2015/0502
SSP Bericht 2012 - 2014/2015; 5. Fortschreibung
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anlage 3
3021 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
11.11.2015
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Eigenbetrieb
Immobilienmanagement
Darmstadt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
II 40
III 65
IV 20
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2015/0502
Magistratsbeschluss -Nr.
581
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: SSP Bericht 2012 - 2014/2015; 5. Fortschreibung
Vorlage vom: 09.11.2015
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat nimmt die 5. Fortschreibung des Schulbausanierungsberichtes zur Kenntnis.
(Siehe Anlage SSP Bericht 2012 - 2014/15)
2. Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt wird beauftragt, die notwendigen
Mittel in den kommenden Wirtschaftsplänen einzustellen, um das Schulbausanierungs-
programm fortzuführen und für die Bauunterhaltung der sanierten Gebäude einen
entsprechenden Kostenanteil von mindestens 1,2 % / Jahr nach Friedensneubauwert
bereitzustellen.
Anlagen: SSP Bericht 2012 - 2014/2015
SSP Bericht 2012 - 2014/2015 - Kostenübersicht
- 3 -
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 18.11.2015
Der Vorlage wird zugestimmt.
Begründung zur Ma gistratsvorlage vom 09.11.2015
Begründung:
Die vorliegende 5. Fortschreibung des Schulbausanierungsprogramm SSP stellt die Ent -
wicklung von 2012 – 2014/15 dar. Grundlage der Fortschreibung ist der zuletzt durch den
Magistrat verabschiedete Bericht aus dem Jahr 2012, Magistratsbeschluss 505 vom
14.12.2012.
Nach derzeitiger Beschlusslage (Stand 2012) wurde von einem Gesamtausgabe-volumen im
Rahmen der Schulbausanierung in Höhe von 340.000.000 € ausgegangen. Nach aktuellen
Erkenntnissen erhöht sich das Gesamtausgabevolumen auf rund 420.000.000 €. Dies ist eine
Kostenerhöhung von 80.000.000 €, allein 69.000.000 € sind für die Sanierungsmaßnahmen
des Berufsschulzentrums Nord erforderlich. (Siehe Anlage SSP-Übersichtstabelle, bzw.
Allgemeiner Bericht Punkt 1.10 Kostenentwicklung).
Im Hinblick auf folgende Punkte:
- Betreiberverantwortung
- Brandschutz
- Raumakustik
- Wärmeschutz
- nachhaltige Energieeffizienz
- Schadstoffsanierung
- Barrierefreiheit
- Inklusion
- Gesellschaftliche Entwicklung / Betreuung in Schulen
- Sanierung von WC- und Waschräumen
ist es zwingend notwendig das Schulbausanierungsprogramm entsprechend fortzuschreiben.
Darmstadt, 09.11.2015
65-12-00
Der Dezernent II: Die Dezernentin III:
Rafael Reißer Cornelia Zuschke
Bürgermeister Stadträtin
anlage 5
998 Zeichen
Punkt 4: SSP Bericht 2012 - 2014/2015; 5. Fortschreibung
(V-Nr. 2015/0502)
Stadtv. Krone (Fraktion Die Linke.) hätte gerne von IDA folgendes beantwortet:
Die Bruttogeschossfläche aller Darmstädter Schule
Antwort von Frau Rödel, IDA:
Die Bruttogeschossfläche aller Schulen beläuft sich auf ca. 300.359,00 m² und verteilt
sich auf 181 Gebäude unterschiedlichster Art mit Baujahren von 1898 bis heute.
Zu den nachfolgenden Fragen wird Stadtv. Krone eine Kleine Anfrage stellen:
Welcher Finanzielle Aufwand der Stadt Darmstadt wäre notwendig, um die gesamten
Schulflächen zu unterhalten und den aktuellen Standard aufrecht zu erhalten? (Hier geht es
nur um die Gebäudehülle und die Haustechnik. Die räumliche Anpassung an die
Entwicklung der Pädagogik ist hier nicht berücksichtigt)
Wie hoch wäre der finanzielle Aufwand, wenn die gesamte Bruttogeschossfläche aller
Schulen neu errichtet werden müsste?
Der Vorlage wird einstimmig zugestimmt.
2015/0502
2947 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
11.11.2015
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Eigenbetrieb
Immobilienmanagement
Darmstadt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2015/0502
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: SSP Bericht 2012 - 2014/2015; 5. Fortschreibung
Vorlage vom: 09.11.2015
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat nimmt die 5. Fortschreibung des Schulbausanierungsberichtes zur Kenntnis.
(Siehe Anlage SSP Bericht 2012 - 2014/15)
2. Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt wird beauftragt, die notwendigen
Mittel in den kommenden Wirtschaftsplänen einzustellen, um das Schulbausanierungs-
programm fortzuführen und für die Bauunterhaltung der sanierten Gebäude einen
entsprechenden Kostenanteil von mindestens 1,2 % / Jahr nach Friedensneubauwert
bereitzustellen.
Anlagen: SSP Bericht 2012 - 2014/2015
SSP Bericht 2012 - 2014/2015 - Kostenübersicht
- 2 -
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 09.11.2015
Begründung:
Die vorliegende 5. Fortschreibung des Schulbausanierungsprogramm SSP stellt die Ent -
wicklung von 2012 – 2014/15 dar. Grundlage der Fortschreibung ist der zuletzt durch den
Magistrat verabschiedete Bericht aus dem Jahr 2012, Magistratsbeschluss 505 vom
14.12.2012.
Nach derzeitiger Beschlusslage (Stand 2012) wurde von einem Gesamtausgabe-volumen im
Rahmen der Schulbausanierung in Höhe von 340.000.000 € ausgegangen. Nach aktuellen
Erkenntnissen erhöht sich das Gesamtausgabevolumen auf rund 420.000.000 €. Dies ist eine
Kostenerhöhung von 80.000.000 €, allein 69.000.000 € sind für die Sanierungsmaßnahmen
des Berufsschulzentrums Nord erforderlich. (Siehe Anlage SSP-Übersichtstabelle, bzw.
Allgemeiner Bericht Punkt 1.10 Kostenentwicklung).
Im Hinblick auf folgende Punkte:
- Betreiberverantwortung
- Brandschutz
- Raumakustik
- Wärmeschutz
- nachhaltige Energieeffizienz
- Schadstoffsanierung
- Barrierefreiheit
- Inklusion
- Gesellschaftliche Entwicklung / Betreuung in Schulen
- Sanierung von WC- und Waschräumen
ist es zwingend notwendig das Schulbausanierungsprogramm entsprechend fortzuschreiben.
Darmstadt, 09.11.2015
65-12-00
Der Dezernent II: Die Dezernentin III:
Rafael Reißer Cornelia Zuschke
Bürgermeister Stadträtin
anlage 6
120 Zeichen
Punkt 38: SSP Bericht 2012 - 2014/2015; 5. Fortschreibung (V-Nr. 2015/0502) Der Vorlage wird einstimmig zugestimmt.
anlage 2
11024 Zeichen
Schule Ranking SSP 2003 Bauteil- Bezeichnung Baujahr | Sanierung Ge- schoss anzahl BRI* BGF** NF*** BGF Ges.* Ausgaben SSP - 4.FS 2003-2011 Ausgaben SSP - 5.FS (ges) 2012-2014 Ausgaben SSP - 5.FS 2003-2014 Prognose Stand 10/2015 Andersenschule 11/F Hauptgebäude 1976 / 2008 1+2 5647 1.4 87 940 1811 2.046.155 66.726 2.112.881 320.000 Ganztagsbetreuung 2011 1 1116 324 259 Astrid-Lindgren-Schule 40 Hauptgebäude 1907+1914 3+D 418 71 3.577 2862 6820 152.164 181.987 334.151 2.363.599 Turnhalle 1966 3+D 8147 1.181 945 Schulbau II 1990 3+D 15748 1.306 1045 Verwaltung | Schulbücherei EG 1897 2+D 6238 756 605 Bessunger Schule 7/F Hauptgebäude 1975/2009 3 23312,4 5.8 28 3445 5828 7.128.434 88.821 7.217.255 0 Christian-Morgenstern-Schule 41/F Schulgebäude 1973/20 00 2 9762 2.111 1909 2111 0 0 0 70.000 Elly-Heuss-Knapp-Schule 30 Verwaltung 2 1954 1 341 120 96 4590 217.997 625.345 843.342 5.409.520 Verwaltung 1954 1 2150 472 377,6 Schulbau 1 1954 2 3626 1146 916,8 Schulbau 2 1955 2 4132 1077 861,6 Schulbau 3 1966 2 3776 1033 826,4 Turnhalle 1963 1 3578 742 593,6 Erich-Kästner-Schule 20 Hauptgeb. mit Gym.halle 1968 2 4840,95 1.307 969,86 5037 428.805 30.608 459.413 5.433.600 Pavillon | Abbruch 2016 1972 1 1314 437,91 371 4.950.000 Schulbau mit Sporthalle 1973 1 8866 1755 1306,8 Erweiterung Grundschule 1979 1 3639,25 899,56 614,3 Klassenbau 1989 2 3939,27 637,89 526,73 Mobiscu:l 2015 1 350.000 Frankensteinschule 25 Hauptgebäude ca. 1970/2011 2 10388 2.688 1649 2688 3.577.995 294.305 3.872.300 527.382 Friedrich-Ebert-Schule 14 Hauptgebäude 1960/2010-12 2 1 3278 4.240 2255 9114 3.475.189 1.142.016 4.617.205 4.800.0 00 Turnhalle 1960 2 5987 1460 821 2.450.000 WC-Anlage ca. 1960/2010 2 730 241 190 AdventKiGa ca. 1960 2 AdventKiGa/ Hausmeister/ Schulkeller 1950 1 AdventKiGa/ Flur Schulkeller 1950 1 Klassenbau 1 1950/2006/2012 2 7987 2680 1677 Klassenbau 2 1950 1 1107 493 262 Georg-Aug.-Zinn-Schule 41/F Hauptgebäude 2 3202,08 950 818,06 2815 3.372.000 10.102 3.382.102 226.40 0 Betreuungspavillon 1 542,49 140,51 113,73 Klassentrakt 2 6182,76 1724,42 1545,01 Goetheschule 32 Hauptgebäude 1895 / 2006 3 20182 4.075 3260 4850 2.322.997 3.146.877 5.469.874 2 .556.000 Turnhalle 2010 2 4730 775 628 Heinrich-Heine-Schule 11F Schulgebäude 2007 2 7500 1.995 7 78,94 2980 6.103.802 10.160 6.113.962 0 Turnhalle 2007 2 5050 985 469,37 Heinrich-Hoffmann-Schule 35 Hauptgebäude 1965 2 4310 1.34 5 1075,872 1754 36.500 24.000 60.500 12.700.000 Turnhalle 1965 1 1184 296 236,8 Garagen 1967 1 84 35 28 Betreuungspavillons 1987 1 306 78 62,4 Mobi sku:l Betreuung 2015 445 127 108 Käthe-Kollwitz-Schule 41/F Hauptgebäude 1971/98 2 8618 2. 224 1846 4283 1.302.530 7.782 1.310.312 2.024.464 Schulbau 2 2003 2 3267 883 527 Turnhalle 1971 1 8232 1176 1043,11 Ludwig-Schwamb-Schule 35 Verwaltung 1958 1 2800 1.200 998 6 412 2.411.025 35.752 2.446.777 Klassengebäude 1958/2010 3 8605 2623 2004 2.140.000 Sporthalle 1958 1 2400 665 560 Hausmeisterhaus 1958 1 121 98 Pavillon Betreuung 1981 1 1200 321,44 268 Pavillon Mühltalschule 1967 1 1630 427 364 Erweiterungsbau 2016 2 14560,63 2924,18 2381 5383 8.360.000 Schillerschule 16/F Hauptgebäude 1880/1950/2010 3 11078 2 .243 1794 4370 4.999.836 2.078.992 7.078.828 330.000 4 Anbau 1965/ 2006-08 3 2432 596 477 2 Turnhalle/WC-Anlage 1965/ 2004-06 2 5940 1106 885 5 Pavillon 2011 1 1275 425,2 360 Wilhelm-Busch-Schule 41 Hauptgebäude 1976/1995/2008 1+2 5536 1.362 1160 2288 550.000 10.886 560.886 330.000 Klassenbau 2 2003 2 2334 676 520 Betreuungspavillon 2007 1 750 250 180 Wilhelm-Hauff-Schule 39 Hauptgebäude 1968 2 9171 1.960 156 8 2307 241.981 341.643 583.624 5.396.810 Gebäude 2 1969 2 1099 347 277,6 Flächen Kinderhaus ab 2016 Christoph-Graupner-Schule 25 Hauptgebäude 1978/1986 3 1 9760 4.940 3458 4940 743.615 117.158 860.773 7.700.000 Ernst-Elias-Niebergall-Schule 21 BT F / Klassentrakt 1 969/2010 2 9565,74 1.618 2110,43 5104 4.055.698 250.514 4.3 06.212 3.700.000 BT E / WC 1969 1 3436,13 827,96 667,8 BT E / Fachklassen 1969 1 BT D / Klassentrakt 1969 2 2513,19 374,86 535,97 BT C / Klassentrakt 1969 2 2513,19 374,86 535,09 BT A / Verwaltung 1969/2007 2 4664,2 538,24 949,2 BT B / Haustechik/ Whg. 1969 1 1354,51 499,19 353,4 BT G / Turnhalle 1969 1 4333,56 833,83 677,67 Herderschule 25 Altbau 1900 3 11097 3.794 2136 5004 27.268 84 5.292 5.950.000 Bauteil 2 1995 2 3425 1005 681 Außenstelle Bess. 80 2011 2 1 .640 205 311 818.024 Mühltalschule/Koop. LSS siehe 14 22 Pavillion Betreuu ng 1981/A 2016 1 1200 321 268 Pavillion Mühltalschule 1967/A 2016 1 1630 427 364 748 23. 624 Abendgym. (/PBS) 11/F Gebäude A/Altbau 1911/ 2008-12 3 1 .668 1334 5788 5.947.081 125.517 6.072.598 1.420.000 Gebäude B/Anbau 1956/ 2004-05 4 1390 1112 Gebäude T/Turnhalle 1911/2006 1 285 228 Gebäude N 1989 4 2445 1907 Bertolt-Brecht-Schule 10 Hauptgebäude BT1 1972 2 18660 4. 532 3625,6 8924 5.023.211 204.426 5.227.637 9.100.000 Nebengebäude BT2 1979 2 8385 2042 1633,6 Rollsporthalle 1972 1 30074 2672 Fachklassentrakt BT 3 2010 2 9780 2350 1880 Eleonorenschule 14/F Hauptgebäude 1911/2012 3+D 33434 7. 108 5687 8469 5.412.718 3.727.854 9.140.572 0 Foyer - Schülercafe 2012 3+D 949 330 264 Turnhalle 1 9124 1031 825 Landwehrstr.26 Fachraum 50 3 1600 Georg-Büchner-Schule 3 Hauptgebäude 1955 2 12032,46 2.52 4 2213,3 13463 6.469.584 1.013.249 7.482.833 12.193.659 Klasssenteppich 1955 1 2964,08 3399 2964,08 Polytechnikum 1955 1 8936,37 1919,34 1786,67 05.11.2015 1/2 12-03_151105_ssp_5_allg_anlage 2_tab ALLE Schule Ranking SSP 2003 Bauteil- Bezeichnung Baujahr | Sanierung Ge- schoss anzahl BRI* BGF** NF*** BGF Ges.* Ausgaben SSP - 4.FS 2003-2011 Ausgaben SSP - 5.FS (ges) 2012-2014 Ausgaben SSP - 5.FS 2003-2014 Prognose Stand 10/2015 Turnhalle 1955 1,tlw. 2 5785,84 1369,13 1177,92 Heizwerk-Technikzentrale 1955 1 280,51 79,24 65,41 Hausmeisterwohnhaus 1955 1 413,08 116,69 93,51 Mensa 2012 1 1828 503 334 Biblioth. Schüleraufenth. 2005 1 2795,21 822,12 796 Sporthalle 1983 1 21848 2731 2320 Justus-Liebig-Schule 22 Hauptgebäude 1911/2005 4+D 40655 5.985 5846 13166 689.519 47.090 736.609 8.400.000 Fachraumtrakt hälftig ELO 1700 4.500.000 Fachraumtrakt 1979 3 16921 4184 3347,2 Pavillon 1973 3 4056 2997 2397,6 Lichtenbergschule 5 Verwaltung 1968 2 9006 1.002 944 16351 6 .858.699 2.879.182 9.737.881 7.962.400 Atriumgebäude 1968/2013 5 24300 7630,41 6984 Aula mit Mensa 1968 /2005 1+2 11232 1872 1697 Sporthalle Ost 1991 1 12300 2049 1748 Moped-Fahrradhalle 1968 1 212 63 56 Unterstufengebäude- 2003 n.e. 1973/1994 3 11780 3735 346 6 Ludwig-Georgs-Gymnasium 18 Bauteil A Hauptgebäude 195 5 5 11984,12 3.290 2867,17 6059 2.617.967 383.015 3.000.982 6.605.111 Bauteil B Klassenbau 1955 2 7084,1 1736,3 1563,6 Bauteil C Funktionsbau 1955 1 3014,82 1032,3 814,82 Bauteil D Sporthalle 1955 1 5643,16 1160 1443,79 Bauteil E Kiosk 1955 1 Viktoriaschule 19 Hauptgebäude Klassen 1898 4 32563 7.020 5240 10641 1.556.457 516.691 2.073.148 5.200.000 Fachklassenbau 1960/2003/2011 5 9555 3120 2680 Turnhalle 1962 1 4010 501 460 Mornewegschule 34 Hauptgebäude 1904 4 40655 8.650 6920 1394 6 2.873.115 512.920 3.386.035 2.215.890 Turnhalle, HM WHG 1965 1 9435 1646 1317 5.000.025 Schulgebäude Hermannstr.47. 1957/2011 4 8738,42 2030 760 Toilettenanlage 1965 1 371 106 85 Pavillions abgebrochen 2014 1 1039 371 297 Mensa/Ganztagsbetrg. 2009 2 5150,13 1142,81 820,97 Bernhard-Adelung-Schule 16 Verwaltung / Klassen 1957 4 7 469 1.935 1548 7023 6.219.187 225.141 6.444.328 2.708.268 Klassen 1957 3 4432 1180 720 Klassen 1957 3 4432 1180 720 Turnhalle 1957/2011 1 4045 804 643,2 Polytechnikum 1 3554 1114 891,2 Mensa/Ganztagesbetrg. 2009 1 3255 810 560 7023 Wilhelm-Leuschner-Schule 23 Turnhalle, BT A+B 1956/200 4/2015 1 4999,52 1.276 1020,688 8421 4.527.945 606.410 5.13 4.355 1.650.000 Wohngebäude BT C 1955 2 4.803.002 Gebäude D, Klassenbau 1956/2004 4 11879,07 3237,75 2590 Gebäude E, Verwaltung 1956/2004 1 2264,45 707,64 566 Gebäude F, Klassenbau 1956/2004 4 7565,74 2121,31 1697 Gebäude G, Pavillon-Kl. 1956/2004 1 1504 376 301 Gebäude H, KITA 1956 1 Fachklassentrakt 2010 1 3160,22 702,27 562 8421 Stadtteilschule Arheilgen 8 Hauptgebäude - Geb A- 197 1 2 9705 2.588 2070 7696 4.415.655 1.547.237 5.962.892 2.200 .000 Klassentrakt 1 Geb.B 1971 3 4556 1254 1003 3.700.000 Klassentrakt 2 Geb.C 1971 3 4556 1254 1003 Turnhalle/HM WHG. 2003 n.e. 1971/2005 1 15669 1897 1707 Pavillons Abbruch 2014 1 15669 1897 1707 Fachklassentrakt 2010 3 10700 2600 1400 Gutenbergschule 41 Gebäude A 1902/2013 4 12929 3.178 2648 7 413 8.200.000 3.747.724 11.947.724 2.920.000 Gebäude B 1908/2004 3 5485,7 1571 1309 Gebäude C 1886/2005 2 3043,7 616 513 Gebäude D Turnhalle 1964 1 3259 650 520 Gebäude E Toilettenanl. 1887 1 803 178 125 Gebäude F, Klassentrakt 1999 3 5490 1220 976 Erich-Kästner-Schule IGS 0 Hauptgebäude 1995 3 7671,2 2.1 99 1759,2 7246 0 60.000 Fachklassen 1998 3 7927,8 2287 1829,6 Mehrzweck 2000 2 6630 1894 1515,2 Turnhalle 2000 2 4180 866 692,8 Gesamtanl. VHS-Staddteil 2002 2 26900 6900 4100 Alice-Eleonoren-Schule 30 Hauptgebäude 1956/2007 4 12544 2.870 2296,184 4976 966.773 30 966.833 4.543.379 Klassentrakt 1956/2008 4 6248 2105,4 1684,32 Fachschule für Sozialpädagogik 38 Hauptgebäude 1963/BS 2007 3 10812 2.705 2254 3127 717.814 38 717.814 812.565 Gymnastikhalle 1963/BS 2007 1 2232 422 356 Berufschulzentrum Nord 1 Martin_Behaim-Schule 5 43700 9711 4869 249.333 448.451 2 Friedrich-List-Schule 5 43736 9719 5175 249.333 436.276 3 Heinrich-Emanuel-Merck-Schule 5 44685 9930 4813 9930 249 .333 512.726 69.000.000 BSZM_Erasmus-Kittler-Schule 25 Hauptgebäude 1959 / 201 0 4 22915 6.454 5385 12440 7.004.641 4.522.354 11.526.995 Werkhalle 2015 4 19552 5986 5198 5.800.000 BSZM_Peter-Behrens-Schule 25 Hauptgebäude 1965/2008 6 37 067 11.183 5270 7.203.587 2.195.765 10.960.108 8.154.460 Bauwerk im Innenhof 2011 Abbruch Werkstatt 3 1965 1 2103 561 Nebengebäude, Lager 1999 1 96 32 535,5 11776 Klassenbau 2 2009 1 536 3748 941 1.560.756 Interimsgebäude I Bürgerpark 0 Interimsgeb. 2016 7632 2.120 1380 I Donnersbergring 0 Verwaltung 1972/2005 1 1224 360 288 1.069.405 z. Zt. Flüchtlingsunterkunft Schulgebäude 1 2005 2 2558 850 684,8 Schulgebäude 2 2008 2 2844 945 761,5 2155 I Kyritzschule 6/F Hauptgebäude 1907 4 17500 3.859 1130 21 55 3.709.831 55.288 3.755.040 4.235.304 Ostflügel 1907 4 1800 674 258 Turnhalle 1907 1 4700 242 193,6 Nebengebäude 1907 1 480 65 52 I Diesterwegschule 24 HauptgebäudeSchulbau 1 1903 / 2007 3+D 22328 6.125 4900 1 1422 2.485.144 9.864 2.495.008 5.701.935 2 Schulbau 2inkl. Turnhalle 1903 3+D 16210 4500 3600 4 Aula / Mensa Schulinsel 1903 1+D 3647 330 3 Sanitärgebäude 1975 2 2730 797 600 I Lessingschule/ E-Ki-S 33 Schulgebäude 1929 3 9944 2.096 1090 1090 2.393.675 0 100.000 Summen 131.609.730 30.810.740 161.711.941 257.073.777 Gesamtinvesttion 418.785.717 05.11.2015 2/2 12-03_151105_ssp_5_allg_anlage 2_tab ALLE
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FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Schulbausanierungsprogramm 2012 – 2014/15 5. Fortschreibung Dezernat III Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 2 von 53 Schulbausanierungsprogramm 2012 – 2014/15 5. Fortschreibung Vorwort von Stadträtin Cornelia Zuschke . Darmstadt investiert! Schulbau ist eine der großen Herausforderungen für die Kommunen. In vielen der mehr als 11.000 Städte und Gemeinden sind in den letzten Jahren Schulen saniert, erweitert oder neu errichtet wor- den. So auch in Darmstadt. In der heutigen Schullandschaft müssen die Gebäude in ihrer räumli- chen Struktur fortwährend an die stetig wachsenden pädagogischen, personellen aber auch sicher- heitstechnischen Anforderungen angepasst werden. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt investiert daher seit Jahren einen erheblichen Teil ihrer Haus- haltsmittel in die Sanierung der Schulgebäude. Seit seiner Auflegung im Jahr 2003 hat das Schul- bausanierungsprogramm ein Gesamtinvestitionsvolumen von 162 Mio. Euro. In der Zeit von 2012 bis 2014 flossen insgesamt 31 Mio. Euro in die Sanierung und Erweiterung von Schulen. Mit der nun vorliegenden Fortschreibung des Schulbausanierungsprogramms legt der Eigenbetrieb Immo- bilienmanagement den 5. Bericht vor. Die Prioritäten in der Verwendung der begrenzt zur Verf ügung stehenden Mittel für die Sanie- rungsmaßnahmen werden nach sicherheits- und gebäudesubstanzrelevan ten Maßstäben gesetzt . Die Investitionen werden dort getätigt, wo es baufachli ch notwendig ist . Das Schulbausanierungs- FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 3 von 53 programm erfährt dadurch eine ständige aktuelle Anp assung. Änderungen von gesetzlichen Vor- schriften, sicherheitstechnische und gesundheitlich e Aspekte müssen bei der Bauausführung be- rücksichtigt werden. Diese sind u. a. Brandschutz, Raumakustik, Wärmeschutz, nachhaltige Ener- gieeffizienz sowie Schadstoffsanierung. Rückblick und Ausblick Schwerpunkte im Berichtszeitraum waren der Abschlus s, der durch die Konjunkturprogramme an- gestoßenen Maßnahmen an der Eleonorenschule, der Li chtenbergschule, der Erasmus-Kittler- Schule. Das Gebäude der Eleonorenschule wurde im Ra hmen des Schulbausanierungsprogramms und des Konjunkturprogramms II des Landes Hessen ge neralsaniert; hier wurden 8,9 Mio. Euro investiert. An der Lichtenbergschule wurde in 2014 die energetische Sanierung des 1968 errichte- ten Atriumgebäudes abgeschlossen. Aus dem Konjunktu rprogramm des Bundes hatte die Wissen- schaftsstadt Darmstadt 2 Mio. Euro erhalten, weiter e 4,8 Mio. Euro kamen aus Schulbausanie- rungsmitteln der Stadt selbst. Wichtige Sanierungsmaßnahmen an der Wilhelm-Leuschn er-Schule, der Friedrich-Ebert-Schule, der Stadtteilschule Arheilgen, dem Ludwig-Georgs-Gymnas ium, der Diesterwegschule, der Peter- Behrens-Schule, der Werkhalle des Berufsschulzentru ms Mitte, der Bertolt-Brecht-Schule, der Vik- toriaschule, der Mornewegschule und der Erich-Kästn er-Schule werden durchgeführt. Zusätzlich investiert die Stadt für Baumaßnahmen im Rahmen des Sonderprogramms Schulkind Betreuung an der Astrid-Lindgren-Schule, der Elly-Heuss-Knapp-Sc hule und der Heinrich-Hoffmann-Schule, wo durch Umnutzung und Bereitstellung temporärer Baute n weitere Betreuungsplätze zur Verfügung gestellt werden. Ein ähnlicher Modulbau wird bis zu m Jahresende der Frankensteinschule zur Ver- fügung gestellt. Die vorgezogene Sanierung von Toilettenanlagen, wie zum Beispiel am Ludwig-Georgs-Gymnasium, an der Stadtteilschule Arheilgen und der Georg-Büch ner-Schule, sind neben dem Bereich der Sporthallensanierungen der Wilhelm-Leuschner-Schule und der Friedrich-Ebert-Schule (Fertigstel- lung 3.Quartal 2015), und der Planung des Neubaus d er Sporthalle an der Mornewegschule weitere Schwerpunkte unserer Agenda in der Schulbausanierung. Um die Belastungen der Sanierungen im laufenden Bet rieb so gering wie möglich zu halten, werden weitere Interimsgebäude in Holzmodulbauweise errichtet. Ein großes Interimsgebäude für den Bürgerpark befin det sich in Planung. Die Diesterwegschule als Interimsgebäude für die anstehende Sanierung der Justus-Liebig-Schule wird hergerichtet. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 4 von 53 Die Thematik der energetischen Sanierungen, bezusch usst aus dem Förderprogramm für kommu- nale Nichtwohngebäude des Landes Hessen, verbunden mit Gesamtsanierung, werden in der Stadt- teilschule Arheilgen und in der Sporthalle der Friedrich-Ebert-Schule umgesetzt. Im Frühjahr 2015 haben die städtischen Gremien dem Neubau eines Erweiterungsgebäudes für die Ludwig-Schwamb-Schule/Mühltalschule zugestimmt. Auf dem Schulgelände im südlichen Eberstadt sind beide Schulen auf einem 19.607 qm großen Grund stück untergebracht und teilen sich zurzeit die Verwaltungsräume in einem eingeschossigen Atriu mgebäude. Dieses Gebäude wird abgebro- chen und durch einen zweigeschossigen Neubau ersetz t. Die Stadt investiert in diese Baumaßnah- me rund 8,4 Mio. Euro. Für eines der größten Sanierungsprojekte in unserer Stadt haben die städtischen Gremien im Sommer dieses Jahres den nächsten Schritt getan, di e weiteren Planungsschritte für die Sanierung des Berufsschulzentrums Nord wurde beschlossen. Daf ür hat das städtische Schulamt in Zusam- menarbeit mit dem Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt die Grundlagen für die anstehende Sanierung und den Bau eines Ergänzungsgebäudes weiterentwi- ckelt. Neben der Sanierung der bestehenden Gebäude ist auch der Neubau einer Aula/Mensa vor- gesehen, der für den gesamten Campus Bürgerpark zur Verfügung stehen soll. Hierfür wurde ein Architektenwettbewerb ausgelobt, dessen Ergebnis im Februar 2016 vorliegen wird. Investitionen in den Schulbau sind Investitionen in die Zukunft. Um den Schülerinnen und Schülern optimale Lernbedingungen zu garantieren, werden wir auch weiterhin die Schulbausanierung voran- treiben und den Sanierungsstau weiter abbauen. Cornelia Zuschke Stadträtin FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 5 von 53 Projektmanagement des Immobilienmanagements Eine der Kernaufgaben des Immobilienmanagements (ID A) liegt in der Projektsteuerung aller Hoch- bauprojekte der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Hier sind die Schulgebäude ein wesentlicher Bestand- teil. Dieses Aufgabenfeld wird hier von Architekten/innen des Immobilienmanagements abgedeckt. Hinzu kommen unterstützende Ingenieure aus dem Bereich de r Anlagentechnik (Elektro, Heizung, Sanitär und Lüftung). Das Leistungsbild umfasst hier die Aufgaben der Projektentwicklung für Neu- und Bestandsbauten. Hier fließen insbesondere die Erkenntnisse der tägl ichen Bauunterhaltung des Gebäudebestandes ein. Die Schnittstellenkoordination Bau – Nutzer – Mieter und deren Einbindung in die Planungs- prozesse bis zur Inbetriebnahme und Übergabe der Ge bäude bildet eine Grundsäule für die Pro- jektentwicklung. Als erster Anlaufpunkt an den Schu len vor Ort agieren die Hausmeister des Immo- bilienmanagements für die Schulleitungen als erste Ansprechpartner. Sämtliche weitere Fragen können über das Objektmanagement Schulen und Sports tätten als Vertreter/in an das Immobili- enmanagement weitergegeben werden. Das Objektmanage ment fungiert als zentrale Ansprechstel- le, die kompetent und professionell alle Angelegenh eiten rund um das Gebäude in die technischen Abteilungen weitervermittelt. Zur zielgerichteten Umsetzung werden in den technis chen Fachbereichen die Konzepte für komple- xe Genehmigungsverfahren entwickelt und für die stä dtischen Gremien als entsprechende Be- schlussvorlagen erstellt. Die frühzeitige Erstellun g und Umsetzung eines Konzeptes zur Erfassung aller betroffenen Dritten und der relevanten Öffent lichkeit steht hier als oberstes Ziel für einen er- folgreichen Projektablauf. Die Durchführung von VOF- und Architekturwettbewerb sverfahren sind hier in den vergangenen Jah- ren vermehrt eingesetzt worden, um dadurch die Qual itäten der jeweiligen Bauaufgaben schon in den ersten Planungsphasen auf ein maximales Qualitätsmaß zu bringen. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 6 von 53 INHALT Seite 1. Schulbausanierungsprogramm – SSP – 8-33 1.1 Beschlusslage zum Schulbausanierungsprogramm – allgemein – 8 1.2 Entwicklung des Schulbausanierungsprogramms 8 1.3 Nachhaltiges Bauen 11 1.4 Betreiberverantwortung 12 1.5 Barrierefreiheit 13 1.6 Inklusion 14 1.7 Gesellschaftliche Entwicklung / Betreuung in Schulen 14 1.8 Sanierung von WC- und Waschräumen 15 1.9 Schulhofsanierungen 16 1.10 Umsetzung und weitere Änderungen des Schulbausanierungsprogramms 16 1.11 Kostenentwicklung 16 1.12 Prognose kommender Sanierungen 32 1.13 Auswirkungen Flüchtlingssituation in der Stadt Darmstadt 33 2. Aktueller Bericht 2012 – 2014/15 34-52 2.1 Abgeschlossene Gesamtsanierungen bis 31.12.2014 34-35 2.1.1 Schillerschule 2.1.2 Eleonorenschule 2.2 Abgeschlossene Teilsanierungen bis 31.12.2014 36-41 - Einzelne Gebäude oder deren Teilbereiche und zusätzliche Maßnahmen – 2.2.1 Elly-Heuss-Knapp-Schule – Toilettensanierung 2.2.2 Friedrich-Ebert-Schule – Erweiterung / Umbau der Verwaltung und Betreuung 2.2.3 Goetheschule - Dachsanierung 2.2.4 Wilhelm-Hauff-Schule – Toilettensanierung 2.2.5 Georg-Büchner-Schule – Mensa 2.2.6 Lichtenbergschule – Energetische Sanierung Atriumgebäude 2.2.7 Lichtenbergschule – Toilettensanierung Unterstufengebäude 2.2.8 Ludwigs-Georgs-Gymnasium - Fassadensanierung 2.2.9 Gutenbergschule – Hauptgebäude (Gebäude A) und Gebä ude D Toilettensanie- rung 2.2.10 Mornewegschule – Herrichtung Interim Hermannstraße 45 2.2.11 Mornewegschule – Abbruch Pavillon 2.2.12 Stadtteilschule Arheilgen – Abbruch von 3 Pavillons 2.2.13 Peter-Behrens-Schule – Umkleiden (FB Ernährung) 2.2.14 Peter-Behrens-Schule – Brandschutzsanierung, Dach- und Fassadensanierung 2.2.15 Peter-Behrens-Schule – Neugestaltung Innenhof 2.2.16 Erasmus-Kittler-Schule – Brandschutzsanierung (UG/EG) 2.3 Abgeschlossene Teilsanierungen 2015 (AT) 42-47 und laufende Baumaßnahmen (LB) 2.3.1 Astrid-Lindgren-Schule – Toilettensanierung (AT) 2.3.2 Astrid-Lindgren-Schule – Erweiterung Betreuung mit Essensausgabe (AT) 2.3.3 Elly-Heuss-Knapp-Schule - Erweiterung Betreuung mit Essensausgabe (AT) FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 7 von 53 2.3.4 Erich-Kästner-Schule Wickopweg – Errichtung Interimsgebäude (AT) 2.3.5 Frankensteinschule - Errichtung Betreuungsgebäude (LB) 2.3.6 Friedrich-Ebert-Schule – Gesamtsanierung Turnhalle mit Betreuungseinheit (LB) 2.3.7 Heinrich-Hoffmann-Schule – Errichtung Betreuungsgebäude (AT) 2.3.8 Ludwigs-Georgs-Gymnasium – Toilettensanierung (LB) 2.3.9 Viktoriaschule – Brandschutzsanierung Hauptgebäude (LB) 2.3.10 Stadtteilschule Arheilgen – Sanierung Gebäude A (LB) 2.3.11 Wilhelm-Leuschner-Schule – Sanierung Turnhalle und Toilettentrakt (AT) 2.3.12 Berufsschulzentrum Mitte – Neubau Werkhallen (AT) 2.3.13 Diesterwegschule – Herrichten des Hauptgebäudes als Interimsgebäude 2.4 Laufende Planungen und projektierte Baumaßnahmen | 47-51 VOF-Verfahren und Architektenwettbewerbe 2.4.1 Erich-Kästner-Schule – Architektenwettbewerb Erweiterung 2.4.2 Ludwig-Schwamb-Schule/Mühltalschule – Neubau Erweiterungsgebäude 2.4.3 Herderschule – VOF-Verfahren Gesamtsanierung 2.4.4 Bertolt-Brecht-Schule – Interim Bürgerpark 2.4.5 Bertolt-Brecht-Schule – Abbruch/Neubau Hauptgebäude 2.4.6 Justus-Liebig-Schule – Gesamtsanierung 2.4.7 Mornewegschule – Abbruch/Sanierung Turnhalle 2.4.8 Mornewegschule – Teilsanierung Hauptgebäude 2.4.9 Berufsschulzentrum Nord – VOF-Verfahren Gesamtsanierung 2.4.10 Berufsschulzentrum Nord – Architektenwettbewerb Aula/Mensa/Mediathek 2.5 VOF-Verfahren und Architektenwettbewerbe 2016 51-52 2.5.1 Heinrich-Hoffmann-Schule 2.5.2 Christoph-Graupner-Schule 2.5.3 Viktoriaschule 2.5.4 Wilhelm-Leuschner-Schule 2.5.5 Neubau Schule Konversion Lincoln-Siedlung FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 8 von 53 1. Schulbausanierungsprogramm – SSP – 1.1 Beschlusslage zum Schulbausanierungsprogramm (SSP) – allgemein – Die Abwicklung des Schulbausanierungsprogramms erfo lgt gemäß Beschlusslage der Magist- rats-Beschlüsse Nr. 778 und Nr. 779 vom 26.11.2003. Die Bausubstanz der Darmstädter Schulen wurde hierb ei anhand von Grobsanierungskonzep- ten beurteilt. In die endgültige Rangfolge der notw endigen Sanierungen sind begonnene und abgeschlossene Sanierungsmaßnahmen, anstehende Umba umaßnahmen und barrierefreie Erschließung eingeflossen. Der ausschlaggebende Aspekt für die Rangfolge der S anierungen waren allerdings sicher- heitsrelevante Maßnahmen an den Darmstädter Schulen aufgrund ihrer Bedeutung für die öf- fentliche Sicherheit und Ordnung. Diese wurden in erster Priorität vorgezogen und umgesetzt. Der ermittelte Gesamtsanierungsbedarf aus dem Jahr 2003 in Höhe von 130.080.000,00 € enthielt aber keine Kosten für größere Umbaumaßnahm en, Sanierung von technischen Anla- gen oder aber die Entwicklung der Schule zur Ganzta gsschule. Die zu Beginn des Schulbau- sanierungsprogramms erstellten Sanierungskonzepte l ieferten über Bauteilanalysen und Massenberechnungen eine Kostenstruktur, die über In dizierung angepasst wird. 2003 konn- ten nicht alle Schulen aufgrund der kurzen Planungs zeit für die Grobsanierungskonzepte be- trachtet werden Die zu diesem Zeitpunkt noch nicht betrachteten Gebäude wurden um Hoch- rechnungen, bezogen auf die vorliegenden Konzepte, ergänzt. Die Kostenentwicklung wurde in den Zwischenberichte n 2006, 2007/08, 2009 und 2012 dar- gestellt. Die Veränderungen des Schulbausanierungsprogramms w erden im Folgenden weiter erläu- tert. 1.2 Entwicklung des Schulbausanierungsprogramms (SSP) Die Prioritäten in der Verwendung der begrenzt zur Verfügung stehenden Mittel für die Sanie- rungsmaßnahmen werden nach sicherheits- und gebäude substanzrelevanten Maßstäben ge- setzt. Die Investitionen werden dort getätigt, wo e s baufachlich notwendig ist. An der ur- sprünglich festgelegten Rangfolge der Sanierungen wird festgehalten. Das Schulbausanierungsprogramm erfährt allerdings eine ständige aktuelle Anpassung. Änderungen von gesetzlichen Vorschriften, sicherhei tstechnische und gesundheitliche Aspek- te müssen bei der Bauausführung berücksichtigt werden. Diese sind unter anderem: Brandschutz Für alle Sanierungen und Neubauten ist mittlerweile ein Brandschutzkonzept als Teil der Baugenehmigung erforderlich. Zur Dokumentation der ordnungsgemäßen Aus- führung sind die Architekten und Ingenieure verpfli chtet. Bis auf wenige Schulen, in denen sich die Abarbeitung der Brandschutzkonzepte erst im Rahmen der Ge- samtsanierung realisieren lässt, sind die Anforderungen weitgehend erfüllt. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 9 von 53 Raumakustik Der Einbau akustisch wirksamer Decken ist in den Kl assen der Schulbauten ab Ende der 60er-Jahre Standard. Seit 2005 gibt es Studien, die unterscheiden zwisch en der Nachhallzeit, die als Pla- nungsgrundlage in der DIN 4109 bereits verankert wa r und der Sprachverständlich- keit, die als neue Anforderung untersucht und plane risch und praktisch umgesetzt werden muss. Von den Lehrerverbänden wurde auch die Einhaltung d er Grenzwerte der Lärmbelas- tung der Arbeitsstättenrichtlinien in den Fluren un d halböffentlichen Bereichen ge- fordert. So wurde die Verbesserung der Raumakustik unter die sen Aspekten in das Pflich- tenheft der Sanierungen ab 2006 einbezogen. In eini gen Fällen, vor allem bei ge- wölbten Raumvolumen, ist die Konsultierung des Fachingenieurs für Raumakustik er- forderlich. In der Ausführung ergeben sich dadurch im Sanierungsfall wesentlich teu- rere Konstruktionen. Neu ist die direkte Einflussnahme des Lärmpegels vo n Verkehrslärm auf das Lern- und Arbeitsverhalten der Schüler und Lehrer, vor al lem im Bereich von Flughäfen und deren zusätzlichen Belastungen. Die hierfür eig ens erstellte „NORAH-Studie“ gibt dazu Auskunft, die Ergebnisse werden in die zu künftigen Planungen aufgenom- men. Wärmeschutz Der Wärmeschutz ist durch gesetzliche Grundlagen ve rankert, die gerade in den letz- ten Jahren eine wesentliche Erhöhung der Standardan forderungen bedingt. Zur Er- füllung dieser Auflagen haben sich neue Konstruktio nen und Materialien durchge- setzt, die teilweise auch zu zusätzlichen Mehrkoste n führen. Es gibt allerdings auch in der Produktentwicklung Kostenreduktionen, wie zu m Beispiel bei der Dreifachver- glasung. Diese wurde genutzt, um durch ihren Einsat z bei energetischen Sanierun- gen einen höheren Standard als die Energieeinsparve rordnung (EnEV) 2009 fordert zu erreichen. nachhaltige Energieeffizienz Im Rahmen von Energiekonzepten optimieren wir die E nergieeffizienz der Gebäudehülle und der Energieverbrauchsanlagen. Ener getische Sanierungen werden teils nur Schritt für Schritt durchgeführt. So wird zunächst meist die Thermische Hülle optimiert, da die Sanierungsnotwendigkeit an Fassadenbauteilen und Dächern unabdingbar ist. Die Anlagentechnik der Heizung wir d im nächsten erforderlichen Zyklus saniert. Die Betrachtung der Gesamtsituation vor der Durchfü hrung von Einzelmaßnahmen ist zwingend erforderlich. In die Beurteilung fließ t auch der Sonnenschutz, die Be- leuchtung und die Aufwendungen für die Gebäudelüftu ng ein. Dies führt nach kom- plexen Berechnungen zu Kennzahlen des Primärenergie bedarfs. Da wir seit der Fas- sung der DIN 18599 den Primärenergiebedarf berechne n und dokumentieren, sind bisher nur einige Projekte erfasst. Die noch nicht sanierte Anlagentechnik führt dabei zu teilweise recht hohen Werten, obwohl die Gebäudehülle bereits optimiert ist. aktuelle Trinkwasserverordnung Die heute gültige Trinkwasserverordnung (TrinkwV) t rat am 1. November 2011 in Kraft. Neben redaktionellen Änderungen und der schr ittweisen Reduzierung für Blei ist auch die Einführung eines neuen Grenzwertes für Uran im Trinkwasser enthalten. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 10 von 53 Die hauptsächliche Änderung betrifft jedoch die Ein führung einer Untersuchungs- pflicht für gewerbliche und öffentliche Trinkwasser anlagen in Gebäuden, unter ande- rem müssen jährlich Untersuchungen auf Legionellen durchgeführt werden. Die Erst- untersuchung für Bestandsanlagen musste bis zum 31. 12.2013 abgeschlossen sein. Die Durchführung der Untersuchungen ist gesetzlich geregelt, schon hierfür müssten bei den meisten Bestandsgebäuden die baulichen Vora ussetzungen (mehrere reprä- sentative Entnahmestellen) erst einmal geschaffen w erden, um den gesetzlichen Vorschriften nachkommen zu können. Raumlüftung - CO 2-Aspekte Die Notwendigkeit von guter Raumluft in Klassenräum en für die Konzentration ist unumstritten und wird durch viele Studien bestätigt und mit Empfehlungen zur Ein- haltung von Grenzwerten begleitet. Der demnach erforderliche Luftwechsel kann durch me chanische, automatisierte Verfahren oder durch Fensterlüftung erfolgen. Bei sehr gut gedämmten Gebäuden mit optimierter Hau stechnik steigt der Primär- energiebedarf durch Lüftungswärmeverluste proportio nal sehr stark zum Gesamtbe- darf. Damit wird der Wärmeverlust bei Durchführung des Luftwechsels eine relevante Einflussgröße auf den Energiebedarf. Um in hoch gedämmten Gebäuden die Einhaltung des Mi ndestluftwechsels sicherzu- stellen, werden in der Planungsphase Alternativen i n der Langzeitnutzung gegen- übergestellt und in Bezug auf den Gesamtprimärenerg iebedarf und wirtschaftliche Amortisationszeit untersucht. Da wir in den Sanieru ngen sehr unterschiedliche Ge- bäudetypen und Parameter haben, kann dazu keine all gemein verbindliche Aussage getroffen werden. Zurzeit werden für die kontrollierte Lüftung versch iedene Methoden eingesetzt. Sie beruhen auf einer sensorisch erfassten Überwachung des Kohlendioxidanteils der Raumluft, die zu einer elektronischen Ansteuerung v on zentralen oder dezentralen Lüftungsanlagen führt. Sowohl die Sensorik als auch Anlagen zur dezentralen kon- trollierten Lüftung wurden erst in den letzten drei Jahren serienreif zur Verfügung gestellt. Kosten zur Raumlüftung wurden in den Sani erungskonzepten aber nur dort veranschlagt, wo es bereits lüftungstechnische Anlagen gab. Schadstoffsanierung Schadstoffsanierungen, wie im Fall von Polychlorier ten Biphenylen (PCB) waren zum Stand 2003 bereits durchgeführt. Im Rückbauprozess von Sanierungen sind im Bereich d er technischen Anlagen und der feuerwiderstandsfähigen Baustoffe Asbestprodukt e, deren Verwendung seit 1992 verboten ist, und künstliche Mineralfasern, die sei t 01. Juni 2000 nicht mehr einge- setzt werden dürfen, unter Einhaltung der Schutzvor schriften der Gefahrstoffverord- nung auszubauen. In den Grobsanierungskonzepten wurde zunächst nur e in Teil der Schadstoffvor- kommen erfasst, die einen geänderten Baustellenabla uf erfordern. Kataster über den gesetzlichen Vorgaben für die bekannten, zu ber ücksichtigenden Stoffe werden für die Schulen seit 2013 aktualisiert und fortgesc hrieben. Bei Planungsbeginn von Abbruch- und Sanierungsarbeiten werden diese dann i n die Festlegung des Bauab- laufs integriert und mit den erforderlichen Schutzm aßnahmen kostenrelevant ab- gebildet. Diese Vorgehensweise ermöglicht entsprechend belast bare Kostenberechnungen für die Thematik der Schadstoffsanierung als ein Bestan dteil der Gesamtsanierungs- maßnahmen. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 11 von 53 Beachtung des Denkmalschutzes Fünf von sechs Schulgebäuden für Gymnasien der Seku ndarstufe 1und 2 stehen un- ter Denkmalschutz. Dies sind Schulbauten der Jahrhu ndertwende des 19./20. Jahr- hunderts und Meisterbauten der 50er-Jahre, für die Sanierungskonzepte für die denkmalgerechte Sanierung nach VOF-Verfahren erstel lt wurden oder erstellt wer- den, da dies durch die Höhe des Sanierungsvolumens erforderlich ist. Auch bei an- deren Schulformen gibt es eine Vielzahl denkmalgesc hützter Gebäude oder Gebäu- dekomplexe, die unter denkmalpflegerischer Aufsicht stehen. 1.3 Nachhaltiges Bauen berücksichtigt Ökonomie, Ökologie, soziale und kulturelle Aspekte Bei den Bauvorhaben des Immobilienmanagements werde n neben Anschaffungs- bzw. Errich- tungskosten auch die Betriebskosten und Rückbaukost en eines Gebäudes in die Planung ein- bezogen. Wir streben den optimierten Einsatz von Ba umaterialien und Bauprodukten und ei- ne Minimierung der Medienverbräuche wie Gas, Strom, Wasser, Abwasser und Betriebskosten an. Wir berücksichtigen soziale und kulturelle Aspe kte, wie architektonische und städtebauli- che Qualitäten, Barrierefreiheit, gesundheitliche B elange sowie Sicherheit und Behaglichkeit in unseren Baumaßnahmen. Im Rahmen von Energiekonzepten optimieren wir die E nergieeffizienz der Gebäudehülle und der Energieverbrauchsanlagen. Standardisierung der technischen Ausstattung und Gebäude- leittechnik reduzieren Bau- und Betriebskosten, ver einfachen die Instandhaltung durch den Einbau von gleichen Systemen in Gebäuden der Stadt. Ein qualifiziertes Mittel zur Energie- verbrauchsoptimierung ist die übergeordnete Gebäude leittechnik. Sie ermöglicht die über- sichtliche Steuerung und Kontrolle der Energieverbr auchsanlagen im Gebäude. Das von uns eingebaute System der EIB Gebäudeleittechnik reduzi ert die Anzahl der elektrischen Leitun- gen bei der Gebäudeelektrifizierung und damit der Brandlasten insgesamt. Eine Datenerfassung aller hierzu notwendigen Informationen befindet sich zurzeit im Aufbau. Neues Gebäude – für die nächsten 50 Jahre? Nachhaltiges Betreiben von Gebäuden bedeutet auch k ontinuierliche Inspektion und Wartung sowie vorausschauende Instandhaltung der Bauteile u nd technischen Anlagen, um die Le- bensdauer der Bauteile möglichst zu verlängern. Die Lebensdauer von Gebäudeteilen ist sehr unterschiedlich. Außenwände haben eine mittlere Lebensdauer von 70 Jahren, Fenster aus Hartholz von 50 Jahren, Flachdachabdichtungen je- doch nur von 20 Jahren. Die Lebensdauer von Aufzugs anlagen beträgt 30 Jahre, von Warm- wasserleitungen und elektrischen Leitungen 25 Jahre , von Heizkesseln 20 Jahre und von raumlufttechnischen Geräten und Brandmeldeanlagen 1 5 Jahre. Mit Erreichen der Lebens- dauer ist eine Erneuerung oder grundlegende Sanieru ng der Bauteile erforderlich. Der Sach- verhalt der unterschiedlichen Lebensdauer von Baute ilen und technischen Anlagen sowie der Erfordernis der kontinuierlichen Erneuerung wird of t verkannt. Die Nichtbeachtung führt zur Verwahrlosung und Wertminderung des Gebäudebestands sowie zur Beeinträchtigung der Gebäudesicherheit. Die kontinuierliche Fortführung sowie die finanzielle und personelle Aus- stattung des Sanierungsprogramms der Wissenschaftss tadt Darmstadt sind insoweit auch zukünftig erforderlich. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 12 von 53 Energetische Sanierungen können oft nur Schritt für Schritt durchgeführt werden. So wird zu- nächst meist die thermische Hülle optimiert, da die Sanierungsnotwendigkeit an Fassaden- bauteilen und Dächern unabdingbar ist. Die Anlagent echnik der Heizung wird im nächsten er- forderlichen Zyklus saniert. Dies führt bei Betrachtung der Primärenergiebedarfs werte nach DIN 18599 zu sehr unter- schiedlichen Werten, obwohl bei Vergleichen der Auß enhülle weitgehend mit gut gedämmten thermischen Hüllen gearbeitet wird. In die Beurteil ung fließt auch der Sonnenschutz und die Aufwendungen für die Gebäudelüftung ein. Ein Umdenken in Planungs- und Ausführungsprozessen ist die Folge, oftmals mit einer direk- ten Kostenerhöhung einhergehend. Der Aufwand für die Gebäudesanierung wird zudem noc h durch Substanzabnutzung und Wer- teverzehr geprägt. Die Aufnahme von Generalsanierun gsmaßnahmen von Gebäuden, die bis- her nur partiell oder gar nicht im Programm waren, spielt eine entscheidende Rolle. Gutes Beispiel hierzu sind die Darmstädter Berufsschulen und insbesondere das Berufsschulzen- trum Nord. Der Sanierungsbedarf kann nie vollständig abgearbei tet werden. Im Laufe der 30-jährigen Le- benszyklen erscheinen Gebäude auf der Bedarfsliste, die sich zu Beginn des Programms noch in gutem Substanzzustand befanden. Hier findet eine unmittelbare Wechselwirkung zur Ge- bäudeunterhaltung bzw. zur unterlassenen Gebäudeunt erhaltung aufgrund unzureichender Mittelausstattung statt. 1.4 Betreiberverantwortung Das Schulamt der Stadt Darmstadt hatte bis Ende 200 7 die Zustandsverantwortung für alle Darmstädter Schulen. Ab Januar 2008 wurde mit Gründ ung des Eigenbetriebes Immobilien- management Darmstadt (65) die Zustandsverantwortung für alle Schulen an den Eigenbetrieb übertragen. Eine Fülle von Vorschriften von Bund, Land und Stad t setzt den Eigenbetrieb Immobilienma- nagement als Eigentümer und Betreiber von Gebäuden zunehmenden Haftungsrisiken aus. Durch die hohe Eigenverantwortung entsteht ein erhebliches juristisches Risiko. Betreiberpflichten müssen identifiziert und regelmä ßig verfolgt werden. Die damit verbunde- nen Risiken müssen analysiert, bewertet und prioris iert werden. Danach erfolgt die Planung und Festlegung von Maßnahmen, im Rahmen der zur Ver fügung stehenden Mittel, zur Redu- zierung der Risiken. Im Vordergrund steht, die vom Gesetzgeber gefordert en Schutzziele nicht zu gefährden. Ein ständiger Abgleich mit der aktuellen rechtlichen Si tuation und Anpassung der erforderlichen und zumutbaren Maßnahmen ist unabdingbar. Schutzziele : Brandschutz (baulich, anlagentechnisch, organisat orisch), Blitzschutz, Explosi- onsschutz, Schall-/Lärmschutz, Erschütterungsschutz , Wärmeschutz, Standsicherheit, Schutz vor elektrischem Schlag, Schutz vor Gefahren im Umgang mit Arbeitsmitteln, Schutz vor Gefahren im Umgang mit gefährlichen Stoffen, Schutz gegen schädliche Einflüsse, FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 13 von 53 menschengerechte Gestaltung der Umgebung, Hygiene, Schutz gegen Naturgewalten, Schutz gegen Kriminalität, Schutz der Umwelt. Bei Sonderbauten, wie z. B. Schulen, hat der Eigenbetrieb Immobilienmanagement wegen der besonderen Gefahrenlage auch besondere Sorgfaltspfl ichten in Bezug auf die Einhaltung öf- fentlich-rechtlicher Vorschriften. Ein Schwerpunkt in der Bausanierungstätigkeit ist i n den letzten Jahren bei vielen Schulbau- projekten die Sicherheit und der Gesundheitsschutz bei Tätigkeiten in kontaminierten Berei- chen. Nach dem geltenden Gefahrstoffrecht hat auch der Eigenbetrieb Immobilienmanage- ment im Bereich der sicheren Bauausführung als Auftraggeber: - die Verpflichtung zur Beauftragung von Fachunternehmen, - die Pflicht zur Koordinierung, Erkundung und Bewertung der örtlichen Gefahrstoffsitu- ation - die Pflicht zur Erstellung eines Arbeits- und Sicherheitsplanes für Sanierungen mit Kon- taminationen. Dies ist im Hinblick auf die oben beschriebene Betr eiberverantwortung fortlaufend entspre- chend anzupassen und zu beachten. Mit Beschluss der Betriebskommission vom 15.07.2015 wurde der Sanierungserfordernis bei sicherheitsrelevanten technischen Anlagen in Schule n und Sporthallen als Vorabmaßnahmen zugestimmt. Als sicherheitsrelevante Anlagen werden alle technischen Anlagen wie Trinkwas- serleitungen, Rauch-Wärme-Abzugsanlagen, elektrisch e Installation, Sicherheitsbeleuchtung, Brandmeldeanlagen, Elektroakustische Anlagen, Luftt echnische Anlagen, Blitzschutz- u. Er- dungsanlagen, Aufzugsanlagen, Feststellanlagen für Türen, Wandhydranten sowie Abwasser- leitungen und Löschwasserversorgung bezeichnet, wel che auf der Grundlage von öffentlichen Vorschriften errichtet und betrieben werden müssen. Im Vorgriff auf die Sanierungen müssen zur Verbesse rung der Gebäudesicherheit diese Vor- abmaßnahmen geplant und umgesetzt werden. 1.5 Barrierefreiheit Da es die vielfältigsten Behinderungen gibt, ist Ba rrierefreiheit lediglich ein Ideal, dem sich die Realität nur annähern kann. Insbesondere die Na tur selbst schafft immer wieder Barrie- ren, die auch von nicht behinderten Menschen nur sc hwer zu überwinden sind. Alle durch Leistungseinschränkungen bewirkten Handicaps durch technische Maßnahmen zu kompen- sieren, ist unmöglich - widerspräche zudem auch anderen Idealen. Seit Beginn des Schulbausanierungsprogramms werden bei Neubauten, Gebäudesanierungen oder Umbauten im Bestand Belange der Barrierefreiheit berücksichtigt. Unter Berücksichtigung der baulichen Anlagen oder a nderem Recht (Denkmalschutz) wird bei unverhältnismäßigem Aufwand eine Umsetzung im Einzelfall geprüft. Ein Großteil der Schulen konnte bereits mit barrier efreien Zugängen, Aufzugsanlagen und be- hindertengerechten Toiletten ausgestattet werden. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 14 von 53 Im Rahmen der geplanten Gesamtsanierungen an besond eren Schulformen, wie z. B. der Christoph-Graupner-Schule und Herderschule ist vorg esehen, die Belange der Barrierefreiheit mit den spezifischen Anforderungen für Rollstuhlben utzer, Blinde und Sehbehinderte, Gehör- lose und Hörgeschädigte, Gehbehinderte und Kinder m it sonstigen Behinderungen zu berück- sichtigen. Bei zukünftig geplanten Neubauten und Gebäudesanier ungen werden unter Beratung des ex- ternen Behindertenbeauftragten CBF (Club Behinderte r und ihrer Freunde) die Belange der Barrierefreiheit abgestimmt. Da eine barrierefreie Umrüstung aller Schulen in Da rmstadt nur sukzessive im Rahmen der finanzierten Neubauten und Gebäudesanierungen erfolgen kann, werden in der Praxis, je nach Einzelanforderung der Schulen, in Abstimmung mit de m Schulamt, barrierefreie Umrüstun- gen in bestehenden Schulgebäuden vorgenommen. 1.6 Inklusion Das Thema der Inklusion an Schulen ist seit Ende Mä rz 2009 mit der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, Behindertenr echtskonvention/BRK auch in Deutschland angekommen. Die Vertragsstaaten haben s ich verpflichtet, nach den Prinzipien der Selbstbestimmung, Teilhabe und Inklusion, gesel lschaftliche Bedingungen zu schaffen, die niemanden ausschließen und die Bedürfnisse von Menschen mit unterschiedlichen Behin- derungen berücksichtigen. Dies kann unter Umständen für die bauliche Situatio n einer Schule sehr große Konsequenzen haben. Welche baulichen Einzelanforderungen an Schu len gestellt werden, wird in stadtinter- nen Arbeitsgruppen mit Beteiligung des Eigenbetrieb s Immobilienmanagement Darmstadt projektbezogen diskutiert bzw. festgelegt. 1.7 Gesellschaftliche Entwicklung | Betreuung in Schulen In der Wissenschaftsstadt Darmstadt gibt es eine st etig steigende Nachfrage nach Betreu- ungs- und Bildungsangeboten über den Regelunterricht hinaus. Nicht nur durch nationale und internationale Vergleichsstudien zu Leistung und Qu alität der schulischen Systeme, sondern auch durch die zunehmende Notwendigkeit der Vereinbarung von Familie und Beruf, möchten viele Eltern zusätzliche Betreuungs- und Bildungsan gebote am Ort Schule gewährleistet se- hen. Im Mittelpunkt der Entwicklungsarbeit stehen d arüber hinaus vorrangig Schülerinnen und Schüler, für die sich Schule zu einem neuen Lern- und Lebensraum entwickeln soll. Dem trägt die Stadt Darmstadt mit dem kommunalen Pr ogramm „Familienfreundliche Schu- le“ Rechnung. Die Verbesserung von Bildungschancen von Kindern und in diesem Zusam- menhang der flächendeckende Ausbau der Betreuung, i st ein wichtige Zukunftsaufgabe. Der qualitätsorientierte und bedarfsgerechte Ausbau von Kinderbetreuung und Unterstützung bei den Hausaufgaben sowie die Bereitstellung eines war men Mittagessens sind wichtige Bau- steine unserer kommunalen Familien- und Bildungspolitik. Alle Darmstädter Grundschulen haben im Rahmen der „ betreuten Grundschule“ ein nach- schulisches Angebot, welches nur noch in geringem Umfang durch ehrenamtliche FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 15 von 53 Betreuungsvereine realisiert wird. Weitgehend sind für die große Anzahl an zu betreuenden Schülerinnen und Schülern Jugendhilfeträger verantwortlich. Mit dem Schuljahr 2002/2003 wurden alle Schulen der Sekundarstufe I in das Förderpro- gramm „Familienfreundliche Schulen“ aufgenommen. Seit dem Schuljahr 2015/16 gibt es an zwei Standort en Modellprojekte für den „Pakt für den Nachmittag“, bei dem Jugendhilfeträger und Schule e in gemeinsames Nachmittagsangebot bereitstellen. 1.8 Sanierung von WC- und Waschräumen Die Gebäude der einzelnen Schulen besitzen aufgrund ihrer unterschiedlichsten Bauzeit, an- gefangen die Viktoriaschule - Baujahr 1898 - bis zu r Bertolt-Brecht-Schule - Inbetriebnahme des Fachklassentraktes 2012 - keine homogene Bausub stanz. Dies spiegelt sich auch in den sanitären Anlagen wieder. Da in den 1950er Jahren v iele Schulen neu gebaut wurden, waren die vorhandenen Toilettenanlagen teilweise noch bauzeitlich. Im Berichtszeitraum wurden an folgenden Schulen diesbezüglich Baumaßnahmen umgesetzt: Astrid-Lindgren-Schule Elly-Heuss-Knapp-Schule Wilhelm-Hauff-Schule Lichtenbergschule, BT 6 – Unterstufengebäude Gutenbergschule, Gebäude E Wilhelm-Leuschner-Schule, BT B Zurzeit werden die Toilettenanlagen des Ludwigs-Geo rgs-Gymnasiums saniert, die Fertigstel- lung ist für das 1. Quartal 2016 geplant. An folgenden Schulen sind erste interne Planungen z ur Teilsanierung von Toilettenanlagen angelaufen: Georg-Büchner-Schule Stadtteilschule Arheilgen Alice-Eleonoren-Schule Grundsätzlich werden Umbau-/Sanierungsmaßnahmen zur allgemeinen Verbesserung der sanitären Anlagen weiterhin verfolgt und zielgerichtet umgesetzt. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 16 von 53 1.9 Schulhofsanierungen Die Sanierung und Steigerung der Attraktivität der Schulhöfe wurde gemeinschaftlich mit Fördervereinen und Elterneinsatz als weiterer Baustein umgesetzt. Hier wurden Spendengelder und Mittel der Bauunterha ltung des Immobilienmanagement da- für verwendet, die Schulhöfe mit Aufenthaltsqualitäten aufzuwerten. Langfristiges Ziel ist die guten gemeinschaftlichen Wege mit Einbindung des Grünflächenam- tes fortzusetzen und den Schulhof als pädagogischen Außenraum zu stärken. 1.10 Umsetzung und weitere Änderungen des Schulbausanierungsprogramms Insgesamt haben sich die Anforderungen an die Sanie rungen in vielen Bereichen weiter- entwickelt. So ist der Ausbau der Ganztagsbetreuung ein Pflicht merkmal - durchgängig für alle Schul- formen. Von Seiten des Staatlichen Schulamtes gibt es hierfür verschiedene Systematiken für die Umsetzung, entsprechend entwickeln sich auch die Anforderungen an die Raumkonzepte. Das Schulbausanierungsprogramm wurde durch die Real isierung von Neu- bzw. Ersatzbauten ergänzt. Gründe hierfür sind unter anderem, dass au s wirtschaftlichen Gründen eine Sanie- rung von Gebäuden nicht darstellbar ist. Funktional e Änderungen sowie die notwendige Ein- haltung gesetzlicher Vorgaben spielen eine zunehmend wichtigere Rolle. Auf der anderen Seite muss man feststellen, dass di e noch nicht begonnenen Sanierungs- maßnahmen im Allgemeinen dadurch nicht, wie im ursp rünglichen Zeitplan vorgesehen, be- gonnen werden konnten. 1.11 Kostenentwicklung Folgende Gründe führen zu einer Fortschreibung des Sanierungsbedarfs im SSP: Die allgemeine Baukostensteigerung wird vom Statist ischen Bundesamt berichtet. In der Zeit von Februar 2012 bis Februar 2014 wurde sie mit 6,4 % angegeben. Bei den realisierten und den projektierten Sanierun gen, für die ein Raumprogramm mit Kos- tenermittlung verschiedener Tiefen vorliegt, zeigte sich, dass durch funktionelle Änderungen gesetzlich vorgegebene Standarderhöhungen und Steig erung der Baunebenkosten, die Sanie- rungs- und Ersatznebenkosten viel höher liegen als der letzte Stand der Indizierung 2012. Diese Kostensteigerung von Material und Lohn begrün det sich im Wesentlichen auf den welt- weiten Anstieg der Rohstoff- und Energiepreise, sow ie den Boom in der Bauindustrie. Insofern sind von der Teuerung weitgehend alle Gewerke betro ffen. Zudem sind Preisentwicklungen auf dem Rohstoff- und Energiesektor schwer vorherse hbar und beeinflussen zusätzlich nega- tiv die Kostenentwicklung. Die gestiegenen Baupreise haben auch eine Teuerung der Baunebenkosten zur Folge. Zu den Baunebenkosten gehören im Wesentlichen die Honorarkosten sowie Genehmigungsgebühren. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 17 von 53 Beide bemessen sich gemäß HOAI und den jeweils gelt enden Gebührenordnungen in der Re- gel nach den Baukosten/anrechenbaren Kosten. Mit der Novellierung der HOAI im Jahr 2009 und 2013 wurden einzelne Leistungsphasen und deren Berechnungsmodus für die Abrechnung verändert . Im Regelfall bilden die vor der Bau- ausführung berechneten Kosten die Abrechnungsgrundl age. Die Folge sind Kostensteigerun- gen bei Honoraren von Architekten und Ingenieuren von ca. 30 %. Ein weiterer Aspekt der Kostenentwicklung bei den s ogenannten Nebenkosten betrifft die seit 2007 notwendigen europaweiten „Vergabeverfahren nac h der Verdingungsordnung für freibe- rufliche Leistungen“ (VOF-Verfahren). Die Honorarko sten für Architekten und Ingenieure wur- den zwar 2013 angepasst, die gesetzlich vorgegebene n Schwellenwerte für die VOF-Verfahren allerdings nicht. Hier steht noch eine europaweite Einigung aus. Die Folge ist eine Flut von Ausschreibungsverfahren , die im Vorfeld einer Baumaßnahme von allen kommunalen Auftraggebern zu leisten ist. Hier werden zusätzlich Personal, Zeit und Gelder gebunden. Je nach Größe der zu bearbeitenden Bauaufgabe können sich die Kosten hierfür bis in den sechsstelligen Bereich bewegen. Unabhängig von gestiegenen Baupreisen ergab sich im Berichtszeitraum eine hohe Steige- rung der Baunebenkosten. Architekten- und Fachingen ieurhonorare stiegen durch Änderung in Leistungsbildern und Erhöhungen der Honorare. Au swertungen ergeben einen Honoraran- teil von 30 % der Gesamtkosten. Unter Berücksichtig ung dessen ist der verwendete Index für die Kostensteigerung 113,2 %. Bei der weiteren Betrachtung wird, soweit keine and eren Berechnungen vorliegen, nun der prozentual hochgerechnete Kostenansatz als Prognose angenommen. Die Prognose beruht aktuell auf diesem prozentualen Ansatz, ergänzt durch neue Berechnun- gen von Machbarkeitsstudien oder Erhöhungen aufgrun d funktionaler Änderungen, ermittelt nach vergleichbaren Projekten. In einigen Fällen liegen nach VOF-Verfahren mittler weile genau ermittelte Kostenberechnun- gen vor, die als Prognose angegeben werden. Diese s ind höher als die prozentuale Hochrech- nung, da die beschriebenen aktuellen Entwicklungen und funktionelle Änderungen berück- sichtigt sind. Wie schon unter Punkt 1.3 erwähnt, darf die technis che Ausstattung von Schulgebäuden und deren Werterhaltung nicht unterschätzt werden. Mit zunehmender Technik ist aber auch eine aufwändigere Wartung aller Einbauten notwendig. Dies findet bisher in der Mittelausstattung für die Gebäudeunterhaltung keine Berücksichti- gung. In den Jahren 2012-2014 wurden rund 32 Mio. Euro in vestiert, somit belaufen sich die Aus- gaben des gesamten Schulbausanierungsprogramms auf inzwischen 163 Mio. Euro. Der prognostizierte Gesamtsanierungsbedarf von bisher 3 40 Mio. Euro hat sich durch die be- schriebene Entwicklung um rund 80 Mio. Euro. auf 420 Mio. Euro erhöht. Im folgende die Darstellungen der vorhandenen Fläch en pro Schüler, Investitionen im Zeit- raum 2003-2014 und eine Übersicht der Gesamtinvesti tionen für die verschiedenen Schul- formen: FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 18 von 53 Grundschulen m² Nutzfläche/SuS Investitionen/m² BGF FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 19 von 53 Grundschulen Gesamtinvestitionen 2003-2014/Schule FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 20 von 53 Gesamtschulen m² Nutzfläche/SuS FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 21 von 53 Gesamtschulen Investitionen/m² BGF FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 22 von 53 Gesamtschulen Gesamtinvestitionen 2003-2014/Schule FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 23 von 53 Gymnasien m² Nutzfläche/SuS FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 24 von 53 Gymnasien Investitionen/m² BGF FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 25 von 53 Gymnasien Gesamtinvestitionen 2003-2014/Schule FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 26 von 53 Förderschulen m² Nutzfläche/SuS FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 27 von 53 Förderschulen Investitionen/m² BGF FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 28 von 53 Förderschulen Gesamtinvestitionen 2003-2014/Schule FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 29 von 53 Berufliche Schulen m² Nutzfläche/SuS FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 30 von 53 Berufliche Schulen Investitionen/m² BGF FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 31 von 53 Berufliche Schulen Gesamtinvestitionen 2003-2014/Schule FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 32 von 53 Schulvergleich Gesamtinvestitionen 2003-2014/Schulform 1.12 Prognose kommender Sanierungen Die Aufstellung der investiven Maßnahmen in den Wir tschaftsplänen 2015/2016 erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Schulamt, Dezernat II und Dezernat IV. Durch die Einsparvorgaben des Regierungspräsidiums Darmstadt konnten in den Jahren 2012/2013 nur in Ausnahmefällen und in Abstimmung m it dem Regierungspräsidium wenige neue Maßnahmen innerhalb der Schulbausanierung umgesetzt werden. Im Rahmen der bereits geschilderten Bedeutung müsse n zunächst alle sicherheitsrelevanten Maßnahmen umgesetzt werden. Daher werden alle bishe r begonnenen Maßnahmen fortge- führt. Mit den notwendigen Planungen der Gesamtsanierungen inkl. Brandschutz an der Bertolt- Brecht-Schule, Georg-Büchner-Schule, Berufsschulzen trum Nord, Christoph-Graupner-Schule und Viktoriaschule wurde unter anderem begonnen. Für die oben genannten Sanierungsmaßnahmen und weit ere Maßnahmen werden die fortfüh- renden Planungen aktuell vorbereitet, sodass nach B ereitstellung der notwendigen Mittel mit den Sanierungsarbeiten begonnen werden kann. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 33 von 53 1.13 Auswirkungen Flüchtlingsthematik auf das Schulbausanierungsprogramm? Unter Anbetracht der Aufrechterhaltung der notwendi gen Bauunterhaltung/Sanierung und Neubauten für die gesamte Infrastruktur der Wissens chaftsstadt Darmstadt und deren Bürge- rinnen und Bürger, die auch gerade durch die zunehm ende Zahl der in Darmstadt verblei- benden Flüchtlinge weiterhin funktionsfähig und wei ter entwickelt werden muss, ist es unab- dingbar, die Aufgabe wie Entwicklung und Bereitstel lung von Kindergärten und Schulen und deren baulichen Umsetzung voran zu bringen. Um eine breite Integration und Akzeptanz der neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger der Stadt Darmstadt zu ermöglichen, sehen wir von Seiten des Immobilienmanagements hier unsere Aufgabe in der Fortsetzung der begonnenen Sanierung smaßnahmen und Entwicklung der städtischen Bauaufgaben und der kurzfristigen und p erspektivischen Schaffung der notwen- digen neuen baulichen Infrastruktur (Schulen, Kindergärten, Jugendhäuser etc.). Voraussetzung hierfür ist unter anderem die kontinu ierliche Fortsetzung des Schulbausanie- rungsprogramms durch das Immobilienmanagement. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 34 von 53 2. Aktueller Bericht 2014 / 2015 Dieser Bericht für die Jahre 2012-2014/15 baut auf den letzten Zwischenberichten für die vorhergehenden Berichtsjahre bis 31.12.2011/12 auf. Die Änderungen wurden durch den Magistrats-Beschluss Nr. 505 vom 14.11.2012 genehmigt. Um alle Schulen mit den Basisinformationen abzubild en, führt der aktuelle Bericht die Form der Darstellung der 4. Fortschreibung des SSP-Berichtes der einzelnen Schulen fort. Alle Planungs- und Baumaßnahmen im investiven Berei ch, die die Schulgebäude betreffen, werden im SSP-Bericht zusammengestellt. Dies betrif ft auch die Maßnahmen der Konjunk- turprogramme, die bis 2012/13 realisiert wurden. Hi erbei wurden 45 Mio. Euro außerhalb des Schulbausanierungsprogramms getätigt. Im aktuellen Bericht werden erstmals realisierte Ba utätigkeiten ab einer Größenordnung von 20.000,00 Euro aufgeführt, die nicht investiv aus d en SSP-Mitteln, sondern aus der Bauun- terhaltung getätigt wurden. Diese zusätzlichen „kle ineren“ Baumaßnahmen bedürfen in der Regel bei Planung und Ausführung dieselbe Aufmerksa mkeit wie Teil- oder Gesamtsanierun- gen, denn sie sind zielgerichtet auf diese abgestim mt und begleiten alle Gebäude wie ein ro- ter Faden durch den entsprechenden Lebenszyklus. Hierbei steht die Zufriedenheit der Nutzer und Behebung von akuten Missständen an erster Stelle. 2.1 Abgeschlossene Baumaßnahmen bis 31.12.2014 2.1.1 Schillerschule Die Schillerschule ist eine vier- bis fünfzügige Grundschule im Herzen des Martinsviertels. Auf dem Schulgelände finden sich vier verschiedene Gebäude: • Hauptgebäude, Baujahr 1880/1950, nach Zerstörung wieder aufgebaut • Anbau, Baujahr 1965 • Turnhallengebäude, Baujahr 1965, einschl. Hausmeisterwohnung und WC-Anlage • Betreuungspavillon mit vier Gruppen Die verschiedenen Schulgebäude wurden seit 2003 geb äude-, stufen- bzw. klassenweise umgebaut und saniert sowie teilweise rück- und neugebaut. Die Schülerzahl ist seit Beginn der Sanierung um ca . 80 Schüler gestiegen (Tendenz stei- gend), welches einen zusätzlichen Klassenraumbedarf für vier Klassen mit sich bringt. Da die Schule im laufenden Betrieb saniert wurde, b edeutete dies, ständig auf notwendige Veränderungen der Schulsituation zu reagieren und n eue Schulraum- und Sanierungskonzep- te zu entwickeln. Veränderungen, wie die Umverteilu ng der Schulbezirke, Aufnahme ins Ganz- tagsschulprogramm, Betreuungs- und Mittagsangebote sowie die Ausstattung mit Smart- Boards kamen während der laufenden Maßnahme ebenfalls hinzu. Im Jahr 2003 wurde das Turnhallengebäude umgebaut u nd saniert, im Jahr 2008 der Anbau vom Hauptgebäude (ehem. Fachklassentrakt für Haupts chulzweig) grundlegend saniert und zu zwei Klassenräumen, Essensausgabe, Schülerbiblio thek und Werkraum ausgebaut und durch zwei Schleusen im 1. + 2. OG besser an das Hauptgebäude angeschlossen. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 35 von 53 Über das staatliche Förderprogramm „Sanierung Marti nsviertel“ wurde nach Abbruch des oberen Pavillons und des separaten WC-Häuschens in 2005 und 2006 der obere Sporthof und der untere Spielhof komplett neu gestaltet. Mit dem Sonderinvestitionsprogramm des Bundes konnt e in 2011 der Bestand eines maro- den zweizügigen Pavillons abgebrochen und durch ein en modernen vierzügigen Pavillon in Holzmodulbauweise ersetzt werden. Dieser Pavillon diente während der derzeit siebenst ufigen Grundsanierung im Hauptgebäude als Ausweichquartier für Klassen und kann seit 2014 als Betreuung, Lernwerkstatt oder Vor- schulklassenraum flexibel eingesetzt werden. 2.1.2 Eleonorenschule Die Eleonorenschule ist ein Teilbereich der „Schuli nsel“ im Darmstädter Johannesviertel. Ge- baut wurde sie als „höhere Mädchenschule“ in den Ja hren 1909-1911 und steht unter Denk- malschutz. Sie besteht aus dem Hauptgebäude und der Turnhalle, die eine Verbindung zwischen der Ele- onorenschule und der Justus-Liebig-Schule darstellt. Der naturwissenschaftliche Unterricht findet im 197 9 eingeweihten Fachklassentrakt statt, den sich beide Gymnasien teilen. Das Hauptgebäude wurde in zwei Bauabschnitten sanie rt und konnte komplett zum Schuljahr 2012/13 in Betrieb gehen. Der neue Verbindungsbau z wischen Hauptgebäude und Turnhalle mit Foyer im Erdgeschoss und mit Schülercafé und -a ufenthalt im Obergeschoss, wurde im Herbst 2012 fertiggestellt. Die neue Schülerbibliot hek im Souterrain mit dem sich anschlie- ßenden Lesehof, der sich terrassenartig zum Schulho f öffnet sowie die Außenarbeiten konn- ten im Frühjahr 2013 der Schule übergeben werden. Der Lehrerbereich im 1. OG sowie die Verwaltung wur den neukonzipiert. Zudem befinden sich nun in jedem Geschoss sanitäre Anlagen, sie wurden komplett erneuert. Ein zusätzlich einge- bauter Aufzug im Kopfbau West stellt die barrierefreie Erreichbarkeit aller Geschosse sicher. Die haustechnischen Anlagen wurden grundsaniert ode r erneuert, jeder Klassenraum wurde mit der Möglichkeit zur IT-Anbindung ausgestattet. Eine Entlüftungsanlage mit Wärmerück- gewinnung für die Aufenthaltsräume konnte eingebaut werden. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 8,9 Mio. Euro. Bei dieser Sanierung konnte mit Hilfe von Mitteln a us dem Konjunkturprogramm des Landes Hessen die Arbeiten über ein Jahr eher abgeschlossen werden. Masterplan Schulinsel Für den Standort der „Schulinsel“ mit den drei Schu len und neun Gebäuden wurde 2009 ein „Masterplan Schulinsel“ erstellt, der die gesamte E ntwicklung der Schulen unter städtebauli- chen und schulischen Aspekten darstellt. Dieser Masterplan wurde als Magistratsbeschluss gen ehmigt und wird nun sukzessive unter Berücksichtigung der vom Magistrat zur Verfügung gestellten Mittel umgesetzt. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 36 von 53 2.2 Abgeschlossene Teilsanierungen bis 31.12.2014 Einzelne Schulgebäude oder deren Teilbereiche und zusätzliche Maßnahmen 2.2.1 Elly-Heuss-Knapp-Schule – Toilettensanierung und Umnutzung ehemaliges Hausmeisterhaus Die Elly-Heuss-Knapp-Schule wurde als Volksschule i m Osten Darmstadts nach dem Krieg ge- gründet. Die ersten Gebäude, das Hausmeisterhaus, V erwaltungsbau mit Kindergarten und der erste Schulbau, wurden 1954 eingeweiht. Der zwe ite Schulbau folgte 1955 und letztend- lich konnte 1963 der dritte Schulbau samt Turnhalle an die Schule übergeben werden. Inzwischen sind alle Gebäude und Räumlichkeiten inh altlich nur mit der Funktion der Grund- schule „belegt“. Die einzelnen Gebäude der Schule s ind auf dem Grundstück so angeordnet, dass den Schülern mehrere Schulhöfe zur Verfügung s tehen. Dank der Struktur der Gebäude passt sich die Schule städtebaulich in das sie umgebende Wohngebiet ein. In den Jahren 2006/2007 wurden vorgezogene Brandschutzmaßnahmen abgewickelt. Die zwischen den Schulgebäuden liegenden Toilettena nlagen wurden bis Ende 2012 saniert. Das ehemalige Hausmeisterhaus konnte den Lehrkräfte n an der Schule nach Umbau als not- wendiger Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt werden. Für die Gesamtsanierung stehen ab 2017 Planungsmittel zur Verfügung. 2.2.2 Friedrich-Ebert-Schule – Erweiterung | Umbau der Verwaltung und Betreuung Die Friedrich-Ebert-Schule ist eine 3-zügige Grunds chule in der Heimstättensiedlung, beste- hend aus insgesamt sieben verschiedenen Gebäuden- b zw. Gebäudeteilen, die in den 1950er bis 1960er-Jahren sukzessive erbaut wurden. Teile d er Schulgebäude werden noch von einem Kindergarten bzw. als Wohnung genutzt. Von 2010-2012 erfolgte eine Teilsanierung des Haupt gebäudes (Atrium). Bundesmittel aus dem Sonderinvestitionsprogramm und Mittel aus dem S chulbausanierungsprogramm sind für die Sanierung eingesetzt worden. Mit den Baumaßnahm en am Atriumgebäude sind erhebli- che funktionale, technische und brandschutztechnisc he Mängel behoben worden. Die Mehr- zahl der Räume ist inzwischen behindertengerecht zu erreichen. Mehrere multifunktionale Bereiche schaffen optimale Nutzungsmöglichkeiten fü r Schule, Betreuung, Essensversorgung und Leseförderung. Freiflächen im Atrium sind für a lle Schüler zum nutzbaren Erlebnisraum geworden. 2.2.3 Goetheschule – Dachsanierung Die Goetheschule wurde in den Jahren 1895-1898 nach den Plänen des Stadtbaumeisters Stephan Branden als dreigeschossiger, spätklassizis tischer Klinkerbau erbaut. Die Schule im Johannesviertel wurde für den "neuen Stadtteil" der Gründerzeit erbaut und steht unter Denkmalschutz. Die Originalsubstanz der Fassaden un d große Teile der Dachkonstruktion sind im Originalzustand erhalten. Kriegsbedingte Sc häden an der Dachdeckung wurden in den Nachkriegsjahren vereinfacht wieder hergestellt. Durch den schadhaften Dachbelag und die daraus resu ltierenden Schäden in der Dachkon- struktion musste vor der eigentlichen Gesamtsanieru ng die Dachsanierung vorgezogen wer- den. Im Rahmen des SSP wurden für die Dachsanierung Goet heschule ab 2012 vorgezogen Mittel bereitgestellt. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 37 von 53 Mit einem aufwändigen Sanierungsverfahren – einer Ozonisierung – konnte der vom Pilz befal- lene Holzdachstuhl fast vollständig erhalten werden , nur wenige Holzbalken mussten ersetzt werden. Vor und während dieses Verfahrens wurden Ko ntrollmessungen in den darunter lie- genden Klassen durchgeführt. Es wurden keine Schads toffbelastungen in den Räumen festge- stellt. Im Rahmen dieser Baumaßnahme wurden auch Brandschut zmaßnahmen und Wärmedäm- mung im Dach ausgeführt. Die neue Dachhaut mit Schi efer in altdeutscher Deckung wurde nach den Vorgaben des Denkmalschutzes ausgeführt un d dadurch eine hochwertige Dachein- deckung erreicht. Für alle Oberflächen und Außenbauteile wurden aufwä ndig nach den Vorgaben des Denkmal- schutzes Befunde erhoben und die originalgetreue Wi ederherstellung durchgeführt. Durch die Wiederherstellung der Gesimse mit der Farbgebung de r Entstehungszeit verändert sich der optische Eindruck des Dachrandes. Das durch die ver einfachte Nachkriegsrestaurierung et- was schwebende Dach wird mit der originalgetreuen F arbgebung wieder mit der Fassade in Einklang gebracht. Zusätzlich wurde der Mehrzweckraum im Hauptgebäude im Laufe des Jahres 2014 unter As- pekten der Akustik renoviert, der Boden wurde erneu ert, Malerarbeiten an Wänden, Decken und Fenstern ausgeführt. 2.2.4 Wilhelm-Hauff-Schule – Toilettensanierung Der 1976 fertiggestellte 2-geschossige Schulbau wur de aufgrund des sich erweiternden Wohngebietes im Stadtteil Eberstadt notwendig und dient von Anbeginn an als Grundschule. Gymnastikhalle und Musikraum befinden sich im benac hbarten Gebäude. Dieses diente in den Anfangsjahren (1970er bis 90er-Jahre) einer Son derschulnutzung und wurde dann zu ei- nem Kinderhaus mit verschiedenen Nutzern umfunktion iert, die von der Schule mitgenutzt werden. Auch hier konnte eine Toilettensanierung realisiert werden. Mit der Planung wurde im De- zember 2012 begonnen, die sanierten Räumlichkeiten konnten im Dezember 2013 an die Schule übergeben werden. 2.2.5 Georg-Büchner-Schule - Mensa Die Georg-Büchner-Schule ist ein fünfzügiges Gymnas ium in Stadtrandlage im Südosten der Innenstadt. Die Schule ist einer der fünf realisier ten Meisterbauten und wurde von Professor Hans Schwippert geplant und bis 1960 gebaut. Hinter einem zweigeschossigen Riegel liegt ein Klassenteppich, in dem Innenhöfe, Freiluftklass en und Gärten zwischen den Klassen ein- gewoben sind. Dabei war die Entwurfskonzeption, das s alle Klassen gleich aussehen. Die ab- weichenden Fachklassen wurden im OG des Hauptgebäud es untergebracht. Zum Ensemble gehört eine Aula und Turnhalle, die durch ihre Anor dnung einen großen Schulhof nach Süden abschließt. Die Schule war für 1.000 Schüler konzip iert. Wachsende Schülerzahlen in den 70er-Jahren führten zum Neubau eines naturwissensch aftlichen Fachtraktes und einer Groß- sporthalle. Aufenthaltsbereiche für Schüler wurden in begrenztem Maß durch Überdachung von Innenhöfen ermöglicht. Die Mensa wurde vom Darmstädter Architekturbüro opu s geplant, Ende 2012 fertiggestellt und nimmt die Proportionen und Klinkerstrukturen der vorhandenen Altbauten des FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 38 von 53 Meisterbaus auf. Für diesen sensiblen architektonis chen Umgang wurde das Gebäude mit dem Hessischen Landespreis für „Vorbildliches Bauen“ ausgezeichnet. 2.2.6 Lichtenbergschule – hier energetische Sanierung des Atriumgebäudes Die Lichtenbergschule wurde 1966 vom Darmstädter Ar chitekturbüro Diefenbach mit den Baukörpern Verwaltung, Atriumgebäude, Sporthalle mi t Aula und einer Mopedhalle, die auch als Fahrradabstellplatz dient, geplant. Die Gebäude wurden als Stahlbetonskelettbauten mit Ausfachungen errichtet und1968 fertig gestellt. Aufgrund steigender Schülerzahlen wurde bereits in den 70er-Jahren ein weiteres Klassenge- bäude, das heutige Unterstufengebäude, errichtet. I n den Jahren 1991-1994 musste es hin- sichtlich vorkommender Schadstoffe (PCB) saniert un d rückgebaut werden und konnte schu- lisch in dieser Zeit nicht genutzt werden. Um ausre ichende Sportmöglichkeiten zu bieten, wurde 1984 eine zusätzliche “Neue Sporthalle“ erric htet. Für diese beiden neueren Gebäude wurde 2002 kein Sanierungsbedarf ermittelt und keine Kosten eingerechnet. Die Sanierung der Außenhülle des Atriums (Bauteil 2 ) war im Grobsanierungskonzept nach den Anforderungen an den Wärmeschutz 2003 berechnet . Durch die Konstruktion mit vielen Vor- und Rücksprüngen und der daraus resultierenden Wärmebrückenproblematik, wurden die energetischen Sanierungen nach dem Standard 200 9 neu konzipiert. Zusätzliche Mittel des Konjunkturprogramms erlaubten eine Realisierung weit über den gesetzlichen Anforde- rungen. Zusätzlich wurde im Erdgeschoss im Osten de s Gebäudes durch das Versetzen der Fassade nach außen neuer Raum für die LUO-Lounge (S chüleraufenthalt für die Oberstufe) geschaffen. Im Westbereich des Atriumgebäudes erzie lte man den gleichen Raumgewinn durch die Schließung des bisherigen offenen Durchga ngs im EG und belegte diesen mit der Funktion als neuen zentralen Aufenthaltsraum für das Lehrerkollegium. 2.2.7 Lichtenbergschule – hier Toilettensanierung Unterstufengebäude Eine der vorgezogenen Teilsanierungen im Bereich de r Toilettenanlagen konnte im Unterstu- fengebäude 2014 realisiert werden. Die sanitären An lagen stammten noch aus dem Baujahr 1973. Die vorhandene Anzahl der geschlechtsspezifis chen Toiletten mussten zugunsten der Schülerinnen verändert werden. Hier wurde erstmalig in Darmstadt das Konzept einer „über- wachten Toilettenanlage“ bei der Baumaßnahme berücksichtigt. 2.2.8 Ludwigs-Georgs-Gymnasium - Fassadensanierung Das Ludwig-Georgs-Gymnasium (LGG) ist das älteste G ymnasium Darmstadts und gehört zu den fünf ausgeführten Meisterbauten. Aus Sicht des Denkmalschutzes hat dieses Gebäude ei- ne herausragende Bedeutung. Es wurde von Max Taut g eplant und 1953-1955 erbaut. Nach einigen baulichen Veränderungen im Jahre 1963 (Umwa ndlung der Freiluftklassen/Loggien des Bauteils B zu Klassenräumen) befindet sich das Gebäude – abgesehen von Instandhal- tungsmaßnahmen – unverändert im Originalzustand (!). Die Schulgebäude bestehen aus einem geschlossenen E nsemble verschiedener Bauten. Es gliedert sich in das viergeschossige Hauptgebäude ( Bauteil A) mit Verwaltung und Klassen- räumen, den zweigeschossigen Klassenbau (Bauteil B) mit Fachklassen und dem eingeschos- sigen Verbindungsbau (Bauteil C) mit WC, Seminarräu men und offener Pausenhalle sowie der eingeschossigen Turnhalle (Bauteil D) mit Eingangsf oyer. Die Bauteile sind durch zwei Schul- höfe voneinander abgegrenzt. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 39 von 53 Über das Sonderinvestitionsprogramm des Bundes wurd e in 2010 bis Anfang 2013 der Aus- tausch der Fenster und Türen der Fassade, teilweise im laufenden Schulbetrieb, durchge- führt. 2.2.9 Gutenbergschule – Toilettensanierung (Gebäude D), Abschluss Sanierung Hauptgebäude Aus den drei Schulen „Georgenschule“ (Gebäude C, Ba ujahr 1886), Ernst-Ludwig-Schule (Ge- bäude A, Baujahr 1902) und Gutenbergschule (Gebäude B, Baujahr 1907/08) entstand die heutige Gesamtanlage der Gutenbergschule in Ebersta dt. 1887 wurde die Toilettenanlage als eigenständiges Gebäude (Gebäude F) errichtet. Die e inzelnen Gebäude dokumentieren in ih- rer differenzierten Gestaltung die Schulgeschichte dieses Stadtteils. In den Jahren 1964 wur- de die Turnhalle und 1999 ein weiteres Klassengebäude eingeweiht. Die Gebäude - bis auf die Turnhalle - stehen als Ensemble unter Denkmalschutz. Bereits im Jahr 1996 wurde vom Magistrat der Einrichtung der Gutenbergschule zu einer vier- bis fünfzügigen kooperativen Gesamtschule und damit verbunden, der Sanierung der Altbau- ten zugestimmt. Im Anschluss an die bereits sanierten Gebäude B und C, konnte das Hauptgebäude (Gebäude A) im Frühjahr 2013 saniert an die Schule übergeben werden. Die in diesem Gebäude gelege- nen naturwissenschaftlichen Unterrichts- und Werkrä ume wurden komplett überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht. Der Verwaltungsber eich im 1. OG konnte räumlich opti- miert werden. Mit dem Einbau eines Personenaufzuges wurde die Erreichbarkeit aller Räume im Sinne der Barrierefreiheit hergestellt. Im Jahr 2014 wurde das Toilettengebäude in Abstimmu ng mit der Denkmalpflege unter brandschutztechnischen, energetischen und statische n Gesichtspunkten grundlegend saniert. Die sanitären Anlagen wurden, samt der kompletten Haustechnik, erneuert. 2.2.10 Mornewegschule – Abbruch Pavillon Die Mornewegschule wurde 1904 als Mittelschule für Jungen und Mädchen in direkter Nähe zum Prinz-Emils-Garten in Betrieb genommen. Im Zwei ten Weltkrieg wurde diese Schule massiv zerstört. Beim Wiederaufbau wurde das Dachge schoss nicht mehr als Mansardendach wiederhergestellt, sondern dem Zeitgeist entspreche nd, als flachgeneigtes Dach mit darunter liegendem Vollgeschoss realisiert. Das Hauptgebäude steht unter Denkmalschutz. Die zer- störte Turnhalle wurde 1965 im neuen Stil mit vorge lagertem Umkleidebereich als Atrium neu errichtet und mit den Laubengängen sowie dem To ilettengebäude ergänzt. Die Fassa- dengestaltung wurde diesem modernisierten Stil angepasst. Baulich wurde das Hauptgebäude 1999/2000 an aktuell e pädagogische Anforderungen an- gepasst und hierbei erste Brandschutzmaßnahmen durchgeführt. 2009 wurde die Schule um einen Neubau mit Mensa, Bi bliothek und Betreuungsräumen er- weitert. Das Gebäude, vom Darmstädter Architekturbü ro Menzel + Kossowski geplant und gebaut, erhielt 2013 die „Joseph-Maria-Olbrich-Plak ette“ für vorbildliches Bauen vom Bund Deutscher Architekten. In den Sommerferien 2014 konnte der bisher für die Betreuung genutzte Pavillon auf dem nördlichen Schulhof abgebrochen werden. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 40 von 53 2.2.11 Mornewegschule – Herrichtung Interimsgebäude Hermannstraße 47 als dauerhafte Depen- dance Das Schulgebäude in der Hermannstraße 47, gebaut An fang 20. Jahrhundert, wurde im Krieg teilweise zerstört, 1953 mit gleichen Strukturen wi eder aufgebaut. Seither diente es als Inte- rimsgebäude für alle möglichen Schulformen. Im Jahr 2011 wurde das Gebäude im Sinne des Brandschutzes saniert. Im Zuge der Umstrukturierung der Mornewegschule, b edingt durch eine stetige Erhöhung der Schülerzahlen im Grundschulbereich und bei den Inte nsivklassen sowie der Verlagerung der Vorschulklasse von der Elly-Heuss-Knapp-Schule an d iesen Standort, wurde das ehemals als Interimsgebäude für alle Schulen genutzt Gebäude al s dauerhafte Dependance für die Mor- newegschule baulich an den Bedarf angepasst. Im Inn enbereich wurden alle Räume mit not- wendigen Akustikdecken ausgestattet und entsprechen d renoviert. Die sanitären Anlagen wurden erneuert. Das Gebäude wurde zum Schuljahr 2014/15 der Schule übergeben. 2.2.12 Stadtteilschule Arheilgen – Abbruch von 3 Pa villons Die Thomas-Mann-Schule und die Carl-Ulrich-Schule w urden 1995 zu einer gemeinsamen ko- operativen Gesamtschule, der „Stadtteilschule Arhei lgen“ an zwei Standorten zusammenge- führt. Erst im Jahr 2000 wurde aus Gründen der Orga nisation vom Magistrat die Zusammen- legung der beiden Standorte zu einem Standort in der Grillparzerstraße beschlossen. Als Folge der neuen inhaltlichen, pädagogischen Kon zepte wurde ein entsprechender Raum- bedarf notwendig. Gleichzeitig sollten entsprechend e Infrastrukturen für das damalige Pro- gramm der „Familienfreundlichen Schule“ geschaffen werden. In den vorhandenen Gebäuden konnten inhaltlich und funktional die neuen Ansprüche an Schule nicht untergebracht werden. 2005 wurde die Turnhalle zur Versammlungsstätte her gerichtet und im brandschutztechni- schen Bereich saniert. Die drei Unterrichtsgebäude sowie die noch drei verbliebenen Pavillons wurden 2009 um das dreigeschossige Fachklassengebäude erweitert. Für weitere notwendige Sanierungsmaßnahmen im Haupt gebäude (Gebäude A) konnten die vorhandenen Pavillons allerdings wegen des schlecht en baulichen Zustandes nicht mehr zu Unterrichtszwecken genutzt werden. Sie wurden daher im Sommer 2014 abgebrochen, um Platz für einen adäquaten Ersatz zu schaffen. BSZM (Berufsschulzentrum Mitte) Das Berufsschulzentrum Mitte besteht aus der Peter- Behrens-Schule und der Erasmus- Kittler-Schule. Der Bau der Peter-Behrens-Schule bildet zusammen mi t der benachbarten Erasmus-Kittler- Schule ein Ensemble aus großen und markanten Solitä rbauten in einer Grünanlage, die in den Jahren 1959-1965 entstanden sind. Der Zugang de r Gesamtanlage erfolgt von der Mor- newegstraße, die das Grundstück im Norden begrenzt. 2.2.13 BSZM – Peter-Behrens-Schule – Umbau FB Ernäh rung Auf der östlichen Seite des Grundstücks erstreckt s ich das Hauptgebäude der Peter-Behrens- Schule, das im Wesentlichen aus einem fünfgeschossi gen, u-förmigen Bau besteht. Ein eben- erdiger Verbindungsgang mit vorgelagerter Cafeteria schließt das nach Süden offene “U“ ab und bildet eine Innenhofsituation. Südlich am Verbindungsgang schließt sich ein FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 41 von 53 eingeschossiges Werkstattgebäude an, das zu einer D reiergruppe von Gebäuden der benach- barten Nutzer gehört. Schulgebäude, Cafeteria und Verbindungsgang sind unterkellert. Die Peter-Behrens-Schule ist eine gewerblich-techn isch orientierte berufliche Schule mit den Berufsfeldern: Bau- und Holztechnik, Chemie, Physik und Biologie, Drucktechnik und Medi- engestaltung, Farbtechnik und Raumgestaltung, Ernäh rung und Hauswirtschaft. Die Schule ist zurzeit auf zwei Standorte verteilt, wobei sich die Hauptstelle in der Mornewegstraße be- findet. Der Umbau des Fachbereichs Ernährung wurde in zwei Bauabschnitten realisiert. Der erste beinhaltete den kompletten Umbau der Lehrküche mit angrenzendem Restaurant im EG und wurde 2011 fertiggestellt. Im zweiten Bauabschnitt konnte Ende 2012 der dazugehörige Um- kleidebereich für Schülerinnen und Schüler sowie fü r das gesamte Lehrpersonal im Kellerge- schoss in Betrieb genommen werden. 2.2.14 BSZM – Peter-Behrens-Schule – Dach- und Fas sadensanierung und Brandschutz Im Zuge der Dach- und Fassadensanierung wurde der H aupteingang der Peter-Behrens- Schule in der Mornewegstraße Ende 2012 generalsanie rt und der Außenbereich im Sinne der Barrierefreiheit neu konzipiert. Innerhalb des Gebäudes wurden die Bauarbeiten zur F lursanierung des gesamten 3. Oberge- schosses im Laufe des Schuljahres 2012/13 abgeschlossen. 2.2.15 BSZM – Peter-Behrens-Schule – Neugestaltung Innenhof Im Anschluss an die Dach- und Fassadensanierung wur de der Innenhof bis Anfang 2013 neu gestaltet. Vorhandene Bauten wurden abgerissen, die Fassade im Erdreich saniert, womit die bisher immer wieder auftauchenden Wasserschäden am Gebäude endgültig behoben werden konnten. Das realisierte Konzept sieht eine Nutzung des Innenhofs durch die Nutzer vor, wodurch die Schule einen zusätzlichen und geschützten Aufenthaltsbereich erhielt. 2.2.16 BSZM – Erasmus-Kittler-Schule - Umbau- und Brandschutzmaßnahmen Das ursprünglich dreigeschossige, L-förmige Gebäude der Erasmus-Kittler-Schule schließt das Gelände westlich ab. In den 1980er-Jahren wurde das Gebäude um eine Etage erweitert. Brandschutztechnische Sanierungen fanden im laufenden Schulbetrieb 2010 statt. Teilbereiche im EG und UG des Schulgebäudes wurden in den Jahren 2011/2012 zu Klassen- räumen umfunktioniert und saniert. Der neue Hauptzugang der Schule erfolgt über das Foyer der gemeinsamen Werkhalle. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 42 von 53 2.3 Abgeschlossenen Teilsanierungen 2015 (AT) und l aufende Baumaßnahmen (LB) 2.3.1 Astrid-Lindgren-Schule – Toilettensanierung (AT) Die Astrid-Lindgren-Schule, ehemals Carl-Ulrich-Sch ule, ist eine vierzügige Grundschule im nördlichen Stadtteil Arheilgen. Sie besteht aus vie r Bauteilen zwischen Stadtweg und Bern- hardstraße. Das Hauptgebäude an der Bernhardstraße gliedert sic h in drei unterschiedliche Bauteile: 1907 wurden die beiden Kopfbauten errichtet, die 19 14 um den verbindenden Mittelbau er- gänzt wurden. Der Verwaltungsbau im Stadtweg wurde im Jahr 1897 errichtet. Das Ensemble wurde in den Jahren 1966 um die Turnhalle mit Außen toiletten für den Schulhof und 1990 um den damaligen Fachklassentrakt erweitert. Das En semble der Schule steht unter Denk- malschutz. Im Zuge des Baus des Fachklassentraktes wurden die Schulgebäude 1990 im Sinne des Brandschutzes saniert. 2004 wurden nochmals kleiner e notwendige Brandschutzmaßnahmen im laufenden Betrieb in Abstimmung mit der Bauaufsicht und Feuerwehr umgesetzt. Nicht zuletzt durch neue Wohngebiete im Nordwesten und Neugestaltung der Schulbezirke wächst die Schule seit 2006 stetig. Trotz allem ist die räumliche Situation recht komfortabel. Die Schule verfügt über 18 Klassenräume im Hauptgeb äude, etliche kleinere Gruppen- und Fachräume und eine Vorklasse mit Küchenbereich. Im Verwaltungsgebäude steht eine eigene Schulbücherei zur Verfügung. Zwischenzeitlich ist d ie Kita „Pippi Langstrumpf“ aus dem Fachklassentrakt in neue Räumlichkeiten gezogen, so mit stehen der Schule weitere 10 unter- richtstaugliche Räume zur Verfügung. Die Toilettenanlage im Turnhallengebäude ist wieder um eine vorgezogene Teilsanierung. Die sanitären Anlagen stammten noch aus dem Baujahr 196 6. Zudem war die Toilettenanlage für die aktuelle Schülerzahl viel zu groß. Bei der Sani erung konnte durch funktionale Änderungen die gesamte Anlage optimiert werden, sodass eine be hindertengerechte Toilette eingebaut werden konnte. 2.3.2 Astrid-Lindgren-Schule – Erweiterung Betreuung – teilweiser Rückbau der Lehrküche (AT) Im Rahmen des „Sonderprogramms Schulkind Betreuung“ (SKB), werden in den Jahren 2015 bis 2017 Gelder in Höhe von 2,1 Mio. Euro zum sofor tigen Ausbau von Räumen zur Verfü- gung gestellt. Die Mittel werden vom städtischen Sc hulamt verwaltet, Planung und Ausfüh- rung der Bautätigkeiten erfolgen über den Eigenbetrieb Immobilienmanagement. Der Fachklassentrakt der Astrid-Lindgren-Schule beh erbergt im EG eine ehemalige Lehrküche für die inzwischen in der Stadtteilschule Arheilgen aufgegangene Carl-Ulrich-Schule. Der ei- gentliche Essbereich ist inzwischen für die Anzahl der zu betreuenden Schulkinder zu klein geworden, obwohl hier schon in Schichten gegessen wird. Durch Rückbau von einzelnen Kochzeilen in den Somme rferien 2015 und den damit verbun- denen Boden-, Maler- und Verputzarbeiten konnte zus ätzlicher Raum für den Essbereich ge- wonnen werden. 2.3.3 Elly-Heuss-Knapp-Schule – Erweiterung Betreuung – teilweiser Rückbau der Lehrküche (AT) Wie bei der vorgenannten Astrid-Lindgren-Schule kon nte auch an der „Elly“ weiterer Raum für die Betreuung gewonnen werden. Teile der vorhandenen Küchenzeilen wurden abgebaut, FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 43 von 53 haustechnische Anschlüsse zurückgebaut und Fußboden belag ergänzt. Zudem wurde die De- cke nach statischer Überprüfung und unter Aspekten einer guten Raumakustik renoviert. Die Baumaßnahmen erfolgten in den Sommerferien 2015 , mit dem neuen Schuljahr 2015/16 steht der Schule nun weiterhin Platz für Kochen und Essen zur Verfügung. 2.3.4 Erich-Kästner-Schule – Wickopweg – Errichtung Interimsgebäude (AT) Die Grundschule wurde 1968 mit einem Hauptgebäude e rrichtet. Mit der rasanten Entwick- lung des Stadtteils Kranichstein in den 1980er-Jahr en bis einschließlich der heutigen Ent- wicklung der Wohnbaugebiete K1 – K6 erfährt dieses Gebiet einen enormen Bevölkerungsan- stieg. So wurde die Grundschule in mehreren Bauteilen 1972 um den Pavillon, 1973 um die Sport- halle mit Klassenräumen, 1979 um den „Förderstufenb au“ und 1989 mit einem Klassenbau erweitert. Noch vor dem SSP wurden die Gebäude 2003 brandschutztechnisch saniert. Seit dem Schuljahr 2006/2007 setzt die EKS das Konz ept der flexiblen Schuleingangsphase für die 1. bis inzwischen 3. Schuljahre um. In der Eingangsstufe gibt es 12 Lerngruppen, die Jahrgänge 3°und 4 sind fünfzügig. Die Grundschule h at verlässliche Öffnungszeiten und ver- fügt über ein eigenes Betreuungsangebot, das aber r äumlich leider nur provisorisch gelöst ist. Seit November 2002 werden an der EKS Vorlaufkurse f ür zukünftige Schulkinder angeboten, mit dem Ziel, die Sprachkenntnisse der Schulanfänger zu verbessern. Die Erich-Kästner-Schule ist inzwischen die größte Grundschule in Darmstadt, mit sechs Zü- gen und ca. 550 Schülerinnen und Schülern. Zudem si nd hier innerhalb der Schulgemeinde über 40 verschiedene Nationen vertreten. Der Pavillon aus den 1970er-Jahren kann nicht mehr für dauerhaften Aufenthalt genutzt wer- den, die Raumnot ist entsprechend groß. Zurzeit ist ein Architektenwettbewerb für die kom- mende Erweiterung ausgelobt. Wettbewerbsergebnisse werden Anfang November 2015 beur- teilt und vorgestellt. Um den räumlichen Engpass und die kommende Erweiter ung in den nächsten Jahren aufzu- fangen, wurde in mobiler Holztafelbauweise ein Inte rimsgebäude mit zwei Klassenräumen und zwischengeschaltetem Vorraum auf dem erweiterte n Gelände der Schule erstellt. Vorteil dieser Modulbauweise: das Gebäude kann, je nach Nut zung, wieder ab- und an anderer Stelle aufgebaut werden. Nach relativ kurzer Planungszeit ab Sommer 2014 wur de das Gebäude bis Anfang 2015 im Werk vorgefertigt und dann vor Ort ab April 2015 mo ntiert. Nach den Osterferien 2015 wurde die sogenannte „mobi sku:l“ der Schule zur Nutzung übergeben. 2.3.5. Frankensteinschule – Errichtung Betreuungsgebäude (LB) Die Frankensteinschule wurde 1975 als zweigeschossi ges Gebäude in Stahlbetonelement- bauweise errichtet. Ursprünglich war das kompakte G ebäude für eine zweizügige Schule vor- gesehen. Die öffentlichen Bereiche, wie der Verwalt ungsbereich und die integrierte Gymnas- tikhalle, sind im Erdgeschoss angesiedelt, die acht Klassenräume im Obergeschoss. Die exponierte Lage der Schule, direkt an den Streu obstwiesen in Eberstadt, erweitert den „öffentlichen“ Bereich der Schule mit enormen Qualitäten im Freibereich. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 44 von 53 In den Jahren 2007/2008 wurden Brandschutzmaßnahmen umgesetzt, 2008 erfolgte zudem eine PCB-Sanierung. Im Zuge des Konjunkturprogramms wurde das Gebäude 2 011 erweitert. Die Anmeldezahlen in diesem Stadtteil sind durch neu ausgewiesene Woh ngebiete dauerhaft positiv beeinflusst, eine Erweiterung auf eine dreizügige Schule unumgän glich. In einem Anbau entstanden weite- re sechs Klassenräume und ein Betreuungsbereich mit Nebenräumen. Auch hier greift das „Sonderprogramm Schulkind Betr euung“ der Stadt Darmstadt, da zu- sätzlicher Betreuungsraum fehlt. Kurzfristig wurde ein Konzept für eine weitere „mobi-sku:l“ erarbeitet. Der Bauantrag wurde im Sommer 2015 eing ereicht. Ab Dezember 2015 werden die Räumlichkeiten vor Ort montiert, nach Prüfung u nd Abnahme aller Bauarbeiten kann die Schule ab Januar 2016 die neuen Räume beziehen. 2.3.6 Friedrich-Ebert-Schule – Gesamtsanierung Turnhalle mit Betreuungseinheit (LB) Die Gesamtsanierung Turnhalle der Friedrich-Ebert-S chule, dies wurde im letzten SSP-Bericht 2009-2011/12 dokumentiert, war die dringlichste Bau aufgabe an diesem Standort. Das Ge- bäude der Turnhalle gliedert sich in drei Bereiche mit unterschiedlichen Funktionen: die ei- gentliche Turnhalle, die Geräteräume mit den darübe r liegenden Umkleideräumen sowie das Eingangsfoyer mit Betreuungsräumen und dem darunter liegenden Lager- und Techniktrakt. Im Wesentlichen wurde das Gebäude energetisch sanie rt, die grundsätzliche Nutzung bleibt erhalten. Durch optimierte Wandstellungen im Bereic h der Umkleiden konnte ein zusätzlicher Raum für die integrierte Betreuungseinrichtung gesc haffen werden. Die Geräteräume erhiel- ten durch Aufnahme der Gebäudeflucht aus dem oberen Geschoss einen weiteren Raumge- winn, hierdurch wurde unter anderem ein rollstuhlge rechter Umkleideraum realisiert. Die Fluchtwegsituation konnte erheblich verbessert, neu e Außenzugänge geschaffen werden. In der Turnhalle selbst wurden die Glasbausteine in de r Südfassade durch eine Pfosten-Riegel- Konstruktion ersetzt und im Bereich des Erdgeschoss es zugemauert. Dadurch konnte eine das Spielfeld umlaufende Prallwand realisiert werde n. Im oberen Bereich wurden die vorhan- denen Glasbausteine gegen eine Dreischeibenisolierv erglasung ersetzt. Um den Wärmeein- trag durch die Sonneneinstrahlung zu reduzieren, wi rd vor die eigentliche Südfassade der Turnhalle ein „permanenter Sonnenschutz als archite ktonisches Gestaltungselement in Form einer Konstruktion aus gelochten Metallpaneelen“ installiert. Die Sanierung der Heizzentrale, die die gesamten Sc hulgebäude versorgt, konnte im Sommer 2015 abgeschlossen werden. Die Turnhalle samt Betre uungseinheit wird im Dezember 2015 fertiggestellt. 2.3.7 Heinrich-Hoffmann-Schule – Errichtung Betreuungsgebäude ( AT) Die Heinrich-Hoffmann-Schule ist eine zweizügige Gr undschule im südlichen Innenstadtbe- reich. Sie liegt an der Ecke Heinrichstraße/Hoffman nstraße und hat noch einen dritten Stra- ßenzugang zur Hochstraße. Beim Bau 1965 wurde die Turnhalle parallel zur Hein richstraße errichtet, sodass sich ein großer Außenbereich zwischen Turnhalle und Schulgeb äude ergibt, der die verkehrsreiche Straße abschottet. Das zweigeschossige Schulgebäude in Skelettbauweise gliedert sich durch seinen mittigen Verbindungstrakt, der das Eingangsf oyer enthält, in drei Gebäudeteile. Die Außenfassade, als vorgestellte Pfosten-Riegel-Fassa de ausgeführt, ist durch seine Ausfachun- gen mit Glas oder Paneelen thermisch sehr ungünstig , sodass das Raumklima zu vielen Nut- zerbeschwerden führt. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 45 von 53 Der Schulbezirk hat einen sehr heterogenen Einzugsb ereich. Es gibt dort schon seit einigen Jahren eine starke Nachfrage nach Ganztagsbetreuung. Um den räumlichen Engpass aufzufangen, konnte nach komprimierter, kurzer Planungszeit von Mai bis August 2015 in mobiler Holztafelbauweis e ein Interimsgebäude mit zwei Klassen- räumen neben der Turnhalle zur Hoffmannstraße in de n Sommerferien 2015 errichtet wer- den. Zum neuen Schuljahr 2015/16 wurde die „mobi sk u:l“ der Schule zur Nutzung überge- ben. Finanziert wurde diese Baumaßnahmen durch das städt ische „Sonderprogramm Schulkind Betreuung“ über das Schulamt, Planung und Ausführun g der Bautätigkeiten erfolgt über den Eigenbetrieb Immobilienmanagement. 2.3.8 Ludwigs-Georgs-Gymnasium – Sanierung Toilettentrakt (LB) Die einzige Schülertoilettenanlage des Ludwig-Georg s-Gymnasiums befindet sich im Verbin- dungsgebäude (Bauteil C) zwischen dem Haupt- und Kl assengebäude und grenzt das Schul- gelände nach Süden zur verkehrsreichen Nieder-Ramst ädter-Straße ab. Dem Verbindungsbau vorgelagert überdeckt das Pausendach einen geschützten Bereich des Schulhofs. Die Toilettenanlage befindet sich zum größten Teil noch im bauzeitlichen Zustand. Auch hier wurde bei den anstehenden Sanierungsarbeiten der De nkmalschutz einbezogen, die denk- malgeschützten keramischen Boden- und Wandfliesen müssen erhalten werden. In den Sommerferien 2015 wurden die Schülertoilette n abgebrochen und die Schadstoffent- sorgung durchgeführt. Ein Interims-WC-Container wur de im Schulhof aufgestellt. In den Herbstferien 2015 wurden die lärmintensiven Durchbr ucharbeiten für die Sanitärinstallatio- nen, sowie die Rohbauarbeiten ausgeführt, im Anschl uss kommen die Betonsanierungsmaß- nahmen. Die Ausschreibungen für Sanitär, Heizung, L üftung, Elektro, Estrich, Trockenbau und Putzer-Maler wurden an die Bieter verschickt. M it Schulleitung und Denkmalschutzamt ist eine Bemusterung für Mitte November vorgesehen. Die Ausschreibungen für Schlosser, Fliesen und WC-T rennwände folgen nach Mittelfreigabe der zusätzlichen Leistungen. Es ist geplant, die Maßnahme im Februar 2016 fertigzustellen. 2.3.9 Vikoriaschule – Brandschutzsanierung Hauptgebäude (AT) Die Viktoriaschule ist ein vierzügiges Gymnasium in Innenstadtrandlage an der Hochstraße. Das dreigeschossige Schulgebäude von 1998 ist eine s der ältesten unsanierten Gebäude und steht unter Denkmalschutz. Kriegszerstörungen an Fa ssaden und Dachkonstruktion wurden im Wiederaufbau nicht rekonstruiert. Durch den erha ltenen Portikus und die Kreuzrippenge- wölbe in Fluren und Vorhalle hat die Schule den typ ischen Altbaucharakter und Substanz be- wahrt. Bis auf technische Anpassungen befindet sich das Hauptgebäude auf einem Standard von 1975. 1960 wurde die Schule um einen viergescho ssigen Anbau mit Fachklassen und 1962 um eine Turnhalle an der Heinrichstraße ergänz t. Dieser „Anbau“ wurde brandschutz- und haustechnisch sowie im Innenausbau 2004-2009 saniert. Im Untergeschoss des Fachklassenanbaus wurden im Rahmen des Konjunkturprogramms des Landes Hessen Schüleraufenthaltsbereiche geschaffen und die dringend notwendige Schüler- toilettensanierung durchgeführt. Die Brandschutzsanierung im Hauptgebäude ist im Her bst 2015 abgeschlossen worden. Hier wurde der Verwaltungs- und Lehrerbereich funktional neu geordnet und mit zweiten baulichen FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 46 von 53 Flucht- und Rettungswegen ausgestattet. Im gesamten Hauptgebäude wurden zur Bildung von Rauchabschnitten Brandschutztüren eingebaut. Di e Klassenräume in diesem Bereich er- hielten einen zweiten baulichen Fluchtweg mittels e iner Bypass-Lösung, sodass im Notfall immer in ein rauchfreies Treppenhaus geflüchtet wer den kann. Der Schule konnte ein neuer Informatikraum mit angrenzendem Lehrerarbeitsraum übergeben werden. 2.3.10 Stadtteilschule Arheilgen – Sanierung Hauptg ebäude (LB) Das Hauptgebäude (Gebäude A) wurde viele Jahre ents prechend der Ursprungsplanung aus dem Jahre 1969 als Verwaltungs- und Fachklassenbau für die Naturwissenschaften genutzt. Im Zuge des Neubaus des Fachklassentraktes im südlichen Tei l des Geländes wurden die alten Fachklas- senräume nicht mehr genutzt, die Räumlichkeiten sta nden leer. In einem ersten Bauabschnitt wurden die ehemaligen Fachklassenräume Chemie, Phys ik und Biologie zu normalen Klassen- räumen und die ehemaligen Werkräume zu neuen IT-Räu men umfunktioniert, Flucht- und Ret- tungswege im 1. OG an die neue Situation baulich angepasst. Um den zweiten Bauabschnitt – energetische Sanierun g, Neuinstallation der Haustechnik und funktionelle Änderungen – realisieren zu können, wa ren Interimsräumlichkeiten erforderlich. Hier findet zurzeit Unterricht in 8 Klassenräumen statt, zudem ist die Verwaltung samt Lehrerbereich eingezogen. Der Verwaltungsbereich wird grundlegend funktional neu geordnet und saniert, das Foyer wird zum Schüleraufenthalt gestaltet. Die Außenhülle erh ält im Zuge der energetischen Sanierung ei- ne neue Fassade. Die Haustechnik wird komplett erne uert. Die Fertigstellung ist für Ende des Jahres 2015 geplant. 2.3.11 Wilhelm-Leuschner-Schule – Sanierung Turnhal le und Toilettentrakt (AT) Die Wilhelm-Leuschner-Schule wurde in den Jahren 19 55/56 erbaut. Sie gliedert sich in fünf unterschiedliche Gebäude, die inzwischen als E nsemble unter Denkmalschutz stehen. Besonderer Wert wird hierbei auf die Fassadenmalere i von Ernst Vogel gelegt. Die zwei Klassengebäude sind vier-, die Turnhalle, das Verwa ltungsgebäude sowie der Pavillonbau jeweils eingeschossig. Die offenen Umgangshallen verbinden die einzelnen G ebäudeteile und betonen die vertika- len Gebäudezüge und deren Lochfassaden. Ergänzt wur de die Schule im Jahr 2010 um den Fachklassentrakt für den naturwissenschaftlichen Un terricht in Chemie und Physik. Durch das eingeschossige Gebäude, das das Schulgelände zu m Süden hin entlang der Bessunger Straße abschließt, entstand ein räumlich gefasster Schulhof. Das Turnhallengebäude samt Toilettentrakt zeichnet sich durch sein über die ge samte Spielfläche geneigtes Dach aus. Der anschließende, eingeschossige Bereich beinhalte t das Foyer der Turnhalle sowie die Toilettenanlage für den Schulhofbereich. Die Südfas sade wird durch den Wechsel von verti- kalen Sichtbeton-Lisenen und Feldern aus Glasbauste inen gegliedert. Das Gebäude ist teil- unterkellert, hier befinden sich Umkleide- und Dusc hräume und die haustechnischen Funk- tionsbereiche. Bei der Gesamtsanierung wurden unter Berücksichtigu ng des Denkmalschutzes alle Bautei- le bearbeitet und die erforderliche technische Erne uerung berücksichtigt. Das Raumpro- gramm musste erhalten bleiben, die gesamte Haustech nik wurde auf den neuesten Stand gebracht. Die Glasbausteinfelder mussten erneuert w erden, erhielten aber zur Reduktion des sommerlichen Wärmeeintrages einen mechanisch ge steuerten, äußerlichen Sonnen- schutz. Das Spielfeld der Turnhalle wurde mit einem umlaufenden Prallschutz versehen, der im Bereich der vorhandenen, neu mit Bühnentechn ik ausgestatteten Bühne demontiert werden kann. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 47 von 53 Die haustechnischen Anlagen von Turnhalle und Toile ttentrakt wurden komplett erneuert. Durch Optimierung der Grundrisse konnten behinderte ngerechte Toiletten berücksichtigt werden. Zum Schuljahr 2015/16 konnte der Schule nac h gut 15-monatiger Bauzeit die Turnhalle übergeben werden. 2.3.12 Berufsschulzentrum Mitte – Neubau Werkhallen (AT) Seit 2011 wird die neue Werkhalle gebaut, in die je weils zwei Fachbereiche beider Schulen ih- ren praxisorientierten Unterricht ausüben können. D ie Erasmus-Kittler-Schule mit der KFZ- Werkstatt unterrichtet seit Herbst 2012 in den Räum lichkeiten im Erdgeschoss. Die weiteren Bereiche für Metallbau (Erasmus-Kittler-Schule), Ho lz- und Drucktechnik (Peter-Behrens- Schule) in den oberen drei Geschossen sind mit ihre n Werkmaschinen in den Sommerferien 2015 eingezogen. Pro Etage stehen den Fachbereichen je 520 m² Werkstatt und Fachklassen zur Verfügung. Die Inbetriebnahme durch die Schulen erfolgt nach letztendlicher Freigabe al- ler Geräte durch den TÜV nach den Herbstferien 2015. Mit dem Neubau erhält das Berufsschulzentrum ein We rkstattgebäude inkl. Ausstattung. Ein Gebäude auf dem neuesten Stand der Technik, dies gi lt insbesondere für die durch das Schulamt und Immobilienmanagement finanzierten Masc hinen für die unterschiedlichen Fachbereiche. 2.3.13 Diesterwegschule – Herrichten des Hauptgebäu des als Interimsgebäude Das Hauptgebäude der Diesterwegschule wird bis Ende des Jahres 2015 zu Unterrichtszwe- cken von der Volkshochschule und der Betreuung der Goetheschule genutzt. Das Gebäude soll ab Sommer 2016 als Interimsunterkunft für die Justus-Liebig-Schule dienen. Zwar wur- den hier die brandschutztechnischen Anforderungen i n den Jahren 2004-2006 umgesetzt, aber eine weitere Sanierung hat das Gebäude bisher nicht erfahren. So werden sukzessive bis Ende 2015 die Beleuchtungstechnik in den Klassenräu men, die sanitären Anlagen für das Lehrerkollegium erneuert sowie, wo nötig, die Klassenräume angelegt. 2.4 Laufende Planungen (LP) | VOF-Verfahren und Arc hitektenwettbewerbe 2.4.1 Erich-Kästner-Schule – Architektenwettbewerb Erweiterung Die Erich-Kästner-Schule in Darmstadt-Kranichstein ist als 6-zügige Grundschule mit ca. 550°Schülerinnen und Schülern die größte Grundschul e Darmstadts. Die Anforderungen an die Schule sind durch den Ausbau des Betreuungsange bots und der Einrichtung eines Ganz- tagsbetriebs gestiegen. Zudem sind die räumlichen M öglichkeiten, die eine Voraussetzung für die Umsetzung des pädagogischen Konzepts und differ enziertem Unterricht sind, nur teilwei- se vorhanden. Des Weiteren fehlen Fachräume. Durch Neuorganisation und Umstrukturierung der Raumfunktionen im Bestand wird den gestiegenen Anforderungen nur teilweise entspro- chen. Der zusätzliche Bedarf an Räumen soll durch einen Neubau gewährleistet werden. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden und qualitative Lösungen zu finden, wurde von IDA im Sommer 2015 ein Architektenwettbewerb ausgelobt. De r Wettbewerb soll Lösungsvorschläge für eine bauliche Erweiterung der Erich-Kästner-Sch ule und die Gestaltung des Schulhofs im Bereich des Neubaus erbringen. Ziel unter anderem ist, den Schulbereich insgesamt aufzuwerten und stadträumlich einzubin- den. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 48 von 53 Die Preisgerichtssitzung des Architektenwettbewerbes fand am 06.11.2015 statt. Die Planung für die Erweiterung der Schule wird nac h den gesetzlich vorgeschriebenen Ein- spruchsfristen im Januar 2016 starten. Der Baubeginn ist für Ende 2016 geplant. 2.4.2 Ludwig-Schwamb-Schule/Mühltalschule – Erweiterung (LP) Die Ludwig-Schwamb-Schule ist eine 2-3-zügige Grund schule in Darmstadt-Eberstadt. Die Mühltalschule eine Förderschule für Schüler mit dem Schwerpunkt Lernen. Die Ludwig-Schwamb-Schule wurde als Grund- und Haup tschule geplant und verfügt deshalb auch über Fachräume und einen großzügigen Verwaltun gsbereich. Bis auf die zwei Pavillons, die für die Mühltalschule in den Jahren 1967 aufges tellt wurden, stammen die anderen vier Gebäude (Klassengebäude, Sporthalle, Verwaltung, Ha usmeisterhaus) der Ludwig-Schwamb- Schule aus dem Jahr 1958. Die Kunst am Bau aus der Bauzeit steht unter Schutz und ist bei bisher erfolgter Sanierung appliziert worden. Da bi sher nur das Klassengebäude energetisch saniert wurde, ist es der Blickfang in dem sonst unsanierten 50er-Jahre-Ensemble. Seit dem Schuljahr 2011/2012 bilden beide Schulen e ine Kooperation. Zur Stärkung der konzeptionellen, pädagogischen und praktischen Zusa mmenarbeit ist im Rahmen eines in- klusiven Unterrichtskonzeptes eine bauliche Neuordn ung notwendig. Hierfür wurde im Herbst 2014 ein Architektenwettbewerb ausgelobt, der im Ap ril 2015 entschieden wurde. Für den Standort ist ein Gebäude, bestehend aus zwei Gebäud eteilen, in Holztafelbauweise geplant. Funktional befinden sich im westlichen Teil die Ver waltung im EG und der Ganztagsbereich im OG, der östliche Teil ist im EG mit Foyer und Me nsa/Mehrzweckbereich und mit weiteren Klassen im OG belegt. Die Planung für die Neubauten ist in vollem Gange. Ende des Jahres 2015 werden Interims- gebäude für die Verwaltung und Teilbereiche für Bet reuung und Klassen erstellt. Der Abbruch der vorhandenen Pavillons, des Hausmeisterhauses un d der Verwaltung erfolgt im Anschluss. Baubeginn für den Neubau ist im Frühsommer 2016, di e Baufertigstellung für Ende 2016 ge- plant. 2.4.3 Herderschule – VOF-Verfahren Gesamtsanierung Die Herderschule ist eine Förder- und Sprachheilsch ule für hörgeschädigte Kinder. Die Schul- gebäude umfassen ein um 1900 errichtetes Hauptgebäu de, einen Erweiterungsbau (1995) sowie ein weiteres Gebäude auf einem benachbarten G rundstück, in welchem die Vorklassen unterrichtet werden. Im Hauptgebäude sind Unterrich tsräume, Gruppenräume, Sonderräume (Sprachförderung, Audiometrie) und Fachräume unterg ebracht. Im Erweiterungsbau befinden sich eine Gymnastikhalle, Werkräume, Verwaltungsräu me und Lehrerzimmer. Das Hauptge- bäude bedarf einer umfangreichen Gesamtsanierung. Z udem benötigt laut Raumprogramm die Schule einen Mehrbedarf von ca. 300°m² Hauptnut zfläche, eine barrierefreie Nutzung ist zurzeit nicht gegeben. Dies kann mittels einer Dach aufstockung in Zusammenhang mit einem Verbindungsbauwerk zwischen dem Hautgebäude und dem Erweiterungsbau erfolgen. Für diese anspruchsvolle Aufgabe wurde ein VOF-Verf ahren im Sommer 2015 ausgeschrie- ben. Im Rahmen der Verhandlungsgespräche sollen die ausg ewählten Bieter einen Lösungsvor- schlag erarbeiten. Ihre Ideen werden am 12. Novembe r 2015 vorgestellt. Baubeginn ist für den Sommer 2016, die Fertigstellung für Sommer 2018 geplant. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 49 von 53 2.4.4 Bertolt-Brecht-Schule – Interim Bürgerpark (LP) Die Bertolt-Brecht-Schule ist Darmstadts einzige gy mnasiale Oberstufenschule, am Rande des Bürgerparks Nord gelegen. Sie wurde 1972 vom Da rmstädter Architekturbüro Loewer + Partner geplant und 1974 konnte das Hauptgebäude (0 1) bezogen werden. In den Jahren 1979-1981 wurde der zweite Bauteil (03) fertiggeste llt, die angegliederte „Rollsporthalle“ (02) dient als Sporthalle. Die Gesamtsanierung hat mit der Errichtung des Fachklassentraktes im Westen des Hauptgebäudes begonnen, der innerhalb des Konjunkturprogramms des Lan- des Hessen im Herbst 2011 fertiggestellt wurde. Das Hauptgebäude ist nach eingehenden Untersuchungen weder wirtschaftlich noch praktisch sanierungsfähig. In diesem Zusammenhang wird zurzeit ein „Interimsge bäude Bürgerpark“ geplant, das im Anschluss für weitere geplante Sanierungen der Schu len am „Campus Bürgerpark“ als Er- satzbau dient. Der Interimsbau wird als zweigeschos siges Gebäude in modularer, demontier- barer Bauweise in Holz mit insgesamt 21 Klassenräum en geplant. Zwei als Büro zu nutzende Räume, Abstellraum, Sanitär- und Putzräume sowie di e haustechnischen Anlagen finden in dem Gebäude Platz. Die Statik des Holzbaus ist so v orgesehen, dass eine weitere Etage mit zusätzlich 10 Klassenräumen und Nebenräumen aufgese tzt werden kann, wenn dies notwen- dig werden sollte. Die Montage vor Ort soll im Somm er 2016 erfolgen, die Fertigstellung ist für Herbst 2016 vorgesehen. 2.4.5 Bertolt-Brecht-Schule – Abbruch/Neubau Hauptgebäude (LP) Basierend auf das vom städtischen Schulamt erstellt e Raumprogramm werden zurzeit die Planungen für das Hauptgebäude erstellt. Erste Idee n sind gezeichnet, nun erfolgen die wei- teren Abstimmungen mit Stadtplanungs- und Grünfläch enamt. Wenn die ersten, belastbaren Zahlen vorliegen, werden diese berichtet, politisch von den entsprechenden Gremien be- schlossen und können im Anschluss in die Wirtschaft spläne eingearbeitet werden. Geplant ist der Baubeginn für das Jahr 2017. 2.4.6 Justus-Liebig-Schule - Gesamtsanierung Hauptgebäude (LP) Das unter Denkmalschutz stehende Schulgebäude der J ustus-Liebig-Schule wurde 1911 vier- geschossig in strenger Axialität von Stadtbaurat Au gust Buxbaum erbaut. Sie ist eine von drei Schulen der „Schulinsel“ im Darmstädter Johannesvie rtel, komplementiert von der Eleono- renschule und der Diesterwegschule. Für den naturwi ssenschaftlichen Unterricht wurde 1979 ein dreigeschossiger Fachklassentrakt errichtet, de n beide Gymnasien der Eleonorenschule und Justus-Liebig-Schule gemeinsam nutzen. In Absprache mit dem Bauaufsichtsamt wurden die dri ngendsten Brandschutzmaßnahmen 2004-2006 im Hauptgebäude realisiert. 2014 wurde für die Gesamtsanierung ein VOF-Verfahre n ausgelobt und im Frühjahr 2015 ab- geschlossen. Architekten und Ingenieurbüros sind in der Planung, die notwendigen Funktio- nen mit Schule und Schulamt abgestimmt. Denkmalschu tz, Bauaufsicht und Feuerwehr sind einbezogen. Die Schule kann ab Frühjahr 2016 in die Diesterwegschule umziehen, die dann für die Zeit der Sanierung ab Sommer 2016 zur Verfü gung steht. Baufertigstellung der Sanie- rung ist für den Sommer 2018 geplant. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 50 von 53 2.4.7 Mornewegschule – Abbruch und Neubau Turnhalle (LP) Nach erfolgten gebäudetechnischen Untersuchungen li eß sich eine wirtschaftliche Sanierung der Turnhalle leider nicht mehr darstellen. So wurd e die Planung für Abbruch und Neubau der Gebäude beschlossen und beauftragt. Im Zuge der Planungen und nach weiteren notwen- digen Untersuchungen musste der Baubeginn auf das F rühjahr 2016 verschoben werden. Es ist eine Bauzeit von ca. 1,5 Jahren anvisiert. 2.4.8 Mornewegschule – Hauptgebäude | Umbaumaßnahme UG, Brandschutz und Erneuerung Haustechnik (LP) Aktuell wird die Turnhalle der Schule von der Haus technikzentrale im UG des Hauptgebäudes gesteuert. Im Rahmen der Planungen für den Neubau d er Turnhalle sowie im Hinblick auf die noch anstehende Gesamtsanierung des Hauptgebäudes, muss die gesamte Haustechnikzent- rale aufgrund veralteter Technik erneuert werden. H inzu kommen die Erneuerungen aller Grundleitungen. Funktional, also an der Einteilung der Räumlichkei ten im UG erfolgen keine Änderungen, es wird weiterhin Unterricht in den vorhandenen Werkst ätten, EDV, Bereich Ernährung mit Lehr- küche und Essensausgabe und Arbeitslehre stattfinde n. Hierzu finden Brandschutzmaßnah- men mit dem Einbau von Brandschutztüren und der Her stellung von Fluchtwegen statt. Der Baubeginn ist an die Baumaßnahme der Turnhalle gekoppelt und beginnt im Frühjahr 2016. Berufsschulzentrum Nord (BSZN) – weitere Stärkung des Standortes Das Berufsschulzentrum Nord im Bürgerpark mit den d rei Berufsschulen Heinrich-Emanuel- Merck-, Friedrich-List- und Martin-Behaim-Schule wu rde am jetzigen Standpunkt am nördli- chen Innenstadtbereich räumlich zusammengeführt. De r Gebäudekomplex besteht aus drei zusammenhängenden Baukörpern, die in den Jahren 197 8, 1983 und 1985 erbaut wurden. Das in die Jahre gekommene Berufsschulzentrum mit insgesamt ca. 30.000 m² BGF und über 3.000 Schülern weist nach rund 30°Jahren Nutzungsda uer erheblichen baulichen und funkti- onalen Sanierungsbedarf auf. Zudem ist geplant, aus diesen drei Schulen ein Zentrum durch Bildung einer organisatorischen Einheit unter Berüc ksichtigung von Synergieeffekten zu er- halten. Das Berufsschulzentrum Nord erfährt eine in haltliche Erweiterung in den Abendstun- den zu einem „Haus des lebenslangen Lernens“, Volks hochschule, Abendgymnasium und Hessen-Campus sollen in den Räumlichkeiten eine neu e Anlaufstelle erhalten. Bisherige erste Kostenschätzungen gehen von einem Gesamtvolumen von ca. 69 Mio. Euro aus. 2.4.9 Berufsschulzentrum Nord - VOF- Verfahren Gesamtsanierung (LP) Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung muss der vor handene Gebäudekomplex von Grund auf saniert werden. Für die Gesamtsanierung werden zurzeit im Rahmen eines VOF- Verfahrens die Leistungen der Objektplanung Gebäude (Architektur), die Leistungen der tech- nischen Ausrüstung in zwei Losen (getrennt nach Hei zung, Lüftung, Sanitär und Elektro) so- wie der Tragwerksplanung bearbeitet. Die Bieter für die zu vergebenden Planungsaufgaben wurden eingeladen und werden Ende dieses Jahres mit den Planungen für die Gesamtsanie- rung beauftragt. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 51 von 53 2.4.10 Berufsschulzentrum Nord – Architektenwettbewerb Neubau Mensa / Aula / Mediathek Der zweite Teil der Sanierungsmaßnahmen betrifft di e Erweiterung mit den nicht in den vor- handenen Räumlichkeiten darstellbaren Funktionen einer Mensa mit Aula und Mediathek. Die Mensa soll für alle Schulen am Bürgerpark-Campu s geöffnet sein. Hierfür wird gerade ein Architektenwettbewerb ausgelobt. Die Ergebnisse der Wettbewerbsbeiträge werden Anfang März 2016 vorgestellt. 2.5 VOF-Verfahren und Architektenwettbewerbe ab 20 16 ff. 2.5.1 Heinrich-Hoffmann-Schule - Architektenwettbewerb Die vorhandene Organisationsgröße der Heinrich-Hoff mann-Schule kommt zunehmend an ih- re Grenzen. Zusätzlich entspricht das vorhandene Ra umprogramm nicht mehr den heutigen Notwendigkeiten für den normalen Schulbetrieb. Somi t muss eine Erweiterung in Bezug Ganztagsbereich, Fachräume, Funktions- und Verwaltu ngsräume zwingend erfolgen. Dies wurde in Form einer Studie festgestellt. Planungsmi ttel sind, vorbehaltlich der politischen Entscheidung, ab 2017 berücksichtigt. 2.5.2. Christoph-Graupner-Schule – Gesamtsanierung VOF-Verfahren Das Gebäude der Christoph-Graupner-Schule wurde in zwei Abschnitten 1978 und 1986 er- richtet und ist eine Schule für Praktisch Bildbare. Für die speziellen Anforderungen der Ler- nenden ist das Gebäude neben Klassenräumen und Verw altung mit einem Therapiebad, einer großen Turnhalle auf zwei Ebenen, einem Bewegungsra um und einer Anzahl verschiedenster Therapieräume ausgestattet. Jeder Klassenraum verfü gt über eine eigene Küchenzeile zur Be- reitung von Frühstück und Mittagessen. In den Jahre n 2004-2007 wurden Brandschutzmaß- nahmen im Vorgriff auf die Sanierung im laufenden S chulbetrieb durchgeführt. 2006 wurden auf den bisher ungenutzten Dachterrassen Klassenräu me und eine Schüler-Cafeteria mit Lehrküche und Gewächshaus errichtet. Durch die stet ig steigende Schülerzahl wurden zwei Therapieräume in Klassenräume umgewandelt und eine zentrale Essensvorbereitung aufge- baut. Seit 2011 ist das Beratungsförderzentrum mit einer Interimslösung an der Schule un- tergebracht. Für die Gesamtsanierung und unter Berücksichtigung des erweiterten Raumbedarfs wird 2016 ein VOF-Verfahren durchgeführt. Planungsmittel sind, vorbehaltlich der politischen Ent- scheidung, in den kommenden Jahren berücksichtigt. 2.5.3 Viktoriaschule – Gesamtsanierung VOF-Verfahren Die Brandschutzmaßnahmen erfolgten 2015. Das Gebäud e bedarf einer grundlegenden Sa- nierung, nach Festlegung des Raumprogramms wird 201 6 ein VOF-Verfahren folgen. Pla- nungsmittel sind, vorbehaltlich der politischen Ent scheidung, in den kommenden Jahren be- rücksichtigt. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 52 von 53 2.5.4 Wilhelm-Leuschner-Schule - Gesamtsanierung VOF-Verfahren Die Gesamtsanierung hat mit der Sanierung der Turnh alle und dem Toilettentrakt begonnen. Eine Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude ist z um Schutz und Erhalt dringend not- wendig. Das Raumprogramm liegt vor, auch hier ist d er Ganztagsbereich mit einer Essens- versorgung und weiteren Funktionsräumen noch nicht im Bestand dargestellt. 2.5.6 Neubau Konversionsschule – Lincoln-Siedlung - Architektenwettbewerb Im Zuge der Neuentwicklung des neuen Stadtteils auf dem Gebiet der ehemaligen Lincoln- Siedlung zwischen Bessungen und Eberstadt muss eine neue Grundschule geplant werden. Hierfür wird zurzeit ein Architektenwettbewerb vorbereitet, der 2016 ausgelobt wird. FB 12 Bauunterhaltung|Projektsteuerung Seite 53 von 53 Herausgeberin | Kontakt Wissenschaftsstadt Darmstadt Immobilienmanagement Darmstadt Fachbereich Bauunterhaltung und Projektsteuerung Bessunger Str. 125 64295 Darmstadt E-Mail: immobilienmanagement@darmstadt.de Erstellt Birgit König-Ehmke Katja Rödel Andrea Hechler Bernd Neis Stand: November 2015
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Punkt 14: SSP Bericht 2012 - 2014/2015; 5. Fortschreibung (V-Nr. 2015/0502) Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.
Beratungsverlauf (7)
Orte (12)
- Landwehrstraße
- Hermannstraße 47
- Grillparzerstraße
- Mornewegstraße
- Bernhardstraße
- Hochstraße
- Hoffmannstraße
- Heinrichstraße
- Bessunger Straße 125
- Donnersbergring 0
- Stadtweg
- Wickopweg
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2015/0502
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 09.11.2015
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00