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AN/0285/2026

Parkplatz-Dashboard

Grüne Antrag nach § 3 19.02.2026

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Nächste Beratung: Mobilitätsausschuss, Sitzung am 28.04.2026, TOP 1.2

Grüne Antrag nach § 3

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Grüne Antrag nach § 3

4589 Zeichen

www.gruenekoeln.de  
 
FRAKTION BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Rathaus Spanischer Bau, 50667 Köln Rathaus, Spanischer Bau  
50667 Köln  
 
Tel: +49 (221) 221-25919 
Fax: +49 (221) 221-24555 
gruene -fraktion@stadt-koeln.de  
Herrn 
Lino Hammer 
Mobilitätsausschussvorsitzender 
 
Herr Oberbürgermeister  
Torsten Burmester 
Historisches Rathaus  
 
 
 
Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 19.02.2026 
AN/0285/2026 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
 
Gremium Datum der Sitzung 
Mobilitätsausschuss 03.03.2026 
 
Parkplatz-Dashboard 
Sehr geehrter Herr Hammer, 
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, 
 
die Antragsteller bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des nächs-
ten Mobilitätsausschusses aufzunehmen: 
 
 
Beschluss: 
 
Die Verwaltung wird gebeten, die Seite https://www.koeln.de/apps/parken/ zu einem moder-
nen, stadtweiten Parkraum-Dashboard in Echtzeit zu entwickeln und dieses prominent, auf 
der Homepage, per Pressemitteilung und den Variotafeln der Stadt Köln zu bewerben. 
Das Parkraum-Dashboard soll in Echtzeit die freien Parkplatzkapazitäten der städtischen 
Parkhäuser anzeigen. Zudem sollen die Parkplatzkapazitäten der P+R-Parkplätze der KVB 
und möglichst viele private Parkhausbetreiber mit aufgenommen werden. Die Verwaltung soll 
hierzu eine Zusammenarbeit mit der KVB und den privaten Parkhausbetreibern forcieren. 
Die Parkhäuser, die aufgrund von Baustellen oder Absperrungen nicht erreichbar sind, sollen 
in Echtzeit und klar gekennzeichnet sein und ortsnahe Alternativen anbieten. Weitere Infor-
mationen zu den einzelnen Parkhäusern wie Öffnungszeiten, Parktarife, Barrierefreiheit, 
Durchfahrtshöhen und -breiten, Anzahl der Frauenparkplätze, Anzahl und Ausstattung der 
Fahrradparkplätze, Bezahlmöglichkeiten, etc. sollen ebenfalls abrufbar sein.

- 2 - 
 
Die Stadt soll zudem eine Zusammenarbeit mit den Parkplatz-Apps (wie EasyPark, Parkster, 
PARCO, Parkster, moBILET, PayByPhone, Parkopedia, etc) sowie integrierte Funktionen in 
Google Maps oder TomTom ermöglichen, indem die Schnittstellen in beiden Richtungen ge-
öffnet werden sollen. 
 
 
 
Begründung: 
 
Die Stadt Köln hat mit der Seite „Parken in Köln“ auf Koeln.de eine Übersichtsseite über die 
Kölner Parkhäuser und Tiefgaragen und ihre Auslastung. Die Seite ist allerdings kaum be-
kannt und nicht auf dem neuesten Stand der Technik. Für die Nutzenden ist auf den ersten 
Blick nicht ersichtlich, welche Parkhäuser und Tiefgaragen überhaupt geöffnet und wie diese 
ausgelastet sind. Durch den geringen Bekanntheitsgrad und die aktuelle Darstellung bietet 
die Homepage momentan kaum einen Mehrwert.  
Mit geringem Aufwand wäre es möglich, die Seite und Datenquellen so zu modernisieren, 
dass sie eine regelmäßige Hilfe bei der Parkplatzsuche in Köln darstellen würden.  
Gerade bei diversen Großveranstaltungen (Karneval, Demonstrationen, CSD, Konzerte, 
sportliche Events) sowie saisonbedingten Verkehrsspitzen wie dem jährlichen Weihnachts-
verkehr wird die Parkplatzsuche regelmäßig zu einem Problem. Parksuchverkehre und 
dadurch entstehende Staus belasten die Umwelt, die Anwohnenden und alle anderen Ver-
kehrsteilnehmenden. Volle Parkhäuser sorgen teilweise für Chaos, frustrierte Autofahrende 
und regelmäßig für illegal abgestellte Fahrzeuge. Die illegal abgestellten Fahrzeuge sorgen 
wiederum für Gefahrenstellen für andere Verkehrsteilnehmer, Engstellen für die Rettungs-
dienste und Polizei sowie zugeparkte Anwohnerparkplätze.  
Ein modernes und digitales Parkleitsystem, welches gerade bei mit dem Auto anreisenden 
Gästen prominent beworben wird, hat das Potenzial, die genannten Probleme abzuschwä-
chen und die Auslastung der Parkhäuser, Tiefgaragen und P+R Parkplätze effektiver zu 
steuern.   
Dabei soll auf die vorhandenen Livedaten des Parkleitsystems der Stadt zugegriffen werden. 
Die städtischen Parkhäuser und Tiefgaragen, die bisher keine aktuellen Auslastungszahlen 
liefern, sollten nachgerüstet werden. Private Parkhausbetreiber sollten aufgefordert werden, 
ihre Liegenschaften nachzurüsten. Von der Stadt angemietete Parkhäuser und Tiefgaragen 
sollten eine Digitalisierung der Stellplätze als Voraussetzung für eine weitere Vertragsverlän-
gerung festschreiben.  
Die KVB arbeitet in Kooperation mit der Netcologne bereits intensiv an einer Nachrüstung ih-
rer knapp 5000 Stellplätze über das LoRaWan (local rage area network) an einer Digitalisie-
rung. Die Live-Daten der KVB gilt es zeitnah in die Seite der Stadt zu integrieren.  
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez.   
Christiane Martin 
Grüne-Fraktionsvorsitzende

Beratungsverlauf (1)

28.04.2026 Mobilitätsausschuss
TOP 1.2 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0285/2026
Typ
Grüne Antrag nach § 3
Datum
19.02.2026
Erstellt
19.02.2026 11:39