2022/0345
Digitalisierung Bauarchiv
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2022/0345
3557 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
15.12.2022
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat VI an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat I
Dezernat IV
Dezernat V
Amt: Bauaufsichtsamt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2022/0345
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 521010
Kostenstelle: 063-002-1000 Investitionsnummer:
Kostenträger: 5210-11 Sachkonto: 5101170
Betreff: Digitalisierung Bauarchiv
Vorlage vom: 24.11.2022
Beschlussvorschlag :
1. Der Umsetzung des Projekts Digitalisierung Bauarchiv wird zugestimmt.
2. Das Bauaufsichtsamt wird mit der Umsetzung des Projekts beauftragt.
3. Die erforderlichen Mittel werden im Haushalt 2023 ff. etatisiert.
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 24.11.2022
Der Aktenbestand des Bauaufsichtsamts beläuft sich mittlerweile auf etwa 4,5 laufende
Kilometer. Die Anforderungen an Bauprojekte sind in den letzten Jahren stetig gestiegen,
wodurch auch die Bauakten immer umfangreicher werden. Hinzu kommt, dass Bauakten
keiner Aussonderung unterliegen und folglich immer weiter bestehen und zu lagern sind.
Auch auf vor Jahren abgeschlossene Akten muss, sowohl vom Bauaufsichtsamt als auch von
den Fachämtern, regelmäßig zurückgegriffen werden. Durch die Digitalisierung des
Bauarchives kann die Kommunikation zwischen den Ämtern und die Abgabe von
Stellungnahmen deutlich beschleunigt und gefördert werden.
Mit der Digitalisierung des Bauarchives wird eine Steigerung der Bürgerfreundlichkeit erreicht
werden können, da Bürgerservices wie die Einsicht in Alt Akten bzw. die anschließende
Bereitstellung von Unterlagen sehr viel zeitnaher und zudem ortsunabhängig, also ohne
persönliche Vorsprache im Bauaufsichtsamt, erfolgen kann. Auch für die Beschäftigten des
Bauaufsichtsamtes wird ein ortsunabhängiger Zugriff während Außendienstterminen möglich
sein, wodurch die Servicequalität gegenüber Bauherren erhöht werden kann.
Nicht unerwähnt sollte natürlich die Einsparung von Lagerflächen durch das ersetzende
Scannen des Aktenbestandes bleiben. Die Lagerkapazität des Bauarchives wird in mittlerer
Zukunft an seine Grenzen stoßen.
Auf Basis von Erfahrungswerten der ekom21 bei der Digitalisierung von Bauakten in anderen
Städten (z. B. Stadt Frankfurt) ist pro laufendem Kilometer mit Kosten von etwa 1.000.000,00
EUR zu rechnen.
Des Weiteren ist mit einem Aufwand für die Einbindung der digitalisierten Unterlagen in das
Fachverfahren zu rechnen. Auch für den Einsatz eines externen Dienstleisters bzw. für eine
Kooperation mit dem Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen sind
entsprechende Mittel einzuplanen.
Aufgrund dieser getroffenen Annahmen sollten insgesamt etwa 5.500.000,00 EUR verteilt auf
drei Jahre im Haushalt des Bauaufsichtsamtes eingeplant werden.
Darmstadt, 24.11.2022
Dezernat I Dezernat IV
Jochen Partsch André Schellenberg
Oberbürgermeister Stadtkämmerer
Dezernat V Dezernat VI
Holger Klötzner Paul Georg Wandrey
Stadtrat Stadtrat
anlage 1
3636 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
15.12.2022
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat VI an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat I
Dezernat IV
Dezernat V
Amt: Bauaufsichtsamt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
I IV
V 18
VI 63
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2022/0345
Magistratsbeschluss -Nr.
14
Internetfähig
Produkt-Nr.: 521010
Kostenstelle: 063-002-1000 Investitionsnummer:
Kostenträger: 5210-11 Sachkonto: 5101170
Betreff: Digitalisierung Bauarchiv
Vorlage vom: 24.11.2022
Beschlussvorschlag :
1. Der Umsetzung des Projekts Digitalisierung Bauarchiv wird zugestimmt.
2. Das Bauaufsichtsamt wird mit der Umsetzung des Projekts beauftragt.
3. Die erforderlichen Mittel werden im Haushalt 2023 ff. etatisiert.
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 3 -
Beschluss des Magistrats vom 11.01.2023
Der Vorlage wird zugestimmt.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 24.11.2022
Der Aktenbestand des Bauaufsichtsamts beläuft sich mittlerweile auf etwa 4,5 laufende
Kilometer. Die Anforderungen an Bauprojekte sind in den letzten Jahren stetig gestiegen,
wodurch auch die Bauakten immer umfangreicher werden. Hinzu kommt, dass Bauakten
keiner Aussonderung unterliegen und folglich immer weiter bestehen und zu lagern sind.
Auch auf vor Jahren abgeschlossene Akten muss, sowohl vom Bauaufsichtsamt als auch von
den Fachämtern, regelmäßig zurückgegriffen werden. Durch die Digitalisierung des
Bauarchives kann die Kommunikation zwischen den Ämtern und die Abgabe von
Stellungnahmen deutlich beschleunigt und gefördert werden.
Mit der Digitalisierung des Bauarchives wird eine Steigerung der Bürgerfreundlichkeit erreicht
werden können, da Bürgerservices wie die Einsicht in Alt Akten bzw. die anschließende
Bereitstellung von Unterlagen sehr viel zeitnaher und zudem ortsunabhängig, also ohne
persönliche Vorsprache im Bauaufsichtsamt, erfolgen kann. Auch für die Beschäftigten des
Bauaufsichtsamtes wird ein ortsunabhängiger Zugriff während Außendienstterminen möglich
sein, wodurch die Servicequalität gegenüber Bauherren erhöht werden kann.
Nicht unerwähnt sollte natürlich die Einsparung von Lagerflächen durch das ersetzende
Scannen des Aktenbestandes bleiben. Die Lagerkapazität des Bauarchives wird in mittlerer
Zukunft an seine Grenzen stoßen.
Auf Basis von Erfahrungswerten der ekom21 bei der Digitalisierung von Bauakten in anderen
Städten (z. B. Stadt Frankfurt) ist pro laufendem Kilometer mit Kosten von etwa 1.000.000,00
EUR zu rechnen.
Des Weiteren ist mit einem Aufwand für die Einbindung der digitalisierten Unterlagen in das
Fachverfahren zu rechnen. Auch für den Einsatz eines externen Dienstleisters bzw. für eine
Kooperation mit dem Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen sind
entsprechende Mittel einzuplanen.
Aufgrund dieser getroffenen Annahmen sollten insgesamt etwa 5.500.000,00 EUR verteilt auf
drei Jahre im Haushalt des Bauaufsichtsamtes eingeplant werden.
Darmstadt, 24.11.2022
Dezernat I Dezernat IV
Jochen Partsch André Schellenberg
Oberbürgermeister Stadtkämmerer
Dezernat V Dezernat VI
Holger Klötzner Paul Georg Wandrey
Stadtrat Stadtrat
anlage 4
112 Zeichen
Punkt 20: Digitalisierung Bauarchiv (V-Nr. 2022/0345) Der Vorlage wird zugestimmt. Stimmenthaltung: AfD
anlage 3
210 Zeichen
Punkt 3: Digitalisierung Bauarchiv (V-Nr. 2022/0345) Einstimmig empfiehlt der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Wissenschaft und Digitalisierung der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.
anlage 2
204 Zeichen
Punkt 21: Digitalisierung Bauarchiv (V-Nr. 2022/0345) Einstimmig empfiehlt der Ausschuss für Bauen, Stadtplanung, Verkehr und Liegenschaften der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.
Beratungsverlauf (5)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2022/0345
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 18.10.2022
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00