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A-R/0024/2016

Pay-what-you-want im Stadtmuseum

Antrag an den Rat 04.05.2016

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A-R-0024-2016

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A-R-0024-2016

2664 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/ 0024 / 2016 
 
         Weseler Str. 19-21 
 
         48151 Münster 
         Tel. 0251 76026743 
Fax 0251 76023830 
gruppe@orange-ratms.de 
          
 
Ratsantrag      
Münster, den 02.05.2016  
Pay-what-you-want im Stadtmuseum 
          
Der Rat möge beschließen: 
1. Am Stadtmuseum wird eine 'Pay-what-you-want'-Akt ion testweise für  ein Jahr 
eingeführt. 
2. Dem Institut für Marketing der Universität Münst er wird hierbei die Möglichkeit 
der wissenschaftlichen Betreuung und Begleitung geboten. 
3. Dieses Vorhaben wird vom Stadtmuseum wie von der  Stadt Münster öffentlich 
beworben, um potentielle Museumsbesucher auf das Angebot hinzuweisen. 
4. Nach Ablauf der Testphase entscheidet der Rat üb er eine mögliche 
Weiterführung. 
 
Begründung: 
Der Eintritt in das Stadtmuseum ist frei. Vielen Besuchern der Stadt, aber auch vielen 
Münsteranern dürfte dies gar nicht bekannt sein. 
Die Erträge aus dem Museumsshop, der Spendenbox und weiteren 
Zuwendungen betragen weniger als 10% der jährlichen Aufwendungen. 
Durch die offensive Bewerbung einer 'Pay-what-you-want' Aktion 
könnten erhebliche Umsätze generiert werden.  
In Münster, wie bundesweit, hat es mehrere 'Pay-wha t-you-want'-Initiativen mit 
positiven Ergebnissen gegeben. Einige Beispiele: 
1. Der Allwetterzoo Münster bot vom 14.12.2013 bis zum 07.01.2014 die 
Möglichkeit der 'Pay-what-you-want'-Bezahlweise. In  dieser Periode stiegen die

Einnahmen auf das 2,5-Fache an, wobei eine fünffach e Besucherzahl verbucht 
wurde. 1 
2. Das Café Prütt probierte die 'Pay-what-you-want' -Bezahlweise 2014 zwei 
Monate aus. Während dieser Zeit konnte das Café zu fast 70% Gäste begrüßen, die 
bisher nicht zum festen Kundenstamm gehörten, wodur ch die Gästezahl erheblich 
anstieg. Obwohl die Gäste im Durchschnitt etwa 20% weniger zahlten, führte die 
Aktion zu einem deutlichen Umsatzanstieg. 2 
3. Das Red Dot Design Museum in Essen testete die ' Pay-what-you-want'-
Bezahlweise im März 2013. Hierbei stellte sich hera us, dass die Besucher zwar etwa 
25% weniger zahlten als sonst vorgegeben, dies aber  durch die deutlich höheren 
Besucherzahlen überausgeglichen wurde. 3 
 
 
Gez. 
Piraten – Ratsherr Johannes Schmanck 
ÖDP – Ratsherr Franz Pohlmann 
                                                           
1Siehe dazu u.a.: http://www.zeit.de/wirtschaft/ 2013-01 /pay-what-you-want ; 
http://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article113280670/Fuenf-Mal-so-viele-Besucher-dank-Pay-what-
you-want.html. 
2http://www.pruett-cafe.de/diesunddas/Pruett-Cafe-PayWhatYouWant.pdf 
3http://www.kulturmanagement.net/beitraege/prm/ 39/kind__0/v__d/ni__3029/index.html

Beratungsverlauf (1)

29.06.2016 Rat
TOP 52.1 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Weseler Straße 19

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Details

Aktenzeichen
A-R/0024/2016
Typ
Antrag an den Rat
Datum
04.05.2016
Erstellt
06.10.2020 14:37