3214/2018
Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR (SteB); Abwassergebührensatzung 2019
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Beschlussvorlage Rat
4242 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle II/20/201/2 Vorlagen-Nummer 3214/2018 Freigabedatum 30.10.2018 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR (SteB); Abwassergebührensatzung 2019 Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat der Stadt Köln - nimmt die Gebührenbedarfsrechnung für das Jahr 2019 (Anlage 2) zur Kenntnis. - stimmt gemäß § 7 Abs. 2 der StEB-Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Entwäs- serung der Grundstücke und den Anschluss an die öffentliche Abwasseranlage sowie für die Entsorgung von Schmutzwassergruben –Abwassergebührensatzung – in der zu diesem Be- schluss beigefügten Fassung zu. Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 12.11.2018 Finanzausschuss 19.11.2018 Ausschuss für Umwelt und Grün 20.11.2018 Rat 22.11.2018 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung Die Stadtentwässerungsbetriebe Köln, Anstalt öffentlichen Rechts (StEB) sind gemäß § 3 Absatz 1 der StEB-Satzung berechtigt, Satzungen für das ihr übertragene Aufgabengebiet der Abwasserbesei- tigung zu erlassen. Der Verwaltungsrat der StEB Köln unterliegt in diesen Fällen gemäß § 7 Absatz 2 der StEB-Satzung i. V. m. § 114 a Gemeindeordnung NRW den Weisungen des Rates der Stadt Köln. Inhaltlich wird auf die Gebührenbedarfsberechnung in der Anlage 1 und die Abwassergebührensat- zung für das Jahr 2019 in der Anlage 2 sowie die Berechnungen in den Anlagen 3 bis 10 der Vorlage verwiesen. Wie in den vergangenen Jahren werden die StEB Köln weiterhin größtmögliche Anstrengungen un- ternehmen, ihre Prozesskosten zu reduzieren. Die Prognosen für das Jahr 2019 gehen insgesamt von einer Kostensteigerung aus, die allerdings durch eine sinkende Zinsbelastung infolge des insge- samt niedrigen Zinsniveaus und sinkende Rückstelllungen nach § 277 Abs.5 HGB n.F. sowie eine Steigerung der gebührenpflichtigen Mengenansätze ausgeglichen werden kann. Basierend auf den für den Bezugszeitraum September 2017 bis August 2018 gemeldeten Daten und den Erfahrungen bezüglich der Brunnenförderung und Absetzungen wird für das Jahr 2019 eine Schmutzwasser Men- ge in Höhe von 63.100.000 m³ prognostiziert und liegen damit geringfügig unter dem Ergebnis von 2017 aber deutlich über der Prognose für 2018. Aufgrund des Ergebnisses des Jahres 2017 und der weiteren Entwicklung wird im Ergebnis für 2019 mit gebührenwirksamen versiegelten Flächen in Hö- he von 71.600.000 m“ gerechnet und daher die Planzahlen von 2018 angehoben. Bei den betriebli- chen Erträgen wird das Niveau der Planung 2018 erwartet. Die Hauptgebührensätze können somit konstant gehalten werden. Die Niederschlagswassergebühr beträgt dann – wie im Vorjahr - 1,27 €/m² für befestigte abflusswirksame Flächen und die Schmutzwassergebühr 1,54 €/m³ für bezogenes Frischwasser. Die sonstigen Gebührensätze entwickeln sich entsprechend den jeweilig spezifisch zugeordneten Kosten und erwarteten Mengen. Mit Blick auf die weiteren Belastungen der privaten Haushalte durch allgemeine Preissteigerungen wurden auch für das Geschäftsjahr 2019 die Abwassergebühren weiterhin nicht kostendeckend kal- kuliert. Die für das Geschäftsjahr 2019 geplanten Gebühren führen zu einer geschätzten Kostenun- terdeckung nach Kommunalabgabengesetz (KAG) in Höhe von ca. 21,7Mio. €. Diese geplante In- kaufnahme einer kalkulatorischen Unterdeckung durch nicht kostendeckende Gebühren kann in zu- künftigen Jahren nicht im Rahmen der Gebührenkalkulation ausgeglichen werden; denn das KAG ermöglicht nur den Ausgleich ungeplanter Gebührenunterdeckungen innerhalb von drei Jahren. Die- ser Einnahmeverzicht bedeutet den dauerhaften Verzicht auf die Ausschöpfung des Innenfinanzie- rungspotentials. Der Unterschied zwischen den Planzahlen des Wirtschaftsplanes 2019 und der Gebührenkalkulation 2019 liegt in den handelsrechtlichen Abschreibungen und Verzinsungen einerseits und dem Ansatz kalkulatorischer Abschreibungen und Verzinsungen bei der Gebührenkalkulation andererseits. Die Details sind dem Wirtschaftsplan für 2019 zu entnehmen, der dem Verwaltungsrat der StEB Köln und dem Rat der Stadt Köln zeitgleich vorgelegt wird. Anlagen
Anlage 1 Abwassergebührenkalkulation
33685 Zeichen
Stadtentwässerungsbetriebe
Köln, AöR
Abwassergebührenkalkulation 2019
und Satzungsänderungen 2019
Anlage 1
1,43 1,43 1,43
1,36
1,30
1,23 1,23 1,23 1,23 1,23
1,29 1,32 1,32 1,36
1,43
1,49 1,52 1,56 1,56 1,56 1,58 1,58 1,54 1,54 1,54
1,20 1,20 1,20
1,11 1,11 1,10 1,10 1,10 1,10 1,10
1,15 1,18 1,18 1,21 1,24 1,28 1,29 1,30 1,30 1,30 1,31 1,31 1,27 1,27 1,27
80
90
100
110
120
130
140
150
0,00
0,20
0,40
0,60
0,80
1,00
1,20
1,40
1,60
1,80
1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Entwicklung der Kölner Abwassergebühren von 1995 bis 2019 in €
Entwicklung der Lebenshaltungskosten
Entwicklung der Abwassergebühren in der BRD (Quelle: destatis)
Schmutzwasser €/m³ Niederschlagswasser €/m² angeschl. Fläche Verbraucherpreisindex Abwasserpreisindex Abwassergebührenindex Köln
Abwassergebührenkalkulation 2019 Anlage 1
S eite 1
A
bwassergebührenbedarfsberechnung für das Wirtschaftsjahr 2019
1. Z
usammenfassung
Gebührenrechnung Ist 2017 Plan 2018 Plan 2019
T€ T€ T€
Materialaufwand 41.425 41.265 41.941
Personalaufwand 44.083 45.334 48.770
sonstiger betrieblicher Aufwand 11.655 9.612 9.746
kalkulatorische Abschreibung 82.268 82.345 85.060
kalkulatorische Zinsen 44.429 41.696 38.807
Sekundärkosten -4.056 -3.356 -3.772
Steuern 683 817 822
Gesamtkosten 220.487 217.713 221.374
Betriebliche Leistungen 197.018 192.689 195.251
- dav
on Kanalbenutzungsgebühren 189.267 185.542 188.106
sonstige betriebliche Erträge 6.954 4.576 4.472
Gesamtleistungen 203.972 197.265 199.723
Kostendeckung 92,51% 90,61% 90,22%
Entnahme aus der Rücklage 0 0 0
Kostenüberdeckung + / -
unterdeckung - -16.515 -20.448 -21.651
Gesamtleistungen inkl. Rücklagen 203.972 197.265 199.723
Kostendeckung 92,51% 90,61% 90,22%
Verteilungsschlüssel SW 51,74% 51,13% 51,66%
Gebühreneinnahmen SW 97.929 94.864 97.174
Frischwassermenge Tm³ 63.400 61.600 63.100
Schmutzwassergebührensatz 1,54 € 1,54 € 1,54 €
Verteilungsschlüssel NW 48,26% 48,87% 48,34%
Gebühreneinnahmen NW 91.338 90.678 90.932
versiegelte Fläche in Tm² 71.336 71.400 71.600
Niederschlagswassersatz 1,27 € 1,27 € 1,27 €
A
ufgrund der Kostenprognose können der Schmutz- und Niederschlagswassersatz für 2019 konstant
gehalten werden.
Es wird wie in den Vorjahren mit einer geplanten Kostenunterdeckung von rd. 21,7 Mio. EURO ge-
rechnet. Gemäß § 6 KAG können diese Kostenunterdeckungen nicht in Folgejahren vom Gebühren-
zahler eingefordert werden. Der Verzicht auf höhere Gebühreneinnahmen bewirkt eine Verschlechte-
rung des Cash Flow und reduziert den Innenfinanzierungsspielraum der StEB Köln. Dies führt dazu,
dass das Innenfinanzierungspotential nicht in vollem Umfang zur Tilgung der Kredite eingesetzt wer-
den kann.
Abwassergebührenkalkulation 2019 Anlage 1
S eite 2
1.1 Gebührentarife
Ziffer
Gebühren-
tarif
Leistung Gebühr
2018
Gebühr
2019
1.1.1 Schmutz w a sse r je m³ 1,54 € 1,54 €
1.1.2 In Kleinkläranlagen vorgereinigtes Schmutzwasser und in Regenwas-
serkanäle eingeleitetes Wasser, je m³ 0,97 € 0,97 €
1.1.3 Nicht genutztes Grundwasser und sonstiges Wasser, je m³ 0,43 € 0,43 €
1.1.4 Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für die vorübergehende
Einleitungen bis 5 m³ 32,75 € 33,55 €
1.1.5 Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für die vorübergehende
Einleitungen über 5 m³ bis zu 30 m³ 71,25 € 72,05 €
1.1.6
Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für vorübergehende Einleitungen
nach der Abwassersatzung zuzüglich jeweiligem Tarif nach Ziffer
Gebühren nach Ziffer 1.1.1, 1.1.2 oder 1.1.3
50,10 € 51,70 €
1.2 Nieders chlags was s er je m² angeschlossener befestigter Fläche 1,27 € 1,27 €
1.3
Einleitung von durch Transportfahrzeuge angeliefertem
Schmutzwasser und Schlamm aus Sickerschächten, Schlammfängen,
gewerblichen Schlammbehältern und Chemietoiletten je m³
19,68 € 20,15 €
2.1 Entsorgung von Kleinkläranlagen, Montag bis Freitag von 6 Uhr bis
17 Uhr, außer Feiertagen je m³
36,61 € 36,57 €
2.2 Entsorgung von Abwasser aus abflusslosen Gruben, Montag bis Freitag
von 6 Uhr bis 17 Uhr, außer Feiertagen je m³ 31,41 € 31,69 €
2.3
Zulage zu 2.1 und 2.2 für die Notentsorgung an Samstagen, Sonntagen,
Feiertagen und außerhalb der üblichen Öffnungszeiten des Klärwerks
Weiden, Montag bis Freitag von 17 Uhr bis 6 Uhr
153,05 € 153,05 €
7. Kanalanschlussschein mit Zustimmung und Abnahme 372,17 € 380,53 €
1.
2 Die Gebühren am Beispiel eines 4 Personenhaushaltes
• Gebühren für Schmutz- und Niederschlagswasser pro Jahr
B
eispielsweise hat eine vierköpfige Familie, bei der ein statistischer Schmutzwasseranfall von 118,34 m³ und
eine zuzuordnende Fläche von 111,82 m² (Einfamilienhaus) zugrunde gelegt werden, bei Kanalanschluss mit
folgenden Gebühren zu rechnen:
1995 2019 1995 2019 1995 2019
Schmutzwasser: 1,43 € 1,54 € 150,00 m³ 118,34 m³ 214,50 € 182,25 €
Niederschlagswasser 1,20 € 1,27 € 100,00 m² 111,82 m² 120,00 € 142,01 €
Kanalbenutzungsgebühr: 334,50 € 324,26 €
MengenSatz Gebühr
V
erglichen mit 1995 ist die Frischwassermenge von 79,98 Mio. m³ auf 63,10 Mio. m³ gesunken. Umgerechnet
auf die vierköpfige Familie ergibt sich dadurch eine Frischwasserbezugsmenge von 118,34 m³. Die privaten
versiegelten Flächen sind von 44,0 Mio. m² auf 49,2 m² gestiegen. Insgesamt sind die Kanalbenutzungsgebüh-
ren weiterhin unter dem 1995 Niveau. Mit 324,26 € pro Musterhaushalt und Jahr liegen sie 10,24 € unter dem
Musterhaushalt von 1995.
• E
ntsorgung durch Kleinkläranlage pro Jahr
D
ie vierköpfige Familie hat beispielsweise bei einer vorhandenen Kleinkläranlage - es wird ein durchschnittli-
cher Anfall von 5 m³ Schlamm aus Kläranlagen angenommen - folgende Gebühr zu zahlen:
36,57 EURO/m³ x 5 m³ = 182,85 EURO
• E
ntsorgung durch abflusslose Gruben pro Jahr
Abwassergebührenkalkulation 2019 Anlage 1
S eite 3
Bei abflusslosen Gruben hat die vierköpfige Familie statistisch bei einer Anrechnung von 80% des Frischwas-
serverbrauchs folgende Jahresgebühr zu erwarten:
118,34 m³ x 0,8 x 31, 69 EURO/m³ = 3.000,16 EURO
D
ie finanzielle Belastung wird insbesondere durch den Anschluss weiterer Gebiete an den Kanal weiterhin sehr
hoch bleiben, da die auf diese Entsorgungsart entfallenden Kosten auf die verbleibenden Nutzer verteilt wer-
den. Alternative Entsorgungsmöglichkeiten sind hier allerdings zum Teil nicht gegeben, da die Kanalisierung
bestimmter Bereiche unverhältnismäßig teuer wäre. Häufig liegen die zu entwässernden Grundstücke in Was-
serschutzzonen, so dass auch eine Verrieselung durch Kleinkläranlagen nicht in Betracht kommt.
1.3 A
llgemeine Grundlagen
N
ach den §§ 6 und 7 Kommunalabgabengesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (KAG) sollen die Gebühren
so festgelegt werden, dass die voraussichtlichen Kosten der öffentlichen Einrichtung gedeckt sind. Zu den
nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen ansatzfähigen Kosten der StEB Köln zählen u. a. Personal-, Sach-
und Unterhaltungskosten für den laufenden Betrieb, die kalkulatorischen Kosten (Abschreibung und Verzin-
sung) sowie die an das Land zu zahlende Abwasserabgabe. Die Berechnung der kalkulatorischen Kosten für
die Gebührenrechnung erfolgt auf der Grundlage der Abschreibung vom Wiederbeschaffungszeitwert sowie
der Verzinsung vom Restbuchwert der Anschaffungskosten (abzüglich Anteile Dritter) und entspricht somit der
oberverwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung zum KAG. Die Kosten werden in einem Plan-
Betriebsabrechnungsbogen aus dem Rechnungswesen Abwasser zusammengetragen. Zur Ermittlung der je-
weiligen Gebührensätze werden die Kosten nach verschiedenen Kostenschlüsseln aus betriebsspezifischen
Angaben ermittelt und aufgeteilt.
2
. K
osten für die Inanspruchnahme der öffentlichen Abwasseranlage
2.
1 Kostenverteilung Schmutzwasser und Niederschlagswasser
201
9 entstehen Kosten in Höhe von insgesamt 221.374 T€ (2018 =217.713 T€)
D
ie Kosten werden auf die beiden Kostenträger Schmutzwasser und Niederschlagswasser verteilt. Die Vertei-
lung der Kosten der Klärwerke erfolgt nach der im Klärwerk gereinigten Menge Abwasser. Die Menge des in
den Klärwerken gereinigten Niederschlagswassers wird durch Differenzberechnung ermittelt, indem von der
gesamten gereinigten Abwassermenge die berechnete Frischwassermenge abgezogen wird. Diese Berech-
nung (Mittelwert 2000-2017) bildet den nachfolgenden Maßstab für die Kostenverteilung.
Schmutzwasser Niederschlagswasser
67,23 % 32,77 %
D
er Verteilungsschlüssel für die Kosten des städtischen Kanalnetzes auf Schmutz- und Niederschlagswasser
ist 1995 ermittelt worden. Das Stadtgebiet Köln wird zu 94 % über ein Mischsystem entwässert. Eine direkte
Zuordnung der Kosten auf Schmutz- und Niederschlagswasser ist aus diesem Grunde nicht möglich. Um ei-
nen eindeutigen Verteilungsschlüssel zu erhalten, müsste für das gesamte Stadtgebiet ein fiktives Trennsys-
tem als Entwässerungssystem festgelegt, dimensioniert und kalkuliert werden. Der Berechnungsaufwand für
eine solche Fiktivberechnung ist enorm. Deshalb wurden drei repräsentative Testgebiete mit:
- dichter Bebauungsstruktur,
- mittlerer Bebauungsstruktur und
- lockerer Bebauungsstruktur
ausgesucht. Dabei wurde auch die Größe der Einzugsgebiete gewichtet.
I
m Endergebnis ergibt sich ein Verteilungsschlüssel für das Kanalnetz von:
Schmutzwasser Niederschlagswasser
43 % : 57 %
2.
1.1 Materialaufwand
D
er Materialaufwand entspricht den Ansätzen aus dem Wirtschaftsplan der Sparte Abwasser und enthält die
Abwasserabgabe i. H. v. 6.547 T€.
Abwassergebührenkalkulation 2019 Anlage 1
S eite 4
Jahr T€ Veränderung in % Anteil an den
Gesamtkosten
Ist 2017 41.425 -4,75% 18,8%
Plan 2018 41.265 -0,39% 19,0%
Plan 2019 41.941 1,64% 18,9%
2.
1.2 Personalaufwand
F
olgender Vergleich verdeutlicht die Entwicklung der Gesamtpersonalkosten:
Jahr T€ Veränderung in % Anteil an den
Gesamtkosten
Ist 2017 44.083 1,23% 20,0%
Plan 2018 45.334 2,84% 20,8%
Plan 2019 48.770 7,58% 22,0%
D
ie Personalkosten in Höhe von rd. 48,8 Mio. EURO (Vorjahr 45,3 Mio. EURO) steigen gegenüber dem Vor-
jahr aufgrund von höheren Personalrückstellungszuführungen (+0,5 Mio. EURO) sowie deutlich höheren direk-
ten Personalkosten (+2,9 Mio. EURO). Dies ist mit einem höheren Tarifvertragsabschluss und zusätzlich frei-
gegebenen Stellen begründet.
2.
1.3 sonstiger betrieblicher Aufwand
G
rundlagen für die Kostenermittlung sind die Ansätze aus den Anmeldungen des Wirtschaftsplans der Sparte
Abwasser 2019. Der folgende Vergleich verdeutlicht die zeitliche Kostenentwicklung der sonstigen betrieblichen
Aufwendungen:
Jahr T€ Veränderung in % Anteil an den
Gesamtkosten
Ist 2017 11.655 24,11% 5,3%
Plan 2018 9.612 -17,53% 4,4%
Plan 2019 9.746 1,39% 4,4%
I
m Ist 2017 waren Sondereffekte im Bereich der Wertberichtigung auf Forderungen (Ist 2.081 T€ / Plan 0 T€ /
Abw. -2.081 T€) enthalten. Die Kanalbenutzungsgebühren wurden um 1.970 T€ wertberichtigt, da der von der
Stadt Köln mittels Haushaltsüberwachungsliste gemeldeter und gebuchter Umsatz nicht in der Höhe liquidi-
tätswirksam wurde. Der Plan 2019 liegt auf dem Niveau von dem Plan 2018.
2.
1.4 Kalkulatorische Kosten
D
ie kalkulatorischen Kosten betragen bei der kapitalintensiven Einrichtung der StEB Köln 56,0 % der Gesamt-
ausgaben. Diese bestehen aus den Abschreibungen, die nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer zu er-
rechnen sind und der kalkulatorischen Verzinsung des aufgewandten Kapitals.
• A
bschreibung
Abschreibungen sind durch die Tatsache begründet, dass sich die der Leistungserstellung dienende Einrich-
tung u. a. durch Verschleiß, Überalterung und technische Überholung ständig abnutzt. Sie sollen die entspre-
chende Wertminderung des Anlagegutes kostenmäßig erfassen und sich auf den Zeitraum der betrieblichen
N
utzungsdauer gleichmäßig verteilen. Bei der hier ermittelten Abschreibung wird der Wiederbeschaffungszeit-
wert (fortgeschriebener Zeitwert) zugrunde gelegt. Der Wiederbeschaffungszeitwert entspricht den Kosten ei-
ner Neuerstellung der abzuschreibenden Anlagen im, für die Gebührenkalkulation maßgeblichen Jahr. Mit Be-
schluss vom 10.05.2006 hat das Bundesverwaltungsgericht die Zulässigkeit der Abschreibung auf Wiederbe-
schaffungszeitwert bestätigt. Die Wiederbeschaffungszeitwerte wurden ermittelt, indem die Anschaffungskos-
ten der Anlagegüter mittels verschiedener Preisindizes des Statistischen Bundesamtes fortgeschrieben wur-
den. Der unterschiedlichen technisch-wirtschaftlichen Nutzungsdauer der verschiedenen Anlagenteile wir
d
dur
ch differenzierte Abschreibungssätze Rechnung getragen. Es ergibt sich folgende zeitliche Entwicklung:
Abwassergebührenkalkulation 2019 Anlage 1
S eite 5
Jahr T€ Veränderung in % Anteil an den
Gesamtkosten
Ist 2017 82.268 3,80% 37,3%
Plan 2018 82.345 0,09% 37,8%
Plan 2019 85.060 3,30% 38,4%
Der Anstieg der geplanten Abschreibung 2019 gegenüber dem Planwert 2018 erklärt sich im Wesentlichen
durch die angenommene Indexsteigerung von 1,5% für das Jahre 2019 sowie hohen Inbetriebnahmen von
neuen Anlagen (65 Mio. €).
• V
erzinsung
Z
u den Kosten gehört gemäß § 6 Absatz 2 KAG eine angemessene Verzinsung des aufgewandten Kapitals.
Die kalkulatorische Verzinsung wird vom Anschaffungswert, vermindert um die Beiträge und Zuschüsse Dritter,
vorgenommen. Der verwendete Zinssatz beträgt 2,97 % und basiert auf einem langfristigen Durchschnittswert
der Zinsentwicklung (Umlaufrendite festverzinslicher Wertpapiere inländischer Emittenten).
Jahr T€ Veränderung in % Anteil an den
Gesamtkosten
Ist 2017 44.429 -8,60% 20,2%
Plan 2018 41.696 -6,15% 19,2%
Plan 2019 38.807 -6,93% 17,5%
D
ie kalkulatorischen Zinsen sinken in erster Linie verursacht durch den sinkenden kalk. Zinssatz (2,97% statt
3,21 %).
In den kalk. Zinsen sind 1.460 T€ Rückstellungsanteile enthalten, die nach § 277 (5) HGB n. F. im Wirtschafts-
plan im Bereich des Finanzergebnisses ausgewiesen werden müssen. Es handelt sich dabei um Zinsanteile
der Personalrückstellung. Daher wurden in der Gebührenrechnung, analog zum Wirtschaftsplan, die Kosten im
Bereich der Zinsen ausgewiesen.
Z
usätzlich zu den Effekten des geringeren kalk. Zinssatzes sinken im Vergleich zum Planwert 2018 die Rück-
stellungsanteile nach §277 (5) HGB n.F. um 161 T€.
2.
1.5 Sekundärkosten
D
ie StEB Köln verfügen über mehrere Sparten. Der Overheadbereich und einzelne Planungsabteilungen sind
auch für andere Sparten tätig. Daher, ergeben sich hier Erträge für die Sparte Abwasser. Im Einzelnen beste-
hen die Sekundärkosten aus den folgenden Bereichen:
o Interne Leistungsverrechnung (Stundenaufschreibung)
o Umlagen (bspw. Verrechnung von Gebäudekosten)
o Verteilung von Overheadkosten (Verwaltung)
o Abrechnung von KKP/PM (hier werden alle operativen Aufträge/Projekte, gemäß der Abrechnungs-
vorschrift an die jeweiligen Kostenstellen weiterberechnet)
o Innenumsatz gegenüber dem Betrieb gewerblicher Art
D
ie Sparte Abwasser erzielt in diesem Bereich einen Ertrag, da sie im Saldo mehr für die anderen Sparten t ä-
tig ist, als die anderen Sparten für die Sparte Abwasser. Folgende zeitliche Entwicklung ergibt sich:
Jahr T€ Veränderung in % Anteil an den
Gesamtkosten
Ist 2017 -4.056 16,32% -1,8%
Plan 2018 -3.356 -17,26% -1,5%
Plan 2019 -3.772 12,40% -1,7%
I
m Plan 2018 wurde damit gerechnet, dass der BGA Hausanschlussmanagement ausläuft. Aufgrund der weiter-
hin regen Nachfrage, wurden die Innenumsatzerlöse in 2019 wieder in den Planwert aufgenommen.
Abwassergebührenkalkulation 2019 Anlage 1
S eite 6
2.1.6 Steuern
D
ie Position enthält im Plan 2019 die Kfz-Steuer (14 T€) sowie die Stromsteuer (809 T€). In der Stromsteuer
sind nun nach neuster Gesetzeslage auch die selbst produzierten (bspw. durch Blockheizkraftwerke oder Photo-
voltaikanlagen) Strommengen enthalten.
2.
2 Abzusetzende Erlöse
2.
2.1 Betriebliche Leistungen (ohne Kanalbenutzungsgebühren)
G
rundlagen der Berechnung der Erlöse sind die Ansätze der Wirtschaftsplananmeldungen 2019 der Sparte
Abwasser.
Jahr T€ Veränderung in % Anteil an den
Einnahmen
Ist 2017 7.751 3,76% 3,8%
Plan 2018 7.147 -7,79% 3,6%
Plan 2019 7.145 -0,03% 3,6%
D
ie allgemeinen Erlöse werden über die Gebührensätze der Leistungen für Dritte, Abwasseruntersuchungen
für Dritte, Entleerung von Schmutzwassergruben sowie die Annahme von Abwasser aus Frechen im Klärwerk
Weiden erzielt.
W
eitere abzusetzende Erlöse resultieren aus den sonstigen betrieblichen Erträgen
Jahr T€ Veränderung in % Anteil an den
Einnahmen
Ist 2017 6.954 -19,48% 3,4%
Plan 2018 4.576 -34,20% 2,3%
Plan 2019 4.472 -2,27% 2,2%
D
ie sonstigen betrieblichen Erträge im Plan 2019 liegen auf dem Planwert 2018 Niveau.
Der Istwert 2017 ist aufgrund der Zuschüsse für die Versuchsanlage der 4. Reinigungsstufe im Klärwerk Ro-
denkirchen deutlich höher.
2.
2.2 Ausgleich von Unter- bzw. Überdeckungen aus den Vorjahren und Entnahmen aus der kameralen
Rücklage zum Ausgleich von Gebührenschwankungen
Stand der Rücklage zum 31.12.2017 0 T€
Entnahme 2018 0 T€
Zuführung 2018 0 T€
Stand der Rücklage zum 31.12.2018 0 T€
Wie 2018 wird wieder eine Kostenunterdeckung für das Jahr 2019 bewusst eingeplant. Diese Unterdeckung
beläuft sich auf 21.651 T€. Sie kann auch über künftige Gebührenberechnungen nicht mehr erstattet werden.
Der Verzicht auf höhere Gebühreneinnahmen bewirkt eine Verschlechterung des Cash Flow und reduziert den
Innenfinanzierungsspielraumes der StEB Köln. Dies führt dazu, dass das Innenfinanzierungspotential nicht in
vollem Umfang zur Tilgung der Kredite eingesetzt werden kann.
2.
3 Schmutzwassermenge
B
ei der Gebührenbedarfsermittlung ist die von der RheinE nergie AG vom September 2017 bis August 2018
prognostizierte Frischwassermenge für 2019 zugrunde gelegt. Aufgrund der Erfahrungen werden die erwart e-
ten Brunnenförderungen und Absetzungen berücksichtigt. Basierend auf der aktuellen Verarbeitung des Sy s-
tems bei der Stadt Köln wird mit einem Wert in Höhe von 63.1 00.000 m³ für das Jahr 2019 geplant. Die zeitli-
che Entwicklung stellt sich wie folgt dar:
Abwassergebührenkalkulation 2019 Anlage 1
S eite 7
Jahr Basis Schmutzwassermenge in m³ Veränderung Bemerkung
2007 (2007) 69.360.112 -2,49% Veranlagung
2008 (2008) 67.577.983 -2,57% Veranlagung
2009 (2009) 66.171.625 - 2,08% Veranlagung
2010 (2010) 64.263.944 -2,88% Veranlagung
2011 (2011) 64.750.361 0,76% Veranlagung
2012 (2012) 64.287.095 -0,72% Veranlagung
2013 (2013) 63.832.561 -0,71% Veranlagung
2014 (2014) 62.881.145 -1,49% Veranlagung
2015 (2015) 63.255.480 0,60% Veranlagung
2016 (2016) 63.505.124 0,39% Veranlagung
2017 (2017) 63.400.094 -0,17% Veranlagung
2018 (2017) 61.600.000 -2,84% geschätzt
2019 (2018) 63.100.000 2,44% geschätzt
2
.4 Größe der befestigten Grundstücksfläche
Grundlage für die Ermittlung der Niederschlagswassergebühr ist die Grundstücksfläche, die zu Beginn des Ka-
lenderjahres 2019 an die öffentliche Abwasseranlage angeschlossen sein wird. Aufgrund der bei den StEB
Köln vorliegenden Selbsterklärungen der Grundstückeigentümer, Ämter und stadtnahen Liegenschaften zur
befestigten Fläche, wird für 2019 die befestigte Fläche (einschließlich Straßenfläche) mit 71.600.000 m² veran-
schlagt, wobei 22.409.066 m² auf Straßenflächen in städtischer Baulast entfallen.
Die zeitliche Entwicklung der Flächengröße jeweils zum Jahresanfang gestaltet sich wie folgt:
Jahr m² insgesamt Veränderung davon m² Straßenfläche Veränderung davon m² Grundstücksfläche Veränderung
2007 69.862.000 0,20% 22.345.828 0,30% 47.516.172 0,10%
2008 70.308.040 0,64% 22.125.764 -0,98% 48.182.276 1,40%
2009 71.180.827 1,24% 22.173.847 0,22% 49.006.980 1,71%
2010 71.051.318 -0,18% 22.259.320 0,39% 48.791.998 -0,44%
2011 70.795.443 -0,36% 22.290.967 0,14% 48.504.476 -0,59%
2012 70.926.802 0,19% 22.290.967 0,00% 48.635.835 0,27%
2013 70.949.017 0,03% 22.323.578 0,15% 48.625.439 -0,02%
2014 70.858.827 -0,13% 22.338.367 0,07% 48.520.460 -0,22%
2015 70.823.859 -0,05% 22.338.367 0,00% 48.485.492 -0,07%
2016 71.335.536 0,72% 22.349.591 0,05% 48.985.945 1,03%
2017 71.703.880 0,52% 22.401.991 0,23% 49.301.889 0,64%
2018* 71.400.000 -0,42% 22.401.991 0,00% 48.998.009 -0,62%
2019* 71.600.000 0,28% 22.409.066 0,03% 49.190.934 0,39%
(
* hierbei handelt es sich um Planzahlen)
Abwassergebührenkalkulation 2019 Anlage 1
S eite 8
3. Gebührenberechnung
3.1 Zusammenstellung der Kosten und Erlöse für die Inanspruchnahme der öffentlichen Abwasseranla-
ge nach Schmutz- und Niederschlagswasseranteilen
Gebührenrechnung in T€ Insgesamt Schmutz-
wasser %- Anteil Niederschlags-
wasser %- Anteil
Materialaufwand 41.941 22.670 54,1% 19.271 45,9%
Personalaufwand 48.770 25.234 51,7% 23.536 48,3%
kalkulatorische Abschreibung 85.060 43.018 50,6% 42.042 49,4%
sonstiger betrieblicher Aufwand 9.746 5.008 51,4% 4.738 48,6%
kalkulatorische Zinsen 38.807 19.626 50,6% 19.181 49,4%
Sekundärkosten -3.772 -1.920 50,9% -1.852 49,1%
Steuern 822 529 64,4% 293 35,6%
Gesamtkosten 221.374 114.165 51,6% 107.209 48,4%
Betriebliche Leistungen 195.251 100.959 51,7% 94.292 48,3%
- davon Kanalbenutzungsgebühren 188.106 97.174 51,7% 90.932 48,3%
sonstige betriebliche Erträge 4.472 1.931 43,2% 2.541 56,8%
Gesamtleistungen 199.723 102.890 51,5% 96.833 48,5%
Entnahme aus der Rücklage 0 0 0
Kostenüberdeckung + / -
unterdeckung - -21.651 -11.275 52,1% -10.376 47,9%
(Differenzen ergeben sich aus Rundungen)
3.
1.1 Zeitliche Entwicklung der Gesamtkosten und der Gebührenerlösen
B
ei den nachfolgenden Werten handelt es sich um absolute Angaben in T€. Rückschlüsse zur jeweiligen Ge-
bührenhöhe sind nicht möglich, da die Relation durch die Parameter Frischwassermenge sowie bebaute und
befestigte Grundstücksfläche entsprechend verändert wird. Die Differenz der Gebührenerlöse (Kanalbenut-
zungsgebühren) wird durch die allgemeinen Erlöse und durch die geplante Unterdeckung ermittelt.
Insgesamt:
Jahr Gesamtkosten T€ Veränderung Erlöse T€ Veränderung
Ist 2017 220.487 -0,25% 203.972 -3,84%
Plan 2018 217.713 -1,26% 197.265 -3,29%
Plan 2019 221.374 1,68% 199.723 1,25%
3.
1.2 Zeitliche Entwicklung der Gebührensätze
Jahr Schmutzwasser Veränd. Niederschlagswasser Veränd.
pro m³ pro m²
2010 1,49 € 4,20% 1,28 € 3,23%
2011 1,52 € 2,01% 1,29 € 0,78%
2012 1,56 € 2,63% 1,30 € 0,78%
2013 1,56 € 0,00% 1,30 € 0,00%
2014 1,56 € 0,00% 1,30 € 0,00%
2015 1,58 € 1,28% 1,31 € 0,77%
2016 1,58 € 0,00% 1,31 € 0,00%
2017 1,54 € -2,53% 1,27 € -3,05%
2018 1,54 € 0,00% 1,27 € 0,00%
2019 1,54 € 0,00% 1,27 € 0,00%
Abwassergebührenkalkulation 2019 Anlage 1
S eite 9
3.2 Sonstige Gebührensätze für die Inanspruchnahme der öffentlichen Abwasseranlage
3.
2.1 Tarif 1.1.2 für Einleitung von in Kleinkläranlagen vorgereinigtes Schmutzwasser und in Regen-
wasserkanäle genehmigte eingeleitete Wassermengen, die nicht unter den Gebührentarif 1.1.3 fallen.
D
ieser Gebührentarif deckt die Einleitung von in Kleinkläranlagen vorgereinigtes Schmutzwasser in städtische
Regenwasserkanäle ab. Die StEB Köln übernehmen in diesen Fällen keine Abwasserreinigung und können
deshalb diese Kosten den Gebührenpflichtigen nicht anlasten; es wird also eine Teilgebühr erhoben. Weiterhin
beinhaltet dieser Gebührentarif die Einleitung von genehmigten eingeleiteten Wassermengen über die städti-
schen Regenwasserkanäle in den Vorfluter, die nicht unter den Gebührentarif 1.1.3 fallen.
Die Berechnung des Gebührensatzes erfolgt in drei Schritten:
Ermittlung der Kosten der Abwasserreinigung und der ansetzbaren Kosten
Ermittlung des Prozentsatzes für Transport des Abwassers und
Ermittlung des Gebührensatzes durch Gegenüberstellung des ermittelten Prozentsatzes mit der
Schmutzwassergebühr.
Die Kosten für die Abwasserableitung betragen aufgrund der betriebsspezifischen Angaben 63,01%. Der Ge-
bührensatz beträgt 1,54 EURO x 63,01 % somit gerundet 0,97 EURO.
3.2.2 Tarif 1.1.3 für Einleitung von nicht genutztem Grundwasser
In der Regel wird der Einleitung von Grundwasser in die öffentliche Abwasseranlage nicht zugestimmt, da die
Entwässerungseinrichtungen hierdurch beeinträchtigt werden können. Nur in besonders gelagerten Ausnah-
mefällen muss die Abführung von möglichst geringen Mengen über die Kanäle für kurze Zeit zugestanden
werden. Die Gebühr ermittelt sich aus den Gesamtkosten des Wirtschaftsplanes der Abwasserableitung ohne
die Personalkosten und kalkulatorischen Kosten.
Art der Kosten Bezugsjahr EURO
Material- & sonstiger betrieblicher Aufwand 2019 19.590.541
Verrechnung Umlagen 2019 3.441.445
Abwasserabgabe 2019 4.325.000
Summe 27.356.986
G
ebühr für nicht genutztes Grundwasser:
EURO m³ EURO/m³
27.356.986 : 63.100.000 = 0,4335 0,43
3.
2.3 Gebühren für die Erteilung einer Genehmigung für eine vorübergehende geringfügige Einleitung
für bis zu 5 m³ und bis zu 30 m³ und für mehr als 30 m³ für Tarife 1.1.4, 1.1.5 und 1.1.6
Die Gebührensätze sind der Anlage 8 zu entnehmen.
3.
2.4 Einleitung von Stoffen an der Einlassstelle, Entsorgung von Schlamm aus Kleinklä ranlagen sowie
Abwasser aus abflusslosen Gruben gemäß der Schmutzwassergrubensatzung
B
ei dieser Berechnung müssen die Kosten, die ausschließlich für die Einlassstelle anfallen, direkt dieser Kos-
tenstelle zugerechnet werden. Der sich in den Klärwerken ergebene Reinigungsaufwand muss entsprechend
der Belastung des Abwassers differenziert betrachtet werden. Es handelt sich um Schmutzwasser und
Schlamm aus Sickerschächten, Schlammfängen, gewerblichen Sammelbehältern und Chemietoiletten. Die
Entsorgung häuslicher Schmutzwassergruben ist in der Schmutzwassergrubensatzung geregelt.
Z
ur Berechnung der folgenden Gebührentarife
1.3 Einleitung von durch Transportfahrzeuge angeliefertem Schmutzwasser und Schlamm
aus Sickerschächten, Schlammfängen, gewerblichen Schlammbehältern und Chemietoiletten je m³,
2.1 Entsorgung von Fäkalschlämmen aus Kleinkläranlagen je m³ ,
Abwassergebührenkalkulation 2019 Anlage 1
S eite 10
2.2 Entsorgung von Abwasser aus abflusslosen Gruben je m³ nach dem Abfuhrmaßstab
muss zunächst die Menge und die Beschaffenheit der angelieferten Abwässer ermittelt werden.
F
ür 2019 wird insgesamt mit einer Gesamtmenge von 10.283 m³ gerechnet. Diese teilen sich folgendermaßen
auf:
Geschätzte Entsorgungsmengen m³ Anteil
Schlamm aus Kleinkläranlagen 1.478 14,37%
Schmutzwasser aus abflusslosen Gruben 7.055 68,61%
Sonstige Einleitungen an der Fäkalienkippstelle 1.750 17,02%
10.283
D
ie Angaben der geschätzten Entsorgungsmengen für Schlamm aus Kleinkläranlagen und Schmutzwasser
aus abflusslosen Gruben sind für 2019 geplant und wurden anhand der Ausschreibung ermittelt. Dabei werden
die Erfahrungswerte der Vorjahre genutzt. Bei der Ermittlung des Gebührensatzes für Fäkalschlamm aus
Kleinkläranlagen wird unterstellt, dass die Schlämme eine Trockensubstanz von 1,70 % und bei Abwasser aus
abflusslosen Gruben 0,45 % gegenüber normal verschmutztem Abwasser (0,09 %) aufweisen. Außerdem wird
der BSB
5 -Wert statt mit 300 mg/l mit 5.000 mg/l bei Fäkalschlamm und Abwasser aus abflusslosen Gruben
mit 1500 mg/l angenommen. Die Berechnung der ersten drei Gebührentarife ist den Anlagen 3 und 4 zu ent-
nehmen.
Für den Gebührentarif 2.3 Zulage zu 2.1 und 2.2 für die Notentsorgung an Samstagen, Sonntagen, Feiertagen
und außerhalb der tariflichen Arbeitszeiten montags bis freitags von 20 Uhr bis 6 Uhr wurden die zusätzlichen
Kosten die durchschnittlichen Zulagen für die eigenen Mitarbeiter in Höhe von 40,00 € ermittelt. Für die Fremd-
firmen ergeben sich Kosten in Höhe von 113,05 €. Daher ist der Gebührentarif auf 153,05 € festzusetzen.
Tarife 2018 2019
1.3 Einleitung von durch Transportfahrzeuge angeliefertem
Schmutzwasser und Schlamm aus Sickerschächten,
Schlammfängen, gewerblichen Schlammbehältern und
Chemietoiletten je m³
19,68 EURO/m³ 20,15 EURO/m³
2.1 Entsorgung von Kleinkläranlagen, Montag bis Freitag von
6 Uhr bis 17 Uhr, außer an Feiertagen je m³
36,61 EURO/m³ 36,57 EURO/m³
2.2 Entsorgung von Abwasser aus abflusslosen Gruben,
Montag bis Freitag von 6 Uhr bis 17 Uhr, außer an Feier-
tagen je m³
31,41 EURO/m³ 31,69 EURO/m³
2.3 Zulage zu 2.1 und 2.2 für die Notentsorgung an Samsta-
gen, Sonntagen, an Feiertagen und Montag bis Freitag
von 17 Uhr bis 6 Uhr
153,05 EURO/m³ 153,05 EURO/m³
2.4 Mehraufwand nach § 6 Abs. 2 je angefangene Stunde 116,62 EURO/h 116,62 EURO/h
2.5 Leerfahrten 116,62 EURO/h 116,62 EURO/h
4. G
ebühren für Abwasseruntersuchungen
D
ie Gebührensätze sind in der Anlage 3, Ziffer 3.1 – 3.6 dargestellt. Hierzu wurden die verschiedenen Ar-
beitsschritte der Analysen detailliert in Minuten erfasst und in eine Gebührenbedarfsberechnung übernommen.
Die Preise und die Berechnung der einzelnen Parameter ergeben sich aus den beigefügten Anlagen 5, 5a, 5b,
5c und 5d.
5. G
ebühren für die Fahrzeuge
D
iese Gebührensätze wurden in 1998 erstmals in den Gebührentarif der Anlage 2, Ziffer 4.1 – 4.14, der Ab-
wassergebührensatzung aufgenommen und für 2019 fortgeschrieben. Die Berechnung der Gebühren für die
F
ahrzeuge der Betriebsbereiche ist in der Anlage 6 aufgeführt. Sie enthält seit 2016 keine Personalkosten
m
ehr für die Fahrzeugbesatzung. Diese werden separat gemäß Ziffer 5 abgerechnet.
Abwassergebührenkalkulation 2019 Anlage 1
S eite 11
6. Z
eitaufwandsgebühr je angefangene Stunde
D
ie in Anlage 2 im Gebührentarif unter Ziffer 5 angesetzten Personalkosten sind sowohl für den Bereich des
Abwasserinstitutes als auch für die anderen Arbeiten anzusetzen. Die Personalkostenstundensätze wurden auf
Basis des Tarifvertrags TV-V berechnet und aus Datenschutzgründen zu Gruppen zusammengefasst. Die Be-
rechnung der Zeitaufwandsgebühr je angefangene Stunde ist in der Anlage 10 aufgeführt.
7. G
ebühren für die Ausstellung von Kanalanschlussscheinen und die Abnahme von Anschlusskanälen
D
ie Tarife für die Kanalanschlussscheine erfassen den verwaltungstechnischen Aufwand für die Erteilung der
Auskünfte, der Zustimmung für die Anschlussarbeiten sowie der Abnahme des Hausanschlusses durch die
Bet
riebsabteilung.
Die Ermittlung der Kosten ergibt sich aus der Anlage 7. Durch die teilweise Zuordnung der Kosten zu dem
Kostenverursacher wird die Schmutz- und Niederschlagswassergebühr entlastet und eine Zuordnung entspre-
chend der Kostenverursachung vorgenommen.
H
ierfür erfolgt eine Festsetzung der folgenden Gebührentarife:
7. Kanalanschlussschein mit Zustimmung und Abnahme 380,53 EURO
8
. Ä
nderungen, Streichungen und Ergänzungen der Gebührensatzung
8.
1 Bezugszeitraum für Schmutzwasser in § 3 Absatz 3 Buchstabe a) Satz 2
Aufgrund der EDV-technischen Vorgaben für den Grundbesitzabgabenbescheid wird auf den Frischwasserver-
brauch in dem Zeitraum von September 2017 bis August 2018 zurückgegriffen. Daher lautet § 3 Absatz 3 Buch-
stabe a) Satz 2:
„Im Falle des § 2 Absatz 2 Buchstabe a) gilt die Wassermenge als im Schmutzwassereinleitungsjahr
für das Grundstück geliefert, die von dem Wasserversorgungsunternehmen für alle Abrechnungszeit-
räume festgestellt und berechnet wurde, deren Ende in den Zeitraum von September des Schmutz-
wassereinleitungsjahr (2017) bis August des dem Veranlagungszeitraum vorhergehenden Jahres
(2018) fällt.“
8.2 Ergänzung des § 2 Absatz 2 lit.a)
D
ie Regelung in § 2 Absatz 2 a), dass als Schmutzwassermenge die von den Wasserversorgungsunter-
nehmen gelieferte und in Rechnung gestellte Wassermenge gilt, wird um den Zusatz „ für das Grundstück“
ergänzt. Damit wird für die Fälle, in denen Frischwassermengen über den Wasserzähler eines anderen
Grundstückes geliefert aber mit einer separater Rechnung für das belieferte Grundstück abgerechnet wer-
den, klargestellt, für welches konkrete Grundstück die Gebührenpflicht entsteht. § 2 Absatz 2 a) lautet dann:
„a) die von den Wasserversorgungsunternehmen für das Grundstück gelieferte und in Rechnung
gestellte Wassermenge,“
8.3 Ergänzungen und Änderungen der Tarifbezeichnungen
D
er Gebührentarif 1.1.5 wird geändert von „ und unter“ 30 m³ in „bis zu“ 30 m³, da in dieser Höhe kalkuliert ist.
1.
1.5 Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für die vorübergehende Einleitungen über 5
m³ und unter bis zu 30 m³
72,05
D
er Gebührentarif 2.1 wird ergänzt um „Montag bis Freitag von 6 Uhr bis 17 Uhr außer an Feiertagen“.
Der Gebührentarif 2.2 wird ergänzt um „Montag bis Freitag von 6 Uhr bis 17 Uhr außer an Feiertagen“.
Abwassergebührenkalkulation 2019 Anlage 1
S eite 12
Im Gebührentarif 2.3 wird der Zusatz „und außerhalb der üblichen Öffnungszeiten des Klärwerks Weiden“ und
montags bis freitags von 20 Uhr bis 6 Uhr gestrichen und hierfür “Montag bis Freitag 17 Uhr bis 6 Uhr“ einge-
setzt.
2.
1 Entsorgung von Kleinkläranlagen, Montag bis Freitag von 6 Uhr bis 17 Uhr außer
an Feiertagen je m³
36,57
2.2 Entsorgung von Abwasser aus abflusslosen Gruben, Montag bis Freitag von 6 Uhr
bis 17 Uhr außer an Feiertagen je m³
31,69
2.3 Zulage zu 2.1 und 2.2 für die Notentsorgung an Samstagen,
Sonntagen, Feiertagen und Montag bis Freitag von 17 Uhr bis 6 Uhr
153,05
D
ie wesentlichen Kosten sind die des Abfuhrunternehmens. Bei Abholungen vor Ort nach 17.00 Uhr und an-
schließender Verbringung ins Klärwerk entstehen Konflikte mit den zulässigen Arbeitszeiten von 10 Stunden für
die Fahrer des Fuhrunternehmens. Im vorgegebenen Zeitfenster kann die Entsorgung innerhalb der zulässigen
Arbeitszeiten der Fahrer des Abfuhrunternehmens im Klärwerk noch beendet werden. Bei dem Klärwerk fallen
für die eigenen Mitarbeiter weiterhin die zuschlagspflichtigen Arbeitszeiten außerhalb der Tarifarbeitszeiten an.“
D
er Tarif 3.3.5.2 abfiltrierbare Stoffe/Trockensubstanz wird um die Begriffe „ Absetzbare Stoffe (Masse)“ zur
korrekten Wiedergabe der vorgenommenen Untersuchungen ergänzt.
3.
3.5.2 Abfiltrierbare Stoffe /Trockensubstanz/Absetzbare Stoffe(Masse) 36,03
Anlage 2 Abwassergebührensatzung 2019
32521 Zeichen
TOP 1.1 Anlage 2 / 2 Satzung des Kommunalunternehmens Stadtentwässerungsbetriebe Köln, Anstalt des öffentlichen Rechts über die Erhebung von Gebühren für die Entwässerung der Grundstücke und den Anschluss an die öffentliche Abwasseranlage sowie für die Entsorgung von Schmutzwassergruben - Abwassergebührensatzung (AbwGebS) – vom 2018 Der Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens Stadtentwässerungsbetriebe Köln, Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) hat in seiner Sitzung am 10.10.2018 aufgrund der §§ 2, 4, 5, 6, 7, 12 und 20 des Kommunalabgabengesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen (KAG NRW) vom 21. Oktober 1969 (GV NRW S. 712), der §§ 7, 77 und 114a der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 14. Juli 1994 (GV NRW S. 666) und des § 54 des Wassergesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen (LWG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 8. Juli 2016 (GV NRW S. 539) in Verbindung mit der Satzung für das Kommunalunternehmen Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR der Stadt Köln vom 5. November 2009 (Abl. Stadt Köln 2009, S.1174 ff.) und der Abwassersatzung des Kommunalunternehmens Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR vom 3. Dezember 2010 (Abl. Stadt Köln 2010, S. 1226 ff.) und der Schmutzwassergrubensatzung des Kommunalunternehmens Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR vom 25. September 2001 (Abl. Stadt Köln 2001, S. 465) – jeweils in der geltenden Fassung – diese Satzung beschlossen. Erster Abschnitt Anwendungsbereich § 1 Gegenstand (1) Das Kommunalunternehmen Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR - im folgenden - StEB - erhebt Gebühren und Auslagen im Sinne der §§ 5, 6 und 7 KAG NRW: a) für die Inanspruchnahme der öffentlichen Abwasseranlage, b) für die Entsorgung der Schmutzwassergruben nach der Schmutzwassergrubensatzung, c) für Abwasseruntersuchungen, / 3 d) für sonstige Leistungen, e) für die Ausstellung von Kanalanschlussscheinen. (2) Die grundstücksbezogenen Benutzungsgebühren ruhen gemäß § 6 Absatz 5 KAG NRW als öffentliche Last auf dem Grundstück. (3) Die Gebühren ergeben sich aus den nachfolgenden Bestimmungen und dem dieser Satzung als Bestandteil beigefügten Gebührentarif. Zweiter Abschnitt Gebühren für die Inanspruchnahme der öffentlichen Abwasseranlage § 2 Bemessungsgrundlage (1) Die Gebühren bemessen sich unter Berücksichtigung der nachfolgenden Bestimmungen: a) bei Schmutzwasser nach der von dem Grundstück in die öffentliche Abwasseranlage unmittelbar oder mittelbar eingeleiteten Schmutzwassermenge, b) bei Niederschlagswasser nach der bebauten bzw. überbauten und / oder befestigten Grundstücksfläche, von der Niederschlagswasser leitungsgebunden oder nicht leitungsgebunden in die öffentliche Abwasseranlage gelangen kann, nachfolgend angeschlossene Grundstücksfläche genannt. Eine nicht leitungsgebundene Zuleitung liegt vor, wenn von den bebauten und / oder befestigten Grundstücksflächen oberirdisch aufgrund des Gefälles Niederschlagswasser in die öffentliche Abwasseranlage gelangen kann, c) bei von Transportfahrzeugen angeliefertem Schmutzwasser und Schlamm aus Sickerschächten, Schlammfängen, gewerblichen Sammelbehältern und Chemietoiletten, nach der in die öffentliche Abwasseranlage eingeleiteten Menge, d) bei sonstigen Einleitungen nach der in die öffentliche Abwasseranlage unmittelbar oder mittelbar eingeleiteten Menge. (2) Als Schmutzwassermenge im Sinne von Absatz 1 Buchstabe a) gilt unbeschadet der in Absatz 4 getroffenen Ausnahmeregelung: a) die von den Wasserversorgungsunternehmen gelieferte und in Rechnung / 4 gestellte Wassermenge, b) in den Fällen des § 4 Absatz 7 Buchstabe c) die eingeleitete Menge sowie bei Einleitung durch Transportfahrzeuge in ein Klärwerk die angelieferte Menge, c) die durch eine Gewässerbenutzung im Sinne von § 9 WHG dem Grundstück zugeführte Wassermenge, d) die dem Grundstück sonst zugeführte Wassermenge, e) die Brauchwassermenge aus Regenwassernutzungsanlagen. (3) Als eingeleitete Menge im Sinne von Absatz 1 Buchstabe c) gilt die an den Abwassereinleitungsstellen der Klärwerke gemessene Menge. (4) Von der Wassermenge nach Absatz 2 Buchstaben a), c) und d) wird auf Antrag des Gebührenschuldners die Wassermenge abgesetzt, die nachweislich nicht in die öffentliche Abwasseranlage eingeleitet wurde. Der Nachweis ist durch festinstallierte geeichte Wasserzähler, ausnahmsweise durch andere nachprüfbare Unterlagen, zu führen. Die StEB können hinsichtlich der Art und Umfang des Nachweises zusätzliche Anforderungen stellen. Zeigen Wasserzähler nicht oder offenbar nicht richtig an, wird die abzugsfähige Wassermenge geschätzt. Solange und soweit noch keine Wasserzähler eingebaut sind, entscheiden die StEB nach pflichtgemäßem Ermessen, ob und in welcher Höhe ein Abzug aufgrund eines anderen prüffähigen Nachweises vor Einbau eines Wasserzählers gewährt wird. Der Antrag ist innerhalb eines Monats nach Zugang des Veranlagungsbescheides bei den StEB schriftlich zu stellen. (5) Der Gebührenschuldner hat bei den StEB die in Absatz 2 Buchstaben c) und d) genannte Wassermenge jeweils bis zum 31. März für das abgelaufene Kalenderjahr anzugeben. Für Wassermengen gemäß Absatz 2 Buchstabe e) gilt diese Regelung nur, soweit ausnahmsweise keine pauschale Veranlagung erfolgt. Diese Menge ist durch festinstallierte geeichte Wasserzähler, ausnahmsweise durch andere nachprüfbare Unterlagen nachzuweisen. Die StEB können hinsichtlich der Art des Umfanges des Nachweises zusätzliche Anforderungen stellen. / 5 Ferner hat der Gebührenschuldner bei den StEB jeden Neuzugang bzw. jede Änderung der Größe der angeschlossenen Grundstücksfläche unverzüglich mitzuteilen. Im Falle des Absatzes 2 Buchstabe d) gilt als Einleitungsmenge die bei der Einleitung tatsächlich gemessene Menge. Kann diese nicht gemessen werden, hat der Gebührenschuldner sie durch nachprüfbare Unterlagen nachzuweisen. (6) Soweit die Angaben nach Absatz 1 Buchstabe d) und Absatz 5 nicht, nicht rechtzeitig oder nicht zutreffend gemacht werden, erfolgt eine Schätzung. § 3 Berechnung (1) Die Berechnungseinheiten für die Gebühren sind: a) für Schmutzwasser nach § 2 Absatz 1 Buchstabe a) ein Kubikmeter (m³) der gebührenpflichtigen Schmutzwassermenge, b) für Niederschlagswasser nach § 2 Absatz 1 Buchstabe b) ein Quadratmeter (m²) der angeschlossenen Grundstücksfläche, c) für Stoffe nach § 2 Absatz 1 Buchstabe c) ein Kubikmeter (m³) der eingeleiteten Menge. (2) Veranlagungszeitraum ist: a) im Falle von § 2 Absatz 1 Buchstaben a) und b) mit Ausnahme von § 2 Absatz 2 Buchstabe b) das Kalenderjahr. Tritt im Laufe des Kalenderjahres eine Gebührenänderung ein, gilt für die Änderung als Veranlagungszeitraum die Zeit vom Inkrafttreten der neuen Gebührensätze bis zum Ende des Kalenderjahres, b) im Falle von § 2 Absatz 1 Buchstabe c) der Kalendermonat, c) im Falle von § 2 Absatz 2 Buchstabe b) das Kalendervierteljahr. (3) Für die Berechnung der Gebühren gilt Folgendes: a) Als Schmutzwassermenge gilt bei unbefristeten Einleitungen die Wassermenge, die unter Berücksichtigung der in § 2 Absatz 4 vorgesehenen Absetzung für das Kalenderjahr ermittelt wurde, das ein Jahr vor Beginn des jeweiligen Veranlagungszeitraumes geendet hat (Schmutzwassereinleitungsjahr). / 6 Im Falle des § 2 Absatz 2 Buchstabe a) gilt die Wassermenge als im Schmutzwassereinleitungsjahr für das Grundstück geliefert, die von dem Wasserversorgungsunternehmen für alle Abrechnungszeiträume festgestellt und berechnet wurde, deren Ende in den Zeitraum von September des Schmutzwassereinleitungsjahr (2017) bis August des dem Veranlagungszeitraum vorhergehenden Jahres (2018) fällt. Bei der Berechnung von Wohnungswasserzählern gilt die am Hauptwasserzähler ermittelte Wasserverbrauchsmenge. Liegt den Abrechnungen nicht insgesamt ein Zeitraum von zwölf Monaten zugrunde, wird zur Ermittlung der jährlichen Schmutzwassermenge die Wassermenge auf einen Wert für zwölf Monate anteilig umgerechnet. Liegt ausnahmsweise keine Abrechnung vor, wird die jährliche Schmutzwassermenge unter Berücksichtigung des Absatzes 4 geschätzt. Tritt im Laufe des Kalenderjahres eine Gebührenänderung ein, gilt als Schmutzwassermenge für jeden Monat des Veranlagungszeitraumes nach Inkrafttreten der neuen Gebührensätze 1/12 der vorermittelten Schmutzwassermenge. b) Als Grundstücksfläche wird die Fläche angesetzt, die zu Beginn des Kalenderjahres an die öffentliche Abwasseranlage angeschlossen ist. c) Bei Stoffen nach § 2 Absatz 1 Buchstabe c) und bei Schmutzwasser nach § 2 Absatz 2 Buchstabe b) wird die im Veranlagungszeitraum eingeleitete Menge zugrunde gelegt. d) Bei Dachbegrünungen kann auf Antrag die Niederschlagswassergebühr je nach Abflussbeiwert für die jeweilige Fläche in dem aus der nachstehenden Tabelle ersichtlichen Umfang gemindert werden. Der Abflussbeiwert ist insbesondere durch die Bestätigung des Gründachherstellers nachzuweisen. Abflussbeiwert Reduzierung der Niederschlagswassergebühr um 0,1 90 % 0,2 80 % 0,3 70 % / 7 Abflussbeiwert Reduzierung der Niederschlagswassergebühr um 0,4 60 % 0,5 50 % 0,6 40 % 0,7 30 % (4) Bei der erstmaligen Einleitung von Schmutzwasser von einem Grundstück in die öffentliche Abwasseranlage sowie im Falle einer veränderten Nutzung des Grundstückes gegenüber dem Schmutzwassereinleitungsjahr wird die Jahresschmutzwassermenge geschätzt. § 2 Absätze 4 bis 6 gelten entsprechend. (5) Bei der erstmaligen Einleitung von Niederschlagswasser oder bei Änderung der angeschlossenen Grundstücksfläche innerhalb des Kalenderjahres wird die angeschlossene oder geänderte Grundstücksfläche vom Ersten des folgenden Monats der Berechnung zugrunde gelegt. Flächenreduzierungen werden vom Ersten des folgenden Monats nach der schriftlichen Mitteilung berücksichtigt. Für jeden Monat wird 1/12 der Jahresgebühr erhoben. Das gilt auch, wenn im Laufe des Kalenderjahres eine Gebührenänderung eintritt. (6) Wird Niederschlagswasser über eine Regenwassernutzungsanlage nach Gebrauch in die öffentliche Kanalisation eingeleitet, so ist die Brauchwassermenge entweder a) bei Privathaushalten mittels einer personen- und nutzungsabhängigen Pauschale zu berechnen, für Toilettenspülung 10 m³ pro Person/Jahr; für Waschmaschine 5 m³ pro Person/Jahr oder b) auf Antrag des Gebührenpflichtigen über einen fest installierten, geeichten Wasserzwischenzähler zu erfassen. Die Brauchwasserzuführung ist den StEB, vor Inbetriebnahme einer Anlage anzuzeigen. Der Gebührenschuldner hat den StEB Änderungen der Personenzahl und der Nutzung unverzüglich mitzuteilen. Kann Niederschlagswasser aus einer Regenwassernutzungsanlage der öffentlichen / 8 Kanalisation (z.B. über einen Notüberlauf) zugeführt werden, ist bei der Berechnung der Niederschlagswassergebühr ein pauschaler Abzug von 50 % der an die Regenwassernutzungsanlage angeschlossenen Flächen in Ansatz zu bringen. (7) Bei Anträgen auf Ausnahmegenehmigung nach der Abwassersatzung für vorübergehende Einleitungen von Schmutzwasser in die öffentliche Abwasseranlage werden die Schmutzwassermengen anhand der vom Antragsteller angegebenen Einleitungsdauer und einer auf Erfahrungswerten beruhenden durchschnittlichen Einleitungsmenge geschätzt: a) Soweit nach diesen Schätzungen oder tatsächlich nicht mehr als 5 m³ anfallen, wird die Gebühr für die Abgeltung der Schmutzwassergebühren und den Aufwand für die Ausnahmegenehmigung pauschal festgesetzt. b) Soweit nach diesen Schätzungen oder tatsächlich nicht mehr als 30 m³ anfallen, wird die Gebühr für die Abgeltung der Schmutzwassergebühren und den Aufwand für die Ausnahmegenehmigung pauschal festgesetzt. c) Bei Einleitungsmengen über 30 m³ wird für die Berechnung die nach der vom Antragsteller nachzuweisenden tatsächlichen Einleitungsmenge unter Absetzung der nach § 2 Absatz 4 möglichen Absetzungen zugrunde gelegt. (8) Bei Anträgen auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung nach der Abwassersatzung für die vorübergehende Einleitung von Grundwasser und sonstigem Wasser in die öffentliche Abwasseranlage wird die Art der Ermittlung der eingeleiteten Menge und der Zeitpunkt der Mitteilung über die Menge mit der Ausnahmegenehmigung festgesetzt. (9) Die Gebühr für Ausnahmegenehmigungen nach der Abwassersatzung wird pauschal festgesetzt. Unberührt bleiben die Festsetzungen nach § 3 Absatz 7 a) und b). § 4 Gebührenschuld (1) Gebührenschuldner sind: a) im Falle von § 2 Absatz 1 Buchstaben a) und b) die Eigentümer der Grundstücke, von denen Abwasser in die öffentliche Abwasseranlage gelangt. Besteht ein Erbbaurecht, ist der Erbbauberechtigte Gebührenschuldner. Liegt wirtschaftliches Eigentum i. S. von § 39 AO1977 vor, ist der wirtschaftliche Eigentümer der Gebührenschuldner, / 9 b) im Falle von § 2 Absatz 1 Buchstabe c) diejenigen, die die Stoffe in die öffentliche Abwasseranlage einleiten, c) im Falle von § 3 Absatz 7 und Absatz 8 diejenigen, denen die vorübergehende Einleitung von Abwässern nach der Abwassersatzung genehmigt wurde und d) in allen anderen Fällen diejenigen, die die öffentliche Abwasseranlage tatsächlich nutzen oder genutzt haben. Mehrere Gebührenschuldner sind Gesamtschuldner. (2) Im Falle eines Eigentumswechsels ist der neue Eigentümer von Beginn des Monats an gebührenpflichtig, der dem Monat der Rechtsänderung folgt. Den Wechsel haben der bisherige und der neue Eigentümer unverzüglich der Stadt Köln – Steueramt – anzuzeigen und entsprechend nachzuweisen. (3) Die Gebührenschuldner erhalten über die zu entrichtenden Beträge einen Gebührenbescheid. Dieser wird im Falle von § 2 Absatz 1 Buchstaben a) und b) von der Stadt Köln als Verwaltungshelferin im Namen der StEB gefertigt. Dieser Bescheid kann mit dem städtischen Grundbesitzabgabenbescheid verbunden werden. Die StEB sind berechtigt, mit der Einziehung die Stadt Köln zu beauftragen. (4) Bei Wohnungseigentum können die Gebühren einheitlich für alle Mitglieder der Gemeinschaft festgesetzt werden. Der Gebührenbescheid wird den Wohnungseigentümern oder dem Verwalter, den die Wohnungseigentümer nach dem Wohnungseigentumsgesetz bestellt haben, bekannt gegeben. (5) Das Gebührenschuldverhältnis entsteht: a) im Falle von § 2 Absatz 1 Buchstaben a) und b) mit Ausnahme von § 2 Absatz 2 Buchstabe b) erstmalig mit dem Ersten des Monats, der auf den Monat folgt, in dem auf dem Grundstück anfallendes Schmutz- und Niederschlagswasser in die öffentliche Abwasseranlage eingeleitet worden ist, b) bei Stoffen nach § 2 Absatz 1 Buchstabe c) und bei Schmutzwasser nach § 2 Absatz 2 Buchstabe b) mit der Einleitung in die öffentliche Abwasseranlage, c) im Falle von vorübergehenden Einleitungen gemäß § 3 Absatz 7 mit der Antragstellung. / 10 (6) Im Falle von § 2 Absatz 1 Buchstaben a) und b) erlischt das Gebührenschuldnerverhältnis mit dem Ende des Monats, in dem die Einleitung in die öffentliche Abwasseranlage geendet hat. Entstandene Gebührenansprüche bleiben hiervon unberührt. (7) Als Grundstück sind unabhängig von der Eintragung im Liegenschaftskataster, Grundbuch und Schiffsregister und ohne Rücksicht auf die Grundstücksbezeichnung anzusehen: a) jeder zusammenhängende Grundbesitz, der eine selbständige wirtschaftliche Einheit bildet, insbesondere dann, wenn ihm eine Hausnummer zugeteilt ist, b) alle Straßen, Wege und Plätze, die dem öffentlichen Verkehr gewidmet sind oder ihm ohne Widmung dienen, c) Gaststättenschiffe, Hotelschiffe, Wohnschiffe und andere schwimmende Einheiten, die entsprechend der Abwassersatzung Schmutzwasser in die öffentliche Abwasseranlage einleiten. § 5 Fälligkeit und Vorauszahlung (1) Die Gebühren werden fällig: a) im Falle von § 2 Absatz 1 Buchstaben a) und b) mit Ausnahme von § 2 Absatz 2 Buchstabe b) für ein Kalenderjahr am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November zu je gleichen Teilbeträgen. Ist der Gebührenbescheid noch nicht bekannt gegeben, hat der Gebührenschuldner zu den vorgenannten Fälligkeitstagen in Höhe der zuletzt festgesetzten Teilbeträge unaufgefordert Vorauszahlung zu leisten. Tritt im Laufe des Kalenderjahres eine Gebührenänderung ein, gelten für Fälligkeit und Vorauszahlung die auf dem Gebührenbescheid angegebenen Termine, b) im Falle von § 2 Absatz 1 Buchstabe c) und § 2 Absatz 2 Buchstabe b) mit dem im Gebührenbescheid angegebenen Zeitpunkt, c) im Falle von § 3 Absatz 7 mit dem im Bescheid angegebenen Zeitpunkt. (2) Hat der Gebührenschuldner gemäß § 28 Absatz 3 Grundsteuergesetz die Grundsteuer am 1. Juli in einem Jahresbetrag zu entrichten, sind abweichend von Absatz 1 auch die Gebühren zu diesem Zeitpunkt in einer Summe zu zahlen. TOP 1.1 Anlage 2 / 11 (3) Wird von einem Grundstück im Laufe des Kalenderjahres erstmals Abwasser in die öffentliche Abwasseranlage eingeleitet, gilt Absatz 1 mit der Maßgabe, dass die für die Zeit zwischen erstmaliger Einleitung und Bekanntgabe des Gebührenbescheides geschuldete Gebühr in einer Summe einen Monat nach Bekanntgabe des Bescheides zu zahlen ist. Im Falle des Absatzes 2 wird die für den Rest des Jahres zu zahlende Gebühr einen Monat nach Bekanntgabe des Gebührenbescheides fällig, soweit der Gebührenbescheid nach dem 1. Juni bekannt gegeben wird. (4) Ist die nach Absatz 1 Buchstabe a) Satz 2 geleistete Vorauszahlung geringer als der nach dem Gebührenbescheid für den Vorauszahlungszeitraum geschuldete Betrag, ist der Unterschiedsbetrag innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Gebührenbescheides zu entrichten. Die Verpflichtung, rückständige Vorauszahlungen schon früher zu entrichten, bleibt unberührt. (5) Ist die nach Absatz 1 Buchstabe a) Satz 2 geleistete Vorauszahlung größer als der nach dem Gebührenbescheid für den Vorauszahlungszeitraum geschuldete Betrag, wird der Unterschiedsbetrag nach Bekanntgabe des Gebührenbescheides durch Aufrechnung oder Zurückzahlung ausgeglichen. (6) Die Absätze 4 und 5 gelten entsprechend, wenn und soweit der Gebührenbescheid nach Zahlung aufgehoben oder geändert wird. Dritter Abschnitt Gebühren für die Entsorgung von Schmutzwassergruben nach der Schmutzwassergrubensatzung § 6 Bemessungsgrundlage (1) Die Gebühren bemessen sich nach den an der Messvorrichtung des Fäkalienfahrzeuges festgestellten Schmutzwassermengen und Fäkalschlammmengen. Zur Abfuhrmenge gehört auch das für das Absaugen erforderliche Spülwasser. (2) Die Gebühr erhöht sich um den Mehraufwand, der dadurch entsteht, dass die Grundstücksentwässerungsanlage entgegen § 7 Absatz 3 Schmutzwassergrubensatzung nicht so angelegt ist, dass das Entsorgungsfahrzeug ungehindert an- und abfahren und die Grundstücksentwässerungsanlage unverzüglich ohne zusätzliche Vorkehrungen / 12 entleeren kann (z. B. Schlauchlänge, schwierige Anfahrten, Schiffsentsorgungen, zusätzlicher Fahrer). (3) Für Leerfahrten ohne Entsorgung von Abwasser oder Fäkalschlamm entsteht in den Fällen, in denen trotz Terminvereinbarung, ohne ein Verschulden der Entsorgungsfirma, die Grundstücksentwässerungsanlage nicht geleert werden konnte, eine Gebühr für die Leerfahrt. § 7 Berechnung (1) Die Berechnungseinheit für die Gebühr ist ein Kubikmeter (m³) der gebührenpflichtigen Schmutzwassermenge und Fäkalschlammmenge. (2) Der Mehraufwand nach § 6 Absatz 2 wird als Euro-Betrag pro Stunde berechnet. Maßgebend bei der Berechnung der Gebühr ist der tatsächliche Zeitaufwand. Der zeitliche Mehraufwand ist vom Anschluss- und Benutzungspflichtigen oder dessen Vertreter auf dem mitgeführten Begleitschein schriftlich zu bestätigen. (3) Der Zuschlag für Leerfahrten wird als Euro-Betrag pro Leerfahrt berechnet. § 8 Gebührenschuld und Fälligkeit (1) Das Gebührenschuldverhältnis entsteht mit der Inanspruchnahme der Entsorgung. Kommt die Entsorgung nicht zu Stande (z. B. Abweisung des Fahrzeuges, Terminversäumnis), entsteht die Gebühr für eine Leerfahrt mit Erreichen des Grundstücks, auf dem sich die zu entsorgende Anlage befindet. (2) Gebührenschuldner sind die Anschlussberechtigten zum Zeitpunkt der Entleerung. (3) Mehrere Gebührenschuldner sind Gesamtschuldner. (4) Die Gebühren werden fällig mit dem im Gebührenbescheid angegebenen Zeitpunkt. TOP 1.1 Anlage 2 / 13 Vierter Abschnitt Abwasseruntersuchungsgebühren § 9 Leistungen Die StEB führen physikalische, chemische und biologische Untersuchungen von Abwässern und Schlämmen durch. § 10 Gebührenschuld (1) Gebührenpflichtig sind alle von den StEB durchgeführten Untersuchungen, soweit sie nicht in andere Gebühren einkalkuliert sind. Gebührenschuldner sind: a) der Anschlussberechtigte, b) im Falle des § 2 Absatz 1 Buchstabe c) diejenigen, die die Stoffe in die öffentliche Abwasseranlage einleiten bzw. eingeleitet haben, c) im Falle des § 3 Absatz 7 diejenigen, denen die vorübergehende Einleitung von Abwässern nach der Abwassersatzung genehmigt wurde, d) in allen anderen Fällen diejenigen, die die öffentliche Abwasseranlage tatsächlich nutzen oder genutzt haben. (2) Im Übrigen ist Gebührenschuldner, wer die Abwasseruntersuchung selbst oder durch Dritte, deren Handeln ihm zuzurechnen ist, beantragt hat. (3) Für mehrere Abwasseruntersuchungen gemäß Ziffer 3 des Gebührentarifs werden die darin vorgesehenen Gebühren nebeneinander erhoben, auch wenn diese Untersuchungen in zeitlichem oder sachlichem Zusammenhang stehen. (4) Haben mehrere Beteiligte eine Abwasseruntersuchung beantragt oder werden mehrere durch sie unmittelbar begünstigt, ist jeder gebührenpflichtig, soweit die Leistung ihn betrifft. § 11 Fälligkeit Die Gebühren werden mit der Bekanntgabe des Gebührenbescheides fällig. TOP 1.1 Anlage 2 / 14 Fünfter Abschnitt Gebühren für sonstige Leistungen § 12 Sonstige Leistungen (1) Die StEB erbringen im Bedarfsfall sonstige Leistungen in geringem Umfang. (2) Soweit bei der Berechnung von Gebühren Mitarbeiterstunden angesetzt werden, sind für die Arbeiten zu ungünstigen / außergewöhnlichen Zeiten zum jeweiligen Gebührensatz die folgenden Zeitzuschläge als von –Hundert-Sätze vom Stundensatz hinzuzurechnen. Sie betragen je angefangene Stunde: Buchst. Zuschlag v. H. a) Überstunden 30 b) Nachtarbeit ab 21 Uhr 25 c) Sonntagsarbeit 25 d) Arbeiten an Oster- und Pfingstsonntag 35 e) Feiertagsarbeit 135 f) Arbeiten am 24.12 und am 31.12 40 g) Arbeiten an Samstagen ab 13 Uhr 20 Beim Zusammentreffen von Zeitzuschlägen nach den Buchstaben c bis g wird nur der höchste Zeitzuschlag gezahlt. Für die Rufbereitschaft wird eine tägliche Pauschale je Entgeltgruppe festgesetzt. Die Gebühr für eine Rufbereitschaft beträgt für die Tage Montag bis Freitag das Zweifache, für Samstag, Sonntag sowie für Feiertage das Vierfache des für die Entgeltgruppe maßgeblichen Stundensatzes. Maßgebend für die Bemessung der Pauschale ist der Tag, an dem die Rufbereitschaft beginnt. § 13 Gebührenschuld und Fälligkeit (1) Die Gebührenschuld entsteht mit der Inanspruchnahme der Leistung. (2) Gebührenschuldner ist der Anschlussberechtigte; im Übrigen ist Gebührenschuldner, wer die sonstige Leistung selbst oder durch Dritte, deren Handeln ihm zuzurechnen ist, beantragt hat. (3) Mehrere Gebührenschuldner sind Gesamtschuldner. / 15 (4) Die Gebühren werden mit Bekanntgabe des Gebührenbescheides fällig. Sechster Abschnitt Gebühren für die Ausstellung von Kanalanschlussscheinen § 14 Leistungen Die StEB prüfen auf Antrag oder im Rahmen von Baugenehmigungsverfahren bei Neuanschlüssen die Anschlussmöglichkeiten an das öffentliche Kanalnetz, legt die spezifischen Anschlussbedingungen gemäß der Abwassersatzung fest, erteilt die Zustimmung zu den Kanalanschlussarbeiten gemäß der Abwassersatzung und nimmt den hergestellten Anschlusskanal bezüglich Übereinstimmung mit dem Kanalanschlussschein ab. § 15 Gebührenschuld und Fälligkeit (1) Gebührenpflichtig sind alle von den StEB ausgestellten Kanalanschlussscheine und Zustimmungen für Neuanschlüsse und Wiederverwendungen. (2) Gebührenschuldner ist der Anschlussberechtigte; im Übrigen ist Gebührenschuldner, wer den Kanalanschlussschein selbst oder durch Dritte, deren Handeln ihm zuzurechnen ist, beantragt hat. (3) Mehrere Gebührenschuldner sind Gesamtschuldner. (4) Die Gebühren werden mit Bekanntgabe des Gebührenbescheides fällig. Siebter Abschnitt Schlussvorschriften § 16 Auskunftspflicht Die in den §§ 4, 8, 10, 13 und 15 genannten Gebührenschuldner und deren gesetzliche Vertreter oder Bevollmächtigte sind unbeschadet der in dieser Satzung und in der Abwassersatzung getroffenen Sonderregelungen verpflichtet, über alle für die richtige Veranlagung maßgebenden Tatsachen innerhalb einer angemessenen Frist die erforderlichen Angaben zu machen und den Beauftragten der StEB ungehinderten Zutritt zu den Grundstücken und zu allen Anlagenteilen auf den Grundstücken zu gewähren. Die Beauftragten haben sich durch einen von den StEB ausgestellten Dienstausweis auszuweisen. / 16 § 17 In-Kraft-Treten Diese Satzung tritt am 01. Januar 2019 in Kraft. / 17 Gebührentarif zur Satzung des Kommunalunternehmens Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR über die Erhebung der Gebühren für die Entwässerung der Grundstücke und den Anschluss an die öffentliche Abwasseranlage sowie für die Entsorgung von Schmutzwassergruben vom 2018 1. Gebührensätze für die Inanspruchnahme der öffentlichen Abwasseranlage, für angefangene m³ und m² gilt der jeweilige Gebührensatz anteilig Euro 1.1 Einleitung von Schmutzwasser einschl. nicht genutztem Grundwasser und sonstigem Wasser 1.1.1 Schmutzwasser je m³ 1,54 1.1.2 In Kleinkläranlagen vorgereinigtes Schmutzwasser und in Regenwasserkanäle genehmigte eingeleitete Wasser je m³ 0,97 1.1.3 Nicht genutztes Grundwasser und sonstiges Wasser je m³ 0,43 1.1.4 Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für die vorübergehende Einleitungen bis 5 m³ 33,55 1.1.5 Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für die vorübergehende Einleitungen über 5 m³ bis zu 30 m³ 72,05 1.1.6 Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für vorübergehende Einleitungen nach der Abwassersatzung zuzüglich jeweiligem Tarif nach Ziffer 1.1.1, 1.1.2 oder 1.1.3 51,70 1.2 Einleitung von Niederschlagswasser je m² angeschlossener Fläche und Jahr 1,27 1.3 Einleitung von durch Transportfahrzeuge angeliefertem Schmutzwasser und Schlamm aus Sickerschächten, Schlammfängen, gewerblichen Schlammbehältern und Chemietoiletten je m³ 20,15 2. Gebührensätze für die Entsorgung von Schmutzwassergruben nach der Schmutzwassergrubensatzung / 18 2.1 Entsorgung von Kleinkläranlagen, Montag bis Freitag von 6 Uhr bis 17 Uhr, außer Feiertagen je m³ 36,57 2.2 Entsorgung von Abwasser aus abflusslosen Gruben, Montag bis Freitag von 6 Uhr bis 17 Uhr, außer Feiertagen je m³ 31,69 2.3 Zulage zu 2.1 und 2.2 für die Notentsorgung an Samstagen, Sonntagen, Feiertagen und Montag bis Freitag von 17 Uhr bis 6 Uhr 153,05 2.4 Mehraufwand nach § 6 Abs. 2 je angefangene Stunde 116,62 2.5 Leerfahrten 116,62 3. Abwasseruntersuchungsgebühren 3.1 Probenahmen 3.1.1 mit automatischem Probenahmegerät 171,95 zuzüglich Gebühren nach Ziffer 5.3, je angefangene Std. zuzüglich Gebühren je Nutzungstag 15,00 zuzüglich Fahrtkosten nach Ziffer 4.8 3.1.2 von Hand nach Ziffer 5.3, je angefangene Std. 3.2 Probenvorbereitung (besonderer Aufwand) 3.2.1 Zerkleinern, Trocknen von Böden und Schlämmen siehe Ziffer 5 3.2.2 Siebanalyse siehe Ziffer 5 3.2.3 Eluierbarkeit siehe Ziffer 5 3.2.4 Aufschluss für Spurenanalyse siehe Ziffer 5 3.3 Physikalische Untersuchungen 3.3.1 Farbe, Trübung, Geruch, Temperatur 14,62 3.3.2 pH-Wert 8,15 / 19 3.3.3 Elektrische Leitfähigkeit (konduktometrisch) 11,39 3.3.4 Gesamtrückstand 3.3.4.1 Gesamttrockenrückstand, Trockenrückstand, je 20,40 3.3.4.2 Glühverlust 25,55 3.3.5 Gehalt an ungelösten Stoffen 3.3.5.1 Absetzbare Stoffe 23,53 3.3.5.2 Abfiltrierbare Stoffe /Trockensubstanz/Absetzbare Stoffe (Masse) 36,03 3.3.6 Bestimmung von pH-Wert, Temperatur und elektrischer Leitfähigkeit durch Aufzeichnung mit einem automatischem Messgerät 151,37 zuzüglich Gebühren nach Ziffer 5.3, je angefangene Std. zuzüglich Gebühren je Nutzungstag 4,41 zuzüglich Fahrtkosten nach Ziffer 4.8 3.3.7 Bestimmung von Geruch durch Aufzeichnung mit einem Gas- Messgerät 37,60 zuzüglich Gebühren nach Ziffer 5.3, je angefangene Std. zuzüglich Gebühren je Nutzungstag 2,38 zuzüglich Fahrtkosten nach Ziffer 4.8 3.4 Chemische Untersuchungen 3.4.1 Summen- und Gruppenparameter 3.4.1.1 AOX, EOX je 83,02 3.4.1.2 BSB5 60,08 3.4.1.3 CSB 36,83 / 20 3.4.1.5 Gesamt-Stickstoff 96,12 3.4.1.6 Kohlenwasserstoffe 77,68 3.4.1.7 Schwerflüchtige lipophile Stoffe 60,35 3.4.1.8 Kjeldahl-Stickstoff 48,80 3.4.1.9 Phenol-Index 51,84 3.4.1.10 Säure- und Basekapazität je 31,41 3.4.1.11 DOC/TOC, TNb je 35,62 3.4.2 Einzelbestimmungen 3.4.2.1 Anorganisch 3.4.2.1.1 Aggressive Kohlensäure siehe Ziffer 5 3.4.2.1.2 Ammonium, photometrisch 34,81 3.4.2.1.3 Freies Chlor 39,07 3.4.2.1.4 Chlor gesamt 38,03 3.4.2.1.5 Chlordioxid 39,07 3.4.2.1.6 Chlorid 38,03 3.4.2.1.7 Chromat 47,58 3.4.2.1.8 Cyanid gesamt 81,41 3.4.2.1.9 Cyanid leicht freisetzbar 81,41 3.4.2.1.10 Fluor gesamt 34,81 3.4.2.1.11 Fluorid 34,81 3.4.2.1.12 Hydrazin 34,81 / 21 3.4.2.1.13 Nitrat 38,03 3.4.2.1.14 Nitrit-Stickstoff 39,07 3.4.2.1.15 Ortho-Phosphat 43,32 3.4.2.1.16 Phosphat gelöst 43,32 3.4.2.1.17 Phosphat gesamt 43,32 3.4.2.1.18 Sulfat 38,03 3.4.2.1.19 Thiocyanat 38,03 3.4.2.1.20 Sulfid 35,47 3.4.2.1.21 Sulfid gelöst 35,47 3.4.2.2 Elemente 3.4.2.2.1 Cadmium, Silber, Chrom, Blei, Nickel, Vanadium, Thallium, Zinn, Titan, Molybdän, Barium, Borat je 42,46 3.4.2.2.2 Zink, Kupfer, Magnesium, Kalium, Kobalt, Eisen, Mangan, Calcium, Natrium, Aluminium, Eisen wasserlöslich, Mangan wasserlöslich, Schwefel gesamt, Schwefel wasserlöslich je 41,40 3.4.2.2.3 Quecksilber, Arsen, Antimon, je 46,69 3.4.2.2.4 Weitere Elemente siehe Ziffer 5 3.4.2.3 Organisch 3.4.2.3.1 Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) 158,60 3.4.2.3.2 Benzol, Toluol, Xylol (BTX) 92,34 3.4.2.3.3 Leichtflüchtige Halogenkohlenwasserstoffe (LHKW) 88,08 3.4.2.3.4 PCB 158,60 3.4.2.3.5 Aldehyde 147,69 / 22 3.4.2.3.6 PFT 165,04 3.4.2.3.7 Phthalate 102,25 3.4.2.3.8 Organozinnverbindungen 398,01 3.4.2.3.9 LAS 467,72 3.4.2.3.10 Moschusduftstoffe 702,36 3.4.2.3.11 Nonylphenole 107,16 3.4.2.3.12 GC/MS-Analyse quantitativ bis drei Komponenten 122,14 3.4.2.3.13 GC/MS-Analyse quantitativ ab vier bis zehn Komponenten 147,69 3.4.2.3.14 GC/MS-Analyse qualitativ 147,69 3.4.2.4 Sonderuntersuchungen 3.4.2.4.1 Gaschromatographische Untersuchungen je Einzelstoffkomponente siehe Ziffer 5 3.4.2.4.2 Identifizierung mit Massenspektrometer je Einzelstoffkomponente siehe Ziffer 5 3.5 Biologische Untersuchungen 3.5.1 Mikroskopische Analyse (Mikroskopisches Bild) 45,94 3.5.2 TTC-Test 77,34 3.6 Soweit Untersuchungen nicht in den vorstehenden Gebührentatbeständen erfasst sind, findet Ziffer 5 entsprechende Anwendung. Zusätzlich werden die den StEB dabei entstehenden Materialkosten in Rechnung gestellt. 4. Gebührensätze für den Einsatz von Spezialfahrzeugen je angefangene Stunde 4.1 Kolonnenfahrzeug zuzüglich Gebühren nach Ziffer 5. 11,81 / 23 4.2 HDS-Fahrzeuge 4.2.1 HDS-Fahrzeug mit Wasserrückgewinnung zuzüglich Gebühren nach Ziffer 5. 65,51 4.2.2 HDS-Fahrzeug ohne Wasserrückgewinnung zuzüglich Gebühren nach Ziffer 5. 44,37 4.3 Saugfahrzeug zuzüglich Gebühren nach Ziffer 5. 48,33 4.4 Betriebs-LKW zuzüglich Gebühren nach Ziffer 5. 21,03 4.5 Kanalfernauge zuzüglich Gebühren nach Ziffer 5. 32,71 4.6 Betriebs-PKW zuzüglich Gebühren nach Ziffer 5. 3,96 4.7 Notstromaggregat zuzüglich Gebühren nach Ziffer 5. 3,42 4.8 Fahrzeug für Probenehmer je angefangenem Kilometer zuzüglich zu Ziffer 3.1 bis 3.6 und 5. 3,63 5. Personalkosten als Zeitaufwandsgebühr je angefangene Stunde 5.1 Gewerbliche Beschäftigte Technik 39,83 5.2 Gewerbliche Beschäftigte Vermessung 39,37 5.3 Gewerbliche Beschäftigte Probenehmer 36,74 5.4 Beschäftigte EG6 bis EG7 41,02 5.5 Beschäftigte EG8 bis EG9 50,31 5.6 Beschäftigte EG10 bis EG11 60,47 5.7 Beschäftigte EG12 bis EG13 72,19 5.8 Beschäftigte EG14 bis EG15 147,59 6. Wasserverbrauch (über Hydrant) je m³ 1,00 7. Kanalanschlussschein mit Zustimmung und Abnahme 380,53 Dieser Gebührentarif ist Bestandteil der Abwassergebührensatzung vom 2018
Anlage 3-10 Abwassergebührenkalkulation 2019
21850 Zeichen
Abwassergebührenkalkulation 2019
1 14.09.2018
TOP 1.1 Anlage 3 KW Stammheim KW Stammheim KW Stammheim KW Stammheim KW Stammheim KW Weiden KW Weiden
Allgemeine Abwasser- Schlamm- Einleitung von Gesamt Allgemeine Abwasser-
Kosten reinigung behandlung Fäkalschlämmen Kosten reinigung
Gebührentarif 2019
€ € € € € €
Personalausgaben 1.588.236 3.241.922 2.338.835 6.963 7.175.956 170.040 213.676
Betriebs-, Unterhaltungs- und Sachkosten 7.911.504 2.900.189 1.983.917 1.429 12.797.038 739.150 562.107
Abschreibungen 5.445.260 8.063.464 2.453.309 3.636 15.965.669 698.470 552.026
Verzinsung des Anlagekapitals 1.819.636 1.338.889 401.473 519 3.560.518 340.116 79.788
Gesamt Ausgaben / Kosten 16.764.636 15.544.464 7.177.534 12.547 39.499.181 1.947.776 1.407.597
€/m³ €/m³ €/m³ €/m³ €/m³ €/m³
Abwasserreinigung Fäkalschlamm sonstige 0,20 3,09 1,62 4,91
Abwasserreinigung Fäkalschlamm Kleinkläranlagen 0,20 3,09 1,62 4,91 0,47 5,58
Abwasserreinigung Fäkalschlamm abflusslose Gruben 0,20 0,93 0,43 1,56 0,47 1,68
Kosten der Fäkalschlammkippstelle 6,58
Abwasseruntersuchungen der sonstigen Fäkalschlämme
Gebühr 2019 sonstige Anlieferung Fäkalschlamme
Gebühr 2019 Fäkalschlamm (Abfuhrmaßstab m³)
Kennzahlen Menge m³ BSB mg/l Trockensubstanz Menge m³ BSB mg/l
Abwasserreinigung KW Mittelwert 2000-2017 (m³ ) 83.710.665 300,00 0,09 4.142.872 300,00
Fäkalschlamm aus Kleinkläranlagen (m³) 53 5.000,00 1,70 1.425 5.000,00
Abwasser aus abflusslosen Gruben (m³) 105 1.500,00 0,45 6.950 1.500,00
sonstige Fäkalschlamme (m³) 1.750 5.000,00 1,70 5.000,00
Frischwassermaßstab für abflusslose Gruben (m³)
Gesamt BSB bzw. Trockensubstanz-Menge 83.712.573 25.122.371.942 7.537.072,18 4.151.247 1.260.411.703
die privaten Firmen dürfen lt. Hr. Z
anliefern.
Abwassergebührenkalkulation 2019
2 14.09.2018
TOP 1.1 Anlage 3
Gebührentarif 2019
Personalausgaben
Betriebs-, Unterhaltungs- und Sachkosten
Abschreibungen
Verzinsung des Anlagekapitals
Gesamt Ausgaben / Kosten
Abwasserreinigung Fäkalschlamm sonstige
Abwasserreinigung Fäkalschlamm Kleinkläranlagen
Abwasserreinigung Fäkalschlamm abflusslose Gruben
Kosten der Fäkalschlammkippstelle
Abwasseruntersuchungen der sonstigen Fäkalschlämme
Gebühr 2019 sonstige Anlieferung Fäkalschlamme
Gebühr 2019 Fäkalschlamm (Abfuhrmaßstab m³)
Kennzahlen
Abwasserreinigung KW Mittelwert 2000-2017 (m³ )
Fäkalschlamm aus Kleinkläranlagen (m³)
Abwasser aus abflusslosen Gruben (m³)
sonstige Fäkalschlamme (m³)
Frischwassermaßstab für abflusslose Gruben (m³)
Gesamt BSB bzw. Trockensubstanz-Menge
KW Weiden KW Weiden KW Weiden Einleitung von Entsorgung Entsorgung von Entsorgung von
Schlamm- Einleitung von Gesamt Fäkalschlämmen Schmutzwassergruben Fäkalschlämmen Fäkalschlämmen
behandlung Fäkalschlämmen aus Kleinkläranlagen aus abflusslosen
Stammheim Gruben
1.3 2.1 2.2
€ € € € € € €
172.574 6.757 563.047 40.000
292.224 385 1.170.368 165.000
248.324 28.591 1.527.412 0
43.648 9.213 472.764 0
756.769 44.946 3.733.591 205.000 35.508 169.492
€/m³ €/m³ €/m³
4,91
3,40 9,45 10.616
0,90 3,04 16.231
5,37 6,58 7.932 37.862
8,66
20,15
36,57 31,69
Trockensubstanz
0,09
1,70
0,45
1,70
378.408,51
Zinck nur im GKW
Abwassergebührenkalkulation 2019
3 14.09.2018
TOP 1.1 EURO EURO
Anlage 4
Allgemeine Kosten 16.764.636
Abwasserreinigung ( m³ ) 83.712.573
Gebührentarif 2019
Kosten der Abwasserreinigung der Kosten Abwasserreinigung * 5000 BSB mg/l 15.544.464 *5000
Fäkalschlämme im KW Stammheim Abwasserreinigung ( m³ ) * 300 BSB mg/l 83.712.573 *300
Kosten Schlammbehandlung *1,7 Trockensubstanz 7.177.534 *1,7
Abwasserreinigung ( m³ ) *0,09 Trockensubstanz 83.712.573 *0,09
Allgemeine Kosten 16.764.636
Abwasserreinigung ( m³ ) 83.712.573
Kosten der Abwasserreinigung, Kosten Abwasserreinigung * 1500 BSB mg/l 15.544.464 *1500
Abwasser aus abflusslosen Gruben Abwasserreinigung ( m³ ) * 300 BSB mg/l 83.712.573 *300
im KW Stammheim
Kosten Schlammbehandlung *0,45 Trockensubstanz 7.177.534 *0,45
Abwasserreinigung ( m³ ) *0,09 Trockensubstanz 83.712.573 *0,09
Allgemeine Kosten 1.947.776
Abwasserreinigung ( m³ ) 4.151.247
Kosten der Abwasserreinigung der Kosten Abwasserreinigung * 5000 BSB mg/l 1.407.597 *5000
Fäkalschlämme im KW Weiden Abwasserreinigung ( m³ ) * 300 BSB mg/l 4.151.247 *300
Kosten Schlammbehandlung *1,7 Trockensubstanz 756.769 *1,7
Abwasserreinigung ( m³ ) *0,09 Trockensubstanz 4.151.247 *0,09
Allgemeine Kosten 1.947.776
Abwasserreinigung ( m³ ) 4.142.872
Kosten der Abwasserreinigung, Kosten Abwasserreinigung * 1500 BSB mg/l 1.407.597 *1500
Abwasser aus abflusslosen Gruben Abwasserreinigung ( m³ ) * 300 BSB mg/l 4.142.872 *300
im KW Weiden
Kosten Schlammbehandlung *0,45 Trockensubstanz 756.769 *0,45
Abwasserreinigung ( m³ ) *0,09 Trockensubstanz 4.142.872 *0,09
Gebühr für die Einleitung von Stoffen
an der Fäkalschlammkippstelle
Gebühr Fäkalschlamm Kleinkläranlagen Gesamtkosten Entsorgung von Fäkalschlämmen = 35.508
Schmutzwassergrubensatzung Kosten der Abwasserreinigung *Fäkalschlamm aus Kleinkläranlagen = 10.616
Kosten der Fäkalschlammkippstelle *Fäkalschlamm aus Kleinkläranlagen = 7.932
/ Fäkalschlamm aus Kleinkläranlagen 1.478
Gebühr Abwasser abflußlose Gruben Gesamtkosten abflußlose Gruben = 169.492
Schmutzwassergrubensatzung Kosten der Abwasserreinigung * Abwasser aus abflußlosen Gruben = 16.231
Kosten der Fäkalschlammkippstelle * Abwasser aus abflußlosen Gruben = 37.862
/ Abwasser aus abflusslosen Gruben 7.055
0,20
3,09 4,91
1,62
0,20
0,93 1,56
+ 8
,66 = 20,15
0,43
0,47
5,65 9,56
3,44
0,47
36,57
31,69
1,70 3,08
0,91
Fäkalschlammkostensatz je m³ GKW + Fäkalschlammkippstellensatz je m³
+ TA Abwasseruntersuchungssatz = 4,91 + 6,58
TOP 1.1 Anlage 5 Abwassergebührenkalkulation 2019
Gebührenbedarfberechnung 2019 für Abwasseruntersuchungen
Nr.
Gebührentarif
Bezeichnung
Anzahl
Bestimmunge
n
Personalkoste
n
Raumkosten
B
etriebsmittel
Kapitalkosten
Umlagen
Kosten pro
Bestimmung
2019
Gebührentarif
2018
Differenz zu
2018
3.3.1
Farbe, Trübung, Geruch,
Temperatur 1.700 9,71 € 3,13 € 1,15 € 0,63 € - € 14,62 € 14,38 € 0,24 €
3.3.2 pH-Wert 3.300 3,24 € 3,13 € 1,15 € 0,63 € - € 8,15 € 7,96 € 0,19 €
3.3.3 elektrische Leitfähigkeit 1.600 6,47 € 3,13 € 1,15 € 0,63 € - € 11,39 € 11,17 € 0,22 €
3.3.4.1 Trocken-rückstand 1.950 10,59 € 3,13 € 1,15 € 0,63 € 4,89 € 20,40 € 20,11 € 0,29 €
3.3.4.2 Glühverlust 1.700 10,59 € 3,13 € 5,07 € 0,63 € 6,13 € 25,55 € 25,29 € 0,26 €
3.3.5.1 absetzbare Stoffe 170 12,97 € 3,13 € 1,15 € 0,63 € 5,65 € 23,53 € 23,16 € 0,37 €
3.3.5.2
abfiltrierbare Stoffe/
Trocken-
substanz/Absetzbare
Stoffe (Masse)
3.500 18,55 € 3,13 € 5,07 € 0,63 € 8,65 € 36,03 € 35,73 € 0,30 €
3.4.1.1 AOX, EOX 1.200 45,53 € 3,13 € 6,79 € 7,64 € 19,92 € 83,02 € 75,82 € 7,20 €
3.4.1.2 BSB 5 700 35,62 € 3,13 € 6,29 € 0,63 € 14,42 € 60,08 € 59,79 € 0,29 €
3.4.1.3 CSB 1.400 17,69 € 3,13 € 6,29 € 0,87 € 8,84 € 36,83 € 39,30 € -2,47 €
3.4.1.5 N ges 100 62,57 € 3,13 € 6,29 € 1,07 € 23,07 € 96,12 € 95,86 € 0,26 €
3.4.1.6 KW-Index 800 45,53 € 3,13 € 6,79 € 3,59 € 18,64 € 77,68 € 76,92 € 0,76 €
3.4.1.7 Schwerflüchtige lipophile
Stoffe
650 35,83 € 3,13 € 6,29 € 0,63 € 14,48 € 60,35 € 59,94 € 0,41 €
3.4.1.8 Kjeldahl-N 100 20,50 € 3,13 € 6,29 € 7,17 € 11,71 € 48,80 € 48,91 € -0,11 €
3.4.1.9 Phenol-Index 70 29,35 € 3,13 € 6,29 € 0,63 € 12,44 € 51,84 € 51,77 € 0,07 €
3.4.1.11 DOC/TOC
TNb
2.400 13,17 € 3,13 € 6,79 € 3,98 € 8,55 € 35,62 € 32,84 € 2,78 €
3.4.2.1.2
3.4.2.1.12
Ammonium photometrisch
Hydrazin 1.000 16,41 € 3,13 € 6,29 € 0,63 € 8,35 € 34,81 € 34,71 € 0,10 €
3.4.2.1.3
3.4.2.1.5
freies Chlor
Chlordioxid
100 19,65 € 3,13 € 6,29 € 0,63 € 9,37 € 39,07 € 38,61 € 0,46 €
3.4.2.1.8
3.4.2.1.9
Cyanid gesamt
Cyanid leicht freisetzbar
70 35,83 € 3,13 € 6,29 € 16,63 € 19,53 € 81,41 € 60,30 € 21,11 €
3.4.2.1.10
3.4.2.1.11
Fluor gesamt
Fluorid
80 16,41 € 3,13 € 6,29 € 0,63 € 8,35 € 34,81 € 34,35 € 0,46 €
3.4.2.1.14 Nitrit 700 19,65 € 3,13 € 6,29 € 0,63 € 9,37 € 39,07 € 38,97 € 0,10 €
3.4.2.1.15
3.4.2.1.16
3.4.2.1.17
Ortho-Phosphat
Phosphat gelöst
Phosphat gesamt
1.300 22,88 € 3,13 € 6,29 € 0,63 € 10,40 € 43,32 € 48,73 € -5,41 €
3.4.2.1.4
3.4.2.1.6
3.4.2.1.13
3.4.2.1.18
3.4.2.1.19
Chlor gesamt
Chlorid
N
itrat
Sulfat
T
hiocyanat
2.800 16,41 € 3,13 € 6,29 € 3,07 € 9,13 € 38,03 € 36,84 € 1,19 €
3.4.2.1.20
3.4.2.1.21
Sulfid
Sulfid gelöst
800 16,41 € 3,13 € 6,79 € 0,63 € 8,51 € 35,47 € 35,36 € 0,11 €
3.4.2.1.7 Chromat 100 26,12 € 3,13 € 6,29 € 0,63 € 11,42 € 47,58 € 47,14 € 0,44 €
3.4.2.2.1 Cd,Ag,Cr, Pb,Ni,V,TL, Sn,
Ti, Mo, Ba, Borat
4.700 19,65 € 3,13 € 6,79 € 2,70 € 10,19 € 42,46 € 43,78 € -1,32 €
3.4.2.2.2
Zn,Cu, Mg, K, Co, Fe,
Fe wasserlöslich,
Mn, Mn wasserlöslich,
Ca, Na, Al,Schwefel
gesamt,
Schwefel wasserlöslich
3.300 16,41 € 3,13 € 6,79 € 5,13 € 9,93 € 41,40 € 38,27 € 3,13 €
3.4.2.2.3 Hg, As,
Sb.
1.100 19,65 € 3,13 € 6,79 € 5,92 € 11,20 € 46,69 € 45,90 € 0,79 €
3.4.2.3.2 BTX 400 45,53 € 3,13 € 6,79 € 14,73 € 22,16 € 92,34 € 73,39 € 18,95 €
3.4.2.3.3 LHKW 500 42,30 € 3,13 € 6,79 € 14,73 € 21,14 € 88,08 € 69,12 € 18,96 €
3.4.2.3.1 PAK 70 87,60 € 3,13 € 6,79 € 23,02 € 38,06 € 158,60 € 137,65 € 20,95 €
3.4.2.3.4 PCB 50 87,60 € 3,13 € 6,79 € 23,02 € 38,06 € 158,60 € 137,65 € 20,95 €
3.4.2.3.5 Aldehyde 20 87,60 € 3,13 € 6,79 € 14,73 € 35,44 € 147,69 € 128,84 € 18,85 €
TOP 1.1 Anlage 5 Abwassergebührenkalkulation 2019
Gebührenbedarfberechnung 2019 für Abwasseruntersuchungen
Nr.
Gebührentarif
Bezeichnung
Anzahl
Bestimmunge
n
Personalkoste
n
Raumkosten
Betriebsmittel
Kapitalkosten
Umlagen
Kosten pro
Bestimmung
2019
Gebührentarif
2018
Differenz zu
2018
3.4.2.3.12
GC/MS - Analyse
quantitativ
bis 3 Komponenten
20 68,18 € 3,13 € 6,79 € 14,73 € 29,31 € 122,14 € 103,24 € 18,90 €
3.4.2.3.13
GC/MS - Analyse
quantitativ
ab 4 bis 10 Komponenten
20 87,60 € 3,13 € 6,79 € 14,73 € 35,44 € 147,69 € 128,84 € 18,85 €
3.4.2.3.14 GC/MS - Analyse
qualitativ 100 87,60 € 3,13 € 6,79 € 14,73 € 35,44 € 147,69 € 128,84 € 18,85 €
3.5.1 Mikros-kopisches Bild 200 30,00 € 3,13 € 1,15 € 0,63 € 11,02 € 45,94 € 45,70 € 0,24 €
3.5.2 TTC-Test 30 52,65 € 3,13 € 2,37 € 0,63 € 18,56 € 77,34 € 77,14 € 0,20 €
3.4.1.10 Säure-/Base-kapazität 15 13,82 € 3,13 € 6,29 € 0,63 € 7,54 € 31,41 € 31,15 € 0,26 €
Abwassergebührenkalkulation 2019 TOP 1.1 Anlagen 5a, 5b, 5c, 5d
Seite 7
Anlage 5a
Kostenaufstellung für den Einsatz eines Gasmessgerätes für H2S- Messungen in EUR
Gebührentarif Nr. 3.3.7
Kostenart Menge je Einsatz/Jahr Einzelpreis Preis pro Einsatz/Tag Preis pro Jahr
Abschreibung Odalog 1,94 325,52
Reparaturkosten/Wartung Odalog 0,30 50,00
Abschreibung Generator 0,00 0,00
Reparaturkosten/Wartung Generator 0,15 25,00
Zwischensumme Kosten je Tag 2,38
Std.-Einsatz eines Probenehmers
für die Auslesung 0,50 36,74 18,37 220,43
Batterien für das Gerät 3,00 0,20 0,20 2,40
Eichgas für Wartung des Gerätes 1,00 8,00 0,67 8,00
Std.-Einsatz eines Probenehmers
für Eichung, Reinigung, Wartung 0,50 36,74 18,37 220,43
Zwischensumme Kosten je Einsatz 37,60
Std.-Einsatz eines Probenehmers
für Ein- und Ausbau 4,00 36,74 146,95 1763,40
Zwischensumme Personalkosten je Std. 146,95
Gesamt 186,94 2615,17
Leistungsart Menge Gebühr GP Gebührentarif-Nr.
Kosten für die Gasmessung
je Einsatz eines Meßgerätes 1 37,60 37,60 3.3.7
Kosten für die Gasmessung
je Einsatztage eines Meßgerätes 14 2,38 33,38 3.3.7
Personalkosten für Ein- und Ausbau 4 36,74 146,95 5.3
Fahrtkosten je angef. Kilometer 10 3,63 36,28 4.8
Betrag 254,21 2.615,17
ohne KM 217,93
Anlage 5b
Kostenaufstellung für den Einsatz eines automatischen Probenahmegerätes ORI Mic Ex in EUR
automatische Entnahme von Abwasserproben Gebührentarif Nr. 3.1.1
Kostenart Menge je Einsatz Einzelpreis Preis pro Einsatz Preis pro Jahr
Abschreibung 5,63 EUR 450,10 EUR
Reparaturkosten/Wartung 9,38 EUR 750,00 EUR
Zwischensumme Kosten je Tag 15,00 EUR
Zubehör (Flaschen Schlauch) 1,00 25,00 EUR 25,00 EUR 400,00 EUR
Std.-Einsatz eines Probenehmers
für Blindwert, Reinigung, Einstellung 4,00 36,74 EUR 146,95 EUR 2.351,21 EUR
Zwischensumme Kosten je Einsatz 171,95 EUR
Std.-Einsatz eines Probenehmers
für Ein- und Ausbau 2,00 36,74 EUR 73,48 EUR 1.175,60 EUR
Zwischensumme Personalkosten je Std. 73,48 EUR
Gesamt 260,43 EUR 5.126,91 EUR
Leistungsart Menge Gebühr GP Gebührentarif-Nr.
Kosten je Einsatz eines Meßgerätes 1 171,95 EUR 171,95 EUR 3.1.1
Kosten je Einsatztage eines Meßgerätes 5 15,00 EUR 75,01 EUR 3.1.1
Personalkosten Ein- und Ausbau 4 36,74 EUR 146,95 EUR 5.3
Fahrtkosten je angef. Kilometer 10 3,63 EUR 36,28 EUR 4.8
Betrag 430,19 EUR 5.126,91 EUR
ohne KM 393,91 EUR
Abwassergebührenkalkulation 2019 TOP 1.1 Anlagen 5a, 5b, 5c, 5d
Seite 8
Anlage 5c
Kostenaufstellung für den Einsatz eines PLT Loggers in EUR Gebührentarif Nr. 3.3.6
automatische Aufzeichnung von pH, Temperatur, Leitfähigkeit
Kostenart Menge je Einsatz Einzelpreis Preis pro Einsatz/Tag Preis pro Jahr
Abschreibung 2,37 695,34
Reparaturkosten/Wartung 2,04 600,00
Zwischensumme Kosten je Tag 4,41
Std.-Einsatz eines Probenehmers
für die Auslesung je Einsatz 0,50 36,74 18,37 73,48
Kalibrierchemikalien je Einsatz 1,00 26,19 26,19 550,00
Sensoren je Einsatz 1,00 33,33 33,33 700,00
Std.-Einsatz eines Probenehmers
für Kalibrierung, Reinigung 2,00 36,74 73,48 293,90
Zwischensumme Kosten je Einsatz 151,37
Std.-Einsatz eines Probenehmers
für Ein- und Ausbau 3,00 36,74 110,21 440,85
Zwischensumme Personalkosten je Std. 110,21
Gesamt 265,99 3353,57
Leistungsart Menge Gebühr GP Gebührentarif-Nr.
Kosten je Einsatz eines Meßgerätes 1 151,37 151,37 3.3.6
Kosten je Einsatztage eines Meßgerätes 14 4,41 61,68 3.3.6
Personalkosten für Ein und Ausbau 4 36,74 146,9503751 5.3
Fahrtkosten je angef. Kilometer 10 3,63 36,28 4.8
Betrag 396,28 3353,57
ohne KM 360,00
Anlage 5d
Gebührentarif
Nr.
Parameter Gebühr 2018
inkl.
Verwaltungs
gemeinkoste
n
Erwartete
Preissteigerung für
2019
= 3%
Gebühr 2019
3.4.2.3.6 PFT 160,23 EUR 4,81 EUR 165,04 EUR
3.4.2.3.7 Phthalate 99,27 EUR 2,98 EUR 102,25 EUR
3.4.2.3.8 Organozinnverbindunge 386,42 EUR 11,59 EUR 398,01 EUR
3.4.2.3.9 LAS 454,10 EUR 13,62 EUR 467,72 EUR
3.4.2.3.10 Moschusduftstoffe 681,90 EUR 20,46 EUR 702,36 EUR
3.4.2.3.11 Nonylphenole 104,04 EUR 3,12 EUR 107,16 EUR
Berechnung der Gebühren für Analyseleistungen durch Fremdlabore (Dritte)
Abwassergebührenkalkulation 2019 Top 1.1 Anlage 6
Seite 9 von 13
Fahrzeug Kosten Einzelpreis/
Stundensatz
Kolonnenfahrze
uge
HDS-Fahrzeuge HDS-Fahrzeuge
mit Wasserrückg.
HDS-Fahrzeuge
ohne
Wasserrückg.
Saugfahrzeuge Betriebs-Lkw Kanalfernauge Betriebs-Pkw Sonstige
(Notstromagregate
etc.)
Ziffer Gebührentarif 2019 4.1 4.2 4.2.1 4.2.2 4.3 4.4 4.5 4.6 4.7
Anschaffungskosten
Wiederbeschaffungswert
durchschn. Abschreibungswert 10.998 € 44.163 € 49.802 € 28.377 € 22.192 € 28.935 € 3.278 € 3.737 €
durchschn. Verzinsung 1.256 € 5.719 € 4.097 € 3.031 € 2.333 € 3.155 € 302 € 408 €
durchschn. Betriebskosten Fahrzeuge (einschl.Treibstoffkosten) 6.175 € 52.373 € 15.367 € 44.034 € 8.301 € 18.971 € 2.598 € 1.199 €
jährliche Summe 18.430 € 102.254 € 69.266 € 75.442 € 32.826 € 51.061 € 6.178 € 5.344 €
Einsatzstunden laut KGst 1.561 1.561 1.561 1.561 1.561 1.561 1.561 1.561
Fahrzeugkosten je Stunde (exklusive Fahrzeugbesatzung, sie wird separat
nach Ziffer 5 der Abwassergebührensatzung abgerechnet) 11,81 € 65,51 € 44,37 € 48,33 € 21,03 € 32,71 € 3,96 € 3,42 €
Abwassergebührenkalkulation 2019 Top 1.1 Anlage 7
Seite 10 von 13
Anlage 7
Gebührentarif für KAS
Jahreskosten
2019
Verteilungs-
schlüssel auf
die KAS
KAS mit
Zustimmung
und Abnahme
Ziffer 7 Gebührensätze für die
Kanalanschlussscheine
7.
Kanalanschlussscheine 450
Jahresstunden Angestellte 1598
Techniker Entgelttabelle 7 62.630,30 € 3 * 40% 75.156,36 €
Techniker Entgelttabelle 9 75.113,17 €
4 Stunden *
450 Abnahmen 84.608,08 €
Anteil der Jahrespersonalkosten 159.764,44 €
Büroarbeitsplatzkosten K 13.000,00 € 3 * 40% 15.600,00 €
Büroarbeitsplatzkosten TB 13.000,00 €
4 Stunden *
450 Abnahmen 14.643,30 €
Anteil der Jahresbüroarbeitsplatzkosten 30.243,30 €
Mittelwert Abschreibung PKW TB3 3.277,74 €
3 Stunden *
450 Abnahmen 2.769,05 €
Mittelwert Verzinsung PKW TB3 302,29 €
3 Stunden *
450 Abnahmen 255,38 €
Mittelwert Betriebskosten PKW TB3 955,33 €
3 Stunden *
450 Abnahmen 807,07 €
Treibstoffkosten PKW auf 100 km 9,80 €
17 km * 450
Abnahmen 749,70 €
Anteil der Jahresfahrzeugkosten 4.581,20 €
Verwaltungsgemeinkosten 10 % 19.458,89 €
Gesamtkosten Kanalanschlussscheine 214.047,83 €
Kosten pro Kanalanschlussschein 475,66 €
Abzug 20 % der Kosten die durch den allgemeinen
Gebührenhaushalt der StEB getragen werden 95,13 €
Gebührensatz 380,53 €
Abwassergebührenkalkulation 2019 Anlage 8
Seite 11 von 13
TOP 1.1 Anlage 8
Gebühren für die Erteilung einer Genehmigung für eine vorübergehende geringfügige Einleitung
Verwaltungskosten
Mitarbeiter E9 (1/2 h) 25,85 €
Ableitung & Reinigung
bis 5 m³ 7,70 €
5 bis 30 m³ 46,20 €
1.1.4 vorübergehende Genehmigung und
Einleitung bis 5m³ 33,55 €
1.1.5 vorübergehende Genehmigung und
Einleitung über 5m³ bis zu 30 m³ 72,05 €
1.1.6 für Genehmigung für
vorübergehende Einleitungen zuzüglich
Gebühren nach Ziffer 1.1.1 (aufgrund der
Spitzabrechnung wird mit 1h gerechnet)
51,70 €
Abwassergebührenkalkulation
2019
Anlage 9
Seite 12 von 13
Insgesamt Insgesamt Insgesamt Schmutzwasser Schmutzwasser Niederschlagswasser Niederschlagswasser
Gebührenrechnung 31.12.2017 Plan 12. 2017 Ist 12. 2017 Anteil Ist Plan 12. 2017 Ist 12. 2017 Plan 12. 2017 Ist 12.2017
T€ T€ % T€ T€ T€ T€
Materialaufwand 42.099 41.425 18,79% 22.861 22.456 19.238 18.968
Personalaufwand 41.776 44.083 19,99% 21.709 23.101 20.068 20.981
Kalkulatorische Abschreibung 81.918 82.268 37,31% 41.122 41.177 40.796 41.091
sonstiger betrieblicher Aufwand 9.242 11.655 5,29% 4.791 5.727 4.451 5.928
kalkulatorische Zinsen 46.628 44.429 20,15% 23.407 21.055 23.221 23.374
Sekundärkosten -3.349 -4.056 -1,84% -1.703 -2.045 -1.646 -2.010
Steuern 902 683 0,31% 587 441 316 242
Ausgaben / Kosten 219.216 220.486 100,00% 112.774 111.912 106.444 108.574
Betriebliche Leistungen 194.109 197.018 96,59% 100.875 102.067 93.234 94.951
- davon Kanalbenutzungsgebühren 186.936 189.267 92,79% 97.020 97.929 89.916 91.338
sonstige betriebliche Erträge 4.516 6.954 3,41% 1.958 3.137 2.559 3.817
Gesamtleistungen 198.625 203.972 100,00% 102.833 105.204 95.793 98.768
Kostendeckung 90,61% 92,51% 91,19% 94,01% 89,99% 90,97%
Entnahme Kamerale Rücklage 0 0 0 0 0 0
Gesamtleistungen nach Entnahme 198.625 203.972 102.833 105.204 95.793 98.768
Kostendeckung nach Entnahme 90,61% 92,51% 91,19% 94,01% 89,99% 90,97%
Ergebnis Gebührenrechnung -20.590 -16.514 -9.941 -6.708 -10.651 -9.806
Frischwassermenge m³ 63.000.000 63.400.094
bebaute und befestigte Fläche m² 70.800.000 71.703.880
Gebühr je m³ eingeleitetes Schmutzwasser
Schmutzwassergebühr pro m³ lt. Abwassergebührensatzung (50:50 Regel) 1,54
Schmutzwassergebühr pro m³ bei 100% Kostendeckung (auf Basis der Plankosten) 1,70
Schmutzwassergebühr pro m³ bei 100% Kostendeckung (auf Basis der Istkosten) 1,65
Gebühr je m² angeschlossene bebaute und befestigte Fläche
Niederschlagswassergebühr pro m³ Plansatz lt. Abwassergebührensatzung (50:50 Regel) 1,27
Niederschlagswassergebühr pro m³ bei 100% Kostendeckung (auf Basis der Plankosten) 1,42
Niederschlagswassergebühr pro m³ bei 100% Kostendeckung (auf Basis der Istkosten) 1,41
TOP 1.1
Abwassergebührenkalkulation 2019 TOP 1.1 Anlage 10
Seite 13 von 13
Jahrespersonalkosten 2019 gemäß TV-V TOP 1.1 Anlage 10
Std./Jahr
KGst Jahresstunden für Mitarbeiter/innen 1598
Stundensatz einschließlich 10 % Verwaltungsgemeinkostenzuschlag
5.1 Gewerbliche Beschäftigte Technik (PAAN) 39,83 €
5.2 Gewerbliche Beschäftigte Vermessung (PAMA) 39,37 €
5.3 Gewerbliche Beschäftigte Probenehmer 36,74 €
5.4 Beschäftigte EG6 bis EG7 (PAZA) 41,02 €
5.5 Beschäftigte EG8 bis EG9 (PATA) 50,31 €
5.6 Beschäftigte EG10 bis EG11 (PAIN) 60,47 €
5.7 Beschäftigte EG12 bis EG13 (PAIA) 72,19 €
5.8 Beschäftigte EG14 bis EG15 (PAPA) 147,59 €
Buchst. Zuschlag v. H.
a) Überstunden 30
b) Nachtarbeit ab 21 Uhr 25
c) Sonntagsarbeit 25
Arbeit an Ostersonntag
und Pfingstsonntag
e) Feiertagsarbeit 135
Arbeit am 24.12.
und am 31.12.
Arbeit an Samstagen
ab 13 Uhr
Für die Rufbereitschaft wird eine tägliche Pauschale je Entgeltgruppe gezahlt.
Für Arbeit zu ungünstigen / außergewöhnlichen Zeiten werden zum Gebührensatz die folgenden
Zeitzuschläge addiert. Sie betragen je Stunde:
Bemessungsgrundlage für die v. g. Zuschläge ist die Stundenvergütung des jeweiligen
Arbeitnehmers.
Beim Zusammentreffen von Zeitzuschlägen nach den Buchstaben c bis g wird nur der
höchste Zeitzuschlag gezahlt!
Sie beträgt für die Tage Montag bis Freitag das Zweifache, für Samstag, Sonntag sowie für
Feiertage das Vierfache des Stundensatzes. Maßgebend für die Bemessung der Pauschale ist
der Tag, an dem die Rufbereitschaft beginnt.
d) 35
f) 40
g) 20
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: unter Vorbehalt beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3214/2018
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 30.10.2018
- Erstellt
- 02.10.2018 13:53