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2014/0406

Zukunft des Stadtgärtnereigeländes hier: Sachstandsbericht

Magistratsvorlage 31.10.2014

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10310 Zeichen

KONZEPT FÜR DIE NUTZUNG DER STADTGÄRTNEREI
IN DER ORANGERIE DARMSTADT

- Wissenschaft und Kunst vereint und bürgernah

/UELEN IILLEI

Henning Wittmann und Adrienne Finzsch

www.ateliercollective.de

KONZEPT FÜR DIE NUTZUNG DER STADTGÄRTNEREI
IN DER ORANGERIE DARMSTADT
- Wissenschaft und Kunst vereint und bürgernah

/URLER TLEIVE

Henning Wittmann und Adrienne Finzsch

Darmstadt, Oktober 2014

EINFÜHRUNG

Nach dem Stadiverordnetenbeschluss wird die Stadtgärtnerei in der Orangerie in
Bessungen ab 2015 nicht mehr von der Stadt Darmstadt betrieben.

Das Atelier Collective unter der Leitung von Henning Wiltmann und Adrienne
Finzsch stellen im Folgenden ein Konzept als Vorschlag für die weitere Nutzung
der Stadtgärtnerei in der Orangerie vor.

Die allgemeine Ausgangslage, unter Berücksichtigung der derzeitigen
Rahmenbedingungen, werden in Teil 1 beleuchtet.

Das Konzept des Atelier Collective, die Ideen im Detail und

die Organisation sind in Teil 2 aufgeführt.

Das Konzept sieht vor, dass es einen einzigen Pächter gibt,

der die Koordination und Verantwortung übernimmt, allerdings eng mit
Bürgerinitiativen, Vereinen und den Bessungener Anwohnern zusammenarbeitet.

Atelier Collective fungiert bis zur Ausarbeitung enisprechenden Verträge und
Absichtserklärungen über einen langfristigen Pachivertrag mit der Stadt Darmstadt

als verantwortliches Organ, sodass Planungssicherheit gewährleitstet ist.

Um eine verbindliche Gestaltung der Stadigärtnerei im Detail voranzutreiben und
verbindlich zu planen ist eine vertragliche Grundlage mit der Stadt Darmstadt
notwendig. Auch um einen deatillierten Zeit und Wirtschaftsplan zu erstellen
und die notwendigen Schritte und Ideen zeitnah zu realisieren ist Verbindlichkeit
vorausgesetzt.

KONZEPT FÜR DIE NUTZUNG DER STADTGÄRTNEREI
IN DER ORANGERIE DARMSTADT
- Wissenschaft und Kunst vereint und bürgernah

INHALT UND GLEDERUNG

TEIL 1 Rahmenbedingungen
Gelände der Orangerie und Stadtgärtnerei, Luftbild, Abb, 1
Bestand der Stadigärtnerei, Abb. 2
Bestand der Stadtgärtnerei

Nutzungskriterien
Nutzungswünsche des Grünflächenamtes
Weitere bestehende Nutzungsonsprüche
Denkmalschutz

Denkmaltopographie, Abb.3

TEIL 2 Unser Konzep!
Detailansicht, Abb. 4
Allgemein
Flächen
Gebäude

Organisation

Ansprechpartner

20a » on

8 N NM —

KONZEPT FÜR DIE NUTZUNG DER STADTGÄRTNEREI
IN DER ORANGERIE DARMSTADT

- Wissenschaft und Kunst vereint und bürgernah

TEIL 1

RAHMENBEDINGUNGEN

KONZEPT FÜR DIE NUTZUNG DER STADTGÄRTNEREI
IN DER ORANGERIE DARMSTADT
- Wissenschaft und Kunst vereint und bürgernah

GELÄNDE DER ORANGERIE UND STADTGÄRTNEREI

Abb.l: Luftbild der Orangerie und des Geländes der Stadtgärtnerei

KONZEPT FÜR DIE NUTZUNG DER STADTGÄRTNEREI
IN DER ORANGERIE DARMSTADT
- Wissenschaft und Kunst vereint und bürgernah

BESTAND DER STADTGÄRTNEREI

EZ:

’

Abb. 2: Bestand der Stadtgärtnerei, Flächen und Gebäude

KONZEPT FÜR DIE NUTZUNG DER STADTGÄRTNEREI
IN DER ORANGERIE DARMSTADT
- Wissenschaft und Kunst vereint und bürgernah

BESTAND DER STADTGÄRTNEREI (Abb. 2)

Zugänge des Geländes der Stadigärtnerei:

)
(2)
(3)

(4)

direkte Zufahrt im Nord-Osten von Klappacher Straße

Zufahrt zum Vorplatz der Stadigärtnerei von der Klappacher Straße
nördlicher Zugang über das Tor an der Jahnstraße aus

Richtung Orangerieallee

Zugangsbereich [mit unterirdischem Niederschlagsrückhaltebecken),
gelegentlich genutzt für Wochenmarkt, Bessunger Kerb,
Anlieferung / Parken der Gärtnereimitarbeiter

Gebäude der Stadtgärtnerei:

(6)
(7-9)
(10)

(m)

(12)

eingeschossiges Betriebsgebäude mit Pausenräumen, Sanitärräumen,
Lager und Fahrzeug-Schuppen

(Bausubstanz aus wirtschaftlicher Sicht renovierungsbedürftig)
Gewächshäuser zur Pflanzenproduktion und Überwinterung /
Lagerung von Kübelpflanzen

(evil. Erneuerung von Isolierung / Lüftung / Automatisierungsgrad)
offene Schuppen

Heizungsgebäude für Gewächshäuser

Anzuchtfläche und versiegelte Flächen z.B.
zur Kompostierung oder Zwischenlagerung

Gelände nicht mit in Konzept eingebunden:

(13)

(14)
(15)

(16)
(17)
(18)

(19)
(20)

(öffentlicher] Verbindungsweg (Fuß / Fahrrad) von Klappacher Straße

in Verlängerung der Seekatzstraße

Überwinterungshaus für große Kübelpflanzen

„lesegarten”, Zugangsbereich zum Überwinterungshaus vom
Orangeriegarten aus (im Sommer zusammen mit Überwinterungshaus für
Aufführungen der Neuen Bühne genutzt)

„kleine Baumschule”, kleines Arboretum,

ungenutzte Grünfläche

für Kindersport gedachte Freifläche, ist durch Zaun vom Gärtnereigelände
abgetrennt, öffentlich zugänglich

Sporffläche

öffentliche Parkplätze

KONZEPT FÜR DIE NUTZUNG DER STADTGÄRTNEREI
IN DER ORANGERIE DARMSTADT

- Wissenschaft und Kunst vereint und bürgernah

NUTZUNGSKRITERIEN

Zukünftige Nutzungswünsche des Grünflächenamtes

(6) eingeschossiges Betriebsgebäude mit Pausenräumen, Sanitäräumen, lager und Fahrzeug-Schuppen
(Bausubstanz aus wirtschaftlicher Sicht renovierungsbedürflig)
{14} Überwinterungshaus für große Kübelpflanzen

Darüber hinaus ist beabsichtigt, ein neves Gebäude mil Geräleschuppen und Sozialräumen für die Mitarbeiter des
Orangeriegartens südlich des lesegortens zu errichten. Benötigt werden ergänzend etwa 100 m2 Überwinterungsflö-
chen für kleinere Kübelpflonzen und weitere Logerfläche in der gleichen Größenordnung. |

Insgesamt ist die beabsichtigte zukünftige Nutzung des Grünflächenamtes über das gesamte Gelände verteilt.

Es wäre sinnvoll ein zentrales Gebäude ausschließlich für das Grünflächenamt zu nutzen.

Weitere bestehende Nutzungsansprüche

(3) nördlicher Zugang über das Tor an der Jahnstraße aus Richtung Orangerieallee
(4) _ Zugangsbereich {mit unterirdischem Niederschlagsrückhaltebecken),
gelegentlich genutzi für Wochenmarkt, Bessunger Kerb,
Anlieferung / Parken der Gärtnereimitarbeiter

(20) öffentliche Parkplätze

Eventuell ist eine Neustrukturierung der Zugänge denkbar,
sodass das historische Zugangstor und die historische Allee weniger beansprucht werden.

DENKMALSCHUTZ (Abb. 3]

Ausschnitt aus der Denkmoltopographie für die Stadt Darmsladi von 1994

Der Orangeriegarten ist inklusive der Flöchen der Stadigärtnerei als Kulturdenkmol nach

Hessischem Denkmalschutzgeseiz eingetragen.

Als Kulturdenkmäler und Einzelbauwerke sind die barocken Gebäude (18. Jhd.) der Orangerie, sowie das östliche

Überwinterungshaus für die Kübelpflanzen und die Mauer rund um dos Orangeriegelände verzeichnet.

Die Einzelgeböude der Stadtgärtnerei (6-11) sind nicht als Kulturdenkmäler ausgewiesen [siehe Abb. 2).

KONZEPT FÜR DIE NUTZUNG DER STADTGÄRTNEREI

IN.DER ORANGERIE DARMSTADT

- Wissenschaft und Kunst vereint und bürgernah

DENKMALSCHUTZ

Denkmaltopographie für die BRD, Kulturdenkmäler Hessen, Satdt Darmstadt, 1994

KONZEPT FÜR DIE NUTZUNG DER STADTGÄRTNEREI
IN DER ORANGERIE DARMSTADT

- Wissenschaft und Kunst vereint und bürgernah

TEIL

UNSER KONZEPT

KONZEPT FÜR DIE NUTZUNG DER STADTGÄRTNEREI
IN DER ORANGERIE DARMSTADT
- Wissenschaft und Kunst vereint und bürgernah

UNSER KONZEPT

”

Abb. 4: Detailansicht mit Ideen des ATELIER COLLECTIVES

KONZEPT FÜR DIE

NUTZUNG DER STADTGÄRTNEREI

IN DER ORANGERIE DARMSTADT

- Wissenschaft und

UNSER KONZEPT

ALLGEMEIN

« direkte Kooperation

Kunst vereint und bürgernah

der Stadt Darmstadt mit Produktions- und Hondels Gmbl-1 der

"Biolebensmittelbranche (Investor und Schirmherr)

«KEINE großen baulichen Verönderungen
Parkplätze bleiben bestehen, Bausubslanz wird genulzt

« KEINE großen Umbaumaßnahmen

lediglich Toiletten

und Sanitäranlagen müssen renoviert und Fluchtwege sowie

Sicherheitsmaßnahmen gewährleistet werden

e Bürger, Anwohner und Vereine werden einbezogen

Vielzahl von Init

iativen und Einzelpersonen, die z.B. durch Umfragen und

Abstimmungen Gehör finden

FLÄCHEN (Abb. 4)

A große Markifläche

für wechselnde Aussteller [mit Auto und Anhänger) des Wochenmarktes,
Bessungener Kerb und evil. Weihnachtsmarkt

B Mehrzweckfläc

e z.B. für

mobile, einheitliche Marktstände aus Holz {gestaltet von Designem ous
Darmstadt), die von Bürgerinnen und Bürgern angemielel werden können

um Eigenerzeugnisse zu verkaufen

Arbeits

Events

Ausste

C Multifunktionsf
Verans!

Ausstel

D Ausstellungsfläc

läche für Workshops
im Freien

ungsfläche für Künstler aus der Region {wechselnden Ausstellungen]

löche z.B. für

altungsflöche z.B. für Konzerte, Boule-Turniere, Lesungen

ungsfläche für Künstler aus der Region {wechselnden Ausstellungen)

e für Darmstadts historisch barocke Baugeschichte

historische Bauelemente (z.B. Ritter,, Kulturgut)
Kurator: Henning Witlmann

KONZEPT FÜR DIE NUTZUNG DER STADTGÄRTNEREI
IN DER ORANGERIE DARMSTADT

- Wissenschaft und Kunst vereint und bürgernah

GEBÄUDE (Abb. 4)
1 bestehendes eingeschossiges Betriebsgebäude mit Pausenräumen,

Sonilärräumen, lager und Fahrzeug-Schuppen
Nutzung weiterhin von Grünflächenarmt möglich

2 Cafe und zentraler Geböudeteil unter der Leitung des Investors

a-f Gewächshäuser
Mietbete nach Vorbild „Hofgut Oberfeld”

Schülerbeete und Kinderlehrgärten zur Lehre nachhaltiger
Verantwortung und Naturbewusstsein

Kräutergarten unter der Leitung von Frau Martina Tolnai

3 großer Saal für Vorträge und Evenis

Lehrveranslaltungen
WISSENSCHAFT in Anwendung -
bürgemahe WISSENSCHAFT
z.B. Vortragsreihe von ansässigen Wissenschaftlern -
TU Darmstadt, h.da (FB Biologie, Chemie, Physik,
Experten ansässiger Firmen (z.B. Merck, Fraunhofer, ESA)

KONZEPT FÜR DIE NUTZUNG DER STADTGÄRTNEREI
IN DER ORANGERIE DARMSTADT
- Wissenschaft und Kunst vereint und bürgernah

ORGANISATION

Durch die Zusammenarbeit mit einem Hauplinvestor der als Pächter agiert,

fallen Komplikationen durch zu viele Organe weg und eine

einfache Kommunikation wird gewährleistet.

Der Investor übernimmt die Verantwortung und arbeitet gerne mit den ansässigen
Vereinen und Organisationen zusammen.

Erst nach Interessenbekundung der Stadt Darmstadi an dem Konzep! des
Atelier Collective werden weitere Informationen bekannt gegeben und
ein detaillierter Business- und Wirtschaftsplan ausgearbeitet.

STADT DARMSTADT:

PACHTVERTRAG

ENEN?

INVESTOR

NUTZUNGSVERTRÄGE

_Y

Event- Verkaufsflächen- Kulturprojekt-
Veranstalter Nutzer Träger

Firmen / Schulen /
Unternehmen Universitäten

/UELER DALE

Henning Wittmann und Adrienne Finzsch

Am Sandacker 16
64295 Darmstadt

info@ateliercollective.de
www.ateliercollective.de

T +49 177 6868 107

anlage 8

212 Zeichen

Punkt 6:  Zukunft des Stadtgärtnereigeländes 
hier: Sachstandsbericht 
 (V-Nr. 2014/0406) 
 
Bei Stimmenthaltung der SPD-Fraktion empfiehlt der Ausschuss der 
Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.

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2489 Zeichen

P P
950
9668994996997
9981
10004
10443
10504
1050510521053110532105411057110602106111063110651 106621067110691070
1165
1072110741107711078110802
10803108311083
1084
13
1472
111
113117
118
1111
121
13141
142
15 163
165
7921 79417942
9061906290639064 9071 9082
9083 90929095
1 905 211671
Orangeriegarten
Flur 6
-DKQVWUD‰H
6HHNDW]VWUD‰H.ODSSDFKHU6WUD‰H.ODSSDFKHU6WUD‰H
12141618
10
17
4
T.+K20
16
26
32
6
Liebfrauenkirche
44
26A26
44OrangerieR
315
303234
44A 6WDGWJlUWQHUHL
384042264 2824303236666870 26
2725
2961
34
76 8 34A36A
74
42
7
46
5FNKDOWHEHFNHQ
5A
27A
II+D
I
I
III
II+D
II+DI
IIII+DII+DII+D
II
III+D
I
II
I
I II+D
II+D
III
I
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II
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II II+D
I
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I
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III
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IIIII+DIIII III+DIII
IIIII
I
I
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I
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II
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II
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II+DII+D
IIIII+D
I
III+DIII+DI
II+D
IIIII+D
I
I+D
IIII
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III+DIIIIIII+D
II+D
II
I
III
II
II+D
II+DIV
II
I
I
I
I I
II
I
I
I+DII+DI+DII+DIIIII+D
II+D
SpielplatzK
G
K
K
K
A
G
K
G
G
K
K
K
G
AA
PKW-Zufahrt
LKW-Zufahrt
0XOWLIXQNWLRQVIOlFKH- Kerb- Bauernmarkt.RQ]HUWEKQHect.
Optional:3IOHJHVWW]SXQNW*UQIOlFKHQDPW
POrangeriegartenSpielplatz
Lesegarten$Q]XFKWIOlFKH3IODQ]JDUWHQIUKinder aus Schulenund KitashEHUZLQWHUXQJVKDXV
Orangerie
5FNKDOWHEHFNHQ5DVHQVSLHOIOlFKH- Gartenbauliche Nutzungen- Gastronomische Nutzungen$QJHERWHIU.XQVW%LOGXQJ
P
%UJHUJlUWHQ
Optional:3IOHJHVWW]SXQNW*UQIOlFKHQDPW
    4.00-5.00mWiese mit Baum1.00mHecke1.00mHecke3.00-4.00m     WegSCHNITT A - AM 1:100ca. 6.50mGlashaus
Legende
Wissenschaftsstadt DarmstadtM= 1 : 500Datum15.07.2014
0D‰VWDE6WUXNWXUNRQ]HSW6WDGWJlUWQHUHL
)OlFKHQIUP|JOLFKHEDXOLFKH1XW]XQJHQ)OlFKHQIUGDV*UQIOlFKHQDPW3IOHJHVWW]SXQNW5HYLHU
0XOWLIXQNWLRQVIOlFKH]%ZDVVHUJHEXQGHQHU%HODJ
%UJHUJlUWHQ6WDGWELOGSUlJHQGH%DXPDOOHH%HVWDQGBaumreihe - NeuHecke - BestandHecke - Neu
+DXSWHUVFKOLH‰XQJVZHJH$VSKDOW9HUEXQGSIODVWHU)X‰JlQJHU5DGIDKUHU3NZELV3DUNSODW]/.:$QGLHQXQJ(UVFKOLH‰XQJVZHJH]%ZDVVHUJHEXQGHQHU%HODJ3IODVWHU)X‰JlQJHU5DGIDKUHU
ZHJEHJOHLWHQGH*UQVWUHLIHQ
*UQIOlFKHQ
'HQNPDOJHVFKW]WH*HElXGHPbestehender Parkplatz
EHVWHKHQGH*HElXGH*ODVKlXVHU=RQHIU*HElXGH
LKW-Zufahrt, PKW-Zufahrt
'HQNPDOJHVFKW]WH0DXHU%UXQQHQDQODJH
5FNKDOWHEHFNHQXQWHULUGLVFK
*UQIOlFKH%HVWDQG/HVHJDUWHQ6SLHOSODW]5DVHQVSLHOIOlFKH*DUWHQEDXIOlFKH$Q]XFKWIOlFKH3IODQ]JDUWHQ
DenkmalschutzDie Gesamtanlage des Orangeriegartens steht unter Denkmalschutz*HVFKW]WH(LQ]HOHOHPHQWH
6WUXNWXUNRQ]HSW6WDGWJlUWQHUHL2UDQJHULH
ARBEITSKONZEPT

anlage 3

2219 Zeichen

PP
10443
10504
1050510521053110532105411057110602 10611106311065110662 1067110691070
1165
1072110741107711078110802
108031083110832
108410861
1472
111
113117
118
1111
121
13141
142
15
8086
790179217941 79428021 803180618071
90619062906390649071908
9083
9101911191219151291791819191 8855 890489248941898189990119031905 11671
11692 117021171 11601
Orangeriegarten
Flur 6
-DKQVWUD‰H
6HHNDW]VWUD‰H
.ODSSDFKHU6WUD‰H
.ODSSDFKHU6WUD‰H
Flur 5
121416181017
141618
4
1513
T.+K20 16 263234
18201715
2219
12
6
Liebfrauenkirche44
26A
44OrangerieR
35
44A
6WDGWJlUWQHUHL
3840422
28
24
3032
36
2627252931
6
1Edith-Stein-Schule
34
8
34A36A
7
46
5FNKDOWHEHFNHQ
5A
27A
II+D
I
I
III
II+D
II+DI
I II+DII+D
I
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II
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III
III
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III
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I
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III
II II+D
I
I II+DIII+DII+DI
I
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I
I+D
IIII
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II
I
I+DIIIII II+DIII+DIII
II
I
II
I I+D
II+D
IV
I
II
IIIII II I
I
III+D
I
II
I I
I
I+D
I
I+D II+DIIIII+D
II+D
SpielplatzK
G
K
K
A
G
K
G
G
K
K
G
AA
PKW-ZufahrtLKW-Zufahrt
0XOWLIXQNWLRQVIOlFKH- Kerb- Bauernmarkt.RQ]HUWEKQHect.
Optional:3IOHJHVWW]SXQNW*UQIOlFKHQDPW
P
Orangeriegarten
SpielplatzLesegarten$Q]XFKWIOlFKH
3IODQ]JDUWHQIUKinder aus Schulenund Kitas
hEHUZLQWHUXQJVKDXVOrangerie
5FNKDOWHEHFNHQ
- Gartenbauliche Nutzungen- Gastronomische Nutzungen$QJHERWHIU.XQVW%LOGXQJP %UJHUJlUWHQ
Optional:3IOHJHVWW]SXQNW*UQIOlFKHQDPW(Kostenfreier)Parkplatz%UJHUJDUWHQMehrgenerationsgartenPLW|IIHQWOLFKHP=XJDQJund Nutzung
GastronomischeNutzung (Cafe)Ort zur Begegnung,des AustauschsIU.XOWXUXQG%LOGXQJ
(UKDOWGHU6WDGWJlUWQHUHLIU3IODQ]HQSURGXNWLRQund/oderCafe/Ausstellung etc.
stadtplanerischedenkmalpflegerischefreiraumplanerischeRahmenbedingungensind akzeptiertKeinekommerzielleNutzungKeinePrivatisierungGHU*UQIOlFKHQFokussierung aufNaturbewegung, Inklusion,Religion/WeltanschauungErhalt desBauernmarktes
Kein Verkehr
.RQ]HUWEKQHgNRVR]LDOHV=HQWUXP
6SLHOP|JOLFKNHLWHQIUlOWHUH.LQGHU
Indoor-Boule
Schulgerten
:h16&+($86'(5%h5*(56&+$)7$1'$667$'7*b571(5(,*(/b1'(=86$00(1*()$667(6(5*(%1,66$86'(5%h5*(5,1)250$7,2169(5$167$/781*920

2014/0406

14885 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
05.11.2014 
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor  
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III  an die Stadtverordnetenversammlung 
 
  OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
Amt: Grünflächenamt 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. Be- 
schlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2014/0406 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:  551010 
Kostenstelle:  067-021-1000 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  5510-11 Sachkonto:        
 
Betreff: Zukunft des Stadtgärtnereigeländes 
hier: Sachstandsbericht 
 
Vorlage vom: 31.10.2014 
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat nimmt den Bericht des Grünflächenamtes zur Kenntnis und stimmt der 
Beauftragung der Verwaltung zu. 
 
 
 
Anlagen: Anlage 1 Strukturkonzept Stadtgärtnerei 
Anlage 2 Dokumentation Bürgerwerkstatt 
Anlage 3 Bürgerwünsche für das Stadtgärtnereigelände 
Anlage 4 Nutzungskonzept Stadtgärtnerei von  AtellierCollective 
 
Datenschutzrelevante Anlage:

- 2 - 
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Bericht zur Magistratsvorlage vom 31. Okt. 2014 
 
 
 
 
In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 13. September 2012 wurde der Be- 
schluss gefasst (Vorlage-Nr. 2012/0219), die Stadtgärtnerei zum 1. Jan. 2015 zu schließen 
und die rund 60.000 Pflanzen für die Beete im Orangeriegarten zukünftig anzukaufen. Darüber 
hinaus wurden das Stadtplanungsamt und das Grünflächenamt beauftragt, ein Nutzungs-
konzept für das Stadtgärtnereigelände zu entwickeln.  
 
In einer stadtinternen Arbeitsgruppe haben sich in den letzten beiden Jahren verschiedene 
Ämter (Grünflächenamt, Stadtplanungsamt, Denkmalbehörde, Straßenverkehrs- und Tiefbau- 
amt sowie der Eigenbetrieb Immobilienmanagement) mit den Rahmenbedingungen für die 
zukünftige Nutzung des Areals aus stadtplanerischer, denkmalpflegerischer, freiraumplaneri- 
scher und ansatzweise verkehrsplanerischer Sicht auseinandergesetzt und die aus der Bürger- 
schaft bzw. von Parteien, Organisationen und Einrichtungen eingegangenen Konzepte unter 
den o. g. Aspekten bewertet. Die bis dato vorliegenden Konzepte wurden mit der Vorlage-Nr. 
2013/0431 am 6.Februar 2013 von der Stadtverordnetenversammlung zur Kenntnis genom- 
men. Zwischenzeitlich liegen weitere Vorschläge vor: die Neue Bühne hat einen Vorschlag ein- 
gereicht, der auf dem Stadtgärtnereigelände einen Theaterneubau in der Nordwestecke und die 
Beibehaltung der Gewächshäuser sowie eine gastronomische Einrichtung und einen Garten für 
die Sinne vorsieht. Der Interreligiöse Arbeitskreis AK Darmstadt möchte einen Garten für Reli- 
gionen und Weltanschauungen errichten, der Freundeskreis für die Gartenkultur verfolgt das 
Ziel, die Stadtgärtnerei zu erhalten und zu einem energieeffizienten, rationellen, Ressourcen 
schonenden und energetisch modernen Vorzeigebetrieb umzurüsten. Das Atelier Collective hat 
ein Konzept präsentiert, das Wissenschaft und Kunst vereint (das Konzept ist als Anlage 4 bei- 
gefügt). Darüber hinaus gibt es noch Interesse von privater Seite, einen Biergarten/Restaurant 
zu betreiben bzw. das Interesse von Künstlern, die Gewächshäuser als Werkstät- 
ten/Galerie/Atelier zu nutzen.  
 
Am 23. Juli 2014 fand eine Bürgerinformationsveranstaltung in der Bessunger Knabenschule 
statt mit dem Ziel, das von der Stadtverwaltung erarbeitete „Strukturkonzept“ (s. Anlage 1) als 
Rahmen für die Diskussion vorzustellen und auf dieser Basis mit den interessierten Bürgerin- 
nen und Bürgern sowie den Konzepterstellern ins Gespräch zu kommen. Zunächst wurden den 
Anwesenden die Hintergründe für die Aufgabe des Produktionsbetriebes kurz erläutert. Danach 
folgte die Vorstellung der stadtplanerischen, denkmalpflegerischen und freiraumplanerischen 
Rahmenbedingungen sowie des daraus entwickelten Strukturkonzeptes und zum Abschluss des 
fachlichen Teils wurden die Inhalte der vorliegenden Nutzungskonzepte komprimiert referiert. 
Das Strukturkonzept der Stadtverwaltung sieht folgende Flächennutzungen/Strukturen vor:  
 
• Bebaubare Zone zwischen Überwinterungshaus und Unterkunftstrakt der Stadtgärtnerei 
parallel zur Klappacher Straße (keine Wohnbebauung, kein Gewerbe mit Ausnahme 
Gartenbau und untergeordnet Gastronomie; denkbar sind kleinere Funktionsgebäude, 
die sich an der Höhe der heutigen Bebauung orientieren). Gartenbauliche, gastronomi- 
sche und kulturelle Nutzungen sind denkbar. 
• Beibehaltung des inneren Erschließungsweges entlang der Gewächshäuser 
• Einrichtung von Bürgergärten

- 4 - 
 
• Multifunktional nutzbare Fläche (für Kerb, Bauernmarkt, Konzertbühne etc.) 
• Revierstützpunkt mit Garagen, Werkstatt, Lager- und sonstigen Nebenflächen zur Pflege 
des Orangeriegartens in der bebaubaren Zone (entweder nördlich des Überwinterungs- 
gebäudes oder im Bereich des seitherigen Unterkunftsgebäudes) 
• Zufahrt zum Orangeriegebäude (für LKW) und zum Parkplatz über die Klappacher Stra- 
ße. Die Zufahrt durch das Nordtor erfolgt zukünftig nur noch durch PKW  
• Formale Gliederung der verschiedenen Flächennutzungen durch Bäume und Hecken zur 
Betonung der orthogonalen, axialen Anordnung als wesentliches Gestaltungsmerkmal 
der barocken Anlage 
• Beibehaltung der Überwinterungshalle 
• Beibehaltung des Lesegartens 
• Gärtnerische Nutzungen (Schulgarten, etc.) im östlichen Seitenstreifen 
• Flächen sollen soweit möglich vom Verkehr frei gehalten werden 
 
Das Strukturkonzept stellt einen momentanen Arbeitsstand dar. Allerdings ist die Definition 
der bebaubaren Fläche und der orthogonalen Struktur aus stadtplanerischer, freiraumplaneri- 
scher und denkmalpflegerischer Sicht eine Rahmensetzung.  
 
Zum fachlichen Teil konnten Rückfragen gestellt werden. Diese betrafen die Bewirtschaftung 
und räumliche Anordnung des öffentlichen Parkplatzes, die Mietzahlungen für die Gewächs- 
häuser und Gebäude der Stadtgärtnerei, die zukünftige Nutzung des Palmenhauses und das 
Verhältnis von Strukturkonzept und Konzeptvorschlägen.   
 
Im 2. Teil der Veranstaltung konnten die Teilnehmer/innen an Stehtischen mit fachlicher Mo- 
deration seitens der Stadtverwaltung in 5 Gruppen über die zukünftige Nutzung des Geländes 
diskutieren. Die Konzeptersteller bildeten eine eigene Gruppe, die Gemeinsamkeiten in den 
jeweiligen Konzepten und Kooperationsmöglichkeiten heraus arbeiten sollten. Die Ergebnisse 
der Gruppenarbeit wurden dem Plenum vorgestellt. Über Ablauf und Inhalt der Bürgerinforma- 
tionsveranstaltung wurde eine Dokumentation angefertigt, die als Anlage 2 beigefügt ist.  
 
In der Informationsveranstaltung wurde deutlich, dass die von Seiten der Stadt vorgegebenen 
Rahmenbedingungen allseits akzeptiert werden.  Es gab zahlreiche Vorschläge, wie das Gelän- 
de für die Bürgerinnen und Bürger nutzbar gemacht werden könnte. Es wurde aber auch deut- 
lich, dass die Interessen vielfach sehr ähnlich gelagert sind. Zum Teil wurden sogar schon sehr 
konkrete Vorstellungen zur Ausgestaltung und Ausstattung einzelner Flächen diskutiert. In al- 
len Gruppen haben verkehrliche Aspekte eine Rolle gespielt. Übereinstimmung gab es in allen 
6 Gruppen hinsichtlich der Schaffung eines gastronomischen Angebotes, der bürgerschaftli- 
chen Nutzung von Gartenarealen (Pflanzenproduktion) sowie der Notwendigkeit zur Regelung 
des Verkehrs (Begrenzung der Zufahrtsmöglichkeit, Parken, Radfahren).

- 5 - 
 
 
Mehrfach genannt wurden Spielmöglichkeiten für Kinder (auch ältere Kinder), öffentliche Nut- 
zung und Zugänglichkeit der Flächen, keine Privatisierung der Grünflächen, Erhaltung des Bau- 
ernmarktes und Beibehaltung der orthogonalen Strukturen (Grundmuster der barocken Anla- 
ge).  
 
Es gab indes kein eindeutiges Meinungsbild zum Erhalt der Gewächshäuser, aber auch keine 
Forderung zum Abriss. Hier wurden zum Teil Nutzungsvorschläge unterbreitet wie Indoor-
Boule, Cafe, Ausstellung, Hochbeete zur bürgerschaftlichen Nutzung, Fischzucht und Gemüse- 
anbau. 
 
Weitere Wünsche in einzelnen Gruppen waren z. B. Mehrgenerationen-Garten, Bewegungspar- 
cour, Pflanzzentrum, Anlage eines Kräuter- und Heilgartens, weitere barocke Gartenanlage im 
Seitenstreifen, dichte Bepflanzung im Norden und offen gestaltete Flächen im Süden, Verstär- 
kung grüner Achsen und Mauern, Kombination von Tanzboden und Bühne, Schaffung eines 
ökosozialen Zentrums. 
 
Die räumliche Verortung dieser Nutzungen war in den Gruppen eher von untergeordneter Be- 
deutung. Gleichwohl gab es auch Vorschläge zur Verlegung des Parkplatzes und symmetri- 
scher Gestaltung des Vorfeldes des Orangeriegebäudes.  
 
In der Gruppe der Konzeptersteller stand die Frage im Vordergrund, welche Nutzungsvorschlä- 
ge aus allen Konzepten miteinander kompatibel wären bzw. welche Prämissen für das Gärtne- 
reigelände gelten sollen. Weiterhin sollte auch herausgearbeitet werden, was nicht kompatibel 
ist.  
 
Als konsensfähig werden in der Gruppe der Konzeptersteller folgende Aspekte erachtet: 
 
 /a2right Fokussierung auf Naturbewegung, Inklusion, Religion, Weltanschauung 
 /a2right Anknüpfen an gestalterische Sprache des Barockgartens 
 /a2right Erhalt der Gärtnerei (energetisch modernisiert, umwelt- und Ressourcen schonend), 
  keine Bebauung, keine kommerzielle Nutzung 
 /a2right Lernfeld für alle Bevölkerungsgruppen 
 /a2right Garten der Begegnung und des Austauschs 
 /a2right Schulgarten und Kooperationen 
 /a2right Inklusives Cafe oder gastronomische Bewirtschaftung 
 /a2right Betreuungsangebote für inklusive Kita/Hort 
 /a2right Spielplatz 
 /a2right Angebote für Kindergärten als Freiraum  
 
Als nicht konsensfähig wurde erachtet: 
 
 /a2right Seniorenparcours 
 /a2right Vergabe in Erbpacht 
 /a2right Kindergartenneubau 
 /a2right Kommerzialisierte Stadtgärtnerei 
 
Aus allen Beiträgen wurde deutlich, dass es ein großes öffentliches Interesse an einer bürger- 
schaftlichen und vor allem auch weiterhin gärtnerischen Nutzung des Stadtgärtnereigeländes 
(angereichert durch Aspekte wie Kultur, Bildung, Spielen, Verkehr, Gastronomie) gibt und eine

- 6 - 
 
 
Privatisierung bzw. Kommerzialisierung nicht gewünscht wird. Die Frage nach der Finanzierung 
der Ideen und Wünsche (Investitionen und laufender Betrieb) wurde bislang ausgeklammert, es 
gibt jedoch erste Überlegungen in der Bürgerschaft hinsichtlich der Schaffung von Vereins- 
strukturen (Trägerverein) sowie der Gründung von Stiftungen und Genossenschaften.  
 
Die Umgestaltung und weitere Nutzung des Areals hängt zunächst auch von der endgültigen 
Entscheidung zur Deckung des Bedarfs des Grünflächenamtes ab. Hier gibt es aktuell neue 
Überlegungen, nur noch das Personal für die Pflege des Orangeriegartens vor Ort zu belassen 
(3 - 4 Personen). Benötigt werden weiterhin Personalräume (Aufenthalts-, Umkleide- und 
Waschräume), Garagen für Fahrzeuge, Geräte und Lagerung von Materialien (Erden, Dünger, 
etc.), ein Zwischenlager für Pflanzen, ein kleiner Lagerplatz für Schüttgüter sowie weiterhin ein  
 
Fläche für die vorübergehende Aufzucht bzw. Zwischenlagerung von Bäumen und Sträuchern. 
Dafür wird Fläche in der Größenordnung von ca.1200 - 1500 m² benötigt. Im Zuge der weiteren 
Überlegungen ist zu klären, wo Synergieeffekte erzielt werden können. Dies ist jedoch abhängig 
von noch zu treffenden Entscheidungen über Erhalt/Sanierung oder Abriss von Gebäuden bzw. 
Gebäudeteilen und der zukünftigen Nutzung.  
 
Hierzu sind in naher Zukunft folgende Fragen zu klären bzw. Entscheidungen zu treffen: 
 
1.  Überlassung der baulichen Anlagen (Sozialtrakt und Gewächshäuser) an einen/mehrere 
Betreiber für eine gärtnerische Produktion (keine Verkaufsgärtnerei aus Konkurrenz- 
schutzgründen zur Erhaltung der Bessunger Gärtnereien und Blumengeschäfte); Einlei- 
tung eines Interessenbekundungsverfahrens mit politischer Entscheidung zur Überlas- 
sung an einen Träger? Klärung der Rahmenbedingungen für die Überlassung (finanziel- 
le Konditionen und die Nutzung). Dieser Träger müsste jedoch zwingend die Pflanzen- 
produktion für den Orangeriegarten in die Konzeption einbeziehen.  
2.  Wenn sich kein Betreiber unter diesen Rahmenbedingungen findet, Abriss des Ge- 
wächshausriegels durch die Stadt, ja oder nein? (Ermittlung der Kosten für den Abriss), 
ggf. Veräußerung der beiden noch gut erhaltenen Gewächshausblöcke. Für das Perso- 
nal der Stadtgärtnerei ist das Sozialgebäude zu sanieren, oder ein Neubau zu errichten.   
3.  Erhaltung der Gewächshausanlagen für kulturelle und in untergeordnetem Umfang 
gastronomische Nutzungen und Überlassung an Betreiber (z.B. Verein); Klärung der 
Konditionen und der Frage, wie und durch wen die Produktion der Pflanzen für den O- 
rangeriegarten sichergestellt wird.  
4.  Neubau eines Revierstützpunktes oder Sanierung des Sozialtraktes (Auftrag an IDA) 
5.  Herrichtung und/oder Überlassung von Flächen/Teilflächen für eine bürgerschaftliche 
Nutzung (Träger?); Finanzielle Unterstützung durch die Stadt (wenn ja, in welcher Hö- 
he)  
6.  Entwicklung eines Vorzeige-Pilotprojektes „Energetisches Gewächshaus“ unter dem As- 
pekt Green City - Smart Region Darmstadt als Klimaschutzprojekt mit Unterstützung 
von Wissenschaft und Wirtschaft (TU, Land, HSE, und anderen Geldgebern); Klärung 
der Finanzierungs- und Betreiberfrage.

- 7 - 
 
Fazit:  Sinnvoll wäre eine Kombination von Vorschlägen wie: energetische Sanierung 
bzw. Neubau der bestehenden Gewächshausanlagen (Leuchtturmprojekt Wissenschaft)- 
incl. Revierstützpunkt in Verantwortung der Stadt. Schaffung von Angeboten zum bür- 
gerschaftlichen und inklusiven Gärtnern auf Teilflächen des Areals. Einrichtung eines 
Schulgartens und Schaffung von Möglichkeiten zur Theaternutzung. Integration eines 
gastronomischen Angebotes in Form eines Cafebetriebes. Die Angebote sollten grund- 
sätzlich inklusiv und religionsoffen erfolgen. In der Summe wäre dies die Gestaltung der 
größtmöglichen Schnittmenge an Vorschlägen.  
Die Verwaltung wird beauftragt, einen Vorschlag zu fertigen, der so viele Belange wie 
möglich auf dem Stadtgärtnereigelände integriert und die Bürgerwünsche so weit wie 
möglich berücksichtigt. Weiterhin sind ein Finanzierungsmodell für die notwendigen In- 
vestitionen sowie ein Vorschlag zur Regelung der bürgerschaftlichen Nutzung auf dem 
Gelände zu erarbeiten. 
Der Vorschlag soll auf dem Rahmenkonzept (Strukturkonzept) basieren, welches alle 
Belange von Denkmalschutz und Funktionsfähigkeit sowie den Erhalt und die Fortent- 
wicklung der barocken Anlage Orangerie und Orangeriegarten berücksichtigen und 
Grundlage für die weitere Form der Beteiligung darstellt. 
 
 
Aufgestellt: 
Darmstadt, 31. Okt. 2014  
67-0 F                /telephonesolid 2900  
 
 
Dezernat III 
 
 
 
Cornelia Zuschke 
Stadträtin

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- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
05.11.2014 
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor  
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III  an die Stadtverordnetenversammlung 
 
  OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
Amt: Grünflächenamt 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
III 67 
I 10.1 10.2 
 
Stvv 
 
 
Vorlage-Nr. 2014/0406 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
536 
 
Produkt-Nr.:  551010 
Kostenstelle:  067-021-1000 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  5510-11 Sachkonto:        
 
Betreff: Zukunft des Stadtgärtnereigeländes 
hier: Sachstandsbericht 
 
Vorlage vom: 31.10.2014 
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat nimmt den Bericht des Grünflächenamtes zur Kenntnis und stimmt der 
Beauftragung der Verwaltung zu. 
 
 
 
Anlagen: Anlage 1 Strukturkonzept Stadtgärtnerei 
Anlage 2 Dokumentation Bürgerwerkstatt 
Anlage 3 Bürgerwünsche für das Stadtgärtnereigelände 
Anlage 4 Nutzungskonzept Stadtgärtnerei von  AtellierCollective

- 3 - 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 26.11.2014 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
 
Bericht zur Magistratsvorlage vom 31. Okt. 2014 
 
 
 
 
In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 13. September 2012 wurde der 
Beschluss gefasst (Vorlage-Nr. 2012/0219), die Stadtgärtnerei zum 1. Jan. 2015 zu schließen 
und die rund 60.000 Pflanzen für die Beete im Orangeriegarten zukünftig anzukaufen. Darüber 
hinaus wurden das Stadtplanungsamt und das Grünflächenamt beauftragt, ein Nutzungs-
konzept für das Stadtgärtnereigelände zu entwickeln.  
 
In einer stadtinternen Arbeitsgruppe haben sich in den letzten beiden Jahren verschiedene 
Ämter (Grünflächenamt, Stadtplanungsamt, Denkmalbehörde, Straßenverkehrs- und 
Tiefbauamt sowie der Eigenbetrieb Immobilienmanagement) mit den Rahmenbedingungen für 
die zukünftige Nutzung des Areals aus stadtplanerischer, denkmalpflegerischer, 
freiraumplanerischer und ansatzweise verkehrsplanerischer Sicht auseinandergesetzt und die 
aus der Bürgerschaft bzw. von Parteien, Organisationen und Einrichtungen eingegangenen 
Konzepte unter den o. g. Aspekten bewertet. Die bis dato vorliegenden Konzepte wurden mit 
der Vorlage-Nr. 2013/0431 am 6.Februar 2013 von der Stadtverordnetenversammlung zur 
Kenntnis genommen. Zwischenzeitlich liegen weitere Vorschläge vor: die Neue Bühne hat einen 
Vorschlag eingereicht, der auf dem Stadtgärtnereigelände einen Theaterneubau in der 
Nordwestecke und die Beibehaltung der Gewächshäuser sowie eine gastronomische 
Einrichtung und einen Garten für die Sinne vorsieht. Der Interreligiöse Arbeitskreis AK 
Darmstadt möchte einen Garten für Religionen und Weltanschauungen errichten, der 
Freundeskreis für die Gartenkultur verfolgt das Ziel, die Stadtgärtnerei zu erhalten und zu 
einem energieeffizienten, rationellen, Ressourcen schonenden und energetisch modernen 
Vorzeigebetrieb umzurüsten. Das Atelier Collective hat ein Konzept präsentiert, das 
Wissenschaft und Kunst vereint (das Konzept ist als Anlage 4 beigefügt). Darüber hinaus gibt 
es noch Interesse von privater Seite, einen Biergarten/Restaurant zu betreiben bzw. das 
Interesse von Künstlern, die Gewächshäuser als Werkstätten/Galerie/Atelier zu nutzen.  
 
Am 23. Juli 2014 fand eine Bürgerinformationsveranstaltung in der Bessunger Knabenschule 
statt mit dem Ziel, das von der Stadtverwaltung erarbeitete „Strukturkonzept“ (s. Anlage 1) als 
Rahmen für die Diskussion vorzustellen und auf dieser Basis mit den interessierten 
Bürgerinnen und Bürgern sowie den Konzepterstellern ins Gespräch zu kommen. Zunächst 
wurden den Anwesenden die Hintergründe für die Aufgabe des Produktionsbetriebes kurz 
erläutert. Danach folgte die Vorstellung der stadtplanerischen, denkmalpflegerischen und 
freiraumplanerischen Rahmenbedingungen sowie des daraus entwickelten Strukturkonzeptes 
und zum Abschluss des fachlichen Teils wurden die Inhalte der vorliegenden 
Nutzungskonzepte komprimiert referiert. Das Strukturkonzept der Stadtverwaltung sieht 
folgende Flächennutzungen/Strukturen vor:  
 
• Bebaubare Zone zwischen Überwinterungshaus und Unterkunftstrakt der Stadtgärtnerei 
parallel zur Klappacher Straße (keine Wohnbebauung, kein Gewerbe mit Ausnahme 
Gartenbau und untergeordnet Gastronomie; denkbar sind kleinere Funktionsgebäude, 
die sich an der Höhe der heutigen Bebauung orientieren). Gartenbauliche, 
gastronomische und kulturelle Nutzungen sind denkbar. 
• Beibehaltung des inneren Erschließungsweges entlang der Gewächshäuser 
• Einrichtung von Bürgergärten

- 5 - 
• Multifunktional nutzbare Fläche (für Kerb, Bauernmarkt, Konzertbühne etc.) 
• Revierstützpunkt mit Garagen, Werkstatt, Lager- und sonstigen Nebenflächen zur Pflege 
des Orangeriegartens in der bebaubaren Zone (entweder nördlich des 
Überwinterungsgebäudes oder im Bereich des seitherigen Unterkunftsgebäudes) 
• Zufahrt zum Orangeriegebäude (für LKW) und zum Parkplatz über die Klappacher 
Straße. Die Zufahrt durch das Nordtor erfolgt zukünftig nur noch durch PKW  
• Formale Gliederung der verschiedenen Flächennutzungen durch Bäume und Hecken zur 
Betonung der orthogonalen, axialen Anordnung als wesentliches Gestaltungsmerkmal 
der barocken Anlage 
• Beibehaltung der Überwinterungshalle 
• Beibehaltung des Lesegartens 
• Gärtnerische Nutzungen (Schulgarten, etc.) im östlichen Seitenstreifen 
• Flächen sollen soweit möglich vom Verkehr frei gehalten werden 
 
Das Strukturkonzept stellt einen momentanen Arbeitsstand dar. Allerdings ist die Definition 
der bebaubaren Fläche und der orthogonalen Struktur aus stadtplanerischer, 
freiraumplanerischer und denkmalpflegerischer Sicht eine Rahmensetzung.  
 
Zum fachlichen Teil konnten Rückfragen gestellt werden. Diese betrafen die Bewirtschaftung 
und räumliche Anordnung des öffentlichen Parkplatzes, die Mietzahlungen für die 
Gewächshäuser und Gebäude der Stadtgärtnerei, die zukünftige Nutzung des Palmenhauses 
und das Verhältnis von Strukturkonzept und Konzeptvorschlägen.   
 
Im 2. Teil der Veranstaltung konnten die Teilnehmer/innen an Stehtischen mit fachlicher 
Moderation seitens der Stadtverwaltung in 5 Gruppen über die zukünftige Nutzung des 
Geländes diskutieren. Die Konzeptersteller bildeten eine eigene Gruppe, die Gemeinsamkeiten 
in den jeweiligen Konzepten und Kooperationsmöglichkeiten heraus arbeiten sollten. Die 
Ergebnisse der Gruppenarbeit wurden dem Plenum vorgestellt. Über Ablauf und Inhalt der 
Bürgerinformationsveranstaltung wurde eine Dokumentation angefertigt, die als Anlage 2 
beigefügt ist.  
 
In der Informationsveranstaltung wurde deutlich, dass die von Seiten der Stadt vorgegebenen 
Rahmenbedingungen allseits akzeptiert werden.  Es gab zahlreiche Vorschläge, wie das 
Gelände für die Bürgerinnen und Bürger nutzbar gemacht werden könnte. Es wurde aber auch 
deutlich, dass die Interessen vielfach sehr ähnlich gelagert sind. Zum Teil wurden sogar schon 
sehr konkrete Vorstellungen zur Ausgestaltung und Ausstattung einzelner Flächen diskutiert. In 
allen Gruppen haben verkehrliche Aspekte eine Rolle gespielt. Übereinstimmung gab es in allen 
6 Gruppen hinsichtlich der Schaffung eines gastronomischen Angebotes, der 
bürgerschaftlichen Nutzung von Gartenarealen (Pflanzenproduktion) sowie der Notwendigkeit 
zur Regelung des Verkehrs (Begrenzung der Zufahrtsmöglichkeit, Parken, Radfahren).

- 6 - 
 
Mehrfach genannt wurden Spielmöglichkeiten für Kinder (auch ältere Kinder), öffentliche 
Nutzung und Zugänglichkeit der Flächen, keine Privatisierung der Grünflächen, Erhaltung des 
Bauernmarktes und Beibehaltung der orthogonalen Strukturen (Grundmuster der barocken 
Anlage).  
 
Es gab indes kein eindeutiges Meinungsbild zum Erhalt der Gewächshäuser, aber auch keine 
Forderung zum Abriss. Hier wurden zum Teil Nutzungsvorschläge unterbreitet wie Indoor-
Boule, Cafe, Ausstellung, Hochbeete zur bürgerschaftlichen Nutzung, Fischzucht und 
Gemüseanbau. 
 
Weitere Wünsche in einzelnen Gruppen waren z. B. Mehrgenerationen-Garten, 
Bewegungsparcour, Pflanzzentrum, Anlage eines Kräuter- und Heilgartens, weitere barocke 
Gartenanlage im Seitenstreifen, dichte Bepflanzung im Norden und offen gestaltete Flächen im 
Süden, Verstärkung grüner Achsen und Mauern, Kombination von Tanzboden und Bühne, 
Schaffung eines ökosozialen Zentrums. 
 
Die räumliche Verortung dieser Nutzungen war in den Gruppen eher von untergeordneter 
Bedeutung. Gleichwohl gab es auch Vorschläge zur Verlegung des Parkplatzes und 
symmetrischer Gestaltung des Vorfeldes des Orangeriegebäudes.  
 
In der Gruppe der Konzeptersteller stand die Frage im Vordergrund, welche 
Nutzungsvorschläge aus allen Konzepten miteinander kompatibel wären bzw. welche 
Prämissen für das Gärtnereigelände gelten sollen. Weiterhin sollte auch herausgearbeitet 
werden, was nicht kompatibel ist.  
 
Als konsensfähig werden in der Gruppe der Konzeptersteller folgende Aspekte erachtet: 
 
 /a2right Fokussierung auf Naturbewegung, Inklusion, Religion, Weltanschauung 
 /a2right Anknüpfen an gestalterische Sprache des Barockgartens 
 /a2right Erhalt der Gärtnerei (energetisch modernisiert, umwelt- und Ressourcen schonend), 
  keine Bebauung, keine kommerzielle Nutzung 
 /a2right Lernfeld für alle Bevölkerungsgruppen 
 /a2right Garten der Begegnung und des Austauschs 
 /a2right Schulgarten und Kooperationen 
 /a2right Inklusives Cafe oder gastronomische Bewirtschaftung 
 /a2right Betreuungsangebote für inklusive Kita/Hort 
 /a2right Spielplatz 
 /a2right Angebote für Kindergärten als Freiraum  
 
Als nicht konsensfähig wurde erachtet: 
 
 /a2right Seniorenparcours 
 /a2right Vergabe in Erbpacht 
 /a2right Kindergartenneubau 
 /a2right Kommerzialisierte Stadtgärtnerei 
 
Aus allen Beiträgen wurde deutlich, dass es ein großes öffentliches Interesse an einer bürger-
schaftlichen und vor allem auch weiterhin gärtnerischen Nutzung des Stadtgärtnereigeländes 
(angereichert durch Aspekte wie Kultur, Bildung, Spielen, Verkehr, Gastronomie) gibt und eine

- 7 - 
Privatisierung bzw. Kommerzialisierung nicht gewünscht wird. Die Frage nach der Finanzierung 
der Ideen und Wünsche (Investitionen und laufender Betrieb) wurde bislang ausgeklammert, es 
gibt jedoch erste Überlegungen in der Bürgerschaft hinsichtlich der Schaffung von 
Vereinsstrukturen (Trägerverein) sowie der Gründung von Stiftungen und Genossenschaften.  
 
Die Umgestaltung und weitere Nutzung des Areals hängt zunächst auch von der endgültigen 
Entscheidung zur Deckung des Bedarfs des Grünflächenamtes ab. Hier gibt es aktuell neue 
Überlegungen, nur noch das Personal für die Pflege des Orangeriegartens vor Ort zu belassen 
(3 - 4 Personen). Benötigt werden weiterhin Personalräume (Aufenthalts-, Umkleide- und 
Waschräume), Garagen für Fahrzeuge, Geräte und Lagerung von Materialien (Erden, Dünger, 
etc.), ein Zwischenlager für Pflanzen, ein kleiner Lagerplatz für Schüttgüter sowie weiterhin ein  
 
Fläche für die vorübergehende Aufzucht bzw. Zwischenlagerung von Bäumen und Sträuchern. 
Dafür wird Fläche in der Größenordnung von ca.1200 - 1500 m² benötigt. Im Zuge der weiteren 
Überlegungen ist zu klären, wo Synergieeffekte erzielt werden können. Dies ist jedoch abhängig 
von noch zu treffenden Entscheidungen über Erhalt/Sanierung oder Abriss von Gebäuden bzw. 
Gebäudeteilen und der zukünftigen Nutzung.  
 
Hierzu sind in naher Zukunft folgende Fragen zu klären bzw. Entscheidungen zu treffen: 
 
1.  Überlassung der baulichen Anlagen (Sozialtrakt und Gewächshäuser) an einen/mehrere 
Betreiber für eine gärtnerische Produktion (keine Verkaufsgärtnerei aus 
Konkurrenzschutzgründen zur Erhaltung der Bessunger Gärtnereien und 
Blumengeschäfte); Einleitung eines Interessenbekundungsverfahrens mit politischer 
Entscheidung zur Überlassung an einen Träger? Klärung der Rahmenbedingungen für 
die Überlassung (finanzielle Konditionen und die Nutzung). Dieser Träger müsste 
jedoch zwingend die Pflanzenproduktion für den Orangeriegarten in die Konzeption 
einbeziehen.  
2.  Wenn sich kein Betreiber unter diesen Rahmenbedingungen findet, Abriss des 
Gewächshausriegels durch die Stadt, ja oder nein? (Ermittlung der Kosten für den 
Abriss), ggf. Veräußerung der beiden noch gut erhaltenen Gewächshausblöcke. Für das 
Personal der Stadtgärtnerei ist das Sozialgebäude zu sanieren, oder ein Neubau zu 
errichten.   
3.  Erhaltung der Gewächshausanlagen für kulturelle und in untergeordnetem Umfang 
gastronomische Nutzungen und Überlassung an Betreiber (z.B. Verein); Klärung der 
Konditionen und der Frage, wie und durch wen die Produktion der Pflanzen für den 
Orangeriegarten sichergestellt wird.  
4.  Neubau eines Revierstützpunktes oder Sanierung des Sozialtraktes (Auftrag an IDA) 
5.  Herrichtung und/oder Überlassung von Flächen/Teilflächen für eine bürgerschaftliche 
Nutzung (Träger?); Finanzielle Unterstützung durch die Stadt (wenn ja, in welcher 
Höhe)  
6.  Entwicklung eines Vorzeige-Pilotprojektes „Energetisches Gewächshaus“ unter dem 
Aspekt Green City - Smart Region Darmstadt als Klimaschutzprojekt mit Unterstützung 
von Wissenschaft und Wirtschaft (TU, Land, HSE, und anderen Geldgebern); Klärung 
der Finanzierungs- und Betreiberfrage.

Fazit:  Sinnvoll wäre eine Kombination von Vorschlägen wie: energetische Sanierung 
bzw. Neubau der bestehenden Gewächshausanlagen (Leuchtturmprojekt Wissenschaft)- 
incl. Revierstützpunkt in Verantwortung der Stadt. Schaffung von Angeboten zum 
bürgerschaftlichen und inklusiven Gärtnern auf Teilflächen des Areals. Einrichtung 
eines Schulgartens und Schaffung von Möglichkeiten zur Theaternutzung. Integration 
eines gastronomischen Angebotes in Form eines Cafebetriebes. Die Angebote sollten 
grundsätzlich inklusiv und religionsoffen erfolgen. In der Summe wäre dies die 
Gestaltung der größtmöglichen Schnittmenge an Vorschlägen.  
Die Verwaltung wird beauftragt, einen Vorschlag zu fertigen, der so viele Belange wie 
möglich auf dem Stadtgärtnereigelände integriert und die Bürgerwünsche so weit wie 
möglich berücksichtigt. Weiterhin sind ein Finanzierungsmodell für die notwendigen 
Investitionen sowie ein Vorschlag zur Regelung der bürgerschaftlichen Nutzung auf 
dem Gelände zu erarbeiten. 
Der Vorschlag soll auf dem Rahmenkonzept (Strukturkonzept) basieren, welches alle 
Belange von Denkmalschutz und Funktionsfähigkeit sowie den Erhalt und die 
Fortentwicklung der barocken Anlage Orangerie und Orangeriegarten berücksichtigen 
und Grundlage für die weitere Form der Beteiligung darstellt. 
 
 
Aufgestellt: 
Darmstadt, 31. Okt. 2014  
67-0 F                /telephonesolid 2900  
 
 
Dezernat III 
 
 
 
 
Cornelia Zuschke 
Stadträtin

anlage 6

229 Zeichen

Punkt 4:  Zukunft des Stadtgärtnereigeländes 
hier: Sachstandsbericht 
 (V-Nr. 2014/0406) 
 
Bei Stimmenthaltung der Fraktionen SPD und Die Linke. empfiehlt der Ausschuss der 
Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.

anlage 7

222 Zeichen

Punkt 7:  Zukunft des Stadtgärtnereigeländes 
hier: Sachstandsbericht 
 (V-Nr. 2014/0406) 
 
Bei Stimmenthaltung der Fraktionen SPD und FDP empfiehlt der Ausschuss der 
Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.

Beratungsverlauf (5)

TOP 536 beschließend
TOP 4
TOP 9 zur Kenntnis
TOP 6
TOP 7

Orte (5)

  • Klappacher Straße
  • Jahnstraße
  • Am Sandacker 16
  • Orangerieallee
  • Seekatzstraße

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2014/0406
Typ
Magistratsvorlage
Datum
31.10.2014
Erstellt
29.09.2026 00:00