V/1054/2016
Sanierung Kreuzschanze
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Beschlussvorlage
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V/1054/2016 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit Betrifft Sanierung Kreuzschanze Überarbeitung der Treppen und der Pergola Beratungsfolge 06.12.2016 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 24.01.2017 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: Der Sanierung der Treppenanlagen und der Pergola in der Kreuzschanze wird entsprechend der Planung des Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit (Plan Nr. G 167/134) zugestimmt. II. Finanzielle Auswirkungen: Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind wie folgt veranschlagt. Die Haushaltsmittel werden im Rahmen der Ermächtigungsübertragungen zur Übertragung in den Haushalt 2017 bea n- tragt. Teilfinanzplan Nr. Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkungen Produktgruppe 1301 Investitionsmaßnah- me 5050 Barrierefreie Gestaltung d. Kreuzschanze Auszahlungen 2016 55.000,- Summe aller Auszahlungen/Saldo 55.000,- Die Folgekosten für die Unterhaltung der Kreuzschanze verändern sich nicht. Es handelt sich um eine Sanierung, die den Ursprungszustand weitgehend erhält. Begründung: Vorlagen-Nr.: V/1054/2016 Auskunft erteilt: Herr Determann Ruf: 492 67 40 E-Mail: Determann@stadt-muenster.de Datum: 28.11.2016 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/1054/2016 Die Kreuzschanze war Bestandteil der historischen Wallanlagen und wurde um 1770 als Bestandteil der Promenade zu einer Grünanlage entwickelt. Die heutige Gestalt der Anlage beruht auf Planungen aus dem Jahr 1898. Durch Kriegswirren und Alterungsprozesse mussten die Bereiche im Laufe der Zeit wiederholt überarbeitet werden. Dieses ist an den unterschiedlichsten Belagsmaterialien ables- bar. Je nach Bauzeit bestehen die Treppenanlagen aus Natursteinplatten oder auch aus Betonstei- nen unterschiedlichster Herkunft. Die letzten umfangreichen Sanierungsarbeiten erfolgten von 1986 bis 1988, zur Vorbereitung der 1.200 Jahrfeier der Stadt Münster. In den vergangenen 30 Jahren haben sich in verschiedensten Bereichen Sanierungsbedarfe entwi- ckelt. Treppenstufen haben sich gesetzt oder sind abgeplatzt. Insgesamt ist die Verkehrssicherheit nicht mehr in allen Bereichen gegeben. Der Bewuchs ist in vielen Bereichen überaltert, die ursprüng- lich vorhandenen Sichtbeziehungen von den Aussichtspunkten sind nicht mehr erkenntlich. Eine Sa- nierung, besonders der Stufenanlagen, ist erforderlich. Auf Grund der historischen Bedeutung der Kreuzschanze sind sämtliche Arbeiten auch vor dem Hin- tergrund der Denkmalpflege zu betrachten. Barrierefreiheit: Aus Richtung Promenade ist ein Großteil der Wege über einen geneigten Weg ohne Stufen barriere- frei zu erreichen. Lediglich zwei kleine Terrassen auf den Hochpunkten sind nur über Treppen zu er- reichen. Aus nördlicher Richtung kann die Kreuzschanze lediglich über Treppenanlagen erreicht werden. Wenngleich auf Grund der Topografie keine vollständige barrierefreie Erschließung erreicht werden kann, wird im Rahmen der Sanierungsarbeiten die Zugänglichkeit der Anlage an verschiedenen Stel- len verbessert. Welche Arbeiten ausgeführt werden sollen, ist unter der Erläuterung der Einzelmaß- nahmen aufgeführt. Einzelmaßnahmen. 1) Zugang Treppenanlage am Spielplatz (Nord) Die Treppenanlage ist von besonderer Bedeutung für die Grünanlage. Sie dient sowohl als direkter Zugang zur Kreuzschanze aus Richtung Norden, als auch als Erschließungstreppe für die Bastion mit Rutsche am Spielplatz. Die gesamte Treppenanlage wird durch eine Stufenanlage aus Vulkanbeton ersetzt. Entsprechend der gestalterischen Bedeutung wird die seitliche Mauerwange aus Sandsteinblöcken erneuert. Da die Treppe auch für den Spielplatz genutzt wird, erhält der Handlauf einem zweiten Holm für Kinder. 2) Zugang Treppenanlage am Spielplatz (Süd) Die Treppe aus Betonblockstufen hat schon seit einigen Jahren keine funktionale Bedeutung mehr. Da sie baufällig ist wurde sie bereits vor einigen Jahren gesperrt. Die Treppe wird komplett zurückge- baut und der oben angrenzende Weg mit Kleimanngitter entsprechend gesichert. 3) Zugang Treppenanlage von Westen Die Natursteintreppe mit Wangen ist noch in gutem Zustand. Sie besitzt jedoch keinen Handlauf. Um die Begehbarkeit zu verbessern wird einseitig ein Handlauf montiert. 4) Zugang Treppenanlage von Süden Die Treppenanlage aus Vulkanbeton ist ebenfalls in gutem Zustand und besitzt aber auch keinen Handlauf. Um die Begehbarkeit zu verbessern wird einseitig ein in der Promenade typisches Gelän- der vom Typ „Kleimann“ angebracht. - 3 - V/1054/2016 5) Zugang Treppenanlage von Osten Dieser Treppenzugang liegt abseits der Hauptwegeachsen. Er stellt lediglich eine Zusatzverbindung zum „Lustwandeln“ dar. Um den romantischen Charakter zu erhalten, wird auch zukünftig kein Hand- lauf angebracht. Zur Instandhaltung der Natursteintreppe werden einige Fehlstellen ausgebessert. Die erodierten Bankette werden mit Erde aufgefüllt und mit schattenverträglichen Pflanzen gesichert. 6) Treppe zum östlichen Hochpunkt Die Treppe ist als Verlängerung der Treppe Nr. 5 zu sehen und wird entsprechend hergerichtet. 7) Treppe zum westlichen Hochpunkt Der westliche Hochpunkt ist derzeit über zwei Treppenanlagen erschlossen. Aufgrund von Setzungen und Abplatzungen sind beide Treppen nicht mehr verkehrssicher. Die flachere, westliche Treppe wird vergleichbar zu den Treppen 5) und 6) überarbeitet. 8)Zweite Treppe zum westlichen Hochpunkt Die östliche Treppe auf den Hochpunkt sehr steil und zudem baufällig. Sie wäre nur mit erheblichem Aufwand zu ertüchtigen. Da eine Zugänglichkeit des Hochpunktes über die westliche Treppe gegeben ist, wird diese zurückgebaut. Die anfallenden Natursteinmaterialien werden, soweit sie noch zu ge- brauchen sind, für die Sanierungsarbeiten der übrigen Natursteintreppen verwendet. 9) Pergola Die Hölzer der Pergola sind abgängig. Ein Teil musste bereits abgebaut werden. Zur Erhaltung der Pergola sind sämtliche Bohlen auszutauschen. Aus Kostengründen werden die angrenzenden Seiten- flügel auf zwei Felder verkürzt. 10) Pflasterbeläge An einigen Stellen hat sich der Klinkerbelag gesetzt. Diese Bereiche werden im Rahmen der Sanie- rung aufgenommen und neu verlegt. Pflanzungen und Vegetation In den vergangenen Jahrzehnten sind einige Gehölze durchgewachsen. Die Blickbeziehungen zu den angrenzenden Bereichen sind vielfach nicht mehr vorhanden. Um diese wieder zu entwickeln wird das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit im Verlauf des Winters einige Rückschnittarbei- ten durchführen. Kosten: Die Baumaßnahme wird insgesamt ca. 55.000,-€ kosten. Bauzeiten: Die Arbeiten sollen bis zum Beginn der Skulptur Projekte 2017 am 10.06.2017 abgeschlossen sein. Die Maßnahme wurde mit der Städtischen Denkmalbehörde und der Fachstelle Hilfe für behinderte Menschen abgestimmt. i.V. gez. Matthias Peck Stadtrat Anlagen: Plan Nr. Plan Nr. G 167 / 134 Promenade, Abschn. Kreuzschanze, Übersicht Sanierung 2016/2017
Anlage G167-134 Kreuzschanze_Maßnahmenübersicht_M500
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...... ...... Projektnummer:Plan Nr.:Datum: Abteilungsleiter:Amtsleiter:BrunsStoldt0DVWDE Bearbeitet: Fachstellenleiter:Hoffmann Gezeichnet: Index*HlQGHUWDatumInhaltBearbeiter G.Determann 1:500 G 167/1349999-0015.11.2016 G.Determann hEHUVLFKWSanierung 2016/2017Promenade, Abschn.Kreuzschanze Anlage zu Vorlage V/1054/2016 gez.gez.gez.gez.
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Promenade
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Details
- Aktenzeichen
- V/1054/2016
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 15.11.2016
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37