2014/0168
Kita-Ausbauprogramm 2014 hier: Kindertagesstätte Kurt-Schumacher-Haus, Kurt-Schumacher-Str. 7, 64297 Darmstadt
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anlage 1
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Eigenbetrieb Immobilienmanagement Wissenschaftsstadt Fachbereich Bauunterhaltung und Projektsteuerung Darmstadt Kindertagesstätte Kurt-Schumacher-Haus | Machbarkeitsstudie Kurt-Schumacher-Straße 7, 64297 Darmstadt Dezernat Ill Immobilienmanagement Darmstadt Eigenbetrieb Immobilienmanagement Wissenschaftsstadt Fachbereich Bauunterhaltung und Projektsteuerung Darmstadt Kindertagesstätte Kurt-Schumacher-Haus | Machbarkeitsstudie Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt (IDA) wurde vom Jugendamt der Stadt Darm- stadt beauftragt, eine Machbarkeitsstudie für den Umbau der Kindertagesstätte (Kita) Kurt- Schumacher-Haus, Kurt-Schumacher-Straße 7, in Darmstadt-Eberstadt, zur 3-gruppigen Kinderta- gesstätte mit 60 Plätzen als Entscheidungsgrundlage für den Magistrat zu erstellen. Im Rahmen eines Ortstermins am 13.02.2014, unter Beteiligung von Frau Janine Wesp (Jugend- amt), Herrn Michael Napp (Kita-Leitung), Herrn Martin Bausch (IDA) und Herrn Bernd Neis om, wurde sich ein Eindruck über die vorhandene Bestandssituation verschafft. Bestandssituation (Anlage Bestandspläne): Der vorhandene Klinkerbau wurde im Jahr 1984 fertiggestellt. Die Räumlichkeiten erstrecken sich über 2 Geschosse (Kellergeschoss, Erdgeschoss), wobei im Erdgeschoss ein Splittlevel vorhanden ist, auf dem sich die jetzigen Gruppenräume befinden. Die Einrichtung wurde ursprünglich für drei Hortgruppen konzipiert, zurzeit sind zwei Hortgruppen und eine Kindergartengruppe untergebracht. Die Kita verfügt im Erdgeschoss auf der Splitlevelebene +1m über drei Gruppenräume (ca. 42m?) mit jeweils einem Nebenraum (ca. 16m?). In den zwei äußeren Gruppenräumen sind Emporen, die über zwölf Treppenstufen erreichbar sind, eingebaut. Ebenfalls befindet sich auf dieser Ebene die Küche der Kita. Auf der Ebene +-0.00 im Erdgeschoss befinden sich der Personalraum, das Leitungsbüro und zwei Abstellräume. Die ursprüngliche Behindertentoilette wurde bereits zu einer Toilette mit 2 WC- Kabinen umgebaut. Im Untergeschoss befinden sich ein Bewegungsraum und ein Werkraum mit Materialraum, in dem ein Tonofen steht. Die Toiletten für Mädchen und Jungen des Hortes befinden sich ebenfalls im Untergeschoss. Eine Barrierefreiheit der Kita ist derzeit nicht gegeben und wird auch im Rahmen geplanten Nut- zungsänderung als 3-gruppige Einrichtung nicht umgesetzt. Eigenbetrieb Immobilienmanagement Wissenschaftsstadt Fachbereich Bauunterhaltung und Projektsteuerung Darmstadt Machbarkeitsstudie: Zur Umnutzung der vorhandenen Situation in eine 3-gruppige Kindertagesstätte ist es zwingend notwendig, insbesondere die WC- und Waschraumsituation zu verändern. Im Folgenden werden hier zwei Varianten untersucht. Variante 1: Veränderung der vorhandenen Sanitäranlagen im Bestand Variante 2: Ergänzungsbau für einen neuen Sanitärbereich auf der Ebene der vorhandenen Gruppenräume inkl. Unterkellerung (Werkraum) Bei beiden Varianten fallen neben der Sanierung bzw. Ergänzung der Sanitärbereiche Kosten für die Überarbeitung der vorhandenen Wand-, Bodenflächen und Beleuchtung an. Diese Maßnahmen sind jedoch nicht als Gesamtsanierung der Kita zu betrachten, sondern sind als Schönheitsreparaturen in Höhe von rund 12.000,00 € zu verstehen. Variante 1: Veränderung der vorhandenen Sanitäranlagen im Bestand Grundfläche vorhandener Sanitärräume: Gesamt Kellergeschoss: Erdgeschoss: Durchzuführende Arbeiten: Rückbau Sanitärinstallationen Trennwände ca. Aufbau Vorwandinstallation/Trockenbau ca. Aufbau neuer Sanitärinstallationen (Standard Kindergarten) ca. Ergänzungen Fliesen Fußboden/Wandbereiche ca. Einbau neuer Trennwände ca. Malerarbeiten Wand/Decke ca. Schätzkosten gerundet brutto ca. ca. 35,50m? ca. 31,00m? ca. 4,50m? 2.500,00 € 3.500,00 € 10.000,00 € 1.500,00 € 6.000,00 € 3.000,00 € 26.500,00 € Eigenbetrieb Immobilienmanagement Fachbereich Bauunterhaltung und Projektsteuerung Variante 2: Wissenschaftsstadt Darmstadt Ergänzungsbau für einen neuen Sanitärbereich auf der Ebene der vorhandenen Gruppenräume inkl. Unterkellerung (Werkraum) Grundfläche des Ergänzungsbaus: Durchzuführende Arbeiten: Rückbau Außentreppe Teilbereich Werkraum Kellergeschoss: Erdgeschoss: Neubau 2-geschossig inkl. Anschluss an den Bestand: Kellergeschoss: Werken ca. 22,00m? Flur 6,00m? Erdgeschoss: Sanitärräume ca. 28,00m? Außentreppe Außenanlage Baunebenkosten Schätzkosten gerundet brutto ca ca. 62,00m? ca. 31,00m? ca. 31,00m? . 8.000,00 € . 26.400,00 € 7.200,00 € . 33.600,00 € 6.000,00 € 2.500,00 € . 10.000,00 € . 95.000,00 € Optionaler Rückbau der vorhandenen Sanitäranlagen (möglicher Lagerraum) Durchzuführende Arbeiten: Rückbau Sanitärinstallationen Trennwände Ergänzungen Fliesen Fußboden/Wandbereiche Malerarbeiten Wand/Decke Schätzkosten gerundet brutto ca. ca. ca. ca. 2.500,00 € 1.500,00 € 3.000,00 € 7.000,00 € Eigenbetrieb Immobilienmanagement Wissenschaftsstadt Fachbereich Bauunterhaltung und Projektsteuerung Darmstadt Zusammenstellung Gesamtkosten: Variantel: - Veränderung der vorhandenen Sanitäranlagen im Bestand 26.500,00 € zuzüglich Schönheitsreparaturen 12.000,00 € Gesamtsumme Variante 1 38.500,00 € Variante2: - Ergänzungsbau für einen neuen Sanitärbereich auf der Ebene der vorhandenen Gruppenräume inkl. Unterkellerung (Werkraum) 95.000,00 € Optionaler Rückbau der vorhandenen Sanitäranlagen (möglicher Lagerraum) 7.000,00 € zuzüglich Schönheitsreparaturen 12.000,00 € Gesamtsumme Variante 2 114.000,00 € Eigenbetrieb Immobilienmanagement Wissenschaftsstadt Fachbereich Bauunterhaltung und Projektsteuerung Darmstadt Fazit | Empfehlung Immobilienmanagement: Generell ist eine Umnutzung der vorhandenen Kita mit 2 Hortgruppen und einer Kindergartengrup- pe zu einem Kindertagesstätte mit 3 Gruppen möglich. Bei Variante 1, Veränderung der vorhandenen Sanitäranlagen im Bestand, werden Sanitäranlagen für die Kinder im Kellergeschoss geschaffen. Dies führt zwangsläufig zu einer zeitlich höheren Betreuung der Kinder, bedingt durch die Entfernung der Räume und der Notwendigkeit, hier Trep- pen zu überwinden. Es können hier keine Toiletten bereitgestellt werden, die sich auf der gleichen Ebene wie die Gruppenräume befinden. Neben dem Umbau der WC-Anlagen und Waschtische muss ebenfalls eine Personal- und Besuchertoilette bestehen bleiben. Die Umsetzung der Variante 1 ist voraussichtlich in ca. 2 Monaten fertigzustellen. Bei dieser Variante handelt es sich jedoch in vielen Punkten um eine Kompromisslösung, die im Rahmen der noch anstehenden Gesamtsanierung unter Anbetracht pädagogischer Aspekte wieder zurückzubauen ist. Allein die Tatsache, dass die Kindertoiletten nur zum Großteil im Kellergeschoss hergestellt werden können, ist hier im Rahmen des Betriebes der Kindertagesstätte langfristig nicht zumutbar. Die Variante 2 ermöglicht durch den Anbau die Herstellung von Kindersanitärräumen auf der Ebene der Gruppenräume. Hinzu kommt der Vorteil, dass der vorhandene Werkraum im Kellergeschoss erweitert werden kann und die vorhandenen WC-Anlagen teilweise zurückgebaut werden können. Somit entstehen neue Lagerflächen im Kellergeschoss. Aus betriebswirtschaftlicher und baufachlicher Sicht wird empfohlen, die Variante 2 Erweiterungsbau umzusetzen. Die Anordnung der neuen Sanitärräume auf der Ebene der Gruppenräume ist im Alltag der Kita die sinnvollste Lösung. Auch spricht der Raumgewinn im Keller eindeutig für diese Variante. Die reine Bauzeit beträgt vermutlich ca. 6 Monate. Die Planungsphase kann kurzfristig von April bis Juli 2014 erfolgen. Der Beginn der Maßnahme kann somit nach erfolgter Bereitstellung der Mittel bereits mit Beginn der Schließzeit vom 28.07.2014 — 17.08.2014 terminiert werden. Nach derzeitiger Sachlage könnte somit die Fertigstellung bis Ende Januar/Februar 2015 erfolgen. Voraussetzung für die oben genannten Zeiträume ist eine entsprechende ‚Magistratsvorlage durch das Jugendamt im März 2014. Darmstadt, 27.02.2014 | rn t v) -——7T in — N N Ber eis Reinhardt Breier ‘Joachim Lisowski Architekt rchitekt Fachbereichsleiter 1. Betriebsleiter Techn. Betriebsleiter Immobilienmanagement Darmstadt Eigenbetrieb Immobilienmanagement Fachbereich Bauunterhaltung und Projektsteuerung Anlagen: Planunterlagen Luftbild Bestand Untergeschoss Bestand Erdgeschoss Machbarkeitsstudie Ergänzungsbau Wissenschaftsstadt Darmstadt ai Kindertagesstätte Kurt-Schumacher-Haus | Fianungund projektsteuerung Kurt-Schuhmacher-Straße 7 Eigenbetrieb Immobilienmanagement mb27.02.201: Luftbild M1: 500 Machbarkeitsstudie en Ergänzungsbau | Wissenschaftsstadt » % Fachbereich | Darmstadt Kindertagesstätte Kurt-Schumacher-Haus | Planung und Projektsteuerung | | Kurt-Schuhmacher-Straße 7 Eigenbetrieb immobii JOGENDRAUM a „gr 1: 200 Bestand | Untergeschoss | & Immobilienmanagement Wissenschaftsstadt | r " Fachbereich | Darst | Kindertagesstätte Kurt-Schumacher-Haus _ Planung und Projektsteuerung \ Kurt-Schuhmacher-Straße 7 Eigenbetrieb ZUFAHRT 17 APKW NSTELLPL. .. Par FREI RR. Sg. Jens Pr 2 RZS SE. ” w kun suf NAhaute som M a Eye sv Kin Tehlan ba [i} urupPt NRAUM P 156: rn Bestand N Erdgeschoss i Schnitt A-A FIFLUR s10 Il jnuae ‚RUPPENRAUM DELL.) ı| iutne ALLE Heer Kindertagesstätte Kurt-Schumacher-Haus Dada Projektsteuerung Kurt-Schuhmacher-Straße 7 Eigenbetrieb Immobilienmanagement mb27.02.201 i sauna L Eee N | on KRIECHKELLER = TEIL Grundriss EG Grundriss UG . N N1r206 Machbarkeitsstudie Ergänzungsbau
2014/0168
10903 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
30.04.2014
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat V Finanzverwaltung
Eigenbetrieb
Immobilienmanagement
Darmstadt
Dezernat IV
Dezernat II
Dezernat I
Amt für Interne Dienste
Organisationsabteilung
an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Jugendamt
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Ja
Nein
Internetfähig
Verteiler:
Vorlage-Nr. 2014/0168
Magistratsbeschluss-Nr.
Produkt-Nr.: 365010
Kostenstelle: 051-007-1233 Investitionsnummer: 12051-1640
12051-xxxx
Kostenträger: 3650-30 Sachkonto: Verschiedene
Betreff: Kita-Ausbauprogramm 2014
hier: Kindertagesstätte Kurt-Schumacher-Haus, Kurt-Schumacher-Str. 7, 64297
Darmstadt
Vorlage vom: 23.04.2014
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat beschließt die Erweiterung der städtischen Einrichtung Kurt-Schumacher-
Haus um zwei Kindergartengruppen mit je 20 Kindern.
2. Für die notwendigen Umbaumaßnahmen fallen laut Machbarkeitsstudie des
Eigenbetriebs Immobilienmanagement Darmstadt (IDA) Kosten von rd. 114.000,00 Euro
an.
- 2 -
Die Umsetzung erfolgt, als Eigentümer der Liegenschaft, durch IDA. Die notwendigen
Mittel stehen im Rahmen des Kita-Ausbauprogramms unter der Investitionsnummer
14051-8654, Kostenstelle 051-007-1400, Kostenträger 3650-51 im laufenden
Haushaltsjahr 2014 zur Verfügung und sollten sinnvoller Weise auf eine neu einzu-
richtende Investitionsnummer, Kostenstelle 051-007-1234, Kostenträger 3650-30
verlagert werden.
3. Für die Ausstattung der neuen Kindergartengruppen fallen Kosten in Höhe von rund
36.840,00 Euro an.
Entsprechende Haushaltsmittel stehen im Rahmen des Kita-Ausbauprogramms unter der
Investitionsnummer 14051-8654, Kostenstelle 051-007-1400, Kostenträger 3650-51 zur
Verfügung. Sinnvollerweise erfolgt eine Mittelverlagerung zu der Investitionsnummer
12051-1640, Kostenstelle 051-007-1233, Kostenträger 3650-30.
4. Die für das Haushaltsjahr 2014 zusätzlich anteilig notwendigen Mittel für die
pädagogische Betriebsführung in Höhe von 1.900,00 Euro werden zunächst auf das
Sachkonto 60 10 500 Kostenstelle 051-007-1233 etatisiert.
Die für das Haushaltsjahr 2015 zusätzlich benötigten Mittel in Höhe von 4.520,00 Euro
sind ebenfalls bei dem Sachkonto 60 10 500 und Kostenstelle 051-007-1233 zu
etatisieren.
Ebenso werden zusätzliche Mittel für die Essenbereitstellung in Höhe der berechneten
Einnahme aus Essensentgelten von anteilig 6.000,00 Euro im Haushaltsjahr 2014 sowie
14.400,00 Euro im Haushaltsjahr 2015 unter dem Sachkonto 60 82 100 etatisiert.
5. Die erforderlichen investiven Mittel für unterjährige investive Anschaffungen in Höhe von
anteilig 380,00 Euro für 2014 und in Höhe von 760,00 Euro ab dem Haushaltsjahr 2015
werden zusätzlich auf der Investitionsnummer 12051-1640, Kostenstelle 051-007-1200
etatisiert.
6. Der Magistrat stimmt der Neuschaffung von 3,7 Vollzeitäquivalenten nach EG S 6
TVöD für die Erzieher/Innen im Stellenplan 2015 zu.
Weiterhin stimmt der Magistrat einer Umwandlung der Stelle für die Leitung von EG S 10
In EG S 15 und der Stelle für die stellvertretende Leitung von EG S 7 in EG S 13 zu.
Die durch die Erweiterung der Betreuungsplätze entstehenden Personal(mehr)kosten in
Höhe von 182.720,00 € gegenüber dem veranschlagten und festgesetzten
Personalkostenansatz für 2015 sind im Haushalt für 2015 bereitzustellen und
einzuplanen.
Zur Erfüllung des Fachkraftschlüssels werden dem Jugendamt ab Sommer 2014 3,70
Fachkraftstellen zur Verfügung gestellt.
Weiterhin werden die notwendigen Haushaltsmittel für die Leistung des EAD im reini-
gungs- und hauswirtschaftlichen Bereich in Höhe von 20.000,00 Euro für 2014 und
48.000,00 Euro ab dem Haushaltsjahr 2015 zusätzlich unter dem Sachkonto 61 79 904
und der Kostenstelle 051-007-1233 zur Verfügung gestellt.
7. Für das Haushaltsjahr 2015 werden maximale Mehreinnahmen aus Eltern- und
Essensentgelten sowie Drittmitteln aus Landesförderprogrammen in Höhe von jährlich
voraussichtlich 81.600,00 Euro erwartet.
Die voraussichtlichen Mehreinnahmen 2014 belaufen sich auf anteilig rund 26.200,00
Euro.
- 3 -
8. Die jeweilige Mittelbereitstellung des laufenden Haushaltsjahres 2014 wird über den
Nachtragshaushalt 2014 sichergestellt.
Die notwendigen Mittel für das Haushaltsjahr 2015 werden innerhalb der Anmeldung des
Fachamtes berücksichtigt.
Anlagen: Machbarkeitsstudie
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 23.04.2014:
Im Ü3-Bereich (Kindergarten) wird in Eberstadt derzeit bei 697 Betreuungsplätzen für 869
Kinder im entsprechenden Alter eine Versorgungsquote von 80,2% erreicht.
Dies ist in Darmstadt nach der Stadtmitte der zweitschlechteste Wert.
Zusammen mit dem städtischen Neubau in der Thomasstraße 50 und der Schaffung von 40
zusätzlichen Kindergartenplätzen durch die AWO (Magistratsvorlage-Nr. 2014/0167) sowie
die Schaffung von zusätzlich 40 Kindergartenplätzen im Kurt-Schumacher-Haus wird die
Versorgungsquote in Eberstadt auf 96,3 % erhöht. Weitere Betreuungsplätze sind im Zuge
der Wohnbebauung des derzeitigen Klinikgeländes in Eberstadt projektiert.
Die städtische Kindertagesstätte Kurt-Schumacher-Haus besteht derzeit aus zwei
Hortgruppen mit insgesamt 30 Kindern und einer Kindergartengruppe mit 20 Kindern. Um
den vorab beschriebenen Bedarf an Betreuungsplätzen in Eberstadt Rechnung zu tragen,
wird die Anzahl der Kindergartengruppen auf insgesamt drei erhöht werden, sodass 40
zusätzliche Kindergartenplätze an diesem Standort geschaffen werden. Die beiden
Hortgruppen sollen ausgelagert werden, hierzu gibt es eine gesonderte Magistratsvorlage.
Um den Fachkraftschlüssel zu erfüllen wird neues Personal benötigt. Hierzu werden ab
Sommer 2014 dem Jugendamt 3,70 Fachkraftstellen zur Verfügung gestellt.
Aufgrund der notwendigen Umbauten wurde der Eigenbetrieb Immobilienmanagement mit
der Erstellung einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Ausgesprochen wird sich darin für die
Variante 2, die Errichtung eines Ergänzungsbaus für einen neuen Sanitärbereich auf der
Ebene der vorhandenen Gruppenräume inklusive Unterkellerung.
Laut Machbarkeitsstudie belaufen sich die Schätzkosten für die besagte Variante 2 auf rund
114.000,00 Euro.
Da es sich um ein städtisches Gebäude im Besitz des Eigenbetriebes
Immobilienmanagement handelt wird dieser zur Umsetzung beauftragt.
Die hierfür notwendigen Haushaltsmittel stehen im Rahmen des Kita-Ausbauprogramms zur
Verfügung.
Für die Ausstattung der Einrichtung fallen Kosten in Höhe von 36.840,00 Euro an.
Die hierfür notwendigen Mittel stehen im Rahmen des Kita-Ausbauprogramms unter der
Investitionsnummer 14051-8654, Kostenstelle 051-007-1400, Kostenträger 3650-51 zur
Verfügung. Sinnvollerweise sollte eine Mittelverlagerung zu der Investitionsnummer 12051-
1650, Kostenstelle 051-007-1233, Kostenträger 3650-30 erfolgen.
Zusätzlich sind Mittel für die laufende pädagogische Betriebsführung bereitzustellen.
Ausgehend von einem jährlich benötigten Betrag in Höhe von 113,- Euro pro Platz ergibt sich
insgesamt ein Mittelbedarf in Höhe von 4.520,00 Euro pro Jahr ab 2015.
Dieser Betrag ist zunächst bei dem Sachkonto 60 10 500 und Kostenstelle 051-007-1233 zu
etatisieren.
Der anteilige Mittelbedarf für 2014 in Höhe von rund 1.900,00 Euro ist in der
Haushaltsanmeldung 2014 des Fachamtes nicht inbegriffen und insofern über den
Nachtragshaushalt 2014 bereitzustellen.
- 5 -
Weiterhin werden für die Leistungen im reinigungs- sowie hauswirtschaftlichen Bereich der
Einrichtung, welche durch den EAD erbracht wird, zusätzlich Mittel in Höhe von anteilig
20.000,00 Euro für das Jahr 2014 und 48.000,00 Euro ab dem Jahr 2015 benötigt.
Diese werden unter dem Sachkonto 61 79 904 und der Kostenstelle 051-007-1233 etatisiert.
und für das Haushaltsjahr 2014 über den Nachtragshaushalt bereitgestellt.
Die notwendigen Mittel im Jahr 2015 werden in der Anmeldung des Fachamtes
berücksichtigt.
Für Anschaffungen investiver Art stehen den städtischen Kindertagesstätten bislang jährlich
19,- Euro pro Platz zur Verfügung.
Insofern wird der Ansatz der Investitionsnummer 12051-1640, Kostenstelle 051-007-1200,
Kostenträger 3650-30 für 2014 um 380,00 Euro und ab dem Haushaltsjahr 2015
entsprechend um 760,00 Euro erhöht, die der Kindertagesstätte „Kurt-Schumacher-Haus“
zusätzlich zur Verfügung gestellt werden.
Mit einer Berechnungsgrundlage von rund 60 % der Kinder, welche am Mittagessen
teilnehmen, sind hier Mehreinnahmen in Höhe von 1.200,00 Euro monatlich zu erwarten.
Dies würde für 2014 anteilig 6.000,00 Euro und ab 2015 jährlich insgesamt 14.400,00 Euro
an Mehreinnahmen bedeuten.
Entsprechend weitet sich der Ansatz für die Aufwendungen von Lebensmitteln und Getränke
in den Jahren 2014 und 2015 um die benannten Summen auf dem Sachkonto 60 82 100
aus.
Darüber hinaus erzielt die Stadt Darmstadt durch die Erweiterung der Einrichtung
Mehreinnahmen aus Elternentgelten in Höhe von maximal rund 20.200,00 Euro (40 x 101,00
Euro x 5 Monate) im Haushaltsjahr 2014 sowie maximal rund 48.500,00 Euro (40 x 101,00
Euro x 7 Monate sowie 40 x 103,00 Euro x 5 Monate) im Haushaltsjahr 2015.
Für die Betriebsführung der erweiterten Plätze können Landesfördermittel in Anspruch
genommen werden.
Diese beruhen im Jahr 2014 auf dem Hessischen Kinderförderungsgesetz (HessKiföG),
welches von einer stichtagsgenauen Beantragung ausgeht.
Dieser bezieht sich auf die Belegung am 01.03. eines Jahres. Somit kann für das Jahr 2014
keine Landesförderung beantragt werden.
Ab dem Haushaltsjahr 2015 hingegen liegen die zu erzielenden Landeseinnahmen auf einem
Schätzwert von zusätzlich rund 18.700,00 Euro pro Jahr.
Die vorab benannten Einnahmen und Ausgaben die das Jahr 2014 betreffen, werden
innerhalb Nachtragshaushaltes 2014 berücksichtigt.
Die entsprechende Mittelbereitstellung ab dem Jahr 2015 erfolgt über die Anmeldung des
Fachamtes.
Darmstadt, den 23.04.2014
51 sk
Dezernat I Dezernat II Dezernat IV Dezerna t V
Jochen Partsch Rafael Reißer André Schellenberg Barbara Akdeniz
Oberbürgermeister
Bürgermeister Stadtkämmerer Stadträtin
Beratungsverlauf (4)
Orte (2)
- Kurt-Schumacher-Straße 7
- Thomasstraße 50
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2014/0168
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 23.04.2014
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00