Mandari Insight

2015/0502

SSP Bericht 2012 - 2014/2015; 5. Fortschreibung

Magistratsvorlage 09.11.2015

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

anlage 3

25.0 KB · application/pdf

Ansehen

anlage 5

25.0 KB · application/pdf

Ansehen

2015/0502

131.6 KB · application/pdf

Ansehen

anlage 6

25.0 KB · application/pdf

Ansehen

anlage 2

37.9 KB · application/pdf

Ansehen

anlage 1

4.2 MB · application/pdf

Ansehen

anlage 4

25.0 KB · application/pdf

Ansehen

anlage 3

3021 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
11.11.2015 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
II 40 
III 65 
IV 20 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2015/0502 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
581 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: SSP Bericht 2012 - 2014/2015; 5. Fortschreibung  
 
Vorlage vom: 09.11.2015  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Magistrat nimmt die 5. Fortschreibung des Schulbausanierungsberichtes zur Kenntnis. 
(Siehe Anlage SSP Bericht 2012 - 2014/15) 
 
2. Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt wird beauftragt, die notwendigen 
Mittel in den kommenden Wirtschaftsplänen einzustellen, um das Schulbausanierungs-
programm fortzuführen und für die Bauunterhaltung der sanierten Gebäude einen 
entsprechenden Kostenanteil von mindestens 1,2 % / Jahr nach Friedensneubauwert 
bereitzustellen. 
 
 
Anlagen: SSP Bericht 2012 - 2014/2015 
SSP Bericht 2012 - 2014/2015 - Kostenübersicht

- 3 - 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
 
Beschluss des Magistrats vom 18.11.2015 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

Begründung zur Ma gistratsvorlage vom 09.11.2015  
 
Begründung: 
 
 
Die vorliegende 5. Fortschreibung des Schulbausanierungsprogramm SSP stellt die Ent -
wicklung von 2012 – 2014/15 dar. Grundlage der Fortschreibung ist der zuletzt durch den 
Magistrat verabschiedete Bericht aus dem Jahr 2012, Magistratsbeschluss 505 vom 
14.12.2012. 
Nach derzeitiger Beschlusslage (Stand 2012) wurde von einem Gesamtausgabe-volumen im 
Rahmen der Schulbausanierung in Höhe von 340.000.000 € ausgegangen. Nach aktuellen 
Erkenntnissen erhöht sich das Gesamtausgabevolumen auf rund 420.000.000 €. Dies ist eine 
Kostenerhöhung von 80.000.000 €, allein 69.000.000 € sind für die Sanierungsmaßnahmen 
des Berufsschulzentrums Nord erforderlich. (Siehe Anlage SSP-Übersichtstabelle, bzw. 
Allgemeiner Bericht Punkt 1.10 Kostenentwicklung). 
 
Im Hinblick auf folgende Punkte: 
- Betreiberverantwortung 
- Brandschutz 
- Raumakustik 
- Wärmeschutz 
- nachhaltige Energieeffizienz 
- Schadstoffsanierung 
- Barrierefreiheit 
- Inklusion 
- Gesellschaftliche Entwicklung / Betreuung in Schulen 
- Sanierung von WC- und Waschräumen 
 
ist es zwingend notwendig das Schulbausanierungsprogramm entsprechend fortzuschreiben. 
 
Darmstadt, 09.11.2015 
65-12-00 
 
 
  
Der Dezernent II:                  Die Dezernentin III:  
 
 
 
 
Rafael Reißer                       Cornelia Zuschke  
Bürgermeister                      Stadträtin

anlage 5

998 Zeichen

Punkt 4: SSP Bericht 2012 - 2014/2015; 5. Fortschreibung 
 (V-Nr. 2015/0502) 
 
 Stadtv. Krone (Fraktion Die Linke.) hätte gerne von IDA folgendes beantwortet:  
  
Die Bruttogeschossfläche aller Darmstädter Schule  
 
Antwort von Frau Rödel, IDA: 
Die Bruttogeschossfläche aller Schulen beläuft sich auf ca. 300.359,00 m² und verteilt 
sich auf 181 Gebäude unterschiedlichster Art mit Baujahren von 1898 bis heute.  
 
          Zu den nachfolgenden Fragen wird Stadtv. Krone eine Kleine Anfrage stellen:  
 
     Welcher Finanzielle Aufwand der Stadt Darmstadt wäre notwendig, um die gesamten  
Schulflächen zu unterhalten und den aktuellen Standard aufrecht zu erhalten? (Hier geht es 
nur um die Gebäudehülle und die Haustechnik. Die räumliche Anpassung an die 
Entwicklung der Pädagogik ist hier nicht berücksichtigt)  
 
     Wie hoch wäre der finanzielle Aufwand, wenn die gesamte Bruttogeschossfläche aller 
Schulen neu errichtet werden müsste?  
  
 Der Vorlage wird einstimmig zugestimmt.

2015/0502

2947 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
11.11.2015 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2015/0502 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: SSP Bericht 2012 - 2014/2015; 5. Fortschreibung  
 
Vorlage vom: 09.11.2015  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Magistrat nimmt die 5. Fortschreibung des Schulbausanierungsberichtes zur Kenntnis.  
(Siehe Anlage SSP Bericht 2012 - 2014/15) 
 
2. Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt wird beauftragt, die notwendigen 
Mittel in den kommenden Wirtschaftsplänen einzustellen, um das Schulbausanierungs-
programm fortzuführen und für die Bauunterhaltung der sanierten Gebäude einen 
entsprechenden Kostenanteil von mindestens 1,2 % / Jahr nach Friedensneubauwert 
bereitzustellen. 
 
 
Anlagen: SSP Bericht 2012 - 2014/2015 
SSP Bericht 2012 - 2014/2015 - Kostenübersicht

- 2 - 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  09.11.2015 
 
Begründung: 
 
 
Die vorliegende 5. Fortschreibung des Schulbausanierungsprogramm SSP stellt die Ent -
wicklung von 2012 – 2014/15 dar. Grundlage der Fortschreibung ist der zuletzt durch den 
Magistrat verabschiedete Bericht aus dem Jahr 2012, Magistratsbeschluss 505 vom 
14.12.2012. 
Nach derzeitiger Beschlusslage (Stand 2012) wurde von einem Gesamtausgabe-volumen im 
Rahmen der Schulbausanierung in Höhe von 340.000.000 € ausgegangen. Nach aktuellen 
Erkenntnissen erhöht sich das Gesamtausgabevolumen auf rund 420.000.000 €. Dies ist eine 
Kostenerhöhung von 80.000.000 €, allein 69.000.000 € sind für die Sanierungsmaßnahmen 
des Berufsschulzentrums Nord erforderlich. (Siehe Anlage SSP-Übersichtstabelle, bzw. 
Allgemeiner Bericht Punkt 1.10 Kostenentwicklung). 
 
Im Hinblick auf folgende Punkte: 
- Betreiberverantwortung 
- Brandschutz 
- Raumakustik 
- Wärmeschutz 
- nachhaltige Energieeffizienz 
- Schadstoffsanierung 
- Barrierefreiheit 
- Inklusion 
- Gesellschaftliche Entwicklung / Betreuung in Schulen 
- Sanierung von WC- und Waschräumen 
 
ist es zwingend notwendig das Schulbausanierungsprogramm entsprechend fortzuschreiben. 
 
Darmstadt, 09.11.2015 
65-12-00 
 
 
  
Der Dezernent II:                  Die Dezernentin III:  
 
 
 
 
Rafael Reißer                       Cornelia Zuschke  
Bürgermeister                      Stadträtin

anlage 6

120 Zeichen

Punkt 38: SSP Bericht 2012 - 2014/2015; 5. Fortschreibung 
 (V-Nr. 2015/0502) 
 
Der Vorlage wird einstimmig zugestimmt.

anlage 2

11024 Zeichen

Schule Ranking 
SSP 2003 
Bauteil- 
Bezeichnung 
Baujahr | 
Sanierung 
Ge- 
schoss 
anzahl 
BRI* BGF** NF*** BGF 
Ges.* 
Ausgaben 
SSP - 4.FS 
2003-2011 
Ausgaben 
SSP - 5.FS 
(ges) 
2012-2014 
Ausgaben 
SSP - 5.FS 
2003-2014 
Prognose 
Stand 10/2015 
Andersenschule 11/F Hauptgebäude 1976 / 2008 1+2 5647 1.4 87 940 1811 2.046.155 66.726 2.112.881 320.000 
Ganztagsbetreuung 2011 1 1116 324 259 
Astrid-Lindgren-Schule 40 Hauptgebäude 1907+1914 3+D 418 71 3.577 2862 6820 152.164 181.987 334.151 2.363.599 
Turnhalle 1966 3+D 8147 1.181 945 
Schulbau II 1990 3+D 15748 1.306 1045 
Verwaltung | Schulbücherei EG 1897 2+D 6238 756 605 
Bessunger Schule 7/F Hauptgebäude 1975/2009 3 23312,4 5.8 28 3445 5828 7.128.434 88.821 7.217.255 0
Christian-Morgenstern-Schule 41/F Schulgebäude 1973/20 00 2 9762 2.111 1909 2111 0 0 0 70.000 
Elly-Heuss-Knapp-Schule 30 Verwaltung 2 1954 1 341 120 96 4590 217.997 625.345 843.342 5.409.520 
Verwaltung 1954 1 2150 472 377,6 
Schulbau 1 1954 2 3626 1146 916,8 
Schulbau 2 1955 2 4132 1077 861,6 
Schulbau 3 1966 2 3776 1033 826,4 
Turnhalle 1963 1 3578 742 593,6 
Erich-Kästner-Schule 20 Hauptgeb. mit Gym.halle 1968 2 4840,95 1.307 969,86 5037 428.805 30.608 459.413 5.433.600
Pavillon | Abbruch 2016 1972 1 1314 437,91 371 4.950.000 
Schulbau mit Sporthalle 1973 1 8866 1755 1306,8 
Erweiterung Grundschule 1979 1 3639,25 899,56 614,3 
Klassenbau 1989 2 3939,27 637,89 526,73 
Mobiscu:l 2015 1 350.000 
Frankensteinschule 25 Hauptgebäude ca. 1970/2011 2 10388 2.688 1649 2688 3.577.995 294.305 3.872.300 527.382 
Friedrich-Ebert-Schule 14 Hauptgebäude 1960/2010-12 2 1 3278 4.240 2255 9114 3.475.189 1.142.016 4.617.205 4.800.0 00 
Turnhalle 1960 2 5987 1460 821 2.450.000 
WC-Anlage ca. 1960/2010 2 730 241 190 
AdventKiGa ca. 1960 2
AdventKiGa/ Hausmeister/ Schulkeller 1950 1
AdventKiGa/  Flur Schulkeller 1950 1
Klassenbau 1 1950/2006/2012 2 7987 2680 1677 
Klassenbau 2 1950 1 1107 493 262 
Georg-Aug.-Zinn-Schule 41/F Hauptgebäude 2 3202,08 950 818,06 2815 3.372.000 10.102 3.382.102 226.40 0 
Betreuungspavillon 1 542,49 140,51 113,73 
Klassentrakt 2 6182,76 1724,42 1545,01 
Goetheschule 32 Hauptgebäude                1895  /  2006 3 20182 4.075 3260 4850 2.322.997 3.146.877 5.469.874 2 .556.000 
Turnhalle 2010 2 4730 775 628 
Heinrich-Heine-Schule 11F Schulgebäude 2007 2 7500 1.995 7 78,94 2980 6.103.802 10.160 6.113.962 0
Turnhalle 2007 2 5050 985 469,37 
Heinrich-Hoffmann-Schule 35 Hauptgebäude 1965 2 4310 1.34 5 1075,872 1754 36.500 24.000 60.500 12.700.000 
Turnhalle 1965 1 1184 296 236,8 
Garagen 1967 1 84 35 28 
Betreuungspavillons 1987 1 306 78 62,4 
Mobi sku:l Betreuung 2015 445 127 108 
Käthe-Kollwitz-Schule 41/F Hauptgebäude 1971/98 2 8618 2. 224 1846 4283 1.302.530 7.782 1.310.312 2.024.464 
Schulbau 2 2003 2 3267 883 527 
Turnhalle 1971 1 8232 1176 1043,11 
Ludwig-Schwamb-Schule 35 Verwaltung 1958 1 2800 1.200 998 6 412 2.411.025 35.752 2.446.777 
Klassengebäude 1958/2010 3 8605 2623 2004 2.140.000 
Sporthalle 1958 1 2400 665 560 
Hausmeisterhaus 1958 1 121 98 
Pavillon Betreuung 1981 1 1200 321,44 268 
Pavillon Mühltalschule 1967 1 1630 427 364 
Erweiterungsbau 2016 2 14560,63 2924,18 2381 5383 8.360.000 
Schillerschule 16/F Hauptgebäude 1880/1950/2010 3 11078 2 .243 1794 4370 4.999.836 2.078.992 7.078.828 330.000 
4 Anbau 1965/ 2006-08 3 2432 596 477 
2 Turnhalle/WC-Anlage 1965/ 2004-06 2 5940 1106 885 
5 Pavillon 2011 1 1275 425,2 360 
Wilhelm-Busch-Schule 41 Hauptgebäude 1976/1995/2008 1+2 5536 1.362 1160 2288 550.000 10.886 560.886 330.000 
Klassenbau 2 2003 2 2334 676 520 
Betreuungspavillon 2007 1 750 250 180 
Wilhelm-Hauff-Schule 39 Hauptgebäude 1968 2 9171 1.960 156 8 2307 241.981 341.643 583.624 5.396.810 
Gebäude 2 1969 2 1099 347 277,6 
Flächen Kinderhaus ab 2016 
Christoph-Graupner-Schule 25 Hauptgebäude 1978/1986 3 1 9760 4.940 3458 4940 743.615 117.158 860.773 7.700.000 
Ernst-Elias-Niebergall-Schule 21 BT F / Klassentrakt 1 969/2010 2 9565,74 1.618 2110,43 5104 4.055.698 250.514 4.3 06.212 3.700.000 
BT E /  WC 1969 1 3436,13 827,96 667,8 
BT E / Fachklassen 1969 1
BT D / Klassentrakt 1969 2 2513,19 374,86 535,97 
BT C / Klassentrakt 1969 2 2513,19 374,86 535,09 
BT A / Verwaltung 1969/2007 2 4664,2 538,24 949,2 
BT B / Haustechik/ Whg. 1969 1 1354,51 499,19 353,4 
BT G / Turnhalle 1969 1 4333,56 833,83 677,67 
Herderschule 25 Altbau 1900 3 11097 3.794 2136 5004 27.268 84 5.292 5.950.000 
Bauteil 2 1995 2 3425 1005 681 
Außenstelle Bess. 80 2011 2 1 .640 205 311 818.024 
Mühltalschule/Koop. LSS siehe 14 22 Pavillion Betreuu ng 1981/A 2016 1 1200 321 268 
Pavillion Mühltalschule 1967/A 2016 1 1630 427 364 748 23. 624 
Abendgym. (/PBS) 11/F Gebäude A/Altbau 1911/ 2008-12 3 1 .668 1334 5788 5.947.081 125.517 6.072.598 1.420.000 
Gebäude B/Anbau 1956/ 2004-05 4 1390 1112 
Gebäude T/Turnhalle 1911/2006 1 285 228 
Gebäude N 1989 4 2445 1907 
Bertolt-Brecht-Schule 10 Hauptgebäude BT1 1972 2 18660 4. 532 3625,6 8924 5.023.211 204.426 5.227.637 9.100.000 
Nebengebäude BT2 1979 2 8385 2042 1633,6 
Rollsporthalle 1972 1 30074 2672 
Fachklassentrakt BT 3 2010 2 9780 2350 1880 
Eleonorenschule 14/F Hauptgebäude 1911/2012 3+D 33434 7. 108 5687 8469 5.412.718 3.727.854 9.140.572 0
Foyer - Schülercafe 2012 3+D 949 330 264 
Turnhalle 1 9124 1031 825 
Landwehrstr.26 Fachraum 50 3 1600 
Georg-Büchner-Schule 3 Hauptgebäude 1955 2 12032,46 2.52 4 2213,3 13463 6.469.584 1.013.249 7.482.833 12.193.659 
Klasssenteppich 1955 1 2964,08 3399 2964,08 
Polytechnikum 1955 1 8936,37 1919,34 1786,67 
05.11.2015 1/2 12-03_151105_ssp_5_allg_anlage 2_tab  ALLE

Schule Ranking 
SSP 2003 
Bauteil- 
Bezeichnung 
Baujahr | 
Sanierung 
Ge- 
schoss 
anzahl 
BRI* BGF** NF*** BGF 
Ges.* 
Ausgaben 
SSP - 4.FS 
2003-2011 
Ausgaben 
SSP - 5.FS 
(ges) 
2012-2014 
Ausgaben 
SSP - 5.FS 
2003-2014 
Prognose 
Stand 10/2015 
Turnhalle 1955 1,tlw. 2 5785,84 1369,13 1177,92 
Heizwerk-Technikzentrale 1955 1 280,51 79,24 65,41 
Hausmeisterwohnhaus 1955 1 413,08 116,69 93,51 
Mensa 2012 1 1828 503 334 
Biblioth. Schüleraufenth. 2005 1 2795,21 822,12 796 
Sporthalle 1983 1 21848 2731 2320 
Justus-Liebig-Schule 22 Hauptgebäude 1911/2005 4+D 40655 5.985 5846 13166 689.519 47.090 736.609 8.400.000 
Fachraumtrakt hälftig ELO 1700 4.500.000 
Fachraumtrakt 1979 3 16921 4184 3347,2 
Pavillon 1973 3 4056 2997 2397,6 
Lichtenbergschule 5 Verwaltung 1968 2 9006 1.002 944 16351 6 .858.699 2.879.182 9.737.881 7.962.400 
Atriumgebäude 1968/2013 5 24300 7630,41 6984 
Aula mit Mensa 1968 /2005 1+2 11232 1872 1697 
Sporthalle Ost 1991 1 12300 2049 1748 
Moped-Fahrradhalle 1968 1 212 63 56 
Unterstufengebäude- 2003 n.e. 1973/1994 3 11780 3735 346 6 
Ludwig-Georgs-Gymnasium 18 Bauteil A  Hauptgebäude 195 5 5 11984,12 3.290 2867,17 6059 2.617.967 383.015 3.000.982 6.605.111 
Bauteil B Klassenbau 1955 2 7084,1 1736,3 1563,6 
Bauteil C Funktionsbau 1955 1 3014,82 1032,3 814,82 
Bauteil D Sporthalle 1955 1 5643,16 1160 1443,79 
Bauteil E Kiosk 1955 1
Viktoriaschule 19 Hauptgebäude Klassen 1898 4 32563 7.020 5240 10641 1.556.457 516.691 2.073.148 5.200.000 
Fachklassenbau 1960/2003/2011 5 9555 3120 2680 
Turnhalle 1962 1 4010 501 460 
Mornewegschule 34 Hauptgebäude 1904 4 40655 8.650 6920 1394 6 2.873.115 512.920 3.386.035 2.215.890 
Turnhalle, HM WHG 1965 1 9435 1646 1317 5.000.025 
Schulgebäude Hermannstr.47. 1957/2011 4 8738,42 2030 760
Toilettenanlage 1965 1 371 106 85 
Pavillions abgebrochen 2014 1 1039 371 297 
Mensa/Ganztagsbetrg. 2009 2 5150,13 1142,81 820,97 
Bernhard-Adelung-Schule 16 Verwaltung / Klassen 1957 4 7 469 1.935 1548 7023 6.219.187 225.141 6.444.328 2.708.268 
Klassen 1957 3 4432 1180 720 
Klassen 1957 3 4432 1180 720 
Turnhalle 1957/2011 1 4045 804 643,2 
Polytechnikum 1 3554 1114 891,2 
Mensa/Ganztagesbetrg. 2009 1 3255 810 560 7023 
Wilhelm-Leuschner-Schule 23 Turnhalle, BT A+B 1956/200 4/2015 1 4999,52 1.276 1020,688 8421 4.527.945 606.410 5.13 4.355 1.650.000 
Wohngebäude BT C 1955 2 4.803.002 
Gebäude D, Klassenbau 1956/2004 4 11879,07 3237,75 2590 
Gebäude E, Verwaltung 1956/2004 1 2264,45 707,64 566 
Gebäude F, Klassenbau 1956/2004 4 7565,74 2121,31 1697 
Gebäude G, Pavillon-Kl. 1956/2004 1 1504 376 301 
Gebäude H, KITA 1956 1
Fachklassentrakt 2010 1 3160,22 702,27 562 8421 
Stadtteilschule Arheilgen 8 Hauptgebäude - Geb A- 197 1 2 9705 2.588 2070 7696 4.415.655 1.547.237 5.962.892 2.200 .000 
Klassentrakt 1 Geb.B 1971 3 4556 1254 1003 3.700.000 
Klassentrakt 2 Geb.C 1971 3 4556 1254 1003 
Turnhalle/HM WHG. 2003 n.e. 1971/2005 1 15669 1897 1707 
Pavillons Abbruch 2014 1 15669 1897 1707 
Fachklassentrakt 2010 3 10700 2600 1400 
Gutenbergschule 41 Gebäude A 1902/2013 4 12929 3.178 2648 7 413 8.200.000 3.747.724 11.947.724 2.920.000 
Gebäude B 1908/2004 3 5485,7 1571 1309 
Gebäude C 1886/2005 2 3043,7 616 513 
Gebäude D Turnhalle 1964 1 3259 650 520 
Gebäude E Toilettenanl. 1887 1 803 178 125 
Gebäude F, Klassentrakt 1999 3 5490 1220 976 
Erich-Kästner-Schule IGS 0 Hauptgebäude 1995 3 7671,2 2.1 99 1759,2 7246 0 60.000 
Fachklassen 1998 3 7927,8 2287 1829,6 
Mehrzweck 2000 2 6630 1894 1515,2 
Turnhalle 2000 2 4180 866 692,8 
Gesamtanl. VHS-Staddteil 2002 2 26900 6900 4100 
Alice-Eleonoren-Schule 30 Hauptgebäude 1956/2007 4 12544 2.870 2296,184 4976 966.773 30 966.833 4.543.379 
Klassentrakt 1956/2008 4 6248 2105,4 1684,32 
Fachschule für Sozialpädagogik 38 Hauptgebäude 1963/BS  2007 3 10812 2.705 2254 3127 717.814 38 717.814 812.565 
Gymnastikhalle 1963/BS 2007 1 2232 422 356 
Berufschulzentrum Nord 1 Martin_Behaim-Schule 5 43700 9711 4869 249.333 448.451 
2 Friedrich-List-Schule 5 43736 9719 5175 249.333 436.276 
3 Heinrich-Emanuel-Merck-Schule 5 44685 9930 4813 9930 249 .333 512.726 69.000.000 
BSZM_Erasmus-Kittler-Schule 25 Hauptgebäude 1959 / 201 0 4 22915 6.454 5385 12440 7.004.641 4.522.354 11.526.995 
Werkhalle 2015 4 19552 5986 5198 5.800.000 
BSZM_Peter-Behrens-Schule 25 Hauptgebäude 1965/2008 6 37 067 11.183 5270 7.203.587 2.195.765 10.960.108 8.154.460 
Bauwerk im Innenhof 2011 Abbruch 
Werkstatt 3 1965 1 2103 561 
Nebengebäude, Lager 1999 1 96 32 535,5 11776 
Klassenbau 2 2009 1 536 3748 941 1.560.756 
Interimsgebäude 
I Bürgerpark 0 Interimsgeb. 2016 7632 2.120 1380 
I Donnersbergring 0 Verwaltung 1972/2005 1 1224 360 288 1.069.405 
z. Zt. Flüchtlingsunterkunft Schulgebäude 1 2005 2 2558 850 684,8 
Schulgebäude 2 2008 2 2844 945 761,5 2155 
I Kyritzschule 6/F Hauptgebäude 1907 4 17500 3.859 1130 21 55 3.709.831 55.288 3.755.040 4.235.304 
Ostflügel 1907 4 1800 674 258 
Turnhalle 1907 1 4700 242 193,6 
Nebengebäude 1907 1 480 65 52 
I Diesterwegschule 24 
 HauptgebäudeSchulbau 1 1903 / 2007 3+D 22328 6.125 4900 1 1422 2.485.144 9.864 2.495.008 5.701.935 
2  Schulbau 2inkl. Turnhalle 1903 3+D 16210 4500 3600 
4 Aula / Mensa Schulinsel 1903 1+D 3647 330 
3 Sanitärgebäude 1975 2 2730 797 600 
I Lessingschule/ E-Ki-S 33 Schulgebäude 1929 3 9944 2.096 1090 1090 2.393.675 0 100.000 
Summen 131.609.730 30.810.740 161.711.941 257.073.777 
Gesamtinvesttion 418.785.717 
05.11.2015 2/2 12-03_151105_ssp_5_allg_anlage 2_tab  ALLE

anlage 1

106626 Zeichen

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulbausanierungsprogramm  2012 – 2014/15 
5. Fortschreibung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dezernat III 
Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 2 von 53 
 
Schulbausanierungsprogramm  2012 – 2014/15 
5. Fortschreibung 
 
 
 
Vorwort von Stadträtin Cornelia Zuschke 
 
 
. 
 
 
 
Darmstadt investiert! 
 
Schulbau ist eine der großen Herausforderungen für die Kommunen. In vielen der mehr als 11.000 
Städte und Gemeinden sind in den letzten Jahren Schulen saniert, erweitert oder neu errichtet wor- 
den. So auch in Darmstadt. In der heutigen Schullandschaft müssen die Gebäude in ihrer räumli- 
chen Struktur fortwährend an die stetig wachsenden pädagogischen, personellen aber auch sicher- 
heitstechnischen Anforderungen angepasst werden.  
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt investiert daher seit Jahren einen erheblichen Teil ihrer Haus- 
haltsmittel in die Sanierung der Schulgebäude. Seit seiner Auflegung im Jahr 2003 hat das Schul- 
bausanierungsprogramm ein Gesamtinvestitionsvolumen von 162 Mio. Euro. In der Zeit von 2012 
bis 2014 flossen insgesamt 31 Mio. Euro in die Sanierung und Erweiterung von Schulen. Mit der 
nun vorliegenden Fortschreibung des Schulbausanierungsprogramms legt der Eigenbetrieb Immo- 
bilienmanagement den 5. Bericht vor. 
 
Die Prioritäten in der Verwendung der begrenzt zur Verf ügung stehenden Mittel  für die Sanie- 
rungsmaßnahmen werden nach sicherheits- und gebäudesubstanzrelevan ten Maßstäben gesetzt . 
Die Investitionen werden dort getätigt, wo es baufachli ch notwendig ist . Das Schulbausanierungs-

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 3 von 53 
programm erfährt dadurch eine ständige aktuelle Anp assung. Änderungen von gesetzlichen Vor- 
schriften, sicherheitstechnische und gesundheitlich e Aspekte müssen bei der Bauausführung be- 
rücksichtigt werden. Diese sind u. a. Brandschutz, Raumakustik, Wärmeschutz, nachhaltige Ener- 
gieeffizienz sowie Schadstoffsanierung.  
 
Rückblick und Ausblick 
 
Schwerpunkte im Berichtszeitraum waren der Abschlus s, der durch die Konjunkturprogramme an- 
gestoßenen Maßnahmen an der Eleonorenschule, der Li chtenbergschule, der Erasmus-Kittler-
Schule. Das Gebäude der Eleonorenschule wurde im Ra hmen des Schulbausanierungsprogramms 
und des Konjunkturprogramms II des Landes Hessen ge neralsaniert; hier wurden 8,9 Mio. Euro 
investiert. An der Lichtenbergschule wurde in 2014 die energetische Sanierung des 1968 errichte- 
ten Atriumgebäudes abgeschlossen. Aus dem Konjunktu rprogramm des Bundes hatte die Wissen- 
schaftsstadt Darmstadt 2 Mio. Euro erhalten, weiter e 4,8 Mio. Euro kamen aus Schulbausanie- 
rungsmitteln der Stadt selbst. 
Wichtige Sanierungsmaßnahmen an der Wilhelm-Leuschn er-Schule, der Friedrich-Ebert-Schule, der 
Stadtteilschule Arheilgen, dem Ludwig-Georgs-Gymnas ium, der Diesterwegschule, der Peter-
Behrens-Schule, der Werkhalle des Berufsschulzentru ms Mitte, der Bertolt-Brecht-Schule, der Vik- 
toriaschule, der Mornewegschule und der Erich-Kästn er-Schule werden durchgeführt. Zusätzlich 
investiert die Stadt für Baumaßnahmen im Rahmen des  Sonderprogramms Schulkind Betreuung an 
der Astrid-Lindgren-Schule, der Elly-Heuss-Knapp-Sc hule und der Heinrich-Hoffmann-Schule, wo 
durch Umnutzung und Bereitstellung temporärer Baute n weitere Betreuungsplätze zur Verfügung 
gestellt werden. Ein ähnlicher Modulbau wird bis zu m Jahresende der Frankensteinschule zur Ver- 
fügung gestellt. 
 
Die vorgezogene Sanierung von Toilettenanlagen, wie  zum Beispiel am Ludwig-Georgs-Gymnasium, 
an der Stadtteilschule Arheilgen und der Georg-Büch ner-Schule, sind neben dem Bereich der 
Sporthallensanierungen der Wilhelm-Leuschner-Schule  und der Friedrich-Ebert-Schule (Fertigstel- 
lung 3.Quartal 2015), und der Planung des Neubaus d er Sporthalle an der Mornewegschule weitere 
Schwerpunkte unserer Agenda in der Schulbausanierung.  
Um die Belastungen der Sanierungen im laufenden Bet rieb so gering wie möglich zu halten, werden 
weitere Interimsgebäude in Holzmodulbauweise errichtet. 
Ein großes Interimsgebäude für den Bürgerpark befin det sich in Planung. Die Diesterwegschule als 
Interimsgebäude für die anstehende Sanierung der Justus-Liebig-Schule wird hergerichtet.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 4 von 53 
Die Thematik der energetischen Sanierungen, bezusch usst aus dem Förderprogramm für kommu- 
nale Nichtwohngebäude des Landes Hessen, verbunden mit Gesamtsanierung, werden in der Stadt- 
teilschule Arheilgen und in der Sporthalle der Friedrich-Ebert-Schule umgesetzt. 
 
Im Frühjahr 2015 haben die städtischen Gremien dem Neubau eines Erweiterungsgebäudes für die 
Ludwig-Schwamb-Schule/Mühltalschule zugestimmt. Auf dem Schulgelände im südlichen Eberstadt 
sind beide Schulen auf einem 19.607 qm großen Grund stück untergebracht und teilen sich zurzeit 
die Verwaltungsräume in einem eingeschossigen Atriu mgebäude. Dieses Gebäude wird abgebro- 
chen und durch einen zweigeschossigen Neubau ersetz t. Die Stadt investiert in diese Baumaßnah- 
me rund 8,4 Mio. Euro. 
 
Für eines der größten Sanierungsprojekte in unserer  Stadt haben die städtischen Gremien im 
Sommer dieses Jahres den nächsten Schritt getan, di e weiteren Planungsschritte für die Sanierung 
des Berufsschulzentrums Nord wurde beschlossen. Daf ür hat das städtische Schulamt in Zusam- 
menarbeit mit dem Eigenbetrieb Immobilienmanagement  der Wissenschaftsstadt Darmstadt die 
Grundlagen für die anstehende Sanierung und den Bau  eines Ergänzungsgebäudes weiterentwi- 
ckelt. Neben der Sanierung der bestehenden Gebäude ist auch der Neubau einer Aula/Mensa vor- 
gesehen, der für den gesamten Campus Bürgerpark zur  Verfügung stehen soll. Hierfür wurde ein 
Architektenwettbewerb ausgelobt, dessen Ergebnis im Februar 2016 vorliegen wird.  
 
Investitionen in den Schulbau sind Investitionen in  die Zukunft. Um den Schülerinnen und Schülern 
optimale Lernbedingungen zu garantieren, werden wir  auch weiterhin die Schulbausanierung voran- 
treiben und den Sanierungsstau weiter abbauen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Cornelia Zuschke 
Stadträtin

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 5 von 53 
 
Projektmanagement des Immobilienmanagements 
 
 
Eine der Kernaufgaben des Immobilienmanagements (ID A) liegt in der Projektsteuerung aller Hoch- 
bauprojekte der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Hier sind die Schulgebäude ein wesentlicher Bestand- 
teil. 
 
Dieses Aufgabenfeld wird hier von Architekten/innen  des Immobilienmanagements abgedeckt. Hinzu 
kommen unterstützende Ingenieure aus dem Bereich de r Anlagentechnik (Elektro, Heizung, Sanitär 
und Lüftung). 
 
Das Leistungsbild umfasst hier die Aufgaben der Projektentwicklung für Neu- und Bestandsbauten. 
Hier fließen insbesondere die Erkenntnisse der tägl ichen Bauunterhaltung des Gebäudebestandes 
ein. Die Schnittstellenkoordination Bau – Nutzer – Mieter und deren Einbindung in die Planungs- 
prozesse bis zur Inbetriebnahme und Übergabe der Ge bäude bildet eine Grundsäule für die Pro- 
jektentwicklung. Als erster Anlaufpunkt an den Schu len vor Ort agieren die Hausmeister des Immo- 
bilienmanagements für die Schulleitungen als erste Ansprechpartner. Sämtliche weitere Fragen 
können über das Objektmanagement Schulen und Sports tätten als Vertreter/in an das Immobili- 
enmanagement weitergegeben werden. Das Objektmanage ment fungiert als zentrale Ansprechstel- 
le, die kompetent und professionell alle Angelegenh eiten rund um das Gebäude in die technischen 
Abteilungen weitervermittelt. 
 
Zur zielgerichteten Umsetzung werden in den technis chen Fachbereichen die Konzepte für komple- 
xe Genehmigungsverfahren entwickelt und für die stä dtischen Gremien als entsprechende Be- 
schlussvorlagen erstellt. Die frühzeitige Erstellun g und Umsetzung eines Konzeptes zur Erfassung 
aller betroffenen Dritten und der relevanten Öffent lichkeit steht hier als oberstes Ziel für einen er-
folgreichen Projektablauf. 
 
Die Durchführung von VOF- und Architekturwettbewerb sverfahren sind hier in den vergangenen Jah- 
ren vermehrt eingesetzt worden, um dadurch die Qual itäten der jeweiligen Bauaufgaben schon in 
den ersten Planungsphasen auf ein maximales Qualitätsmaß zu bringen.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 6 von 53 
 
INHALT                   Seite 
 
1. Schulbausanierungsprogramm – SSP –                
8-33  
 
1.1  Beschlusslage zum Schulbausanierungsprogramm – allgemein –     8 
1.2  Entwicklung des Schulbausanierungsprogramms       8 
1.3  Nachhaltiges Bauen         11  
1.4  Betreiberverantwortung         12  
1.5  Barrierefreiheit          13 
1.6  Inklusion           14  
1.7  Gesellschaftliche Entwicklung / Betreuung in Schulen     14  
1.8  Sanierung von WC- und Waschräumen       15  
1.9  Schulhofsanierungen         16  
1.10  Umsetzung und weitere Änderungen des Schulbausanierungsprogramms  16 
1.11  Kostenentwicklung         16  
1.12  Prognose kommender Sanierungen       32 
1.13  Auswirkungen Flüchtlingssituation in der Stadt Darmstadt    33  
 
2. Aktueller Bericht 2012 – 2014/15              34-52  
 
2.1  Abgeschlossene Gesamtsanierungen bis 31.12.2014             34-35  
 
2.1.1  Schillerschule 
2.1.2  Eleonorenschule 
 
 
2.2  Abgeschlossene Teilsanierungen bis 31.12.2014           
36-41  
- Einzelne Gebäude oder deren Teilbereiche und zusätzliche Maßnahmen – 
 
2.2.1  Elly-Heuss-Knapp-Schule – Toilettensanierung 
2.2.2  Friedrich-Ebert-Schule – Erweiterung / Umbau der Verwaltung und Betreuung 
2.2.3  Goetheschule - Dachsanierung 
2.2.4  Wilhelm-Hauff-Schule – Toilettensanierung 
2.2.5  Georg-Büchner-Schule – Mensa 
2.2.6  Lichtenbergschule – Energetische Sanierung Atriumgebäude 
2.2.7  Lichtenbergschule – Toilettensanierung Unterstufengebäude 
2.2.8  Ludwigs-Georgs-Gymnasium - Fassadensanierung 
2.2.9  Gutenbergschule – Hauptgebäude (Gebäude A) und Gebä ude D Toilettensanie- 
rung 
2.2.10  Mornewegschule – Herrichtung Interim Hermannstraße 45 
2.2.11  Mornewegschule – Abbruch Pavillon  
2.2.12  Stadtteilschule Arheilgen – Abbruch von 3 Pavillons 
2.2.13  Peter-Behrens-Schule – Umkleiden (FB Ernährung) 
2.2.14  Peter-Behrens-Schule – Brandschutzsanierung, Dach- und Fassadensanierung 
2.2.15  Peter-Behrens-Schule – Neugestaltung Innenhof 
2.2.16  Erasmus-Kittler-Schule – Brandschutzsanierung (UG/EG) 
 
 
2.3  Abgeschlossene Teilsanierungen 2015 (AT)            42-47  
und laufende Baumaßnahmen (LB) 
 
2.3.1  Astrid-Lindgren-Schule – Toilettensanierung (AT) 
2.3.2  Astrid-Lindgren-Schule – Erweiterung Betreuung mit Essensausgabe (AT) 
2.3.3  Elly-Heuss-Knapp-Schule - Erweiterung Betreuung mit Essensausgabe (AT)

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 7 von 53 
2.3.4  Erich-Kästner-Schule Wickopweg – Errichtung Interimsgebäude (AT) 
2.3.5  Frankensteinschule - Errichtung Betreuungsgebäude (LB) 
2.3.6  Friedrich-Ebert-Schule – Gesamtsanierung Turnhalle mit Betreuungseinheit (LB) 
2.3.7  Heinrich-Hoffmann-Schule – Errichtung Betreuungsgebäude (AT) 
2.3.8  Ludwigs-Georgs-Gymnasium – Toilettensanierung (LB) 
2.3.9  Viktoriaschule – Brandschutzsanierung Hauptgebäude (LB) 
2.3.10  Stadtteilschule Arheilgen – Sanierung Gebäude A (LB) 
2.3.11  Wilhelm-Leuschner-Schule – Sanierung Turnhalle und Toilettentrakt (AT) 
2.3.12  Berufsschulzentrum Mitte – Neubau Werkhallen (AT) 
2.3.13  Diesterwegschule – Herrichten des Hauptgebäudes als Interimsgebäude 
 
 
2.4  Laufende Planungen und projektierte Baumaßnahmen |          47-51 
 VOF-Verfahren und Architektenwettbewerbe  
 
2.4.1  Erich-Kästner-Schule – Architektenwettbewerb Erweiterung 
2.4.2  Ludwig-Schwamb-Schule/Mühltalschule – Neubau Erweiterungsgebäude 
2.4.3  Herderschule – VOF-Verfahren Gesamtsanierung 
2.4.4  Bertolt-Brecht-Schule – Interim Bürgerpark 
2.4.5  Bertolt-Brecht-Schule – Abbruch/Neubau Hauptgebäude 
2.4.6  Justus-Liebig-Schule – Gesamtsanierung  
2.4.7  Mornewegschule – Abbruch/Sanierung Turnhalle 
2.4.8  Mornewegschule – Teilsanierung Hauptgebäude 
2.4.9  Berufsschulzentrum Nord – VOF-Verfahren Gesamtsanierung 
2.4.10  Berufsschulzentrum Nord – Architektenwettbewerb Aula/Mensa/Mediathek 
 
 
2.5  VOF-Verfahren und Architektenwettbewerbe 2016           
51-52 
 
2.5.1  Heinrich-Hoffmann-Schule 
2.5.2  Christoph-Graupner-Schule 
2.5.3  Viktoriaschule 
2.5.4  Wilhelm-Leuschner-Schule 
2.5.5  Neubau Schule Konversion Lincoln-Siedlung

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 8 von 53 
 
1. Schulbausanierungsprogramm – SSP – 
 
 
 
1.1  Beschlusslage zum Schulbausanierungsprogramm (SSP) – allgemein –  
 
 
Die Abwicklung des Schulbausanierungsprogramms erfo lgt gemäß Beschlusslage der Magist- 
rats-Beschlüsse Nr. 778 und Nr. 779 vom 26.11.2003. 
 
Die Bausubstanz der Darmstädter Schulen wurde hierb ei anhand von Grobsanierungskonzep- 
ten beurteilt. In die endgültige Rangfolge der notw endigen Sanierungen sind begonnene und 
abgeschlossene Sanierungsmaßnahmen, anstehende Umba umaßnahmen und barrierefreie 
Erschließung eingeflossen. 
Der ausschlaggebende Aspekt für die Rangfolge der S anierungen waren allerdings sicher- 
heitsrelevante Maßnahmen an den Darmstädter Schulen  aufgrund ihrer Bedeutung für die öf- 
fentliche Sicherheit und Ordnung. Diese wurden in erster Priorität vorgezogen und umgesetzt. 
 
Der ermittelte Gesamtsanierungsbedarf aus dem Jahr 2003 in Höhe von 130.080.000,00 € 
enthielt aber keine Kosten für größere Umbaumaßnahm en, Sanierung von technischen Anla- 
gen oder aber die Entwicklung der Schule zur Ganzta gsschule. Die zu Beginn des Schulbau- 
sanierungsprogramms erstellten Sanierungskonzepte l ieferten über Bauteilanalysen und 
Massenberechnungen eine Kostenstruktur, die über In dizierung angepasst wird. 2003 konn- 
ten nicht alle Schulen aufgrund der kurzen Planungs zeit für die Grobsanierungskonzepte be- 
trachtet werden Die zu diesem Zeitpunkt noch nicht betrachteten Gebäude wurden um Hoch- 
rechnungen, bezogen auf die vorliegenden Konzepte, ergänzt.  
Die Kostenentwicklung wurde in den Zwischenberichte n 2006, 2007/08, 2009 und 2012 dar- 
gestellt. 
Die Veränderungen des Schulbausanierungsprogramms w erden im Folgenden weiter erläu- 
tert. 
 
 
 
1.2  Entwicklung des Schulbausanierungsprogramms (SSP) 
 
 
Die Prioritäten in der Verwendung der begrenzt zur Verfügung stehenden Mittel für die Sanie- 
rungsmaßnahmen werden nach sicherheits- und gebäude substanzrelevanten Maßstäben ge- 
setzt. Die Investitionen werden dort getätigt, wo e s baufachlich notwendig ist. An der ur- 
sprünglich festgelegten Rangfolge der Sanierungen wird festgehalten. 
Das Schulbausanierungsprogramm erfährt allerdings eine ständige aktuelle Anpassung. 
Änderungen von gesetzlichen Vorschriften, sicherhei tstechnische und gesundheitliche Aspek- 
te müssen bei der Bauausführung berücksichtigt werden. Diese sind unter anderem: 
 
Brandschutz 
Für alle Sanierungen und Neubauten ist mittlerweile  ein Brandschutzkonzept als Teil 
der Baugenehmigung erforderlich. Zur Dokumentation der ordnungsgemäßen Aus- 
führung sind die Architekten und Ingenieure verpfli chtet. Bis auf wenige Schulen, in 
denen sich die Abarbeitung der Brandschutzkonzepte erst im Rahmen der Ge- 
samtsanierung realisieren lässt, sind die Anforderungen weitgehend erfüllt.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 9 von 53 
 
Raumakustik  
Der Einbau akustisch wirksamer Decken ist in den Kl assen der Schulbauten ab Ende 
der 60er-Jahre Standard.  
Seit 2005 gibt es Studien, die unterscheiden zwisch en der Nachhallzeit, die als Pla- 
nungsgrundlage in der DIN 4109 bereits verankert wa r und der Sprachverständlich- 
keit, die als neue Anforderung untersucht und plane risch und praktisch umgesetzt 
werden muss.  
 
Von den Lehrerverbänden wurde auch die Einhaltung d er Grenzwerte der Lärmbelas- 
tung der Arbeitsstättenrichtlinien in den Fluren un d halböffentlichen Bereichen ge- 
fordert. 
 
So wurde die Verbesserung der Raumakustik unter die sen Aspekten in das Pflich- 
tenheft der Sanierungen ab 2006 einbezogen. In eini gen Fällen, vor allem bei ge- 
wölbten Raumvolumen, ist die Konsultierung des Fachingenieurs für Raumakustik er- 
forderlich. In der Ausführung ergeben sich dadurch im Sanierungsfall wesentlich teu- 
rere Konstruktionen.  
 
Neu ist die direkte Einflussnahme des Lärmpegels vo n Verkehrslärm auf das Lern- 
und Arbeitsverhalten der Schüler und Lehrer, vor al lem im Bereich von Flughäfen 
und deren zusätzlichen Belastungen. Die hierfür eig ens erstellte „NORAH-Studie“ 
gibt dazu Auskunft, die Ergebnisse werden in die zu künftigen Planungen aufgenom- 
men. 
 
Wärmeschutz  
Der Wärmeschutz ist durch gesetzliche Grundlagen ve rankert, die gerade in den letz- 
ten Jahren eine wesentliche Erhöhung der Standardan forderungen bedingt. Zur Er- 
füllung dieser Auflagen haben sich neue Konstruktio nen und Materialien durchge- 
setzt, die teilweise auch zu zusätzlichen Mehrkoste n führen. Es gibt allerdings auch 
in der Produktentwicklung Kostenreduktionen, wie zu m Beispiel bei der Dreifachver- 
glasung. Diese wurde genutzt, um durch ihren Einsat z bei energetischen Sanierun- 
gen einen höheren Standard als die Energieeinsparve rordnung (EnEV) 2009 fordert 
zu erreichen. 
 
nachhaltige Energieeffizienz  
Im Rahmen von Energiekonzepten optimieren wir die E nergieeffizienz der 
Gebäudehülle und der Energieverbrauchsanlagen. Ener getische Sanierungen werden 
teils nur Schritt für Schritt durchgeführt. So wird  zunächst meist die Thermische 
Hülle optimiert, da die Sanierungsnotwendigkeit an Fassadenbauteilen und Dächern 
unabdingbar ist. Die Anlagentechnik der Heizung wir d im nächsten erforderlichen 
Zyklus saniert. 
Die Betrachtung der Gesamtsituation vor der Durchfü hrung von Einzelmaßnahmen 
ist zwingend erforderlich. In die Beurteilung fließ t auch der Sonnenschutz, die Be- 
leuchtung und die Aufwendungen für die Gebäudelüftu ng ein. Dies führt nach kom- 
plexen Berechnungen zu Kennzahlen des Primärenergie bedarfs. Da wir seit der Fas- 
sung der DIN 18599 den Primärenergiebedarf berechne n und dokumentieren, sind 
bisher nur einige Projekte erfasst. Die noch nicht sanierte Anlagentechnik führt dabei 
zu teilweise recht hohen Werten, obwohl die Gebäudehülle bereits optimiert ist.  
 
aktuelle Trinkwasserverordnung 
Die heute gültige Trinkwasserverordnung (TrinkwV) t rat am 1. November 2011 in 
Kraft. Neben redaktionellen Änderungen und der schr ittweisen Reduzierung für Blei 
ist auch die Einführung eines neuen Grenzwertes für Uran im Trinkwasser enthalten.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 10 von 53 
 
Die hauptsächliche Änderung betrifft jedoch die Ein führung einer Untersuchungs- 
pflicht für gewerbliche und öffentliche Trinkwasser anlagen in Gebäuden, unter ande- 
rem müssen jährlich Untersuchungen auf Legionellen durchgeführt werden. Die Erst-
untersuchung für Bestandsanlagen musste bis zum 31. 12.2013 abgeschlossen sein. 
Die Durchführung der Untersuchungen ist gesetzlich geregelt, schon hierfür müssten 
bei den meisten Bestandsgebäuden die baulichen Vora ussetzungen (mehrere reprä- 
sentative Entnahmestellen) erst einmal geschaffen w erden, um den gesetzlichen 
Vorschriften nachkommen zu können.  
 
Raumlüftung - CO 
2-Aspekte  
Die Notwendigkeit von guter Raumluft in Klassenräum en für die Konzentration ist 
unumstritten und wird durch viele Studien bestätigt  und mit Empfehlungen zur Ein- 
haltung von Grenzwerten begleitet. 
Der demnach erforderliche Luftwechsel kann durch me chanische, automatisierte 
Verfahren oder durch Fensterlüftung erfolgen. 
Bei sehr gut gedämmten Gebäuden mit optimierter Hau stechnik steigt der Primär- 
energiebedarf durch Lüftungswärmeverluste proportio nal sehr stark zum Gesamtbe- 
darf. Damit wird der Wärmeverlust bei Durchführung des Luftwechsels eine relevante 
Einflussgröße auf den Energiebedarf.  
Um in hoch gedämmten Gebäuden die Einhaltung des Mi ndestluftwechsels sicherzu- 
stellen, werden in der Planungsphase Alternativen i n der Langzeitnutzung gegen- 
übergestellt und in Bezug auf den Gesamtprimärenerg iebedarf und wirtschaftliche 
Amortisationszeit untersucht. Da wir in den Sanieru ngen sehr unterschiedliche Ge- 
bäudetypen und Parameter haben, kann dazu keine all gemein verbindliche Aussage 
getroffen werden. 
Zurzeit werden für die kontrollierte Lüftung versch iedene Methoden eingesetzt. Sie 
beruhen auf einer sensorisch erfassten Überwachung des Kohlendioxidanteils der 
Raumluft, die zu einer elektronischen Ansteuerung v on zentralen oder dezentralen 
Lüftungsanlagen führt. Sowohl die Sensorik als auch  Anlagen zur dezentralen kon- 
trollierten Lüftung wurden erst in den letzten drei  Jahren serienreif zur Verfügung 
gestellt. Kosten zur Raumlüftung wurden in den Sani erungskonzepten aber nur dort 
veranschlagt, wo es bereits lüftungstechnische Anlagen gab. 
 
Schadstoffsanierung  
Schadstoffsanierungen, wie im Fall von Polychlorier ten Biphenylen (PCB)  waren 
zum Stand 2003 bereits durchgeführt. 
Im Rückbauprozess von Sanierungen sind im Bereich d er technischen Anlagen und 
der feuerwiderstandsfähigen Baustoffe Asbestprodukt e, deren Verwendung seit 1992 
verboten ist, und künstliche Mineralfasern, die sei t 01. Juni 2000 nicht mehr einge- 
setzt werden dürfen, unter Einhaltung der Schutzvor schriften der Gefahrstoffverord- 
nung auszubauen.  
 
In den Grobsanierungskonzepten wurde zunächst nur e in Teil der Schadstoffvor- 
kommen erfasst, die einen geänderten Baustellenabla uf erfordern. Kataster über 
den gesetzlichen Vorgaben für die bekannten, zu ber ücksichtigenden Stoffe werden 
für die Schulen seit 2013 aktualisiert und fortgesc hrieben. Bei Planungsbeginn von 
Abbruch- und Sanierungsarbeiten werden diese dann i n die Festlegung des Bauab- 
laufs integriert und mit den erforderlichen Schutzm aßnahmen kostenrelevant ab- 
gebildet. 
 
Diese Vorgehensweise ermöglicht entsprechend belast bare Kostenberechnungen für 
die Thematik der Schadstoffsanierung als ein Bestan dteil der Gesamtsanierungs- 
maßnahmen.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 11 von 53 
 
Beachtung des Denkmalschutzes  
Fünf von sechs Schulgebäuden für Gymnasien der Seku ndarstufe 1und 2 stehen un- 
ter Denkmalschutz. Dies sind Schulbauten der Jahrhu ndertwende des 19./20. Jahr- 
hunderts und Meisterbauten der 50er-Jahre, für die Sanierungskonzepte für die 
denkmalgerechte Sanierung nach VOF-Verfahren erstel lt wurden oder erstellt wer- 
den, da dies durch die Höhe des Sanierungsvolumens erforderlich ist. Auch bei an- 
deren Schulformen gibt es eine Vielzahl denkmalgesc hützter Gebäude oder Gebäu- 
dekomplexe, die unter denkmalpflegerischer Aufsicht stehen. 
 
 
 
1.3  Nachhaltiges Bauen berücksichtigt Ökonomie, Ökologie, soziale und kulturelle Aspekte 
 
 
Bei den Bauvorhaben des Immobilienmanagements werde n neben Anschaffungs- bzw. Errich- 
tungskosten auch die Betriebskosten und Rückbaukost en eines Gebäudes in die Planung ein- 
bezogen. Wir streben den optimierten Einsatz von Ba umaterialien und Bauprodukten und ei- 
ne Minimierung der Medienverbräuche wie Gas, Strom,  Wasser, Abwasser und Betriebskosten 
an. Wir berücksichtigen soziale und kulturelle Aspe kte, wie architektonische und städtebauli- 
che Qualitäten, Barrierefreiheit, gesundheitliche B elange sowie Sicherheit und Behaglichkeit 
in unseren Baumaßnahmen. 
Im Rahmen von Energiekonzepten optimieren wir die E nergieeffizienz der Gebäudehülle und 
der Energieverbrauchsanlagen. Standardisierung der technischen Ausstattung und Gebäude- 
leittechnik reduzieren Bau- und Betriebskosten, ver einfachen die Instandhaltung durch den 
Einbau von gleichen Systemen in Gebäuden der Stadt.  Ein qualifiziertes Mittel zur Energie- 
verbrauchsoptimierung ist die übergeordnete Gebäude leittechnik. Sie ermöglicht die über- 
sichtliche Steuerung und Kontrolle der Energieverbr auchsanlagen im Gebäude. Das von uns 
eingebaute System der EIB Gebäudeleittechnik reduzi ert die Anzahl der elektrischen Leitun- 
gen bei der Gebäudeelektrifizierung und damit der Brandlasten insgesamt.  
Eine Datenerfassung aller hierzu notwendigen Informationen befindet sich zurzeit im Aufbau. 
 
Neues Gebäude – für die nächsten 50 Jahre? 
 
Nachhaltiges Betreiben von Gebäuden bedeutet auch k ontinuierliche Inspektion und Wartung 
sowie vorausschauende Instandhaltung der Bauteile u nd technischen Anlagen, um die Le- 
bensdauer der Bauteile möglichst zu verlängern. 
 
Die Lebensdauer von Gebäudeteilen ist sehr unterschiedlich. Außenwände haben eine mittlere 
Lebensdauer von 70 Jahren, Fenster aus Hartholz von  50 Jahren, Flachdachabdichtungen je- 
doch nur von 20 Jahren. Die Lebensdauer von Aufzugs anlagen beträgt 30 Jahre, von Warm- 
wasserleitungen und elektrischen Leitungen 25 Jahre , von Heizkesseln 20 Jahre und von 
raumlufttechnischen Geräten und Brandmeldeanlagen 1 5 Jahre. Mit Erreichen der Lebens- 
dauer ist eine Erneuerung oder grundlegende Sanieru ng der Bauteile erforderlich. Der Sach- 
verhalt der unterschiedlichen Lebensdauer von Baute ilen und technischen Anlagen sowie der 
Erfordernis der kontinuierlichen Erneuerung wird of t verkannt. Die Nichtbeachtung führt zur 
Verwahrlosung und Wertminderung des Gebäudebestands  sowie zur Beeinträchtigung der 
Gebäudesicherheit. Die kontinuierliche Fortführung sowie die finanzielle und personelle Aus- 
stattung des Sanierungsprogramms der Wissenschaftss tadt Darmstadt sind insoweit auch 
zukünftig erforderlich.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 12 von 53 
 
Energetische Sanierungen können oft nur Schritt für  Schritt durchgeführt werden. So wird zu- 
nächst meist die thermische Hülle optimiert, da die  Sanierungsnotwendigkeit an Fassaden- 
bauteilen und Dächern unabdingbar ist. Die Anlagent echnik der Heizung wird im nächsten er- 
forderlichen Zyklus saniert. 
 
Dies führt bei Betrachtung der Primärenergiebedarfs werte nach DIN 18599 zu sehr unter- 
schiedlichen Werten, obwohl bei Vergleichen der Auß enhülle weitgehend mit gut gedämmten 
thermischen Hüllen gearbeitet wird. In die Beurteil ung fließt auch der Sonnenschutz und die 
Aufwendungen für die Gebäudelüftung ein. 
 
Ein Umdenken in Planungs- und Ausführungsprozessen ist die Folge, oftmals mit einer direk- 
ten Kostenerhöhung einhergehend. 
Der Aufwand für die Gebäudesanierung wird zudem noc h durch Substanzabnutzung und Wer- 
teverzehr geprägt. Die Aufnahme von Generalsanierun gsmaßnahmen von Gebäuden, die bis- 
her nur partiell oder gar nicht im Programm waren, spielt eine entscheidende Rolle. Gutes 
Beispiel hierzu sind die Darmstädter Berufsschulen und insbesondere das Berufsschulzen-
trum Nord. 
 
Der Sanierungsbedarf kann nie vollständig abgearbei tet werden. Im Laufe der 30-jährigen Le- 
benszyklen erscheinen Gebäude auf der Bedarfsliste, die sich zu Beginn des Programms noch 
in gutem Substanzzustand befanden. Hier findet eine  unmittelbare Wechselwirkung zur Ge- 
bäudeunterhaltung bzw. zur unterlassenen Gebäudeunt erhaltung aufgrund unzureichender 
Mittelausstattung statt. 
 
 
 
1.4  Betreiberverantwortung 
 
 
Das Schulamt der Stadt Darmstadt hatte bis Ende 200 7 die Zustandsverantwortung für alle 
Darmstädter Schulen. Ab Januar 2008 wurde mit Gründ ung des Eigenbetriebes Immobilien- 
management Darmstadt (65) die Zustandsverantwortung  für alle Schulen an den Eigenbetrieb 
übertragen.  
 
Eine Fülle von Vorschriften von Bund, Land und Stad t setzt den Eigenbetrieb Immobilienma- 
nagement als Eigentümer und Betreiber von Gebäuden zunehmenden Haftungsrisiken aus. 
Durch die hohe Eigenverantwortung entsteht ein erhebliches juristisches Risiko. 
Betreiberpflichten müssen identifiziert und regelmä ßig verfolgt werden. Die damit verbunde- 
nen Risiken müssen analysiert, bewertet und prioris iert werden. Danach erfolgt die Planung 
und Festlegung von Maßnahmen, im Rahmen der zur Ver fügung stehenden Mittel, zur Redu- 
zierung der Risiken. 
Im Vordergrund steht, die vom Gesetzgeber gefordert en Schutzziele  nicht zu gefährden. Ein 
ständiger Abgleich mit der aktuellen rechtlichen Si tuation und Anpassung der erforderlichen 
und zumutbaren Maßnahmen ist unabdingbar. 
 
Schutzziele : Brandschutz (baulich, anlagentechnisch, organisat orisch), Blitzschutz, Explosi- 
onsschutz, Schall-/Lärmschutz, Erschütterungsschutz , Wärmeschutz, Standsicherheit, 
Schutz vor elektrischem Schlag, Schutz vor Gefahren  im Umgang mit Arbeitsmitteln, Schutz 
vor Gefahren im Umgang mit gefährlichen Stoffen, Schutz gegen schädliche Einflüsse,

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 13 von 53 
 
menschengerechte Gestaltung der Umgebung, Hygiene, Schutz gegen Naturgewalten, Schutz 
gegen Kriminalität, Schutz der Umwelt. 
 
Bei Sonderbauten, wie z. B. Schulen, hat der Eigenbetrieb Immobilienmanagement wegen der 
besonderen Gefahrenlage auch besondere Sorgfaltspfl ichten in Bezug auf die Einhaltung öf- 
fentlich-rechtlicher Vorschriften. 
 
Ein Schwerpunkt in der Bausanierungstätigkeit ist i n den letzten Jahren bei vielen Schulbau- 
projekten die Sicherheit und der Gesundheitsschutz bei Tätigkeiten in kontaminierten Berei- 
chen. Nach dem geltenden Gefahrstoffrecht hat auch der Eigenbetrieb Immobilienmanage- 
ment im Bereich der sicheren Bauausführung als Auftraggeber: 
 
- die Verpflichtung zur Beauftragung von Fachunternehmen, 
- die Pflicht zur Koordinierung, Erkundung und Bewertung der örtlichen Gefahrstoffsitu- 
  ation 
- die Pflicht zur Erstellung eines Arbeits- und Sicherheitsplanes für Sanierungen mit Kon- 
  taminationen. 
 
Dies ist im Hinblick auf die oben beschriebene Betr eiberverantwortung fortlaufend entspre- 
chend anzupassen und zu beachten. 
 
Mit Beschluss der Betriebskommission vom 15.07.2015  wurde der Sanierungserfordernis bei 
sicherheitsrelevanten technischen Anlagen in Schule n und Sporthallen als Vorabmaßnahmen 
zugestimmt. Als sicherheitsrelevante Anlagen werden  alle technischen Anlagen wie Trinkwas- 
serleitungen, Rauch-Wärme-Abzugsanlagen, elektrisch e Installation, Sicherheitsbeleuchtung, 
Brandmeldeanlagen, Elektroakustische Anlagen, Luftt echnische Anlagen, Blitzschutz- u. Er- 
dungsanlagen, Aufzugsanlagen, Feststellanlagen für Türen, Wandhydranten sowie Abwasser- 
leitungen und Löschwasserversorgung bezeichnet, wel che auf der Grundlage von öffentlichen 
Vorschriften errichtet und betrieben werden müssen. 
Im Vorgriff auf die Sanierungen müssen zur Verbesse rung der Gebäudesicherheit diese Vor- 
abmaßnahmen geplant und umgesetzt werden. 
 
 
 
1.5  Barrierefreiheit 
 
 
Da es die vielfältigsten Behinderungen gibt, ist Ba rrierefreiheit lediglich ein Ideal, dem sich 
die Realität nur annähern kann. Insbesondere die Na tur selbst schafft immer wieder Barrie- 
ren, die auch von nicht behinderten Menschen nur sc hwer zu überwinden sind. Alle durch 
Leistungseinschränkungen bewirkten Handicaps durch technische Maßnahmen zu kompen- 
sieren, ist unmöglich - widerspräche zudem auch anderen Idealen. 
 
Seit Beginn des Schulbausanierungsprogramms werden bei Neubauten, Gebäudesanierungen 
oder Umbauten im Bestand Belange der Barrierefreiheit berücksichtigt. 
Unter Berücksichtigung der baulichen Anlagen oder a nderem Recht (Denkmalschutz) wird bei 
unverhältnismäßigem Aufwand eine Umsetzung im Einzelfall geprüft.  
 
Ein Großteil der Schulen konnte bereits mit barrier efreien Zugängen, Aufzugsanlagen und be- 
hindertengerechten Toiletten ausgestattet werden.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 14 von 53 
 
Im Rahmen der geplanten Gesamtsanierungen an besond eren Schulformen, wie z. B. der 
Christoph-Graupner-Schule und Herderschule ist vorg esehen, die Belange der Barrierefreiheit 
mit den spezifischen Anforderungen für Rollstuhlben utzer, Blinde und Sehbehinderte, Gehör- 
lose und Hörgeschädigte, Gehbehinderte und Kinder m it sonstigen Behinderungen zu berück- 
sichtigen. 
 
Bei zukünftig geplanten Neubauten und Gebäudesanier ungen werden unter Beratung des ex- 
ternen Behindertenbeauftragten CBF (Club Behinderte r und ihrer Freunde) die Belange der 
Barrierefreiheit abgestimmt.  
Da eine barrierefreie Umrüstung aller Schulen in Da rmstadt nur sukzessive im Rahmen der 
finanzierten Neubauten und Gebäudesanierungen erfolgen kann, werden in der Praxis, je nach 
Einzelanforderung der Schulen, in Abstimmung mit de m Schulamt, barrierefreie Umrüstun- 
gen in bestehenden Schulgebäuden vorgenommen.  
 
 
 
1.6  Inklusion 
 
 
Das Thema der Inklusion an Schulen ist seit Ende Mä rz 2009 mit der UN-Konvention über die 
Rechte von Menschen mit Behinderungen, Behindertenr echtskonvention/BRK auch in 
Deutschland angekommen. Die Vertragsstaaten haben s ich verpflichtet, nach den Prinzipien 
der Selbstbestimmung, Teilhabe und Inklusion, gesel lschaftliche Bedingungen zu schaffen, 
die niemanden ausschließen und die Bedürfnisse von Menschen mit unterschiedlichen Behin- 
derungen berücksichtigen. 
Dies kann unter Umständen für die bauliche Situatio n einer Schule sehr große Konsequenzen 
haben. Welche baulichen Einzelanforderungen an Schu len gestellt werden, wird in stadtinter- 
nen Arbeitsgruppen mit Beteiligung des Eigenbetrieb s Immobilienmanagement Darmstadt 
projektbezogen diskutiert bzw. festgelegt.  
 
 
 
1.7  Gesellschaftliche Entwicklung | Betreuung in Schulen 
 
 
In der Wissenschaftsstadt Darmstadt gibt es eine st etig steigende Nachfrage nach Betreu- 
ungs- und Bildungsangeboten über den Regelunterricht hinaus. Nicht nur durch nationale und 
internationale Vergleichsstudien zu Leistung und Qu alität der schulischen Systeme, sondern 
auch durch die zunehmende Notwendigkeit der Vereinbarung von Familie und Beruf, möchten 
viele Eltern zusätzliche Betreuungs- und Bildungsan gebote am Ort Schule gewährleistet se- 
hen. Im Mittelpunkt der Entwicklungsarbeit stehen d arüber hinaus vorrangig Schülerinnen 
und Schüler, für die sich Schule zu einem neuen Lern- und Lebensraum entwickeln soll. 
Dem trägt die Stadt Darmstadt mit dem kommunalen Pr ogramm „Familienfreundliche Schu- 
le“ Rechnung. Die Verbesserung von Bildungschancen von Kindern und in diesem Zusam- 
menhang der flächendeckende Ausbau der Betreuung, i st ein wichtige Zukunftsaufgabe. Der 
qualitätsorientierte und bedarfsgerechte Ausbau von  Kinderbetreuung und Unterstützung bei 
den Hausaufgaben sowie die Bereitstellung eines war men Mittagessens sind wichtige Bau- 
steine unserer kommunalen Familien- und Bildungspolitik. 
 
Alle Darmstädter Grundschulen haben im Rahmen der „ betreuten Grundschule“ ein nach- 
schulisches Angebot, welches nur noch in geringem Umfang durch ehrenamtliche

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 15 von 53 
 
Betreuungsvereine realisiert wird. Weitgehend sind für die große Anzahl an zu betreuenden 
Schülerinnen und Schülern Jugendhilfeträger verantwortlich. 
 
Mit dem Schuljahr 2002/2003 wurden alle Schulen der  Sekundarstufe I in das Förderpro- 
gramm „Familienfreundliche Schulen“ aufgenommen.  
 
Seit dem Schuljahr 2015/16 gibt es an zwei Standort en Modellprojekte für den „Pakt für den 
Nachmittag“, bei dem Jugendhilfeträger und Schule e in gemeinsames Nachmittagsangebot 
bereitstellen. 
 
 
 
1.8  Sanierung von WC- und Waschräumen 
 
 
Die Gebäude der einzelnen Schulen besitzen aufgrund  ihrer unterschiedlichsten Bauzeit, an- 
gefangen die Viktoriaschule - Baujahr 1898 - bis zu r Bertolt-Brecht-Schule - Inbetriebnahme 
des Fachklassentraktes 2012 - keine homogene Bausub stanz. Dies spiegelt sich auch in den 
sanitären Anlagen wieder. Da in den 1950er Jahren v iele Schulen neu gebaut wurden, waren 
die vorhandenen Toilettenanlagen teilweise noch bauzeitlich. 
 
Im Berichtszeitraum wurden an folgenden Schulen diesbezüglich Baumaßnahmen umgesetzt: 
Astrid-Lindgren-Schule 
Elly-Heuss-Knapp-Schule 
Wilhelm-Hauff-Schule 
Lichtenbergschule, BT 6 – Unterstufengebäude 
Gutenbergschule, Gebäude E 
Wilhelm-Leuschner-Schule, BT B 
 
Zurzeit werden die Toilettenanlagen des Ludwigs-Geo rgs-Gymnasiums saniert, die Fertigstel- 
lung ist für das 1. Quartal 2016 geplant. 
 
An folgenden Schulen sind erste interne Planungen z ur Teilsanierung von Toilettenanlagen 
angelaufen: 
 
Georg-Büchner-Schule 
Stadtteilschule Arheilgen 
Alice-Eleonoren-Schule 
 
Grundsätzlich werden Umbau-/Sanierungsmaßnahmen zur  allgemeinen Verbesserung der 
sanitären Anlagen weiterhin verfolgt und zielgerichtet umgesetzt.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 16 von 53 
 
1.9  Schulhofsanierungen 
 
 
Die Sanierung und Steigerung der Attraktivität der Schulhöfe wurde gemeinschaftlich mit 
Fördervereinen und Elterneinsatz als weiterer Baustein umgesetzt. 
Hier wurden Spendengelder und Mittel der Bauunterha ltung des Immobilienmanagement da- 
für verwendet, die Schulhöfe mit Aufenthaltsqualitäten aufzuwerten. 
Langfristiges Ziel ist die guten gemeinschaftlichen  Wege mit Einbindung des Grünflächenam- 
tes fortzusetzen und den Schulhof als pädagogischen Außenraum zu stärken. 
 
 
 
1.10  Umsetzung und weitere Änderungen des Schulbausanierungsprogramms 
 
 
Insgesamt haben sich die Anforderungen an die Sanie rungen in vielen Bereichen weiter-
entwickelt. 
So ist der Ausbau der Ganztagsbetreuung ein Pflicht merkmal - durchgängig für alle Schul- 
formen. Von Seiten des Staatlichen Schulamtes gibt es hierfür verschiedene Systematiken für 
die Umsetzung, entsprechend entwickeln sich auch die Anforderungen an die Raumkonzepte. 
Das Schulbausanierungsprogramm wurde durch die Real isierung von Neu- bzw. Ersatzbauten 
ergänzt. Gründe hierfür sind unter anderem, dass au s wirtschaftlichen Gründen eine Sanie- 
rung von Gebäuden nicht darstellbar ist. Funktional e Änderungen sowie die notwendige Ein- 
haltung gesetzlicher Vorgaben spielen eine zunehmend wichtigere Rolle. 
 
Auf der anderen Seite muss man feststellen, dass di e noch nicht begonnenen Sanierungs- 
maßnahmen im Allgemeinen dadurch nicht, wie im ursp rünglichen Zeitplan vorgesehen, be- 
gonnen werden konnten. 
 
 
 
1.11  Kostenentwicklung  
 
 
Folgende Gründe führen zu einer Fortschreibung des Sanierungsbedarfs im SSP: 
 
Die allgemeine Baukostensteigerung wird vom Statist ischen Bundesamt berichtet. In der Zeit 
von Februar 2012 bis Februar 2014 wurde sie mit 6,4 % angegeben. 
Bei den realisierten und den projektierten Sanierun gen, für die ein Raumprogramm mit Kos- 
tenermittlung verschiedener Tiefen vorliegt, zeigte  sich, dass durch funktionelle Änderungen 
gesetzlich vorgegebene Standarderhöhungen und Steig erung der Baunebenkosten, die Sanie- 
rungs- und Ersatznebenkosten viel höher liegen als der letzte Stand der Indizierung 2012. 
 
Diese Kostensteigerung von Material und Lohn begrün det sich im Wesentlichen auf den welt- 
weiten Anstieg der Rohstoff- und Energiepreise, sow ie den Boom in der Bauindustrie. Insofern 
sind von der Teuerung weitgehend alle Gewerke betro ffen. Zudem sind Preisentwicklungen 
auf dem Rohstoff- und Energiesektor schwer vorherse hbar und beeinflussen zusätzlich nega- 
tiv die Kostenentwicklung. 
Die gestiegenen Baupreise haben auch eine Teuerung der Baunebenkosten zur Folge. Zu den 
Baunebenkosten gehören im Wesentlichen die Honorarkosten sowie Genehmigungsgebühren.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 17 von 53 
 
Beide bemessen sich gemäß HOAI und den jeweils gelt enden Gebührenordnungen in der Re- 
gel nach den Baukosten/anrechenbaren Kosten.  
 
Mit der Novellierung der HOAI im Jahr 2009 und 2013  wurden einzelne Leistungsphasen und 
deren Berechnungsmodus für die Abrechnung verändert . Im Regelfall bilden die vor der Bau- 
ausführung berechneten Kosten die Abrechnungsgrundl age. Die Folge sind Kostensteigerun- 
gen bei Honoraren von Architekten und Ingenieuren von ca. 30 %. 
 
Ein weiterer Aspekt der Kostenentwicklung bei den s ogenannten Nebenkosten betrifft die seit 
2007 notwendigen europaweiten „Vergabeverfahren nac h der Verdingungsordnung für freibe- 
rufliche Leistungen“ (VOF-Verfahren). Die Honorarko sten für Architekten und Ingenieure wur- 
den zwar 2013 angepasst, die gesetzlich vorgegebene n Schwellenwerte für die VOF-Verfahren 
allerdings nicht. Hier steht noch eine europaweite Einigung aus.  
Die Folge ist eine Flut von Ausschreibungsverfahren , die im Vorfeld einer Baumaßnahme von 
allen kommunalen Auftraggebern zu leisten ist. Hier  werden zusätzlich Personal, Zeit und 
Gelder gebunden. Je nach Größe der zu bearbeitenden  Bauaufgabe können sich die Kosten 
hierfür bis in den sechsstelligen Bereich bewegen.  
 
Unabhängig von gestiegenen Baupreisen ergab sich im  Berichtszeitraum eine hohe Steige- 
rung der Baunebenkosten. Architekten- und Fachingen ieurhonorare stiegen durch Änderung 
in Leistungsbildern und Erhöhungen der Honorare. Au swertungen ergeben einen Honoraran- 
teil von 30 % der Gesamtkosten. Unter Berücksichtig ung dessen ist der verwendete Index für 
die Kostensteigerung 113,2 %. 
 
Bei der weiteren Betrachtung wird, soweit keine and eren Berechnungen vorliegen, nun der 
prozentual hochgerechnete Kostenansatz als Prognose angenommen. 
Die Prognose beruht aktuell auf diesem prozentualen  Ansatz, ergänzt durch neue Berechnun- 
gen von Machbarkeitsstudien oder Erhöhungen aufgrun d funktionaler Änderungen, ermittelt 
nach vergleichbaren Projekten. 
 
In einigen Fällen liegen nach VOF-Verfahren mittler weile genau ermittelte Kostenberechnun- 
gen vor, die als Prognose angegeben werden. Diese s ind höher als die prozentuale Hochrech- 
nung, da die beschriebenen aktuellen Entwicklungen und funktionelle Änderungen berück- 
sichtigt sind.  
 
Wie schon unter Punkt 1.3 erwähnt, darf die technis che Ausstattung von Schulgebäuden und 
deren Werterhaltung nicht unterschätzt werden. Mit zunehmender Technik ist aber auch eine 
aufwändigere Wartung aller Einbauten notwendig. 
Dies findet bisher in der Mittelausstattung für die  Gebäudeunterhaltung keine Berücksichti- 
gung. 
 
In den Jahren 2012-2014 wurden rund 32 Mio. Euro in vestiert, somit belaufen sich die Aus- 
gaben des gesamten Schulbausanierungsprogramms auf inzwischen 163 Mio. Euro. Der 
prognostizierte Gesamtsanierungsbedarf von bisher 3 40 Mio. Euro hat sich durch die be- 
schriebene Entwicklung um rund 80 Mio. Euro. auf 420 Mio. Euro erhöht. 
 
Im folgende die Darstellungen der vorhandenen Fläch en pro Schüler, Investitionen im Zeit- 
raum 2003-2014 und eine Übersicht der Gesamtinvesti tionen für die verschiedenen Schul- 
formen:

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 18 von 53 
 
Grundschulen 
 
m² Nutzfläche/SuS 
 
 
 
Investitionen/m² BGF

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 19 von 53 
 
Grundschulen 
 
Gesamtinvestitionen 2003-2014/Schule

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 20 von 53 
 
Gesamtschulen 
 
m² Nutzfläche/SuS

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 21 von 53 
 
Gesamtschulen 
 
Investitionen/m² BGF

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 22 von 53 
 
Gesamtschulen 
 
Gesamtinvestitionen 2003-2014/Schule

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 23 von 53 
 
Gymnasien 
 
m² Nutzfläche/SuS

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 24 von 53 
 
Gymnasien 
 
Investitionen/m² BGF

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 25 von 53 
 
Gymnasien 
 
Gesamtinvestitionen 2003-2014/Schule

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 26 von 53 
 
Förderschulen 
 
m² Nutzfläche/SuS

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 27 von 53 
 
Förderschulen 
 
Investitionen/m² BGF

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 28 von 53 
 
Förderschulen 
 
Gesamtinvestitionen 2003-2014/Schule

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 29 von 53 
 
Berufliche Schulen 
 
m² Nutzfläche/SuS

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 30 von 53 
 
Berufliche Schulen 
 
Investitionen/m² BGF

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 31 von 53 
 
Berufliche Schulen 
 
Gesamtinvestitionen 2003-2014/Schule

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 32 von 53 
 
Schulvergleich 
 
Gesamtinvestitionen 2003-2014/Schulform 
 
 
 
 
1.12  Prognose kommender Sanierungen  
 
 
Die Aufstellung der investiven Maßnahmen in den Wir tschaftsplänen 2015/2016 erfolgte in 
enger Zusammenarbeit mit Schulamt, Dezernat II und Dezernat IV. 
Durch die Einsparvorgaben des Regierungspräsidiums Darmstadt konnten in den Jahren 
2012/2013 nur in Ausnahmefällen und in Abstimmung m it dem Regierungspräsidium wenige 
neue Maßnahmen innerhalb der Schulbausanierung umgesetzt werden.  
 
Im Rahmen der bereits geschilderten Bedeutung müsse n zunächst alle sicherheitsrelevanten 
Maßnahmen umgesetzt werden. Daher werden alle bishe r begonnenen Maßnahmen fortge- 
führt. 
 
Mit den notwendigen Planungen der Gesamtsanierungen  inkl. Brandschutz an der Bertolt-
Brecht-Schule, Georg-Büchner-Schule, Berufsschulzen trum Nord, Christoph-Graupner-Schule 
und Viktoriaschule wurde unter anderem begonnen.  
Für die oben genannten Sanierungsmaßnahmen und weit ere Maßnahmen werden die fortfüh- 
renden Planungen aktuell vorbereitet, sodass nach B ereitstellung der notwendigen Mittel mit 
den Sanierungsarbeiten begonnen werden kann.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 33 von 53 
 
1.13  Auswirkungen Flüchtlingsthematik auf das Schulbausanierungsprogramm? 
 
 
Unter Anbetracht der Aufrechterhaltung der notwendi gen Bauunterhaltung/Sanierung und 
Neubauten für die gesamte Infrastruktur der Wissens chaftsstadt Darmstadt und deren Bürge- 
rinnen und Bürger, die auch gerade durch die zunehm ende Zahl der in Darmstadt verblei- 
benden Flüchtlinge weiterhin funktionsfähig und wei ter entwickelt werden muss, ist es unab- 
dingbar, die Aufgabe wie Entwicklung und Bereitstel lung von Kindergärten und Schulen und 
deren baulichen Umsetzung voran zu bringen. 
 
Um eine breite Integration und Akzeptanz der neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger der Stadt 
Darmstadt zu ermöglichen, sehen wir von Seiten des Immobilienmanagements hier unsere 
Aufgabe in der Fortsetzung der begonnenen Sanierung smaßnahmen und Entwicklung der 
städtischen Bauaufgaben und der kurzfristigen und p erspektivischen Schaffung der notwen- 
digen neuen baulichen Infrastruktur (Schulen, Kindergärten, Jugendhäuser etc.). 
 
Voraussetzung hierfür ist unter anderem die kontinu ierliche Fortsetzung des Schulbausanie- 
rungsprogramms durch das Immobilienmanagement.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 34 von 53 
 
2.  Aktueller Bericht 2014 / 2015 
 
 
 
Dieser Bericht für die Jahre 2012-2014/15 baut auf den letzten Zwischenberichten für die 
vorhergehenden Berichtsjahre bis 31.12.2011/12 auf.  Die Änderungen wurden durch den 
Magistrats-Beschluss Nr. 505 vom 14.11.2012 genehmigt. 
 
Um alle Schulen mit den Basisinformationen abzubild en, führt der aktuelle Bericht die Form 
der Darstellung der 4. Fortschreibung des SSP-Berichtes der einzelnen Schulen fort.  
 
Alle Planungs- und Baumaßnahmen im investiven Berei ch, die die Schulgebäude betreffen, 
werden im SSP-Bericht zusammengestellt. Dies betrif ft auch die Maßnahmen der Konjunk- 
turprogramme, die bis 2012/13 realisiert wurden. Hi erbei wurden 45 Mio. Euro außerhalb 
des Schulbausanierungsprogramms getätigt. 
Im aktuellen Bericht werden erstmals realisierte Ba utätigkeiten ab einer Größenordnung von 
20.000,00 Euro aufgeführt, die nicht investiv aus d en SSP-Mitteln, sondern aus der Bauun- 
terhaltung getätigt wurden. Diese zusätzlichen „kle ineren“ Baumaßnahmen bedürfen in der 
Regel bei Planung und Ausführung dieselbe Aufmerksa mkeit wie Teil- oder Gesamtsanierun- 
gen, denn sie sind zielgerichtet auf diese abgestim mt und begleiten alle Gebäude wie ein ro- 
ter Faden durch den entsprechenden Lebenszyklus. Hierbei steht die Zufriedenheit der Nutzer 
und Behebung von akuten Missständen an erster Stelle.  
 
 
 
2.1 Abgeschlossene Baumaßnahmen bis 31.12.2014 
 
 
 
2.1.1 Schillerschule 
 
Die Schillerschule ist eine vier- bis fünfzügige Grundschule im Herzen des Martinsviertels.  
Auf dem Schulgelände finden sich vier verschiedene Gebäude:  
• Hauptgebäude, Baujahr 1880/1950, nach Zerstörung wieder aufgebaut 
• Anbau, Baujahr 1965 
• Turnhallengebäude, Baujahr 1965, einschl. Hausmeisterwohnung und WC-Anlage  
• Betreuungspavillon mit vier Gruppen 
Die verschiedenen Schulgebäude wurden seit 2003 geb äude-, stufen- bzw. klassenweise 
umgebaut und saniert sowie teilweise rück- und neugebaut.  
Die Schülerzahl ist seit Beginn der Sanierung um ca . 80 Schüler gestiegen (Tendenz stei- 
gend), welches einen zusätzlichen Klassenraumbedarf für vier Klassen mit sich bringt. 
Da die Schule im laufenden Betrieb saniert wurde, b edeutete dies, ständig auf notwendige 
Veränderungen der Schulsituation zu reagieren und n eue Schulraum- und Sanierungskonzep- 
te zu entwickeln. Veränderungen, wie die Umverteilu ng der Schulbezirke, Aufnahme ins Ganz- 
tagsschulprogramm, Betreuungs- und Mittagsangebote sowie die Ausstattung mit Smart-
Boards kamen während der laufenden Maßnahme ebenfalls hinzu.  
 
Im Jahr 2003 wurde das Turnhallengebäude umgebaut u nd saniert, im Jahr 2008 der Anbau 
vom Hauptgebäude (ehem. Fachklassentrakt für Haupts chulzweig) grundlegend saniert und 
zu zwei Klassenräumen, Essensausgabe, Schülerbiblio thek und Werkraum ausgebaut und 
durch zwei Schleusen im 1. + 2. OG besser an das Hauptgebäude angeschlossen.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 35 von 53 
 
Über das staatliche Förderprogramm „Sanierung Marti nsviertel“ wurde nach Abbruch des 
oberen Pavillons und des separaten WC-Häuschens in 2005 und 2006 der obere Sporthof und 
der untere Spielhof komplett neu gestaltet. 
Mit dem Sonderinvestitionsprogramm des Bundes konnt e in 2011 der Bestand eines maro- 
den zweizügigen Pavillons abgebrochen und durch ein en modernen vierzügigen Pavillon in 
Holzmodulbauweise ersetzt werden.  
Dieser Pavillon diente während der derzeit siebenst ufigen Grundsanierung im Hauptgebäude 
als Ausweichquartier für Klassen und kann seit 2014  als Betreuung, Lernwerkstatt oder Vor- 
schulklassenraum flexibel eingesetzt werden. 
 
 
2.1.2  Eleonorenschule 
 
Die Eleonorenschule ist ein Teilbereich der „Schuli nsel“ im Darmstädter Johannesviertel. Ge- 
baut wurde sie als „höhere Mädchenschule“ in den Ja hren 1909-1911 und steht unter Denk- 
malschutz.  
Sie besteht aus dem Hauptgebäude und der Turnhalle,  die eine Verbindung zwischen der Ele- 
onorenschule und der Justus-Liebig-Schule darstellt.   
Der naturwissenschaftliche Unterricht findet im 197 9 eingeweihten Fachklassentrakt statt, 
den sich beide Gymnasien teilen. 
 
Das Hauptgebäude wurde in zwei Bauabschnitten sanie rt und konnte komplett zum Schuljahr 
2012/13 in Betrieb gehen. Der neue Verbindungsbau z wischen Hauptgebäude und Turnhalle 
mit Foyer im Erdgeschoss und mit Schülercafé und -a ufenthalt im Obergeschoss, wurde im 
Herbst 2012 fertiggestellt. Die neue Schülerbibliot hek im Souterrain mit dem sich anschlie- 
ßenden Lesehof, der sich terrassenartig zum Schulho f öffnet sowie die Außenarbeiten konn- 
ten im Frühjahr 2013 der Schule übergeben werden.  
 
Der Lehrerbereich im 1. OG sowie die Verwaltung wur den neukonzipiert. Zudem befinden sich 
nun in jedem Geschoss sanitäre Anlagen, sie wurden komplett erneuert. Ein zusätzlich einge- 
bauter Aufzug im Kopfbau West stellt die barrierefreie Erreichbarkeit aller Geschosse sicher.  
Die haustechnischen Anlagen wurden grundsaniert ode r erneuert, jeder Klassenraum wurde 
mit der Möglichkeit zur IT-Anbindung ausgestattet. Eine Entlüftungsanlage mit Wärmerück- 
gewinnung für die Aufenthaltsräume konnte eingebaut  werden. Die Gesamtkosten beliefen 
sich auf 8,9 Mio. Euro. 
 
Bei dieser Sanierung konnte mit Hilfe von Mitteln a us dem Konjunkturprogramm des Landes 
Hessen die Arbeiten über ein Jahr eher abgeschlossen werden. 
  
 
Masterplan Schulinsel 
 
Für den Standort der „Schulinsel“ mit den drei Schu len und neun Gebäuden wurde 2009 ein 
„Masterplan Schulinsel“ erstellt, der die gesamte E ntwicklung der Schulen unter städtebauli- 
chen und schulischen Aspekten darstellt. 
Dieser Masterplan wurde als Magistratsbeschluss gen ehmigt und wird nun sukzessive unter 
Berücksichtigung der vom Magistrat zur Verfügung gestellten Mittel umgesetzt.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 36 von 53 
 
2.2 Abgeschlossene Teilsanierungen bis 31.12.2014 
 Einzelne Schulgebäude oder deren Teilbereiche und zusätzliche Maßnahmen 
 
 
2.2.1 Elly-Heuss-Knapp-Schule – Toilettensanierung und Umnutzung ehemaliges Hausmeisterhaus 
  
Die Elly-Heuss-Knapp-Schule wurde als Volksschule i m Osten Darmstadts nach dem Krieg ge- 
gründet. Die ersten Gebäude, das Hausmeisterhaus, V erwaltungsbau mit Kindergarten und 
der erste Schulbau, wurden 1954 eingeweiht. Der zwe ite Schulbau folgte 1955 und letztend- 
lich konnte 1963 der dritte Schulbau samt Turnhalle an die Schule übergeben werden. 
 
Inzwischen sind alle Gebäude und Räumlichkeiten inh altlich nur mit der Funktion der Grund- 
schule „belegt“. Die einzelnen Gebäude der Schule s ind auf dem Grundstück so angeordnet, 
dass den Schülern mehrere Schulhöfe zur Verfügung s tehen. Dank der Struktur der Gebäude 
passt sich die Schule städtebaulich in das sie umgebende Wohngebiet ein. 
 
In den Jahren 2006/2007 wurden vorgezogene Brandschutzmaßnahmen abgewickelt.  
Die zwischen den Schulgebäuden liegenden Toilettena nlagen wurden bis Ende 2012 saniert. 
Das ehemalige Hausmeisterhaus konnte den Lehrkräfte n an der Schule nach Umbau als not- 
wendiger Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt werden.   
Für die Gesamtsanierung stehen ab 2017 Planungsmittel zur Verfügung. 
 
 
2.2.2 Friedrich-Ebert-Schule – Erweiterung | Umbau der Verwaltung und Betreuung 
 
Die Friedrich-Ebert-Schule ist eine 3-zügige Grunds chule in der Heimstättensiedlung, beste- 
hend aus insgesamt sieben verschiedenen Gebäuden- b zw. Gebäudeteilen, die in den 1950er 
bis 1960er-Jahren sukzessive erbaut wurden. Teile d er Schulgebäude werden noch von einem 
Kindergarten bzw. als Wohnung genutzt. 
 
Von 2010-2012 erfolgte eine Teilsanierung des Haupt gebäudes (Atrium). Bundesmittel aus 
dem Sonderinvestitionsprogramm und Mittel aus dem S chulbausanierungsprogramm sind für 
die Sanierung eingesetzt worden. Mit den Baumaßnahm en am Atriumgebäude sind erhebli- 
che funktionale, technische und brandschutztechnisc he Mängel behoben worden. Die Mehr- 
zahl der Räume ist inzwischen behindertengerecht zu  erreichen. Mehrere multifunktionale 
Bereiche schaffen optimale Nutzungsmöglichkeiten fü r Schule, Betreuung, Essensversorgung 
und Leseförderung. Freiflächen im Atrium sind für a lle Schüler zum nutzbaren Erlebnisraum 
geworden. 
 
 
2.2.3 Goetheschule – Dachsanierung 
  
Die Goetheschule wurde in den Jahren 1895-1898 nach  den Plänen des Stadtbaumeisters 
Stephan Branden als dreigeschossiger, spätklassizis tischer Klinkerbau erbaut. Die Schule im 
Johannesviertel wurde für den "neuen Stadtteil" der  Gründerzeit erbaut und steht unter 
Denkmalschutz. Die Originalsubstanz der Fassaden un d große Teile der Dachkonstruktion 
sind im Originalzustand erhalten. Kriegsbedingte Sc häden an der Dachdeckung wurden in 
den Nachkriegsjahren vereinfacht wieder hergestellt. 
 
Durch den schadhaften Dachbelag und die daraus resu ltierenden Schäden in der Dachkon- 
struktion musste vor der eigentlichen Gesamtsanieru ng die Dachsanierung vorgezogen wer- 
den. 
Im Rahmen des SSP wurden für die Dachsanierung Goet heschule ab 2012 vorgezogen Mittel 
bereitgestellt.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 37 von 53 
 
Mit einem aufwändigen Sanierungsverfahren – einer Ozonisierung – konnte der vom Pilz befal- 
lene Holzdachstuhl fast vollständig erhalten werden , nur wenige Holzbalken mussten ersetzt 
werden. Vor und während dieses Verfahrens wurden Ko ntrollmessungen in den darunter lie- 
genden Klassen durchgeführt. Es wurden keine Schads toffbelastungen in den Räumen festge- 
stellt. 
 
Im Rahmen dieser Baumaßnahme wurden auch Brandschut zmaßnahmen und Wärmedäm- 
mung im Dach ausgeführt. Die neue Dachhaut mit Schi efer in altdeutscher Deckung wurde 
nach den Vorgaben des Denkmalschutzes ausgeführt un d dadurch eine hochwertige Dachein- 
deckung erreicht. 
 
Für alle Oberflächen und Außenbauteile wurden aufwä ndig nach den Vorgaben des Denkmal- 
schutzes Befunde erhoben und die originalgetreue Wi ederherstellung durchgeführt. Durch die 
Wiederherstellung der Gesimse mit der Farbgebung de r Entstehungszeit verändert sich der 
optische Eindruck des Dachrandes. Das durch die ver einfachte Nachkriegsrestaurierung et- 
was schwebende Dach wird mit der originalgetreuen F arbgebung wieder mit der Fassade in 
Einklang gebracht. 
 
Zusätzlich wurde der Mehrzweckraum im Hauptgebäude im Laufe des Jahres 2014 unter As- 
pekten der Akustik renoviert, der Boden wurde erneu ert, Malerarbeiten an Wänden, Decken 
und Fenstern ausgeführt.  
 
 
2.2.4 Wilhelm-Hauff-Schule – Toilettensanierung 
 
Der 1976 fertiggestellte 2-geschossige Schulbau wur de aufgrund des sich erweiternden 
Wohngebietes im Stadtteil Eberstadt notwendig und dient von Anbeginn an als Grundschule. 
Gymnastikhalle und Musikraum befinden sich im benac hbarten Gebäude. Dieses diente in 
den Anfangsjahren (1970er bis 90er-Jahre) einer Son derschulnutzung und wurde dann zu ei- 
nem Kinderhaus mit verschiedenen Nutzern umfunktion iert, die von der Schule mitgenutzt 
werden. 
 
Auch hier konnte eine Toilettensanierung realisiert  werden. Mit der Planung wurde im De- 
zember 2012 begonnen, die sanierten Räumlichkeiten konnten im Dezember 2013 an die 
Schule übergeben werden. 
 
 
2.2.5 Georg-Büchner-Schule  - Mensa 
 
Die Georg-Büchner-Schule ist ein fünfzügiges Gymnas ium in Stadtrandlage im Südosten der 
Innenstadt. Die Schule ist einer der fünf realisier ten Meisterbauten und wurde von Professor 
Hans Schwippert geplant und bis 1960 gebaut. Hinter  einem zweigeschossigen Riegel liegt 
ein Klassenteppich, in dem Innenhöfe, Freiluftklass en und Gärten zwischen den Klassen ein- 
gewoben sind. Dabei war die Entwurfskonzeption, das s alle Klassen gleich aussehen. Die ab- 
weichenden Fachklassen wurden im OG des Hauptgebäud es untergebracht. Zum Ensemble 
gehört eine Aula und Turnhalle, die durch ihre Anor dnung einen großen Schulhof nach Süden 
abschließt. Die Schule war für 1.000 Schüler konzip iert. Wachsende Schülerzahlen in den 
70er-Jahren führten zum Neubau eines naturwissensch aftlichen Fachtraktes und einer Groß- 
sporthalle. Aufenthaltsbereiche für Schüler wurden in begrenztem Maß durch Überdachung 
von Innenhöfen ermöglicht.  
 
Die Mensa wurde vom Darmstädter Architekturbüro opu s geplant, Ende 2012 fertiggestellt 
und nimmt die Proportionen und Klinkerstrukturen der vorhandenen Altbauten des

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 38 von 53 
 
Meisterbaus auf. Für diesen sensiblen architektonis chen Umgang wurde das Gebäude mit 
dem Hessischen Landespreis für „Vorbildliches Bauen“ ausgezeichnet.  
 
 
2.2.6 Lichtenbergschule – hier energetische Sanierung des Atriumgebäudes 
 
Die Lichtenbergschule wurde 1966 vom Darmstädter Ar chitekturbüro Diefenbach mit den 
Baukörpern Verwaltung, Atriumgebäude, Sporthalle mi t Aula und einer Mopedhalle, die auch 
als Fahrradabstellplatz dient, geplant. Die Gebäude  wurden als Stahlbetonskelettbauten mit 
Ausfachungen errichtet und1968 fertig gestellt. 
Aufgrund steigender Schülerzahlen wurde bereits in den 70er-Jahren ein weiteres Klassenge- 
bäude, das heutige Unterstufengebäude, errichtet. I n den Jahren 1991-1994 musste es hin- 
sichtlich vorkommender Schadstoffe (PCB) saniert un d rückgebaut werden und konnte schu- 
lisch in dieser Zeit nicht genutzt werden. Um ausre ichende Sportmöglichkeiten zu bieten, 
wurde 1984 eine zusätzliche “Neue Sporthalle“ erric htet. Für diese beiden neueren Gebäude 
wurde 2002 kein Sanierungsbedarf ermittelt und keine Kosten eingerechnet.  
 
Die Sanierung der Außenhülle des Atriums (Bauteil 2 ) war im Grobsanierungskonzept nach 
den Anforderungen an den Wärmeschutz 2003 berechnet . Durch die Konstruktion mit vielen 
Vor- und Rücksprüngen und der daraus resultierenden  Wärmebrückenproblematik, wurden 
die energetischen Sanierungen nach dem Standard 200 9 neu konzipiert. Zusätzliche Mittel 
des Konjunkturprogramms erlaubten eine Realisierung  weit über den gesetzlichen Anforde- 
rungen. Zusätzlich wurde im Erdgeschoss im Osten de s Gebäudes durch das Versetzen der 
Fassade nach außen neuer Raum für die LUO-Lounge (S chüleraufenthalt für die Oberstufe) 
geschaffen. Im Westbereich des Atriumgebäudes erzie lte man den gleichen Raumgewinn 
durch die Schließung des bisherigen offenen Durchga ngs im EG und belegte diesen mit der 
Funktion als neuen zentralen Aufenthaltsraum für das Lehrerkollegium. 
 
 
2.2.7 Lichtenbergschule – hier Toilettensanierung Unterstufengebäude 
 
Eine der vorgezogenen Teilsanierungen im Bereich de r Toilettenanlagen konnte im Unterstu- 
fengebäude 2014 realisiert werden. Die sanitären An lagen stammten noch aus dem Baujahr 
1973. Die vorhandene Anzahl der geschlechtsspezifis chen Toiletten mussten zugunsten der 
Schülerinnen verändert werden. Hier wurde erstmalig  in Darmstadt das Konzept einer „über- 
wachten Toilettenanlage“ bei der Baumaßnahme berücksichtigt. 
 
 
2.2.8 Ludwigs-Georgs-Gymnasium - Fassadensanierung  
 
Das Ludwig-Georgs-Gymnasium (LGG) ist das älteste G ymnasium Darmstadts und gehört zu 
den fünf ausgeführten Meisterbauten. Aus Sicht des Denkmalschutzes hat dieses Gebäude ei- 
ne herausragende Bedeutung. Es wurde von Max Taut g eplant und 1953-1955 erbaut. Nach 
einigen baulichen Veränderungen im Jahre 1963 (Umwa ndlung der Freiluftklassen/Loggien 
des Bauteils B zu Klassenräumen) befindet sich das Gebäude – abgesehen von Instandhal- 
tungsmaßnahmen – unverändert im Originalzustand (!). 
Die Schulgebäude bestehen aus einem geschlossenen E nsemble verschiedener Bauten. Es 
gliedert sich in das viergeschossige Hauptgebäude ( Bauteil A) mit Verwaltung und Klassen- 
räumen, den zweigeschossigen Klassenbau (Bauteil B)  mit Fachklassen und dem eingeschos- 
sigen Verbindungsbau (Bauteil C) mit WC, Seminarräu men und offener Pausenhalle sowie der 
eingeschossigen Turnhalle (Bauteil D) mit Eingangsf oyer. Die Bauteile sind durch zwei Schul- 
höfe voneinander abgegrenzt.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 39 von 53 
 
Über das Sonderinvestitionsprogramm des Bundes wurd e in 2010 bis Anfang 2013 der Aus- 
tausch der Fenster und Türen der Fassade, teilweise  im laufenden Schulbetrieb, durchge- 
führt.  
 
 
2.2.9 Gutenbergschule – Toilettensanierung (Gebäude D), Abschluss Sanierung Hauptgebäude 
 
Aus den drei Schulen „Georgenschule“ (Gebäude C, Ba ujahr 1886), Ernst-Ludwig-Schule (Ge- 
bäude A, Baujahr 1902) und Gutenbergschule (Gebäude  B, Baujahr 1907/08) entstand die 
heutige Gesamtanlage der Gutenbergschule in Ebersta dt. 1887 wurde die Toilettenanlage als 
eigenständiges Gebäude (Gebäude F) errichtet. Die e inzelnen Gebäude dokumentieren in ih- 
rer differenzierten Gestaltung die Schulgeschichte dieses Stadtteils. In den Jahren 1964 wur- 
de die Turnhalle und 1999 ein weiteres Klassengebäude eingeweiht. 
Die Gebäude - bis auf die Turnhalle - stehen als Ensemble unter Denkmalschutz. 
Bereits im Jahr 1996 wurde vom Magistrat der Einrichtung der Gutenbergschule zu einer vier- 
bis fünfzügigen kooperativen Gesamtschule und damit  verbunden, der Sanierung der Altbau- 
ten zugestimmt. 
 
Im Anschluss an die bereits sanierten Gebäude B und  C, konnte das Hauptgebäude (Gebäude 
A) im Frühjahr 2013 saniert an die Schule übergeben  werden. Die in diesem Gebäude gelege- 
nen naturwissenschaftlichen Unterrichts- und Werkrä ume wurden komplett überarbeitet und 
auf den neuesten Stand gebracht. Der Verwaltungsber eich im 1. OG konnte räumlich opti- 
miert werden. Mit dem Einbau eines Personenaufzuges  wurde die Erreichbarkeit aller Räume 
im Sinne der Barrierefreiheit hergestellt.  
 
Im Jahr 2014 wurde das Toilettengebäude in Abstimmu ng mit der Denkmalpflege unter 
brandschutztechnischen, energetischen und statische n Gesichtspunkten grundlegend saniert. 
Die sanitären Anlagen wurden, samt der kompletten Haustechnik, erneuert. 
 
 
2.2.10 Mornewegschule – Abbruch Pavillon 
  
Die Mornewegschule wurde 1904 als Mittelschule für Jungen und Mädchen in direkter Nähe 
zum Prinz-Emils-Garten in Betrieb genommen. Im Zwei ten Weltkrieg wurde diese Schule 
massiv zerstört. Beim Wiederaufbau wurde das Dachge schoss nicht mehr als Mansardendach 
wiederhergestellt, sondern dem Zeitgeist entspreche nd, als flachgeneigtes Dach mit darunter 
liegendem Vollgeschoss realisiert. Das Hauptgebäude  steht unter Denkmalschutz. Die zer- 
störte Turnhalle wurde 1965 im neuen Stil mit vorge lagertem Umkleidebereich als Atrium 
neu errichtet und mit den Laubengängen sowie dem To ilettengebäude ergänzt. Die Fassa- 
dengestaltung wurde diesem modernisierten Stil angepasst. 
 
Baulich wurde das Hauptgebäude 1999/2000 an aktuell e pädagogische Anforderungen an- 
gepasst und hierbei erste Brandschutzmaßnahmen durchgeführt. 
 
2009 wurde die Schule um einen Neubau mit Mensa, Bi bliothek und Betreuungsräumen er- 
weitert. Das Gebäude, vom Darmstädter Architekturbü ro Menzel + Kossowski geplant und 
gebaut, erhielt 2013 die „Joseph-Maria-Olbrich-Plak ette“ für vorbildliches Bauen vom Bund 
Deutscher Architekten. 
 
In den Sommerferien 2014 konnte der bisher für die Betreuung genutzte Pavillon auf dem 
nördlichen Schulhof abgebrochen werden.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 40 von 53 
 
2.2.11 Mornewegschule – Herrichtung Interimsgebäude  Hermannstraße 47 als dauerhafte Depen- 
dance 
 
 Das Schulgebäude in der Hermannstraße 47, gebaut An fang 20. Jahrhundert, wurde im Krieg 
teilweise zerstört, 1953 mit gleichen Strukturen wi eder aufgebaut. Seither diente es als Inte- 
rimsgebäude für alle möglichen Schulformen. Im Jahr 2011 wurde das Gebäude im Sinne des 
Brandschutzes saniert.  
 
 Im Zuge der Umstrukturierung der Mornewegschule, b edingt durch eine stetige Erhöhung der 
Schülerzahlen im Grundschulbereich und bei den Inte nsivklassen sowie der Verlagerung der 
Vorschulklasse von der Elly-Heuss-Knapp-Schule an d iesen Standort, wurde das ehemals als 
Interimsgebäude für alle Schulen genutzt Gebäude al s dauerhafte Dependance für die Mor- 
newegschule baulich an den Bedarf angepasst. Im Inn enbereich wurden alle Räume mit not- 
wendigen Akustikdecken ausgestattet und entsprechen d renoviert. Die sanitären Anlagen 
wurden erneuert. Das Gebäude wurde zum Schuljahr 2014/15 der Schule übergeben. 
 
 
2.2.12 Stadtteilschule Arheilgen – Abbruch von 3 Pa villons 
 
Die Thomas-Mann-Schule und die Carl-Ulrich-Schule w urden 1995 zu einer gemeinsamen ko- 
operativen Gesamtschule, der „Stadtteilschule Arhei lgen“ an zwei Standorten zusammenge- 
führt. Erst im Jahr 2000 wurde aus Gründen der Orga nisation vom Magistrat die Zusammen- 
legung der beiden Standorte zu einem Standort in der Grillparzerstraße beschlossen. 
Als Folge der neuen inhaltlichen, pädagogischen Kon zepte wurde ein entsprechender Raum- 
bedarf notwendig. Gleichzeitig sollten entsprechend e Infrastrukturen für das damalige Pro- 
gramm der „Familienfreundlichen Schule“ geschaffen werden. In den vorhandenen Gebäuden 
konnten inhaltlich und funktional die neuen Ansprüche an Schule nicht untergebracht werden.  
2005 wurde die Turnhalle zur Versammlungsstätte her gerichtet und im brandschutztechni- 
schen Bereich saniert. Die drei Unterrichtsgebäude sowie die noch drei verbliebenen Pavillons 
wurden 2009 um das dreigeschossige Fachklassengebäude erweitert. 
 
Für weitere notwendige Sanierungsmaßnahmen im Haupt gebäude (Gebäude A) konnten die 
vorhandenen Pavillons allerdings wegen des schlecht en baulichen Zustandes nicht mehr zu 
Unterrichtszwecken genutzt werden. Sie wurden daher  im Sommer 2014 abgebrochen, um 
Platz für einen adäquaten Ersatz zu schaffen.  
 
 
BSZM (Berufsschulzentrum Mitte)  
 
Das Berufsschulzentrum Mitte besteht aus der Peter- Behrens-Schule und der Erasmus-
Kittler-Schule. 
 
Der Bau der Peter-Behrens-Schule bildet zusammen mi t der benachbarten Erasmus-Kittler-
Schule ein Ensemble aus großen und markanten Solitä rbauten in einer Grünanlage, die in 
den Jahren 1959-1965 entstanden sind. Der Zugang de r Gesamtanlage erfolgt von der Mor- 
newegstraße, die das Grundstück im Norden begrenzt.  
 
 
2.2.13 BSZM – Peter-Behrens-Schule – Umbau FB Ernäh rung 
  
Auf der östlichen Seite des Grundstücks erstreckt s ich das Hauptgebäude der Peter-Behrens-
Schule, das im Wesentlichen aus einem fünfgeschossi gen, u-förmigen Bau besteht. Ein eben- 
erdiger Verbindungsgang mit vorgelagerter Cafeteria  schließt das nach Süden offene “U“ ab 
und bildet eine Innenhofsituation. Südlich am Verbindungsgang schließt sich ein

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 41 von 53 
 
eingeschossiges Werkstattgebäude an, das zu einer D reiergruppe von Gebäuden der benach- 
barten Nutzer gehört. Schulgebäude, Cafeteria und Verbindungsgang sind unterkellert.  
 
 Die Peter-Behrens-Schule ist eine gewerblich-techn isch orientierte berufliche Schule mit den 
Berufsfeldern: Bau- und Holztechnik, Chemie, Physik  und Biologie, Drucktechnik und Medi- 
engestaltung, Farbtechnik und Raumgestaltung, Ernäh rung und Hauswirtschaft. Die Schule 
ist zurzeit auf zwei Standorte verteilt, wobei sich  die Hauptstelle in der Mornewegstraße be- 
findet. 
 
 Der Umbau des Fachbereichs Ernährung wurde in zwei  Bauabschnitten realisiert. Der erste 
beinhaltete den kompletten Umbau der Lehrküche mit angrenzendem Restaurant im EG und 
wurde 2011 fertiggestellt. Im zweiten Bauabschnitt konnte Ende 2012 der dazugehörige Um- 
kleidebereich für Schülerinnen und Schüler sowie fü r das gesamte Lehrpersonal im Kellerge- 
schoss in Betrieb genommen werden. 
 
 
2.2.14 BSZM  – Peter-Behrens-Schule – Dach- und Fas sadensanierung und Brandschutz 
 
Im Zuge der Dach- und Fassadensanierung wurde der H aupteingang der Peter-Behrens-
Schule in der Mornewegstraße Ende 2012 generalsanie rt und der Außenbereich im Sinne der 
Barrierefreiheit neu konzipiert.  
Innerhalb des Gebäudes wurden die Bauarbeiten zur F lursanierung des gesamten 3. Oberge- 
schosses im Laufe des Schuljahres 2012/13 abgeschlossen. 
 
 
2.2.15 BSZM – Peter-Behrens-Schule – Neugestaltung Innenhof 
 
Im Anschluss an die Dach- und Fassadensanierung wur de der Innenhof bis Anfang 2013 neu 
gestaltet. Vorhandene Bauten wurden abgerissen, die  Fassade im Erdreich saniert, womit die 
bisher immer wieder auftauchenden Wasserschäden am Gebäude endgültig behoben werden 
konnten. Das realisierte Konzept sieht eine Nutzung  des Innenhofs durch die Nutzer vor, 
wodurch die Schule einen zusätzlichen und geschützten Aufenthaltsbereich erhielt.  
 
 
2.2.16 BSZM – Erasmus-Kittler-Schule  - Umbau- und Brandschutzmaßnahmen 
 
Das ursprünglich dreigeschossige, L-förmige Gebäude  der Erasmus-Kittler-Schule schließt 
das Gelände westlich ab. In den 1980er-Jahren wurde das Gebäude um eine Etage erweitert. 
 
Brandschutztechnische Sanierungen fanden im laufenden Schulbetrieb 2010 statt.  
Teilbereiche im EG und UG des Schulgebäudes wurden in den Jahren 2011/2012 zu Klassen- 
räumen umfunktioniert und saniert. 
Der neue Hauptzugang der Schule erfolgt über das Foyer der gemeinsamen Werkhalle.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 42 von 53 
 
2.3 Abgeschlossenen Teilsanierungen 2015 (AT) und l aufende Baumaßnahmen (LB) 
 
 
2.3.1 Astrid-Lindgren-Schule – Toilettensanierung (AT) 
 
Die Astrid-Lindgren-Schule, ehemals Carl-Ulrich-Sch ule, ist eine vierzügige Grundschule im 
nördlichen Stadtteil Arheilgen. Sie besteht aus vie r Bauteilen zwischen Stadtweg und Bern- 
hardstraße. 
Das Hauptgebäude an der Bernhardstraße gliedert sic h in drei unterschiedliche Bauteile: 
1907 wurden die beiden Kopfbauten errichtet, die 19 14 um den verbindenden Mittelbau er- 
gänzt wurden. Der Verwaltungsbau im Stadtweg wurde im Jahr 1897 errichtet. Das Ensemble 
wurde in den Jahren 1966 um die Turnhalle mit Außen toiletten für den Schulhof und 1990 
um den damaligen Fachklassentrakt erweitert. Das En semble der Schule steht unter Denk- 
malschutz. 
 
Im Zuge des Baus des Fachklassentraktes wurden die Schulgebäude 1990 im Sinne des 
Brandschutzes saniert. 2004 wurden nochmals kleiner e notwendige Brandschutzmaßnahmen 
im laufenden Betrieb in Abstimmung mit der Bauaufsicht und Feuerwehr umgesetzt. 
 
Nicht zuletzt durch neue Wohngebiete im Nordwesten und Neugestaltung der Schulbezirke 
wächst die Schule seit 2006 stetig. Trotz allem ist die räumliche Situation recht komfortabel. 
Die Schule verfügt über 18 Klassenräume im Hauptgeb äude, etliche kleinere Gruppen- und 
Fachräume und eine Vorklasse mit Küchenbereich. Im Verwaltungsgebäude steht eine eigene 
Schulbücherei zur Verfügung. Zwischenzeitlich ist d ie Kita „Pippi Langstrumpf“ aus dem 
Fachklassentrakt in neue Räumlichkeiten gezogen, so mit stehen der Schule weitere 10 unter- 
richtstaugliche Räume zur Verfügung. 
 
Die Toilettenanlage im Turnhallengebäude ist wieder um eine vorgezogene Teilsanierung. Die  
sanitären Anlagen stammten noch aus dem Baujahr 196 6. Zudem war die Toilettenanlage für 
die aktuelle Schülerzahl viel zu groß. Bei der Sani erung konnte durch funktionale Änderungen 
die gesamte Anlage optimiert werden, sodass eine be hindertengerechte Toilette eingebaut 
werden konnte. 
 
 
2.3.2 Astrid-Lindgren-Schule – Erweiterung Betreuung – teilweiser Rückbau der Lehrküche (AT) 
 
Im Rahmen des „Sonderprogramms Schulkind Betreuung“  (SKB), werden in den Jahren 2015 
bis 2017 Gelder in Höhe von 2,1 Mio. Euro zum sofor tigen Ausbau von Räumen zur Verfü- 
gung gestellt. Die Mittel werden vom städtischen Sc hulamt verwaltet, Planung und Ausfüh- 
rung der Bautätigkeiten erfolgen über den Eigenbetrieb Immobilienmanagement.  
Der Fachklassentrakt der Astrid-Lindgren-Schule beh erbergt im EG eine ehemalige Lehrküche 
für die inzwischen in der Stadtteilschule Arheilgen  aufgegangene Carl-Ulrich-Schule. Der ei- 
gentliche Essbereich ist inzwischen für die Anzahl der zu betreuenden Schulkinder zu klein 
geworden, obwohl hier schon in Schichten gegessen wird. 
Durch Rückbau von einzelnen Kochzeilen in den Somme rferien 2015 und den damit verbun- 
denen Boden-, Maler- und Verputzarbeiten konnte zus ätzlicher Raum für den Essbereich ge- 
wonnen werden. 
 
 
2.3.3 Elly-Heuss-Knapp-Schule – Erweiterung Betreuung – teilweiser Rückbau der Lehrküche (AT) 
 
Wie bei der vorgenannten Astrid-Lindgren-Schule kon nte auch an der „Elly“ weiterer Raum für 
die Betreuung gewonnen werden. Teile der vorhandenen Küchenzeilen wurden abgebaut,

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 43 von 53 
 
haustechnische Anschlüsse zurückgebaut und Fußboden belag ergänzt. Zudem wurde die De- 
cke nach statischer Überprüfung und unter Aspekten einer guten Raumakustik renoviert. 
Die Baumaßnahmen erfolgten in den Sommerferien 2015 , mit dem neuen Schuljahr 2015/16 
steht der Schule nun weiterhin Platz für Kochen und Essen zur Verfügung. 
 
 
2.3.4 Erich-Kästner-Schule – Wickopweg – Errichtung Interimsgebäude (AT) 
   
Die Grundschule wurde 1968 mit einem Hauptgebäude e rrichtet. Mit der rasanten Entwick- 
lung des Stadtteils Kranichstein in den 1980er-Jahr en bis einschließlich der heutigen Ent- 
wicklung der Wohnbaugebiete K1 – K6 erfährt dieses Gebiet einen enormen Bevölkerungsan- 
stieg. 
So wurde die Grundschule in mehreren Bauteilen 1972  um den Pavillon, 1973 um die Sport- 
halle mit Klassenräumen, 1979 um den „Förderstufenb au“ und 1989 mit einem Klassenbau 
erweitert.  
Noch vor dem SSP wurden die Gebäude 2003 brandschutztechnisch saniert. 
 
Seit dem Schuljahr 2006/2007 setzt die EKS das Konz ept der flexiblen Schuleingangsphase 
für die 1. bis inzwischen 3. Schuljahre um. In der Eingangsstufe gibt es 12 Lerngruppen, die 
Jahrgänge 3°und 4 sind fünfzügig. Die Grundschule h at verlässliche Öffnungszeiten und ver- 
fügt über ein eigenes Betreuungsangebot, das aber r äumlich leider nur provisorisch gelöst 
ist.  
Seit November 2002 werden an der EKS Vorlaufkurse f ür zukünftige Schulkinder angeboten, 
mit dem Ziel, die Sprachkenntnisse der Schulanfänger zu verbessern. 
 
Die Erich-Kästner-Schule ist inzwischen die größte Grundschule in Darmstadt, mit sechs Zü- 
gen und ca. 550 Schülerinnen und Schülern. Zudem si nd hier innerhalb der Schulgemeinde 
über 40 verschiedene Nationen vertreten. 
 
Der Pavillon aus den 1970er-Jahren kann nicht mehr für dauerhaften Aufenthalt genutzt wer- 
den, die Raumnot ist entsprechend groß. Zurzeit ist  ein Architektenwettbewerb für die kom- 
mende Erweiterung ausgelobt. Wettbewerbsergebnisse werden Anfang November 2015 beur- 
teilt und vorgestellt. 
 
Um den räumlichen Engpass und die kommende Erweiter ung in den nächsten Jahren aufzu- 
fangen, wurde in mobiler Holztafelbauweise ein Inte rimsgebäude mit zwei Klassenräumen 
und zwischengeschaltetem Vorraum auf dem erweiterte n Gelände der Schule erstellt. Vorteil 
dieser Modulbauweise: das Gebäude kann, je nach Nut zung, wieder ab- und an anderer Stelle 
aufgebaut werden. 
Nach relativ kurzer Planungszeit ab Sommer 2014 wur de das Gebäude bis Anfang 2015 im 
Werk vorgefertigt und dann vor Ort ab April 2015 mo ntiert. Nach den Osterferien 2015 wurde 
die sogenannte „mobi sku:l“ der Schule zur Nutzung übergeben. 
 
 
2.3.5. Frankensteinschule – Errichtung Betreuungsgebäude (LB) 
 
Die Frankensteinschule wurde 1975 als zweigeschossi ges Gebäude in Stahlbetonelement- 
bauweise errichtet. Ursprünglich war das kompakte G ebäude für eine zweizügige Schule vor- 
gesehen. Die öffentlichen Bereiche, wie der Verwalt ungsbereich und die integrierte Gymnas- 
tikhalle, sind im Erdgeschoss angesiedelt, die acht Klassenräume im Obergeschoss.  
Die exponierte Lage der Schule, direkt an den Streu obstwiesen in Eberstadt, erweitert den 
„öffentlichen“ Bereich der Schule mit enormen Qualitäten im Freibereich.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 44 von 53 
 
In den Jahren 2007/2008 wurden Brandschutzmaßnahmen  umgesetzt, 2008 erfolgte zudem 
eine PCB-Sanierung. 
 
Im Zuge des Konjunkturprogramms wurde das Gebäude 2 011 erweitert. Die Anmeldezahlen 
in diesem Stadtteil sind durch neu ausgewiesene Woh ngebiete dauerhaft positiv beeinflusst, 
eine Erweiterung auf eine dreizügige Schule unumgän glich. In einem Anbau entstanden weite- 
re sechs Klassenräume und ein Betreuungsbereich mit Nebenräumen.  
 
Auch hier greift das „Sonderprogramm Schulkind Betr euung“ der Stadt Darmstadt, da zu- 
sätzlicher Betreuungsraum fehlt. Kurzfristig wurde ein Konzept für eine weitere „mobi-sku:l“ 
erarbeitet. Der Bauantrag wurde im Sommer 2015 eing ereicht. Ab Dezember 2015 werden 
die Räumlichkeiten vor Ort montiert, nach Prüfung u nd Abnahme aller Bauarbeiten kann die 
Schule ab Januar 2016 die neuen Räume beziehen. 
 
 
2.3.6 Friedrich-Ebert-Schule – Gesamtsanierung Turnhalle mit Betreuungseinheit (LB) 
 
Die Gesamtsanierung Turnhalle der Friedrich-Ebert-S chule, dies wurde im letzten SSP-Bericht 
2009-2011/12 dokumentiert, war die dringlichste Bau aufgabe an diesem Standort. Das Ge- 
bäude der Turnhalle gliedert sich in drei Bereiche mit unterschiedlichen Funktionen: die ei- 
gentliche Turnhalle, die Geräteräume mit den darübe r liegenden Umkleideräumen sowie das 
Eingangsfoyer mit Betreuungsräumen und dem darunter  liegenden Lager- und Techniktrakt. 
Im Wesentlichen wurde das Gebäude energetisch sanie rt, die grundsätzliche Nutzung bleibt 
erhalten. Durch optimierte Wandstellungen im Bereic h der Umkleiden konnte ein zusätzlicher 
Raum für die integrierte Betreuungseinrichtung gesc haffen werden. Die Geräteräume erhiel- 
ten durch Aufnahme der Gebäudeflucht aus dem oberen  Geschoss einen weiteren Raumge- 
winn, hierdurch wurde unter anderem ein rollstuhlge rechter Umkleideraum realisiert. Die 
Fluchtwegsituation konnte erheblich verbessert, neu e Außenzugänge geschaffen werden. In 
der Turnhalle selbst wurden die Glasbausteine in de r Südfassade durch eine Pfosten-Riegel-
Konstruktion ersetzt und im Bereich des Erdgeschoss es zugemauert. Dadurch konnte eine 
das Spielfeld umlaufende Prallwand realisiert werde n. Im oberen Bereich wurden die vorhan- 
denen Glasbausteine gegen eine Dreischeibenisolierv erglasung ersetzt. Um den Wärmeein- 
trag durch die Sonneneinstrahlung zu reduzieren, wi rd vor die eigentliche Südfassade der 
Turnhalle ein „permanenter Sonnenschutz als archite ktonisches Gestaltungselement in Form 
einer Konstruktion aus gelochten Metallpaneelen“ installiert.  
Die Sanierung der Heizzentrale, die die gesamten Sc hulgebäude versorgt, konnte im Sommer 
2015 abgeschlossen werden. Die Turnhalle samt Betre uungseinheit wird im Dezember 2015 
fertiggestellt. 
 
 
2.3.7 Heinrich-Hoffmann-Schule – Errichtung Betreuungsgebäude ( AT) 
 
Die Heinrich-Hoffmann-Schule ist eine zweizügige Gr undschule im südlichen Innenstadtbe- 
reich. Sie liegt an der Ecke Heinrichstraße/Hoffman nstraße und hat noch einen dritten Stra- 
ßenzugang zur Hochstraße. 
 
Beim Bau 1965 wurde die Turnhalle parallel zur Hein richstraße errichtet, sodass sich ein 
großer Außenbereich zwischen Turnhalle und Schulgeb äude ergibt, der die verkehrsreiche 
Straße abschottet. Das zweigeschossige Schulgebäude  in Skelettbauweise gliedert sich durch 
seinen mittigen Verbindungstrakt, der das Eingangsf oyer enthält, in drei Gebäudeteile. Die 
Außenfassade, als vorgestellte Pfosten-Riegel-Fassa de ausgeführt, ist durch seine Ausfachun- 
gen mit Glas oder Paneelen thermisch sehr ungünstig , sodass das Raumklima zu vielen Nut- 
zerbeschwerden führt.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 45 von 53 
 
Der Schulbezirk hat einen sehr heterogenen Einzugsb ereich. Es gibt dort schon seit einigen 
Jahren eine starke Nachfrage nach Ganztagsbetreuung.  
 
Um den räumlichen Engpass aufzufangen, konnte nach komprimierter, kurzer Planungszeit 
von Mai bis August 2015 in mobiler Holztafelbauweis e ein Interimsgebäude mit zwei Klassen- 
räumen neben der Turnhalle zur Hoffmannstraße in de n Sommerferien 2015 errichtet wer- 
den. Zum neuen Schuljahr 2015/16 wurde die „mobi sk u:l“ der Schule zur Nutzung überge- 
ben. 
 
Finanziert wurde diese Baumaßnahmen durch das städt ische „Sonderprogramm Schulkind 
Betreuung“ über das Schulamt, Planung und Ausführun g der Bautätigkeiten erfolgt über den 
Eigenbetrieb Immobilienmanagement.  
 
 
2.3.8 Ludwigs-Georgs-Gymnasium – Sanierung Toilettentrakt (LB) 
 
Die einzige Schülertoilettenanlage des Ludwig-Georg s-Gymnasiums befindet sich im Verbin- 
dungsgebäude (Bauteil C) zwischen dem Haupt- und Kl assengebäude und grenzt das Schul- 
gelände nach Süden zur verkehrsreichen Nieder-Ramst ädter-Straße ab. Dem Verbindungsbau 
vorgelagert überdeckt das Pausendach einen geschützten Bereich des Schulhofs.  
Die Toilettenanlage befindet sich zum größten Teil noch im bauzeitlichen Zustand. Auch hier 
wurde bei den anstehenden Sanierungsarbeiten der De nkmalschutz einbezogen, die denk- 
malgeschützten keramischen Boden- und Wandfliesen müssen erhalten werden. 
 
In den Sommerferien 2015 wurden die Schülertoilette n abgebrochen und die Schadstoffent- 
sorgung durchgeführt. Ein Interims-WC-Container wur de im Schulhof aufgestellt. In den 
Herbstferien 2015 wurden die lärmintensiven Durchbr ucharbeiten für die Sanitärinstallatio- 
nen, sowie die Rohbauarbeiten ausgeführt, im Anschl uss kommen die Betonsanierungsmaß- 
nahmen. Die Ausschreibungen für Sanitär, Heizung, L üftung, Elektro, Estrich, Trockenbau 
und Putzer-Maler wurden an die Bieter verschickt. M it Schulleitung und Denkmalschutzamt 
ist eine Bemusterung für Mitte November vorgesehen. 
Die Ausschreibungen für Schlosser, Fliesen und WC-T rennwände folgen nach Mittelfreigabe 
der zusätzlichen Leistungen. 
Es ist geplant, die Maßnahme im Februar 2016 fertigzustellen. 
 
 
2.3.9 Vikoriaschule – Brandschutzsanierung Hauptgebäude (AT) 
 
Die Viktoriaschule ist ein vierzügiges Gymnasium in Innenstadtrandlage an der Hochstraße. 
 Das dreigeschossige Schulgebäude von 1998 ist eine s der ältesten unsanierten Gebäude und 
steht unter Denkmalschutz. Kriegszerstörungen an Fa ssaden und Dachkonstruktion wurden 
im Wiederaufbau nicht rekonstruiert. Durch den erha ltenen Portikus und die Kreuzrippenge- 
wölbe in Fluren und Vorhalle hat die Schule den typ ischen Altbaucharakter und Substanz be- 
wahrt. Bis auf technische Anpassungen befindet sich  das Hauptgebäude auf einem Standard 
von 1975. 1960 wurde die Schule um einen viergescho ssigen Anbau mit Fachklassen und 
1962 um eine Turnhalle an der Heinrichstraße ergänz t. Dieser „Anbau“ wurde brandschutz- 
und haustechnisch sowie im Innenausbau 2004-2009 saniert. 
 
Im Untergeschoss des Fachklassenanbaus wurden im Rahmen des Konjunkturprogramms des 
Landes Hessen Schüleraufenthaltsbereiche geschaffen  und die dringend notwendige Schüler- 
toilettensanierung durchgeführt. 
 
Die Brandschutzsanierung im Hauptgebäude ist im Her bst 2015 abgeschlossen worden. Hier 
wurde der Verwaltungs- und Lehrerbereich funktional neu geordnet und mit zweiten baulichen

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 46 von 53 
 
Flucht- und Rettungswegen ausgestattet. Im gesamten  Hauptgebäude wurden zur Bildung 
von Rauchabschnitten Brandschutztüren eingebaut. Di e Klassenräume in diesem Bereich er- 
hielten einen zweiten baulichen Fluchtweg mittels e iner Bypass-Lösung, sodass im Notfall 
immer in ein rauchfreies Treppenhaus geflüchtet wer den kann. Der Schule konnte ein neuer 
Informatikraum mit angrenzendem Lehrerarbeitsraum übergeben werden. 
 
 
2.3.10 Stadtteilschule Arheilgen – Sanierung Hauptg ebäude (LB)  
 
Das Hauptgebäude (Gebäude A) wurde viele Jahre ents prechend der Ursprungsplanung aus dem 
Jahre 1969 als Verwaltungs- und Fachklassenbau für die Naturwissenschaften genutzt. Im Zuge 
des Neubaus des Fachklassentraktes im südlichen Tei l des Geländes wurden die alten Fachklas- 
senräume nicht mehr genutzt, die Räumlichkeiten sta nden leer. In einem ersten Bauabschnitt 
wurden die ehemaligen Fachklassenräume Chemie, Phys ik und Biologie zu normalen Klassen- 
räumen und die ehemaligen Werkräume zu neuen IT-Räu men umfunktioniert, Flucht- und Ret- 
tungswege im 1. OG an die neue Situation baulich angepasst.  
Um den zweiten Bauabschnitt – energetische Sanierun g, Neuinstallation der Haustechnik und 
funktionelle Änderungen – realisieren zu können, wa ren Interimsräumlichkeiten erforderlich. Hier 
findet zurzeit Unterricht in 8 Klassenräumen statt,  zudem ist die Verwaltung samt Lehrerbereich 
eingezogen. 
Der Verwaltungsbereich wird grundlegend funktional neu geordnet und saniert, das Foyer wird 
zum Schüleraufenthalt gestaltet. Die Außenhülle erh ält im Zuge der energetischen Sanierung ei- 
ne neue Fassade. Die Haustechnik wird komplett erne uert. Die Fertigstellung ist für Ende des 
Jahres 2015 geplant. 
 
 
2.3.11 Wilhelm-Leuschner-Schule – Sanierung Turnhal le und Toilettentrakt (AT) 
 
Die Wilhelm-Leuschner-Schule wurde in den Jahren 19 55/56 erbaut. Sie gliedert sich in 
fünf unterschiedliche Gebäude, die inzwischen als E nsemble unter Denkmalschutz stehen. 
Besonderer Wert wird hierbei auf die Fassadenmalere i von Ernst Vogel gelegt. Die zwei 
Klassengebäude sind vier-, die Turnhalle, das Verwa ltungsgebäude sowie der Pavillonbau 
jeweils eingeschossig. 
Die offenen Umgangshallen verbinden die einzelnen G ebäudeteile und betonen die vertika- 
len Gebäudezüge und deren Lochfassaden. Ergänzt wur de die Schule im Jahr 2010 um den 
Fachklassentrakt für den naturwissenschaftlichen Un terricht in Chemie und Physik. Durch 
das eingeschossige Gebäude, das das Schulgelände zu m Süden hin entlang der Bessunger 
Straße abschließt, entstand ein räumlich gefasster Schulhof. Das Turnhallengebäude samt 
Toilettentrakt zeichnet sich durch sein über die ge samte Spielfläche geneigtes Dach aus. 
Der anschließende, eingeschossige Bereich beinhalte t das Foyer der Turnhalle sowie die 
Toilettenanlage für den Schulhofbereich. Die Südfas sade wird durch den Wechsel von verti- 
kalen Sichtbeton-Lisenen und Feldern aus Glasbauste inen gegliedert. Das Gebäude ist teil- 
unterkellert, hier befinden sich Umkleide- und Dusc hräume und die haustechnischen Funk- 
tionsbereiche. 
 
Bei der Gesamtsanierung wurden unter Berücksichtigu ng des Denkmalschutzes alle Bautei- 
le bearbeitet und die erforderliche technische Erne uerung berücksichtigt. Das Raumpro- 
gramm musste erhalten bleiben, die gesamte Haustech nik wurde auf den neuesten Stand 
gebracht. Die Glasbausteinfelder mussten erneuert w erden, erhielten aber zur Reduktion 
des sommerlichen Wärmeeintrages einen mechanisch ge steuerten, äußerlichen Sonnen- 
schutz. Das Spielfeld der Turnhalle wurde mit einem  umlaufenden Prallschutz versehen, 
der im Bereich der vorhandenen, neu mit Bühnentechn ik ausgestatteten Bühne demontiert 
werden kann.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 47 von 53 
 
Die haustechnischen Anlagen von Turnhalle und Toile ttentrakt wurden komplett erneuert. 
Durch Optimierung der Grundrisse konnten behinderte ngerechte Toiletten berücksichtigt 
werden. Zum Schuljahr 2015/16 konnte der Schule nac h gut 15-monatiger Bauzeit die 
Turnhalle übergeben werden.  
 
 
2.3.12 Berufsschulzentrum Mitte – Neubau Werkhallen  (AT) 
 
Seit 2011 wird die neue Werkhalle gebaut, in die je weils zwei Fachbereiche beider Schulen ih- 
ren praxisorientierten Unterricht ausüben können. D ie Erasmus-Kittler-Schule mit der KFZ-
Werkstatt unterrichtet seit Herbst 2012 in den Räum lichkeiten im Erdgeschoss. Die weiteren 
Bereiche für Metallbau (Erasmus-Kittler-Schule), Ho lz- und Drucktechnik (Peter-Behrens-
Schule) in den oberen drei Geschossen sind mit ihre n Werkmaschinen in den Sommerferien 
2015 eingezogen. Pro Etage stehen den Fachbereichen  je 520 m² Werkstatt und Fachklassen 
zur Verfügung. Die Inbetriebnahme durch die Schulen  erfolgt nach letztendlicher Freigabe al- 
ler Geräte durch den TÜV nach den Herbstferien 2015.  
Mit dem Neubau erhält das Berufsschulzentrum ein We rkstattgebäude inkl. Ausstattung. Ein 
Gebäude auf dem neuesten Stand der Technik, dies gi lt insbesondere für die durch das 
Schulamt und Immobilienmanagement finanzierten Masc hinen für die unterschiedlichen 
Fachbereiche. 
 
 
2.3.13 Diesterwegschule – Herrichten des Hauptgebäu des als Interimsgebäude 
 
Das Hauptgebäude der Diesterwegschule wird bis Ende  des Jahres 2015 zu Unterrichtszwe- 
cken von der Volkshochschule und der Betreuung der Goetheschule genutzt. Das Gebäude 
soll ab Sommer 2016 als Interimsunterkunft für die Justus-Liebig-Schule dienen. Zwar wur- 
den hier die brandschutztechnischen Anforderungen i n den Jahren 2004-2006 umgesetzt, 
aber eine weitere Sanierung hat das Gebäude bisher nicht erfahren. So werden sukzessive bis 
Ende 2015 die Beleuchtungstechnik in den Klassenräu men, die sanitären Anlagen für das 
Lehrerkollegium erneuert sowie, wo nötig, die Klassenräume angelegt.  
 
 
 
2.4 Laufende Planungen (LP) | VOF-Verfahren und Arc hitektenwettbewerbe 
 
 
2.4.1 Erich-Kästner-Schule – Architektenwettbewerb Erweiterung 
 
Die Erich-Kästner-Schule in Darmstadt-Kranichstein ist als 6-zügige Grundschule mit ca. 
550°Schülerinnen und Schülern die größte Grundschul e Darmstadts. Die Anforderungen an 
die Schule sind durch den Ausbau des Betreuungsange bots und der Einrichtung eines Ganz- 
tagsbetriebs gestiegen. Zudem sind die räumlichen M öglichkeiten, die eine Voraussetzung für 
die Umsetzung des pädagogischen Konzepts und differ enziertem Unterricht sind, nur teilwei- 
se vorhanden. Des Weiteren fehlen Fachräume. Durch Neuorganisation und Umstrukturierung 
der Raumfunktionen im Bestand wird den gestiegenen Anforderungen nur teilweise entspro- 
chen. Der zusätzliche Bedarf an Räumen soll durch einen Neubau gewährleistet werden. 
 
Um dieser Aufgabe gerecht zu werden und qualitative  Lösungen zu finden, wurde von IDA im 
Sommer 2015 ein Architektenwettbewerb ausgelobt. De r Wettbewerb soll Lösungsvorschläge 
für eine bauliche Erweiterung der Erich-Kästner-Sch ule und die Gestaltung des Schulhofs im 
Bereich des Neubaus erbringen. 
Ziel unter anderem ist, den Schulbereich insgesamt aufzuwerten und stadträumlich einzubin- 
den.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 48 von 53 
 
Die Preisgerichtssitzung des Architektenwettbewerbes fand am 06.11.2015 statt.  
Die Planung für die Erweiterung der Schule wird nac h den gesetzlich vorgeschriebenen Ein- 
spruchsfristen im Januar 2016 starten. Der Baubeginn ist für Ende 2016 geplant.  
 
 
2.4.2 Ludwig-Schwamb-Schule/Mühltalschule – Erweiterung (LP) 
 
Die Ludwig-Schwamb-Schule ist eine 2-3-zügige Grund schule in Darmstadt-Eberstadt. Die 
Mühltalschule eine Förderschule für Schüler mit dem Schwerpunkt Lernen. 
Die Ludwig-Schwamb-Schule wurde als Grund- und Haup tschule geplant und verfügt deshalb 
auch über Fachräume und einen großzügigen Verwaltun gsbereich. Bis auf die zwei Pavillons, 
die für die Mühltalschule in den Jahren 1967 aufges tellt wurden, stammen die anderen vier 
Gebäude (Klassengebäude, Sporthalle, Verwaltung, Ha usmeisterhaus) der Ludwig-Schwamb-
Schule aus dem Jahr 1958. Die Kunst am Bau aus der Bauzeit steht unter Schutz und ist bei 
bisher erfolgter Sanierung appliziert worden. Da bi sher nur das Klassengebäude energetisch 
saniert wurde, ist es der Blickfang in dem sonst unsanierten 50er-Jahre-Ensemble.  
 
Seit dem Schuljahr 2011/2012 bilden beide Schulen e ine Kooperation. Zur Stärkung der 
konzeptionellen, pädagogischen und praktischen Zusa mmenarbeit ist im Rahmen eines in- 
klusiven Unterrichtskonzeptes eine bauliche Neuordn ung notwendig. Hierfür wurde im Herbst 
2014 ein Architektenwettbewerb ausgelobt, der im Ap ril 2015 entschieden wurde. Für den 
Standort ist ein Gebäude, bestehend aus zwei Gebäud eteilen, in Holztafelbauweise geplant. 
Funktional befinden sich im westlichen Teil die Ver waltung im EG und der Ganztagsbereich 
im OG, der östliche Teil ist im EG mit Foyer und Me nsa/Mehrzweckbereich und mit weiteren 
Klassen im OG belegt. 
Die Planung für die Neubauten ist in vollem Gange. Ende des Jahres 2015 werden Interims- 
gebäude für die Verwaltung und Teilbereiche für Bet reuung und Klassen erstellt. Der Abbruch 
der vorhandenen Pavillons, des Hausmeisterhauses un d der Verwaltung erfolgt im Anschluss. 
Baubeginn für den Neubau ist im Frühsommer 2016, di e Baufertigstellung für Ende 2016 ge- 
plant. 
 
 
2.4.3 Herderschule – VOF-Verfahren Gesamtsanierung 
 
Die Herderschule ist eine Förder- und Sprachheilsch ule für hörgeschädigte Kinder. Die Schul- 
gebäude umfassen ein um 1900 errichtetes Hauptgebäu de, einen Erweiterungsbau (1995) 
sowie ein weiteres Gebäude auf einem benachbarten G rundstück, in welchem die Vorklassen 
unterrichtet werden. Im Hauptgebäude sind Unterrich tsräume, Gruppenräume, Sonderräume 
(Sprachförderung, Audiometrie) und Fachräume unterg ebracht. Im Erweiterungsbau befinden 
sich eine Gymnastikhalle, Werkräume, Verwaltungsräu me und Lehrerzimmer. Das Hauptge- 
bäude bedarf einer umfangreichen Gesamtsanierung. Z udem benötigt laut Raumprogramm 
die Schule einen Mehrbedarf von ca. 300°m² Hauptnut zfläche, eine barrierefreie Nutzung ist 
zurzeit nicht gegeben. Dies kann mittels einer Dach aufstockung in Zusammenhang mit einem 
Verbindungsbauwerk zwischen dem Hautgebäude und dem Erweiterungsbau erfolgen. 
 
Für diese anspruchsvolle Aufgabe wurde ein VOF-Verf ahren im Sommer 2015 ausgeschrie- 
ben. 
 
Im Rahmen der Verhandlungsgespräche sollen die ausg ewählten Bieter einen Lösungsvor- 
schlag erarbeiten. Ihre Ideen werden am 12. Novembe r 2015 vorgestellt. Baubeginn ist für 
den Sommer 2016, die Fertigstellung für Sommer 2018 geplant.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 49 von 53 
 
2.4.4 Bertolt-Brecht-Schule – Interim Bürgerpark (LP) 
 
Die Bertolt-Brecht-Schule ist Darmstadts einzige gy mnasiale Oberstufenschule, am Rande 
des Bürgerparks Nord gelegen. Sie wurde 1972 vom Da rmstädter Architekturbüro Loewer + 
Partner geplant und 1974 konnte das Hauptgebäude (0 1) bezogen werden. In den Jahren 
1979-1981 wurde der zweite Bauteil (03) fertiggeste llt, die angegliederte „Rollsporthalle“ 
(02) dient als Sporthalle. Die Gesamtsanierung hat mit der Errichtung des Fachklassentraktes 
im Westen des Hauptgebäudes begonnen, der innerhalb  des Konjunkturprogramms des Lan- 
des Hessen im Herbst 2011 fertiggestellt wurde. Das  Hauptgebäude ist nach eingehenden 
Untersuchungen weder wirtschaftlich noch praktisch sanierungsfähig. 
 
In diesem Zusammenhang wird zurzeit ein „Interimsge bäude Bürgerpark“ geplant, das im 
Anschluss für weitere geplante Sanierungen der Schu len am „Campus Bürgerpark“ als Er- 
satzbau dient. Der Interimsbau wird als zweigeschos siges Gebäude in modularer, demontier- 
barer Bauweise in Holz mit insgesamt 21 Klassenräum en geplant. Zwei als Büro zu nutzende 
Räume, Abstellraum, Sanitär- und Putzräume sowie di e haustechnischen Anlagen finden in 
dem Gebäude Platz. Die Statik des Holzbaus ist so v orgesehen, dass eine weitere Etage mit 
zusätzlich 10 Klassenräumen und Nebenräumen aufgese tzt werden kann, wenn dies notwen- 
dig werden sollte. Die Montage vor Ort soll im Somm er 2016 erfolgen, die Fertigstellung ist 
für Herbst 2016 vorgesehen. 
 
 
2.4.5 Bertolt-Brecht-Schule – Abbruch/Neubau Hauptgebäude (LP) 
 
Basierend auf das vom städtischen Schulamt erstellt e Raumprogramm werden zurzeit die 
Planungen für das Hauptgebäude erstellt. Erste Idee n sind gezeichnet, nun erfolgen die wei- 
teren Abstimmungen mit Stadtplanungs- und Grünfläch enamt. Wenn die ersten, belastbaren 
Zahlen vorliegen, werden diese berichtet, politisch  von den entsprechenden Gremien be- 
schlossen und können im Anschluss in die Wirtschaft spläne eingearbeitet werden. Geplant ist 
der Baubeginn für das Jahr 2017. 
 
 
2.4.6 Justus-Liebig-Schule - Gesamtsanierung Hauptgebäude (LP) 
 
Das unter Denkmalschutz stehende Schulgebäude der J ustus-Liebig-Schule wurde 1911 vier- 
geschossig in strenger Axialität von Stadtbaurat Au gust Buxbaum erbaut. Sie ist eine von drei 
Schulen der „Schulinsel“ im Darmstädter Johannesvie rtel, komplementiert von der Eleono- 
renschule und der Diesterwegschule. Für den naturwi ssenschaftlichen Unterricht wurde 1979 
ein dreigeschossiger Fachklassentrakt errichtet, de n beide Gymnasien der Eleonorenschule 
und Justus-Liebig-Schule gemeinsam nutzen.  
In Absprache mit dem Bauaufsichtsamt wurden die dri ngendsten Brandschutzmaßnahmen 
2004-2006 im Hauptgebäude realisiert.  
 
2014 wurde für die Gesamtsanierung ein VOF-Verfahre n ausgelobt und im Frühjahr 2015 ab- 
geschlossen. Architekten und Ingenieurbüros sind in  der Planung, die notwendigen Funktio- 
nen mit Schule und Schulamt abgestimmt. Denkmalschu tz, Bauaufsicht und Feuerwehr sind 
einbezogen. Die Schule kann ab Frühjahr 2016 in die  Diesterwegschule umziehen, die dann 
für die Zeit der Sanierung ab Sommer 2016 zur Verfü gung steht. Baufertigstellung der Sanie- 
rung ist für den Sommer 2018 geplant.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 50 von 53 
 
2.4.7 Mornewegschule – Abbruch und Neubau Turnhalle (LP) 
 
Nach erfolgten gebäudetechnischen Untersuchungen li eß sich eine wirtschaftliche Sanierung 
der Turnhalle leider nicht mehr darstellen. So wurd e die Planung für Abbruch und Neubau 
der Gebäude beschlossen und beauftragt. Im Zuge der  Planungen und nach weiteren notwen- 
digen Untersuchungen musste der Baubeginn auf das F rühjahr 2016 verschoben werden. Es 
ist eine Bauzeit von ca. 1,5 Jahren anvisiert. 
 
 
2.4.8 Mornewegschule – Hauptgebäude | Umbaumaßnahme  UG, Brandschutz und Erneuerung 
Haustechnik (LP) 
 
 Aktuell wird die Turnhalle der Schule von der Haus technikzentrale im UG des Hauptgebäudes 
gesteuert. Im Rahmen der Planungen für den Neubau d er Turnhalle sowie im Hinblick auf die 
noch anstehende Gesamtsanierung des Hauptgebäudes, muss die gesamte Haustechnikzent- 
rale aufgrund veralteter Technik erneuert werden. H inzu kommen die Erneuerungen aller 
Grundleitungen.  
 
 Funktional, also an der Einteilung der Räumlichkei ten im UG erfolgen keine Änderungen, es 
wird weiterhin Unterricht in den vorhandenen Werkst ätten, EDV, Bereich Ernährung mit Lehr- 
küche und Essensausgabe und Arbeitslehre stattfinde n. Hierzu finden Brandschutzmaßnah- 
men mit dem Einbau von Brandschutztüren und der Her stellung von Fluchtwegen statt. Der 
Baubeginn ist an die Baumaßnahme der Turnhalle gekoppelt und beginnt im Frühjahr 2016. 
 
 
 
Berufsschulzentrum Nord (BSZN) – weitere Stärkung des Standortes 
 
Das Berufsschulzentrum Nord im Bürgerpark mit den d rei Berufsschulen Heinrich-Emanuel-
Merck-, Friedrich-List- und Martin-Behaim-Schule wu rde am jetzigen Standpunkt am nördli- 
chen Innenstadtbereich räumlich zusammengeführt. De r Gebäudekomplex besteht aus drei 
zusammenhängenden Baukörpern, die in den Jahren 197 8, 1983 und 1985 erbaut wurden. 
Das in die Jahre gekommene Berufsschulzentrum mit insgesamt ca. 30.000 m² BGF und über 
3.000 Schülern weist nach rund 30°Jahren Nutzungsda uer erheblichen baulichen und funkti- 
onalen Sanierungsbedarf auf. Zudem ist geplant, aus  diesen drei Schulen ein Zentrum durch 
Bildung einer organisatorischen Einheit unter Berüc ksichtigung von Synergieeffekten zu er- 
halten. Das Berufsschulzentrum Nord erfährt eine in haltliche Erweiterung in den Abendstun- 
den zu einem „Haus des lebenslangen Lernens“, Volks hochschule, Abendgymnasium und 
Hessen-Campus sollen in den Räumlichkeiten eine neu e Anlaufstelle erhalten. Bisherige erste 
Kostenschätzungen gehen von einem Gesamtvolumen von ca. 69 Mio. Euro aus. 
 
 
2.4.9 Berufsschulzentrum Nord - VOF- Verfahren Gesamtsanierung (LP) 
 
Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung muss der vor handene Gebäudekomplex von Grund 
auf saniert werden. Für die Gesamtsanierung werden zurzeit im Rahmen eines VOF-
Verfahrens die Leistungen der Objektplanung Gebäude  (Architektur), die Leistungen der tech- 
nischen Ausrüstung in zwei Losen (getrennt nach Hei zung, Lüftung, Sanitär und Elektro) so- 
wie der Tragwerksplanung bearbeitet. Die Bieter für  die zu vergebenden Planungsaufgaben 
wurden eingeladen und werden Ende dieses Jahres mit  den Planungen für die Gesamtsanie- 
rung beauftragt.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 51 von 53 
 
2.4.10 Berufsschulzentrum Nord – Architektenwettbewerb Neubau Mensa / Aula / Mediathek 
 
Der zweite Teil der Sanierungsmaßnahmen betrifft di e Erweiterung mit den nicht in den vor- 
handenen Räumlichkeiten darstellbaren Funktionen einer Mensa mit Aula und Mediathek. 
Die Mensa soll für alle Schulen am Bürgerpark-Campu s geöffnet sein. Hierfür wird gerade ein 
Architektenwettbewerb ausgelobt. Die Ergebnisse der  Wettbewerbsbeiträge werden Anfang 
März 2016 vorgestellt. 
 
 
 
2.5  VOF-Verfahren und Architektenwettbewerbe ab 20 16 ff. 
 
 
2.5.1 Heinrich-Hoffmann-Schule - Architektenwettbewerb 
 
Die vorhandene Organisationsgröße der Heinrich-Hoff mann-Schule kommt zunehmend an ih- 
re Grenzen. Zusätzlich entspricht das vorhandene Ra umprogramm nicht mehr den heutigen 
Notwendigkeiten für den normalen Schulbetrieb. Somi t muss eine Erweiterung in Bezug 
Ganztagsbereich, Fachräume, Funktions- und Verwaltu ngsräume zwingend erfolgen. Dies 
wurde in Form einer Studie festgestellt. Planungsmi ttel sind, vorbehaltlich der politischen 
Entscheidung, ab 2017 berücksichtigt. 
 
 
2.5.2. Christoph-Graupner-Schule – Gesamtsanierung VOF-Verfahren 
 
Das Gebäude der Christoph-Graupner-Schule wurde in zwei Abschnitten 1978 und 1986 er- 
richtet und ist eine Schule für Praktisch Bildbare.  Für die speziellen Anforderungen der Ler- 
nenden ist das Gebäude neben Klassenräumen und Verw altung mit einem Therapiebad, einer 
großen Turnhalle auf zwei Ebenen, einem Bewegungsra um und einer Anzahl verschiedenster 
Therapieräume ausgestattet. Jeder Klassenraum verfü gt über eine eigene Küchenzeile zur Be- 
reitung von Frühstück und Mittagessen. In den Jahre n 2004-2007 wurden Brandschutzmaß- 
nahmen im Vorgriff auf die Sanierung im laufenden S chulbetrieb durchgeführt. 2006 wurden 
auf den bisher ungenutzten Dachterrassen Klassenräu me und eine Schüler-Cafeteria mit 
Lehrküche und Gewächshaus errichtet. Durch die stet ig steigende Schülerzahl wurden zwei 
Therapieräume in Klassenräume umgewandelt und eine zentrale Essensvorbereitung aufge- 
baut. Seit 2011 ist das Beratungsförderzentrum mit einer Interimslösung an der Schule un- 
tergebracht. 
 
Für die Gesamtsanierung und unter Berücksichtigung des erweiterten Raumbedarfs wird 
2016 ein VOF-Verfahren durchgeführt. Planungsmittel  sind, vorbehaltlich der politischen Ent- 
scheidung, in den kommenden Jahren berücksichtigt. 
 
 
2.5.3 Viktoriaschule – Gesamtsanierung VOF-Verfahren 
 
Die Brandschutzmaßnahmen erfolgten 2015. Das Gebäud e bedarf einer grundlegenden Sa- 
nierung, nach Festlegung des Raumprogramms wird 201 6 ein VOF-Verfahren folgen. Pla- 
nungsmittel sind, vorbehaltlich der politischen Ent scheidung, in den kommenden Jahren be- 
rücksichtigt.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 52 von 53 
 
2.5.4 Wilhelm-Leuschner-Schule - Gesamtsanierung VOF-Verfahren 
 
Die Gesamtsanierung hat mit der Sanierung der Turnh alle und dem Toilettentrakt begonnen. 
Eine Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude ist z um Schutz und Erhalt dringend not- 
wendig. Das Raumprogramm liegt vor, auch hier ist d er Ganztagsbereich mit einer Essens- 
versorgung und weiteren Funktionsräumen noch nicht im Bestand dargestellt.  
 
 
2.5.6 Neubau Konversionsschule – Lincoln-Siedlung - Architektenwettbewerb 
 
Im Zuge der Neuentwicklung des neuen Stadtteils auf  dem Gebiet der ehemaligen Lincoln-
Siedlung zwischen Bessungen und Eberstadt muss eine  neue Grundschule geplant werden. 
Hierfür wird zurzeit ein Architektenwettbewerb vorbereitet, der 2016 ausgelobt wird.

FB 12   Bauunterhaltung|Projektsteuerung  
 
 
 
Seite 53 von 53 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeberin | Kontakt 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Immobilienmanagement Darmstadt 
Fachbereich Bauunterhaltung und Projektsteuerung 
Bessunger Str. 125 
64295 Darmstadt 
 
E-Mail: 
immobilienmanagement@darmstadt.de  
 
 
Erstellt 
Birgit König-Ehmke 
Katja Rödel 
Andrea Hechler 
Bernd Neis 
 
Stand: November 2015

anlage 4

174 Zeichen

Punkt 14: SSP Bericht 2012 - 2014/2015; 5. Fortschreibung 
 (V-Nr. 2015/0502) 
 
Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen.

Beratungsverlauf (7)

TOP 581
TOP 88
TOP 4
TOP 12
TOP 46
TOP 38
TOP 14

Orte (12)

  • Landwehrstraße
  • Hermannstraße 47
  • Grillparzerstraße
  • Mornewegstraße
  • Bernhardstraße
  • Hochstraße
  • Hoffmannstraße
  • Heinrichstraße
  • Bessunger Straße 125
  • Donnersbergring 0
  • Stadtweg
  • Wickopweg

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2015/0502
Typ
Magistratsvorlage
Datum
09.11.2015
Erstellt
29.09.2026 00:00