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0992/2024

Vorstellung des Jahresberichts 2022-2023 des Zentrums für Kriminalprävention und Sicherheit (ZKS) der Stadt Köln

Mitteilung Ausschuss 25.03.2024

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Anlage 1 Jahresbericht ZKS 2022-2023

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Anlage 1 Jahresbericht ZKS 2022-2023

43044 Zeichen

Zentrum für 
Kriminalprävention  
und Sicherheit
Jahresbericht
2022 – 2023

3
Inhaltsverzeichnis
Vorwort                                                                                                                                                                                             4
Kriminalpräventiver Rat                                                                                                                                                         6
 Sachbereich: Kriminalpräventiver Rat                                                                                                                     7
  1  Der Kriminalpräventive Rat Köln als Gremium                                                                                       7
   Fachkreis „Plätze mit besonderem Handlungsbedarf“                                                                  8
   Kümmer*innen in Deiner Anlaufstelle                                                                                                      8
   Arbeitsgruppe Wiener Platz                                                                                                                           9
   Aktionstag Mobilität                                                                                                                                          9
   Public Leadership Award                                                                                                                              11
   Fachkreis „Senior*innen“                                                                                                                             12
   Aktionstag Senior*innen                                                                                                                              12
   Präventions-Kampagnen gegen Trickbetrügende                                                                          15
   Fachkreis „Extremismusprävention“                                                                                                      16
  2  Wir schauen über den T ellerrand                                                                                                                  16
   Öffentlichkeitskampagne „Friedliche Fußballfeste“                                                                     16
   NRW-Projekt „PanReflex“                                                                                                                            17
   Pilotprojekt „MIKUS“                                                                                                                                       18
   Deutscher Präventionstag                                                                                                                           18
   Rotterdam meets Cologne                                                                                                                         19
  3  Wir denken voraus                                                                                                                                                   20
   Kölner Kriminalpräventionsatlas                                                                                                               20
   Masterplan Sicherheit                                                                                                                                    20
   Kölner Präventionsgespräche                                                                                                                  20
Internes Sicherheits management                                                                                                                              21
 Sachbereich: Internes Sicherheitsmanagement                                                                                          22
  1  Unsere Mission ist unser Service                                                                                                                  22
   Unser Flaggschiff: Drei Jahre  ZeMAG                                                                                                   23
   Mobile Alarmierungslösung für den Außendienst                                                                           24
  2  Mit Sicherheit gemeinsam                                                                                                                                 25
   Koordinationsteam NRW-Initiative 
   „Mehr Schutz und Sicherheit von Beschäftigten im öffentlichen Dienst“                         25
   Tag der Prävention                                                                                                                                          25
  3  Vorausgedacht                                                                                                                                                            26
   Tag der Gewaltprävention                                                                                                                           26
   Sicherheitskonzept Gewaltprävention                                                                                                26
Kommunikation                                                                                                                                                                              28
 Alles auch eine Frage der  Kommunikation?                                                                                                    29
Eckdaten                                                                                                                                                                                            30
 Eckdaten                                                                                                                                                                                  31
  Kriminalpräventiver Rat Köln                                                                                                                           31
  Internes Sicherheitsmanagement                                                                                                                33

4
Vorwort
Andrea Blome
Stadtdirektorin
Liebe Kolleg*innen,
liebe Leser*innen,
die folgenden Seiten geben Ihnen einen umfassenden Einblick in 
die Arbeit des Zentrums für Kriminalprävention und Sicherheit (ZKS) 
in den vergangenen beiden Jahren und informieren Sie über die 
erzielten Fortschritte und Ergebnisse in der Kriminalprävention und 
Sicherheitsarbeit für die Stadt Köln  Mit diesem Bericht geht auch 
ein kleines Jubiläum einher: das fünfjährige Bestehen des ZKS der 
Stadt Köln! 
Von der Analyse der Kriminalitätsentwicklung über die Umsetzung 
von Präventionsprogrammen bis hin zur Zusammenarbeit mit 
unterschiedlichen Akteuren – der Jahresbericht beleuchtet die viel-
fältigen Aktivitäten, Maßnahmen und Projekte, die dazu beigetragen 
haben, das Sicherheitsgefühl der Kölner Bürger*innen sowie der 
Mitarbeitenden der Kölner Stadtverwaltung nachhaltig zu stärken  
Ich wünsche Ihnen einen informativen und kurzweiligen Einblick 
in das Aufgabengebiet des Zentrums für Kriminalprävention und 
Sicherheit 
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Blome
Stadtdirektorin

5
Liebe Kolleg*innen,
liebe Leser*innen,
mit diesem vorliegenden Bericht wird die Entwicklung des 
 Zentrums für Kriminalprävention und Sicherheit (ZKS) hin zu einem 
gern genutzten Beratungs- und Ansprechpartner für Bürger*innen, 
Vermittler bei Beschwerden aber auch proaktiver Gestalter der 
Kriminalprävention sichtbar 
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für die vielen 
Partner*innen an unserer Seite bedanken, die uns bei Maßnahmen 
und Projekten unterstützen  Ohne sie wären die Projekte farblos  
Ebenfalls danke ich ganz herzlich unseren Mitstreitenden und auch 
Beschwerdeführenden  Ohne sie könnten wir nicht so bedarfs-
gerecht interagieren 
Viel Spaß beim Lesen und kommen Sie bei Fragen und Anregungen 
jederzeit gerne auf uns zu!
Mit freundlichen Grüßen
Dolores Burkert
Leiterin Zentrum Kriminalprävention und Sicherheit
Dolores Burkert
Leiterin Zentrum  
Kriminalprävention und 
Sicherheit

6
Kriminalpräventiver 
Rat

7
Sachbereich:  
Kriminalpräventiver Rat
Unser Team beschäftigt sich täglich mit sicherheitsrelevanter 
 Präventionsarbeit für das Kölner Stadtgebiet  Dabei agieren wir 
 zusammen mit der Polizei Köln als gemeinsame Geschäftsstelle und 
arbeiten der Sicherheitskonferenz1 zu 
Hierbei legen wir unseren Schwerpunkt 
auf Gremienarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, 
Beschwerdemanagement und Netzwerk-
arbeit  Unser Ziel ist es, Kölner Bürger*-
innen über aktuelle Entwicklungen von 
Kriminalitätsphänomenen zu informieren, 
Beschwerden entgegenzunehmen sowie 
präventive Maßnahmen zu entwickeln und 
umzusetzen 
Der Kriminalpräventive Rat (KPR) Köln 
leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur 
Sicherheit und Lebensqualität in der Stadt 
Auf einen Blick: Was ist neu?
• Öffentlichkeitskampagne  
Friedliche Fußballfeste
• Gründung Fachkreis 
Extremismusprävention
• Präventionskampagnen  
für Senior*innen
• Erster Aktionstag Senior*innen
• Gründung Arbeitsgruppe  
Wiener Platz
• Verleihung Public Leadership Award 
• Partnerstadt Rotterdam zu Besuch
1  Der Kriminalpräventive Rat Köln als Gremium
Der „KPR Köln“ wurde 2019 gegründet, tagt zweimal im Jahr und beschäftigt sich als 
politisches Gremium mit sicherheitsrelevanter Präventionsarbeit aus gesamtstädtischer 
Perspektive 
Ein Schwerpunkt des KPR Köln ist die Gründung von Fachkreisen zu bestimmten 
Problemstellungen  Insgesamt betreuen wir drei Fachkreise mit Fokus auf folgende 
Themen komplexe: Plätze mit besonderem Handlungsbedarf, Straftaten zum Nachteil von 
Senior*innen und Extremismusprävention

8
Im Fachkreis „Plätze mit besonderem 
Handlungsbedarf“ liegt der Fokus auf 
der Sicherheit und Aufenthaltsqualität 
von verschiedenen Plätzen im Stadt-
gebiet  Zusammen mit unseren Netzwerk-
partner*innen, setzen wir im Rahmen von 
Fachkreis „Plätze mit besonderem Handlungsbedarf“
vier Arbeitsgruppen (AG)2 – AG Neumarkt, 
AG Zülpicher Platz, AG Wiener Platz, 
Arbeitskreis Sicherheit, Sauberkeit und 
Ordnung Ebertplatz – verschiedene Maß-
nahmen zur Verbesserung der Situationen 
vor Ort um:
Kümmer*innen in Deiner Anlaufstelle
„Wir kümmern uns!“ ist die Devise unserer 
beiden Kolleg*innen, die werktags auf 
und rund um den Neumarkt unterwegs 
sind  Sie sind erste Ansprechpersonen 
bei  Problemen, Sorgen und Nöten von 
 Passant*innen, Besuchenden, Anwohnenden 
und Gewerbetreibenden  Dabei erteilen sie 
Auskünfte, leisten direkte Hilfestellung oder 
rufen im Ernstfall auch den Ordnungsdienst 
und die Polizei 
Mit durchschnittlich 20 Einsätzen pro Tag 
ist das 2021 gegründete Projekt eines der 
erfolgreichsten Maßnahmen aus der AG 
Neumarkt2  Die Anlaufstelle (Container 
auf dem nordöstlichen Bereich) wird 
in Kooperation mit dem Aufsuchenden 
 Suchtclearing (ASC) und zwei Kümmer*innen 
der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) 
(HUGO-Passage im Bereich der U-Bahns-
tation Neumarkt) von 9 bis 20 Uhr betreut 
www stadt-koeln de/leben-in-koeln/
sicherheit-ordnung/zentrum-fuer-
kriminalpraevention-sicherheit/
kuemmerinnen-auf-dem-neumarkt
https:/ /intranet verwaltung stadtkoeln de/
imperia/md/content/themen/zentraleser-
vices/stadtintern/2022/stadt_intern_-_
ausgabe_september_22 pdf

9
Arbeitsgruppe Wiener Platz
Angstraum, Sicherheit und Ordnung, Platz-
gestaltung und Sauberkeit sowie Vernetzung 
sozialer Angebote konzentrieren.
Die UAGs beschäftigen sich aktuell damit, 
Maßnahmen zur Verbesserung der Aufent-
haltsqualität und Steigerung der Sicherheit 
zu erarbeiten.
Aktionstag Mobilität
Jedes Jahr im September veranstalten 
wir, gemeinsam mit der Polizei Köln und 
KVB, auf dem Neumarkt den „Aktionstag 
 Mobilität“ zu den Themen Verkehrssicher-
heit und nachhaltige Mobilitätsplanung. 
Unter dem Motto „Köln bewegt sich – aber 
sicher!“ umfasst das öffentliche und 
kostenfreie Angebot Mitmach-Aktionen, 
Beratung und Information.
Nachdem die Veranstaltung 2022 aufgrund 
schlechten Wetters kurzfristig abgesagt 
werden musste, präsentierten sich im 
September 2023 über 20 Ausstellende mit 
rund 28 Programmpunkten auf einem gut 
besuchten Aktionstag bei Sonnenschein, 
Musik und Waffel-Verkauf.
www.stadt-koeln.de/aktionstag-mobilitaet
Aktionstag Mobiliät 
28. Septmber 2024, 11 bis 
15 Uhr, Neumarkt
Die AG Wiener Platz wurde auf Initiative 
unserer Stadtdirektorin und mit Unter-
stützung der Sozialraumkoordination 
 Mülheim gegründet, um den zentralen Platz 
und Verkehrsknotenpunkt in Köln-Mülheim 
aufzuwerten. In unserer ersten Sitzung im 
Juni 2023 bildeten sich drei Unterarbeits-
gruppen (UAG), die sich auf die Themen:

10

11
Public Leadership Award
in Berlin, für  herausragende Fortschritts-
kulturen in der  Öffentlichen Verwaltung 
vergeben 
www zukunftskongress info/de/leadership
Am 20  Juni 2023 wurde der Fachkreis in 
der Kategorie „Kommunen“ mit dem „Public 
Leadership Award“ ausgezeichnet und 
setze sich gegen rund 100 Mitbewerbende 
durch  Der Preis wurde erstmalig auf dem 
„Zukunftskongress Staat & Verwaltung“

12
Fachkreis „Senior*innen“
Der Fachkreis „Senior*innen“ wurde auf-
grund der vielen Straftaten zum Nachteil 
älterer Menschen gegründet, die angesichts 
des demografischen Wandels zur immer 
 größeren Zielgruppe werden. Gemeinsam 
mit unseren Netzwerkpartner*innen ent-
wickeln wir öffentlichkeitswirksame Ideen 
und Maßnahmen, um Senior*innen und ihre 
Umfelder auf mögliche kriminelle Handlungs-
konzepte präventiv aufmerksam zu machen:
Aktionstag Senior*innen
Wie groß der Bedarf an Hilfestellungen 
für ältere Menschen ist, hat uns auch die 
Absage des Aktionstags Mobilität im Herbst 
2022 gezeigt: Denn trotz strömenden 
Regens machten sich ausgerechnet Kölns 
Älteste auf den Weg zum Neumarkt, um 
unter anderen am Rollator-Training teil-
zunehmen. Dies hat uns dazu veranlasst, 
gleich einen ganzen Tag für Senior*innen 
ins Leben zu rufen.
Gemäß dem Motto „Unterwegs im Alter – 
aber sicher!“ machten sich im März 2023 
über 500 Besuchende auf den Weg ins 
wind- und wetterfeste Historische Straßen-
bahn-Museum in Thielenbruch. Neben 
vielen Mitmach-Aktionen, Beratungen und 
Informationen für präventives Verhalten 
im Alter, gab es Führungen durch das 
Museum und Kaffee und Kuchen für eine 
Verschnaufpause. Unterstützt wurden wir 
dabei durch die Polizei Köln, die KVB und 
den Verein Historischen Straßenbahn Köln.
www.stadt-koeln.de/
aktionstag-senior-innen
Samstag, 25. März 2023, 11 – 15 Uhr 
Straßenbahn-Museum Thielenbruch
www.stadt-koeln.de/veranstaltungen
Aktionstag Senior*innen
Unterwegs im Alter –  
aber sicher!
Eintritt  
frei!
In Kooperation mit
Aktionstag Senior*innen  
27. April 2024, 11 bis 15 Uhr, 
Straßenbahn-Museum

13

14

15
Präventions-Kampagnen gegen Trickbetrügende
Schützen Sie sich: Wählen Sie 110
Vorsicht – Trickbetrug am Telefon 
und an der Haustür!
Die Polizei fordert niemals Bargeld, Wertsachen oder Kaution.
Bleiben Sie misstrauisch!
Keine Chance für Trickdiebstahl – Die Tür bleibt zu!
Die Tür bleibt zu!
Lassen Sie nur Handwerker in die Wohnung, die Sie bestellt haben!
Gute Nachbarschaft hilft – leisten Sie sich gegenseitig Beistand!
Notruf wählen – zögern Sie nicht, die Polizei unter der 110 zu rufen,  
wenn verdächtige Fremde im Gebäude sind!
Weitere Infos: www.stadt-koeln.de/falsche-handwerker
Vorsicht! 
Falsche Handwerker an der Haustür
Ältere Personen leben oft allein, freuen  
sich über Gespräche, Besuch und 
Abwechslung – was sie schnell zur Ziel-
scheibe von Trickbetrügenden macht. 
Allein in Köln gab es in den vergangenen 
beiden Jahren über 3.000 Fälle in denen 
 Senior*innen Opfer von Straftaten durch 
Trickbetrügende an der Haus-/ W ohnungs-
tür und am  T elefon wurden. Wenngleich 
es nur in circa zehn Prozent der Fälle zu 
wirtschaft lichen Schäden k ommt und die 
allermeisten Taten im Versuchsstadium 
steckenbleiben, sind die betroffenen Opfer 
anschließend häufig stark traumatisiert.
Mit zwei stadtweiten Kampagnen machten 
wir, gemeinsam mit der Polizei Köln, auf 
diese Betrugsmaschen aufmerksam: Im 
Juni 2022 lag der Fokus auf Plakaten 
und einer – immer noch im Einsatz – 
 entsprechend beklebten Stadtbahn 
(Linien 1, 7, 9, 12 und 15) mit der Botschaft 
 „Vorsicht! Trickbetrug am Telefon und an 
der Haustür“ auf den Phänomenen  f alscher 
Polizeibeamt*innen, des Enkeltricks und 
Vortäuschen von Notlagen am Telefon oder 
per WhatsApp.
Im Folgejahr zeichnete sich ein weiterer 
Trend ab und die Präventionsbotschaft 
im November 2023 lautete auf 300.000 
Brötchentüten in über 100 Bäckereien und 
Fleischwarengeschäften: „Vorsicht! Falsche 
Handwerker an der Tür“ .
www.stadt-koeln.de/falsche-handwerker

16
Fachkreis „Extremismusprävention“
Um säm
tliche Formen von Extremismus 
bereits in der Entstehung zu erkennen und 
diesen rechtzeitig entgegenzuwirken, wurde 
der Fachkreis „Extremismus prävention“ 
gegründet  Die kons tituierende Sitzung fand 
am 11  Oktober 2022 unter der Leitung der 
Direktion Kriminalität der Polizei Köln statt  
Zu den ständigen Mitgliedern zählen Ver-
treter*innen der Stadt Köln, der Polizei, der 
Zentralstelle und Ansprechstelle Cybercrime 
und dem Eco-Verband  Auf grund des Lage-
berichts des Polizeilichen Staatschutzes, 
wurde der Phänomenbereich Rechts als 
erstes zu behandelndes Thema festgelegt 
2  Wir schauen über den T ellerrand
Neben den Fachkreisen sind wir in weiteren Gremien (Deutsches/ Europäisches F orum für 
urbane Sicherheit (D/ EFUS)3, Landes präventionsrat Nordrhein-Westfalen (LPR)4, Deutscher 
Städtetag5, Deutscher Präventionstag (DPT)) vertreten und beteiligen uns an Projekten und 
Präventionsmaßnahmen:
Öffentlichkeitskampagne „Friedliche Fußballfeste“
Die stadtweite Öffentlichkeitskampagne 
„Wir freuen uns auf friedliche Fußballfeste 
in Köln“ rückte zum Bundesligastart im Juni 
2022 all diejenigen in den Vordergrund, die 
mit ihrer Arbeit und Leidenschaft positiv 
zu friedlichen Fußballf
esten in den Kölner 
Stadien beitragen  Für die w enigen gewalt-
bereiten Fans hieß es dabei: Rote Karte!

17
Hintergrund sind die sich wiederholenden 
Gewaltausschreitungen im Umfeld von 
Fußballspielen  Die Folgen r eichen von 
Sachschäden durch mutwillige Zerstörung 
von beispielsweise Bahnen und Polizei-
equipment bis zu körperlichen Schäden 
durch Flaschenwürfe und/ oder den Einsatz 
von Böllern und Magnesiumfackeln  Die 
Öffentlichkeitskampagne war eine gemein-
same Initiative aus dem Örtlichen Aus-
schuss Sport und Sicherheit (ÖASS)
6 
www stadt-koeln de/
friedliche-fussballfeste
NRW-Projekt „PanReflex“
Fünf assoziierte Partnerstädte aus Nord-
rhein-Westfalen (Essen, Dortmund, Gelsen-
kirchen, Düsseldorf, Köln)  beteiligen sich an 
dem Forschungsprojekt zur langfristigen 
„Stärkung der Resilienz von Kommunen“ , 
ausgehend von der COVID-19-Pandemie 
Im März 2022 starteten die ersten Work-
shops zu den drei Themenschwerpunkten: 
• Krisenmanagement
• Krisenkommunikation
• Umgang mit vulnerablen Gruppen
Das Projektteam, bestehend aus 
Fachexpert* innen der jew eiligen Städte, 
reflektieren und systematisieren ihre 
Erfahrungen aus dem Umgang mit der 
Pandemie  Das Kölner  Team besteht aus 
Kolleg*innen seitens der Feuerwehr, des 
Presseamts, des Gesundheitsamts und uns  
Als Ergebnis wird im Februar 2025 eine 
konkrete Handlungsempfehlung für die 
kommunale Praxis veröffentlicht 
Das Projekt wird durch das Deutsche 
 Instituts für Urbanistik (Difu) und dem 
Deutsch-Europäischen Forum für Urbane 
Sicherheit (Defus) durchgeführt 
www panreflex de/

18
Pilotprojekt „MIKUS“
Die Idee: Mikrosegmentanalysen als Impuls 
für urbane Sicherheit  
Das Ziel: Eine Handlungsanweisung 
für Polizei und Kommunen, mit der die 
 Sicherheit und das Sicherheitsgefühl 
der Bevölkerung im öffentlichen Raum 
 gesteigert werden können 
Wir waren, gemeinsam mit der Polizei, Teil 
des Lenkungsgremiums für die Stadt Köln 
und analysierten als ein Mikrosegment das 
Gebiet an der Bahnhaltestelle „Poststraße“ 
inklusive des angrenzenden „Pantaleon-
sparks“  Als Direktmaßnahmen konnten, 
für mehr Sauberkeit, weitere öffentliche 
Müllbehälter aufgestellt und Altpapier-, 
Altglas- und Altkleidercontainer, für bessere 
Sichtachsen, versetzt werden 
Das Projekt MIKUS wurde durch die Krimi-
nalistisch-Kriminologische Forschungsstelle 
(KKF) des Landeskriminalamtes Nord-
rhein-Westfalen (LKA NRW) in den Jahren 
2021 und 2022 durchgeführt  I m Oktober 
2023 startete die zweite Projektphase in 
der geprüft werden soll, ob eine landesweite 
Ausweitung sinnvoll und zielführend ist 
https:/ /koeln polizei nrw/sites/default/
files/2023-10/230925_mikus_abschluss-
bericht_plus-poc_anhang pdf
Deutscher Präventionstag
Im Pandemiejahr 2021 war die Stadt 
Köln Gastgeberin für den weltweit 
größten Jahreskongress zum Thema 
Kriminal prävention, dem „Deutschen 
Präventionstag“ 
Aller Widrigkeiten zum Trotz, haben wir 
das zweitägige Programm digital, mit einer 
Live-Produktion aus dem Tanzbrunnen, 
erfolgreich umgesetzt 
In den Folgejahren waren wir mit Vor-
trägen zum Thema Internes Sicherheits-
management (Schwerpunkt ZeMAG) 
im Programm vertreten  2023 f and der 
 Kongress erstmalig wieder in Präsenz statt 
www stadt-koeln  de /leben-in-koeln/
sicherheit-ordnung/zentrum-fuer-
kriminalpraevention-sicherheit/
deutscher-praeventionstag-dpt

19
Rotterdam meets Cologne
Wir können auch einladen: Bereits in 
unserem Gründungsjahr 2019, fand ein 
kriminalpräventiver Austausch mit unserer 
Partnerstadt in Rotterdam statt  P andemie -
bedingt konnten wir uns erst drei Jahre 
später revanchieren und die Rotterdamer 
Delegation im August 2023 im Kölner 
 Rathaus empfangen 
Das anderthalbtägige Programm stellte 
die enge Zusammenarbeit mit unseren 
 Ordnungspartnerschaften in den Vorder-
grund  Wir besuchten unter anderem das 
Umfeld Neumarkt mit unserer Anlaufstelle 
und dem Drogenkonsumraum, die Anlauf-
stelle Dom, das Haus des Jugendrechts und 
zum Abschluss das NS-Dokumentations-
zentrum  D ie Zusammenarbeit wurde Ende 
November mit einem Besuch des Bürger-
meisters von Rotterdam in Köln durch die 
Kolleg*innen von Europa und Internationales 
fortgesetzt

20
3  Wir  denken voraus
Neben unseren etablierten Projekten und Veranstaltungen  rich ten wir den Blick immer 
weiter nach vorn und denken voraus  F ür das kommende Jahr sind wir in der Planung und 
Umsetzung unter  ander em der folgenden Ideen:
Kölner Kriminalpräventionsatlas
Der „Kölner Kriminalpräventionsatlas“ stellt 
ein Netzwerk aus über 100 kommunalen, 
staatlichen und zivilgesellschaftlichen 
Kölner Präventionsschaffenden dar und soll 
2024 über das Internet der Öffentlichkeit 
zugänglich gemacht werden  Bür ger*innen, 
Initiativen und andere Behörden können 
sich so zukünftig über kriminalpräventive 
Angebote im Kölner Stadtgebiet infor-
mieren, Kontakt aufnehmen und sich aus-
tauschen  N eben der Lesefassung wird es 
eine Darstellung als Geodatenkarte geben, 
die einen greifbaren räumlichen Eindruck 
vermittelt und die Suche nach Initiativen im 
direkten Umfeld erleichtern soll 
Masterplan Sicherheit
Der Rat hat die Stadtverwaltung Köln im Mai 
2022 beauftragt, einen sogenannten „Master-
plan Kommunale Sicherheit“ zu erstellen  
Ziel ist, unter Einbeziehung entsprechender 
 Interessenvertretenden, geeignete Maß-
nahmen zu entwickeln und umzusetzen, 
damit das Sicherheitsgefühl im öffentlichen 
Raum weiter erhöht und die Aufenthalts-
qualität verbessert werden kann  M aßnah-
men, die im Rahmen der Arbeitsgruppen des 
KPR Köln und der Kriminalpräventiven Räte 
auf Bezirksebene sowie weiterer Beteiligten 
umgesetzt werden, dienen als Basis für die 
Gestaltung des Masterplans 
Kölner Präventionsgespräche
Die Vortragsreihe „Kölner Präventions-
gespräche“ stellt ein niederschwelliges 
Informationsangebot und die Möglichkeit 
zum direkten Austausch zu kriminal-
präventiven Themen für die Kölner 
 Bevölkerung und Fachinteressierte dar  
Dabei sollen Kölner Bürger*innen für 
präventives Verhalten sensibilisiert und auf 
mögliche Gefahrensituationen aufmerksam 
gemacht werden  Dur ch gezieltes 
 Informieren und Beraten zu bestimmten 
Kriminalitäts phänomenen k ann so die 
Sicherheitslage für Kölner*innen erhöht und 
ihr Sicherheitsgefühl gestärkt werden 
Veranstaltende sind der Kriminalpräventive 
Rat (KPR) Köln in Kooperation mit der 
Volkshochschule (VHS) Köln

21
Internes 
Sicherheits-
management

22
Sachbereich: 
Internes Sicherheitsmanagement
Für unser Team liegt der tägliche Fokus auf dem präventiven Schutz 
vor Gewalteinwirkung und Übergriffen auf Mitarbeitende als auch 
Gebäude der Stadtverwaltung Köln 
Mit dem Ziel unsere Kolleg*innen und ihr 
Arbeitsumfeld durch vorausgedachte Maß-
nahmen zu schützen, legen wir unseren 
Schwerpunkt auf das Zentrale Melde- und 
Auskunftssystems bei Gefährdung von 
 städtischen Mitarbeitenden im Innen- und 
Außendienst (ZeMAG), die Alarmierungs-
systeme (Mobiler/ Stiller Alarm) sowie 
 Beratungen, Schulungen und Netzwerkarbeit  
Das Interne Sicherheitsmanagement (ISM) 
trägt dadurch aktiv zu einem geschützten 
Arbeitsplatz von über 22 000 M it arbeit enden 
der Kölner Stadtverwaltung bei 
Auf einen Blick: Was ist neu?
• Mobiler Alarm
• Koordinationsteam NRW-Initiative 
„Mehr Schutz und Sicherheit von 
Beschäftigten im öffentlichen 
Dienst“
1  U nsere Mission ist unser Service
Wir sind persönlicher Kontakt für über 22 000 Angestellte der  K ölner Stadtverwaltung rund 
um den Themenkomplex „Gewaltprävention“ im Arbeitskontext  D azu zählen Fragen rund 
um die  An wendungen  „Z eMAG“ und „Stiller Alarm“ als auch Unterstützung für das  V orgehen 
in Notfällen (Unfall-/ S trafanzeige und Nachsorge) oder Beratungen zu Schulungs- und 
Fortbildungsangeboten 
Darüber hinaus besuchen wir unsere  K olleg*innen vor Ort und helfen bei der Gestaltung 
einer gewaltpräventiven Einrichtung ihres Arbeitsplatzes, begutachten Fluchtweg-
situationen und die Zugangssteuerung in den Büroräumlichkeiten 
https:/ /intranet v erwaltung  stadtkoeln  de /imperia/md/images/aemteronline/i_3/
sk_412_23_flyer_ism_barrierefrei pdf

23
Unser Flaggschiff: Drei Jahre  Z eMAG
0,40 %
Bombendrohung/ Amoklauf
ZeMAG hat sich in nur drei Jahren als das 
„STOP-Schild“ bei potentiellen Gefähr-
dungen von Mitarbeitenden der Stadtver-
waltung etabliert – und das weit über die 
Grenzen Kölns hinaus 
Im April 2020 wurde das Zentrale Melde- 
und Auskunftssystem als dienststellen-
übergreifende Datenbank zur Erfassung 
von als „gefährlich“ einzustufenden 
Personen eingeführt, im Juni 2021 folgte 
die mobile Version  K olleg*innen, die einer 
aufsuchenden Tätigkeit nachgehen oder im 
kritischen Kundenkontakt stehen, haben 
so die Möglichkeit, bedrohliche Personen 
zu erfassen, vorab zu überprüfen und 
 entsprechend vorbeugende Maßnahmen 
zum Eigenschutz einzuleiten 
Seit Einführung von ZeMAG wurde bis 
Ende November 2023 (Redaktionsschluss) 
14 132 Mal auf die Datenbank zurück-
gegriffen   I nsgesamt wurden 331 Übergriffe 
 gemeldet, davon waren 289 Vorfälle der 
Stufe 27 (Sachbeschädigung, körperliche 
Gewalt, Bedrohung, Nötigung) und  
42 Vorfälle der Stufe 3 (Einsatz von Waffen/
Werkzeugen, Bombendrohung, Amoklauf, 
Geiselnahme/Überfall) 
Da die Vorfälle nicht nur körperliche, 
sondern auch psychische Folgen bei 
den Betroffenen mit sich bringen, ist es 
besonders wichtig, dass diese Gewalttaten 
über den Meldebutton im Intranet oder 
über „ZeMAG mobil“ auf den Diensthandys 
gemeldet werden 
Art der 
Übergriffe
4,64 %
Sachbeschädigung
45,16 %
Bedrohung8,27 %
Einsatz von Waffen/
Werkzeugen
35,69 %
Körperliche Gewalt
5,85 %
Nötigung
Stand: Ende November 2023

24
Bisher nimmt ZeMAG noch immer die Vor-
reiterrolle ein und ist in seiner Form einzig-
artig im öffentlichen Dienst  Z u unserem 
Verständnis gehört es, das Erfolgsmodell 
auch anderen Kommunen und Behörden als 
Grundlage für ihre Präventionsarbeit zum 
Schutz ihrer Beschäftigten zur Ver fügung 
zu stellen  I n den vergangenen Jahren 
haben wir nicht nur innerhalb Nordrhein-
Westfalens, sondern bundesweit bis in die 
Hauptstadt Interesse an unserer Datenbank 
geweckt und diese vorgestellt 
https:/ /intranet v erwaltung  stadtkoeln  de /
imperia/md/images/aemteronline/i_3/
sk_412_23_flyer_zemag_barrierefrei pdf
https:/ /intranet v erwaltung  stadtkoeln  de /
imperia/md/images/aemteronline/i_3/
bm_2023_06_final pdf
Mobile Alarmierungslösung für den Außendienst
Ergänzend zur stadtweiten Anbindung 
der internen  Alarmierungslösung „Stiller 
Alarm“ für PC-Arbeitsplätze, steht unseren 
Kolleg*innen im Außendiensteinsatz seit 
Juni 2023 auch die mobile Version des 
Alarmierungssystems zur Verfügung: Die 
„Stiller Alarm App“ ermöglicht es, über das 
dienstliche Smartphone, jederzeit auch von 
unterwegs einen Alarm auszulösen 
Außerdem bietet die zusätzliche Funktion 
des sogenannten passiven Alarms die 
Möglichkeit, vor einem Außentermin ein 
Zeitfenster zu definieren, nach dessen 
Ablauf die Alarmfunktion automatisch aus-
gelöst wird (sofern Sie diese nicht bewusst 
wieder deaktivieren)  So k ann im Ernstfall 
auf das Öffnen der App verzichtet und eine 
Alarmierung auch an Orten ohne Mobil-
funkempfang gewährleisten werden 
Als weiteres Zubehör kann ein sogenannter 
Hands-Free-Button (via Bluetooth) einge-
setzt werden 
https:/ /stilleralarm de /alarmierungssystem/
mobile-alarmierung/#mobiler_Alarmbutton

25
2  M it Sicherheit gemeinsam
Weil wir gemeinsam stärker sind, engagieren wir uns außerdem in Gremien wie dem 
Arbeitskreis Gewaltprävention8, Arbeitsschutzausschuss (ASA)9 und Qualitätsarbeitskreis10 
und beteiligen uns in  N etzwerken und bei Projekten  
Koordinationsteam NRW- I nitiative „Mehr Schutz und  Sicherheit 
von  Beschä ftigten im öffentlichen Dienst“
Im Jahr 2021 hat das Land Nordrhein-West-
falen die Initiative „Mehr Schutz und Sicher-
heit von Beschäftigten im öffent lichen 
Dienst“ ins Leben gerufen  D araus entstand 
die Präventionskampagne  #sicherim Dienst, 
deren Kernelemente ein berufsgruppen-
übergreifender Leitfaden sowie ein 
landesweites, behördenüber greifendes 
Netzwerk zum Thema  P rävention sind   
Wir waren als Gründungsmitglied mit dem 
Teilprojekt „Prävention“ an der Erarbeitung 
eines Leitfadens für Beschäftigte beteiligt  
In diesem Rahmen haben wir „ZeMAG“ 
als innovatives Auskunfts- und Melde-
system vorgestellt  Seit M ai 2022 sind wir 
auch Teil der Koordinierungsgruppe der 
Initiative  I m September 2023 erfolgte der 
Beitritt des Regierungsbezirks Köln zum 
Präventionsnetzwerk 
www sicherimdienst  nrw/
T ag der Prävention
Im November 2023 waren wir auf dem 
„Tag der Prävention“ zu Gast in Mainz  I m 
 Rahmen des diesjährigen Themas „Der 
Gewalt gegen Repräsentantinnen und 
Repräsentanten des demokratischen 
Staates nachhaltig begegnen“ , konnten wir 
im Forum des Landesmuseums Rheinland-
Pfalz unser Auskunfts- und Meldesystem 
ZeMAG und weitere Schwerpunkte aus 
unserem Sachbereich vorstellen  D ie Veran-
staltung wurde von der Leitstelle Kriminal-
prävention im Ministerium des Innern und 
für Sport in Kooperation mit dem Landtag 
Rheinland-Pfalz ausgerichtet

26
3  Vorausgedacht
Der Gedanke an Sicherheit ist immer auch mit vorausschauendem Handeln verbunden 
Für das kommende Jahr wollen wir daher die folgende Maßnahmen umsetzen:
T ag der Gewaltprävention
Welchen Schutz bietet die Stadtverwaltung 
ihren Beschäftigten? Diese und weitere 
Fragen rund um das Thema Sicherheit für 
Mitarbeitende beantworten wir auf dem 
„Tag der Gewaltprävention“ im Gürzenich, 
der 2024 erstmalig stattfinden wird 
Zielgruppe der Veranstaltung sind grund-
sätzlich alle Angestellten der Stadt Köln, 
jedoch insbesondere  Kolleg*innen im 
Außendienst mit Kontakt zu  Kund*innen 
sowie Führungskräfte  Geplant sich In for-
mationsstände, Vorträge,  Work shops und 
Seminare zum Thema Gewalt präv ention  
Ein Fokus liegt dabei auf den bereits 
vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen 
wie ZeMAG, Mobiler/Stiller Alarm, 
 Mitarbeitendenunterstützungsteam 
(M U T) , Psychosoziale Unterstützung (PSU) 
oder Betriebliche psychologische Erst-
betreuende (bpE) 
T ag der Gewaltprävention
11  April 2024, 10 bis 15 Uhr,
Gürzenich
Sicherheitskonzept  Gew altprävention
Wir arbeiten an einem Handlungsleitfaden, 
der Maßnahmen zur Gewaltprävention für 
alle Mitarbeitenden aufzeigt  Unser Ziel is t 
es, zu einem gewaltfreien Arbeitsplatz für 
städtische Angestellte beizutragen und 
bisherige und für die Zukunft geplante 
 Präventivmaßnahmen aufzuzeigen 
Unter anderem finden sich Angebote der 
Psychosozialen Unterstützung (PSU), 
des Mitarbeitendenunterstützungsteams 
(M U T) und der Betrieblichen ps ycho-
logischen Erstbetreuenden (bpE) sowie 
das Zentralen Melde- und Auskunfts-
systems bei Gefährdung von städtischen 
 Mitarbeitenden im Innen- und Außendienst 
(ZeMAG) und das Alarmierungssystem 
Mobiler/ Stiller Alarm wieder  Einen 
weiteren Teilaspekt stellt dabei die Grund-
satzerklärung gegen Gewalt (Null Toleranz 
Grenze) dar

27

28
Kommunikation

29
Alles auch eine Frage der 
 Kommunikation?
Wir sagen: Ja! Da sich unser Auftrag immer an das Wohlergehen 
Dritter – sowohl extern an die Kölnerinnen und Kölner als auch 
 intern die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung – richtet, stellt sich 
uns  täglich die Frage: Wie erreichen wir unsere Zielgruppen, wie 
 erreichen wir Sie?
Unsere Kommunikation erstreckt sich daher 
von der Gestaltung unserer Internetseiten 
auf www stadt-koeln de/zks über gezielte 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für 
bestimmte Themen, Aktionen oder Veran-
staltungen bis hin zur internen Information 
unserer Kolleg*innen im Intranet 
Wir entwickeln und setzen PR- Strategien 
zur Bewerbung von unseren Veran-
staltungen, Präventions-Aktionen und 
Öffentlichkeitskampagnen um  Dazu 
zählen Pressearbeit,  Onlinekommunikation, 
Social Media, Anzeigenschaltung, 
 redaktionelle Magazin-Beiträge (zum 
 Beispiel „Kölner Leben“ und „Stadtintern“), 
Bespielung digitaler Flächen und klassische 
 Plakatierungen im öffentlichen Raum sowie 
die Konzeption und Verbreitung von Flyern, 
Postkarten und Broschüren 
Weil wir wissen, dass wir gemeinsam mehr 
erreichen können, suchen wir immer auch 
nach Kooperations- und Netzwerkpartner*-
innen für unsere Ziele  Nicht zuletzt stellt 
im Kern der KPR Köln eine direkte und in 
den Alltag verwobene Zusammenarbeit von 
Stadt und Polizei dar 
Schließlich erweist sich unser  Netzwerk 
aus Partnerschaften selbst als ein 
 großer  Multiplikator: Einerseits durch die 
 Ver breitung unserer Kommunikationsmaß-
nahmen über ihre eigenen Kanäle, anderer-
seits durch ihr tägliches (Mit-)wirken an den 
Themenkomplexen und Problemstellungen, 
die wir durch die unterschiedlichen 
 (Präventions-) Aktionen begleiten  Wie viel 
und umfassend  prä ventives Engagement 
in Köln steckt, zeigt unser Kölner Kriminal-
präventionsatlas auf 
www stadt-koeln de/zks

30
Eckdaten

31
Eckdaten
Hier finden Sie alle relevanten Zusatzinformationen nochmals  
zum Nachlesen:
Kriminalpräventiver Rat Köln
Sicherheitskonferenz1
Das Innenministerium des Landes Nord-
rhein-Westfalen hat 2004 die Leitungen 
der Kreispolizeibehörden aufgefordert, in 
ihren Zuständigkeitsbereichen regelmäßig 
Sicherheitskonferenzen (Siko) durchzu-
führen, um ein enges und vertrauensvolles 
Zusammenwirken zwischen den Behörden 
sowie Organisationen mit Sicherheitsauf-
gaben und der Justiz herzustellen  Der 
Polizeipräsident Köln lädt daher mindestens 
einmal jährlich aus den Stadtgebieten 
Köln und Leverkusen die Leitungsebenen 
der Staatsanwaltschaften, Gerichten, 
Ver waltungen, Bundespolizei und Zollver-
waltung sowie der staatlichen Schulämter 
ein  Um die Aspekte der Kindeswohlge-
fährdung zu berücksichtigen sind weiterhin 
die Jugendämter eingeladen  Der KPR K öln 
arbeitet der Siko zu, um einen Informations- 
und Erkenntnistransfer aus den Netzwerken 
und Gremien zu gewähr leist en und im 
Umkehrschluss kriminalpräventive Aufträge 
aus der Siko in die Netzwerke und Gremien 
zu tragen und umzusetzen 
Arbeitsgruppen2
Der Fachkreis „Plätze mit besonderem 
Handlungsbedarf“ ist in ortsbezogene 
Arbeitsgruppen untergliedert, die in Form 
einer „Lokalen Agenda“ Maßnahmen zur 
Verbesserung des Sicherheitsgefühls und 
der Aufenthaltsqualität vor Ort entwickeln 
und umsetzen  Aktuell gib t es drei AGs: 
AG Neumarkt (2020), AG Zülpicher Platz 
(2021), AG Wiener Platz (2022) sowie den 
Arbeitskreis AK Sicherheit und Soziales 
Ebertplatz (2017) 
Deutsch/Europäisches Forum für 
urbane Sicherheit3
Das Deutsch/Europäische Forum für 
urbane Sicherheit (D/EFUS) ist eine 1987 
gegründete Nichtregierungsorganisation, 
die das Ziel kommunaler Krimina lprä vention 
und urbaner Sicherheit durch Vernetzung 
verfolgt  Aktuell zählt das D/EFUS-Netz-
werk rund 250 Mitglieder aus 16 Ländern, 
davon 16 Städte und zwei Organisationen 
aus Deutschland  Die S tadt Köln ist seit 
2016 Mitglied und durch die Stadtdirektorin 
im Vorstand vertreten  Im M ärz 2021 wurde 
Köln erstmals in das  Exekutivk omitee 
gewählt, das für die politische sowie 
 strategische Ausrichtung von EFUS 
 verantwortlich ist

32
Landespräventionsrat  
Nordrhein-Westfalen4
Der Landespräventionsrat Nordrhein- 
Westfalen (LPR NRW) ist ein von 
der  Landesregierung eingesetztes 
Fach gremium  Ihm gehören neben 
Vertreter* innen der Ressorts auch 
 Fachleute staatlicher und nichtstaatlicher 
 Einrichtungen, Organisationen, Verbänden 
und Vereinen an, die sich im Land auf dem 
Gebiet der Kriminalprävention engagieren  
Ziel des Landespräventionsrates ist es, 
die gesamtgesellschaftliche Kriminal-
prävention auf Landes- und Kommunal-
ebene zu fördern und zu optimieren und 
einen wirksamen Beitrag zur vorbeugenden 
Kriminalitätsbekämpfung zu leisten  Stadt-
direktorin Andrea Blome ist als Vertreterin 
des Städtetags NRW Mitglied im LPR NRW 
Deutscher Städtetag  
Nordrhein-Westfalen5
Der Deutsche Städtetag versteht sich als 
„die Stimme der Städte“ und ist mittels 
Gremien organisiert in denen sich die 
 Vertreter*innen der Städte engagieren  
Rund 3 200 Städte und Gemeinden mit 
rund 53 Millionen Einwohnern haben sich 
im Deutschen Städtetag zusammen-
geschlossen, um deren Interessen zu 
vertreten, ins Gespräch mit der Bundes-
regierung, mit Bundestag, Bundesrat, 
Europäischer Union und zahlreichen 
Organisationen zu kommen, Einfluss auf 
die Gesetzgebung zu nehmen und auf die 
kommunale Selbstverwaltung zu achten, 
die im Grundgesetz garantiert ist  Die Stadt 
Köln ist sowohl im Deutschen Städtetag 
Mitglied, als auch im Mitgliedsverband, dem 
Städtetag Nordrhein-Westfalen  Die Stadt 
Köln ist durch die Stadtdirektorin vertreten 
Örtlicher Ausschuss Sport und 
 Sicherheit6
Unter Federführung des Sportamtes (Amt 
52) der Stadt Köln wurde im Juni 2012 auf 
Erlass des Ministeriums des Innern des 
Landes Nordrhein-Westfalen der Örtliche 
Ausschuss für Sport und Sicherheit (ÖASS) 
gegründet  Mit der Einrichtung des ZKS 
übernahm Dezernat I im November 2019, 
unter Leitung der Stadtdirektion, die  Leitung 
des Ausschusses  Neben  städtischen 
Fachämtern gehören  Vertretungen von 
Polizei Köln, Bundes polizei, Feuerwehr und 
Rettungsdienst, Justiz, öffentlichen Trägern 
örtlicher Jugendhilfen, Fan-Projekten, Ver-
einen (zum Beispiel 1  FC Köln, Fortuna Köln, 
Viktoria Köln), Eigentümern der Sportstätten, 
Öffentlichem Nahverkehr und kommunalen 
Einrichtungen dem Gremium an  Je nach 
Thema werden weitere  Partner*innen hinzu-
gezogen  Ziele des ÖASS sind präventive 
und fächerübergreifende Lösungen zu 
 Themen wie Umgang mit gewaltbereiten 
Fangruppierungen, Gewaltdelikte beim 
 Fußball und Ausschreitungen extremer 
 Fan-Szenen zu finden

33
Internes Sicherheitsmanagement
Aachener Modell7
Das Aachener Modell basiert auf einer 
 Veröffentlichung der Unfallkasse Nordrhein-
Westfalen von 2008 zum Thema Gewalt 
gegen Beschäftigte  D as Modell umfasst 
präventive Maßnahmen, Hinweise zur 
Nachsorge nach Gewaltereignissen sowie 
Tipps zur Meldung und Doku men tation 
von Vorfällen  Der  Vorteil des Modells 
liegt in den vier Gefährdungsstufen, die 
 verhältnismäßige und aufeinander auf-
bauende  M aßnahmen ermöglichen:
0 N ormale beziehungsweise kontroverse 
Gesprächssituation
1 V erbale Aggression, unangepasstes 
Sozialverhalten, Sachbeschädigung
2 K örperliche Gewalt, eindeutige 
 Bedrohung, Nötigung
3 Einsa tz von Werkzeugen und 
 Waffen, Bombendrohung, Amoklauf, 
 Geiselnahme, Überfall
Arbeitskreis Gewaltprävention8
Der Arbeitskreis AK Gewaltprävention 
arbeitet dem  Arbeitsschutzausschuss 
(ASA) zu und beschäftigt sich mit 
sämtlichen  T hemen rund um das 
Thema Gewalt pr ävention   Seit 2019 
liegt die Geschäftsführung beim ZKS  
 Weitere Beteiligte sind das Betriebliche 
Gesundheits managemen t (inklusive MUT), 
Personal- und  Verwaltungsmanagement, 
Amt für  I nformationsverarbeitung, 
 Gebäudewirtschaft, Feuerwehr (PSU), Amt 
für Gleichstellung von Frauen und Männern, 
Gesamtschwerbehindertenvertretung 
(GSBV) und der Gesamtpersonalrat (GPR)  
Der AK tagt viermal jährlich und informiert 
im ASA über die aktuellen Entwicklungen 
Arbeitsschutzausschuss9
Der zentrale Arbeitsschutzausschuss 
(ASA) tagt mindestens viermal jährlich, um 
über aktuelle Themen in Bezug auf den 
Arbeitsschutz und die Unfallverhütung 
der Mit arbeit enden zu beraten   Weiterhin 
koordiniert er die gegenseitige Information 
und den Erfahrungsaustausch seiner 
 Mitglieder, aller Arbeitsschutzausschüsse 
sowie alle Grundsatzangelegenheiten 
im Arbeitsschutz  Den Vorsitz und die 
 organisatorische Geschäftsführung hat das 
Betriebliche Gesundheitsmanagement; 
über Maßnahmenempfehlungen des ASA 
entscheidet die Oberbürgermeisterin  
 Weitere Beteiligte sind der Gesamt-
personalrat (GPR), Amt für Gleichstellung 
von Frauen und Männern, Gesamt-
schwerbehindertenvertretung (GSBV), 
Grundsatzangelegenheiten Personal und 
gegebenenfalls weitere Dienststellen 
Qualitätsarbeitskreis10
Im September 2021 wurde der 
 Qualitätsarbeitskreis (QA) durch das ZKS 
gegründet  I n enger Zusammenarbeit mit 
der  P ersonalentwicklung und dem Betrieb -
lichen Gesundheitsmanagement werden 
gemeinsame Standards festgelegt, mit dem 
Ziel eine einheitliche Qualität in  Ber eichen 
wie Schulungsinhalten, Referenten 
 (Qualifikationen/ Auswahl), Beschaffungen 
(zum Beispiel Schutzausrüstungen) und 
sonstigen Präventionsmaßnahmen zu 
gewährleisten

Kontakt
Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit
Hohe Straße 115
50667 Köln
T: 0221 221-32211
zks@stadt-koeln de
www s tadt-koeln  de/ zks
Die Oberbürgermeisterin
Dezernat für Allgemeine Verwaltung und Ordnung
Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Gestaltung und Druck
Zentrale Dienste der Stadt Köln
Bildnachweis
Titel: VRVIRUS/stock adobe com; S  4: Rheinisches B ildarchiv/Sabrina Walz; S  5: Fo tostudio Coelln Coloer; 
S  8: Christian Deppe; S  9,  10: Christian Ehrchen; S  11: Simone M  Neumann; S  15: Mir co Tomicek;  
S  16, 17: Tobias Trosse; S  27: Christian Ehr chen
13-St/002-24/Dez I/25/03 2024

Mitteilung Ausschuss

1724 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
I/I-3 
 
Vorlagen-Nummer  25.03.2024 
 0992/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In-
ternationales 29.04.2024 
 
Vorstellung des Jahresberichts 2022-2023 des Zentrums für Kriminalprävention und 
Sicherheit (ZKS) der Stadt Köln 
Das Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit (ZKS) wurde im Januar 2019 gegründet. 
Es versteht sich als eine moderne und innovative Anlaufstelle zu Sicherheits- und Präventi-
onsthemen, sowohl für die Sicherheit in der Stadt als auch für die verwaltungsinterne Sicher-
heit mit rund 22.000 Mitarbeitenden.  
 
Mit dem aktuellen Jahresbericht geht auch das fünfjährige Bestehen des Zentrums für Krimi-
nalprävention und Sicherheit einher. Der Fokus liegt auf der Betrachtung der beiden Sachbe-
reiche und den erarbeiteten Schwerpunkten der vergangenen beiden Jahre: 
 
Der Kriminalpräventive Rat Köln, als gemeinsame Geschäftsstelle der Stadt und Polizei Köln, 
befasst sich mit sicherheitsrelevanter Präventionsarbeit für das Kölner Stadtgebiet. Der Be-
richt stellt die umgesetzten Präventionsmaßnahmen wie Veranstaltungen, Öffentlichkeitskam-
pagnen und Aktionen vor. Der Fachkreis „Plätze mit besonderem Handlungsbedarf“ wurde im 
Juni 2023 mit dem „Public Leadership Award“ ausgezeichnet. 
 
Das Interne Sicherheitsmanagement legt seinen Fokus auf den präventiven Schutz vor Ge-
walteinwirkung und Übergriffen auf Mitarbeitende sowie Gebäude der Stadtverwaltung Köln. 
Das Herzstück bildet dabei das vor drei Jahren gestartete Zentrale Melde- und Auskunftssys-
tems bei Gefährdung von städtischen Mitarbeitenden im Innen- und Außendienst (ZeMAG). 
 
 
gez. Stadtdirektorin Andrea Blome

Beratungsverlauf (1)

17.06.2024 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 4.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (8)

  • Poststraße
  • Wiener Platz 9
  • Zülpicher Platz
  • Ebertplatz
  • Hohe Straße 115
  • Hugo-Passage
  • Straße 11
  • Neumarkt

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Details

Aktenzeichen
0992/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
25.03.2024
Erstellt
12.03.2024 12:36