A-R/0003/2021
Münster muss erreichbar sein - Mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Innenstadt
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a-r-0003-2021-CDU-Lebens- und Aufenthaltsqualität
3583 Zeichen
Antrag an den Rat A-R/0003/2021 RATSANTRAG Münster muss erreichbar sein - Mehr Lebens- und Aufent- haltsqualität in der Innenstadt Der Rat der Stadt Münster möge beschließen : Die Verwaltung wird beauftragt, konkrete Vorschläge zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt insbesondere durch Reduzierung des Verkehrs in der Innenstadt auszuarbei- ten. Wesentliche Maßnahmen sind: Reduzierung des Parksuchverkehrs, Reduzierung des ruhenden Verkehrs, sowie Erhöhung der Parkraumüberwachung. Dazu soll 1. Mit den Kaufleuten und Marktbeschickern ein Konz ept zu entwickeln, wie schwere Ein- käufe als Service zu den Parkhäusern außerhalb der Altstadt gebracht werden können. 2. Des Weiteren Überlegungen anzustellen, wie der P rinzipalmarkt vom motorisierten Indi- vidualverkehr befreit, und nach Möglichkeit der Busverkehr weiter reduziert werden kann. 3. Geeignete Zufahrtsbeschränkungen bereits spätest ens im Kreuzungsbereich Ludge- ristraße/Verspoel zur Steuerung des Parkhauses Münster-Arkaden zu entwerfen. 4. Kleinere Parkplatzflächen, wie z.B. an der Münzs traße, in der Königsstraße oder am Verspoel zurückzubauen. 5. Weitere Anwohnerparkflächen auf öffentlichen Ste llplätzen im Außenraum ausweisen. 6. Passgenaue Park- und Ride-Lösungen zu entwickeln . 7. Einen Wechsel zu einem smarten Parkleitsystem zu vollziehen und eine App für die Parkplatzsuche zur Verfügung zu stellen. Begründung: Münsters Innenstadt ist ein Schmuckstück. Um ihre Attraktivität zu steigern und sie fit für die Zukunft zu machen, soll sie weiter an Aufenthalts- und Lebensqualität gewinnen. Gleichzeitig muss sie für alle Menschen gut erreichbar bleiben. Der öffentliche Raum ist ein knapp verfügbares Gut. Parkende Fahrzeuge beanspruchen ei- nen Großteil dieses knappen Gutes. Parkende Autos und der Parksuchverkehr belasten die Straßen und mindern stark die Attraktivität der Stadt. Auch kommt es zu Konfliktsituationen zwischen KFZ-Fahrern, Radfahrern und Fußgängern. Um neuen innerstädtischen Lebensraum zu gewinnen, soll von daher die Anzahl an Stellplät- zen im öffentlichen Raum reduziert werden. Um diesen Wandel stadtverträglich zu gestalten, müssen deshalb Alternativen aufgezeigt werden, um der aktuellen Situation im Stadtzentrum Seite 2 von 2 Rechnung zu tragen. Hierzu gehört ein intelligentes Management der verfügbaren Parkplätze oder die Entwicklung von neuen Park- und Ride Angebote. Es muss auch das Ziel sein, dass möglichst ohne größeren personellen Kontrollaufwand eine spürbare Reduzierung des Kfz-Verkehrs in der Innenstadt erfolgt. Das bedingt die Über- legungen zu veränderten Verkehrsführungen und vorgeschlagene Maßnahmen. Der flie- ßende Verkehr soll dabei in der Innenstadt zur Sicherung der Erschließung der Handels- und Dienstleistungseinrichtungen sowie zur Sicherung der Erreichbarkeit der öffentlichen und pri- vaten Parkeinrichtungen in angemessenem Umfang zugelassen werden. Für Wirtschafts- und Lieferverkehr sowie Busse, Polizei, Feuerwehr und Anwohner müssen Ausnahmen ge- schaffen werden. Der für den Verkehr zur Verfügung stehende Raum muss durch ein digital gesteuertes Ver- kehrsmanagement optimal genutzt werden. Als Beispiele dienen intelligente, am Verkehrs- aufkommen orientierte Ampelschaltungen, ein modernes Verkehrsleit- und Parksystem oder auf Apps basierende, mobil zu nutzende Verkehrsinformationen. Münster, 07.12.2020 gez. Weber und Fraktion
Beratungsverlauf (2)
Orte (2)
- Königsstraße
- Verspoel
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Details
- Aktenzeichen
- A-R/0003/2021
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 19.01.2021
- Erstellt
- 19.01.2021 14:23