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Anfrage der Fraktion Die Grünen in der Sitzung des Bezirksvertretung Rodenkirchen am 26.06.2017

Beantwortung einer Anfrage (BV) 2407/2017 vom 04.08.2017

Stand: Am 18.09.2017 in der Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/67/671 Vorlagen-Nummer 2407/2017 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 18.09.2017 Anfrage der Fraktion Die Grünen in der Sitzung des Bezirksvertretung Rodenkirchen am 26.06.2017 - AN/0899/2017 hier: Kalscheurer Weiher: Wasserqualität Anfrage: In den vergangenen Jahren wurden fast alle städtischen Parkweiher saniert und die Speisung der Gewässer von Trinkwasser auf Grundwasser mittels Brunnenanlagen umgestellt. Wegen des Gehal- tes an perflourierten Tensiden (PFT) im Grundwasser nahe des Kalscheurer Weihers musste laut Mitteilung der Verwaltung (DS Nr. 3154/2015) von einer Grundwasserentnahme Abstand genommen und die kostenträchtige Trinkwasserzufuhr beibehalten werden. 1.: Trifft auch heute noch die Aussage zu, dass im Kalscheurer Weiher kein Grundwasser wegen PFT-Belastung zugeführt werden kann? 2.: Wie realistisch ist die von den Stadtentwässerungsbetrieben geäußerte Planung einer Brunnenanlage mit Stromzuführung über eine Trasse im Kalscheurer Weiher, und mit welchen Kosten wäre dies verbunden? 3.: Wie hoch sind die jährlichen Kosten aufgrund des Wasserverlustes und der erforderlichen Nachbefüllung des Kalscheurer Weihers mit wertvollem Trinkwasser? 4.: In welchem Zeitraum hätten sich die Investitionskosten amortisiert? 5.: Wie hoch wären im Falle einer Umsetzung des Vorhabens „Grundwasserbrunnen“ die zusätzlichen Kosten (grob überschlagen), wenn die Stromtrasse bis zum Kiosk des Kalscheuerer Weihers verlängert würde? Antwort der Stadtentwässerungsbetriebe: zu 1.: Nein. Nach Rücksprache mit 57-1 ist im Bereich des Kalscheurer Weiher keine erhöhte PFT - Belastung mehr vorhanden, so dass vorbehaltlich der Genehmigung der Unteren Wasserbe hörde eine Realisi e- rung einer Brunnenversorgung möglich ist. zu 2.: Eine Rücksprache mit der Rheinenergie hat ergeben, dass ein möglicher Übergabepunkt im Kreuzungsbe- reich: Brühler Landstraße/Millitärring ermöglicht werden kann. Von der Übergabestelle ist eine Leitungs- strecke von rd. 1.200 m zum Kalscheurer Weiher herzustellen. Dabei entstehen voraussichtlich folgende Kosten von 250.000 € für die Stromversorgung und etwa 200.000 € für die Brunnenanlage, so dass sich die Gesamtkosten auf etwa 450.000 € belaufen werden. Diese Zahlen sind jedoch erste Schätzkosten, eine seriöse Kostenangabe kann erst im Rahmen der Planung erfolgen. 2 zu 3.: Je nach Witterung wird der Kalscheurer Weiher mit einer Frischwassermenge von 40.000 bis100.000 m3 pro Jahr befüllt. Hierdurch entstehen Kosten in Höhe von 65.000 bis zu 150.000 € pro Jahr, die mittleren Wasserkosten der letzten 5 Jahre betragen etwa 100.000 € pro Jahr. zu 4.: Nach den bisherigen Erkenntnissen wird sich eine Brunnenversorgung in etwa 5 Jahren amortisieren. Aufgrund der ökologischen Vorteile und der Wirtschaftlichkeit wird die Brunnenversorgung des Kalscheurer Weihers von den StEB mit hoher Priorität vorangetrieben, hierzu soll noch in diesem Jahr eine entsprechende Planung und ein Genehmigungsantrag eingereicht werden. Die Realisierung soll dann, sofern die Genehmigung rechtzeitig vorliegt, in 2018 erfolgen. zu 5.: Für die Stromversorgung des Kiosks kann mit einfachem Aufwand ein eigenständiges Kabel im Leer- rohreingezogen werden. Hier fallen überschläglich Kosten in Höhe von 15.000 bis20.000,-- € an.Aufgrund der ökologischen Vorteile soll eine Stromversorgung des Kioskes in der Planung mitbe- trachtet werden.

Beratungsverlauf

  1. 18.09.2017

    Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)

    TOP 7.1.1, Antrag / Anfrage. Ergebnis: Kenntnis genommen

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