Mandari Insight

2015/0448

Feststellung des Jahresabschlusses 2014 des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), Verwendung des Jahresergebnisses 2014 und Entlastung der Betriebsleitung

Magistratsvorlage 13.10.2015

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

2015/0448

135.6 KB · application/pdf

Ansehen

anlage 1

1.2 MB · application/pdf

Ansehen

anlage 2

182.0 KB · application/pdf

Ansehen

2015/0448

4378 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
23.10.2015 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: EAD 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2015/0448 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses 2014 des Eigenbetriebes für kommunale 
Aufgaben und Dienstleistungen  (EAD), Verwendung des Jahresergebnisses 2014 und 
Entlastung der Betriebsleitung  
 
Vorlage vom: 13.10.2015  
 
Beschlussvorschlag : 
Der Magistrat beschließt die Empfehlung an die  Stadtverordnetenversammlung , folgende 
Beschlüsse zu fassen:  
 
1. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben 
und Dienstleistungen (EAD) wird nach erfolgter Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer mit 
einem Jahresverlust in Höhe von 1.445.145,96 € (im BgA Gewerbliche Abfallentsorgung und 
Reinigung, im BgA Krematorium sowie im BgA Zoo Vivarium nach Steuern) festgestellt.  
 
2. Das Jahresergebnis wird wie folgt verwendet:  
a) 22.239,82 € Zuführung zur Investitionsrücklage 
b)  - 331.332.59 € Vortrag auf neue Rechnung 
c) 6.354,72 € Abführung an den Haushalt der Stadt

- 2 - 
3. Gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 29.10.2009 wird der Verlust des 
BgA Zoo Vivarium i. H. von 1.142.407,91 € vom Haushalt der Stadt ausgeglichen wird. 
 
4. Der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31. Dezember 2014 werden offengelegt.  
 
    5. Die Betriebsleitung wird für den Zeitraum vom 01. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014  
        entlastet. 
 
 
 
Anlagen: Feststellung Jahr esabschluss EAD 2014  
Beschluss BK Jahresabschluss EAD 2014  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistrat svorlage vom 13.10.2015 
 
Die Betriebskommission des EAD hat in ihrer Sitzung am 24. Juli 2015 den Jahresabschluss 
per 31. Dezember 2014 vorgelegt bekommen. Der Abschlussprüfer hat in der Sitzung den 
Jahresabschluss erläutert. Die Betriebskommission hat beschlossen, dem Magistrat und der 
Stadtverordnetenversammlung zu empfehlen, den Jahresverlust in Höhe von 1.445.145,96 € 
(im BZ 7201 BgA Abfallentsorgung und Reinigung, im BZ 7502 BgA Krematorium sowie BZ 
7603 BgA Zoo Vivarium nach Steuern) festzustellen, sowie die Verwendung des 
Jahresergebnisses zu billigen. 
 
Der Jahresverlust des EAD - bereinigt um den Jahresverlust des Vivariums - beträgt 
302.738,05 €. Der Jahresverlust wird hauptsächlich auf neue Rechnung vorgetragen. Da 
gemäß Eigenbetriebsgesetz der vorweggenommene Verlustausgleichsbeschluss des Magistrats 
bezüglich des Vivariums nicht in den Jahresabschluss einfließen kann, muss zunächst der 
Jahresverlust von 1.445.145,96 € festgestellt werden. 
 
Der Ausgleich der Kostenunterdeckung im Gebührenbereich erfolgswirksam bereits im 
Jahresabschluss. Eine Ergebnisverwendung hierzu ist nicht mehr vorgesehen. Die Finanzierung 
der Unterdeckung erfolgt durch die aus der Gebührenausgleichsrücklage gebildeten 
Verbindlichkeiten an die Gebührenzahler aus Gebührenüberschüssen. 
 
Der Verlust des BgA Zoo Vivariums wird gem. Beschluss der Stadtverordnetenversammlung bis 
zu einem Maximalbetrag von 1,2 Mio € abzgl. eines Beteiligungsertrages ausgeglichen. Der 
Verlust 2014 von 1.142.407,91 € wird deshalb vom Haushalt vollständig ausgeglichen. 
Während des Jahres 2014 sind hierauf schon Vorauszahlungen geleistet worden. 
 
Im Übrigen wird auf den komplett beigefügten Beschluss der Betriebskommission vom 24. Juli 
2015 einschließlich der Darstellung der Zusammensetzung des Jahresverlustes 2014 sowie auf 
die Auszüge aus dem Prüfbericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers 
AG hingewiesen. 
 
 
 
Darmstadt, 03.10.2015  
 
 
 
Der Dezernent IV  
 
 
 
 
André Schellenberg  
Stadtkämmerer  
 
Anlage: kompletter Vorlagetext für Betriebskommission  
  Auszug aus Prüfbericht von PricewaterhouseCoop ers

anlage 1

104181 Zeichen

PwC 
9 
0.0714548.001 
  
B. Grundsätzliche Feststellungen 
I. Stellungnahme zur Lagebeurteilung der Betriebsleitung 
8.  Nachfolgend stellen wir zusammengefasst die Beurteilung der Lage des Eigenbetriebs durch die Be- 
triebsleiterin (siehe Anlage I) dar: 
9.  Über den G eschäftsverlauf des Jahres 2014 bzw. die L age des Eigenbetriebes zum 31. Dezember 
2014 äußert sich die Betriebsleiterin wie folgt: 
x Die Aufgaben des EAD umfassen unverändert zum Vorja hr Abfallwirtschaft, Straßenreinigung 
und Winterdienst, Kanalbetrieb, Straßenunterhaltung , Gebäudereinigung und Hauswirtschaft 
sowie den Betrieb von Schulbussen, des Krematoriums, des Zoos Vivarium und der Werkstatt. 
x Die Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr etwas verschlechtert. Die Betriebserträge sind 
durch geringere Erträge aus der Auflösung der Rückstellungen um T€ 189 gesunken. Gleichzei- 
tig haben sich die Betriebsaufwendungen überproportional um T€ 395 erhöht, so dass ein Ver- 
lust in Höhe von T€ 1.445 (Vorjahr T€ 1.298) ausgew iesen wird. Besonders haben sich der an- 
gestiegene Personalaufwand im Zuge der Tariferhöhun g und die Abschreibungen in Folge der 
gestiegenen Investitionen in den Fuhrpark ausgewirk t. Das Zins- und Beteiligungsergebnis hat 
sich um T€ 402 verringert, da keine Beteiligungsert räge erzielt wurden. Die Abweichung zum 
geplanten Ergebnis von T€ 1.042 resultiert im Wesen tlichen aus dem nicht realisierten Beteili- 
gungsertrag. 
x Ohne Berücksichtigung des Verlustes des Vivariums - der grundsätzlich von der Stadt Darmstadt 
ausgeglichen wird - hätte sich ein Jahresfehlbetrag von T€ 303 (Vorjahr: T€ 648) ergeben. 
x Die Ertragslage der einzelnen Sparten hat sich unterschiedlich entwickelt.  
x Der Verlust im Bereich Straßenreinigung und Winterdienst hat sich im Wesentlichen durch 
den Abbau der Gebührenausgleichsverpflichtung (T€ 213) insgesamt um T€ 400 auf T€ 43 
verringert. Positiv haben sich die gestiegenen Umsatzerlöse durch höhere Gebühreneinnah- 
men und zusätzliche Reinigungsaufträge ausgewirkt. 
x Durch einen deutlich gesunkenen Materialverbrauch k onnte der Bereich Kanalbetrieb im 
Wirtschaftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 67 erzielen. Verzerrungen durch 
verzögerte Unterhaltungsarbeiten an den öffentliche n Kanälen konnten in 2014 beseitigt 
werden. 
x Der Bereich der hoheitlichen Abfallentsorgung schließt das Wirtschaftsjahr 2014 nach dem 
Abbau der Gebührenausgleichsverpflichtung mit einem  ausgeglichenen Ergebnis. Bei den 
Materialkosten war ein Rückgang um T€ 630 zu verzei chnen, da die Kosten für die Einfüh- 
rung der Wertstofftonne hauptsächlich in 2013 angef allen sind und nur noch geringfügig 
das Ergebnis 2014 belastet haben. Gegenläufig haben sich die Abschreibungen aufgrund der 
durchgeführten Investitionen entwickelt. 
x Der Jahresgewinn der Kompostierungsanlage hat sich auf T€ 22 (Vorjahr T€ 45) reduziert.

PwC 
10 
0.0714548.001 
  
x Aufgrund der niedrigeren Materialaufwendungen hat s ich der Verlust des Bereichs Werk- 
statt mit Betriebshof um T€ 149 auf T€ 344 verringert. Im Vorjahr haben die Erlöse und Auf- 
wendungen des Schulbusbetriebs das Ergebnis beeinfl usst, die nunmehr gesondert mit ei- 
nem Verlust von T€ 212 dargestellt werden. 
x Der Jahresgewinn des Bereichs BgA gewerbliche Abfal lentsorgung/Reinigung ist aufgrund 
der höheren Verluste der Geschäftsfelder duale Systeme und Containerdienst um T€ 114 auf 
T€ 13 zurückgegangen. 
x Der Bereich Straßenunterhaltung schließt mit einem J ahresgewinn von T€ 14 (Vorjahr 
T€ 46) ab. Ein milder Winter hat dazu beigetragen, dass die Anzahl der Schlaglochreparatu- 
ren und somit der Materialaufwand zurückgegangen ist. 
x Das Jahresergebnis des Bereichs Zentraler Gebäudedienst konnte auf dem Vorjahresniveau 
gehalten werden. Höhere Betriebsaufwendungen aufgrund der Neuaufträge konnten durch 
gestiegene Umsatzerlöse aufgefangen werden. 
x Trotz der leicht rückläufigen Kremierungszahlen in 2014 hat sich der Jahresgewinn nach 
Steuern im BgA Krematorium aufgrund niedrigerer Instandhaltungsmaßnahmen von T€ 25 
auf T€ 84 erhöht. 
x Der Jahresverlust des Vivariums hat sich um T€ 492 auf T€ 1.142 erhöht, da im Wirtschafts- 
jahr 2014 keine Beteiligungserträge erzielt werden konnten (Vorjahr T€ 498). 
x Die Anpassung der Straßenreinigungsgebühr wurde zum 01. Januar 2015 planmäßig umge- 
setzt. Die Abfallgebühr wird zunächst unverändert bleiben, da sie aus den Verbindlichkeiten 
gegenüber Gebührenpflichtigen finanziert ist. Die Gebührenbedarfsrechnung wird regelmä- 
ßig fortgeschrieben, um rechtzeitig mit einer Anpassung zu reagieren. 
x Die Investitionen beliefen sich in 2014 auf insgesamt € 2,7 Mio. Sie  entfielen vor allem auf die 
Anschaffung der Kommunal- und Spezialfahrzeuge. 
x Die stichtagsbezogene B eschäftigtenzahl erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag nu r 
leicht von 636 auf 639. Zum 1. März 2014 wurde eine  Tariferhöhung von 3 % wirksam. Die 
leistungsorientierte Vergütung blieb unverändert bei 2 % des Jahresentgelts. 
x Im Bereich des U mweltschutzes werden insbesondere Projekte zur Wassereinsparung,  Solar- 
stromerzeugung und CO 2-Emissionen abgewickelt. Darüber hinaus besteht seit 2013 für das Per- 
sonal der Stadt Darmstadt die Möglichkeit zur Nutzung des Job-Tickets. 
x Die Entwicklung der Vermögenslage war im Berichtsjahr im Wesentlichen durch die Korr ektu- 
ren in Zusammenhang mit den Feststellungen der steuerlichen Außenprüfung des BgA Vivarium 
geprägt. Das Anlagevermögen hat um T€ 4.502 abgenom men. Die Anlagendeckung durch das 
Eigenkapital liegt bei 32 % (Vorjahr 36 %). Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vor- 
jahr um 3,0 Prozentpunkte auf 25,9 % vermindert (Vorjahr 28,9 %). Durch einen höheren Jah- 
resverlust hat sich die Eigenkapitalrentabilität vo n -7,3 % in 2013 auf -10,2 % in 2014 ver- 
schlechtert. 
x Hinsichtlich der F inanzlage zeigt sich ein Rückgang der Liquidität I. Grades d urch den deutli- 
chen Rückgang der flüssigen Mittel. Bei der Liquidi tät II. Grades besteht eine absolute Überde- 
ckung in Höhe von T€ 1.146 (Vorjahr: T€ 2.587).

PwC 
11 
0.0714548.001 
  
10.  Im Nachtragsbericht wird ausgeführt, dass aufgrund der Ergebnisse eine r steuerlichen Außenprü- 
fung bei der Stadt Darmstadt für die Jahre 2006 bis 2009 die Werte des in 2010 übertragenen Grund- 
vermögens des Vivariums um T€ 2.776 reduziert wurden. 
11.  Die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung sowie die Prognose des Eigenbetriebs erläutert 
die Betriebsleiterin wie folgt: 
x Der EAD nutzt ein formalisiertes Risikomanagementsystem zur systematischen Erfassung von 
Risiken mit einer Einschätzung von Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadenshöhen. Ergeb- 
nisse der durchgeführten Risikoinventuren werden im Risikobericht erfasst und der Betriebs- 
kommission im Rahmen der Quartalsberichte vorgelegt. 
x Hinweise auf wesentliche Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf den Eigenbe- 
trieb haben könnten, sind nicht bekannt.  
x Risiken werden insbesondere in der Veränderung der rechtlichen Rahmenbedingungen im Ent- 
sorgungsmarkt gesehen. Der EAD hat jedoch durch langfristige Verträge die Entsorgung we- 
sentlicher Abfallarten gesichert.  
x Es werden keinerlei Finanzinstrumente, z.B. zur Absicherung gegen Zinssatz- und andere 
Marktschwankungen, eingesetzt. Zur Absicherung der üblichen Finanzierungsrisiken dienen 
ein funktionierendes Forderungsmanagement und eine regelmäßige Überprüfung des Liquidi- 
tätsplans. 
x Durch entsprechende Wartungsverträge können Ausfälle und fehlerhafte Informationssysteme 
im IT-Bereich nahezu ausgeschlossen werden. Darüber hinaus ist eine IT-Sicherheitsleitlinie 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt in Entwicklung. 
x Zum Risikomanagement bezüglich der Beteiligungsgesellschaften gehören regelmäßig abge- 
haltene Sitzungen mit den Geschäftsführern. Es existieren Kontrollmechanismen dahingehend, 
dass Protokolle und „to do - Listen“ erstellt sowie regelmäßige Ergebniskontrollen (Bilanz, 
G&V, Profit Center Berichte) durchgeführt werden. 
x Die Zukunft der Dualen Systeme ist derzeit offen. Hieraus können sich sowohl Chancen als 
auch Risiken ergeben. 
x Zur Prognose wird von der Betriebsleitung insbesondere die Strategie zur Erhöhung der At- 
traktivität des Zoos hervorgehoben. Darüber hinaus werden neue Vertriebskanäle, wie z.B. der 
Online-Vertrieb, projektiert. Für das Geschäftsjahr 2015 sind Umsatzerlöse in Höhe von 
T€ 51.444 und ein Jahresverlust von T€ 1.039 geplant, wobei der darin eingeplante Beteili- 
gungsertrag von T€ 385 voraussichtlich nicht realisiert werden kann. 
12.  Die Beurteilung der Lage des Betriebes, insbesonder e die Beurteilung des Fortbestandes und der 
wesentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entw icklung des Betriebes, ist plausibel und fol- 
gerichtig abgeleitet. Nach dem Ergebnis unserer Prüfung und den dabei gewonnenen Erkenntnissen 
ist die Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreteri n dem Umfang nach angemessen und inhaltlich 
zutreffend.

PwC 
12 
0.0714548.001 
  
II. Wesentliche Geschäftsvorfälle 
Verlustausgleich für den BgA Zoo Vivarium 
13.  Im Zuge der im Geschäftsjahr 2010 erfolgten Übertra gung des BgA Zoo Vivarium von der Stadt 
Darmstadt auf den EAD hat sich die Stadt verpflichtet, daraus entstehende Verluste abzüglich etwa- 
iger Beteiligungserträge aus der Beteiligung an der HEAG im Folgejahr auszugleichen. Im Berichts- 
jahr weist das Vivarium einen Verlust in Höhe von T € 1.142 aus. Auf den Verlustausgleich des lau- 
fenden Jahres hat die Stadt Darmstadt unterjährig Abschlagszahlungen in Höhe von T€ 844 geleis- 
tet, die zum Bilanzstichtag als Verbindlichkeiten gegenüber dem Haushalt der Stadt Darmstadt aus- 
gewiesen werden und nach entsprechender Beschlussfa ssung gegen den Ergebnisvortrag umge- 
bucht werden. 
Ergebnisse der Außenprüfung 2006 bis 2009 bei Wissenschaftsstadt Darmstadt BgA Vivarium  
Im Zeitraum vom 20.12.2011 bis 12.07.2013 erfolgte durch die Anordnung des Finanzamts Darm- 
stadt eine steuerliche Außenprüfung unter anderem d es Geschäftszweigs botanische und zoologi- 
sche Gärten sowie Naturparks der Wissenschaftsstadt  Darmstadt für den Zeitraum 2006 bis 2009. 
Die steuerliche Außenprüfung kam im Wesentlichen zum Ergebnis, dass die Werte der eingelegten 
Grundstücke in das Betriebsvermögen des Vivariums in Höhe von T€ 2.776 zu hoch erfasst wurden. 
Infolge dieser Feststellungen wurden im Jahresabschluss 2014 die entsprechenden Korrekturen der 
Aktivwerte im Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 2.776 erfolgsneutral über das Eigenkapital (Ka- 
pitalrücklage) gebucht. 
Verbindlichkeiten für Gebührenausgleich  
Die handelsrechtlichen Verbindlichkeiten für Gebührenausgleich haben sich in den einzelnen 
Sparten wie folgt entwickelt:  
Straßen- 
reinigung 
Abfall- 
entsorgung 
Kompost- 
entgelte Gesamt 
€ € € €
Stand 1.1.2014 343.229,78 2.095.672,03 452.586,09 2.891 .487,90 
Entnahme -213.450,62 -1.084.055,25 0,00 -1.297.505,87 
Zuführung 0,00 0,00 0,00 0,00 
Stand 31.12.2014 129.779,16 1.011.616,78 452.586,09 1.5 93.982,03  
Kostenunterdeckungen des Wirtschaftsjahres 2014 in den hoheitlichen Gebührenbereichen Stra- 
ßenreinigung und Abfallentsorgung wurden im Jahresabschluss 2014 in Höhe von T€ 1.298 ergeb- 
niswirksam gebucht.

PwC 
13 
0.0714548.001 
  
III. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks 
14.  Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung ha ben wir mit Datum vom 18. Juni 2015 den 
folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: 
"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie An- 
hang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Eigenbetriebs für kommu- 
nale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), Darmstadt, für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis 
31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lage- 
bericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtli- 
chen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Betriebsleiterin des Eigenbetriebes. Unsere Auf- 
gabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jah- 
resabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. 
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB und § 27 Abs. 2 EigBGes Hess unter Be- 
achtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ord- 
nungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durch- 
zuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresab- 
schluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebe- 
richt vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hin- 
reichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die 
Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Ei- 
genbetriebs sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung 
werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nach- 
weise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Ba- 
sis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzie- 
rungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Betriebsleiterin des Eigenbetriebes so- 
wie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind 
der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung 
bildet. 
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. 
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der 
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze 
ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ver- 
mögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jah- 
resabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs und stellt 
die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

PwC 
14 
0.0714548.001 
  
C. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung 
15.  Gegenstand unserer Prüfung waren die B uchführung, der nach den für alle Kaufleute geltenden 
handelsrechtlichen Vorschriften (§§ 242 bis 256 HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften des Ei- 
genbetriebsgesetzes Hessen (§§ 22 bis 27) aufgestellte Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr vom 
1. Januar bis 31. Dezember 2014 und der Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2014. Die Verantwor- 
tung für die Ordnungsmäßigkeit von Buchführung, Jah resabschluss und Lagebericht  trägt die ge- 
setzliche Vertreterin des Eigenbetriebes. Unsere Aufgabe war es, diese Unterlagen einer Prüfung da- 
hin gehend zu unterziehen, ob die gesetzlichen Vors chriften zur Rechnungslegung und die sie er- 
gänzenden Bestimmungen des EigBGes Hess beachtet worden sind. Den Lagebericht haben wir da- 
raufhin geprüft, ob er mit dem Jahresabschluss und den bei unserer Prüfung gewonnenen Erkennt- 
nissen in Einklang steht und insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage des Eigenbetriebes 
vermittelt. Dabei haben wir auch geprüft, ob die Ch ancen und Risiken der künftigen Entwicklung 
zutreffend dargestellt sind. 
16.  Bei unserer Prüfung haben wir auftragsgemäß die Vor schriften des § 53 Abs. 1 Nr. 1 und 2 HGrG 
und den hierzu vom IDW nach Abstimmung mit dem Bund esministerium der Finanzen veröffent- 
lichten Prüfungsstandard "Berichterstattung über di e Erweiterung der Abschlussprüfung nach 
§ 53 HGrG" (IDW PS 720) beachtet. 
17.  Die Beurteilung der Angemessenheit des Versicherungsschutzes des Eigenbetriebs, insbesondere ob 
alle Wagnisse bedacht und ausreichend versichert sind, war nicht Gegenstand des uns erteilten Auf- 
trags zur Jahresabschlussprüfung. 
18.  Unsere Prüfung haben wir in den Monaten Dezember 2014 (vorbereite nde Prüfungshandlungen) 
sowie April bis Mai 2015 überwiegend in den Geschäf tsräumen des Eigenbetriebes in Darmstadt 
durchgeführt. Abschließende Prüfungshandlungen habe n wir im Juni 2015 in unserem Büro in 
Frankfurt am Main durchgeführt. 
19.  Ausgangspunkt war der von uns geprüfte und mit einem uneingeschr änkten Bestätigungsvermerk 
versehene Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013. 
20.  Bei Durchführung der Prüfung haben wir die Vorschri ften der §§ 316 ff. HGB und die in den Prü- 
fungsstandards des IDW niedergelegten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung beachtet. 
Danach haben wir unsere Prüfung so angelegt, dass w ir Unrichtigkeiten und Verstöße gegen die 
gesetzlichen Vorschriften, die sich auf die Darstellung des den tatsächlichen Verhältnissen entspre- 
chenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Jahresabschlusses wesentlich auswir- 
ken, erkennen konnten. Nicht Gegenstand unseres Auftrages waren die Aufdeckung und Aufklärung 
strafrechtlicher Tatbestände, wie z.B. Unterschlagungen oder sonstige Untreuehandlungen, und au- 
ßerhalb der Rechnungslegung begangener Ordnungswidrigkeiten. Prüfungsplanung und Prüfungs-

PwC 
15 
0.0714548.001 
  
durchführung haben wir jedoch so angelegt, dass diejenigen Unregelmäßigkeiten, die für die Rech- 
nungslegung wesentlich sind, mit hinreichender Sicherheit aufgedeckt werden. Die gesetzliche Ver- 
treterin des Eigenbetriebes ist für die Einrichtung und Durchsetzung geeigneter Maßnahmen zur 
Verhinderung bzw. Aufdeckung von Unregelmäßigkeiten verantwortlich; die Überwachung obliegt 
der Betriebskommission, die dabei auch das Risiko der Umgehung von Kontrollmaßnahmen berück- 
sichtigt.  
21.  Im Rahmen unseres r isikoorientierten P rüfungsansatzes haben wir uns zunächst einen aktuellen 
Überblick über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebs verschafft. Darauf auf- 
bauend haben wir uns ausgehend von der Organisation des Eigenbetriebes mit den Unternehmens- 
zielen und -strategien beschäftigt, um die Geschäftsrisiken zu bestimmen, die zu wesentlichen Feh- 
lern in der Rechnungslegung führen können. Durch Ge spräche mit der Betriebsleitung und durch 
Einsichtnahme in Organisationsunterlagen des Eigenbetriebes haben wir anschließend untersucht, 
welche Maßnahmen der Eigenbetrieb ergriffen hat, um diese Geschäftsrisiken zu bewältigen. In die- 
sem Zusammenhang haben wir eine Prüfung der Angemessenheit des rechnungslegungsbezogenen 
internen Kontrollsystems des Eigenbetriebes durchge führt.  Die Prüfung des internen Kontrollsys- 
tems erstreckte sich vor allem auf folgende Bereich e, die einen engen Bezug zur Rechnungslegung 
haben: 
x Kontrollumfeld des Eigenbetriebs 
x Regelungen, die auf die Feststellung und Analyse von für die Rechnungslegung relevanten Risi- 
ken gerichtet sind 
x Einrichtung von Kontrollaktivitäten durch die Unternehmensleitung als Reaktion auf die festge- 
stellten Risiken 
x Buchführungssystem und Management-Informationssystem sowie unternehmensinterne Kom- 
munikationsprozesse 
x Überwachung des internen Kontrollsystems durch die Betriebsleitung. 
Die Prüfungshandlungen zum internen Kontrollsystem haben wir schwerpunktmäßig in den fol- 
genden betrieblichen Funktionen und Bereichen durchgeführt: 
x Anlagenbuchhaltung 
x Personalabrechnung 
x Beschaffungswesen 
x Verkauf bzw. Gebührenabrechnung. 
22.  Das Ziel der vorstehend beschriebenen Prüfungshandl ungen bestand insbesondere darin, die Ge- 
schäftsrisiken festzustellen, die eine besondere Gefahrenquelle für wesentliche Fehler in der Rech-

PwC 
16 
0.0714548.001 
  
nungslegung darstellen. Diese Kenntnisse haben wir bei der Bestimmung unseres weiteren Prü- 
fungsvorgehens berücksichtigt. In den Bereichen, in denen die Betriebsleitung angemessene interne 
Kontrollen zur Begrenzung dieser Risiken eingericht et hat, haben wir Funktionsprüfungen durch- 
geführt, um uns von der kontinuierlichen Wirksamkeit dieser Maßnahmen zu überzeugen. Der Grad 
der Wirksamkeit dieser internen Kontrollen bestimmte anschließend Art und Umfang unserer Prü- 
fung einzelner Geschäftsvorfälle und Bestände sowie der von uns durchgeführten analytischen Prü- 
fungshandlungen. Soweit wir aufgrund der Wirksamkei t der bei dem Eigenbetrieb eingerichteten 
internen Kontrollen von der Richtigkeit des zu über prüfenden Zahlenmaterials ausgehen konnten, 
haben wir die Untersuchung von Einzelvorgängen weitgehend eingeschränkt. Insbesondere bei Ge- 
schäftsvorfällen, die nach ihrer Art in größerer Za hl nach identischen Verfahren erfasst und - nach 
unseren bisherigen Feststellungen im Rahmen eines wirksamen internen Kontrollsystems - abgewi- 
ckelt wurden, trat die Prüfung der stetigen Anwendung der maßgeblichen internen Kontrollen des 
Eigenbetriebs in den Vordergrund. In den übrigen Bereichen haben wir im Wesentlichen Einzelfall- 
prüfungen auf der Basis von Stichproben und analytische Prüfungshandlungen durchgeführt. 
23.  Nachfolgend geben wir einen Überblick zu den von un s bei der Jahresabschlussprüfung gesetzten 
Prüfungsschwerpunkten: 
x Rückstellungen, 
x Umsatzerlöse und  
x Materialaufwand. 
24.  Zur P
rüfung der Posten des Jahresabschlusses des Eigenbetriebes haben wir u.a. Liefer- und Leis - 
tungsverträge, Darlehensverträge, sonstige wesentliche Verträge sowie sonstige Geschäftsunterla- 
gen eingesehen. An der Inventur der Vorräte haben w ir aufgrund der untergeordneten Bedeutung 
des Postens nicht teilgenommen. Im Hinblick auf die Erfassung möglicher Risiken aus bestehenden 
Rechtsstreitigkeiten haben wir Rechtsanwaltsbestätigungen und zur Prüfung der Forderungen und 
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wir Saldenbestätigungen zum 31. Dezem- 
ber 2014 eingeholt. Zur Prüfung der geschäftlichen Beziehungen mit Kredit- und Finanzdienstleis- 
tungsinstituten haben wir uns zum 31. Dezember 2014 Bankbestätigungen zukommen lassen. 
Bei der Prüfung der Pensionsrückstellungen und der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtun- 
gen haben uns versicherungsmathematische Gutachten von unabhängigen Sachverständigen vor- 
gelegen, deren Ergebnisse wir verwerten konnten. 
25.  Von der Betriebsleiterin und den von ihr  beauftragten Mitarbeitern sind uns alle verlangten Aufklä-
rungen und Nachweise erbracht worden. 
Die Betriebsleiterin hat uns die berufsübliche schriftliche Vollständigkeitserklärung zum Jahresab- 
schluss und zum Lagebericht erteilt.

PwC 
17 
0.0714548.001 
  
D. Feststellungen zur Rechnungslegung 
I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 
1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen 
26.  Die Buchführung und das Belegwesen sind nach unseren Feststellungen ordnungsgemäß und  ent- 
sprechen den gesetzlichen Vorschriften. Die aus den weiteren geprüften Unterlagen zu entnehmen- 
den Informationen führen zu einer ordnungsgemäßen A bbildung in Buchführung und Jahresab- 
schluss. 
27.  Bei unserer Prüfung haben wir keine Sachverhalte fe stgestellt, die dagegen sprechen, dass die von 
dem Eigenbetrieb und der Count + Care GmbH getroffe nen organisatorischen und technischen 
Maßnahmen geeignet sind, die Sicherheit der rechnungslegungsrelevanten Daten und IT-Systeme 
zu gewährleisten. 
28.  Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem ist nach unseren Feststellungen grundsätz- 
lich dazu geeignet, die vollständige und richtige E rfassung, Verarbeitung, Dokumentation und Si- 
cherung des Buchungsstoffs zu gewährleisten. Fehler im Rechnungswesen haben wir im Zusammen- 
hang mit unseren obengenannten Empfehlungen nicht festgestellt. 
2. Jahresabschluss 
29.  Im Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 des Eigenbetriebs 
für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) w urden die gesetzlichen Vorschriften ein- 
schließlich der rechtsformspezifischen Vorschriften  für Eigenbetriebe sowie die Grundsätze ord- 
nungsmäßiger Buchführung beachtet. 
30.  Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden ordnungsgemäß aus der Buchführung und 
den weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet. Dabei  wurden die handelsrechtlichen Ansatz-, Aus- 
weis- und Bewertungsvorschriften eingehalten. 
31.  Der Anhang entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Die Angaben im Anhang sind vollständig und 
zutreffend. 
32.  Bei der Berichterstattung im Anhang wurde von der S chutzklausel des § 286 HGB Gebrauch ge- 
macht und Angaben zu den Bezügen der Betriebsleiter in unterlassen. Die Inanspruchnahme der 
Schutzklausel ist nach dem Ergebnis unserer Prüfung nicht zu beanstanden.

PwC 
18 
0.0714548.001 
  
3. Lagebericht 
33.  Der Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der 
Betriebssatzung. Er steht mit dem Jahresabschluss un d den bei unserer Prüfung gewonnenen Er- 
kenntnissen in Einklang. Der Lagebericht vermittelt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der 
Lage des Eigenbetriebs. Nach unserer Auffassung sind im Lagebericht die wesentlichen Chancen und 
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darg estellt. Die Angaben nach § 26 EigBGes und 
§ 289 Abs. 2 HGB sind vollständig und zutreffend. 
II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses 
34.  Der Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt insgesamt unter Beach- 
tung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein  den tatsächlichen Verhältnissen entspre- 
chendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebes. 
35.  Zum besseren Verständnis der Gesamtaussage des Jahresabschlusses gehen wir nachfolgend pflicht- 
gemäß auf die wesentlichen Bewertungsgrundlagen ein (§ 321 Abs. 2 Satz 4 HGB). 
Wesentliche Bewertungsgrundlagen 
36.  Die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Jahresabschluss ist mit folgenden 
Ausnahmen durch eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Bilanzierung gekennzeichnet:  
x Die Jahresergebnisse der hoheitlichen Gebührenbereiche Straßenreinigung und Abfallentsor- 
gung wurden im Berichtsjahr ergebniswirksam mit T€ 1.298 aus den handelsrechtlichen Ver- 
bindlichkeiten aus Gebührenausgleich entnommen. 
x Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Darmstadt und verbundene Un- 
ternehmen der Stadt Darmstadt betreffen Forderungen und Verbindlichkeiten an die Unter- 
nehmen, die den Konsolidierungskreis für den Gesamtabschluss der Wissenschaftsstadt Darm- 
stadt und Konzernabschluss der HEAG AG bilden. 
x Leistungsbeziehungen zwischen den einzelnen Betriebszweigen wurden sowohl in der Bilanz 
als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung als interne Leistungsverrechnung gebucht. 
Zur Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Einzelnen verweisen wir auf die 
Angaben im Anhang. Wesentliche Geschäftsvorfälle sind in Abschnitt B.II erläutert.

PwC 
19 
0.0714548.001 
  
III. Weitere Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 
Vermögens- und Kapitalstruktur 
37.  Nachfolgend haben wir zum Einblick in die Vermögens - und Kapitalstruktur die Zahlen der Bilanz 
zum 31. Dezember 2014 (siehe Anlage II) aufbereitet und dem Vorjahr gegenübergestellt. 
T€ % T€ % T€ %
Aktiva 
Langfristig gebundenes Vermögen 
Immaterielle Vermögensgegenstände 120 0,2 43 0,1 77 179,1
Sachanlagen 41.496 76,2 45.937 74,9 -4.441 -9,7 
Finanzanlagen 3.163 5,8 3.301 5,4 -138 -4,2 
44.779 82,2 49.281 80,3 -4.502 -9,1 
Kurzfristig gebundenes Vermögen 
Vorräte 685 1,3 665 1,1 20 3,0 
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.302 2,4 1 .679 2,7 -377 -22,5 
Forderungen an den Haushalt und verbundene 
Unternehmen der Stadt Darmstadt 
3.896 7,2 3.635 5,9 261 7,2 
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein 
Beteiligungsverhältnis besteht 
342 0,6 538 0,9 -196 -36,4 
Flüssige Mittel 2.493 4,6 4.635 7,6 -2.142 -46,2 
Übrige Aktiva 948 1,7 912 1,5 36 3,9 
9.666 17,8 12.064 19,7 -2.398 -19,9 
54.445 100,0 61.345 100,0 -6.900 -11,2 
Passiva 
Lang- und mittelfristig verfügbare Mittel 
Eigenkapital 14.115 25,9 17.739 28,9 -3.624 -20,4 
Rückstellungen (Pensionen, Altersteilzeit und 
Beihilfen) 
4.383 8,1 4.836 7,9 -453 -9,4 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 26.823 4 9,3 27.836 45,4 -1.013 -3,6 
Sonstige Verbindlichkeiten (Gebührenausgleich) 1.594 2,9 2.891 4,7 -1.297 -44,9 
46.915 86,2 53.302 86,9 -6.387 -12,0 
Kurzfristig verfügbare Mittel 
Rückstellungen 1.090 2,0 1.229 2,0 -139 -11,3 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.250 2, 3 1.063 1,7 187 17,6 
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.5 90 4,8 3.208 5,2 -618 -19,3 
Verbindlichkeiten gegenüber dem Haushalt und 
verbundenen Unternehmen der Stadt Darmstadt 
2.082 3,8 1.175 1,9 907 77,2 
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen 
ein Beteiligungsverhältnis besteht 
99 0,2 72 0,1 27 37,5 
Übrige kurzfristige Passiva 419 0,8 1.296 2,1 -877 -67,7 
7.530 13,8 8.043 13,1 -513 -6,4 
54.445 100,0 61.345 100,0 -6.900 -11,2 
31.12.2014 31.12.2013 Veränderung 
 
38.  Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 6.900 vermindert.  
39.  Auf der Aktivseite ist das langfristig gebundene Vermögen per Saldo durch die Korrekturen in Höhe 
von T€ 2.776 in Zusammenhang mit den Feststellungen  der steuerlichen Außenprüfung des BgA

PwC 
20 
0.0714548.001 
  
Vivarium von T€ 49.281 auf T€ 44.779 gesunken. Das kurzfristig gebundene Vermögen hat sich per 
Saldo um T€ 2.398 verringert, im Wesentlichen bedingt durch einen niedrigeren Bestand an flüssi- 
gen Mitteln. 
40.  Auf der P assivseite hat sich das Eigenkapital aufgrund des Jahresverlu stes bei gleichzeitigen Ent- 
nahmen aus der Kapitalrücklage zum Zwecke der Korrektur der Feststellungen der steuerlichen Au- 
ßenprüfung des BgA Vivarium und zum Verlustausgleic h 2013 um T€ 3.624 vermindert. Bei den 
langfristig verfügbaren Fremdmitteln ist ein Rückgang von T€ 2.763 zu verzeichnen, der im Wesent- 
lichen auf den Abbau der sonstigen Verbindlichkeiten aus den Gebührenausgleichsverpflichtungen 
und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten au fgrund von planmäßigen Tilgungszahlungen 
zurückzuführen ist. Die kurzfristig verfügbaren Mittel sind um T€ 513 rückläufig. Wesentliche Ver- 
änderungen betreffen mit T€ 877 den Rückgang der so nstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten im 
Wesentlichen bedingt durch die Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens sowie den 
Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 618. Gegenläufig haben 
sich die Verbindlichkeiten gegenüber dem Haushalt u nd verbundene Unternehmen der Stadt er- 
höht. 
41.  In der  Vermögensstruktur hat sich der Anteil des Anlagevermögens an der Bil anzsumme zum Bi- 
lanzstichtag auf 82,2 % erhöht (Vorjahr 80,3 %). 
42.  Die Kapitalstruktur zeigt, dass sich aufgrund der rückläufigen Bilanzsumme der Anteil der lang- bis 
mittelfristig verfügbaren Mittel geringfügig verringert hat und mit 86,2 % in hohem Maße zur Ge- 
samtfinanzierung beiträgt (Vorjahr 86,9 %). Die Eig enkapitalquote hat sich bei geringerer Bilanz- 
summe und unter Berücksichtigung der vorgenommenen Korrekturen von 28,9 % auf 25,9 % ver- 
mindert. 
43.  Das Anlagevermögen ist zu 32 % (Vorjahr 36 %) durch eigene Mittel finanziert. Die eigenen Mittel 
und das langfristig verfügbare Fremdkapital von zusammen T€ 46.915 (Vorjahr T€ 53.302) decken 
das Anlagevermögen vollständig.

PwC 
21 
0.0714548.001 
  
Finanzlage 
44.  Die Finanz- und Liquiditätslage lässt sich anhand der nachfolgenden Kapitalflussrechnung darstel- 
len: 
2014 2013 
T€ T€ 
Jahresverlust -1.445 -1.298 
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 3 .950 3.751 
Veränderung der Rückstellungen -592 -1.016 
Gewinn/Verlust (saldiert) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -148 -67 
Zu-/Abnahme der Vorräte und Forderungen sowie anderer Aktiva, die nicht der 
Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 256 832 
Ab-/Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer 
Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -2.394 -2.641 
Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit -373 -439 
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögensgegenständen und 
Sachanlagen 162 95 
Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen 139 40 
Einzahlungen aus Zuschüssen für das Anlagevermögen 312 151 
Auszahlungen für Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände -107 -11 
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -2.581 -2.992 
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -2.075 -2.717 
Einzahlungen aus dem Verlustausgleich Zoo Vivarium für das Vorjahr 351 350 
Einzahlungen aus dem Verlustausgleich Zoo Vivarium für das laufende Jahr 844 299 
Entnahmen aus der allgemeinen Rücklage 0 -29 
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 0 2.700 
Auszahlungen an die Stadt -63 -18 
Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten -826 -862 
Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit 306 2.440 
Veränderung des Finanzmittelfonds -2.142 -716 
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 4.635 5.351 
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2.493 4.635  
45.  Der Finanzmittelfonds verringerte sich im Berichtsjahr von T€ 4.635 auf T€ 2.493. Die Netto-Ab- 
flüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit von T€ 373 sowie die Netto-Abflüsse aus der Investiti- 
onsstätigkeit von T€ 2.075 wurden durch den Mittelz ufluss aus der Finanzierungstätigkeit von 
T€ 306 nur zum geringen Teil gedeckt.  
Der Finanzmittelfonds umfasst den Bestand an Kassen-und Bankguthaben zum Bilanzstichtag.

PwC 
22 
0.0714548.001 
  
Ertragslage 
46.  Nachfolgend haben wir zum Einblick in die Ertragsla ge die Zahlen der Gewinn- und Verlustrech- 
nung (siehe Anlage II) nach betriebswirtschaftliche n Gesichtspunkten gegliedert und den Ver- 
gleichszahlen des Vorjahres gegenübergestellt: 
T€ % T€ % T€ %
Umsatzerlöse 49.349 98,8 49.206 98,1 143 0,3 
Aktivierte Eigenleistungen 22 0,0 60 0,1 -38 -63,3 
Übrige betriebliche Erträge 580 1,2 874 1,7 -294 -33,6 
49.951 100,0 50.140 100,0 -189 -0,4 
Materialaufwand 19.557 39,2 20.893 41,7 1.336 6,4 
Personalaufwand 23.520 47,1 22.645 45,2 -875 -3,9 
Planmäßige Abschreibungen 3.950 7,9 3.751 7,5 -199 -5,3 
Übrige betriebliche Aufwendungen 3.119 6,2 3.249 6,5 130 4,0 
Betriebliche Steuern 57 0,1 60 0,1 3 5,0 
50.203 100,5 50.598 100,9 395 0,8 
Betriebsverlust/-gewinn -252 -0,5 -458 -0,9 206 -45,0 
Finanz- und Beteiligungsergebnis -1.165 -2,3 -763 -1,5 - 402 52,7 
Ergebnis vor Ertragsteuern -1.417 -2,8 -1.221 -2,4 -196 16,1 
Ertragsteuern 28 0,1 77 0,2 49 63,6 
Jahresverlust -1.445 -2,9 -1.298 -2,6 -147 11,3 
2013 Ergebnis- 
veränderung 
2014 
 
47.  Die Umsatzerlöse des Eigenbetriebs gliedern sich wie folgt auf: 
T€ % T€ % T€ %
Straßenreinigung/Winterdienst 7.409 15,0 6.994 14,2 415 5 ,9 
Kanalbetrieb 3.898 7,9 4.015 8,2 -117 -2,9 
Abfallbeseitigung (hoheitlich) 19.055 38,6 19.413 39,5 - 358 -1,8 
Kompostanlage 128 0,3 102 0,2 26 25,5 
Schulbusbetrieb 989 2,0 1.000 2,0 -11 -1,1 
Werkstatt 329 0,7 402 0,8 -73 -18,2 
BgA Abfall und Reinigung 6.446 13,1 6.576 13,4 -130 -2,0 
Straßenunterhaltung 1.760 3,6 1.809 3,7 -49 -2,7 
Zentraler Gebäudedienst 7.563 15,3 7.172 14,6 391 5,5 
BgA Krematorium 1.061 2,1 1.073 2,2 -12 -1,1 
BgA Zoo Vivarium 709 1,4 618 1,3 91 14,7 
Übrige 2 0,0 32 0,1 -30 -93,8 
49.349 100,0 49.206 100,0 143 0,3 
2014 2013 Veränderung 
 
Die Umsatzerlöse sind insgesamt um T€ 143 (0,3%) geringfügig angestiegen. 
Wesentliche Veränderungen sind in dem hoheitlichen Bereich Straßenreinigung und dem Bereich 
zentraler Gebäudedienst mit einem Anstieg um T€ 415 (5,9%) bzw. T€ 391 (5,5%) zu verzeichnen.

PwC 
23 
0.0714548.001 
  
Die gestiegenen Umsatzerlöse im Bereich Straßenrein igung sind im Wesentlichen auf höhere Ge- 
bühreneinnahmen durch Neuveranlagungen und die Über nahme zusätzlicher Reinigungsaufträge 
von anderen Ämtern zurückzuführen. Durch die Überna hme der Zusatzaufträge zur Grundreini- 
gung fünf weiterer Kindertagesstätten konnte der Be reich Zentraler Gebäudedienst seine Umsatz- 
erlöse steigern. Auf die Umsatzerlöse im Bereich Kanalbetrieb haben sich die aus dem Vorjahr nach- 
geholten Leistungen eines Subunternehmers ausgewirk t, die in 2014 durchgeführt wurden. Der 
Rückgang der Umsatzerlöse in der hoheitlichen Abfallentsorgung resultiert aus den Verschiebungen 
zu geringeren Gefäßgrößen und längeren Servicerhyth men. Durch die Gewinnung des Zusatzauf- 
trags Friedhofsabfälle sind die Umsatzerlöse der Ko mpostierungsanlage leicht angestiegen. Auf- 
grund der Anpassung der Erlöse aus den Nebenentgelten im Bereich duale Systeme sind die Umsatz- 
erlöse im BgA Abfall und Reinigung rückläufig. Der Anstieg der Umsatzerlöse im Bereich BgA Zoo 
Vivarium ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Besucherzahl zurückzuführen. 
48.  Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um T€ 294 resultiert aus geringeren Erträgen aus 
der Auflösung von Rückstellungen. 
49.  Der Materialaufwand hat sich aufgrund gefallener Kraftstoffpreise und mengenbedingt geringerer 
Müllverbrennungskosten um T€ 1.336 auf T€ 19.557 verringert. Die Einführung der Wertstofftonne 
hatte sich darüber hinaus in 2013 aufwandserhöhend ausgewirkt. 
50.  Der Anstieg des P ersonalaufwands um T€ 875 ist im Wesentlichen auf die Tariferhöhun g von 3 % 
zum 1. März 2014 zurückzuführen. 
51.  Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 130 betrifft im Wesentlichen die 
geringeren Aufwendungen aus der Anmietung von Bussen.  
52.  Das Finanz- und Beteiligungsergebnis ist um T€ 402 rückläufig, da es im Wirtschaftsjahr  keine Be- 
teiligungserträge angefallen sind.

PwC 
24 
0.0714548.001 
  
53.  Das Jahresergebnis verteilt sich auf die einzelnen Betriebszweige wie folgt: 
2014 2013 Verän- 
derung 
T€ T€ T€ 
Straßenreinigung/Winterdienst -43 -443 400 
Kanalbetrieb 67 -53 120 
Abfallbeseitigung (hoheitlich) 0 0 0
Kompostanlage 22 45 -23 
Schulbusbetrieb -212 0 -212 
Werkstatt -344 -492 148 
BgA Abfall und Reinigung 13 127 -114 
Straßenunterhaltung 14 46 -32 
Zentraler Gebäudedienst 96 97 -1 
BgA Krematorium 84 25 59 
BgA Zoo Vivarium -1.142 -650 -492 
-1.445 -1.298 -147

PwC 
25 
0.0714548.001 
  
E. Feststellungen gemäß § 53 HGrG 
54.  Bei unserer Prüfung haben wir auftragsgemäß die Vor schriften des § 53 Abs. 1 Nr. 1 und 2 HGrG 
sowie IDW PS 720 (Berichterstattung über die Erweiterung der Abschlussprüfung nach § 53 HGrG) 
beachtet. Dementsprechend haben wir auch geprüft, ob die Geschäfte ordnungsgemäß, d.h. mit der 
erforderlichen Sorgfalt und in Übereinstimmung mit den einschlägigen handelsrechtlichen Vor- 
schriften und den Satzungsbestimmungen, geführt worden sind. 
55.  Die erforderlichen Feststellungen haben wir in diesem Bericht und in Anlage III (Fragenkatalog zur 
Prüfung nach § 53 HGrG) dargestellt. Über diese Fes tstellungen hinaus hat unsere Prüfung keine 
Besonderheiten ergeben, die nach unserer Auffassung  für die Beurteilung der Ordnungsmäßigkeit 
der Betriebsleitung von Bedeutung sind.

PwC 
26 
0.0714548.001 
  
F. Feststellungen aus der Prüfung der Erfolgsübersicht 
56.  Im Rahmen unserer Prüfung haben wir gemäß § 27 Abs.  2 EigBGesHess die Erfolgsübersicht (An- 
lage V) auf ihre Ableitung aus der Gewinn- und Verl ustrechnung und die sachgerechte Zuordnung 
gemeinsamer Aufwendungen und Erträge auf die einzelnen Betriebszweige untersucht.  
57.  Die Aufwendungen und Erträge werden verursachungsge recht in der für den jeweiligen Betriebs- 
zweig getrennt geführten Buchhaltung erfasst. Soweit eine direkte Zuordnung nicht möglich ist, er- 
folgt die Zurechnung aufgrund von Verteilungsschlüsseln. Die Vorgehensweise ist auskunftsgemäß 
unverändert zum Vorjahr. Die in der Erfolgsübersich t getroffene Zurechnung der Aufwendungen 
und Erträge zu den Betriebszweigen ist nach den im Rahmen der Prüfung getroffenen Feststellun- 
gen nicht zu beanstanden.

Lagebericht 2014 
  1 
     
 
Übersicht 
 
 
1. Rahmenbedingungen 
 
2. Geschäftsverlauf mit Ertragslage  
 
3. Investitionen  
 
4. Personal und Umwelt  
 
5. Vermögens- und Kapitallage  
 
6. Finanzlage  
 
7. Nachtragsbericht 
 
8. Chancen und Risiken, Prognosebericht 
 
 
Anlage I

Lagebericht 2014 
  2 
     
 
1. Rahmenbedingungen 
 
Ausgehend von der Hessischen Gemeindeordnung und in Verbindung mit dem 
Hessischen Eigenbetriebsgesetz wird der Betrieb ohne eigene Rechtspersön- 
lichkeit als Sondervermögen der Stadt gemäß den Bestimmungen der Betriebs- 
satzung geführt. 
 
Der Zweck des Eigenbetriebes ist die Vermeidung, Verwertung und Beseitigung 
von Abfällen für die Darmstädter Bürgerschaft, die Darmstädter Betriebe / Insti- 
tutionen / Dienstleistungsbereiche, die Reinigung öffentlicher Straßen und We- 
ge und die Durchführung der Verkehrssicherungspflicht im Winter nach dem 
Hessischen Straßengesetz. Weitere Aufgaben sind der Betrieb der öffentlichen 
Kanäle mit Ausnahme des Kanalneubaus, die Straßenunterhaltung, die Gebäu- 
dereinigung und Hauswirtschaft öffentlicher Einrichtungen einschließlich der öf- 
fentlichen Toiletten, der Betrieb von Werkstätten, die Einäscherung von Ver- 
storbenen (Krematorium), der Schulbusbetrieb und der Betrieb des Zoos Vivari- 
um. Der Zoo Vivarium, das Krematorium Waldfrieden und die gewerbliche Ab- 
fallentsorgung und Reinigung werden jeweils als getrennte Betriebe gewerbli- 
cher Art geführt. 
 
Die Bereiche werden jeweils als eigene Betriebszweige abgerechnet. 
 
Der Betrieb kann sich zur Erfüllung der Aufgaben im gesetzlich zulässigen Um- 
fang der Hilfe geeigneter Dritter bedienen sowie im Rahmen der rechtlichen 
Möglichkeiten die Aufgabenerfüllung auch über das Gebiet der Stadt Darmstadt 
hinaus erweitern. 
 
Die Entwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat Einfluss auf die Kosten 
und Leistungsstruktur des Eigenbetriebes. Die strukturellen Veränderungen in 
Bevölkerung und Bebauung wirken sich in erhöhten Leistungen aus. 
 
Anlage I

Lagebericht 2014 
  3 
     
 
Gemäß den statistischen Berichten, herausgegeben vom Amt für Wirtschaft und 
Stadtentwicklung - Statistik und Stadtforschung -  hat sich die Wissenschafts- 
stadt Darmstadt wie folgt entwickelt: 
 
Anzahl 2012 2013 2014 
Bevölkerung 150.155 151.944 154.002 
Wohngebäude 22.829 22.939 22.625 
Wohnungen 79.054 79.691 78.129 
 
Aufgrund der Aufgabenstruktur ist der EAD in einem großen Maße abhängig 
von der allgemeinen Konjunkturentwicklung vor allem in Deutschland, den Ten- 
denzen am Arbeitsmarkt und der finanziellen Lage der öffentlichen Haushalte.  
 
Für den EAD wichtige von der allgemeinen Wirtschaftslage bestimmte Einfluss- 
faktoren sind die Preisentwicklungen bei Kraftstoffen und der Altpapierindex. 
 
Der durchschnittliche Preis pro Liter Dieselkraftstoff, mit dem der Fuhrpark be- 
lastet wird, betrug in 2014 1,35 €/Liter und lag unter dem Durchschnittspreis 
von 2013 (1,39 €/Liter). 
 
Die für die Stabilität des Abfallgebührenhaushalts und die Ergebnislage des Be- 
triebs gewerblicher Art „Gewerbliche Abfallentsorgung/Reinigung“ wichtige Alt- 
papierpreisentwicklung zeigt im Vergleich zu 2013 einen Rückgang der Preise. 
Nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung im Jahresvergleich: 
Jahr Jahresduchschnitt Jahresduchschnitt 
Mittelwert in €/Mg Mittelwert in €/Mg 
Gemischte Ballen Kaufhausaltpapier 
2012 43,75 56,46 
2013 28,67 45,61 
2014 28,32 41,66 
-0,35 -3,95 
-1,2% -8,7% 
 
Anlage I

Lagebericht 2014 
  4 
     
 
 2. Geschäftsverlauf mit Ertragslage 
 
in T€ Ist 2014 Ist 2013 
Abw GJ-VJ 
abs. 
x Umsatzerlöse 49.349- 49.206- 143- 
x Sonstige betriebliche Erträge 580- 874- 294  
x Aktivierte Eigenleistungen 22- 60- 38  
Umsatz + sonst betr. Erträge + akt. Ei- 
genleistungen 
 
49.951- 50.140- 
 
189  
Materialaufwand 19.557  20.893  1.336- 
Personalaufwand 23.520  22.645 875  
Abschreibungen bilanziell 3.950  3.751 199  
sonstige betriebliche Aufwendungen 3.119  3.249 130- 
Betriebsergebnis 195  398 203- 
Erträge aus Beteiligungen 0  498- 498  
Erträge aus Ausleihungen 44- 46- 2 
x Zinsertrag 101- 107- 6 
x Zinsaufwand 1.311  1.414 103- 
Zinssaldo 1.210  1.307 97- 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftst. 1.361  1.161 200 
Sonstige Steuern 57  60 3- 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 28  77 49- 
Jahresergebnis 1.445  1.298 147  
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresverlust  von T€ 1.445 (im VJ Jah- 
resverlust T€ 1.298), jeweils nach Steuern. Das um den Verlust des Vivariums 
(T€ 1.142) bereinigte Ergebnis führt zu einem Jahresverlust von T€ 303 (im VJ 
Jahresverlust von T€ 648). 
Im Wirtschaftsplan für das Jahr 2014 waren Umsatzerlöse von T€ 49.853 ge- 
plant. Die Abweichung zum Ist beträgt somit 1,01 %. Der geplante Jahresverlust 
liegt bei T€ 1.042. Größte Einzelabweichung war der nicht realisierte Beteili- 
gungsertrag in Höhe von geplanten T€ 481. 
 
Geringere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen führten zu geringeren 
sonstigen betrieblichen Erträgen gegenüber dem Vorjahr. 
 
Der Materialaufwand ist hauptsächlich durch gefallene Kraftstoffpreise und ge- 
ringere Müllverbrennungskosten aufgrund geringerer angelieferter Mengen ge- 
sunken. Außerdem wurde der Großteil der Wertstofftonnen, die aufgrund der 
Anlage I

Lagebericht 2014 
  5 
     
 
Höhe der Anschaffungskosten in den sofortigen Verbrauch gebucht wurden, be- 
reits 2013 erfasst.  
 
Übergreifend auf alle Geschäftsbereiche wirken sich die ab 01.08.2013 verein- 
barten Tariferhöhungen der Entgelte von 1,4% und die zweite Stufe der Tarifer- 
höhung ab 01.03.2014 um mindestens 3% kostenerhöhend aus. 
 
Die Personalaufwendungen, bestehend aus Entgelten und Arbeitgeberanteil zur 
Sozialversicherung, sind dadurch um rd. 875 T€ oder rd. 3,9% gestiegen. Über- 
proportional sind die Personalaufwendungen aus Altersversorgung gestiegen. 
Hier war für einen Beschäftigten im Beamtenverhältnis, der nach Beendigung 
seiner Ausbildung in den EAD wechselte, eine erstmalige Pensionsrückstellung 
einzustellen.  Diese Pensionsrückstellung wird im Jahresabschluss 2015 ge- 
mäß dem Beschluss des Magistrats zur periodischen Abgrenzung von Aufwen- 
dungen für Beamte wieder reduziert werden, da im Februar 2015 ein Wechsel 
zur Kernverwaltung der Stadt Darmstadt erfolgte. 
 
Die Abschreibungen sind aufgrund ansteigender Investitionen in den Fuhrpark 
und Müllgroßbehälter gestiegen. 
 
Die sonstigen Aufwendungen sind insbesondere durch um rd. 180 T€ gesunke- 
ne Mietaufwendungen geringer als im Vorjahr ausgefallen. Dem stehen Investi- 
tionen in gebrauchte Busse und die Übernahme von gemieteten Holdern ge- 
genüber. 
 
 
  
Anlage I

Lagebericht 2014 
  6 
     
 
Im Einzelnen stellen sich der Geschäftsverlauf und die Ertragslage wie folgt dar: 
Straßenreinigung / Winterdienst  
 
in T€ Ist 2014 Ist 2013 
Abw GJ-VJ 
abs. 
Umsatz+sonst betr. Erträge 7.450- 7.112- 338- 
Materialaufwand 367  441  74- 
Summe der ILV 763  800  37- 
Personalaufwand 4.140  4.169 29- 
Abschreibungen bilanziell 766  699 67  
sonstige betriebliche Aufwendungen 271  298 27- 
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 832  806 26  
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 344  325 19  
Summe Umlage Bereich 0 und 9 1.176  1.132 44  
Betriebsergebnis 33  427 394- 
Zinssaldo 10  16 6- 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftst. 43  443 400- 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Jahresergebnis 43 443 400- 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresverlust von T€ 43 nach Ausgleich 
des Ergebnisses der hoheitlichen Straßenreinigung ab. Im Gebührenbereich 
Straßenreinigung bestand eine Kostenunterdeckung, die durch den plangemä- 
ßen Abbau der Verbindlichkeit gegenüber den Gebührenpflichtigen um T€ 213 
geschlossen wurde.  
 
Die Steigerung der Umsatzerlöse und der sonstigen betrieblichen Erträge be- 
ruht im Wesentlichen auf höheren Gebühreneinnahmen von rd. T€ 100 auf- 
grund Neuveranlagungen und zusätzlichen Reinigungsaufträgen anderer Ämter 
von T€ 100.  
 
Die Wintermonate 2014 waren geprägt von einem milden Klima. Das Winter- 
dienstergebnis hat sich deshalb um T€ 283 verbessert und war somit ein we- 
sentlicher Faktor für die Ergebnisverbesserung. 
 
Der Gebührendeckungsgrad (Gebührenerlöse und gemeindlicher Eigenanteil im 
Verhältnis zu den Aufwendungen der hoheitlichen Straßenreinigung) im han- 
delsrechtlichen Sinn liegt bei rd. 96%. Die Gebührenlücke wird gefüllt durch Ab- 
Anlage I

Lagebericht 2014 
  7 
     
 
bau der Verbindlichkeit gegenüber den Gebührenpflichtigen. Die Anpassung 
der Straßenreinigungsgebühren wurde durch die Stadtverordnetenversamm- 
lung in 2014 verabschiedet und ist zum 1.1.2015 wirksam geworden. 
 
Einen Überblick über die erbrachte Sammelleistung des Betriebszweigs Stra- 
ßenreinigung gibt nachfolgende Tabelle: 
 
Eingesammelte Mengen  Ist  
2014 
Ist  
2013 
Abweichung abs. 
zu Ist 2013 
Straßenkehricht zur Beseitigung Mg 744 675  + 69 
Straßenkehricht zur Verwertung Mg 2.457 2.392 + 65 
Summe Mg 3.201 3.067 + 134 
Anlage I

Lagebericht 2014 
  8 
     
 
Kanalbetrieb 
 
in T€ Ist 2014 Ist 2013 
Abw GJ-VJ 
abs. 
Umsatz+sonst betr. Erträge+akt. Ei- 
genleistungen 
3.906- 4.041- 135 
Materialaufwand 1.751  2.091 340- 
Summe der ILV 195  170 25  
Personalaufwand 1.300  1.238 62  
Abschreibungen bilanziell 115  136 21- 
sonstige betrieblichen Aufwendungen 58  58 0  
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 278 265 13 
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 142  134 8  
Summe Umlage Bereich 0 und 9 420  399 21  
Betriebsergebnis 67- 51 118- 
Zinssaldo 0  2 2- 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstät. 67- 53 120- 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Jahresergebnis 67- 53 120- 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresgewinn von T€ 67 (im VJ Jahres- 
verlust T€ 53). 
Der Grund für die Ergebnisverbesserung liegt insbesondere in einem deutlich 
gesunkenen Materialverbrauch. 
 
Die Verzerrungen durch die zu geringe Leistung eines Subunternehmers in 
2013 konnten im Jahr 2014 beseitigt werden. In Abstimmung mit der Finanz- 
verwaltung sind die laufenden Zahlungen in 2014 wieder aufgenommen wor- 
den. Der Vorjahresverlust von 53 T€ konnte durch das Jahresergebnis 2014 
ausgeglichen werden. 
 
Eingesammelte Mengen  Ist  
2014 
Ist  
2013 
Abweichung abs. 
zu Ist 2013 
Abfall zur Verwertung aus Sinkkästen Mg 239 233  + 6 
Anlage I

Lagebericht 2014 
  9 
     
 
Hoheitliche Abfallentsorgung 
 
in T€ Ist 2014 Ist 2013 
Abw GJ-VJ 
abs. 
Umsatz+sonst betr. Erträge 19.202- 19.541- 339  
Materialaufwand 8.047  8.677 630- 
Summe der ILV 2.303  2.597 294- 
Personalaufwand 5.689  5.381 308  
Abschreibungen bilanziell 1.049  848 201  
sonstige betrieblichen Aufwendungen 311  333 22- 
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 1.484  1.393 91  
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 330  313 17  
Summe Umlage Bereich 0 und 9 1.814  1.706 108  
Betriebsergebnis 11  1 10  
Erträge aus Ausleihungen 20- 22- 2 
Zinssaldo 9 20 11- 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftst. 0 0 0 
sonstige Steuern 0 0 0 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Jahresergebnis 0 0 0 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Null Ergebnis nach Ausgleich des Ergeb- 
nisses der hoheitlichen Abfallentsorgung. Im Gebührenbereich Abfallentsorgung 
bestand eine Kostenunterdeckung von T€ 1.084 (im VJ T€ 1.321), die durch ei- 
nen Abbau der Verbindlichkeit gegen die Gebührenpflichtigen geschlossen 
wurde.  
 
Die veranlagten Gebührenerlöse waren mit T€ 16.912 (im VJ T€ 17.156) um T€ 
244 niedriger als in 2013. Das entspricht einem Rückgang um rd. 1,4 %. Grund 
hierfür waren Verschiebungen zu geringeren Gefäßgrößen oder längeren Ser- 
vicerhythmen.  
 
Durch Abfallsatzungsänderung wurde der Bereich Recyclingstation in den Ho- 
heitsbetrieb verlagert und trägt mit einer Kostenunterdeckung von rd. T€ 277 
zum Ergebnis bei. 
 
Wesentliche Veränderungen zum Vorjahr betreffen die Materialkosten und die 
Abschreibungen. Anfang 2014 wurden noch einige Wertstofftonnen ausgelie- 
Anlage I

Lagebericht 2014 
  10 
     
 
fert, die in den Materialkosten enthalten sind, der Großteil erfolgte jedoch 2013. 
Die Müllverbrennungskosten sind aufgrund geringerer Mengen gesunken. 
 
Die Investitionen in den Fuhrpark führten zu höheren Abschreibungen. 
 
 
Einen Überblick über die erbrachte Sammelleistung des Betriebszweigs Hoheit- 
liche Abfallentsorgung gibt nachfolgende Tabelle: 
 
Eingesammelte Mengen  Ist  
2014  
Ist  
2013 
 Abweichung abs.  
zum Ist 2013 
Abfälle zur Beseitigung (Restabfall) Mg 30.983 31.342 - 359 
Abfälle zur energetischen Verwertung 
(Sperrmüll), als Gemisch sortiert und 
stofflich verwertet 
Mg 5.028 5.208 - 180 
Sonderabfälle aus der Kleinmengen- 
sammlung 
Mg 126 101 + 25 
Altpapier (PPK) Mg 14.884 15.418 - 534 
Organische Abfälle Mg 15.242 13.836 + 1.406 
Elektronikschrott Mg 909 843 + 66 
 
 
Anlage I

Lagebericht 2014 
  11 
     
 
Kompostierungsanlage 
 
in T€ Ist 2014 Ist 2013 
Abw GJ-VJ 
abs. 
Umsatz+sonst betr. Erträge 131- 106- 25- 
Materialaufwand 311 288 23 
* ILV – Anlieferentgelte –  1.049- 1.074- 25 
* ILV – Werkstattverrechnung –  53 64 11- 
* ILV – Sonstiges –  40 35 5 
Summe der ILV 956- 975- 19 
Personalaufwand 214 202 12 
Abschreibungen bilanziell 218 223 -5 
sonstige betrieblichen Aufwendungen 82 75 7 
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 90 85 5 
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 0 0 0 
Summe Umlage Bereich 0 und 9 90 85 5 
Betriebsergebnis 172- 207- 35 
Zinssaldo 150 162 -12 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftst. 22- 45- 23 
Jahresergebnis 22- 45- 23 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresgewinn von T€ 22 (im VJ Jahres- 
gewinn von T€ 45). 
 
Die Verrechnungspreise für die Mengen aus der Bioabfallsammlung konnten 
zugunsten der Gebührenpflichtigen gesenkt werden. 
 
Die Umsatzerlöse mit Dritten (andere Ämter und Fremde) konnten um 25 T€ 
gesteigert werden. Darin enthalten ist der neue Auftrag Friedhofsabfälle.  
Kostenseitig fallen immer mehr Anlagenteile aus der Abschreibung heraus. Bis 
Mitte 2015 wird mit ersten Planungskosten für die Genehmigungsphase der 
Umbaumaßnahme an der Kompostierungsanlage zu rechnen sein. 
 
 
 
  
Anlage I

Lagebericht 2014 
  12 
     
 
 
Werkstatt mit Betriebshof (bis 2013 mit Schulbusbetrieb) 
 
in T€ Ist 2014 Ist 2013 
Abw GJ-VJ 
abs. 
Umsatz+sonst betr. Erträge 343- 1.427- 1.084  
Materialaufwand 2.525  2.692 167- 
Summe der ILV 4.804- 4.603- 202- 
Personalaufwand 1.412  1.891 479- 
Abschreibungen bilanziell 276  376 99- 
sonstige betrieblichen Aufwendung 388  558 169- 
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 654  649 5  
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 182  293 111- 
Summe Umlage Bereich 0 und 9 836  942 106- 
Betriebsergebnis 291  429 138- 
Zinssaldo 5  12 7- 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstät. 296  441 145- 
sonstige Steuern 48  52 4- 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Jahresergebnis 344 493 149-  
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresverlust von T€ 344 (im VJ Jahres- 
verlust von T€ 493). Im Vorjahr waren noch Erlöse (rd. T€ 1.000) und Aufwen- 
dungen des Schulbusbetriebes enthalten, die in 2014 einem separaten Bereich 
Schulbusbetrieb zugeordnet wurden. 
 
Mit dem Haushalt der Stadt konnten nur rd. 1.210 h verrechnet werden. Das 
sind rd. 800 h weniger als im Vorjahr. Das bedeutet, dass rd. 55 T€ Umsatz 
nicht erlöst werden konnten. Der EAD wirkt derzeit federführend in einer städti- 
schen Arbeitsgemeinschaft mit an einer Überarbeitung der KfzO (Kraftfahrzeug-
Ordnung der Wissenschaft Darmstadt). 
Das Ergebnis wird derzeit auch noch belastet durch die Waschanlage. Hier 
zeichnen sich nach Abstellung komplexer technischer Mängel für 2015 aber 
Verbesserungen ab. 
  
Anlage I

Lagebericht 2014 
  13 
     
 
 
Schulbusbetrieb  
 
in T€ Ist 2014 
Umsatz+sonst betr. Erträge 995- 
Materialaufwand 10  
Summe der ILV 339  
Personalaufwand 537  
Abschreibungen bilanziell 198  
sonstige betrieblichen Aufwendungen 4  
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 28  
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 91  
Summe Umlage Bereich 0 und 9 119  
Betriebsergebnis 212  
Zinssaldo 0  
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstät. 212  
Außerordentliches Ergebnis 0 
Jahresergebnis 212  
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresverlust von T€ 212. 
 
Der Investitionsstau konnte 2014 etwas gelöst werden. Aus internen kosten- 
rechnerischen Berechnungen ist eine Verbesserung des Ergebnisses erkenn- 
bar. Insbesondere der Wegfall der Leihbusse hat erheblich zur Ergebnisverbes- 
serung beigetragen. 
 
 
  
Anlage I

Lagebericht 2014 
  14 
     
 
Betrieb gewerblicher Art Gewerbliche Abfallentsorgung / Reinigung 
 
in T€ Ist 2014 Ist 2013 
Abw GJ-VJ 
abs. 
Umsatz+sonst betr. Erträge 6.556- 6.632- 76  
Materialaufwand 1.656  1.635 21  
Summe der ILV 1.775  1.686 89  
Personalaufwand 1.644  1.687 43- 
Abschreibungen bilanziell 400  531 131- 
sonstige betrieblichen Aufwendungen 421  290 131  
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 471  465 6  
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 200  182 18  
Summe Umlage Bereich 0 und 9 671  647 24  
Betriebsergebnis 11  155- 166  
Erträge aus Ausleihungen 24- 19- 5- 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftst. 13- 174- 161  
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 47 47- 
Jahresergebnis 13- 127- 114  
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresgewinn von T€ 13 (im Vorjahr Jah- 
resgewinn von T€ 127), jeweils nach Steuern. 
 
Das Ergebnis des Containerdienstes erbringt einen positiven Deckungsbeitrag. 
 
Im Bereich duale Systeme mussten die Erlöse aus den sog. Nebenentgelten 
ganzjährig nach unten angepasst werden. 
 
Erfreulich hat sich das Alttextilgeschäft entwickelt. Durch einen höheren Preis 
und eine um rd. 5% gesteigerte Einsammelmenge trägt das Geschäftsfeld mit 
111 T€ zum Ergebnis bei. 
 
Aufgrund des milden Winters schloss der gewerbliche Winterdienst mit einem 
Gewinn ab. 
  
Anlage I

Lagebericht 2014 
  15 
     
 
 
Die Geschäftsfelder tragen im Einzelnen zum Ergebnis wie folgt bei: 
 
Geschäftsfeld Ergebnis 2014 
in T€ 
Ergebnis 2013 in 
T€ 
Duale Systeme 52 13 
Containerdienst 227 117 
Winterdienst gew. - 21 50 
Straßenreinigung gew. -10 - 21 
Kanalreinigung gew. -3 - 1 
Werkstattleistungen gew. -16 - 34 
Sonstige Leistungen 
(WKD, Alttextilien, Service für Wohnungsbau- 
gesellschaften etc.) -181 - 248 
Administration (z.B. Zinsertrag aus Ausleihun- 
gen, Buchhaltung für Beteiligungsgesellschaf- 
ten) -59 - 50 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätig- 
keit -13 - 174  
 
 
Im Bereich Duale Systeme wurden neben der anteiligen PPK-Sammlung (siehe 
Seite 10) folgende Sammelleistungen erbracht 
 
Eingesammelte Mengen  Ist  
2014 
Ist  
2013 
Abweichung abs. 
Ist 2013 
Altglas Mg 3.385 3.297 + 88 
Leichtstoffe im Dualen System (LVP) Mg 3.782 3.485 + 297 
Anlage I

Lagebericht 2014 
  16 
     
 
Straßenunterhaltung 
 
in T€ Ist 2014 Ist 2013 
Abw GJ-VJ 
abs. 
Umsatz+sonst betr. Erträge+akt. Ei- 
genleistungen 
1.776- 1.831- 55  
Materialaufwand 87  187 100- 
Summe der ILV 47  38 9  
Personalaufwand 1.254  1.219 35  
Abschreibungen bilanziell 82  61 21  
sonstige betrieblichen Aufwendungen 14  15 1- 
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 164  157 7  
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 108  100 8  
Summe Umlage Bereich 0 und 9 273  257 16  
Betriebsergebnis 19- 54- 35  
Zinssaldo 5  8 3- 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstät. 14- 46- 32  
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Jahresergebnis 14- 46- 32  
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresgewinn von T€ 14 (im VJ Jahres- 
gewinn von T€ 46). 
 
Der Winterausfall hatte zur Folge, dass die Anzahl der Schlaglochreparaturen 
von 8.960 im Jahr 2013 auf 7.910 in 2014 zurückgegangen ist, was sich in ei- 
nem verminderten Materialverbrauch niederschlägt. Im Gegenzug sind die Er- 
stattungen des Winterdienstes ausgefallen. 
Anlage I

Lagebericht 2014 
  17 
     
 
Zentraler Gebäudedienst 
 
in T€ Ist 2014 Ist 2013 
Abw GJ-VJ 
abs. 
Umsatz+sonst betr. Erträge 7.607- 7.232- 375- 
Materialaufwand 3.391  3.271 120  
Summe der ILV 72- 110- 38  
Personalaufwand 3.435  3.297 138  
Abschreibungen bilanziell 28  36 8- 
sonstige betrieblichen Aufwendungen 108  58 50  
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 553  511 42  
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 61  55 6  
Summe Umlage Bereich 0 und 9 614  566 48  
Betriebsergebnis 102- 113- 11  
Zinssaldo 7  16 9- 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstät. 96- 97- 1  
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Jahresergebnis 96- 97- 1 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresgewinn von T€ 96 (im VJ Jahres- 
gewinn von T€ 97). 
 
Verhandlungen mit IDA zeigten positive Wirkung. Die Tariferhöhungen der Be- 
schäftigten konnten in den Erlösansätzen nachverhandelt werden. Im Jahr 2014 
kamen weitere fünf Kindertagesstätten in den Aufgabenbereich des EAD, was 
zu einem weiteren Umsatzplus geführt hat. Die sonstigen gestiegenen Be- 
triebskosten konnten durch die gestiegene Erlöse aufgefangen und somit das 
Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stabil gehalten werden. 
Anlage I

Lagebericht 2014 
  18 
     
 
Betrieb gewerblicher Art Krematorium Waldfrieden 
in T€ Ist 2014 Ist 2013 
Abw GJ-VJ 
abs. 
Umsatz+sonst betr. Erträge 1.065- 1.075- 10  
Materialaufwand 376  453 77- 
Summe der ILV 39  28 11  
Personalaufwand 240  240 0- 
Abschreibungen bilanziell 104  106 2- 
sonstige betrieblichen Aufwendungen 29  39 10- 
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 110  97 13  
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 5  4 1  
Summe Umlage Bereich 0 und 9 115  101 14  
Betriebsergebnis 162- 107- 55- 
Zinssaldo 50  52 2- 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftst. 112- 55- 57- 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 28  30 2- 
Jahresergebnis 84- 25- 59- 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresgewinn von T€ 84 (im VJ Jahres- 
gewinn T€ 25), jeweils nach Steuern. 
 
Die Kremierungszahlen sind leicht von 2.974 in 2013 auf 2.889 in 2014 gesun- 
ken. 
 
Großen Anteil an der Ergebnisverbesserung haben die gegenüber dem VJ ge- 
sunkenen bezogenen Leistungen, die insbesondere Instandhaltungsmaßnah- 
men beinhalten. Der erhebliche Reparaturaufwand der Ofenlinien und der Fil- 
teranlagen wurde im Frühjahr 2014 abgeschlossen. 
 
  
Anlage I

Lagebericht 2014 
  19 
     
 
Betrieb gewerblicher Art Zoo Vivarium 
in T€ Ist 2014 Ist 2013 
Abw GJ-VJ 
abs. 
* Erlöse Eintritt und Zooladen 709- 618- 91 
* sonst. Betr. Erträge (inkl. Spenden) + 
akt. Eigenleistungen 
156- 290- 134 
Umsatz+sonst betr. Erträge+akt. Ei- 
genleistungen 
865- 908- 43 
Materialaufwand 588  570 18 
Summe der ILV 122  127 - 5 
Personalaufwand 993  909 84 
Abschreibungen bilanziell 117  116 1 
sonstige betrieblichen Aufwendungen 63  145 - 82 
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 107  95 12 
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 0 0 0 
Summe Umlage Bereich 0 und 9 107 95 12 
Betriebsergebnis 1.125 1.054 71 
Erträge aus Beteiligungen 0 498- 498 
Zinssaldo 16 94 -78 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstät. 1.141 650 491 
sonstige Steuern 1 1 0 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 0 0 
Jahresergebnis 1.142 650 492 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresverlust von T€ 1.142 (im VJ Jahresver- 
lust von T€ 650). Das negative Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit von rd. T€ 
1.141 (im VJ T€ 1.148) liegt damit bereits im fünften Jahr der Betriebsführung unter 
dem maximal gedeckelten Verlust von T€ 1.150 gem. Magistratsbeschluss. Der Ver- 
lust des Jahres 2014 wird vom Haushalt der Stadt ausgeglichen. 
 
Das besucherreichste Jahr mit 187.440 Besuchern (im VJ 167.250) seit Beste- 
hen des Vivariums bescherte dem Zoo eine Umsatzsteigerung um rd. T€ 91 (rd. 
15 %). Diese Tendenz war flächendeckend in den Zoos in Deutschland zu ver- 
zeichnen. Diese Entwicklung war geprägt durch einen milden Winter und einen 
nicht zu heißen Sommer. 
 
Sicherlich ist auch die gestiegene Attraktivität des Zoos ein Grund hierfür. 2014 
konnte das Dr.-Maria-Börsig-Haus für die Totenkopf- und Zwergseidenaffen 
eingeweiht werden. 
 
Anlage I

Lagebericht 2014 
  20 
     
 
Im Vorjahr wurde die nur im Zoo gebildete ZVK Rückstellung angepasst. Der 
daraus resultierende sonstige betriebliche Ertrag ist 2014 nicht mehr angefallen. 
Er konnte durch Kosteneinsparungen kompensiert werden. 
 
Der Beteiligungsertrag beträgt im Geschäftsjahr T€ 0 (im VJ T€ 498). 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
Anlage I

Lagebericht 2014 
  21 
     
 
 
3. Investitionen 
 
 
Die Zugänge lagen um rd. T€ 1.261 unter den Abschreibungen des Geschäfts- 
jahres, bedingt durch die hohen Investitionen der Vorjahre in Gebäude. 
  
Bilanz- 
position  
Anla- 
gen-
klasse   
Zugang 2014 
in € 
Zugang 2013 
in € 
I. 1000 Immaterielle VG 0,00 480,00 
 1100 Software 107.461,13 10.778,75 
     
II. 2000 Grund und Boden 12.590,00 0,00 
 2100 Geschäfts-, Betriebsbauten 197.870,39 132.195,05 
 2300 Außenanlagen 130.490,63 28.521,28 
 3000 Betriebsanlagen 0,00 40.142,64 
 3100 Maschinen und Anlagen 0,00 0,00 
 5100 PKW/Kombi 16.591,99 31.688,01 
 5200 LKW 108.885,00 59.311,88 
 5400 Kommunal- und Spezialfzge. 1.228.064,70 1.511.580,71 
 5500 Schulbusse 115.430,00 680.085,00 
 6000 Depotcontainer 40.349,91 38.763,80 
 6100 Müllgefäße GWG 333.595,79 228.382,79 
 7200 DV-Anlagen 60.250,97 12.889,01 
 7300 Übrige B. G. A. 72.498,59 61.017,11 
 7350 GWG 24.521.84 29.156,69 
 
8100 Anlagen im Bau 
 
14.745,44 0,00 
 8190 Fahrzeug-Teillieferungen 225.484,17 138.283,95 
Summe 
II. 
  
 
2.581.369,42 2.992.017,92 
Summe 
I u. II 
    
 
2.688.830,55 3.003.276,67 
Anlage I

Lagebericht 2014 
  22 
     
 
4. Personal und Umwelt  
 
Die Entwicklung des Personals zeigt folgende Tabelle: 
Stichtag Auszubildende Beamte Beschäftigte Summe 
01 .01 .201 4 1 9 1 61 6 636 
31 .03.201 4 1 7 1 621 639 
30.06.201 4 1 7 1 623 641 
30.09.201 4 1 4 1 624 639 
31 .1 2.201 4 1 5 2 622 639 
Arithm. Mittel 1 5,75 1 ,25 622,5  639,5   
Die stichtagsbezogene Summe aller im EAD beschäftigten Personen erhöhte 
sich leicht im Jahresvergleich (+3 oder +0,47%). 
 
Die Entwicklung der Personalkosten zeigt folgende Tabelle: 
 
Personalkosten (in T€) 2014 2013 Abw. abs. Abw. rel. 
Löhne und Gehälter (Entgelte) 17.969 17.489 480 2,7% 
Sozialabgaben 3.787 3.651 136 3,7% 
Aufwand Altersvorsorge 1.669 1.427 242 17,0% 
Aufwand Unterstützung 95 78 17 21,8% 
Gesamt 23.521 22.646 874 3,9% 
 
 
Zum 01.08.2013 wurde zunächst eine Tariferhöhung von 1,4 % und zum 
01.03.2014 eine weitere von 3,0 % (mindestens jedoch 90,00 € monatlich) wirk- 
sam. Das Leistungsentgelt im Rahmen der leistungsorientierten Vergütung be- 
trägt unverändert 2,0 % des ständigen Jahresentgelts aller unter den Geltungs- 
bereich des TVöD fallenden Beschäftigten des EAD.  
 
Überproportional sind die Personalaufwendungen aus Altersversorgung gestie- 
gen. Hier war für einen Beschäftigten im Beamtenverhältnis, der nach Beendi- 
gung seiner Ausbildung in den EAD wechselte, eine erstmalige Pensionsrück- 
stellung einzustellen. Diese Pensionsrückstellung wird im Jahresabschluss 
2015 gem. dem Beschluss des Magistrats zur periodischen Abgrenzung von 
Aufwendungen der Beamten wieder reduziert werden, da im Februar 2015 ein 
Wechsel des betreffenden Mitarbeiters zur Kernverwaltung der Stadt Darmstadt 
erfolgte. 
 
Anlage I

Lagebericht 2014 
  23 
     
 
Neben den bereits etablierten und langjährig durchgeführten Gesprächen zur 
leistungsorientierten Vergütung (Halbjahres- und Schlussgespräch) wurde die 
Führung des Beschäftigten-Vorgesetzten-Gesprächs gem. der städtischen 
Dienstvereinbarung eingeführt. Die Schulung dazu erfolgte im Frühjahr 2014. 
 
Im Rahmen der IT-Ausrollung von Windows 7 und Office 2010 wurden alle Mit- 
arbeiter mit PC-Arbeitsplätzen auf die neuen Programmversionen geschult. 
 
Die Unfallstatistik (Arbeitsunfälle ab 1 Tag Arbeitsausfall) aus dem Bereich der 
Arbeitssicherheit ermittelte für den Gesamtbetrieb bezogen auf Vollzeitäquiva- 
lente VZÄ folgende Kennzahlen: 
 
2011 2012 2013 2014 
AU pro 100 VZÄ 5,7 5,9 5,4 5,2 
Ausfalltage pro 100 VZÄ 102,8 84,9 79,9 80,7 
 
Lt. Aussage der Fachkraft für Arbeitssicherheit ist in einer Detailanalyse beson- 
ders auffällig, dass in 2014 die Anzahl der Arbeitsunfälle aufgrund eines techni- 
schen Mangels mit einem Vorfall sehr niedrig war, was für die moderne Ausstat- 
tung des EAD spricht. 
  
Anlage I

Lagebericht 2014 
  24 
     
 
 
Im Bereich des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit  sind folgende – 
meist langfristige – Projekte besetzt: 
 
Das Betriebsgebäude des EAD ist ab dem 1. OG als Passivhaus ausgestaltet 
worden. Der Wasserkreislauf ist durch eine Grauwasseranlage zum Einsparen 
von Frischwasser konzipiert worden. Eine Zisterne sammelt Wasser zum Reini- 
gen von Fahrzeugen. 
 
Auf dem Betriebsgelände Sensfelderweg 33 werden Dachflächen an NaturPur 
vermietet, die darauf eine Photovoltaikanlage errichteten. Auf der Kompostan- 
lage wurden über das Bürgerbeteiligungsmodell PV-Anlagen errichtet. Im Kre- 
matorium wurde im Herbst 2013 eine PV-Anlage zum Eigenverbrauch errichtet. 
 
PKW werden grundsätzlich entsprechend dem Magistratsbeschluss 2008/0335 
vom 11.08.2008 ausgewählt (CO2-Ausstoß max. 120 g/km), sofern nicht wichti- 
ge Gründe dagegen sprechen. Für andere Fahrzeuge, die in freihändiger 
Vergabe beschafft werden, wird im Vorfeld die Fabrikatsauswahl in Anlehnung 
an den Magistratsbeschluss 2008/0335 in Bezug auf den Schadstoffausstoß 
besonders berücksichtigt. Maßgabe bei der Ermittlung der Emissionen sind die 
Angaben im "DAT-Leitfaden für Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen und 
Stromverbrauch", der von der Dt. Automobil Treuhand GmbH herausgegeben 
und vierteljährlich aktualisiert wird. 
 
Bei Ausschreibungen für sonstige Neufahrzeuge (außer PKW) wird im Leis- 
tungsverzeichnis die jeweils aktuelle Abgasnorm mit den geringsten Schad- 
stoffwerten gefordert (derzeit Euro 6). 
 
Weitere Anforderungen an Emissionen und Umweltschutz bilden Anforderun- 
gen in den Leistungsverzeichnissen bezüglich 
- Geräuschemissionen für Fahrgestelle 
- Geräuschemissionen ggf. für Aufbauten 
- Vorgaben für biologisch abbaubare Schmierstoffe und Hydrauliköle. 
Anlage I

Lagebericht 2014 
  25 
     
 
 
Darüber hinaus steht der EAD bekanntlich hinsichtlich Feldversuchen und Test- 
läufen für neue Antriebskonzepte/Umweltschutztechnologien offen gegenüber 
(z.B. Hybridmüllwagen 2011, Elektrofahrzeugeinsatz seit 1999/2000, Umbau für 
Flüssigkeits-Sammlung im Biomüllwagen 2013). 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt bietet ihrem Personal seit 2013 die Möglich- 
keit eines Job Tickets zur Stärkung des ÖPNV an. 
 
Laubblasgeräte werden nach neuesten Emissionswerten beschafft, bzw. auf 
Elektroantrieb umgestellt. 
  
Anlage I

Lagebericht 2014 
  26 
     
 
5. Vermögens- und Kapitallage 
 
Über die Vermögenslage wird anhand ausgewählter Kennzahlen zum Ende des 
jeweiligen Wirtschaftsjahres berichtet. 
 
a) Anlagevermögen 
2014 2013 2012 2011 
Summe des Anlagevermögens in T€ 44.779 49.281 50.249 50.9 97 
Veränderung in T€ -4.502 -968 -748 2.485 
Veränderung in % -9,1 -1,9 -1,5 5,1 
Anlagenquote in % 82,2 80,3 78,7 76,4 
Anlagendeckung durch Eigenkapital in % 31,5 36,0 36,0 46,5
 
Das Anlagevermögen verminderte sich um T€ 4.502. Die Anlagenquote (Anla- 
gevermögen * 100 / Gesamtvermögen) erhöhte sich auf 82,2% (VJ 80,3%). Das 
Anlagevermögen ist zu 31,5% (VJ 36,0%) durch Eigenkapital gedeckt. Wesent- 
licher Einflussfaktor waren die Prüfungsfeststellungen der Außenprüfung (s. 
Pkt. 7). 
 
 
b) Eigenkapital 
2014 2013 2012 2011 
Summe des Eigenkapitals in T€ 14.115 17.739 18.067 23.722 
Veränderung in T€ -3.624 -328 -5.655 604 
Veränderung in % -20,4 -1,8 -23,8 2,6 
Eigenkapitalquote in % 25,9 28,9 28,3 35,5 
Eigenkapitalrentabilität in % -10,2 -7,3 -13,3 -0,6 
 
Aufgrund des Jahresverlustes und des Rückgangs der Kapitalrücklage ist die 
Eigenkapitalrentabilität (Gewinn * 100 / Eigenkapital) von -7,3% im Vorjahr auf  
-10,2% zurückgegangen. Ein um den Verlustausgleich Vivarium bereinigtes Er- 
gebnis führt zu einer Eigenkapitalrentabilität von rd. -2% (im VJ -4%). Die Ei- 
genkapitalquote (EK * 100 / Gesamtkapital) ging auf 25,9% zurück (VJ 28,9%). 
Wesentlicher Einflussfaktor waren die Prüfungsfeststellungen der Außenprü- 
fung (s. Pkt. 7).  
Anlage I

Lagebericht 2014 
  27 
     
 
 
Das Eigenkapital entwickelte sich im Berichtsjahr wie folgt: 
 
   Stand 
01.01.2014 
Entnahme/ 
Verbrauch 
Zuführung Stand 
31.12.2014 
   T€ T€ T€ T€ 
I.  Stammkapital 6.200,0 0,0 0,0 6.200,0 
II.  Rücklagen     
 1. Kapital-Rücklage 2.829,0 -2.776,0 0,0 53,0 
 2. Allgemeine Rück- 
lage 
286,8 0,0 0,0 286,8 
 3. Zweckgebundene 
Rücklagen 
350,4 0,0 45,5 395,9 
III.  Gewinnvortrag 9.371,5 -988,3 241,4 8.624,6 
IV.  Jahresfehlbetrag -1.298,4 1.298,4 -1.445,1 -1.445,1 
   17.739,3 -2.465,9 -1.158,2 14.115,2 
 
Die Entnahmen aus dem Gewinnvortrag dienten ausschließlich der Verlustde- 
ckung des Vorjahres. Sie setzen sich zusammen aus den Verlusten 2013 des 
Betriebszweigs Straßenreinigung/Winterdienst (sonstiger Bereich) in Höhe von 
T€ 442,9, des Hilfsbetriebs Werkstatt mit Schulbussen in Höhe von T€ 492,6 
und des Betriebszweigs Kanalbetrieb in Höhe von T€ 52,8.  
 
Die Zuführung zum Gewinnvortrag setzt sich zusammen aus dem Jahresge- 
winn 2013 der Straßenunterhaltung in Höhe von T€ 46, des BgA Gewerbliche 
Abfallentsorgung/Reinigung in Höhe von T€ 73,5, des Betriebszweigs Zentraler 
Gebäudedienst in Höhe von T€ 96,9 und des BgA Krematoriums in Höhe von 
T€ 25. 
 
  
Anlage I

Lagebericht 2014 
  28 
     
 
 
Die zweckgebundenen Rücklagen entwickelten sich wie folgt: 
 
In T€ Investitions- 
rücklage 
Summe 
Kompostanlage 
Stand 01.01.14 350,4 350,4 
Zuführung 2014 aus dem Ergebnis 2013 45,5 45,5 
Stand 31.12.14 395,9 395,9  
 
 
Anlage I

Lagebericht 2014 
  29 
     
 
c) Rückstellungen 
 2014 2013 2012 2011 
Summe des Rückstellungen in T€ 5.473 6.065 7.081 7.021 
Veränderung in T€ -592 -1.016 60 -1.312 
Veränderung in % -9,8 -14,3 0,9 -15,7 
 
 
Stand 
31.12.13 
in T€ 
Verbrauch 
in T€ 
Auflösung 
in T€ 
Umglie- 
derung 
 in T€ 
Auf-
/Abzinsung 
in T€ 
Zuführung 
in T€ 
Stand 
31.12.14 in 
T€ 
Rückstellung für Pen- 
sionen u. ähnl. Ver- 
pflichtungen 3.303,6 145,0 0,5 0,0 148,2 127,6 3.433,9 
Rückstellung für Ge- 
werbesteuer 8,5 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 8,5 
Rückstellung für Kör- 
perschaftsteuer 2,7 0,0 0,0 0,0 0,0 3,5 6,1 
Rückstellung für Ur- 
laubsverpflichtungen 228,0 228,0 0,0 0,0 0,0 187,0 187,0 
Rückstellung für Jah- 
resabschluss und Prü- 
fung 50,3 50,3 0,0 0,0 0,0 50,3 50,3 
RSt. für Kosten zur 
Aufbewahrung von 
Unterlagen 15,5 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 15,5 
Rückstellung für Al- 
tersteilzeit 1.277,6 541,6 123,0 0,0 48,7 32,9 694,6 
Rückstellung für Bei- 
hilfen 253,5 29,7 0,0 0,0 11,5 19,3 254,7 
Rückstellung für 
Sonstiges 127,5 104,0 0,0 0,0 0,0 13,7 37,3 
Rückstellung für Leis- 
tungsorientierte Ver- 
gütungen 385,5 385,5 0,0 0,0 0,0 403,2 403,2 
Rückstellung für 
Überstunden 
412,4 412,4 0,0 0,0 0,0 381,5 381,5 
 6.065,3 1.896,6 123,5 0,0 208,4 1.219,0 5.472,5 
 
  
Anlage I

Lagebericht 2014 
  30 
     
 
6. Finanzlage  
 
Die Liquidität des EAD war zu jedem Zeitpunkt gegeben. Den finanziellen Ver- 
pflichtungen wurde jederzeit nachgekommen. 
 
In 2014 ist die Liquidität II. Grades (Flüssige Mittel+Forderungen / kurzfristige 
Verbindlichkeiten) aufgrund der zurückgegangenen Flüssigen Mittel zurückge- 
gangen. Es bestand in 2014 eine mehr als ausreichende Liquidität II. Grades 
von rd. 117 % (VJ 133%). Sie weist damit eine absolute Überdeckung von 
T€ 1.146 (VJ T€ 2.587) aus.  
 
Die Liquidität I. Grades (Flüssige Mittel / kurzfristige Verbindlichkeit) beträgt rd. 
37%. 
 
Bei unveränderter Ertragslage muss auf der Ausgaben- und der Finanzierungs- 
seite reagiert werden, um die Liquidität weiterhin zu gewährleisten.  
 
 
  
Anlage I

Lagebericht 2014 
  31 
     
 
 
7. Nachtragsbericht 
 
Ende Februar 2015 ging dem EAD der Bericht über die Außenprüfung bei der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt - BgA Vivarium -  zu. Prüfungszeitraum waren 
die Jahre 2006 bis 2009. Die Prüfungsfeststellungen sind insoweit für die Bilanz 
des EAD maßgeblich, als sie die Übertragungsbilanz des Vivariums per 
31.12.2009 beeinflussen. Die Übertragungsbilanz wurde als Eröffnungsbilanz 
per 01.01.2010 in das Rechnungswesen EAD überführt. 
 
Die Außenprüfung kommt im Wesentlichen zu folgendem Ergebnis: 
 
Die Werte der eingelegten Grundstücke in das Betriebsvermögen des Vivari- 
ums wurden zum Teil angepasst. Darüber hinaus wurden Ansätze aufgrund 
doppelter Erfassung korrigiert. In Summe muss der Bilanzposten Grundstücke 
um  2.776.010 € vermindert werden. 
 
Die Veränderungen auf der Aktivseite werden auf der Passivseite über das Ei- 
genkapital gebucht. 
 
  
Anlage I

Lagebericht 2014 
  32 
     
 
 
8. Chancen und Risiken, Prognosebericht 
 
Die Schaffung zielorientierter Managementstrukturen wird fortgesetzt. Aus dem 
Unternehmensleitbild und bereits identifizierten Handlungsfeldern wurden kon- 
krete Ziele mit Kennzahlen gebildet. Über die Entwicklung der Kennzahlen wird 
regelmäßig intern beraten. 
 
Das SEPA (Single Euro Payments Area) Projekt endete erfolgreich am 
01.02.2014 mit der Produktivsetzung der Einstellungen in der Software und der 
Aufnahme der Zahlungsverkehrabwicklung mit den Banken über die neuen Da- 
tenformate. Der Gebühreneinzug zum ersten Quartal 2014 per 15.02.2014 er- 
folgte fristgerecht und ordnungsgemäß über die neuen Mandate. Im Zuge der 
SEPA Umstellung war es notwendig gewesen, zum Jahresanfang neue Gebüh- 
renbescheide zu erlassen. 
 
Der EAD nutzt ein formalisiertes Risikomanagementsystem zur systematischen 
Erfassung von Risiken mit einer Einschätzung von Eintrittswahrscheinlichkeiten 
und Schadenshöhen. Zu diesem Zweck werden regelmäßige Risikoinventuren 
durchgeführt. Die Ergebnisse werden jeweils in einem Risikobericht zusam- 
mengefasst und im Führungs-Meeting besprochen und der Betriebskommission 
als Bestandteil des Quartalsberichts vorgelegt. 
 
Hinweise auf wesentliche Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf 
den Eigenbetrieb haben könnten, sind nicht bekannt. Im Berichtsjahr 2014 
konnten Risiken aus der Risikoklasse „zu berichtende Risiken“ in die niedrigere 
Klasse „zu überwachende Risiken" überführt werden. 
 
Der Entsorgungsmarkt unterliegt einer Vielzahl von rechtlichen Regelungen. 
Der Betrieb ist damit grundsätzlich stets Risiken aus der Veränderung dieser 
Rahmenbedingungen ausgesetzt. Durch langfristige Verträge ist die Entsorgung 
wesentlicher Abfallarten gesichert. Als Mitglied des Verbandes kommunaler Un- 
Anlage I

Lagebericht 2014 
  33 
     
 
ternehmen (VKU) ist der EAD über Entwicklungen gut informiert, so dass eine 
rechtzeitige Reaktion erfolgen kann. 
 
Der EAD setzt im Rahmen der Finanzierung seiner Geschäftstätigkeit keinerlei 
Finanzinstrumente, z.B. zur Absicherung gegen Zinssatz- und andere Markt- 
schwankungen, ein. Er unterliegt daher nur den üblichen Finanzierungsrisiken 
bei Zahlungsausfällen, kurzfristigen Liquiditätsengpässen und möglichen Ban- 
kinsolvenzen. Ein funktionierendes Forderungsmanagement und eine regelmä- 
ßige Überprüfung des Liquiditätsplans begrenzen eine mögliche Schadenshöhe 
auf ein erträgliches Niveau. 
 
Die Geschäftsprozesse des Eigenbetriebs werden mit Hilfe einer umfassenden 
SAP-Software abgewickelt. Durch entsprechende Verträge mit dem beauftrag- 
ten Rechenzentrum können Ausfälle und fehlerhafte Informationssysteme na- 
hezu ausgeschlossen werden. Analog zu den Entwicklungen in der Wissen- 
schaftsstadt Darmstadt wird das Risiko „Ausfall von IT-Systemen“ als Teilbe- 
reich eines umfassenderen Informationssicherheitsthemas gesehen. Systeme, 
Anwendungen und Verfahren, die sich außerhalb des SAP – Systems abspie- 
len, wurden im Jahr 2014 sukzessive auf virtualisierte Server umgezogen und 
einer einheitlichen Back-Up Strategie unterworfen. Diese Maßnahmen führten 
zu einer Abwertung des Risikos „Informationssicherheit“. 
 
Zum Risikomanagement bezüglich der Beteiligungsgesellschaften gehören re- 
gelmäßig abgehaltene Sitzungen mit den Geschäftsführern. Es existieren Kon- 
trollmechanismen dahingehend, dass Protokolle und „to do - Listen“ erstellt so- 
wie regelmäßige Ergebniskontrollen (Bilanz, G&V, Profit Center Berichte) 
durchgeführt werden. In den Gesellschafterversammlungen wird regelmäßig 
über die Lage der Gesellschaften berichtet und beraten. 
 
Im Zoo Vivarium wird die bisherige Strategie der punktuellen, stetigen Verbes- 
serungen zur Erhöhung der Attraktivität des Zoos fortgesetzt. Das Projekt „Affen 
auf den Berg“ wurde mit der Eröffnung des Affenhauses und der Außenanlagen 
in 2014 beendet.  
Anlage I

Lagebericht 2014 
  34 
     
 
Neue Projekte beschäftigen sich mit der räumlichen Situation der Zoo-
Gastronomie und einer Erweiterung des Außengeheges der Schopfmakaken. 
 
Das marode Wohnhaus am Eingangsbereich wurde im Februar 2015 abgeris- 
sen. Damit wurden Flächen freigesetzt, die für diese Überlegungen zur Verfü- 
gung stehen. 
 
Der Betrieb eines Zoos ist für die Wissenschaftsstadt Darmstadt keine reine 
freiwillige Leistung. Die Kommunen sind über diverse Umweltprotokolle für die 
Biodiversität verantwortlich. Aus den dafür vorgesehenen Mitteln hat der Zoo in 
Absprache mit dem Umweltamt Mittel im Wirtschaftsplan 2015 verankert. 
 
Derzeit versuchen sich mind. 13 anerkannte Systembetreiber den Markt der 
dualen Systeme aufzuteilen. Der Verwaltungsaufwand zur Steuerung der Men- 
genströme steht in keinem Verhältnis zu den erzielbaren Erlösen für Einsam- 
melleistungen. Nach Meinung der Systembetreiber soll 2015 in geordneteren 
Bahnen verlaufen als 2014. Die 7. Novelle der Verpackungsverordnung habe 
die Schlupflöcher wie Branchenlösungen und Eigenrücknahme verringert. Un- 
abhängige Wirtschaftsprüfer sollen die Mengenmeldungen prüfen und Transpa- 
renz herstellen. 
 
Die Zukunft der Dualen Systeme ist für den EAD weiterhin fraglich. Der EAD 
schließt sich der Meinung des Verbandes der kommunalen Unternehmen (VKU) 
an, wonach das System zu teuer, ineffizient und intransparent ist und daher ab- 
geschafft werden sollte. Wie oben ersichtlich, werden neue Kosten zur Wieder- 
belebung produziert. 
 
Mit der Einführung der Wertstofftonne ist es gelungen, für die weiteren Entwick- 
lungen der Abfallwirtschaft gewappnet zu sein. Die Sortieranalysen der ersten 
Abfuhren in 2014 bestätigen die Richtigkeit der Entscheidung des Parlaments. 
Nach anfänglichen Behälterabmeldungen aufgrund räumlicher Enge wurden im 
Frühjahr 2014 verstärkt Behälter von der Bevölkerung geordert, als die gelben 
Anlage I

Lagebericht 2014 
  35 
     
 
Säcke ausgingen und die Information bewusst wurde, dass der Abfuhrrhythmus 
auf vier Wochen seitens des Ausschreibungsführers Zentek verlängert wurde. 
 
Die Straßenreinigungsgebührenanpassung durchlief 2014 alle Gremien und 
wurde planmäßig zum 01.01.2015 umgesetzt. Widersprüche ergingen verein- 
zelt aufgrund des verarbeiteten Datenmaterials. Die Satzung an sich wurde in 
einem Fall aufgrund der Widmung der Straßen kritisiert. In der Folge entzünde- 
te sich kurzfristig in der Presse das Für und Wider einer flächendeckenden öf- 
fentlichen Straßenreinigung in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
Der Bereich Straßenreinigung wird in 2015 gemeinsam mit den städtischen Kol- 
legen und Kolleginnen versuchen, Schnittstellen auf und an den Straßen sinn- 
voll zu definieren oder, wenn möglich, zu beseitigen. 
 
Die Vertriebsorganisation des EAD wird in 2015 auf die Herausforderungen des 
Wettbewerbs angepasst. Neue Vertriebskanäle wie z.B. der Online-Vertrieb 
über eCommerce Anwendungen werden projektiert. 
 
Die deutsche Abfallwirtschaft erwartet in 2015 eine neue Gewerbeabfallverord- 
nung. Wesentlicher Punkt ist die Stärkung der stofflichen Verwertung durch re- 
gulatorische Maßnahmen, die die thermische Verwertung erschweren sollen  
 
Die Abfallgebühr ist noch kostendeckend durch die Finanzierung aus den Ver- 
bindlichkeiten gegenüber den Gebührenpflichtigen. Die Gebührenbedarfsrech- 
nung wird regelmäßig fortgeschrieben, um rechtzeitig mit einer Anpassung zu 
reagieren. Wesentliche Kalkulationsgrundlagen außerhalb des Zuständigkeits- 
bereichs des EAD werden zur Prüfung angefordert. 
 
Anlage I

2 $QODJH,, 
%LODQ]]XP 
*HVFKlIWVMDKU 9RUMDKU 
$.7,9 $ (85 (85 
$ $QODJHYHUP|JHQ 
, ,PPDWHULHOOH9HUP|JHQVJHJHQVWlQGH 
.RQ]HVVLRQHQJHZHUEOLFKH6FKXW]UHFKWHXQGlKQOLFKH 
5HFKWHXQG:HUWHVRZLH/L]HQ]HQDQVROFKHQ5HFKWHQXQG 
:HUWHQ   
,, 6DFKDQODJHQ 
 *UXQGVWFNHJUXQGVWFNVJOHLFKH5HFKWHXQG%DXWHQ 
HLQVFKOLHVVOLFKGHU%DXWHQDXIIUHPGHQ*UXQGVWFNHQ   
 7HFKQLVFKH$QODJHQXQG0DVFKLQHQ   
 
$QGHUH$QOD JHQVRZLH%HWULHEVXQG*HVFKlIWVDXVVWDWWXQ J   
 *HOHLVWHWH$Q]DKOXQJHQXQG$QODJHQLP%DX   
  
,,, )LQDQ]DQODJHQ 
 %HWHLOLJXQJHQ   
 $XVOHLKXQJHQDQ8QWHUQHKPHQPLWGHQHQHLQ 
%HWHLOL JXQ JVYHUKlOWQLVEHVWHKW   
  
  
% 8PODXIYHUP|JHQ 
, 9RUUlWH 
5RK+LOIVXQG%HWULHEVVWRIIH   
,, )RUGHUXQJHQXQGVRQVWLJH9HUP|JHQVJHJHQVWlQGH 
 )RUGHUXQ JHQDXV/LHIHUXQ JHQXQG/HLVWXQ JHQ   
 )RUGHUXQJHQJHJHQGHQ+DXVKDOWXQGYHUEXQGHQH 
8QWHUQHKPHQGHU6WDGW'DUPVWDGW   
 )RUGHUXQJHQJHJHQ8QWHUQHKPHQPLWGHQHQHLQ 
%HWHLOL 
JXQ JVYHUKlOWQLVEHVWHKW   
 6RQVWL JH9HUP| JHQV JHJHQVWlQGH   
  
,,,   
& 5HFKQXQJVDEJUHQ]XQJVSRVWHQ   
6XPPH$NWLYD   
.DVVHQEHVWDQG%XQGHVEDQNJXWKDEHQ*XWKDEHQEHL 
.UHGLWLQVWLWXWHQXQG6FKHFNV

3 $QODJH,, 
*HVFKlIWVMDKU 9RUMDKU 
3$66,9 $ (85 (85 
$ (LJHQNDSLWDO 
, 6WDPPNDSLWDO   
,, 5FNODJHQ 
 .DSLWDOUFNODJH   
 $OOJHPHLQH5FNODJH   
 =ZHFNJHEXQGHQH5FNODJH   
  
,,, %LODQ]JHZLQQ 
 *HZLQQYRUWUDJ   
 -DKUHVYHUOXVW   
  
% 5FNVWHOOXQJHQ 
 5FNVWHOOXQJHQIU3HQVLRQHQXQGlKQOLFKH9HUSIOLFKWXQJHQ   
 6WHXHUUFNVWHOOXQ 
JHQ   
 VRQVWLJH5FNVWHOOXQJHQ   
  
& 9HUELQGOLFKNHLWHQ 
 9HUELQGOLFKNHLWHQJHJHQEHU.UHGLWLQVWLWXWHQ   
 9HUELQGOLFKNHLWHQDXV/LHIHUXQ 
JHQXQG/HLVWXQ JHQ   
 9HUELQGOLFKNHLWHQJHJHQEHUGHP+DXVKDOWXQGYHUEXQGHQHQ 
8QWHUQHKPHQGHU6WDGW'DUPVWDGW   
 9HUELQGOLFKNHLWHQJHJHQEHU8QWHUQHKPHQPLWGHQHQHLQ 
%HWHLOL JXQ JVYHUKlOWQLVEHVWHKW   
 6RQVWL JH9HUELQGOLFKNHLWHQ   
GDYRQDXV6WHXHUQ 9RU MDKU    
' 5HFKQXQJVDEJUHQ]XQJVSRVWHQ   
6XPPH3DVVLYD  

 $QODJH,, 
*HZLQQXQG9HUOXVWUHFKQXQJIUGLH=HLW 
YRP-DQXDUELV'H]HPEHU 
  
(85 (85 
 8PVDW]HUO|VH   
 DQGHUHDNWLYLHUWH(LJHQOHLVWXQJHQ   
 VRQVWLJHEHWULHEOLFKH(UWUlJH   
 0DWHULDODXIZDQG 
D   
E $XIZHQGXQJHQIUEH]RJHQH/HLVWXQJHQ  
  
 3HUVRQDODXIZDQG 
D /|KQHXQG*HKlOWHU   
E   
  
GDYRQIU$OWHUVYRUVRUJH¼ 9RUMDKU¼ 
 $EVFKUHLEXQJHQ 
  
 6RQVWLJHEHWULHEOLFKH$XIZHQGXQJHQ   
 (UWUlJHDXV%HWHLOLJXQJHQ   
 (UWUlJHDXVDQGHUHQ:HUWSDSLHUHQXQG$XVOHLKXQJHQGHV 
)LQDQ]DQOD 
JHYHUP| JHQV   
GDYRQDXVYHUEXQGHQHQ8QWHUQHKPHQ ¼ 9RUMDKU¼ 
 6RQVWLJH=LQVHQXQGlKQOLFKH(UWUlJH   
GDYRQDXVYHUEXQGHQHQ8QWHUQHKPHQ ¼ 9RUMDKU¼ 
 =LQVHQXQGlKQOLFKH$XIZHQGXQJHQ   
GDYRQDXVGHU$XI]LQVXQJ¼ 9RUMDKU¼ 
GDYRQDXVYHUEXQGHQHQ8QWHUQHKPHQ ¼ 9RUMDKU¼ 
 (UJHEQLVGHUJHZ|KQOLFKHQ*HVFKlIWVWlWLJNHLW   
 6WHXHUQYRP(LQNRPPHQXQGYRP(UWUDJ   
 6RQVWLJH6WHXHUQ   
  
 -DKUHVYHUOXVW   
$XIZHQGXQJHQIU5RK+LOIVXQG%HWULHEVVWRIIHVRZLHIUEH]RJHQH:DUHQ 
6R]LDOH$EJDEHQXQG$XIZHQGXQJHQIU$OWHUVYHUVRUJXQJXQGIU8QWHUVWW]XQJ 
DXILPPDWHULHOOH9HUP|JHQVJHJHQVWlQGHGHV$QODJHYHUP|JHQVXQG6DFKDQODJHQ

Anlage II 
7 
 
 
 
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 
 
Anhang 
 
 
 I. Allgemeine Vorschriften 
 
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 des Eigenbetriebes für kommunale Auf- 
gaben und Dienstleistungen (EAD) wurde nach den Vorschriften des §§ 20 ff. EigBGes 
Hess i.d.F. vom 9. Juni 1989, zuletzt geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 
16. Dezember 2011, i. V. m. den Bestimmungen des Dritten Buches des Handelsge- 
setzbuches für große Kapitalgesellschaften in der derzeit gültigen Fassung aufgestellt. 
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren des 
§ 275 Abs. 2 HGB zugrunde gelegt. 
 
 
 II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
 
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- 
kosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Dabei werden entgeltlich 
erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 
Jahren abgeschrieben. 
 
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt 
und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibun- 
gen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände 
linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer der Betriebsanlagen beträgt zwischen 7 und 
25 Jahren, 19 bis 33 Jahren für Betriebsgebäude und Außenanlagen, sowie 5 bis 10 
Jahren bei Fahrzeugen und Containern. Bei dauerhafter Wertminderung werden außer- 
planmäßige Abschreibungen vorgenommen, um Vermögensgegenstände mit dem nied- 
rigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Im Jahr 2014 
war dies nicht notwendig. Seit dem Geschäftsjahr 2010 werden geringwertige Wirt- 
schaftsgüter bis € 410,00 im Jahr der Anschaffung komplett abgeschrieben. 
 
Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bilanziert. Abschreibungen 
auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden bei einer voraussichtlich dauerhaften 
Wertminderung vorgenommen.

Anlage II 
8 
 
 
Die Vorratsbestände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet bzw. 
mit dem Wert, der den Vorräten am Bilanzstichtag beizulegen war. 
 
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter 
Abzug von Wertberichtigungen angesetzt. Das hier angewandte Verfahren ist zweige- 
teilt: Einmal handelt es sich hier um Einzelwertberichtigungen, bei denen die Debitoren 
in voller Höhe bereinigt werden. Danach werden die restlichen Kunden je nach Mahn- 
stufe mit einem pauschalierten Wert berichtigt. 
 
Forderungen gegen verbundene Unternehmen der Stadt Darmstadt betreffen Forderun- 
gen an die Unternehmen, die den Konsolidierungskreis für den Gesamtabschluss der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt und Konzernabschluss der HEAG bilden. 
 
Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zu Nennwerten. 
 
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag 
aufgeführt, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstel- 
len. 
 
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbind- 
lichkeiten. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt.  
 
 
Die Pensions- und Beihilferückstellungen wurden im Berichtsjahr gemäß § 249 Abs. 1 
in Verbindung mit § 253 Abs 1. HGB ermittelt und gemäß § 1 RückAbzinsV mit dem von 
der deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz zum 31. Dezember 2014 in Höhe 
von 4,53 % (Vorjahr: 4,88%) abgezinst. Dies ist der durchschnittliche Marktzinssatz der 
letzten sieben Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren 
ergibt. Der Berechnung wurden die Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck 2005 G zu- 
grunde gelegt. Des Weiteren wurden unverändert zum Vorjahr folgende Parameter ver- 
wendet: 
 
Gehaltstrend: 4,0 % p.a. 
Rententrend: 2,0 % p.a. 
Fluktuationsrate: 0,0 % p.a. 
 
Pensions- und Beihilferückstellungen wurden unter Anwendung des Anwartschaftsbar- 
wertverfahrens ermittelt. Der laufende Zinsaufwand sowie der Effekt aus der Änderung 
des Zinssatzes sind im Zinsergebnis des laufenden Jahres ausgewiesen.

Anlage II 
9 
 
 
Darüber hinaus wurden für die mittelbare Verpflichtung aus der Zusage von Rentenan- 
sprüchen durch die Zusatzversorgungskasse (ZVK-Renten) für den Mitarbeiterkreis der 
aktiven Beschäftigten des Vivariums weitere Beträge in die Position Pensionsrückstel- 
lung eingestellt. Die Ermittlung dieses Teils der Pensionsrückstellung erfolgte unter Ver- 
wendung der gleichen Zinssätze wie die Pensionsrückstellungen. 
 
Für die Versorgungsverpflichtungen der übrigen Mitarbeiter aus der Zusatzversorgung 
wurde vom Passivierungswahlrecht nach Art. 28 Abs. 1 EGHGB Gebrauch gemacht 
und keine Rückstellung gebildet. Durch seine Mitgliedschaft in der Zusatzversorgungs- 
kasse erfüllt der Betrieb die tarif- und arbeitsvertragliche Verpflichtung zur zusätzlichen 
Versicherung seiner Beschäftigten. Im Wirtschaftsjahr 2014 erhob die Zusatzversor- 
gungskasse eine Umlage in Höhe von 5,7 % (Vorjahr 5,7 %) des zusatzversorgungs- 
pflichtigen Entgelts. 
 
Steuerrückstellungen enthalten Steuerverpflichtungen aus laufenden Ertragssteuern 
der Betriebe gewerblicher Artgewerbliche Abfallentsorgung und Reinigung sowie Kre- 
matorium. 
 
Die Rückstellungen für die Altersteilzeitverpflichtungen sind gemäß der Stellungnahme 
des Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer vom 19. Juni 2013 -IDW 
PS HFA 3 zur „handelsrechtlichen Bilanzierung von Verpflichtungen aus Alterszeitrege- 
lungen“ gebildet worden. Der Bewertung der Altersteilzeitverpflichtungen lag ein versi- 
cherungsmathematisches Gutachten zugrunde. Die Rückstellung für Altersteilzeitver- 
pflichtungen wird nach dem versicherungsmathematischen Berechnungsverfahren (An- 
wartschaftsbarwertverfahren) sowie unter Zugrundelegung der Richttafeln 2005 G von 
Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Dabei wurde zum 31. Dezember 2014 ein Zinssatz 
von 4,53% p.a. (Vorjahr: 4,88 % p.a.) verwendet. Die Rückstellung für Altersteilzeit be- 
trifft die zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossenen Altersteilzeitverträge. Sie enthält 
Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtun- 
gen der Gesellschaft. Eine Rückstellungsbildung für zukünftige potentielle Altersteilzeit- 
vereinbarungen erfolgte nicht mehr, da gemäß der geltenden Betriebsvereinbarung 
keine neuen Altersteilzeitverträge mehr abgeschlossen werden. 
 
Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle bekannten ungewissen Verbindlichkei- 
ten sowie sonstigen Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind 
nach dem bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag 
bemessen.

Anlage II 
10 
 
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Stadt Darmstadt betreffen 
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, die den Konsolidierungskreis für den Ge- 
samtabschluss der Wissenschaftsstadt Darmstadt und Konzernabschluss der HEAG 
bilden. 
 
Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. 
 
III. Erläuterungen zur Bilanz 
 
Die Aufgliederung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang beigefügt. 
 
Der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) hält folgende 
Beteiligungen: 
 
Name 
Darmstädter 
Recycling Zentrum 
GmbH 
Darmstädter 
Entsorgungs- und 
Dienstleistungs 
GmbH Biolog GmbH 
Sitz der Gesellschaft Darmstadt Darmstadt Büttelborn 
Höhe am Anteil des Kapitals am 
31.12.2014 
50% 100% 33,3% 
Eigenkapital 236.954,60 € 94.949,29 € -324.942,87 € 
Jahresergebnis 2014 27.324,45 € 26.209,84 € -156.942,4 6 € 
 
Die Forderungen an den Haushalt der Stadt und verbundene Unternehmen der 
Stadt Darmstadt  beinhalten mit T€ 2.117 (Vj. T€ 1.716) Lieferungen und Leistungen. 
Darüber hinaus bestehen Forderungen für Pensionen und Beihilfen für Beamte, welche 
früher bei der Stadtverwaltung beschäftigt waren und vom EAD in den Ruhestand 
wechselten oder noch wechseln werden, Forderungen aus Jahresabschlussverrech- 
nungen sowie Forderungen aus einem Verrechnungskonto des Vivariums aus der Zeit 
bis 31.12.2009 über insgesamt T€ 1.779 (Vj. T€ 1.919). 
 
Bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis  
besteht, in Höhe von T€ 342 (Vj. T€ 538) handelt es sich um Forderungen aus Liefe- 
rungen und Leistungen, die in Höhe von T€ 38 gegen die Darmstädter Recycling Zent- 
rum GmbH, in Höhe von T€ 34 gegenüber der awaTech GmbH und in Höhe von 
T€  270 gegen die Arge Meinhardt Städtereinigung GmbH& Co. KG/DED GmbH beste- 
hen. 
 
Bei den sonstigen Vermögensgegenständen  handelt es sich im Wesentlichen um 
T€ 623 Steuerforderungen für Körperschaft- und Umsatzsteuer aus den Vorjahren.

Anlage II 
11 
 
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegen- 
stände sind wie im Vorjahr vollständig innerhalb eines Jahres fällig. 
 
Latente Steuern  werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerli- 
chen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgren- 
zungsposten ermittelt. Unter Berücksichtigung eines kombinierten Ertragssteuersatzes 
von 30,0 % ergeben sich aktive latente Steuern. Gem. § 274 Abs. 1 S. 1 HGB wurde 
von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, die aktiven latenten Steuern nicht in der Bilanz 
auszuweisen. 
 
Eine Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen  wurde in der Bilanz 
in Höhe von T€ 3.434 gebildet. Diese beinhaltet einerseits die Verpflichtung gegenüber 
derzeit oder in der Vergangenheit beim EAD beschäftigten Beamten in Höhe von 
T€ 2.638 als auch eine Rückstellung für Verpflichtungen gegenüber der ZVK für den 
Bereich des Vivariums in Höhe von T€ 796. Die unmittelbaren Verpflichtungen gegen- 
über der ZVK für den gesamten EAD belaufen sich handelsbilanziell auf T€ 20.837. Da- 
neben bestehen noch Pensionsaltzusagen, für die keine Rückstellungen gebildet wur- 
den. Der versicherungsmathematische Teilwert dieser Altzusagen beträgt T€ 73.  
 
Für abzuführende Körperschaftsteuer  ist eine Rückstellung in Höhe von T€ 6 und für 
Gewerbesteuer  in Höhe von T€ 8 gebildet worden. 
 
Die sonstigen Rückstellungen  in Höhe von T€ 2.024 beinhalten Rückstellungen für 
Verpflichtungen aus Altersteilzeit von T€ 694, T€ 403 für Zahlungen aus der leistungs- 
orientierten Vergütung, T€ 382 für angefallene Überstunden, T€ 255 für Beihilfen, 
T€ 187 für Urlaubsrückstellungen und T€ 103 für Jahresabschlussprüfung, Grundbesitz- 
abgaben, Energiekosten sowie Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. 
 
Die Restlaufzeit der bilanzierten Verbindlichkeiten ist dem unten stehenden Verbindlich- 
keitsspiegel zu entnehmen.

Anlage II 
12 
 
Bezeichnung der 
Verbindlichkeits- 
positionen 
Gesamt 
davon mit einer 
Restlaufzeit bis 
zu einem Jahr 
davon mit einer 
Restlaufzeit von 
zwei bis fünf 
Jahren 
davon mit einer 
Restlaufzeit von 
mehr als fünf 
Jahren 
davon 
gesichert 
durch 
Pfandrechte 
o.ä. Rechte 
€      € € € €
Verbindlichkeiten 
gegenüber 
Kreditinstituten 
28.073.540,81 1.250.347,03 4.341.100,49 22.482.093,29 0 ,00 
Vorjahr 28.899.030,66 1.062.809,56 4.222.985,99 23.613. 235,11 0,00 
Verbindlichkeiten 
aus Lieferungen 
und Leistungen 
2.589.589,87 2.589.589,87 0,00 0,00 0,00 
Vorjahr 3.208.227,97 3.208.227,97 
Verbindlichkeiten 
gegenüber dem 
Haushalt der Stadt 
Darmstadt und 
verbundenen 
Unternehemn der 
Stadt 
2.082.692,37 2.082.692,37 € 0,00 0,00 0,00 
Vorjahr 1.175.222,28 1.175.222,28 
Verbindlichkeiten 
gegenüber 
Unternehmen, mit 
denen ein 
Beteiligungs- 
verhältnis besteht 
99.404,51 99.404,51 0,00 0,00 0,00 
Vorjahr 71.901,85 71.901,85 
Sonstige 
Verbindlichkeiten 
2.012.105,21 418.123,18 1.593.982,03 0,00 0,00 
davon aus Steuern 146.133,68 
Vorjahr 3.445.873,60 554.385,70 2.891.487,90 0,00 0,00 
34.857.332,77 6.440.156,96 5.935.082,52 22.482.093,29 0 ,00 
 
Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Haushalt der Stadt Darmstadt und verbunde- 
nen Unternehmen der Stadt  in Höhe von T€ 2.083 resultieren in Höhe von T€ 425 aus 
Lieferungen und Leistungen, in Höhe von T€ 554 aus Verbindlichkeiten aus Rückstel- 
lungen für Pensionen und Beihilfen für Beamte, welche in der Vergangenheit beim EAD 
beschäftigt waren und zwischenzeitlich zur Stadtverwaltung gewechselt sind, in Höhe 
von T€ 260 aus den Steuern sowie der Verbindlichkeit aus Vorauszahlungen auf die 
Verlustübernahme der Stadt gegenüber dem Vivarium in Höhe von T€ 844. 
 
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs- 
verhältnis besteht , handelt es sich wie im Vorjahr vollständig um Lieferungen und 
Leistungen, die in Höhe von T€ 98 gegenüber der awatech GmbH, in Höhe von T€ 1 
gegenüber der biolog GmbH bestehen.

Anlage II 
13 
 
 
In den sonstigen Verbindlichkeiten  sind Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer in Höhe 
von T€ 146 € (Vj: T€ 135) enthalten. Außerdem werden hierunter Verbindlichkeiten aus 
den Gebührenüberschüssen in den Bereichen Abfall (T€ 1.012, Vj. T€ 2.096), Straßen- 
reinigung (T€ 130, Vj. T€ 343) sowie Kompostentgelte (T€ 453, Vj. T€ 453) ausgewie- 
sen.  
 
Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. 
 
Zum 31.12.2014 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen  für 2015 aus Bestel- 
lungen in Höhe von T€ 338, davon für zwei Fahrzeuge und Anbauteile in Höhe von T€ 
253. Darüber hinaus bestehen die Verpflichtungen aus Mietverträgen für das Jahr 2015 
in Höhe von T€ 116 sowie für die Jahre 2016 bis 2017 zu jeweils T€ 18 und einem War- 
tungsvertrag für die Jahre 2015 und 2016 mit jeweils T€ 20.

Anlage II 
14 
 
 IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 
 
 
Die vollständig im Inland erzielten Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt auf die Betriebs- 
zweige: 
 
2014 Vorjahr 
Straßenreinigung/Winterdienst 7.409,1 6.994,3 
Kanalbetrieb 3.898,3 4.015,0 
Abfallentsorgung 19.055,1 19.413,6 
Kompostierungsanlage 128,2 101,7 
BgA Abfall und Reinigung 6.445,6 6.575,7 
Werkstätten mit Betriebshof 328,8 1.401,9 
Schulbusbetrieb 989,2 
Straßenunterhaltung 1.760,1 1.808,9 
Zentrale Gebäudedienste 7.563,1 7.171,9 
BgA Krematorium 1.060,9 1.072,9 
BgA Zoo Vivarium 708,9 618,1 
Verwaltung 1,3 32,0 
Summe 49.348,6 49.206,0  
 
In den sonstigen betrieblichen Erträgen  von T€ 580 sind periodenfremde Erträge aus 
der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 124, aus dem Verkauf von Anlagen 
in Höhe von T€ 150, aus den Zahlungseingängen auf bereits abgeschriebene Forde- 
rungen in Höhe von T€ 52 sowie sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 51 
enthalten. 
 
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen  sind periodenfremde Aufwendungen 
von T€ 154 enthalten. 
 
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen im vollen Umfang das Ergebnis 
der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 
 
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Kon- 
ditionen liegen nicht vor.

Anlage II 
15 
 
V. Sonstige Angaben 
 
 
Das in 2014 aufgewendete Honorar für den Abschlussprüfer im Sinne § 319 Abs. 1 S.1, 
2 HGB betrug T€ 57. Das Honorar für die steuerliche B eratung betrug im Geschäftsjahr 
2014 T€ 14, für die beratende Tätigkeit im Rahmen v on Stundenkalkulationen wurden 
T€ 10 aufgewendet. 
 
Im Geschäftsjahr 2014 waren gem. § 267 Abs. 5 HGB durchschnittlich  beim Eigenbe- 
trieb beschäftigt: 
 
 Anzahl Vorjahr 
Beamte 1 2 
Auszubildende  16 18 
Beschäftigte 623 605 
 640 625 
 
  Der Betriebsleitung gehörte in 2014 an: 
 
 Frau Sabine Kleindiek, 1. Betriebsleiterin 
 
Auf die Angabe der Bezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 
 
Der Betriebskommission gehörten in 2014 an: 
 
a) Mitglieder des Magistrats: 
  
 Herr Stadtkämmerer André Schellenberg (Vorsitzende) 
 Frau Stadträtin Sabine Seidler 
 Frau Stadträtin Iris Behr

anlage 2

6907 Zeichen

1. Betriebsleiterin des Eigenbetriebes
für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)

Vorlage für die Betriebskommission des EAD
zur Sitzung am 24. Juli 2015

Tagesordnungspunkt: 5

Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses 2014 des Eigenbetriebes für
kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD);
Verwendung des Jahresergebnisses 2014 und Entlastung der
Betriebsleitung

Vorlage vom 06. Juli 2015 zu beschließen:

Die Betriebskommission empfiehlt dem Magistrat und der
Stadtverordnetenversammlung, folgende Beschlüsse zu fassen:

1. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 des Eigenbetriebes für kommunale
Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) wird nach erfolgter Prüfung durch den
Wirtschaftsprüfer mit einem Jahresverlust in Höhe von 1.445.145,96 € (im BgA
Gewerbliche Abfallentsorgung und Reinigung, im BgA Krematorium sowie im BgA
Zoo Vivarium nach Steuern) festgestellt.

2. Das Jahresergebnis wird wie folgt verwendet:

a) 22.239,82€ Zuführung zur Investitionsrücklage
b) - 331.332,59€ Vortrag auf neue Rechnung
c) 6.354,72€  Abführung an den Haushalt der Stadt

3. Die Betriebskommission nimmt zur Kenntnis, dass gem. Magistratsbeschluss der
Verlust des BgA Zoo Vivarium i. H. von 1.142.407,91 € vom Haushalt der Stadt
ausgeglichen wird.

4. Der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31. Dezember 2014 werden
offengelegt.

5. Die Betriebsleitung wird für den Zeitraum vom 01. Januar bis zum 31. Dezember
2014 entlastet.

Beschluss der Betriebskommission des EAD vom 24. Juli 2015

Die Betriebskommission stimmt der Vorlage einstimmig zu.

Begründung zur Vorlage vom 06. Juli 2015
1) Die Betriebsergebnisse stellen sich wie folgt dar:

BZ 6750 Straßenreinigung/Winterdienst

BZ 6760 Kanalbetrieb

BZ 7200 Abfallentsorgung

BZ 7204 Kompostanlage

P 39 Schulbusbetrieb

HB 7700 Werkstatt/Betriebshof

BZ 7201 BgA Gew.Abfallentsorgung und Reinigung
BZ 6300 Straßenunterhaltung

BZ 6770 Zentraler Gebäudedienst

BZ 7502 BgA Krematorium Waldfrieden

Ergebnis 2014

-43.130,52 €
67.133,05 €
0,00€
22.239,82 €
-211.583,16 €
-343.865,47 €
12.709,44 €
14.026,93 €
95.512,23 €
84.219,63 €
-1.142.407,91 €

BZ 7603 _BgA Zoo Vivarium

Jahresvertust nach Steuern

-1.445.145,96 €

2) Das Jahresergebnis soll wie folgt verwendet werden:

a) Zuführung zur Investitionsrücklage

Jahresgewinn Kompostanlage (BZ 7204) .:.22.239,82 €,
b) Vortrag auf neue Rechnung
da) Jahresgewinn BgA Gew.Abfallentsorgung und Reinigung (BZ 7201)
Jahresgewinn vor Steuern 12.709,44 €
abzgl. Ertragsteuern
Körperschaftsteuer
Solidaritätszuschlag
Gewerbesteuer 0,00 €
Jahresgewinn nach Steuern 12.709,44 €
davon für den Haushalt der Stadt für den EAD
(Bruttobetrag) 6.354,72 € 6.354,72 €
db) Jahresverlust Werkstatt und Betriebshof (HB 7700) -343.865,47 €
dc) Jahresverlust Schulbusbetrieb -211.583,16 €
dd) Jahresgewinn Kanalbetrieb (BZ 6760) 67.133,05 €
de) Jahresgewinn Straßenunterhaltung (BZ 6300) 14.026,93 €
df) Jahresverlust Straßenreinigung u. Winterdienst - Sonstiger Bereich - (BZ 6750) -43.130,52 €
dg).Jahresgewinn Zentraler Gebäudedienst (BZ 6770) 95.512,23 €
dh) Jahresgewinn BgA Krematorium Waldfrieden (BZ 7502)
Jahresgewinn vor Steuern 112.014,57 €
abzgl. Ertragsteuern
Körperschaftsteuer -13.586,00 €
Solidaritätszuschlag
Gewerbesteuer -13,462,00 € -27.794,94 € .
Jahresgewinn nach Steuern 3E 84.219,63 €
Summe Vortrag auf neue Rechnung ____:331.332,59 €
c) Abführung an den Haushalt der Stadt (s. oben BZ 7201) 6.354,72 €

3) _Verlustausgleich durch den Haushalt der Stadt
Jahresverlust BgA Zoo Vivarium nach Steuern

Summe Ergebnisverwendung = Jahresergebnis

-1.142.407,91€
-1.445.145,96 €

BK Vorl Begründung Ergebnisverwendung 2014 xIsx

Der Jahresverlust des EAD - bereinigt um den Jahresverlust des Vivariums - beträgt 302.738,05 €. Der
Jahresverlust wird hauptsächlich auf neue Rechnung vorgetragen (s. u.). Da gemäß Eigenbetriebsgesetz
der vorweggenommene Verlustausgleichsbeschluß des Magistrats bezüglich des Vivariums nicht in den
Jahresabschluss einfließen kann, muß zunächst der Jahresverlust von 1.445.145,96 € festgestellt
werden.

Die Unterdeckung in dem Gebührenbereich des Betriebszweiges Abfallentsorgung (BZ 7200) in Höhe von
1.084.055,25 € wurde im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses durch Abbau der
Verbindlichkeiten aus Gebührenüberschuss Abfallentsorgung ausgeglichen.

Die Unterdeckung in dem Gebührenbereich des Betriebszweiges Straßenreinigung/Winterdienst (BZ
6750) in Höhe von 213.450,62 € wurde im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses durch Abbau
der Verbindlichkeiten aus Gebührenüberschuss Straßenreinigung abgebaut.

Der Verlust in den sonstigen Bereichen (hauptsächl. Winterdienst) des Betriebszweiges 6750 wird auf
neue Rechnung vorgetragen.

Der Gewinn der Kompostanlage (BZ 7204) wird der Investitionsrücklage zugeführt.

Der Verlust des Hilfsbetriebs Werkstätten und Betriebshof (HB 7700) wird auf neue Rechnung
vorgetragen.
Der Verlust des Schulbusbetriebs wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Gewinn im Bereich BZ 6760 Kanalbetrieb wird auf neue Rechnung vorgetragen und mit dem Verlust
des Vorjahres verrechnet.

Der Gewinn im Bereich BZ 6300 Straßenunterhaltung wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Der Gewinn im Bereich Zentraler Gebäudedienst (BZ 6770) wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Gewinn des BgA Krematoriums Waldfrieden (BZ 7502) wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Gewinn im BgA Gew. Abfallentsorgung und Reinigung (BZ 7201) wird zur Hälfte auf neue Rechnung
vorgetragen. Die andere Hälfte wird an den Haushalt der Stadt Darmstadt ausgeschüttet.

Der Verlust des BgA Zoo Vivariums wird gem. Magistratsbeschluss bis zu einem Maximalbetrag von 1,2
Mio € abzgl. einem Beteilungsertrages ausgeglichen, Der Verlust 2014 von 1.142.407,91 € wird deshalb
vom Haushalt vollständig ausgeglichen. Während des Jahres 2014 sind hierauf schon Vorauszahlungen
geleistet worden.

Der Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses ergibt sich für die Betriebskommission aus 8 7
Abs. 2 Ziffer 5 der Betriebssatzung des EAD, die Beschlussfassung für die Stadtverordnetenversammlung
nach $ 9 der Betriebssatzung des EAD.

m Übrigen wird auf den geprüften und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen
Jahresabschluss zum 31.12.2014, den Lagebericht 2014 sowie auf den beigefügten Prüfbericht der
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AG verwiesen.

Gemäß dem Prüfungsstandard 720 des IDW (Institut der Wirtschaftsprüfer) zu 8 53 HGrG
(Haushaltsgrundsätzegesetz) in analoger Anwendung des $ 171 Abs. 1 AktG (Aktiengesetz, hier:
Teilnahme des Wirtschaftsprüfers an der Sitzung des Aufsichtsorgans über die Verhandlung des
Jahresabschiusses) wird zu diesem Punkt mind. ein Vertreter oder Vertreterin der
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AG zur Betriebskommissionssitzung
eingeladen.

Anlage: Prüfungsbericht 2014 und Entwicklung Eigenkapital EAD

BK Vorl Begründung Ergebnisverwendung 2014 xlsx

Beratungsverlauf (4)

TOP 74
TOP 15
TOP 54
TOP 542

Orte (1)

  • Sensfelderweg 33

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2015/0448
Typ
Magistratsvorlage
Datum
13.10.2015
Erstellt
29.09.2026 00:00