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Personalbericht 2025
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Anlage 1- Personalbericht 2025
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Wir Machen Köln! Personalbericht 2025 Dezernat für Allgemeine Verwaltung und Ordnung Personal- und Verwaltungsmanagement Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Gestaltung und Druck Zentrale Dienste der Stadt Köln Bildnachweis Seite 6 – 7: Gruppenfoto Personal- und Verwaltungsmanagement: Constantin Ehrchen für Stadt Köln; Seite 28: Jubilarenehrung: Sabine Große Wortmann für Stadt Köln; Wenn nicht anders angegeben: Stadt Köln 13-JH/156-26/Dez I/40/06.2026 3 Inhalt Vorwort 4 Wir machen Köln. 6 Im Interview 8 Wir sind Kölnmacher*innen. 12 T eil 1 14 1.1 Organisation weiterentwickeln 14 1.2 Talente gewinnen, Kompetenzen entwickeln 16 1.3 Personalakquise 2025 20 1.4 Interne Kommunikation 22 1.5 Employer Branding weiterentwickeln 24 T eil 2 30 2.1 Personalbestand im Überblick 32 2.2 Personalbestand im Detail 35 2.3 Teilzeit 38 2.4 Laufbahngruppen und Führungskräfte 42 2.5 Demographie 45 2.6 Diversität 48 2.7 Teilhabe 49 2.8 Krankenquote 50 2.9 Stellenbesetzung 53 2.10 Ausbildung 57 2.11 Personal aufwendungen 59 Absender 62 Fazit 63 Dank 66 Glossar 67 4 Andrea Blome Stadtdirektorin Vorwort Liebe Mitarbeiter*innen, liebe Leser*innen, die Leistungsfähigkeit unserer Verwaltung entsteht im Zusammenspiel aus klaren Strukturen, modernen Instrumenten und einer starken gemeinsamen Kultur. Die Entwicklungen des vergangenen Jahres zeigen, wie konsequent wir daran arbeiten, Organisation, Personal- gewinnung, Qualifizierung, Personalerhalt und interne Kommunikation zukunftsgerichtet weiterzuentwickeln. Mit einem systematisch ausgebauten Prozess- management sorgen wir für transparente Abläufe, sichern Wissen und erhöhen die Verlässlichkeit unseres Handelns. Praxisbeispiele verdeutlichen, wie strukturierte Prozesse konkret zur Entlastung beitragen und Verwaltungsleistungen effizienter gestalten. Mit der LernStadt Köln bauen wir eine zentrale, digital zugängliche Weiterbildungsstruktur aus, die fachliche Entwicklung, lebenslanges Lernen und flexible Qualifizierung unterstützt. Parallel dazu entwickeln wir unsere Personal gewinnung weiter. Digitale Bewerbungsprozesse, ein modernes Bewerbermanagement sowie vielfältige Aus- bildungs- und Studienangebote stärken unsere Wettbewerbsfähigkeit im Arbeitsmarkt. 5 Eine leistungsfähige Stadtverwaltung lebt nicht allein von Prozessen und Instrumenten. Sie lebt von Menschen. Eine leistungsfähige Stadtverwaltung lebt nicht allein von Prozessen und Instrumenten. Sie lebt von Menschen. Mit neuen Formaten der internen Kommunikation fördern wir D ialog, Transparenz und Vernetzung in der „Stadt internen“ Familie. Willkommensformate für Nachwuchskräfte sowie Initiativen wie die „Kölnmacher*innen“ machen sichtbar, wer wir sind und wofür wir stehen. Und geben unserer Arbeitgeberin damit ein klares Gesicht. All diese Maßnahmen verfolgen ein gemeinsames Ziel: die Stadt Köln als moderne, handlungsfähige und attraktive Arbeitgeberin nachhaltig zu stärken. Ihre Andrea Blome Stadtdirektorin 6 Wir machen Köln. Wir gestalten die Arbeit von morgen. 7 Kölnmacher*innen aus dem Personal- und Verwaltungsmanagement 8 Im Interview Ein Jahr später: Wo stehen wir in der Weiterentwicklung unserer Personalarbeit, Frau Dr. Offelder? Sie verantwortet mit Ihrem Team der Abteilungsleitungen das Personalgeschehen in der Kölner Stadtverwaltung und unter- stützt so mit den mehr als 400 Mitarbeitenden im Personal- und Verwaltungsmanagement die gesamte Stadtverwaltung in Personal-, Organisations- und Verwaltungsfragen. Im vergangenen Personalbericht haben Sie zentrale Leitlinien für die Weiter entwicklung der Personalarbeit beschrieben. Von effizienteren Prozessen über stärkere Dialogorientierung bis hin zu modernen Arbeitsmodellen. Was davon ist heute konkret spürbar? Viele der damals beschriebenen Ziele waren bewusst als Entwicklungsrichtung formuliert. Nicht als kurzfristige Einzelmaßnahmen. Inzwischen sehen wir erste strukturelle Fortschritte. Im Prozessmanagement wurden Abläufe systematisch erfasst und optimiert, was zu mehr Transparenz und Verlässlichkeit führt. Mit der Veröffentlichung des Prozess- management-Handbuchs wurde zudem eine wichtige Grundlage geschaffen, um das Know-how rund um Prozessmanagement flächendeckend in die Stadtverwaltung weiterzugeben. Auch in der Personalgewinnung haben digitale Bewerbungsprozesse und ein schritt- weise eingeführtes Bewerbermanagementsystem zu mehr Geschwindigkeit, Klarheit und Transparenz bei der Personalsuche geführt. Darüber hinaus wurden Weiterbildungsangebote stärker gebündelt und digital zugänglich gemacht. Mit der digitalen LernStadt Köln entsteht eine zentrale Struktur, die Lernen flexibler und bedarfsgerechter, on demand mit E-Learnings, ermöglicht. Insgesamt zeigt sich: Die organisatorische Weiterentwicklung erfolgt Schritt für Schritt, mit spürbaren Verbesserungen im Alltag unserer Mitarbeitenden. 9 Wo zeigen sich für Sie die größten Veränderungen in der täglichen Arbeit im Personal und Verwaltungsmanagement? Die größten Veränderungen zeigen sich aktuell vor allem in der eben genannten fort- schreitenden Digitalisierung unserer Arbeitsprozesse, die wir gemeinsam mit dem Amt für Digitalisierung und Informationstechnik vorantreiben. In der täglichen Arbeit bedeutet das im Recruiting zum Beispiel, das Bewerbungen nicht mehr dezentral oder in unterschiedlichen Formaten eingehen, sondern 10 gebündelt und transparent in einem System bearbeitet werden können. Abstimmungen erfolgen strukturierter, Rückmeldungen schneller und der gesamte Prozess ist für alle Beteiligten jederzeit nachvollziehbar. Im Bereich der Weiterbildung, also der LernStadt Köln, zeigt sich die Veränderung vor allem in der eigenständigeren und geführten Nutzung durch die Mitarbeitenden. Lernangebote werden direkt über die Lernplatt- form ausgewählt und gebucht, während gleichzeitig Planung, Genehmigung und Dokumentation deutlich transparenter und effizienter ablaufen. Bis Ende 2025 konnten alle Dezernate und Dienststellen wie geplant an die Allgemeine E-Verwaltungsakte angeschlossen werden. Das ist ein großer Erfolg und natürlich auch ein ganz wesentlicher Schritt zur weiteren Digitalisierung der Stadtverwaltung. Weitere Initiativen im Recruiting, im Ausbildungsbereich und im Employer Branding sorgen für eine erweiterte Wahrnehmung der Stadt Köln als moderne Arbeitgeberin. So haben wir uns gezielt auf Mangelberufe konzentriert und spezielle Themenfelder in den Fokus genommen. Nehmen wir die Kölnmacher*innen-Kampagne: klassisch zur Personal- gewinnung gedacht und aufgesetzt, wirkt diese Videoreihe auch ganz stark nach innen. Wie viele Mitarbeitende haben mich angesprochen, wie vielfältig die Profile, wie individuell die Menschen und Geschichten hinter den Jobs sind. Das wollen wir zeigen. Nach außen wie auch nach innen. Außerdem veranschaulichen wir damit, wie vielschichtig wir als Arbeit- geberin sind. Ganz nach unserem Arbeitgeberversprechen „Eine Heimat für‘s Leben“ . Denn bei der Stadt Köln muss man den Arbeitgeber nicht wechseln, wenn man eine neue Herausforderung sucht. 11 Mit Blick nach vorne: Welche Schwerpunkte setzen Sie für das kommende Jahr? Die kommende Zeit wird deutlich stärker durch die angespannte Haushalts- lage und damit verbundene Einsparvorgaben geprägt sein. Das bedeutet natürlich auch, dass Wachstum nicht in allen Bereichen im bisherigen Umfang fortgeführt werden kann. Umso wichtiger ist es, die vorhandenen Ressourcen gezielt und wirksam einzusetzen. Ein zentraler Schwerpunkt liegt daher auf der weiteren Digitalisierung der Personalarbeit sowie der konsequenten Weiterentwicklung von Prozessen. Ziel ist es, Abläufe zu vereinfachen, Bearbeitungszeiten zu reduzieren und die Organisation insgesamt effizienter aufzustellen. Gleichzeitig bleibt unser Anspruch unverändert: die Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeitenden weiter zu verbessern und die Leistungsfähigkeit der Verwaltung für die Bürger*innen zu sichern. Gerade unter veränderten Rahmenbedingungen kommt es darauf an, die richtigen Prioritäten zu setzen und vorhandene Potenziale konsequent zu nutzen. Wir sind Kölnmacher*innen. unter 30 Jahren 11,5 % 30 bis unter 50 Jahren 46,9 % 50 Jahre und älter 41,6 % vollzeitbeschäftigt 67 % teilzeitbeschäftigt 33 % weiblich 61 % männlich 39 % mit einer Behinderung/ Gleichstellung 9,7 %mit ausländischer Staatsangehörigkeit 8,4 % Die 21.751 Mitarbeitenden sind zu … Stichtag ist der 31.12.2025, bezogen auf das Stammpersonal (siehe Definition im Glossar) der Stadtverwaltung in gewerblich- technischen Berufen tätig 7,2 % in MINT Berufen 13,8 % in der Verwaltung aktiv 43,2 % in Erziehung und lehrender, bildender oder sozialer Tätigkeit 22,6 % in ärztlicher und therapeutischer Tätigkeit 2,4 % in Sicherheit und Über - wachung tätig 7,6 % in Kultur aktiv 3,2 % Führungskräfte 9,2 % durchschnittliche Betriebszugehörigkeit 14,45 Jahre 1.1 Organisation weiterentwickeln T eil 1 Wir machen Köln – wir gestalten die Zukunft Prozessmanagement – Abläufe klar gestalten, Wissen sichern 14 Digitalisierung, steigende Anforderungen an eine moderne Stadtverwaltung sowie der demografische Wandel prägen den Arbeitsalltag vieler Mitarbeitender. Gleichzeitig stellt die aktuelle Haushaltslage mit den damit verbundenen Einspar- vorgaben besondere Anforderungen an Organisation, Steuerung und Effizienz. Diese Entwicklungen machen deutlich, wie wichtig es ist, Abläufe klar zu strukturieren, Wissen dauerhaft zu sichern und Prozesse nachvollziehbar zu gestalten. Genau hier setzt das Prozessmanagement an. Es unterstützt Führungskräfte und Mitarbeitende dabei, Verwaltungs prozesse so zu gestalten, dass sie für alle Beteiligten verständlich, transparent und verlässlich sind und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Leistungsfähigkeit der Verwaltung. Prozesse selbst gestalten Mit dem seit Ende 2025 verfügbaren Prozessmanagement-Handbuch steht den Mit- arbeitenden ein praxisorientiertes Nachschlagewerk zur Verfügung. Es bietet eine strukturierte Einführung in das Thema, beschreibt zentrale Rollen und Vorgehens- weisen und unterstützt mit konkreten Methoden und Arbeitshilfen bei der Anwendung im Alltag. Das Ziel: den Change-Prozess selbst steuern können. Abgerundet wird das Thema durch Beratung und gegebenenfalls Begleitung durch erfahrene Mitarbeitende aus dem Bereich Prozessmanagement. Praxisbeispiel – Prozessmanagement in der Anwendung Neugestaltung des Genehmigungsverfahrens für Außengastronomie Wie Prozessmanagement konkret wirkt, zeigt ein Begleitprojekt im Amt für Öffentliche Ordnung. Im Fokus stand die Neugestaltung des Verfahrens zur Ersterteilung von Genehmigungen für Außengastronomie auf öffentlichen Flächen. Hintergrund war das Auslaufen einer vereinfachten Corona-Sonderregelung zum 1. Januar 2026. In der Folge mussten künftig bis zu 3.000 Sondernutzungserlaubnisse nach einem neu zu entwickelnden Verfahren geprüft und beschieden werden – eine erhebliche organisatorische Herausforderung. Zur Bewältigung dieser Aufgabe arbeitete eine Projektgruppe aus der Gewerbe abteilung und dem Prozessmanagement der Organisationsentwicklung eng zusammen. Ergebnis: Klare und einheitliche Bearbeitungsstandards Organisatorische Optimierungen und Vorbereitung weiterer Digitalisierungsansätze Sowie die Grundlage für eine Reduzierung der Prozessdauer von mehreren Monaten auf rund sechs Wochen. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie durch strukturiertes Prozessmanagement, fachübergreifende Zusammenarbeit und klare Zielorientierung schnell wirksame Lösungen entstehen können – auch unter hohem Zeit- und Umsetzungsdruck. 15 → → → 16 1.2 T alente gewinnen, Kompetenzen entwickeln Digitale Personalgewinnung und moderne Lernangebote aus einer Hand. Digitale Personalgewinnung – modernes Bewerbermanagement schrittweise eingeführt Mit der Einführung eines neuen Bewerbermanagementsystems wurde ein weiterer konsequenter Schritt in Richtung digitale Personalgewinnung und zukunftsfähiger Recruiting-Prozesse umgesetzt. Start im Bewerbercenter Der Systemstart zum 1. Juni 2025 war das Ergebnis einer rund einjährigen Planungs- und Vorbereitungsphase gemeinsam mit dem Amt für Digitalisierung und Informations- technik. In dieser Zeit wurden bestehende Prozesse analysiert, Testläufe durchgeführt und Abläufe gezielt optimiert. Ein Produktivstart erfolgte zunächst pilotiert im Berufs- feld Ingenieurwesen und wurde anschließend schrittweise auf weitere Berufsfelder ausgeweitet. Prozesse vereinfachen, Transparenz erhöhen Ziel der Einführung war es, ein modernes Bewerbermanagement zu etablieren, das sowohl die internen Abläufe als auch die externe Ansprache unterstützt. Im Zuge des- sen wurden auch die Karriereseite sowie die Ausschreibungstexte in Struktur, Aufbau und Design grundlegend überarbeitet. Technische und prozessuale Verbesserungen ermöglichen unter anderem: • Die Anbindung weiterer Jobportale über Schnittstellen, • eine kosteneffizientere Veröffentlichung von Ausschreibungen, • eine bessere Auswertbarkeit der Bewerbungswege, • sowie eine stärkere Automatisierung von Abläufen im Vergleich zum bisherigen System. 17 Gleichzeitig bietet die im Einsatz befindliche Lösung einen transparenten Einblick für weitere Prozessbeteiligte und ermöglicht die digitale Bereitstellung relevanter Unterlagen entlang des gesamten Auswahlverfahrens. Das Projekt ist noch nicht vollumfänglich abgeschlossen. Die Umsetzung dauert auch in 2026 noch an. Ausbildung setzt durchgängig auf digitale Bewerbungsprozesse Auch im Bereich Ausbildung konnte die Bewerbermanagementlösung erfolgreich etabliert werden. Sämtliche Ausschreibungen für den Ausbildungsstart 2026, einschließlich Inhalte, Veröffentlichungen und Bewerbungsprozess, werden inzwischen vollständig über das neue System abgewickelt. Seit der Einführung sind rund 5.500 der jährlich etwa 6.200 Bewerbungen im Aus bildungsbereich über die neue Software eingegangen. Bisherige Medienbrüche konnten dabei konsequent vermieden werden. Auch hier gilt: Der gesamte Bewerbungsprozess wird digital unterstützt und nachvollziehbar abgebildet. Spürbare Verbesserungen im Auswahlverfahren Durch die neue digitale Lösung konnte die Durchlaufzeit der Bewerbungsverfahren im Bereich Ausbildung deutlich reduziert werden. Bewerbende erhalten zu jedem Zeit- punkt eine bessere Nachvollziehbarkeit über den aktuellen Stand ihrer Bewerbung. Gleichzeitig wurde der Austausch mit den beteiligten Dienststellen zu eingegangenen Bewerbungen vereinfacht. Schrittweise Weiterentwicklung Die Umsetzung des neuen Bewerbermanagementsystems ist bewusst schritt- weise angelegt. Weitere Ausbauvorhaben, etwa im Bereich erweitertes Recruiting- Controlling, Nutzung von Talentpools, automatisierte Beteiligungen oder zusätzliche Schnittstellen werden geprüft und perspektivisch weiterentwickelt. Damit stärkt das neue System nicht nur die Effizienz der Personalgewinnung, sondern legt zugleich die Grundlage für transparente, nachvollziehbare und zukunftsfähige Recruiting-Prozesse. 18 LernStadt Köln – Wir digitalisieren unsere HR-Prozesse Die LernStadt Köln ist eine digitale Plattform, die die Weiterbildungsangebote der Stadt an einem zentralen Ort bereit hält und damit den Zugang zu Lernen und Qualifizierung im städtischen Alltag umfassend regelt. Mitarbeitende können in der LernStadt die städtischen Lernangebote einsehen und sich direkt digital zu Schulungen anmelden. Bei genehmigungspflichtigen Angeboten ist der Freigabeprozess über die jeweilige Führungskraft vollständig im System integriert. Der Registrierungsstatus, eine Planung beziehungsweise Merkzettelfunktion, die persönliche Lernhistorie sowie Teilnahmezertifikate sind jederzeit abrufbar. Passende Angebote lassen sich schnell finden, freie Kursplätze werden in Echtzeit angezeigt. Die Anmeldung erfolgt direkt im System – medienbruchfrei und ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand. Gleichzeitig können verpflichtende Schulungen, wie etwa zum Thema Datenschutz, Sicherheit und Antidiskriminierung sehr einfach und systematisch zugewiesen und die Nachverfolgung sichergestellt werden. Die Vorteile der LernStadt liegen auf der Hand: Mitarbeitende haben einen kompletten Überblick über das Schulungsangebot, können einfach nach Themen suchen und den Anmeldeprozess abwickeln. Die Historie und Zertifikate sind gesichert. Führungskräfte haben neben Transparenz einen geführten Freigabeprozess der ent lastet und können sicher sein, dass sicherheitsrelevante Themen automatisch zugewiesen und bei Bedarf auch erinnert werden. Digitales Lernen flexibel nutzen Neben Präsenzschulungen sind in der LernStadt zahlreiche E-Learning-Angebote hinterlegt, die eine flexible, selbstbestimmte Weiterbildung, unabhängig von Ort und Zeit, ermöglichen. Damit ergänzt digitales Lernen die bestehenden Formate und erweitert das Angebot bedarfsgerecht. 19 Wirkung im Arbeitsalltag Die LernStadt Köln unterstützt die persönliche und berufliche Weiterentwicklung der Mitarbeitenden und trägt gleichzeitig zu einer effizienteren Organisation von Weiter- bildung bei. Durch die Bündelung bestehender Angebote, digitale Prozesse und transparente Informationen wird Lernen einfach, digital und planbar. Für Mitarbeitende ohne digitalen Zugang gibt es weiterhin Präsenzschulungen. Außerdem wird an einer hybriden Lösung gearbeitet, bei der digitale Inhalte der LernStadt in Schulungsräumen für mehrere Mitarbeitende präsentiert werden. Die LernStadt steht damit exemplarisch für einen pragmatischen Digitalisierungs- ansatz: bestehende Strukturen bündeln, Prozesse vereinfachen und Lernen im Alltag wirksam unterstützen. Allgemeine Fortbildung 2025 Mit vielfältigen Fortbildungsangeboten, neuen digitalen Formaten und gezielter Nachwuchs förderung können Mitarbeitende optimal auf ihrem individuellen Karriere- weg als Kölnmacher*innen unterstützt werden. Neue Führungskräfte werden auf Ihre anstehende Rolle vorbereitet und bestehende Führungskräfte finden interessante Führungsthemen aufbereitet. Veranstaltungen676 Teilnehmende5.973 Zufriedenheit der Teilnehmenden Note 1,4 Digitale Lernplattform Teilnehmende16.758 (seit Juli 2025, inklusive verpflichtenden Schulungen wie zum Beispiel Datenschutz/-sicherheit) 20 Die Entwicklung der Kennzahlen im Personalmarketing und Recruiting ist im Jahr 2025 vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage und der damit entwickelten Nachbesetzungsstrategie zu betrachten. Weniger externe und interne Ausschreibungen sowie eine geringere Anzahl an Nachbesetzungsverfahren wirken sich folgerichtig auf die Zahl der Bewerbungen und Einstellungen aus. Die rückläufigen Werte sind daher das Ergebnis einer bewussten Steuerung. Dennoch ist die Bewerbungsanzahl nach wie vor auf einem erfreulich hohen Niveau, welches die Attraktivität der Arbeitgeberin Stadt Köln weiterhin bestätigt. 1.3 Personalakquise 2025 der Karrierewebseiten 3,3 Mio. Aufrufe 1.152 interne und 279 externe Ausschreibungen bei über 15.000 externen Bewerbungen Zentrale Auswahlrunden mit Initiativbewerbenden 90 Wir betreiben moderne Personalgewinnung. Besetzungen von Amtsleitungen und und Stellvertretungen 18 Einstellungen bei der Gesamtverwaltung stadtweit 1.310 21 Stand: Januar 2026 Messe und Veranstaltungs teilnahmen 22 Beratungsgesprächen über 3.700 mit Werbemittel an Hochschulen verteilt 8.100 Personalwerbeplakate in 8 Städten 1.650 Weiterempfehlungsrate63 % von 100 %(2024: 68 %) Aktueller kununu Score insgesamt3,8 von 5(2024: 3,8 %) Aktueller kununu Score Bewerbende 4,2 von 5(2024: 4,1 %) LinkedIn Follower*innen > 16.695(2024: 12.249) XING Follower*innen> 4.143(2024: 4.100) Instagram „Mach Köln!“ Kanal Follower*innen> 3.760(2024: 3.396) 22 1.4 Interne Kommunikation Wir entwickeln Dialogkultur weiter. Stadt intern wächst: Videotalk und Newsletter ergänzen das Informationsangebot Premiere für „Stadt intern – Der T alk“ Mit „Stadt intern – Der Talk“ startete in 2025 ein neues internes Videoformat, das die Mit- arbeitenden der Stadtverwaltung in den Mittelpunkt stellt. Als dialogorientierte Ergänzung zu den bekannten Köln-Macher*innen Videos der Macht Köln Kampagne setzt das neue Format auf persönliche Einblicke, fachliche Themen und einen offenen Austausch. So spricht der Moderator mit unterschiedlichen Köln-Macher*innen aus der Verwaltung über ihre Tätigkeit und jeweils ein zentrales Fokusthema. Ziel ist es, Arbeitsbereiche anschaulich, kompakt und verständlich vorzustellen. Nah an der Praxis und nah an den Menschen. Gleichzeitig stärkt das Format die Identifikation mit der Stadt Köln als Arbeitgeberin, indem es die Vielfalt der Aufgaben sichtbar macht und die Menschen hinter den Leistungen in den Mittelpunkt stellt. Auftakt mit dem Ordnungsdienst Den Auftakt machte Natalie Riha, Schulungs- leiterin im Ordnungsdienst. Die erste Folge entstand zudem im Kontext des Zentrums für Kriminalprävention und Sicherheit. Neben Einblicken in den beruflichen Alltag wurde das System „ZeMAG“ vorgestellt, (ZeMAG steht für das Zentrale Melde- und Auskunftssystem bei Gefährdung von städtischen Mitarbeitenden im Innen- und Außendienst). In insgesamt fünf veröffentlichten Folgen im Jahr 2025 verbindet das Format persönliche Perspektiven mit konkreten fachlichen Informationen und macht zentrale Themen der Verwaltung transparent. 23 Kompakt informiert: Der stadtinterne Newsletter Seit Januar 2025 ergänzt zudem ein wöchentlicher Newsletter die „Stadt intern“- Familie. Er bündelt relevante Informationen aus Verwaltung, Organisation und Stadtgeschehen in kompakter, verständlicher Form und stellt diese kuratiert für alle Mitarbeitenden bereit. Der Newsletter fasst zentrale Entwicklungen, Hinweise, Serviceinformationen und Hintergrundthemen zusammen und trägt via Verlinkung dazu bei Transparenz zu schaffen und Orientierung im Arbeitsalltag zu geben. Als redaktionell aufbereitete Wochenübersicht unterstützt er die interne Vernetzung und sorgt dafür, dass wichtige Themen nochmal in den Fokus gelangen. Besondere Ausgaben setzen dabei auch kulturelle Akzente: So erschien zur Karnevals- zeit eine Ausgabe in kölscher Sprache, der, ganz im Sinne des rheinischen Grund- gesetzes, augenzwinkernd und informativ durch die „fünfte Jahreszeit“ begleitete. Damit zeigt das Format, dass interne Kommunikation neben Sachinformation auch Identifikation und Gemeinschaft fördern kann. Eine starke „Stadt intern“Familie Mit Magazin, Newsletter und Videotalk entsteht ein abgestimmtes Kommunikations- angebot, das unterschiedliche Informationsbedürfnisse und Nutzungsgewohnheiten berücksichtigt, vom vertiefenden Quartalsmagazin über die kompakte Wochenüber- sicht bis hin zum persönlichen Gespräch im Videopodcastformat. Damit wird interne Kommunikation dialogorientierter, sichtbarer und näher an den Menschen, die die Stadtverwaltung täglich gestalten. 24 1.5 Employer Branding weiterentwickeln Wir wachsen gemeinsam. Kölnmacher*innen zeigen die Vielfalt der Stadtverwaltung Mit der Weiterführung der Kampagne „Die Kölnmacher*innen“ wurde das Employer-Branding-Format der Stadt Köln im Jahr 2025 gezielt und strategisch weiter- entwickelt. Der Ausbau erfolgte insbesondere mit Blick auf Bereiche mit erhöhtem Fach- kräftebedarf, um die Vielfalt der Berufsbilder sichtbar zu machen und gezielt neue Ziel- gruppen anzusprechen. Gleichzeitig verfolgt die Stadt Köln das übergeordnete Ziel, sich als moderne und attraktive Arbeitgeberin zu positionieren, ganz im Sinne des Leitgedankens: „In uns steckt mehr, als man von außen vermutet. “ Inzwischen wurde die Reihe um neun weitere Kölnmacher*innen ergänzt. Die Porträts zeigen Mitarbeitende aus ganz unterschiedlichen Bereichen, von der Stadtteil bibliothek über das Sportamt und das Jugendamt bis hin zum Ordnungsdienst, zur Kindertages- stätte oder zu großen Infrastrukturprojekten. Sie machen sichtbar, wie vielfältig die Aufgabenfelder innerhalb der Stadtverwaltung sind und welche individuellen Entwicklungswege möglich sind. Ob langjährige Führungskraft, Auszubildende, Quereinsteiger oder Fachingenieur: Die Kampagne stellt Menschen in den Mittelpunkt, die auf unterschiedliche Weise Verantwortung übernehmen und Köln mitgestalten. Einblicke statt Schlagworte Die Videoporträts geben authentische Einblicke in den beruflichen Alltag und zeigen Motivation, Haltung und Entwicklungs perspektiven. So wird beispielsweise deutlich, wie vielseitig die Arbeit in einer Stadtteil bibliothek sein kann, wie sich Kommunikations- aufgaben im Sportbereich gestalten oder welche Chancen sich durch einen Quer einstieg eröffnen. 25 Ziel der Kampagne ist es, die Stadt Köln als moderne und vielfältige Arbeitgeberin sichtbar zu machen, sowohl nach außen im Rahmen der stadtweiten Imagekampagne (Online, Social Media, Plakatflächen) als auch nach innen im Mitarbeitendenmagazin „Stadt intern“ , wo das Format in angepasster Form weitergeführt wird. Menschen machen Köln Die „Kölnmacher*innen“ stehen exemplarisch für die Bandbreite an Berufsgruppen, Biografien und Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Verwaltung. Die Fortsetzung der Kampagne stärkt die Arbeitgeberpositionierung der Stadt Köln und macht deutlich: Köln wird von Menschen gemacht und zwar auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Wir sind weitere Kölnmacher*innen 26 Willkommen neue Kölnmacher*innen 2025 479 Nachwuchskräfte starten gemein sam in ihren neuen Lebensabschnitt Am 1. September 2025 begann für 479 Nachwuchskräfte ein neuer beruflicher Abschnitt bei der Stadt Köln. Die zentrale Willkommensveranstaltung im Staaten- haus der Kölner Oper bot einen festlichen und zugleich verbindenden Auftakt in Ausbildung, Studium und Berufseinstieg. Die neuen Mitarbeitenden kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen: 318 Nachwuchskräfte starten in Verwaltung, IT sowie im handwerklichen, technischen und kaufmännischen Umfeld. Hinzu kommen acht Nachwuchs- kräfte der Bühnen, 129 Nachwuchskräfte des Amtes für Kinder, Jugend und Familie sowie 24 Nachwuchskräfte des Amtes für Feuerschutz, Rettungs- dienst und Bevölkerungsschutz. Diese Vielfalt verdeutlicht die Bandbreite der Aufgabenfelder innerhalb der Stadtverwaltung. 27 28 Neue Berufsbilder in der Ausbildung Zum Einstellungsjahr 2025 wurden zwei neue Berufsbilder in der Ausbildung eingeführt: das duale Studium Verwaltungsinformatik eGovernment (Bachelor of Science) sowie die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik. Damit wird das Ausbildungsangebot gezielt weiterentwickelt, um aktuellen und zukünftigen Anforderungen in Verwaltung, Digitalisierung und Infrastruktur Rechnung zu tragen. Ehrung der erfolgreichen Nachwuchstalente 2024 durch die stellvertretende Amtsleitung Ausbildung in Zahlen* Erfolgsquote 98,1 % haben ihre Prüfungen in 2025 erfolgreich bestanden 262 Absolvent*innen Bewerbungen 6.374 Einstellungen 308 20 Ausbildungsmessen und Berufsorientierungs- veranstaltungen in Schulen Teilnahme an über * Ausbildung in Zahlen ohne Ausbildung Amt für Jugend, Bildung, Feuerwehr und Bühnen Beratungsgesprächen 1.100mit über 29 Kölnmacher*innen beim B2Run 2025 Gemeinsam aktiv Auch 2025 nahm die Stadt Köln wieder am B2Run teil. Und das mit einer deutlich gewachsenen Beteiligung. Am 3. September gingen doppelt so viele Kölnmacher*innen an den Start wie im Vorjahr. Grundlage hierfür war ein neues Anmeldeverfahren: Viele Teilnehmende hatten in der Vergangenheit angeregt, einen moderaten Eigenanteil zu leisten, um zusätzlichen Kolleg*innen die Teilnahme zu ermöglichen. Dieses Modell wurde 2025 umgesetzt. Mit Erfolg! Durch den geringen Unkostenbeitrag konnten mehr Startplätze finanziert und vergeben werden. Bewegung, Begegnung und Zusammenhalt Ausgestattet mit einem einheitlichen Laufshirt im „Mach Köln!“-Design machte das Team der Stadt Köln auch optisch seine Verbundenheit sichtbar. Der gemeinsame Zieleinlauf in das RheinEnergieSTADION bildete für viele einen besonderen Moment. Mehr als ein Laufevent Die Teilnahme am B2Run steht exemplarisch für eine aktive, gemeinschaftlich gelebte Organisationskultur. Sie verbindet Bewegung, Teamgeist und Identifikation mit der Arbeitgeberin Stadt Köln und schafft Begegnungen jenseits des Arbeitsalltags. So wird sichtbar: Köln wird nicht nur gemeinsam gestaltet, sondern auch gemeinsam erlebt. 30 T eil 2 Zahlen – Daten – Fakten Wir haben die Daten sorgfältig zusammengeführt, bearbeitet und analysiert. Alle folgenden Auswertungen beziehen sich – solange nicht anders ausgewiesen – auf das Stammpersonal der Dienst stellen, die im Dezernatsverteilungsplan der Stadt Köln abgebildet werden. Es kann vorkommen, dass es zu geringfügigen Abweichungen zu anderen Berichten kommt, die zum Beispiel zu einem anderen Stichtag oder auf Basis einer anderen Grundgesamtheit ermittelt wurden. Der Fokus dieses Berichts liegt darauf, Zahlen und Erkenntnisse mit langfristiger Gültigkeit für die Stadt Köln zu gewinnen. 31 0 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000 12.000 14.000 3 5 13.284 8.459 diversF rauen Männerkeine Geschlechtsangabe Einige Statistiken in diesem Bericht betrachten die Personalzahlen geschlechter- getrennt nach weiblich und männlich. In Deutschland sind folgende Geschlechts- einträge möglich: „weiblich“ , „männlich“ , „divers“ und „ohne Angabe“ . Die Verwaltung arbeitet daran, auch eine Aussage zu nicht (binär) weiblichen oder männlichen Mi t arbeitenden treffen zu können. Hierfür sind wir auf die freiwillige Mithilfe der Kolleg*innen angewiesen. Bislang liegen uns noch nicht genug aussagefähige Daten vor. Daher ist in diesem Bericht nur eine Darstellung getrennt nach Frauen und Männern möglich. In den Gesamtsummen der jeweiligen Analysen sind immer alle Mitarbeitenden enthalten. 32 2.1 Personalbestand im Überblick Personalbestandsentwicklung in der Gesamtverwaltung Stammpersonal: alle aktiven angestellten und verbeamteten Mitarbeiter*innen der Gesamtverwaltung ohne Auszubildende und Studierende (inklusive der eigenbetriebs- ähnlichen Einrichtungen Gebäudewirtschaft, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Bühnen und Orchester und der Zusatzversorgungs- und Beihilfekasse als Sonder- vermögen der Stadt Köln) wie im Dezernatsverteilungsplan der Stadt Köln abgebildet. Gesamtpersonal: Stammpersonal plus abgeordnetes Personal, Honorarkräfte, Studierende, Auszubildende, Praktikant*innen, Volontär*innen, Zivildienstleistende, Bundesfreiwillige, Beurlaubte und Mitarbeitende in der Freistellungsphase der Altersteilzeit. 15.000 16.000 1.7000 18.000 19.000 20.000 21.000 22.000 23.000 24.000 25.000 20252024202320222021202020192018201720162015201420132012 18.634 16.556 18.938 16.831 19.199 17.039 19.536 17.303 20.271 17.979 20.669 18.301 21.352 18.880 21.997 19.549 23.509 24.054 24.034 23.903 21.158 21.623 21.570 21.461 24.343 21.848 24.272 21.751 StammpersonalGesamtpersonal 33 Entwicklung des Personalbestands in der Gesamtverwaltung 2023 – 2025 Mitarbeitende Personalbestand 31.12.2023 31.12.2024 31.12.2025 Veränderung zum Vorjahr Beamt*innen 4.601 4.574 4.541 -33 Beschäftigte (Tarif) 16.860 17.274 17.210 -64 Personalbestand Stammpersonal 21.461 21.848 21.751 97 Abgeordnete Beschäftigte 47 40 34 -6 Honorarkräfte 7 6 7 +1 Ausbildung Anwärter*innen 574 619 694 +75 Auszubildende 416 431 398 -33 Praktikanten, Volontäre ... 351 375 349 -26 Bundesfreiwilligendienst 52 51 51 0 aktive Beschäftigte 22.908 23.370 23.284 86 Altersteilzeit – Freizeitphase 108 121 134 +13 Beurlaubte 887 852 854 +2 Summe Beschäftigungsverhältnisse 23.903 24.343 24.272 71 34 Vollzeitäquivalent (VZÄ)* Personalbestand 31.12.2023 31.12.2024 31.12.2025 Veränderung zum Vorjahr Beamt*innen 4.309,06 4.295,02 4.279,30 -15,72 Tarifbeschäftigte 14.603,30 14.895,73 14.872,10 -23,63 Personalbestand Stammpersonal 18.912,36 19.190,75 19.151,40 39,35 Abgeordnete Beschäftigte 41,52 36,48 31,87 -4,61 Honorarkräfte 7,00 6,00 7,00 +1,00 Ausbildung Anwärter 571,98 614,99 686,50 +71,51 Auszubildende 413,59 426,77 395,37 -31,40 Praktikanten, Volontäre ... 327,26 348,18 325,73 -22,45 Bundesfreiwilligendienst 50,01 48,00 47,68 -0,32 aktive Beschäftigte 20.323,72 20.671,17 20.645,55 25,62 Altersteilzeit – Freizeitphase 48,85 54,91 61,88 +6,97 Beurlaubte 743,59 714,03 705,26 -8,77 Summe Beschäftigungsverhältnisse 21.116,16 21.440,11 21.412,69 27,42 * Die Anzahl der VZÄ gibt an, wie viele Vollzeitstellen sich rechnerisch bei einer gemischten Personal- belegung mit Teilzeitbeschäftigten ergeben. Es ist eine hypothetische Zahl, die ausdrückt, wie hoch die Zahl der Erwerbstätigen wäre, wenn es nur Vollzeitarbeitsplätze gäbe 35 2.2 Personalbestand im Detail Mitarbeitende nach Dezernaten sowie Geschlecht 34 % 50 % 38 % 64 % 15 % 29 % 52 % 45 % 67 % 69 % 43 % 66 %387 Gesamt 50 %5.810 62 %808 36 %781 85 %6.042 71 %2.525 48 %1.254 55 %1.839 33 %1.615 31 %615 57 %75 OB Oberbürgermeister Dezernat I Allgemeine Verwaltung und Ordnung Dezernat II Finanzen und Recht Dezernat III Mobilität Dezernat IV Bildung, Jugend und Sport Dezernat V Soziales, Gesundheit und Wohnen Dezernat VI Planen und Bauen Dezernat VII Kunst und Kultur Dezernat VIII Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften Dezernat IX Stadtentwicklung, Wirtschaft, Digitalisierung und Regionales PR Personalräte Frauen Männer 36 Personalbestand nach Jobfamilien Erläuterungen zu den Jobfamilien finden Sie im Glossar. Sicherheit und Überwachung Lehrende bildende Tätigkeiten Kultur Gewerblich-technische Berufe MINT Technik MINT Mathemathik, Naturwissenschaften MINT Informatik sonstige Verwaltungsberufe Verwaltung Erziehung, soziale und hauswirt. Tätigkeiten Ärztliche- und therapeutische Tätigkeiten 527 4.595 8.132 1.261 231 136 2.636 1.575 686 319 1.653 37 Aufteilung der Geschlechter nach Jobfamilien Geschlechterverteilung im Stammpersonal Männer: 8.460 Frauen: 13.291 61 % 39 % Sicherheit und Überwachung Lehrende bildende Tätigkeiten Kultur Gewerblich-technische Berufe MINT Technik MINT Mathemathik, Naturwissenschaften MINT Informatik sonstige Verwaltungsberufe Verwaltung Erziehung, soziale und hauswirt. Tätigkeiten Ärztliche- und therapeutische Tätigkeiten 78,9 % 90,9 % 67,9 % 85,2 % 16,9 % 49,3 % 28,7 % 32,7 % 48,4 % 55,5 % 13,0 % 21,1 % 9,1 % 32,1 % 14,8 % 83,1 % 50,7 % 71,3 % 67,3 % 51,6 % 44,5 % 87,0 % MännerFrauen 38 2.3 T eilzeit T eilzeitquoten nach Geschlecht Männer T eilzeitquote in der Gesamtverwaltung Teilzeit: 7.133 Vollzeit: 14.618 Frauen Teilzeit: 6.063Vollzeit: 7.228 Teilzeit: 1.070Vollzeit: 7.390 87 % 13 % 67 % 33 % 54 % 46 % 87 % 13 % 39 Verteilung T eilzeit anteilig zu einer Vollzeitstelle Ein Drittel der städtischen Mitarbeitenden arbeiten in Teilzeit, allerdings zu unterschiedlichen Anteilen. 13 Prozent der Teilzeitkräfte (938 Mitarbeitende) arbeiten weniger als die Hälfte der Stunden einer Vollzeitstelle. 43 Prozent der Teilzeitkräfte (3.066 Mitarbeitende) arbeiten vollzeitnah, das bedeutet mehr als 29 Stunden in der Woche. 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 938 3.129 3.066 50 % – 74 % vollzeitnah (75 % und mehr) weniger als 50 % 40 0 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000 12.000 14.000 4.186 (33 %) 2.460 (29 %) 487 (32 %) 12.487 7.851 1.413 Teilzeit(-quote)Mitarbeitende Laufbahngruppe 1 Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt T eilzeit(quote) nach Laufbahngruppen Hinweis: Laufbahngruppe 1: ehemals Einfacher und Mittlerer Dienst Laufbahngruppe 2.1: ehemals Gehobener Dienst Laufbahngruppe 2.2: ehemals Höherer Dienst 41 Verteilung T eilzeitanteile nach Geschlecht 85 Prozent der Mitarbeitenden in Teilzeit sind weiblich, 15 Prozent der Teilzeit- beschäftigten sind männlich. Betrachtet man die Stundenverteilung der weiblichen Teilzeitkräfte, arbeiten 42 Prozent vollzeitnah, 12 Prozent arbeiten weniger als die Hälfte der Vollzeitstunden. T eilzeitquote in Führungspositionen Führen in T eilzeit nach Geschlecht 81 % 19 % 81 % 19 % Führen in Teilzeit: 382 Führen in Vollzeit: 1.629 Frauen: 309 Männer: 73 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 50 % – 74 %v ollzeitnah (75 % und mehr)weniger als 50 % 728 2.777 2.558 210 352 508 MännerFrauen 42 2.4 Laufbahngruppen und Führungskräfte Führungskräfte Gesamtzahl Führungskräfte: 2.011 Führungskräfte nach Geschlecht Frauen: 1.106 Männer: 905 Laufbahngruppe 1: 12.487 Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt: 7.851 Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt: 1.413 Mitarbeitende nach Laufbahngruppen 6,5 % 36,1 % 57,4 % 55 % 45 % 43 Führungskräfte nach Laufbahngruppe und Geschlecht Laufbahngruppen: Laufbahnen, die verwandte und gleichwertige Vor- und Ausbildungen voraussetzen Laufbahngruppe 1: ehemaliger Einfacher Dienst und Mittlerer Dienst Laufbahngruppe 2.1.: Einstiegsamt – ehemaliger Gehobener Dienst Laufbahngruppe 2.2.: Einstiegsamt – ehemaliger Höherer Dienst 0 200 400 600 8001 .000 1.200 112 109 696 484 298 312 Laufbahngruppe 1 Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt MännerFrauen 112 109 696 484 298 312 44 Führungskräfte nach Funktion Kindertagesstättenleitung Sachgruppenleitung Sachgebietsleitung Referent*in Abteilungsleitung Stellvertretende Stabsstellenleitung Leitung Stabsstelle Stellvertretende Leitung eigenbetriebliche Einrichtung Leitung eigenbetriebsähnliche Einrichtung Stellvertretende Punktdienststellenleitung Leitung Punktdienststelle Stellvertretende Amtsleitung Amtsleitung Dezernent*in und Oberbürgermeister 28 22 22 17 20 98 96 15 10 34 70 71 20 19 321 319 431 372 1681 8 32 33 MännerFrauen 45 2.5 Demographie Durchschnittsalter: 45,5 Jahre Altersverteilung in der Stadtverwaltung < 20 20 - 24 25 - 29 30 - 34 35 - 39 40 - 44 45 - 49 50 - 54 55 - 59 60 - 64 >65288 183 1.761 1.019 2.030 1.281 1.634 857 1.568 934 1.539 980 1.544 1.181 1.395 1.066 1.149 736 220373 10 3 MännerFrauen Altersgruppe 46 Altersbedingte Austritte in den nächsten 10 Jahren …gesamt … unter den Führungskräften 76 % 24 % Personalbestand ohne altersbedingte Austritte Austritte bis 2035: 5.292 Personalbestand ohne altersbedingte Austritte Austritte bis 2035: 621 69 % 31 % Das sind pro Jahr etwa 530 Mitarbeitende. Das sind pro Jahr etwa 62 Führungskräfte. 47 Altersbedingte Austritte in den nächsten 10 Jahren ... nach Jobfamilien* Jobfamilie Austritte bis 2035 Anteil Ärztliche und therapeutische Tätigkeiten 128 24 % Erziehung, soziale und hauswirtschaftliche Tätigkeiten 888 19 % Verwaltung 1.991 24 % Sonstige Verwaltungsberufe 375 30 % MINT Informatik 52 23 % MINT Mathematik, Naturwissenschaften 25 18 % MINT Technik 722 27 % Gewerblich-technische Berufe 469 30 % Kultur 145 21 % Lehrende bildende Tätigkeiten 96 30 % Sicherheit und Überwachung 401 24 % Gesamtergebnis 5.292 24 % * Anteil bemisst sich am Bestand des Stammpersonals in der Jobfamilie zum 31.12.2025. 48 2.6 Diversität Die Stadt Köln ist bunt und vielfältig – das spiegelt sich auch in der Belegschaft wieder. Die Angabe zur internationalen Familiengeschichte ist freiwillig. Wir können jedoch anhand von Staatsangehörigkeiten einen kleinen Einblick in die Diversität der Verwaltung geben. Es ist davon auszugehen, dass der Anteil an Mitarbeitenden mit internationaler Familiengeschichte wesentlich höher liegt. Folgender Anteil an Mit- arbeitenden hat (zum Teil neben der deutschen) eine ausländische Staatsangehörigkeit. Mitarbeitende mit ausländischer Staatsangehörigkeit 2023 2024 2025 Mitarbeiter*innen mit nicht-deutscher Staatsangehörigkeit 1.721 1.796 1.827 Anteil 8,02 % 8,22 % 8,40 % T op 10 der Herkunftsländer Ranking Staatsangehörigkeit Anzahl der Mitarbeitenden Platz 1 türkisch 725 Platz 2 italienisch 229 Platz 3 griechisch 79 Platz 4 polnisch 63 Platz 5 russisch 46 Platz 6 spanisch 43 Platz 7 österreichisch 34 Platz 8 koreanisch 31 Platz 9 portugiesisch 31 Platz 10 iranisch 29 49 4 % 5 % 6 % 7 % 8 % 9 % 10 % 2025202420232022202120202019201820172016201520142013 7,2 % 7,6 % 7,8 % 8,0 % 8,2 % 8,3 % 8,6 % 8,9 % 9,0 % 9,3 % 9,5 % 7 % 5 % Quote Inklusionsvereinbarung gesetzliche Pflichtquote Quote Stadt Köln 9,6 % 9,7 % Schwerbehindertenquote Die Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen von 9,72 Prozent im Jahr 2025 basiert auf der Jahresmeldung an die Agentur für Arbeit und den Landschafts verband (nach § 163 Absatz 2 Neuntes Buch Sozialgesetzbuch). Die gesetzliche Pflichtquote beträgt 5 Prozent; die Zielquote der Inklusionsvereinbarung der Stadt Köln liegt bei 7 Prozent. Am 31.12.2025 waren von den 21.751 Mitarbeitenden der Stadt Köln 1.938 Menschen mit Schwerbehinderung beziehungsweise gleichgestellte Beschäftigte. 5,5 Prozent aller Führungskräfte haben eine Schwerbehinderung (111 Personen). 2.7 T eilhabe 50 2.8 Krankenquote Entwicklung der Ausfallquote durch Krankheit (Gesamtverwaltung für 4 – 42 Krankheitstage im Vergleich zu Betriebskrankenkassen) Die Krankenquote der Stadt Köln hat sich in 2025 um 0,14 Prozentpunkte auf 4,15 Prozent gesenkt. 3 4 5 6 2025202420232022202120202019201820172016 Betriebskrankenkassen (4 – 42 Tage) Stadt Köln (4 – 42 Krankheitstage) 3,81 % 3,90 % 4,04 % 3,89 % 3,97 % 3,39 % 4,51 % 4,61 % 5,04 % 4,36 % 5,90 % 5,98 % 4,29 % 5,90 % 4,15 % 5,83 % 51 Aufteilung der Krankheitstage nach Krankheitsdauer (Verwaltungsberechnung) Wie man an der Verteilung erkennen kann, ist ein bedeutender Anteil Krankheitstage ab 43 Tagen, also Langzeiterkrankungen. 1 – 3 Krankheitstage 4 – 42 Krankheitstage ab 43 Krankheitstage 46 % 16 % 38 % Versuch eines Vergleichs Die Krankenquote, wie sie in Kommunen wie der Stadt Köln ermittelt wird, lässt sich nur sehr eingeschränkt mit den Zahlen vergleichen, die Krankenkassen und private Unter- nehmen veröffentlichen. Daher gibt es in der unten aufgeführten Übersicht den Versuch einer Einordnung der Quote der Stadt Köln mit den Krankenquoten anderer Institutionen, zusammen mit der jeweiligen Berechnungsmethode im Vergleich. Eine direkte Vergleich- barkeit ist aufgrund verschiedener Berechnungsmethoden nur schwer herzustellen. Krankenquote der Stadt Köln nach unterschiedlichen Berechnungsansätzen Stadt Köln – Gesamtverwaltung (1 – > 42 Krankheitstage) 9,09 % Gesamtjahresbetrachtung, alle Zeiträume Krankheitstage, alle Kalendertage, inklusive Wochenenden und Feiertagen, alle Gruppen Stadt Köln – Gesamtverwaltung (1 – 42 Krankheitstage) 5,66 % Gesamtjahresbetrachtung, 1 – 42 Krankheitstage, alle Kalendertage, inklusive Wochenenden und Feiertagen Stadt Köln – Gesamtverwaltung (4 – 42 Krankheitstage) 4,15 % Gesamtjahresbetrachtung, 4 – 42 Krankheitstage, alle Kalendertage, inklusive Wochenenden und Feiertagen 52 Zum Vergleich die jeweiligen Krankenquoten weiterer Institutionen Krankenquote des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 5,86 % Basis Kalendertage (ohne Wochenenden und Feiertage), Krankentage laut Meldung 1 – 42 Tage, aus Monatswerten wird der Jahresdurchschnitt ermittelt Quelle: IAB Krankenstand Betriebskrankenkassen 5,83 % Basis Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, 1 – 42 Tage (in der Regel erst ab 3 Tagen), in der Regel auch über 42 Tage hinaus, aus Monatswerten wird der Jahresdurch- schnitt ermittelt, Basis Kalendertage, nur Beschäftigte Quelle: BKK Dachverband 53 0 200 400 600 800 1.000 1.200 1.400 1.600 1.800 2.000 1.152 279 intern extern 2.9 Stellenbesetzung Zum Teil werden mehrere Personen mit einer Ausschreibung gesucht. Stellenausschreibungen 2025 54 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 1.680 1.310 Austritte Eintritte Ein und Austritte Gesamtverwaltung 2025 Zu den Austritten zählen unter anderem altersbedingte Gründe wie Rente und Pension wie auch arbeitgeber- und arbeitnehmerseitige Kündigungen und das Ende befristeter Beschäftigungen. Im Jahr 2025 verzeichnen wir eine Trendumkehr (mehr Austritte als Eintritte) im Vergleich zum Vorjahr. Die Ursachen hierfür sind in der angespannten Haushaltslage und der damit einhergehenden angepassten Nachbesetzungsstrategie zu finden. 55 AustritteEintritte 1.110 932875 1.256 1.139 1.000 1.034 1.339 1.589 1.264 1.607 2.099 2.277 1.794 1.614 1.310 1.680 1.931 1.801 2.858 2.365 2.853 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 20252024202320222021202020192018201720162015 Eintritte und Austritte seit 2018 Im Jahr 2025 hat sich die Anzahl der Eintritte um etwa 490 verringert gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig ist die Anzahl der Austritte mit 1.680 auf vergleichbarem Niveau geblieben. 56 0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 19.268 15.619 10.608 923 4.887 länger als 5 Jahre länger als 10 Jahre länger als 25 Jahre länger als 40 Jahre länger als 2 Jahre Betriebszugehörigkeit Stammpersonal Ein hoher Anteil langjährig Beschäftigter sichert Erfahrung und Kontinuität, während gleichzeitig ein wachsender Anteil neuer Mitarbeitender die Organisation verjüngt. Durchschnittliche Betriebszugehörigkeit gesamt 14,45 Jahre 57 2.10 Ausbildung 2025 wurden alleine durch das Personal- und Verwaltungsmanagement 308 Nach wuchskräfte (Studierende und Auszubildende) in 30 verschiedenen Berufsbildern eingestellt. 5.000 5.500 6.000 6.500 7.000 7.500 8.000 20252024202320222021202020192018201720162015 6.961 6.396 6.717 7.257 6.077 6.368 7.415 6.694 5.283 6.346 5.228 Anzahl der Ausbildungsbewerbungen* * Bewerbungszahlen im Ausbildungsbereich ohne Bewerbungen bei Feuerwehr, Bühnen und Amt für Kinder, Jugend und Familie, da diese Bereiche eigene Ausbildungsverantwortung haben und nicht zentral ausgewertet werden. 58 Art der Ausbildung Anwärter*innen (Beamtenrecht): 694 Auszubildende (Tarifrecht): 398 Inklusive Einstellungen bei der Berufsfeuerwehr, Praktikant*innen beim Amt für Kinder, Jugend und Familie, Aufstiegsbeamt*innen sowie sonstige Praktikant*innen 64 % 36 % Altersgruppen Nachwuchskräfte Studierende, Auszubildende, Praktikant*innen, Volontär*innen Durchschnittsalter: 25,8 Jahre < 20 20 - 24 25 - 29 30 - 34 35 - 39 40 - 44 45 - 49 50 - 54 55 - 59 MännerFrauen 1 3 6 1 315 1317 4555 181169 251349 9473 7689 Zum Stichtag 31.12.2025 waren insgesamt 1.441 Personen in Ausbildung beschäftigt. 59 2.11 Personal aufwendungen * Planwerte gemäß Ratsbeschluss vom 13.02.2025 Die Personalaufwendungen sind einschließlich der Beihilfen und der Zusatz- versorgungskasse (ZVK) für das aktive Personal je Haushaltsjahr in Millionen Euro abgebildet. Personalaufwendungen Kernverwaltung Angaben (gerundet) in Millionen Euro 0 200 400 600 800 1.000 1.200 1.400 1.600 2029*2028*2027*2026*2025202420232022202120202019 543 1.142 207 582 1.152 216 613 1.192 218 634 1.275 234 672 1.279 234 721 1.339 238 751 1.545 261 819 1.545 292 829 1.563 296 842 1.584 301 811 1.533 290 Gesamt (inklusive Arbeitgeberanteile, Beihilfe, Rückstellung ...) davon Entgelt Beschäftigtedavon Bezüge Beamte 60 Personalaufwendungen Kernverwaltung aufgeschlüsselt Angaben (gerundet) in Millionen Euro Übersicht Personalauf wendungen 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026* 2027* 2028* 2029* Bezüge Beamt*innen 215,8 218,2 234,2 233,7 250,6 260,9 289,8 292,0 296,4 300,9 Entgelt Beschäftigte 582,1 612,6 634,4 671,6 725,4 750,6 811,2 818,9 829,4 842,0 Arbeitgeber- anteile Sozial- versicherung 166,3 177,7 185,7 188,9 212,3 227,7 217,7 219,9 222,7 226,1 Unfall- versicherung 2,4 3,6 3,2 3,5 3,7 3,7 4,3 4,4 4,5 4,5 Beihilfe 15,7 16,0 16,3 17,6 21,4 21,0 18,8 19,0 19,2 19,5 zahlungs- wirksamer Personalauf- wand 982,3 1.028,1 1.073,8 1.115,3 1.213,4 1.264,0 1.341,8 1.354,2 1.372,3 1.393,2 Pensionsrück- stellungen 90,8 105,3 129,0 99,4 149,0 166,5 124,2 124,2 124,2 124,2 Beihilfe- rückstellung 31,3 25,5 37,4 23,8 41,0 74,3 74,3 29,8 29,8 29,8 Rück- stellungen für ATZ, Urlaub, Überstunden, LOB etc. 47,1 33,3 35,0 41,0 48,0 40,2 36,8 36,8 36,8 36,8 Rückstellungs- aufwand insgesamt 169,2 164,1 201,4 164,2 238,0 281,1 190,8 190,8 190,8 190,8 Personalauf wendungen gesamt 1.151,5 1.192,3 1.275,2 1.279,4 1.451,4 1.545,0 1.532,7 1.545,0 1.563,2 1.584,1 * Planwerte gemäß Ratsbeschluss vom 13.02.2025 61 Personalintensität Kernverwaltung in Prozent Angaben in Millionen Euro, gerundet * Planwerte gemäß Beschluss vom 13.02.2025 Die Personalintensität drückt aus, in welchem Umfang im operativen Kernbereich einer Gemeinde die ordentlichen Aufwendungen durch Aufwendungen für Personal gebunden werden. 2029*2028*2027*2026*20252024202320222021202020192018 4.457 3.466 22 % 991 4.846 3.704 24 % 1.142 5.623 4.471 20 % 1.152 5.086 3.893 23 % 1.193 5.564 4.289 23 % 1.275 5.778 4.499 23 % 1.279 6.250 4.799 23 % 1.451 6.519 4.974 24 % 1.545 6.498 4.965 24 % 1.533 6.564 6.703 6.852 5.2685.1405.019 24 % 23 %23 % 1.545 1.563 1.584 Personalaufwand anderer ordentlicher Aufwand 62 Absender Das Personal- und Verwaltungsmanagement Möglichmacher*innen für 21.751 Beschäftigte Führungskräfte 56 weiblich 78,6 % männlich 21,4 % Abteilungen 5 Zentrale Verwaltung (110) Personalcontrolling, Finanzen Kompetenzzentrum (111) Personalentwicklung, Personalmarketing, Ausbildung Organisation (112) Standards und Grundsätze, Organisationsmanagement und -entwicklung Personalservice und beratung (113) Entgelt, Versorgung, Arbeits- und Beamtenrecht Bewerbercenter (114) Recruiting und Bewerberbüro Kolleg*innen 426 Auszubildende 15 weiblich 71,4 % männlich 28,6 % Stichtag für die Zahlen ist der 31.12.2025 63 Fazit Wir machen Köln – wir fassen zusammen Personalberichts-Summary Stabilität in einem dynamischen Umfeld Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren 21.751 Mitarbeitende im Stammpersonal der Stadtverwaltung Köln beschäftigt. Damit bleibt die Stadtverwaltung eine der größten Arbeitgeberinnen der Region. Der Personalbestand ist gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen, bewegt sich jedoch weiterhin auf einem stabilen Niveau. Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit einer bewussteren Steuerung von Nach besetzungen sowie den aktuellen haushalterischen Rahmenbedingungen. Kein weiterer Personalaufwuchs Die Entwicklung der Ein- und Austritte zeigt eine veränderte Dynamik im Vergleich zu den Vorjahren. Mit 1.680 Austritten und 1.310 Eintritten wird deutlich, dass unsere Personalanpassungsstrategie Wirkung zeigt. Durch eine gezielte Personalbedarfs- steuerung und verzögerte Nachbesetzung hat sich der Personalkörper verringert und ist nicht weiter angewachsen. Recruiting weiterhin auf gutem Niveau Die Resonanz auf Stellenausschreibungen ist weiterhin hoch. Im Jahr 2025 wurden 1.152 interne und 279 externe Ausschreibungen durch geführt. Über 15.000 externe Bewerbungen zeigen weiterhin ein großes Interesse an der Stadtverwaltung als Arbeit- geberin. Ergänzend wurden 90 zentrale Auswahlrunden mit Initiativbewerbenden durchgeführt. Auch der direkte Austausch mit potenziellen Bewerbenden bleibt ein wichtiger Bestandteil der Personalgewinnung: insbesondere in Mangelberufen werden Marketingmaßnahmen und Messeauftritte gezielt eingesetzt, um passende Ziel gruppen direkt zu erreichen. Recruiting und Ausbildung werden dabei noch enger verzahnt gedacht, von der ersten Ansprache über Bewerbungsprozesse bis hin zur nachhaltigen Bindung und Entwicklung innerhalb der Stadtverwaltung. So entsteht ein durchgängiger Ansatz, der Personalgewinnung, Nachwuchsförderung und Qualifizierung miteinander verbindet. 64 Nachwuchs als strategische Aufgabe Die Nachwuchsförderung bleibt ein zentraler Bestandteil der Personalentwicklung. Für das Ausbildungsjahr 2025 gingen 6.374 Bewerbungen ein, aus denen 308 Ein stellungen realisiert wurden. Gleichzeitig konnten 262 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung erfolgreich abschließen, was einer Erfolgsquote von 98,1 Prozent entspricht. Mit der Einführung neuer Berufsbilder, etwa im dualen Studium der Verwaltungsinformatik im Bereich E-Government sowie der Ausbildung zur Fach- kraft für Lagerlogistik, reagiert die Stadtverwaltung auf veränderte Anforderungen in Verwaltung und Gesellschaft. Digitalisierung der Personalarbeit Ein Schwerpunkt der Weiterentwicklung, in gemeinsamer Zusammenarbeit von Personal- und Verwaltungsmanagement mit dem Amt für Digitalisierung und Informationstechnik, lag im Ausbau digitaler Instrumente. Mit der schrittweisen Einführung eines modernen Bewerbermanagementsystems wurden Prozesse im Recruiting transparenter und effizienter gestaltet. Parallel dazu stärken digitale Kommunikations- und Informationsangebote, unter anderem über Karriere webseiten und soziale Netzwerke, die Sichtbarkeit der Stadtverwaltung als Arbeitgeberin. Allein die Karrierewebseiten verzeichneten im Berichtsjahr rund 3,3 Millionen Aufrufe. Qualifizierung und lebenslanges Lernen Auch im Bereich Weiterbildung zeigt sich eine hohe Aktivität. Im Jahr 2025 wurden 676 Fortbildungsveranstaltungen mit insgesamt 5.973 Teilnehmenden durchgeführt. Die durchschnittliche Zufriedenheit lag bei der Note 1,4. Ergänzend etabliert sich die digitale Lernplattform „LernStadt Köln“ zunehmend als zentraler Baustein der Quali fizierung: 16.758 Teilnahmen an digitalen Lernangeboten unterstreichen den steigenden Bedarf an flexiblen Weiterbildungsformaten. Arbeitsstrukturen und Organisationsentwicklung Neben der Personalentwicklung wurden organisatorische Strukturen weiterentwickelt. Der Aufbau eines systematischen Prozessmanagements sowie konkrete Praxisprojekte zeigen, wie Abläufe innerhalb der Verwaltung transparenter und effizienter gestaltet werden können. Ziel ist es, Fachwissen langfristig zu sichern, Abstimmungsprozesse zu vereinfachen und Verwaltungsleistungen verlässlicher zu gestalten. 65 Struktur der Belegschaft Die Mitarbeitendenstruktur der Stadtverwaltung bleibt insgesamt ausgewogen. 61 Prozent der Mitarbeitenden sind weiblich, 39 Prozent männlich. Der Anteil der Teil- zeitbeschäftigten liegt bei 33 Prozent. Gleichzeitig zeigt sich eine Verschiebung inner- halb der Teilzeitmodelle: geringfügige Teilzeit nimmt ab, während Arbeitszeitmodelle mit höherem Stundenumfang zunehmen. Demografische Entwicklung Die altersbedingten Austritte werden sich in den kommenden Jahren planbar fort- setzen. Bis 2035 werden voraussichtlich rund 5.292 Mitarbeitende, etwa 24 Prozent des Stammpersonals, aus dem Dienst ausscheiden. Bei den Führungskräften liegt der Anteil mit rund 31 Prozent höher. Diese Entwicklung eröffnet zugleich die Möglichkeit, Personalbedarfe im Einklang mit den engen finanziellen Rahmenbedingungen gezielt zu steuern. Durch voraus schauende Planung, interne Entwicklung und die gezielte Besetzung von Schlüssel positionen wird der demografische Wandel aktiv gestaltet und für die Weiterentwicklung der Verwaltung genutzt. Vielfalt und Gesundheit Die Stadtverwaltung Köln spiegelt zunehmend die Vielfalt der Stadtgesellschaft wider. Der Anteil von Mitarbeitenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit liegt bei 8,4 Prozent und ist erneut gestiegen. Auch im Bereich Teilhabe setzt die Verwaltung ein deutliches Zeichen: 1.938 Beschäftigte mit Schwerbehinderung sind in der Stadt- verwaltung tätig. Das entspricht einer Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen von 9,72 Prozent für 2025. 66 Dank Wir bedanken uns bei allen Kölnmacher*innen, die bei diesem Jahresbericht zur Personal- und Organisationsentwicklung mitgewirkt haben. Danke an alle Abteilungen, die uns mit Daten, Feedback und wertvollen Einblicken unterstützt haben. 67 Glossar Abgeordnete/abgeordnetes Personal: verbeamtete Mitarbeitende, die vorübergehend ihre Tätigkeit bei einem anderen Dienstherren wahrnehmen (nicht zu verwechseln mit politischen Abgeordneten) Gesamtpersonal: Stammpersonal plus Abgeordnete, Honorarkräfte, Anwärter*innen, Auszubildende, Praktikant*innen, Volontär*innen, Zivildienstleistende, Bundesfrei- willigendienst, Beurlaubte und Mitarbeitende in der Freistellungsphase der Altersteilzeit Gesamtverwaltung: Kernverwaltung plus die eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen und Sondervermögen: Gebäudewirtschaft, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Bühnen, Orchester und die Zusatzversorgungs- und Beihilfekasse Gleichstellungsplan: definiert die Ziele und Schwerpunkte der städtischen Gleich- stellungsarbeit für die kommenden Jahre und benennt entsprechende Maßnahmen zur Erreichung der Gleichstellungsziele. Der Gleichstellungsplan löst den vorherigen Frauenförderplan ab. Inklusionsvereinbarung: Vertrag der Arbeitgeberin Stadt Köln mit der Gesamtschwer- behindertenvertretung und dem Gesamtpersonalrat, welcher die Teilhabe behinderter und schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben stärken und unterstützen soll. Abgeschlossen im Dezember 2016, löst die Inklusionsvereinbarung die vorherige Integrationsvereinbarung der Stadt Köln ab. Jobfamilien: Zusammenfassung von unterschiedlichen Berufsbildern zu Gruppen auf Basis des Berufskatalogs der Bundesagentur für Arbeit in Verbindung mit den sogenannten MINT-Berufen (siehe Seite 71) Kernverwaltung: alle Organisationseinheiten im administrativen Kernbereich (Dezernate, Fachbereiche, Ämter, Abteilungen, Sachgebiete oder ähnliche) einer Kommunalen Verwaltung, ohne eigenbetriebsähnliche Einrichtungen sowie Organisatorisch und/oder rechtlich verselbstständigten Einrichtungen (Eigenbetrieb, Eigengesellschaft, Stiftung und andere) 68 Laufbahngruppen: Laufbahnen, die verwandte und gleichwertige Vor- und Ausbildungen voraussetzen Laufbahngruppe 1 – ehemaliger Einfacher Dienst und Mittlerer Dienst Laufbahngruppe 2,1. Einstiegsamt – ehemaliger Gehobener Dienst Laufbahngruppe 2,2. Einstiegsamt – ehemaliger Höherer Dienst MINTBerufe: steht für Berufsbilder in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik Punktdienststellen: Aus Dienststellen ausgelagerte, selbstständige Teilbereiche mit eigenen Entscheidungskompetenzen, für die wirtschaftliche und/oder rechtliche Besonderheiten gelten (zum Beispiel 1100/Zusatzversorgung und Beihilfe, 5000/Jobcenter). Im Dezernatsverteilungsplan mit einem Punkt vor der Dienststellen- nummer gekennzeichnet Stammpersonal: alle aktiven angestellten und verbeamteten Mitarbeiter*innen der Gesamtverwaltung (inklusive der eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen Gebäude- wirtschaft, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Bühnen und Orchester und der Zusatzversorgungs- und Beihilfekasse als Sondervermögen der Stadt Köln) wie im Dezernatsverteilungsplan der Stadt Köln abgebildet Vollzeitäquivalent (VZÄ): Hilfsgröße bei der Messung von Arbeitszeit, definiert als die Anzahl der gearbeiteten Stunden, geteilt durch die übliche Arbeitszeit eines Vollzeit- Erwerbstätigen. Die Anzahl der VZÄ gibt an, wie viele Vollzeitstellen sich rechnerisch bei einer gemischten Personalbelegung mit Teilzeitbeschäftigten ergeben. 69 Nummer Jobfamilie 1 Ärztliche und therapeutische Tätigkeiten Zum Beispiel Arzt*Ärztin, Logopäd*in, (Schul-)Psycholog*in 2 Erziehung, soziale und hauswirtschaftliche Tätigkeiten Zum Beispiel Erzieher- und Kinderpflegeberufe, Sozialarbeiter*in 3a Verwaltung Verwaltungsberufe 3b Sonstige Verwaltungsberufe Zum Beispiel Jurist*in, Call-Center-Agents, (Schul-)Sekretär*in, Bibliothekar*in 4a MINT Informatik Berufe in der Datenverarbeitung 4b MINT Mathematik, Naturwissenschaften Berufe im Geo- und Umweltbereich 4c MINT T echnik Zum Beispiel Techniker*in, Architekt*in, Ingenieur*in, technische Feuerwehrberufe, Vermessungsberufe 5 Gewerblich-technische Berufe Zum Beispiel Reinigungskraft, Schneider*in, Sportplatzwart*in, Straßenbauberufe, Gärtner*in 6 Kultur Berufe im künstlerischen Bereich 7 Lehrende bildende Tätigkeiten Zum Beispiel Musikschullehrer*in 8 Sicherheit und Überwachung Zum Beispiel Ordnungs- und Ermittlungsdienst, Feuerwehrberufe, Schulwegbegleiter*in 70 Kontakt Stadt Köln Personal- und Verwaltungsmanagement Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln T: 0221 221-34888 F: 0221 221-22219 personalundverwaltungsmanagement@stadt-koeln.de
Mitteilung Ausschuss
6475 Zeichen
Dezernat, Dienststelle I/11 Vorlagen-Nummer 16.06.2026 1724/2026 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In- ternationales 22.06.2026 Personalbericht 2025 Konstante Personalstruktur bei angepasster Steuerung Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren 21.751 Mitarbeitende im Stammpersonal der Stadtverwaltung Köln beschäftigt. Damit bleibt die Stadtverwaltung eine der größten Ar- beitgeberinnen der Region. Der Personalbestand ist gegenüber dem Vorjahr leicht zurückge- gangen, bewegt sich jedoch weiterhin auf einem stabilen Niveau. Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit einer bewussteren Steuerung von Nachbesetzungen sowie den aktuellen haushalterischen Rahmenbedingungen. Kein weiterer Personalaufwuchs Die Entwicklung der Ein- und Austritte zeigt eine veränderte Dynamik im Vergleich zu den Vorjahren. Mit 1.680 Austritten und 1.310 Eintritten wird deutlich, dass die Personalanpas- sungsstrategie Wirkung zeigt. Durch eine gezielte Personalbedarfssteuerung und verzögerte Nachbesetzung hat sich der Personalkörper moderat reduziert und ist nicht weiter angewach- sen. Gleichzeitig erfolgt diese Entwicklung nicht isoliert, sondern wird durch begleitende Maß- nahmen flankiert. Dazu zählen insbesondere die Straffung von Prozessen, der gezielte Ein- satz digitaler Lösungen sowie die weitere Verfolgung von Qualifizierung und Nachwuchsförde- rung. Ziel ist es, vorhandene Ressourcen effizient einzusetzen, Abläufe zu optimieren und die Aufgabenerfüllung auch unter veränderten Rahmenbedingungen sicherzustellen. Recruiting weiterhin auf gutem Niveau Die Resonanz auf Stellenausschreibungen ist weiterhin hoch. Im Jahr 2025 wurden 1.152 in- terne und 279 externe Ausschreibungen durchgeführt. Über 15.000 externe Bewerbungen zei- gen weiterhin ein großes Interesse an der Stadtverwaltung als Arbeitgeberin. Ergänzend wur- den 90 zentrale Auswahlrunden mit Initiativbewerbenden durchgeführt. Auch der direkte Aus- tausch mit potenziellen Bewerbenden bleibt ein wichtiger Bestandteil der Personalgewinnung: insbesondere in Mangelberufen werden Marketingmaßnahmen und Messeauftritte gezielt ein- gesetzt, um passende Zielgruppen direkt zu erreichen. Recruiting und Ausbildung werden da- bei noch enger verzahnt gedacht, von der ersten Ansprache über Bewerbungsprozesse bis hin zur nachhaltigen Bindung und Entwicklung innerhalb der Stadtverwaltung. So entsteht ein durchgängiger Ansatz, der Personalgewinnung, Nachwuchsförderung und Qualifizierung mit- einander verbindet. Nachwuchs als strategische Aufgabe Die Nachwuchsförderung bleibt ein zentraler Bestandteil der Personalentwicklung. Für das Ausbildungsjahr 2025 gingen 6.374 Bewerbungen ein, aus denen 308 Einstellungen realisiert wurden. Gleichzeitig konnten 262 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung erfolgreich abschließen, was einer Erfolgsquote von 98,1 Prozent entspricht. Mit der Einführung neuer Berufsbilder, 2 etwa im dualen Studium der Verwaltungsinformatik im Bereich E-Government sowie der Aus- bildung zur Fachkraft für Lagerlogistik, reagiert die Stadtverwaltung auf veränderte Anforde- rungen in Verwaltung und Gesellschaft. Digitalisierung der Personalarbeit Ein Schwerpunkt der Weiterentwicklung, in gemeinsamer Zusammenarbeit von Personal- und Verwaltungsmanagement mit dem Amt für Digitalisierung und Informationstechnik, lag im Aus- bau digitaler Instrumente. Mit der schrittweisen Einführung eines modernen Bewerbermanage- mentsystems wurden Prozesse im Recruiting transparenter und effizienter gestaltet. Parallel dazu stärken digitale Kommunikations- und Informationsangebote, unter anderem über Karrie- rewebseiten und soziale Netzwerke, die Sichtbarkeit der Stadtverwaltung als Arbeitgeberin. Allein die Karrierewebseiten verzeichneten im Berichtsjahr rund 3,3 Millionen Aufrufe. Qualifizierung und lebenslanges Lernen Auch im Bereich Weiterbildung zeigt sich eine hohe Aktivität. Im Jahr 2025 wurden 676 Fort- bildungsveranstaltungen mit insgesamt 5.973 Teilnehmenden durchgeführt. Die durchschnittli- che Zufriedenheit lag bei der Note 1,4. Ergänzend etabliert sich die digitale Lernplattform „LernStadt Köln“ zunehmend als zentraler Baustein der Qualifizierung: 16.758 Teilnahmen an digitalen Lernangeboten unterstreichen den steigenden Bedarf an flexiblen Weiterbildungsfor- maten. Arbeitsstrukturen und Organisationsentwicklung Neben der Personalentwicklung wurden organisatorische Strukturen weiterentwickelt. Der Aufbau eines systematischen Prozessmanagements sowie konkrete Praxisprojekte zeigen, wie Abläufe innerhalb der Verwaltung transparenter und effizienter gestaltet werden können. Ziel ist es, Fachwissen langfristig zu sichern, Abstimmungsprozesse zu vereinfachen und Ver- waltungsleistungen verlässlicher zu gestalten. Struktur der Belegschaft Die Mitarbeitendenstruktur der Stadtverwaltung zeigt eine differenzierte Verteilung nach Ge- schlecht und Teilzeitmodellen. 61 Prozent der Mitarbeitenden sind weiblich, 39 Prozent männ- lich. Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten liegt bei 33 Prozent. Gleichzeitig zeigt sich eine Ver- schiebung innerhalb der Teilzeitmodelle: geringfügige Teilzeit nimmt ab, während Arbeitszeit- modelle mit höherem Stundenumfang zunehmen. Demografische Entwicklung Die altersbedingten Austritte werden sich in den kommenden 10 Jahren planbar fortsetzen. Bis 2035 werden voraussichtlich rund 5.292 Mitarbeitende, also jährlich etwa 530 Mitarbei- tende, aus dem Dienst ausscheiden. Das entspricht insgesamt etwa 24 Prozent des Stamm- personals. Bei den Führungskräften liegt der Anteil mit rund 31 Prozent höher. Diese Entwick- lung eröffnet zugleich die Möglichkeit, Personalbedarfe im Einklang mit den engen finanziellen Rahmenbedingungen gezielt zu steuern. Durch vorausschauende Planung, interne Entwick- lung und die gezielte Besetzung von Schlüsselpositionen wird der demografische Wandel ak- tiv gestaltet und für die Weiterentwicklung der Verwaltung genutzt. Vielfalt und Gesundheit Die Stadtverwaltung Köln spiegelt zunehmend die Vielfalt der Stadtgesellschaft wider. Der An- teil von Mitarbeitenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit liegt bei 8,4 Prozent und ist er- neut gestiegen. Im Bereich Teilhabe sind 1.938 Beschäftigte mit Schwerbehinderung Teil der Stadtverwaltung. Das entspricht einer Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen von 9,72 Prozent für 2025. 3 Gez. Blome
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: vertagt
Zur SitzungOrte (1)
- Willy-Brandt-Platz 3
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Details
- Aktenzeichen
- 1724/2026
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 16.06.2026
- Erstellt
- 10.06.2026 10:06