2025/0147
Neubau einer Mensa mit Gemeinschaftsflächen an der Georg-August-Zinn-Schule
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anlage 8
244 Zeichen
Punkt 5: Neubau einer Mensa mit Gemeinschaftsflächen an der Georg-August-Zinn-Schule (V-Nr. 2025/0147) Der Ausschuss für Bildung , Schule und Digitalisierung empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung einstimmig , der Vorlage zu zustimmen.
anlage 9
218 Zeichen
Punkt 3: Neubau einer Mensa mit Gemeinschaftsflächen an der Georg-August-Zinn-Schule (V-Nr. 2025/0147) Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung einstimmig, der Vorlage zuzustimmen.
2025/0147
12429 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
20.08.2025
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnet enversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat V
Dezernat III
Amt:
Immobilienmanagement
der Wissenschaftsstadt
Darmstadt (IDA)
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2025/0147
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: ---
Kostenstelle: 14-00079-00.04 Investitionsnummer: INV00460
Kostenträger: 201951010 Sachkonto: 951010
Betreff: Neubau einer Mensa mit Gemeinschaftsflächen an der Georg -August-Zinn-Schule
Vorlage vom: 06.06.2025
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat nimmt die von der IDA -Betriebskommission am 27.02.2025 beschlossene
Vorlage zu Kenntnis und leitet diese an die Stadtverordnetenversammlung zur
abschließenden Beschlussfassung weiter.
2. Die Stadtverordnetenversammlung stimmt dem Neubau der Me nsa mit Gemeinschafts -
flächen an der Georg -August-Zinn-Schule zu.
3. Die Stadtverordnetenversammlung beschließt die Beauftragung der LPH 4 – 9.
Die Beschlussfassung und Umsetzung soll unter dem Vorbehalt der Genehmigung des
Haushalts/Wirtschaftsplan durch die Aufsichtsbehörde erfolgen.
- 2 -
4. Um die Zielsetzung des Stavo -Beschlusses V.-Nr. SV-2019/0053 zur C O2-Reduktion
umzusetzen, erfolgt eine Teilfinanzierung aus den Mitteln des Klimaschutzkonzeptes von
IDA.
Anlagen: Neubau Mensa GAZ, datenschu. Anlage
Folgekosten GAZ
GAZ_Berücks.Klimavorbehalt
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 06.06.2025
Dienstliche Veranlassung und Baubedürfnis:
Die Georg -August-Zinn-Schule, einzige Grundschule im Stadtteil Wixhausen, Altbau aus dem
Baujahr 1969 ist bereits 2005 um einen Anbau erweitert worden.
Umsetzung des Magistratsbeschluss -Nr. 2021/0129 vom 09.06.2021 mit der gesetzlichen
Grundlage zur Schaffung von Betreuungsplätzen bis 2026ff.
Die Maßnahme ist im Förderprogramm Ganztag vom Fördergeber bestätigt. Die für die in diesem
Rahmen notwendigen genehmigten Mittel müssen vorfinanziert und bis zum Schuljahr 2026/27
verausgabt werden.
Das Raumprogramm des Schulamtes wurde als Planungsgrundlage umgesetzt.
Der Neubau wird entsprechend den aktuellen „Leitlinien für den nachhaltigen Hochbau der
Wissenschaftsstadt Darmstadt“ als energieeffizienter Holzhybridbau mit Wärmepumpen -
heizung, Gründach (extensiv) und Photovoltaikanlage sowie einer Zisterne ausgeführt.
Für den Neubau Mensa Ganztag wurden mehrere Varianten und Positionen mit Anbau an den
Bestand bzw. als freistehender Solitär untersucht. Gemeinsam entschieden wurde die
Ausführung als Soli tär mit Abstand zum Bestand, um einen aufwendigen Anschluss (u. a.
mögliche Komplikationen beim Umbau und Gefahr des Grundbruches) zu vermeiden. Die
gewählte Lage und Form des Baukörpers ermöglicht eine größtmögliche, zusammenhängende
Pausenhoffläche, gleichzeitig kann die Küche getrennt vom Schulbetrieb direkt über die Bert -
Brecht-Straße angedient werden.
Es wurde die Abkopplung des Neubaus vom Altbau zur Fassung des Schulgeländes und zur
Vermeidung der Schnittpunkte zu Gunsten der Bauzeit in der Planungsphase festgelegt.
Aufgrund der sehr engen Terminschiene und dem relativ kleinen Bauvolumen wurde sich dafür
entschieden, Gewerke für einen optimierten Bauablauf zusammenzulegen (Bspw. Holzbau /
Fenster / Fassadenbekleidung / Gerüst). Dies ermöglicht, die Gebäudehülle schneller schließen
zu können und mit dem Innenausbau früher zu beginnen.
Rückbau und Abbruch des ehemaligen Verwaltungspavillons (z.Z. Betreuung) erfolgt
entsprechend der oben genannten Verortung des Neubaus
Lageplan:
- 4 -
Grundrisse / Schnitte:
Beschlüsse:
• Magistratsbeschluss 2021/0129
Grundsatzbeschluss Schulamt vom 09.06.2021
• BK-Beschluss BK-IDA-2022/0030
vom 30.09.2022
• Magistratsbeschluss 2022/0334
Planung bis LPH 3 vom 13.12.2022
• Magistratsbeschluss 2024/0047
Investitionsprogramm Ganztagsausbau über Schulamt vom 31.01.2024
Terminschiene:
VgV Architekten und Fachplaner 08/2023 – 12/2023
LPH 1-3 01/2024 – 12/2024
Abrissantrag 10/2024
Abrissgenehmigung *12/2024
Abschluss LPH 3 Inkl. Kostenberechnung 01/2025
BK-Beschluss 02/2025
LPH 4 02/2025 – 06/2025
LPH 5, 6, 7 02/2025 – 08/2026
Abriss Pavillon 04/2025
Baubeginn 08/2025
Bauzeit 12 Monate
Fertigstellung 08/2026
* Schreibfehler aus BK Vorlage (12/2025) wurde hier korrigiert.
- 5 -
Flächen:
Mensa Ganztag BGF 1.023 m²
BRI 4.718 m³
NRF 877 m²
Das Baugrundstück
Flurstück-Nr. 188/10 3.608 m² Grundschule
Flurstück-Nr. 188/6 3.633 m² Kindertagesstätte
7.241 m² Gesamtgrundstück
Projektbeschreibung:
Aufgabenstellung:
Die Georg -August-Zinn-Schule im Darmstädter Stadtteil Wixhausen soll aufgrund des
zunehmenden Bedarfs an Ganztagsbetreuung zu einer ganztagsfähigen Grundschule erweitert
werden.
Die Wissenschaftsstadt Darm stadt plant daher, auf dem Grundstück mit der Flurstück -Nr.
188/10 und Flurstück -Nr. 188/6 einen Erweiterungsbau zu errichten, der eine Mensa sowie
Räume für die Ganztagsbetreuung umfasst.
Städtebauliches Konzept:
Die Georg -August-Zinn-Schule liegt im nör dlichen Bereich von Wixhausen und ist im Osten,
Süden und Westen von Einfamilienhäusern eines allgemeinen Wohngebietes umgeben. Direkt im
Westen schließt sich der Kindergarten an die Grundschule an. Beide Grundstücke werden
flächenmäßig zusammengezählt. Im Norden grenzen das „Bürgermeister-Pohl-Haus“, der Park-
und Kerbeplatz sowie eine Spiel- und Sporthalle an das Schulgelände.
Die Haupterschließung der zweigeschossigen Schulanlage erfolgt über den Schulhof von Süden
her, von der Bert-Brecht-Straße.
Der neue zweigeschossige Erweiterungsbau besteht aus einem kompakten Baukörper, welcher
sich zwischen den Flurstücken 188/10 und 188/6 setzt, und somit als Verbindungsglied für
Schule und angrenzendem Kindergarten zu einem gemeinsamen Campus dient. Der
Haupteingang des Neubaus orientiert sich nach Norden zum Bestandsbau, während die
Anlieferung der Küche direkt an die Bert -Brecht-Straße anschließt. Die separate Erschließung
der unterschiedlichen Funktionsbereiche wird damit gewährleistet.
Der Neubau und die Bestandsbauten umschließen den Schulhof. Nach dem Abbruch des mittig
gelegenen Pavillons öffnet sich die Freifläche in Richtung Süden. Die Funktionsflächen des
Pavillons werden im Zuge der Erweiterung in Bestandsgebäude und Neubau untergebracht.
Funktionales/ organisatorisches Konzept:
Im Erdgeschoss des Neubaus befinden sich die Mensa mit direktem Bezug zum Außenraum,
eine WC-Anlage sowie separat erschlossene Räume, darunter ein angrenzender Küchenbereich,
ein Hausmeister- und ein Technikraum.
- 6 -
Im Oberg eschoss sind die neuen Ganztagsräume in einem gemeinsamen Lerncluster
untergebracht, darunter eine Bibliothek, eine Projektküche, ein Werkraum sowie zwei Büroräume
und ein weiterer Technikraum.
Die Erschließung erfolgt über ein zentrales Foyer, das mit Au fenthaltsflächen und einem
Garderobenbereich ausgestattet ist. Der zweite Fluchtweg im Obergeschoss führt über eine
außenliegende, vorgesetzte Treppe, die an das grüne Klassenzimmer angrenzt.
Mensa:
Die Mensa und das Foyer im Erdgeschoss bilden den funktionalen Mittelpunkt des Schullebens.
Ihre Anordnung im nordöstlichen Bereich des Gebäudes sorgt für eine direkte Anbindung an den
Pausenhof und bietet Blickbezüge zum angrenzenden Kindergarten.
Die geplante Küche ist für ca. 300 Schüler* -innen im Dreischic htbetrieb geplant. Ausgewiesen
ist eine Küche mit Warmanlieferung. Der Küchenbereich besteht aus einer Warenannahme, dem
Personalumkleideraum mit Personal -WC, Küche und Spülküche. Die Lagerung der Speisen
erfolgt im Trockenlager.
Außenanlagen:
Die Gestaltung umfasst die Neuplanung und Neuorganisation der Freiflächen. Um ausreichend
Pausenhoffläche zu gewährleisten, wird der bestehende Ersatzpavillon abgerissen und zur
Freifläche mit herangezogen. Die Erschließung der Schule erfolgt über die Bert -Brecht-Straße
sowie im Bestand über die Straße Im Appensee.
Durch die neue Zonierung des Außenraums entsteht mittig ein zentraler Schulhofbereich mit
einer großen Belagsfläche und einem Bereich mit Spielgeräten und Baumpflanzungen. Die
Fläche wird im Osten ergänzt mit einem Lager für Spielgeräte und weiteren Spielgeräten.
Nördlich des Gebäudes schließt an den Mensabereich im Innenraum ein Außenmensabereich
mit Bank-Tisch-Kombinationen und Baumpflanzungen an.
Südlich des Gebäudes befinden sich die Infrastruktureinri chtungen, wie Unterflurcontainer,
Anlieferungszufahrt und Zuwegungsbereiche. Die Anlieferung der Mensa erfolgt über die Bert -
Brecht-Straße.
Der Gartenbereich inkl. Fahrrad - und Rollerabstellmöglichkeiten, verbleiben und werden mit
Ausstattung ergänzt.
Nach Abstimmung mit dem Mobilitäts- und Tiefbauamt ist die Entwässerung ausschließlich für
den Neubau zu planen. Da die Pausenhoffläche durch den Neubau insgesamt verkleinert wird,
kann die Entwässerung der Freianlagen weiterhin über die vorhandenen Bodeneinläufe erfolgen.
Haustechnik:
Für die Wärmeversorgung wird eine Luft -Wasserwärmepumpenkaskade auf dem Dach
vorgesehen. Die zentrale Heizwasserspeicherung und Verteilung ist unmittelbar unter dem
Aufstellort der Wärmepumpen in der Technikzentrale OG vorgesehen.
Für die Beheizung des Gebäudes sind flächendeckende statische Flächenheizungen
(Fußbodenheizung) vorgesehen.
Die Nacherwärmung der Zuluft für die Lüftungsanlagen EG und OG erfolgt ebenfalls über die
Heizungsanlage. Entsprechend sind die Wärmepumpen und Pufferspeicher bemessen.
- 7 -
Zur Erreichung eines Niedrig -Energiestandards und Sicherstellung vernünftiger Aufenthalts -
bedingungen in der Küche, Mensa und den übrigen Aufenthaltsräumen bzw. Sanitärbereichen
sind 2 zentrale Lüftungs anlagen vorgesehen. Die Lüftungsanlage EG belüftet den Küchen - und
Mensabereich. Mit dem Bauherrn wurde explizit abgestimmt, dass keine Fettabluft nach VDI
2052 für den Küchenbereich vorzusehen ist, sondern eine „normale“ Raumbelüftung genügen
wird. Es sin d keine entsprechenden fetthaltige und energieintensive Brat - und Kochvorgänge
vorgesehen. Die Lüftungsanlage OG belüftet neben der Bibliothek, Werkraum, Lehrküche auch
die Sanitärbereiche EG. Zur Verhinderung vagabundierender Luft bei Anlagenstillstand si nd
selbsttätig schließende Motorabsperrklappen vorgesehen.
Die Trinkwasserversorgung ist über einen neuen Hauswasserversorgungsanschluss des örtlichen
Wasserversorgers vorgesehen und erfolgt über die Bert-Brecht-Straße.
Klimaschutzziele:
Auf dem Dach des neuen Gebäudes wird eine Photovoltaikanlage installiert. Die Aufstellung der
Paneele auf dem Flachdach wird mit einem Aluminium -Trägersystem in Ost -West-Richtung
erfolgen.
Nach Abstimmung mit dem Mobilitäts- und Tiefbauamt ist die Entwässerung ausschließ lich für
den Neubau zu planen. Die Entwässerung der Freianlagen bleibt unverändert, eine zusätzliche
Versickerung ist nicht erforderlich. Zudem ist eine Regenwasserzisterne, die vom Neubau
versorgt wird, zur Bewässerung der Freianlagen vorzusehen.
Das Amt für Klimaschutz ist unterstützend und beratend in den Planungsprozess eingebunden
(bspw. Abstimmungen zu Gebäudestandard und Bauteilaufbauten, Anlagentechnik, Pflanzen -
wahl und Pflasterflächen).
Darmstadt, 06.06.2025
Dezernat IV Dezernat III Dezernat V
André Schellenberg Michael Kolmer Holzer Klötzner
Stadtkämmerer Stadtrat Stadtrat
anlage 6
12550 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
20.08.2025
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnet enversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat V
Dezernat III
Amt:
Immobilienmanagem ent
der Wissenschaftsstadt
Darmstadt (IDA)
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
I BW OBW
III 69
IV 65
V 40 Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2025/0147
Magistratsbeschluss -Nr.
268
Internetfähig
Produkt-Nr.: ---
Kostenstelle: 14-00079-00.04 Investitionsnummer: INV00460
Kostenträger: 201951010 Sachkonto: 951010
Betreff: Neubau einer Mensa mit Gemeinschaftsflächen an der Georg -August-Zinn-Schule
Vorlage vom: 06.06.2025
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat nimmt die von der IDA -Betriebskommission am 27.02.2025 beschlossene
Vorlage zu Kenntnis und leitet diese an die Stadtverordnetenversammlung zur
abschließenden Beschlussfassung weiter.
2. Die Stadtverordnetenversammlung stimmt dem Neubau der Me nsa mit Gemeinschafts -
flächen an der Georg -August-Zinn-Schule zu.
3. Die Stadtverordnetenversammlung beschließt die Beauftragung der LPH 4 – 9.
Die Beschlussfassung und Umsetzung soll unter dem Vorbehalt der Genehmigung des
Haushalts/Wirtschaftsplan durch d ie Aufsichtsbehörde erfolgen.
- 3 -
4. Um die Zielsetzung des Stavo -Beschlusses V.-Nr. SV-2019/0053 zur C O2-Reduktion
umzusetzen, erfolgt eine Teilfinanzierung aus den Mitteln des Klimaschutzkonzeptes von
IDA.
Anlagen: Neubau Mensa GAZ, datenschu. Anlage
Folgekosten GAZ
GAZ_Berücks.Klimavorbehalt
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom 27.08.2025
Der Magistrat nimmt von der Vorlage Kenntnis.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 06.06.2025
Dienstliche Veranlassung und Baubedürfnis:
Die Georg -August-Zinn-Schule, einzige Grundschule im Stadtteil Wixhausen, Altbau aus dem
Baujahr 1969 ist bereits 2005 um einen Anbau erweitert worden.
Umsetzung des Magistratsbeschluss -Nr. 2021/0129 vom 09.06.2021 mit der gesetzlichen
Grundlage zur Schaffung von Betreuungsplätzen bis 2026ff.
Die Maßnahme ist im Förderprogramm Ganztag vom Fördergeber bestätigt. Die für die in diesem
Rahmen notwendigen genehmigten Mittel müssen vorfinanziert und bis zum Schuljahr 2026/27
verausgabt werden.
Das Raumprogramm des Schulamtes wurde als Planungsgrundlage umgesetzt.
Der Neubau wird entsprechend den aktuellen „Leitlinien für den nachhaltigen Hochbau der
Wissenschaftsstadt Darmstadt“ als energieeffizienter Holzhybridbau mit Wärmepumpen -
heizung, Gründach (extensiv) und Photovoltaikanlage sowie einer Zisterne ausgeführt.
Für den Neubau Mensa Ganztag wurden mehrere Varianten und Positionen mit Anbau an den
Bestand bzw. als freistehender Solitär untersucht. Gemeinsam entschieden wurde die
Ausführung als Solitär mit Abstand zum Bestand, um einen aufwendigen Ansch luss (u. a.
mögliche Komplikationen beim Umbau und Gefahr des Grundbruches) zu vermeiden. Die
gewählte Lage und Form des Baukörpers ermöglicht eine größtmögliche, zusammenhängende
Pausenhoffläche, gleichzeitig kann die Küche getrennt vom Schulbetrieb direk t über die Bert -
Brecht-Straße angedient werden.
Es wurde die Abkopplung des Neubaus vom Altbau zur Fassung des Schulgeländes und zur
Vermeidung der Schnittpunkte zu Gunsten der Bauzeit in der Planungsphase festgelegt.
Aufgrund der sehr engen Terminschien e und dem relativ kleinen Bauvolumen wurde sich dafür
entschieden, Gewerke für einen optimierten Bauablauf zusammenzulegen (Bspw. Holzbau /
Fenster / Fassadenbekleidung / Gerüst). Dies ermöglicht, die Gebäudehülle schneller schließen
zu können und mit dem Innenausbau früher zu beginnen.
Rückbau und Abbruch des ehemaligen Verwaltungspavillons (z.Z. Betreuung) erfolgt
entsprechend der oben genannten Verortung des Neubaus
Lageplan:
- 5 -
Grundrisse / Schnitte:
Beschlüsse:
• Magistratsbeschluss 2021/0129
Grundsatzbeschluss Schulamt vom 09.06.2021
• BK-Beschluss BK-IDA-2022/0030
vom 30.09.2022
• Magistratsbeschluss 2022/0334
Planung bis LPH 3 vom 13.12.2022
• Magistratsbeschluss 2024/0047
Investitionsprogramm Ganztagsausbau über Schulamt vom 31.01.2024
Terminschiene:
- 6 -
VgV Architekten und Fachplaner 08/2023 – 12/2023
LPH 1-3 01/2024 – 12/2024
Abrissantrag 10/2024
Abrissgenehmigung *12/2024
Abschluss LPH 3 Inkl. Kostenberechnung 01/2025
BK-Beschluss 02/2025
LPH 4 02/2025 – 06/2025
LPH 5, 6, 7 02/2025 – 08/2026
Abriss Pavillon 04/2025
Baubeginn 08/2025
Bauzeit 12 Monate
Fertigstellung 08/2026
* Schreibfehler aus BK Vorlage (12/2025) wurde hier korrigiert.
Flächen:
Mensa Ganztag BGF 1.023 m²
BRI 4.718 m³
NRF 877 m²
Das Baugrundstück
Flurstück-Nr. 188/10 3.608 m² Grundschule
Flurstück-Nr. 188/6 3.633 m² Kindertagesstätte
7.241 m² Gesamtgrundstück
Projektbeschreibung:
Aufgabenstellung:
Die Georg -August-Zinn-Schule im Darmstädter Stadtteil Wixhausen soll aufgrund des
zunehmenden Bedarfs an Ganztagsbetreuung zu einer ganztagsfähigen Grundschule erweitert
werden.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt plant daher, auf dem Grundstück mit der Flurstück -Nr.
188/10 und Flurstück -Nr. 188/6 einen Erweiterungsbau zu errichten, der ei ne Mensa sowie
Räume für die Ganztagsbetreuung umfasst.
Städtebauliches Konzept:
Die Georg -August-Zinn-Schule liegt im nördlichen Bereich von Wixhausen und ist im Osten,
Süden und Westen von Einfamilienhäusern eines allgemeinen Wohngebietes umgeben. Direkt im
Westen schließt sich der Kindergarten an die Grundschule an. Beide Grundstücke werden
flächenmäßig zusammengezählt. Im Norden grenzen das „Bürgermeister-Pohl-Haus“, der Park-
und Kerbeplatz sowie eine Spiel- und Sporthalle an das Schulgelände.
Die Haupterschließung der zweigeschossigen Schulanlage erfolgt über den Schulhof von Süden
her, von der Bert-Brecht-Straße.
Der neue zweigeschossige Erweiterungsbau besteht aus einem kompakten Baukörper, welcher
sich zwischen den Flurstücken 188/10 und 188/6 setzt, und somit als Verbindungsglied für
Schule und angrenzendem Kindergarten zu einem gemeinsamen Campus dient. Der
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Haupteingang des Neubaus orientiert sich nach Norden zum Bestandsbau, während die
Anlieferung der Küche direkt an die Bert -Brecht-Straße anschließt. Die separate Erschließung
der unterschiedlichen Funktionsbereiche wird damit gewährleistet.
Der Neubau und die Bestandsbauten umschließen den Schulhof. Nach dem Abbruch des mittig
gelegenen Pavillons öffnet sich die Freifläche in Richtung Süden. Die Funktionsflächen des
Pavillons werden im Zuge der Erweiterung in Bestandsgebäude und Neubau untergebracht.
Funktionales/ organisatorisches Konzept:
Im Erdgeschoss des Neubaus befinden sich die Mensa mit direktem Bezug zum Außenraum,
eine WC-Anlage sowie separat erschlossene Räume, darunter ein angrenzender Küchenbereich,
ein Hausmeister- und ein Technikraum.
Im Oberg eschoss sind die neuen Ganztagsräume in einem gemeinsamen Lerncluster
untergebracht, darunter eine Bibliothek, eine Projektküche, ein Werkraum sowie zwei Büroräume
und ein weiterer Technikraum.
Die Erschließung erfolgt über ein zentrales Foyer, das mit Au fenthaltsflächen und einem
Garderobenbereich ausgestattet ist. Der zweite Fluchtweg im Obergeschoss führt über eine
außenliegende, vorgesetzte Treppe, die an das grüne Klassenzimmer angrenzt.
Mensa:
Die Mensa und das Foyer im Erdgeschoss bilden den funktionalen Mittelpunkt des Schullebens.
Ihre Anordnung im nordöstlichen Bereich des Gebäudes sorgt für eine direkte Anbindung an den
Pausenhof und bietet Blickbezüge zum angrenzenden Kindergarten.
Die geplante Küche ist für ca. 300 Schüler* -innen im Dreischic htbetrieb geplant. Ausgewiesen
ist eine Küche mit Warmanlieferung. Der Küchenbereich besteht aus einer Warenannahme, dem
Personalumkleideraum mit Personal -WC, Küche und Spülküche. Die Lagerung der Speisen
erfolgt im Trockenlager.
Außenanlagen:
Die Gestaltung umfasst die Neuplanung und Neuorganisation der Freiflächen. Um ausreichend
Pausenhoffläche zu gewährleisten, wird der bestehende Ersatzpavillon abgerissen und zur
Freifläche mit herangezogen. Die Erschließung der Schule erfolgt über die Bert -Brecht-Straße
sowie im Bestand über die Straße Im Appensee.
Durch die neue Zonierung des Außenraums entsteht mittig ein zentraler Schulhofbereich mit
einer großen Belagsfläche und einem Bereich mit Spielgeräten und Baumpflanzungen. Die
Fläche wird im Osten ergänzt mit einem Lager für Spielgeräte und weiteren Spielgeräten.
Nördlich des Gebäudes schließt an den Mensabereich im Innenraum ein Außenmensabereich
mit Bank-Tisch-Kombinationen und Baumpflanzungen an.
Südlich des Gebäudes befinden sich die Infrastruktureinri chtungen, wie Unterflurcontainer,
Anlieferungszufahrt und Zuwegungsbereiche. Die Anlieferung der Mensa erfolgt über die Bert -
Brecht-Straße.
Der Gartenbereich inkl. Fahrrad - und Rollerabstellmöglichkeiten, verbleiben und werden mit
Ausstattung ergänzt.
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Nach Abstimmung mit dem Mobilitäts- und Tiefbauamt ist die Entwässerung ausschließlich für
den Neubau zu planen. Da die Pausenhoffläche durch den Neubau insgesamt verkleinert wird,
kann die Entwässerung der Freianlagen weiterhin über die vorhandenen Bodeneinläufe erfolgen.
Haustechnik:
Für die Wärmeversorgung wird eine Luft -Wasserwärmepumpenkaskade auf dem Dach
vorgesehen. Die zentrale Heizwasserspeicherung und Verteilung ist unmittelbar unter dem
Aufstellort der Wärmepumpen in der Technikzentrale OG vorgesehen.
Für die Beheizung des Gebäudes sind flächendeckende statische Flächenheizungen
(Fußbodenheizung) vorgesehen.
Die Nacherwärmung der Zuluft für die Lüftungsanlagen EG und OG erfolgt ebenfalls über die
Heizungsanlage. Entsprechend sind die Wärmepumpen und Pufferspeicher bemessen.
Zur Erreichung eines Niedrig -Energiestandards und Sicherstellung vernünftiger Aufenthalts -
bedingungen in der Küche, Mensa und den übrigen Aufenthaltsräumen bzw. Sanitärbereichen
sind 2 zentrale Lüftungs anlagen vorgesehen. Die Lüftungsanlage EG belüftet den Küchen - und
Mensabereich. Mit dem Bauherrn wurde explizit abgestimmt, dass keine Fettabluft nach VDI
2052 für den Küchenbereich vorzusehen ist, sondern eine „normale“ Raumbelüftung genügen
wird. Es sin d keine entsprechenden fetthaltige und energieintensive Brat - und Kochvorgänge
vorgesehen. Die Lüftungsanlage OG belüftet neben der Bibliothek, Werkraum, Lehrküche auch
die Sanitärbereiche EG. Zur Verhinderung vagabundierender Luft bei Anlagenstillstand si nd
selbsttätig schließende Motorabsperrklappen vorgesehen.
Die Trinkwasserversorgung ist über einen neuen Hauswasserversorgungsanschluss des örtlichen
Wasserversorgers vorgesehen und erfolgt über die Bert-Brecht-Straße.
Klimaschutzziele:
Auf dem Dach des neuen Gebäudes wird eine Photovoltaikanlage installiert. Die Aufstellung der
Paneele auf dem Flachdach wird mit einem Aluminium -Trägersystem in Ost -West-Richtung
erfolgen.
Nach Abstimmung mit dem Mobilitäts - und Tiefbauamt ist die Entwässerung ausschließ lich für
den Neubau zu planen. Die Entwässerung der Freianlagen bleibt unverändert, eine zusätzliche
Versickerung ist nicht erforderlich. Zudem ist eine Regenwasserzisterne, die vom Neubau
versorgt wird, zur Bewässerung der Freianlagen vorzusehen.
Das Amt für Klimaschutz ist unterstützend und beratend in den Planungsprozess eingebunden
(bspw. Abstimmungen zu Gebäudestandard und Bauteilaufbauten, Anlagentechnik, Pflanzen -
wahl und Pflasterflächen).
Darmstadt, 06.06.2025
Dezernat IV Dezernat III Dezernat V
André Schellenberg Michael Kolmer Holzer Klötzner
Stadtkämmerer Stadtrat Stadtrat
anlage 5
2235 Zeichen
Anlage Stand 05-02-2025 Georg-August-Zinn-Schule Berücksichtigung des Klimavorbehalts im Bereich Hochbau (Magistratsvorlage 2023/0097) Das Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung wurde von Beginn an in die Planung des Schul- bauprojekts eingebunden (siehe auch Vorlage-Nr. 2024/0067). Wesentliche Ergebnisse der Entwurfsplanung sind: Baukonstruktion, graue Emission (Neubauanforderung ≤ 9,5 kgCO 2e/(m²a)): Die tragenden Teile des Hybridbaus werden vornehmlich als Stahlbetonkonstruktion er- richtet. Die Gebäudehülle wird durch selbsttragende Holz-Fassadenelemente geschlos- sen. Der Anforderungswert für die grauen Energien wird eingehalten. Begrenzung des Heizwärmebedarfs (Zielwert 25 kWh/(m²a)): Das Gebäude mit gutem Wärmeschutz sowie kontrollierter Lüftung mit Wärmerückgewinnung hält den städti- schen Zielwert ein. Energiestandard: Der Neubau erfüllt die Anforderungen an das Effizienzgebäude 40. Zur Wärmeversorgung ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe vorgesehen. Um einen mög- lichst effizienten Betrieb der Wärmepumpe sicherzustellen, ist ein Flächenheizsystem mit niedrigen Vorlauftemperaturen geplant. Umfassende Solarenergienutzung: Auf dem begrünten Flachdach ist eine großflächige Photovoltaik-Anlage (PV) vorgesehen, das Potential wird unter Berücksichtigung der notwendigen Dachinstallationen für Wärmeerzeugung, Absturzsicherungssystem und Dachausstieg ausgeschöpft. Die Planung der Anlage ist noch nicht abgeschlossen und wird gemäß der o.g. Zielsetzungen fortgesetzt. Aufgrund der beschiedenen Landesförderung für den Ganztagsausbau können keine weiteren energetischen Fördermittel kumuliert werden. Als Maßnahmen zur Klimaanpassung sind neben einer extensiven Begrünung der Dach- fläche, eine Fassadenbegrünung und eine Zisterne zur Regenwassernutzung für die Be- wässerung der Bepflanzung vorgesehen. Wegen des hohen Grundwasserstands ist eine Versickerung über Rigolen nicht vorgesehen. Die Planung erfüllt in den wesentlichen Bereichen die durch den Klimavorbehalt im Bereich Hochbau gestellten Anforderungen. Die bisherige Planung lässt eine klima-optimierte Baumaß- nahme erwarten. Die Klimarelevanzprüfung wird bis zum Abschluss der Ausführungsplanung fortgeführt.
anlage 7
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Punkt 3: Neubau einer Mensa mit Gemeinschaftsflächen an der Georg-August-Zinn-Schule (V-Nr. 2025/0147) Der Ausschuss für Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Umwelt und Stadtplanung empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung einstimmig, der Vorlage zuzustimmen.
anlage 10
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Punkt 4: Neubau einer Mensa mit Gemeinschaftsflächen an der Georg-August-Zinn-Schule (V-Nr. 2025/0147) Der Ortsbeirat stimmt der Vorlage mit folgendem Abstimmungsergebnis zu: 7 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen, 0 Enthaltungen
anlage 11
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Punkt 10: Neubau einer Mensa mit Gemeinschaftsflächen an der Georg-August-Zinn-Schule (V-Nr. 2025/0147) Der Vorlage wird zugestimmt. Stimmenthaltung: AfD
Beratungsverlauf (6)
Orte (2)
- Bert-Brecht-Straße
- Im Appensee
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2025/0147
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 06.06.2025
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00