AN/0285/2026
Parkplatz-Dashboard
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Grüne Antrag nach § 3
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www.gruenekoeln.de FRAKTION BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Rathaus Spanischer Bau, 50667 Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Tel: +49 (221) 221-25919 Fax: +49 (221) 221-24555 gruene -fraktion@stadt-koeln.de Herrn Lino Hammer Mobilitätsausschussvorsitzender Herr Oberbürgermeister Torsten Burmester Historisches Rathaus Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 19.02.2026 AN/0285/2026 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Mobilitätsausschuss 03.03.2026 Parkplatz-Dashboard Sehr geehrter Herr Hammer, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, die Antragsteller bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des nächs- ten Mobilitätsausschusses aufzunehmen: Beschluss: Die Verwaltung wird gebeten, die Seite https://www.koeln.de/apps/parken/ zu einem moder- nen, stadtweiten Parkraum-Dashboard in Echtzeit zu entwickeln und dieses prominent, auf der Homepage, per Pressemitteilung und den Variotafeln der Stadt Köln zu bewerben. Das Parkraum-Dashboard soll in Echtzeit die freien Parkplatzkapazitäten der städtischen Parkhäuser anzeigen. Zudem sollen die Parkplatzkapazitäten der P+R-Parkplätze der KVB und möglichst viele private Parkhausbetreiber mit aufgenommen werden. Die Verwaltung soll hierzu eine Zusammenarbeit mit der KVB und den privaten Parkhausbetreibern forcieren. Die Parkhäuser, die aufgrund von Baustellen oder Absperrungen nicht erreichbar sind, sollen in Echtzeit und klar gekennzeichnet sein und ortsnahe Alternativen anbieten. Weitere Infor- mationen zu den einzelnen Parkhäusern wie Öffnungszeiten, Parktarife, Barrierefreiheit, Durchfahrtshöhen und -breiten, Anzahl der Frauenparkplätze, Anzahl und Ausstattung der Fahrradparkplätze, Bezahlmöglichkeiten, etc. sollen ebenfalls abrufbar sein. - 2 - Die Stadt soll zudem eine Zusammenarbeit mit den Parkplatz-Apps (wie EasyPark, Parkster, PARCO, Parkster, moBILET, PayByPhone, Parkopedia, etc) sowie integrierte Funktionen in Google Maps oder TomTom ermöglichen, indem die Schnittstellen in beiden Richtungen ge- öffnet werden sollen. Begründung: Die Stadt Köln hat mit der Seite „Parken in Köln“ auf Koeln.de eine Übersichtsseite über die Kölner Parkhäuser und Tiefgaragen und ihre Auslastung. Die Seite ist allerdings kaum be- kannt und nicht auf dem neuesten Stand der Technik. Für die Nutzenden ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich, welche Parkhäuser und Tiefgaragen überhaupt geöffnet und wie diese ausgelastet sind. Durch den geringen Bekanntheitsgrad und die aktuelle Darstellung bietet die Homepage momentan kaum einen Mehrwert. Mit geringem Aufwand wäre es möglich, die Seite und Datenquellen so zu modernisieren, dass sie eine regelmäßige Hilfe bei der Parkplatzsuche in Köln darstellen würden. Gerade bei diversen Großveranstaltungen (Karneval, Demonstrationen, CSD, Konzerte, sportliche Events) sowie saisonbedingten Verkehrsspitzen wie dem jährlichen Weihnachts- verkehr wird die Parkplatzsuche regelmäßig zu einem Problem. Parksuchverkehre und dadurch entstehende Staus belasten die Umwelt, die Anwohnenden und alle anderen Ver- kehrsteilnehmenden. Volle Parkhäuser sorgen teilweise für Chaos, frustrierte Autofahrende und regelmäßig für illegal abgestellte Fahrzeuge. Die illegal abgestellten Fahrzeuge sorgen wiederum für Gefahrenstellen für andere Verkehrsteilnehmer, Engstellen für die Rettungs- dienste und Polizei sowie zugeparkte Anwohnerparkplätze. Ein modernes und digitales Parkleitsystem, welches gerade bei mit dem Auto anreisenden Gästen prominent beworben wird, hat das Potenzial, die genannten Probleme abzuschwä- chen und die Auslastung der Parkhäuser, Tiefgaragen und P+R Parkplätze effektiver zu steuern. Dabei soll auf die vorhandenen Livedaten des Parkleitsystems der Stadt zugegriffen werden. Die städtischen Parkhäuser und Tiefgaragen, die bisher keine aktuellen Auslastungszahlen liefern, sollten nachgerüstet werden. Private Parkhausbetreiber sollten aufgefordert werden, ihre Liegenschaften nachzurüsten. Von der Stadt angemietete Parkhäuser und Tiefgaragen sollten eine Digitalisierung der Stellplätze als Voraussetzung für eine weitere Vertragsverlän- gerung festschreiben. Die KVB arbeitet in Kooperation mit der Netcologne bereits intensiv an einer Nachrüstung ih- rer knapp 5000 Stellplätze über das LoRaWan (local rage area network) an einer Digitalisie- rung. Die Live-Daten der KVB gilt es zeitnah in die Seite der Stadt zu integrieren. Mit freundlichen Grüßen gez. Christiane Martin Grüne-Fraktionsvorsitzende
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0285/2026
- Typ
- Grüne Antrag nach § 3
- Datum
- 19.02.2026
- Erstellt
- 19.02.2026 11:39