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Neue Ladesäulen für E-Reisebusse - Stadt Köln unterstützt Pilotprojekt für nachhaltigen Reisebusverkehr

Mitteilung Ausschuss 2866/2025 vom 18.11.2025

Stand: Am 02.12.2025 im Mobilitätsausschuss beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Dezernat, Dienststelle III/68 Vorlagen-Nummer 01.10.2025 2866/2025 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Mobilitätsausschuss 02.12.2025 Neue Ladesäulen für E-Reisebusse Stadt Köln unterstützt Pilotprojekt für nachhaltigen Reisebusverkehr Die Stadtverwaltung Köln wurde auf Initiative der Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz Nordrhein-Westfalen (NRW.Energy4Climate GmbH) mit der Daimler Bu- ses Solutions GmbH (DBS) in Kontakt gebracht. Als Basis für ein Pilotprojekt zum Ausbau öffentlicher Ladesäulen für E-Reisebusse wurde zunächst ein gemeinsamer Letter of Intent verfasst und die Zusammenarbeit anschließend vertraglich festgehal- ten. Die Stadt Köln startet ab 2026 gemeinsam mit der DBS das Pilotprojekt. Durch die DBS werden vier öffentliche Ladesäulen für E-Reisebusse am vorhandenen Reisebus-Parkplatz am Kuhweg errichtet. Reisebus-Unternehmen können hier zu- künftig ihre Fahrzeuge markenunabhängig innerhalb kurzer Zeit mit grünem Strom aufladen. Die DBS, die die Ladesäulen geplant und entwickelt hat, finanziert den Auf- bau sowie den Betrieb selbst. Die Refinanzierung erfolgt über den Verkauf des Stroms. Nach der Inbetriebnahme übernimmt die DBS mit einem eigenen Serviceteam die Wartung und den technischen Betrieb. Die Säulen werden rund um die Uhr und an sieben Tagen der Woche öffentlich zugänglich sein. Mit dem Pilotprojekt wird vor al- lem beobachtet, wie gut das neue Angebot angenommen wird. Der Stadt entstehen dadurch keine Kosten. Anders als E-Linienbusse, die kürzere Strecken bedienen und meist über Nacht mit Nennleistungen von 50 bis 80 kW geladen werden, benötigen E-Reisebusse beson- ders leistungsstarke Angebote. Die vier neuen Schnellladesäulen stellen dafür jeweils eine Nennleistung von 400 kW bereit. Die DBS plant ein Netz von eigenen Ladesäulen für E-Busse mit dem Fokus auf hoch- frequentierte touristische Standorte in Europa – etwa Busparkplätze bei Freizeitparks oder in Städten. Den Auftakt bildet 2026 das Pilotprojekt mit der Stadt Köln. Die Verwaltung verspricht sich Erkenntnisse zum Betrieb entsprechender Ladeinfra- struktur, die für die weitere konzeptionelle Planung für Reisebusangebote berücksich- tigt und ggf. im nachhaltigen Mobilitätsplan aufgenommen werden können. Zudem er- möglicht sie einen Einstieg in den emissionsfreien Reisebusverkehr in Köln. Gez. Egerer

Beratungsverlauf

  1. 02.12.2025

    Mobilitätsausschuss

    TOP 6.2.14, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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