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AN/0001/2021

Trinkwasserversorgung in Köln 02

Die Linke. Anfrage nach § 4 04.01.2021

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 21.01.2021, TOP 1.2

Linke Anfrage nach § 4

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Linke Anfrage nach § 4

3193 Zeichen

Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln  
 
Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
Ausschussvorsitzende 
Denise Abé 
 
 
Rathaus, Spanischer Bau  
 50667 Köln 
Postanschrift:  
Postfach 103564 · 50475 Köln  
Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841  
E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de 
Fraktionsvorstand  
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 04.01.2021 
AN/0001/2021 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 21.01.2021 
 
Trinkwasserversorgung in Köln 02 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,  
sehr geehrte Frau Ausschussvorsitzende,  
 
DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie, die folgende Anfrage auf die 
Tagesordnung der nächsten Sitzung de s Ausschusses Klima, Umwelt und Grün am 
21.01.2021 zu setzen. 
 
Im Jahr 2018 stellte DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Köln eine Anfrage (AN 
1556/2018) zu den Auswirkungen der damals schon vorherrschenden Dürre auf die 
Trinkwasserversorgung der Stadt Köl n.  
 
Obgleich unsere Anfrage nicht bis ins Detail beantwortet wurde, versicherte man uns, 
dass die Trinkwasserversorgung der Stadt Köln durch die damals schon 
vorherrschende Dürre nicht beeinträchtigt, geschweige denn gefährdet würde. Darüber 
hinaus wurde uns auf unsere Fragen hin versichert das Wassersparmaßnahmen nicht 
zielführend, ggf. sogar schädlich seien. (DS 3749/2018) 
 
Mittlerweile ist das dritte Dürrejahr beendet und der „Dürremonitor Deutschland“ des 
„HELMHOLTZ Zentrum für Umweltforschung“ weist u nsere Region, in der „ Betrachtung 
des Gesamtbodens“ als ein Gebiet schwerer bis extremer Dürre aus.  
Im November 2020 forderte NRW -Umweltministerin Ursula Heinen -Esser die 
Verbraucher auch in der kalten Jahreszeit zum sparsamen Umgang mit Wasser auf. 
„Aber der sparsame Umgang mit Wasser ist nicht nur im Hochsommer gefragt “, sagte 
die CDU-Politikerin dem „Kölner Stadt -Anzeiger“. 
„Die Trockenheit der zurückliegenden Jahre wirkt weiterhin nach, sie wird sich nicht 
kurz- oder mittelfristig ausgleichen lassen “, sagte die aus Köln kommende Ministerin. 
„Wir haben die zurückliegenden Jahre als Hitze - und Trockenjahre in Erinnerung. Aber

mit Blick in die Zukunft dürften sie eher kältere Jahre gewesen sein, die wir erleben “, 
so Frau Heinen-Esser. 
 
Diese Situation löst bei uns Sorge um die Wasserversorgung aus, In Anbetracht der 
noch anhaltenden und zu erwartenden Häufung zukünftiger Dürren wäre dies ein 
gefährliches Signal auf das man reagieren müsste.  
 
Wir bitten daher um die Beantwortung der folgenden Fragen:  
 
1) Wie haben sich die von Ihnen in der Beantwortung unserer damaligen Anfrage 
zitierten „Grundwasserstände“ im Zeitraum vom 01.11.2017 bis zum 01.11.2020 
entwickelt? 
(In diesem Zusammenhang interessieren uns die Grundwasserstände vom 01.11.17 / 
01.11.18 / 01.11.19 / 01.11.20)  
 
2) Welcher prozentualen Abweichung der für die Wasserversorgung nutzbaren 
Wassermenge entsprechen die jeweiligen Messwerte im Einzelnen?  
( Der Referenzwert für diese Betrachtung ist der 01.11.2017 )  
 
gez. gez. 
Michael Weisenstein Sarah Niknamtavin 
Fraktionsgeschäftsführer Mitglied im Ausschuss Klima, Umwelt und Grün

Beratungsverlauf (1)

21.01.2021 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 1.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0001/2021
Typ
Die Linke. Anfrage nach § 4
Datum
04.01.2021
Erstellt
04.01.2021 10:25