2014/0406
Zukunft des Stadtgärtnereigeländes hier: Sachstandsbericht
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10310 Zeichen
KONZEPT FÜR DIE NUTZUNG DER STADTGÄRTNEREI
IN DER ORANGERIE DARMSTADT
- Wissenschaft und Kunst vereint und bürgernah
/UELEN IILLEI
Henning Wittmann und Adrienne Finzsch
www.ateliercollective.de
KONZEPT FÜR DIE NUTZUNG DER STADTGÄRTNEREI
IN DER ORANGERIE DARMSTADT
- Wissenschaft und Kunst vereint und bürgernah
/URLER TLEIVE
Henning Wittmann und Adrienne Finzsch
Darmstadt, Oktober 2014
EINFÜHRUNG
Nach dem Stadiverordnetenbeschluss wird die Stadtgärtnerei in der Orangerie in
Bessungen ab 2015 nicht mehr von der Stadt Darmstadt betrieben.
Das Atelier Collective unter der Leitung von Henning Wiltmann und Adrienne
Finzsch stellen im Folgenden ein Konzept als Vorschlag für die weitere Nutzung
der Stadtgärtnerei in der Orangerie vor.
Die allgemeine Ausgangslage, unter Berücksichtigung der derzeitigen
Rahmenbedingungen, werden in Teil 1 beleuchtet.
Das Konzept des Atelier Collective, die Ideen im Detail und
die Organisation sind in Teil 2 aufgeführt.
Das Konzept sieht vor, dass es einen einzigen Pächter gibt,
der die Koordination und Verantwortung übernimmt, allerdings eng mit
Bürgerinitiativen, Vereinen und den Bessungener Anwohnern zusammenarbeitet.
Atelier Collective fungiert bis zur Ausarbeitung enisprechenden Verträge und
Absichtserklärungen über einen langfristigen Pachivertrag mit der Stadt Darmstadt
als verantwortliches Organ, sodass Planungssicherheit gewährleitstet ist.
Um eine verbindliche Gestaltung der Stadigärtnerei im Detail voranzutreiben und
verbindlich zu planen ist eine vertragliche Grundlage mit der Stadt Darmstadt
notwendig. Auch um einen deatillierten Zeit und Wirtschaftsplan zu erstellen
und die notwendigen Schritte und Ideen zeitnah zu realisieren ist Verbindlichkeit
vorausgesetzt.
KONZEPT FÜR DIE NUTZUNG DER STADTGÄRTNEREI
IN DER ORANGERIE DARMSTADT
- Wissenschaft und Kunst vereint und bürgernah
INHALT UND GLEDERUNG
TEIL 1 Rahmenbedingungen
Gelände der Orangerie und Stadtgärtnerei, Luftbild, Abb, 1
Bestand der Stadigärtnerei, Abb. 2
Bestand der Stadtgärtnerei
Nutzungskriterien
Nutzungswünsche des Grünflächenamtes
Weitere bestehende Nutzungsonsprüche
Denkmalschutz
Denkmaltopographie, Abb.3
TEIL 2 Unser Konzep!
Detailansicht, Abb. 4
Allgemein
Flächen
Gebäude
Organisation
Ansprechpartner
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8 N NM —
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TEIL 1
RAHMENBEDINGUNGEN
KONZEPT FÜR DIE NUTZUNG DER STADTGÄRTNEREI
IN DER ORANGERIE DARMSTADT
- Wissenschaft und Kunst vereint und bürgernah
GELÄNDE DER ORANGERIE UND STADTGÄRTNEREI
Abb.l: Luftbild der Orangerie und des Geländes der Stadtgärtnerei
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IN DER ORANGERIE DARMSTADT
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BESTAND DER STADTGÄRTNEREI
EZ:
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Abb. 2: Bestand der Stadtgärtnerei, Flächen und Gebäude
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IN DER ORANGERIE DARMSTADT
- Wissenschaft und Kunst vereint und bürgernah
BESTAND DER STADTGÄRTNEREI (Abb. 2)
Zugänge des Geländes der Stadigärtnerei:
)
(2)
(3)
(4)
direkte Zufahrt im Nord-Osten von Klappacher Straße
Zufahrt zum Vorplatz der Stadigärtnerei von der Klappacher Straße
nördlicher Zugang über das Tor an der Jahnstraße aus
Richtung Orangerieallee
Zugangsbereich [mit unterirdischem Niederschlagsrückhaltebecken),
gelegentlich genutzt für Wochenmarkt, Bessunger Kerb,
Anlieferung / Parken der Gärtnereimitarbeiter
Gebäude der Stadtgärtnerei:
(6)
(7-9)
(10)
(m)
(12)
eingeschossiges Betriebsgebäude mit Pausenräumen, Sanitärräumen,
Lager und Fahrzeug-Schuppen
(Bausubstanz aus wirtschaftlicher Sicht renovierungsbedürftig)
Gewächshäuser zur Pflanzenproduktion und Überwinterung /
Lagerung von Kübelpflanzen
(evil. Erneuerung von Isolierung / Lüftung / Automatisierungsgrad)
offene Schuppen
Heizungsgebäude für Gewächshäuser
Anzuchtfläche und versiegelte Flächen z.B.
zur Kompostierung oder Zwischenlagerung
Gelände nicht mit in Konzept eingebunden:
(13)
(14)
(15)
(16)
(17)
(18)
(19)
(20)
(öffentlicher] Verbindungsweg (Fuß / Fahrrad) von Klappacher Straße
in Verlängerung der Seekatzstraße
Überwinterungshaus für große Kübelpflanzen
„lesegarten”, Zugangsbereich zum Überwinterungshaus vom
Orangeriegarten aus (im Sommer zusammen mit Überwinterungshaus für
Aufführungen der Neuen Bühne genutzt)
„kleine Baumschule”, kleines Arboretum,
ungenutzte Grünfläche
für Kindersport gedachte Freifläche, ist durch Zaun vom Gärtnereigelände
abgetrennt, öffentlich zugänglich
Sporffläche
öffentliche Parkplätze
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IN DER ORANGERIE DARMSTADT
- Wissenschaft und Kunst vereint und bürgernah
NUTZUNGSKRITERIEN
Zukünftige Nutzungswünsche des Grünflächenamtes
(6) eingeschossiges Betriebsgebäude mit Pausenräumen, Sanitäräumen, lager und Fahrzeug-Schuppen
(Bausubstanz aus wirtschaftlicher Sicht renovierungsbedürflig)
{14} Überwinterungshaus für große Kübelpflanzen
Darüber hinaus ist beabsichtigt, ein neves Gebäude mil Geräleschuppen und Sozialräumen für die Mitarbeiter des
Orangeriegartens südlich des lesegortens zu errichten. Benötigt werden ergänzend etwa 100 m2 Überwinterungsflö-
chen für kleinere Kübelpflonzen und weitere Logerfläche in der gleichen Größenordnung. |
Insgesamt ist die beabsichtigte zukünftige Nutzung des Grünflächenamtes über das gesamte Gelände verteilt.
Es wäre sinnvoll ein zentrales Gebäude ausschließlich für das Grünflächenamt zu nutzen.
Weitere bestehende Nutzungsansprüche
(3) nördlicher Zugang über das Tor an der Jahnstraße aus Richtung Orangerieallee
(4) _ Zugangsbereich {mit unterirdischem Niederschlagsrückhaltebecken),
gelegentlich genutzi für Wochenmarkt, Bessunger Kerb,
Anlieferung / Parken der Gärtnereimitarbeiter
(20) öffentliche Parkplätze
Eventuell ist eine Neustrukturierung der Zugänge denkbar,
sodass das historische Zugangstor und die historische Allee weniger beansprucht werden.
DENKMALSCHUTZ (Abb. 3]
Ausschnitt aus der Denkmoltopographie für die Stadt Darmsladi von 1994
Der Orangeriegarten ist inklusive der Flöchen der Stadigärtnerei als Kulturdenkmol nach
Hessischem Denkmalschutzgeseiz eingetragen.
Als Kulturdenkmäler und Einzelbauwerke sind die barocken Gebäude (18. Jhd.) der Orangerie, sowie das östliche
Überwinterungshaus für die Kübelpflanzen und die Mauer rund um dos Orangeriegelände verzeichnet.
Die Einzelgeböude der Stadtgärtnerei (6-11) sind nicht als Kulturdenkmäler ausgewiesen [siehe Abb. 2).
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IN.DER ORANGERIE DARMSTADT
- Wissenschaft und Kunst vereint und bürgernah
DENKMALSCHUTZ
Denkmaltopographie für die BRD, Kulturdenkmäler Hessen, Satdt Darmstadt, 1994
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TEIL
UNSER KONZEPT
KONZEPT FÜR DIE NUTZUNG DER STADTGÄRTNEREI
IN DER ORANGERIE DARMSTADT
- Wissenschaft und Kunst vereint und bürgernah
UNSER KONZEPT
”
Abb. 4: Detailansicht mit Ideen des ATELIER COLLECTIVES
KONZEPT FÜR DIE
NUTZUNG DER STADTGÄRTNEREI
IN DER ORANGERIE DARMSTADT
- Wissenschaft und
UNSER KONZEPT
ALLGEMEIN
« direkte Kooperation
Kunst vereint und bürgernah
der Stadt Darmstadt mit Produktions- und Hondels Gmbl-1 der
"Biolebensmittelbranche (Investor und Schirmherr)
«KEINE großen baulichen Verönderungen
Parkplätze bleiben bestehen, Bausubslanz wird genulzt
« KEINE großen Umbaumaßnahmen
lediglich Toiletten
und Sanitäranlagen müssen renoviert und Fluchtwege sowie
Sicherheitsmaßnahmen gewährleistet werden
e Bürger, Anwohner und Vereine werden einbezogen
Vielzahl von Init
iativen und Einzelpersonen, die z.B. durch Umfragen und
Abstimmungen Gehör finden
FLÄCHEN (Abb. 4)
A große Markifläche
für wechselnde Aussteller [mit Auto und Anhänger) des Wochenmarktes,
Bessungener Kerb und evil. Weihnachtsmarkt
B Mehrzweckfläc
e z.B. für
mobile, einheitliche Marktstände aus Holz {gestaltet von Designem ous
Darmstadt), die von Bürgerinnen und Bürgern angemielel werden können
um Eigenerzeugnisse zu verkaufen
Arbeits
Events
Ausste
C Multifunktionsf
Verans!
Ausstel
D Ausstellungsfläc
läche für Workshops
im Freien
ungsfläche für Künstler aus der Region {wechselnden Ausstellungen]
löche z.B. für
altungsflöche z.B. für Konzerte, Boule-Turniere, Lesungen
ungsfläche für Künstler aus der Region {wechselnden Ausstellungen)
e für Darmstadts historisch barocke Baugeschichte
historische Bauelemente (z.B. Ritter,, Kulturgut)
Kurator: Henning Witlmann
KONZEPT FÜR DIE NUTZUNG DER STADTGÄRTNEREI
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- Wissenschaft und Kunst vereint und bürgernah
GEBÄUDE (Abb. 4)
1 bestehendes eingeschossiges Betriebsgebäude mit Pausenräumen,
Sonilärräumen, lager und Fahrzeug-Schuppen
Nutzung weiterhin von Grünflächenarmt möglich
2 Cafe und zentraler Geböudeteil unter der Leitung des Investors
a-f Gewächshäuser
Mietbete nach Vorbild „Hofgut Oberfeld”
Schülerbeete und Kinderlehrgärten zur Lehre nachhaltiger
Verantwortung und Naturbewusstsein
Kräutergarten unter der Leitung von Frau Martina Tolnai
3 großer Saal für Vorträge und Evenis
Lehrveranslaltungen
WISSENSCHAFT in Anwendung -
bürgemahe WISSENSCHAFT
z.B. Vortragsreihe von ansässigen Wissenschaftlern -
TU Darmstadt, h.da (FB Biologie, Chemie, Physik,
Experten ansässiger Firmen (z.B. Merck, Fraunhofer, ESA)
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IN DER ORANGERIE DARMSTADT
- Wissenschaft und Kunst vereint und bürgernah
ORGANISATION
Durch die Zusammenarbeit mit einem Hauplinvestor der als Pächter agiert,
fallen Komplikationen durch zu viele Organe weg und eine
einfache Kommunikation wird gewährleistet.
Der Investor übernimmt die Verantwortung und arbeitet gerne mit den ansässigen
Vereinen und Organisationen zusammen.
Erst nach Interessenbekundung der Stadt Darmstadi an dem Konzep! des
Atelier Collective werden weitere Informationen bekannt gegeben und
ein detaillierter Business- und Wirtschaftsplan ausgearbeitet.
STADT DARMSTADT:
PACHTVERTRAG
ENEN?
INVESTOR
NUTZUNGSVERTRÄGE
_Y
Event- Verkaufsflächen- Kulturprojekt-
Veranstalter Nutzer Träger
Firmen / Schulen /
Unternehmen Universitäten
/UELER DALE
Henning Wittmann und Adrienne Finzsch
Am Sandacker 16
64295 Darmstadt
info@ateliercollective.de
www.ateliercollective.de
T +49 177 6868 107
anlage 8
212 Zeichen
Punkt 6: Zukunft des Stadtgärtnereigeländes hier: Sachstandsbericht (V-Nr. 2014/0406) Bei Stimmenthaltung der SPD-Fraktion empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.
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2489 Zeichen
P P
950
9668994996997
9981
10004
10443
10504
1050510521053110532105411057110602106111063110651 106621067110691070
1165
1072110741107711078110802
10803108311083
1084
13
1472
111
113117
118
1111
121
13141
142
15 163
165
7921 79417942
9061906290639064 9071 9082
9083 90929095
1 905 211671
Orangeriegarten
Flur 6
-DKQVWUDH
6HHNDW]VWUDH.ODSSDFKHU6WUDH.ODSSDFKHU6WUDH
12141618
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17
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16
26
32
6
Liebfrauenkirche
44
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44OrangerieR
315
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44A 6WDGWJlUWQHUHL
384042264 2824303236666870 26
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2961
34
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74
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5A
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SpielplatzK
G
K
K
K
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K
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PKW-Zufahrt
LKW-Zufahrt
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Optional:3IOHJHVWW]SXQNW*UQIOlFKHQDPW
POrangeriegartenSpielplatz
Lesegarten$Q]XFKWIOlFKH3IODQ]JDUWHQIUKinder aus Schulenund KitashEHUZLQWHUXQJVKDXV
Orangerie
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P
%UJHUJlUWHQ
Optional:3IOHJHVWW]SXQNW*UQIOlFKHQDPW
4.00-5.00mWiese mit Baum1.00mHecke1.00mHecke3.00-4.00m WegSCHNITT A - AM 1:100ca. 6.50mGlashaus
Legende
Wissenschaftsstadt DarmstadtM= 1 : 500Datum15.07.2014
0DVWDE6WUXNWXUNRQ]HSW6WDGWJlUWQHUHL
)OlFKHQIUP|JOLFKHEDXOLFKH1XW]XQJHQ)OlFKHQIUGDV*UQIOlFKHQDPW3IOHJHVWW]SXQNW5HYLHU
0XOWLIXQNWLRQVIOlFKH]%ZDVVHUJHEXQGHQHU%HODJ
%UJHUJlUWHQ6WDGWELOGSUlJHQGH%DXPDOOHH%HVWDQGBaumreihe - NeuHecke - BestandHecke - Neu
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*UQIOlFKHQ
'HQNPDOJHVFKW]WH*HElXGHPbestehender Parkplatz
EHVWHKHQGH*HElXGH*ODVKlXVHU=RQHIU*HElXGH
LKW-Zufahrt, PKW-Zufahrt
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5FNKDOWHEHFNHQXQWHULUGLVFK
*UQIOlFKH%HVWDQG/HVHJDUWHQ6SLHOSODW]5DVHQVSLHOIOlFKH*DUWHQEDXIOlFKH$Q]XFKWIOlFKH3IODQ]JDUWHQ
DenkmalschutzDie Gesamtanlage des Orangeriegartens steht unter Denkmalschutz*HVFKW]WH(LQ]HOHOHPHQWH
6WUXNWXUNRQ]HSW6WDGWJlUWQHUHL2UDQJHULH
ARBEITSKONZEPT
anlage 3
2219 Zeichen
PP 10443 10504 1050510521053110532105411057110602 10611106311065110662 1067110691070 1165 1072110741107711078110802 108031083110832 108410861 1472 111 113117 118 1111 121 13141 142 15 8086 790179217941 79428021 803180618071 90619062906390649071908 9083 9101911191219151291791819191 8855 890489248941898189990119031905 11671 11692 117021171 11601 Orangeriegarten Flur 6 -DKQVWUDH 6HHNDW]VWUDH .ODSSDFKHU6WUDH .ODSSDFKHU6WUDH Flur 5 121416181017 141618 4 1513 T.+K20 16 263234 18201715 2219 12 6 Liebfrauenkirche44 26A 44OrangerieR 35 44A 6WDGWJlUWQHUHL 3840422 28 24 3032 36 2627252931 6 1Edith-Stein-Schule 34 8 34A36A 7 46 5FNKDOWHEHFNHQ 5A 27A II+D I I III II+D II+DI I II+DII+D I I III II+D II III+D I II I II+D III I II+D II III III III II+D IIII IIII+D II I II II+DII+D III II+D I IIIIII I+D IIIIIII+DIII I II I I III I I II+D I I II II I IIII I III II IIII+DI II+DII+D III II II+D I I II+DIII+DII+DI I IIIII+D I I+D IIII II+DII II II I I+DIIIII II+DIII+DIII II I II I I+D II+D IV I II IIIII II I I III+D I II I I I I+D I I+D II+DIIIII+D II+D SpielplatzK G K K A G K G G K K G AA PKW-ZufahrtLKW-Zufahrt 0XOWLIXQNWLRQVIOlFKH- Kerb- Bauernmarkt.RQ]HUWEKQHect. Optional:3IOHJHVWW]SXQNW*UQIOlFKHQDPW P Orangeriegarten SpielplatzLesegarten$Q]XFKWIOlFKH 3IODQ]JDUWHQIUKinder aus Schulenund Kitas hEHUZLQWHUXQJVKDXVOrangerie 5FNKDOWHEHFNHQ - Gartenbauliche Nutzungen- Gastronomische Nutzungen$QJHERWHIU.XQVW%LOGXQJP %UJHUJlUWHQ Optional:3IOHJHVWW]SXQNW*UQIOlFKHQDPW(Kostenfreier)Parkplatz%UJHUJDUWHQMehrgenerationsgartenPLW|IIHQWOLFKHP=XJDQJund Nutzung GastronomischeNutzung (Cafe)Ort zur Begegnung,des AustauschsIU.XOWXUXQG%LOGXQJ (UKDOWGHU6WDGWJlUWQHUHLIU3IODQ]HQSURGXNWLRQund/oderCafe/Ausstellung etc. stadtplanerischedenkmalpflegerischefreiraumplanerischeRahmenbedingungensind akzeptiertKeinekommerzielleNutzungKeinePrivatisierungGHU*UQIOlFKHQFokussierung aufNaturbewegung, Inklusion,Religion/WeltanschauungErhalt desBauernmarktes Kein Verkehr .RQ]HUWEKQHgNRVR]LDOHV=HQWUXP 6SLHOP|JOLFKNHLWHQIUlOWHUH.LQGHU Indoor-Boule Schulgerten :h16&+($86'(5%h5*(56&+$)7$1'$667$'7*b571(5(,*(/b1'(=86$00(1*()$667(6(5*(%1,66$86'(5%h5*(5,1)250$7,2169(5$167$/781*920
2014/0406
14885 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
05.11.2014
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Grünflächenamt
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
OBW bei abschl. Be-
schlussfassung Magistrat
Ja
Nein
Internetfähig
Verteiler:
Vorlage-Nr. 2014/0406
Magistratsbeschluss-Nr.
Produkt-Nr.: 551010
Kostenstelle: 067-021-1000 Investitionsnummer:
Kostenträger: 5510-11 Sachkonto:
Betreff: Zukunft des Stadtgärtnereigeländes
hier: Sachstandsbericht
Vorlage vom: 31.10.2014
Beschlussvorschlag :
Der Magistrat nimmt den Bericht des Grünflächenamtes zur Kenntnis und stimmt der
Beauftragung der Verwaltung zu.
Anlagen: Anlage 1 Strukturkonzept Stadtgärtnerei
Anlage 2 Dokumentation Bürgerwerkstatt
Anlage 3 Bürgerwünsche für das Stadtgärtnereigelände
Anlage 4 Nutzungskonzept Stadtgärtnerei von AtellierCollective
Datenschutzrelevante Anlage:
- 2 -
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Bericht zur Magistratsvorlage vom 31. Okt. 2014
In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 13. September 2012 wurde der Be-
schluss gefasst (Vorlage-Nr. 2012/0219), die Stadtgärtnerei zum 1. Jan. 2015 zu schließen
und die rund 60.000 Pflanzen für die Beete im Orangeriegarten zukünftig anzukaufen. Darüber
hinaus wurden das Stadtplanungsamt und das Grünflächenamt beauftragt, ein Nutzungs-
konzept für das Stadtgärtnereigelände zu entwickeln.
In einer stadtinternen Arbeitsgruppe haben sich in den letzten beiden Jahren verschiedene
Ämter (Grünflächenamt, Stadtplanungsamt, Denkmalbehörde, Straßenverkehrs- und Tiefbau-
amt sowie der Eigenbetrieb Immobilienmanagement) mit den Rahmenbedingungen für die
zukünftige Nutzung des Areals aus stadtplanerischer, denkmalpflegerischer, freiraumplaneri-
scher und ansatzweise verkehrsplanerischer Sicht auseinandergesetzt und die aus der Bürger-
schaft bzw. von Parteien, Organisationen und Einrichtungen eingegangenen Konzepte unter
den o. g. Aspekten bewertet. Die bis dato vorliegenden Konzepte wurden mit der Vorlage-Nr.
2013/0431 am 6.Februar 2013 von der Stadtverordnetenversammlung zur Kenntnis genom-
men. Zwischenzeitlich liegen weitere Vorschläge vor: die Neue Bühne hat einen Vorschlag ein-
gereicht, der auf dem Stadtgärtnereigelände einen Theaterneubau in der Nordwestecke und die
Beibehaltung der Gewächshäuser sowie eine gastronomische Einrichtung und einen Garten für
die Sinne vorsieht. Der Interreligiöse Arbeitskreis AK Darmstadt möchte einen Garten für Reli-
gionen und Weltanschauungen errichten, der Freundeskreis für die Gartenkultur verfolgt das
Ziel, die Stadtgärtnerei zu erhalten und zu einem energieeffizienten, rationellen, Ressourcen
schonenden und energetisch modernen Vorzeigebetrieb umzurüsten. Das Atelier Collective hat
ein Konzept präsentiert, das Wissenschaft und Kunst vereint (das Konzept ist als Anlage 4 bei-
gefügt). Darüber hinaus gibt es noch Interesse von privater Seite, einen Biergarten/Restaurant
zu betreiben bzw. das Interesse von Künstlern, die Gewächshäuser als Werkstät-
ten/Galerie/Atelier zu nutzen.
Am 23. Juli 2014 fand eine Bürgerinformationsveranstaltung in der Bessunger Knabenschule
statt mit dem Ziel, das von der Stadtverwaltung erarbeitete „Strukturkonzept“ (s. Anlage 1) als
Rahmen für die Diskussion vorzustellen und auf dieser Basis mit den interessierten Bürgerin-
nen und Bürgern sowie den Konzepterstellern ins Gespräch zu kommen. Zunächst wurden den
Anwesenden die Hintergründe für die Aufgabe des Produktionsbetriebes kurz erläutert. Danach
folgte die Vorstellung der stadtplanerischen, denkmalpflegerischen und freiraumplanerischen
Rahmenbedingungen sowie des daraus entwickelten Strukturkonzeptes und zum Abschluss des
fachlichen Teils wurden die Inhalte der vorliegenden Nutzungskonzepte komprimiert referiert.
Das Strukturkonzept der Stadtverwaltung sieht folgende Flächennutzungen/Strukturen vor:
• Bebaubare Zone zwischen Überwinterungshaus und Unterkunftstrakt der Stadtgärtnerei
parallel zur Klappacher Straße (keine Wohnbebauung, kein Gewerbe mit Ausnahme
Gartenbau und untergeordnet Gastronomie; denkbar sind kleinere Funktionsgebäude,
die sich an der Höhe der heutigen Bebauung orientieren). Gartenbauliche, gastronomi-
sche und kulturelle Nutzungen sind denkbar.
• Beibehaltung des inneren Erschließungsweges entlang der Gewächshäuser
• Einrichtung von Bürgergärten
- 4 -
• Multifunktional nutzbare Fläche (für Kerb, Bauernmarkt, Konzertbühne etc.)
• Revierstützpunkt mit Garagen, Werkstatt, Lager- und sonstigen Nebenflächen zur Pflege
des Orangeriegartens in der bebaubaren Zone (entweder nördlich des Überwinterungs-
gebäudes oder im Bereich des seitherigen Unterkunftsgebäudes)
• Zufahrt zum Orangeriegebäude (für LKW) und zum Parkplatz über die Klappacher Stra-
ße. Die Zufahrt durch das Nordtor erfolgt zukünftig nur noch durch PKW
• Formale Gliederung der verschiedenen Flächennutzungen durch Bäume und Hecken zur
Betonung der orthogonalen, axialen Anordnung als wesentliches Gestaltungsmerkmal
der barocken Anlage
• Beibehaltung der Überwinterungshalle
• Beibehaltung des Lesegartens
• Gärtnerische Nutzungen (Schulgarten, etc.) im östlichen Seitenstreifen
• Flächen sollen soweit möglich vom Verkehr frei gehalten werden
Das Strukturkonzept stellt einen momentanen Arbeitsstand dar. Allerdings ist die Definition
der bebaubaren Fläche und der orthogonalen Struktur aus stadtplanerischer, freiraumplaneri-
scher und denkmalpflegerischer Sicht eine Rahmensetzung.
Zum fachlichen Teil konnten Rückfragen gestellt werden. Diese betrafen die Bewirtschaftung
und räumliche Anordnung des öffentlichen Parkplatzes, die Mietzahlungen für die Gewächs-
häuser und Gebäude der Stadtgärtnerei, die zukünftige Nutzung des Palmenhauses und das
Verhältnis von Strukturkonzept und Konzeptvorschlägen.
Im 2. Teil der Veranstaltung konnten die Teilnehmer/innen an Stehtischen mit fachlicher Mo-
deration seitens der Stadtverwaltung in 5 Gruppen über die zukünftige Nutzung des Geländes
diskutieren. Die Konzeptersteller bildeten eine eigene Gruppe, die Gemeinsamkeiten in den
jeweiligen Konzepten und Kooperationsmöglichkeiten heraus arbeiten sollten. Die Ergebnisse
der Gruppenarbeit wurden dem Plenum vorgestellt. Über Ablauf und Inhalt der Bürgerinforma-
tionsveranstaltung wurde eine Dokumentation angefertigt, die als Anlage 2 beigefügt ist.
In der Informationsveranstaltung wurde deutlich, dass die von Seiten der Stadt vorgegebenen
Rahmenbedingungen allseits akzeptiert werden. Es gab zahlreiche Vorschläge, wie das Gelän-
de für die Bürgerinnen und Bürger nutzbar gemacht werden könnte. Es wurde aber auch deut-
lich, dass die Interessen vielfach sehr ähnlich gelagert sind. Zum Teil wurden sogar schon sehr
konkrete Vorstellungen zur Ausgestaltung und Ausstattung einzelner Flächen diskutiert. In al-
len Gruppen haben verkehrliche Aspekte eine Rolle gespielt. Übereinstimmung gab es in allen
6 Gruppen hinsichtlich der Schaffung eines gastronomischen Angebotes, der bürgerschaftli-
chen Nutzung von Gartenarealen (Pflanzenproduktion) sowie der Notwendigkeit zur Regelung
des Verkehrs (Begrenzung der Zufahrtsmöglichkeit, Parken, Radfahren).
- 5 -
Mehrfach genannt wurden Spielmöglichkeiten für Kinder (auch ältere Kinder), öffentliche Nut-
zung und Zugänglichkeit der Flächen, keine Privatisierung der Grünflächen, Erhaltung des Bau-
ernmarktes und Beibehaltung der orthogonalen Strukturen (Grundmuster der barocken Anla-
ge).
Es gab indes kein eindeutiges Meinungsbild zum Erhalt der Gewächshäuser, aber auch keine
Forderung zum Abriss. Hier wurden zum Teil Nutzungsvorschläge unterbreitet wie Indoor-
Boule, Cafe, Ausstellung, Hochbeete zur bürgerschaftlichen Nutzung, Fischzucht und Gemüse-
anbau.
Weitere Wünsche in einzelnen Gruppen waren z. B. Mehrgenerationen-Garten, Bewegungspar-
cour, Pflanzzentrum, Anlage eines Kräuter- und Heilgartens, weitere barocke Gartenanlage im
Seitenstreifen, dichte Bepflanzung im Norden und offen gestaltete Flächen im Süden, Verstär-
kung grüner Achsen und Mauern, Kombination von Tanzboden und Bühne, Schaffung eines
ökosozialen Zentrums.
Die räumliche Verortung dieser Nutzungen war in den Gruppen eher von untergeordneter Be-
deutung. Gleichwohl gab es auch Vorschläge zur Verlegung des Parkplatzes und symmetri-
scher Gestaltung des Vorfeldes des Orangeriegebäudes.
In der Gruppe der Konzeptersteller stand die Frage im Vordergrund, welche Nutzungsvorschlä-
ge aus allen Konzepten miteinander kompatibel wären bzw. welche Prämissen für das Gärtne-
reigelände gelten sollen. Weiterhin sollte auch herausgearbeitet werden, was nicht kompatibel
ist.
Als konsensfähig werden in der Gruppe der Konzeptersteller folgende Aspekte erachtet:
/a2right Fokussierung auf Naturbewegung, Inklusion, Religion, Weltanschauung
/a2right Anknüpfen an gestalterische Sprache des Barockgartens
/a2right Erhalt der Gärtnerei (energetisch modernisiert, umwelt- und Ressourcen schonend),
keine Bebauung, keine kommerzielle Nutzung
/a2right Lernfeld für alle Bevölkerungsgruppen
/a2right Garten der Begegnung und des Austauschs
/a2right Schulgarten und Kooperationen
/a2right Inklusives Cafe oder gastronomische Bewirtschaftung
/a2right Betreuungsangebote für inklusive Kita/Hort
/a2right Spielplatz
/a2right Angebote für Kindergärten als Freiraum
Als nicht konsensfähig wurde erachtet:
/a2right Seniorenparcours
/a2right Vergabe in Erbpacht
/a2right Kindergartenneubau
/a2right Kommerzialisierte Stadtgärtnerei
Aus allen Beiträgen wurde deutlich, dass es ein großes öffentliches Interesse an einer bürger-
schaftlichen und vor allem auch weiterhin gärtnerischen Nutzung des Stadtgärtnereigeländes
(angereichert durch Aspekte wie Kultur, Bildung, Spielen, Verkehr, Gastronomie) gibt und eine
- 6 -
Privatisierung bzw. Kommerzialisierung nicht gewünscht wird. Die Frage nach der Finanzierung
der Ideen und Wünsche (Investitionen und laufender Betrieb) wurde bislang ausgeklammert, es
gibt jedoch erste Überlegungen in der Bürgerschaft hinsichtlich der Schaffung von Vereins-
strukturen (Trägerverein) sowie der Gründung von Stiftungen und Genossenschaften.
Die Umgestaltung und weitere Nutzung des Areals hängt zunächst auch von der endgültigen
Entscheidung zur Deckung des Bedarfs des Grünflächenamtes ab. Hier gibt es aktuell neue
Überlegungen, nur noch das Personal für die Pflege des Orangeriegartens vor Ort zu belassen
(3 - 4 Personen). Benötigt werden weiterhin Personalräume (Aufenthalts-, Umkleide- und
Waschräume), Garagen für Fahrzeuge, Geräte und Lagerung von Materialien (Erden, Dünger,
etc.), ein Zwischenlager für Pflanzen, ein kleiner Lagerplatz für Schüttgüter sowie weiterhin ein
Fläche für die vorübergehende Aufzucht bzw. Zwischenlagerung von Bäumen und Sträuchern.
Dafür wird Fläche in der Größenordnung von ca.1200 - 1500 m² benötigt. Im Zuge der weiteren
Überlegungen ist zu klären, wo Synergieeffekte erzielt werden können. Dies ist jedoch abhängig
von noch zu treffenden Entscheidungen über Erhalt/Sanierung oder Abriss von Gebäuden bzw.
Gebäudeteilen und der zukünftigen Nutzung.
Hierzu sind in naher Zukunft folgende Fragen zu klären bzw. Entscheidungen zu treffen:
1. Überlassung der baulichen Anlagen (Sozialtrakt und Gewächshäuser) an einen/mehrere
Betreiber für eine gärtnerische Produktion (keine Verkaufsgärtnerei aus Konkurrenz-
schutzgründen zur Erhaltung der Bessunger Gärtnereien und Blumengeschäfte); Einlei-
tung eines Interessenbekundungsverfahrens mit politischer Entscheidung zur Überlas-
sung an einen Träger? Klärung der Rahmenbedingungen für die Überlassung (finanziel-
le Konditionen und die Nutzung). Dieser Träger müsste jedoch zwingend die Pflanzen-
produktion für den Orangeriegarten in die Konzeption einbeziehen.
2. Wenn sich kein Betreiber unter diesen Rahmenbedingungen findet, Abriss des Ge-
wächshausriegels durch die Stadt, ja oder nein? (Ermittlung der Kosten für den Abriss),
ggf. Veräußerung der beiden noch gut erhaltenen Gewächshausblöcke. Für das Perso-
nal der Stadtgärtnerei ist das Sozialgebäude zu sanieren, oder ein Neubau zu errichten.
3. Erhaltung der Gewächshausanlagen für kulturelle und in untergeordnetem Umfang
gastronomische Nutzungen und Überlassung an Betreiber (z.B. Verein); Klärung der
Konditionen und der Frage, wie und durch wen die Produktion der Pflanzen für den O-
rangeriegarten sichergestellt wird.
4. Neubau eines Revierstützpunktes oder Sanierung des Sozialtraktes (Auftrag an IDA)
5. Herrichtung und/oder Überlassung von Flächen/Teilflächen für eine bürgerschaftliche
Nutzung (Träger?); Finanzielle Unterstützung durch die Stadt (wenn ja, in welcher Hö-
he)
6. Entwicklung eines Vorzeige-Pilotprojektes „Energetisches Gewächshaus“ unter dem As-
pekt Green City - Smart Region Darmstadt als Klimaschutzprojekt mit Unterstützung
von Wissenschaft und Wirtschaft (TU, Land, HSE, und anderen Geldgebern); Klärung
der Finanzierungs- und Betreiberfrage.
- 7 -
Fazit: Sinnvoll wäre eine Kombination von Vorschlägen wie: energetische Sanierung
bzw. Neubau der bestehenden Gewächshausanlagen (Leuchtturmprojekt Wissenschaft)-
incl. Revierstützpunkt in Verantwortung der Stadt. Schaffung von Angeboten zum bür-
gerschaftlichen und inklusiven Gärtnern auf Teilflächen des Areals. Einrichtung eines
Schulgartens und Schaffung von Möglichkeiten zur Theaternutzung. Integration eines
gastronomischen Angebotes in Form eines Cafebetriebes. Die Angebote sollten grund-
sätzlich inklusiv und religionsoffen erfolgen. In der Summe wäre dies die Gestaltung der
größtmöglichen Schnittmenge an Vorschlägen.
Die Verwaltung wird beauftragt, einen Vorschlag zu fertigen, der so viele Belange wie
möglich auf dem Stadtgärtnereigelände integriert und die Bürgerwünsche so weit wie
möglich berücksichtigt. Weiterhin sind ein Finanzierungsmodell für die notwendigen In-
vestitionen sowie ein Vorschlag zur Regelung der bürgerschaftlichen Nutzung auf dem
Gelände zu erarbeiten.
Der Vorschlag soll auf dem Rahmenkonzept (Strukturkonzept) basieren, welches alle
Belange von Denkmalschutz und Funktionsfähigkeit sowie den Erhalt und die Fortent-
wicklung der barocken Anlage Orangerie und Orangeriegarten berücksichtigen und
Grundlage für die weitere Form der Beteiligung darstellt.
Aufgestellt:
Darmstadt, 31. Okt. 2014
67-0 F /telephonesolid 2900
Dezernat III
Cornelia Zuschke
Stadträtin
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- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
05.11.2014
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Grünflächenamt
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Ja
Nein
Internetfähig
Verteiler:
III 67
I 10.1 10.2
Stvv
Vorlage-Nr. 2014/0406
Magistratsbeschluss-Nr.
536
Produkt-Nr.: 551010
Kostenstelle: 067-021-1000 Investitionsnummer:
Kostenträger: 5510-11 Sachkonto:
Betreff: Zukunft des Stadtgärtnereigeländes
hier: Sachstandsbericht
Vorlage vom: 31.10.2014
Beschlussvorschlag :
Der Magistrat nimmt den Bericht des Grünflächenamtes zur Kenntnis und stimmt der
Beauftragung der Verwaltung zu.
Anlagen: Anlage 1 Strukturkonzept Stadtgärtnerei
Anlage 2 Dokumentation Bürgerwerkstatt
Anlage 3 Bürgerwünsche für das Stadtgärtnereigelände
Anlage 4 Nutzungskonzept Stadtgärtnerei von AtellierCollective
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Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 26.11.2014
Der Vorlage wird zugestimmt.
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Bericht zur Magistratsvorlage vom 31. Okt. 2014
In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 13. September 2012 wurde der
Beschluss gefasst (Vorlage-Nr. 2012/0219), die Stadtgärtnerei zum 1. Jan. 2015 zu schließen
und die rund 60.000 Pflanzen für die Beete im Orangeriegarten zukünftig anzukaufen. Darüber
hinaus wurden das Stadtplanungsamt und das Grünflächenamt beauftragt, ein Nutzungs-
konzept für das Stadtgärtnereigelände zu entwickeln.
In einer stadtinternen Arbeitsgruppe haben sich in den letzten beiden Jahren verschiedene
Ämter (Grünflächenamt, Stadtplanungsamt, Denkmalbehörde, Straßenverkehrs- und
Tiefbauamt sowie der Eigenbetrieb Immobilienmanagement) mit den Rahmenbedingungen für
die zukünftige Nutzung des Areals aus stadtplanerischer, denkmalpflegerischer,
freiraumplanerischer und ansatzweise verkehrsplanerischer Sicht auseinandergesetzt und die
aus der Bürgerschaft bzw. von Parteien, Organisationen und Einrichtungen eingegangenen
Konzepte unter den o. g. Aspekten bewertet. Die bis dato vorliegenden Konzepte wurden mit
der Vorlage-Nr. 2013/0431 am 6.Februar 2013 von der Stadtverordnetenversammlung zur
Kenntnis genommen. Zwischenzeitlich liegen weitere Vorschläge vor: die Neue Bühne hat einen
Vorschlag eingereicht, der auf dem Stadtgärtnereigelände einen Theaterneubau in der
Nordwestecke und die Beibehaltung der Gewächshäuser sowie eine gastronomische
Einrichtung und einen Garten für die Sinne vorsieht. Der Interreligiöse Arbeitskreis AK
Darmstadt möchte einen Garten für Religionen und Weltanschauungen errichten, der
Freundeskreis für die Gartenkultur verfolgt das Ziel, die Stadtgärtnerei zu erhalten und zu
einem energieeffizienten, rationellen, Ressourcen schonenden und energetisch modernen
Vorzeigebetrieb umzurüsten. Das Atelier Collective hat ein Konzept präsentiert, das
Wissenschaft und Kunst vereint (das Konzept ist als Anlage 4 beigefügt). Darüber hinaus gibt
es noch Interesse von privater Seite, einen Biergarten/Restaurant zu betreiben bzw. das
Interesse von Künstlern, die Gewächshäuser als Werkstätten/Galerie/Atelier zu nutzen.
Am 23. Juli 2014 fand eine Bürgerinformationsveranstaltung in der Bessunger Knabenschule
statt mit dem Ziel, das von der Stadtverwaltung erarbeitete „Strukturkonzept“ (s. Anlage 1) als
Rahmen für die Diskussion vorzustellen und auf dieser Basis mit den interessierten
Bürgerinnen und Bürgern sowie den Konzepterstellern ins Gespräch zu kommen. Zunächst
wurden den Anwesenden die Hintergründe für die Aufgabe des Produktionsbetriebes kurz
erläutert. Danach folgte die Vorstellung der stadtplanerischen, denkmalpflegerischen und
freiraumplanerischen Rahmenbedingungen sowie des daraus entwickelten Strukturkonzeptes
und zum Abschluss des fachlichen Teils wurden die Inhalte der vorliegenden
Nutzungskonzepte komprimiert referiert. Das Strukturkonzept der Stadtverwaltung sieht
folgende Flächennutzungen/Strukturen vor:
• Bebaubare Zone zwischen Überwinterungshaus und Unterkunftstrakt der Stadtgärtnerei
parallel zur Klappacher Straße (keine Wohnbebauung, kein Gewerbe mit Ausnahme
Gartenbau und untergeordnet Gastronomie; denkbar sind kleinere Funktionsgebäude,
die sich an der Höhe der heutigen Bebauung orientieren). Gartenbauliche,
gastronomische und kulturelle Nutzungen sind denkbar.
• Beibehaltung des inneren Erschließungsweges entlang der Gewächshäuser
• Einrichtung von Bürgergärten
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• Multifunktional nutzbare Fläche (für Kerb, Bauernmarkt, Konzertbühne etc.)
• Revierstützpunkt mit Garagen, Werkstatt, Lager- und sonstigen Nebenflächen zur Pflege
des Orangeriegartens in der bebaubaren Zone (entweder nördlich des
Überwinterungsgebäudes oder im Bereich des seitherigen Unterkunftsgebäudes)
• Zufahrt zum Orangeriegebäude (für LKW) und zum Parkplatz über die Klappacher
Straße. Die Zufahrt durch das Nordtor erfolgt zukünftig nur noch durch PKW
• Formale Gliederung der verschiedenen Flächennutzungen durch Bäume und Hecken zur
Betonung der orthogonalen, axialen Anordnung als wesentliches Gestaltungsmerkmal
der barocken Anlage
• Beibehaltung der Überwinterungshalle
• Beibehaltung des Lesegartens
• Gärtnerische Nutzungen (Schulgarten, etc.) im östlichen Seitenstreifen
• Flächen sollen soweit möglich vom Verkehr frei gehalten werden
Das Strukturkonzept stellt einen momentanen Arbeitsstand dar. Allerdings ist die Definition
der bebaubaren Fläche und der orthogonalen Struktur aus stadtplanerischer,
freiraumplanerischer und denkmalpflegerischer Sicht eine Rahmensetzung.
Zum fachlichen Teil konnten Rückfragen gestellt werden. Diese betrafen die Bewirtschaftung
und räumliche Anordnung des öffentlichen Parkplatzes, die Mietzahlungen für die
Gewächshäuser und Gebäude der Stadtgärtnerei, die zukünftige Nutzung des Palmenhauses
und das Verhältnis von Strukturkonzept und Konzeptvorschlägen.
Im 2. Teil der Veranstaltung konnten die Teilnehmer/innen an Stehtischen mit fachlicher
Moderation seitens der Stadtverwaltung in 5 Gruppen über die zukünftige Nutzung des
Geländes diskutieren. Die Konzeptersteller bildeten eine eigene Gruppe, die Gemeinsamkeiten
in den jeweiligen Konzepten und Kooperationsmöglichkeiten heraus arbeiten sollten. Die
Ergebnisse der Gruppenarbeit wurden dem Plenum vorgestellt. Über Ablauf und Inhalt der
Bürgerinformationsveranstaltung wurde eine Dokumentation angefertigt, die als Anlage 2
beigefügt ist.
In der Informationsveranstaltung wurde deutlich, dass die von Seiten der Stadt vorgegebenen
Rahmenbedingungen allseits akzeptiert werden. Es gab zahlreiche Vorschläge, wie das
Gelände für die Bürgerinnen und Bürger nutzbar gemacht werden könnte. Es wurde aber auch
deutlich, dass die Interessen vielfach sehr ähnlich gelagert sind. Zum Teil wurden sogar schon
sehr konkrete Vorstellungen zur Ausgestaltung und Ausstattung einzelner Flächen diskutiert. In
allen Gruppen haben verkehrliche Aspekte eine Rolle gespielt. Übereinstimmung gab es in allen
6 Gruppen hinsichtlich der Schaffung eines gastronomischen Angebotes, der
bürgerschaftlichen Nutzung von Gartenarealen (Pflanzenproduktion) sowie der Notwendigkeit
zur Regelung des Verkehrs (Begrenzung der Zufahrtsmöglichkeit, Parken, Radfahren).
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Mehrfach genannt wurden Spielmöglichkeiten für Kinder (auch ältere Kinder), öffentliche
Nutzung und Zugänglichkeit der Flächen, keine Privatisierung der Grünflächen, Erhaltung des
Bauernmarktes und Beibehaltung der orthogonalen Strukturen (Grundmuster der barocken
Anlage).
Es gab indes kein eindeutiges Meinungsbild zum Erhalt der Gewächshäuser, aber auch keine
Forderung zum Abriss. Hier wurden zum Teil Nutzungsvorschläge unterbreitet wie Indoor-
Boule, Cafe, Ausstellung, Hochbeete zur bürgerschaftlichen Nutzung, Fischzucht und
Gemüseanbau.
Weitere Wünsche in einzelnen Gruppen waren z. B. Mehrgenerationen-Garten,
Bewegungsparcour, Pflanzzentrum, Anlage eines Kräuter- und Heilgartens, weitere barocke
Gartenanlage im Seitenstreifen, dichte Bepflanzung im Norden und offen gestaltete Flächen im
Süden, Verstärkung grüner Achsen und Mauern, Kombination von Tanzboden und Bühne,
Schaffung eines ökosozialen Zentrums.
Die räumliche Verortung dieser Nutzungen war in den Gruppen eher von untergeordneter
Bedeutung. Gleichwohl gab es auch Vorschläge zur Verlegung des Parkplatzes und
symmetrischer Gestaltung des Vorfeldes des Orangeriegebäudes.
In der Gruppe der Konzeptersteller stand die Frage im Vordergrund, welche
Nutzungsvorschläge aus allen Konzepten miteinander kompatibel wären bzw. welche
Prämissen für das Gärtnereigelände gelten sollen. Weiterhin sollte auch herausgearbeitet
werden, was nicht kompatibel ist.
Als konsensfähig werden in der Gruppe der Konzeptersteller folgende Aspekte erachtet:
/a2right Fokussierung auf Naturbewegung, Inklusion, Religion, Weltanschauung
/a2right Anknüpfen an gestalterische Sprache des Barockgartens
/a2right Erhalt der Gärtnerei (energetisch modernisiert, umwelt- und Ressourcen schonend),
keine Bebauung, keine kommerzielle Nutzung
/a2right Lernfeld für alle Bevölkerungsgruppen
/a2right Garten der Begegnung und des Austauschs
/a2right Schulgarten und Kooperationen
/a2right Inklusives Cafe oder gastronomische Bewirtschaftung
/a2right Betreuungsangebote für inklusive Kita/Hort
/a2right Spielplatz
/a2right Angebote für Kindergärten als Freiraum
Als nicht konsensfähig wurde erachtet:
/a2right Seniorenparcours
/a2right Vergabe in Erbpacht
/a2right Kindergartenneubau
/a2right Kommerzialisierte Stadtgärtnerei
Aus allen Beiträgen wurde deutlich, dass es ein großes öffentliches Interesse an einer bürger-
schaftlichen und vor allem auch weiterhin gärtnerischen Nutzung des Stadtgärtnereigeländes
(angereichert durch Aspekte wie Kultur, Bildung, Spielen, Verkehr, Gastronomie) gibt und eine
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Privatisierung bzw. Kommerzialisierung nicht gewünscht wird. Die Frage nach der Finanzierung
der Ideen und Wünsche (Investitionen und laufender Betrieb) wurde bislang ausgeklammert, es
gibt jedoch erste Überlegungen in der Bürgerschaft hinsichtlich der Schaffung von
Vereinsstrukturen (Trägerverein) sowie der Gründung von Stiftungen und Genossenschaften.
Die Umgestaltung und weitere Nutzung des Areals hängt zunächst auch von der endgültigen
Entscheidung zur Deckung des Bedarfs des Grünflächenamtes ab. Hier gibt es aktuell neue
Überlegungen, nur noch das Personal für die Pflege des Orangeriegartens vor Ort zu belassen
(3 - 4 Personen). Benötigt werden weiterhin Personalräume (Aufenthalts-, Umkleide- und
Waschräume), Garagen für Fahrzeuge, Geräte und Lagerung von Materialien (Erden, Dünger,
etc.), ein Zwischenlager für Pflanzen, ein kleiner Lagerplatz für Schüttgüter sowie weiterhin ein
Fläche für die vorübergehende Aufzucht bzw. Zwischenlagerung von Bäumen und Sträuchern.
Dafür wird Fläche in der Größenordnung von ca.1200 - 1500 m² benötigt. Im Zuge der weiteren
Überlegungen ist zu klären, wo Synergieeffekte erzielt werden können. Dies ist jedoch abhängig
von noch zu treffenden Entscheidungen über Erhalt/Sanierung oder Abriss von Gebäuden bzw.
Gebäudeteilen und der zukünftigen Nutzung.
Hierzu sind in naher Zukunft folgende Fragen zu klären bzw. Entscheidungen zu treffen:
1. Überlassung der baulichen Anlagen (Sozialtrakt und Gewächshäuser) an einen/mehrere
Betreiber für eine gärtnerische Produktion (keine Verkaufsgärtnerei aus
Konkurrenzschutzgründen zur Erhaltung der Bessunger Gärtnereien und
Blumengeschäfte); Einleitung eines Interessenbekundungsverfahrens mit politischer
Entscheidung zur Überlassung an einen Träger? Klärung der Rahmenbedingungen für
die Überlassung (finanzielle Konditionen und die Nutzung). Dieser Träger müsste
jedoch zwingend die Pflanzenproduktion für den Orangeriegarten in die Konzeption
einbeziehen.
2. Wenn sich kein Betreiber unter diesen Rahmenbedingungen findet, Abriss des
Gewächshausriegels durch die Stadt, ja oder nein? (Ermittlung der Kosten für den
Abriss), ggf. Veräußerung der beiden noch gut erhaltenen Gewächshausblöcke. Für das
Personal der Stadtgärtnerei ist das Sozialgebäude zu sanieren, oder ein Neubau zu
errichten.
3. Erhaltung der Gewächshausanlagen für kulturelle und in untergeordnetem Umfang
gastronomische Nutzungen und Überlassung an Betreiber (z.B. Verein); Klärung der
Konditionen und der Frage, wie und durch wen die Produktion der Pflanzen für den
Orangeriegarten sichergestellt wird.
4. Neubau eines Revierstützpunktes oder Sanierung des Sozialtraktes (Auftrag an IDA)
5. Herrichtung und/oder Überlassung von Flächen/Teilflächen für eine bürgerschaftliche
Nutzung (Träger?); Finanzielle Unterstützung durch die Stadt (wenn ja, in welcher
Höhe)
6. Entwicklung eines Vorzeige-Pilotprojektes „Energetisches Gewächshaus“ unter dem
Aspekt Green City - Smart Region Darmstadt als Klimaschutzprojekt mit Unterstützung
von Wissenschaft und Wirtschaft (TU, Land, HSE, und anderen Geldgebern); Klärung
der Finanzierungs- und Betreiberfrage.
Fazit: Sinnvoll wäre eine Kombination von Vorschlägen wie: energetische Sanierung
bzw. Neubau der bestehenden Gewächshausanlagen (Leuchtturmprojekt Wissenschaft)-
incl. Revierstützpunkt in Verantwortung der Stadt. Schaffung von Angeboten zum
bürgerschaftlichen und inklusiven Gärtnern auf Teilflächen des Areals. Einrichtung
eines Schulgartens und Schaffung von Möglichkeiten zur Theaternutzung. Integration
eines gastronomischen Angebotes in Form eines Cafebetriebes. Die Angebote sollten
grundsätzlich inklusiv und religionsoffen erfolgen. In der Summe wäre dies die
Gestaltung der größtmöglichen Schnittmenge an Vorschlägen.
Die Verwaltung wird beauftragt, einen Vorschlag zu fertigen, der so viele Belange wie
möglich auf dem Stadtgärtnereigelände integriert und die Bürgerwünsche so weit wie
möglich berücksichtigt. Weiterhin sind ein Finanzierungsmodell für die notwendigen
Investitionen sowie ein Vorschlag zur Regelung der bürgerschaftlichen Nutzung auf
dem Gelände zu erarbeiten.
Der Vorschlag soll auf dem Rahmenkonzept (Strukturkonzept) basieren, welches alle
Belange von Denkmalschutz und Funktionsfähigkeit sowie den Erhalt und die
Fortentwicklung der barocken Anlage Orangerie und Orangeriegarten berücksichtigen
und Grundlage für die weitere Form der Beteiligung darstellt.
Aufgestellt:
Darmstadt, 31. Okt. 2014
67-0 F /telephonesolid 2900
Dezernat III
Cornelia Zuschke
Stadträtin
anlage 6
229 Zeichen
Punkt 4: Zukunft des Stadtgärtnereigeländes hier: Sachstandsbericht (V-Nr. 2014/0406) Bei Stimmenthaltung der Fraktionen SPD und Die Linke. empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.
anlage 7
222 Zeichen
Punkt 7: Zukunft des Stadtgärtnereigeländes hier: Sachstandsbericht (V-Nr. 2014/0406) Bei Stimmenthaltung der Fraktionen SPD und FDP empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.
Beratungsverlauf (5)
Orte (5)
- Klappacher Straße
- Jahnstraße
- Am Sandacker 16
- Orangerieallee
- Seekatzstraße
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2014/0406
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 31.10.2014
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00