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Projektanträge im Rahmen des Bürgerorientierten Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Porz-Mitte“

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 1696/2025 vom 04.06.2025

Stand: Am 26.06.2025 in der Bezirksvertretung 7 (Porz) ungeändert beschlossen.

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    Dezernat, Dienststelle IX/152/1 Vorlagen-Nummer 1696/2025 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Projektanträge im Rahmen des Bürgerorientierten Verfügungsfonds für das Soziale- Stadt-Gebiet „Porz-Mitte„ Beschlussorgan Bezirksvertretung 7 (Porz) Gremium Datum Beschluss: 1. Die Bezirksvertretung Porz beschließt,  dem Antrag des Förderverein Stadtbibliothek Köln e.V. auf Zuwendungen aus dem Bürgerorientierten Verfügungsfonds für das Projekt „Porz erzählt“ in der beantrag- ten Höhe von 2.713,91 € brutto und  dem Antrag des Menschenrechte-Einundzwanzig e.V. / AKAD FM-FM auf Zuwen- dungen aus dem Bürgerorientierten Verfügungsfonds für das Projekt „Ein Fenster nach Innen“ in der beantragten Höhe von 1.359,00 € netto zuzustimmen. Bezirksvertretung 7 (Porz) 26.06.2025 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 4.072,91 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 2.851,04 € 70 % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Die Stadt Köln hat sich gemäß Ratsbeschluss vom 08.09.2022 (Vorlage Nr. 0953/2022) für die Durchführung der Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzept Porz-Mitte entschieden. Hiermit steht die Revitalisierung der Porzer Mitte mit besonderem Förderbedarf sowie die nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation der dort lebenden Menschen im Fo- kus. Die Aktivierung der in dem Programmgebiet lebenden Bürger*innen ist daher ein ent- scheidender Baustein für die erfolgreiche Umsetzung. Der Förderantrag zur Maßnahme 6.5 „Büro für Vernetzung und Aktivierung“ wurde mit Zuwen- dungsbescheid vom 07.09.2023 (05/13/23) durch den Fördermittelgeber positiv beschieden. Der Bürgerorientierte Verfügungsfonds ist eine Teilmaßnahme des „Büros für Vernetzung und Aktivierung“. Für das Soziale-Stadt-Gebiet „Porz-Mitte“ stehen im Bewilligungszeitraum 2023 - 2027 Zuwendungen aus dem Bürgerorientierten Verfügungsfonds mit einem Gesamtvolumen von 84.000,00 € zur Verfügung. Die maximale Zuwendungshöhe pro Projektantrag ist auf 3.000,00 € brutto begrenzt. 3 Grundlage für die Vergabe der Fördermittel aus dem Bürgerorientierten Verfügungsfonds bil- det eine kommunale Richtlinie, die auf Basis der Förderrichtlinie „Stadterneuerung 2008“ er- stellt und von der Bezirksvertretung Porz beschlossen wurde (Vorlage Nr.0507/2024). Die Richtlinie sieht zwölf bis vierzehn Antragsdurchläufe bis Ende 2027 vor. Pro Antragsdurchlauf stehen 7.000,00 € zur Verfügung. Über die Gewährung einer Zuwendung aus dem Bürgerorientierten Verfügungsfonds ent- scheidet die Bezirksvertretung Porz nach einer Vorprüfung der Anträge durch ein Fachgre- mium, das aus je einer/einem Vertreter*in des Quartiersmanagements, des Zentrenmanage- ments, der Sozialraumkoordination, der Bezirksjugendpflege, des Interkulturellen Dienstes und des Bürgeramtes Porz sowie aus acht Vertreter*innen der Bürgerschaft besteht. Im Rahmen des zum 01.05.2025 beendeten vierten Antragsdurchlaufes wurden drei Anträge für den Bürgerorientierten Verfügungsfonds als grundsätzlich förderfähig an das Fachgremium weitergeleitet. Der Antrag „Der vermeintliche Schrott – wird wieder flott!!“ vom ErfinderClub I- WIS-Köln e.V. wird aufgrund ausstehenden Überarbeitungsbedarfs in die nächste Antrags- runde verschoben. Zwei Anträge wurde als förderfähig an das Beratungsgremium weitergege- ben. Das Antragsvolumen der förderfähigen Anträge belief sich im vierten Durchgang auf 4.072,91 €. Das Beratungsgremium empfiehlt beide Anträge in voller Höhe zu bewilligen. Aus dem Beratungsgremium ergeht die Empfehlung an die Bezirksvertretung Porz fol- gende zwei Projekte in der genannten Höhe zu bewilligen: Antragsteller*in Projekt Gesamt- projekt- kosten Eigenanteil (vom Antrag- stellenden zu tragen) Förderung Förderverein Stadtbibli- othek Köln e.V. Porz erzählt 2.713,91 € (brutto) 0,00 € 2.713,91 € Menschenrechte- Einundzwanzig e.V. / AKAD FM-FM* Ein Fenster nach Innen 1.359,00 € (netto) 0,00 € 1.359,00 € Summe 4.072,91 € * Der Menschenrechte-Einundzwanzig e.V. / AKAD FM-FM ist vorsteuerabzugsberechtigt, der Nettowert bildet die Projektkosten ab. Finanzen Die Kosten für die Teilmaßnahme zur Gewährung von Zuwendungen aus dem Verfügungs- fonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Porz-Mitte“ liegen bei insgesamt 84.000,00 €. Die Höhe der Fördermittel im Rahmen des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt" des Landes NRW beträgt laut Zuwendungsbescheid Nr. 05/13/23 insgesamt 58.800,00 € brutto. Der vierte Antragsdurchlauf endete zum 01.05.2025. Die Projekte der vierten Antragsrunde umfassen ein Gesamtvolumen von 4.072,91 €. Die aus den bisherigen Antragsrunden nicht abgerufenen Mittel in Höhe von 9.743,39 € stehen für die folgenden Durchläufe zur Verfü- gung. Die Finanzierung der förderfähigen Gesamtkosten der Maßnahme erfolgt aus dem Teilergeb- nisplan 0902 – Stadtentwicklung, Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen. Anlagen Anlage 1: Projektantrag Porz erzählt Anlage 2: Projektantrag Ein Fenster nach Innen
  • Anlage 1: Projektantrag Porz erzählt

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    Projektentwurf „Porz erzählt“ / Stadtteilbibliothek Porz April 2025 1 Projekt: Porz erzählt – Geschichten, die uns verbinden Projektdauer: nach Projektbewilligung (ca. 01.07.2025) – 31.12.2025 Anschließend werden die Resultate weiterhin in der Bibliothek zugänglich sein Kurzbeschreibung: Es gibt viele Menschen, deren Geschichte sie mit Porz -Mitte verbindet. Wir möchten sie einladen, uns diese zu erzählen und sie anschließend allen Menschen zugänglich machen. Die Geschichten werden aufgenommen und über ein Speichermedium und ein Abspielgerät in der Bibliothek allen zugänglich gemacht. In der Bibliothek ist der Zugang uneingeschränkt und für alle Menschen gleichermaßen möglich, eine Nutzung vor Ort ist also nicht an Kosten oder Mitgliedschaft gebunden. Aktuell ist vorgesehen, als Geräte sogenannte Tonieboxen zu verwenden, die normalerweise Hörspiele für Kinder bereitstellen. Die Geräte sind besonders leicht und ohne großen Aufwand bedienbar und können so auch motorische Schwierigkeiten bis zu einem gewissen Grad ausgleichen. Abschluss des Projekts soll eine mit der VHS zusammen organisierte Veranstaltung sein, die idealerweise im Rathaussaal des Bezirksrathauses stattfindet. Konkrete Projektdetails:  Einzelne Geschichten (Zeitrahmen 20 Minuten) werden aufgenommen und bei Bedarf nachbearbeitet  Geschichten können entweder in Einrichtungen mit der nötigen Aufnahmetechnik oder an festgelegten Tagen vor Ort (VHS-Räume, Bibliothek) aufgezeichnet werden  Je nach Möglichkeit und Kenntnisstand werden die Aufnahmen zeitgleich oder anschließend auf die Abspielmedien (Kreativ-Tonies) übertragen  Jeder Kreativ-Tonie hat eine Spiellänge von 90 Minuten und fasst damit 3 Geschichten  Die Geschichten werden jeweils soweit möglich thematisch gebündelt  Nach Bespielen der Medien werden diese in der Bibliothek mit den entsprechenden Abspielgeräten (Tonie-Box) zum Hören vor Ort zur Verfügung gestellt  Abschließend wird im 4. Quartal (Oktober / November) ein Termin festgelegt, zu dem das Projekt der Porzer Bevölkerung vorgestellt und alle Beteiligten eingeladen sind,  Die Abschlussveranstaltung wird in Kooperation mit der VHS durchgeführt und ggf. von einem Dialog-Format begleitet, das die Eingemeindung der Stadt Porz vor 50 Jahren noch einmal thematisch aufgreift Um das Projekt niedrigschwelliger und einstiegsfreundlicher zu gestalten sollen begleitete Aufnahmen ermöglicht werden. Diese erfordern weitere Kompetenzen, die nicht in den Personalkapazitäten der Stadtteilbibliothek oder der VHS vorhanden sind. Daher soll eine externe Honorarkraft beauftragt werden. Voraussetzungen dafür sind: - Externe Honorarkraft mit Erfahrung in medienpädagogischer Arbeit, idealerweise mit Kenntnissen in Aufnahme – und Schnitttechnik Projektentwurf „Porz erzählt“ / Stadtteilbibliothek Porz April 2025 2 - Festgelegte, an die Öffentlichkeit kommunizierte Zeiten, in denen die Honorarkraft in der Stadtteilbibliothek zur Verfügung steht, um die Aufnahmen zu begleiten, zu unterstützen und zu moderieren - Nachbearbeitung und ggf. Bereinigung der Aufnahmen durch die externe Honorarkraft - Auf Wunsch der Teilnehmenden: Rückzugsmöglichkeit in geschlossene Räumlichkeiten (VHS, Bibliothek außerhalb der Öffnungszeiten) Kooperationspartnerschaften: Konkrete Kooperationen sind mit drei weiteren Akteur*innen festgelegt: Seniorennetzwerk Porz, Seniorenkoordination Porz, VHS Zielgruppe: Zielgruppe sollen in erster Linie Senior*innen, im besten Fall mehrere Generationen sein, deren Geschichten über und um Porz-Mitte anschließend die Bibliothek und alle Besuchenden bereichern. Zusätzlich wird sich an die Zielgruppen der sozialen Akteur*innen in Porz Mitte sowie Personen des öffentlichen Lebens gewandt. Akteur*innen, die ggf. zu einer Aufnahme eingeladen werden:  Personen des öffentlichen Lebens: o Amtsleitung, Bezirksbürgermeister*in  Soziale Akteur*innen oder öffentliche Einrichtungen: o Jugendzentrum Glashütte, SKM, Büro Porz-Mitte, Sozialraumkoordination  Vereine: o Geschichtsverein, Bürgerverein, interkulturelle Zentren / Vereine, Karnevalsvereine,  Presse: o Redaktionen Porz am Montag, Porzerleben, Porz im Blick  Bildung o VHS, Stadtteilbibliothek, Carl Stamitz Musikschule  Weitere Gemeinschaften Die Aufnahmen werden entweder nur mit Vornamen oder vollständig anonymisiert der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, so dass einerseits der persönliche Datenschutz gewährleistet ist und andererseits die Geschichten keine vorherige Zuschreibung erhalten, sondern unvoreingenommen gehört werden können. Beispiele für die Bezeichnungen können sein: Schüler (17 Jahre), Porzer Anwohnerin (57 Jahre), usw. Je nach Situation kann das Medium auch noch mit einer nicht zu eindeutigen Kurzbiographie versehen werden. Je nach Erzählung können mögliche Triggerwarnungen oder Altersbegrenzungen hinzugefügt werden (Darstellung von Gewalt, z. B. bei Kriegszeug*innen) Vom Gebrauch von Schimpfwörtern soll bei den Aufnahmen abgesehen oder bei notwendiger Verwendung zur Darstellung ebenfalls vorab hingewiesen werden. Mögliche Leitfragen der persönlichen Erzählungen: Was verbindet dich / Sie mit der Porzer Mitte? Was haben Sie hier erlebt? Was sind Ihre prägenden Erinnerungen? Was hat sich verändert? Wie empfinden Sie die Veränderung? Projektentwurf „Porz erzählt“ / Stadtteilbibliothek Porz April 2025 3 Was wünschen Sie sich noch für die Porzer Mitte? Jetzt haben wir 50 Jahre der Eingemeindung hinter uns – wie soll die Porzer Mitte nach den nächsten 50 Jahren aussehen? Zeitlicher Projektablauf:  Vor Erstellen des Förderantrags (bis April) o Akquise der Kooperationspartnerschaften: Seniorenkoordination, Seniorennetzwerk Porz, VHS o Kollegiale Absprache mit Beispielprojekt der Stadtteilbibliothek Neubrück  Nach Erstellen des Förderantrags (ab April) o Vorbereitung der Korrespondenz o Information an Kooperationspartner*innen o Erste Anfragen auf unverbindlicher Basis o Unverbindliche Terminfindung für die Abschlussveranstaltung  Nach Bestätigung des Förderantrags (voraussichtlich Juli) o Einladung der einzelnen Akteur*innen, die für Aufnahmen in Frage kommen o Einladung, Aufnahmen zuzusenden, die verwendet werden können o Absprache und Organisation einer medienpädagogischen Kraft, die die Aufnahmen begleitet, und Einladung von Privatpersonen o Terminfindung für einen „Aufnahmetag“ o Bewerbung des Projekts o Verbindliche Organisation der Abschlussveranstaltung inklusive Absprache mit VHS als Kooperationspartnerin  Nach Abwicklung der Einladungen und Aufnahme, gegen Projektende (ca. November) o Einladung aller Beteiligten zur Abschlussveranstaltung 28. November 2025 im Rathaussaal o Verfassung eines Projektberichts o Finale Organisation inklusive Verpflegung der Abschlussveranstaltung Projektdaten im Überblick  Sammlung von persönlichen oder einrichtungsbezogenen Geschichten zu Porz-Mitte im Rahmen von jeweils 20 Minuten  Begleitung der Aufnahmen in der Bibliothek oder VHS, zu bestimmten, festgelegten Zeiten durch medienpädagogische Unterstützung  Thematische Gliederung auf den Aufnahmemedien (90 Minuten Laufzeit pro Kreativ-Tonie, d. h. 3 Geschichten pro Medium), Themen wie z. B. „Jugend“, „Presse“, „Bildung“ oder Ähnliches  Bereitstellung der Abspielgeräte sowie Aufnahmen in der Bibliothek Abschlussveranstaltung Überblick  Moderation durch Stadtteilbibliothek & VHS  Einladung aller Mitwirkenden (grobe Schätzung: ca. 100 Personen) Projektentwurf „Porz erzählt“ / Stadtteilbibliothek Porz April 2025 4  Voraussichtlich an einem Freitag im November nachmittags  Voraussichtliche Durchführung im Rathaussaal, Bezirksrathaus  Bewirtung mit Getränken (siehe Kostenplan)  Veranstaltungsprogramm: o Vorstellung des Projekts o Danksagung o Programmpunkt „Theater“ (siehe Kostenplan)  Als möglicher Programmpunkt ist ein Beitrag des Improvisationstheaters „Lamäng“ denkbar, das sich konkret mit aktuellen Themen auseinandersetzt und auch Geschichten aus dem Publikum aufgreift: https://xn--lamng-playbacktheater-kln- nec02c.de/buchbarfuer/  Ziel ist konkret kein klassischer Theaterbeitrag, sondern eine aktive Interaktion mit dem Publikum zum Thema Porz, daher wird hier das entsprechende Format „Playback-Theater“ in Betracht gezogen o Programmpunkt „Dialog“ (VHS Beitrag)  Ein moderiertes Dialog-Format soll dazu beitragen, die Anwesenden zum Gespräch und zum Austausch zu animieren Kostenplan Material Nutzen / Notiz Anzahl Kosten Quelle Tonie Boxen (Angebot inkl. 1 Kreativ-Tonie) Abspielgerät 3 Stk. 299,85 Produktabfrage tonies GmbH Kreativ Tonies Aufnahmemedium 17 Stk. 220,83 Produktabfrage tonies GmbH Medienpädagogische Honorarkraft (extern) Begleitung der Aufnahmen 10 Stunden 850,00 Absprache Philipp Neuhaus, pädagogische Fachkraft Abschlussveranstaltung Verpflegung Bewirtung Siehe Auflistung 629,23 Getränkelieferung auf Kommissionsbasis (Getränke Schmitz) Programmpunkt Playback-Theater Programm für die Abschluss- veranstaltung 1 Vorstellung 714,00 Schriftliches Angebot Theater Lamäng Gesamtbetrag: 2.713,91 Euro Erläuterungen zum Kostenplan: - Angefragte Getränkemenge: o 15 x Wasser (gemischt, 10 spritzig, 5 still) o 10 x Apfelschorle o 10 x Fassbrause - Eine Berechnung von 85,- Euro Stundenlohn für die externe, medienpädagogische Honorarkraft richtet sich aktuell an dem empfohlenen Stundenlohn für selbstständige Honorarkräfte aus.
  • Anlage 2: Projektantrag Ein Fenster nach Innen

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    Menschenrechte-Einundzwanzig e.V. Loorweg 157 - 51143 Köln Büro Porz Mitte Zentren- und Quartiersmanagement Herrn Philipp Dreger Frau Isabel Voth Wilhelmstraße 4 51143 Köln | Menschenrechte-Einundzwanzig e. V. AKAD Flucht/Migration Frauen/Mädchen (AKAD FM-FM) Koordinatorin: Dr. phil. Dipl.-Ing. Afsar Sattari Twitter: https’//x.com/akadfmfm Go Digital-Wörterbuch: https://godigital-wb.com Webseite: https://akadfmfm-m« Facebook: https: 0X LinkedIn (Deutsch und Englisch): https /mww mpai imfm ıoWDwm9Gp96_78f0,A/videos | Die AKAD FM-FM wurde am 22.10.2024 in Dresden mit dem Science Outreach Award der European Proteomics Association ausgezeichnet. Antrag auf Gewährung eines Zuschusses Köln, den 30.04.2025 Sehr geehrte Frau Voth, sehr geehrter Herr Dreger, gerne sende ich Ihnen weitere Informationen zu unserem Antrag „Ein Fenster nach innen“ zu. Der Workshop „Ein Fenster nach innen“ bietet eine interkulturelle Erfahrung, bei der Teilnehmer aus verschiedenen kulturellen Hintergründen ihre Erinnerungen und Geschichten durch Kunst teilen können. Kunst wird als ein Mittel genutzt, um das Verständnis für andere Kulturen zu fördern und den persönlichen und sozialen Austausch zu stärken. Das geplante Projekt „Ein Fenster nach innen“ bietet eine umfassende künstlerische Erfahrung, bei der die Teilnehmenden sowohl Schreibtechniken als auch verschiedene künstlerische Techniken erlernen. Sie werden mit Kalligraphie, Zentangle, Glas- und Stoffmalerei sowie Collagen vertraut gemacht und haben die Möglichkeit, ihre Erinnerungen und Erfahrungen in Porz Mitte künstlerisch auszudrücken. Die Materialien sind so ausgewählt, dass sie für alle Teilnehmenden leicht zu handhaben sind und keine große körperliche Anstrengung erfordern. Darüber hinaus ist dieser Workshop eine interaktive, kreative und unterstützende Erfahrung, die das Gemeinschaftsgefühl und das Zusammenleben in Porz Mitte stärkt. Über die fachliche Kompetenz der Dozentin: Der Workshop wird von einer erfahrenen Künstlerin und Dozentin durchgeführt, die über jahrelange Erfahrung in der Kunstvermittlung verfügt. Die Dozentin bietet nicht nur technische Fähigkeiten im Bereich Kalligrafie, Zentangle, Kollagen und Malerei auf Glas und Stoff, sondern auch die Fähigkeit, eine kreative und unterstützende Lernumgebung zu schaffen. Das Angebot fördert die künstlerische Freiheit und Kreativität der Teilnehmer und ermöglicht es ihnen, ihre eigenen Erinnerungen und Erfahrungen durch Kunst auszudrücken. Zu verwendeten Materialien: Die Materialien, die für den Workshop verwendet werden, umfassen: Glasmalstiften, Textilstifte, starke Papiere für Kollagen, einfache Stoffe zum Bemalen, Glasplatten zum Malen, Scheren, Klebestifte, Heißklebepistolen, Klebesticks, Bleistifte, Radiergummis, bunte Marker, farbige Papiere, Dekos wie: Perlen, Pailletten, Fäden, etc.; Mappen oder Umschläge für Werke. Diese Materialien sind leicht zu handhaben, erfordern keine aufwendige Reinigung und eignen sich besonders für Menschen mit eingeschränkter körperlicher Leistungsfähigkeit. Nordrhein-Westfalen (Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW) und aus Bezirksorientierten Mitteln der Gefördert im Rahmen von „Komm-AN NRW“ aus Mitteln des Landes ki H Br ap In Bezirksvertretung Köln-Porz Nettoberechnung: Es ist zu betonen, dass es sich bei allen im Antrag erwähnten Werten um Nettowerte handelt. Sehr geehrtes Jury-Team, die Realisierung einer Evaluation des Projektes "Ein Fenster nach innen" durch Ihre Bewilligung würde uns ermöglichen, unsere Idee für die Seniorinnen und Senioren in Porz Mitte umzusetzen. Wir möchten uns vorab für Ihre Unterstützung bedanken. Dr. phil. Dipl.-Ing. Afsar Sattarı Koordinatorin von AKAD FM-FM Menschenrechte-Einundzwanzig e. V. Anlagen: ausgefülltes Formular Angebot der Dozentin Angebot für Raummiete Gefördert im Rahmen von „Komm-AN NRW" aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen (Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und 1:1 Integration NRW) und aus Bezirksorientierten Mitteln der KB 4 Bezirksvertretung Köln-Porz Stadt Köln Soziale-Stadt-Gebiet "Porz-Mitte" Die Oberbürgermeisterin Antrag auf Zuwendung Amt für Stadtentwicklung und Statistik aus dem Verfügungsfonds 152/12 Willy-Brandt-Platz 2 - 50679 Köln Telefax a; er E-Mail vf_porz-mitte@stadt-keein de Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Bürgerorientierten Verfügungsfonds "Porz-Mitte” Antragsteller*in Menschenrechte-Einundzwanzig e. V. / AKAD FM-FM Ansprechperson Familienname Vorname Dr. Sattari : . ‚Afsar Br i Ban Straße und Hausnummer Postleitzahl Wohnort Telefonnummer Faxnummer u Projekttitel „Ein Fenster nach innen“ ä E i Projektbeginn Projektende 01 ‚08.2025 m 31 ‚10.2025 Beschreibung des Projektes (sofern nötig, kann eine Anlage beigefügt werden) Wie sieht das Projekt im Detail aus? "Ein Fenster nach innen", ist ein künstlerischer Mal- und Schreibworkshop für ältere Menschen in Köln-Porz Mitte. In einen Räumlichkeit im Porz Markt wird durch kreative |Übungen die Erinnerung, das Selbstwertgefühl und das seelische Wohl-befinden der Teilnehmer*innen gestärkt. Eine Kooperation mit den Einrichtungen für Senior*innen in Porz Mitte, wie Sahle Wohnen (Haus 2) und AWO (Frau Beth) ist geplant, um gezielt bis zu 12 ältere Bewohner*innen aus der direkten Nachbarschaft zur Teilnahme daran einzu-laden. Dieses Projekt umfasst sechs Sitzungen, & 2 USt, verteilt auf 3 Monate und je mit einer halben Stunde für die Vorbereitung und auch den Abschluss. Die ‚Zeiträume können 10:00 bis 12:00 Uhr oder 15:00 bis 17:00 Uhr sein. Gemeinsam ‚entstehen Bilder und Texte, die persönliche Geschichten, Träume und Erfahrungen aus dem Leben in Porz Mitte sichtbar machen. Am Ende wird eine Ausstellung organisiert, ‚um die entstandenen Werke mit der Nachbarschaft zu teilen. Seite 1 von 4 Beschreibung des Projektes Welchen Mehrwert hat das Projekt für die Bewohnerschaft und das Programmgebiet "Porz-Mitte"? Durch die Zusammenarbeit mit den lokalen Einrichtungen in Porz Mitte w wie e Sahle: ‚Wohnen (Haus 2) oder AWO (Frau Beth) werden diese zum Teil neuen Porzerinnen ‚und Porzer in das Projekt integriert. ‚Der künstlerische Mal- und Schreibworkshop "Ein Fenster nach innen", der von einer ‚Dozentin der AKAD FM-FM mit fachlicher und zielgruppenorientierter Kompetenz ‚geleitet wird, stärkt die soziale Teilhabe und das Gemeinschaftsgefühl älterer ‚Menschen in Porz-Mitte. Durch diesen Workshop werden sie die u.s. Mal- und ‚Schreibtechniken erlernen und somit ihre kognitiven Fähigkeiten gefördert, ihre | ‚Feinmotorik, ihre Konzentration und ihr Erinnerungsvermögen angeregt sowie sie | \werden emotional gestärkt. Weitere Mehrwerte dieses Workshops sind Stressabbau ‚und Entspannung sowie die Bewahrung der Erinnerungen der Teilnehmerinnen am ‚Workshop "Ein Fenster nach innen" in Porz Mitte. Ferner wird als ein wichtiger Punkt | das Gemeinschaftsgefühl unter ihnen in Porz Mitte gestärkt und die soziale Nemblzung | ‚der teilnehmenden Seniorinnen erweitert. ‚Die abschließende Ausstellung im Ladenlokal in Porz Mitte oder Bezirksrathaus Porz ‚schafft Sichtbarkeit und Dialog zwischen den in Porz Mitte lebenden Generationen und ‚Kulturen. | \ An wen richtet sich das Projekt vorwiegend? ‚Der künstlerische Mal- und Schreibworkshop "Ein Fenster nach i innen" 1" richtet sich an ältere Menschen aus Porz-Mitte, insbesondere die Bewohner”innen vom Haus 2 und ‚anderen Senior*innen, die wir durch AWO (Frau Beth) erreichen werden. | ‚Mit diesen Senior*innen werden wir in den Kunstworkshops verschiedene Maltech- iken wie Kollagen, unter Verwendung von ihren Fotos und Familienbildern, sowie alen auf Glas und Stoff behandeln. Diese Techniken beinhalten die Verwendung von ‚speziellen Markern für Glas und Stofffarben. Während des Workshops werden die ‚Teilnehmer gebeten, ihre Erinnerungen an "Porz-Mitte" zu verarbeiten. Dies rmöglicht s ihnen, Kunst als Mittel zur Reflexion und Wertschätzung ihrer vergangenen und ‚neuen Erfahrungen zu nutzen. ‚Im Schreibworkshop werden wir verschiedene Schreibtechniken und -methoden, | insbesondere Kalligrafie vermitteln. Dabei wird eine kreative Herangehensweise an das | chreiben und Zeichnen von Buchstaben gefördert. Eine andere künstlerische Technik, | | e eingesetzt wird, ist Zentangle. Dabei werden mit wiederholten, strukturierten Linien | nd Mustern einfache bis komplexe Bilder geschaffen. Der Fokus liegt auf der ‚beruhigenden und meditativen Wirkung des Prozesses und es sind keine besonderen [Zeicheniähigkeiien oder Vorkenntnisse erforderlich. a Seite 2 von 4 Kostenplan des Projektes Die Vorsteuerabzugsberechtigung liegt vor = nein (Kostenplan mit Mehrwertsteuer/Bruttobeträgen ausfüllen) X ja (Kostenplan ohne Mehrwertsteuer/mit Nettobeträgen ausfüllen) Art der Kosten Euro Honorar für Workshopleitung (6 Termine = 12USt. in 3 Monaten) 499,00 ı Materialkosten wie Farben, Papier, Stifte, etc. 300,00 Duruckkosten für Ausstellung: Plakaten, Banner, etc. 200,00 Verpflegung für Teilnehmende (Kaffee, Tee, Snacks) 60,00 Raummiete 150,00 Werbung in Medien: Flyerrerstellung, in soziale Medien 150,00 Summe der Kosten 1359,00 Einnahmen (feststehende Einnahmen oder Finanzierung der Überschreitung der maximalen Fördersumme) Art der Einnahmen (zum Beispiel Eigenmittel oder Spenden) Höhe der Einnahmen 0 Euro Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds 1359 (Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 3.000 E Euro) uro Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn 2224| Zur Deckung der Vorlaufkosten für Materialbeschaffung und Vorbereitungen vor dem en Workshop beantragen wir einen Abschlag i.H.v. einem Drittel des Zuschusses. | | nn Höhe des beantragten Abschlags 453 u Euro (Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses, höchstens 900 Euro) Seite 3 von 4 Kontoverbindung der Antragstellenden Person Familienname Vorname Geldinstitut IBAN Die/Der Antragsteller*in versichert mit der Unterschrift, dass die beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen (zum Beispiel bezirks- oder sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber*innen) nicht zur Verfügung stehen. Weiterhin wird mit der Unterschrift bestätigt, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig und richtig sind. Darüber hinaus akzeptiere ich die Richtlinie der Stadt Köln zur Gewährung von Zuwendungen aus dem Bürgerorientierten Verfügungsfonds im Rahmen des Städtebauförderprogramms "Lebendige Zentren" für das Soziale-Stadt-Gebiet "Porz- Mitte". Hinweis zum Datenschutz Beachten Sie bitte die für dieses Verfahren geltenden Hinweise zum Datenschutz nach Artikel 13 beziehungsweise Artikel 14 DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) X Ich bin mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten zu dem in den Datenschutzhinweisen genannten Zweck einverstanden. Eine Bearbeitung ist ohne eine entsprechende Einwilligung nicht möglich. Köln, 30.04.2025 a Ort und Datum 1 Unterschrift der Antragstellerin oder des Antragstellers Seite 4 von 4

Beratungsverlauf

  1. 26.06.2025

    Bezirksvertretung 7 (Porz)

    TOP 6.1, Entscheidung. Ergebnis: ungeändert beschlossen

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