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1975/2019

Jahresbericht 2018 der Koordinationsstelle Klimaschutz

Mitteilung Ausschuss 24.06.2019

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Jahresbericht 2018

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Jahresbericht 2018

106640 Zeichen

Fakten, Zahlen und Ergebnisse 2018 
Ausblick 2019

Jahresbericht 2018 
2 
 
 
Dezernat für Soziales, Integration und Umwelt 
Koordinationsstelle Klimaschutz,  
Willy-Brandt-Platz 2 
50679 Köln 
 
E-Mail: Klimaschutz@stadt-koeln.de 
Telefax: 0221/221-6569695

Jahresbericht 2018 
3 
 
Inhalt 
 
Einleitung .................................................................................................................... 4 
Koordinationsstelle Klimaschutz ................................................................................. 6 
Klimaschutzziele der Stadt Köln ................................................................................. 7 
EuropeanEnergyAward............................................................................................... 8 
Stadtradeln 2018 ...................................................................................................... 10 
Energieberatungsinitiative AltBauNeu ...................................................................... 12 
Förderprogramm Altbausanierung und Energieeffizienz – klimafreundliches Köln ... 14 
Förderprogramm Klima-Schritte ............................................................................... 19 
KölnKlimaAktiv 2022 – Das Maßnahmenprogramm für den Klimaschutz in der Stadt 
Köln .......................................................................................................................... 20 
Kommunale Klimapartnerschaft Köln – Yarinacocha (Peru) ..................................... 21 
Kompetenzteam KlimaBildung Köln ......................................................................... 32 
Klimaschutzcommunity Köln ..................................................................................... 34 
Aktivitätsbericht Initiative SmartCity Cologne ........................................................... 35 
SmartCity Cologne Projekte ..................................................................................... 39 
GrowSmarter ............................................................................................................ 46 
Fördermittelakquise .................................................................................................. 66 
Netzwerke, Gremien, Klimabündnis, Bürgermeisterkonvent ..................................... 69 
Veranstaltungen, Presse und Öffentlichkeitsarbeit ................................................... 71 
Rat und Ausschüsse ................................................................................................. 74 
Ausblick 2019 ........................................................................................................... 76

Jahresbericht 2018 
4 
 
Einleitung 
Die Jahre 2015 bis 2018 waren nach Analysen der Weltwetterorganisation die vier 
wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen im 19. Jahrhundert. Dabei lagen die 20 
wärmsten Jahre in den vergangenen 22 Jahren. Von April bis Oktober 2018 erlebten 
die Kölner Bürgerinnen und Bürger eine ungewöhnlich lang andauernde Wärme und 
eine außergewöhnliche Trockenheit. 
Der IPCC-Bericht aus dem Jahr 2018 macht deutlich, dass großer Handlungsbedarf 
besteht, zeigt aber gleichzeitig auf, dass bei einer zügigen und ambitionierten CO2-
Minderung die Klimaschutzziele des Pariser Klimaschutzabkommens, die globale 
Erwärmung möglichst unter 1,5°C zu begrenzen, erreicht werden können. Der IPCC-
Bericht zeigt auf, dass menschliche Aktivitäten bis zum heutigen Tag etwa 1,0 °C 
globale Erwärmung gegenüber vorindustriellen Werten verursacht haben. Um die 
globale Erderwärmung zu begrenzen, muss der Ausstoß von Treibhausgasen etwa 
aus der Verbrennung von fossilen Energieträgern (wie z.B. Kohle und Öl) in den 
kommenden Jahren drastisch reduziert werden. Die Begrenzung der Risiken durch 
Erderwärmung muss dabei im Zusammenhang mit nachhaltiger Entwicklung und Ar-
mutsbeseitigung gesehen werden. Klimawandel kann nur durch eine Erhöhung der 
Anpassungs- und Minderungsinvestitionen und politische Instrumente, die Beschleu-
nigung von Technologieinnovation und Verhaltensänderungen vorantreiben, erreicht 
werden. 
Die UN-Klimakonferenz im Dezember 2018 in Kattowitz hat nach zähen Verhandlun-
gen ein umfassendes Regelwerk für die praktische Umsetzung des Pariser Klimaab-
kommens gebilligt. Kernziel ist es, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu 
begrenzen. Als Ergebnis des Klimagipfels wurden Maßnahmen vorgestellt, wie diese 
Wärmegrenze eingehalten werden kann. So soll ein UN-Komitee dokumentieren, wie 
die einzelnen Länder den von ihnen selbst gesetzten Emissionszielen genügen. Au-
ßerdem wurden Transparenzregeln und Standards zur CO2-Erfassung zur Nachvoll-
zieh- und Vergleichbarkeit der jeweiligen nationalen Anstrengungen zur Zielerrei-
chung festgelegt. Ab 2020 sollen die Staaten alle zwei Jahre berichten, welche Maß-
nahmen sie ergreifen, um ihre Treibhausgasemissionen zu senken. 
Die Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung (Kohlekommissi-
on) wurde im Juni 2018 von der Bundesregierung eingesetzt. Diese empfiehlt in ih-

Jahresbericht 2018 
5 
 
rem vorgelegten Abschlussbericht der Bundesregierung einen schrittweisen Kohle-
ausstieg bis spätestens 2038 und finanzielle Strukturhilfen für die betroffenen Regio-
nen. Braunkohle ist der klimaschädlichste Energieträger, da bei der Stromproduktion 
besonders viel CO2-Emissionen je kWh freigesetzt wird Deutschland wird seine für 
2020 selbst gesteckten Klimaschutzziele voraussichtlich verfehlen, sofern nicht der 
Ausstieg aus der Kohleverstromung eingeleitet wird. Dem gegenüber wird die Stadt 
Köln ihr Klimaschutzziel, Reduktion der Treibhausgasemissionen in Höhe von 20 % 
bis 2020 (gegenüber1990), voraussichtlich erreichen. Zur Erreichung des Klima-
schutzziels 2030, Reduktion der Treibhausgasemissionen um 50 %, bedarf es jedoch 
noch großer Anstrengungen und die Umsetzung umfangreicher Maßnahmen zur 
CO2-Einsparung.

Jahresbericht 2018 
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Koordinationsstelle Klimaschutz 
Der Schutz des Klimas ist zu einer zentralen Herausforderung unserer Gesellschaft 
geworden. Als Stabsstelle des Dezernates V – Soziales, Integration und Umwelt ist 
die Koordinationsstelle Klimaschutz treibende Kraft der vielfältigen Klimaschutzaktivi-
täten der Stadt Köln. 
Zu Mitte des Jahres 2018 wuchs die Koordinationsstelle Klimaschutz um fünf Mitar-
beiterinnen. Zum Stichtag 31.12.2018 waren insgesamt zwölf Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeiter (10,5 Stellen vollzeitverrechnet) beschäftigt.  
Die zentralen Aufgaben der Koordinationsstelle Klimaschutz sind: 
 Initiierung, Umsetzung und Koordinierung von Klimaschutzprojekten 
 Strategische Ausrichtung und Fortentwicklung des gesamtstädtischen Klima-
schutzprozesses (z.B. Entwicklung von Klimaschutzkonzepten) 
 Klimaschutzmonitoring, Berichtswesen (z.B. Fortschreibung der Energie- und 
CO2-Bilanz) 
 Leitung, Weiterentwicklung und Projektentwicklung der Initiative SmartCity Colog-
ne (SCC) 
 Projektleitung des SCC-Projektes GrowSmarter 
 Klimapartnerschaft mit Yarinacocha/Peru 
 Entwicklung und Umsetzung von städtischen Förderprogrammen zum Klima-
schutz (z.B. Förderprogramme „Altbausanierung“ und „Klima-Schritte“) 
 Vernetzung mit und Abstimmung zwischen den verschiedenen Akteuren zur Er-
reichung der städtischen Klimaschutzziele, Vertretung in Arbeitskreisen und regi-
onalen, nationalen und internationalen Netzwerken 
 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, verwaltungsinterne und externe Kommunikation

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Klimaschutzziele der Stadt Köln 
Köln ist seit 1993 Mitglied im Klimabündnis und hat sich damit zu einer kontinuierli-
chen Reduktion der Treibhausgasemissionen verpflichtet. Ziel ist es, den CO2-
Ausstoß alle fünf Jahre (bezogen auf das Beitrittsjahr) um zehn Prozent zu reduzie-
ren1. Bezogen auf das Basisjahr 1990 bedeutet dies eine Halbierung der Emissionen 
pro Einwohner bis 2030. Bis zum Jahr 2030 sollen die gesamtstädtischen CO2-
Emissionen in Bezug auf das Basisjahr 1990 halbiert werden. Langfristig sollen die 
Emissionen auf 2,5 Tonnen CO2-Äquivalente pro Einwohner und Jahr gesenkt wer-
den.  
Ergänzend trat die Stadt Köln 2008 dem Europäischen Bürgermeisterkonvent bei. 
Die Ziele des Bürgermeisterkonvents sind eine mindestens 20 prozentige Steigerung 
der Energieeffizienz, eine mindestens 20 prozentige Erhöhung des Anteils erneuer-
barer Energieträger am Energiemix und eine mindestens 20 prozentige Senkung der 
CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020. 
 
Abbildung 1: Wo steht Köln in 2030 
  
                                                      
1 http://www.klimabuendnis.org/home.html; http://www.klimabuendnis.org/ueber-uns.html

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EuropeanEnergyAward 
Der European Energy Award (eea) ist ein internationales Qualitätsmanagement - und 
Zertifizierungsinstrument für kommunalen Klimaschutz, das bereits seit mehr als 
zehn Jahren zahlreiche Kommunen in Deutschland und Europa auf dem Weg zu 
mehr Energieeffizienz unterstützt. 
Die Stadt Köln nimmt seit 01.10.2013 am European Energy Award teil. Seitdem 
wurden eine Bestandsan alyse durchgeführt, die Klimaschutzaktivitäten der Stadt 
Köln regelmäßig überprüft  und auf deren Grundlage Maßnahmen erarbeitet. Das 
Energie Team, eine Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener 
städtischer Dienststellen und des Stadtwer kekonzerns, begleitet den Prozess, 
dessen Federführung seit 2018 bei der Koordinationsstelle Klimaschutz liegt. Die 
Stadt Köln wird bei der Durchführung des European Energy Awards durch das Land 
Nordrhein-Westfalen im Rahmen einer vierjährigen Förderung fi nanziell unterstützt 
und während der gesamten Projektlaufzeit von einer  akkreditierten Projektberaterin 
begleitet.  
Mit dem eea werden in einem strukturierten und moderierten Prozess Maßnahmen 
erarbeitet, initiiert und umgesetzt, die dazu beitragen, dass w eniger Energie benötigt 
wird und erneuerbare Energieträger vermehrt genutzt werden. Die Aktivitäten der 
Kommunen werden in den folgenden sechs Handlungsfeldern betrachtet und ein 
Maßnahmenkatalog zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz erarbeitet:  
1. Entwicklungsplanung, Raumordnung 
2. Kommunale Gebäude, Anlagen 
3. Versorgung, Entsorgung 
4. Mobilität 
5. Interne Organisation 
6. Kommunikation, Kooperation 
Das Energiepolitische Arbeitsprogramm mit einem verbindlichen Maßnahmenplan 
wurde am 31.01.2019 vom Ausschuss für Umwelt und Grün beschlossen. 
Das Arbeitsprogramm greift eine Vielzahl von Maßnahmen der Koordinationsstelle 
Klimaschutz, wie die Maßnahmen aus KölnKlimaAktiv 2022, sowie Maßnahmen we i-
terer Dienststellen auf.

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Im Jahr 2019 findet eine Überprüfung der Klimaschutzaktivitäten der Stadt Köln 
durch einen externen Auditor statt. Bei erfolgreicher Prüfung werden Kommunen mit 
dem European Energy Award durch das Landesumweltministerium und die Energi e-
Agentur Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.  
Grundlage zur Tei lnahme am eea war das „Klimaschutzkonzept Köln – vorgezoge-
nes Sofortmaßnahmenprogramm 2012“, welches am 20.12.2011 vom Rat zur Kenn t-
nis genommen wurde und im Teilbereich Energie die Maßnahme A3 „Teilnahme am 
European Energy Award (eea) und Klimaschutz -Check bei den Aktivitäten der Stad t-
verwaltung“ festlegte. 
Mehr Infos zum EuropeanEnergy Award auf: https://www.european-energy-award.de.  
Auf folgende Nachhaltigkeitsziele zahlt der EEA ein:

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Stadtradeln 2018 
 
Köln beteiligte sich 2018 zum dritten Mal an der Aktion Stadtradeln. Insgesamt nah-
men in Deutschland, Luxemburg, der Schweiz und Brasilien rund 900 Kommunen 
und Kreise teil. 
In Köln hieß es vom 16. Juni bis 6. Juli 2018 STADTRADELN. 
Der Wettbewerb wurde auf der RADKOMM von Dr. Harald Rau, Beigeordneter für 
Soziales, Integration und Umwelt, unter Anwesenheit von Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker und der Beigeordneten für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur, Frau 
Andrea Blome, gestartet. 
 
Abbildung 2: Eröffnung auf der RADKOMM 2018     
Quelle: RADKOMM Impressionen 2018

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Während des Aktionszeitraums bildeten Kölns Bürgerinnen und Bürger, Schülerinnen 
und Schüler, Vereine und Unternehmen 177 Teams, um sowohl beruflich wie auch 
privat möglichst viele Fahrradkilometer zu sammeln und sich mit Radelnden in Köln 
und bundesweit im Wettbewerb zu messen.  
In Köln haben 2.786 Radlerinnen und Radler, davon zehn Mitglieder des Kommunal-
parlaments, aktiv teilgenommen und 667.417 Kilometer mit dem Fahrrad zurückge-
legt. Dies entspricht nahezu der 17-fachen Länge des Äquators. Im Vergleich zum 
Vorjahr konnten die geradelten Kilometer um 20.717 (+ drei Prozent) gesteigert wer-
den. 
So konnten in dem dreiwöchigen Aktionszeitraum im Vergleich zu einer Autofahrt der 
Ausstoß von fast 95.000 Kilogramm Kohlenstoffdioxid vermieden werden2.  
Die erfolgreichsten Teams wurden im Herbst im Rahmen eines Empfangs im Rat-
haus von Bürgermeisterin Scho-Antwerpes mit einer Urkunde ausgezeichnet. 
In dem seit 2017 auch internationalen Wettbewerb des Klima-Bündnis e.V., dem 
größten kommunalen Netzwerk zum Klimaschutz, messen sich kleine und große 
deutsche Kommunen sowie Städte und Gemeinden außerhalb Deutschlands im Sin-
ne des Klimaschutzes miteinander. Die Kölnerinnen und Kölner sowie jeder, der in 
der Stadt Köln arbeitet, einem Verein angehört oder eine (Hoch-) Schule besucht, 
war aufgerufen, für drei Wochen das Auto stehen zu lassen und in die Pedale zu tre-
ten. Zusammen mit Kommunalpolitikerinnen und -politikern galt möglichst viele Rad-
kilometer für Köln zu sammeln, CO2 einzusparen und so einen Beitrag zum Klima-
schutz zu leisten. Die Teilnahme an der Aktion Stadtradeln ist ein Gemeinschaftspro-
jekt der Koordinationsstelle Klimaschutz und des Fahrradbeauftragten der Stadt Köln. 
Auf folgende Nachhaltigkeitsziele zahlt das Projekt Stadtradeln ein: 
 
                                                      
2 Die Berechnung basiert auf der Angabe des Umweltbundesamtes, das jeder Kilometer, der mit dem Fahrrad 
statt mit dem Auto zurückgelegt wird, 142 g CO2 vermeidet.

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Energieberatungsinitiative AltBauNeu 
 
 
AltBauNeu ist ein kommunales überregionales Netzwerk von 26 Kommunen und 
Kreisen aus Nordrhein-Westfalen, um den Bürgerinnen und Bürgern bei der energe-
tischen Sanierung ihrer Gebäude eine Hilfestellung zu geben. Durch die Kooperation 
der nordrhein-westfälischen Kommunen und Kreise können wesentliche Synergien 
erzielt werden. Die gemeinsame Entwicklung von Materialien und Projekten sowie 
der landesweite Know-how-Transfer zwischen den Projektteilnehmern sorgen dafür, 
dass sich der Arbeits- und Kostenaufwand der einzelnen Kommunen und Kreise we-
sentlich reduziert. Die Stadt Köln hat sich im November 2015 dem landesweiten 
Netzwerk AltBauNeu angeschlossen, um die Beratung der Bürgerinnen und Bürger 
und Gebäudeeigentümer zur energetischen Gebäudesanierung und zum Klima-
schutz voranzubringen.  
Zentrales Element von AltBauNeu ist die Öffentlichkeitsarbeit. Grundbaustein ist da-
bei das Internetportal www.alt-bau-neu.de/koeln. Dort gibt es allgemeine Informatio-
nen und Erläuterungen zu den Themen Gebäudedämmung, Heizungs- oder Lüf-
tungsanlage, Energieausweis, gesetzliche Vorgaben, Fördermöglichkeiten und Mo-
dernisierungsratgeber sowie lokale Informationen wie zum Beispiel eine Datenbank 
mit lokalen Dienstleistern und Experten (Architekten, Ingenieure, Energieberater und 
Handwerker). 
Die Teilnahme an dem Projekt dient auch dem Klimaschutz, da das größte CO2-
Minderungspotenzial im Bereich der Sanierung des Wohnungsbestandes liegt. In 
Köln sind etwa 73 Prozent der Wohngebäude vor der ersten Wärmeschutzverord-
nung 1978 errichtet worden, vielfach noch unsaniert und somit in einem energetisch 
schlechten Zustand. Eine Sanierung dieser Gebäude würde eine Verringerung des 
Energieverbrauchs und damit der CO2-Emissionen sowie eine wesentliche Reduktion 
der Energiekosten bedeuten. Das Internetprotal AltBauNeu wurde im Jahr 2018 ins-
gesamt 4.435 Mal aufgerufen. Der inhaltliche Schwerpunkt 2018 lag in der Optimie-
rung des Internetportals insbesondere durch die neue Datenschutzverordnung, die

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Herstellung einer neuen Broschüre zum Thema „Behaglichkeit durch Wärmedäm-
mung“ sowie der Austausch mit den Netzwerkkommunen.

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Förderprogramm Altbausanierung und Energieeffizienz – klima-
freundliches Köln 
Um die Klimaschutzziele zu erreichen, spielt das Handlungsfeld der energetischen 
Gebäudemodernisierung eine wesentliche Rolle. Die Gebäude in Köln müssen deut-
lich energieeffizienter werden. Etwa 35 Prozent des Energieverbrauchs in Köln ent-
fallen auf den Gebäudebereich der privaten Haushalte. Auf den Bereich Gewerbe, 
Handel und Dienstleistung entfallen weitere 21 Prozent.[1] 
Am 20. März 2018 hat der Rat der Stadt Köln das Förderprogramm zur Altbausanie-
rung und Energieeffizienz – klimafreundliches Wohnen beschlossen, welches am 
01.10.2018 in Kraft getreten ist. Ziel dieses Programmes ist es, die Bürgerinnen und 
Bürger zu motivieren, ihre Altbauten energetisch zu sanieren. 
Das Förderprogramm Altbausanierung und Energieeffizienz wurde der Öffentlichkeit 
auf einer Pressekonferenz am 22.10.2018 durch den Beigeordneten für Soziales, 
Integration und Umwelt, Herrn Dr. Harald Rau, bekanntgegeben. 
Mit den im Haushaltsplan zur Verfügung stehenden Mitteln für die Jahre 2018 bis 
2021 mit je 1 Million Euro pro Jahr, soll der Anstoß für wesentliche eigene Bemühun-
gen der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt zur Durchführung wünschenswerter 
Maßnahmen im Sinne des Klimaschutzes gegeben werden. In der aktuellen Förder-
mittelstruktur in Deutschland können so Förderungslücken geschlossen werden. 
Durch das Förderprogramm „Altbausanierung und Energieeffizienz - klimafreundli-
ches Wohnen“ werden Investitionsanreize dahingehend hervorgerufen, Gebäude 
durch Maßnahmen zu sanieren, den Ausbau erneuerbarer Energien zu steigern und 
den Verbrauch von fossilen Energieträgern zu vermindern, die in ihrem Ergebnis die 
CO2-Emissionen in Köln in den nächsten Jahren senken werden. 
Und neben den Klimaschutzmaßnahmen wird durch die Generierung von Aufträgen 
auch das lokale Handwerk gestärkt. 
Das Förderprogramm beinhaltet zu 100 % geförderte Beratungsangebote von Ener-
gieberatern unabhängiger Stellen und maßnahmenbezogene, finanzielle Unterstüt-
zung bei der Umsetzung von Sanierungsarbeiten. Die Sanierungsarbeiten umfassen 
                                                      
[1] Endenergiebilanz 2008 für Köln

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Maßnahmen, die einen Energieaustritt aus dem Gebäude auf ein Minimum reduzie-
ren und Maßnahmen, die die Erzeugung und Nutzung von Heizenergie und Warm-
wasserbereitung auf ein hohes technisches Niveau heben und deren Energieeffizi-
enz optimieren.  
Die Kölner Bürgerinnen und Bürger werden zu diesem Programm von der Koordina-
tionsstelle Klimaschutz zur Antragstellung und Fördermitteln beraten. 
Öffentlichkeitsarbeit 
Zum Thema Öffentlichkeitsarbeit wurden drei Plakataktionen mit folgenden Motiven 
gestartet 
 
Abbildung 3: Erste Plakataktion Oktober 2018   Abbildung 4: Zweite Plakataktion Dezember  
Seitens der Koordinationsstelle Klimaschutz wurde im November 2018 in Zusam-
menarbeit mit der Verbraucherzentrale Köln im Rahmen einer Bürgerinformations-
veranstaltung ein Vortrag zum Förderprogramm Altbausanierung und Energieeffizi-
enz bzw. der allgemeinen Förderungsmöglichkeiten in Deutschland (z.B. KfW, BaFa) 
gehalten.

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Auf einer speziell erstellten Internetseite, wird es Interessenten ermöglicht, sämtliche 
erforderlichen Antragsformulare sowie weitergehende Informationen zum Förderpro-
gramm abzurufen. 
https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/umwelt-tiere/klima/altbausanierung-
energieeffizienz 
 
Abbildung 5: Internetseite "Altbausanierung" 
 
Überdies hinaus erfolgten zwei Anzeigenkampagnen in diversen Kölner Printmedien 
(Kölner Stadt-Anzeiger, Kölner Rundschau, Express, Kölner Wochenspiegel u.a.). 
Zur Ergänzung wurden eine Broschüre sowie Handzettel erstellt und in der Stadtver-
waltung verteilt bzw. bereitgestellt. (u.a. in den Bürgerämtern, dem Stadthaus Deutz 
sowie im Bürgerbüro).

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Auswertung zu den geförderten Maßnahmen zum Jahresende 2018 
Förderungsart An-
träge 
Nachforderungen Bescheide Ablehnungen Durchschnitts-
förderung 
Thermische Solaran-
lage 
3 1 1 0 1.500,00 € 
Fenster + Türen 23 18 2 2 1.500,00 € 
Lüftungsanlage 2 1 1 0 1.700,00 € 
Fernwärme 6 3 1 0 8.800,00 € 
Wärmedämmung 11 9 1 1 300,00 € 
Photovoltaik 3 2 1 0 1.500,00 € 
Luftdichtmessung 2 1 1 0 100,00 € 
Austausch Thermo-
statventile 
10 8 2 0 650,00 € 
Austausch Heiz-
ungsumwälzpumpe 
2 2 0 0 0,00 € 
Austausch Durch-
lauferhitzer 
2 2 0 0 0,00 € 
Wärmepumpe 2 2 0 0 0,00 € 
KWK/BHKW 0 0 0 0 0,00 € 
Holzpellet 0 0 0 0 0,00 € 
Innovative Sonder-
maßnahme 
1 1 0 0 0,00 € 
Gesamt 67 50 10 3 2.006,25 € 
 
Anzahl 
Antrag-
steller 
Beantragte 
Maßnahmen 
Nachforder-
ungen 
Ablehn-
ungen 
Genehmi-
gungen 
Förder-
summe 
Max. 
Betrag  
Min. 
Betrag 
36 67 50 3 10 18.359 € 8.779 € 100 €

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Entwicklung Energieberatungen beim Kooperationspartner Verbraucherzentrale Köln 
Die Nachfrage nach Energieberatungen beim Kooperationspartner Verbraucherzent-
rale Köln ist seit Bekanntmachung des Förderprogrammes Altbausanierung und 
Energieeffizienz um mindestens das Dreifache angestiegen. 
Ausblick 
Die erste Erfahrung mit der Umsetzung des Förderprogrammes hat gezeigt, dass die 
technischen, finanziellen und verwaltungstechnischen Bedingungen einer Überarbei-
tung bedürfen. Die Anpassung findet im Jahr 2019 statt.

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Förderprogramm Klima-Schritte 
Lokal besteht ein großer Bedarf für die Förderung kleiner Klimaschutzprojekte. Daher 
hat die Koordinationsstelle Klimaschutz 2018 das auf drei Jahre angelegte Förder-
programm „Klima-Schritte“ erarbeitet und dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt. 
Das Förderprogramm wurde im November vom Rat beschlossen. 
Ziel der Förderung ist es, innovative Ansätze im Klimaschutz voranzubringen, die 
Bürgerschaft zu klimafreundlichem Verhalten zu bewegen, Prozesse anzustoßen, um 
Akteurinnen und Akteure zum Mitmachen zu gewinnen, die Reduzierung von Treib-
hausgasemissionen auf kommunaler Ebene zu beschleunigen und einen Beitrag zu 
den Klimaschutzzielen zu leisten.  
Gefördert werden geplante und noch nicht begonnene Klimaschutz-Maßnahmen, die 
Multiplikatoren ansprechen und klimafreundliches Verhalten aktivieren, Klimaschutz-
maßnahmen und -projekte zur Sensibilisierung oder Bewusstseinsbildung, zur Öf-
fentlichkeitsarbeit und Mitmach-Aktionen.  
Der Zuschuss zu einem Projekt beträgt bis zu 80 % der gesamten Projektkosten, 
höchstens 5.000 Euro. Die Gesamtprojektkosten dürfen eine Höhe von maximal 
10.000 Euro nicht überschreiten. Unterstützt werden sollen mit dem Förderprogramm 
Vereine, Verbände, Initiativen, Bildungseinrichtungen und religiöse Einrichtungen in 
Köln bei der Umsetzung von Klimaschutzprojekten.  
Erste Anträge und Bewilligungen werden für 2019 erwartet.

Jahresbericht 2018 
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KölnKlimaAktiv 2022 – Das Maßnahmenprogramm für den Klima-
schutz in der Stadt Köln 
In 2018 wurde das Maßnahmenprogramm für den Klimaschutz in der Stadt Köln – 
KölnKlimaAktiv 2022 vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH und 
der Gertec GmbH Ingenieurgesellschaft gemeinsam mit verschiedenen Dienststellen 
der Stadt Köln und u nter Federführung der Koordinationsstelle Klimaschutz erarbei-
tet, inhaltlich abgestimmt und für die politische Beschlussfassung (vsl. 1 Quartal 
2019) vorbereitet. Ziel des Programms ist es, einen kurzfristigen Fahrplan im Klim a-
schutz bis 2022 zu erhalten, der einen Beitrag zur Reduktion der Treibhausgasemi s-
sionen und Erreichung der Klimaschutzziele leistet.  
KölnKlimaAktiv 2022 ergänzt dabei die derzeitigen Kölner Klimaschutzbemühungen 
im Rahmen bereits bestehender Konzepte und Maßnahmen (z.B. Green City Ma s-
terplan, Fernwärmeausbau, Radverkehrsförderung usw.) und zeigt weitere Maßna h-
men im Klimaschutz für die kommenden Jahren auf, die vornehmlich von der Koord i-
nationsstelle Klimaschutz bearbeitet werden. In dem Programm sind 19 verschiedene 
Maßnahmen in sieben Handlungsfeldern verankert, die neben der Stärkung der Vo r-
bildfunktion der Stadt Köln, die Bewusstseinsbildung und Aktivierung der Zivilgesel l-
schaft und verschiedener Akteursgruppen im Fokus haben. Denn um die Klim a-
schutzziele zu erreichen und die Erwärmung der Erde zu begrenzen, wird die Mithilfe 
aller benötigt.

Jahresbericht 2018 
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Kommunale Klimapartnerschaft Köln – Yarinacocha (Peru) 
Hintergrund und Ziel der Klimapartnerschaft 
Der Rat beauftragte in seiner Sitzung am 11.07.2017 die Verwaltung, im Rahmen 
ihrer Aktivitäten für Klimapartnerschaften im Klimabündnis der europäischen Städte 
und Gemeinden eine weitere Klimapartnerschaft mit dem Verband der Nativen G e-
meinschaften des Flusses Ucayali und Nebenflüssen (FECONAU) und der Stadt Y a-
rinacocha in der Provinz P ucallpa in Peru aufzubauen. Mit dieser Klimapartnerschaft 
soll die indigene Gemeinschaft in ihrem Engagement für den Erhalt des Regenwa l-
des und ihrer Lebensgrundlagen unterstützt werden. Die Klimapartnerschaft soll mit 
der „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt“ (SKEW) sowie mit dem „Klimabün d-
nis“ und mit Beteiligung von in Köln bereits aktiven bürgerschaftlichen Initiativen 
(NGOs) und Institutionen, wie z.B. dem Institut für Ökologie und Aktions -Ethnologie 
(INFOE), entwickelt werden. 
DasProjekt befindet sich in der Planungsphase. Mit Unterstützung der Servicestelle 
Kommunen in der einen Welt und den Partnern der Stadt Yarinacocha und 
FECONAU, wird ein Handlungsprogramm für beide Städte mit folgenden Schwe r-
punkten entwickelt:  
Biologische Diversität, Abwa sserbeseitigung, Abfallmanagement, regenerative Ene r-
gien und Bewusstseinsbildung. 
Planungsphase 
Die Abbildung zeigt die Planungsphase des Klimapartnerschaftsprogramms von E n-
gagement Global. Die wichtigsten Meilensteine des Jahres 2018 waren die Entse n-
dungen der Partnerstädte bei denen beide Kommunen sich trafen, um das Han d-
lungsprogramm weiterzuentwickeln.

Jahresbericht 2018 
22 
 
 
Abbildung 6: Zeitplanung der Planungsphase 2017-2019 
Quelle: Engagement Global 
Meilensteine bis Dezember 2018 
Die folgende Tabelle zeigt alle Meilensteine der Klimapartnerschaft im Zeitraum 
2016-2018. 
Meilensteine Handlungsprogramm Köln - Yarina-
cocha 2016-2018  2016 2017 
2018 2019 
1 2 3 4 1 2 3 4 
Kontakt Andreas Wolter - Robert Guimaraes auf der 
COP22 in Marrakesch           
Unterzeichnung Klimapartnerschaft Oktober 2017           
Konstitution KP Kerngruppe: Stadt Köln, Klimabündnis, 
Infoe e.V., Zivilgesellschaft           
1. Besuch Köln           
1. Besuch Yarinacocha           
Einrichtung Projektgruppe KP Köln           
2. Besuch Yarinacocha mit der neuen Bürgermeisterin 
(LATKONF)           
3. Besuch Yarinacocha im Rahmen der COP24           Annahme des Antrags für den ersten akademischen Aus-
tausch für das Projekt „Entwicklung eines Konzepts für 
den Bau von Elektrobooten mit Solarenergie“           
Erstes Pilotprojekt: Beschluss zur Projektdurchführung 
„Installation einer Photovoltaikanlage an der UNIA“           
Annahme des Antrags „Fachkräfte für kommunale Part-
nerschaften weltweit“           
Abbildung 7: Meilensteine 2016-2018 
Die Klimapartnerschaft war 2018 sehr aktiv und  hat damit begonnen , einige Ma ß-
nahmen durchzuführen.

Jahresbericht 2018 
23 
 
Aktivitäten und Veranstaltungen in 2018 
Die obengenannten Meilensteine wurden durch verschiedene Aktivitäten erreicht, die 
der folgenden Tabelle entnommen werden können. 
Aktivitäten Köln - Yarinacocha 2018 
2018 2019 
1 2 3 4 1 2 3 4 
Erste Freiwilligenstelle aus Yarinacocha (Botanischer Garten Köln)         
Zusammenarbeit mit der TH-Köln in vier Forschungsthemen: PV Anlage in 
der UNIA, Elektroboote, Elektromotocar und solar water power wheel 
 
     
  Podiumsdiskussion Klimawandel: Saúl Luciano – RWE         
Projekt Artesanar – Schwerpunktthema: Bewusstseinsbildung Fairer Han-
del         
Präsentation KP Köln - Yarinacocha Lateinamerika Tag         
Einrichtung E-Shop Johannes-Gutenberg-Berufsschule         
Abbildung 8: Aktivitäten 2018 
Erstes Treffen zwischen Köln und Yarinacocha 
Die erste offizielle Reise in Rahmen der Klimapartnerschaft fand zwischen dem 
22.03.2018 und dem 03.03.2018 statt.  
Hauptziel dieser Expertenentsendung war ein erstes Vorort -Kennenlernen der Par t-
nerkommune durch die Kölner Experten und möglich er weiterer Akteure der 
Klimapartnerschaft. Hierbei sollten relevante Überschneidungen bei Themen, Int e-
ressen und Kompetenzen zwischen Kommunal - bzw. Regionalpolitik und Zivilgesel l-
schaft erfasst werden.  
Den Partnern sollten bereits bestehende Aktivitäten  der eigenen Kommune im Ra h-
men des Klimaschutzes vorgestellt und die bis dato in Kernteam und Steuerung s-
gruppe Aktiven benannt werden, um im Anschluss die Auswahl an gemeinsamen 
Schwerpunktthemen zu bearbeiten.

Jahresbericht 2018 
24 
 
 
Abbildung 9: Bewohner der Gemeinde Santa Clara de Uchunya Sugeli Gonzalez (Unternehmen Ases Ecogreen), Lopez 
Morador Rodrigo (Chef der Indigenen Gemeinde Santa Clara de Uchunya), Andreas Wolter (Bürgermeister der Stadt 
Köln), Thomas Brose (Geschäftsführer Klimabündnis), Elke Falley- Rothkopf (Vorstand des Instituts für Ökologie und 
Aktions-Ethnologie, Infoe e.V.), Aldo Perez (Koordinator der Klimapartnerschaft Köln-Yarinacocha der Stadt Köln), Dr. 
Barbara Möhlendick (Leiterin der Koordinationsstelle Klimaschutz). 
Bei der Organisation und während der Arbeitstreffen und dem Besuchsprogramm 
wurde eine gute Zusammenarbeit zwischen den beteiligten, zivilgesellschaftlich o r-
ganisierten indigenen Gruppen (Shipibo -Conibo) im Gebiet von Yarinacocha und der 
Stadtverwaltung festge stellt. Eine gleichberechtigte und konstruktive Zusammena r-
beit mit beiden Akteuren wurde von allen Beteiligten als essenzielle Grundlage für 
die Gestaltung der Klimapartnerschaft vereinbart. 
Der Besuch der indigenen Gemeinschaften zeigte eine kaum vorhande ne Infrastruk-
tur auf. Gleichzeitig wurde dies in der Vielzahl der von der Stadtverwaltung Yarin a-
cochas und indigenen Organisationen vorgestellten potentiellen Projektvorschlägen 
für die Klimapartnerschaft aufgegriffen. Hinzu kamen soziale Themen und Bildun g, 
sowie die Bedrohung des Regenwalds durch dessen Abholzung für den Anbau von 
für den Export bestimmten Monokulturen durch internationale Konzerne, aber auch 
kleinbäuerliche Produktion dieser Pflanzen. Dass diese Problematik beispielsweise 
durch öffentlic hkeitswirksame Aktivitäten in Köln bekannt gemacht werden sollte, 
wurde von allen Beteiligten befürwortet.  Während dieser ersten Reise wurden die 
organisatorischen Strukturen in beiden Städten der Klimapartnerschaft  eingerichtet. 
Sie beinhalten Koordinator, Kerngruppe und Steuerungsgruppe.

Jahresbericht 2018 
25 
 
Netzwerktreffen Klimapartnerschaften in Schwäbisch Hall 
Nach jeder Entsendung organisiert Engagement Global ein Netzwerktreffen, bei dem 
sich die Städte (in diesem Fall aus Deutschland) über ihre Erfahrungen über den B e-
such austauschen. Engagement Global gibt ihnen ein Feedback zur Reise und zeigt 
die nächsten Schritte im Planungsprozess auf. 
 
Abbildung 10: Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Kommunen der 12 Klimapartnerschaften 
Foto: Stadt Schwäbisch Hall 
Arbeitsbesuch einer externen Beraterin  
Die Ethnologin Cora Steckel, die ein Praktikum in der Klimapartnerschaft bei der 
Stadt Köln absolviert hatte, war auf einer Vor-Ort-Mission im Rahmen einer anderen 
Partnerschaft in Peru. Sie wurde beauftragt, zusätzlich die Kölner Projekte in Yarina-
cocha weiter voranzutreiben, z.B. die Entsendung eines Freiwilligen zur Arbeit im 
Botanischen Garten der Stadt Köln und die Installation einer Photovoltaik-
Solaranlage in der UNIA.

Jahresbericht 2018 
26 
 
.  
Abbildung 11: Frau Janet Falcon (Mitarbeiterin der Stadt Yarinacocha), Cora Steckel (Mitglied der Partnerschaft Cajamar-
ca Treptow-Köpenick), Ing. Philippe Rodriguez (Mitarbeiter der Stadt Yarinacocha), Dr. Julio Palomino (Direktor der 
UNIA) 
Foto: Geronimo Vega 
 
Zweites Treffen zwischen Köln und Yarinacocha 
Die Reise fand von 27.08.2018 bis zum 07.09.2018 statt. Auf der Reise gab es rund 
23 Termine in denen Besuche, Workshops, Besprechungen und sogar Exkursionen 
durchgeführt wurden. Die peruanische Delegation bestand aus einem Vertreter des 
Rates, einer Mitarbeiterin der Stadt und dem Präsidenten der FECONAU. Im Auftrag 
der Stadt Köln nahmen die Kerngruppe teil, sowie Studenten der TH -Köln, Vertreter 
von Unternehmen, Professoren, Vertreter der Zivilgesellschaft, Schüler und Lehrkräf-
te von Schulen und Vertreter von Engagement Global. 
Die zweite Reise im Projekt der kommunalen Klimapartnerschaften verfolgte und e r-
füllte im Allgemeinen die folgenden Ziele: 
 Rückblick auf die Arbeitsstruktur der Klimapartnerschaft 
 Rückblick auf die Schwerpunktthemen der Klimapartnerschaft 
 Umfassendes Verständnis der Logik und Struktur des Handlungsprogramms 
 Diskussion über und Sammlung von gemeinsamen Ideen für Maßnahmen 
 Formulierung von strategischen und anknüpfenden operativen Zielen 
 Bestimmung von nächsten Schritten  auf dem Weg zur Entwicklung des g e-
meinsamen Handlungsprogramms

Jahresbericht 2018 
27 
 
 
Abbildung 12: der Klimapartnerschaft über die Umweltprobleme der indigenen Gemeinde in der Region Ucayali im 
Schiller-Gymnasium Köln-Bayenthal Foto: Aldo Perez 
Informationsveranstaltung Klimawandeln Peru mit Saul Luciano 
Das fünfte Ziel, das im Jahr 2018 für das Handlungsprogramm festgelegt wurde, la u-
tet: Bewusstseinsbildung innerhalb der Kölner B evölkerung zu den Themen Umwelt 
und Klimawandel. Im September 2018 führte die Klimapartnerschaft zusammen mit 
Organisationen wie Greenpeace, Germanwatch, Informationsstelle Peru e.V. Info, 
und Klimabündnis die Veranstaltung „Klimawandel – Information und Diskussion“ 
unter Beteiligung eines der am stärksten betroffenen Landwirten, Saul Luciano, 
durch. 
 
 
Abbildung 13:Marc Kapust (Mitglied der Kerngruppe der Klimapartnerschaft), Noah Walker-Crawford (Sozialanthropo-
loge an der Universität Manchester), Roxana Baldrich (Referentin Germanwatch e.V.), ein Referent von Greenpeace, 
Thomas Brose (Geschäftsführer Klimabündnis), Andreas Wolter (Bürgermeister der Stadt Köln), Saul Luciano (be-
troffener Landwirt), Alexander Götz (Mitglied Zivilgesellschaft Klimapartnerschaft) Foto: Aldo Perez

Jahresbericht 2018 
28 
 
Die Veranstaltung wurde von rund 300 Personen besucht und kann somit als Erfolg 
bei der Erreichung der Ziele der Klimapartnerschaft verbucht werden. 
Zweite Konferenz zu kommunalen Partnerschaften mit Lateinamerika und der Karibik 
Die zweite Konferenz zu kommunalen Partnerschaften mit Lateinamerika und der 
Karibik fand vom 29. 10.2018 bis zum 31. 10.2018 in Nürnberg statt. Engagement 
Global bot der Klimapartnerschaft die Gelegenheit, mit unserem Partner aus Peru an 
der Konferenz teilzunehmen. Die Klimapartnerschaft nutzte die Gelegenheit, um die 
neue Bürgermeisterin der Stadt Yarinacocha einzuladen und die Funktionsweise des 
Projekts zu erläutern, sowie die Maßnahmen des Handlungsprogramms weiterz u-
entwickeln. 
 
Abbildung 14:Aldo Perez (Koordinator Klimapartnerschaft Köln Peru, Stadt Köln), Geronimo Vega (Mitarbeiter UNIA), 
Jerly Chota (Bürgermeisterin Yarinacocha) an der zweite Konferenz zu Kommunale Partnerschaften mit Lateinamerika 
und der Karibik. 
Ein Wichtiger Teil der Konferenz war die Präsentation der Finanzierungsmechani s-
mus, die Engagement Global den Partnerschaften anbietet. Als wichtiges Ergebnis 
für uns der Konferenz konnte die Bewerbung im Programm Fachkräfte für kommuna-
le Partnerschaften weltweit vereinbart werden. In Köln fanden auch Treffen mit der 
Kerngruppe statt.

Jahresbericht 2018 
29 
 
Teilnahme an der COP24 
Um weiterhin Akteure zu der Klimapartnerschaft einzuladen und über die wichtigsten 
Umweltprobleme beider Städte zu berichten, wurde  die Klimapartnerschaft für die 
Teilnahme an der COP24 von Engagement Global finanziell unterstützt. 
 
 
Abbildung 15:Präsident der FECONAU, Katherine Ruiz Vertreterin der Jugendorganisation ACITCJIA, Andreas Wolter 
Bürgermeister der Stadt Köln und Silke Lunnebach Mitarbeiterin der Klimabündnis). Foto: Leon Meyer zu Ermgassen 
 
Der Kölner Bürgermeister Andreas Wolter leitete die Delegation in der Woche vom 
03.12. bis 07.12.2018. Während der Konferenz konnte Kontakt zu , am Projekt, inte-
ressierten Akteuren aufgenommen werden, die bei der nächsten Reise nach Peru im 
März 2019 besucht werden sollen, um weitere Projekte zu entwickeln. 
Drittes Netzwerktreffen Klimapartnerschaft in Viernheim 
Am 12.12. und 13.12.2018 nahmen schließlich Vertreter der Klimapartnerschaft am 
dritten Netzwerktreffen teil, bei dem sie Feedback zu den bisher geleisteten Arbeiten 
erhielten. Die Rückmeldungen waren sehr positiv, da die Stadt Köln nicht bloß bereits 
mehrere Aktivitäten im Jahr 2018 durchgeführt hatte, sondern auch das Handlung s-
programm weit fortgeschritten war. Dieser Erfolg konnte dank der Unterstützung der 
Zivilgesellschaft in Köln und den verschiedenen Treffen mit der peruanischen Del e-
gation im Jahr 2018 erreicht werden.

Jahresbericht 2018 
30 
 
 
Abbildung 16:Aldo Perez (Stadt Köln, links) und Marc Kapust (Zivilgesellschaft Infoe und Teil der Kerngruppe der 
Klimapartnerschaft) 
Foto: Leon Meyer zu Ermgassen 
2019 soll die Planungsphase abgeschlossen und mit der Umsetzung von Projekte 
begonnen werden. Da sich im 2018 das Projekt noch in der Planungsphase befand, 
ist es nicht möglich, die CO2 Emissionen zu berechnen. Mit den in diesem Jahr 
durchgeführten Aktivitäten, konnte die Klimapartnerschaft die folgenden SDGs för-
dern. 
 
Ausblick 2019 
Die folgende Tabelle zeigt die für 2019 geplanten Meilensteine. In diesem Jahr sollte 
der erste Entwurf des Handlungsprogramms fertiggestellt werden, wodurch die er s-
ten Projekte in Yarinacocha begonnen werden können. 
Meilensteine Handlungsprogramm Köln – Yarinacocha 2019 2019 
1 2 3 4 
Konstitutionierung der Projektgruppe Municipio Yarinacocha     2. Besuch Köln     
Konstitution Förderverein Köln     
Umsetzung des Programms „Fachkräfte für kommunale Partnerschaften 
weltweit"     
Präsentation der ersten Schwerpunktthemen der Projekte: Biodiversität 
und erneuerbare Energien     
Juli 2019: Präsentation Handlungsprogramm     Abbildung 17: Ausblick Handlungsprogramm 2019

Jahresbericht 2018 
31 
 
 
Die folgenden Aktivitäten für das Jahr 2019 sind bereits geplant: 
Aktivitäten Köln – Yarinacocha 2018 - 2019 
2018 2019 
1 2 3 4 1 2 3 4 
Erste Freiwilligenstelle aus Yarinacocha (Botanischer Gar-
ten Köln)         
Einrichtung E-Shop Johannes-Gutenberg-Berufsschule         
Liveschaltung Homepage Klimapartnerschaft         
Jährliche Veranstaltung in Köln: KP Köln – Yarinacocha           
Schiller Gymnasium Köln – Zusammenarbeit in Biodiversi-
tätsprojekt         
Abbildung 18: Ausblick Aktivitäten 2019

Jahresbericht 2018 
32 
 
Kompetenzteam KlimaBildung Köln 
 Das Kompetenzteam KlimaBildungKöln ist ein Netzwerk zentraler und 
klimabildungsrelevanter Akteure der Region Köln. Seit 2010 arbeitet das en-
gagierte Team proaktiv und konzeptbasiert an der partizipativen Mobilisierung 
der Stadtgemeinschaft zum aktiven Klimaschutz. In dem interdisziplinären 
Netzwerk sitzen (Bewusstseins-) Bildungspartner, Experten sowie Vertreter 
der folgenden Bereiche an einem Tisch:  
 Stadt Köln, Kommunale Unternehmen und Einrichtungen 
 Bildungseinrichtungen 
 Innungen und Kammern 
 Beratungseinrichtungen 
 außerschulische Lernorten und Vereine 
 überregional tätige Einrichtungen und Verbände 
 Unternehmen und Selbstständige 
Fokus der gemeinsamen Aktivitäten ist die Realisierung von Projekten zum han d-
lungsorientierten Klimaschutz und zur Nachhaltigkeit im Alltag. 
Das Team versteht sich dabei sowohl als Bindeglied zwischen den stadtgesellschaf t-
lichen Akteuren, als auch als Multiplikator, Ideenschmiede sowie Botschafter für e i-
nen effizienten und beschleu nigten Klimaschutz in der Region Köln im Lebens - und 
Bildungsalltag, in Wirtschaft und Politik. Durch die interdisziplinäre Besetzung mit 
Vertretern verschiedener Institutionen, ist das Team sowohl fachlich breit aufgestellt 
als auch schlagkräftig im Hinblick auf die Vernetzung und das Multiplikatorenpotenz i-
al. Es zeichnet sich durch Unabhängigkeit und Vielfältigkeit aus. 
Ziel des Kompetenzteams ist es, den Klimaschutz -Prozess in der Region Köln durch 
zielgruppenspezifische Wissens - und insbesondere Kompete nzvermittlung zu b e-
schleunigen und somit die Stadt und ihr Umland lebenswerter und klimagerecht zu 
gestalten. Mit Aktionen, Kampagnen und Events werden Menschen verschiedener 
Zielgruppen, in unterschiedlichen gesellschaftlichen Zusammenhängen und auf d i-
versen Ebenen angesprochen, um für die Notwendigkeiten und Erfordernisse des 
Klimaschutzes sensibilisiert sowie bei individuellen Gestaltungsmöglichkeiten im Al l-
tag gestärkt zu werden. Die Koordinationsstelle Klimaschutz ist seit Jahren ständiges 
Mitglied des Kompetenzteams KlimaBildung Köln.

Jahresbericht 2018 
33

Jahresbericht 2018 
34 
 
Klimaschutzcommunity Köln 
Im Jahr 2018 startete die zweite Aktionsphase der „Klimaschutz Community Köln“ 
(KCK) einer Kampagne des KölnAgenda e.V. Im Fokus stand dabei das Projekt „Köl-
ner Klimabotschafter und Klimabotschafterinnen“: Vier Gewinner und Gewinnerinnen 
des KCK-Wettbewerbs aus 2017 (Nina Lappe, Merle Nicolaus, Benjamin Merci und 
Tobias Leveringhaus) haben gemeinsam mit der KCK-Botschafterin Janine Steeger 
und dem Food-Aktivisten Christian Horsters die erfolgreichen Ideen und Aktivitäten 
des Vorjahres weitergetragen. Durch Blogbeiträge auf der Kampagnenwebseite 
www.klimaschutzcommunity.koeln haben die Botschafter und Botschafterinnen Tipps 
und Erfahrungen zum Thema nachhaltiges Handeln geteilt und als Ansprechpartner 
und Ansprechpartnerinnen für die Bürgerschaft dem Kölner Klimaschutz ein Gesicht 
gegeben.  
Darüber hinaus nahmen sie an mehreren Informationsveranstaltungen, beispielswei-
se der SmartCity Cologne Konferenz oder dem Tag des guten Lebens, teil und führ-
ten eine Umfrage zum Wissen und der Bekanntheit von Klimaschutzmaßnahmen in 
Köln durch. Hieran beteiligten sich hundert ausgewählte Bürger und Bürgerinnen und 
Geschäfte.  
Zudem kooperierte die Klimaschutz Community Köln von Mitte Oktober 2018 bis En-
de Januar 2019 im Rahmen des „Service Learnings“ mit vier Studierenden der Uni-
versität Köln. Sie planten und führten im Namen der Kampagne eine Klima-Rallye mit 
zahlreichen Aufgaben und Stationen zum Klimaschutz in Kölner Schulklassen durch. 
Um die Rallye auch weiteren Schulklassen sowie der Kölner Bürgerschaft frei zur 
Verfügung zu stellen, entwickelten sie zudem zwei interaktive Apps, die unter 
www.biparcours.de abgerufen werden können. 
Auf folgende Nachhaltigkeitsziele zahlt die Klimaschutzcommunity Köln ein:

Jahresbericht 2018 
35 
 
Aktivitätsbericht Initiative SmartCity Cologne 
 
 
Im Rahmen der Initiative SmartCity Cologne wurde die gemeinsame Strategie zur 
Umsetzung und Implementierung nachhaltiger Projekte mit dem Partner RheinEner-
gie AG erfolgreich vorangebracht. Nach einer ersten strategischen Phase der Bünde-
lung und Sichtbarmachung bestehender SCC-Projekten liegt nun der Handlungs-
schwerpunkt auf einer beschleunigten und gezielteren Umsetzung von SCC-
Projekten aus dem Impuls der Stadtverwaltung heraus. Somit soll zugleich u.a. die 
verbesserte Bekanntmachung von SCC unter der Bevölkerung erreicht werden, um 
das Mitwirkungspotenzial der Stadtgesellschaft zu steigern. 
2018 wurde daher mit der Entwicklung des Förderprogramms „SmartCity Cologne 
GO“ begonnen, mit dem u.a. Startups, Studierende, Privatperson, Verbände aufgeru-
fen werden, Kölner Projektvorhaben einzureichen, die dem Klimaschutz und nach-
weislich der Verbesserung der Lebensqualität dienen sollen. Kern des Programms ist 
eine Anschubförderung für die konkrete Anwendung und Erprobung von Produkten, 
Technologien oder Dienstleistungen. Das niedrigschwellige Förderprogramm bietet 
eine punktuelle und gezielte Unterstützung für Projekte von bis zu 10.000 Euro pro 
Antrag, u.a. auch zur Schließung von Finanzierungslücken.  
Die Koordinationsstelle Klimaschutz übernahm in 2018 die Federführung zur Koordi-
nierung und Begleitung des Prozesses zum Smart City Memorandum of Under-
standing mit der Deutschen Bahn (DB) AG. Darin sollen Grundsatzvereinbarung zur 
der Partnerschaft zwischen der DB und der Stadt Köln festgelegt werden. Zudem 
werden Projekte für integrierte Mobilität, attraktive Bahnhöfe, intelligent gesteuerte 
Citylogistik sowie die digitale Vernetzung vorgesehen. Ziel ist es, neue Technologien 
und innovative Ideen gebündelt an einem Bahnhofsstandort sichtbar zu erproben, um 
den öffentlichen Verkehr, Bahnhöfe und die Citylogistik für die Bürgerinnen und Bür-
ger komfortabler und umweltfreundlicher zu machen.  
Die RheinEnergie und die Stadtverwaltung haben auf Basis der Vorarbeiten der Ko-
ordinationsstelle Klimaschutz die Implementierung des elektromobilen Verkehrs vo-
rangetrieben. Das Standortkonzept für die öffentliche Ladeinfrastruktur für 400 Lade-

Jahresbericht 2018 
36 
 
punkte wurde 2018 in den Ausschüssen beraten und wird 2019 im Rat behandelt. 
Das Betriebskonzept liegt ebenfalls vor. 
Sowohl in der Antragsberatung zur Erlangung von Fördermitteln als auch in der Prü-
fung des möglichen Bedarfs stand die Koordinationsstelle Klimaschutz den Dienst-
stellen und Ämtern beratend und vernetzend zur Verfügung. Beleg dafür ist die er-
folgreiche Bewerbung des Grobkonzepts zur „Modellkommune /-region Wasserstoff-
mobilität NRW“ beim MWIDE, die die Koordinationsstelle Klimaschutz 2018 begleite-
te. Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung und weiteren Partnern wie HyCologne 
und dem RVK wurde das Konzept erstellt. Das Feinkonzept soll 2019 folgen. 
In der Funktion des „digitalen Lotsen“ hat die Koordinationsstelle Klimaschutz 2018 
die Umsetzung des Maßnahmenpakets mit dem Schwerpunkt „Dienstleistungen für 
Bürger*innen sowie Unternehmen“ zum Digitalisierungsprogramm 2019-2022 aktiv 
unterstützt. Dies erfolgte durch die Koordination der Abfragen aus den Dienststellen 
des Dezernats V sowie die Bündelung und Aufbereitung der Ergebnisse sowie der 
Austausch mit dem federführenden Dezernat I. 
In 2018 beteiligte sich die Koordinationsstelle Klimaschutz am Prozess zur Planung 
und Errichtung von Mobilstationen im Kölner Raum. Grundlage stellt die vom Nah-
verkehr Rheinland beauftragte Studie für ein verbandweites Mobilstationsnetz zur 
Identifizierung von Potenzialstandorten dar. Dieser Prozess ist zugleich als Roll-Out 
der ersten Mobilstation, die im Sommer 2017 im Zuge von GrowSmarter errichtet 
wurde, zu verstehen. 
Am 26.04.2018 richtete die Koordinationsstelle Klimaschutz zum sechsten Mal die  
SmartCity Cologne Konferenz im Historischen Rathaus aus. Unter der Überschrift: 
„Quartier 4.0 – Das smarte Veedel von morgen“ konnten sich ca. 450 Besucherinnen 
und Besucher und Ausstellende zu aktuellen Sachständen informieren und über Zu-
kunftsaussichten austauschen. Die steigenden Anmeldezahlen sind ein Beleg für die 
Wichtigkeit praxisrelevanten Informationsaustausches zum Thema Smart City.

Jahresbericht 2018 
37 
 
 
 
Abbildung 19: Impressionen der SmartCity Cologne Konferenz

Jahresbericht 2018 
38 
 
KONFERENZERGEBNISSE 
 ca. 450 Teilnehmende 
 Trends und Maßnahmen konnten aufgezeigt werden.  
 Das Konferenzziel wurde erreicht: Gemeinsam kann eine Umgestaltung der 
Quartiere in Köln erfolgreich gestaltet werden. 
 Alle Konferenzteilnehmenden haben die Konferenz positiv wahrgenommen und 
beurteilt. 
 Darstellung der Impressionen, Wiedergabe der Konferenzergebnisse und die 
nächsten Schritte sind auf www.smartcity-cologne.de zu finden.

Jahresbericht 2018 
39 
 
SmartCity Cologne Projekte 
In 2018 ist die Initiative SmartCity Cologne auf über 45 Projekte und mehr als 50 
Partner gewachsen.  
 
Abbildung 20: Projektübersichtskarte SmartCity Cologne

Jahresbericht 2018 
40 
 
Die neuen Projekte werden im Folgenden kurz vorgestellt: 
EMBERS CHALLENGE Köln 
 
Abbildung 21: Portal https://cologne.embers.city/ 
Die EMBERS Challenge ist ein Projekt zur Unterstützung einer intelligenten, umwelt-
freundlichen und integrierten Verkehrsentwicklung im Rahmen des EU-
Förderprogramms Horizon2020. Eine Prototyp-App sammelt Feedback der Radfah-
renden und macht sie für die Stadt Köln sichtbar. Diese App dient dabei sowohl als 
Meldeplattform (Straßenverhältnisse, Baustellen, unerwartete Zwischenfälle) als 
auch als Analysetool für Verkehrsplaner. Neben Köln wird die Challenge auch in Por-
to (Portugal) und Trikala (Griechenland) ausgetragen. Im Oktober/November 2018 
lief die Testphase in Köln.

Jahresbericht 2018 
41 
 
TALAKO – Teilladekonzept für Elektrotaxis im öffentlichen Raum 
 
Abbildung 22: https://talako.uni-due.de/ 
Das Projekt ist eine Kooperation der Stadt Köln u.a. mit der Universität Duisburg-
Essen und zielt auf den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis durch 
die Initiierung von innovativen Projekten. Ausgelöst von der Diskussion um Diesel-
fahrverbote hat der Lehrstuhl für Internationales Automobilmanagement mögliche 
Emissionsreduzierungspotenziale ermittelt. Dabei wurde die Elektrifizierung der Taxi-
Flotte als ein wirksamer Baustein identifiziert. Die Projektidee umfasst die Errichtung 
und Erprobung induktiver Ladebahnen für E-Taxis an ausgewählten Taxiständen im 
öffentlichen Raum in einem Testfeld in Köln. Elektrotaxis können hier während der 
Wartezeit auf einem neuen Fahrgast bequem geladen werden. Der Ladevorgang er-
folgt kontaktlos und ohne Ladestecker. Auf Empfehlung des Landesumweltamts 
NRW soll dieses Konzept weiterverfolgt werden. Weitere Beteiligte sind die Rhein-
Energie, INTIS und LEVC.

Jahresbericht 2018 
42 
 
FORD PHEV Plugin Hybrid Electric Van – Erprobung im Wirtschaftsverkehr 
 
Abbildung 23: Ford Plugin Hybrid Electric Van 
In dem in Kooperation mit der Ford-Werke GmbH durchgeführten Pilotprojekt werden 
Testflotten für den Wirtschaftsverkehr in Köln erprobt: Ein Jahr lang werden zehn 
Vans bei städtischen Unternehmen in Köln eingesetzt. Jeweils zwei Fahrzeuge wer-
den in Flotten der AWB, des Flughafens Köln/Bonn, der HGK, der KVB sowie der 
RheinEnergie integriert. Ziel ist zu untersuchen, inwiefern Hybridantriebe zur Luft-
reinhaltung beitragen können. Weitere Flottentests finden in London und Valencia 
statt.  
 
Verkehrssensorik auf der Klimastraße 
Im Rahmen des Projekts erprobt die RheinEnergie eine innovative Verkehrserfas-
sung auf der Klimastraße in Nippes, indem Ampelsignalzustände und der fließende 
Verkehr durch den Einsatz von Verkehrssensorik erfasst werden. Planungen hin-
sichtlich der Anbringung der Sensorik sowie die Herstellung der Konnektivität sind 
abgeschlossen. Auf Basis dieser Testergebnisse soll die Entwicklung eines Traffic-
Light Assistance Systems (TLA) zur Beobachtung und Evaluation entwickelt werden. 
Ziel ist eine Empfehlungsanwendung für optimierte Routenführung und Geschwin-
digkeitsanpassung und dadurch die Reduzierung von Verkehrsbelastung und Schad-

Jahresbericht 2018 
43 
 
stoffausstößen. Geplant ist zudem ein Anschluss an den städtischen Verkehrsrech-
ner und die Übertragung der Daten an die Stadt. 
 
Veranstaltungen, Presse und Öffentlichkeitsarbeit 
Übersicht Veranstaltungen 
24.01.2018 Köln   CologneConvention Bureau (CCB) 
25.01.2018 Brüssel  Thermos – Affordable SmartCity Heating 
26.01.2018 Brüssel  INEA 
20.03.2018 Köln   Region KölnBonn e.V. 
11.04.2018 Berlin   Dialogplattform SmartCities (BMI) 
12.04.2018 Seoul   Friedrich-Naumann-Stiftung (Einladung) 
18.04.2018 München  Deutsche SmartCity Städte 
03.05.2018 Berlin   Smarte, umweltrelevante Infrastruktur 
08.05.2018 Köln   Universität zu Köln 
17.05.2018 Frankfurt  Urban Leader Summit 2018 
10.09.2018 Düsseldorf  Symposium Smart City 
26.09.2018 Stavanger  Smart City Nordic Edge Expo 
19.10.2018 Köln   CologneConvention Bureau (CCB) 
08.11.2018 Düsseldorf   Kommunalkongress NRW 2018 Smart City 
12.11.2018 Berlin*  Vernetzungskonferenz E-Mobilität 
13.11.2018 Barcelona   Smart City Expo World Congress 
21.11.2018 Brüssel  Celsius Smart Cities Summit 2018 
27.11.2018 Köln    Zero Emission Bus Conference 
28.11.2018 Köln   City of tomorrow Symposium 
Eine Aufgabe der Koordinationsstelle Klimaschutz ist die Kommunikation mit verwal-
tungsinternen und externen Akteuren und Zielgruppen. Hierzu zählen auch die Pres-
searbeit und Veröffentlichungen zum Klimaschutz und SmartCity Cologne.

Jahresbericht 2018 
44 
 
In 2018 war SmartCity Cologne auf Messen und vielen Veranstaltungen vertreten. Es 
wurden Anzeigen und Pressemeldungen herausgegeben und Artikel für Magazine 
erstellt, so z.B. 
Beuth Verlag > SmartCity Cologne. In: Mensch und Technik in der 
  SmartCity 
Kölner Rundschau > Neue Mobilstation “Charles-de-Gaulle-Platz“ eröffnet 
Kölner Stadtanzeiger > Ziel: Abgase nicht nur im Verkehr reduzieren 
Bauwelt > Sammeln, sichten, steuern. Stegerwaldsiedlung, 
  Grow Smarter, Köln 
EnergieAgentur.NRW > GrowSmarter, Köln 
Beuth Verlag > Planning the City of Tomorow in 3 D 
WDR/aktuelle Stunde > Was ist eine smarte City? 
meeting point cologne > SmartCity Cologne (Projekte für eine moderne & 
  nachhaltige Stadt)
  
 
Abbildung 24: Veröffentlichungsbeispiele

Jahresbericht 2018 
45 
 
Ausblick 2019 
Weiterentwicklung des SCC-Handlungsprogramms 2020 
(Stand 4. Quartal 2018) 
 
Strategie/Organisation 
 Entwicklung und Umsetzung einer optimierten Organisationsstruktur zu SCC 
 Entwicklung/Fortschreibung einer Forschungs- und Innovationsagenda für SCC 
Öffentlichkeitsarbeit/Bürgerinformation 
 Nutzung und Pflege der digitalen sozialen Medien  
 Durchführung von Bürgerinfoveranstaltungen, Workshops, Hackathons 
 Aktualisierung des Internetauftritts zu SCC 
Umsetzung 
 Umsetzung und Evaluierung des EU-Projekts „GrowSmarter“ als Blaupause zur 
nachhaltigen Stadtentwicklung 
 Einrichtung einer B2B-Börse für SCC-anfragende Unternehmen 
 Entwicklung eines wirtschaftlich tragfähigen Geschäftsmodells für SCC 
 Entwicklung eines Instruments zur Projektfinanzierung (z.B. Innovationsfonds) 
 Entwicklung von drei SCC-Projekten aus Impuls der Verwaltung heraus 
Monitoring/Messung 
 Weiterentwicklung eines Indikatorensystems zum Controlling und Monitoring

Jahresbericht 2018 
46 
 
GrowSmarter 
Einleitung 
Wie kann der Bestand europäischer Städte leistungsfähiger, nachhaltiger, ressour-
censchonender, klimafreundlicher und umweltgerechter gestaltet werden? 
Das EU-Projekt „GrowSmarter“, für das die Stadt Köln sich im Jahr 2014 in enger 
Zusammenarbeit mit der städtischen Tochtergesellschaft RheinEnergie AG und den 
Städten Stockholm und Barcelona erfolgreich beworben hatte, befand sich 2018 im 
vierten Jahr und damit im ersten von zwei Jahren der Evaluierung. Nur wenige Maß-
nahmen wurden 2018 noch fertiggestellt. 
Städte müssen den Bedürfnissen der Bürger gerecht werden und ihren ökologischen 
Fußabdruck reduzieren. GrowSmarter hat das Ziel, intelligente Lösungen in realen 
Anwendungsfällen im Bestand der drei Leuchtturmstädte Stockholm, Barcelona und 
Köln zu demonstrieren. Die Stadt Köln möchte mit dem integrierten Ansatz im Projekt 
den Stadtteil Mülheim als Blaupause für eine nachhaltige Stadtentwicklung mit mehr 
Lebensqualität etablieren. In einer zweiten Phase bauen die sogenannten „follower 
cities“ Graz (Österreich), Cork (Irland), Porto (Portugal), Suceava (Rumänien) und 
Valletta (Malta) auf den Erkenntnissen der Leuchtturmstädte auf, entwickeln einen für 
die jeweilige Stadt passenden Plan und setzen diese Maßnahmen ebenfalls um. 
Mit dem Zuschlag von insgesamt 25 Mio. Euro (7,3 Mio. Euro für Köln) aus Förder-
geldern des Horizon 2020 Programms der Europäischen Union können die Städte 
ihre ambitionierten Projekte in den Bereichen der Mobilität, Energie und Informations- 
und Telekommunikationstechnologie (IKT) umsetzen. GrowSmarter vernetzt Städte 
mit über 20 Industriepartnern, um zwölf smart solutions zu integrieren und zu de-
monstrieren. Ziel ist es, einen soliden Markt für diese intelligenten Lösungen „smart 
solutions“ zu etablieren, um europäische Städte dabei zu unterstützen anhand von 
exemplarischen zwölf intelligenten  Lösungen die ökonomische, soziale und ökologi-
sche Nachhaltigkeit zu verbessern und so die Lebensqualität der Bevölkerung zu 
steigern.  
Das Kölner Konsortium besteht aus der Stadt Köln, Deutsche Wohnungsgesellschaft 
mbH (DEWOG), RheinEnergie AG, ampido GmbH, Stattauto Köln (cambio Köln), 
Kölner-Verkehrs-Betriebe AG, Urban Institute (UI), AGT Group GmbH und Microsoft.

Jahresbericht 2018 
47 
 
Die Koordinationsstelle Klimaschutz hat die Kölner Gesamtprojektleitung sowie die 
EU-weite Leitung des Arbeitspaketes 3 – Integrierte Infrastruktur. 
Statt eines Treffens, dem „review meeting“, mit INEA in Brüssel, wurde 2018 ein so-
genannter „Assessment Report“ geliefert, in dem die wesentlichen erreichten Meilen-
steine und die noch zu erfüllende Arbeit oder kleine Abweichungen dargestellt wur-
den. Es gab positives Feedback aus Brüssel. 
Die Stadt Köln steht mit München, Hamburg und Dresden als weitere EU-Lighthouse 
Cities in engem, projektbezogenem Austausch und ist auch mit allen anderen 36 eu-
ropäischen Lighthouse cities des Horizon 2020 Programms vernetzt. 
Im Sinne der eigenen Verantwortung für die Zukunftsthemen, für Wohlergehen und 
Lebensqualität ihrer Bürgerinnen und Bürger sowie im Geiste einer verstärkten Ko-
operation haben sich die vier deutschen Lighthouse Cities zusammengefunden und 
adressieren aus ihren Projekterfahrungen heraus Optimierungspotentiale in Richtung 
der Landes- und der Bundespolitik um mittels zukunftsorientierter gemeinsamer Pro-
jektinitiativen eine künftige Positionierung Deutschlands im Kontext der zukunftsori-
entierten Lebenswelt zu gewährleisten. Ein Positionspapier befindet sich in Bearbei-
tung. 
Um Wiederholungen zu vermeiden und dennoch einen in sich geschlossenen Bericht 
zu haben, kann dieser Jahresbericht im Zusammenhang mit oder als Fortführung der 
Informationen zum technischen Detail des Jahresberichts 2017 gelesen werden.

Jahresbericht 2018 
48 
 
Sustainable Development Goals (SDGs) 
Im Folgenden sind die Sustainable Development Goals (SDGs) dargestellt, die mit 
dem Projekt GrowSmarter angesprochen und auf die sich in diesem Bericht bezogen 
werden. Soweit es möglich ist, sollte der dadurch vermiedene CO2-Ausstoß angeben 
werden. 
 
 
 
Die folgenden SDGs werden im Projekt GrowSmarter angesprochen: 
1 – Keine Armut WP 2 (Erhaltungssatzung) 
3 – Gesundheit und Wohlergehen WP 2 (Sauberere Luft) 
7 – Bezahlbare und saubere Energie WP 2 (Klimafreundlicher Strom) 
9 – Stabile Infrastruktur schaffen (…) WP 4 (Mobilstationen) 
11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden  WP 2,3,4 (Lebensbedingungen 
der städtischen Bevölkerung 
nachhaltig verbessern) 
13 – Maßnahmen zum Klimaschutz WP 2,3,4 (Eindämmung des  
 Klimawandels) 
17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele WP 2,3,4 (Wissens- und techno-
logietransfer)

Jahresbericht 2018 
49 
 
Niedrigenergiequartiere 
Ziel: Reduzierung des Primärenergiebedarfs um 70% 
Noch entfallen hierzulande etwa 40 Prozent des Endenergieverbrauchs auf den Ge-
bäudebereich. Aus diesem kommt etwa ein Drittel unserer Treibhausgasemissionen. 
Allein diese beiden Zahlen belegen das Einsparpotential an Energie, das der Gebäu-
desektor hat. Um Gebäude entsprechend auf- und auszurüsten, braucht es eine 
energetische Sanierung. Dazu gehören Maßnahmen, die zum effizienten Verbrauch 
von Energie beitragen. 
In der Mitte der 1950-er Jahre errichteten Stegerwaldsiedlung in Mülheim wurden ein 
stadtteilweites Energiemanagementsystem, die Sanierung von Bestandsbauten mit 
intelligenter Energietechnik, ein ganzheitliches Mobilitätskonzept und die Verknüp-
fung der Elemente anhand einer Datenplattform geplant und umgesetzt. 
Die Deutsche Wohnungsgesellschaft hat 16 Wohngebäuden der Stegerwaldsiedlung 
energetisch saniert, um den Energieverbrauch zu senken. Diese Arbeiten wurden in 
drei Bauphasen von 2015 bis Anfang 2019 durchgeführt. Die RheinEnergie war als 
Energieversorger  für den Anschluss der Gebäude an das bestehende Fernwärme-
netz, die Installation der Photovoltaik Anlagen und der Monitoring-Systeme verant-
wortlich.

Jahresbericht 2018 
50 
 
 
Abbildung 25: Lageplan Stegerwaldsiedlung mit Angabe der in GrowSmarter sanierten Gebäude 
Das Viertel erzeugt mittels Solaranlagen auf den Dächern und Luft-/Wärmepumpen 
einen Teil der benötigten Energie regenerativ vor Ort und hält diesen in lokalen 
Stromspeichern vor. Das gesamte Energiesystem wird durch ein virtuelles Kraftwerk, 
dem Siedlungsmanagement, gesteuert. Es ist ein intelligentes Energiemanagement-
system, das den Stromverbrauch der Anlagen sowie die Wärmeerzeugung des ener-
getisch sanierten Wohngebiets optimiert und somit  die Autarkie der Siedlung maxi-
miert. Das Managementsystem steuert sowohl interne (PV, Luft/Wasser Wärmepum-
pen, Batteriespeicher) als auch externe (Fernwärme) Energieerzeuger. 
Mithilfe von Angeboten wie Mieterstrom (Mischprodukt aus der PV Elektrizität und 
erneuerbaren Energien aus dem Netz), SmartHome und SmartPlug Systemen wird 
den Bewohnern das Nutzerverhalten gezeigt und zu positiven Verhaltensänderungen 
animiert. Eine detaillierte Beschreibung der Systeme erfolgte im Jahresbericht 2017.

Jahresbericht 2018 
51 
 
 
Abbildung 26: Luftaufnahme sanierte Gebäude der Stegerwaldsiedlung mit installierten PV Anlagen 
Erste Schlussfolgerungen und Ideen zur Skalierung bzw. dem Ausbau der Maßnah-
men 
Die energetische Gebäudesanierung gilt als eine Stellschraube der Energiewende. 
Energetische Sanierungsmaßnahmen sind sicher kontrovers, nicht zuletzt wegen der 
Ökobilanz von Wärmedämmverbundsystemen. Dennoch ist die energetische Sanie-
rung eines Gebäudes Voraussetzung für dessen ökologischen Betrieb und nachhal-
tigen Bestand. Sie ist eine Maßnahme, um die Energiewende im Gebäudebereich 
voranzubringen und als solche unerlässlich. Nach energetischer Sanierung werden 
weniger Rohstoffe gebraucht, um zu heizen und Brauchwasser zu erwärmen. Brenn-
stoffe und die dafür aufzuwendenden Kosten werden gespart. Zugleich bedeutet die 
Abkehr von fossilen Brennstoffen eine Kostenersparnis, denn erneuerbare Energie-
quellen liefern ihre Energie gratis. 
In 2019 wurden die ersten Ergebnisse für das GrowSmarter Projekt vorgelegt. Die 
gewünschten Primärenergieeinsparungen bei den Gebäuden in Höhe von 70% wur-
den im Durchschnitt erreicht. Bei einigen Gebäuden wurde der Bedarf an Primär-
energie sogar um 83% vermindert.

Jahresbericht 2018 
52 
 
Ablauf der Sanierungsarbeiten 
Das Geschäftsmodell für diese große Sanierung basierte auf der Anstellung mehre-
rer Subunternehmern in jedem Gebäude und in der Siedlung im Allgemeinen. Wäh-
rend des Ausschreibungsverfahrens konnte sich das gleiche Unternehmen für ver-
schiedene Gebäude bewerben. Insgesamt wurden rund 20-30 Verträge für die ge-
samte Abwicklung mit rund zehn Unternehmen unterzeichnet. Mehrere Subunter-
nehmer in jedem Gebäude zu haben, wird bei Wahrung größter Flexibilität als Chan-
ce gesehen, Risiken zu minimieren. Dies will allerdings gut koordiniert sein. Einer-
seits erlauben abgegrenzte Aufgaben der Subunternehmer in kurzfristigen Zeitrah-
men besser planen zu können, andererseits hängen Arbeiten der einzelnen Gewerke 
voneinander ab und so kann es zu Verzögerungen oder höheren Kosten kommen. 
Insgesamt aber wurde diese hier eingesetzte Methode als erfolgreich gesehen. 
Verhaltensänderungen/Mieterstrom/SmartHome 
Die Angebote des Preismodells Mieterstrom sowie der Einbau von SmartHome/ 
SmartPlug Systemen wurden von den Mietern trotz ausgiebiger Kommunikation lei-
der nur in sehr geringem Maße angenommen: Mieterstrom: 100 Haushalte, 
SmartHome: Fünf Haushalte (von ca. 700 in GrowSmarter). 
Die Zertifizierung von Smart Metern, die den Verbrauch einer einzelnen Wohnung 
hätte zeigen können, wurde in Deutschland für das Jahr 2015 prognostiziert, weshalb 
der Plan zur Umsetzung in das GrowSmarter Grant Agreement aufgenommen wurde. 
Nach langer Wartezeit hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik 
nun im Dezember 2018 das erste Zertifikat für Smart Meter ausgestellt. Für die Um-
setzung im Projekt kommt dies leider zu spät, weshalb auf andere Lösungen wie 
SmartHome in Verbindung mit SmartPlugs ausgewichen werden musste. Zusätzlich 
kam erschwerend hinzu, dass sich, durch den hohen Anteil von Menschen mit Migra-
tionshintergrund, die Ansprache der Mieter als komplizierter als gedacht entpuppte.

Jahresbericht 2018 
53 
 
Siedlungsmanagement 
Das Siedlungsmanagement befand sich bis vor kurzem in der Testphase, sodass die 
Elemente auf Basis der automatischen Steuerung verwaltet wurden. Das System soll 
in naher Zukunft unter Optimierungsstrategien arbeiten. Die Monitoring-Phase läuft 
seit Anfang 2018. Während dieser Zeit hat die Überwachung z.B. ergeben, dass die 
Batteriespeicher und Wärmepumpen einige technische Probleme aufweisen und 
nicht, wie erwartet, auf die externe Steuerung reagiert haben. Dies wurde in Zusam-
menarbeit mit den Herstellern vor Inbetriebnahme und externer Kontrolle durch das 
Siedlungsmanagement gelöst. Die Überwachungsphase hat außerdem gezeigt, dass 
die Wärmepumpen in Monaten wie im April die Grundlast für die Heizung in der Sied-
lung vollständig liefern können. 
Um das Bewusstsein der Nutzer zu schärfen, arbeitet RheinEnergie derzeit an einem 
Dashboard für die Mieter und die Wohnungsbehörde, um die Energieflüsse innerhalb 
der Siedlung darzustellen. 
Das Stromverbrauchsprognosemodul des Siedlungsmanagements (intelligentes 
Energiemanagementsystem) liefert nun keine genauen Ergebnisse, da der Strom-
verbrauch der gesamten Wohnung nicht gemessen werden kann (s.o. Maßnahme 
SmartHome für weitere Details). Dies wurde rechnerisch gelöst, indem bisher der 
Stromverbrauch auf Gebäudeebene und gleichzeitig Hypothesen für die Disaggrega-
tion auf Wohnungsebene verwendet werden. 
Die möglichen technischen Probleme bei der Installation und dem Anschluss der Ge-
räte für eine externe Steuerung sind nicht zu unterschätzen. Der Anschluss der Gerä-
te über ein übergeordnetes Energiemanagementsystem wird von vielen Geräteher-
stellern nicht unterstützt. Zeit für unvorhergesehene Ereignisse im Zusammenhang 
mit der externen Kontrolle sollten in die Planung einbezogen werden. 
Die Umsetzung dieser Maßnahme in einer bestehenden Siedlung zeigt, dass nicht 
alle Systeme in jedem Gebäude auf die gleiche Art und Weise installiert und ange-
schlossen werden können, da jedes Gebäude unterschiedlich ist. Dies sollte in der 
Planungsphase berücksichtigt werden. 
Aufgrund des neuen Erneuerbare-Energien-Gesetz in Deutschland bestand Unsi-
cherheit darüber, welche Energieströme in der Siedlung überwacht werden dürfen

Jahresbericht 2018 
54 
 
oder nicht. Es wurden kritische Punkte mit erfahrenen Anwälten identifiziert, um Ge-
setze einzuhalten. 
 
    
Abbildung 27: Luftbild Stegerwaldsiedlung mit ca. 870 kWp Photovoltaikanlagen (l); Luft-Wärmepumpen (r) 
Mieten 
Aufgrund der Erhaltungssatzung „Stegerwaldsiedlung“ bedurften die Maßnahmen 
einer besonderen Genehmigung, die im Zuge der Baugenehmigung erteilt wurden. 
Zur Wahrung der Ziele und Zwecke der Erhaltungssatzung war im Zuge der Geneh-
migung als Auflage eine zeitlich befristete Mietobergrenze erforderlich. Aus den An-
nahmen eines  durchschnittlichen Haushaltseinkommens in Höhe von 2.195 € netto, 
einer Mietbelastung von 25%und einer durchschnittlichen Wohnungsgröße von 55 
m²resultierte eine noch akzeptable durchschnittliche Nettokaltmiete in Höhe von 9,97 
€/m². Die Verpflichtung zur Einhaltung der Mietobergrenze für einen Zeitraum von 
fünf Jahren nach Abschluss der Baumaßnahme und zur Vorlage entsprechender 
Nachweise war jeweils als Nebenbestimmung in jede Genehmigung aufgenommen 
worden. Innerhalb des vorgenannten Zeitraums dürfen Erhöhungen lediglich auf-
grund steigender Betriebskosten entsprechend der gesetzlichen Vorschriften vorge-
nommen werden. 
Um die Mieterhöhungen nur sozialverträglich auszusprechen hat die Dewog sich da-
raufhin zu einer Kappung bei 9,00 €/m² und einer weiteren Kappung bei maximal 
120,00 € monatlich entschieden. 
In Bereich der Nebenkosten kann im Durchschnitt über alle Gebäude durch die Sa-
nierung und Modernisierung der Gebäudehülle (Fenster, Fassade, Kellerdecke) von

Jahresbericht 2018 
55 
 
einer Reduzierung des Jahresenergiebedarfs von bis zu 29 % ausgegangen werden. 
Der Fokus des Heizkonzepts liegt auf CO2 Einsparungen. Die Heizkosten werden 
durch das individuelle Nutzerverhalten (Heiz- u. Lüftungsverhalten) maßgeblich 
selbst bestimmt, weshalb bis jetzt keine Aussagen über die tatsächliche Kostenent-
wicklung der Heizkosten gemacht werden können.  
 
Abbildung 28: Mieterveranstaltung in der Stegerwaldsiedlung im Mai 2018 
Eine gute Kommunikation mit den Mietern ist demnach sehr wichtig. Gemeinsam mit 
der Stadtverwaltung wurden mehrere Veranstaltungen für die Mieter durchgeführt, 
um über die Auswirkungen der energetischen Sanierung zu informieren. 
Nachhaltige Mobilität 
Ziel: CO2 Minderung um 60% 
An neuralgischen Punkten wurden zehn Mobilstationen verschiedener Größe errich-
tet. Diese beinhalten konventionelle und elektrisch betriebene Leihräder, sowie Car-
Sharing mit konventionellen und E-Autos. Benötigte Parkplätze können online reser-
viert und private E-Fahrzeuge an öffentlichen E-Ladetankstellen oder an nachgerüs-
teten Laternenmasten aufgeladen werden. Parallel haben die Partner cambio und die 
KVB eine gemeinsame App entwickelt, um Car-Sharing und den öffentlichen Nahver-
kehr zu verbinden. Somit werden Angebote geschaffen, welche einen eigenen PKW 
überflüssig machen sollen. Die Mobilstationen wurden im Rahmen von GrowSmarter

Jahresbericht 2018 
56 
 
entwickelt und fanden Einzug in die Planung für das gesamte Stadtgebiet und die 
Region. 
Erste Schlussfolgerungen und Ideen zur Skalierung bzw. dem Ausbau der Maßnah-
men 
Ein Jahr nach Beginn der Auswertung können erste Aussagen über die Stationen 
gemacht werden. Die vorliegenden Zahlen deuten auf eine positive Entwicklung bei 
der Reduzierung der Emissionen hin. Dies wird durch die Reduzierung der Emissio-
nen an den (E-) Car- und (E-) Bike-Sharing-Stationen von cambio und KVB stark un-
terstützt. Auch die Reservierung von Parkplätzen könnte dazu beitragen, wenn sie an 
Orten mit hohem Verkehrsaufkommen auf der Suche nach Parkplätzen eingeführt 
wird.  
Die Ergebnisse zeigen, dass die Reduzierung der Schadstoffemissionen bei den 
Mobilstationen deutlich höher ist als in der Gesamtstadt. Da das Berechnungsmodell 
einheitlich und damit vergleichbar ist, werden die anderen Randbedingungen, die 
während des Beobachtungszeitraums aufgetreten sind, wie beispielsweise der Die-
selskandal, nicht berücksichtigt. 
 
Abbildung 29: Mobilstation Charles-de-Gaulle Platz 
Allein das Car-Sharing Angebot ergab rechnerisch eine Einsparung von ca. 115 t 
CO2, inklusive der von den Kunden abgeschafften Fahrzeuge. Die reine Einsparung 
nur unter Nutzung von cambio liegt bei ca. 65 t. 
Im Jahr 2018 wurden die cambio-Autos ca. 15.300 Mal an den Mobilstationen gemie-
tet und legten eine Gesamtstrecke von ca. 732.800 km zurück. Während der Laufzeit

Jahresbericht 2018 
57 
 
des Projekts bis Dezember 2018 wurden die Autos ca. 35.300 Mal gemietet und leg-
ten eine Gesamtstrecke von ca. 1.778.000 km zurück. Zusammenfassend lässt sich 
sagen, dass das Einsparpotenzial (49 %) dadurch erreicht wurde, dass nur Car--
Sharing-Fahrzeuge verwendet werden, wodurch Privatfahrzeuge entfallen. 
Insgesamt wurden 8,200 km pro Monat elektrisch gefahren mit 0 CO2-Ausstoß, da 
die RheinEnergie diesen zusätzlichen Strom ausschließlich CO2-neutral bereitstellt. 
Der Elektro-Anteil machte ca. 14% der gesamten Fahrten aus. Dies stellt eine Steige-
rung von fast 50% gegenüber 2017 dar. 
 
Abbildung 30: Mobilstation Charles-de-Gaulle Platz 
Seit Anfang 2018 werden bei cambio Dieselfahrzeuge durch Benzinfahrzeuge er-
setzt. Dies ist notwendig, weil in Köln Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge drohen. 
Die neu eingesetzten Fahrzeuge weisen leicht höhere CO2-Emissionen (0,099 kg/km 
- Diesel 0,082 kg/km), aber weniger Feinstaubbelastung auf. Daher sanken die Ein-
sparungen trotz eines höheren Kilometerstandes im Jahr 2018 auf 73% (2017 = 
74%).

Jahresbericht 2018 
58 
 
 
Abbildung 31:KVB & Cambio-Mobilitätsticket 
 
Im Juli 2018 waren bereits 22.500 Personen cambio-Kunden. Seit der Einführung 
des Mobilitätstickets im Oktober 2017 sind 1.000 dieser Kunden Mobilitätsticket-
Nutzer in Köln. Cambio-Kunden können mit der normalen Dauerkarte Busse, Stra-
ßenbahnen, Fahrräder und Car-Sharing-Fahrzeuge nutzen. 33% der Neukunden ha-
ben sich seit Oktober 2017 für die Kombination des Mobilitätstickets entschieden. 
 
     
Abbildung 32: KVB-Pedelecs in der Stegerwaldsiedlung Abbildung 33: KVB-MultiTicket 
Die KVB-Bikes oder E-Bikes führen zu CO2-Einsparungen, die allerdings schwer zu 
messen sind und daher geschätzt wurden. Es wird davon ausgegangen, dass ca. 
10% derjenigen, die ihr Auto abschaffen, auf das Rad umsteigen, um zur Arbeit zu 
kommen. Die KVB-Räder wurden also mit ca. zehn Prozent der mit Privatfahrzeugen 
eingesparten km angesetzt: 
Die Fahrräder wurden ca 38.500 Mal an den Stationen gemietet und legten Ende 
Dezember 2018 eine Gesamtstrecke von ca. 62.000 km zurück. Somit wurden ca. 
zehn Tonnen CO2 bei einem angesetzten Wert von 0,172 CO2/km gespart. Die 
durchschnittlich zurückgelegte Strecke betrug 1,6 km. 
Die Fahrräder oder E-Bikes der KVB stellen ein Angebot für die "letzte Meile" dar. Bei 
den Nutzern handelt es sich in erster Linie um Personen, die sonst selbst Fahrrad

Jahresbericht 2018 
59 
 
gefahren oder gelaufen wären. Sie werden aber auch für Besorgungen und Ausflüge 
genutzt und führen dann zu CO2-Einsparungen, die leider nicht messbar sind, da in 
diesen Fällen oft Autofahrten ersetzt werden. 
Bis August 2018 wurden mehr als 2,6 Mio. Bike-Sharing Fahrten gebucht. Mehr als 
41.000 CO2 neutrale km wurden an sieben GrowSmarter Mobilstationen seit 2017 
gefahren und insgesamt nutzen ca. 100 000 Personen den Service. Im Sommer 
2018 wurden mehr als 5.000 Buchungen pro Tag verzeichnet. Über 70% der KVB-
Fahrradnutzer haben ein e-ticket und sind tägliche Pendler. 
 
 
Abbildung 34: KVB Räder - Anzahl der Fahrten pro Quartal 2015-2018 
Die CO2-Emissionen sinken - trotz steigender Fahrzeuganzahl - in der Stadt Köln 
stetig. Dies ist vor allem auf die neu zugelassenen Fahrzeuge, aber auch auf die Re-
duzierung der Jahreskilometer pro Pkw zurückzuführen. Aber auch Mobilstationen 
scheinen hier einen Einfluss zu haben. Die jährliche Reduktion der CO2-Emissionen 
bei den Mobilstationen ist oft höher als die Reduktion im Projektgebiet Mülheim oder 
im gesamten Stadtgebiet von Köln. 
Es zeigt sich auch, dass ein erhöhtes Angebot an Car-Sharing zu einer erheblichen 
Reduzierung der Emissionen beitragen kann. Zahlenmäßig zeigt ein Vergleich mit 
den Zahlen der Stadt Köln, aber auch mit anderen Studien, dass ein Car-Sharing-
Fahrzeug etwa zehn Privatfahrzeuge ersetzt. Dies gilt jedoch nur für die stationäre 
Freigabe, bei der die Fahrzeuge immer wieder an den Standort zurückgebracht wer-
den. Die sogenannten "Free Floater" ersetzen mathematisch nur etwa drei Fahrzeu-
ge.

Jahresbericht 2018 
60 
 
Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Mobilstationen in der Stadt Köln stär-
ker mit Fahrrädern und stationärem Car-Sharing unterstützt werden sollten. Diese 
Erkenntnis wird inzwischen ansatzweise umgesetzt, da sich über das Projekt hinaus 
die Idee der Mobilstation für die Stadt Köln schon in ein sog. Roll-out verwandelt hat: 
es wurde ein stadtweites Mobilitätskonzept mit Mobilstationen erarbeitet, welches mit 
ausreichend Fördermitteln sukzessiv umgesetzt werden kann. 
 
Abbildung 35: Roll-out Mobilstationen mit Priorisierung der Standorte 
Die im Projekt gewählten Standorte der Mobilstationen waren nicht alle glücklich ge-
wählt, da aus Skepsis seitens der Stadt Köln über das Gelingen des Konzepts „Mo-
bilstation“ ein zu prominenter Platz zunächst gemieden werden sollte. 
Obwohl sich die Mobilstationen insgesamt und wenn sinnvoll platziert als wirtschaft-
lich erweisen, ist  z.B. die Lage des Bahnhofs Charles-de-Gaulle-Platz z.B. leider 
unwirtschaftlich, da er zu weit hinter dem Bahnhof Deutz in der Nähe der Köln Messe 
und zu weit entfernt von potenzieller lokaler Bevölkerung bzw. potenziellen ständigen 
Geschäftskunden liegt. Die Bahngleise zwischen dem Bahnhof Deutz und dem Köl-
ner Hauptbahnhof dienen als psychologische Grenze, die überquert werden muss, 
um den Bahnhof zu erreichen. Aufgrund der versteckten Lage ist diese Station der 
lokalen Bevölkerung also wenig bekannt. Die Lage in unmittelbarer Nähe der Nutzer 
vor dem Bahnhof Deutz wäre besser geeignet gewesen. Hinzu kam erschwerend, 
dass sich nicht alle Mobilstationen in öffentlichen Räumen befinden. Dies war ur-
sprünglich so gedacht. Die drei großen Mobilstationen sind alle auf privatem oder auf

Jahresbericht 2018 
61 
 
fiskalischem Kölner Grund vermietet. Nirgendwo wurde eigens für das Projekt freige-
setztes Land bereitgestellt, nicht zuletzt, weil strenge Regelungen der Straßenver-
kehrsordnung dies nicht ohne Ausnahmeregelungen hergibt.  
Insgesamt kann aber gesagt werden, dass technisch gesehen Car- und Bike-
Sharing-Stationen also überall in Köln und in anderen Städten realisiert werden kön-
nen. Besonders geeignet sind Wohn- und Mischgebiete mit guter lokaler Infrastruktur 
und guter Anbindung an den öffentlichen Verkehr sowie ein gutes Radwegenetz. 
Integrierte Infrastruktur 
Ziele: 
 Ladestationen für Elektrofahrzeuge an Laternenmasten im Bestand 
 Big Urban Data: Datenmanagement, Informationsverarbeitung und Visualisie-
rung 
Da weder Barcelona noch Stockholm die Maßnahme der umgerüsteten Laternen 
umsetzen konnte, wurden in der Klimastrasse die ersten Ladestationen für Elektro-
fahrzeuge an Kölner Laternenmasten im Bestand eingebaut. Damit ermöglicht die 
RheinEnergie nun erstmals auch „Laternenparkern“, die Fahrzeuge bequem und 
ortsnah aufzuladen. 
Im Bereich Daten macht die Stadt Köln ganz neue Erfahrungen in dem Versuch, die 
Digitale Infrastruktur auszubauen. Dazu wird die seit einiger Zeit bestehende Open-
Data-Plattform www.offenedaten-koeln.de bereitgestellt, eine offizielle Webseite, mit 
kostenfreiem Zugang zu etlichen Datensätzen aus Köln. 
Gewisse Datensätze können ein riesiges Potenzial bieten, um Städten ein nachhalti-
ges Wachstum zu ermöglichen. Zudem können sie bei der Bewältigung umwelttech-
nischer und ökonomischer Probleme helfen, sowie zu einer vollintegrierten, strate-
gisch orientierten „SmartCity“ führen.  
Erste Schlussfolgerungen und Ideen zur Skalierung bzw. dem Ausbau der Maßnah-
men 
Ein Jahr nach Beginn der Auswertung können erste Aussagen über die Stationen 
gemacht werden.

Jahresbericht 2018 
62 
 
Big Data ist ein Thema, das branchenübergreifend für viele Parteien von Interesse 
ist. 
Urbane Datenplattformen sind ein sehr aktuelles Thema. Viele deutsche und EU-
Anhängerstädte arbeiten derzeit an der Einführung einer urbanen Datenplattform. Im 
Jahr 2016 trafen sich eine Gruppe von Unternehmen, Städten (einschließlich Köln) 
und die Fraunhofer-Gruppe FOKUS, um die Bedeutung der Leitinitiative EIP SCC zu 
unterstreichen. Es wurde ein DIN SPEC-Konsortium gegründet, um die technische 
Sichtweise der Referenzarchitektur zu erweitern, die eine Gruppe europäischer Städ-
te diskutiert hatte.  
Die Themen waren Data Governance, Datenbereitstellung und die Aufgabenstellung 
der Schaffung einer integrierten digitalen städtischen Infrastruktur. Die Absicht der 
Referenzarchitektur und ihrer Designprinzipien ist es, aufstrebenden Städten und 
Gemeinden einen wirklich missions- und herstellerunabhängigen Ansatz anzubieten, 
der zu einer verbesserten interoperablen, standardbasierten Architektur und Imple-
mentierung führt. Dies ist spezifisch für eine Mission ihres spezifischen Stadtkontex-
tes. Darüber hinaus kann diese Referenzarchitektur mit bestehenden Referenzarchi-
tekturen verwendet werden, um die Interoperabilität, Reife und Funktionsweise einer 
expandierenden Technologielösung für Smart City Initiativen zu verbessern. Dieser 
Ansatz für Mission und Anbieter soll Schlüsselelemente liefern. Es müssen Konzepte 
erarbeitet werden, um die resultierenden Lösungsarchitekturen interoperabel zu ge-
stalten. 
Die wichtigsten integrierten Infrastrukturen in naher Zukunft sind in diesem Kontext 
horizontale, offene urbane Plattformen, die in Verbindung mit Geräten und Sensorik 
die interdisziplinäre Dimension fördern kann. Datenschutzfragen müssen mit Priorität 
behandelt werden, dürfen jedoch den Fortschritt nicht bremsen. Das Thema Daten ist 
auf industrieller und öffentlicher Ebene sehr sensibel. Daher kann es notwendig sein, 
die Angst vor der Offenlegung von Daten durch die Verwendung von vertraglich ge-
regelten Daten (öffentlich, geschlossen, mit oder ohne Kosten etc.) zu nehmen. 
Horizontale Plattformen sind deshalb wertvoller als vertikale Plattformen, da Sie die 
Vorteile der Aggregation und Analyse von Daten leichter nutzen können. Durch die 
Verwendung standardisierter offener urbaner Plattformen kann herstellerunabhängig 
gehandelt werden. Der Begriff offen bedeutet die Verwendung offener Standards. Die

Jahresbericht 2018 
63 
 
Teilnahme erfolgt diskriminierungsfrei. Offen bedeutet nicht, dass Daten und Dienste 
kostenlos sein müssen. 
Gewünschte Ergebnisse sollten vorab konkret definiert werden (z.B. sollte definiert 
sein, welche Daten in welcher Qualität von wem benötigt werden). Außerdem sind 
finanzielle, rechtliche und technische Rahmenbedingungen zu klären. Nicht zuletzt ist 
di menschliche Bereitschaft, mit dem Thema umzugehen nicht zu vernachlässigen. 
Frühzeitige Gespräche und/ oder Workshops mit allen Beteiligten, wie z.B. Dienst-
stellen, Firmen, Bürgern sollten stattfinden, um Akzeptanz zu erzeugen und ggfls. 
Bedingungen zu klären. Ursprünglich gewünschte Ergebnisse können dann ange-
passt und gewonnene Erkenntnisse mit eingearbeitet werden. Flexibilität und Anpas-
sungsfreudigkeit sind auch hier erforderlich. 
Öffentlichkeitsarbeit 
In den Jahren 2017 und 2018 haben Gruppen mit insgesamt ca. 400 Besuchern aus 
21 Ländern die Stegerwaldsiedlung besucht. Da die Teilnehmerzahl aus Kapazitäts-
gründen manchmal begrenzt war, könnte diese Zahl sogar noch höher sein. 
Im Mai 2018 wurden die Mieter zu einer ersten öffentlichen Informationsveranstaltung 
eingeladen. Dort haben die Vertreter der Stadt Köln und der Industriepartner über 
den Stand des Projekts informiert und konnten direkt Fragen beantworten. Wünsche 
und Fragen werden protokollarisch festgehalten und die Antworten an die Beteiligten 
gegeben sowie mitgeteilt, welche Anregungen umgesetzt werden können. Die öffent-
lichen Veranstaltungen wurden bzw. werden filmisch dokumentiert von der Gruppe 
der sogenannte Community Reporter. Diese Gruppe gibt Bürgern die Möglichkeit 
Geschichten über ihr Hobby, ihr Projekt oder ihre Nachbarschaft zu erzählen. Die 
VHS bietet hierzu gemeinsam mit der Stadt Köln kostenlose Schulungen an. Die 
Community Reporter haben bei GrowSmarter Veranstaltungen Mieter und die Pro-
jektpartner interviewt und bisher einen Film gedreht. So kann der Fortgang im Projekt 
durch eine „Außenperspektive“ ergänzt werden. Der Film kann unter 
http://www.joachimsack.de/cr/GrowSmarter.mp4 angesehen werden und steht unter 
http://www.joachimsack.de/cr/GrowSmarter.zip als Download zur Verfügung.  
Im Juni 2018 fand das Stadtgespräch mit Oberbürgermeisterin Reker in Mülheim 
statt.

Jahresbericht 2018 
64 
 
Bei weiteren zahlreichen Veranstaltungen stellte sich GrowSmarter auf lokaler, natio-
naler sowie auf internationaler Ebene vor, in Köln zum Beispiel in Ratsausschüssen, 
der SmartCity Cologne Konferenz oder dem digitalen Stadtgipfel. Auch wurden zahl-
reiche study visits angeboten. National war GrowSmarter bei Messen vertreten, so-
wie international von Delegationen besucht und bei der Generalversammlungen des 
Projekts in Barcelona dabei. 
Im Rahmen der Smart City Expo World Congress in Barcelona am 14.11.18 wurde 
GrowSmarter aus 470 Eingängen als Finalist in der Kategorie „Project Award, 
Governance and Finance“ ausgewählt. Die Energieagentur zeichnete das Projekt 
schon im Oktober mit dem Titel der 87. Klimaschutzsiedlung aus. 
Zahlreiche lokale (Kölner Zeitungen), nationale (Bauwelt) und internationale Publika-
tionen (EU) berichteten bislang über das Projekt. 
Fazit 
Der integrierte Ansatz aus dem EU-Projekt GrowSmarter soll als Blaupause für eine 
nachhaltige Stadtentwicklung bei der Entwicklung weiterer Stadtentwicklungsgebiete 
wie Mülheim-Süd, Parkstadt-Süd, Deutzer Hafenareal eingebracht werden. Schon 
die Denkansätze der Mobilitätslösungen finden in der Bearbeitung und Beeinflussung 
der Bebauungspläne große Akzeptanz  und Verwendungen und kommen in stadtwei-
ten Überlegungen zum Einsatz. Im Jahr 2018 wurde zusammen mit dem Nahverkehr 
Rheinland (nvr) ein stadt-weites Konzept für Mobilstationen im gesamten Stadtgebiet 
erarbeitet. Im Bereich Urbane Daten fanden zahlreiche Gespräche statt, die über die 
Zukunft der Bereitstellung von städtischen Daten auf urbanen Datenplattformen be-
riet, um auch für Köln die smart-city Ansätze weiter zu verfolgen. 
Ausblick 
2019 bedeutet das letzte Jahr für GrowSmarter. Seit Anfang 2018 werden die umge-
setzten Maßnahmen evaluiert und überlegt, wie sie in anderen Städten Europas zum 
Einsatz kommen können. Seit Anfang 2018 werden technische sowie finanzielle Da-
ten zur Evaluierung gesammelt und in sogenannten evaluation reports der einzelnen 
Themenbereiche festgehalten, um das Projekt Ende 2019 ganzheitlich auswerten 
und Schlüsse ziehen zu können. Hier werden Empfehlungen für Unternehmen, lokale 
Regierungen und die europäische Kommission entstehen.

Jahresbericht 2018 
65 
 
Übersicht Veranstaltungen, Rat und Ausschüsse 
 INEA SCC (SmartCities & Communities) event in Brüssel im Januar 2018 
 Einladung der Friedrich Naumann Stiftung nach Seoul im April 2018  
 Austausch mit anderen deutschen Lighthouse Cities im April 2018 
 Mieterveranstaltung im Mai 2018 
 Teilnahme ULI in Frankfurt im Mai 2018 
 Teilnahme am AVR und AUG im Juni 2018 
 SmartCity Cologne Lenkungsausschuss im Juni 2018 
 Stadtgespräch im Juni 2018 
 Beitrag auf der Future of Transportation Messe im Juni 2018 
 Teilnahme am AUG im Juli 2018 
 Civitas Konferenz im September 2018 
 Teilnahme und Vorträge beim Stavanger SCC Lighthouse & Follower Cities 
event 
 Follower City workshop in Suceava im Oktober 2018 
 Teilnahme an der InterGEO in Frankfurt und an der Civitas Konferenz im Oktober 
2018 
 Follower City workshop in Malta im November 2018 
 General Assembly in Barcelona im November 2018 
 SmartCity Cologne Lenkungsausschuss im Dezember 2017 
 Zahlreiche Vorträge zum Projekt GrowSmarter, u.a. bei der DHK, Uni Köln, Fried-
rich-Naumann-Stiftungs-Besuch in Köln, etc. 
 Empfang zahlreicher Delegationen, u.a. aus Thailand, Norwegen, Tel Aviv etc. 
 Betreuung von bzw. Auskunft für zahlreiche Bachelor und Masterstudenten

Jahresbericht 2018 
66 
 
Fördermittelakquise 
Die Stadt Köln hat sich in 2018 erfolgreich um Fördermitteln für folgende Projekte 
beworben: 
Vertikale KlimaKlärAnlage (VertiKKA) 
Die Stadt Köln hat sich gemeinsam mit den Stadtentwässerungsbetrieben (StEB 
Köln) beim Bundesministerium für Bildung und Forschung mit der Vertikalen Klima-
KlärAnlage VertiKKA um Forschungsgelder beworben. VertiKKA ist eine smarte 
Form der Dachbegrünung. 
Das VertiKKA-Konsortium besteht aus der Stadt Köln, den Stadtentwässerungsbe-
trieben Köln, der TU Kaiserslautern, der Hochschule für Wirtschaft in Nürtingen, dem 
Photovoltaik-Institut Berlin, der Bauhaus-Universität in Weimar, dem ifak – Institut für 
Automation und Kommunikation und dem Institut für ZukunftsEnergie und Stoff-
stromsysteme. 
Gemeinsam soll ein Prototyp für ein multifunktionales Fassadenmodul zur Nutzung 
von Regen- und Brauchwasser entwickelt werden. Gleichzeitig soll das lokale Klima 
verbessert und die Wärmedämmung sowie die Kühlleistung von Gebäuden und ihrer 
Umgebung entwickelt werden. Das Ziel ist, wartungsarme und selbstregelnde Grün-
module für Fassaden zu entwickeln, in denen gleichzeitig Photovoltaik-Module inte-
griert werden können.  
Mit dieser Modell-Lösung soll ein Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung geschaf-
fen werden, indem sie sowohl wasserwirtschaftliche Aspekte und Flächennutzungs-
aspekte vereint. Hier können Ressourcen besser ausgenutzt werden, die Resilienz 
gegenüber Wetterextremen wird gestärkt und das städtische Erscheinungsbild wird 
gleichzeitig aufgewertet. 
Die Konzeptionsphase ist auf drei Jahre festgelegt. Danach soll VertiKKa in mindes-
tens einem Kölner Stadtquartier, vorzugsweise in Mülheim umgesetzt werden. Ziel ist 
es, VertiKKA auf urbane Räume in Deutschland bzw. Europa übertragen zu können. 
Zunächst werden Fördergelder für das Testmodul beantragt. Wenn das Projekt 
deutschlandweit implementiert wird, werden erneut Fördermittel beantragt. VertiKKA 
ist ein weiterer innovativer Baustein nachhaltiger Stadtplanung, der die SmartCity

Jahresbericht 2018 
67 
 
Strategie der Stadt Köln um eine neuartige Facette bereichert. Mit der Kombination 
aus innovativer Fassadenbegrünung und der Integration von Photovoltaik-Modulen 
kann sich die Stadt Köln als verlässlicher Partner für Forschungseinrichtungen profi-
lieren und ihre Reputation als sichtbar gemachte klimafreundliche Stadt deutlich stei-
gern. Durch die neuartige Form der Stadtbegrünung können auch solche urbanen 
Gebiete begrünt werden, die durch ihren baulichen Gegebenheiten ansonsten aus-
geschlossen sind. 
OptiWohn 
Die Stadt Köln hat sich unter der Federführung des Wuppertal Instituts für Klima, 
Umwelt, Energie gGmbH beim Bundesministerium für Bildung und Forschung um 
Fördergelder für klimafreundliches Wohnen in Köln beworben. Zu dem Konsortium 
gehören auch die Städte Göttingen und Tübingen, sowie die Carl von Ossietzky Uni-
versität Oldenburg und die werk.um Architekten GbR. 
Das Pariser Abkommen erfordert wirkungsvolle Maßnahmen zur Erreichung des 1,5 
Grad Ziels. Hierzu gehört auch die Senkung der Emissionen in privaten Haushalten, 
die derzeit noch bei 30 % aller Emissionen in Deutschland liegt. Der Trend geht zu 
immer größeren Wohnungen und führt somit zu einem weiteren Anstieg der CO2-
Emissionen. Gleichzeitig leidet Köln unter massiver Wohnraumknappheit, zusätzliche 
Wohnungen müssen dringend gebaut werden. Dies führt zu einer weiteren Verdich-
tung des städtischen Raumes mit negativen Auswirkungen, wie Überflutung bei 
Starkregen, zusätzliche Versiegelung von Flächen, soziale Konflikte unter den An-
wohnern. Durch das Schaffen von zusätzlichem Wohnraum entstehen zusätzliche 
CO2-Emissionen. Dabei erzeugen große Wohnungen mit nur wenigen Bewohnern 
überproportional hohe Emissionen. Durch OptiWohn werden Angebote geschaffen, 
die die Nutzung der Wohnfläche optimiert und Energiesparpotenziale aufzeigt, die 
zur Erreichung der Kimaschutzziele im Gebäudebereich beitragen. 
OptiWohn besteht aus zwei Arbeitspaketen, die aufeinander aufbauen. Im Arbeitspa-
ket 1 analysiert das Wuppertal Institut die Ausgangssituation. Hier werden Wohnbe-
ratungsangebote aufgezeigt, sowie eine Datenbank aufgebaut, die gut konzipierte  
Wohnungen mit unterdurchschnittlicher Wohnfläche pro Person aufzeigen. Darüber 
hinaus werden Zielgruppen analysiert sowie Einsparpotentiale ermittelt. Im Arbeits-

Jahresbericht 2018 
68 
 
paket 2 werden diese Erkenntnisse zusammengeführt und im Konzept einer „Wohn-
raumagentur“ zusammengeführt. 
Oberstes Ziel aus kommunaler Sicht ist es, optimierte Wohnflächennutzungskonzep-
te zu entwickeln und gemeinsam mit der Verbraucherzentrale NRW und ausgewähl-
ten Multiplikatoren Beratungsstellen für innovative Wohnraumkonzepte zur Wohn-
raumverkleinerung einzurichten. Hier sollen Um- oder Neubauprojekte geplant wer-
den, Fördermöglichkeiten bei Wohnraumverkleinerung aufgezeigt werden sowie zu 
Umzügen oder zum Wohnungstausch motiviert werden. 
Auf lange Sicht wird dadurch eine nachhaltige Stadtentwicklung realisiert, in der 
Wohnraum besser genutzt und die kommunale Daseinsvorsorge gewahrt wird.. Die 
Wohnraumangebote sollen dabei integrativ, bezahlbar und gleichzeitig bedarfsge-
recht sein. Die in OptiWohn gemachten Erfahrungen sollen im Anschluss in andere 
Ballungsräume mit Wohnraumknappheit mittels Vorträgen und Präsentationen trans-
feriert werden. 
In den Modellstädten wird sich mit diesem Handlungskonzept ein innovatives Tätig-
keitsfeld etablieren. In den Stadtverwaltungen werden neue Kooperationsstrukturen 
zwischen der Stadtentwicklung, dem Stadtmarketing, der Bauverwaltung, Senioren-, 
Familien- und Wohnberatungsstellen entstehen und zusätzliche Synergien mit exter-
nen Akteuren, wie dem Studentenwerk, den Sozialverbänden und dem Wohnungs-
unternehmen werden geschaffen.

Jahresbericht 2018 
69 
 
Netzwerke, Gremien, Klimabündnis, Bürgermeisterkonvent 
Im Oktober 2018, während der internationalen Tagung des Klimabündnisses in 
Barcelona, wurde Bürgermeister Andreas Wolter zum Vorsitzenden des Netzwerks 
gewählt. Damit vertritt Bürgermeister Wolter 1.700 Kommunen zum Klimaschutz.  
An der internationalen Tagung nahmen 250 Personen aus 17 Ländern teil. Neben 
der Vorstandsitzung wurden Arbeitsgruppen zum Monitoring der CO2-Minderung in 
Kommunen und zu den Forschungsprogrammen in Horizon2020 abgehalten. Auf der 
Jahreshauptversammlung wird Bürgermeister Andreas Wolter als Mitglied und Vor-
sitzender des Vorstandes gewählt. In vier parallelen Workshops stellen Mitglieder 
Ihre Projekte vor. Die Stadt Köln stellte die Klimapartnerschaften vor. 
Zudem wurde die COP24 vorbereitet. Bürgermeister Andreas Wolter wurde zum offi-
ziellen Botschafter für die COP24 ernannt. Er überreichte in Kattowitz der Vertreterin 
der Vereinten Nationen die Barcelona-Erklärung des Klimabündnisses und die Kin-
dermeilen der teilnehmenden Kommunen übergeben. 
Für die Stadt Köln wurde eine engere Kooperation mit dem Klimabündnis vereinbart, 
um die Formate des Klimabündnissen für Köln zu nutzen: z.B. die Kampagne zur 
Transformation. Das sind zehn Motive, die in Köln plakatiert werden können, die Be-
ratung für die CO2 Bilanzierung und zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen, 
eine APP, um in Köln CO2-Sparen zu verstärken. Das Projekt Stadtradeln wird be-
reits in Köln durchgeführt. 
Das Klimabündnis ermöglicht wertvollen Wissensaustausch. So wurde die Solarfabrik 
besichtigt. Ein innovatives Konzept für die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern 
mit Makerspace, Fablab, grünen und energiesparende Technologien, ein Ort der Be-
gegnung. Inspiration für Köln. 
Zudem wurde ein wertvoller Peer-to-Peer Austausch mit den Städten Hannover, 
Münster, Frankfurt, Potsdam, Wiesbaden u.a. zu den geplanten Maßnahmen in 
KölnKlimaAktiv2022, wie z.B. strategische Energieplanung, Bürgerbeteiligung und 
Einbindung von Initiativen für den Klimaschutz, durchgeführt.  
Die kommende Jahresversammlung findet Ende September 2019 in Rostock statt. 
Zum Klimabündnis:

Jahresbericht 2018 
70 
 
Dem Klimabündnis gehören mehr als 1700 Kommunen aus 26 Ländern an. Ziel ist 
die CO2 Minderung in den Kommunen um 50% bis 2030 und die Kooperation mit 
den indigenen Völkern, um deren Rechte zu stärken und damit auch die Abholzung 
des Urwalds zu vermeiden. 
Das Klimabündnis hat ein Budget von 2,3 Mio Euro, nur 0,35 Mio Euro davon werden 
über Mitgliedsbeiträge erhoben. 
Die Stadt Köln ist Mitglied seit 1997.  
Nachfolgende der Link zur Erklärung von Barcelona: 
https://www.klimabuendnis.org/fileadmin/Inhalte/4_Activities/EU_policy_papers/Barcelona_Dec
laration_Final.pdf
 
Abbildung 36: Klima-Bündnis-Mitglieder bekräftigen Klimaschutzverpflichtungen

Jahresbericht 2018 
71 
 
Veranstaltungen, Presse und Öffentlichkeitsarbeit 
Auch im Jahr 2018 fanden zahlreiche Veranstaltungen statt. 
KlimaForum 2018 
Das Klimaforum wurde im Jahr 2013 gegründet und tritt jährlich unter Beteiligung der 
Oberbürgermeisterin oder des Beigeordneten für Soziales, Integration und Umwelt 
zusammen. Teilnehmende sind die Amtsleitungen aus allen Dezernaten, die Klim a-
beauftragten der Dienststellen und Vertreter und  Vertreterinnen der städtischen B e-
teiligungen und des Stadtwerkekonzerns. Ziel des Klimaforums ist es, einen kontin u-
ierlichen bilateralen Informationsaustausch in der Stadtverwaltung zum Klimaschutz 
zu schaffen. Dezernat V berichtet zu bestehenden und gepl anten Klimaschutz- und 
SCC Projekten. Weitere Teilnehmende der Runde berichten zu ihren Klimaschut z-
projekten und -planungen.  
Das Klimaforum 2018 fand am 05.11.2018   im Stadthaus Deutz mit rund 50 Teilne h-
merinnen und Teilnehmern des Stadtkonzerns statt. Nach einer Begrüßung des Be i-
geordneten für Soziales, Integration und Umwelt, Herr Dr. Rau, stellten die Koordin a-
tionsstelle Klimaschutz, das Gebäudemanagement und die KVB ihre derzeitigen und 
geplanten Aktivitäten vor: 
 KölnKlimaAktiv 2022 – Das Maßnahmenprogramm für den Klimaschutz (Koord i-
nationsstelle Klimaschutz) 
 Förderprogramm Altbausanierung und Energieeffizienz – klimafreundliches 
Wohnen (Koordinationsstelle Klimaschutz)  
 Mission E – Energiesparkampagne für die Stadtverwaltung (Koordinationsstelle 
Klimaschutz) 
 Energiemanagement der Gebäudewirtschaft (Gebäudewirtschaft der Stadt Köln) 
 KVB Smart / KVB E-Mobil (Kölner Verkehrsbetriebe) 
An vier Thementischen wurde über klimafreundliche Stadtentwicklung, klimafreundl i-
che Mobilität, Photvoltaik und Altbausani erung diskutiert. Die Diskussionen und Be i-
träge der Teilnehmenden zeigen sowohl die Komplexität der Thematik (z.B „Klim a-
schutz betrifft direkt oder indirekt nahezu alle Dienststellen bzw. Beteiligungen der 
Stadt Köln“) als auch die Bereitschaft bzw. den Wu nsch nach einer engen Zusa m-
menarbeit in Klimaschutzbelangen.

Jahresbericht 2018 
72 
 
 
Klimastraßenfest Nippes 
Die Klimastraße ist ein Projekt von SmartCity Cologne, einer Initiative der Stadt Köln 
und der RheinEnergie AG als Energieversorger. Die Klimastraße befindet sich auf 
einem Teilstück der Neusser Straße im Stadtteil Nippes. Auf der Klimastraße werden 
smarte Techniken erprobt, die das zukünftige urbane Leben vereinfachen sollen und 
gleichzeitig die Umwelt schützen. Getestet werden Gebäude Isolierungen, LED -
Ausstattungen in Geschäften, LED -Straßenlaternen, Ladestationen für E -Autos und 
vieles mehr. Der Bürgerverein „Für Nippes e.V.“, der dieses Projekt in Nippes sehr 
begrüßt, hat sich zur Aufgabe gemacht Bürgern und Unternehmen im Veedel für die 
Energiefragen zu sensibilisie ren. Aus diesem Gedanken heraus wurde das Klim a-
straßenfest geboren, welches letztes Jahr am 1. August 2018 stattfand.  
Aussteller in den letzten Jahren waren u.a. Stromspar-Check Köln, RheinEnergie, die 
Kölner Verkehrsbetriebe (KVB), die Verbraucherzentral e NRW, cambio CarSharing 
Köln, der Kölner Imkerverein, die AVG Abfallentsorgungs - und Verwertungsgesel l-
schaft Köln mbH, DriveNow GmbH & Co. KG, die Kölner Freiwilligen Agentur, VCD 
Köln und AK Fahrradfreundliches Nippes, die Stadt Köln mit verschiedenen Di enst-
stellen und viele mehr. 
Die Koordinationsstelle Klimaschutz der Stadt Köln unterstützt das Projekt seit Ja h-
ren und war auch beim Klimastraßenfest 2018 vor Ort an einem gemeinsamen Stand 
mit der RheinEnergie vertreten. Am 31.08.2019 findet das sechste K limastraßenfest 
in Nippes statt.

Jahresbericht 2018 
73 
 
Klimadialog 
In der Veranstaltungsreihe Klimadialog organisierte die Koordinationsstelle Klim a-
schutz in Kooperation mit der Volkshochschule Köln und dem Referat für Internati o-
nale Angelegenheiten der Stadt Köln  am 12. September 2018 eine Lesung der 
Bestsellerautoren Anne Weiss und Stefan Bonner . Sie stellten Ihr Buch „Planet Pla n-
los – Sind wird zu doof die Welt zu retten“ vor. Die Autoren und Journalisten legten in 
der kurzweiligen Lesung dar, wie es zum Klimawandel kom men konnte und zeigten 
Wege aus der drohenden Klimakatastrophe auf. Im sehr gut besuchten Forum der 
Volkshochschule fand im Anschluss eine angeregte Diskussion mit Frau Dr. Möhle n-
dick, Leiterin der Koordinationsstelle Klimaschutz über lokale Maßnahmen und inter-
nationale Auswirkungen des Klimaschutzes statt. Der „Klimadialog“ wird auch in 2019 
weitergeführt, geplant sind ca. drei Veranstaltungen pro Jahr in verschiedensten 
Formaten, u.a. Slams, Workshops etc. 
 
Abbildung 37: Buch "Planet Planlos"

Jahresbericht 2018 
74 
 
Rat und Ausschüsse 
Im Jahr 2018 hat die Koordinationsstelle Klimaschutz zu den Themen Klimaschutz 
und SmartCity Cologne in Ratsausschüssen und Bezirksvertretungen berichtet: 
Beschlussvorlagen 
3520/2017 
Richtlinie des Förderprogramms „Altbausanierung und Energieeffizienz - klimafreund-
liches Wohnen" 
2571/2018 
Zuschuss zum „Tag des guten Lebens“ 
2904/2018 
Förderprogramm Klima-Schritte 
Mitteilungen 
1039/2018 
Sachstandsmitteilung zur Braunkohleverbrennung in Merkenich 
1050/2018 
Jahresbericht 2017 der Koordinationsstelle Klimaschutz 
1313/2018 
Nutzung von Fernwärme in öffentlichen Gebäuden 
1413/2018 
Köln nimmt an der Aktion "STADTRADELN" vom 16. Juni bis 06. Juli 2018 teil 
1726/2018 
EU-Projekt Grow Smarter: Mieterversammlung in der Stegerwaldsiedlung 
1874/2018 
Sachstandsmitteilung Klimaschutz 
2597/2018 
Stadtradeln 2018 
3435/2018 
Sachstandsmitteilung Klimaschutz 
3490/2018 
Mission E 
3643/2018 
Auszeichnung für das GrowSmarter Projektgebiet Stegerwaldsiedlung

Jahresbericht 2018 
75 
 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage (Ausschuss) 
2066/2018 
Beantwortung der Fragen aus der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Grün 
vom 24.04.2018 betr. Jahresbericht der Koordinationsstelle Klimaschutz 
3302/2018 
Beantwortung der Frage aus der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Grün vom 
18.09.2018 betreffend Stadtradeln

Jahresbericht 2018 
76 
 
Ausblick 2019 
Gestalten der Transformation in Richtung klimafreundliches Köln 
Die „Fridays for Future“ Bewegung in Köln und weltweit zeigt eindrucksvoll, dass die 
Politik im politischen Mehrebenensystem deutlich entschiedener für den Klimaschutz 
eintreten muss. https://youtu.be/1RA-7B6UgiE. Das fordern junge Menschen, die wissen, 
dass es um ihre Zukunft geht. Hier in Köln müssen wir umgehend die Anstrengungen 
zur Transformation in Richtung klimafreundliches Köln verstärken. Das bedeutet kon-
krete Maßnahmen für den Klimaschutz umsetzen und finanzieren! 
Nur die ersten Schritte sind getan. In 2017 wurde der Klimaschutz in der Stadtverwal-
tung neu organisiert und bei der Koordinationsstelle Klimaschutz gebündelt. In 2018 
wurden die entsprechenden Stellen zu den neuen Aufgaben besetzt. In 2019 folgen 
weitere. Die Koordinationsstelle hat sich für die strategische Neuaufstellung die Un-
terstützung des Teams der Verwaltungsreform gesucht und ist in 2019 Pilotamt. 
Für 2019 sind vier wichtige Stränge zur Umsetzung des Klimaschutzes für Köln ein-
geplant. 
1. Lobbyarbeit und Vernetzung 
Köln hat mit dem Vorsitz im Klimabündnis für mehr als 1700 Kommunen eine 
Position als Klimabotschafterin für die Weltklimaverhandlungen. Wichtige Lob-
byarbeit findet auch über den Städtetag und Eurocities für die Energiewende 
statt. 
2. Köln ist Vorbild 
Die Stadt Köln kann zwar nur ein Prozent der städtischen CO2-Emissionen direkt 
beeinflussen. Die Vorbildwirkung der Stadt auf die Stadtgesellschaft ist aber sehr 
wichtig. Der eigene Gebäudebestand und die städtische Mobilität sollen noch ef-
fizienter und klimafreundlicher gestaltet werden. Hierzu wird die Koordinations-
stelle das Projekt Mission E in der Stadtverwaltung für alle Mitarbeiter starten. Es 
soll Energie am eigenen Arbeitsplatz gespart werden und zusätzlich Spaß ma-
chen. Im Bereich Mobilität wird die Koordinationsstelle Klimaschutz das Dezernat 
für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur dabei unterstützen für nachhaltige Mobilität 
zu werben und Projekte durchführen. Zudem wird die Koordinationsstelle Klima-
schutz die smarte und klimafreundliche Stadtentwicklung bei den großen Stadt-

Jahresbericht 2018 
77 
 
entwicklungsprojekten vertreten und hierzu auch gemeinsam mit weiteren 
Dienststellen (15/61/Dez VIII/23, WBL, 56 u.a.) eine Leitlinie entwickeln.  
3. Die Stadt fördert den Klimaschutz in der Stadtgesellschaft 
Klimaschutz kann nur mit allen Akteuren der Stadtgesellschaft gemeinsam um-
gesetzt werden. Hier bietet die Stadtverwaltung mit vielfältigen Förderprogram-
men Anreize und Motivation für die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen. So 
soll Beispielsweise mit Hilfe des Förderprogramms „Altbausanierung und Ener-
gieeffizienz – klimafreundliches Wohnen“ und begleitenden Sanierungskampag-
nen die Sanierungsquote in Köln steigen. Mit den „Klimaschritten“ fördert die 
Stadt Kleinprojekte zum Klimaschutz. In anderen Ämtern werden Dach- und Fas-
sadenbegrünung und Lastenräder gefördert. Das Thema Suffizienzstrategie –
„weniger ist mehr“ möchte die Koordinationsstelle Klimaschutz 2019 starten und 
mit der Stadtgesellschaft gemeinsam für Köln entwickeln. Für den Bereich Woh-
nen-Suffizienz hat die Koordinationsstelle das Forschungsprojekt OptiWohn ak-
quiriert. 
4. Smarte und klimafreundliche Technologien 
Wichtige Maßnahmen aus dem Programm KölnKlimaAktiv 2022 sind die Themen 
Photovoltaikausbau, Stromsparinitiative und smarte Mobilität. Im urbanen 
SmartCity-Labor sollen neue klimafreundliche Technologien getestet und dann in 
die flächendeckende Umsetzung gebracht werden. Dabei wird ein Fokus auch 
auf die lokalen Potentiale der Energieerzeugung gesetzt. Neben PV wird auch 
der Themenbereich „strategische Energieplanung“ gemeinsam mit wichtigen 
Akteuren angegangen. 
Für alle vier Bereiche ist das Thema Kommunikation Schlüsselthema. Hier setzt die 
Koordinationsstelle auf Public Service Design und möchte z.B. den Internetauftritt 
komplett neu aufsetzen und auch mit einer Marketingkampagne die Bevölkerung ge-
zielt ansprechen, sensibilisieren und aktivieren.

Mitteilung Ausschuss

565 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/V/7 
 
Vorlagen-Nummer 24.06.2019 
 1975/2019 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Umwelt und Grün 27.06.2019 
Stadtentwicklungsausschuss 04.07.2019 
Verkehrsausschuss 09.07.2019 
 
Jahresbericht 2018 der Koordinationsstelle Klimaschutz 
Mit dem Jahresbericht „Fakten, Zahlen und Ergebnisse 2018, Ausblick 2019“ stellt die Koordinations-
stelle Klimaschutz die wesentlichen Aktivitäten des vergangenen Jahres dar und gibt Ausblicke in 
aktuelle und künftige Schwerpunkte. 
 
 
Gez. Dr. Rau

Beratungsverlauf (3)

27.06.2019 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 3.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
04.07.2019 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 17.15 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
10.09.2019 Verkehrsausschuss
TOP 7.2.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1975/2019
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
24.06.2019
Erstellt
05.06.2019 11:02