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A-R/0031/2015

Speicher für den Sonnenstrom

Antrag an den Rat 28.04.2015

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a-r-0031-2015- SPEICHER FÜR DEN SONNENSTROM

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a-r-0031-2015- SPEICHER FÜR DEN SONNENSTROM

2717 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/0031/2015 
 
 
 
           28.04.2015 
Antrag  
 
SPEICHER FÜR DEN SONNENSTROM 
 
Der Rat möge beschließen: 
1.  Die Verwaltung prüft in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken ein Konzept für einen 
Energiespeicher für Sonnenstrom für Münster. 
2.  Eine Kooperation mit der Handwerkskammer wird geprüft. 
3.  In dem Konzept werden der Aufwand und Potentiale dargestellt, die mit der 
Einrichtung des Speichers entstehen werden. 
4.  Die Verwaltung prüft, inwieweit eine Finanzierung aus KfW-Mitteln möglich ist. 
 
 
Begründung: 
Münster ist jetzt schon Vorreiter beim Umwelt- und Klimaschutz. Eine Unterstützung 
erneuerbarer Energien und Ressourceneffizienz in Anlehnung an moderne Technologien ist 
eine natürliche Folge des umweltbewussten Umgangs mit Energie. Mit dem Antrag möchte 
die CDU den Focus auf eine optimale und umweltfreundliche Nutzung der Sonnenenergie 
richten. Strom gerade dann zu nutzen, wenn die Sonne bereits untergegangen ist, ist 
eigentlich eine logische Weiterentwicklung in dem Sektor erneuerbarer Energien. Die 
Betreiber von Photovoltaikanlagen können bisher - bei optimaler Planung - lediglich etwa 
30 Prozent des erzeugten Stroms nutzen. Mittlerweile sind jedoch Energiespeichersysteme 
entwickelt worden, die den Strom im Verbund zwischenlagern und wieder abgeben, wenn 
das allgemeine Netz dies benötigt. Mit einem Stromspeicher ist es möglich, 60 bis 80 
Prozent des individuellen Strombedarfs aus Eigenerzeugung zu decken. Als Stromspeicher 
springt ein Energiespeichersystem außerdem bei einem Netzausfall ein. Die Umschaltung in 
den Notstrombetrieb geschieht sekundenschnell. Städte wie Nürnberg oder Erlangen setzen 
inzwischen auf Stromspeicher des Caterva-Stromsystems.  
 
Die Stadtwerke Münster betreiben vielfach eine ökologische Stromerzeugung, u.a. auch aus 
Sonnenenergie. Daher erscheint es sehr sinnvoll, auch für Münster zu prüfen, wie diese 
effiziente Strategie der Stromnutzung umzusetzen ist. 
 
Für kombinierte Anlagen aus Photovoltaik und Batteriespeicher vergibt die KfW-Bank 
zinsgünstige Kredite mit bis zu 30% Tilgungszuschuss für das Speichersystem. Daher ist 
ebenfalls zu prüfen, in wie weit eine Finanzierung der Energiespeichersysteme in Münster 
aus diesen Mitteln möglich ist.

gez. 
Stefan Weber 
Frank Baumann 
Horst Beitelhoff 
Georg Berding 
Dieter von den Berg 
Olaf Bloch 
Peter Börgel 
Heinz-G. Buddenbäumer 
 
 
Olaf Dreßen 
Dr. Dietmar Erber  
Sven Gotthal 
Walter von Göwels 
Richard Halberstadt 
Gilbert Hartmann 
Jens Christian Heinemann 
Bruno Kleine Borgmann 
 
 
Jan Leiße 
Stefan Leschniok 
Christel Loschelder 
Hans Neumann 
Andreas Nicklas 
Karin Reismann 
Josef Schliemann 
Angela Stähler 
Manfred Wenzel

Beratungsverlauf (1)

06.05.2015 Rat
TOP 30.9 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
A-R/0031/2015
Typ
Antrag an den Rat
Datum
28.04.2015
Erstellt
06.10.2020 14:37