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2020/0220

Fortführung des Förderprojekts 'QuartierMobil: Persistenz und Dynamik urbaner Mobilität - Strategien zur Zukunft von der Quartiersebene bis zur Gesamtstadt' (Phase 2) im Rahmen der Fördermaßnahme 'Umsetzung der Leitinitiative Zukunftsstadt' des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Magistratsvorlage 28.07.2020

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10891 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle: 
06.08.2020 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Mobilitätsamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 68 10.1 
IV 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2020/0220 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
217 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 511060 
Kostenstelle: 068-001-10000 Investitionsnummer:        
Kostenträger: 5110-61 Sachkonto: diverse 
 
Betreff: Fortführung des Förderprojekts "QuartierMobil: Persistenz und Dynamik urbaner 
Mobilität - Strategien zur Zukunft von der Quartiersebene bis zur  Gesamtstadt" 
(Phase 2) im Rahmen der Fördermaßnahme "Umsetzung der Leitinitiative 
Zukunftsstadt" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)  
 
Vorlage vom: 28.07.2020  
 
Beschlussvorschlag : 
1. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt stimmt der Bewerbung  zum Forschungsvorhaben 
„QuartierMobil: Persistenz und Dynamik urbaner Mobilität – Strategien zur Zukunft von 
der Quartiersebene bis zur Gesamtstadt“ (Phase 2) im Rahmen der Fördermaßnahme 
„Umsetzung der Leitinitiative Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums  für Bildung und 
Forschung (BMBF) zu. Das Projekt wird als Beitrag zur nachhaltigen Stadt - und 
Mobilitätsentwicklung auf gesamtstädtischer Ebene ausdrücklich begrüßt. Voraussetzung 
für die Zustimmung zur Phase 2 des Projekts ist die Zustimmung zur Verlänge rung der 
Phase 1 (Magistratsvorlage Nr. 2020/0219). Der Förderzeitraum erstreckt sich gemäß 
den Vorgaben des Fördergebers über den Zeitraum 01.01.2021 bis 31.12.2022.

- 3 - 
 
 
2. Der kw-Vermerk der für dieses Projekt eingerichteten Stelle Nr. 1623 GVPl.(Loga 7876), 
050 VZÄ, EG 11 TVöD wird entsprechend verlängert (kw 2022). Die Stelle wird im 
Stellenplan 2021 (vorbehaltlich der Beschlüsse der städtischen Gremien sowie der 
Genehmigung des Stellenplans durch die Aufsichtsbehörde) um 0,50 VZÄ auf 1,00 VZÄ, 
EG 11 TVöD (vorbehaltlich Neubewertung) aufgestockt. Mit dieser Aufstockung ist der 
Bedarf im Umfang von 0,75 VZÄ stellenplantechnisch in vollem Umfang abgedeckt.  
 
 
 
Anlagen: Anlage_MV_QM2 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 12.08.2020 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 28. Juli 2020 
 
Die Stadt Darmstadt steht mit dem Dieselfahrverbot und der Verpflichtung aus dem 
Luftreinhalteplan, alles zu unternehmen, um die Luftschadstoffe zu minimieren, vor der 
Herausforderung, die urbane Mobilität nachhaltig zu gestalten. Es müssen Lösungen für die 
Belastungen des ruhenden und fließenden Verkehrs gefunden werden, um eine sozial -
ökologische Transformation urbaner Mobilität zu gewährleisten. Mit dem Mobilitätskonzept 
der Lincoln-Siedlung wird diesen Anforderungen bereits Rechnung getra gen.  
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat im Rahmen des Forschungsvorhabens „QuartierMobil 
– Strategien zur Zukunft urbaner Mob ilität“ (Phase 1) der Fördermaßnahme „Umsetzung der 
Leitinitiative Zukunftsstadt“ des Bundesministerium für Bildung und Forschu ng (BMBF) das 
„Reallabor Lincoln -Siedlung“ eingerichtet, in welchem das Mobilitätskonzept der Lincoln -
Siedlung partizipativ mit der Zivilgesellschaft sowie mit den an der Entwicklung beteiligten 
Akteuren umgesetzt wurde. Das Förderprojekt wird in der Abtei lung Mobilität; Sachgebiet 
Konzeptionelle Mobilitätsplanung des Mobilitätsamtes bearbeitet und trägt im Wesentlichen 
zur Umsetzung des Mobilitätskonzeptes in der Lincoln -Siedlung bei. Die Goethe -Universität 
Frankfurt am Main hat als Verbundkoordinator und Kooperationspartner die Begleitforschung 
hierzu übernommen.  
 
Das Projekt (Phase 1) läuft (vorbehaltlich des positiven Beschlusses zur Projektverlängerung, 
MV 2020/0219) zum 31.12.2020 aus. Die bereits im Förderantrag aus Phase 1 aufgeführte 
Übertragbarkeitskonzeption auf Bestandsquartiere soll nun in der Verstetigungsphase 2 
(„QuartierMobil: Persistenz und Dynamik urbaner Mobilität - Strategien zur Zukunft von der 
Quartiersebene bis zur Gesamtstadt“) auf die gesamtstädtische Ebene erfolgen. Hierzu 
dienen die Erkenntnisse und Fragestellungen aus der Umsetzung des Mobilitätskonzeptes 
Lincoln (Phase 1), aus denen ersichtlich wird, dass insbesondere der ruhende Verkehr ein 
fortwährend emotional aufgeladenes Thema ist.  
 
Um eine sozial-ökologische Transformation  urbaner Mobilität voranzutreiben, soll in Phase 2 
eine Projektsteuerungsgruppe „Urbane Mobilität“ auf gesamtstädtischer Ebene eingerichtet 
werden. Unter Einbezug relevanter Schlüsselakteure (betroffene Fachämter, HEAG mobilo, 
Wohnungsbaugesellschaften, Sc hulen, Betriebe etc.) sollen sowohl räumlich differenzierte 
Parkraumkonzepte entwickelt und sukzessive umgesetzt als auch alternative 
Mobilitätsangebote etabliert werden. Hierzu sollen vier Quartiere ausgewählt werden, die sich 
hinsichtlich der sozio -demografischen Struktur, der verkehrlichen und der stadträumlichen 
Kennwerte sowie der Lage in der Stadt unterscheiden und in denen die Umsetzung der 
Parkraumbewirtschaftung unterschiedlich fortgeschritten ist. Ergänzt werden soll das 
Konzept durch vielfältige Mobilitätsangebote, die die Unabhängigkeit vom eigenen Auto 
fördern, sowie durch eine kontinuierliche Kommunikations - und Öffentlichkeitsarbeit. Die 
erarbeiteten Push & Pull -Maßnahmen (u.a. Schaffung alternativer Mobilitätsangebote, 
Mobilitätsberatung, zie lgruppenspezifische Informationsveranstaltungen, 
Parkraumbewirtschaftung) werden in enger Kooperation mit HEAG mobilo (Letter of Intent) 
fortgeführt. HEAG mobilo hat bereits im Herbst 2019 mit der ersten Umsetzung von 
Maßnahmen für ein quartierbezogenes Mo bilitätsmanagement (u.a. Marketing 
Seniorenticket) begonnen.  
 
Quartierbezogene Workshops sollen die Akzeptanz in der Bewohnerschaft fördern. Dabei 
werden sowohl Bewohnerinnen und Bewohner der Quartiere als auch weitere relevante 
Akteure (Wohnungsunternehme n, Einzelhandel, große Arbeitgeber etc.) in den Prozess

- 5 - 
eingebunden, um eine gemeinsame Lösung auszuloten. Hierbei sollen diese für das Thema 
Mobilitätswende sensibilisiert, Anregungen aufgenommen und das Thema 
Parkraumbewirtschaftung sowie Alternativen zu m eigenen Auto tiefergehend behandelt 
werden.  
 
Der partizipative Charakter aus Phase 1 soll verstetigt und weitere wissenschaftliche 
Erkenntnisse zur Wirkung des Parkraummanagements und der Alltagsmobilität der 
Bewohnerinnen und Bewohner auf gesamtstädtis cher Ebene gewonnen werden.  
 
Somit nimmt das Projekt eine ganzheitliche Perspektive ein und wird zeitlich parallel zur 
geplanten Kampagne zur Verkehrswende durchgeführt, die gemeinsam durch die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt, HEAG mobilo und Dadina erarbeit et werden soll. Hierzu 
haben bereits erste Abstimmungsgespräche stattgefunden. Aufgrund von Corona ist die 
Finanzierungsfrage jedoch noch nicht abschließend geklärt. Die Ergebnisse aus den 
Workshops und der Steuerungsgruppe „Urbane Mobilität“ werden der Öf fentlichkeit 
zugänglich gemacht und fließen direkt in die weitere Planung von Maßnahmen zur 
Transformation der Quartiere hin zu einer nachhaltigen Mobilitätsgestaltung ein.  
 
Die wissenschaftliche Bearbeitung innerhalb des Projektes soll über eine empirisch e 
Erhebung (Akzeptanzbefragung) erfolgen. Hierbei soll geprüft werden, inwiefern das Thema 
Parkraumbewirtschaftung und Alltagsmobilität heute und zukünftig gelebt, akzeptiert und 
angenommen wird. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sollen Rückschlüsse auf die 
Alltagsmobilität ermöglichen und weitere Handlungsoptionen bzw. Hemmnisse und Chancen 
für eine sozial-ökologische Transformation urbaner Mobilität identifizieren.  
 
Die Fortführung erfolgt mit einigen Projektbeteiligten aus Phase I, darunter Goethe 
Universität, Büro StetePlanung und das Büro Planersocietät. Die Goethe Universität 
Frankfurt bindet die Stadt Frankfurt im Rahmen eines Letter of Intent (LOI) und das Büro 
StetePlanung über einen Unterauftrag in das Projekt ein. Lediglich die TU Braunschweig wird 
aufgrund der abgeschlossenen Teilfragestellung (vergleichende Politikfeldanalyse beider 
Reallabore) nicht an Phase 2 teilnehmen. Die Ergebnisse des Projekts QuartierMobil 1 
werden mit Projektabschluss Ende des Jahres 2020 vorliegen.  
Der Verbundkoordinator des Förderprojekts ist die Goethe -Universität Frankfurt am Main. Zur 
Umsetzung des Förderprojekts wird eine enge Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro 
Steteplanung, der städtischen Verkehrsgesellschaft HEAG mobilo sowie der städtischen 
Wohnungsbaugesellschaft bauverein AG angestrebt..  
 
Zur Umsetzung wird der kw -Vermerk der Projektstelle Nr. 1623 GVPl. [Loga 7876] bis 
31.12.2022 verlängert. Zudem soll die Stelle im Stellenplan 2021 (vorbehaltlich der 
Beschlüsse der städtischen Gremien sowie der Genehmig ung des Stellenplans durch die 
Aufsichtsbehörde) um 0,50 VZÄ auf 1,00 VZÄ aufgestockt werden. Mit dieser Aufstockung ist 
der Bedarf im Umfang von 0,75 VZÄ stellenplantechnisch abgedeckt. Im Rahmen des 
Projektes wird die Stelle primär für die Leitung der St euerungsgruppe „Urbane Mobilität“ 
zuständig sein, jedoch auch die Workshops und die wissenschaftlichen Arbeiten inhaltlich 
begleiten und die Öffentlichkeits - und Kommunikationsstrategie übernehmen.  
 
Gemäß den Förderrichtlinien ist die Förderlaufzeit auf 2 4 Monate begrenzt. Die 
Gesamtkosten des Projekts betragen 203.474,69 Euro. Davon sind 158.974,69 Euro für 
Personalaufwendungen und weitere 44.500 Euro für Sachmittel (InfoRad + 
Kommunikationsmaterialien, Dienstreisen etc.) vorgesehen. Bei der Berechnung de r

Personalaufwendungen wurde zur Kalkulation die Entgeltgruppe 13 TVöD angenommen, da 
mit Umsetzung der Phase 2 des Projektes eine Neubewertung der Stelle ansteht. Die Kosten 
für die Wissenschaftsstadt Darmstadt belaufen sich auf maximal 30 Prozent der 
Gesamtausgaben (61.042,41 Euro). Aufgrund der angespannten Haushaltssituation bei den 
Kommunen durch die Corona -Pandemie prüft der Fördermittelgeber derzeit eine 
Minimierung der Eigenbeteiligung von Kommunen. Ein Beschluss zur Minimierung des 
Eigenanteils durch eine Förderquote von bis zu 100 Prozent wird voraussichtlich bis Ende  
August vorliegen. 
 
Durch die mögliche Förderzusage für Phase 2 kann ein weiterer wichtiger Beitrag für die 
Mobilitätswende geleistet werden. Inhaltlich wird das Projekt einen wichtig en 
Verknüpfungspunkt im Rahmen der Erstellung des Mobilitätskonzeptes Darmstadt 2030+ 
darstellen.  
 
 
Dezernat I    Dezernat IV 
     i. V. 
 
 
 
Jochen Partsch   Jochen Partsch 
Oberbürgermeister   Oberbürgermeister

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408 Zeichen

Anlage Magistratsvorlage QuartierMobil 2 
(Bekanntmachung und Förderbedingungen)

Anlage Magistratsvorlage QuartierMobil 2 
(Bekanntmachung und Förderbedingungen)

Anlage Magistratsvorlage QuartierMobil 2 
(Bekanntmachung und Förderbedingungen)

Anlage Magistratsvorlage QuartierMobil 2 
(Bekanntmachung und Förderbedingungen)

Anlage Magistratsvorlage QuartierMobil 2 
(Bekanntmachung und Förderbedingungen)

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Punkt 31: Fortführung des Förderprojekts "QuartierMobil: Persistenz und Dynamik urbaner 
Mobilität - Strategien zur Zukunft von der Quartiersebene bis zur Gesamtstadt" 
(Phase 2) im Rahmen der Fördermaßnahme "Umsetzung der Leitinitiative 
Zukunftsstadt" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) 
 (V-Nr. 2020/0220) 
 
Die Stadtverordnetenversammlung nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

2020/0220

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Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
06.08.2020 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat       an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Mobilitätsamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2020/0220 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 511060 
Kostenstelle:  068-001-10000 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  5110-61 Sachkonto: diverse 
 
Betreff: Fortführung des Förderprojekts "QuartierMobil: Persistenz und Dynamik urbaner 
Mobilität - Strategien zur Zukunft von der Quartiersebene bis zur  Gesamtstadt" 
(Phase 2) im Rahmen der Fördermaßnahme "Umsetzung der Leitinitiative 
Zukunftsstadt" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)  
 
Vorlage vom: 28.07.2020  
 
Beschlussvorschlag : 
1. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt stimmt der Bewerbung  zum Forschungsvorhaben 
„QuartierMobil: Persistenz und Dynamik urbaner Mobilität – Strategien zur Zukunft von 
der Quartiersebene bis zur Gesamtstadt“ (Phase 2) im Rahmen der Fördermaßnahme 
„Umsetzung der Leitinitiative Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums  für Bildung und 
Forschung (BMBF) zu. Das Projekt wird als Beitrag zur nachhaltigen Stadt - und 
Mobilitätsentwicklung auf gesamtstädtischer Ebene ausdrücklich begrüßt. Voraussetzung 
für die Zustimmung zur Phase 2 des Projekts ist die Zustimmung zur Verlänge rung der 
Phase 1 (Magistratsvorlage Nr. 2020/0219). Der Förderzeitraum erstreckt sich gemäß 
den Vorgaben des Fördergebers über den Zeitraum 01.01.2021 bis 31.12.2022.

- 2 - 
2. Der kw-Vermerk der für dieses Projekt eingerichteten Stelle Nr. 1623 GVPl.(Loga 7876), 
050 VZÄ, EG 11 TVöD wird entsprechend verlängert (kw 2022). Die Stelle wird im 
Stellenplan 2021 (vorbehaltlich der Beschlüsse der städtischen Gremien sowie der 
Genehmigung des Stellenplans durch die Aufsichtsbehörde) um 0,50 VZÄ auf 1,00 VZÄ, 
EG 11 TVöD (v orbehaltlich Neubewertung) aufgestockt. Mit dieser Aufstockung ist der 
Bedarf im Umfang von 0,75 VZÄ stellenplantechnisch in vollem Umfang abgedeckt.  
 
 
 
Anlagen: Anlage_MV_QM2  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

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Begründung zur Magistratsvorlage vom 28. Juli 2020  
 
Die Stadt Darmstadt steht mit dem Dieselfahrverbot und der Verpflichtung aus dem 
Luftreinhalteplan, alles zu unternehmen, um die Luftschadstoffe zu minimieren, vor der 
Herausforderung, die urbane Mobilität nachhaltig zu gestalten. Es müssen Lösungen für di e 
Belastungen des ruhenden und fließenden Verkehrs gefunden werden, um eine sozial -
ökologische Transformation urbaner Mobilität zu gewährleisten. Mit dem Mobilitätskonzept 
der Lincoln-Siedlung wird diesen Anforderungen bereits Rechnung getragen.  
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat im Rahmen des Forschungsvorhabens „QuartierMobil 
– Strategien zur Zukunft urbaner Mob ilität“ (Phase 1) der Fördermaßnahme „Umsetzung der 
Leitinitiative Zukunftsstadt“ des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das 
„Reallabor Lincoln -Siedlung“ eingerichtet, in welchem das Mobilitätskonzept der Lincoln -
Siedlung partizipativ mit der Zivilgesellschaft sowie mit den an der Entwicklung beteiligten 
Akteuren umgesetzt wurde. Das Förderprojekt wird in der Abteilung Mobilität; Sachgebiet 
Konzeptionelle Mobilitätsplanung des Mobilitätsamtes bearbeitet und trägt im Wesentlichen 
zur Umsetzung des Mobilitätskonzeptes in der Lincoln -Siedlung bei. Die Goethe -Universität 
Frankfurt am Main hat als Verbundkoordinator und Kooperationspar tner die Begleitforschung 
hierzu übernommen.  
 
Das Projekt (Phase 1) läuft (vorbehaltlich des positiven Beschlusses zur Projektverlängerung, 
MV 2020/0219 ) zum 31.12.2020 aus. Die bereits im Förderantrag aus Phase 1 aufgeführte 
Übertragbarkeitskonzeption au f Bestandsquartiere soll nun in der Verstetigungsphase 2 
(„QuartierMobil: Persistenz und Dynamik urbaner Mobilität - Strategien zur Zukunft von der 
Quartiersebene bis zur Gesamtstadt“) auf die gesamtstädtische Ebene erfolgen. Hierzu 
dienen die Erkenntnisse  und Fragestellungen aus der Umsetzung des Mobilitätskonzeptes 
Lincoln (Phase 1), aus denen ersichtlich wird, dass insbesondere der ruhende Verkehr ein 
fortwährend emotional aufgeladenes Thema ist.  
 
Um eine sozial -ökologische Transformation urbaner Mobili tät voranzutreiben, soll in Phase 2 
eine Projektsteuerungsgruppe „Urbane Mobilität“ auf gesamtstädtischer Ebene eingerichtet 
werden. Unter Einbezug relevanter Schlüsselakteure (betroffene Fachämter, HEAG mobilo, 
Wohnungsbaugesellschaften, Schulen, Betriebe  etc.) sollen sowohl räumlich differenzierte 
Parkraumkonzepte entwickelt und sukzessive umgesetzt als auch alternative 
Mobilitätsangebote etabliert werden. Hierzu sollen vier Quartiere ausgewählt werden, die sich 
hinsichtlich der sozio -demografischen Struk tur, der verkehrlichen und der stadträumlichen 
Kennwerte sowie der Lage in der Stadt unterscheiden und in denen die Umsetzung der 
Parkraumbewirtschaftung unterschiedlich fortgeschritten ist. Ergänzt werden soll das 
Konzept durch vielfältige Mobilitätsangeb ote, die die Unabhängigkeit vom eigenen Auto 
fördern, sowie durch eine kontinuierliche Kommunikations - und Öffentlichkeitsarbeit. Die 
erarbeiteten Push & Pull -Maßnahmen (u.a. Schaffung alternativer Mobilitätsangebote, 
Mobilitätsberatung, zielgruppenspezifi sche Informationsveranstaltungen, 
Parkraumbewirtschaftung) werden in enger Kooperation mit HEAG mobilo (Letter of Intent) 
fortgeführt. HEAG mobilo hat bereits im Herbst 2019 mit der ersten Umsetzung von 
Maßnahmen für ein quartierbezogenes Mobilitätsmanagem ent (u.a. Marketing 
Seniorenticket) begonnen.  
 
Quartierbezogene Workshops sollen die Akzeptanz in der Bewohnerschaft fördern. Dabei 
werden sowohl Bewohnerinnen und Bewohner der Quartiere als auch weitere relevante 
Akteure (Wohnungsunternehmen, Einzelhandel, große Arbeitgeber etc.) in den Prozess 
eingebunden, um eine gemeinsame Lösung auszuloten. Hierbei sollen diese für das Thema

- 4 - 
Mobilitätswende sensibilisiert, Anregungen aufgenommen und das Thema 
Parkraumbewirtschaftung sowie Alternativen zum eigenen Auto tiefergehend behandelt 
werden.  
 
Der partizipative Charakter aus Phase 1 soll verstetigt und weitere wissenschaftliche 
Erkenntnisse zur Wirkung des Parkraummanagements und der Alltagsmobilität der 
Bewohnerinnen und Bewohner auf gesamtstädtischer Ebene gewo nnen werden.  
 
Somit nimmt das Projekt eine ganzheitliche Perspektive ein und wird zeitlich parallel zur 
geplanten Kampagne zur Verkehrswende durchgeführt, die gemeinsam durch die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt, HEAG mobilo und Dadina erarbeitet werden soll.  Hierzu 
haben bereits erste Abstimmungsgespräche stattgefunden. Aufgrund von Corona ist die 
Finanzierungsfrage jedoch noch nicht abschließend geklärt. Die Ergebnisse aus den 
Workshops und der Steuerungsgruppe „Urbane Mobilität“ werden der Öffentlichkeit 
zugänglich gemacht und fließen direkt in die weitere Planung von Maßnahmen zur 
Transformation der Quartiere hin zu einer nachhaltigen Mobilitätsgestaltung ein.  
 
Die wissenschaftliche Bearbeitung innerhalb des Projektes soll über eine empirische 
Erhebung (Akzeptanzbefragung) erfolgen. Hierbei soll geprüft werden, inwiefern das Thema 
Parkraumbewirtschaftung und Alltagsmobilität heute und zukünftig gelebt, akzeptiert und 
angenommen wird. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sollen Rückschlüsse auf die 
Alltagsmobilität ermöglichen und weitere Handlungsoptionen bzw. Hemmnisse und Chancen 
für eine sozial -ökologische Transformation urbaner Mobilität identifizieren.  
 
Die Fortführung erfolgt mit einigen Projektbeteiligten aus Phase I, darunter Goethe 
Universität, Büro StetePlanung und das Büro Planersocietät. Die Goethe Universität 
Frankfurt bindet die Stadt Frankfurt im Rahmen eines Letter of Intent (LOI) und das Büro 
StetePlanung über einen Unterauftrag in das Projekt ein. Lediglich die TU Braunschweig wird 
aufgrund der abgeschlossenen Teilfragestellung (vergleichende Politikfeldanalyse beider 
Reallabore) nicht an Phase 2 teilnehmen. Die Ergebnisse des Projekts QuartierMobil 1 
werden mit Projektabschluss Ende des Jahres 2020 vorliegen.  
Der Verbundkoordinator des Förde rprojekts ist die Goethe -Universität Frankfurt am Main. Zur 
Umsetzung des Förderprojekts wird eine enge Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro 
Steteplanung, der städtischen Verkehrsgesellschaft HEAG mobilo sowie der städtischen 
Wohnungsbaugesellschaft bauvere in AG angestrebt..  
 
Zur Umsetzung wird der kw -Vermerk der Projektstelle Nr. 1623 GVPl. [Loga 7876] bis 
31.12.2022 verlängert. Zudem soll die Stelle im Stellenplan 2021 (vorbehaltlich der 
Beschlüsse der städtischen Gremien sowie der Genehmigung des Stellen plans durch die 
Aufsichtsbehörde) um 0,50 VZÄ auf 1,00 VZÄ aufgestockt werden. Mit dieser Aufstockung ist 
der Bedarf im Umfang von 0,75 VZÄ stellenplantechnisch abgedeckt. Im Rahmen des 
Projektes wird die Stelle primär für die Leitung der Steuerungsgruppe „Urbane Mobilität“ 
zuständig sein, jedoch auch die Workshops und die wissenschaftlichen Arbeiten inhaltlich 
begleiten und die Öffentlichkeits - und Kommunikationsstrategie übernehmen.  
 
Gemäß den Förderrichtlinien ist die Förderlaufzeit auf 24 Monate begren zt. Die 
Gesamtkosten des Projekts betragen 203.474,69 Euro. Davon sind 158.974,69 Euro für 
Personalaufwendungen und weitere 44.500 Euro für Sachmittel (InfoRad + 
Kommunikationsmaterialien, Dienstreisen etc.) vorgesehen. Bei der Berechnung der 
Personalaufwe ndungen wurde zur Kalkulation die Entgeltgruppe 13 TVöD angenommen, da 
mit Umsetzung der Phase 2 des Projektes eine Neubewertung der Stelle ansteht. Die Kosten

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für die Wissenschaftsstadt Darmstadt belaufen sich auf maximal 30 Prozent der 
Gesamtausgaben (61 .042,41 Euro). Aufgrund der angespannten Haushaltssituation bei den 
Kommunen durch die Corona -Pandemie prüft der Fördermittelgeber derzeit eine 
Minimierung der Eigenbeteiligung von Kommunen. Ein Beschluss zur Minimierung des 
Eigenanteils durch eine Förderq uote von bis zu 100 Prozent wird voraussichtlich bis Ende  
August vorliegen.  
 
Durch die mögliche Förderzusage für Phase 2 kann ein weiterer wichtiger Beitrag für die 
Mobilitätswende geleistet werden. Inhaltlich wird das Projekt einen wichtigen 
Verknüpfungspunkt im Rahmen der Erstellung des Mobilitätskonzeptes Darmstadt 2030+ 
darstellen.  
 
 
Dezernat I    Dezernat IV 
     i. V. 
 
 
 
Jochen Partsch    Jochen Partsch  
Oberbürgermeister    Oberbürgermeister

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Punkt 5: Fortführung des Förderprojekts "QuartierMobil: Persistenz und Dynamik urbaner 
Mobilität - Strategien zur Zukunft von der Quartiersebene bis zur Gesamtstadt" 
(Phase 2) im Rahmen der Fördermaßnahme "Umsetzung der Leitinitiative 
Zukunftsstadt" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) 
 (V-Nr. 2020/0220) 
 
 Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen. 
  
 Stimmenthaltung: AfD-Fraktion

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Punkt 18: Fortführung des Förderprojekts "QuartierMobil: Persistenz und Dynamik urbaner 
Mobilität - Strategien zur Zukunft von der Quartiersebene bis zur Gesamtstadt" 
(Phase 2) im Rahmen der Fördermaßnahme "Umsetzung der Leitinitiative 
Zukunftsstadt" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) 
 (V-Nr. 2020/0220) 
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen. 
 
Stimmenthaltung: AfD

Beratungsverlauf (4)

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Details

Vorlagen-Nr.
2020/0220
Typ
Magistratsvorlage
Datum
28.07.2020
Erstellt
29.09.2026 00:00