1679/2017
MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln. Nachtragskostenberechnung
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Anlage 2 MiQua_Anlage Finanzen und Folgekosten
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MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln. –
Finanzierung und Folgekosten
Folgekosten
Konsumtive Folgekosten gesamt ab 2020: 1.605.380 Euro
Zusammengesetzt aus:
1. Jährliche Aufwendungen Personal ab 2020:
Bau: 370.880 Euro
Bodendenkmal: 323.300 Euro
Gesamt: 694.180 Euro
2. Jährliche Aufwendungen Instandhaltung ab 2020:
Bauunterhaltung: 500.000 Euro in den ersten fünf Jahren (dann 1.000.000 Euro in
den Folgejahren)
Sachmittel für Unterhaltung des Bodendenkmals: 150.000 Euro
Investive Mittel für Maschinen, Werkzeuge u.v.a.m.: 50.000 Euro
Gesamt: 700.000 Euro (2020-2025)
3. Jährliche Aufwendungen Miete ab 2019:
Mietpauschale an den LVR: 211.200 Euro
Mittelabfluss der Mehrkosten 2017-2020
Bisherige erfolgte Zahlungen (Stand Mai 2017): 22.779,77 Euro
Gesamt Jahr 2017 Jahr 2018 Jahr 2019 Jahr 2020
konsumtive Mehrkosten 2.000,00 600,00 600,00 600,00 200,00
investive Mehrkosten 13.421,03 4.400,00 4.400,00 4.400,00 221,03
gesamte Mehrkosten 15.421,03 5.000,00 5.000,00 5.000,00 421,03
Alle Werte sind in 1.000 € angegeben
Finanzierung
nach Optimierung III Stand 2015
Finanzierung Stadt Köln 28,878 Mio. Euro
Fördermittel des Landes 32,700 Mio. Euro
Summe 61,578 Mio. Euro
Nachtragskostenberechnung 2017
Finanzierung Stadt Köln 44,300 Mio. Euro
Fördermittel des Landes 32,700 Mio. Euro
Summe 77,000 Mio. Euro
Deckung der Mehrkosten
Die Deckung der Mehrkosten für die zusätzlichen baulichen und technischen Sicherheits-
maßnahmen soll beim Land über einen Antrag von Drittmitteln für die Sicherung von Jüdischen
Einrichtungen erreicht werden.
Außerdem soll eine Erhöhung der restlichen Fördermittel von 32,7 Mio. Euro auf Anpassung der
Nachtragskostenberechnung bei der Bezirksregierung erbeten werden.
Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/VII/2 Vorlagen-Nummer 1679/2017 Freigabedatum 19.06.2017 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln. Nachtragskostenberechnung Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Der Rat nimmt die Aufwandserhöhung für die Baumaßnahme MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln in Höhe von rd. 15,42 Mio. Euro brutto vor Umsetzung zur Kenntnis. Die Gesamtaufwendungen betragen nun rd. 77 Mio. Euro brutto. 2. Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Landesregierung in Kontakt zu treten, um die Mög- lichkeit einer finanziellen Förderung für die zusätzlichen baulichen und technischen Maßnah- men des Sicherheitskonzeptes zu erörtern. 3. Der Rat beschließt überplanmäßige Auszahlungen in Höhe von 4,4 Mio. € im Teilplan 0413 – Archäologische Zone und Jüdisches Museum, Teilplanzeile 8 – Auszahlungen für Baumaß- nahmen. Die Refinanzierung in entsprechender Höhe erfolgt aus Mitteln zur Sanierung des Kölnischen Stadtmuseums im Teilplan 0408 – Kölnisches Stadtmuseum, Teilplanzeile 8 – Auszahlungen für Baumaßnahmen, Hj. 2017. 4. Der Rat beschließt überplanmäßige Aufwendungen in Höhe von 0,6 Mio. € im Teilplan 0413, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen. Die Refinanzierung in ent- sprechender Höhe erfolgt aus Wenigeraufwendungen bei der Maßnahme Sanierung Halle Kalk, Teilplan 0402 – Museum Ludwig, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen, Hj. 2017. Ausschuss Kunst und Kultur 27.06.2017 Finanzausschuss 10.07.2017 Rat 11.07.2017 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen 13,42 Mio.€ Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 2 Mio € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2020 a) Personalaufwendungen 694.180 € b) Sachaufwendungen etc. 911.200 € c) bilanzielle Abschreibungen 850.000 € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2020 a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten 388.235 € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Begründung Das Projekt MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln besteht aus drei Komponenten. Der erste Bereich, die Archäologische Zone, befindet sich unterirdisch zwischen dem Rathaus, dem Spanischen Bau, Unter Goldschmied und Obenmarspforten. Hier erstreckt sich ein 600 m langer Ausstellungsparcours. Den zweiten Bereich bildet das aufgehende Museumsgebäude. Weitere Räumlichkeiten für das Museum, wie die Museumspädagogik und die Sicherheitszentrale, werden im Spanischen Bau untergebracht und bilden den dritten Bereich. Zur Genese des Projekts: Im Rahmen der „Regionale 2010“ plante die Stadt Köln eine Archäologische Zone als denkmalhaften Bereich und archäologisch-historisches Museum als Erweiterung der bisherigen unterirdischen Aus- stellung zum Praetorium zu schaffen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Mu- seumslandschaft in Köln sollte somit über bauliche Maßnahmen im historischen Kontext wichtige Im- pulse erhalten. In zentraler Lage, im Bereich des Historischen Rathauses, sollten zwei Baumaßnah- men von unterschiedlichen Bauherren realisiert werden, welche für die Innenstadtentwicklung von weitreichender Bedeutung sind. Beide Bausteine, die Archäologische Zone und das Jüdische Muse- um Köln, sollten von verschiedenen Bauherren realisiert und in getrennter Trägerschaft geführt wer- den. Ausloberin des Wettbewerbs für die „Archäologische Zone“ war die Stadt Köln, vertreten durch die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, und Ausloberin für das Jüdische Museum Köln war die „Stif- tung Haus und Museum der Jüdischen Kultur Köln e.V.“ „Mit der Durchführung des Wettbewerbs soll eine dem Ort und der Nutzung angemessene Lösung gefunden werden, die gestalterisch überzeugt und nachhaltig ist. Dabei sollen beide Bausteine städ- 3 tebaulich und architektonisch aufeinander abgestimmt sein“, so der Auslobungstext. Die Preisgerichtssitzung fand 2008 statt und fand mit dem Entwurf des Büros Wandel, Hoefer und Lorch (WHL) einen anerkannten und erfahrenen Preisträger. International bekannt wurden WHL durch ihren Entwurf zur neuen Dresdner Synagoge. Dieser wurde 2002 auf dem XXI. Architektur- Weltkongress UIA mit dem World Architecture Award für das beste Gebäude Europas ausgezeichnet. Beim 2001 ausgelobten, zweistufigen städtebaulichen Architekturwettbewerb für das Jüdische Zent- rum Münchens, an dem über 300 Architekturbüros aus ganz Europa ihre Arbeiten eingereicht hatten, erhielten sie ebenfalls den Zuschlag und übernahmen sowohl Planung als auch Bauleitung. Das Jüdi- sche Zentrum München erhielt den Deutschen Städtebaupreis 2008 und eine Auszeichnung des Deutschen Architekturpreises 2011. Der Siegerentwurf von WHL wurde von der Jury mit nur wenigen Auflagen versehen, die konsequent umgesetzt wurden. Dazu gehörte eine Veränderung der Eingangssituationen zum Alter Markt im Sin- ne eines stärkeren öffentlichen Auftritts hin, der Schaffung einer Raumsituation gegenüber dem Wall- raf-Richartz Museum & Fondation Corboud und respektvoller Umgang mit den archäologischen Fun- den, der zum Beispiel Durchbrüche für unzulässig erklärte. Der Schutz der Archäologie ist auch die wichtigste Förderauflage der Bezirksregierung Köln. Die Kombination aus den baulichen Besonderheiten eines Museums, den Schutzzielen für die Archäolo- gie und der Tatsache, dass sich die Baustelle in unmittelbarer Nähe des Rathauses befindet, macht die Komplexität und Einmaligkeit eines solchen Projektes deutlich. Es zeigt auf, dass hier ein erhöhter Schwierigkeitsgrad bei allen Planungs- und Ausführungsprozessen vorliegt. In dem vergangenen Jahrzehnt hat das Projekt sowohl in finanzieller sowie in baulicher Hinsicht di- verse Veränderungen erfahren. Nach der Erklärung des Vereins zur Förderung eines Hauses und Museums der jüdischen Kultur in Köln, für den Bau und Betrieb des Museums nicht mehr zur Verfü- gung zu stehen, entschied sich der Rat der Stadt Köln in Sitzungen 2009 und 2010 das Projekt den- noch fortzusetzen. In dem Ratsbeschluss heißt es unter anderem: “Nach dem Rückzug der Gesell- schaft zur Förderung eines Hauses und Museums der jüdischen Kultur aus Betrieb, Finanzierung und Bauherrenschaft wird die bisherige Planung in folgender Weise überbearbeitet: der Baukörper wird zu Gunsten eines großzügigen Platzes vor dem WRM reduziert und die Ausstellung der kölnisch- jüdischen Geschichte wird organisatorisch in die Archäologische Zone integriert. Es entfiel der sepa- rate Eingang in das Jüdische Museum auf dem Rathausplatz. Diese Änderung war insofern kurzfristig realisierbar, da der Eingang zur Archäologischen Zone vom Alter Markt aus mit seiner Infrastruktur wie etwa Garderobe, Sozialräumen, Lager und Toilettenanla- gen erhalten blieb. In dem Entwurf waren im Bereich des Ratskellers auch ein Buchladen mit 36 m² Größe sowie ein fensterloses Café mit 50 m² vorgesehen. Während die Einrichtung eines Cafés auf- grund der Reduzierung der Flächen im Hinblick auf eine ausreichende Gastronomie rund um den Alter Markt sowie eine potentielle Kooperation mit dem Museumscafé des Wallraf- Richartz-Museums & Fondation Corboud entfallen ist, wird es in den aktuellen Planungen im Bereich der Kasse weiterhin die Möglichkeit geben, Museumsartikel und Kataloge zu erwerben. Der Vollständigkeit halber ist erwähnt, dass der Originalentwurf keinerlei Einrichtungen zur Muse- umspädagogik vorgesehen hat. Diese wurden erst im Zuge des Planungsprozesses als unabdingbar in das Raumprogramm aufgenommen. Obwohl seit 1953 Ausgrabungen in diesem Bereich stattgefunden haben, waren alle Beteiligten Archi- tekten und Fachplaner sowohl während der Planung als auch bei der Ausführung vor Ort, um auf ver- schiedene Situationen zu reagieren. Kontinuierlich wurden die Belange der Architektur, die Einlas- sungen aus den Lenkungskreisen und Ausschüssen, Wünsche des späteren Betreibers und alle Not- wendigkeiten, die sich aus geänderten Anforderungen an die Architektur ergaben, von der Verwaltung berücksichtigt und kommuniziert. Mit dem neu gefundenen Partner und zukünftigen Betreiber des Museums, dem Landschaftsverband 4 Rheinland, wurde zwischen 2011 und 2015 eine Planung weiter entwickelt, die dem Rat im Jahre 2015 als so genannte Optimierung III präsentiert wurde und aufgrund der Kostensteigerung auch be- schlossen wurde. So konnte etwa im fortlaufenden Planungsprozess erreicht werden, dass die archäologischen Funde nunmehr auf einer Länge von 600 m, einer Größe von 6000 m² und 16 Themenstationen barrierefrei erlebbar werden. Auch wurde nach einer breiten Diskussion, dass das aufgehende Museumsgebäude auch einen eigenen Eingang auf dem Rathausplatz haben müsste, dieser wieder in das Gebäude eingefügt. Dieser Planungsprozess führte im Verlauf zu einer Lösung mit zwei Eingängen und Ende des dritten Quartals 2016 zu einer Reduzierung wieder zurück auf einen Eingang, welcher auf Grund der notwendigen Sicherheitsarchitektur, nunmehr nur noch zum Rathausplatz hin, realisiert werden kann. Die externe Projektsteuerung Drees & Sommer hat eine umfangreiche Nachtragskostenberechnung erstellt, die als Anlage beigefügt ist und die wichtigsten Kostenpositionen aufführt. So hatte die Pro- jektsteuerung diverse Entscheidungsvorlagen erarbeitet, die letztlich zu einer Steigerung von 1,137 Millionen € geführt haben. Darin wird erkennbar, dass vielfach tagesaktuell auf die Ereignisse auf der Baustelle reagiert werden musste. Es entsprach beispielsweise der Bestand von Versorgungs- und Telekommunikationsleitungen in den Plänen nicht der tatsächlichen Situation vor Ort. Archäologische Funde führten nicht nur zu statischen Umplanungen sondern auch zu Änderungswünschen und Er- gänzungen, die mit dem Kooperationspartner Landschaftsverband Rheinland entwickelt wurden. Bei- spielsweise konnte der gesamte Rundgang durch die Archäologische Zone final barrierefrei gestaltet werden. Dazu war eine regelmäßige Anpassung des Raumprogramms, wie auch die Umplanung der Personalräume im Obergeschoss oder die barrierefreie Umgestaltung des Eingangsbereiches not- wendig. Auch die neue Sicherheitseinschätzung der Kriminalpolizei hinsichtlich der jüngsten terroristischen Ereignisse haben Planungsänderungen verursacht. Neben dem Intrusionsschutz mit der ihm beige- stellten Technik, wie zum Beispiel der Türschleuse am Ein- und Ausgang, musste auch schusssiche- re Verglasung am aufgehenden Gebäude vorgesehen und die Sicherheitszentrale im Spanischen Bau neu geplant werden. Da die Baumaßnahme parallel zum laufenden Rathausbetrieb durchgeführt wurde, musste auf Ver- anstaltungen im Rathaus und den Betrieb des Standesamtes Rücksicht genommen werden. Dies hat zu Stillstandsaufwendungen geführt. Die Vorlage wird zum jetzigen Zeitpunkt erstellt, da zwischenzeitlich 75% der Gewerke ausgeschrie- ben und submittiert sind. Die wichtigen Submissionsergebnisse, gerade die der Technischen Ausbau Gewerke (TGA), konnten so mit den Vergabeverlusten oder Vergabegewinnen in die Vorlage einflie- ßen und eine genauere Prognose liefern. Finanzen Zusammenstellung der Gesamtaufwendungen: Kostenberechnung Optimierung III 06/2015 61.578.970,91 Euro brutto Mehraufwendung durch unabdingbare Entscheidungsvorlagen 1.137.550,18 Euro brutto (Gebäudesicherheit) Summe der Kostenberechnung Optimierung III inkl. EVs 62.716.521,09 Euro brutto Mehraufwendung während der Ausführung 7.039.323,30 Euro brutto 5 (Medienplaner, Anpassung Bohrpfahlwände, Kampfmittelsondierung, etc.) Die Summe der Aufwendungen beläuft sich gerundet auf 69.760.000,00 Euro brutto Hinzu kommen: Kostenprognose Herrichten Spanischer Bau 1.750.000,00 Euro brutto (Museumspädagogik und Sicherheitszentrale) Kostenprognose Grabung im Böschungsbereich 100.000,00 Euro brutto (Randbereiche an der Bohrpfahlwand) Kostenprognose Planerhonorare durch Umplanungen 300.000,00 Euro brutto (statische Änderungen, architektonische Umplanungen) Kostenprognose weiterer Entscheidungsvorlagen 1.491.028,45 Euro brutto (Baustellensicherheit, Evakuierungskonzept, etc.) Die Summe der Kostenprognosen beläuft sich gerundet auf 3.640.000,00 Euro brutto Kosten inklusiv aller Mehraufwendung und Prognosen 73.400.000,00 Euro brutto Gesamtkosten zuzüglich 5 % Risikoaufschlag 77.000.000,00 Euro brutto Aufstellung Kostentragung Stadt Köln / Fördermittel des Landes NW Die Stadt Köln hat in den Jahren 2010/11 Zuwendungen in Höhe von 14,3 Mio. Euro vom Land NW erhalten. Ende des Jahres 2015 folgte ein zusätzlicher Bescheid über 4 Mio. Euro, der einen Teil des durch die Bezirksregierung in Aussicht gestellten Zuwendungsbescheids über 18,4 Mio. darstellt. gemäß Ratsbeschluss 14. Juli 2011 Finanzierung Stadt Köln 37,473 Mio. Euro Fördermittel des Landes 14,300 Mio. Euro Summe 51,773 Mio. Euro nach Optimierung III Stand 2015 Finanzierung Stadt Köln 28,878 Mio. Euro Fördermittel des Landes 32,700 Mio. Euro Summe 61,578 Mio. Euro Nachtragskostenberechnung 2017 Finanzierung Stadt Köln 44,300 Mio. Euro Fördermittel des Landes 32,700 Mio. Euro Summe 77,000 Mio. Euro 6 Verglichen mit der Kostenberechnung 2015 liegt die Steigerung der Gesamtaufwendungen und so auch der städtischen Aufwendungen bei 15,42 Mio. Euro brutto. Davon entfallen auf das Haushalts- jahr 2017 5,0 Mio. €, hiervon 600.000 € konsumtiv und 4,4 Mio. € investiv. Die Refinanzierung der konsumtiven Aufwendungen erfolgt durch Mittel der Maßnahme Sanierung Halle Kalk. Die zukünftige Finanzierung der Halle Kalk erfolgt durch Mittel des Konjunkturprogrammes III. Die Refinanzierung der investiven Auszahlungen erfolgt durch Mittel der Maßnahme Sanierung des Kölnisches Stadtmuseums. Aufgrund zeitlicher Verzögerung werden die Mittel im Haushaltsjahr 2017 nicht benötigt. Die verbleibenden Mittel in Höhe von 10,42 Mio. € für die Folgejahre ab 2018 werden im endgültigen Haushaltsplan 2018 incl. Mittfristplanung 2019-2021 veranschlagt. Folgekosten Der Rahmenvertrag zwischen der Stadt Köln und dem Landschaftsverband sieht vor, dass der LVR das Museum betreibt und die Stadt für den Unterhalt des Bodendenkmals und des Baus verantwort- lich ist. Die Stadt Köln beteiligt sich mit einer jährlichen Pauschale an der Anmietung für externe Räumlichkeiten des Landschaftsverbandes. Der Bedarf für das Personal, das für die Instandhaltung des Baus und der Bodendenkmäler zuständig sein wird, wurde bereits beim Personalamt angemel- det. Ebenfalls im Rahmenvertrag festgehalten ist die Notwendigkeit der Ausarbeitung eines Nut- zungsvertrages in dem die Regelungen zu den Kosten für die Bewachung getroffen werden sollen. Prüfung durch Rechnungsprüfungsamt Die Nachtragskostenberechnung wurde dem RPA zur Prüfung vorgelegt. Das Rechnungsprüfungs- amt hat die Kostenberechnungen unter der RPA-Nr. KOB 2017/0670 geprüft und anerkannt. Die Zu- stimmung ist als Anlage beigefügt Anlage 1: Nachtragskostenberechnung von Drees & Sommer Anlage 2: Stellungnahmen des RPA vom 18.05.2017 Anlage 3: Aufstellung Folgekosten und Mittelabfluss Mehrkosten
Anlage 5 Beantwortung der Nachfragen von CDU und Grüne zur Vorlage
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/ 2 Beantwortung der Fragen zur Vorlage „MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäolo- gischen Quartier Köln – Nachtragskostenberechnung“, 1679/2017 der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln und Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat vom 27. Juni 2017 zum Kunst- und Kulturausschuss ebenfalls am 27. Juni 2017. 1.Barrierefreiheit: Wie wird die tatsächliche Barrierefreiheit am geplanten Haupteingang realisiert? Sind tat- sächlich alle Belange der Barrierefreiheit berücksichtigt? Der seitens der Verwaltung vorgeschlagene Eingang zur MiQua vom Rathausplatz kommend ist barrierefrei und berücksichtigt alle Belange der Barrierefreiheit. 2. Sicherheitskonzept : - Wurde das Sicherheitskonzept für den Gruppeneingang mit der Polizei abgestimmt? Das Sicherheitskonzept für den Gruppeneingang berücksichtigt sowohl die gemeinsam mit der Sicherheitsfirma erarbeiteten Anforderungen als auch die Empfehlungen der Polizei. - Wird es für die Außenbereiche an der MiQua (Plätze, Wege) ebenfalls ein Sicherheitskon- zept geben? Wenn ja, wer entwickelt es mit welchen Zielen, wer finanziert die Umsetzung und trägt die Folgekosten? Für die Fassade und die in der Fassade liegenden Eingänge der MiQua gibt es eine Video- überwachung. Eine Abpollerung der Platzflächen sorgt für ausreichende Sicherheit. Ein dar- über hinausgehendes Sicherheitskonzept ist bislang nicht vorgesehen. - Wie wird gewährleistet werden, dass angesichts der Sicherheitsmaßnahmen dennoch mög- lichst vielen Besucher*innen der Zugang zum Museum ermöglicht wird (die Verwaltung spricht von 180.000 bis 200.000 pro Jahr)? Der Landschaftsverband Rheinland hat sich bereits dahingehend positioniert, mit einem intel- ligenten Besuchermanagement möglichst vielen Besucherinnen und Besuchern den Zugang zum Museum zu ermöglichen. Hier wird es regelmäßige Konsultationen mit der Polizei zur allgemeinen Sicherheitslage und Anpassung der Kontrollen geben, um den Durchlass von Besuchern zu optimieren. - Wer trägt die Folgekosten für die Maßnahmen aus dem Sicherheitskonzept? Die Folgen aus den Maßnahmen für das Sicherheitskonzept werden bauseits durch die Stadt Köln finanziert und bezüglich des notwendigen Personals in einer noch zu fixierenden Ver- einbarung zwischen Stadt Köln und Landschaftsverband Rheinland festzulegen sein. Ent- sprechend des § 2 der gemeinsamen Rahmenvereinbarung zwischen Stadt Köln und Land- schaftsverband wird die Frage der Kostenübernahme einer Nutzungsvereinbarung vorbehal- ten sein. 3. Raumprogramm: Sind mit dem vorliegenden Raumprogramm tatsächlich alle Bedarfe gedeckt? Hinsichtlich des Raumprogramms sind nunmehr alle Bedarfe gedeckt. Sind auch die Büros für die Mitarbeitenden des LVR in diesem Raumprogramm berücksich- tigt? Wenn nein, wo werden diese Büros verortet? - 2 - Die Büros der Mitarbeiter des Landschaftsverbandes sind in der Gürzenich-Straße unterge- bracht. In der bereits zitierten Rahmenvereinbarung zwischen der Stadt Köln und dem Land- schaftsverband wurde vereinbart, dass die Stadt Köln sich an den Kosten der externen An- mietung beteiligt: § 1 Nummer 11, nämlich mit einem Maximalbetrag von 211.200 € pro Jahr. Welche langfristigen Folgekosten entstehen beim Raumprogramm für die Stadt Köln? Wel- che Einzelposten sind dabei besonders kostenintensiv? Die Stadt Köln errichtet das Museumsgebäude und bleibt Eigentümerin. Aus diesem Grunde werden nach Ablauf der Gewährleistung regelmäßige Kosten im Bereich des Bauunterhalts anfallen. 4. Museumsshop und -café Jedes moderne Museum etabliert heutzutage einen Museumsshop und ein Cafe, weil es zum einen die Attraktivität erhöht und zum anderen Einnahmen generiert. Welche konkreten Planungen zur Realisierung dieser Bedarfe werden nun verbindlich verfolgt? Der Landschaftsverband ist für die Realisierung des Bedarfes zuständig und hat dazu in ei- ner eigenen Vorlage ausgeführt, dass in der aktuellen Planung eine Verkaufsfläche im Kas- senbereich des ersten OG vorgesehen ist, wo Publikationen und spezifisches Museumssor- timent vorgehalten werden. Weiterhin führt der LVR aus, dass in unmittelbarer Umgebung der MiQua ein reichhaltiges und differenziertes gastronomisches Angebot vorherrscht, auch im Wallraff sowie im Consilium des Spanischen Baus direkt gegenüber. Hier wird es Koope- rations-Verhandlungen des Landschaftsverbandes geben. 5. Einrichtungskosten für die MiQua: Welche Einrichtungskosten sind insgesamt geplant, wie setzen sie sich zusammen und in- wieweit haben sich diese Kosten im Planungsprozess verändert? Gemäß der Rahmenvereinbarung zu den Einrichtungskosten stehen dem LVR zur Veraus- gabung Mittel in Höhe von 4,482 Millionen € (§2 Ziffer4) zur Verfügung. Ist die Ersteinrichtung mit dem LVR schon final abgestimmt? Diese Kosten haben sich im Planungsprozess nicht verändert. Die einzelnen Positionen werden derzeit final abgestimmt. 6. Umplanung: Wie hoch sind die Gesamtkosten für Planungs-und Ingenieurleistungen und wie setzen sich diese zusammen? In den bisherigen Gesamtkosten sind knapp 37,777 Mio. € Baukosten und 16,623 Mio. € Baunebenkosten enthalten. Welche Auswirkungen haben die aktuell zur Entscheidung stehenden Umplanungen auf die Planungs- und Baukosten? Bei den Mehrkosten gemäß Nachtragskostenprognose belaufen sich die Planungs- und In- genieurkosten auf ca. • 2,763 Mio. Euro aus Mehrkosten der KGR 700 • 0,3 Mio. Euro aus Mehrkosten der Umplanungskosten (Planerhonorare) der Entschei- dungsvorlagen. In Summe also 3,063 Mio. Euro.
Anlage 3 MiQua_Nachtragskostenberechnung_Ratsvorlage_20170505_Teil1_
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Stand: 0 6 .0 6 .2017 Drees & Sommer Projektmanagement und bautechnische Beratung GmbH Habsburgerring 2 50674 Köln Telefon +49 221 13050-0 Telefax +49 221 13050-155 info.koeln@dreso.com www.dreso.com Bearbeiter: Herr Könings Herr Tepner MiQua LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Nachtragskostenberechnung als Anlage zur Ratsvorlage 1 MiQua LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Nachtragskostenberechnung als Anlage zur Ratsvorlage Stand: 06.06.2017 Einleitende Erläuterung zur Mehrkostenentwicklung: Im nachfolgenden werden einleitend einige Themen benannt, die zu Mehrkosten im Projekt geführt haben: - Fortschreibung Planung in Abstimmung mit dem LVR - Anpassung der Planung aufgrund von Sicherheitsanforderungen (Stichwort: Politische Lage ab Herbst '15) - Optimierung der KGR 600 in Abstimmung mit dem LVR - Optimierung des Raumprogramms (Museumspädagogische Räume + Sicherheitszentrale) inkl. Hauptzugang - Mehrkosten im Bereich Tiefbau, Gründung, Kampfmittelsondierung etc. Das Projekt "MiQua LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln" besteht aus drei Komponenten. Zum einen befindet sich vor dem historischem Rathaus ein großes Ausgrabungsfeld mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. Hier entsteht die sogenannte Archäologische Zone mit einer Parcoursführung durch die Archäologischen Funde. Des Weiteren wird oberhalb der Archäologischen Zone eine Stahlbetondecke erstellt. Hier entsteht entlang der Marspfortengasse und Unter Goldschmied im Bereich der alten jüdischen Synagoge ein oberirdisches Museum. Darüber hinaus wird es als dritte Komponente die Sicherheitszentrale sowie Museumpädagogische Räume im Bereich des Spanischen Baus geben. Im gesamten Projekt ist der Leitgedanke "Schutz der Archäologie" die oberste Förderauflage der Bezirksregierung Köln. Dies zieht sich als "roter Faden" durch alle Teilmaßnahmen des Gesamtprojektes. Die Kombination aus den oben beschriebenen baulichen Besonderheiten eines Museums, das auf einem Stahlbetondeckel oberhalb einer archäologischen Befundebene gebaut wird, der Tatsache, dass die Gesamtmaßnahme als innerstädtische Baustelle im Herzen der Stadt Köln liegt sowie der Auflage "Schutz der Archäologie" macht die Komplexität eines solchen Projektes deutlich und zeigt auf, dass hier ein erhöhter Schwierigkeitsgrad bei allen Planungs- und Ausführungsprozessen vorliegt. Die vorliegenden prognostizierten Mehrkosten gilt es in Ihrer Genauigkeit unterschiedlich zu bewerten. Es gibt eine Bandbreite von Mehrkosten ausgehend von Kostenschätzungen beispielsweise für die Planungen der Räumlichkeiten im Spanischen Bau (Museumspädagogischen Räume + Sicherheitszentrale) bis hin zu Kostenfeststellungen beispielsweise im Bereich der Mehrkosten für bauliche Leistungen im Bereich Tiefbau, Gründungen, Kampfmittelsondierung. <\\koeln1\5050-5099\5091-01_Archaeologische_Zone_Koeln\04_Kosten_Finanzierung\46_CoMo_Kowa\465_Prognosen\2017_05_Nachtragskostenberechnung als Anhang zur Ratsvorlage\20170505\MiQua_Nachtragskostenberechnung_Ratsvorlage_20170505.xlsx>05.05.2017/ete 2 MiQua LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Nachtragskostenberechnung als Anlage zur Ratsvorlage Stand: 06.06.2017 Sicherheitsempfehlung und -konzeptionierung : Aufgrund des Museumstitels unter Einbezug des Attributs "JÜDISCH", der Verschärfung der allgmeinen Sicherheitslage in Gesamteuropa, insbesondere für öffentliche Gebäude und Anlagen (verschärfte Bedorhungslage durch Attentäter etc.) sowie der Bewertung der Sicherheitseinstufung des Gesamtkomplexes mit hoher Sicherheitsanforderung fanden fortlaufend Abstimmungen mit der Kriminalpolizei Köln statt, bei denen schließlich die Bewertung der Anforderungen an dasProjekt stetig gestiegen sind. Die Maßnahmen, die hier unter anderem ergriffen werden sollten, sind: - Videoüberwachung der Außenhaut und im Innenraum - Einrichten einer Sicherheitszentrale zur Überwachung durch Sicherheitspersonal - Schutz der Fassaden in Bezug auf Durchschusshemmung - Einsatz organisatorischer Maßnahmen (Durchfahrthemmnis anliegender Straßenbereiche, Umbau des Eingangs inkl. Sicherheitsschleuse (ähnlich wie im Flughafen), ggf. ergänzender Einsatz von Wachpersonal Grabung vor der Renaissancelaube des Historischen Rathauses/Änderung Parcoursverlauf Die Grabungen vor der Renaissancelaube des Historischen Rathauses und die Auswertung der archäologischen Grabungsergebnisse brachten eine unerwartet gut erhaltene Befundlage zum Vorschein. Dies bedingte einige Anpassungen des Parcousverlaufs und der Ausstellungsflächen in der Archäologische Zone gemäß den Ergebnissen. Weitere Maßnahmen, die hiermit verbunden waren: - Anheben des Stahlbetondeckels und die Änderung der Bohrpfahlwand im Bereich vor der Laube - Optimierung der Barrierefreiheit des Geamtverlaufs der Parcoursführung durch Anpassungen der Rampensituation und Entfall von Fördertechnik - Schaffung von qualifizierten rundgangsbegleitenden Ausstellungsflächen Mehrkosten im Bereich Tiefbau, Gründung, Kampfmittelsondierung Im Bereich des Tiefbaus wurden beispielsweise Tiefkellerverfüllungen als zusätzliche Ausführungsleistung nach Auswertung der historischen Dokumentationslage notwendig. Diese ermöglichten eine Vermeidung von Setzungsverhalten während der Spezialtiefbau- und Rohbauarbeiten, da es hier sonst Probleme bei der Befahrbarkeit der Fläche mit schweren Fahrzeugen gegeben hätte. Zusätzlich gab es im Bereich der Leitungsumlegung- und umschlüsse zu Verzögerungen und Mehrkosten, aufgrund unbekannter Leitungen im Untergrund oder der Änderung des Verbaus für die Fernwärmeschutzhülle. Es zeigt sich hier vor allem, dass die Bestandspläne und -unterlagen teilweise unzureichend waren, sodass in der Praxis auf die neuen Gegebenheiten reagiert werden musste. Auch die Kampfmittelsondierung und die Gründungsarbeiten liefen nicht problemlos ab. Grundsätzlich wurde die Kampfmittelsondierung im Projekt als zusätzliche Ausführungsleistung zur Vermeidung von Behinderungen und Stillständen der Gründarbeiten durchgeführt. Hier mussten teilweise erhebliche, zusätzliche Kontaktbohrungen ausgeführt werden, um einen Kampfmittelverdacht ausschließen zu können. Mehrfach musste in Teilbereichen des nördlichen Rathausplatzes sogar der Boden aufgeschachtet (in Handschachtung) werden, da ohne keine einwandfreie Kampfmittelfreiheit erreicht werden konnte. Die oben beschriebenen Maßnahmen haben direkten Einfluss sowohl auf die Bau- sowie die Planerkosten. Vor allem die Themen Sicherheitsanforderung sowie die Änderungen des Parcoursverlaufes haben einen enormen Umplanungsaufwand bei Architekten und Fachingenieuren (z.B. Architekt, TGA-Planer, Tragwerksplaner) zur Folge gehabt. <\\koeln1\5050-5099\5091-01_Archaeologische_Zone_Koeln\04_Kosten_Finanzierung\46_CoMo_Kowa\465_Prognosen\2017_05_Nachtragskostenberechnung als Anhang zur Ratsvorlage\20170505\MiQua_Nachtragskostenberechnung_Ratsvorlage_20170505.xlsx>05.05.2017/ete 3 MiQua LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Nachtragskostenberechnung als Anlage zur Ratsvorlage Stand: 06.06.2017 (alle Angaben in € brutto) 06.06.2017 Kostenberechnung Optimierung III (06/2015) 61.578.970,91 € Baukosten 37.777.135,25 € Baunebenkosten 16.622.838,24 € Grabungskosten 7.178.997,44 € Inkl. Kosten der restlichen Grabung unter Tage wie auch das restauratorischen Untersuchung der Befunde nach Entnahme der Sandverfüllung. Summe EVs (PS geprüft / GW überprüft / BH freigegeben) 1.137.550,18 € EV 16 - Neuer Parcoursverlauf (liegt dem BH zur Freigabe vor) -28.091,42 € EV 16.1 - Fortschreibung Parcoursverlauf (wird noch erstellt) 0,00 € EV 17 - Umbau WC-Anlage Spanischer Bau 104.218,04 € EV 18 - Hauptzugang Jüdisches Museum 55.560,15 € EV 19 - Müllraum Historisches Rathaus - Anteil Hauptmaßnahme 87.269,11 € EV 23 - Dachaufbau -260.560,31 € EV 24 - Planung nach Energieleitlinie 2010 - 2012 0,00 € EV 25.1 - Gebäudesicherheit (I) 293.850,48 € EV 25.2 - Gebäudesicherheit (II) 752.358,26 € EV 30 - Ergänzung Kampfmittelsondierung 53.664,46 € EV 31 - Grabung vor der Laube (in Schätzkosten Grabung VII/3 enthalten) 0,00 € EV 32 - Verglasung durchschusshemmend (integriert in EV 25.1) 0,00 € EV 34 - Fassade Historisches Rathaus Judengasse 31.704,26 € EV 35 - Introraum E02 0,00 € EV 36 - Anpassung Bohrpfahlwand Laube und Rathausturm 33.464,96 € EV 37 - Änderung Lagerflächen 14.112,18 € EV 38 - Änderungen Schweißnähte (vom BH abgelehnt) 0,00 € Kostenberechnung Opt. III inkl. EVs 62.716.521,09 € Mehrkosten während der Projektdurchführung (03/2017) 7.039.323,30 € Mehrkosten KGR 200 (VE 2000er) 637.486,32 € Mehrkosten KGR 300 (VE 3000er) 2.991.557,52 € Mehrkosten KGR 400 (VE 4000er) 0,00 € Mehrkosten KGR 500 (VE 5000er) 0,00 € Mehrkosten KGR 600 (VE 6000er) 647.000,00 € Mehrkosten KGR 700 (VE 7000er) 2.762.889,22 € Mehrkosten Grabung (VE 7901) 390,24 € Kostenberechnung Optimierung III (06/2015) inkl. EVs + Mehrkosten während der Projektdurchführung (03/2017) 69.760.000,00 € <\\koeln1\5050-5099\5091-01_Archaeologische_Zone_Koeln\04_Kosten_Finanzierung\46_CoMo_Kowa\465_Prognosen\2017_05_Nachtragskostenberechnung als Anhang zur Ratsvorlage\20170505\MiQua_Nachtragskostenberechnung_Ratsvorlage_20170505.xlsx>05.05.2017/ete 4 MiQua LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Nachtragskostenberechnung als Anlage zur Ratsvorlage Stand: 06.06.2017 (alle Angaben in € brutto) 06.06.2017 Kostenberechnung Optimierung III (06/2015) inkl. EVs + Mehrkosten während der Projektdurchführung (03/2017) 69.760.000,00 € Restrisiko Grabung Böschungsbereich inkl. Umbau/Umplanng Arch. 100.000,00 € Umplanungskosten (Planerhonorare) der Entscheidungsvorlagen 300.000,00 € Noch nicht freigegebene EVs 1.491.028,45 € EV 25.3 - Gebäudesicherheit (III) 452.408,16 € EV liegt vor; aktuell im Unterschriftenlauf EV 28 - Fahrradstellplätze 10.537,45 € EV ist in Erstellung bei IB Topotek 1 EV 29 - Platzaufbau in gebundener Ausführung 44.511,95 € EV ist in Erstellung bei IB Topotek 1 EV 40 - Personalräume E02, Putzmaschinenraum E01 und Ausstattung Hausmeisterlager E00 131.689,89 € EV liegt vor; aktuell im Unterschriftenlauf xx - Baustellensicherheit und -überwachung 400.000,00 € Kostenschätzung; EV liegt noch nicht vor xx - Parcoursverlauf (Unterfangungen) 250.000,00 € Kostenschätzung; EV liegt noch nicht vor xx - Römerkanal 50.000,00 € Kostenschätzung; EV liegt noch nicht vor xx - Brandschutz, Entrauchung, Evakuierung 155.000,00 € Kostenschätzung; EV liegt noch nicht vor Prognose Gesamtmaßnahme (03/2017) gem. Vorlage inkl. Entscheidungsvorlagen und weiterer Kostenrisiken 73.400.000,00 € zzgl. Risikoaufschlag 5% inkl. Rundungsungenauigkeiten 3.670.000,00 € Die 5% Risikoaufschlag beinhalten sowohl allgemeine Risiken wie Firmeninsolvenzen, Baupreissteigerungen, geringe Wettbewerbsbeteiligungen bei Ausschreibungen und Vergaben über Budget sowie Baugrundrisiken etc. Es sind derzeit ca. 75% der Vergaben abgeschlossen, sodass hier das Vergaberisiko nicht mehr so hoch eingeschätzt wird, wie dies im September 2016 der Fall war. Demnach emfpehlen wir den gesamten Risikozuschlag von 10% auf 5% zu reduzieren. --> siehe Anlage 25 - Übersicht Vergabegewinne und -verluste Gesamtprognose Gesamtmaßnahme (03/2017) 77.000.000,00 € Mehrkosten Prognose/grobe Kostenschätzung 3.640.000,00 € Zusätzliche offene Kostenpakete 1.750.000,00 € Herrichten Spanischer Bau (Museumspädagogik + Sicherheitszentrale) 1.750.000,00 € Weitere Kostenpakete 1.890.000,00 € <\\koeln1\5050-5099\5091-01_Archaeologische_Zone_Koeln\04_Kosten_Finanzierung\46_CoMo_Kowa\465_Prognosen\2017_05_Nachtragskostenberechnung als Anhang zur Ratsvorlage\20170505\MiQua_Nachtragskostenberechnung_Ratsvorlage_20170505.xlsx>05.05.2017/ete 5
Anlage 4 Nachfragen von CDU und Grüne zur Vorlage
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CDU -Fraktion im Rat der Stadt Köln Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat Frau Beigeordnete Susanne Laugwitz-Aulbach Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker 27. Juni 2017 Fragen zur Vorlage „MiQua.LVR-Jüdisches Museum im Archäolgischen Quartiuer Köln – Nachtragskostenberechnung“, 1679/2017 Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin sehr geehrte Frau Dr. Bürgermeister, wir möchten darum bitten, folgende Fragen zur o.a. Vorlage kurzfristig zu beantworten, da über diese Beschlussvorlage im Rat am 11. Juli 2017 entschieden wird und dazu vorab Ant- worten zu folgenden Fragen vorliegen sollen: 1.Barrierefreiheit: Wie wird die tatsächliche Barrierefreiheit am geplanten Haupteingang realisiert? Sind tat- sächlich alle Belange der Barrierefreiheit berücksichtigt? 2. Sicherheitskonzept : - Wurde das Sicherheitskonzept für den Gruppeneingang mit der Polizei abgestimmt? - Wird es für die Außenbereiche an der MiQua (Plätze, Wege) ebenfalls ein Sicher- heitskonzept geben? Wenn ja, wer entwickelt es mit welchen Zielen, wer finanziert die Umsetzung finanzieren und trägt die Folgekosten? - Wie wird gewährleistet werden, dass angesichts der Sicherheitsmaßnahmen dennoch möglichst vielen Besucher*innen der Zugang zum Museum ermöglicht wird (die Ver- waltung spricht von 180.000 bis 200.000 pro Jahr)? - Wer trägt die Folgekosten für die Maßnahmen aus dem Sicherheitskonzept? 3. Raumprogramm: Sind mit dem vorliegenden Raumprogramm tatsächlich alle Bedarfe gedeckt? Sind auch die Büros für die Mitarbeitenden des LVR in diesem Raumprogramm berücksich- tigt? Wenn nein, wo werden diese Büros verortet ? Welche langfristigen Folgekosten entstehen beim Raumprogramm für die Stadt Köln? Wel- che Einzelposten sind dabei besonders kostenintensiv? 4. Museumsshop und -Cafe Jedes moderne Museum etabliert heutzutage einen Museumsshop und ein Cafe, weil es zum einen die Attraktivität erhöht und zum anderen Einnahmen generiert. Welche konkreten Planungen zur Realisierung dieser Bedarfe werden nun verbindlich verfolgt? Anlage 4 - 2 - 5. Einrichtungskosten für die MiQua: Welche Einrichtungskosten sind insgesamt geplant, wie setzen sie sich zusammen und in- wieweit haben sich diese Kosten im Planungsprozess verändert? Ist die Ersteinrichtung mit dem LVR schon final abgestimmt? 6. Umplanung: Wie hoch sind die Gesamtkosten für Planungs-und Ingenieurleistungen und wie setzen sich diese zusammen? Welche Auswirkungen haben die aktuell zur Entscheidung stehenden Umplanungen auf die Planungs- und Baukosten? Mit freundlichen Grüßen gez. Niklas Kienitz gez. Jörg Frank CDU-Fraktionsgeschäftsführer GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer
Anlage 1 2017_0670 MiQua, LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln, Stn 14
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14 _#. 05.2015 143/1 Herr Hörschelmann, 23375 RPA-Nr.: KOB 2017/0670 Herr Himmelsbach, 28666 Herr Maus, 25077 VII-2 MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Stellungnahme zur Nachtragskostenberechnung vorgelegte Nachtragskosten: rund 15,4 Mio. € brutto (rund 13 Mio. € netto) vorgelegte Gesamtkosten: rund 77 Mio. € brutto (rund 64,7 Mio. € netto) Sehr geehrte Damen und Herren, mit Eingangsdatum 09.05.2017 legt 26 eine aktualisierte Kostenzusammenstellung vor, de- ren Gesamthöhe mit rund 64,7 Mio. € netto prognostiziert wird. Die Erhöhung zur „Kostenbe- rechnung Optimierung Ill 06/2015“ beträgt somit rund 13 Mio. € netto. Es soll ein Beschluss in der Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur am 27.06.2017 erwirkt werden. Für die Erhöhung der Leistungen sind verschiedene Gründe angegeben worden. Diese be- inhalten unter anderem zusätzliche archäologische Funde und erhöhte Sicherheitsanforde- rungen. In der Prüfung wurden keine Gründe festgestellt, die einer Fortführung der Maßnahme ent- gegenstehen könnten. Die einzelnen Kostenaufstellungen variieren in ihrer Qualität zwischen Schätzungen bis hin zu Kostenfeststellungen. Die Leistungen, die in der Zusammenstellung als prognostiziert oder grob geschätzt benannt sind, summieren sich mit den Risiken auf rund 6,14 Mio. € net- to. Der teilweise geringe Planungsstand lässt Änderungen in den Kostenrisiken erwarten. In den Gesamtkosten ist ein Risikoaufschlag in Höhe von 5% (3,08 Mio. € netto) enthalten. Es wird gebeten darauf zu achten, dass dieser Kostenansatz bei der Bemessung der betref- fenden Baunebenkosten (KG 700) unberücksichtigt bleibt. Der Finanzierungsanteil der Stadt Köln wird aktuell mit rund 37,2 Mio. € netto angegeben und die Fördermittel des Landes mit rund 27,5 Mio. € netto. Es sind Fördermittel in Höhe von rund 15,5 Mio. € netto durch die Landesregierung in Aussicht gestellt worden. Derzeit liegt lediglich ein Bescheid in Höhe von rund 3,4 Mio. € netto vor. Für Fördermittel in Höhe von rund 12,1 Mio. € netto liegt demnach noch kein Bescheid vor. 26- erhält eine Durchschrift dieses Schreibens. Mit freundlichen Grüßen
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1679/2017
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 19.06.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27