Beantwortung einer Anfrage der CDU-Fraktion zum 23. Statusbericht zum Ausbau der Kindertagesbetreuung in Köln
Beantwortung einer Anfrage (BV) 0864/2026 vom 27.03.2026
Stand: Am 27.04.2026 in der Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Beantwortung einer Anfrage (BV)
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Dezernat, Dienststelle IV/IV/2 Vorlagen-Nummer 0864/2026 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 27.04.2026 Beantwortung einer Anfrage der CDU-Fraktion zum 23. Statusbericht zum Ausbau der Kindertagesbetreuung in Köln Die CDU-Fraktion nimmt Bezug auf die im 23. Statusbericht dargestellte Versorgungssituation in den Stadtteilen Raderthal und Immendorf und bittet um eine Einordnung der dort ausgewie- senen Kinderzahlen sowie der langfristigen Ausbauplanung. Antwort der Verwaltung Zu Frage 1: Die Ausbauplanung der Kindertagesbetreuung ist grundsätzlich langfristig angelegt und orien- tiert sich an der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung bis zum Jahr 2035. Die zugrunde liegenden Planungen berücksichtigen damit nicht kurzfristige Schwankungen, sondern basie- ren auf belastbaren, kleinräumigen Prognosedaten und langfristigen Entwicklungstrends. Vor diesem Hintergrund sind einzelne Abweichungen bei den Kinderzahlen auf Stadtteilebene – wie im vorliegenden Fall – als temporäre, kleinräumige Schwankungen zu bewerten. Die ge- planten Maßnahmen im Ausbau der Kindertagesbetreuung sind bereits auf die erwartete de- mografische Entwicklung ausgerichtet und entsprechend dimensioniert. Die Verwaltung überprüft die tatsächliche Entwicklung der Kinderzahlen fortlaufend und gleicht diese regelmäßig mit den bestehenden Planungen ab. So wird sichergestellt, dass bei Bedarf nachgesteuert werden kann, ohne die langfristige Planungslogik aus dem Blick zu ver- lieren. Ein isolierter zusätzlicher Ausbaubedarf ergibt sich aus der dargestellten Entwicklung derzeit nicht. Zu Frage 2: Der Stadtteil Immendorf ist im Rahmen der Jugendhilfeplanung Teil eines Planungsclusters gemeinsam mit den Stadtteilen Rondorf, Godorf und Meschenich. Die Versorgung mit Betreu- ungsplätzen wird daher nicht isoliert für einzelne Stadtteile betrachtet, sondern im Sinne einer gegenseitig ergänzenden und ausgleichenden Versorgungsstruktur innerhalb des gesamten Planungsclusters bewertet. Auf Grundlage der aktuellen Ausbauplanung ist davon auszugehen, dass im gesamten Pla- nungscluster bis zum Jahr 2035 eine bedarfsgerechte Versorgung mit Betreuungsplätzen si- chergestellt werden kann. Hierbei sind sowohl die prognostizierte Bevölkerungsentwicklung als auch die geplanten Ausbaumaßnahmen berücksichtigt. In diese Planung sind bereits kon- 2 krete Maßnahmen einbezogen, insbesondere die geplante Errichtung einer neuen Kinderta- geseinrichtung im Bereich Wichertstraße sowie die Erweiterung der bestehenden Kinderta- geseinrichtung am Godorfer Kirchweg. Diese Maßnahmen tragen maßgeblich dazu bei, die Versorgungssituation im gesamten Planungsraum nachhaltig zu stabilisieren und bedarfsge- recht auszurichten. Darüber hinaus wird die Jugendhilfeplanung bei neuen Wohnbauprojekten – beispielsweise im Bereich Giesdorfer Allee oder Berzdorfer Straße – frühzeitig in die jeweiligen Planungsverfah- ren eingebunden und bringt die erforderlichen Bedarfe an Betreuungsplätzen ein. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass zusätzliche Bedarfe, die aus neuen Wohnbauentwicklungen resultieren, frühzeitig berücksichtigt und in die weitere Ausbauplanung integriert werden.
Beratungsverlauf
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27.04.2026
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 7.1.7, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
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