2020/0227
Feststellung des Jahresabschlusses 2019 des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), Verwendung des Jahresergebnisses 2019 und Entlastung der Betriebsleitung
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Punkt 6: Feststellung des Jahresabschlusses 2019 des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), Verwendung des Jahresergebnisses 2019 und Entlastung der Betriebsleitung (V-Nr. 2020/0227) Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. Gegenstimmen: SPD Stimmenthaltung: Die Linke.
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Punkt 19: Feststellung des Jahresabschlusses 2019 des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), Verwendung des Jahresergebnisses 2019 und Entlastung der Betriebsleitung (V-Nr. 2020/0227) Der Vorlage wird zugestimmt. Stimmenthaltung: SPD, FDP und Stadtv. Sigmund (fraktionslos)
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Punkt 3: Feststellung des Jahresabschlusses 2019 des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), Verwendung des Jahresergebnisses 2019 und Entlastung der Betriebsleitung (V-Nr. 2020/0227) Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. Gegenstimmen: SPD-Fraktion Stimmenthaltung: Fraktion Die Linke.
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- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
11.08.2020
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Dezernat IV
Amt: EAD
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
IV 70
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2020/0227
Magistratsbeschluss-Nr.
221
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses 2019 des Eigenbetriebes für kommunale
Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), Verwendung des Jahresergebnisses 2019 und
Entlastung der Betriebsleitung
Vorlage vom: 03.08.2020
Beschlussvorschlag:
Der Magistrat beschließt die Empfehlung an die Stadtverordnetenversammlung , folgende
Beschlüsse zu fassen:
1. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben und
Dienstleistungen (EAD) wird nach erfolgter Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer mit einem
Jahresgewinn in Höhe von 320.480,65 € (im BgA Gewerbliche Abfallentsorgung und Reinigung,
im BgA Krematorium sowie im BgA Zoo Vivarium nach Steuern) festgestellt.
2. Das Jahresergebnis wird vollständig auf neue Rechnung vorgetragen.
3. Der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31. Dezember 2019 werden offengelegt.
4. Die Betriebsleitung wird für den Zeitraum vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2019 entlastet.
- 3 -
Anlagen: 1. Prüfungsbericht 2019 PwC
2. Beschluss BK Jahresabschluss 2019
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 19.08.2020
Der Vorlage wird zugestimmt.
Begründung zur Magistratsvorlage vom 03.08.2020
Die Betriebskommission des EAD hat den Jahresabschluss per 31. Dezember 2019 vorgelegt
bekommen. Der Abschlussprüfer hat in der Sitzung am 03. Juli 2020 den Jahresabschluss
erläutert. Die Betriebskommission hat im Umlaufverfahren beschlossen, dem Magistrat und
der Stadtverordnetenversammlung zu empfehlen, den Jahresgewinn in Höhe von 320.480,65 €
(im BZ 7201 BgA Abfallentsorgung und Reinigung, im BZ 7502 BgA Krematorium sowie BZ
7603 BgA Zoo Vivarium nach Steuern) festzustellen, sowie die Verwendung des
Jahresergebnisses zu billigen.
Der Jahresgewinn wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen.
Der Ausgleich der Kostenunterdeckung im Gebührenbereich des Betriebszweiges
Abfallentsorgung sowie der Kostenüberdeckung im Gebührenbereich des Betriebszweiges
Straßenreinigung/Winterdienst erfolgte bereits im Jahresabschluss. Eine Ergebnisverwendung
hierzu ist nicht mehr erforderlich. Die Überdeckung im Bereich Straßenreinigung/Winterdienst
wird durch den Aufbau der Verbindlichkeit gegenüber den Gebührenpflichtigen ausgeglichen.
Die Unterdeckung im Bereich Abfallentsorgung wird durch den Abbau der Verbindlichkeit
gegenüber den Gebührenpflichtigen ausgeglichen.
Es wird auf den komplett beigefügten Beschluss der Betriebskommission vom 10.07.2020
einschließlich der Darstellung der Zusammensetzung des Jahresgewinns 2019 sowie auf die
Auszüge aus dem Prüfbericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AG
hingewiesen.
Darmstadt, 03.08.2020
Der Dezernent IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
Anlage: kompletter Vorlagetext für Betriebskommission
Auszug aus Prüfbericht von PricewaterhouseCoopers
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Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
11.08.2020
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat IV
Amt: EAD
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2020/0227
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses 2019 des Eigenbetriebes für kommunale
Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), Verwendung des Jahresergebnisses 2019 und
Entlastung der Betriebsleitung
Vorlage vom: 03.08.2020
Beschlussvorschlag :
Der Magistrat beschließt die Empfehlung an die Stadtverordnetenversammlung , folgende
Beschlüsse zu fassen:
1. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben und
Dienstleistungen (EAD) wird nach erfolgter Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer mit einem
Jahresgewinn in Höhe von 320.480,65 € (im BgA Gewerbliche Abfallentsorgung und Reinigung,
im BgA Krematorium sowie im BgA Zoo Vivarium nach Steuern) festgestellt.
2. Das Jahresergebnis wird vollständig auf neue Rechnung vorgetragen.
3. Der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31. Dezember 2019 werden offengelegt.
4. Die Betriebsleitung wird für den Zeitraum vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2019 entlastet.
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Anlagen: 1. Prüfungsbericht 2019 PwC
2. Beschluss BK Jahresabschluss 2019
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
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Begründung zur Magistratsvorlage vom 03.08.2020
Die Betriebskommission des EAD hat den Jahresabschluss per 31. Dezember 201 9 vorgelegt
bekommen. Der Abschlussprüfer hat in der Sitzung am 03. Juli 2020 den Jahresabschluss
erläutert. Die Betriebskommission hat im Umlaufverfahren beschlossen, dem Magistrat und
der Stadtverordnetenversammlung zu empfehlen, den Jahresgewinn in Höhe von 320.480,65 €
(im BZ 7201 BgA Abfallentsorgung und Reinigung, im BZ 7502 BgA Krematorium sowie BZ
7603 BgA Zoo Vivarium nach Steuern) festzustellen, sowie die Verwendung des
Jahresergebnisses zu billigen.
Der Jahresgewinn wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen.
Der Ausgleich der Kostenunterdeckung im Gebührenbereich des Betriebszweiges
Abfallentsorgung sowie der Kostenüberdeckung im Gebührenbereich des Betriebszweiges
Straßenreinigung/Winterdienst erfolgte bereits im Jahresabschluss. Eine Ergebnisverwendung
hierzu ist nicht mehr erforderlich. Die Überdeckung im Bereich Straßenreinigung/Winterdienst
wird durch den Aufbau der Verbindlichkeit gegenüber den Gebührenpflichtigen ausgeglichen.
Die Unterdeckung im Bereich Abfallentsorgung wird durch den Abbau der Verbindlichkeit
gegenüber den Gebührenpflichtigen ausgeglichen.
Es wird auf den komplett beigefügten Beschluss der Betriebskommission vom 10.07.2020
einschließlich der Darstellung der Zusammensetzung des Jahresgewinns 2019 sowie auf die
Auszüge aus dem Prüfbericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AG
hingewiesen.
Darmstadt, 03.08.2020
Der Dezernent IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
Anlage: kompletter Vorlagetext für Betriebskommission
Auszug aus Prüfbericht von PricewaterhouseCoopers
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Bericht
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Darmstadt
Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2019
und des Lageberichtes für das Wirtschaftsjahr 2019
Auftrag: 0.0913393.001
PwC
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0.0913393.001
B. Grundsätzliche Feststellungen
I. Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter
8. Nachfolgend stellen wir zusammengefasst die Beurteilung der Lage des Eigenbetriebs durch die ge-
setzlichen Vertreter (siehe Anlage I) dar:
9. Über den G eschäftsverlauf des Jahres 2019 bzw. die L age des Eigenbetriebes zum 31. Dezember
2019 äußert sich die Betriebsleiterin wie folgt:
x Die Aufgaben des EAD umfassen unverändert zum Vorja hr Abfallwirtschaft, Straßenreinigung
und Winterdienst, Kanalbetrieb, Kompostierungsanlag e, Straßenunterhaltung, Gebäudereini-
gung und Hauswirtschaft sowie den Betrieb der Schul busse, des Krematoriums, des Zoos Viva-
rium und der Werkstatt. Hinzugekommen sind die Koor dination der Mobilität der städtischen
Fahrzeuge sowie die Vermietung von Komposttoiletten.
x Die Ertragslage zeigt eine Verbesserung zum Vorjahr. Die Umsatzerlöse konnten um T€ 2.141
auf T€ 59.271 gesteigert werden. Darüber hinaus stiegen die sonstigen betrieblichen Erträge um
T€ 1.073 an, bedingt durch eine Gewinnausschüttung der ZAS und der SAVAG über T€ 1.168
(Vorjahr: T€ 0). Der Materialaufwand hat sich insbe sondere aufgrund höherer Kosten bei der
Gebäudereinigung, im Kanalbetrieb sowie beim Person alleasing um T€ 1.321 erhöht. Der An-
stieg des Personalaufwands um T€ 1.695 ist auf die Aufstockung des Personals und auf die Ta-
riferhöhung zum 1. April 2019 um durchschnittlich 3,09 % zurückzuführen.
x Unter Berücksichtigung des Verlustausgleichs im Ber eich Vivarium in Höhe von T€ 225 (Vor-
jahr: T€ 662) hat sich ein Jahresgewinn von T€ 320 (Vorjahr: T€ 203) ergeben, der über dem
Planergebnis von T€ 225 liegt.
x Die Ertragslage der einzelnen Sparten hat sich unterschiedlich entwickelt.
x Der Jahresverlust im Bereich Straßenreinigung und Winterdienst fiel mit T€ 110 im Berichts-
jahr etwas höher aus (Vorjahr: T€ 89).
x Im Kanalbetrieb wurde ein Jahresgewinn in Höhe von T€ 41 (Vorjahr: T€ 210) erwirtschaf-
tet.
x Der Bereich der hoheitlichen Abfallentsorgung schließt das Wirtschaftsjahr 2019 nach Ent-
nahme aus der Gebührenausgleichsverpflichtung von T€ 610 mit einem ausgeglichenen Er-
gebnis (T€ 0) ab.
x Die Kompostierungsanlage weist wie im Vorjahr ebenfalls ein ausgeglichenes Ergebnis aus.
x Im Bereich Fuhrparkmanagement, Mobilität und Gebäud etechnik (ehemals Werkstatt mit
Betriebshof) wird ein Verlust von T€ 159 (Vorjahr: T€ 217) ausgewiesen.
x Im Bereich Schulbusbetrieb ist das Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr von T€ 246 auf
T€ 339 angestiegen.
x Im Bereich BgA gewerbliche Abfallentsorgung/Reinigung wird für das abgelaufene Berichts-
jahr ein Jahresverlust von T€ 34 ausgewiesen (Vorjahr Jahresverlust T€ 101).
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PwC
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0.0913393.001
x Der Bereich Straßenunterhaltung schließt mit einem Jahresgewinn von T€ 76 (Vorjahr Jah-
resverlust von T€ 78) ab.
x Das Jahresergebnis des Bereichs Zentraler Gebäudedi enst hat sich um T€ 13 leicht auf
T€ 267 (Vorjahr T€ 254) erhöht.
x Im BgA Krematorium hat sich der Jahresgewinn nach Steuern um T€ 26 auf T€ 119 erhöht.
x Der Verlustausgleich der Stadt für den Zoo Vivarium hat sich auf T€ 225 reduziert. In Summe
konnte ein Verlust in Höhe von T€ 218 (Vorjahr: T€ 113) nicht ausgeglichen werden.
x Die Investitionen beliefen sich im Wirtschaftsjahr 2019 auf insgesam t € 4,9 Mio. Sie entfielen
unverändert zum Vorjahr vorrangig auf die Investiti onen in den Fuhrpark (PKW, LKW, sowie
Kommunal- und Spezialfahrzeuge).
x Die stichtagsbezogene B eschäftigtenzahl erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 695 auf
727. Zum 1. April 2019 wurde eine Tariferhöhung von durchschnittlich 3,09 % wirksam. Die
leistungsorientierte Vergütung blieb unverändert bei 2,0 % des Jahresentgelts.
x Im Bereich des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit werden verschiedene Maßnahmen dar-
gestellt, wie die naturnahe Umgestaltung des Betrie bsgeländes Sensfelderweg, die Umstellung
der Beleuchtung auf energiesparende LED-Leuchten und die Zurfügungstellung von Jobtickets.
Ferner soll im Rahmen der Mobilitätsordnung der Fuh rpark der Stadt Darmstadt durch einen
höheren Anteil alternativer Antriebe umgebaut werden.
x Zur Entwicklung der V ermögenslage wird ausgeführt, dass sich das Anlagevermögen im Z uge
der Investitionen um T€ 672 erhöhte. Die Anlagendec kung durch das Eigenkapital ist nahezu
unverändert bei 40,3 % (Vorjahr: 40,2 %). Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vor-
jahr um 0,9 Prozentpunkte auf 27,4 % erhöht (Vorjahr 26,5 %). Die Eigenkapitalrentabilität hat
sich von 1,2 % im Jahr 2018 auf 1,9 % im Jahr 2019 erhöht.
x Hinsichtlich der Finanzlage zeigt sich ein Rückgang der Liquidität I. Grades d urch die vermin-
derten flüssigen Mittel. Bei der Liquidität II. Gra des von 232 % (Vorjahr: 273 %) besteht eine
absolute Überdeckung in Höhe von T€ 10.401 (Vorjahr: T€ 12.642).
10. Die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung sowie die Prognose des Eigenbetriebs erläutert
die Betriebsleiterin wie folgt:
x Der EAD nutzt ein formalisiertes Risikomanagementsystem zur systematischen Erfassung von
Risiken mit einer Einschätzung von Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadenshöhen. Ergeb-
nisse der durchgeführten Risikoinventuren werden im Risikobericht erfasst und der Betriebs-
kommission im Rahmen der Quartalsberichte vorgelegt.
x Hinweise auf wesentliche Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf den Eigenbe-
trieb haben könnten, sind nicht bekannt.
x Risiken werden insbesondere in der Veränderung der rechtlichen Rahmenbedingungen im Ent-
sorgungsmarkt gesehen. Der EAD hat jedoch durch langfristige Verträge die Entsorgung we-
sentlicher Abfallarten gesichert. Das Bundesverwaltungsgericht hat im Jahr 2018 geurteilt,
dass Sperrmüll auch von gewerblichen Unternehmen gesammelt werden darf. Die Altpapier-
preise sinken kontinuierlich.
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x Die Konzentration auf dem Entsorgungsmarkt schreitet durch Rückzug von Systembetreibern
und Aufkäufe durch Konkurrenten weiter voran.
x Zum Risikomanagement bezüglich der Beteiligungsgesellschaften gehören regelmäßige Sit-
zungen und weitergehende Kontrollmechanismen.
x Zur Prognose wird von der Betriebsleitung insbesondere auf die Wachstumsprognose der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt eingegangen, welche aufgrund der Bebauung weiterer Flächen
Chancen für die Bereiche Hauswirtschaft und Schulmensen eröffnet.
x Des Weiteren verfolgt der EAD weiterhin im Rahmen der IT-Strategie die Umsetzung der digi-
talen Transformation. Im Zuge der Erhöhung des Elektromobilitätsanteils im Rahmen der Mo-
bilitätsordnung der Stadt Darmstadt ist der EAD nicht nur für die Beschaffung von Fahrzeugen
zuständig, sondern erarbeitet auch Mobilitätskonzepte.
x Auswirkungen im Zuge der Corona-Krise sieht die Betriebsleitung vor allem in den Bereichen
Hauswirtschaft, Gebäudereinigung, Schulbusbetrieb und dem Zoo Vivarium. In den genannten
Bereichen musste bis zu 100% Kurzarbeit angemeldet werden.
x Für 2019 wird laut Wirtschaftsplan bei Erträgen von T€ 64.158 ein Jahresgewinn von T€ 512
erwartet. Dies beinhaltet noch nicht die möglichen Auswirkungen der Corona-Krise.
Die Beurteilung der Lage des Betriebes, insbesonder e die Beurteilung des Fortbestandes und der
wesentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entw icklung des Betriebes, ist plausibel und fol-
gerichtig abgeleitet. Nach dem Ergebnis unserer Prüfung und den dabei gewonnenen Erkenntnissen
ist die Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter dem Umfang nach angemessen und inhaltlich zu-
treffend.
II. Wesentliche Geschäftsvorfälle
Verbindlichkeiten für Gebührenausgleich
11. Die handelsrechtlichen Verbindlichkeiten für Gebührenausgleich haben sich in den einzelnen
Sparten wie folgt entwickelt:
Straßen-
reinigung
Abfall-
entsorgung
Kompostierungs-
anlage Gesamt
€ € € €
Stand 1.1.2019 1.154.240,67 2.702.996,19 25.708,29 3.88 2.945,15
Entnahme 0,00 610.014,47 23.442,76 633.457,23
Zuführung 38.345,43 0,00 0,00 38.345,43
Stand 31.12.2019 1.192.586,10 2.092.981,72 2.265,53 3.2 87.833,35
Durch Kostenüberdeckungen des Wirtschaftsjahres 2019 im hoheitlichen Gebührenbereich Stra-
ßenreinigung stiegen die Verbindlichkeiten für Gebührenausgleich in diesem Bereich um T€ 38 an.
Kostenunterdeckungen des Wirtschaftsjahres 2019 in dem hoheitlichen Gebührenbereich Ab-
fallentsorgung wurden im Jahresabschluss 2019 in Höhe von T€ 610 ergebniserhöhend gebucht.
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Die Kostenunterdeckung im Bereich der Kompostierungsanlage in Höhe von T€ 23 wurde im Rah-
men der Erstellung des Jahresabschlusses durch den Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber den
Gebührenpflichtigen aus Kompostentgelten ausgeglichen.
Kostenerstattungen SAVAG/ZAS
12. Die SAVAG/ZAS hat aus den Gewinnen, die sie mit der Verwertung des u.a. vom EAD angeliefer-
ten Abfalls erwirtschaftet hat, eine Gewinnausschüttung in Höhe von T€ 1.168 (Vorjahr T€ 0) an
den EAD vorgenommen. Diese ist in den sonstigen betrieblichen Erträgen des Betriebszweigs ho-
heitliche Abfallentsorgung enthalten.
Verlustausgleich für den BgA Zoo Vivarium
13. Im Zuge der im Wirtschaftsjahr 2010 erfolgten Übertragung des BgA Zoo Vivarium von der Stadt
Darmstadt auf den EAD hat sich die Stadt verpflichtet, daraus entstehende Verluste bis zu einem
Maximalbetrag von € 1,15 Mio abzüglich etwaiger Beteiligungserträge aus der Beteiligung an der
HEAG auszugleichen. Im Berichtsjahr erfolgswirksam erfasste Zuschüsse der Stadt für die Erhal-
tung der Biodiversität in Höhe von T€ 409 wurden von dem Ausgleichsbetrag ebenfalls in Abzug
gebracht. Der damit entstehende maximale Verlustausgleich in Höhe von rd. T€ 225 wurde ergeb-
niswirksam erfasst, so dass ein vom EAD zu tragender Verlust von T€ 218 verbleibt. Auf den Ver-
lustausgleich des laufenden Jahres hat die Stadt Darmstadt unterjährig Abschlagszahlungen in
Höhe von T€ 95 geleistet. Der Restsaldo wurde zum Bilanzstichtag als Forderung gegen den Haus-
halt der Stadt Darmstadt in Höhe von T€ 130 ausgewiesen.
III. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks
14. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung ha ben wir mit Datum vom 26. Juni 2020 den
folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:
„BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An den Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), Darmstadt
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss des Eigenbetriebs für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen
(EAD), Darmstadt, – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Ver-
lustrechnung für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem An-
hang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Dar-
über hinaus haben wir den Lagebericht des EAD für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis zum
31. Dezember 2019 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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0.0913393.001
x entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen han-
delsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ord-
nungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ver-
mögens- und Finanzlage des Eigenbetriebs zum 31. Dezember 2019 sowie seiner Ertragslage
für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und
x vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigen-
betriebs. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahres-
abschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risi-
ken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen
die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB und § 27 Abs. 2 EigBGes (Hessen) unter Beachtung der vom Institut der Wirtschafts-
prüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchge-
führt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verant-
wortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unse-
res Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Eigenbetrieb unabhängig
in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften
und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforde-
rungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausrei-
chend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und
zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchfüh-
rung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Er-
tragslage des Eigenbetriebs vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßi-
ger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu
ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstel-
lungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit des Eigenbetriebs zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weite-
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PwC
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0.0913393.001
ren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unter-
nehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich,
auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs vermittelt sowie in allen wesentli-
chen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschrif-
ten entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Fer-
ner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Sys-
teme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstim-
mung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um aus-
reichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als
Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist,
und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs vermittelt
sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung ge-
wonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht
und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestä-
tigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung
eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen
oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise
erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresab-
schlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflus-
sen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund-
haltung. Darüber hinaus
x identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtig-
ter – falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prü-
fungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das
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PwC
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Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen hö-
her als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beab-
sichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.
x gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten inter-
nen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen ange-
messen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des
Eigenbetriebs abzugeben.
x beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech-
nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darge-
stellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
x ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit so-
wie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit des Eigenbetriebs zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir ver-
pflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser je-
weiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grund-
lage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünf-
tige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Eigenbetrieb seine
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
x beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses ein-
schließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvor-
fälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen-
des Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebs vermittelt.
x beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentspre-
chung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Eigenbetriebs.
x führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zu-
kunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prü-
fungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von
den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen
die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein ei-
genständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde lie-
genden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass
künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
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Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang
und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.“
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C. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung
15. Gegenstand unserer Prüfung waren die B uchführung, der nach den für alle Kaufleute geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften (§§ 242 bis 256 a HG B) sowie den ergänzenden Vorschriften des
Eigenbetriebsgesetzes Hessen (§§ 22 bis 27) aufgestel lte Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, An-
hang, und der Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2019. Die Verantwortung fü r die Ordnungsmä-
ßigkeit von Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht tragen die gesetzlichen Vertreter des Ei-
genbetriebes. Unsere Aufgabe war es, diese Unterlagen einer Prüfung dahingehend zu unterziehen,
ob die gesetzlichen Vorschriften zur Rechnungslegung und die sie ergänzenden Bestimmungen des
EigBGes Hess beachtet worden sind. Den Lagebericht haben wir daraufhin geprüft, ob er mit dem
Jahresabschluss und den bei unserer Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht und ins-
gesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigen betriebes vermittelt. Dabei haben wir auch ge-
prüft, ob die Chancen und Risiken der künftigen Ent wicklung zutreffend dargestellt sind. Die Prü-
fung des Lageberichts hat sich auch darauf erstreck t, ob die gesetzlichen Vorschriften zur Aufstel-
lung des Lageberichts beachtet worden sind.
16. Bei unserer Prüfung haben wir auftragsgemäß die Vor schriften des § 53 Abs. 1 Nr. 1 und 2 HGrG
und den hierzu vom IDW nach Abstimmung mit dem Bund esministerium der Finanzen veröffent-
lichten Prüfungsstandard "Berichterstattung über di e Erweiterung der Abschlussprüfung nach
§ 53 HGrG" (IDW PS 720) beachtet.
17. Im Rahmen unserer Prüfung haben wir gemäß § 27 Abs. 2 EigBGesHess die E rfolgsübersicht (An-
lage V) auf ihre Ableitung aus der Gewinn- und Verl ustrechnung und die sachgerechte Zuordnung
gemeinsamer Aufwendungen und Erträge auf die einzelnen Betriebszweige untersucht.
18. Die Beurteilung der Angemessenheit des Versicherungsschutzes des Eigenbetriebs, insbesondere ob
alle Wagnisse bedacht und ausreichend versichert sind, war nicht Gegenstand des uns erteilten Auf-
trags zur Jahresabschlussprüfung.
19. Unsere Prüfung haben wir im Wesentlichen im November 2019 (vorber eitende Prüfungshandlun-
gen) sowie April bis Juni 2020 durchgeführt. Während unsere vorbereitenden Prüfungshandlungen
noch in den Geschäftsräumen des Eigenbetriebs in Dar mstadt stattfanden, haben wir während der
Hauptprüfung aufgrund der Hochphase der weltweiten Viruspandemie zum überwiegenden Teil
von vor-Ort Arbeiten abgesehen und Arbeiten in den Geschäftsräumen des Eigenbetriebs in Darm-
stadt auf ein Mindestmaß reduziert. Für den Datenau stausch wurde von uns der Mailweg genutzt.
Befragungen fanden überwiegend telefonisch statt.
20. Ausgangspunkt war der von uns geprüfte und mit einem uneingeschr änkten Bestätigungsvermerk
versehene Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018.
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21. Bei Durchführung der Prüfung haben wir die Vorschri ften der §§ 316 ff. HGB und die in den Prü-
fungsstandards des IDW niedergelegten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung beachtet.
Danach haben wir unsere Prüfung so angelegt, dass w ir Unrichtigkeiten und Verstöße gegen die
gesetzlichen Vorschriften, die sich auf die Darstellung des den tatsächlichen Verhältnissen entspre-
chenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Jahresabschlusses wesentlich auswir-
ken, erkennen konnten. Gegenstand unseres Auftrages waren nicht die Aufdeckung und Aufklärung
strafrechtlicher Tatbestände, wie z.B. Unterschlagungen oder sonstige Untreuehandlungen, und au-
ßerhalb der Rechnungslegung begangener Ordnungswidrigkeiten. Prüfungsplanung und Prüfungs-
durchführung haben wir jedoch so angelegt, dass diejenigen Unregelmäßigkeiten, die für die Rech-
nungslegung wesentlich sind, mit hinreichender Sich erheit aufgedeckt werden. Die gesetzlichen
Vertreter des Eigenbetriebes sind für die Einrichtung und Durchsetzung geeigneter Maßnahmen zur
Verhinderung bzw. Aufdeckung von Unregelmäßigkeiten verantwortlich; die Überwachung obliegt
der Betriebskommission, die dabei auch das Risiko der Umgehung von Kontrollmaßnahmen berück-
sichtigt.
22. Im Rahmen unseres r isikoorientierten P rüfungsansatzes haben wir uns zunächst einen aktuellen
Überblick über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebs verschafft. Darauf auf-
bauend haben wir uns ausgehend von der Organisation des Eigenbetriebes mit den Betriebszielen
und -strategien beschäftigt, um die Geschäftsrisiken zu bestimmen, die zu wesentlichen Fehlern in
der Rechnungslegung führen können. Durch Gespräche mit der Betriebsleitung und durch Einsicht-
nahme in Organisationsunterlagen des Eigenbetriebes haben wir anschließend untersucht, welche
Maßnahmen der Eigenbetrieb ergriffen hat, um diese Geschäftsrisiken zu bewältigen. In diesem Zu-
sammenhang haben wir eine Prüfung der Angemessenhei t des rechnungslegungsbezogenen inter-
nen Kontrollsystems des Eigenbetriebes durchgeführt (Aufbauprüfung). Die Prüfung des internen
Kontrollsystems erstreckte sich vor allem auf folge nde Bereiche, die einen engen Bezug zur Rech-
nungslegung haben:
x Kontrollumfeld des Eigenbetriebs
x Regelungen, die auf die Feststellung und Analyse von für die Rechnungslegung relevanten Risi-
ken gerichtet sind
x Einrichtung von Kontrollaktivitäten durch die Betriebsleitung als Reaktion auf die festgestellten
Risiken
x Buchführungssystem und Management-Informationssystem sowie unternehmensinterne Kom-
munikationsprozesse
x Überwachung des internen Kontrollsystems durch die Betriebsleitung.
23. Im Zusammenhang mit den vorstehend beschriebenen Prüfungshandlungen haben wir die Risiken
festgestellt, die zu wesentlichen Fehlern in der Rechnungslegung führen können. Diese Kenntnisse
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haben wir bei der Bestimmung unseres weiteren Prüfu ngsvorgehens berücksichtigt. In den Berei-
chen, in denen die Betriebsleitung angemessene inte rne Kontrollen zur Begrenzung dieser Risiken
eingerichtet hat, haben wir Funktionsprüfungen durchgeführt, um uns von der kontinuierlichen
Wirksamkeit dieser Maßnahmen zu überzeugen. Die Dur chführung von Funktionsprüfungen er-
folgte schwerpunktmäßig in folgenden Prozessen:
x Anlagenbuchhaltung
x Personal
x Beschaffung
x Vertrieb bzw. Gebührenabrechnung.
Der Grad der Wirksamkeit dieser internen Kontrollen bestimmte anschließend Art und Umfang un-
serer Prüfung einzelner Geschäftsvorfälle und Bestände sowie der von uns durchgeführten analyti-
schen Prüfungshandlungen (aussagebezogene Prüfungshandlungen). Insbesondere bei Geschäfts-
vorfällen, die nach ihrer Art in größerer Zahl nach identischen Verfahren erfasst und - nach unseren
bisherigen Feststellungen im Rahmen eines wirksamen internen Kontrollsystems - abgewickelt wur-
den, trat die Prüfung der stetigen Anwendung der ma ßgeblichen internen Kontrollen des Eigenbe-
triebs in den Vordergrund.
Soweit wir aufgrund der Wirksamkeit der bei dem Eigenbetrieb eingerichteten internen Kontrollen
von der Richtigkeit des zu überprüfenden Zahlenmaterials ausgehen konnten, haben wir anschlie-
ßend analytische Prüfungshandlungen, Einzelfallprüfungen oder eine Kombination von beidem
vorgenommen. Einzelfallprüfungen wurden bei wirksamen Kontrollen auf ein nach prüferischem
Ermessen notwendiges Maß reduziert.
Der überwiegende Teil der Abschlussposten wurde mit einer Kombination aus Funktionsprüfungen
und aussagebezogenen Prüfungshandlungen geprüft. Soweit wir keine Funktionsprüfungen vorge-
sehen haben oder nicht von wirksamen Kontrollen aus gehen konnten, haben wir im Wesentlichen
aussagebezogene Prüfungshandlungen durchgeführt.
24. Im Rahmen der Einzelfallprüfungen von Abschlussposten des Eigenbetriebes haben wir u.a. Liefer-
und Leistungsverträge, Darlehensverträge, sonstige wesentliche Verträge sowie sonstige Geschäfts-
unterlagen eingesehen. An der körperlichen Bestandsaufnahme der Vorräte haben wir aufgrund der
untergeordneten Bedeutung des Postens nicht teilgenommen. Im Hinblick auf die Erfassung mögli-
cher Risiken aus bestehenden Rechtsstreitigkeiten haben wir Rechtsanwaltsbestätigungen und zur
Prüfung der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wir Salden-
bestätigungen zum 31. Dezember 2019 eingeholt. Zur Prüfung der geschäftlichen Beziehungen mit
Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten haben w ir uns zum 31. Dezember 2019 Bankbestäti-
gungen zukommen lassen.
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Bei der Prüfung der Pensions- und Beihilferückstellungen und der Rückstellungen für Altersteil-
zeitverpflichtungen haben uns versicherungsmathematische Gutachten von unabhängigen Sach-
verständigen vorgelegen, deren Ergebnisse wir verwerten konnten.
25. Nachfolgend geben wir einen Überblick zu den von un s bei der Jahresabschlussprüfung gesetzten
Prüfungsschwerpunkten:
x Rückstellungen und
x Umsatzerlöse.
26. Von den gesetzlichen Vertretern und den von ihnen beauftragten Mitarbeitern sind uns alle verlang-
ten Aufklärungen und Nachweise erbracht worden.
Die gesetzlichen Vertreter haben uns die berufsübliche schriftliche Vollständigkeitserklärung zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht erteilt.
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D. Feststellungen zur Rechnungslegung
I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung
1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen
27. Die Buchführung und das B elegwesen sind nach unseren Feststellungen in allen wesentli chen Be-
langen ordnungsgemäß und entsprechen den gesetzlich en Vorschriften. Die aus den weiteren ge-
prüften Unterlagen zu entnehmenden Informationen führen zu einer ordnungsgemäßen Abbildung
in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht.
28. Bei unserer Prüfung haben wir keine wesentlichen Sachverhalte festgestellt, die dagegen sprechen,
dass die von dem Eigenbetrieb und der Count + Care GmbH getroffenen organisatorischen und
technischen Maßnahmen geeignet sind, die Sicherheit der rechnungslegungsrelevanten Daten und
IT-Systeme zu gewährleisten. Empfehlungen im Hinblick auf die Dokumentation im Rahmen des
Programmpflegeverfahrens und das Benutzerkonzept sollen zeitnah umgesetzt werden.
29. Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem ist nach unseren Feststellungen grundsätz-
lich dazu geeignet, die vollständige und richtige E rfassung, Verarbeitung, Dokumentation und Si-
cherung des Buchungsstoffs zu gewährleisten.
2. Jahresabschluss
30. Im Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang für das Wirt-
schaftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 des EAD wurden die gesetzlichen Vorschriften ein-
schließlich der rechtsformspezifischen Vorschriften für Eigenbetriebe sowie die Grundsätze ord-
nungsmäßiger Buchführung in allen wesentlichen Bela ngen beachtet. Ergänzende Bestimmungen
der Satzung waren nicht zu beachten.
31. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden ordnungsgemäß aus der Buchführung und
den weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet. Dabei wurden die handelsrechtlichen und die ergän-
zenden landesrechtlichen Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsvorschriften in allen wesentlichen Be-
langen eingehalten.
32. Der Anhang entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Die Angaben im Anhang sind in allen wesent-
lichen Belangen vollständig und zutreffend.
33. Bei der Berichterstattung im Anhang wurde von der S chutzklausel des § 286 HGB Gebrauch ge-
macht und Angaben zu den Bezügen der gesetzlichen Vertreter unterlassen. Die Inanspruchnahme
der Schutzklausel ist nach dem Ergebnis unserer Prüfung nicht zu beanstanden.
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3. Lagebericht
34. Der Lagebericht entspricht in allen wesentlichen Be langen den gesetzlichen Vorschriften (§ 289
HGB und § 26 EigBGes).
II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses
35. Der Jahresabschluss entspricht in allen wesentliche n Belangen den gesetzlichen Vorschriften und
vermittelt insgesamt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tat-
sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ve rmögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigen-
betriebes.
36. Zum besseren Verständnis der Gesamtaussage des Jahresabschlusses gehen wir nachfolgend pflicht-
gemäß auf die wesentlichen Bewertungsgrundlagen ein (§ 321 Abs. 2 Satz 4 HGB).
Wesentliche Bewertungsgrundlagen
37. Die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Jahresabschluss ist durch eine gegen-
über dem Vorjahr unveränderten Bilanzierung gekennzeichnet.
x Zur Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Einzelnen verweisen wir auf
die Angaben im Anhang.
x Die Pensionsrückstellungen wurden im Berichtsjahr gemäß § 249 Abs. 1 in Verbindung mit
§ 253 Abs. 1 HGB ermittelt und mit einem Zinssatz zum 31. Dezember 2019 in Höhe von
2,71 % (Vorjahr: 3,21%) errechnet.
x Die Beihilferückstellungen wurden mit 1,97 % (Vorjahr: 2,32%) abgezinst.
x Gehaltstrend: 4,0 % p.a.
x Rententrend: 2,0 % p.a.
x Fluktuationsrate: 0,0 % p.a.
x Pensions- und Beihilferückstellungen wurden unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertver-
fahrens ermittelt. Der laufende Zinsaufwand sowie der Effekt aus der Änderung des Zinssatzes
sind im Zinsergebnis des laufenden Jahres ausgewiesen.
x Darüber hinaus wurden für die mittelbare Verpflichtung aus der Zusage von Rentenansprü-
chen durch die Zusatzversorgungskasse (ZVK-Renten) für den Mitarbeiterkreis der aktiven Be-
schäftigten des Vivariums weitere Beträge in die Position Pensionsrückstellung eingestellt. Die
Ermittlung dieses Teils der Pensionsrückstellung erfolgte unter Verwendung der gleichen
Zinssätze und übrigen Parameter wie bei den Pensionsrückstellungen.
x Für die Versorgungsverpflichtungen der übrigen Mitarbeiter aus der Zusatzversorgung wurde
vom Passivierungswahlrecht nach Art. 28 Abs. 1 EGHGB Gebrauch gemacht und keine Rück-
stellung gebildet. Durch seine Mitgliedschaft in der Zusatzversorgungskasse erfüllt der Betrieb
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die tarif- und arbeitsvertragliche Verpflichtung zur zusätzlichen Versicherung seiner Beschäf-
tigten. Im Wirtschaftsjahr 2019 erhob die Zusatzversorgungskasse eine Umlage in Höhe von
5,7 % (Vorjahr 5,7 %) des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts.
x Die Rückstellungen für die Altersteilzeitverpflichtungen sind gemäß der Stellungnahme des
Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer vom 19. Juni 2013 - IDW RS HFA 3
Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wird nach dem versicherungsmathemati-
schen Berechnungsverfahren (Anwartschaftsbarwertverfahren) sowie unter Zugrundelegung
der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Dabei wurde zum 31. Dezember
2019 ein Zinssatz von 1,97 % p.a. (Vorjahr: 2,32 % p.a.) verwendet. Die Rückstellung für Al-
tersteilzeit betrifft die zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossenen Altersteilzeitverträge. Sie
enthält Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtun-
gen des Eigenbetriebes.
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III. Weitere Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Vermögens- und Kapitalstruktur
38. Nachfolgend haben wir zum Einblick in die Vermögens - und Kapitalstruktur die Zahlen der Bilanz
zum 31. Dezember 2019 (siehe Anlage II) aufbereitet und dem Vorjahr gegenübergestellt.
T€ % T€ % T€ %
Aktiva
Langfristig gebundenes Vermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 303 0,5 132 0,2 171 129 ,5
Sachanlagen 39.548 64,8 39.047 62,9 501 1,3
Finanzanlagen 1.694 2,8 1.694 2,7 0 0,0
41.545 68,1 40.873 65,9 672 1,6
Kurzfristig gebundenes Vermögen
Vorräte 529 0,9 609 1,0 -80 -13,1
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.641 2,7 1 .551 2,5 90 5,8
Forderungen an den Haushalt und verbundene
Unternehmen der Stadt Darmstadt 5.284 8,7 4.110 6,6 1.174 28,6
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht 256 0,4 506 0,8 -250 -49,4
Flüssige Mittel 9.837 16,1 13.740 22,1 -3.903 -28,4
Übrige Aktiva 1.931 3,1 667 1,1 1.264 189,5
19.478 31,9 21.183 34,1 -1.705 -8,0
61.023 100,0 62.056 100,0 -1.033 -1,7
Passiva
Lang- und mittelfristig verfügbare Mittel
Eigenkapital 16.744 27,4 16.423 26,5 321 2,0
Rückstellungen (Pensionen, Altersteilzeit und Beihilfen) 4.531 7,4 4.270 6,9 261 6,1
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 26.906 4 4,1 28.625 46,1 -1.719 -6,0
Sonstige Verbindlichkeiten (Gebührenausgleich) 3.288 5,4 3.883 6,3 -595 -15,3
51.469 84,3 53.201 85,7 -1.732 -3,3
Kurzfristig verfügbare Mittel
Rückstellungen 1.590 2,6 1.558 2,5 32 2,1
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.025 3, 3 2.005 3,2 20 1,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.1 73 5,2 2.753 4,4 420 15,3
Verbindlichkeiten gegenüber dem Haushalt und
verbundenen Unternehmen der Stadt Darmstadt 1.838 3,0 1.857 3,0 -19 -1,0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht 338 0,6 156 0,3 182 116,7
Übrige kurzfristige Passiva 590 1,0 526 0,8 64 12,2
9.554 15,7 8.855 14,3 699 7,9
61.023 100,0 62.056 100,0 -1.033 -1,7
31.12.2018 Veränderung31.12.2019
39. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.033 bzw. 1,7% reduziert.
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40. Auf der A ktivseite hat sich das langfristig gebundene Vermögen bei Zu gängen von T€ 4.895, Ab-
schreibungen von T€ 4.214 und Nettoabgängen von T€ 8 auf T€ 41.545 erhöht.
41. Das kurzfristig gebundene Vermögen hat sich per Saldo um T€ 1.705 reduziert. Dies ist im Wesent-
lichen bedingt durch den um T€ 3.903 verringerten Bestand an flüssigen Mitteln. Gegenläufig wir-
ken sich der Anstieg der Forderungen an den Haushal t und verbundene Unternehmen der Stadt
Darmstadt um T€ 1.174 sowie der Anstieg der übrigen Aktiva um T€ 1.264 bedingt durch den zuge-
sagten Zuschuss des Fördervereins Kaupiana für die Zebra- und Antilopenanlage im Zoo Vivarium
(T€ 700) aus.
42. Auf der Passivseite ist bei den lang- und mittelfristig verfügbaren Mi tteln insgesamt eine Reduzie-
rung um T€ 1.732 zu verzeichnen. Dies ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten von T€ 1.719 aus Darlehe nstilgungen sowie den Rückgang der Gebüh-
renausgleichsverpflichtungen um T€ 595 zurückzuführen. Gegenläufig wirkt der Anstieg des Eigen-
kapitals um den Jahresgewinn in Höhe von T€ 320.
43. Die kurzfristig verfügbaren Mittel sind in Summe um T€ 699 angestiegen. Dies ist im Wesentlichen
bedingt durch den um T€ 420 höheren Bestand an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistun-
gen.
44. In der Vermögensstruktur hat sich der Anteil des Anlagevermögens an der Bil anzsumme zum Bi-
lanzstichtag auf 68,1 % erhöht (Vorjahr 65,9 %).
45. Die K apitalstruktur zeigt, dass sich der Anteil der lang- bis mittelfr istig verfügbaren Mittel mit
84,3 % (Vorjahr 85,7 %) leicht unter Vorjahresnivea u bewegt. Die Eigenkapitalquote hat sich von
26,5 % auf 27,4 % erhöht.
46. Die Eigenkapitaldeckung des Anlagevermögens liegt d urch den Anstieg des Eigenkapitals und des
Anlagevermögens nahezu unverändert bei 40,3 % (Vorj ahr 40,2 %). Die eigenen Mittel und das
langfristig verfügbare Fremdkapital von zusammen T€ 51.469 (Vorjahr T€ 53.201) decken das An-
lagevermögen vollständig.
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Finanzlage
47. Die Finanz- und Liquiditätslage lässt sich anhand der nachfolgenden Kapitalflussrechnung darstel-
len:
2019 2018
T€ T€
Jahresgewinn 320 203
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens und Finanzanlagen 4.214 3.913
Veränderung der Rückstellungen 182 58
Gewinn/Verlust (saldiert) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -77 -143
Zu-/Abnahme der Vorräte und Forderungen sowie anderer Aktiva, die nicht der
Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -2.247 -203
Ab-/Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer
Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 53 580
Beteiligungserträge (-), Zinsaufwendungen (+)/Zinserträge(-) 417 853
Ertragssteueraufwand (+)/-ertrag (-) 59 121
Ertragssteuerzahlungen -340 -263
Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2 .581 5.119
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögensgegenständen und
Sachanlagen 85 180
Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen 0 50
Auszahlungen für Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände -130 -83
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -4.765 -3.911
Erhaltene Beteiligungserträge und Zinsen 587 177
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -4.223 -3.587
Einzahlungen aus dem Verlustausgleich Zoo Vivarium für das Vorjahr 236 213
Einzahlungen aus dem Verlustausgleich Zoo Vivarium für das laufende Jahr 95 426
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 0 5.450
Auszahlungen aus dem Eigenkapital an die Stadt 0 -123
Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten -1.691 -1.291
Gezahlte (-) Zinsen -901 -908
Mittelzu/-abfluss aus der Finanzierungstätigkeit -2. 261 3.767
Veränderung des Finanzmittelfonds -3.903 5.299
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 13.740 8.441
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 9.837 13.740
48. Die Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit vo n T€ 4.223 sowie der Finanzierungstätigkeit von
T€ 2.261 überstiegen den Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit von T€ 2.581 und führ-
ten zu einem Rückgang des Finanzmittelfonds um T€ 3.903 auf T€ 9.837. Der Finanzmittelfonds
umfasst den Bestand an Kassen- und Bankguthaben zum Bilanzstichtag.
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Ertragslage
49. Nachfolgend haben wir zum Einblick in die Ertragsla ge die Zahlen der Gewinn- und Verlustrech-
nung (siehe Anlage II) nach betriebswirtschaftliche n Gesichtspunkten gegliedert und den Ver-
gleichszahlen des Vorjahres gegenübergestellt:
T€ % T€ % T€ %
Umsatzerlöse 59.271 97,5 57.130 99,3 2.141 3,7
Aktivierte Eigenleistungen 125 0,2 38 0,1 87 >100,0
Übrige betriebliche Erträge 1.425 2,3 352 0,6 1.073 >100, 0
60.821 100,0 57.520 100,0 3.301 5,7
Materialaufwand 23.139 38,0 21.818 37,9 1.321 6,1
Personalaufwand 29.627 48,7 27.932 48,6 1.695 6,1
Planmäßige Abschreibungen 4.214 6,9 3.913 6,8 301 7,7
Übrige betriebliche Aufwendungen 3.221 5,3 3.304 5,7 -83 -2,5
Betriebliche Steuern 56 0,1 48 0,1 8 16,7
60.257 99,1 57.015 99,1 3.242 5,7
Betriebsgewinn 564 0,9 505 0,9 59 11,7
Finanz- und Beteiligungsergebnis -410 -0,7 -843 -1,5 433 -51,4
Ergebnis vor Ertragsteuern und Verlustausgleich 154 0 ,3 -338 -0,6 492 >100,0
Ertragsteuern -59 -0,1 -121 -0,2 62 -51,2
Erträge aus Verlustausgleich 225 0,4 662 1,2 -437 -66,0
Jahresgewinn 320 0,5 203 0,4 117 57,6
Ergebnis-
veränderung
20182019
50. Die Umsatzerlöse des Eigenbetriebs gliedern sich wie folgt auf:
T€ % T€ % T€ %
Straßenreinigung/Winterdienst 9.010 15,2 8.721 15,3 289 3 ,3
Kanalbetrieb 5.197 8,8 4.997 8,7 200 4,0
Abfallbeseitigung (hoheitlich) 18.922 31,9 19.089 33,4 - 167 -0,9
Kompostierungsanlage 186 0,3 271 0,5 -85 -31,4
Schulbusbetrieb 1.545 2,6 1.461 2,6 84 5,7
Fuhrparkmanagement, Mobilität und Gebäudetechnik 500 0,8 413 0,7 87 21,1
BgA Abfall und Reinigung 7.948 13,4 7.319 12,8 629 8,6
Straßenunterhaltung 1.868 3,2 1.891 3,3 -23 -1,2
Zentraler Gebäudedienst 11.468 19,3 10.394 18,2 1.074 10, 3
BgA Krematorium 1.305 2,2 1.323 2,3 -18 -1,4
BgA Zoo Vivarium 1.290 2,2 1.219 2,1 71 5,8
Übrige 32 0,1 32 0,1 0 0,0
59.271 100,0 57.130 100,0 2.141 3,7
2018 Veränderung2019
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PwC
27
0.0913393.001
51. Die Umsatzerlöse sind insgesamt um T€ 2.141 (3,7 %) angestiegen.
x Analog zum Vorjahr wurde im Berichtsjahr das Jahresergebnis des hoheitlichen Bereiches Stra-
ßenreinigung/Winterdienst von T€ 38 (Vorjahr T€ 105) umsatzmindernd in die Verbindlich-
keiten gegenüber den Gebührenzahlern eingestellt. Ein Anstieg der Umsatzerlöse in diesem
Bereich konnte im Wesentlichen durch die Ausweitung der öffentlichen Straßenreinigung und
die damit verbundenen Gebührenmehreinnahmen realisiert werden.
x Die Erhöhung der Umsatzerlöse im Bereich Kanalbetrieb basiert im Wesentlichen auf einer
Preisanpassung für die Aufträge der Stadt Darmstadt.
x Im Berichtsjahr bestand im Bereich der hoheitlichen Abfallentsorgung erneut eine Kostenun-
terdeckung, diese wurde durch die Verringerung der Verbindlichkeiten aus Gebührenausgleich
in Höhe von T€ 610 ausgeglichen (Vorjahr T€ 616).
x Im BgA Abfall und Reinigung ist eine Erhöhung der Umsatzerlöse um T€ 629 im Wesentlichen
auf erhöhte Umsatzerlöse im Bereich Containerdienst (+ T€ 520) zurückzuführen.
x Die Umsatzerlöse im Bereich zentraler Gebäudedienst sind im Vergleich zum Vorjahr um
10,3 % (T€ 1.074) angestiegen. Im Wesentlichen ist dies auf die Übernahme von weiteren Rei-
nigungsobjekten (u.a. Kita Klausenburger Straße, Kita Pankratius Straße und Akademie für
Tonkunst) zurückzuführen.
52. Der Anstieg der übrigen betrieblichen Erträge um T€ 1.073 auf T€ 1.425 ist im Wesentlichen durch
die Gewinnausschüttungen der SAVAG und des ZAS über T€ 1.168 bedingt (Vorjahr: T€ 0).
53. Der Anstieg des Materialaufwands um T€ 1.321 ist auf eine Vielzahl von Effekten der verschiedenen
Geschäftsbereiche zurückzuführen. Als wesentlich anzusehen sind die Kostensteigerungen im BgA
Abfall und Reinigung, erhöhte Fremdleistungen im Bereich Kanalbetrieb, sowie höhere Aufwendun-
gen für Personalleasing im Bereich hoheitliche Abfa llbeseitigung. Zudem stiegen die Materialauf-
wendungen im Bereich zentraler Gebäudedienst durch die Übernahme weiterer Reinigungsobjekte.
54. Der Anstieg des P ersonalaufwands um T€ 1.695 setzt aus den Effekten der Tariferhöhu ng von
durchschnittlich 3,09 % zum 1. April 2019 und des Anstiegs der Beschäftigtenzahl zusammen.
55. Der Rückgang der ü brigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 83 resultiert im Wesentlichen aus
geringeren Aufwendungen für Einzelwertberichtigungen auf Forderungen (- T€ 55).
56. Das negative F inanz- und Beteiligungsergebnis ist um T€ 433 geringer ausgefallen. Den im Wirt-
schaftsjahr erzielten Beteiligungs- (T€ 515) und Zi nserträgen (T€ 71) sowie Erträgen aus Auslei-
hungen (T€ 10) stehen Zinsaufwendungen von T€ 1.004 gegenüber.
57. Im Berichtsjahr wurden E rträge aus dem Verlustausgleich aus dem Bereich Vivarium in Höhe von
T€ 225 erzielt (Vorjahr: T€ 662).
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28
0.0913393.001
58. Das Jahresergebnis verteilt sich auf die einzelnen Betriebszweige wie folgt:
2019 2018 Verän-
derung
T€ T€ T€
Straßenreinigung/Winterdienst -110 -90 -20
Kanalbetrieb 41 210 -169
Abfallbeseitigung (hoheitlich) 0 0 0
Kompostierungsanlage 0 0 0
Schulbusbetrieb 339 246 93
Fuhrparkmanagement, Mobilität und Gebäudetechnik -159 -217 58
BgA Abfall und Reinigung -34 -101 67
Straßenunterhaltung 76 -78 154
Zentraler Gebäudedienst 267 254 13
BgA Krematorium 118 93 25
BgA Zoo Vivarium -218 -114 -104
320 203 117
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PwC
29
0.0913393.001
E. Feststellungen gemäß § 53 HGrG
59. Bei unserer Prüfung haben wir auftragsgemäß die Vor schriften des § 53 Abs. 1 Nr. 1 und 2 HGrG
sowie IDW PS 720 (Berichterstattung über die Erweiterung der Abschlussprüfung nach § 53 HGrG)
beachtet. Dementsprechend haben wir auch geprüft, ob die Geschäfte ordnungsgemäß, d.h. mit der
erforderlichen Sorgfalt und in Übereinstimmung mit den einschlägigen handelsrechtlichen Vor-
schriften und den Satzungsbestimmungen, geführt worden sind.
60. Die erforderlichen Feststellungen haben wir in diesem Bericht und in Anlage III (Fragenkatalog zur
Prüfung nach § 53 HGrG) dargestellt. Über diese Fes tstellungen hinaus hat unsere Prüfung keine
Besonderheiten ergeben, die nach unserer Auffassung für die Beurteilung der Ordnungsmäßigkeit
der Betriebsleitung von Bedeutung sind.
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PwC
30
0.0913393.001
F. Feststellungen aus der Prüfung der Erfolgsübersicht
61. Im Rahmen unserer Prüfung haben wir gemäß § 27 Abs. 2 EigBGesHess die Erfolgsübersicht (An-
lage V) auf ihre Ableitung aus der Gewinn- und Verl ustrechnung und die sachgerechte Zuordnung
gemeinsamer Aufwendungen und Erträge auf die einzelnen Betriebszweige untersucht.
62. Die Aufwendungen und Erträge werden verursachungsge recht in der für den jeweiligen Betriebs-
zweig getrennt geführten Buchhaltung erfasst. Soweit eine direkte Zuordnung nicht möglich ist, er-
folgt die Zurechnung aufgrund von Verteilungsschlüsseln. Die Vorgehensweise ist auskunftsgemäß
unverändert zum Vorjahr. Die in der Erfolgsübersich t getroffene Zurechnung der Aufwendungen
und Erträge zu den Betriebszweigen ist nach den im Rahmen der Prüfung getroffenen Feststellun-
gen nicht zu beanstanden.
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Lagebericht 2019
1
Übersicht
1. Rahmenbedingungen
2. Geschäftsverlauf mit Ertragslage
3. Investitionen
4. Personal und Umwelt
5. Vermögens- und Kapitallage
6. Finanzlage
7. Chancen und Risiken, Prognosebericht
Anlage I
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Lagebericht 2019
2
1. Rahmenbedingungen
Ausgehend von der Hessischen Gemeindeordnung und in Verbindung mit dem
Hessischen Eigenbetriebsgesetz wird der Betrieb ohne eigene Rechtspersön-
lichkeit als Sondervermögen der Stadt gemäß den Bestimmungen der Betriebs-
satzung geführt.
Der Zweck des Eigenbetriebes ist die Vermeidung, Verwertung und Beseitigung
von Abfällen für die Darmstädter Bürgerschaft, die Darmstädter Betriebe / Insti-
tutionen / Dienstleistungsbereiche, die Reinigung öffentlicher Straßen und We-
ge und die Durchführung der Verkehrssicherungspflicht im Winter nach dem
Hessischen Straßengesetz. Weitere Aufgaben sind der Betrieb der öffentlichen
Kanäle mit Ausnahme des Kanalneubaus, die Straßenunterhaltung, die Gebäu-
dereinigung öffentlicher Einrichtungen einschließlich der öffentlichen Toiletten,
der Betrieb von Werkstätten, die Einäscherung von Verstorbenen (Krematori-
um), der Schulbusbetrieb und der Betrieb des Zoos Vivarium. Der Zoo Vivari-
um, das Krematorium Waldfrieden und die gewerbliche Abfallentsorgung und
Reinigung werden jeweils als getrennte Betriebe gewerblicher Art geführt. Seit
Mitte 2015 ist der EAD mit dem Betrieb mehrerer Schulmensen beauftragt.
Die Bereiche werden jeweils als eigene Betriebszweige abgerechnet.
Seit Beginn 2019 koordiniert der EAD die Mobilität der Stadtfahrzeuge, d.h. die
Auswahl des Antriebs (Elektro, Benzin, Diesel) bei der Beschaffung, die An-
schaffung selbst und den Verleih an die benötigte Stelle. Ab dem vierten Quar-
tal vermietet der EAD Komposttoiletten intern an städtische Betriebe wie auch
externe Kunden zu Festen, Events etc.
Der Betrieb kann sich zur Erfüllung der Aufgaben im gesetzlich zulässigen Um-
fang der Hilfe geeigneter Dritter bedienen sowie im Rahmen der rechtlichen
Möglichkeiten die Aufgabenerfüllung auch über das Gebiet der Stadt Darmstadt
hinaus erweitern.
Anlage I
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Lagebericht 2019
3
Die Entwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat Einfluss auf die Kosten-
und Leistungsstruktur des Eigenbetriebes. Die strukturellen Veränderungen in
Bevölkerung und Bebauung wirken sich in erhöhten Leistungen aus.
Gemäß den statistischen Berichten, herausgegeben vom Amt für Wirtschaft und
Stadtentwicklung - Statistik und Stadtforschung - hat sich die Wissenschafts-
stadt Darmstadt wie folgt entwickelt:
Anzahl 2017 2018 2019
Bevölkerung 160.686 161.843 162.428
Wohngebäude 22.721 22.765 22.803
Wohnungen 79.861 80.078 80.521
Aufgrund der Aufgabenstruktur ist der EAD in einem großen Maße abhängig
von der allgemeinen Konjunkturentwicklung vor allem in Deutschland, den Ten-
denzen am Arbeitsmarkt und der finanziellen Lage der öffentlichen Haushalte.
Für den EAD wichtige von der allgemeinen Wirtschaftslage bestimmte Einfluss-
faktoren sind die Preisentwicklungen bei Kraftstoffen und der Altpapierindex.
Der durchschnittliche Preis pro Liter Dieselkraftstoff, mit dem der Fuhrpark be-
lastet wird, betrug in 2019 1,26 €/Liter (Vorjahr 1,28 €/Liter) und führte zu einer
leichten Senkung der Treibstoffkosten.
Die für die Stabilität des Abfallgebührenhaushalts und die Ergebnislage des Be-
triebs gewerblicher Art „Gewerbliche Abfallentsorgung/Reinigung“ wichtigen
Altpapierpreise weisen einen heftigen Abwärtstrend aus.
Anlage I
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Lagebericht 2019
4
Nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung im Durchschnitt im Mehrjahresver-
gleich:
Jahr Jahresduchschnitt Jahresduchschnitt
Mittelwert in €/Mg Mittelwert in €/Mg
Gemischte Ballen Kaufhausaltpapier
2017 61,32 73,83
2018 15,07 25,83
2019 0,77 6,53
absolut -14,30 -19,30
relativ -94,9% -74,7%
Anlage I
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Lagebericht 2019
5
2. Geschäftsverlauf mit Ertragslage
in T€ Ist 2019 Ist 2018 Abw.
GJ-VJ
· Umsatzerlöse -59.271 -57.130 -2.141
· Sonstige betriebliche Erträge -1.425 -352 -1.073
· Aktivierte Eigenleistungen -125 -38 -87
Umsatz + so. betr. Erträge + aktiv. Eigenleis-
tung -60.821 -57.520 -3.301
Materialaufwand 23.139 21.818 1.321
Personalaufwand 29.627 27.932 1.695
Abschreibungen bilanziell 4.214 3.914 300
sonstige betriebliche Aufwendungen 3.221 3.304 -83
Betriebsergebnis -620 -552 -68
Erträge aus Beteiligungen -516 -111 -405
Erträge aus Ausleihungen -9 -10 1
Zinsertrag -70 -67 -3
Zinsaufwand 1.004 1.030 -26
Finanzergebnis 409 842 -433
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 60 121 -61
Sonstige Steuern 56 48 8
Ergebnis nach Steuern -98 459 -557
Erträge aus Verlustübernahme -225 -662 437
Jahresergebnis -320 -203 -117
In dieser und den folgenden Tabellen sind Erträge bzw. Gewinne mit negativem Vorzeichen und Aufwendungen bzw.
Verluste mit positivem Vorzeichen dargestellt.
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresgewinn von T€ 320 (im VJ Jah-
resgewinn von T€ 203), jeweils nach Steuern. Der geplante Jahresgewinn vor
Steuern lag bei T€ 225.
Gewinne bzw. Kostenüberdeckungen fallen in den Bereichen Zentrale Gebäu-
dedienste, Schulbusbetrieb, Straßenunterhaltung, Kanalbetrieb und BgA Kre-
matorium Waldfrieden an.
Verluste bzw. Kostenunterdeckungen fallen in den Bereichen Straßenreini-
gung/Winterdienst, Werkstatt mit Betriebshof, BgA Gewerbliche Abfallentsor-
gung und Reinigung sowie BgA Zoo Vivarium an.
Anlage I
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Lagebericht 2019
6
Die Umsatzerlöse im Wirtschaftsjahr 2019 betrugen T€ 59.271 (im VJ
T€ 57.130). Die prozentuale Umsatzsteigerung zum Vorjahr beträgt somit
+ 3,75 %. Im Wesentlichen war die Umsatzsteigerung bedingt durch Abrech-
nungen mit dem Haushalt der Stadt (Kanaluntersuchungen und Gebäudereini-
gungen) wie auch den Schulbusbetrieb und den BgA Vivarium. Die sonstigen
betrieblichen Erträge sind deutlich gestiegen, da Gewinnausschüttungen vom
ZAS und der SAVAG GmbH in Höhe von T€ 1.168 (VJ in Höhe von T€ 0) er-
folgten.
Im Bereich Zoo Vivarium trugen Erträge aus Verlustausgleich in Höhe von
T€ 225 wie auch Umsatzerlöse in Höhe von T€ 409 für die Leistungen des Zoos
im Rahmen der Maßnahmen zur Biodiversität und Erträge aus Beteiligungen in
Höhe von T€ 516 zum Ergebnis bei.
Der Materialaufwand ist hauptsächlich aufgrund der höheren Kosten für Fremd-
leistungen Kanal, Personalleasing, die Reinigung bei Gebäuden, und Ersatztei-
le Fremdbezug gestiegen. Kompensiert wurde dieser Anstieg teilweise durch
eine geringere Inanspruchnahme von Fremdbezug für Kfz Instandhaltung.
Die Personalaufwendungen sind um rd. T€ 1.695 (prozentual 6,07%) gestiegen.
Übergreifend über alle Geschäftsbereiche wirkten sich die ab 01.04.2019 ver-
einbarten Tariferhöhungen der Entgelte im öffentlichen Dienst im Durchschnitt
von 3,09% aus.
Die Abschreibungen sind zum Vorjahr um T€ 300 gestiegen
Anlage I
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Lagebericht 2019
7
Im Einzelnen stellen sich der Geschäftsverlauf und die Ertragslage wie folgt dar:
Straßenreinigung / Winterdienst
in T€ Ist 2019 Ist 2018 Abw.
GJ-VJ
Umsatz + so. betr. Erträge -9.104 -8.742 -362
Materialaufwand 347 317 30
Summe der ILV 1.081 1.125 -44
Personalaufwand 5.260 5.003 257
Abschreibungen bilanziell 951 915 36
sonstige betriebliche Aufwendungen 171 162 9
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung
- 1.065 977 88
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 323 324 -1
Summe Umlage Bereich 0 und 9 1.388 1.301 87
Betriebsergebnis 93 81 12
Finanzergebnis 17 8 9
Jahresergebnis 110 89 21
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresverlust von T€ 110 (im Vorjahr
Jahresverlust von T€ 89).
Die Umsätze sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 362 gestiegen, was im We-
sentlichen durch neu gewidmete Straßen und weitere Reinigungsentgelte der
Ämter (Mathildenhöhe und Baumbewässerung) begründet ist. Die Umsätze
wurden mit dem Ergebnisausgleich durch Einstellung in die Verbindlichkeiten
gegenüber den Gebührenpflichtigen in Höhe von T€ 38 (Vorjahr T€ 105) redu-
ziert.
Der Materialaufwand ist durch gestiegene Entsorgungs- wie auch Verwertungs-
kosten wie auch durch höhere Mengen angewachsen.
Die Abschreibungen sind leicht angestiegen.
Die Personalaufwendungen sind aufgrund der Tariferhöhung gestiegen.
Anlage I
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Lagebericht 2019
8
Im Winterdienst führten die hohen Vorhaltekosten zu einem schlechteren Er-
gebnis (2019 Jahresverlust T€ 256, Vorjahr Jahresverlust T€ 212).
Überblick über die Winterdiensteinsätze im Jahresvergleich:
Winterdiensteinsätze Ist
2019
Ist
2018
Abw.
GJ zu
VJ abs.
Kontrollfahrten Anzahl 29 42 -13
Teileinsätze Anzahl 8 8 0
Volleinsätze Anzahl 5 3 +2
Salzverbrauch Mg 128 74 +54
Soleverbrauch (MgCl) Mg 16 19 -3
Split Mg 48 14 +34
Einen Überblick über die erbrachte Sammelleistung des Betriebszweigs Stra-
ßenreinigung gibt nachfolgende Tabelle.
Eingesammelte Mengen Ist
2019
Ist
2018
Differenz
Straßenkehricht zur Beseitigung Mg 69 496 -427
Straßenkehricht zur Verwertung Mg 3.171 2.301 +870
Summe Mg 3.241 2.797 +444
Die gesamten eingesammelten Mengen des Straßenkehricht sind um 15,87%
gestiegen. Dies ist im Wesentlichen begründet in der Ausweitung des Einzugs-
gebietes (neu gewidmete Straßen).
Anlage I
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Lagebericht 2019
9
Kanalbetrieb
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresgewinn von T€ 41 (im Vorjahr Jah-
resgewinn in Höhe von T€ 210).
Preisliche Anpassungen der Aufträge bzw. Erlöse gegenüber der Stadt führten
zur Steigerung der Umsatzerlöse.
Aufgrund mehrerer langzeiterkrankter Mitarbeiter liegen die Personalkosten un-
ter dem Plan und unter dem Vorjahreswert.
Eingesammelte Mengen Ist
2019
Ist
2018
Veränderung
Abfall zur Verwertung aus Sinkkästen Mg 69 28 +41
in T€ Ist 2019 Ist 2018 Abw.
GJ-VJ
Umsatz + so. betr. Erträge -5.201 -5.058 -143
Materialaufwand 2.938 2.633 305
Summe der ILV 140 113 27
Personalaufwand 1.340 1.400 -60
Abschreibungen bilanziell 214 202 12
sonstige betriebliche Aufwendungen 53 43 10
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 336 314 22
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 129 132 -3
Summe Umlage Bereich 0 und 9 466 447 19
Betriebsergebnis -51 -220 169
Finanzergebnis 10 10 0
Jahresergebnis -41 -210 169
Anlage I
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Lagebericht 2019
10
Hoheitliche Abfallentsorgung
in T€ Ist 2019 Ist 2018 Abw.
GJ-VJ
Umsatz + so. betr. Erträge -20.112 -19.131 -981
Materialaufwand 8.031 7.832 199
Summe der ILV 2.182 1.943 239
Personalaufwand 6.197 5.865 332
Abschreibungen bilanziell 1.022 908 114
sonstige betriebliche Aufwendungen 454 528 -74
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 1.927 1.768 159
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 280 283 -3
Summe Umlage Bereich 0 und 9 2.207 2.051 156
Betriebsergebnis -21 -5 -16
Erträge aus Ausleihungen -9 -10 1
Zinssaldo 30 15 15
Finanzergebnis 21 5 16
sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 0 0 0
Das Geschäftsjahr schließt mit einem ausgeglichenen Ergebnis.
Im Gebührenbereich Abfallentsorgung bestand eine Kostenunterdeckung von
T€ 610 (im Vojahr eine Kostenunterdeckung T€ 616), die durch die Entnahme
aus der Verbindlichkeit gegenüber den Gebührenpflichtigen ausgeglichen wur-
de.
Im Jahr 2019 fielen Gewinnausschüttungen (so. betriebl. Erträge) des ZAS und
der SAVAG GmbH in Höhe von T€ 1.168 an.
Die veranlagten Gebührenerlöse waren mit T€ 17.345 (im Vorjahr T€ 17.386)
um T€ 41 niedriger als in 2018.
Die Minderlöse beim Altpapier in Höhe von T€ 141 sind ursächlich auf den Ein-
bruch der Altpapierpreise zurückzuführen.
Anlage I
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Lagebericht 2019
11
Einen Überblick über die erbrachte Sammelleistung des Betriebszweigs Hoheit-
liche Abfallentsorgung gibt nachfolgende Tabelle:
Eingesammelte Mengen Ist
2019
Ist
2018
Abw. GJ-VJ
abs.
Abfälle zur Beseitigung (Restabfall) Mg 28.964 29.457 -493
Abfälle zur energetischen Verwertung
aus Sperrmüll (hoheitlich)
Mg 5.291 5.332 -41
Sonderabfälle aus der Kleinmengen-
sammlung
Mg 236 226 +10
Altpapier (PPK) Mg 14.691 14.321 +370
Organische Abfälle Mg 15.280 14.923 +357
Elektronikschrott Mg 875 994 -119
Anlage I
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Lagebericht 2019
12
Kompostierungsanlage
in T€ Ist 2019 Ist 2018 Abw.
GJ-VJ
Umsatz + so. betr. Erträge -186 -304 118
Materialaufwand 530 402 128
* ILV – Anlieferentgelte – -1.118 -962 -156
* ILV – Werkstattverrechnung – 70 119 -49
* ILV – Sonstiges – 56 57 -1
Summe der ILV -992 -786 -206
Personalaufwand 194 253 -59
Abschreibungen bilanziell 246 221 25
sonstige betriebliche Aufwendungen 39 58 -19
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 120 108 12
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 0 0 0
Summe Umlage Bereich 0 und 9 120 108 12
Betriebsergebnis -49 -48 -1
Finanzergebnis 49 48 1
Jahresergebnis 0 0 0
Das Geschäftsjahr schließt mit einem ausgeglichen Jahresergebnis von T€ 0
(im Vorjahr Jahresergebnis von T€ 0), da der Verlust in Höhe von T€ 23 durch
Entnahme aus den Verbindlichkeiten gegenüber den Gebührenpflichtigen aus-
geglichen worden ist.
Gestiegene Erlöse aus der Anlieferung des Bioabfalles konnten den Umsatz-
rückgang mit Dritten und vor allem die stark gestiegenen Verwertungskosten
nicht ausgleichen. Die Verwertung der Siebüberläufe ist nach wie vor durch den
vorübergehenden Ausfall der Anlage Fechenheim sehr kostenintensiv, zudem
wurde mehr Menge abgefahren. Der Umstieg auf eine andere Anlagentechnik
wird weiter vorangetrieben.
Anlage I
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Lagebericht 2019
13
Im Bereich der Kompostierungsanlage wurden folgende Outputs erzeugt:
Output 2019 2018
Abw. GJ-VJ
abs.
Kompost Mg 9.309 3.712 +5.597
Störstoffe (Beseitigung) Mg 3 3 0
Grünschnittbrennmaterial (Verwertung) Mg 569 249 +320
Siebüberlauf Mg 2.456 1.198 +1.258
Höhere Mengen des Bioabfalls auf der Inputseite hatten zur Folge, dass auch
höhere Mengen an Output, insbesondere Kompost und Siebüberlauf, erzeugt
worden sind.
Anlage I
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Lagebericht 2019
14
Fuhrparkmanagement, Mobilität und Gebäudetechnik (ehemals Werkstatt
mit Betriebshof)
in T€ Ist 2019 Ist 2018 Abw.
GJ-VJ
Umsatz + so. betr. Erträge -502 -416 -86
Materialaufwand 2.609 2.651 -42
Summe der ILV -4.982 -4.945 -37
Personalaufwand 1.473 1.353 120
Abschreibungen bilanziell 319 263 56
sonstige betriebliche Aufwendungen 341 459 -118
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung
- 729 690 39
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 131 127 4
Summe Umlage Bereich 0 und 9 860 817 43
Betriebsergebnis 118 182 -64
Finanzergebnis 2 2 0
sonstige Steuern 39 34 5
Jahresergebnis 159 218 -59
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresverlust von T€ 159 (im Vorjahr
Jahresverlust von T€ 218).
Die Erlöse sind spürbar gestiegen aufgrund der dauerhaften Überlassung von
PKWs (Abrechnung Mobilität) und auch die Steigerung des Werkstattgeschäfts
bei relativ konstanten Kosten trug dazu bei, dass der Verlust gegenüber dem
Vorjahr um rund 27,1% reduziert werden konnte.
Die Materialkosten sind analog zur Ausweitung des Werkstattgeschäfts auch
gestiegen (Ersatzteilbeschaffung). Der Materialaufwand insgesamt ist gesun-
ken, da weniger Fremdleistungen (Kfz-Instandhaltung) bezogen worden sind.
Die Investitionen in die Mobilität erhöhen die Abschreibungen.
Anlage I
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Lagebericht 2019
15
Schulbusbetrieb
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresgewinn von T€ 339 (im Vorjahr
Jahresgewinn von T€ 246).
Die mit dem Schulamt vereinbarten Preiserhöhungen führten zu Erlössteige-
rungen gegenüber dem Vorjahr. Die geringe Reparaturanfälligkeit und der Weg-
fall der Abschreibungen verschiedener Busse hatten ebenfalls einen positiven
Effekt auf das Jahresergebnis.
in T€ Ist 2019 Ist 2018 Abw.
GJ-VJ
Umsatz + so. betr. Erträge -1.549 -1.473 -76
Materialaufwand 117 140 -23
Summe der ILV 319 362 -43
Personalaufwand 566 488 78
Abschreibungen bilanziell 62 132 -70
sonstige betriebliche Aufwendungen 47 3 44
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung
- 21 22 -1
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 78 79 -1
Summe Umlage Bereich 0 und 9 99 102 -3
Betriebsergebnis -339 -246 -93
Finanzergebnis 0 0 0
Jahresergebnis -339 -246 -93
Anlage I
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Lagebericht 2019
16
Betrieb gewerblicher Art Gewerbliche Abfallentsorgung / Reinigung
in T€ Ist 2019 Ist 2018 Abw.
GJ-VJ
Umsatz + so. betr. Erträge -7.953 -7.415 -538
Materialaufwand 2.605 2.143 462
Summe der ILV 1.829 1.767 62
Personalaufwand 2.061 2.120 -59
Abschreibungen bilanziell 369 317 52
sonstige betriebliche Aufwendungen 266 287 -21
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 628 583 45
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 224 215 9
Summe Umlage Bereich 0 und 9 852 798 54
Betriebsergebnis 30 17 13
Erträge Ausleihungen 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinssaldo 1 1 0
Finanzergebnis 1 1 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4 70 -66
sonstige Steuern 13 -13
Jahresergebnis 34 101 -67
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresverlust von T€ 34 (im Vorjahr Jah-
resverlust von T€ 101).
Die Geschäftsfelder tragen im Einzelnen zum Ergebnis wie folgt bei:
Geschäftsfeld
Ergebnis 2019
in T€
Ergebnis 2018
in T€
Duale Systeme -5 131
Containerdienst 300 -30
Winterdienst gew. 31 31
Straßenreinigung gew. -18 -59
Kanalreinigung gew. -2 -5
Werkstattleistungen gew. 13 3
Sonstige Leistungen
(WKD, Alttextilien, Service für Wohnungs-
baugesellschaften, Graffiti Entfernung) -286 -37
Administration und Ertragsteuern
(z.B. Zinsertrag aus Ausleihungen, Buchhal-
tung für Beteiligungsgesellschaften) 1 67
Jahresergebnis 34 101
Anlage I
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Lagebericht 2019
17
Der Bereich Duale Systeme hat konstante Umsatzverläufe zu verzeichnen. Ge-
sunkene Kosten führten zu einem positiven Ergebnis. Im Vorjahr wurde das Er-
gebnis durch Forderungsverluste belastet.
Im Bereich Duale Systeme wurden neben der anteiligen PPK-Sammlung (siehe
Seite 10) folgende Sammelleistungen erbracht
Eingesammelte Mengen Ist
2019
Ist
2018
Abw. GJ-VJ
abs.
Altglas Mg 3.370 3.399 -29
Leichtstoffe im Dualen System (LVP) Mg 4.631 4.486 +145
Der für die Abdeckung von Fixkosten besonders wichtige Bereich Container-
dienst konnte einen Umsatzanstieg erwirtschaften, aber überproportionale Ent-
sorgungskosten führten zu einem Verlust.
Der gewerbliche Winterdienst schloss mit einem Verlust in Höhe von T€ 31
(Verlust Vorjahr T€ 31) ab.
Mit gestiegenen Umsätzen trägt das Geschäftsfeld Alttextilien mit
T€ 52 Gewinn (Vorjahr Gewinn T€ 76) zum Ergebnis bei.
Die Graffiti-Entfernung schloss mit einem Gewinn von T€ 5 (Vorjahr Verlust
T€ 7) ab. Überproportional gestiegene Umsätze im Verhältnis zu den Kosten
führten zu dem Ergebnis.
Anlage I
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Lagebericht 2019
18
Straßenunterhaltung
in T€ Ist 2019 Ist 2018 Abw.
GJ-VJ
Umsatz + so. betr. Erträge + aktiv. Ei-
genleistungen -1.977 -1.903 -74
Materialaufwand 126 140 -14
Summe der ILV 46 59 -13
Personalaufwand 1.323 1.373 -50
Abschreibungen bilanziell 88 92 -4
sonstige betriebliche Aufwendungen 16 20 -4
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung
- 194 188 6
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 109 109 0
Summe Umlage Bereich 0 und 9 303 297 6
Betriebsergebnis -76 78 -154
Finanzergebnis 0 0 0
Jahresergebnis -76 78 -154
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresgewinn von T€ 76 (im VJ Jahres-
verlust von T€ 78).
Ein Zusatzauftrag hat dem Betriebszweig zusätzliche Erträge gebracht. Nach
vier Jahren konnte somit ein positives Ergebnis erwirtschaftet werden.
Auch der Bereich Straßenunterhaltung hat durch mehrere Langzeiterkrankte
niedrigere Personalkosten.
Aufgrund des schlechten Gesamtzustands des Straßennetzes ist die Anzahl der
Reparaturen der Straßenschäden (inkl. Schlaglöcher) in Höhe von 6.328
(VJ 6.672) weiterhin auf hohem Niveau.
Anlage I
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Lagebericht 2019
19
Zentraler Gebäudedienst
in T€ Ist 2019 Ist 2018 Abw.
GJ-VJ
Umsatz + so. betr. Erträge -11.468 -10.395 -1.073
Materialaufwand 4.126 3.986 140
Summe der ILV -89 -73 -16
Personalaufwand 6.018 5.203 815
Abschreibungen bilanziell 61 53 8
sonstige betriebliche Aufwendungen 192 170 22
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 765 679 86
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 126 122 4
Summe Umlage Bereich 0 und 9 891 801 90
Betriebsergebnis -268 -255 -13
Finanzergebnis 1 1 0
Jahresergebnis -267 -254 -13
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresgewinn von T€ 267 (im Vorjahr
Jahresgewinn von T€ 254).
Die Übernahme zusätzlicher Reinigungsobjekte (z.B. HUB31, Kita Klausenbur-
ger Straße und Pankratius Straße, Akademie für Tonkunst (komplettes Jahr ge-
genüber drei Monaten Vorjahr), Bäder Tageskräfte) führten in diesem Jahr zu
erheblichen Erlössteigerungen. Im Zuge dieser Zusatzaufgaben haben sich die
Personal- und Materialkosten proportional erhöht.
Anlage I
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Lagebericht 2019
20
Betrieb gewerblicher Art Krematorium Waldfrieden
in T€ Ist 2019 Ist 2018 Abw.
GJ-VJ
Umsatz + so. betr. Erträge -1.305 -1.323 18
Materialaufwand 541 594 -53
Summe der ILV 15 19 -4
Personalaufwand 300 304 -4
Abschreibungen bilanziell 41 39 2
sonstige betriebliche Aufwendungen 33 35 -2
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 156 140 16
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 4 4 0
Summe Umlage Bereich 0 und 9 160 145 15
Betriebsergebnis -215 -187 -28
Finanzergebnis 40 42 -2
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 56 51 5
sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -119 -94 -25
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresgewinn von T€ 119 (im Vorjahr
Jahresgewinn T€ 94)
Die Erlöse liegen auf Vorjahresniveau. Die höheren Kosten für die zweite Lei-
chenschau werden an die Kunden weitergereicht. Die bezogenen Leistungen
lagen wie geplant unter dem Vorjahresbetrag, da verschiedene Wartungen tur-
nusgemäß dieses Jahr nicht anfielen. Im Folgejahr stehen größere Instandhal-
tungsmaßnahmen an.
Die Kremierungszahlen sind mit 3.366 in 2019 gegenüber von 3.396 in 2018
nahezu konstant.
In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind T€ 28 Gewerbesteuer für
den Haushalt der Stadt enthalten.
Anlage I
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Lagebericht 2019
21
Betrieb gewerblicher Art Zoo Vivarium
in T€ Ist 2019 Ist 2018 Abw.
GJ-VJ
Umsatz -1.290 -1.219 -71
* so. betr. Erträge (inkl. Spenden) + akt. Eigenleist. -108 -79 -29
Umsatz + so. betr. Erträge + akt. Eigenleist. -1.398 -1.298 -100
Materialaufwand 567 519 48
Summe der ILV 141 126 15
Personalaufwand 1.213 1.150 63
Abschreibungen bilanziell 179 155 24
sonstige betriebliche Aufwendungen 94 88 6
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 140 120 20
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 0 0 0
Summe Umlage Bereich 0 und 9 140 120 20
Betriebsergebnis 935 860 75
Erträge aus Beteiligungen -516 -111 -405
Zinssaldo 20 25 -5
Finanzergebnis -496 -86 -410
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
sonstige Steuern 3 1 2
Erträge aus Verlustübernahme -225 -662 437
Jahresergebnis 218 113 105
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresverlust von T€ 218 (im Vorjahr Jahres-
verlust von T€ 113).
Im Ergebnis sind Erträge aus Verlustausgleich durch die Wissenschaftsstadt Darm-
stadt in Höhe von T€ 225 enthalten.
Die Umsatzerlöse konnten aufgrund höherer Besucherzahlen, gestiegener Einnah-
men des Zooladens und aus Erlösen aus der Parkraumbewirtschaftung gesteigert
werden. Die Erlöse aus der Biodiversität sind aufgrund einer weiteren aufgenomme-
nen Tierart in das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) gegenüber dem
Vorjahr auf T€ 409 gestiegen. Die maximale Deckelung des Verlustes beträgt wie im
Vorjahr T€ 1.150 abzüglich der Erlöse aus Biodiversität und der Erträge aus Beteili-
gungen in Höhe von T€ 516.
Anlage I
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Lagebericht 2019
22
Die Eintrittserlöse sind von T€ 712 in 2018 auf T€ 726 (2019) gestiegen. Auch
die Besucherzahlen haben sich mit 169.708 Besuchern in 2019 im Gegensatz
zum Vorjahr mit 166.791 Besuchern positiv entwickelt:
Jahr 2016 2017 2018 2019
Ticketverkäufe 165.475 161.154 166.791 169.708
Gezählte Kaupiana Eintritte 23.188 19.986 17.207 19.132
Mit der Mitgliedschaft im Förderverein Kaupiana e.V. geht ein kostenloser Ein-
tritt einher. Der Verein hat rd. 12.000 Mitglieder.
Anlage I
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Lagebericht 2019
23
3. Investitionen
Bilanz-
position
Anlagen-
klasse Zugang 2019
in €
Zugang 2018
in €
I. 1000 Immaterielle VG 10.712,00 1.088,01
1100 Software 119.359,30 81.437,56
Summe I 130.071,30 82.525,57
II. 2000 Grund und Boden 0,00 0,00
2100 Geschäfts-, Betriebsbauten 56.725,17 0,00
2300 Außenanlagen 33.161,23 0,00
3000 Betriebsanlagen 63.628,62 40.319,01
3100 Maschinen und Anlagen 335.057,05 0,00
5100 PKW/Kombi 562.142,81 76.405,25
5200 LKW 559.115,43 308.037,24
5400 Kommunal- und Spezialfzge. 2.144.195,99 2.265.457,54
5500 Schulbusse 0,00 184.568,40
6000 Depotcontainer 210.035,46 53.925,45
6100 Müllgefäße GWG 204.034,40 153.136,87
7200 DV-Anlagen 44.777,79 80.958,02
7300 Übrige B. G. A. 137.969,30 103.282,11
7350 GWG 47.230,83 46.406,87
8100 Anlagen im Bau 301.706,40 598.952,32
8190 Fahrzeug-Teillieferungen 64.960,20 0,00
Summe II. 4.764.740,68 3.911.449,08
Summe I u. II 4.894.811,98 3.993.974,65
Die Investitionsquote 2019 betrug 11,77 %
Die Wachstums- bzw. Reinvestitionsquote betrug 1,14. Somit liegt ein Substanzan-
reicherung (Wachstumsquote>1) vor.
Anlage I
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Lagebericht 2019
24
4. Personal und Umwelt
Die Entwicklung des Personals zeigt folgende Tabelle:
Stichtag Auszu-
bildende Beamte Beschäftigte Summe
2019
Summe
2018 Abw.
01.01. 13 1 679 693 677 +16
31.03. 11 1 688 700 673 +27
30.06. 9 1 695 705 671 +34
30.09. 18 1 704 723 679 +44
31.12. 18 1 708 727 695 +32
Arithm. Mittel 14,0 1 698,8 713,8 679,5 34,3
Die stichtagsbezogene Summe aller im EAD beschäftigten Personen erhöhte
sich zum 31.12.2019 im Jahresvergleich absolut um 32 Personen oder prozen-
tual um + 4,60 %.
Die Entwicklung der Personalkosten zeigt folgende Tabelle:
Personalkosten (in T€) 2019 2018 Abw.abs. Abw.rel
Löhne und Gehälter (Entgelte) 22.690 21.507 1.183 5,5%
Sozialabgaben 4.743 4.379 364 8,3%
Aufwand Altersvorsorge 2.095 1.921 174 9,1%
Aufwand Unterstützung 100 125 -25 -20,1%
Gesamt 29.627 27.932 1.696 6,1%
Die Tarifrunde 2019 begründete eine weitere Tariferhöhung über durchschnittli-
che + 3,09 % zum 01.04.2019. Das Leistungsentgelt im Rahmen der leistungs-
orientierten Vergütung beträgt seit dem 01.01.2013 unverändert 2,0 % des
ständigen Jahresentgelts aller unter den Geltungsbereich des TVöD fallenden
Beschäftigten des EAD.
Die Unfallstatistik (Arbeitsunfälle ab 1 Tag Arbeitsausfall) aus dem Bereich der
Arbeitssicherheit ermittelte für den Gesamtbetrieb bezogen auf Vollzeitäquiva-
lente VZÄ folgende Kennzahlen:
Anlage I
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Lagebericht 2019
25
2015 2016 2017 2018 2019
AU pro 100 VZÄ 5,4 7,2 9,1 6,2 5,1
Ausfalltage pro 100 VZÄ 75 76,1 93,8 104,3 73,4
Die Unfallzahlen sind im Jahr 2019 pro 100 VZÄ marginal gesunken, aber die
Ausfalltage pro 100 VZÄ haben sich stark reduziert.
Im Bereich des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit sind folgende –
meist langfristige – Projekte besetzt:
Ende 2017 beginnend wurde das Projekt naturnahe Umgestaltung des Be-
triebsgeländes Sensfelderweg aufgesetzt. Als Beitrag zur Biodiversität werden
bereits begrünte Flächen naturnah umgestaltet. Fördermittel des Landes Hes-
sen wurden bewilligt.
Die Beleuchtung des Betriebsgeländes wurde auf energiesparende LED-
Leuchten umgestellt.
Das Betriebsgebäude des EAD ist ab dem 1. OG als Passivhaus ausgestaltet
worden. Der Wasserkreislauf ist durch eine Grauwasseranlage zum Einsparen
von Frischwasser konzipiert worden. Eine Zisterne sammelt Wasser zum Reini-
gen von Fahrzeugen.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt bietet ihrem Personal seit 2013 die Möglich-
keit eines Job Tickets zur Stärkung des ÖPNV an, das ab dem 01.01.2020 kos-
tenfrei jedem Mitarbeiter zur Verfügung gestellt wird.
Die 2018 in Kraft getretene Mobilitätsordnung der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt (MobO) teilte dem EAD die neue Aufgabe zu, den städtischen Fuhrpark
nachhaltig umzugestalten. Ziel ist eine moderne Mobilitätsbereitstellung. Dies
beinhaltet das Ersetzen von Pkw und Transportern mit Verbrennungsmotoren
durch moderne Elektrofahrzeuge, den Umbau vorhandener Fahrzeuge zu Ele-
ktrofahrzeugen, den Aufbau einer adäquaten Ladeinfrastruktur und das Schaf-
Anlage I
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Lagebericht 2019
26
fen eines innerstädtischen Fahrzeugpools. Die MobO zielt darauf ab, einen
maßgeblichen Beitrag zur Reduzierung des Verkehrslärms und des Schadstoff-
ausstoßes in Darmstadt zu leisten. Neben dem Einsatz möglichst umweltver-
träglicher oder emissionsfreier Dienstfahrzeuge gilt es, die Nutzung anderer
umweltfreundlicher Mobilitätsformen (Fahrräder, Pedelecs, Lastenräder und
ÖPNV) umzusetzen. Ein wesentliches Element ist zudem, das sogenannte Poo-
ling von Fahrzeugen voranzutreiben, d.h. die gemeinsame Nutzung von Fahr-
zeugen über Ämtergrenzen hinweg. Jedes Amt und jeder Eigenbetrieb ist daher
aufgerufen, Alternativen zu prüfen, wie Beschäftigte unter Zuhilfenahme der
oben genannten Möglichkeiten ihren Dienst versehen können, ohne ein Verb-
rennerfahrzeug einzusetzen. Es ist zu prüfen, ob im eigenen Amt oder im Fahr-
zeugpool geeignete Mobilität zur Verfügung steht. Der Mobilitätsdienstleister
EAD steht hier den Ämtern und Eigenbetrieben beratend zur Seite. Für den
Aufbau eines innerstädtischen Fahrzeugpools arbeitet der EAD aktuell mit Part-
nern intensiv an der Einrichtung einer professionellen Buchungsplattform, die
die elementare Basis für das Fahrzeugpooling darstellt. Die wesentlichen Hand-
lungsfelder sind eine leicht bedienbare Oberfläche der Buchungsplattform und
die technische Ausgestaltung der Buchungsprozesse. Vom Bundesministerium
für Verkehr und digitale Infrastruktur erhält der EAD für die Wissenschaftsstadt
Darmstadt im Förderzeitraum 2020/2021 4,9 Millionen Euro aus der Förderricht-
linie Elektromobilität im Rahmen des Sofortprogramms „Saubere Luft 2017-
2020“. Bereits 2018 gab es für den EAD eine Förderzusage in Höhe von
840.000 Euro aus der Förderrichtlinie. Diese wurde für die Anschaffung von 35
Elektrofahrzeugen in verschiedenen Segmenten, von Kleinwagen bis zu Trans-
portern und Nutzfahrzeugen inklusive der entsprechenden Ladeinfrastruktur
sowie einer Kleinkehrmaschine mit Elektroantrieb genutzt. Über die aktuelle
Fördersumme ist die Anschaffung von weiteren Elektrofahrzeugen geplant. Au-
ßerdem sollen vorhandene Fahrzeuge auf Elektroantrieb umgerüstet und die
Ladeinfrastruktur erweitert werden. Mittels der Fördersumme soll der städtische
Fuhrpark um weitere 45 Elektrofahrzeuge, darunter eine zusätzliche Kehrma-
schine mit Elektroantrieb, erweitert werden.
Anlage I
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Lagebericht 2019
27
5. Vermögens- und Kapitallage
Über die Vermögenslage wird anhand ausgewählter Kennzahlen zum Ende des
jeweiligen Wirtschaftsjahres berichtet.
a) Anlagevermögen
2019 2018 2017 2016
Summe des Anlagevermögens in T€ 41.545 40.873 40.879 41.962
Veränderung in T€ 672 -6 -1.083 -1.811
Veränderung in % 1,6 0,0 -2,6 -4,1
Anlagenquote in % 68,08 65,86 71,65 74,7
Anlagendeckung durch Eigenkapital in % 40,3 40,2 39,4 38,5
Das Anlagevermögen vermehrte sich um T€ 672 im Wesentlichen aufgrund der
Investitionen in die Mobilität (Elektro PKW). Die Anlagenquote erhöhte sich auf
68,08 % (Vorjahr 65,86 %). Das Anlagevermögen ist zu 40,3 % (Vorjahr
40,2 %) durch Eigenkapital abgedeckt.
b) Eigenkapital
2019 2018 2017 2016
Summe des Eigenkapitals in T€ 16.744 16.423 16.123 16.173
Veränderung in T€ 321 300 -50 248
Veränderung in % 2,0% 1,9% -0,3% 1,6%
Eigenkapitalquote in % 27,4% 26,5% 28,3% 28,8%
Eigenkapitalrentabilität in % 1,9% 1,2% 0,0% 1,4%
Aufgrund des Jahresgewinns hat sich die Eigenkapitalrentabilität (Jahresergeb-
nis * 100 / Eigenkapital zum Bilanzstichtag) von 1,2 % im Vorjahr auf 1,9 % er-
höht. Die Eigenkapitalquote stieg auf 27,4 % (Vorjahr 26,5 %) an.
Anlage I
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Lagebericht 2019
28
Das Eigenkapital entwickelte sich im Berichtsjahr wie folgt:
Stand
01.01.2019
Entnahme/
Verbrauch
Zuführung Stand
31.12.2019
T€ T€ T€ T€
I.
Stammkapital 6.200,0 0,0 0,0 6.200,0
II. Rücklagen
1. Kapitalrücklage 1.104,1 0,0 0,0 1.104,1
2. Allgemeine Rück-
lage
286,8 0,0 0,0 286,8
3. Zweckgebundene
Rücklagen
418,1 0,0 0,0 418,1
III. Bilanzgewinn
1. Gewinnvortrag 8.210,9 -599,9 803,2 8.414,2
2. Jahres-
gewinn/
203,3 -203,3 320,5 320,5 verlust
16.423,2 -803,2 1.123,7 16.743,7
Die Entnahme bzw. der Verbrauch aus dem Gewinnvortrag setzt sich zusam-
men aus den Verlusten 2018 des Betriebszweigs Straßenreinigung/
Winterdienst (sonstiger Bereich) in Höhe von T€ 89,5, des Hilfsbetriebs Werk-
statt in Höhe von T€ 217,2, der Straßenunterhaltung in Höhe von T€ 78,1, des
BgA Gewerbliche Abfallentsorgung/Reinigung in Höhe von T€ 101,2 und auch
der Verlust 2018 im Bereich Vivarium in Höhe von T€ 113,8 wurde in 2019 vor-
getragen.
Die Zuführung zum Gewinnvortrag setzt sich zusammen aus dem Jahresge-
winn 2018 des Schulbusbetriebs in Höhe von T€ 246,0 , Zentrale Gebäude-
dienste von T€ 254,3, des Kanalbetriebs in Höhe von T€ 210 und des BgA
Krematoriums in Höhe von T€ 92,7.
Anlage I
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Lagebericht 2019
29
c) Rückstellungen
2019 2018 2017 2016 2015 2014
Summe des Rückstellungen in T€ 6.121 5.829 5.649 5.478 5.446 5.473
Veränderung in T€ 292 180 171 33 -27 -592
Veränderung in % 5,0 3,2 3,1 0,6 -0,5 -9,8
Stand
31.12.18
in T€
Verbrauch
in T€
Auflösung
in T€
Auf-/Abzins.
in T€
Zuführung
in T€
Stand
31.12.19
in T€
Rückstellung für
Pensionen u. ähnl.
Verpflichtung 3.625,4 33,0 0,0 97,4 152,7 3.842,5
Rückstellung für Ge-
werbesteuer 8,3 4,9 0,0 0,0 0,0 3,3
Rückstellung für Kör-
perschaftsteuer 37,5 1,1 0,0 0,0 0,0 36,4
Rückstellung für Ur-
laubsverpflichtungen 397,5 397,5 0,0 0,0 420,9 420,9
Rückstellung für Jah-
resabschluss und
Prüfung 50,3 50,3 0,0 0,0 50,3 50,3
Rückstellung. für
Kosten zur Aufbe-
wahrung von Unter-
lagen 15,5 0,0 0,0 0,0 0,0 15,5
Rückstellung für Al-
tersteilzeit 323,1 75,8 0,0 6,2 118,1 371,7
Rückstellung für Bei-
hilfen 321,7 11,1 0,0 6,3 0,0 316,9
Rückstellung für
Sonstiges 114,3 0,0 114,3 0,0 33,4 33,4
Rückstellung für
Leistungsorientierte
Vergütung 465,7 465,7 0,0 0,0 484,1 484,1
Rückstellung für
Überstunden 469,2 469,2 0,0 0,0 545,6 545,6
5.828,6 1.508,7 114,3 109,9 1.805,1 6.120,6
Anlage I
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Lagebericht 2019
30
6. Finanzlage
Die Liquidität des EAD war zu jedem Zeitpunkt gegeben. Den finanziellen Ver-
pflichtungen wurde jederzeit nachgekommen.
Die flüssigen Mittel sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 3.903 auf T€ 9.837
stichtagsbezogen gesunken.
Es bestand in 2019 eine mehr als ausreichende Liquidität II. Grades (Flüssige
Mittel + Forderungen / kurzfristige Verbindlichkeiten) von rd. 232 % (Vorjahr
273 %). Sie weist damit eine absolute Überdeckung von T€ 10.401 (Vorjahr
T€ 12.642) aus.
Die Liquidität I. Grades (Flüssige Mittel / kurzfristige Verbindlichkeit) beträgt rd.
125 % (Vorjahr 188 %).
Im Wirtschaftsjahr wurde kein Darlehen aufgenommen.
7. Chancen und Risiken, Prognosebericht
Der EAD nutzt ein formalisiertes Risikomanagementsystem zur systematischen
Erfassung von Risiken mit einer Einschätzung von Eintrittswahrscheinlichkeiten
und Schadenshöhen. Zu diesem Zweck werden regelmäßige Risikoinventuren
durchgeführt. Die Ergebnisse werden jeweils in einem Risikobericht zusam-
mengefasst, im Führungs-Meeting besprochen und der Betriebskommission als
Bestandteil des Quartalsberichts vorgelegt.
Hinweise auf wesentliche Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf
den Eigenbetrieb haben könnten, sind nicht bekannt.
Anlage I
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Lagebericht 2019
31
Der Entsorgungsmarkt unterliegt einer Vielzahl von rechtlichen Regelungen.
Der Betrieb ist damit grundsätzlich stets Risiken aus der Veränderung dieser
Rahmenbedingungen ausgesetzt. Durch langfristige Verträge ist die Entsorgung
wesentlicher Abfallarten gesichert. Als Mitglied des Verbandes kommunaler Un-
ternehmen (VKU) ist der EAD über Entwicklungen gut informiert, so dass eine
rechtzeitige Reaktion erfolgen kann.
Das Bundesverwaltungsgericht hat am 23.02.2018 entschieden, dass Sperrmüll
auch gewerblich gesammelt werden kann und nicht dem öffentlich-rechtlichen
Entsorgungsträger überlassen werden muss. Eine verstärkte Akquisition durch
Mitbewerber in Darmstadt ist derzeit jedoch noch nicht zu erkennen.
Im Marktgeschehen befinden sich die Altpapierpreise seit Verhängung des Ab-
fallimportverbots der chinesischen Regierung in 2018 weiterhin im Sinkflug.
Der EAD setzt im Rahmen der Finanzierung seiner Geschäftstätigkeit keinerlei
Finanzinstrumente, z.B. zur Absicherung gegen Zinssatz- und andere Markt-
schwankungen, ein. Er unterliegt daher nur den üblichen Finanzierungsrisiken
bei Zahlungsausfällen, kurzfristigen Liquiditätsengpässen und möglichen Bank-
insolvenzen. Ein funktionierendes Forderungsmanagement und eine regelmä-
ßige Überprüfung des Liquiditätsplans begrenzen eine mögliche
Schadenshöhe auf ein erträgliches Niveau.
Im Bereich der dualen Systeme ist nach dem ersten Insolvenzfall ein weiterer
Systembetreiber auf dem Rückzug. Das duale System RKD der Recycling Kon-
tor Dual GmbH & Co. KG hat zum 31. März 2019 die Einstellung seines dualen
Systems angekündigt. Die Forderungen des EAD sind beglichen. Die Insolvenz
eines Systembetreibers hat damit die Fragilität des Systems veranschaulicht.
Die Konzentration auf diesem Markt geht weiter. Die Schwarz-Gruppe (Lidl,
Kaufland) hat das private Entsorgungsunternehmen Tönsmeier aufgekauft. Die
Firma Remondis strebt die Übernahme der Duales System Deutschland GmbH
an, was jedoch vom Bundeskartellamt abgelehnt wurde. Die Konzentration auf
Anlage I
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Lagebericht 2019
32
wenige große Systembetreiber würde sich erheblich auf die Vertragsverhand-
lungen auswirken.
Der EAD ist mit dem für das Sammelgebiet Darmstadt zuständigen Verhand-
lungsführer seitens des Dualen Systems, der Firma Interseroh, in die Verhand-
lungen zur Abstimmungsvereinbarung nach Inkrafttreten des neuen Verpa-
ckungsgesetzes zum 01.01.2019 bisher noch zu keiner Einigung gelangt. Wich-
tigster Streitpunkt hierbei ist die Kostenbeteiligung der Dualen Systeme bei den
Sammelkosten der Fraktion Papier/ Pappe/ Kartonage.
Derzeit wird an einer Überarbeitung der Abfallsatzung ab dem 01.01.2021 in-
klusive der Gebührenstruktur gearbeitet.
Zum Risikomanagement bezüglich der Beteiligungsgesellschaften gehören
regelmäßig abgehaltene Sitzungen mit den Geschäftsführern. Es existieren
Kontrollmechanismen dahingehend, dass Protokolle und „to do - Listen“ erstellt
sowie regelmäßige Ergebniskontrollen (Bilanz, G&V, Profit Center Berichte)
durchgeführt werden. In den Gesellschafterversammlungen wird regelmäßig
über die Lage der Gesellschaften berichtet und beraten.
Die Wachstumsprognosen der Wissenschaftsstadt Darmstadt durch Bebauung
weiterer Flächen und Konversionsflächen bergen die Chance, auch den Ge-
schäftsbereich Hauswirtschaft (durch den Bau neuer Kitas) und Schulmensen
weiter auszubauen. Damit einhergehend hat die Stadtverordnetensammlung
beschossen, dass strategisch alle Darmstädter Schulen vom EAD mit Mittages-
sen zu versorgen sind.
Seit Mitte 2016 verfolgt der EAD im Rahmen der IT-Strategie die Umsetzung
der digitalen Transformation. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat auch mit
Unterstützung des EAD den Bitkom Wettbewerb „Digitalstadt“ gewonnen. Damit
können Sponsorleistungen von Bitkom-Unternehmen abgerufen werden. För-
dergelder des Landes Hessen sind in 2018 bewilligt worden. Der EAD hat dar-
aus für zwei Projekte in Summe 135.000 € im November 2018 zugewiesen be-
kommen. Daraufhin konnte die öffentliche Vergabe gestartet werden.
Anlage I
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Lagebericht 2019
33
Im Juli 2018 hat die Stadtverordnetenversammlung der Mobilitätsordnung der
Wissenschaftsstadt Darmstadt zugestimmt. Damit ist der EAD nicht nur wie bis-
her für die Beschaffung der Fahrzeuge zuständig, sondern erarbeitet für die
Mobilität der Beschäftigten der Stadt für dienstliche Zwecke Mobilitätskonzepte.
Im Falle der Anschaffung von Fahrzeugen werden diese zukünftig über das
Sondervermögen des EAD angeschafft und werden mit einem hohen Anteil al-
ternativer Antriebe ausgestattet sein. Zur Erhöhung des Elektromobilitätsanteils
hat der EAD einen Förderbescheid des Bundesministeriums für Verkehr und di-
gitale Infrastruktur in Höhe von 840.000 € erhalten. Ein Teil der Mobilität wird
über einen aufzubauenden Fahrzeugpool bereitgestellt. Diese Aufgabe kann
sowohl ökologische als auch ökonomische Chancen generieren. Für die Um-
setzung hat der EAD 3 Jahre Umsetzungszeit eingeräumt bekommen. Organi-
satorisch wurde daher auch die mit der Aufgabe betraute Abteilung Werkstatt
und Betriebshof umbenannt in Abteilung Fuhrparkmanagement, Mobilität und
Liegenschaften.
Im Jahr 2020 erging der zweite Fördermittelbescheid für die Ausrüstung von
Kraftfahrzeugen mit Abbiegeassistenzsystemen. Somit kann der EAD weitere
Fahrzeuge mit entsprechenden Abbiegeassistenzsystemen ausrüsten.
Anlage I
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Anlage I
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2 Anlage II
Bilanz zum 31.12.2019
31.12.19 31.12.18
AKTIVA EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und
Werten 302.543,10 131.492,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 27.895.503,95 28.274.342,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.523.833,84 1.437 .214,92
3. Andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.482.625,26 8.412.316,75
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 646.328, 87 922.977,45
39.548.291,92 39.046.851,46
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.514.294,72 1.514.294,72
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht 180.000,00 180.000,00
1.694.294,72 1.694.294,72
41.545.129,74 40.872.638,93
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 528.529,02 608.871,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.641.039 ,32 1.550.891,13
2. Forderungen gegen den Haushalt und verbundene
Unternehmen der Stadt Darmstadt 5.284.584,31 4.110.279,61
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht 255.636,44 506.325,46
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.770.461,03 640.124,18
8.951.721,10 6.807.620,38
III. 9.837.249,08 13.740.392,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 160.390,56 26.383,42
Summe Aktiva 61.023.019,50 62.055.906,45
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
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3 Anlage II
31.12.19 31.12.18
PASSIVA EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 6.200.000,00 6.200.000,00
II. Rücklagen
1. Kapitalrücklage 1.104.147,51 1.104.147,51
2. Allgemeine Rücklage 286.755,49 286.755,49
3. Zweckgebundene Rücklage 418.128,61 418.128,61
1.809.031,61 1.809.031,61
III. Bilanzgewinn
1. Gewinnvortrag 8.414.191,83 8.210.907,25
2. Jahresgewinn 320.480,65 203.284,58
16.743.704,09 16.423.223,44
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpfli chtungen 3.842.496,61 3.625.426,40
2. Steuerrückstellungen 39.699,00 45.778,00
3. Sonstige Rückstellungen 2.238.448,02 2.157.367,40
6.120.643,63 5.828.571,80
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 28.930 .710,68 30.628.351,67
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.1 73.340,28 2.753.097,90
3. Verbindlichkeiten gegenüber dem Haushalt und verbundenen
Unternehmen der Stadt Darmstadt 1.838.058,43 1.857.255,02
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht 338.764,75 156.192,75
5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.771.797,84 4.409.213,87
- davon aus Steuern € 152.281,33 (Vorjahr € 147.122.83) 38.052.671,98 39.804.111,21
D. Rechnungsabgrenzungsposten 105.999,80 0,00
Summe Passiva 61.023.019,50 62.055.906,45
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5 Anlage II
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit
vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019
2019 2018
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 59.271.420,70 57.130.355,51
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 124.680,20 38.380,68
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.424.965,60 351.505,34
4. Materialaufwand
a) 4.403.986,43 4.083.432,82
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 18.735.493,10 17.734.211,53
23.139.479,53 21.817.644,35
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 22.690.160,30 21.507.172,96
b) 6.937.267,22 6.424.749,84
29.627.427,52 27.931.922,80
- davon für Altersversorgung € 2.094.705,89 (Vorjahr € 1.920.610,90)
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und
Sachanlagen 4.213.913,93 3.913.508,96
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.220.451,92 3.304.062,99
8. Erträge aus Beteiligungen 515.788,01 110.526,32
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des
Finanzanlagevermögens 9.000,00 10.250,00
- davon aus verbundenen Unternehmen € 9.000,00 (Vorj ahr € 10.250,00)
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 70.681,90 66.737,87
- davon aus verbundenen Unternehmen € 70.681,90 (Vor jahr € 66.711,87)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.004.133,64 1.029.697,53
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 109.941,27 (Vorjahr € 122.875,84)
- davon an verbundene Unternehmen € 50.994,15 (Vorja hr € 48.118,42)
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 211.129,87 -289.080,91
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 59.449,40 121.115,18
14. Sonstige Steuern 56.206,82 48.353,13
15. Erträge aus Verlustausgleich 225.007,00 661.833,80
16. Jahresgewinn 320.480,65 203.284,58
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
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7
Anlage II
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019
Anhang
I. Allgemeine Vorschriften
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 des Eigenbetriebes für kommunale Auf-
gaben und Dienstleistungen (EAD) wurde nach den Vorschriften des §§ 20 ff. EigBGes
Hess i.d.F. vom 9. Juni 1989, zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom
14. Juli 2016, i. V. m. den Bestimmungen des Dritten Buches des Handelsgesetzbu-
ches für große Kapitalgesellschaften in der derzeit gültigen Fassung aufgestellt. Die Bi-
lanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind gemäß den Formblättern 1 (Bilanz) und
2 (Gewinn- und Verlustrechnung) der Verordnung zur Bestimmung der Formblätter für
den Jahresabschluss der Eigenbetriebe gegliedert.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Gliederungen der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den
gesetzlichen Vorschriften.
Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibe-
halten.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs-
kosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Der Abschreibung wer-
den betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern von 3 bis 5 Jahren zugrunde gelegt.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt
und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibun-
gen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände
linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer der Betriebsanlagen beträgt zwischen 7 und
25 Jahren, 19 bis 33 Jahren für Betriebsgebäude und Außenanlagen, sowie 5 bis 10
Jahren bei Fahrzeugen und Containern. Bei dauerhafter Wertminderung werden außer-
planmäßige Abschreibungen vorgenommen, um Vermögensgegenstände mit dem nied-
rigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Im Jahr 2019
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8
Anlage II
war dies nicht notwendig. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 800,00 (bis 2017
€ 410,00) werden im Jahr der Anschaffung komplett abgeschrieben.
Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bilanziert. Abschreibungen
auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden bei einer voraussichtlich dauerhaften
Wertminderung vorgenommen.
Die verzinslichen Ausleihungen werden mit dem Nennwert bilanziert.
Die Vorratsbestände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet bzw.
mit dem niedrigeren Wert, der den Vorräten am Bilanzstichtag beizulegen war.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter
Abzug von Wertberichtigungen angesetzt. Das hier angewandte Verfahren ist zweige-
teilt: Einmal handelt es sich hier um Einzelwertberichtigungen, bei denen die Debitoren
in voller Höhe bereinigt werden. Danach werden die restlichen Kunden je nach Mahn-
stufe mit einem pauschalierten Wert berichtigt.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen der Stadt Darmstadt betreffen Forde-
rungen an die Unternehmen, die den Konsolidierungskreis für den Gesamtabschluss
der Wissenschaftsstadt Darmstadt bilden.
Die Bewertung der flüssigen Mittel (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) er-
folgt zu Nennwerten.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag
aufgeführt, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstel-
len.
Das Stammkapital ist zum Nennwert angesetzt.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbind-
lichkeiten. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des erwarte-
ten Erfüllungsbetrages angesetzt.
Die Pensionsrückstellungen wurden im Berichtsjahr gemäß § 249 Abs. 1 in Verbindung
mit § 253 Abs. 1 HGB ermittelt und gemäß § 1 RückAbzinsV mit dem von der deut-
schen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz zum 31. Dezember 2019 in Höhe von
2,71 % (Vorjahr: 3,21 %). Dies ist der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn
Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der sich
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9
Anlage II
nach § 253 Abs. 6 HGB zu ermittelnde Unterschiedsbetrag, der sich aus der Änderung
des maßgeblichen durchschnittlichen Marktzinssatzes von 7 auf 10 der vergangenen
Jahre ergibt, beträgt T€ 254 (Vorjahr T€ 292). Für den Betrag besteht eine Ausschüt-
tungssperre und dieser ist einer frei verfügbaren Rücklage zuzuführen. Die Beihilfe-
rückstellungen wurden mit 1,97 % (Vorjahr: 2,32 %) abgezinst. Dies ist der durch-
schnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre, der sich bei einer angenommenen
Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Berechnung wurden die Richttafeln von Prof. Dr.
Klaus Heubeck 2018 G zugrunde gelegt. Des Weiteren wurden unverändert zum Vor-
jahr folgende Parameter verwendet:
Gehaltstrend: 2,0 % p.a.
Rententrend: 2,0 % p.a.
Fluktuationsrate: 0,0 % p.a.
Pensions- und Beihilferückstellungen wurden unter Anwendung des Anwartschaftsbar-
wertverfahrens ermittelt. Der laufende Zinsaufwand sowie der Effekt aus der Änderung
des Zinssatzes sind im Zinsergebnis des laufenden Jahres ausgewiesen.
Darüber hinaus wurden für die mittelbare Verpflichtung aus der Zusage von Rentenan-
sprüchen durch die Zusatzversorgungskasse (ZVK-Renten) für den Mitarbeiterkreis der
aktiven Beschäftigten des Vivariums weitere Beträge in die Position Pensionsrückstel-
lung eingestellt. Die Ermittlung dieses Teils der Pensionsrückstellung erfolgte unter
Verwendung der gleichen Zinssätze und übrigen Parameter wie bei den Pensionsrück-
stellungen.
Für die Versorgungsverpflichtungen der übrigen Mitarbeiter aus der Zusatzversorgung
wurde vom Passivierungswahlrecht nach Art. 28 Abs. 1 EGHGB Gebrauch gemacht
und keine Rückstellung gebildet. Durch seine Mitgliedschaft in der Zusatzversorgungs-
kasse erfüllt der Betrieb die tarif- und arbeitsvertragliche Verpflichtung zur zusätzlichen
Versicherung seiner Beschäftigten. Im Wirtschaftsjahr 2019 erhob die Zusatzversor-
gungskasse eine Umlage in Höhe von 5,7 % (Vorjahr 5,7 %) des zusatzversorgungs-
pflichtigen Entgelts.
Steuerrückstellungen enthalten Steuerverpflichtungen aus laufenden Ertragssteuern
der Betriebe gewerblicher Art Abfall und Krematorium.
Die Rückstellungen für die Altersteilzeitverpflichtungen sind gemäß der Stellungnahme
des Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer vom 19. Juni 2013 - IDW
RS HFA 3 zur „handelsrechtlichen Bilanzierung von Verpflichtungen aus Alterszeitrege-
lungen“ gebildet worden. Der Bewertung der Altersteilzeitverpflichtungen lag ein versi-
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10
Anlage II
cherungsmathematisches Gutachten zugrunde. Die Rückstellung für Altersteilzeitver-
pflichtungen wird nach dem versicherungsmathematischen Berechnungsverfahren
(Anwartschaftsbarwertverfahren) sowie unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G
von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Dabei wurde zum 31. Dezember 2019 ein Zins-
satz von 1,97 % p.a. (Vorjahr: 2,32 % p.a.) verwendet. Die Rückstellung für Altersteilzeit
betrifft die zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossenen Altersteilzeitverträge. Sie ent-
hält Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflich-
tungen des Eigenbetriebes.
Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Stadt Darmstadt betreffen
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, die den Konsolidierungskreis für den Ge-
samtabschluss der Wissenschaftsstadt Darmstadt bilden.
III. Erläuterungen zur Bilanz
Die Aufgliederung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang beigefügt.
Der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) hält folgende
Beteiligungen:
Name
Darmstädter
Recycling Zentrum
GmbH
Darmstädter
Entsorgungs- und
Dienstleistungs GmbH
Sitz der Gesellschaft Darmstadt Darmstadt
Höhe am Anteil des
Kapitals am
31.12.2019 50% 100%
Eigenkapital 369.633,58 € 208.241,95 €
Jahresergebnis 2019 -68.456,11 € 38.194,16 €
Die Forderungen gegen den Haushalt der Stadt und verbundene Unternehmen
der Stadt Darmstadt beinhalten mit T€ 3.361 (Vorjahr T€ 2.496) Lieferungen und Leis-
tungen. Darüber hinaus bestehen Forderungen aus Pensionen und Beihilfen für Beam-
te, welche früher bei der Stadtverwaltung beschäftigt waren und vom EAD in den Ruhe-
stand wechselten oder noch wechseln werden, Forderungen aus Jahresabschlussver-
rechnungen sowie Forderungen aus einem Verrechnungskonto des Vivariums aus der
Zeit bis 31.12.2009 über insgesamt T€ 1.923 (Vorjahr T€ 1.614).
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11
Anlage II
Bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis
besteht, in Höhe von T€ 256 (Vorjahr T€ 506) handelt es sich um Forderungen aus Lie-
ferungen und Leistungen, die in Höhe von T€ 141 gegenüber der Arge Meinhardt Städ-
tereinigung GmbH & Co. KG/DED GmbH, die in Höhe von T€ 42 gegenüber der Arge
Kilb/DED GmbH, die in Höhe von T€ 57 gegen die awaTech GmbH und die in Höhe von
T€ 13 gegen die die Darmstädter Recycling Zentrum GmbH bestehen.
Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich u.a. um
Steuerforderungen für Umsatz-, Gewerbe- und Körperschaftsteuer in Höhe von T€ 984
(Vorjahr T€ 595) sowie um debitorische Kreditoren in Höhe von T€ 32 (Vorjahr T€ 32).
Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr
vollständig innerhalb eines Jahres fällig.
Gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, die aktiven
latenten Steuern nicht in der Bilanz auszuweisen.
Eine Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde in der Bilanz
in Höhe von T€ 3.842 (Vorjahr T€ 3.625) gebildet. Diese beinhaltet einerseits die Ver-
pflichtung gegenüber derzeit oder in der Vergangenheit beim EAD beschäftigten Beam-
ten in Höhe von T€ 3.082 (Vorjahr T€ 2.852) als auch eine Rückstellung für Verpflich-
tungen gegenüber der ZVK für den Bereich des Vivariums in Höhe von T€ 774 (Vorjahr
T€ 761). Die mittelbaren Verpflichtungen des EAD aus Pensionszusagen der ZVK be-
laufen sich handelsbilanziell auf T€ 31.053 (Vorjahr T€ 25.095). Daneben bestehen
noch Pensionsaltzusagen, für die keine Rückstellungen gebildet wurden. Der versiche-
rungsmathematische Teilwert dieser Altzusagen beträgt T€ 9 (Vorjahr T€ 10).
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 2.238 (Vorjahr T€ 2.157) beinhalten
Rückstellungen für angefallene Überstunden von T€ 546 (Vorjahr T€ 469), T€ 484 für
Verpflichtungen aus der leistungsorientierten Vergütung (Vorjahr T€ 465), T€ 421 für
Urlaubsrückstellungen (Vorjahr T€ 398), T€ 317 für Beihilfen (Vorjahr T€ 322), Ver-
pflichtungen aus Altersteilzeit von T€ 372 (Vorjahr T€ 323) und T€ 99 für Jahresab-
schlussprüfung, Rechtsangelegenheiten sowie Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen
(Vorjahr T€ 180).
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12
Anlage II
Die Restlaufzeit der bilanzierten Verbindlichkeiten ist dem untenstehenden Verbindlich-
keitsspiegel zu entnehmen.
Bezeichnung der
Verbindlichkeits-
positionen
Gesamt
davon mit einer
Restlaufzeit bis
zu einem Jahr
davon mit einer
Restlaufzeit über
1 Jahr
davon mit einer
Restlaufzeit von
mehr als fünf
Jahren
davon
gesichert
durch
Pfandrechte
o.ä. Rechte
€ € € € €
1. Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten 28.930.710,69 2.025.256,20 26.905.454,48 20.363.363,23 0,00
Vorjahr 30.628.351,67 2.004.665,24 28.623.686,44 21.899.683,87 0,00
2. Verbindlichkeiten
aus Lieferungen
und Leistungen 3.173.340,28 3.173.340,28 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 2.753.097,90 2.753.097,90 0,00 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten
gegenüber dem
Haushalt der Stadt
Darmstadt und
verbundenen
Unternehmen der
Stadt 1.838.058,43 1.838.058,43 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 1.857.255,02 1.857.255,02 0,00 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten
gegenüber
Unternehmen, mit
denen ein
Beteiligungs-
verhältnis besteht 338.764,75 338.764,75 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 156.192,75 156.192,75 0,00 0,00 0,00
5. Sonstige
Verbindlichkeiten 3.771.797,84 483.964,49 3.287.833,35 0,00 0,00
davon Steuern 152.281,33
Vorjahr 4.409.213,87 526.268,72 3.882.945,15 0,00 0,00
38.052.671,99 7.859.384,15 30.193.287,83 20.363.363,23 0,00
Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Haushalt der Stadt und verbundenen Unter-
nehmen der Stadt Darmstadt in Höhe von T€ 1.838 (Vorjahr T€ 1.857) resultieren in
Höhe von T€ 646 (Vorjahr T€ 877) aus Lieferungen und Leistungen, in Höhe von
T€ 905 (Vorjahr T€ 854) aus Verbindlichkeiten aus Rückstellungen für Pensionen und
Beihilfen für Beamte, welche in der Vergangenheit beim EAD beschäftigt waren und
zwischenzeitlich zur Stadtverwaltung gewechselt sind, sowie in Höhe von T€ 287 (Vor-
jahr T€ 127) aus Steuern.
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Anlage II
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs-
verhältnis besteht, handelt es sich wie im Vorjahr vollständig um Lieferungen und
Leistungen, die in Höhe von T€ 339 (Vorjahr T€ 156) gegenüber der awatech GmbH
bestehen.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von
T€ 152 (Vorjahr T€ 147) enthalten. Außerdem werden hierunter Verbindlichkeiten aus
den Gebührenüberschüssen in den Bereichen Abfall (T€ 2.093, Vorjahr T€ 2.703),
Straßenreinigung (T€ 1.193, Vorjahr T€ 1.154) sowie Kompostentgelte (T€ 2, Vorjahr
T€ 26) ausgewiesen.
Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.
Zum 31.12.2019 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen für 2020 aus Bestel-
lungen in Höhe von T€ 5.950, davon für die Anschaffung von fünf Müllfahrzeuge in Hö-
he von T€ 1.353, ein Mercedes Unimog in Höhe von T€ 437, Planung Umbau der Kom-
postanlage in Höhe von T€ 421, ein Abfallzerkleinerer (Shredder) in Höhe von
T€ 343, Naturnahe Umgestaltung des EAD Geländes in Höhe von T€ 195, Schulbusbe-
gleitung in Höhe von T€ 182, Kanalsanierung in Höhe von T€ 179. Darin enthalten sind
auch Verpflichtungen aus Mietverträgen für das Jahr 2020 in Höhe von T€ 209.
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Anlage II
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die vollständig im Inland erzielten Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt auf die Be-
triebszweige:
Bereich 2019 Vorjahr
Straßenreinigung/Winterdienst 9.010,4 8.721,4
Kanalbetrieb 5.197,5 4.996,9
Abfallentsorgung 18.922,1 19.088,6
Kompostierungsanlage 185,7 270,5
BgA Abfall und Reinigung 7.948,1 7.318,8
Werkstätten mit Betriebshof 500,1 413,5
Schulbusbetrieb 1.544,9 1.461,3
Straßenunterhaltung 1.867,9 1.891,2
Zentrale Gebäudedienste 11.467,9 10.394,1
BgA Krematorium 1.305,2 1.322,8
BgA Zoo Vivarium 1.289,9 1.218,9
Verwaltung 31,7 32,4
Summe 59.271,4 57.130,4
In den sonstigen betrieblichen Erträgen von T€ 1.425 (Vorjahr T€ 352) sind im We-
sentlichen Gewinne aus der Ausschüttung ZAS & SAVAG in Höhe von T€ 1.168 (Vor-
jahr T€ 0), Anlagenverkäufen in Höhe von T€ 77 (Vorjahr T€ 165), Erträge aus der Her-
absetzung der Pauschwertberichtigung in Höhe von T€ 12 (Vorjahr T€ 75), sonstige Er-
löse Vivarium (Spenden, Tierpatenschaften etc.) in Höhe von T€ 85 (Vorjahr T€ 34) und
Skontoerträge von T€ 27 (Vorjahr T€ 21) enthalten.
Der Materialaufwand von T€ 23.139 (Vorjahr T€ 21.818) resultiert im Wesentlichen
aus den Kosten für Verwertung und Beseitigung in Höhe von T€ 10.262 (Vorjahr
T€ 9.778), sowie den Kosten für bezogene Fremdleistungen im Bereich Gebäudereini-
gung und Kanalbetrieb von T€ 6.250 (Vorjahr T€ 5.852).
Der Personalaufwand von T€ 29.627 (Vorjahr T€ 27.932) ist begründet durch die Ein-
stellung neuer Mitarbeiter und die Tariferhöhung ab 01.04.2019 im Durchschnitt von
3,09 %
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 3.220 (Vorjahr T€ 3.304) sind
IT-Kosten in Höhe von T€ 965 (Vorjahr T€ 867), Mietkosten in Höhe von T€ 292 (Vor-
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Anlage II
jahr T€ 317) sowie periodenfremde Aufwendungen von Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 75)
enthalten.
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen
Konditionen liegen nicht vor.
Erträge aus dem Verlustausgleich in Höhe von T€ 225 (Vorjahr T€ 662) für den Be-
reich Vivarium wurden vor dem Jahresgewinn ausgewiesen.
V. Sonstige Angaben
Der EAD wird ausgehend von der Hessischen Gemeindeordnung und in Verbindung mit
dem Hessischen Eigenbetriebsgesetz als Betrieb ohne eigen e Rechtspersönlichkeit als
hundertprozentiges Sondervermögen in den Gesamtkonzernabschluss der Stadt Darm-
stadt einbezogen.
Das in 2019 aufgewendete Honorar für den Abschlussprüfer im Sinne § 319 Abs. 1 S.1,
2 HGB für Prüfungsleistungen betrug T€ 45. Das Honorar für die steuerliche Beratung
betrug im Geschäftsjahr 2019 T€ 14.
Im Geschäftsjahr 2019 waren gem. § 267 Abs. 5 HGB durchschnittlich beim Eigenbe-
trieb beschäftigt:
Anzahl Vorjahr
Beamte 1 1
Auszubildende 14 11
Beschäftigte 699 667
714 679
Der Betriebsleitung gehörte in 2019 an:
Frau Sabine Kleindiek, 1. Betriebsleiterin
Auf die Angabe der Bezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Der Betriebskommission gehörten in 2019 an:
a) Mitglieder des Magistrats:
Herr Stadtkämmerer André Schellenberg (Vorsitzender)
Frau Stadträtin Iris Behr
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anlage 4
9497 Zeichen
1. Betriebsleiterin des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) Vorlage für die Betriebskommission des EAD Beschluss im Umlaufverfahren Tagesordnungspunkt: 3 Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2019 des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD); Verwendung des Jahresergebnisses 2019 und Entlastung der Betriebsleitung Vorlage vom 19. Juni 2020 zu beschließen: Die Betriebskommission empfiehlt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung, folgende Beschlüsse zu fassen: 1. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) wird nach erfolgter Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer mit einem Jahresgewinn in Höhe von 320.480,65 € (im BgA Gewerbliche Abfallentsorgung und Reinigung, im BgA Krematorium sowie im BgA Zoo Vivarium nach Steuern) festgestellt. . Das Jahresergebnis wird vollständig auf neue Rechnung vorgetragen. . Der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31. Dezember 2019 werden offengelegt. TOP 3 wird aufgrund der Teilnahme von Frau Burck, PWC vorgezogen. Frau Burck berichtet anhand einer Präsentation über den Jahresabschluss. . Die Betriebsleitung wird für den Zeitraum vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2019 entlastet. Beschluss der Betriebskommission des EAD vom 10.07.2020. Die Betriebskommission beschließt die Vorlage einstimmig. Darmstadt, 10.07.2020 1. Befriebgleiterin Begründung zur Vorlage vom 19. Juni 2020 1) Die Betriebsergebnisse stellen sich wie folgt dar: Ergebnis 2019 BZ 6750 Straßenreinigung/Winterdienst -110.329,49 € BZ 6760 Kanalbetrieb 40.647,66 € BZ 7200 Abfallentsorgung 0,00 € BZ 7204 Kompostierungsanlage 0,00€ P 39 Schulbusbetrieb 339.283,18 € HB 7700 Werkstatt/Betriebshof -159.123,25 € BZ 7201 BgA Gew.Abfallentsorgung und Reinigung -34.166,41 € BZ 6300 Straßenunterhaltung 76.203,29 € BZ 6770 Zentraler Gebäudedienst 267.023,88 € BZ 7502 BgA Krematorium Waldfrieden 118.832,95 € BZ 7603 _BgA Zoo Vivarium -217.891,16 € Jahresgewinn nach Steuern 320.480,65 € 2) Das Jahresergebnis soll wie folgt verwendet werden: a) Vortrag auf neue Rechnung aa) Jahresverlust BgA Gew.Abfallentsorgung und Reinigung (BZ 7201) Jahresverlust vor Steuern -30.412,37 € abzgl. Ertragsteuern Körperschaftsteuer Vorjahre -3.651,22 € Solidaritätszuschlag Vorjahre -200,82 € Kapitalertragsteuer 0,00€ Gewerbesteuer Vorjahre 98,00 € -3.754,04 € Jahresverlust nach teen ;34.166,41. € davon für den Haushalt der Stadt für den EAD (Bruttobetrag) 0,00 € -34.166,42 € ab) Jahresverlust Werkstatt und Betriebshof (HB 7700) -159.123,25 € ac) Jahresgewinn Schulbusbetrieb 339.283,18 € ad) Jahresgewinn Kanalbetrieb (BZ 6760) 40.647,66 € ae) Jahresgewinn Straßenunterhaltung (BZ 6300) 76.203,29 € af) Jahresverlust Straßenreinigung u. Winterdienst - Sonstiger Bereich - (BZ 6750) -110.329,49 € ag) Jahresgewinn Zentraler Gebäudedienst (BZ 6770) 267.023,88 € ah) Jahresgewinn BgA Krematorium Waldfrieden (BZ 7502) 118.832,95 € Jahresgewinn vor Steuern 174.528,31 € abzgl. Ertragsteuern Körperschaftsteuer 26.343,62 € Solidaritätszuschlag -1.448,90 € Kapitalertragsteuer 0,00€ Gewerbesteuer -27.902,84 € 55.695,36 € Jahresgewinn nach Steuern € aj) Jahresverlust BgA Zoo Vivarium (BZ 7603) -217.891,16 € Summe Vortrag auf neue Rechnung b) Abführung an den Haushalt der Stadt (s. oben BZ 7201) c) Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber den Gebührenpflichtigen aus Kompostentgelten 0,00 € Summe Ergebnisverwendung = Jahresergebnis 320.480,65 € 3) Erläuterungen Die Unterdeckung in dem Gebührenbereich des Betriebszweiges Abfallentsorgung (BZ 7200) in Höhe von 610.014,47 € wurde im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses durch Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber den Gebührenpflichtigen ausgeglichen. Die Überdeckung in dem Gebührenbereich des Betriebszweiges Straßenreinigung/Winterdienst (BZ 6750) in Höhe von 38.345,43 € wurde im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses durch Aufbau der Verbindlichkeiten gegenüber den Gebührenpflichtigen Straßenreinigung ausgeglichen. Der Verlust in den sonstigen Bereichen des Betriebszweiges 6750 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Die Unterdeckung im Bereich der Kompostierungsanlage (BZ 7204) in Höhe von 23.442,76 € wurde im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses durch den Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber den Gebührenpflichtigen aus Kompostentgelten ausgeglichen. Der Verlust des Hilfsbetriebs Werkstätten und Betriebshof (HB 7700) wird auf neue Rechnung vorgetragen. Der Gewinn des Schulbusbetriebs wird auf neue Rechnung vorgetragen. Der Gewinn im Bereich BZ 6760 Kanalbetrieb wird auf neue Rechnung vorgetragen. Der Gewinn im Bereich BZ 6300 Straßenunterhaltung wird auf neue Rechnung vorgetragen. Der Gewinn im Bereich Zentraler Gebäudedienst (BZ 6770) wird auf neue Rechnung vorgetragen. Der Gewinn des BgA Krematoriums Waldfrieden (BZ 7502) wird auf neue Rechnung vorgetragen. Der Verlust im BgA Gew. Abfallentsorgung und Reinigung (BZ 7201) wird auf neue Rechnung vorgetragen und mit den Gewinnen aus den Vorjahren ausgeglichen. Im Ergebnis des BgA Zoo Vivarium wurden im Geschäftsjahr die Erstattungen für den Verlustausgleich als Erträge verbucht. Da der Verlustausgleich nicht das gesamte Ergebnis ausgleichen konnte, wird der verbleibende Verlust auf neue Rechnung vorgetragen. Der Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses ergibt sich für die Betriebskommission aus & 7 Abs. 2 Ziffer 5 der Betriebssatzung des EAD, die Beschlussfassung für die Stadtverordnetenversammlung nach 8 9 der Betriebssatzung des EAD. Im Übrigen wird auf den geprüften und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschluss zum 31.12.2019, den Lagebericht 2019 sowie auf den beigefügten Prüfbericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH verwiesen. Gemäß dem Prüfungsstandard 720 des IDW (Institut der Wirtschaftsprüfer) zu 8 53 HGrG (Haushaltsgrundsätzegesetz) in analoger Anwendung des $ 171 Abs. 1 AktG (Aktiengesetz, hier: Teilnahme des Wirtschaftsprüfers an der Sitzung des Aufsichtsorgans über die Verhandlung des Jahresabschlusses) wird zu diesem Punkt mind. ein Vertreter oder Vertreterin der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH zur Betriebskommissionssitzung eingeladen. Anlage: Prüfungsbericht 2019 und Entwicklung Eigenkapital EAD Zunpuam4sasiugedıg awuunsjweseg Ssg'0Br’0zE GE'EESLBTTE 00°0 GE'TEB'ZBZ'E EI'SIE'Z es'sgzz AUzrvez 300°0 6280192 ZunBsosjua]lejqy yoresoquaayngeg yaınp adejuejsodiuoy Zunayaljuy ssnyasisgn) sne 'YIPgA 21'186°260°2 21'186°260°2 Lr'vI00L 00'0 61'966 202° Zundlosjusjjejqy SSnyasJsgnualyungeg sne IPAA oT'a8s'z6T'T oT'98g’ZzeT'T Eer'gve'ge 00°0 1g'oVve'vst'T Zundjuls4uagesjg ssnyssisqmusaungeg sne YIPAA usyayyaırpulgasa edlNsuos s1apuy 3 3 3 3 3 0202'T0'T0 (-) ewyeugug 6TOZ'ZTTE dunysapıaan (+) (>) amyewua 6TOZ'TO’TO BunpuamasA /) Bunyajsug pueIs -(-Jı3}unus}soy Bunssparjäun (+) Bungjajsurg BeiioA uopysodzuejig 43P Zunpjomgug :y>I}yS1UDeN -stugadıg yaeu ayueıdad 60'0L’EVL9T 000 G9'0BV0ZE 60'POL'ErZ'9T Ssg'oBV0ZE pw'ezz’ezr'9T 00°0 BE HBZ’EOZ g8’8E6'6TZ'9T tendeyuadız swwung 000 Br'ZzLg’vEL8 00'0 Ssg'08r'07€ Er'zigvEeL's Ssg’08r'02E Es'TsTrIr's 000 Bs’v8z'E02 Sz'L06'012'8 L6'ES2 1829 000 YTISB'ZIZ- LEEGEIBLI gTIsF LIE EU'GTT'6669 00'0 IEZOSEIT- ZA CHAm winueAiA 007 v3g vS6Lr’EooT 000 S6TEg’STIT VS'SLVEOOT SE ZEgSII 69'979'988 000 gETSI'TE EZ'366I6Z uapal.ypleM WUNlLIOpeWaıy vBg 19’Es9'62r T 00°0 sg’Ez0 192 1g’Es9'6zr" 1 sg'gz0'192 EL'SZIZIUT 000 18'7ZE957 E6'E0E'806 4sualpapneqs9 A2je11U9Z Tg'EOEIVZ 00'0 07-72 1g'E0E IFZ SZ'EOE'IL zS‘00T'S9T 000 ET'SZT'SL sg'szz’erz Zunyeyusjunuegeug Es’ z09°gT 00°0 00'0 eg'z09°g1 00'0 es’z09°g1 000 000 Es'z09°ST agejuesdunyosodwoy BEOLL'GEIT 00'0 Iv'99T'vEe- BE'OLL'GEIT Tr'99T'vE- 6L'9ESELIT 00°0 EIGEZTOT- ZWELTSZLT Bundlulay pun Bundlosjuajtejgy' Meg v3g LBIST'ZZST 00'0 GTEZTSST- LSTSTZzLgT SEEZTEST- zyszoeitTt 00'0 O9E0T' LIE ZO/6I8'SET'T- JOYSqaLSH/USHEISUEM so'sishre 000 ST'EBZ'SEE so'sıgrrz STIEBZ'SEE 60'891'76° 00'0 OT'T96'5r2 ST'SZL'OVE- geugsgsnanyss zy1g8'sgr 00'0 99 1r9°0r zy1gg'ssh 99'Lv9°0% gE'E02'SIr 00'0 BEIGEZOTZ 89'896 702 gausqjeuey 02'909 705°T- 00°0 Er'SZEOLT- 02'909'0$'T- SH'6ZEOLT- TLILZVEET- 00°0 GE'SIS’68- gETIL'VOET Isusipsejunm/Bundtulsuusgeng jsnuaa/uuImad Al Tg'8zT'8Ir 00'0 00'0 19'8zT’8Ir 00°0 1g'8zT'8TH 00'0 00°0 Tg'8zT'8Ir 19'821 6:177 00°0 000 19821817 000 1g’8zT8I7 00°0 00'0 1g’82181r (eBeyanusuosenu) aBejuersodwoy 000 000 000 00°0 00'0 000 00°0 00'0 000 (e3eonJsyPiaäsneyadyug) adejuersodwoy 00'0 00°0 00'0 00'0 00'0 00°0 000 00°0 00°0 Zundsoszualejav 00°0 00'0 00'0 00°0 00°0 00'0 00'0 00°0 00‘0 Bundiuleuusgens (s3epyanısuonnsaauj/-sy21ajdsneya3jug/-usayngeg) uadepjany auspungadpamz 'Z 655 9Bz 000 00°0 6V’55L’982 00°0 6r'55L'982 00°0 00'0 61'55L'987 uadepypny ausawadlıy "T uedeppong "I TS'ZHTYOTT 00°0 00°0 TS’ZPTVOT'T 00'0 TS'LPTVOT'T 00°0 00'0 TS'ZPT HOT T IS zT vol 00'0 00°0 IS'ZPT'vOLl 000 IS'ZPT vol 000 IS'/PTYOl wnueniy adejyon.jedey 00'000°000°I 000 00'0 00'000°000°T 00'0 00'000°000'T 00°0 00'000°000'T ade onujerdey odepponarendey "11 00'000'002°9 00'0 00°0 00'000'002'9 00'0 00'000°002'9 00'0 00'0 00'000'002'9 1eydeywwers 7 3 3 3 3 E) E) 3’ 3 S102 SssHiusssgssunpusmsaruu me: 0202°T0'TO ıpeyswıeg JpeIS C) awyewyuz 0202 u! GO) asamaa STOZ’ZT'TE ()awyewug _S6TOZ’TO'TO THE rn Zunpuamaaa Buniynzay /(+) Zungjaysu1g Jaegpuamian /HJuuımag sıuga3ı3 10a Zuniapaıdun /(4) Bunyjajsug Zeimion -stugadı3 ydeu ayueidad Syuedad 6T0z
Beratungsverlauf (4)
Orte (2)
- Sensfelderweg
- Klausenburger Straße
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2020/0227
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 03.08.2020
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00