Überprüfung aller Dächer öffentlicher Gebäude im Bezirk Köln-Mülheim bezüglich einer Dachbegrünung, Installation von Photovoltaik- Anlagen und Umsetzung bei einer positiven Bewertung
Antrag nach § 3 der GeschO des Rates AN/0831/2023 vom 09.05.2023
Stand: Am 22.05.2023 in der Bezirksvertretung 9 (Mülheim) ungeändert beschlossen.
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Überprüfung aller Dächer öffentlicher Gebäude im Bezirk Köln-Mülheim bezüglich einer Dachbegrünung und Umsetzung ei einer positiven Bewertung BV Sitzung Mülhei
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Herrn Bezirksbürgermeister Stadtbezirk Mülheim Norbert Fuchs Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker DIE LINKE. Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen Fraktion Die PARTEI Einzelmandatsträger in der BV Köln- Mülheim Bezirksrathaus Köln-Mülheim Wiener Platz 2a 51065 Köln Köln, den 08.05.2023 Antrag gem. § 38 der Geschäftsordnung des Rates Überprüfung aller Dächer öffentlicher Gebäude im Bezirk Köln-Mülheim bezüglich einer Dachbegrünung, Installation von Photovoltaik- Anlagen und Umsetzung bei einer positiven Bewertung Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Fraktionen DIE LINKE, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Einzelmandatsträger von Die PARTEI bitten Sie, den nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Köln- Mülheim zu setzen. Beschluss: Die Bezirksvertretung Köln-Mülheim beauftragt die Verwaltung mit der Überprüfung aller Dächer öffentlicher Gebäude im Bezirk Köln-Mülheim bezüglich einer Dachbegrünung, der Installation von Photovoltaikanlagen und der entsprechenden Umsetzung bei einer positiven Bewertung. Begründung: Begrünte Dächer sind ein aktiver Umweltschutz und ein gutes Mittel zur Verbesserung des Kleinklimas sowie der Hitzevorsorge in Zeiten des Klimawandels. Sie bieten gute Möglichkeiten den Belastungen in Zeiten extremer Hitze entgegen zu wirken. Extensive Dachbegrünungen sorgen dafür, mit vergleichsweise geringem Aufwand, Lebensräume für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten zu schaffen, ein naturnahes Regenwassermanagement (Speicherung und Verdunstung von Regenwasser) zu betreiben und das Mikroklima am Standort zu verbessern. Einfache Intensivbegrünungen bieten neben einer erhöhten Wasserspeicherkapazität mehr Freiräume bei der Auswahl der Pflanzenarten und damit auch eine größere Artenvielfalt. Die Stadtverwaltung muss mit gutem Beispiel voran gehen und alle Möglichkeiten nutzen, die Ziele des Klimaplans schrittweise voran zu bringen. Wir möchten im Zusammenhang mit dieser Thematik auf einen ähnlichen Antrag von vor mehr als einem Jahr hinweisen, der bislang keine Beachtung fand, obwohl dies doch dringend notwendig wäre. https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=105288 Mit freundlichen Grüßen gez. Beate Hane-Knoll gez. Jonas Hölting Fraktionsvorsitzende Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. Bündnis 90/ Die Grünen gez. Andreas Bernd Maria Altefrohne Einzelmandatsträger Die PARTEI -
Sachstandsbericht BV (Stand 26.07.2023)
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Dezernat, Dienststelle / Vorlagen-Nummer AN/0831/2023 Stand: 26.07.2023 Sachstandsbericht Überprüfung aller Dächer öffentlicher Gebäude im Bezirk Köln-Mülheim bezüglich einer Dachbegrünung, Installation von Photovoltaik- Anlagen und Umsetzung bei einer positiven Bewertung Gemeinsamer Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der Fraktion DIE LINKE und des Einzelmandatsträgers Altefrohne (Die PARTEI) vom 08.05.2023Beschluss: Die Bezirksvertretung Köln -Mülheim beauftragt die Verwaltung mit der Überprüfung aller Dächer öffentlicher Gebäude im Bezirk Köln -Mülheim bezüglich einer Dachbegrünung, der Installation von Photovoltaikanlagen und der entsprechenden Umsetzung bei einer positiven Bewertung. Status in Bearbeitung erledigt Aktueller Bearbeitungsstand: Die Themen Gründach und / oder Photovoltaik werden für alle Neubauten im Sondervermö- gen der Gebäudewirtschaft geprüft und umgesetzt. Bei Bestandsgebäuden wird – bei geeigneter Ausrichtung des Daches – eine statische sowie eine brandschutztechnische Überprüfung vorgeschaltet. Photovoltaikanlagen haben Einfluss auf die Windlast und so müssen zum Beispiel gemäß Flachdachrichtlinien die erforderlichen Maßnahmen zur Sicherung der Dachabdichtung und der dazugehörigen Schichten gegen Ab- heben durch Windkräfte und Windsoglasten getroffen werden. Bei Gründächern muss insbesondere das Tragwerk für die höheren Auflasten geeignet sein oder statisch ertüchtigt werden. Nächste Schritte: Um effektiv und effizient zusätzliche Photovoltaikflächen umsetzen zu können, sollen Maß- nahmen gebündelt umgesetzt werden. Hierbei sollen dann alle erforderlichen Leistungen (Statik, Brandschutztechnische Ertüchtigung und Photovoltaik und/ oder Gründach) gebündelt werden. Vorstellbare Bündelungen können dabei zum Beispiel nur statische Ertüchtigungen, nur brandschutztechnische Ertüchtigungen und/ oder nur Photovoltaik oder Gründach sein. Ein zusätzliches Augenmerk muss dabei auch auf energetische Ertüchtigungen im Zusammen- hang mit Denkmalpflege gelegt werden Die Gebäudewirtschaft ist dabei ausschließlich für die Umsetzung auf Gebäuden im Sondervermögen der Gebäudewirtschaft zuständig. 2 Die Untersuchung und Planung dieses großen Projektes erfordert Kapazitäten bei Sachver- ständigen und bei der Gebäudewirtschaft. Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den: 30.06.2024 -
Sachstandsbericht BV (Stand 20.02.2025)
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Dezernat, Dienststelle / Vorlagen-Nummer AN/0831/2023 Stand: 20.02.2025 Sachstandsbericht Überprüfung aller Dächer öffentlicher Gebäude im Bezirk Köln-Mülheim bezüglich einer Dachbegrünung, Installation von Photovoltaik- Anlagen und Umsetzung bei einer positiven Bewertung Gemeinsamer Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der Fraktion DIE LINKE und des Einzelmandatsträgers Altefrohne (Die PARTEI) vom 08.05.2023 Beschluss: Die Bezirksvertretung Köln -Mülheim beauftragt die Verwaltung mit der Überprüfung aller Dächer öffentlicher Gebäude im Bezirk Köln -Mülheim bezüglich einer Dachbegrünung, der Installation von Photovoltaikanlagen und der entsprechenden Umsetzung bei einer positiven Bewertung. Status in Bearbeitung erledigt Aktueller Bearbeitungsstand: Die gesetzlichen Vorgaben für das Gründach und / oder Photovoltaik werden ebenso wie die teilweise darüberhinausgehenden Zielsetzungen der Energieleitlinien der Stadt Köln für alle Neubauten und Bestandsgebäude im Sondervermögen der Gebäudewirtschaft umgesetzt. Beispielsweise wird bei einer Photovoltaik-Installation gegenüber den gesetzlichen Anforde- rungen gemäß Energieleitlinien eine Maximalbelegung der geeigneten Dachflächen festge- legt. Bei Bestandsgebäuden ist eine technische Überprüfung des Dachaufbaus durch einen Sach- verständigen des Dachdeckerhandwerkes, eine statische sowie eine brandschutztechnische Überprüfung zu veranlassen. Eine Priorisierung erfolgt über das stadtweite 100-Dächer-Programm an Schulgebäuden, er- gänzt um Standortmeldungen aus dem Objektmanagement betreffend Schulen, Kindertages- stätten und Verwaltungsgebäuden. Im Stadtteil Mülheim sind 4 Schulstandorte über das 100-Dächer-Programm priorisiert, die Dachaufbauten wurden bereits untersucht. Die geprüften Dachflächen wurden als nicht geeignet für eine Belegung mit Photovol- taik/Dachbegrünung bewertet. Ein Teil der Dachflächen kann erst im Rahmen einer Komplettsanierung der Dachschichten im 2 Hinblick auf eine mögliche Photovoltaik-Installation geprüft werden. Dies deckt sich mit den Ergebnissen aus den anderen Stadtteilen. Derzeit werden stadtweit die Dachflächen, die gemäß dem Gutachten eines nur geringen Re- paraturaufwandes bedürfen, über das Objektmanagement instandgesetzt, um damit auch eine gegebenenfalls mögliche Photovoltaik-Installation vorzubereiten. Nächste Schritte: Um effektiv und effizient zusätzliche Photovoltaikflächen umsetzen zu können, sollen Maß- nahmen gebündelt umgesetzt werden. Zunächst sind die überwiegend festgestellten mangelhaften Dachaufbauten zu sanieren oder auszutauschen. Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln ist dabei ausschließlich für die Umset- zung auf Gebäuden im Sondervermögen der Gebäudewirtschaft zuständig. Die Überprüfungen und die sich daraus ergebenden Planungen dieses umfangreichen Projek- tes erfordern Kapazitäten bei Sachverständigen, und durch den schlechten Zustand der Dach- aufbauten verstärkt bei Planern und bei der Gebäudewirtschaft. Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den: 20.02.2026
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