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2023/0079

Feststellung des Jahresabschlusses 2018 des Eigenbetriebes Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

Magistratsvorlage 01.03.2023

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2743 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
08.03.2023 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat IV 
 
Amt: Eigenbetrieb  
Darmstädter Werkstätten   OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
II 519 
IV 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2023/0079 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
110 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses 2018 des Eigenbetriebes Darmstädter 
Werkstätten und Wohneinrichtungen  
 
Vorlage vom: 01.03.2023  
 
Beschlussvorschlag : 
1. Der Jahresabschluss 2018 und der Lagebericht des Eigenbetriebes werden mit dem 
Testat der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH öffentlich 
bekannt gemacht und zur Einsichtnahme ausgelegt.  
2. Der Jahresverlust 2018 des Eigenbetriebes Darmstädter Werkstätten und 
Wohneinrichtungen wird in Höhe von EUR 632.424,49 festgestellt.  
3. Der Jahresverlust wird auf neue Rechnung übertragen.  
4. Die Betriebsleitung wird für das Wirtschaftsjahr 2018 entlastet.  
 
Anlagen: 1. Beschluss der Betriebskommission vom 02. März 2023  
2. DEE00032676.1.1_Eigenbetrieb Darmstädter Werks_TestatJAP_2018

- 3 - 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 15.03.2023 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

Begründung zur Magistratsvorlage vom  02.03.2023  
 
 
Die Betriebskommission des Eigenbetriebes Darmstädter Werkstätten und 
Wohneinrichtungen (EDW) hat in der Sitzung vom 02.03.2023 den Bericht der 
Betriebsleitung zur Kenntnis genommen, den mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk 
des Wirtschaftsprüfungsinstitutes versehenen Jahresabschluss 2018 festgestellt und die 
Betriebsleitung entlastet.  
 
Die Betriebskommission empfiehlt dem Mag istrat die Kenntnisnahme und der 
Stadtverordnetenversammlung die Entlastung der Betriebsleitung für das Wirtschaftsjahr 
2018. 
 
Der EDW schließt das Wirtschaftsjahr mit einem Jahresverlust von 632.424,49 Euro. Der sich 
auch für die Folgejahre abzeichnende T rend von Jahresverlusten wurde durch den Abschluss 
neuer Kostensätze mit dem Kostenträger ab 2021 gebremst. Hinweise auf eine Umkehr des 
Trends werden sichtbar.  
 
 
 
Darmstadt, 02.03.2023  
 
 
Dezernat II      Dezernat IV 
 
 
 
 
Barbara Akdeniz      André Schellenb erg 
Bürgermeisterin      Stadtkämmerer

2023/0079

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Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
08.03.2023 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat IV 
 
Amt: Eigenbetrieb 
Darmstädter Werkstätten   OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2023/0079 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses 2018 des Eigenbetriebes Darmstädter 
Werkstätten und Wohneinrichtungen  
 
Vorlage vom: 01.03.2023  
 
Beschlussvorschlag : 
1. Der Jahresabschluss 2018 und der Lagebericht des Eigenbetriebes werden mit dem 
Testat der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH öffentlich 
bekannt gemacht und zur Einsichtnahme ausgelegt.  
2. Der Jahresverlust 2018 des Eigenbetriebes Darmstädter Werkstätten und 
Wohneinrichtungen wird in Höhe von EUR 632.424,49 festgestellt.  
3. Der Jahresverlust wird auf neue Rechnung übertragen.  
4. Die Betriebsleitung wird für das Wirtschafts jahr 2018 entlastet.  
 
Anlagen: 1. Beschluss der Betriebskommission vom 02. März 2023  
2. DEE00032676.1.1_Eigenbetrieb Darmstädter Werks_TestatJAP_2018

- 2 - 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  02.03.2023  
 
 
Die Betriebskommission des Eigenbetriebes Darmstädter Werkstätten und 
Wohneinrichtungen (EDW) hat in der Sitzung vom 02.03.2023 den Bericht der 
Betriebsleitung zur Kenntnis genommen, den mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk 
des Wirtschaftsprüfungsinstitutes versehenen Jahresabschluss 2018 festgestellt und die 
Betriebsleitung entlastet.  
 
Die Betriebskommission empfiehlt dem Magistr at die Kenntnisnahme und der 
Stadtverordnetenversammlung die Entlastung der Betriebsleitung für das Wirtschaftsjahr 
2018. 
 
Der EDW schließt das Wirtschaftsjahr mit einem Jahresverlust von 632.424,49 Euro. Der sich 
auch für die Folgejahre abzeichnende Trend  von Jahresverlusten wurde durch den Abschluss 
neuer Kostensät ze mit dem Kostenträger ab 2021  gebremst. Hinweise auf eine Umkehr des 
Trends werden sichtbar . 
 
 
 
Darmstadt, 02.03.2023  
 
 
Dezernat II      Dezernat IV 
 
 
 
 
Barbara Akdeniz      André Schellenberg  
Bürgermeisterin      Stadtkämmerer

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Testatsexemplar 
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
Darmstadt 
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 
und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis zum 
31. Dezember 2018 
 
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN 
ABSCHLUSSPRÜFERS

Inhaltsverzeichnis Seite
Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2018 1.......................................................................................
Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 1..............................
1.Bilanz zum 31. Dezember 2018 2..............................................................................................
2.Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2018 5...................................................
3.Anhang für das Wirtschaftsjahr 2018 7......................................................................................
   Entwicklung des Anlagevermögens 2018 19...........................................................................
Ermittlung des Arbeitsergebnisses gemäß § 12 WVO 23............................................................
Erfolgsübersicht nach Geschäftsbereichen 25............................................................................
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS 1....................................
M4GenPDF V2.20

Anlage I 
 
1 
 
 
E I G E N B E T R I E B  D A R M S T Ä D T E R  W E R K S T Ä T T E N  U N D  
W O H N E I N R I C H T U N G E N  D E R  W I S S E N S C H A F T S S T A D T  
D A R M S T A D T ,  D A R M S T A D T 
 
L A G E B E R I C H T  F Ü R  D A S  W I R T S C H A F T S J A H R  2 0 18  
Vorbemerkung 
Nach § 26 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) mit Verweis auf § 289 Abs. 2 HGB ist mit dem Jah-
resabschluss ein Lagebericht aufzustellen, der nach § 27 EigBGes der Betriebskommission vor-
zulegen ist. 
Gründung des Eigenbetriebs 
Mit Wirkung vom 01.01.2005 wurden die bisherigen Betriebszweige „Darmstädter Werkstätten 
für Behinderte“ und Wohneinrichtung „Kurt-Jahn-Anlage“ zu einem neu gegründeten Eigenbe-
trieb als Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt zusammengeführt.  
Nach § 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer Leistungsfähig-
keit die für ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen, sozialen, sportlichen und kulturellen 
Einrichtungen bereitzustellen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt kommt dieser Aufgabe durch 
den Betrieb der Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen nach. 
Zweck und Aufgabe 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfolgt mit den Geschäftsbereichen des Eigenbetriebs 
Werkstätten 
• Werkstatt für Menschen mit Behinderung im Schreberweg 2 sowie 
• Werkstatt für berufliche Rehabilitation im Heimstättenweg 99 
 
Wohneinrichtungen 
• Wohneinrichtung “Kurt-Jahn-Anlage“ sowie 
• Betreutes Wohnen 
 
ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke gemäß der Abgabenordnung. 
Der gesamte EDW ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. 
Umweltschutz und Nachhaltigkeit 
Der Eigenbetrieb leistet durch den Bezug von Ökostrom ebenso wie im Bereich der selbst her-
gestellten Produkte, z. B. die Teeverpackung ist umweltfreundlich und biologisch abbaubar, 
einen Beitrag zum aktiven Umweltschutz. 
Die Mitarbeiter*innen unterstützen mit der Benutzung des Jobtickets und Fahrrädern den CO2 
Ausstoß in der Stadt zu verringern. 
Die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind fester Bestandteil der pädagogischen Ar-
beit.

Anlage I 
 
2 
 
 
Ertragslage 
Der für das Wirtschaftsjahr 2018 geplante Jahresverlust von TEUR 571 wurde mit einem tat-
sächlichen Jahresverlust von TEUR 632 (davon Werkstätten TEUR -258 und Wohnungseinrich-
tungen von TEUR -374) überschritten.  
Soll-/Ist-Vergleich Wirtschaftsplan 2018 
  Wirtschaftsplan Gewinn- und Ver-
lustrechnung Abweichung 
  EUR EUR EUR 
Erträge       
Umsatzerlöse 952.000,00 1.171.992,95 219.992,95 
Sonstige betriebliche Erträge 8.991.083,00 8.847.809,00 -143.274,00 
Bestandsveränderungen 0,00 12.243,95 12.243,95 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 25.500,00 59.722,91 34.222,91 
Erträge aus Wertpapieren des Um-
laufvermögens 0,00 0,00 0,00 
Summe Erträge 9.968.583,00 10.091.768,81 123.185,81 
        
Aufwendungen       
Materialaufwand       
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und 
Betriebsstoffe und für bezogene Wa-
ren 
493.450,00 48.765,09 -444.684,91 
Aufwendungen f. bezogene Leistun-
gen 265.600,00 12.993,35 -252.606,65 
Personalaufwand       
Löhne und Gehälter 4.333.630,00 4.559.402,14 225.772,14 
Soziale Abgaben und Aufwendungen 
f. Altersversorgung und f. Unterstüt-
zung 
1.198.710,00 1.294.445,26 95.735,26 
Löhne für Menschen mit Behinde-
rung 3.335.000,00 3.386.977,58 51.977,58 
Übriger Personalaufwand 6.700,00 0,00 -6.700,00 
Abschreibungen auf immaterielle 
Vermögensgegenstände des Anlage-
vermögens und Sachanlagen 
304.705,00 267.021,41 -37.683,59 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 593.128,00 1.073.939,48 480.811,48 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.750,00 78.178,84 69.428,84 
Sonstige Steuern 0,00 2.470,15 2.470,15 
Summe Aufwendungen 10.539.673,00 10.724.193,30 184.520,30 
Jahresergebnis -571.090,00 -632.424,49 -61.334,49 
Bei der Planung erfolgte eine von der Gewinn- und Verlustrechnung abweichende Zuordnung 
der Konten zu den Aufwandsarten, die im Soll-Ist-Vergleich zu Verschiebungen insbesondere 
zwischen den Materialaufwendungen und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen führen.

Anlage I 
 
3 
 
 
Entwicklung des Geschäftsbereichs Werkstätten: 
 
  Werkstätten  Delta 
  2018  2017   
  EUR  EUR  EUR 
1 Erlöse aus Kostensätzen 5.941.048,54  5.890.945,36  50.103,18 
2 Umsatzerlöse 1.153.677,32  1.102.426,75  51.250,57 
3 Erhöhung (Vorjahr Verminderung) des Bestands an ferti-
gen Erzeugnissen 12.243,95  -8.101,59  20.345,54 
4 Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens   68.047,04  67.567,00  480,04 
5 Sonstige betriebliche Erträge 105.136,40  32.173,32  72.963,08 
6 Materialaufwand 61.379,89  67.383,04  -6.003,15 
7 Personalaufwand 6.586.557,10  6.210.313,09  376.244,01 
8 Abschreibung auf immaterielle Vermögensgegenstände 
und Sachanlagen 212.865,80  207.770,30  5.095,50 
9 Sonstige betriebliche Aufwendungen 665.244,76  649.821,16  15.423,60 
10 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 45.137,94  57.086,35  -11.948,41 
11 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 56.067,70  62.055,27  -5.987,57 
12 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -256.824,06  -55.245,67  -201.578,39 
13 Sonstige Steuern 1.858,25  9.839,65  -7.981,40 
14 Jahresverlust -258.682,31  -65.085,32  -193.596,99 
 
Die Werkstätten sind nach § 136 Abs. 1 SGB IX Einrichtungen zur Teilhabe und zur Eingliede-
rung in das Arbeitsleben, um den behinderten Menschen eine angemessene Berufliche Bildung 
und eine Beschäftigung zu einem ihrer Leistung angemessenen Arbeitsentgelt anzubieten. 
Der Geschäftsbereich Werkstätten hat das Berichtsjahr mit einem Jahresverlust von TEUR  259 
(Vorjahresverlust TEUR 65) abgeschlossen. Hier fließen einerseits pauschale Kostensatzerhö-
hungen ein, andererseits werden diese durch den höheren Personalaufwand aufgebraucht, und 
die übrigen Mehraufwendungen werden nicht durch entsprechende Umsatzerlöse aufgefangen. 
Die wesentlichen Veränderungen der Erträge und Aufwendungen zum Vorjahr werden nachfol-
gend erläutert. 
Die Kostenerstattungen durch den LWV haben sich leicht durch die Beschäftigung von 284 Per-
sonen (Vorjahr 279) erhöht. Die Finanzierung erfolgt hauptsächlich durch die Kostensätze der 
überörtlichen Sozialhilfeträger (Rentenversicherungen oder Agentur für Arbeit und LWV). Die 
Leistungen zur Eingliederung der Menschen mit Behinderungen und die Aufwendungen sind in 
verschiedenen Leistungsgesetzen geregelt und im Rahmenvertrag vereinbart. 
In den Jahren 2017 und 2018 waren in den Werkstätten folgende Plätze belegt: 
   
2018 2017   
31 24 Plätze im Eingangs- und Berufsbildungsbereich 
227 231 Plätze im Arbeitsbereich 
11 12 Plätze in der Tagesförderstätte 
15 12 Betriebsintegrierte Beschäftigung 
284 279 Werkstattbeschäftigte insgesamt

Anlage I 
 
4 
 
 
Die Leistungs- oder Kostensätze werden prospektiv gezahlt und betrugen für die Jahre 2017 
und 2018 in EUR: 
Hilfebedarfs - Tagesförderstätte Arbeitsbereich 
Gruppe 
(HBG) kalendertäglich kalendertäglich 
Darstellung 
in EUR 01.04.2018 2017 01.04.2018 2017 
HBG 1 31,29 31,29 24,97 24,97 
HBG 2 37,25 37,25 28,85 28,85 
HBG 3 56,98 56,98 41,79 41,79 
HBG 4 76,73 76,73 54,75 54,75 
HBG 5 90,54 90,54 63,81 63,81 
Die Umsatzerlöse im Arbeitsbereich lagen mit TEUR 1.154 über dem Vorjahresniveau. 
Die Umsatzerlöse entwickelten sich wie folgt: 
2015: TEUR 762 2016: TEUR 1.065 2017: TEUR 1.102 2018: TEUR 1.154 
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind mit TEUR 98 periodenfremde Erträge aus der Aus-
buchung verjährter Verbindlichkeiten enthalten. 
Die Personalaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 376 auf TEUR 6.587 
erhöht. 
Werkstätten 2017 2018 Veränderung 
    
Aufwendungen für Tarifbeschäftigte 3.181.730,45 3.466.975,05 285.244,60 
Aufwendungen für Werkstatt-be-
schäftigte 3.028.582,64 3.119.582,05 90.999,41 
    
 6.210.313,09 6.586.557,10 376.244,01 
Die Personalkostensteigerung resultiert aus der erhöhten Anzahl von Tarif- und Werkstattbe-
schäftigten (Klientinnen und Klienten) im EDW.. 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 15 auf 
TEUR 665 gestiegen. Der Anstieg resultiert aus der Preissteigerung der Energie- und Gebäude-
nebenkosten.

Anlage I 
 
5 
 
 
Entwicklung des Geschäftsbereichs Wohneinrichtungen 
 
 
   Wohnbereich  Delta 
   2018  2017   
   EUR  EUR  EUR 
1 Erlöse aus Kostensätzen  2.730.441,35  2.810.665,30  -80.223,95 
2 Umsatzerlöse  18.315,63  19.243,74  -928,11 
3 Erhöhung (Vorjahr Verminderung) des Bestands an 
fertigen Erzeugnissen 
 0,00  0,00  0,00 
4 Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens    904,00  904,00  0,00 
5 Sonstige betriebliche Erträge  2.231,67  6.395,32  -4.163,65 
6 Materialaufwand  378,55  43,08  335,47 
7 Personalaufwand  2.654.267,88  2.495.598,21  158.669,67 
8 Abschreibung auf immaterielle Vermögensgegen-
stände und Sachanlagen 
 54.155,61  55.835,75  -1.680,14 
9 Sonstige betriebliche Aufwendungen  408.694,72  431.176,46  -22.481,74 
10 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge  14.584,97  13.677,83  907,14 
11 Zinsen und ähnliche Aufwendungen  22.111,14  8.301,94  13.809,20 
12 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit  -373.130,28  -140.069,25  -233.061,03 
13 Sonstige Steuern  611,90  5.151,04  -4.539,14 
14 Jahresverlust  -373.742,18  -145.220,29  -228.521,89 
Die Wohneinrichtungen „Kurt-Jahn-Anlage“ und das Betreute Wohnen bieten Menschen mit 
überwiegend geistiger oder psychischer Behinderung die Möglichkeit, unter Anleitung von 
Fachpersonal aus unterschiedlichen Berufsgruppen ein weitgehend eigenständiges Leben zu 
führen.  
Im stationären Wohnbereich stehen 63 Plätze und im Betreuten Wohnen 25 Plätzen für Men-
schen mit geistiger Behinderung zur Verfügung, die ihren Privatbereich selbst gestalten und 
weitgehend nach eigenen Vorstellungen leben. Ein Verbleib bis zum Lebensende ist vorgese-
hen. Hierbei handelt es sich um die vom Landeswohlfahrtsverband genehmigten Plätze. 
Im Jahr 2018 und in Vorjahren waren folgende Plätze belegt: 
 2018 2017 2016 
Wohneinrichtung 58 63 65 
Betreutes Wohnen 17 16 15 
Wohneinrichtung insgesamt: 75 79 80 
Der Bereich Wohneinrichtungen schloss im Berichtsjahr 2018 mit einem negativen Jahreser-
gebnis in Höhe von TEUR 374 (Vorjahr TEUR -145) ab. 
Die Erlöse aus Kostensätzen lagen mit TEUR 2.730 unter dem Vorjahresniveau (TEUR 2.811).  
Frei gewordene Wohnplätze in Doppelzimmern konnten nicht wieder belegt werden, da diese 
nicht mehr bedarfsgerecht sind.

Anlage I 
 
6 
 
 
Die Kostensätze entwickelten sich in den Jahren 2017 und 2018 wie folgt in EUR:  
Hilfebedarfs-    
Gruppe (HBG) 
Wohneinrichtung 
Wohnbereich             
kalendertäglich 
Wohneinrichtung           
Tagesstruktur                   
kalendertäglich 
Darstellung           
in EUR 2018 2017 2018 2017 
HBG 1 59,48 59,48 8,75 8,75 
HBG 2 67,68 67,68 12,50 12,50 
HBG 3 95,05 95,05 25,03 25,03 
HBG 4 122,40 122,40 37,52 37,52 
HBG 5 141,57 141,57 46,28 46,28 
Die Personalkosten sind zum Vorjahr (TEUR 2.496) um TEUR 159 auf TEUR 2.654 gestiegen. 
Wohneinrichtung 2017 2018 Veränderung 
    
Aufwendungen für Tarifbeschäftigte 2.212.143,34 2.386.872,35 174.729,01 
Aufwendungen für Werkstatt-be-
schäftigte 283.454,87 267.395,53 -16.059,34 
    
 2.495.598,21 2.654.267,88 158.669,67 
Die Zinsen für Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr (TEUR 8) um TEUR 14 auf TEUR 22 
angestiegen. Der Zinsanstieg resultiert aus den gestiegenen Zinsaufwendungen bei den Rück-
stellungen aufgrund des rückläufigen durchschnittlichen Marktzinssatzes. 
Vermögens- und Finanzlage  
Die Bilanzsumme des Eigenbetriebs ist um TEUR 142 auf TEUR 20.251 zurückgegangen.  
Auf der Aktivseite erhöhte sich das Anlagevermögen um TEUR 17 auf TEUR 10.931 durch die 
Investitionen (TEUR 284), denen Abgänge und planmäßige Abschreibungen (TEUR 267) gegen-
überstehen (siehe Anlagenspiegel).  
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind gegenüber dem Vorjahr um 
TEUR 5.398 gestiegen. Die Forderungen gegen die Wissenschaftsstadt Darmstadt sind auf 
TEUR 5.535 (Vorjahr TEUR 574) gestiegen. Es wurde an die Stadt eine kurzfristige Ausleihung 
im Rahmen des Cashpooling in Höhe von TEUR 5.500 geleistet. Die Forderungen gegen Eigen-
betriebe der Wissenschaftsstadt Darmstadt (TEUR 1.038) haben sich um TEUR 575 zum Vor-
jahr (TEUR 463) erhöht. Der Anstieg resultiert aus der Umgliederung von im Vorjahr durch Per-
sonalwechsel übertragenen Ansprüchen aus Pensions- und Beihilfeverpflichtungen, die in den 
Forderungen gegen die Wissenschaftsstadt Darmstadt ausgewiesen waren. Dagegen sind die 
Forderungen gegen Kostenträger nach SGB um TEUR 323 gesunken. Die Differenz zum Vorjahr 
resultiert aus Zahlungen von ausstehenden Rechnungen des Vorjahres. Die Forderungen aus 
Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 6 im Vergleich zum Vorjahr vermindert. Die 
Position der Wertpapiere hat sich im Berichtsjahr um TEUR 6 auf TEUR 238 zum Vorjahr 
(TEUR 244) verringert. 
Die flüssigen Mittel haben sich zum Vorjahr (TEUR 6.690) um TEUR 5.574 verringert auf 
TEUR 1.116. Die Minderung resultiert aus der kurzfristigen Ausleihung an die Wissenschafts-
stadt Darmstadt.

Anlage I 
 
7 
 
 
Die Passivseite hat sich wie folgt verändert: Das Eigenkapital vermindert sich um den Jahres-
verlust 2018 von TEUR 632 auf TEUR 15.359 (siehe Eigenkapitalspiegel im Anhang). 
Der Sonderposten für Investitionen verringerte sich durch planmäßige Auflösungen um 
TEUR 62 auf TEUR 1.268. 
Die Rückstellungen für Pensionen sind um TEUR 135 auf TEUR 1.867 gestiegen. Die sonstigen 
Rückstellungen sind um TEUR 329 höher als im Vorjahr, dies resultiert im Wesentlichen aus 
der Rückstellung für Überstunden (TEUR 301, Vorjahr TEUR 0). Ansonsten beinhaltet diese Po-
sition die Rückstellungen für Beihilfen, Urlaubsansprüche, Überstunden, sonstige Personalauf-
wendungen und die Abschlusskosten. Wir verweisen auf den Rückstellungsspiegel im Anhang.   
Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten sind um TEUR 15 zum Vorjahr gesunken.  
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 128, die Verbindlichkei-
ten gegenüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt und den Eigenbetrieben um TEUR 26 zum 
Vorjahr gesunken. Die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Darlehen des LWV sind 
durch planmäßige Tilgungen um TEUR 10 auf TEUR 134 zurückgegangen. Der Anstieg der üb-
rigen sonstigen Verbindlichkeiten betrifft im Wesentlichen noch abzuführende Lohnsteuer, ZVK-
Beiträge sowie Spendengelder. 
Erläuterung zu den wesentlichen Abweichungen der Erträge und den Aufwendungen 
Die wesentlichen Erträge im Jahr 2018 haben sich wie folgt entwickelt: 
 2018 2017 
   
 EUR EUR 
Erlöse aus Kostensätzen 8.671.490 8.701.610 
Umsatzerlöse 1.171.993 1.121.670 
Bestandsveränderung +/- 12.244 -8.102 
Sonstige betriebliche Erträge 107.368 38.569 
Die gesamten Erträge sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 109 gestiegen. Überwiegend re-
sultiert die Differenz aus den sonstigen betrieblichen Erträgen. 
Die wesentlichen Abweichungen bei den Aufwendungen sind wie folgt: 
 2018 2017 
   
 EUR EUR 
Materialaufwand 61.758 67.426 
Personalaufwand 9.240.825 8.705.911 
Abschreibungen 267.021 263.606 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.073.939 1.080.998 
Die gesamten Aufwendungen einschließlich Zinsaufwendungen und sonstigen Steuern sind ge-
genüber dem Vorjahr um TEUR 521 gestiegen, im Wesentlichen durch die um insgesamt 
TEUR 535 höheren Personalaufwendungen, die nachfolgend aufgezeigt werden.

Anlage I 
 
8 
 
 
Aufwendungen für Beamtenbezüge, Löhne und Gehälter 
 2018  2017 
 EUR  EUR 
Beamtenbezüge 140.104  155.008 
Löhne und Gehälter 4.419.298  4.038.736 
Löhne und Gehälter für Beschäftigte mit Behinde-
rungen 1.629.960  1.606.479 
 6.189.362  5.800.224 
Aufwendungen für soziale Abgaben, für die Altersvorsorge und für die Unterstützung  
 2018  2017 
 EUR  EUR 
AG- Anteil ges. Sozialversicherung 805.295  787.384 
Sozialaufwand für Beschäftigte mit Behinderungen 1.750.516  1.700.711 
Beamtenversorgungsbezüge 3.499  5.088 
Versorgungskassen 338.122  328.219 
Veränderung Pensionsrückstellung 78.917  18.784 
Veränderung Beihilferückstellung 30.648  24.084 
Beiträge zur Berufsgenossenschaft 15.986  15.454 
Aufwendungen für Unterstützung und Personalne-
benkosten 6.502  22.730 
Beihilfe an Versorgungsempfänger 21.978  3.233 
 3.051.463  2.905.687 
Die Personalkostensteigerung resultiert neben der erstmalig gebildeten Rückstellung für Über-
stunden (TEUR 301) aus Tariferhöhungen. 
Wesentliche Chancen und Risiken 
Aufgrund der gemeinnützigen Tätigkeit des Eigenbetriebs steht die kontinuierliche Erweiterung 
des Arbeitsangebots für Menschen mit Behinderung im Vordergrund sowie die Verbesserung 
deren Teilhabe am Arbeitsleben. Demnach wird auch zukünftig an einer Ausweitung des Ange-
bots von Geschäftsfeldern gearbeitet, um noch mehr Möglichkeiten für den Einsatz von Men-
schen mit Behinderung zu schaffen. 
Die wesentlichen Risiken betreffen nicht geplante Kostensteigerungen beim Bauvorhaben Pul-
verhäuserweg, die mögliche Nichtzertifizierung nach DIN 9001 und AZAV sowie der nicht kos-
tendeckende Betrieb des Eigenbetriebs. Weitere Risiken bestehen bei verschiedenen betriebli-
chen Abläufen. Den identifizierten Risiken sind Maßnahmen zugeordnet, um zum einen deren 
Eintritt und zum anderen deren mögliche Auswirkungen zu minimieren. 
Chancen bestehen in der organisatorischen Nähe des Eigenbetriebs zur Stadtverwaltung und 
Stadtwirtschaft. Hierdurch entstehen gute Möglichkeiten, die Umsetzung des Bundesteilhabe-
gesetzes und der UN-Behindertenrechtskonvention voranzutreiben und damit eine inklusive 
(Stadt-)Gesellschaft zu fördern und Teilhabe für Menschen mit Behinderungen zu verbessern.

Anlage I 
 
9 
 
 
Versicherungen 
Versicherung Versicherungssumme 
  Euro 
   
1. Haftpflichtversicherung inkl. Umwelthaftpflicht (Personen-, 
Sach- und Vermögens-Drittschäden) unbegrenzt 
   
2a. Eigenschadenversicherung 125.000,00 
2b. Für Vertrauenspersonen des Magistrats, Stadtverordnete,  
Ausschuss- und Betriebskommissionsmitglieder*innen   Zusätzlich 125.000,00 
   
3. Strafrechtsschutzversicherung (inkl. Dienstreise-Rechtsschutz 
und Verkehrsrechtschutz) 
 
2.000.000,00 
 
 
4. Sachversicherung "KRISTALL" (Feuer, Leitungswasser, Ein-
bruchdiebstahl Gebäude und Inhalt) 
ohne 
(jeweils aktueller  
Neuwert) 
Ausblick auf die folgenden Wirtschaftsjahre 
Für das Wirtschaftsjahr 2019 ist mit einem Jahresverlust in Höhe von 1.460 TEUR zu rechnen. 
Das Jahr 2020 schließt voraussichtlich mit einem Verlust in Höhe von gut 1.450 TEUR, das 
Wirtschaftsjahr 2021 wird mit einem Verlust in Höhe von rund 450 TEUR schließen. Die für das 
Wirtschaftsjahr 2022 geplante weitere Reduzierung des Verlustes wird durch eine Ausgaben-
steigerung aufgrund massiv steigender Energiepreise und steigender Personalkosten, Fachkräf-
temangel, belastet werden. Gleichzeitig ist mit einer Belastung der Auftragslage der Werkstät-
ten aufgrund der allgemeinen Wirtschaftslage zu rechnen. 
Als erste Maßnahme, diesen Trend zu stoppen, werden vom Landeswohlfahrtsverband für den 
Bereich der Besonderen Wohnform höhere Kostensätze für die Zeit ab dem 01.02.2021 ge-
zahlt. Einhergehen müssen aber auch strukturelle und inhaltliche Veränderungen in allen Berei-
chen des Eigenbetriebes. 
In beiden Werkstätten sind die Betreuungsplätze derzeit voll belegt. Es ist weiterhin mit stei-
gender Nachfrage vor allem von Menschen mit höherem Hilfebedarf zu rechnen. Dies erfordert 
künftig eine starke Flexibilisierung und Individualisierung der Angebote. 
Das erste Dezentralisierungsprojekt des Eigenbetriebes im Bereich der Besonderen Wohnform 
im Pulverhäuserweg 48 wurde im Juni 2021 eröffnet. Weiterhin ist eine vergleichbare Wohnein-
richtung auf dem Gebiet der „Lincolnsiedlung“ geplant und befindet sich seit 2022 in der Um-
setzung. Diese beiden Maßnahmen führen zu einer Neustrukturierung des gesamten Wohnbe-
reiches inkl. der Vermarktung der vorhandenen Gebäude und Grundstücksflächen. So ist für 
einen Teilbereich der Kurt-Jahn-Anlage ein Mietwohnungsneubau mit Flächen für die Nutzung 
durch den Eigenbetrieb geplant. 
Aktuell belegen die Besondere Wohnform überdurchschnittlich viele Bewohner*innen mit den 
Hilfebedarfsgruppen 1 bis 3. Um die daraus resultierenden finanziellen Einbußen zu reduzie-
ren, muss in den kommenden Jahren der Ausbau des Betreuten Wohnens mit gleichzeitiger

Anlage I 
 
10 
 
 
Neubelegung in der Besonderen Wohnform mit Menschen der Hilfebedarfsgruppen 3 bis 5 for-
ciert werden. 
Der Ausbruch Anfang 2020 der COVID 19 Pandemie führte von Mitte März 2020 bis Mitte Juni 
2020 zu einer völligen Schließung des Werkstattbereiches mit anschließendem Teilbetrieb in 
einem Schichtsystem. Gleichzeitig erfolgte in diesem Zeitraum eine Abschottung des Wohnbe-
reiches gemäß den gesetzlichen Vorgaben des Landes Hessen. Dies führte zu Einbußen bei den 
Umsatzerlösen sowie Kostensteigerungen im Wohnbereich (Einhaltung der Hygienestandards, 
erhöhter Personaleinsatz). Die Löhne der Beschäftigten wurden auf Grundlage der Finanzierung 
durch den Landeswohlfahrtsverband sowie der Lohnausgleichsrücklage (Ertragsschwankungs-
rücklage) weitergezahlt. Kündigungen wurden keine ausgesprochen. Bis heute gelten Schutz-
konzepte, um die Teilhabeangebote in vollem Umfang wieder bereitstellen zu können. Das Auf-
tragsniveau vor der Pandemie konnte noch nicht wieder erreicht werden. 
Der Landeswohlfahrtverband hat im Rahmen der Pandemie im Jahr 2020 zur Aufstockung der 
Ertragsschwankungsrücklage TEUR 60 zusätzlich ausgezahlt. Die pandemiebedingten Mehr-
kosten 2020 wurden beim Landeswohlfahrtsverband zur Erstattung angemeldet. Die Mehrkos-
ten der vorzunehmenden Testungen im Bereich Wohnen und Werkstatt werden ebenfalls im 
Rahmen der Bundesregelungen übernommen. Kurzarbeitergeld oder die „Novemberhilfen“ 
konnten nicht in Anspruch genommen werden. Der Betrieb wurde seit November 2020 in ei-
nem eigeschränkten Schichtbetrieb im Bereich der Werkstatt aufrechterhalten. Seit November 
2021 wird wieder im Vollbetrieb gearbeitet. Die Ertragseinbußen im Jahr 2020 lagen bei rund 
160.000 EUR, im Jahr 2021 bei 160.000 EUR. Durch die erstellten Hygienekonzepte in allen 
Bereichen des EDW kam es nur vereinzelt zu Corona Infektionen, die jedoch weder zur Quaran-
täneanordnung für die besondere Wohnform noch zu einer weiteren Schließung der Werkstät-
ten führten. 
Nur schwer einschätzen lassen sich aktuell die Auswirkungen durch die am 24. Februar 2022 
begonnene Invasion russischer Streitkräfte in der Ukraine. Als Reaktion auf diese Invasion wur-
den und werden weitreichende europäische und internationale Sanktionen gegen Russland, 
russische Unternehmen und russische Staatsbürger verhängt. Die Folgen des militärischen 
Konflikts und der bereits verhängten Sanktionsmaßnahmen sind derzeit bereits bei den Ener-
gie- und Materialkostensteigerungen spürbar. Allerdings sind wesentliche negative Auswirkun-
gen auf den Geschäftsverlauf derzeit nicht erkennbar; die weitere Entwicklung hängt maßgeb-
lich von der Wirkung der von der Bundesregierung und den Bundesländern beschlossenen 
Maßnahmen zur Begrenzung der Energiekosten ab. 
 
Darmstadt, den 27. Januar 2023 
 
 
 
 
Wolfram Cuntz 
Betriebsleiter

Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
M4PDFUtilities V1.10
1

Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
 Bilanz zum 31. Dezember 2018
AKTIVSEITE
31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Rechte und Werte 12.331,00 13.872,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte mit
Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 10.038.233,00 10.240.062,50
2. Maschinen und maschinelle Anlagen 171.434,00 178.406,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 158.414,96 183.658,22
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 550.135,02 297.258,81
10.918.216,98 10.899.385,53
10.930.547,98 10.913.257,53
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 50.017,73 40.446,89
2. Fertige Erzeugnisse 95.098,35 82.854,40
145.116,08 123.301,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 273.585,17 280.014,05
2. Forderungen gegen Kostenträger nach SGB 747.441,06 1.070.783,22
3. Forderungen gegen die Wissenschaftsstadt Darmstadt 5.535.207,35 573.827,17
4. Forderungen gegen Eigenbetriebe der Wissenschaftsstadt Darmstadt 1.038.007,62 463.381,62
5. Sonstige Vermögensgegenstände 227.265,62 35.861,18
7.821.506,82 2.423.867,24
III. Wertpapiere 237.767,81 243.548,11
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.116.256,46 6.689.720,70
9.320.647,17 9.480.437,34
20.251.195,15 20.393.694,87
Treuhandvermögen 74.278,64 79.067,48
2

PASSIVSEITE
31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Rücklagen
Allgemeine Rücklagen 15.588.731,42 15.581.616,56
III. Verlustvortrag -597.376,59 -379.956,12
IV. Jahresverlust -632.424,49 -210.305,61
15.358.930,34 15.991.354,83
B. Sonderposten für Investitionen 1.267.672,00 1.329.530,00
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.867.152,00 1.732.618,00
2. Sonstige Rückstellungen 767.507,22 438.993,69
2.634.659,22 2.171.611,69
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 249.255,55 264.517,18
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 55.589,20 183.778,46
3. Verbindlichkeiten gegenüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt 154.744,07 157.226,21
4. Verbindlichkeiten gegenüber Eigenbetrieben der Wissenschaftsstadt Darmstadt 7.236,26 30.901,42
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 18.219,55 2.787,65
6. Sonstige Verbindlichkeiten 504.616,57 261.488,11
davon aus Steuern EUR 42.222,99 (Vorjahr EUR 0)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 40.963,00 (Vorjahr EUR 0)
989.661,20 900.699,03
E. Passive Rechnungsabgrrenungsposten 272,39 499,32
20.251.195,15 20.393.694,87
Treuhandverbindlichkeit 74.278,64 79.067,48
3

Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohnungseinrichtungen 
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018
Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2018
2018 Vorjahr
EUR EUR
1. Erlöse aus Kostensätzen 8.671.489,89 8.701.610,66
2. Umsatzerlöse 1.171.992,95 1.121.670,49
3. Erhöhung (Vorjahr Minderung) des Bestands an fertigen Erzeugnissen 12.243,95 -8.101,59
4. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionen 68.951,04 68.471,00
5. Sonstige betriebliche Erträge 107.368,07 38.568,64
10.032.045,90 9.922.219,20
6. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 48.765,09 52.897,51
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 12.993,35 14.528,61
61.758,44 67.426,12
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.559.402,14 4.193.744,65
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und für Unterstützung 1.294.445,26 1.200.129,14
davon für Altersversorgung EUR 417.039,35 (Vorjahr EUR 460.481,66)
c) Aufwendungen für Werkstattbeschäftigte (Menschen mit Behinderung) 3.386.977,58 3.312.037,51
9.240.824,98 8.705.911,30
8. Abschreibung auf immaterierelle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 267.021,41 263.606,05
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.073.939,48 1.080.997,62
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 59.722,91 70.764,18
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 60.815,95
(Vorjahr EUR 52.280,98) 78.178,84 70.357,21
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -629.954,34 -195.314,92
13. Sonstige Steuern 2.470,15 14.990,69
14. Jahresverlust -632.424,49 -210.305,61
5

Anlage II 
7 
 
 
E I G E N B E T R I E B  D A R M S T Ä D T E R  W E R K S T Ä T T E N  U N D  
W O H N E I N R I C H T U N G E N  D E R  W I S S E N S C H A F T S S T A D T  
D A R M S T A D T ,  D A R M S T A D T 
 
A N H A N G  F Ü R  D A S  W I R T S C H A F T S J A H R  2 0 18  
 
A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 
Der Jahresabschluss des Eigenbetriebs Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen zum 
31. Dezember 2018 wird gemäß § 22 EigBGes nach den Vorschriften des Eigenbetriebsgesetzes 
(EigBGes) in Verbindung mit den Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften 
in den aktuellen Fassungen aufgestellt.  
Der Ansatz und die Bewertung der Aktiva und Passiva erfolgen nach den für alle Kaufleu te 
geltenden Grundsätzen der §§  238 bis 256a  HGB sowie den ergänzenden Vorschriften für 
Kapitalgesellschaften gemäß den §§  264 bis 288  HGB. Bei der Gliederung der Bilanz und der 
Gewinn- und Verlustrechnung wurden Formblätter für den Jahresabschluss der Eigenbetriebe 
beachtet, die durch eine Verordnung zum EigBGes Hessen bestimmt wurden.  Das 
Gliederungsschema de r Gewinn - und Verlustrechnung wurde gemäß §  24 Abs. 1 EigBGes um 
eine Anpassung der Postenbezeichnungen erweitert,  um die Erlöse aus Kostensätzen  zur 
Förderung der beruflichen Teilhabe von  Mitarbeiter*innen mit Behinderungen transparent 
darzustellen. 
Wirtschaftsjahr ist das Kalenderjahr. 
Soweit Berichtspflichten wahlweise in der Bilanz, der Gewinn - und Verlustrechnung oder im 
Anhang erfüllt werden können, wurden die Angaben weitestgehend in den Anhang aufgenommen. 
Der Eigenbetrieb  dient ausschließlich und u nmittelbar mildtätigen  Zwecken im Sinne der 
§§ 51 ff. AO und ist daher steuerbefreit. Einer Bilanzierung von latenten Steuern kommt daher 
keine Bedeutung zu. 
B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
Die Bilanzierungs - und Bewertungsmethoden sind ansonsten gegenüber dem Vorjahr 
unverändert geblieben. 
Bei der Bewertung der einzelnen Positionen werden die folgenden Grundsätze angewendet:  
1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen  sind mit Anschaff ungskosten 
(Rechnungspreise zuzüglich Nebenkosten abzüglich Skonti)  und, soweit abnutzbar, 
vermindert um die linearen planmäßigen Abschreibungen, mit wirtschaftlichen 
Nutzungsdauer zwischen drei und 50  Jahren, bewertet . Bei dauernder Wertminderung 
wird außerplanmäßig auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Bei einem 
Wegfall der Gründe werden erforderlichenfalls Zuschreibungen vorgenommen.  
Geringwertige Anlagegüter von EUR  250,00 (Vorjahr EUR  150,00) bis EUR  1.000,00 
werden in einem Sammelposten erfasst und über fünf Jahre linear abgeschrieben.

Anlage II 
8 
 
 
2. Die in den Vorräten enthaltenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten 
bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet. 
Die fertigen Erzeugnisse  sind zu Herstellungskosten bilanziert.  Die Herstellungskosten 
umfassen neben den Einzelkosten auch Material - und Fertigungsgemeinkosten  sowie 
planmäßige Abschreibungen. Gemeinkosten und Abschreibungen sind auf Basis der bei 
normaler Beschäftigung und unte r wirtschaftlichen Bedingungen anfallender Kosten 
ermittelt. Zinsen auf Fremdkapital und Verwaltungskosten werden nicht in die 
Herstellungskosten einbezogen. 
3. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, mit Ausnahme der Forderungen  
gegen die Wissens chaftsstadt Darmstadt und andere Eigenbetriebe der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt aus der Übernahme der Verpflichtungen für Pensionen und 
Beihilfen für Beamte, die mit dem Barwert bilanziert sind, werden mit dem Nennwert oder 
dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren 
Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet sind, werden angemessene 
Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.  
4. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit den Anschaffungskosten (Kaufpreis 
zuzüglich Kaufnebenkosten abzüglich Preisminderungen  (§ 253 Abs. 1 Satz 1 
i.V.m. § 255 Abs. 1 HGB)) bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert  
(§ 253 Abs. 4 HGB). 
5. Die Bewertung der Kassenbestände sowie der Guthaben  bei Kreditinstituten erfolgt zu 
Nominalwerten. 
6. Das Stammkapital wird zum Nennwert bilanziert. 
7. Erhaltene Investitionszuschüsse  werden nach §  23 Abs. 3 EigBGes in den Sonderposten 
für Investitionszuschüsse  eingestellt und ents prechend der betriebsgewöhnlichen 
Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände über die sonstigen 
betrieblichen Erträge aufgelöst. 
8. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen erfolgt mit dem 
Erfüllungsbetrag, der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt wurde. 
Die Ermittlung der Pensionsverpflichtung erfolgte nach dem 
versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der 
Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. 
Das Ruhegeld wird mit Ruhestandseintritt (zwischen dem 65. und dem 67. Lebensjahr) 
gemäß § 33 Abs. 1 und 3 HBG oder bei vorzeitiger Invalidität gezahlt. 
Die Berechnung erfolgte unter Annahme einer voraussichtlichen Dynamik der Bezüge der 
Aktiven von 2 % und einer voraussichtlichen Rentendynamik von 2 % und ohne die 
Berücksichtigung einer Fluktuationsrate. 
Die Abzinsung der Pensions verpflichtung erfolgte nach 253  Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal 
mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit 
von fünfzehn Jahren ergibt (Vereinfachungsregelung). Der Bewertung liegt der von der 
Deutschen Bundesbank verbindlich festgesetzte und veröffentlichte auf Basis des 10 -
Jahres-Durchschnittszins für Dezember 2018 von 3,21 % (Vorjahr 3,68 %) zugrunde. 
Bei einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurde keine Abzinsung vorgenommen. 
Der Eigenbetrieb hat für Pensionen un d ähnliche Verpflichtungen  TEUR 1.867 
zurückgestellt. Die Entwicklung der Pensionsrückstellung ist im Rückstellungsspiegel 
dargestellt. Der Zinsaufwand beträgt TEUR 56.

Anlage II 
9 
 
 
Der Unterschiedsbetrag zwischen der Verzinsung auf der Basis des 7 -Jahres-
Durchschnittszins und der Basis des 10 -Jahres-Durchschnittszins beträgt TEUR 289 
(Vorjahr TEUR 252). Der Betrag ist ausschüttungsgesperrt, sofern nicht ausreichend freie 
Rücklagen vorhanden sind. 
Bei der Ermittlung der Beihilferückstellung wurde ebenfalls das 
versicherungsmathematische Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Die 
voraussichtliche Dynamik der Kosten der Beihilfeleistungen wurde mit 2 % berücksichtigt. 
Die Fluktuationsrate wurde mit 0 % angenommen. 
Die Abzinsung der Beihilfeverpflichtung erfolgte nach 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit 
dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 
fünfzehn Jahren ergibt (Vereinfachungsregelung). Der Bewertung liegt der von der 
Deutschen Bundesbank verbindlich festgesetzte und veröffentlichte auf Basis  des 7 -
Jahres-Durchschnittszins für Dezember 2018 von 2,32 % (Vorjahr 2,8 %) zugrunde.  
9. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen 
Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer 
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). 
Bei den sonstigen Rückstellungen mit einer Rest laufzeit von mehr als einem Jahr werden 
künftige Preis - und Kostensteigerungen mitberücksichtigt und eine Abzinsung auf den 
Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der 
Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen M arktzinssätze der vergangenen 
sieben Wirtschaftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß 
Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekanntgegeben werden.  
10. Verbindlichkeiten werden mit ihrem  Erfüllungsbetrag bilanziert 
(§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). 
11. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag 
angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt 
darstellen. 
C. Erläuterungen zum Jahresabschluss 
I. Erläuterung der Bilanz 
Anlagevermögen 
Die Aufgliederung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen und ihre Entwicklung im  
Wirtschaftsjahr sind im Anlagenspiegel dargestellt, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist. 
Die Zugänge zu den Sachanlagen sind mit TEUR 284 zu beziffern. Die wesentlichen Zugänge 
sind die in den Geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau bilanzierten Planungs - und 
Abbruchkosten im Rahmen des Beginns des Neubaus der Wohneinrichtung im Pulverhäuserweg 
mit TEUR 253.

Anlage II 
10 
 
 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind überwiegend Forderungen an 
Firmenkunden für Dienstleistungen der Werkstattbeschäftigten im Arbeitsbereich enthalten. 
Die Ford erungen gegen Kostenträger betreffen im Wesentlichen die Erlöse aus Kostensätzen 
nach Bedarfsgruppen, Sozialversicherungsanteile Bund/Land und die Erstattung von 
Fahrtkosten. 
Die Forderungen an die Wissenschaftsstadt Darmstadt und anderen Eigenbetriebe beinhalten 
mit TEUR  1.040 (Vorjahr TEUR  981) Forderungen aus der Übernahme der Verpflichtung für 
Pensionen und Beihilfen für Beamt*innen, davon entfallen TEUR 8 (Vorjahr TEUR 8) auf die Stadt 
und TEUR  1.032 (Vorjahr TEUR 923) auf zwei Eigenbe triebe. Diese Forderungen haben eine 
Restlauzeit von mehr als einem Jahr und werden mit 6  % p.a. (Pensionen) bzw. 5,5  % p.a. 
(Beihilfen) verzinst. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr resultiert mit TEUR 58 ausschließlich 
aus der Aufzinsung. 
Des Weiteren hat der Eigenbetrieb eine Forderung gegenüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
durch eine kurzfristige Ausleihung  in Höhe von TEUR  5.500 und Forderungen aus Lieferungen 
und Leistungen in Höhe von TEUR 27. 
In den sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 227) sind überwiegend mit TEUR 215 (Vorjahr 
TEUR 31) debitorische Kreditoren enthalten. 
Wertpapiere 
Die Wertpapiere , im Bericht sjahr TEUR  238 (Vorjahr TEUR  244), betreffen einen Teil der 
kameralen Rücklagen der Wohneinrichtung, die in Form eines Investmentfonds angelegt sind. 
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 
Die liquiden Mittel beinhalten neben dem Kassenbestand von TEUR  7 (Vorjahr TEUR 8) das 
Guthaben bei der Sparkasse Darmstadt von TEUR 1.109 (Vorjahr TEUR 6.602). Im Vorjahr war 
hier noch das Tagesgeldkonto bei der VW-Bank enthalten, das aufgelöst wurde sowie die von der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt verwalteten kameralen Rücklagen von TEUR 79 die unverzinslich 
beim Kernhaushalt der Stadt verblieben waren. 
Eigenkapital 
Das Stammkapital des Eigenbetriebs beträgt TEUR 1.000. 
Das Eigenkapital verringert sich durch den Ja hresverlust in Höhe von TEUR  632 im Vergleich 
zum Vorjahr. 
Es wurde eine Umgliederun g in Höhe von TEUR  7 nach §  11 EigBGes (Einstellung des im 
Verlustvortrag enthaltenen Jahresgewinn 2013 in die Allgemeine Rücklage) durchgeführt. 
Dadurch erhöht sich die Position Verlustvortrag und die Position allgemeine Rücklage ist erhöht.

Anlage II 
11 
 
 
Die Entwicklung des Eigenkapitals im Berichtsjahr stellt sich wie folgt dar: 
 
  
Stand Umgliederung 
Verlustver- 
rechnung 
gem. §11(6) 
EigBGes für 
2013 
Jahresverlust Stand 
   01.01.2018 2018 2018 2018 31.12.2018 
  EUR EUR EUR EUR EUR 
Stammkapital 1.000.000,00 0,00 0,00 0,00 1.000.000,00 
Kapitalrücklagen           
Allgemeine Rücklage 11.651.061,07 0,00 7.114,86 0,00 11.658.175,93 
Entschuldungshilfe 17.324,44 0,00 0,00 0,00 17.324,44 
  11.668.385,51 0,00 7.114,86 0,00 11.675.500,37 
Zweckgebundene Rücklagen 3.913.231,05 0,00 0,00 0,00 3.913.231,05 
  15.581.616,56 0,00 7.114,86 0,00 15.588.731,42 
Verlustvortrag -379.956,12 -210.305,61 -7.114,86 0,00 -597.376,59 
Jahresverlust -210.305,61 210.305,61 0,00 -632.424,49 -632.424,49 
  15.991.354,83 0,00 0,00 -632.424,49 15.358.930,34 
Sonderposten für Investitionen 
Der Sonderposten für Investitionen beinhaltet Zuschüsse vom Land Hessen für Baumaßnahmen 
in den besonderen Wohnformen . Der Sonderposten von privaten Personen und Unternehmen 
besteht aus Spenden für Sportgeräte, die neu angeschafft wurden.  Alle Sonderposten werden 
über die Laufzeit der Anlagegüter abgeschrieben. 
 
 
Darstellung in 
Euro 
Stand                   
01.01.2018 
Zugang            
2018 
Umgliederung 
2018 
Abgang/ 
Auflösung 2018 
Stand 
31.12.2018 
SoPo vom Land 1.326.815,00 0,00 0,00 67.162,00 1.259.653,00 
SoPo priv. 
Unternehmen 2.715,00 7.093,04 0,00 1.789,04 8.019,00 
  1.329.530,00 7.093,04 0,00 68.951,04 1.267.672,00

Anlage II 
12 
 
 
Rückstellungen 
Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen 
 
Konto Bezeichnung Stand 
01.01.2018 
Verbrauch Auf-/ 
Abzinsung Auflösung  Zuführung Stand 
31.12.2018 
3700010 
Rü f. Pensionen und 
andere Verpfl. 1.732.618,00 12.348,00 55.617,04 0,00 91.264,96 1.867.152,00 
  Summe 1.732.618,00 12.348,00 55.617,04 0,00 91.264,96 1.867.152,00 
Personalrückstellungen           
3901000 Überstunden 0,00 0,00 0,00 0,00 300.686,50 300.686,50 
3902000 Urlaubsansprüche 82.710,16 82.710,16 0,00 0,00 43.698,85 43.698,85 
3904010 Beihilfen 224.091,00 0,00 5.198,91 0,00 30.648,09 259.938,00 
3909030 
sonst. Personal-
aufwendungen 105.510,19 87.663,95 0,00 0,00 90.539,13 108.385,37 
davon Lebensarbeitszeitkonto 17.883,41 37,17 0,00 0,00 0,00 17.846,24 
  
Leistungsentgelte 
2017 87.626,78 87.626,78 0,00 0,00 0,00 0,00 
  
Leistungsentgelte 
2018 0,00 0,00 0,00 0,00 90.539,13 90.539,13 
  Summe 412.311,35 170.374,11 5.198,91 0,00 465.572,57 712.708,72 
3990000 Rü für sonstige Auf-
wendungen (GBA) 0,00 0,00 0,00 0,00 14.830,50 14.830,50 
3994000/ 
3994100 
Rü für 
Abschlusskosten 26.682,34 14.017,01 0,00 3.197,33 30.500,00 39.968,00 
davon Abschluss 2016 8.682,34 5.485,01 0,00 3.197,33 0,00 0,00 
  Abschluss 2017 18.000,00 8.532,00 0,00 0,00 12.000,00 21.468,00 
  Abschluss 2018 0,00 0,00 0,00 0,00 18.500,00 18.500,00 
  Gesamtsumme 2.171.611,69 196.739,12 60.815,95 3.197,33 602.168,03 2.634.659,22

Anlage II 
13 
 
 
Verbindlichkeiten 
Die Verb indlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten ausschließlich Darlehen, die 
planmäßig getilgt werden.  
Die Verbindlichkeiten gegenüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt resultieren im Wesentlichen 
aus Verpflichtungen für Pensionen und Beihilfen durch Personalwechsel (TEUR  155). In den 
sonstigen Verbindlichkeiten sind Darlehen des LWV in Höhe von TEUR  134 (Vorjahr TEUR 144) 
und enthalten. 
Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten sind aus der nachfolgenden Tabelle ersichtlich, wobei die 
Zahlen in Klammern das Vorjahr betreffen: 
Darstellung in Euro Gesamtbetrag 
31.12.2018 
Restlaufzeit bis 
zu einem Jahr 
Restlaufzeit 
über einem 
Jahr 
Restlaufzeit mehr 
als fünf Jahre 
Verbindlichkeiten 
gegenüber 
Kreditinstituten 
249.255,55 
(264.517,18) 
45.679,66 
(30.171,38) 
203.575,89 
(234.345,80) 
73.076,75 
(106.851,79) 
Verbindlichkeiten aus 
Lieferungen und 
Leistungen 
55.589,20 
(183.778,46) 
55.589,20 
(183.778,46) 
0,00 
(0,00) 
0,00 
(0,00) 
Verbindlichkeiten 
gegenüber der 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 
154.744,07 
(157.226,21) 
8.637,29 
(11.119,45) 
146.106,78 
(146.106,76) 
0,00 
(146.106,76) 
Verbindlichkeiten 
gegenüber anderen 
Eigenbetrieben der 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 
7.236,26 
(30.901,42) 
7.236,26 
(30.901,42) 
0,00 
(0,00) 
0,00 
(0,00) 
Verbindlichkeiten 
gegenüber 
verbundenen 
Unternehmen 
18.219,55 
(2.787,65) 
18.219,55 
(2.787,65) 
0,00 
(0,00) 
0,00 
(0,00) 
Sonstige 
Verbindlichkeiten 
504.616,57 
(261.488,11) 
400.520,60 
(137.240,24) 
104.095,97 
(124.247,87) 
52.410,47 
(61.756,67) 
Summe 989.661,20 
(900.699,03) 
535.882,56 
(395.998,60) 
453.778,64 
(504.700,43) 
125.487,22 
(314.715,22) 
Treuhandvermögen und Treuhandverbindlichkeiten 
Das unter der Bilanz ausgewiesene  Treuhandvermögen von TEUR 74, dem in gleicher Höhe 
Treuhandverbindlichkeiten gegenüberstehen, besteht aus dem Taschen - und Kleidergeld der 
Bewohner*innen der Kurt-Jahn-Anlage, das treuhänderisch von dem Eigenbetrieb verwaltet wird.

Anlage II 
14 
 
 
II. Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung 
Die Erlöse aus Kostensätzen von TEUR 8.671 (Vorjahr TEUR 8.701) beinhalten die nach SGB 
abgerechneten Leistungssatzeinnahmen, die auf der Grundlage von Vergütungsvereinbarungen 
nach § 75 ff SGB XII mit dem LWV erzielt wurden. 
In den Umsatzerlösen von TEUR 1.172 (Vorjahr TEUR 1.122) sind überwiegend die 
Werkstatterlöse und Umsätze aus diversen Dienstleistungen (TEUR 890), z. B. 
Aktenvernichtung, Vermietungen und Grabpflege enthalten.  
Im Wirtschaftsjahr wird eine Bestandserhöhung der Vorräte von TEUR 12 (Vorjahr 
Bestandsminderung TEUR 8) ausgewiesen. Die Bestandserhöhung resultiert aus der 
Vorratsproduktion von Dübelverschlussstopfen. 
Die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 107 (Vorjahr TEUR 39) beinhalten neben den 
Rückstellungsauflösungen von TEUR 3 periodenfremde Erträge aus der Ausbuchung verjährter 
Verbindlichkeiten von TEUR 98. 
In der Position Materialaufwand von TEUR 62 (Vorjahr TEUR 67) sind unter anderem 
Materialien, Transport- und Verpackungskosten zur Ausübung der Dienstleistungen, 
Lebensmittel und Handelswaren für den Verkauf enthalten.  
Der Personalaufwand in Höhe von TEUR 9.241 (Vorjahr TEUR 8.706) setzt sich aus den 
Löhnen und den Gehältern von TEUR 4.559 (Vorjahr TEUR 4.194), aus den Sozialabgaben und 
den Aufwendungen für die Altersversorgung von TEUR 1.294 (Vorjahr TEUR 1.200) sowie aus 
den Aufwendungen für die Werkstattbeschäftigten mit Behinderung von TEUR 3.387 (Vorjahr 
TEUR 3.312) zusammen. 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 1.074 (Vorjahr TEUR 1.081) beinhalten 
hauptsächlich die Verwaltungskostenbeiträge an die Stadt, Energie-, Kommunikationskosten, 
Versicherungen und Beratung. 
III. Ergänzende Angaben 
Sonstige finanzielle Verpflichtungen 
Im Rahmen des Bauvorhabens Pulverhäuserweg mit Baubeginn am 3. Dezember 2018 wurden 
im Wirtschaftsjahr 2018 Leistungen in Höhe von TEUR 1.860 beauftragt. 
Aus Leasingverträgen für EDV-Geräte bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 
TEUR 22 (Vorjahr TEUR 52). 
Aufgrund der Mitgliedschaft in der Zusatzversorgungskasse Darmstadt besteht eine mittelbare 
Pensionsverpflichtung, die aufgrund der Ausübung des Passivierungswahlrechts nach 
Art. 28. Abs. 1 EGHGB nicht in der Bilanz ausgewiesen ist. Gemäß Art. 28 
Abs. 1 Satz 2 EGHGB hat der Eigenbetrieb diese mittelbaren Verpflichtungen im 
Jahresabschluss nicht passiviert.

Anlage II 
15 
 
 
Die Beiträge zur Zusatzversicherung werden für alle Tarifbeschäftigten entrichtet. 
Versicherungsfrei sind lediglich 
• kurzfristig Beschäftigte nach § 8 Abs. 1 SGB IV 
• Beschäftigte vor Vollendung des 17. Lebensjahres und  
• Beschäftigte, die die Wartezeit von 60 Beitragsmonaten bis zum Rentenbeitritt nicht 
mehr erfüllen können. 
Die Versorgungszusage regelt sich nach § 18 TV V bzw. nach dem Altersvorsorge TV-
Kommunal (ATV K) 
Der derzeitige Umlagesatz beträgt 6,20 %, wobei 5,70 % vom Arbeitgeber und 0,50 % von den 
Beschäftigten getragen werden. Zusätzlich führt der Arbeitgeber zur Sicherung der 
Rentenauszahlung ein steuerfreies Sanierungsgeld von derzeit unverändert 2,30 % ab. Für 
2018 beträgt die Summe der umlagepflichtigen Löhne und Gehälter EUR 4.066.321,33. 
Abschlussprüferhonorar 
Das vom Abschlussprüfer für das Wirtschaftsjahr 2018 berechnete Gesamthonorar beträgt 
TEUR 18. Das Honorar entfällt hauptsächlich auf Abschlussprüfungsleistungen. 
Personalstand 
Die Zahl der Mitarbeiter*innen ohne die Betriebsleitung betrug im Jahresdurchschnitt 56 
(Vorjahr 56) Personen bei den Werkstätten, 54 (Vorjahr 54) Personen bei den 
Wohnungseinrichtungen sowie 10 (Vorjahr 11) Personen in der Verwaltung. 
Werkstättenverordnung 
Nach § 12 Werkstättenverordnung ist der Eigenbetrieb verpflichtet für den Geschäftsbereich 
Werkstätten das Arbeitsergebnis zu ermitteln und die Verwendung des Arbeitsergebnisses 
festzulegen (vgl. Anlage 2 zum Anhang).  
Sonstige Pflichtangaben 
Nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden 
Unternehmen und Personen nach § 285 Nr. 21 HGB bestanden im Wirtschaftsjahr 2018 nicht. 
Vorschlag der Betriebsleitung für die Behandlung des Jahresergebnisses. 
Das Jahresergebnis soll wie folgt verwendet werden: 
Vortrag auf neue Rechnung gem. § 11 Abs. 6 Satz 2 EigBGes (EUR – 632.424,49). 
Vorschlag der Betriebsleitung für die Behandlung des Jahresergebnisses aus 2013  
Die Einstellung des im Verlustvortrag enthaltenen Jahresgewinn 2013 in die allgemeine 
Rücklage des Eigenbetriebs Darmstädter Werkstätten und Wohnungseinrichtungen 
(§ 11 Abs. 6 Satz 3 EigBGes) für das Jahr 2013 (EUR 7.114,56) soll im Jahresabschluss 2018 
durchgeführt werden

Anlage II 
16 
 
 
Betriebsleitung 
Im Wirtschaftsjahr gehörten der Betriebsleitung an:  
Herr Wolfram Cuntz, Diplom-Sozialarbeiter 
Bezüge der Betriebskommission und der Betriebsleitung 
Die Bezüge der Betriebsleitung betrugen im Wirtschaftsjahr TEUR 67. Ehemalige Mitglieder der 
Betriebsleitung erhielten im Wirtschaftsjahr Bezüge (Pensionen) in Höhe von TEUR 88. Zum 
31. Dezember 2018 bestanden für ehemalige Mitglieder der Betriebsleitung 
Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 1.430. Die Betriebskommission hat im Berichtsjahr 
keine Bezüge erhalten. 
Mitglieder der Betriebskommission im Berichtsjahr 2018: 
Frau Stadträtin Barbara Akdeniz, Vorsitzende der Betriebskommission 
Herr Stadtkämmerer André Schellenberg 
Herr Stadtrat Gerhard Busch 
Herr Stadtverordneter Axel Eppich 
Herr Stadtverordneter Alexander Schleith 
Herr Stadtverordneter Philip Krämer 
Frau Stadtverordnete Sabine Heilmann 
Herr Stadtverordneter Karl-Heinz Böck 
Frau Personalrätin Inge Egner 
Frau Personalrätin Melanie Mohr 
Herr Florian Sitzmann, Sportler und Buchautor 
Herr Dr. med. Ernst-Ullrich Vorbach, Psychiater 
Herr Gerd Wieber, Betriebswirt, Prokurist der HEAG Holding AG (als 
wirtschaftlich besonders erfahrene Person gem. § 6 Abs. 3 EigBGes) 
Im Berichtsjahr fanden 4 Sitzungen der Betriebskommission statt. 
Nachtragsbericht 
Der Ausbruch der COVID 19 Pandemie Anfang 2020 führte von Mitte März 2020 bis Mitte Juni 
2020 zu einer vollständigen Schließung des Werkstattbereiches mit anschließendem 
Teilbetrieb in einem Schichtsystem. Gleichzeitig erfolgte in diesem Zeitraum eine Absc hottung 
des Wohnbereiches gemäß den gesetzlichen Vorgaben des Landes Hessen. Dies führte zu 
Einbußen bei den Umsatzerlösen sowie Kostensteigerungen im Wohnbereich (Einhaltung der 
Hygienestandards, erhöhter Personaleinsatz). Die Löhne der Beschäftigten wurd en auf 
Grundlage der Finanzierung durch den Landeswohlfahrtsverband sowie der 
Lohnausgleichsrücklage (Ertragsschwankungsrücklage) weitergezahlt. Kündigungen wurden 
keine ausgesprochen. Seitens des Landeswohlfahrtsverbandes wurden zur Aufstockung der  
Ertragsschwankungsrücklage 2020 rund EUR 60.000 zusätzlich ausgezahlt. Die 
pandemiebedingten Mehrkosten wurden beim Landeswohlfahrtsverband zur Erstattung 
angemeldet. Die Mehrkosten der vorzunehmenden Testungen im Bereich Wohnen und 
Werkstatt werden ebenfalls im Rahmen der Bundesregelungen übernommen. Kurzarbeitergeld 
oder die „Novemberhilfen“ konnten nicht in Anspruch genommen werden. Der Betrieb wurde 
seit November 2020 in einem eingeschränkten Schichtbetrieb im Bereich der Werkstatt 
aufrechterhalten, so dass die Ertragseinbußen in den Jahren 2020 und 2021 bei rund

Anlage II 
17 
 
 
EUR 160.000 liegen (werden). Seit November 2021 läuft der Betrieb wieder normal. Durch die 
erstellten Hygienekonzepte in allen Bereichen des EDW kam es nur vereinzelt zu Corona 
Infektionen, die jedoch weder zur Schließung der besonderen Wohnform noch der Werkstätten 
führten. 
 
Am 24. Februar 2022 begann eine Invasion russischer Streitkräfte in die Ukraine. Als Reaktion 
auf diese Invasion wurden weitreichende europäische und internationale Sanktionen gegen 
Russland, russische Unternehmen und russische Staatsbürger verhängt. Die Folgen des 
militärischen Konflikts und der bereits verhängten Sanktionsmaßnahmen sind für den 
Eigenbetrieb zum derzeitigen Zeitpunkt nur schwer abzuschätzen. Zu erwarten sind deutliche 
Energie- und Materialkostensteigerungen. Wesentliche negative Auswirkungen auf den 
Geschäftsverlauf sind derzeit jedoch nicht absehbar. 
Darmstadt, den 27. Januar 2023 
 
 
Wolfram Cuntz 
Betriebsleiter

Anlage II 
(Anlage 1 zum Anhang) 
19 
 
 
Entwicklung des Anlagevermögens 2018

20 Anlage II
(Anlage 1 zum Anhang)
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohnungseinrichtungen, Darmstadt
Entwicklung des Anlagevermögens 2018
1.1.2018 Zugänge Abgänge Umbuchung Zuschreibung 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I.  Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 45.801,81 0,00 0,00 0,00 0,00 45.801,81
45.801,81 0,00 0,00 0,00 0,00 45.801,81
II.  Sachanlagen
14.079.897,82 4.148,97 0,00 -32.521,47 0,00 14.051.525,32
2. Maschinen und maschinelle Anlagen 1.413.435,62 5.739,50 0,00 32.521,47 0,00 1.451.696,59
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.295.411,35 21.547,18 44.095,43 0,00 0,00 1.272.863,10
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 297.258,81 252.876,21 0,00 0,00 0,00 550.135,02
17.086.003,60 284.311,86 44.095,43 0,00 0,00 17.326.220,03
17.131.805,41 284.311,86 44.095,43 0,00 0,00 17.372.021,84
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit 
Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
Anschaffungs- und Herstellungskosten

21 Anlage II
(Anlage 1 zum Anhang)
1.1.2018 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.2018 31.12.2018 31.12.2017
Durchschnittl. 
Abschreibungs-
satz
Durchschnittl. 
Restbuchwert
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR v.H. v.H.
31.929,81 1.541,00 0,00 0,00 33.470,81 12.331,00 13.872,00 3,36 26,92
31.929,81 1.541,00 0,00 0,00 33.470,81 12.331,00 13.872,00 3,36 26,92
3.839.835,32 173.457,00 0,00 0,00 4.013.292,32 10.038.233,00 10.240.062,50 -1,23 71,44
1.235.029,62 45.232,97 0,00 0,00 1.280.262,59 171.434,00 178.406,00 -3,12 11,81
1.111.753,13 46.790,44 44.095,43 0,00 1.114.448,14 158.414,96 183.658,22 -3,68 12,45
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 550.135,02 297.258,81 0,00 0,00
6.186.618,07 265.480,41 44.095,43 0,00 6.408.003,05 10.918.216,98 10.899.385,53 -1,53 63,02
6.218.547,88 267.021,41 44.095,43 0,00 6.441.473,86 10.930.547,98 10.913.257,53 -1,54 62,92
Restbuchwerte KennzahlenKumulierte Abschreibungen

23
Anlage  II
(Anlage 2 zum Anhang)
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt
Ermittlung des Arbeitsergebnisses gemäß § 12 WVO
Nach § 12 WVO werden Rechnungslegungsvorschriften für Werkstätten für Menschen mit 
Behinderungen festgelegt. Außer dass alle Werkstätten unabhängig von ihrer Rechtsform nach 
kaufmännischen Grundsätzen zu führen sind, soll nach Abs. 4 eine Ermittlung des Arbeits-
ergebnisses vorgenommen werden, um die Verwendung des Arbeitsergebnisses, insbesondere 
die Zahlung der Arbeitsentgelte, festzulegen.
2018 2017
€ €
I. Erträge
1. Umsatzerlöse des Arbeitsbereichs 979.791,52 913.734,62
2. Zins- und sonstige Erträge aus wirtschaftlicher Tätigkeit des Arbeitsbereichs 164.148,33 182.800,40
3. Summe der von den Rehabilitationsträgern im Arbeitsbereich gezahlten Kostensätzen 3.061.704,13 2.985.291,34
Summe der Erträge ( 1. - 3.) 4.205.643,98 4.081.826,36
II. Notwendige Kosten des laufenden Betriebs im Arbeitsbereich der Werkstatt
1. Personalaufwand zur Erfüllung der fachlichen Anforderungen 2.582.339,57 2.419.493,23
2. Personalaufwand zur Erfüllung der werkstattspezifischen wirtschaftlichen Betätigung 0,00 0,00
3. Personalaufwand zur unternehmensüblichen wirtschaftlichen Betätigung 362.368,34 300.431,31
4. Sachkosten zur Erfüllung der fachlichen Anforderungen 793.475,53 853.722,12
5. Sachkosten zur Erfüllung der werkstattspezifischen wirtschaftlichen Betätigung 0,00 0,00
6. Sachkosten zur unternehmensüblichen wirtschaftlichen Betätigung 49.494,75 40.029,40
7. Betrag aus Periodenabgrenzung (sofern entstanden und nicht aus anderen Trägermitteln 
ausgleichbar) 0,00 0,00
Summe der notwendigen Kosten ( 1. - 7.) 3.787.678,19 3.613.676,06
III. Ermittlung des Arbeitsergebnisses
1. Summe der Erträge ( Summe I.) 4.205.643,98 4.081.826,36
2. Summe der notwendigen Kosten ( Summe II.) 3.787.678,19 3.613.676,06
Arbeitsergebnis 417.965,79 468.150,30
IV. Verwendung des Arbeitsergebnisses
1. Arbeitsentgelte 536.250,13 527.722,22
2. Entwicklung der Ertragsschwankungsrücklage 
2.1. Stand zum 1.1. 20217 171.927,49 231.499,41
2.2. Zuführung zur Rücklage 0,00 0,00
2.3. Entnahme aus Rücklage -118.284,34 -59.571,92
2.4. Stand zum 31.12.2017 53.643,15 171.927,49
2.5. 6-Monatsbeitrag der Arbeitsentgelte 263.861,11 260.216,94
3. Entwicklung der Ersatz- und Modernisierungsrücklage 
3.1. Stand zum 1.1. 20217 1.094.885,64 1.224.279,18
3.2. Zuführung zur Rücklage 0,00 0,00
3.3. Entnahme aus Rücklage -7.334,15 -129.393,54
3.4. Stand zum 31.12.2017 1.087.551,49 1.094.885,64
V. Darstellung der Auswirkungen der Vergütung auf das Arbeitsergebnis
1. Summe der Erträge nach I.3. 3.061.704,13 2.985.291,34
2. Aufwendungen der fachlichen Anforderungen sowie werkstattspezifische Aufwendungen der 
wirtschaftlichen Betätigung (Summe aus II. 1., 2.,4.,5. und 7.) -3.375.815,10 -3.273.215,35
3. Überschuss / Verlust -314.110,97 -287.924,01
1)
2)
3)
Die Berechnung des Arbeitsergebnisses erfolgt seit dem Wirtschaftsjahr 2018 kostenstellenbasiert mit definierten Verrechnungsregeln für Erträge 
und Aufwendungen. Die neue Berechnungslogik wurde rückwirkend auf die Berechnung der Arbeitsergebnisses 2017 angewendet, um 
Abweichungen zur bisherigeren Berechnungsweise aufzuzeigen:
Danach ergibt sich für das Wirtschftsjahr 2017 ein um € 38.606,48 geringeres Arbeitsergebnis von € 468.150,30 bei einem um
€ 1.212,50 geringeren Arbeitsentgelt von € 527.722,22.
Der Ertragsschwankungsrücklage wurde der Betrag entnommen, um den die gezahlten Arbeitsentgelte das Arbeitsergebnis überschreiten.
Der Ersatz- und Modernisierungsrücklage wurden die Aufwendungen für Ersatzinvestitionen entnommen.

25
Anlage II
(Anlage 3 zum Anhang)
Eigenbetrieb Werkstätten Wohnbereich
EUR EUR EUR
1. Erlöse aus Kostensätzen 8.671.489,89 5.941.048,54 2.730.441,35
2. Umsatzerlöse 1.171.992,95 1.153.677,32 18.315,63
3. Verminderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen 12.243,95 12.243,95 0,00
4. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionen 68.951,04 68.047,04 904,00
aus Zuweisungen und Zuschüssen zur
Finanzierung des Anlagevermögens
5. Sonstige betriebliche Erträge 107.368,07 105.136,40 2.231,67
10.032.045,90 7.280.153,25 2.751.892,65
6. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe 48.765,09 48.765,09 0,00
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 12.993,35 12.614,80 378,55
61.758,44 61.379,89 378,55
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.559.402,14 2.658.705,40 1.900.696,74
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und für Unterstützung 1.294.445,26 808.269,65 486.175,61
davon für Altersversorgung EUR 417.039,35 (Vorjahr EUR 460.481,66)
c) Aufwendungen für Werkstattbeschätigte (Menschen mit Behinderung) 3.386.977,58 3.119.582,05 267.395,53
9.240.824,98 6.586.557,10 2.654.267,88
8. Abschreibung auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 267.021,41 212.865,80 54.155,61
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.073.939,48 665.244,76 408.694,72
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 59.722,91 45.137,94 14.584,97
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 78.178,84 56.067,70 22.111,14
davon aus der Aufzinsung EUR 60.815,95 (Vorjahr EUR 52.280,98)
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -629.954,34 -256.824,06 -373.130,28
13. Sonstige Steuern 2.470,15 1.858,25 611,90
14. Jahresverlust -632.424,49 -258.682,31 -373.742,18
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018
Erfolgsübersicht nach Geschäftsbereichen

1 
DEE00032676.1.1 
 
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS 
An den Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt 
Prüfungsurteile 
Wir haben den Jahresabschluss des Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtun-
gen, Darmstadt, – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlust-
rechnung für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, 
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber 
hinaus haben wir den Lagebericht des Eigenbetriebs Darmstädter Werkstätten und Wohneinrich-
tungen für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.  
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse 
• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen han-
delsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften und vermit-
telt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der lan-
desrechtlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ver-
mögens- und Finanzlage des Eigenbetriebs zum 31. Dezember 2018 sowie seiner Ertragslage 
für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und 
• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein unter Beachtung der deutschen gesetzli-
chen Vorschriften zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs. In allen wesentlichen Be-
langen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen 
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu-
treffend dar.  
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen 
die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. 
Grundlage für die Prüfungsurteile 
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit 
§ 317 HGB und § 27 Abs. 2 EigBGes unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) 
festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere 
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des 
Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestäti-
gungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Eigenbetrieb unabhängig in Überein-
stimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben 
unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. 
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet 
sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu 
dienen.

2 
DEE00032676.1.1 
 
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht 
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den 
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften 
in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung 
der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der landesrechtlichen Vorschrif-
ten ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertrags-
lage des Eigenbetriebs vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die in-
ternen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger 
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu er-
möglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstel-
lungen ist. 
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die 
Fähigkeit des Eigenbetriebs zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weite-
ren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unter-
nehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, 
auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit 
zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. 
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der 
insgesamt ein unter Beachtung der deutschen gesetzlichen Vorschriften zutreffendes Bild von der 
Lage des Eigenbetriebs vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss 
in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken 
der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verant-
wortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, 
um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen 
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aus-
sagen im Lagebericht erbringen zu können. 
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts 
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als 
Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, 
und ob der Lagebericht insgesamt ein unter Beachtung der deutschen gesetzlichen Vorschriften 
zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen 
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang 
steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zu-
künftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der un-
sere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

3 
DEE00032676.1.1 
 
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in 
Übereinstimmung mit § 317 HGB und § 27 Abs. 2 EigBGes unter Beachtung der vom Institut der 
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung 
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen 
können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, 
wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der 
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidun-
gen von Adressaten beeinflussen. 
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund-
haltung. Darüber hinaus 
• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtig-
ter – falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prü-
fungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die 
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das 
Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen hö-
her als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beab-
sichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner 
Kontrollen beinhalten können.  
• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten inter-
nen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und 
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen ange-
messen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des 
Eigenbetriebs abzugeben. 
• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech-
nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darge-
stellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. 
• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern 
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit so-
wie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im 
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der 
Fähigkeit des Eigenbetriebs zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. 
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir ver-
pflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im 
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser je-
weiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grund-
lage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünf-
tige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Eigenbetrieb seine 
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. 
• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses ein-
schließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvor-
fälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen

4 
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Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der landesrechtlichen Vorschriften ein den 
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des 
Eigenbetriebs vermittelt. 
• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentspre-
chung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Eigenbetriebs. 
• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zu-
kunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prü-
fungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von 
den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen 
die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein ei-
genständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde lie-
genden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass 
künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. 
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Um-
fang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich 
etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. 
Frankfurt am Main, den 27. Januar 2023 
PricewaterhouseCoopers GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Christiane Lawrenz ppa. Michael Neutz 
Wirtschaftsprüferin Wirtschaftsprüfer 
 
etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung fes
Die Unterschriften sind als qualifizierte eSignaturen im PDF enthalten.

Leerseite aus bindetechnischen Gründen

20000005314820
M4PDF-Engine V22.30

anlage 5

262 Zeichen

Punkt 12: Feststellung des Jahresabschlusses 2018 des Eigenbetriebes Darmstädter 
Werkstätten und Wohneinrichtungen 
 (V-Nr. 2023/0079) 
 
Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, 
der Vorlage zuzustimmen. 
 
Stimmenthaltung: SPD

anlage 4

266 Zeichen

Punkt 7: Feststellung des Jahresabschlusses 2018 des Eigenbetriebes Darmstädter 
Werkstätten und Wohneinrichtungen 
 (V-Nr. 2023/0079) 
 
Der Sozialausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen. 
  
Stimmenthaltung: SPD und Die Linke.

anlage 1

948 Zeichen

Eigenbetrieb Darmstädter.
Werkstätten und Wohneinrichtungen Darmstadt, 02. März 2023

Betriebskommission des Eigenbetriebes
„Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen“

Vorlage 01/2023 vom 02.03.2023

Betreff: Genehmigung des Jahresabschlusses 2018
Übertragung des Jahresfehlbetrages 2018 auf das rasant 2019

Beschlussvorschlag:

1. Die Betriebskommission genehmigt den Jahresabschluss 2018 und beschließt die Über-

tragung des Jahresfehlbetrages 2018 auf das Folgejahr 2019.
2. Der Jahresabschluss und der Lagebericht zum Wirtschaftsjahr 2018 werden offen gelegt.
. ‚Die Betriebsleitung wird für den Zeitraum 01. Januar bis 31. Dezember 2018 entlastet.

Anlage: Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2018 |
[Folgekosten: [DI Ja RX Nein

Beschluss der Betriebskommission vom 02.03.2023

Dem Beschlussvorschlag wurde in allen Punkten einstimmig zugestimmt.

Darmstadt, den 02.03.2023

ih

Wolfram Cuntz
Betriebsleiter

anlage 6

267 Zeichen

Punkt 18: Feststellung des Jahresabschlusses 2018 des Eigenbetriebes Darmstädter 
Werkstätten und Wohneinrichtungen 
 (V-Nr. 2023/0079) 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.  
 
Stimmenthaltung: SPD, Die Linke., UWIGA/WGD, Stadtv e. Pingel (Die Partei)  
 und Stadtv. Klett

Beratungsverlauf (4)

TOP 110
TOP 7
TOP 12
TOP 18

Orte (3)

  • Schreberweg 2
  • Heimstättenweg 99
  • Pulverhäuserweg 48

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2023/0079
Typ
Magistratsvorlage
Datum
01.03.2023
Erstellt
29.09.2026 00:00