V/0505/2005
Handlungsempfehlungen - Menschen mit Hörbehinderun
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Bericht-Handlungsempfehlungen-Hörbehinderung.pdf
12490 Zeichen
Handlungsempfehlungen
zur Förderung einer gleichberechtigten Teilhabe
von Menschen mit Hörbehinderungen in Münster
am Leben in der Gesellschaft
Erarbeitet vom Arbeitskreis Hörbehinderung
Mai 2005
2
Arbeitskreis Hörbehinderung:
Im Arbeitskreis Hörbehinderung haben Vertreterinnen und Vertreter der Vereine der gehörlo-
sen und schwerhörigen Menschen, der Beratungsstellen für hörbehinderte Menschen und
vieler weiterer Institutionen mitgewirkt:
Caritasverband Emsdetten-Greven – Beratungsstelle für Hörgeschädigte
Gebärdensprachdozenten der Volkshochschule Münster
Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Eltern-Kind-Gruppe des Gehörlosen-Sportvereins
Evangelische Gehörlosenseelsorge
GebärdensprachdolmetscherInnen (einzelne Dolmetscher und Büro manuvista - Gebärden-
sprachdolmetschen und assoziierte Dienstleistungen GbR)
Gehörlosenverein Münster e.V.
Gehörlosen-Sportverein Münster e.V.
Gehörlosen-Seniorenclub Münster
Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie der Universität Münster
Kommission zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen (KIB): Vertreter
der schwerhörigen Menschen und Vertreter der gehörlosen Menschen in der KIB
Koordinatorin für Behindertenfragen der Stadt Münster
Kulturzentrum für Gehörlose gGmbH
Paritätische Sozialdienste gGmbH – Hörbehindertenberatung
Selbsthilfegruppe Cochlear Implant
Selbsthilfegruppe Gehörlose Frauen
Selbsthilfegruppe Tinnitus
Verein der Hörbehinderten Münster und Münsterland e.V.
Westfälische Schule für Gehörlose
Westfälische Schule für Schwerhörige
Volkshochschule Münster
Westfalenfleiß gGmbH
Koordination:
Doris Rüter
Stadt Münster
Sozialamt
Koordinierungsstelle für Behindertenfragen
48127 Münster
Tel.: 0251/492 - 5027
Fax: 0251/492 - 7901
Email: rueterd@stadt-muenster.de
Esther Lißeck und Angelika Karrasch
Paritätische Sozialdienste Münsterland gGmbH - PariSozial
Hörbehindertenberatung
Hafenweg 6 - 8
48155 Münster
Tel.: 0251/6185 -124
Fax: 0251/6185 -145
Email: hoerbehindert-ms@parisozial.de
Redaktion:
Doris Rüter
3
1. Einleitung
Das am 01.01.2004 in Kraft getretene Behindertengleichstellungsgesetz Nordrhein-
Westfalen (BGG NRW) hat das Ziel, die Benachteiligung von Menschen mit Behinderung zu
beseitigen und zu verhindern sowie die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behin-
derung am Leben in der Gesellschaft zu gewährleisten und ihnen eine selbstbestimmte Le-
bensführung zu ermöglichen. Die Kommunen sind verpflichtet, aktiv auf das Erreichen dieses
Zieles hinzuwirken.
Der Rat der Stadt Münster hat am 03.02.1999 das Handlungsprogramm Integrationsförde-
rung für Menschen mit Behinderungen (vgl. Beschlussvorlage an den Rat Nr. 890/98) als
konzeptionelle Grundlage für die kommunale Integrationsförderung und -politik in Münster
beschlossen. Das Handlungsprogramm berücksichtigt die Bedarfe von Menschen mit unter-
schiedlichen Behinderungen.
Die Stadt Münster und die Akteure in der Arbeit für und mit Menschen mit Behinderungen vor
Ort haben bereits vielfältige Aktivitäten zur Umsetzung des Handlungsprogramms Integrati-
onsförderung durchgeführt. Dabei wurden auch die Belange hörbehinderter Menschen be-
rücksichtigt.
Zu den hörbehinderten Menschen gehören gehörlose, ertaubte und schwerhörige Menschen.
Die Schwerbehindertenstatistik des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nord-
rhein-Westfalen (Stand 31.12.2003) weist für Münster 834 Menschen (davon 448 Frauen)
mit einem Grad der Behinderung von 50-100 aus, bei denen als Art der schwersten Behinde-
rung Taubheit, Schwerhörigkeit, Gleichgewichtsstörungen oder Sprach- und Sprechstörun-
gen vorliegen. 51 % der Männer und 57 % der Frauen sind älter als 65 Jahre. Berücksichtigt
man alle schwerbehinderten Menschen, bei denen eine Hörbehinderung anerkannt wurde
(auch als eine von mehreren Behinderungen) und bezieht die Personen mit einem Grad der
Behinderung von 20-40 mit ein, ergibt sich für Münster eine Zahl von 2.543 Personen.1 Hinzu
kommen Menschen, die keinen Schwerbehindertenausweis beantragt haben und damit in
der Statistik nicht erfasst sind.
Durch das BGG NRW ergibt sich die Notwendigkeit, die Bedarfe dieser Zielgruppe in ver-
schiedenen Lebensbereichen stärker als bisher zu berücksichtigen, u.a. bei der barrierefrei-
en Gestaltung von baulichen Anlagen und Systemen der Informationsverarbeitung. Auch die
Verwendung der Gebärdensprache und anderer Kommunikationsformen ist im BGG NRW
geregelt. Hinweise zur konkreten Umsetzung ergeben sich aus der zum 01.07.2004 in Kraft
getretenen Kommunikationshilfenverordnung Nordrhein-Westfalen (KHV NRW).
Vor diesem Hintergrund haben sich auf Initiative der Koordinatorin für Behindertenfragen der
Stadt Münster die Vereine der hörbehinderten Menschen in Münster, die Beratungsstellen für
hörbehinderte Menschen und viele weitere Institutionen und Organisationen in einem Ar-
beitskreis zusammengeschlossen, um gemeinsam zu überlegen, wie die Ziele des BGG
NRW bezogen auf die Gruppe der Menschen mit Hörbehinderungen umgesetzt werden und
die Teilhabemöglichkeiten für hörbehinderte Menschen in Münster weiter verbessert werden
können.
1 Quelle: Jahresbericht 2003 der Hörbehindertenberatung der Paritätischen Sozialdienste Münsterland gGmbH:
Zusammenstellung der von Hörbehinderung betroffenen Menschen in Westfalen-Lippe, erstellt anhand der Sta-
tistik der Versorgungsämter und des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik NRW zum 31.12.2003:119
der Personen sind taub, 67 Personen sind taub mit Sprachstörungen und zusätzlichen Entwicklungsstörungen,
2.047 Personen sind schwerhörig mit einem Grad der Behinderung von 50-100 (auch kombiniert mit Gleichge-
wichtsstörungen) und 310 Personen sind schwerhörig mit einem Grad der Behinderung von 20-40. Diese Daten
liegen nicht geschlechtsdifferenziert vor.
4
Der Bericht informiert über die Ergebnisse des Arbeitskreises und stellt die erarbeiteten
Handlungsempfehlungen vor. Auf eine ausführliche Beschreibung der bestehenden Ange-
bote und Aktivitäten wurde verzichtet.2
2. Arbeitsweise des Arbeitskreises
Der Arbeitskreis traf sich zweimal für jeweils ca. 3 Stunden. Gebärdensprachdolmetscher
haben übersetzt. Eine FM-Anlage für schwerhörige Menschen stand leider nicht zur Verfü-
gung.
Die Einladungen erfolgten durch die Koordinatorin für Behindertenfragen der Stadt Münster.
Eingeladen wurden die Vereine und Beratungsstellen für Menschen mit Hörbehinderungen
sowie alle Institutionen in Münster, die gezielt mit dieser Zielgruppe arbeiten – mit Ausnahme
der für die beruflichen Integration zuständigen Institutionen. Es gibt in Münster ein angemes-
senes Unterstützungsangebot für die berufliche Förderung hörbehinderter Menschen. Ferner
wird die Situation hörbehinderter Menschen in bestehenden Gremien zur beruflichen Inte-
gration berücksichtigt, so dass das Thema im Rahmen des Arbeitskreises nicht aufgegriffen
wurde.
Die Sitzungen des Arbeitskreises wurden von der Koordinatorin für Behindertenfragen und
den Mitarbeiterinnen der Hörbehindertenberatung der Paritätischen Sozialdienste Münster-
land gGmbH vorbereitet.
Mit der Einladung zum ersten Treffen des Arbeitskreises wurden alle Institutionen gebeten,
eine kurze Beschreibung ihrer Angebote für Menschen mit einer Hörbehinderung vorzulegen
und die aus ihrer Sicht bestehenden Defizite zu benennen.
Beim ersten Treffen des Arbeitskreises am 11. März 2005 haben die Beteiligten ausgehend
von der Bestandsaufnahme aller Angebote erarbeitet, in welchen Bereichen Handlungsbe-
darf besteht und dabei teilweise auch schon konkrete Vorschläge entwickelt, was getan wer-
den muss, um die Situation zu verbessern.
Die Ergebnisse wurden allen Arbeitskreismitgliedern übermittelt und bildeten die Grundlage
für die Entwicklung von konkreten Handlungsempfehlungen zu den verschiedenen Lebens-
bereichen. Diese wurden beim zweiten Treffen des Arbeitskreises am 11. Mai 2005 diskutiert
und abgestimmt.
Die Problembeschreibungen und Handlungsempfehlungen beruhen auf dem Erfahrungswis-
sen der ArbeitskreisteilnehmerInnen. Zu einzelnen Themen sind bei der Umsetzung der
Handlungsempfehlungen weitere Institutionen einzubeziehen und einzelne Aspekte noch zu
vertiefen.
Es bestand bei allen Beteiligten ein großes Interesse, an der Umsetzung der Handlungs-
empfehlungen mitzuwirken. Der Arbeitskreis hat sich darauf verständigt, sich zukünftig ein-
mal jährlich zu treffen, um sich über den Stand der Umsetzung zu informieren und aktuelle
Themen aufzugreifen.
2 Über die Situation hörgeschädigter Kinder und bestehende Angebote in Münster informiert der im Rahmen der
„Sozialpädiatrischen Berichte Münster“ erschienene Bericht: Verständigungskulturen: Gehör- Gebärde- Sprache -
Bild und Schrift. Mit einer empirischen Untersuchung an den Westfälischen Schulen für Schwerhörige und Ge-
hörlose in Münster/Westfalen in Trägerschaft des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.
5
3. Diskussionsergebnisse und Handlungsempfehlungen
Es gibt in Münster ein sehr gutes Beratungs- und Unterstützungsangebot für hörbehinderte
Menschen.
Einen Überblick über alle Beratungsstellen, Vereine und sonstige Angebote gibt der „Weg-
weiser für gehörlose, schwerhörige, ertaubte und hörende Menschen in Münster“ (Anlage 2;
www.muenster.de/komm, dort unter Publikationen).
Das Kulturzentrum für Gehörlose in Mecklenbeck und das Hörbehindertenzentrum in Hiltrup
bieten den Vereinen gute Möglichkeiten für ihre Treffen und die Durchführung von Veran-
staltungen.
Ferner gibt es viele Aktivitäten und Angebote, um hörbehinderten Menschen eine Teilhabe
am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen. Dazu gehören insbesondere:
- Mitarbeit eines Vertreters der gehörlosen Menschen und eines Vertreters der
schwerhörigen Menschen in der Kommission zur Förderung der Integration von Men-
schen mit Behinderungen in Münster – in allen Sitzungen übersetzen Gebärden-
sprachdolmetscherInnen
- Einsatz von GebärdensprachdolmetscherInnen bei Veranstaltungen wie z.B. Vorträ-
gen rund um das Thema Behinderung, Neujahrsempfang der Stadt Münster, Frauen-
gesundheitstag
- Spezielle Angebote wie z.B. regelmäßige Kommunikationsforen, Selbstverteidi-
gungskurs für gehörlose Frauen
- Informationsmaterial für hörbehinderte Menschen, u.a. Wegweiser mit Adressen und
Fax-Nummern der Beratungsstellen, Behörden und Vereine, Notfall-Faxvordrucke,
Weiterbildungsbörse des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
Die von den ArbeitskreisteilnehmerInnen in den unterschiedlichen Lebensbereichen be-
nannten Defizite beziehen sich im wesentlichen auf folgende Aspekte:
• Die Situation hörbehinderter Menschen ist in der Öffentlichkeit und bei Anbietern, z.B.
Weiterbildungseinrichtungen und kulturellen Einrichtungen, noch zu wenig bekannt.
Daher werden ihre speziellen Bedarfe zu wenig berücksichtigt.
• Die Rechtsansprüche auf die Verwendung der Gebärdensprache und anderer Kom-
munikationsformen und Möglichkeiten der konkreten Umsetzung sind sowohl bei den
Betroffenen als auch in Behörden noch zu wenig bekannt, so dass in der Praxis Un-
sicherheit bei der Umsetzung besteht.
• Die Belange schwerhöriger Menschen werden bisher bei der Planung von Veran-
staltungen kaum berücksichtigt. Teilweise werden GebärdensprachdolmetscherInnen
eingesetzt, aber Technik für hörbehinderte Menschen steht nicht zur Verfügung.
• Die Belange schwerhöriger Menschen werden im Rahmen der barrierefreien Gestal-
tung im öffentlichen Bereich zu wenig berücksichtigt (z.B. Ausstattung von Sitzungs-
sälen, Bahnhof)
6
• In einzelnen Bereichen gibt es keine angemessene Versorgung für Menschen mit
Hörbehinderungen (z.B. psychologische Beratungsangebote für gehörlose Men-
schen, Einsatz von GebärdensprachdolmetscherInnen in Notsituationen).
Ausgehend von diesen und weiteren Defiziten in einzelnen Bereichen wurden zu folgenden
Themenbereichen Ziele und Handlungsempfehlungen entwickelt:
• Information über die Situation hörbehinderter Menschen und ihre Kommunikations-
formen
• Kommunikation im öffentlichen Raum/Kommunikation von Behörden und anderen
öffentlichen Stellen mit hörbehinderten Menschen
• Freizeit, Kultur, Weiterbildung
• Politische Beteiligung
• Medizinische/therapeutische/psychosoziale Versorgung
• Seelsorge
• Notsituationen
• Besondere Zielgruppen:
• Menschen mit einer geistigen Behinderung und einer Hörbehinderung
• SeniorInnen mit Hörbehinderungen
• Frauen und Mädchen mit Hörbehinderungen
• MigrantInnen mit Hörbehinderungen
Die Handlungsempfehlungen sind in der Anlage 1 zusammengefasst.
Berichtsvorlage
979 Zeichen
DER OBERBÜRGERMEISTER
Sozialamt
Betrifft
Handlungsempfehlungen zur Förderung einer gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit
Hörbehinderungen in Münster am Leben in der Gesellschaft
Beratungsfolge
23.06.2005 Kommission zur Förderung der Integration
von Menschen mit Behinderungen Bericht
31.08.2005 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung Bericht
14.09.2005 Ausschuss für Gleichstellung Bericht
21.09.2005 Hauptausschuss Bericht
Bericht:
Der vorliegende Bericht informiert über die vom Arbeitskreis Hörbehinderung erarbeiteten Hand-
lungsempfehlungen zur Förderung einer gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Hörbe-
hinderungen in Münster am Leben in der Gesellschaft.
I.V.
gez.
Dr. Agnes Klein
Stadträtin
Vorlagen-Nr.:
V/0505/2005
Auskunft erteilt:
Frau Rüter
Ruf:
492 50 27
E-Mail:
RueterD@stadt-muenster.de
Datum:
03.06.2005
Öffentliche Berichtsvorlage
Anl.2-Bericht-Wegweiser.pdf
19039 Zeichen
Wegweiser
für gehörlose,
schwerhörige, ertaubte
und hörende Menschen
in Münster
(Stand: Mai 2005)
Herausgeber:
Diesen Wegweiser finden Sie auch im Internet:
www.muenster.de/komm (Rubrik: Publikationen)
Auch können Sie hier Faxvordrucke für ein Notfallfax, eine
Dolmetscherbestellung, Taxibestellung und anderes
herunterladen.
Änderungen bitte an die
Paritätische Sozialdienste Münsterland gGmbH –
Angelika Karrasch (s.o.)
Paritätische Sozialdienste Münsterland
gGmbH - PariSozial
Hörbehindertenberatung und
Integrationsfachdienst
Hafenweg 6 - 8
48155 Münster
Telefon: 02 51/61 85-1 24
Fax: 02 51/61 85-1 45
Email: hoerbehindert-ms@parisozial.de
Stadt Münster
Sozialamt
Ludgeriplatz 4
48151 Münster
Telefon: 02 51/4 92 -50 27
Fax: 02 51/4 92 -79 01
Email: rueterd@stadt-muenster.de
2
BeratungsstelIen und Behörden
Paritätische Sozialdienste gGmbH
- Hörbehindertenberatung
Esther Lißeck
Hafenweg 6 - 8, 48155 Münster
(Schreib-)Telefon: 02 51/61 85-1 24
Fax: 02 51/61 85-1 45
Email: hoerbehindert-ms@parisozial.de
Sprechzeiten: Montag 9.30 - 13.30 Uhr, Donnerstag 14.00 - 18.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Neu: Ambulante Sprechstunde für:
- Senioren: Kulturzentrum für Gehörlose:
jeden 2. Mittwoch im Monat 13.30 – 15.00 Uhr
- Kinder und Jugendliche: Schwerhörigenschule Münster
jeden Montag von 9.30 – 10.30 Uhr
- Integrationsfachdienst
(Vermittlung von hörbehinderten Menschen ins Arbeitsleben und begleitende Hilfen im
Arbeitsleben für hörbehinderte Arbeitnehmer und deren Arbeitgeber)
Angelika Karrasch
Hafenweg 6 - 8, 48155 Münster
(Schreib-)Telefon: 02 51/61 85-1 24
Fax: 02 51/61 85-1 52
Email: ifd-ms@parisozial.de
Sprechzeiten: Termine nach Vereinbarung
Caritasverband Emsdetten-Greven
- Beratungsstelle für Hörgeschädigte
Bärbel Meyer
Haus der Caritas, Raum 213
Josefstr. 2, 48151 Münster
Telefon: 02 51/5 30 09-4 32
Fax: 02 51/5 30 09-4 32
Email: cv.emsd-greven-meyer@caritas-ms.de
Sprechzeiten: Dienstag 14.30 - 17.30 Uhr und nach Vereinbarung
Landschaftsverband Westfalen-Lippe
- Integrationsamt - Fachdienst für hörbehinderte Menschen im Arbeitsleben
Steffi Pöllmann
Warendorfer Straße 21 - 23, 48133 Münster
Telefon: 02 51/5 91-32 64 auch Schreibtelefon
Fax: 02 51/5 91-59 98
Email: steffi.poellmann@lwl.org
Internet: www.lwl.org
Landschaftsverband Westfalen-Lippe
- Hilfen für blinde und gehörlose Menschen (Gehörlosengeld)
Ulrich Mühlenbäumer
Warendorfer Straße 24 - 26, 48133 Münster
Telefon: 02 51/5 91-47 34 auch Schreibtelefon
Fax: 02 51/5 91-2 64
Email: ulrich.muehlenbaeumer@lwl.org
Internet: www.lwl.org
3
Stadt Münster
- Koordinatorin für Behindertenfragen
Doris Rüter
Stadthaus 2, Ludgeriplatz 4, 48151 Münster
Telefon: 02 51/4 92-50 27
Fax: 02 51/4 92-79 01
Email: rueterd@stadt-muenster.de
Internet: www.muenster.de/komm (dort unter Publikationen)
Agentur für Arbeit Münster
- Berufsberatung für behinderte Menschen
Reiner Schulz
Nevinghoff 20, 48135 Münster
Telefon: 02 51/6 98-1 93
Fax: 02 51/6 98-1 89
Email: Muenster.Reha-BB@arbeitsagentur.de
Internet: www.arbeitsagentur.de
Arbeitsvermittlung für behinderte Menschen
- Agentur für Arbeit Münster (Arbeitslosengeld I)
Ute Berning
Nevinghoff 20, 48135 Münster
Telefon: 02 51/6 98-1 16
Fax: 02 51/6 98-1 11
Email: Muenster.Rehadat@arbeitsagentur.de
Internet: www.arbeitsagentur.de
- ARGE (Arbeitslosengeld II)
Herr Kober (A-K)
Telefon: 02 51/6 98-556
Frau von dem Berge (L-Z)
Telefon: 02 51/6 98-487
Nevinghoff 20, 48135 Münster
Fax: 02 51/6 98-111
Email: Muenster.Rehadat@arbeitsagentur.de
Internet: www.arbeitsagentur.de
Versorgungsamt Münster
Von-Steuben-Str. 10, 48143 Münster
Telefon: 02 51/4 91-1
Fax: 02 51/4 91-5 11 oder 4 91-3 98
Email: poststelle@vamt-ms.nrw.de
Internet: www.versorgungsverwaltung.nrw.de
Wohnen
Westfalenfleiß gGmbH, Arbeiten und Wohnen
Wohnbereich Haus Wolbeck
Auf Wunsch auch Wohnbereiche in anderen Stadtteilen möglich
Wohnen für gehörlose Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung in
Wohngruppen oder in einer Wohnung mit Unterstützung
Am Wigbold 6 / Am Steintor 17 b, 48167 Münster
Angela Schumacher
Telefon: 0 25 06/83 02-0 oder -22
Fax: 0 25 06/83 02-18
Email: angela.schumacher@whm.westfalenfleiss.de
Internet: www.westfalenfleiss.de
4
Gehörlosen Seelsorge
Evangelische Gehörlosengemeinde
Pastorin Eleonore Hauschild
Pastor Christoph Hauschild
Am Schloßgarten 18, 48149 Münster
(Schreib-)Telefon: 02 51/8 15 20
Fax: 02 51/8 15 04
Email: christoph.hauschild@bernhard-stahm-schule.info
Katholische Gehörlosenseelsorge
Pfarrer Hans-Hermann Spinat
Münsterstr. 42, 59348 Lüdinghausen
Telefon: 0 25 91/50 72 25
Schreibtelefon: 0 25 91/89 21 07
Fax: 0 25 91/89 21 04
Email: hans-hermann.spinat@t-online.de
Pfarrer Norbert Schulze-Raestrup (zuständig für die Diözese Münster)
Mühlenmathe 19 b, 48599 Gronau / Westfalen
Telefon: 0 25 62/38 71
Fax: 0 25 62/2 10 02
Weitere Adressen finden Sie in der Kontaktpersonenliste sowie der Weiterbildungsbörse,
die beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Adresse siehe S. 5) zu beziehen sind.
5
Frühförderung, Kindergärten, Schulen für Hörgeschädigte,
Ausbildung und Weiterbildung,
Westfälische Schule für Gehörlose
(Kindergarten angegliedert), Internat
Bernhard-Stahm-Schule
Bröderichweg 9, 48159 Münster
Telefon: 02 51/21 05-1 13
Fax: 02 51/21 05-1 74
Email: stahm@lwl.org
Internet: www.muenster.org/b-stahm-schule/
Westfälische Schule für Schwerhörige
(Kindergarten angegliedert)
Bröderichweg 41, 48159 Münster
Telefon: 02 51/21 05-1 72
Fax: 02 51/21 05-1 23
Email: schwerhoerigenschulemuenster@lwl.org
beratung.hoergeschaedigte.ms@lwl.org
Internet: www.muenster.org/schwerhoerigenschule/
Handwerkskammer Bildungszentrum
(überbetriebliche Ausbildung auch für hörgeschädigte Jugendliche)
Echelmeyerstr. 1 – 2, 48163 Münster
Ansprechpartnerin: Petra Sutter
Telefon: 02 51/7 05-11 64
Fax: 02 51/7 05-11 78
Email: petra.sutter@hwk-muenster.de
Internet: www.hwk-muenster.de
Rheinisch-Westfälisches Berufskolleg
u. a. überregionale Berufsschule
Kerckhoffstr. 100, 45144 Essen
Telefon: 02 01/87 67-0
Fax: 02 01/75 10 21
Email: info@rwb-essen.de
Internet: www.rwb-essen.de
Volkshochschule Münster
Weiterbildung
Aegidiimarkt 3, 48143 Münster
Telefon: 02 51/4 92-43 31
Fax: 02 51/4 92-77 25
Email: LiedmeyG@stadt-muenster.de
Internet: www.muenster.de/stadt/vhs/
Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Weiterbildung
Renate Gärtner
Warendorfer Str. 21 - 23, 48133 Münster
Telefon: 02 51/5 91-37 15
Schreibtelefon: 02 51/5 91-47 99
Fax: 02 51/5 91-65 76
Email: renate.gaertner@lwl.org
Internet: www.lwl.org
Fahrschule Frisch (Kurse für gehörlose
Menschen in Gebärdensprache)
Mondstr. 199
48155 Münster
Telefon: 02 51/23 27 24 – auch Fax
6
IN TELGTE:
Klaus Meinhold
Münstertor 20, 48291 Telgte
Telefon: 0 25 04/43 17
Fax: 0 25 04/69 07 09
Handy: 01 62/9 82 09 87
Mobilfax: 01 62/9 88 00 20
Email: meinhold@telgte.com
Matthias Sündermann
Norderneyweg 14, 48159 Münster
Telefon: 02 51/26 29 62
Fax: 02 51/26 29 62
Handy/SMS 01 73/5 15 77 81
Mobilfax: 01 73/5 15 77 82
Email: matthiassuendermann@web.de
Gebärdensprachkurse
Volkshochschule Münster
Aegidiimarkt 3
48143 Münster
Telefon: 02 51/4 92-43 31
Fax: 02 51/4 92-77 25
Email : Liedmeyg@stadt-
muenster.de
Internet : www.muenster.de/stadt/vhs/
Dozenten : Martin Heuser (LBG)
Martin Koppe (DGS)
Rudolf Tumbrink (DGS)
Kreativhaus
Diepenbrockstr. 28
48145 Münster
Telefon: 02 51/3 70 54
Fax: 02 51/3 94 47 03
Email: info@kreativ-haus.de
Internet: www.muenster.org/kreativhaus
Dozent: Martin Heuser (DGS)
Gebärdensprachdolmetscher
MANUVISTA – Hummert, Temming, Kirketerp
Brockmannstr. 146, 48163 Münster
Telefon: 02 51/67543
Bildtelefon: 02 51/5 34 74 51
Fax: 02 51/5 20 95 70
Email: info@manuvista.de
Internet: www.manuvista.de
Dolmetschervermittlung
Landesdolmetscherzentrale (Vermittlung von Dolmetschern in ganz NRW)
Landesverband der Gehörlosen NRW e.V. - Landesdolmetscherzentrale
Simsonstr. 29, 45147 Essen
Telefon: 02 01/7 49 85 11
Fax: 02 01/70 31 49
Internet: www.lvglnrw.de/Landesverband/Dolm..htm
Gebärdensprachdolmetschervermittlung
im Auftrag des Landschaftsverbands Westfalen Lippe
Hörbehinderte Menschen im Beruf – gsdv Paritätische Sozialdienste gGmbH
- Dolmetschervermittlung nur für das Arbeitsleben für den Bereich des LWL!
Petra Haase-Eicholt, Iris Stratmann
Hafenweg 6 - 8, 48155 Münster
Telefon: 02 51/61 85-1 50
Fax: 02 51/61 85-1 52
Email: gsdv.lwl@paritaet-nrw.org
Marja Hummert Handy/SMS: 01 73/8 82 63 00
Handyfax: 01 73/8 81 77 64
Tom Temming Handy/SMS: 01 72/5 33 06 22
Handyfax: 01 72/5 30 48 42
7
Gehörlosen-/Hörbehindertenvereine und –gruppen in Münster
Gehörlosenverein Münster e.V. gegründet 1913
Vorsitzender: Klaus Katzer
Stehrweg 26, 48155 Münster
Fax: 02 51/3 79 56 42
Internet: www.kulturzentrum-muenster.de.vu
Verein der Hörbehinderten Münster e.V. und Münsterland gegründet 1978
Vorsitzender: Andreas Roters-Rüskamp
Geschäftsstelle: Hörbehindertenzentrum
Westfalenstraße 197, 48165 Münster
Telefon: 0 25 01/82 18
Telefax: 0 25 01/9 27-1 22
(oder 0 25 53/72 49 20, A. Roters-Rüskamp)
Email: muenster.hoerbehinderte@web.de
(oder roters.rueskamp@arcor.de)
Internet: www.schwerhoerigen-netz.de/DSBMUENSTER/
Gehörlosen-Sportverein Münster e.V. gegründet 1967
Vorsitzender: Dieter Böhm
Brockmannstraße 146, 48163 Münster
Fax: 02 51/78 44 79
Email: gsvmuenster@muenster.de
Internet: www.gsv-muenster.de.vu
Gehörlosen-Seniorenclub Münster gegründet 1980
Vorsitzender: August Wirsen
Hoher Heckenweg 92, 48147 Münster
Schreibtelefon: 02 51/23 46 62 auch Fax
Eltern-Kind-Gruppe des Gehörlosen-Sportvereines
Sprecherin: Dagmar Reiche-Baumscheiper
Tieckstraße 35, 48268 Greven
Fax 0 25 71/9 81 13
Email: gsvmuenster@muenster.de
Internet: www.gsv-muenster.de.vu
Gehörlosen - Karnevals - Gesellschaft Münster gegründet 1957
Vorsitzender: Matthias Haker
Brockmannstraße 146, 48163 Münster
Fax: 0 25 01/72 16
Internet: www.gkg-muenster.de.vu/
Selbsthilfegruppe: Gehörlose Frauen
Kontaktadresse: Hörbehindertenberatung PariSozial
Hafenweg 6 - 8, 48155 Münster
Telefon: 02 51/61 85-1 24
Fax: 02 51/61 85-1 45
Email: hoerbehindert-ms@parisozial.de
8
Selbsthilfegruppe Tinnitus
Ansprechpartnerin: Annemone von Twickel
Hiegenbusch 47, 48308 Senden
Telefon und Fax: 0 25 97/75 27
Treffen jeden 3. Mittwoch im Monat von 18.30 - 20.00 Uhr im Marienhaus / Franziskus-Hospital
Selbsthilfegruppe Cochlear Implant
Ansprechpartner: Ewald Ester
Surdelweg 5, 49832 Messingen
Telefon: 0 59 06/14 34
Fax: 0 59 06/96 07 51
Email: ewald.ester@t-online.de
Treffen alle 3 Monate in der Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie (HNO-Klinik) in Münster,
Kardinal-von-Galen-Ring 10
Um Anmeldung wird gebeten.
Hör mal - Hilfe für hör- und sprachgestörte Kinder Münster e. V.
Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie - Universitätsklinikum
Ansprechpartnerin: Jasmin Kula
Kardinal-von-Galen-Ring 10, 48129 Münster
Telefon: 02 51/83-5 68 59
Fax: 02 51/83-5 68 89
Email: phonpaed@uni-muenster.de
9
Bundes- und Landesverbände
Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Gehörlosen und Schwerhörigen e.V.
1. Vorsitzender: Dr. Ulrich Hase
Paradeplatz 3, 24768 Rendsburg
(Schreib-)Telefon: 0 43 31/58 97 22
Fax: 0 43 31/58 97 45
Email: info@deutsche-gesellschaft.de
Internet: www.deutsche-gesellschaft.de
Deutscher Gehörlosenbund (DGB) e.V.
Präsidentin: Gerlinde Gerkens
Geschäftsstelle: Hasseerstr. 47, 24113 Kiel
Telefon: 04 31/6 43 44 68
Schreibtelefon: 04 31/6 43 44 76
Fax: 04 31/6 43 44 93
Email: info@gehoerlosen-bund.de
Internet: www.gehoerlosen-bund.de
Deutscher Schwerhörigenbund e.V
Bundesgeschäftsführer: Detlev Schilling
Geschäftsstelle: Breite Straße 23, 13187 Berlin
Telefon: 0 30/47 54 11 14
Fax: 0 30/47 54 11 16
Email: Detlev.Schilling@schwerhoerigen-netz.de
Internet: www.schwerhoerigen-netz.de
Bundesjugend im Deutschen Schwerhörigenbund e. V.
1. Bundesjugendleiterin Ines Helke
Geschäftsstelle: Karin Ludwig, Anna-Limbourg-Haus, In der Olk 23,
54290 Trier
Telefon: 06 51/9 12 99 44
Fax: 06 51/9 12 99 45
Email: bundesjugend@schwerhoerigen-netz.de
Internet: www.Schwerhoerigen-Netz.de/BUNDESJUGEND
Bundeselternverband gehörloser Kinder e. V.
Vorsitzender: Lothar M. Wachter
Geschäftsstelle: Hans-Thoma-Str. 17, 61440 Oberursel
Telefon: 0 61 71/33 74
Fax: 0 61 71/58 07 29
Email: Lothar.M.Wachter@t-online.de
Internet: www.gehoerlosekinder.de
Fördergemeinschaft für Taubblinde e. V. - Bundeselternvertretung Deutschland
Ansprechpartner: Wolf-Dietrich Trenner
Geschäftsstelle: Katteweg 15a, 14129 Berlin
Telefon: 030-8049 7461
Email: fgt0304@selbsthilfe-online.de
Internet: www.taubblinde.de
Bundesarbeitsgemeinschaft Hörbehinderter Studenten und Absolventen e. V.
Vorsitzender: Andreas Kammerbauer
Geschäftsstelle: Hinter der Hochstätte 2 a, 65239 Hochheim
(Schreib-, Bild-)Telefon: 0 61 46/83 55 37
Telefon dienstlich: 0 61 92/2 63 49
Fax: 0 61 46/83 55 38
Fax dienstlich: 0 61 92/2 62 89
Email: bhsa@uni.de
Internet: www.bhsa.de
10
Gesellschaft für Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser e. V.
1. Vorsitzende: Dr. Hans-Uwe Feige
Geschäftsstelle: Binderstraße 34, 20146 Hamburg
(Schreib-)Telefon: 0 40/4 28 38-67 35
oder 0 40/4 28 38-32 40
Fax: 0 40/4 28 38-61 09
Internet: www.sign-lang.uni-hamburg.de
Gesellschaft zur Förderung der Gehörlosen und Schwerhörigen Nordrhein-Westfalen e. V.
1. Vorsitzender: Michael Stengel
Geschäftsstelle: Kerckhoffstr. 100, 45144 Essen
(Schreib-)Telefon: 02 01/75 56 09
Fax: 02 01/75 46 18
Landesverband der Gehörlosen NRW e.V.
und Gebärdensprachdolmetschervermittlung
1. Vorsitzender: Hermann Riekötter
Geschäftsstelle: Simsonstraße 29, 45147 Essen
(Schreib-)Telefon: 02 01/70 51 04
Fax: 02 01/70 31 49
Email: lvglnrw@t-online.de
Internet: www.lvglnrw.de
Landesverband der Schwerhörigen und Ertaubten NRW e.V.
1. Vorsitzender: Norbert Merschieve
Zumsandestr. 20, 48145 Münster
Telefon: 02 51/6 86 96 48
Fax: 02 51/6 86 96 49
Email: nmerschy@aol.com
Internet: www.schwerhoerigen-netz.de/LVNRW/
Landeselternverband gehörloser und schwerhöriger Kinder und Jugendlicher in NRW e.V.
1. Vorsitzende: Ellen Franz
Geschäftsstelle (Postanschrift): Kerckhoffstr. 100, 45144 Essen
Telefon: 02 01/75 56 09
Fax: 02 01/75 46 18
Bundesverband der SozialarbeiterInnen/SozialpädagogInnen für Hörgeschädigte e.V.
1. Vorsitzende: Annerose Wondrak
Geschäftsstelle: Neumühle 1, 06896 Reinsdorf
Telefon: 0 34 91/44 24 17
Fax: 0 34 91/44 24 17
Email: berat-stelle@t-online.de
Internet: http://home.t-online.de/home/bvsh.ms/
Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik e. V. (DFGS)
1. Vorsitzender: Manfred Wloka
Geschäftsstelle: DFGS c/o Prof. Dr. K. B. Günther
Humboldt-Universität Berlin, Phil Fak IV Reha Wiss
Unter den Linden 6, 10099 Berlin
Telefon: 0 30/20 93-42 59
Fax: 0 30/20 93-45 29
Email: dfgs@taubenschlag.de
Internet: http://www.taubenschlag.de/dfgs
Bundesverband der Gebärdensprachdolmetscher/innen Deutschlands e. V.
1. Vorsitzender: Stephan Pöhler
Geschäftsstelle: Ebersbrunner Straße 25, 08064 Zwickau
Telefon: 03 75/77 04 40
Fax: 03 75/7 70 44 10
Email: info@bgsd.de
Internet: www.bgsd.de
11
Freizeitangebote
Stadtführungen und Naturwanderungen für Gehörlose:
Ansprechpartnerin: Annegret Tumbrink
Fax: 02 51/77 51 39
Frau Tumbrink ist selbst gehörlos und bietet fachkundige Führungen für beide Bereiche an
Bitte mindestens 14 Tage vorher anmelden!
Gebärdenstammtisch
DGS – Gebärdenstammtisch Ansprechpartner: Rudolf Tumbrink,
jeden dritten Dienstag im Monat Osterstrasse 28, 48163 Münster
Ort: Irish Pub Einspruch Fax: 02 51/77 51 39
Hindenburgplatz 2, 48143 Münster Email: annrud.tum@t-online.de
Beginn: 20.00 Uhr
LBG – Stammtisch Ansprechpartner: Martin Heuser
Jeden ersten Mittwoch im Monat Fax: 0 25 01/44 47 68
Ort: bitte anfragen
Beginn: 20.00 Uhr
Kino für Menschen mit Hörbehinderung
CINEMA: Mit Hilfe einer Infrarot-Tonübertragungsanlage von Sennheiser wird der Ton der Filme
zusätzlich ausgestrahlt. Ein Kopfhörer kann kostenlos an der Kinokasse ausgeliehen werden.
Die Anlage ist im CINEMA 1 und der Kurbelkiste installiert.
Einige Internet-Verbindungen zum Thema Hörschädigung und Gehörlosigkeit
www.taubenschlag.de
www.gehoerlosenbund.de
www.hoergeschaedigte.de (Rendsburg)
www.geheorlos.de
www.gehoerlose.de
www.schwerhoerigkeit.de
www.schwerhoerigen-netz.de
www.hoergeschaedigt.de
www.visuelle-kultur.de
www.visuelle-kultur.ch
www.selbsthilfe-seiten.de
www.sign-lang.uni-hamburg.de
FAX Notruf an die Feuerwehr:
112
FAX Notruf an die Polizei:
110
Taxibestellung per Fax:
Taxi-Zentrale: 02 51/9 87 79 47
Taxi-Ruf: 02 51/2 55 19
Faxvordrucke für einen Notruf können Sie bei den Herausgebern abholen oder Sie
finden diese auch im Internet: www.muenster.de/komm (Rubrik: Publikationen)
12
Hörbehindertenzentrum
Wegbeschreibung
von: Münster / A 43 / A 1 und von: Hiltrup Bhf.
Mit dem Auto:
Autobahn A 43 Abfahrt Münster-Süd Richtung
Bielefeld; dann die B 54 Richtung Hamm bis
Hiltrup fahren.
Mit Bus und Bahn:
Ab Münster Hbf. am Bussteig D mit den Bus-
linien 1, 5 und 9 Richtung Hiltrup bis Halte-
stelle Hiltrup-Schulzentrum.
Ab Hiltrup Bhf. ca. 15 Min. Fußweg oder mit
den Buslinien 1, 5 und 9 bis Haltestelle
Hiltrup-Schulzentrum.
Das Hörbehindertenzentrum ist barrierefrei und mit einer barrierefreien Toilette
ausgestattet.
Anschrift:
Verein der Hörbehinderten Münster und Münsterland e.V. gegründet 1978
Vorsitzender: Andreas Roters-Rüskamp
Geschäftsstelle: Hörbehindertenzentrum
Westfalenstraße 197, 48165 Münster
Telefon: 0 25 01/82 18
(oder 0 25 53/72 49 20, A. Roters-Rüskamp)
Telefax. 0 25 01/9 27-1 22
Email: muenster.hoerbehinderte@web.de
(oder roters.rueskamp@arcor.de)
Internet: www.schwerhoerigen-netz.de/DSBMUENSTER/
13
Kulturzentrum für Gehörlose
Wegbeschreibung
Mit dem Auto:
A 1 Ausfahrt Autobahn Kreuz „Münster-Süd“ Nr. 78
Richtung Münster
A 43 Richtung Münster
am Autobahnende geradeaus weiterfahren, nicht rechts nach Bielefeld, Osnabrück (B51)
Vor Ampelkreuzung ganz links einordnen, links abbiegen Richtung Mecklenbeck (Weseler
Straße). Immer geradeaus bleiben (ca. 2 km) bis Ampelkreuzung Dingbänger Weg (rechts
abbiegen), nach ca. 260 m links einbiegen (Hinweisschild „Paulushof“)
Mit dem Zug/ Bus:
Ab Hauptbahnhof mit der Linie 15 oder 16 in Richtung ALBACHTEN; Haltestelle DING-
BÄNGERWEG; von hier einige Schritte zurück in den Dingbänger Weg gehen, nach ca.
260 m links einbiegen (Hinweisschild „Paulushof“)
Das Kulturzentrum ist barrierefrei und mit einer barrierefreien Toilette ausgestattet.
Anschrift:
Kulturzentrum für Gehörlose gGmbH
Geschäftsführer: Ulrich Neumann
Brockmannstraße 146, 48163 Münster
Fax: 02 51/9 74 37 12
Email: kulturzentrum@muenster.de
Internet. www.kulturzentrum-muenster.de.vu
Autobahnzubringer
von Autobahn-Kreuz „Münster-Süd“
Nr. 78 A1 HH-K
Nr. 2 A43 MS-RE
Brillux
ADAC
Kulturzent-
rum
Anl.1-Bericht-Handlungsempfehlungen.pdf
18414 Zeichen
Anlage 1: Handlungsempfehlungen Information über die Lebenssituation hörbehinderter Menschen und ihre Kommunikationsformen Ziele Maßnahmen/Aktivitäten Welche Stellen sind bei der Um- setzung zu beteiligen? Initiator (Wer macht den ersten Schritt?) Ggf. weitere Hin- weise Bewusstsein für die Lebenssitua- tion von Men- schen mit Hör- behinderungen schaffen Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere Pres- seartikel Informationsangebote zur Lebenssituation hörbehinderter Menschen, auch für be- stimmte Zielgruppen, z.B. MitarbeiterInnen von Beratungsstellen, Pflegekräfte, ge- setzliche Betreuer Insbesondere Vereine und Be- ratungsstellen VHS und andere Weiter- bildungseinrichtungen in Koope- ration mit den Beratungsstellen und Vereinen fortlaufend Ausbau der An- gebote zum Er- lernen der Ge- bärdensprache und der laut- sprachbegleiten- den Gebärden Ermittlung des Bedarfs für spezielle Kurse Spezielle Kursangebote für bestimmte Zielgruppen, z.B. SozialarbeiterInnen, Personal im medizinischen Bereich, z.B. in Kliniken, MitarbeiterInnen von Pflege- diensten) Gebärdensprachstammtische bei gehörlo- sen und hörenden Menschen besser be- kanntmachen Beratungsstellen für hörbehin- derte Menschen, Vereine VHS und andere Weiter- bildungseinrichtungen, manu- vista, Beratungsstellen für hör- behinderte Menschen, Kursleiter für Gebärdensprache VHS, Kursleiter für Gebärden- sprache, Gehörlosenverein Gehörlosenverein, VHS, Beratungsstellen für hörbehinderte Menschen VHS Gehörlosenverein Bei der VHS ist ein Angebot für MitarbeiterInnen der Stadt Münster und anderer Be- hörden in Planung 2 Kommunikation im öffentlichen Raum/Kommunikation von Behörden und anderen öffentlichen Stellen mit hörbehinderten Menschen Ziele Maßnahmen/Aktivitäten Welche Stellen sind bei der Um- setzung zu beteiligen? Initiator (Wer macht den ersten Schritt?) Ggf. weitere Hin- weise Verbesserung der Kommunika- tionsmöglichkei- ten mit der Stadtverwaltung Münster Anschaffung einer transportablen FM- Anlage und Ausstattung der städtischen Sitzungsräume mit einer Ringschleife (ins- besondere Sitzungsräume, die von der Kommission zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen und ihren Arbeitsgruppen genutzt werden) Ausstattung publikumsintensiver Bereiche mit einer FM-Anlage oder Ringschleife (Standesamt, Amt für Bürgerangelegen- heiten) Information aller städtischen MitarbeiterIn- nen über die gesetzlichen Grundlagen (insbesondere BGG NRW) zur Verwen- dung der Gebärdensprache und anderer Kommunikationsformen Verwendung einfacher Sprache in städti- schen Schreiben, insbesondere bei Schreiben an die Vereine hörbehinderter Menschen Prüfung, ob und ggf. welche Informationen in visualisierter Form/mit Gebärdenspra- che zur Verfügung gestellt werden können (nach vorhergehender Bedarfsermittlung) Fachämter der Stadt Münster Fachämter der Stadt Münster Koordinierungsstelle für Behin- dertenfragen Fachämter der Stadt Münster Fachämter der Stadt Münster, Vereine der hörbehinderten Menschen Koordinierungsstelle für Behindertenfragen Koordinierungsstelle für Behindertenfragen Koordinierungsstelle für Behindertenfragen Koordinierungsstelle für Behindertenfragen, Ver- eine der hörbehinderten Menschen Alle städtischen Ämter wurden 2004 über die Vorgaben des BGG NRW infor- miert. Eine weitere gezielte Infor- mation zur Ver- wendung der Ge- bärdensprache und anderer Kommunikations- formen ist in Vor- bereitung. 3 Information hör- behinderter Menschen über die Regelungen zur Übernahme der Kosten für den Einsatz von Gebärden- sprachdolmet- scherInnen und anderen Kom- munikationsfor- men bei ver- schiedenen Be- hörden Erstellung eines Faltblattes in einfacher Sprache Beratungsstellen für hörbehin- derte Menschen, Koordinie- rungsstelle für Behindertenfra- gen, verschiedene Behörden Beratungsstelle der Pa- ritätischen Sozialdienste Münsterland gGmbH Berücksichtigung der Belange hör- behinderter Menschen im Bahnhof Gespräch mit dem Bahnhofsmanager Münster mit dem Ziel, auf die besonderen Bedarfe hörbehinderter Menschen hinzu- weisen (z. B. eine schriftliche Information über Änderungen der Abfahrtszeiten von Zügen, Infoschalter für hörbehinderte Menschen usw.) Vereine der hörbehinderten Menschen, Beratungsstellen für hörbehinderte Menschen, Ar- beitsgruppe Stadtplanung und Verkehr der KIB Verein der Hörbehin- derten Berücksichtigung der Belange schwerhöriger Menschen bei der Gestaltung öffentlicher Te- lefonzellen Gespräch mit der Telekom mit dem Ziel, über die Schwierigkeiten schwerhöriger Menschen mit den offenen öffentlichen Telefonzellen zu informieren und zu errei- chen, dass insbesondere an zentralen Stellen auch geschlossene Modelle zur Verfügung stehen Verein der Hörbehinderten, Be- ratungsstellen für hörbehinderte Menschen, Arbeitsgruppe Stadt- planung und Verkehr der KIB Verein der Hörbehin- derten 4 Freizeit, Kultur, Weiterbildung Ziele Maßnahmen/Aktivitäten Welche Stellen sind bei der Um- setzung zu beteiligen? Initiator (Wer macht den ersten Schritt?) Ggf. weitre Hin- weise Verbesserung der Teilnahme- möglichkeiten hörbehinderter Menschen an bestehenden kulturellen und Weiterbildungs- angeboten Information schwerhöriger Menschen über vorhandene technische Aus- stattungen in öffentlichen Ge- bäuden Information von Anbietern, z.B. Weiterbil- dungseinrichtungen, Museen über die ver- schiedenen Kommunikationsformen und die Möglichkeiten des Einsatzes mit dem Ziel, dass mehr Veranstaltungen mit Ge- bärdensprachdolmetscher und Technik für hörbehinderte Menschen angeboten wer- den Aufbau eines Info-Netzwerkes, damit In- formationen zu Veranstaltungen mit Dol- metschern/Technik für hörbehinderte Menschen rechtzeitig an die Vereine der hörbehinderten Menschen sowie an deren Mitglieder weitergegeben werden können (u.a. Information über bestehende Veran- staltungskalender und mailing-Listen) Öffnung der Kommunikationsforen für schwerhörige Menschen Erhebung der bestehenden technischen Ausstattung für hörbehinderte Menschen in öffentlichen Einrichtungen in Münster: Ziel ist es, eine „Bestandsliste“ zusam- menzustellen, so dass schwerhörige Men- schen sich informieren können, in welchen Einrichtungen Möglichkeiten bestehen. Vereine, Beratungsstellen, Koor- dinierungsstelle für Behinderten- fragen, Münster Marketing, Amt für Schule und Weiterbildung, Arbeitskreis der Weiterbildungs- einrichtungen, Arbeitskreis Mu- seen in Münster Beratungsstellen für hörbehin- derte Menschen und Vereine, Koordinierungsstelle für Behin- dertenfragen VHS, LWL, Beratungsstellen für hörbehinderte Menschen, Verein der Hörbehinderten Verein der Hörbehinderten, Beratungsstelle der Paritätischen Sozialdienste Münsterland gGmbH, Koordinierungsstelle für Behindertenfragen Koordinierungsstelle für Behindertenfragen beide Beratungsstellen für hörbehinderte Men- schen Beratungsstelle der Pa- ritätischen Sozialdienste Münsterland gGmbH Wichtig ist, dass alle Vereine und Gruppen zu Ver- anstaltungen ein- geladen werden. Die Erhebung ist bereits in Planung. Sie soll mit einer Information über die verschiedenen technischen Mög- lichkeiten verbun- den werden. 5 Verbesserung der technischen Ausstattung für schwerbehin- derte Menschen in den Museen und bei anderen touristischen Angeboten Verbesserung der Möglichkei- ten des Kinobe- suchs für hörbe- hinderte Men- schen Gebärden- sprachdolmet- scher bei Veran- staltungen, für die es ein Inte- resse vieler ge- hörloser Men- schen gibt Organisation einer FM-Anlage für die Mu- seen und für Stadtführungen, z.B. An- schaffung einer transportablen Anlage, die ausgeliehen werden kann Schaffung eines regelmäßigen Angebotes von Kinofilmen mit Untertiteln Ermittlung des Bedarfs an Gebärden- sprachdolmetschern für bestimmte Veran- staltungen innerhalb des Gehörlosenver- eins Einsatz eines Gebärdensprachdolmet- schers beim Weihnachtsstück der Städti- schen Bühnen Arbeitskreis der Museen in Münster, Anbieter von Stadtfüh- rungen, Münster Marketing, Ver- ein der Hörbehinderten Münstersche Filmtheaterbetrie- be, Cinema, Verein der Hörbe- hinderten, Arbeitsgruppe Freizeit, Sport, Kultur und Weiterbildung der KIB Gehörlosenverein mit Unterstüt- zung der Beratungsstelle der Paritätischen Sozialdienste Münsterland gGmbH Städtische Bühnen, Gehörlosen- verein Verein der Hörbehin- derten Verein der Hörbehin- derten Gehörlosenverein Gehörlosenverein Diese Veranstal- tung wurde bereits während der Ge- spräche des Run- den Tisches kon- kret benannt. 6 Technik für hör- behinderte Men- schen/ Schriftdolmet- scherInnen bei Veranstaltungen, für die es ein Interesse vieler hörbehinderter Menschen gibt Ermittlung des Bedarfs für bestimmte Ver- anstaltungen innerhalb des Vereins der Hörbehinderten Verein der Hörbehinderten mit Unterstützung der Beratungs- stelle der Paritätischen Sozial- dienste Münsterland gGmbH Verein der Hörbehin- derten Politische Beteiligung Ziele Maßnahmen/Aktivitäten Welche Stellen sind bei der Um- setzung zu beteiligen? Initiator (Wer macht den ersten Schritt?) Ggf. weitere Hin- weise Teilnahmemög- lichkeit an Sit- zungen der Kommission zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen und ihren Ar- beitsgruppen verbessern Anschaffung einer transportablen FM- Anlage bzw. Ausstattung der städtischen Sitzungsräume mit einer Ringschleife, ins- besondere Sitzungsräume, die von der Kommission zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen und ihren Arbeitsgruppen genutzt werden Amt des Rates und des Ober- bürgermeisters, Amt für Gebäu- demanagement, Koordinierungs- stelle für Behindertenfragen, Verein der Hörbehinderten Koordinierungsstelle für Behindertenfragen Die Anschaffung einer transportab- len FM-Anlage wird zurzeit ge- prüft. Teilnahmemög- lichkeit an Ver- anstaltungen der Parteien verbes- sern Information der Parteien über die Anforde- rungen an Veranstaltungen (Technik für hörbehinderte Menschen, Gebärden- sprachdolmetscher) Parteien, Vereine der hörbehin- derten Menschen, Beratungs- stellen für hörbehinderte Men- schen Verein der Hörbehin- derten und Gehörlosen- verein 7 Medizinische/therapeutische/psychosoziale Versorgung Ziele Maßnahmen/Aktivitäten Welche Stellen sind bei der Um- setzung zu beteiligen? Initiator (Wer macht den ersten Schritt?) Ggf. weitere Hin- weise Öffnung psy- chologischer Beratungsange- bote für gehörlo- se Menschen Gewinnung von PsychologInnen in Müns- ter für die Arbeit mit gehörlosen Menschen Beratungsstellen für hörbehin- derte Menschen, Gebärden- sprachdolmetscherInnen manuvista Frau Hummert, manuvista, hat bereits Kontakt zu Therapeuten auf- genommen. Entstehung eines adäquaten An- gebotes für ge- hörlose Men- schen, die eine rechtliche Betreuung benö- tigen Information der Betreuungsstelle der Stadt Münster über den Bedarf und Planung geeigneter Maßnahmen (z.B. Werbung für das Erlernen von Gebärdensprache im Kreis der gesetzlichen Betreuer, Gewin- nung von KursteilnehmerInnen der DGS- Kurse für gesetzliche Betreuungen) Betreuungsstelle der Stadt Münster und Betreuungsvereine, Koordinierungsstelle für Behin- dertenfragen, Beratungsstellen, Freiwilligenagentur Koordinierungsstelle für Behindertenfragen Verbesserung der Früherken- nung von Hörbe- hinderungen Entwicklung eines Informationsangebotes Klinik für Phoniatrie und Pädau- diologie der Uniklinik Münster, Beratungsstelle für Entwick- lungsfragen im Kindes- und Ju- gendalter, Beratungsstellen für hörbehinderte Menschen Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie der Uni Münster Verbesserung der schulärzt- lichen Versor- gung Dieses Thema konnte im Arbeitskreis nicht abschließend geklärt werden und ist in Kooperation mit weiteren Beteiligten auf- zugreifen. LWL, Gesundheitsamt der Stadt Münster, Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie der Uni Münster 8 Seelsorge Ziele Maßnahmen/Aktivitäten Welche Stellen sind bei der Um- setzung zu beteiligen? Initiator (Wer macht den ersten Schritt?) Ggf. weitere Hin- weise Teilnahmemög- lichkeit schwer- höriger Men- schen an kirchli- chen Angeboten verbessern Information der Pfarrgemeinden über Möglichkeiten der technischen Ausstattung für hörbehinderte Menschen Erhebung der bereits vorhandenen techni- schen Ausstattung in Kirchen im Rahmen der Erhebung (vgl. S. 4) Pfarrgemeinden, Gehörlosen- seelsorge, Verein der Hörbehin- derten, Beratungsstellen Beratungsstelle des Caritasverbandes 9 Notsituationen Ziele Maßnahmen/Aktivitäten Welche Stellen sind bei der Um- setzung zu beteiligen? Initiator (Wer macht den ersten Schritt?) Ggf. weitere Hin- weise Verbesserung der Unterstüt- zungsangebote für gehörlose und schwerhöri- ge Menschen in Notsituationen Sensibilisierung der Polizei für die Belange gehörloser und schwerhöriger Menschen, insbesondere Information über die Anfor- derungen an die Kommunikation Entwicklung eines Konzeptes, wie in Not- situationen Gebärdensprachdolmet- scherInnen erreicht werden können (z.B. von der Polizei, beim Arzt). Im Rahmen der Konzepterstellung sind zunächst Art und Häufigkeit der Notsituationen einzu- schätzen. Sensibilisierung für die Ausstattung von Feuermeldern in öffentlichen Gebäuden und Warenhäusern mit einem Lichtsignal Durchführung eines Erste-Hilfe-Kurses mit Übersetzung in Gebärdensprache Polizei, Krisennotdienst, Bera- tungsstellen für gehörlose Men- schen, Gehörlosenverein, Verein der Hörbehinderten Polizei, Krisennotdienst, Bera- tungsstellen für gehörlose Men- schen, Koordinierungsstelle für Behindertenfragen, Gehörlosen- verein, Gebärdensprachdolmet- scherInnen Bauordnungsamt der Stadt Münster, Vereine der hörbehin- derten Menschen, Arbeitsgruppe Stadtplanung und Verkehr der KIB Anbieter von Erste-Hilfe-Kursen Beratungsstelle der Pa- ritätischen Sozialdienste Münsterland gGmbH Beratungsstelle der Pa- ritätischen Sozialdienste Münsterland gGmbH Arbeitsgruppe Stadtpla- nung und Verkehr der KIB Beratungsstellen für hörbehinderte Menschen 10 Angebote für Menschen mit einer geistigen Behinderung und einer Hörbehinderung Ziele Maßnahmen/Aktivitäten Welche Stellen sind bei der Um- setzung zu beteiligen? Initiator (Wer macht den ersten Schritt?) Ggf. weitere Hin- weise Verbesserung der Gebärden- sprachkompe- tenz der betrof- fenen Menschen als auch der Mit- arbeiter Spezielle Gebärdensprachkurse für diese Personengruppe Anbieter von DGS-Kursen, Westfalenfleiß gGmbH Westfalenfleiß gGmbH Möglichkeit, ge- setzliche Betreu- er einzusetzen, die Gebärden- sprache können Siehe 2. Maßnahme S. 7 Schaffung von mehr Freizeitan- geboten Bessere Information der Betroffenen über bestehende Angebote Spezielle Angebote zu konkret bekannten Bedarfen, z.B. Radfahrkurs, entwickeln Aufbau einer Freizeitgruppe für diesen Personenkreis Angebote externer Anbieter in der Wohn- gruppe Westfalenfleiß gGmbH, Bera- tungsstellen, Weiterbildungsein- richtungen, Gehörlosenverein, Gehörlosensportverein Westfalenfleiß gGmbH und Beratungsstelle des Caritasverbandes 11 SeniorInnen mit Hörbehinderungen Ziele Maßnahmen/Aktivitäten Welche Stellen sind bei der Um- setzung zu beteiligen? Initiator (Wer macht den ersten Schritt?) Ggf. weitere Hin- weise Verbesserung der ambulanten und stationären Versorgung Information der Heimleitungen über die Angebote für hörbehinderte Menschen in Münster, insbesondere über die Möglich- keiten der Beratung durch die Hörbehin- dertenberatungsstellen, u.a. zur Technik für schwerhörige Menschen Feststellung des Bedarfes für ein speziel- les stationäres Angebot für gehörlose Menschen (z.B. Gruppe in einer Pflegeein- richtung) Gebärdensprachkompetenz von Pflege- diensten aufbauen - (Gebärdensprachkur- se - vgl. S. 1) Einsatz von TeilnehmerInnen der Gebär- densprachkurse im Rahmen von ehren- amtlichen Besuchsdiensten für SeniorIn- nen: Kooperation Dozenten und Gehörlo- sen-Senioren-Club, ggf. auch über Freiwilligenagentur Ehren- amtliche im Rahmen der Beratung anre- gen, Gebärdensprache zu lernen Beratungsstellen, Heime, Heim- aufsicht Beratungsstellen, Gehörlosen- verein Freiwilligenagentur, Gebärden- sprachdozenten, Beratungs- stellen beide Beratungsstellen beide Beratungsstellen beide Beratungsstellen Die Heimaufsicht hat im April 2005 bereits alle Heim- leitungen in Münster über die Beratungsmög- lichkeiten der Be- ratungsstellen für hörbehinderte Menschen infor- miert. Der Deutsche Schwerhörigen- bund - Ortsverein Essen - führt zur- zeit das vom Land NRW geför- derte „Projekt Seniorenberatung NRW“ durch. Ziel ist der Aufbau von Beratungsstellen für schwerhörige SeniorInnen. 12 Frauen und Mädchen mit Hörbehinderungen Ziele Maßnahmen/Aktivitäten Welche Stellen sind bei der Um- setzung zu beteiligen? Initiator (Wer macht den ersten Schritt?) Ggf. weitere Hin- weise Verbesserung des Schutzes vor Gewalt und der Hilfen für von Gewalt betroffe- ne Frauen Weiterführung der Angebote Selbstvertei- digung/Selbstbehauptung Informationsveranstaltung zu sexueller Gewalt und zum Gewaltschutzgesetz für gehörlose Frauen im Rahmen eines Kommunikationsforums (Kofo) Berücksichtigung der Belange hörbehin- derter Frauen im Rahmen der Handlungs- empfehlungen zur gesundheitlichen Ver- sorgung bei häuslicher Gewalt, die ein Arbeitskreis der Gesundheitskonferenz zurzeit erarbeitet Beratungsstellen, VHS, Gesund- heitshaus, Koordinierungsstelle für Behindertenfragen Beratungsstellen, Vereine, VHS Arbeitskreis Gesundheitliche Versorgung bei häuslicher Ge- walt, Koordinierungsstelle für Behindertenfragen Beratungsstelle der Pa- ritätischen Sozialdienste Münsterland gGmbH Beratungsstelle der Pa- ritätischen Sozialdienste Münsterland gGmbH Koordinierungsstelle für Behindertenfragen Das Kofo ist für den Herbst 2005 geplant. Die Handlungs- empfehlungen werden zurzeit erarbeitet. Berücksichtigung der besonderen Bedarfe hörbe- hinderter Mäd- chen Aufbau eines Angebotes für hörbehinderte Mädchen Beratungsstellen für hörbehin- derte Menschen, Schulen, Amt für Kinder, Jugendliche und Fa- milien, Frauenbüro der Stadt Münster Beratungsstelle der Pa- ritätischen Sozialdienste Münsterland gGmbH 13 MigrantInnen mit Hörbehinderungen Ziele Maßnahmen/Aktivitäten Welche Stellen sind bei der Um- setzung zu beteiligen? Initiator (Wer macht den ersten Schritt?) Ggf. weitere Hin- weise Berücksichtigung der speziellen Belange von MigrantInnen mit Hörbehinderun- gen Ermittlung, welche speziellen Bedarfe die in Münster lebenden MigrantInnen mit Hörbehinderungen haben Beratungsstellen für hörbehin- derte Menschen, Vereine Beratungsstelle der Pa- ritätischen Sozialdienste Münsterland gGmbH
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (23)
- Josefstraße 2
- Münsterstraße 42
- Echelmeyerstraße 1
- Mondstraße 199
- Ludgeriplatz 4
- Bröderichweg 41
- Hafenweg 6
- Am Wigbold 6
- Am Schlossgarten 18
- Warendorfer Straße 21
- Von-Steuben-Straße 10
- Diepenbrockstraße 28
- Westfalenstraße 197
- Kardinal-von-Galen-Ring 10
- Brockmannstraße 146
- Hoher Heckenweg 92
- Zumsandestraße 20
- Weseler Straße
- Aegidiimarkt 3
- Norderneyweg 14
- Osterstraße 28
- Nevinghoff 20
- Stehrweg 26
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0505/2005
- Typ
- Vorlage
- Datum
- 03.06.2005
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37