2014/0346
Neugestaltung Friedensplatz und Umbau der Tiefgaragenentlüftung Sachstand
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2014/0346
10567 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
27.08.2014
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat III Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Straßenverkehrs-
und Tiefbauamt
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Ja
Nein
Internetfähig
Verteiler:
Vorlage-Nr. 2014/0346
Magistratsbeschluss-Nr.
Produkt-Nr.: 541010
Kostenstelle: 066-100-1000 Investitionsnummer: 15066-6125
Kostenträger: 5410-11 Sachkonto: 0952010
Betreff: Neugestaltung Friedensplatz und Umbau der Tiefgaragenentlüftung
Sachstand
Vorlage vom: 26.08.2014
Beschlussvorschlag :
1. Der Bericht zum Sachstand der Planung „Neugestaltung Friedensplatz und Umbau der
Tiefgaragenentlüftung“ wird zur Kenntnis genommen.
2. Die Planung ist auf der dargestellten Grundlage fortzuführen (Gremienfreigabe des
Planungsansatzes aus Beteiligung, barrierefreier Zugang, Behinderten-Toilette,
Vermeidung von Erweiterungen der Entrauchungsanlagen).
3. Im Haushalt 2015 wird bei der Kostenstelle 066-100-1000 – Gemeindestraßen – eine neue
Investitionsnummer (15066-6125) gebildet und mit kassenwirksamen Mitteln in Höhe von
1.500.000,00 Euro sowie mit einer VE in Höhe von 1. 340.000,00 Euro ausgestattet.
- 2 -
Anlagen: Friedensplatz Sprechblasenplan 8-2014
Ursprünglicher Entwurfsplan
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 26. August 2014
Voraussetzungen und Beschlüsse:
In der Magistratsvorlage Nr. 2008/0028 wurde mit Datum 10.09.2008 beschlossen, dass die
Entwurfs- und Ausführungsplanung für die Umgestaltung des Friedensplatzes beauftragt
werden soll. Für die Platzgestaltung wurde vom Büro WerkStadt eine Entwurfsplanung
erarbeitet. Diese sah u. a. vor,
- den alten Tiefgarageneingang durch einen neuen barrierefreien Zugang mit Aufzug zu
ersetzen,
- die vorhandenen Ausblasbauwerke auf der Platzoberfläche zu entfernen, die Platzfläche zu
attraktivieren und auf der Rückseite des neuen Tiefgarageneingangs zu integrieren.
Sachstand:
Die Zusage des damaligen Eigentümers der Tiefgarage, die erforderlichen Investitionen zu
übernehmen, wurde im Mai 2009 zurückgezogen. Ein Neubau der Entlüftungsanlage auf der
Basis der aktuellen Brandschutzbestimmungen hätte maßgebende Investitionen in eine
privatbetriebliche Anlage erfordert. Eine Aufteilung der Kosten wurde mit dem Eigentümer der
Tiefgarage, der WealthCap Real Estate Management GmbH, erfolglos verhandelt. Dies machte
umfangreiche Umplanungen erforderlich.
Voraussetzung für alle weiteren Planungen ist eine Anpassung der Tiefgaragenentlüftung in
einem Umfang, bei dem der Bestandschutz nicht aufgehoben wird.
Die auf diesem Grundsatz aufbauende folgende Umplanung sah im Wesentlichen vor,
- das Gebäude des alten Tiefgarageneingangs lediglich durch einen leichten Wetterschutz für
den Treppenabgang zu ersetzen,
- die Abluft des östlichen Ausblasbauwerks waagerecht in den Schlossgraben auszublasen
- und das westliche Ausblasbauwerk als Infosäule verkleidet auf dem Hochbeet zu
integrieren.
Ein barrierefreier Zugang zur Tiefgarage war, wie ursprünglich geplant, nicht mehr umsetzbar.
Für dem Umbau der östlichen Ausblasöffnung wäre jedoch die Zustimmung der TU Darmstadt
(TUD) als Eigentümer des Schlossgrabens erforderlich gewesen. Von Seiten der der TUD
wurden fachtechnische Fragestellungen formuliert, welche von der städtischen Bauverwaltung
durch eigene Untersuchungen nicht zu beantworten waren. Aufgrund der Haushaltssituation im
Januar 2010 konnte ein externes Gutachten nicht beauftragt werden und die Planung wurde
erst im Frühjahr 2013 wieder aufgenommen. Der bis dahin ereichte Entwurfsstand mit
Baumhochbeet, Bedachung des Tiefgaragenzugangs und Entrauchung in den Schlossgraben
wurde am 07.06.2013 vom Gestaltungsbeirat begrüßt und zur weiteren Umsetzung empfohlen.
Begründet durch die geplante Vitalisierung des Schlossgrabens wurden von Seiten der TUD für
eine Gestattung weitere Anforderungen formuliert. Im Rahmen eines im Dezember 2013
abgeschlossenen Gutachtens konnte festgestellt werden, dass
- die geforderten Grenzwerte für Schallpegel und Schadstoffe eingehalten werden können,
- die geplante waagerechte Anordnung mit einem einfachen Wetterschutzgitter jedoch
unzulässig ist.
Damit wurden weitere Umplanungen der östlichen Ausblasöffnung erforderlich.
- 4 -
In der Annahme, dass die TUD auch weiterhin wegen der Nutzbarkeit des Schlossgrabens und
der visuellen Beeinträchtigung eine Gestattung ablehnt, wurde eine alternative Entlüftung auf
der Platzfläche (verändert in Lage und Größe) auf die grundsätzliche Machbarkeit hin
untersucht. Es wurden im Mai 2014 zwei weitere Varianten
- Variante 1: ebenerdig mit Bodengitter in der Platzfläche und
- Variante 2: hinter dem Fluchtreppenhaus als kompaktes Bauwerk
für die östliche Ausblasöffnung erarbeitet.
Die weiteren Planungen des Friedenplatzes müssen im Wesentlichen die noch folgenden
Fragestellungen abschließend beantworten:
- Gestaltung des Eingangsbereiches
Mit Blick auf die Erklärung von Barcelona zur Umsetzung der Inklusion und Teilhabe von
Menschen mit Behinderung wurden 2013 Verhandlungen mit dem neuen Eigentümer der
Tiefgarage, der Heag Holding AG, über den Einbau eines Aufzuges aufgenommen. Im
Januar 2014 wurde festgelegt, dass in jedem Fall ein Eingang mit Aufzug umgesetzt
werden soll. Die Lage einer Behindertentoilette wird geprüft. Zur Finanzierung des
gewünschten Aufzuges liegt bisher von der HEAG Holding AG keine abschließende Zusage
vor. Für die Umsetzung wurden vom Büro WerkStadt erste Entwürfe für drei verschiedene
Varianten erarbeitet. Neben der Anordnung der Toilette auf der Platzfläche wird auch eine
Anordnung innerhalb der Tiefgarage untersucht.
- Lage und technische Ausbildung der Ausblasöffnungen
Bis zum Ende der Entwurfsphase werden die Entlüftungsvarianten 1 und 2 weiter parallel
verfolgt werden. Die TUD wurde darüber informiert, dass die Nutzung des Schlossgrabens
nicht mehr vorgesehen ist. Zur Gewährleistung des Bestandschutzes der
Tiefgaragenentlüftungsanlage erfolgt die Planung der Ausblasöffnungen in enger
Abstimmung mit einem externen Gutachter. Die Gestaltung wird vom Büro WerkStadt
begleitet. Abstimmungen mit dem Bauaufsichtsamt sollen noch im September 2014
erfolgen.
- Statische Belastbarkeit der Platzfläche
Informationen zu den Lastannahmen und den zulässigen Verkehrslasten aus der Urstatik
der Tiefgarage konnten vor dem Planungsstop im Januar 2010 weder von der Bauaufsicht
noch vom damaligen Eigentümer, der WealthCap Real Estate GmbH zur Verfügung gestellt
werden. Eine erneute Anfrage im Juni 2014 bei der HEAG Holding AG ergab, dass
Unterlagen zur Statik im Zuge des Ankaufs der Tiefgarage vom Vorbesitzer übergeben
wurden. Diese wurden im August gemeinsam mit den Fachplanern gesichtet; relevante
Unterlagen sollen noch im September an das Straßenverkehrs- und Tiefbauamtes
übergeben werden. Die Tragfähigkeit der TG, künftig zulässige Verkehrslasten und damit
auch spätere Nutzung im Festbetrieb werden auf Grundlage der nun vorliegenden
statischen Unterlagen durch ein Fachbüro geprüft. Damit ergeben sich Konsequenzen für
Möblierung und Platzoberflächengestaltung.
- Bewertung der anstehenden Böden
Das Baugrundgutachten liegt seit Februar 2014 vor. Im Bereich der Gleislage befindet sich
mit polyaromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) belasteter Boden. Dies wurde bei der
Fortschreibung der Baukosten berücksichtigt.
- Entwässerung der östlichen Platzfläche
- 5 -
Die vorliegende Planung sieht eine Entwässerung der östlichen Platzfläche in den
bestehenden Sammler im Schlossgraben vor. Eine Kanalbefahrung im April 2014 hat
ergeben, dass die vorhandene Leitung im Zuge der weiteren Planung ausgetauscht werden
muss. Die Austauscharbeiten sind mit den Planungen der TUD zur weiteren Umgestaltung
des Schlossgrabens zur Parkanlage zu koordinieren. Die Notwendigkeit der Maßnahme
wurde der TUD bereits mitgeteilt.
- Abstimmung mit der Heag mobilo GmbH
Mit Neugestaltung des Friedensplatzes wird die HEAG mobilo GmbH die Gleisanlagen und
die Fahrleitungsmasten am Rande des Friedensplatzes erneuern. Abstimmungen zur
Anordnung der Fahrleitungsmasten haben bereits stattgefunden.
- Standort Reiterdenkmal
Der zukünftige Standort des Reiterdenkmals ist in Abstimmung mit der Denkmalbehörde
und dem Denkmalbeirat unter Berücksichtigung der Tiefgaragenstatik festzulegen. Die
Diskussion des Standortes kann erst nach Vorliegen der statischen Prüfung geführt werden,
wobei die Stellung auch mit dem Denkmalschutz noch abgestimmt wird.
Bei optimalem Ablauf aller Planungsschritte und gutachterliche Stellungnahmen sind noch
mindestens 16 Monate für die Bauvorbereitung erforderlich. Ein Baubeginn wäre demnach
frühestens Dez. 2015 erreichbar bzw. Januar 2016 (nach dem Weihnachtsmarkt). Bei der
Baudurchführung sind das Heinerfest, der Weihnachtsmarkt und das Schlossgrabenfest zu
berücksichtigen.
Die Fortschreibung der Kosten im Juni 2014 hat ergeben, dass für die Neugestaltung des
Friedenplatzes Mittel in Höhe von ca. 2,84 Mio. Euro bereitgestellt werden müssen. Aktuell
werden die Planungsmittel auf der Kostenstelle 066-100-1000 aufgrund der ersten
Schätzungen aus 2008 unter der Investitionsnummer 08066-6999
„Straßensanierungsprogramm" zur Verfügung gestellt. Im Haushalt 2015 wird eine eigene
Investitions-Nr. für den Friedensplatz gebildet (15066-6125) und im Jahr 2015 mit 1.500.000
Euro kassenwirksam plus VE 1.340.000 Euro zu Gunsten 2016 (= 2.840.000 Euro
entsprechend der aktuellen Kostenberechnung/-schätzung) ausgestattet. Der Planungsaufwand
unter der Invest.-Nr. 08066-6999 ist auf die neue Investitionsnummer umzubuchen. Die
überarbeitete Planung wird in einer Gremienvorlage nach Fertigstellung aller o. g. Ergebnisse
zusammengefasst und zur Beschlussfassung vor Ausschreibung und Vergabe an die Gremien
weitergeleitet. Im Zusammenhang mit den o. g. Planungsschritten wird auch die Bürgerschaft
informiert.
Darmstadt, 26.08.2014
III-66/2S-RK-Si
Die Dezernentin III Der Dezernent IV
Cornelia Zuschke André Schellenberg
Stadträtin Stadtkämmerer
anlage 1
960 Zeichen
anti! er N. BEN N ring NEE NE N 14 En 2 ken N un! Kara 70 REN HIRTEN TIEREN NINE REEL u on) RN unmmil: NN >) AORLNERN en il iR ERTEILEN KT DR aa? ja! NT ii N NUANNNINT si Be NONE RT Ep NN an = N) a NL .\ um en NLNSINST Set &e RR Planükerarbete ae \ Art Aupa. Tan fen ‚Bearbeitet | Geprüft Änderungen WerkStadt Architekten und Stadtplaner gez: vb Magdalenenstraße 17 Tel:06151.7.4091 64289 Darmstadt Fax 06151-797328 Darmstadt, November 2009. Zur Ausführung freigegeben Darmstadt... Planung abgeschlossen Wissenschaftsstadt Darmstadt der Magistrat Straßenverkehrs- und Tiefbauamt = Neugestaltung Friedensplatz Anlage 1 und Umbau der Plan-Ne.c 1 Tiefgaragenentlüftung Planartıı Lageplan - Entwurfsplanung - M. = 1:500 Darmstadt, November 2009 Straßenverkehrs- und . V1-66/2 Dezernat VI Tiefbauamt Gezeichnet; Datum: Dipl.-Ing. Dieter Wenzel Stadtrat Amtsleiter SB Breisch | SGL Stumpf | ABL. Ranly 61 7 Z. Mitzeichnung
anlage 2
2120 Zeichen
1942/2 11 2 10 TGa (4) 8 (2) 6 4 (4) (2) (3) 2(4) (5) (6) (7)1 3 TGa (4) TGa 11 2 10 8 (2) 6 4 (4) (2) (3) 2 (NG) (4) (5) (6) (7)1 3 Zeughausstraße 361/4 1944/3 363/1 11 2 10 TGa (4) 8 (2) 6 4 (4) (2) (3) 2 (NG) (4) (5) (6) (7)1 3 1945/4 1943/3 1945/3 360/8 360/6 361/5 361/3 361/1 363/1 362/4 TGa (4) TGa 11 2 10 8 (2) 6 4 (4) (2) (3) 2 (NG) (4) (5) (6) (7)1 3 Fl.1 IV IV I IV I (NG)1264/3 S C H L O S S 1943/4 Bestandsbaum 1943/4 Bestandseinlauf erhalten (Festbetrieb) Entwässerung innerhalb der Tiefgarage h = 7,0 m Ø 245 mm h = 7,0 m Ø 245 mm h = 7,0 m Ø 245 mm h = 7,0 m Ø 245 mm h = 7,0 m Ø 245 mm h = 7,0 m Ø 245 mm h = 7,0 mØ 245 mm h = 7,0 m Ø 245 mm 6 18 6% 6% N 10 2 1 5 2 5 3 4 6. 16 17 12 12 16 17 18 1813 12 18 11 14 13 16 14 12 14 12 43 16 12 2 2 5 15 1213 15 11 12 15 13 16 18 16 12 15 12 19 6. 2 5 10 2 5 7 2 5 1 52 1 2 2 5 7 2 5 1 10 2 5 25 10 521 7 5 2 9 5 102 1 9 3 9 1 2 10 1 2 5 8 10 1 25 25 5 8 18 18 14 Eingang Eingang Eingang Eingang Eingang Eingang Eingang Eingang Eingang EntlüftungsschachtTG- Ostseite Umgebauter Notausgang Umgebauter Notausgang EntlüftungssäuleTG- Westseite KinderSpielfläche Außenbewirtschaftung Neue Überdachung TG- Zugang Passage zum PaliMöbelhaus 'FUNKTION' Reiterdenkmal 119,00 48,90 42,40 7,00 10,50 9,60 19,60 10,00 46,60 W e r k S t a d t A r c h i t e k t e n u n d S t a d t p l a n e r M a g d a l e n e n s t r a ß e 1 7 6 4 2 8 9 D a r m s t a d t T e l : 0 6 1 5 1 - 7 4 0 9 1 F a x 0 6 1 5 1 - 7 9 7 3 8 Darmstadt, November 2009gez.: rb Änderungen Zur Ausführung freigegebenPlanung abgeschlossen Darmstadt......................... Datum: Darmstadt, November 2009 M. = Gezeichnet: Plan-Nr. Z. Mitzeichnung Anlage Planart VI-66/2 SB BreischSGL Stumpf ABL. RanlyDipl.-Ing.(TH) D. BoßAmtsleiter der MagistratWissenschaftsstadtDarmstadt Neugestaltung Friedensplatzund Umbau derTiefgaragenentlüftung- Entwurfsplanung -Tiefbauamt Straßenverkehrs- und Tiefbauamt Straßenverkehrs- und Datum: 61 67 Dipl.-Ing. Dieter WenzelStadtrat Dezernat VI GeprüftArt Nr. Datum Bearbeitet Lageplan1 : 500 11
Beratungsverlauf (5)
Orte (4)
- Magdalenenstraße 17
- Friedensplatz
- Schlossgraben
- Zeughausstraße 361
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2014/0346
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 26.08.2014
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00