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2016/0127

Erweiterung der Sanierungsmaßnahmen Ausstellungshallen Mathildenhöhe im Rahmen der UNESCO-Welterbebewegung und Bereitstellung zusätzlicher Mittel über 7,2 Mio. €.

Magistratsvorlage 31.03.2016

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2016/0127

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13668 Zeichen

Eigenbetrieb Kulturinstitute Darmstadt, den 14. März 2016
Betriebsleitung

An die
Mitglieder der Betriebskommission
des Eigenbetriebs Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Mit der Bitte um Beschlussfassung
Sanierungsmaßnahmen Ausstellungshalle Mathildenhöhe - Bewilligung zusätzlicher Mittel

Beschluss:

1. Der Erweiterung der Maßnahmen mit den damit verbundenen Planungsänderungen
unter Berücksichtigung der abschließenden Empfehlungen des Advisory Boards im
Rahmen der UNESCO-Welterbebewerbung vom 26. Januar 2016 wird zugestimmt.

2. Die weitere Planung kann unmittelbar nach Beschlussfassung durch die
Betriebskommission erfolgen.

3. Die Betriebskommission beschließt die Bereitstellung zusätzlicher Mittel zur
Umsetzung der Empfehlung in Höhe von insgesamt 7,2 Mio. €.

4. Die Mittelbereitstellung erfolgt im Wirtschaftsplan 2017 über 2,4 Mio. € sowie durch
eine VE, fällig in 2018, über 4,8 Mio. €.

5. Sofern Fördergelder bewilligt werden, reduziert sich entsprechend der Mittelbedarf.

6. Die Vorlage ist der Stadtverordnetenversammlung zur endgültigen Beschlussfassung
vorzulegen.

Begründung:

Vorrangiges Planungsziel des Projektes ist es, zeitgemäße, funktionale
Ausstellungsmöglichkeiten zu schaffen, weiche weitgehend flexible Konzepte ermöglichen,
ferner bei der Sanierung alle Forderungen des Denkmalschutzes einzuhalten, die zugleich den
besonderen Kriterien des UNESCO-Welterbekomitees als OUV (Outstanding Universal Value)
entsprechen.

Der Weg, um dieses Ziel zu erreichen, wurde in drei Welterbeworkshops des international
besetzten Advisory Boards am 15./16. Juni, am 01. September 2015 und abschließend am 26.
Januar 2016 diskutiert. Die Chancen auf Anerkennung als Weltkulturerbe, aber auch die
denkmalpflegerischen Anforderungen an eine sachgerechte Sanierung des Gesamtkomplexes
bis hin zu neuen oder veränderten Funktionsbausteinen macht nun eine grundsätzliche
Neubetrachtung von Baumaßnahmen urid -kosten erforderlich. Im Sinne des Advisory Boards
werden hiermit die Voraussetzungen geschaffen, dass die Welterbebewerbung, in deren
Zentrum die Ausstellungshallen der Mathildenhöhe steht, überhaupt Chancen auf

Anerkennung hat und damit zu dem Aushängeschild der Wissenschaftsstadt Darmstadt
schlechthin werden wird.

Die Empfehlungen des Advisory Boards hatten und haben zur Folge, dass die seit dem
Beschluss der BK eines Entwurfs „Energetische Sanierung der Ausstellungshallen
Mathildenhöhe“ vom 26. September 2013 skizzierten Pläne grundlegend überarbeitet und
weitreichende Neuplanungen in Auftrag gegeben werden mussten und müssen. In Konsequenz
hieraus ergibt sich ein neuer Zeit- und Kostenplan, der hier in der Anlage vorliegt.

Dem Advisory Board wurden die bisherigen Planungen vorgestellt und die sich hieraus in
Bezug auf die Welterbeverträglichkeit resultierenden Fragestellungen intensiv.diskutiert. Hierzu
zählten insbesondere der denkmalpflegerische Umgang mit dem überkommenen
Zeitschichtenbestand, u.a. auch der Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen der 1970er
Jahre. In diesem Zusammenhang wurde ausführlich das energetische Konzept und die
Auswirkungen auf die Gebäudehülle diskutiert. Außerdem wurden der Einbau des Cafes auf der
Westseite sowie der Umfang baulich notwendiger Eingriffe in die Anbauten der 1970er
thematisiert. Ergebnisse der Beratungen des Advisory Boards:

Energetische Anforderungen und Auswirkungen auf den Umgang mit der Gebäudehülle

Es wird übereinstimmend festgestellt, dass die vollständige Erneuerung aller
gebäudetechnischen Anlagen zur Beheizung, Kühlung und Belüftung, sowie die Ertüchtigung
der Gebäudehülle der Ausstellungshallen technische Voraussetzungen dafür sind, um die
Einhaltung der klimatischen Vorgaben nach internationalen Standards für Ausstellungen in den
Ausstellungshallen gewährleisten zu können:

Im Einzelnen beinhaltet das geplante integrierte Planungskonzept technische Maßnahmen wie
Wandtemperierung durch innenputzintegrierte Flächenwandheizungen in Teilbereichen,
Erdsonden sowie die Nutzung des Wasserreservoirs als Pufferspeicher sowie Lüftungsanlagen
mit Wärmerückgewinnung. Die neu zu installierenden haustechnischen Anlagen sollen zur
Vermeidung langer und sichtbarer Leitungsführungen raumsparend und dezentral im Gebäude
angeordnet werden.

Darüber hinaus müssen die Mauerwerksaußenwände gedämmt werden. Das Advisory Board
empfiehlt, trotz eines umfangreichen Eingriffs in die Zeitschichtensubstanz der 1970er, den
großflächig schadhaften Außenputz komplett abzutragen und durch den Auftrag eines neuen
mineralischen Dämmputzes zu ersetzen. Die bauphysikalische Verträglichkeit des neuen
Materials (u.a. Aerogelgranulat) wird u.a. durch eine Stellungnahme des Institutes für
Steinkonservierung IFS Mainz bestätigt. Die bautechnische Verarbeitung, der Schichtenauftrag
und die realisierbaren Oberflächenstrukturierungen sollen noch in umfangreichen:
Bemusterungen untersucht werden.

Planungen zur Fassadengestaltung

Aus Sicht des Advisory Board bildet das vorgeschlagene neue Konzept zur Wiederöffnung der
historischen Fensteröffnungen in Halle 2 auf der Ostseite eine nachvollziehbare
Nutzeranforderung ab. Die Planungen zur technischen Umsetzung und Gestaltung der
Fensterelemente sollen in enger Abstimmung mit der Landesdenkmalpflege erfolgen und
sollten grundsätzlich entsprechend neuer Überlegungen als sprossenlose Festverglasungen in
der Ebene der äußeren Putzschicht, bzw. leicht hervorstehend weiterentwickelt werden.

Das Advisory Board stellt weiterhin fest, dass grundsätzlich der überkommene Bestand
einschließlich aller noch erhaltener Zeitschichtensubstanz die Richtschnur für den weiteren
Umgang insbesondere mit der Gebäudehülle darstellt. Eine Rückkehr zur Fassadengestaltung
von 1908 wird abgelehnt, die vertikalisierende Fassadenüberformung der 1970er Jahre soll als
wichtiger Teil der Bauwerksbiografie und „Rezeptionsgeschichte“ die Leitschicht für eine
behutsame Fassadengestaltung sein. Aufgrund der großen Schädigung und der in Teilen

handwerklich minderwertig ausgeführten Putzschicht sowie der Notwendigkeit einer
energetischen Ertüchtigung soll der Außenputz vollständig abgetragen werden. Die
Aufmauerungen in den Fassadenrücksprüngen der Hallen 1 und 3 sollen als
Zeitschichtenbestand jedoch erhalten bleiben.

Planungen zum Besuchercafe

Die Nutzung des bisherigen Besuchercafes auf der Ebene der Empore im Eingangsgebäude
muss wegen fehlender Barrierefreiheit aufgegeben werden. Die vorgeschlagene Konzeption, das
Besuchercaf& auf der Westseite des Ensembles im Bereich der oberen Schieberkammer, der
bisherigen Technikzentrale und der ehemaligen Büroräume zu integrieren, wird vom Advisory
Board ausdrücklich begrüßt, da es zu einer Aufwertung auch der Vorbereiche in den
Außenanlagen beitragen wird. Die zur barrierefreien Erschließung erforderlichen Eingriffe in
die Substanz sollen gering gehalten, die Anmutung der historisch technischen Atmosphäre der
Innenräume erhalten werden. Die Zugänglichkeit für mobilitätseingeschränkte Personen soll
über eine Hubbühne im Bereich der Pergola gewährleistet werden. Hierfür sind kleinere, aus
denkmalpflegerischer Sicht vertretbare Umbauten der Pergola, der Stützmauern und der
Fassade notwendig.

Die untere Schieberkammer soll als der „Urort“ der Denkmalanlage ungenutzt aber sichtbar
und in das Konzept integriert werden, womit der Cafebetrieb mit denkmalpflegerischen und
didaktischen Maßnahmen zusammengeführt wird. Dafür sind zusätzliche Haushaltsmittel
aufzuwenden. ‘

Planungen zur Nordseite / Zwischenbau

Unabhängig von Qualität und denkmalpflegerischer Bedeutung der nördlichen Anbauten von
1976 gehören diese nach Auffassung des Advisory Board zur Bauwerksbiografie und sollen im
Sinne eines nachhaltigen Nutzungskonzeptes weiterentwickelt werden können. Entsprechende
Neuplanungen zur teilweisen Reduzierung der Bauwerksvolumina auf das funktional
erforderliche Maß einschließlich Rückbau der Treppenhausverglasungen und inneren
Umstrukturierungen sowie Einbauten auf Grund brandschutztechnischer Anforderungen liegen
bereits vor.

Der Zwischenbau zwischen Hochzeitsturm und Halle 3 muss in seinem Bestand nicht erhalten
werden, soll jedoch in gleicher Kubatur entsprechend den funktional notwendigen
Anforderungen des Instituts Mathildenhöhe geplant und in das Ensemble eingefügt werden.
Dieser neue Baustein erfordert eine konzeptionell und finanztechnische Neubetrachtung.

Aktualisierte Kostenberechnung (siehe Anlage)

Die vorliegende Kostenzusammenstellung basiert auf den bisherigen Kostenberechnungen zur
„Energetischen Sanierung der Ausstellungshallen“ von 2014. Aufgrund der Weiterentwicklung
des Gesamtprojektes und der zusätzlichen Auflagen durch die Welterbebewerbung sind
zusätzliche Sanierungs- und Umbaumaßnahmen erforderlich, die durch die
Planungsbeteiligten ermittelt wurden und die zu einer zusätzlichen modularen
Kostenfortschreibung führen. Beinhaltet sind darüber hinaus Kosten für erforderliche
nachhaltige Maßnahmen bei den haustechnischen Anlagen, die bisher als sogenannte
Rückstellpositionen mitgeführt, jedoch nicht in der Maßnahme „Energetische Sanierung“ mit
aufgenommen worden sind, jetzt aber als dringend zur Umsetzung erforderlich angeraten
erscheinen. Im Einzelnen.

teilweise Instandsetzungsmaßnahmen an der Dachhülle im Bereich der Flach-, Shedd-
und Kupferdächer.

Verdunklungs- und Blendschutz in den Ausstellungshallen, sowie Einbau von mobilen
Trennwänden.

Umbauten der Fassade Werkstatt auf Grund von zusätzlichen Brandschutzauflagen

Erhöhte Anforderungen an den Einbruchschutz (Fenster und Türen,

Einbruchmeldeanlage)

Herstellen von Revisionsstegen in den Dach- /Oberlichtgeschossen

Umfangreiche Sanierung sämtlicher Ver- und Entsorgungsleitungen (Dachentwässerung,

Trinkwasser, Schmutzwasser, Komplettneuinstallation der Elektro- und
Sicherheitstechnik)

Aufgrund der zeitlichen Verschiebungen seit Sommer 2015 sind Preissteigerungen und
Zusatzmittel auch für das Ausweichdepot in Dieburg berücksichtigt.

Der Aufwand für die Gesamtmaßnahme „Sanierung Ausstellungsgebäude

Mathildenhöhe“ beläuft sich nach den aktuell vorliegenden Kostenermittlungen auf einen
Gesamtinvestitionsbedarf in Höhe von 17,1 Mio. €. Dies bedeutet einen zusätzlichen
Investitionsbedarf in Höhe von 7,2 Mio. € zu den bereits beschlossenen Mitteln in Höhe von
9.905.0008.

Für die Maßnahme werden Fördermittel des Landes Hessen aus dem Kommunalen
Investitionsprogramm KIP in Höhe von 700.000 € sowie aus dem Förderprogramm des
Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft in Höhe von voraussichtlich
800.000 € beantragt.

Die zusätzlich erforderlichen Mittel in Höhe von 7,2 Mio. € sind im Wirtschaftsplan 2017 des
Eigenbetriebs Kulturinstitute zu etatisieren, davon in Höhe von 4,8 Mio. € als VE, fällig in 2018.

Zeitplanung:

Aufgrund des bisherigen Abstimmungsbedarfs über die weiteren Planungsziele und aufgrund
des Gesamtumfangs der erweiterten Maßnahme wird für die Abwicklung ein neuer Terminplan
vorgesehen, der neben den erforderlichen Gremienbeschlüssen auch zusätzlichen
Planungsaufwand, Genehmigungsfristen und eine längere Bauzeit berücksichtigt:

« Beschluss Betriebskommission " 23.03.2016
«e Beschluss Stavo 07.07.2016
« Baubeginn bis 02.2017
« Fertigstellung " bis 05.2018
« Inbetriebnahme und Probebetrieb bis 09.2018
* Wiedereröffnung 10.2018
DR 4
Als | L
x Ar
Prof. Dr. Ludger Hünnekens Bernhard Baum

1. Betriebsleiter Kaufmännischer Betriebsleiter

Anlage:

Sanlerung Ausstellungsgebäude Mathlidenhöhe 2016-2018
Kostenzusammenfassung Stand 11.03.2016

KGR Bezeichnung

Bemerkungen Summen]__ Differenz| _Kostenstand 2014

100 Grundstück
200 Herrichten und Erschließen
300 Bauwerk Baukonstruktion

400 Bauwerk Technische Anlagen

Kostenscherzungen!

500 Außenanlagen
600 Ausstattung

Summe KGR 200-600

700 Baunebenkosten
Baunebenkosten, sonstij

Gesamtsumme
Kostenberechnung in Bezug
zum beschlossenen Budget

gerundet

30.000 € 16.700 €

6.405.500 €| 3.735.000 €

Kostenberechnung 2014 ohne Rückstellpasitionen 3.735.000 € {ohne Rückstellpos.}

Aniseriger Rüchste nen (melrıne enerastische Sonierung!

dunkiung und Blendschutz Fenster Hnlle 4 0.000 €
wtobile Trennwände Holie 2 und tterlle 4 238.000 €
Pfosten Rıege! Fassode Werkstatt 22.000 €
Auforbeiten des Porkettbeloges 68.500 €

He

von Revisionsstegen ım Oberlichtgeschoss 34,500 €

zuroguun Anurosen und zressstegerungen
Cofe einschließlich Küche neu 465.000 €
Ruckbau / Umbau eherraliges Cofe/ Einbou Halle 1 23300 €
ven henhauwerk und Nordbau anpassen 383.000 €
AMusterausfuhrungen Außenput 59.500 €
Erhöhte Anforderungen Einbruchschutz 219.000 €
Bachsanterungsmaßnohmen 287 000 €
Preissteigerungen Zur Kostenberechnung 2014 (15%) 621.000€
6.131.500 €) 3 526.000 €
Kostenberechnung 2014 3.526.000 €
Zuragieh Zusatzanahnakmen und Breisstergerungen
Technik Cofe / Küche 640.000 €
Aufzugsanlage für barrierefreien Zugang Cafe 60.000 €
Planungsanpassungen aufgrund zusatzl. Maßnahmen 766.000 €
Sanierung Regenwasser 100.000 €
Sanierung Schmutzwasser 10,000 €
Sanierung frinkwosser 167.500 €
Verlegung Fechnikzenteulen 65,000 €
Werkstatt 41.000 €
Monitoring, techn, Geröte 226.000 €
Preissteigerungen zur Kostenberechnung 2014 {15%} 530.000 €
200.000 €) 164.000 €
Cafe, Zwischenbau, Foyer 100.000 € 0€
12.867.000] 5.425.200 €] 7.481.100 €
29 % der Summe KGR 200-600 3.731.430 € 2.183.300 €
zusgiziicke Mietkosren Depot Dieburg 2016 2018 200.090 €
Unvorhergesehenes Bauen Im Bestand allg. 300.000 €) 20.000 €] 280.000 €
17.098.430 €) gu 9.905.000 €
17.100.000 €] 195.000 €) 9.%05.000 €
Beantragte Fördermittelsumme 1.500.000 €
Förderung KiP (Kommunales Invest Programm) 700.000 €

Farderung PT} ( nach Fertigstellung } 800.000 €

2016/0127

2454 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
14.04.2016 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt:   Eigenbetrieb 
          Kulturinstitute  OBW bei absc hl. Be-
schlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I       42 
IV     20 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2016/0127 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Erweiterung der Sanierungsmaßnahmen Ausstellungshallen Mathildenhöhe im Ra h-
men der UNESCO -Welterbebewegung und Bereitstellung zusätzlicher Mittel über 7,2 
Mio. €. 
 
Vorlage vom: 31.03.2016  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat nimmt den Beschluss der Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitute 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt vom 23. März 2016  betreffend die Erweiterung der Sani e-
rungsmaßnahme der Ausstellungshallen Mathildenhöhe und die hierfür erforderliche Bereitste l-
lung zusätzlicher Mittel über 7,2 Mio. € zur Kenntnis und leitet ihn zur endgültigen Beschlussfa s-
sung an die Stadtverordnetenver sammlung weiter.  
 
 
 
 
 
Anlagen: BK-Beschluss Mathildenhöhe

- 2 - 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 31. März 20 16: 
 
Die Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitute hat in ihrer Sitzung am 23. März 
2016 die als Anlage beigefügte Vorlage zur Umsetzung weiterer Sanierungsmaßnahmen nach 
den abschließenden Empfehlungen des Advisory Boards im Rahmen der UNESCO -
Welterbebewerbung beschlossen.  
 
Die Bereitstellung der hierfür erforderlichen zusätzlichen Mittel von 7,2 Mio. € erfolgt im 
Wirtschaftsplan 2017 des Eigenbetriebs Kulturinstitute über 2,4 Mio. € sowie durch eine VE, 
fällig in 2018, über 4,8 Mio. €.  
 
Der Magistrat nimmt diesen Beschluss zur Kenntnis und leitet ihn an die Stadtverordnete n-
versammlung zur endgültigen Beschlussfassung weiter.  
 
 
Darmstadt, 31. März 2016  
42/bm 
 
 
 
 
 
Dezernat I      Dezernat IV 
 
 
 
 
 
 
Jochen Partsch      André Schellenberg  
Oberbürgerme ister     Stadtkämmerer

Beratungsverlauf (4)

TOP 4
TOP 214
TOP 13
TOP 8

Details

Vorlagen-Nr.
2016/0127
Typ
Magistratsvorlage
Datum
31.03.2016
Erstellt
29.09.2026 00:00