AN/1270/2026
Fahrtkosten für Schüler*innen zum therapeutische Reiten nicht streichen
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Linke Antrag nach § 3
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Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln An den Oberbürgermeister Herrn Torsten Burmester An die Vorsitzende der Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik Frau Bettina Baum Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841 E-Mail: DieLinke@stadt -koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 27.08.2026 AN/1270/2026 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 01.09.2026 Fahrtkosten für Schüler*innen zum therapeutische Reiten nicht streichen Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Burmester, sehr geehrte Frau Vorsitzende, ich möchte Sie bitten, folgende Resolution auf die Tagesordnung der Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik am 01.09.2026 aufzunehmen. Beschluss in einfacher Sprache: An drei Schulen konnten bisher Schüler und Schülerinnen mit Behinderung reiten. Die Stadt hat die Fahrtkosten von der Schule zum therapeutischen Reiten gezahlt. Jetzt möchte die Stadt die Fahrtkosten nicht mehr zahlen. Dann können die Schüler und Schülerinnen nicht mehr reiten. Das hat die Zeitschrift StadtRevue berichtet. Die Busfahrten kosten die Stadt 60.000 Euro im Jahr. Die Stadt bekommt nicht genügend Geld, um alle ihre Aufgaben zu bezahlen. Deswegen möchte sie in den nächsten beiden Jahren sparen. Die 60.000 Euro sollen nicht mehr gezahlt werden. Die Ratsmitglieder sollen das ändern. Die Busfahrten sollen weitergezahlt werden. Beschluss: Die Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik bittet den Rat, die Fahrtkosten für Schüler*innen von drei inklusiven Schulen in Höhe von 60.000 Euro jährlich zum therapeutischen Reiten nicht zu streichen. Begründung: Reiten stärkt Kinder und Jugendliche mit Behinderung in besonderem Maße. Es trainiert die Reitenden körperlich. Die Beziehung zum Pferd und die Interaktion mit diesem stärkt die Kinder und Jugendlichen emotional und sozial. Hier wird an den hilfebedürftigsten Kindern und Jugendlichen gespart. Der Schwimmunterricht findet in den meisten Schulen auch außerhalb der Schule statt. Fahrten zum Schwimmen werden selbstverständlich von der Stadt übernommen. Die Verwaltung hat gegenüber der StadtRevue eingeräumt, dass die Finanzierung der Fahrten zum therapeutischen Reiten nicht im Haushaltsentwurf enthalten sein wird. Mit freundlichen Grüßen Gez. Dr. Günter Bell LINKE-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: vertagt
Zur SitzungDetails
- Vorlagen-Nr.
- AN/1270/2026
- Typ
- Die Linke. Antrag nach § 3
- Datum
- 28.08.2026
- Erstellt
- 27.08.2026 16:39