereitungen getroffen. 
Weitere Aufgabe der Stabsstelle ist die Mitwirkung bei Projekten , die direkt beim Dezernat 
VIII oder anderen städtischen Ämter n geführt werden. So werden beispielweise das Projekt 
des NVR zu Mobilstationen bzw. die Projekte Regionalplan und Kölner Perspektiven begle i-
tet und abgestimmte Fachinhalte des Amtes eingebracht. 
In der Stabsstelle sind über fünf Personen beschäftigt.

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Wichtige Telefonnummern 
Seit April 2018 teilt sich das Amt für Straßen und V erkehrstechnik in zwei verschiede-
ne Ämter auf: Das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung sowie das Amt für Ve r-
kehrsmanagement. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Rufnummern: 
(0221) 221 - Durchwahl 
Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung 
Amtsleitung – Herr Harzendorf   27179 
 
Abteilung Zentrale Aufgaben - Herr Krichel   27180 
Finanzen   27012 
Juristische Grundsatzangelegenheiten   27804 
Öffentlichkeitsarbeit   37167 
Organisation   27836 
Personal   30193 
Vergabeverfahren   27199 
Verkehrssicherheitsarbeit   27816 
 
Abteilung Verkehrsplanung – Herr Dörkes   27808 
Verkehrsentwicklungsplanung und ÖPNV   27066 
Parkraumkonzepte   27160 
Verkehrskonzept/Verkehrsuntersuchungen   27132 
Nahmobilität und Radverkehrsförderung, Fahrradbeauftragter   22851 
 
Abteilung Straßenerhaltung – Herr Lachmann (kommissarisch) 27814 
StVO-Anordnungen / Werbenutzungsvertrag ortsfest   27194 
Grundsatzangelegenheiten   26432 
Bauhof   38130 
Parkbetriebsservice   27184 
 
Abteilung Straßenplanung – Herr Dörkes (kommissarisch)   27808 
Straßenplanung Stadtbezirk 1 und Großprojekte   27868 
Straßenplanung Stadtbezirke 2 und 3   30298 
Straßenplanung Stadtbezirke 4, 5 und 6   27131 
Straßenplanung Stadtbezirke 7, 8 und 9   27136 
 
Abteilung Straßenbau – Herr Lachmann   27814 
Aufgrabungsmanagement   35869 
Bauausführung Stadtbezirk 1, Radverkehr und Großprojekte   38129 
Bauausführung Stadtbezirke 2 und 3, Nord-Süd-Stadtbahn   30285 
Bauausführung Stadtbezirke 4, 5 und 6   31618 
Bauausführung Stadtbezirke 7, 8 und 9   30283

69 
Amt für Verkehrsmanagement 
Amtsleitung – Herr Stieler   30647 
Intelligente Verkehrslösungen   28573 
Öffentliche Beleuchtung   27167 
 
 
Abteilung Verkehrssystemmanagement – Herr Sorich   27173 
Verkehrs- und Tunnelleitzentrale, Betriebssystemtechnik   27164 
Verkehrserhebungen / Wegweisung   27127 
 
Abteilung Planung, Bau und Betrieb von Lichtsignalanlagen  
– Frau Rosenstein 
   27273 
Planung Lichtsignalanlagen   27125 
Ausführung Lichtsignalanlagen   27189 
 
Abteilung Baustellenmanagement – Herr Weil   27871 
Baustellenkontrolldienst   30158 
Baustellengenehmigungen linksrheinisch   27830 
Baustellengenehmigungen rechtsrheinisch   27102 
 
 
 
Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung  
Stadthaus Deutz – Westgebäude  
Willy-Brandt-Platz 2  
50679 Köln  
Mail: strassen-verkehrsentwicklung@stadt-koeln.de 
 
 
Amt für Verkehrsmanagement 
Stadthaus Deutz – Westgebäude 
Willy-Brandt-Platz 2 
50679 Köln 
Mail: verkehrsmanagement@stadt-koeln.de 
 
 
 
Besuchen Sie uns auch im Internet: www.verkehr.koeln

Beratungsverlauf (10)

11.09.2018 Verkehrsausschuss
TOP 7.12 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.09.2018 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 10.2.14 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.09.2018 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 10.2.16 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.09.2018 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 10.18 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung
17.09.2018 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 10.2.15 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.09.2018 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 10.2.11 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
20.09.2018 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 10.2.12 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
24.09.2018 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 11.1.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
05.11.2018 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 12.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.11.2018 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 10.2.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2933/2018
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
06.09.2018
Erstellt
03.09.2018 15:58