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2019/0210

Bürgerhaushalt 2.0 erste Runde 2019 - Vorschlag: Idee # 120 - Blumenwiesen auf öffentlichen Grünflächen + Idee # 162 – Mehr Grün- und Blumenflächen

Magistratsvorlage 24.07.2019

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532 Zeichen

Punkt 3: Bürgerhaushalt 2.0 erste Runde 2019 - Vorschlag:  Idee # 120 - Blumenwiesen 
auf öffentlichen Grünflächen + Idee # 162 – Mehr Grün- und Blumenflächen 
 (V-Nr. 2019/0210) 
- Kenntnisnahme - 
 
Der Vorsitzende, Stadtv. Huß, regt an, von Punkt 1. der Vorlage Kenntnis zu 
nehmen und Punkt 2. der Vorlage abzustimmen. Der Ausschuss ist damit 
einverstanden.  
 
Der Ausschuss nimmt von Punkt 1.der Vorlage Kenntnis.  
 
Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenve rsammlung, dem 
Punkt 2. der Vorlage zuzustimmen.

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Punkt 20: Bürgerhaushalt 2.0 erste Runde 2019 - Vorschlag:  Idee # 120 - Blumenwiesen 
auf öffentlichen Grünflächen + Idee # 162 – Mehr Grün- und Blumenflächen 
- Kenntnisnahme - 
 (V-Nr. 2019/0210) 
 
Die Stadtverordnetenversammlung nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

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Punkt 8: Bürgerhaushalt 2.0 erste Runde 2019 - Vorschlag:  Idee # 120 - Blumenwiesen 
auf öffentlichen Grünflächen + Idee # 162 – Mehr Grün- und Blumenflächen 
 (V-Nr. 2019/0210) 
 
Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.

2019/0210

5901 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
21.08.2019 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat V an die Stadtverordnete nversammlung 
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat I 
Dezernat IV 
 
Amt: Grünflächenamt  
 OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2019/0210 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 551010      
Kostenstelle:  067-020-1000 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  V Sachkonto: 6065200 
 
Betreff: Bürgerhaushalt 2.0 erste Runde 2019 - Vorschlag:  Idee # 120 - Blumenwiesen auf 
öffentlichen Grünfläche n + Idee # 162 – Mehr Grün- und Blumenflächen   
 
Vorlage vom: 24.07.2019  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Bericht wird zur Kenntnis genommen.  
2. Die Verwaltung wird beauftragt, den Vorschlag hinsichtlich Realisierbarkeit zu prüfen.  
 
 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 24.7.2019: 
 
Für den Darmstädter Bürgerhaushalt 2019 wurden folgende Vorschläge aus der Bürgerschaft 
eingebracht: 
 
# 120 
Zum Schutz der Insekten und insbesondere der Bienen sollte die Stadt prüfen, ob es Grünflächen gibt, 
die man zu Blumenwiesen umgestalten kann. Langfristig muss dann auch weniger Zeit ins Mähen 
dieser Flächen investiert werden. 
 
Der Vorschlag erhielt: 
 
in der Online-Abstimmung: 112 Ja-Stimmen und 3 Nein-Stimmen 
 
# 162 
Ich fände es sehr schön, wenn die Grünflächen wieder mehr gepflegt werden würden. Vor allem die 
kleinen freien Stellen, sollten wieder mehr begrünt werden, mehr Blumen für Insekten und Schutzbe-
reiche für Vögel.  
Auch der Marktplatz könnte mit einigen Blumenkübeln deutlich verschönert und grüner werden, ebe n-
so der Ludwigsplatz oder andere Plätze. Neben Rasenflächen, wären Blumenwiesen toll und auch 
kleine Flächen wären begrünt eine deutliche Verschönerung für die Stadt.  
 
Der Vorschlag erhielt: 
 
in der Online-Abstimmung:  94 Ja-Stimmen und 3 Nein-Stimmen 
 
 
Der Antrag zum Bürgerhaushalt zur Schaffung weiterer Blumenwiesen auf Grünflächen wird 
grundsätzlich begrüßt. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat im Jahr 2014 ein Maßnahme n-
programm zur biologischen Vielfalt beschlossen, das schrittweise umgesetzt wird. Die Scha f-
fung von Blumenwiesen bzw. Blühflächen stellt dabei einen wichtigen Baustein dar. In den let z-
ten 4 Jahren wurden von Seiten des Grünflächenamtes schon erhebliche Anstrengungen zur 
Erhöhung der Biodiversität in den Grünanlagen unternommen:  
So wurde im Jahr 2015 der Grünzug im Carl-Schenck-Ring hergestellt, der aufgrund seiner 
Größe einen sehr wichtigen Beitrag hinsichtlich bioklimatischer wie auch ökologischer Effekte 
leistet. Neben der Anlage des Grünzuges ist vor allem auch das differenziert durchgeführte 
Mähregime wichtig für die Fauna. Ab 2016 wurden im Herrngarten, in der Wendelstadtanlage, 
an der Seekatzstraße, am Peter-Rossmann-Weg, am Eberstädter Kreisel und im Rosarium 
blühende Staudenbeete angelegt. Zur Förderung eines möglichst breiten Artenspektrums en t-
standen im letzten und in diesem Jahr verschiedenen Wiesen, wie z.B. in der Havelstraße und 
im Prinz-Emil-Garten. In der Albert-Schweitzer-Anlage wurden heimische Stauden und Blüh-
pflanzen ausgewählt. Im Herrngarten wurde ein Habitatbaum-Bereich eingezäunt und ein 
1.700m² großer Rasen wurde mit einer Mischung aus einjährigen Blühpflanzen gestaltet. Im 
Herbst folgen mehrjährige Stauden und Kräuter. Am Woogsdamm erfolgte die Umwandlung 
von Rasen in eine Blühwiese mit „Veitshöchheimer Leuchtfeuer“, die speziell für den Einsatz im 
innerstädtischen Bereich, die geeignet ist und vielen Insekten reichhaltige Nahrung bietet.  Vor 
der Orangerie wurde an der Klappacher Straße eine kleine Rasenfläche umgewandelt, im Phi-
lipp-Reis-Weg (Ecke Frankfurter Str./Carl-Schenck-Ring) und an der Eschollbrücker Straße 
(Höhe Riedstraße) erfolgte ebenfalls eine Ansaat mit einer Blühmischung. Weiterhin wurde mit

- 4 - 
Kindern der Andersenschule ein Hochbeet hergerichtet und mit blühenden Stauden bepflanzt.  
Am Viktoriaplatz wurde in den 4 Hochbeeten die Mischung „Sommernachtstraum“ gepflanzt, 
das ehemalige Rosenbeet im Eingangsbereich des Friedhofs Eberstadt erhielt auch eine vielfäl-
tige Staudenmischung und im Mittelstreifen der Rheinstraße und ergänzend in einigen  Beeten 
auf der Südseite zwischen Berliner Allee und Hindenburgstraße wurden ebenfalls die Beete in 
Staudenbeete umgewandelt. Alles in allem wurden so in den letzten 4 Jahren rund 80.000 qm 
Fläche in blühende Landschaften verwandelt. Daneben gibt es noch die seit vielen Jahren e x-
tensiv gemähten Bereiche wie z.B. die Wiesen im Park Rosenhöhe, die Lärmschutzlandsch aft 
im A 24 in Arheilgen, Flächen in Eberstadt, im Bürgerpark, etc. auf denen zum Teil auch 
Schafbeweidung durchgeführt wird.  
 
 
 
 
Die Umwandlung weiterer Flächen wird derzeit im Grünflächenamt geprüft. Diese müssen sich 
hinsichtlich ihrer Funktion dafür eignen, denn es werden auch weiterhin kurz gemähte Rasen-
flächen für die erholungssuchende Bevölkerung benötigt und auch aus denkmalschutzrechtl i-
chen Gründen gibt es Restriktionen für die ein oder andere Fläche (wie z.B. im barocken  
Orangeriegarten). Zu berücksichtigen ist hierbei auch, dass ein erhöhter Herstellungs- und 
Pflegeaufwand mit der Anlage solcher Flächen verbunden ist und die Mehrkosten in der 
Budgetplanung zu berücksichtigen sind.   
 
 
Darmstadt, 24.7.2019  
 
 
 
 
 
Dezernat I Dezernat IV   Dezernat V 
  
 
 
Jochen Partsch André Schellenberg   Barbara Akdeniz  
Oberbürgermeister  Stadtkämmerer    Stadträtin

Beratungsverlauf (4)

TOP 306
TOP 3
TOP 20 zur Kenntnis
TOP 8

Orte (13)

  • Seekatzstraße
  • Havelstraße
  • Klappacher Straße
  • Eschollbrücker Straße
  • Ludwigsplatz
  • Carl-Schenck-Ring
  • Peter-Roßmann-Weg
  • Viktoriaplatz
  • Wendelstadtanlage
  • Rheinstraße
  • Berliner Allee
  • Marktplatz
  • Riedstraße

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Details

Vorlagen-Nr.
2019/0210
Typ
Magistratsvorlage
Datum
24.07.2019
Erstellt
29.09.2026 00:00