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V/0855/2008

10 Jahre Gesundheitshaus

Vorlagen 03.11.2008

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Nächste Beratung: Hauptausschuss, Sitzung am 13.05.2009, TOP 10

Berichtsvorlage

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Berichtsvorlage

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V/0855/2008 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Gesundheitsamt 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
10 Jahre Gesundheitshaus 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
18.02.2009 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung Bericht
25.02.2009 Ausschuss für Gleichstellung Bericht
10.03.2009 Kommission zur Förderung der Integration  
 von Menschen mit Behinderungen Bericht
11.03.2009 Stiftungskommission Bericht
29.04.2009 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht
06.05.2009 Ausländerbeirat Bericht
13.05.2009 Hauptausschuss Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Ausgangslage: 
Im Jahr 1997 hat der Rat der Stadt Münster mit der Vorlage 1131/96 beschlossen, das Gesund-
heitshaus (GH) zu errichten. Es sollte sich zu einem Informations-, Beratungs-, Service- und Ver-
anstaltungscenter zum Thema „Gesundheit, Soziales, Selbsthilfe und bürgerschaftliches Enga-
gement“ für alle Bürgerinnen und Bürger in Münster (und darüber hinaus) entwickeln und etablie-
ren. 
Diese Profilbildung ist durch die gemeinsame Konzepterstellung, die intensive Zusammenarbeit 
zwischen der Stadt, den Stiftungen, den Mietern und Nutzern im Gesundheitshaus gelungen. 
Dabei steht das GH immer wieder vor neuen Herausforderungen. Bestreben der Akteure ist es, 
sich neuen Anforderungen zu öffnen, Visionen und Ziele zu entwickeln und bedarfsgerechte An-
gebote, Maßnahmen und Projekte, auch stadtteilorientiert, zu initiieren und durchzuführen. 
Das Thema Gesundheitsförderung, hier insbesondere die kommunale Gesundheitsförderung, 
gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Stadt Münster trägt dieser Entwicklung Rechnung und 
setzt als „Gesundheitsstadt Münster“ hier deutliche Akzente. 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0855/2008 
Auskunft erteilt: 
Herr Espei / Herr Dr. Weth 
Ruf: 
492 53 05 / 492 53 02 
E-Mail: 
EspeiJ@stadt-muenster.de 
WethClaus@stadt-muenster.de 
Datum: 
29.01.2009 
Öffentliche Berichtsvorlage

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V/0855/2008 
 
Zielgruppen: 
Das Gesundheitshaus soll insbesondere folgende Menschen / Personengruppen erreichen: 
1. sozial schwache und besonders schutzbedürftige Menschen (§ 2, Aufgaben des Öffentli-
chen Gesundheitsdienstes, Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst [ÖGDG] von 
1998) 
2. hilfsbedürftige und alte Menschen (abgeleitet aus dem Stiftungszweck der Stiftung Mag-
dalenenhospital), 
3. Menschen, die sich bürgerschaftlich engagieren möchten, die sich in Selbsthilfegruppen 
engagieren, junge Menschen und deren Eltern (zum Teil abgeleitet aus dem Stiftungs-
zweck der Stiftung Siverdes). 
 
Die „Mieter“
 
Für diese Zielgruppen und mit ihnen arbeiten die unterschiedlichen Akteure, die im Gesundheits-
haus angesiedelt sind. Dies sind aktuell die Freiwilligenagentur (Stiftungsverwaltung), das Ge-
sundheitsamt, das Informationsbüro Pflege incl. Wohnberatung und der Fachdienst für Senioren 
und Pflege (Sozialamt), die Hilfen beim Umzug (Amt für Wohnungswesen), die Volkshochschule 
(Amt für Schule und Weiterbildung), der Verein für Mototherapie und Psychomotorische Entwick-
lungsförderung, der Verein für Gesundheitssport und Sporttherapie, der Landesverband Nord-
rhein-Westfalen der Angehörigen psychisch Kranker e.V., der Seniorenrat Münster e.V., die Lan-
desseniorenvertretung NW, die Krebsberatungsstelle des Tumornetzwerks im Münsterland, die 
Stiftung Bürger für Münster und die Stiftung Westfaleninitiative. Das Gesundheitsamt nimmt die 
Geschäftsführung wahr. 
 
Das Konzept:
 
Alle Akteure des Gesundheitshauses verpflichten sich, sich gemeinsam für die Gesundheitsför-
derung zu engagieren. Dem Gesundheitsamt kommt dabei die besondere Aufgabe zu, die im § 3 
des Gesetzes über den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGDG) geregelt ist: „Der öffentliche Ge-
sundheitsdienst arbeitet mit den anderen an der gesundheitlichen Versorgung Beteiligten, insbe-
sondere mit den Trägern medizinisch-sozialer Einrichtungen, den Kostenträgern, den Selbsthilfe-
gruppen sowie den Einrichtungen der Gesundheitsvorsorge und des Patientenschutzes zusam-
men. Er wirkt auf eine bedarfsgerechte gegenseitige Information und Koordination ihrer gesund-
heitlichen Maßnahmen und Leistungen hin.“ Für die Umsetzung dieser gesetzlichen Regelung ist 
das Gesundheitshaus in großen Teilen prädestiniert. Koordination und Vernetzung, die Weiter-
gabe von Informationen sind das tägliche Geschäft des Hauses. Programme und Projekte, Ver-
anstaltungen und Aktionstage werden gemeinsam geplant und durchgeführt. Das verbessert die 
Qualität der Angebote, stärkt die Bürgerbeteiligung, erhöht die Kommunikation und das Ver-
ständnis füreinander unter den Beteiligten und führt zu einer guten Versorgung der Bevölkerung 
mit Angeboten im Bereich der Gesundheitsförderung. Dabei werden die Angebote und Projekte 
zentral an der Gasselstiege und dezentral in den Stadtteilen durchgeführt. 
 
Angebote und Inanspruchnahme:
 
Die Angebote sind vielfältig und werden realisiert durch das Gesundheitsamt, die Mieter im Hau-
se und durch die externen Referentinnen / Refer enten, die die Möglichkeit haben, insgesamt sie-
ben unterschiedliche multifunktionale Räume anmieten zu können. Das Programm des Gesund-
heitshauses erscheint halbjährlich. Viele Angebote werden zudem kurzfristig umgesetzt und kön-
nen in die Online Version des Heftes aufgenommen werden. Im Laufe der Jahre entwickelten 
sich immer wieder neue Angebote und Angebotsformen. Patiententage zu den Themen Osteopo-
rose, Krebserkrankungen, Sauerstoffpflichtigkeit finden ebenso statt wie Angebote für spezielle 
Zielgruppen. Frauen- und Männergesundheitstage, Reisebörse für Menschen mit Unterstüt-
zungsbedarf, Projekte zur gesunden Ernährung für Kinder (in Schulen und Kindergärten) oder

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auch Angebote im Bewegungsbereich wie Selbstverteidigung für Gehörlose, Körpertage oder 
Fortbildungen im Bereich der Mototherapie. 
Die Inanspruchnahme durch die Bevölkerung war mit Eröffnung des Gesundheitshauses gut und 
konnte im Laufe der Jahre gesteigert werden. Gerade die Daten und Zahlen im Bereich der per-
sönlichen Beratung konnten gesteigert werden. Grund hierfür ist die Konzentration von Angebo-
ten und Diensten auf engstem Raum. Bei der Leitung GH z.B. steigerten sich die Kontakte auf 
über 2.200 im Jahr 2004, womit die Kapazitätsgrenze erreicht war (und daher weitere Zahlen in 
den Nachfolgejahren nicht erhoben wurden). Dies zeigt die hohe Akzeptanz des Standortes, das 
Funktionieren der Vernetzung untereinander, die gute Öffentlichkeitsarbeit des Hauses, aber 
auch den hohen Bedarf nach einer solchen Einrichtung von Seiten der Kunden. Die Belegung / 
Auslastung der multifunktionalen Räume ist im Abendbereich sehr gut, hier müssen vermehrt 
Absagen erteilt werden. Wohin gegen die Auslastung im Tagesbereich, vor allem am frühen Mor-
gen oder in der Mittagszeit, in Teilen noch ausbau- und entwicklungsfähig ist. Die beiden Bewe-
gungsräume (Bewegungsraum und Oase) sind die am  besten ausgelasteten Räume im Haus. 
Die Besucher sind, über alle Veranstaltungen gerechnet, zu ca. einem Drittel Männer und zu gut 
zwei Dritteln Frauen. Mehr und mehr nutzen junge Familien mit Babys und Kleinkindern die An-
gebote im Haus. 
 
Veränderungen / Weiterentwicklungen
 
Das Projekt Gesundheitshaus entwickelte sich in diesen ersten Jahren sehr gut. Noch im Jahr 
1999 zog mit der Freiwilligenagentur ein neuer Mieter ein. Durch Umwidmung von Funktionsräu-
men oder Freiflächen konnte die vermietbare Fläche innerhalb des Hauses gesteigert werden. 
Durch Aus- und Einzüge haben sich Veränderungen in der Angebotsstruktur des Hauses erge-
ben, neue Zielgruppen werden angesprochen. Das Gesundheitshaus wird mehr und mehr zu 
einem Ort zur Durchführung von Kooperationsprojekten und neuen Themen. So zum Beispiel im 
Bereich der Männergesundheit, der Migranten / der Migration (Projekt des Gesundheitsamtes 
„Mit Migranten“, Veranstaltungen zum Migrationsleitbild), Kontakte zum Universitären- und Fach-
hochschulbereich werden geknüpft und gepflegt (Projekt mit der Fachhochschule zu Schulein-
gangsuntersuchungen mit dem Gesundheitsamt), Multiplikatorenschulungen aus dem Bereich 
Pflege, für Stationsleitungen finden ebenso statt wie Ausbildungskurse (z.B. Hauswirtschafterin-
nen). Die Gesundheitskonferenz und die angeschlossenen Arbeitskreise bringen die Themen 
„Gesundheit und Alter“, „Tabakkonsum“, „Plötzlicher Säuglingstod“ und aktuell das Thema 
„Bündnis gegen Depression“ in das Haus und geben damit neue Impulse. 
Dabei hat sich in den vergangenen Jahren auch das Veranstaltungsmanagement geändert. Zu-
nächst setzten überwiegend die Leitung des Gesundheitshauses und die Mieter – je nach Thema 
- die Inhalte. Nach und nach jedoch wurde, insbesondere von den Selbsthilfegruppen, von dem 
Angebot Gebrauch gemacht, Unterstützung vom Gesundheitshaus einzuholen und Veranstaltun-
gen selber inhaltlich zu planen und durchzuführen. Gute Beispiele hierfür sind die Frauenge-
sundheitstage, die Osteoporosetage oder die Patienteninformationstage „atemLos“. Wurden in 
der Anfangszeit verschiedene Themen einmal für kurze Zeit in den Focus gerückt – Thema 
Kommunikation und Gesundheit, Thema Lärm – so  werden inzwischen einige zentrale Themen 
(Reisebörse, Ernährung, Männergesundheit, Körpertag) kontinuierlich im Jahres- / Zweijahres-
rhythmus durchgeführt. Dabei ist das Gesundheitshaus nicht immer auch der Veranstaltungsort. 
Die meisten Mieter im Hause bieten ihre Programme regelmäßig in der gesamten Stadt oder so-
gar darüber hinaus (z.B. Krebsberatungsstelle, Verein für Mototherapie) an. Auch das Gesund-
heitshaus als (Mit-) Veranstalter ist in der Stadt und den Stadtteilen präsent. So fanden bereits 
Veranstaltungen in der Stadtbücherei, in Cafés und Kneipen oder bei freien Trägern (Thema: 
Männergesundheit) statt. Auch in Stadtteilzentren wie z.B. in Gievenbeck, Coerde und Hiltrup 
(Thema: gesunde Ernährung für Kinder) war das GH bereits aktiv. Aktuell ist das Gesundheits-
haus gemeinsam mit der VHS (Januar – Juni 2009) in den dritten Klassen von mehr als zwei 
Dutzend Grundschulen mit dem aid-Ernährungsführerschein auf Tour. 
Die Mieterschaft im GH war lange stabil. In 2007 gab es durch die Selbsthilfekontaktstelle einen 
ersten Auszug. Die damit zunächst erwartete Abwanderung von Selbsthilfegruppen ist nicht ein-

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getreten. Durch Umstellung der Organisation in der Vermietung von multifunktionalen Räumen 
steht nun ein Raum im Abendbereich (und bei B edarf auch im Tagesbereich) ausschließlich für 
die Selbsthilfegruppen zur Verfügung. Den zusätzlichen Raumwünschen der Krebsberatungsstel-
le, der Landesseniorenvertretung wie auch der Stiftungsverwaltung konnte durch den Auszug der 
Selbsthilfekontaktstelle entsprochen werden. Darüber hinaus fanden neue Einrichtungen den 
Weg in das Gesundheitshaus. Der Landesverband Nordrhein-Westfalen der Angehörigen Psy-
chisch Kranker, die Stiftung Westfalen-Initiative, die Stiftung Bürger für Münster sind seit 2008 
neue Mieter im Gesundheitshaus. Auch das Sozialamt hat in Ergänzung und auf Reaktion zum 
Pflegeweiterentwicklungsgesetz einen weiteren Büroraum im Haus angemietet. Damit sind nu-
merisch mehr Mieter und / oder Projekte im Hause als 1999, womit sich das Angebotsspektrum 
deutlich erweitert hat. 
 
Investition und Betriebsträgerschaft der Stiftungen Magdalenenhospital und Siverdes
 
Der Bau und Betrieb des Gesundheitshauses ist eines der bedeutendsten Stiftungsprojekte zu 
Ende der 90er Jahre. Die kommunalen Stiftungen Magdalenenhospital und Siverdes teilen sich 
die Eigentümerschaft im Verhältnis 60 zu 40. Mit der letzten Novellierung der Stiftungssatzungen 
1999, gehört u. a. auch die Förderung der öffentlichen Gesundheitsfürsorge zum Stiftungszweck 
beider Stiftungen. 
Die Errichtung und die Ausstattung des Gesundheitshauses haben insgesamt rd. 3,8 Mio. Euro 
gekostet. Neben dem Baukostenanteil der Stadt Münster, einem Zuschuss des Bundesministeri-
ums für Arbeit und Sozialordnung sowie Mitteln des Landes NRW im Rahmen der Förderung von 
Sportstätten, haben die beiden Trägerstiftungen mit rd. 2,7 Mio. Euro den Hauptteil der Planungs- 
und Investitionskosten getragen. Mit der Eröffnung haben die Stiftungen Magdalenenhospital und 
Siverdes auch die Betriebsträgerschaft des Hauses übernommen. 
Die Rechnungslegung des Zweckbetriebes „Gesundheitshaus“ erfolgt im Rahmen des kaufmän-
nischen Rechnungswesens mit jährlichen Wirtschaftsplänen und geprüften Jahresabschlüssen. 
Einnahmen zwischen 50 und 60 TEUR werden jährlich durch die Mieterträge der Dauermieter 
und durch Einnahmen aus der veranstaltungsbezogenen Vermietung der multifunktionalen Räu-
me generiert. Das Gesundheitsamt beteiligt sich mit Zuschüssen von zuletzt rd. 35 TEUR pro 
Jahr an den „Programm- und Betriebskosten“ des Hauses. Die größten Kostenblöcke bilden ne-
ben den Abschreibungen des Gebäudes, die Personal- und die Hausbetriebskosten. Auch ist das 
Gebäude bauseitig von Beginn an sehr instandhaltungsintensiv. 
Die jährliche Aufwands- und Ertragsstruktur wird hier für das Jahr 2007 exemplarisch dargestellt: 
Erträge Ist 2007 
(TEUR) Aufwendungen Ist 2007 
(TEUR)
Mieten u. sonst. betriebliche Erträge 51,7 Personalaufwendungen 61,5
Programm- und Betriebskostenzu-
schüsse 35,3 Wohnungsverwaltung 3,4
Auflösung Sonderposten 26,3 Hausbetriebskosten 54,9
Zinserträge 1,6 Verwaltungsbedarf 1,4
 Instandhaltung 28,6
 Programmmittel 26,9
 Abschreibungen 79,3
 
Sonstige betriebliche u. periodenfrem-
de Aufwendungen 3,8
 
Aufwendungen aus Zuführung Sonder-
posten 8,4
Summe 114,9  268,2

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Ergebnis Betrieb Gesundheitshaus / Jahresfehlbetrag (TEUR) - 153,3
Anteiliges Ergebnis der beteiligten Stiftungen 
- Magdalenenhospital - 92,0
- Siverdes - 61,3
 
Der Betrieb des Gesundheitshauses hat seit 19 99 bislang Zuschussbedarfe von insgesamt rd. 1 
Mio. Euro verursacht, die von den Eigentümerstiftungen als Verlustübernahmen im Kontext ihrer 
Stiftungszweckerfüllung ausgeglichen wurden. 
 
Resümee
 
Das Gesundheitshaus hat sich in den ersten zehn Jahren trotz knapper Ressourcen im Leitungs-, 
Verwaltungs- und Servicebereich von einem Projekt zu einer Institution in der Gesundheitsförde-
rung und der Bürgerbeteiligung mit hohem Alleinstellungsmerkmal entwickelt – auch über die 
Grenzen Münsters hinaus. So erhielt das Gesundheitshaus 2001 den Gesunde Städte Preis als 
ein erfolgversprechendes Modell einer gesundheitsfördernden und kooperativen Stadtpolitik und 
das Gesundheitshaus ist seit 2003 anerkanntes Kompetenzzentrum innerhalb des Gesunde- 
Städte-Netzwerk (GSN) Deutschland . Das Gesundheitshaus stärkt das Profil Münsters als Ge-
sundheitsstadt. 
Dies alles ist Bestätigung für die intensive Arbeit im Hause und gleichzeitig Ansporn für diejeni-
gen, die die Idee „Gesundheitshaus“ bis hierher mitgetragen haben, das Projekt weiter voran 
zubringen. Es gilt zukünftig neue Kooperationen zu weiteren Themen, wie z.B. dem (medizini-
schen) Umweltschutz, dem Thema Chancenglei chheit und Gesundheit, oder dem Thema „De-
mografie“ („Gesund aufwachsen in Münster“) aufzubauen und zu verstetigen. Neue Angebots- 
und Kooperationsformen müssen erprobt werden, wie dies aktuell exemplarisch mit dem Famili-
enzentrum in Hiltrup / Amelsbüren umgesetzt wird. Zielgruppen, die kaum oder nur schwer Zu-
gang zum Gesundheitssystem haben, wie beispielsweise Migrantinnen und Migranten, Men-
schen mit Behinderung oder auch Männer, müssen auf besondere Weise und intensiver als bis-
her angesprochen werden, damit auch sie von den guten gesundheitsförderlichen Angeboten des 
Gesundheitshauses profitieren können. Dafür sind, neben dem weiterhin hohen Engagement 
aller Beteiligten, auch Anpassungen an zukünftige Anforderungen notwendig. 
Anlässlich des 10jährigen Bestehens des Gesundheitshauses wird im Herbst dieses Jahres eine 
Publikation / Festschrift „10 Jahre Gesundheitshaus Münster – …vom Projekt zur Institution“ ver-
öffentlicht werden. 
 
 
In Vertretung 
 
gez. 
Thomas Paal 
Stadtrat

Beratungsverlauf (7)

18.02.2009 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung
TOP 7 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.02.2009 Ausschuss für Gleichstellung
TOP 7 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
10.03.2009 Kommission zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen
TOP 5 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
11.03.2009 Stiftungskommission
TOP 5 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
29.04.2009 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 10 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
06.05.2009 Sitzung
TOP 4.1 Bericht
Zur Sitzung
13.05.2009 Hauptausschuss
TOP 10 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Gasselstiege

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0855/2008
Typ
Vorlagen
Datum
03.11.2008
Erstellt
06.10.2020 14:37