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2023/0296

Freiraumkonzept für den Siedlungsbereich der Wissenschaftsstadt Darmstadt - Mehrbedarf für Planungsmittel Bezug: Magistratsbeschluss-Nr. 151 (Vorlage Nr. 2023/0103)

Magistratsvorlage 08.09.2023

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2023/0296

8463 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
13.09.2023 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat IV 
 
Amt: Grünflächenamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2023/0296 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 551050 
Kostenstelle:  067-010-1100 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  5510-51 Sachkonto: 6779300 
 
Betreff: Freiraumkonzept für den Siedlungsbereich der Wissenschaftsstadt Darmstadt - 
Mehrbedarf für Planungsmittel  
Bezug: Magistratsbeschluss -Nr. 151 (Vorlage Nr. 2023/0103)  
 
Vorlage vom: 08.09.2023  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Bericht zum Mehrbedarf für die Erarbeitung des Freiraumkonzeptes wird zur Kenntnis 
genommen. 
 
2. Der Teilnahme am Forschungsvorhaben „Stadtnatur erfassen, schützen, entwickeln – 
Orientierungswerte für das öffentliche Grün - Praxistest“ der Hochschule Weihenstephan -
Triesdorf und des Deutschen Instituts für Urbanistik wird zugestimmt.  
 
3. Der Magistrat beschließt die Bereitstellung der zusät zlich benötigten Mittel für das 
Freiraumkonzept der Wissenschaftsstadt Darmstadt.

- 2 - 
Die notwendigen Mittel stehen auf der Kostenstelle 067 -010-1100, Kostenträger 5510 -51, 
Sachkonto 6779300 sowie Kostenstelle 067 -020-1000, Kostenträger 5510 -11, Sachkonto 
6179000 zur Verfügung. 
 
 
Anlagen: Kostenaufstellung zum Mehrbedarf für das Freiraumkonzept 
(datenschutzrelevant)  
 
Datenschutzrelevante Anlage:    
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 0 8.09.2023 
 
1. Bericht zum Mehrbedarf für die Erarbeitung des Freiraumkonzeptes:  
 
Am 29.03.2023 wurde die Erstellung eines Freiraumkonzeptes vom Magistrat beschlossen  
(MV 2023/0103) . In der weiteren Bearbeitung durch das Grünflächenamt haben sich nicht 
vorhersehbare Kostenerhöhungen ergeben. Diese werden im Folgenden erläutert.  
 
Freiraumkonzept Teil  1 Mehrbedarf 
 
In diesem ersten Projektteil wurden die öffentlichen Grünflächen sowie alle weiteren 
öffentlichen Freiflächen wie Stadtplätze, Parkplätze, Freiflächen kommunaler Einrichtungen 
in ihrer Lage und Fläche erfasst und den sogenannten Objektarten (Park, Spielplatz, 
Straßengrün, Stadtplatz etc.) zugeordnet.  Die Daten wurden aus den verschiedenen Quellen 
zusammengeführt und in einer digitalen Plattform für das städtische GIS -System aufbereitet.  
 
Für die öffentliche Ausschreibung wurde die Anzahl all er einzelnen Flächenobjekte und aller 
Stadtbäume im Vorfeld zusammengetragen und bildete die Grundlage für die 
Leistungstabelle und des anschließenden Auftrags. Bei den weitergehenden Recherchen 
während der Ausführung des Auftrags ergaben sich bei fast all en Objektarten Mehrmengen.  
 
Insgesamt sind statt der ausgeschriebenen 1.450 Einzelobjekte tatsächlich 1.914 
Einzelobjekte erfasst und statt 50.000 Einzelbäumen wurden 51.054 Einzelbäume erfasst. 
Durch die Mehrmengen ist analog auch die Anzahl der Objekte gestiegen, für die das 
Grünvolumen errechnet wurde.  
 
Für das noch nicht digitalisierte Straßengrün war ursprünglich eine Luftbildauswertung 
kalkuliert. Erst während des Prozesses bot sich die Möglichkeit, die Straßendatenbank des 
Mobilitäts- und Tiefbauamtes zur Generierung der vielen Einzelobjekte zu nutzen. Für diesen 
methodisch neuen Arbeitsschritt war ein Nachtrag erforderlich, der mit 44% Mehrkosten 
über der kalkulierten Einzelposition liegt.  
 
 
Freiraumkonzept Teil 2 Mehrbedarf  
 
Der zweite Tei l des Freiraumkonzeptes besteht aus drei Abschnitten: Grundlagenermittlung, 
Analyse/Bewertung und Planung sowie mehrere Abstimmungstermine und eine 
Bürgerinformation. Dieser Teil 2 wurde im Juni 2023 öffentlich ausgeschrieben. Alle 
eingereichten Angebote l iegen zwischen 42 % bis 150 % über den geschätzten Kosten. Hier 
wurden vor allem im Teil Grundlagenermittlung sowie Analyse/Bewertung höhere Honorare 
angesetzt als in der Kostenschätzung kalkuliert. In allen Angeboten wurde das geforderte 
dreiköpfige Proje ktteam auf 5-6 Mitarbeitende erhöht, um die Leistung in einem akzeptablen 
Zeitraum erfüllen zu können. Dies ist positiv zu bewerten, da dies das große Interesse und 
damit auch das zu erwartende Engagement der Bieter dokumentiert. Da alle Bieter die 
erforderlichen fachlichen Nachweise erbringen, kann der günstigste Bieter beauftragt 
werden.

- 4 - 
2. Begründung zur Teilnahme am  Forschungsvorhaben „Stadtnatur erfassen, schützen, 
entwickeln – Orientierungswerte für das öffentliche Grün - Praxistest“ der Hochschule 
Weihenstephan-Triesdorf (HSTW) und des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu)  
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat eine Interessenbekundung zur Teilnahme an o.g. 
Praxistest eingereicht. Die Entscheidung des Projektträgers ist Ende September 2023 zu 
erwarten. 
 
Über die Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) wurden einige Kommunen bereits zur laufenden 
Arbeit des o.g. Forschungsvorhabens angehört, so auch das Grünflächenamt der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt  durch die Mitarbeit der Amtsleit ung des Grünflächenamtes in 
der GALK. Der Abschlussbericht des Forschungsvorhabens liegt inzwischen vor (BfN -
Schriften 653, Bonn -Bad Godesberg) , der Praxistest schließt sich nun an. Dieser startet im 
Oktober 2023 und läuft bis September 2025.  
 
Für das Freirau mkonzept wurde die Entwicklung von Kennziffern/Orientierungswerten für den 
Grad der Grünversorgung bereits geplant und dieser Leistungsbaustein ist entsprechend 
ausgeschrieben. Das Freiraumkonzept wäre daher als Projekt für den Praxistest geeignet, da 
die inhaltliche und zeitliche Passfähigkeit gegeben ist. Der Nutzen für die Stadt läge in 
folgenden Punkten:  
 
• Die handelnden Personen in der Verwaltung und im Planungsbüro können sich für 
den Projektteil „Analyse und Bewertung“ und die Entwicklung von 
Orientierungswerten fachliche Expertise beim Projektträger holen.  
• Dieser nicht ganz einfache Analyse -Teil des Freiraumkonzeptes hat 
wissenschaftlichen Charakter und wird durch die Teilnahme am Praxistest auf 
fundierte Füße gestellt.  
• Durch den Austausch und die Ve rnetzung der Teilnehmenden sowie den Anspruch der 
Anwendbarkeit der Methodik für andere Kommunen wird den Ergebnissen des 
Freiraumkonzeptes ein hoher Stellenwert verliehen. Daraus ist für die anschließende 
Anwendung und Implementierung des Freiraumkonzepte s konstruktiver Rückenwind 
zu erwarten. 
 
Sollte die Wissenschaftsstadt Darmstadt als teilnehmende Kommune ausgewählt werden, 
entsteht auch für das beauftragte Planungsbüro ein zusätzlicher Aufwand. Im 
Grünflächenamt würden die personellen Kapazitäten in de r Abteilung Planung und Neubau , 
im Bereich Landschaftsplanung bereitgestellt. Insgesamt sind seitens des Projektträgers drei 
Vor-Ort Termine vorgesehen sowie Online -Abstimmungen nach Bedarf.  
 
 
3. Bereitstellung der Mittel zur Deckung des Mehrbedarfs 
 
Für die Gesamtmaßnahme ergibt sich ein Mehrbedarf an Finanzmitteln, der im Einzelnen in 
der datenschutzrelevanten Anlage „Kostenaufstellung zum Mehrbedarf für das 
Freiraumkonzept“  aufgeführt ist. Der finanzielle Mehrbedarf fällt zu r und 30 % in 2023, zu 
rund 60 % in 2024 und zu rund 10% in 2025 an.  
 
Die zusätzlichen Mittel können zu einem Drittel auf der  
Kostenstelle: 067-010-1100 Planung und Neubau  
Kostenträger: 5510 -51 
Sachkonto: 6779300

- 5 - 
sowie zu zwei Dritteln auf der  
Kostenstelle: 067-020-1000 Grünflächenunterhaltung  
Sachkonto: 6179000  
Kostenträger: 5510 -11 
 
bereitgestellt werden.  
 
 
 
Dezernat III Dezernat IV 
 
 
 
 
Michael Kolmer  André Schellenberg  
Stadtrat Stadtkämmerer

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8537 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
13.09.2023 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat IV 
 
Amt: Grünflächenamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
III 67 
IV 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2023/0296 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
391 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 551050 
Kostenstelle:  067-010-1100 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  5510-51 Sachkonto: 6779300 
 
Betreff: Freiraumkonzept für den Siedlungsbereich der Wissenschaftsstadt Darmstadt - 
Mehrbedarf für Planungsmittel  
Bezug: Magistratsbeschluss -Nr. 151 (Vorlage Nr. 2023/0103)  
 
Vorlage vom: 08.09.2023  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Bericht zum Mehrbedarf für die Erarbeitung des Freiraumkonzeptes wird zur Kenntnis 
genommen. 
 
2. Der Teilnahme am Forschungsvorhaben „Stadtnatur erfassen, schützen, entwickeln – 
Orientierungswerte für das öffentliche Grün - Praxistest“ der Hochschule Weihenstephan -
Triesdorf und des Deutschen Instituts für Urbanistik wird zugestimmt.  
 
3. Der Magistrat beschließt die Bereitstellung der zusätzlich benötigten Mittel für das 
Freiraumkonze pt der Wissenschaftsstadt Darmstadt.  
Die notwendigen Mittel stehen auf der Kostenstelle 067 -010-1100, Kostenträger 5510 -51,

- 3 - 
Sachkonto 6779300 sowie Kostenstelle 067 -020-1000, Kostenträger 5510 -11, Sachkonto 
6179000 zur Verfügung.  
 
 
Anlagen: Kostenaufstellung zum Mehrbedarf für das Freiraumkonzept 
(datenschutzrelevant)  
 
Datenschutzrelevante Anlage:    
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom 20.09.2023 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

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Begründung zur Magistratsvorlage vom 08.09.2023  
 
1. Bericht zum Mehrbedarf für die Erarbeitung des Freiraumkonzeptes:  
 
Am 29.03.2023 wurde die Erstellung eines Freiraumkonzeptes vom Magistrat beschlossen  
(MV 2023/0103) . In der weiteren Bearbeitung durch das Grünflächenamt haben sich nicht 
vorhersehbare Kostenerhöhungen ergeben. Diese werden im Folgenden erläutert.  
 
Freiraumkonzept Teil 1 Mehrbedarf  
 
In diesem ersten Projektteil wurden die öffentlichen Gr ünflächen sowie alle weiteren 
öffentlichen Freiflächen wie Stadtplätze, Parkplätze, Freiflächen kommunaler Einrichtungen 
in ihrer Lage und Fläche erfasst und den sogenannten Objektarten (Park, Spielplatz, 
Straßengrün, Stadtplatz etc.) zugeordnet.  Die Daten wurden aus den verschiedenen Quellen 
zusammengeführt und in einer digitalen Plattform für das städtische GIS -System aufbereitet.  
 
Für die öffentliche Ausschreibung wurde die Anzahl aller einzelnen Flächenobjekte und aller 
Stadtbäume im Vorfeld zusammengetragen und bildete die Grundlage für die 
Leistungstabelle und des anschließenden Auftrags. Bei den weitergehenden Recherchen 
während der Ausführung des Auftrags ergaben sich bei fast allen Objektarten Mehrmengen.  
 
Insgesamt sind statt der ausgeschriebenen 1.450 Einzelobjekte tatsächlich 1.914 
Einzelobjekte erfasst und statt 50.000 Einzelbäumen wurden 51.054 Einzelbäume erfasst. 
Durch die Mehrmengen ist analog auch die Anzahl der Objekte gestiegen, für die das 
Grünvolumen errechnet wurde.  
 
Für das noch nicht digitalisierte Straßengrün war ursprünglich eine Luftbildauswertung 
kalkuliert. Erst während des Prozesses bot sich die Möglichkei t, die Straßendatenbank des 
Mobilitäts- und Tiefbauamtes zur Generierung der vielen Einzelobjekte zu nutzen. Für diesen 
methodisch neuen Arbeitsschritt war ein Nachtrag erforderlich, der mit 44% Mehrkosten 
über der kalkulierten Einzelposition liegt.  
 
 
Freiraumkonzept Teil 2 Mehrbedarf  
 
Der zweite Teil des Freiraumkonzeptes besteht aus drei Abschnitten: Grundlagenermittlung, 
Analyse/Bewertung und Planung sowie mehrere Abstimmungstermine und eine 
Bürgerinformation. Dieser Teil 2 wurde im Juni 2023 öffentlich  ausgeschrieben. Alle 
eingereichten Angebote liegen zwischen 42 % bis 150 % über den geschätzten Kosten. Hier 
wurden vor allem im Teil Grundlagenermittlung sowie Analyse/Bewertung höhere Honorare 
angesetzt als in der Kostenschätzung kalkuliert. In allen An geboten wurde das geforderte 
dreiköpfige Projektteam auf 5 -6 Mitarbeitende erhöht, um die Leistung in einem akzeptablen 
Zeitraum erfüllen zu können. Dies ist positiv zu bewerten, da dies das große Interesse und 
damit auch das zu erwartende Engagement der B ieter dokumentiert. Da alle Bieter die 
erforderlichen fachlichen Nachweise erbringen, kann der günstigste Bieter beauftragt 
werden.

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2. Begründung zur Teilnahme am Forschungsvorhaben „Stadtnatur erfassen, schützen, 
entwickeln – Orientierungswerte für das ö ffentliche Grün - Praxistest“ der Hochschule 
Weihenstephan -Triesdorf (HSTW) und des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu)  
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat eine Interessenbekundung zur Teilnahme an o.g. 
Praxistest eingereicht. Die Entscheidung des Projektträgers ist Ende September 2023 zu 
erwarten. 
 
Über die Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) wurden einige Kommunen bereits zur laufenden 
Arbeit des o.g. Forschungsvorhabens angehört, so auch das Grünflächenamt der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt  durch die Mitarbeit der Amtsleit ung des Grünflächenamtes in 
der GALK. Der Abschlussbericht des Forschungsvorhabens liegt inzwischen vor (BfN -
Schriften 653, Bonn -Bad Godesberg) , der Praxistest schließt sich nun an. Dieser startet im 
Oktober 2023 und läuft bis Septemb er 2025. 
 
Für das Freiraumkonzept wurde die Entwicklung von Kennziffern/Orientierungswerten für den 
Grad der Grünversorgung bereits geplant und dieser Leistungsbaustein ist entsprechend 
ausgeschrieben. Das Freiraumkonzept wäre daher als Projekt für den Pra xistest geeignet, da 
die inhaltliche und zeitliche Passfähigkeit gegeben ist. Der Nutzen für die Stadt läge in 
folgenden Punkten:  
 
 Die handelnden Personen in der Verwaltung und im Planungsbüro können sich für 
den Projektteil „Analyse und Bewertung“ und die  Entwicklung von 
Orientierungswerten fachliche Expertise beim Projektträger holen.  
 Dieser nicht ganz einfache Analyse -Teil des Freiraumkonzeptes hat 
wissenschaftlichen Charakter und wird durch die Teilnahme am Praxistest auf 
fundierte Füße gestellt.  
 Durch den Austausch und die Vernetzung der Teilnehmenden sowie den Anspruch der 
Anwendbarkeit der Methodik für andere Kommunen wird den Ergebnissen des 
Freiraumkonzeptes ein hoher Stellenwert verliehen. Daraus ist für die anschließende 
Anwendung und Implementie rung des Freiraumkonzeptes konstruktiver Rückenwind 
zu erwarten. 
 
Sollte die Wissenschaftsstadt Darmstadt als teilnehmende Kommune ausgewählt werden, 
entsteht auch für das beauftragte Planungsbüro ein zusätzlicher Aufwand. Im 
Grünflächenamt würden die personellen Kapazitäten in der Abteilung Planung und Neubau , 
im Bereich Landschaftsplanung bereitgestellt. Insgesamt sind seitens des Projektträgers drei 
Vor-Ort Termine vorgesehen sowie Online -Abstimmungen nach Bedarf.  
 
 
3. Bereitstellung der Mittel zur Dec kung des Mehrbedarfs  
 
Für die Gesamtmaßnahme ergibt sich ein Mehrbedarf an Finanzmitteln, der im Einzelnen in 
der datenschutzrelevanten Anlage „Kostenaufstellung zum Mehrbedarf für das 
Freiraumkonzept“  aufgeführt ist. Der finanzielle Mehrbedarf fällt zu r und 30 % in 2023, zu 
rund 60 % in 2024 und zu rund 10% in 2025 an.  
 
Die zusätzlichen Mittel können zu einem Drittel auf der  
Kostenstelle: 067-010-1100 Planung und Neubau  
Kostenträger: 5510 -51

Sachkonto: 6779300  
sowie zu zwei Dritteln auf der  
Kostenstelle: 067-020-1000 Grünflächenunterhaltung  
Sachkonto: 6179000  
Kostenträger: 5510 -11 
 
bereitgestellt werden.  
 
 
 
Dezernat III Dezernat IV 
 
 
 
 
Michael Kolmer  André Schellenberg  
Stadtrat Stadtkämmerer

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Details

Vorlagen-Nr.
2023/0296
Typ
Magistratsvorlage
Datum
08.09.2023
Erstellt
29.09.2026 00:00