Mandari Insight

0812/2022

Dialogische Schulentwicklungsplanung der städtischen Berufskollegs - Beteiligungskonzept

Beschlussvorlage Ausschuss 22.03.2022

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Nächste Beratung: Ausschuss Schule und Weiterbildung, Sitzung am 28.03.2022, TOP 4.8

Anlage 2_Zeitstrahl

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Anlage 1_Beteiligungskonzept_SEP Berufskollegs

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage 0_Begründung der Dringlichkeit

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Anlage 2_Zeitstrahl

1055 Zeichen

Büro für ÖffentlichkeitsbeteiligungKommunika-
tionsprozess
Kommunika-
tionsprozess
Beteiligungs-
prozess
Beteiligungs-
prozess
Inhaltliche 
Meilensteine
Politischer 
Beschluss zu 
Zukunftsbild und 
Handlungsfelder
Stand: 03.02.2022
Beratung über 
Beteiligungskonzept 
im Ausschuss Schule 
und Weiterbildung
Sitzung: 28.03.2022
Beteiligungsphase 2:
3. Quartal 2022
- Entwicklung Zukunftsbild und 
Erfolgsindikatoren
- Entwicklung von Handlungsfeldern 
und Priorisierung
- Zukunftswerkstatt mit 
Planungsgruppe
Beteiligungsphase 1:
2. Quartal 2022
- Großveranstaltung mit Vertreter* 
innen der Schullandschaft 
(Fachöffentlichkeit)
- Online-Dialog 
- Pressemitteilung
- Meldung auf dem Beteiligungsportal 
- Social Media Beiträge 
- Persönliche Einladung zur Zukunftswerkstatt
Information zu Projektbeginn 
Einladung zur Beteiligung
- Vorstellung des Entwurfs auf dem 
Beteiligungsportal und Online-Dialog
- Meldung auf dem Beteiligungsportal
- Newsletter
- Pressemitteilung
- Multiplikator*innen
Information zu Zwischenergebnissen
Einladung zur Beteiligung

Anlage 1_Beteiligungskonzept_SEP Berufskollegs

9549 Zeichen

1 von 4 
Beteiligungskonzept  
Schulentwicklungsplanung für die Kölner 
Berufskollegs 
Stand: 17.03.2022  
Das vorliegende Konzept für die Öffentlichkeitsbeteiligung dient als Entscheidungsgrundlage über die 
Durchführung einer solchen sowie deren grundsätzliche Ausgestaltung. Die einzelnen 
Umsetzungsschritte werden auf dieser Basis weiter konkretisiert. 
I. Grundlagen 
Kontext 
In Köln gibt es aktuell 17 städtische Berufskollegs mit dem Ziel des Erwerbs von beruflichen 
Qualifikationen und Schulabschlüssen.  Neben der Schulent wicklungsplanung für die 
allgemeinbildenden Schulen, welche in regelmäßigen Abständen fortgeschrieben wird (zuletzt 2020) , 
stellt die Schulentwicklungsplanung für die städtischen Berufskollegs einen wichtigen Baustein der 
Kölner Bildungsplanung dar. Diese wurde zuletzt im Jahr 2015 anhand eines Planungsberichtes 
umfassend bearbeitet. Für die Neuauflage einer Schulentwicklungsplanung der Berufskollegs und die 
Weiterentwicklung der Bildungslandschaft Berufskolleg plant die Verwaltung einen Beteiligungsprozess, 
welcher zentrale Akteur *innen in der beruflichen Bildung sowie die interessierte Fachöffentlichkeit mit 
einbezieht. Die Ergebnisse der Beteiligung werden im aktualisierten Planungsbericht berücksichtigt. 
Dieser wird nach Fertigstellung im Ausschuss für Schule und Weiterbildung vorberaten und im Rat 
beschlossen. 
Rahmenbedingungen 
Das Vorhaben einer aktualisierten Schulentwicklungsplanung für die Berufskollegs wird primär durch 
Mitarbeiter*innen der Integrierten Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung (IV-2) realisiert.  
Zur Ausgestaltung des Beteiligungsprozesses wird ein Planungsgremium etabliert. Diesem Gremium 
gehören Vertreter*innen der (Schul-)Verwaltung, der Berufskollegleitungen (Schulformsprecher*innen), 
der Bezirksvertretung Köln und Schülervertreter*innen der Berufskollegs  an. Im Vorfeld fand am 
09.12.2021 bereits ein Planungsworkshop statt, in dem die Grundlagen der Beteiligung gemeinsam mit 
Vertreter*innen der (Schul-)Verwaltung und der Schulformsprecher*innen erarbeitet wurden.  
Für Veranstaltungen vor Ort  können das Zukunftslabor und  größere Räumlichkeiten an den 
Berufskollegs zur Verfügung ges tellt werden. Die Kosten für die Konzeption, Durchführung und 
Nachbereitung der Beteiligungsformate werden insgesamt auf 22.000,00 € geschätzt. 
II. Inhalte, Beteiligungsstufe und Zielgruppen 
Beteiligungsthemen 
Der Beteiligungsgegenstand im gesamten Prozess ist die Entwicklung eines Zukunftsbildes  zur 
Berufskolleglandschaft sowie die Erarbeitung konkreter Handlungsfelder.  
Diese werden im Schulentwicklungsplan festgehalten.

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Beteiligungsziel(e) 
Kern der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Schulentw icklungsplanung der Berufskollegs ist die 
Berücksichtigung vielfältiger Perspektiven bei der Erarbeitung des Schulentwicklungsplans. Im Hinblick 
auf die Schulentwicklungsplanung werden mit der Öffentlichkeitsbeteiligung folgende Ziele verfolgt:  
 Es soll sichergestellt werden, dass ein konkreter und zugleich flexibler Schulentwicklungsplan 
mit einem Zukunftsbild, konkreten Handlungsfeldern und Maßnahmen sowie eindeutigen 
Indikatoren zur Erfolgsmessung erarbeitet werden. 
 Die Bedürfnisse der relevanten Akteur*innen aus der Kölner Schullandschaft sollen sich im Plan 
wiederfinden, diesen dadurch mittragen und so an der erfolgreichen Umsetzung des 
Schulentwicklungsplans mitwirken. 
 Die Erarbeitung des Schulentwicklungsplans der Kölner Berufskollegs soll ein offener und 
transparenter Prozess sein. 
Über den konkreten Schulentwicklungsplan hinaus soll die Öffentlichkeitsbeteiligung außerdem diese 
Ziele fördern: 
 Die Attraktivität der Kölner Berufskollegs soll erhalten und ggf. erhöht werden. 
 Die Berufskollegs sollen ihr Angebot stärker an den Bedürfnissen ihrer Zielgruppe ausrichten. 
 Es soll ein kontinuierlicher Austausch zwischen den beteiligten Akteur *innen gepflegt werden. 
Beteiligungsstufe 
Die Beteiligung zur Schulentwicklungsplanung der Berufskollegs ist in zwei Phasen aufgeteilt. Die erste 
Beteiligungsphase findet auf der Stufe Mitgestaltung und Mitverantwortung statt. Die zentralen 
Akteur*innen aus der Kölner Schullandschaft werden eingel aden, das Zukunftsbild sowie erste 
Handlungsfelder aktiv mitzugestalten und an konkreten Planungen mitzuwirken.  Die zweite 
Beteiligungsphase findet auf der Stufe Anhörung und Beratung statt. D ie Nutzenden , Betroffenen, 
Interessierte sowie die Fachöffentlichkeit werden eingeladen, sich zu dem erarbeiteten Zukunftsbild und 
den daraus resultierenden Handlungsfeldern zu äußern. 
Zielgruppen 
Zur Zielgruppe des Beteiligungsprozesses gehören, neben den Vertreter*innen, der (Schul-)Verwaltung, 
der Berufskollegs und der Bezirksvertretung Köln im geplanten Planungsgremium, weitere zentrale 
Akteure der beruflichen Bildung, die ein übergeordnetes Interesse an einer Beteiligung haben. Darunter 
zählen u.a. die Bundesagentur für Arbeit, das Jobcenter Köln sowie die Industrie- und Handelskammer 
und die Handwerkskammer . Die direkten Nutzer*innen von Berufskollegs, wie Jugendliche und junge 
Erwachsene, Schüler *innen und deren Eltern, Berufskolleglehrer *innen sowie Ausbildungsbetriebe,  
sollen ebenfalls in die Beteiligung einbezogen werden. Im Zuge des geplanten Beteiligungsverfahrens 
wird, nach Erarbeitung eines Zukunftsbildes durch das Planungsgremium, die Beteiligung durch eine 
Großveranstaltung für die Fachöffentlichkeit geöffnet. Darüber hinaus, können sich in Form ein es 
Online-Dialogs weitere Interessierte in die Gestaltung der Bildungslandschaft des Berufskollegs 
einbringen.

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III. Ablauf der Beteiligung, Methoden und 
Kommunikationsmaßnahmen 
 
Es ist vorgesehen, die Öffentlichkeitsbeteiligung folgendermaßen durchzuführen . Unter Umständen 
werden noch einzelne Anpassungen vorgenommen, wenn der Prozess dies Bedarf . Die 
Öffentlichkeitsbeteiligung ist in zwei Phasen  gegliedert: Für die einzelnen Phasen der 
Öffentlichkeitsbeteiligung sind unterschiedliche Formate vorgesehen. Die Ergebnisse jeder Phase 
werden auf dem Beteiligungsportal transparent dargestellt. 
Flankiert werden die Phasen  der Öffentlichkeitsbeteiligung  von begleitenden 
Kommunikationsmaßnahmen. 
Phase 1: Zukunftswerkstatt (2. Quartal 2022) 
Mit einem Planungsgremium , den circa 15 Vertreter*innen ausgewählter Perspektiven der 
Berufskolleglandschaft in Köln  angehören, wird in einem geeigneten Format, z.B. in einer 
Zukunftswerkstatt, ein Entwurf zu einem Zukunftsbild der Kölner Berufskollegs  erarbeitet sowie 
erste konkrete Handlungsfelder identifiziert und priorisiert. 
Phase 2: Großveranstaltung und Online-Dialog (3. Quartal 2022) 
In der zweiten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung stellt die  Planungsgruppe im Rahmen einer 
Großveranstaltung mit bis zu 150 Personen  das entwickelte Zukunftsbild sowie die 
Handlungsfelder einer Fachöffentlichkeit vor. Die  Fachöffentlichkeit besteht aus zentralen Akteuren 
der beruflichen Bildung. Die Planungsgruppe holt während der Veranstaltung aktiv Feedback durch 
die Fachöffentlichkeit ein. 
Parallel haben alle Nutzer*innen sowie die interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit, über einen 
Online-Dialog Feedback zum Entwurf des Zukunftsbildes und der Handlungsfelder zu geben. 
Die Mitglieder des Planungsgremiums sowie die Fachöffentlich keit der Großveranstaltung dienen als 
Multiplikator*innen. Diese werben aktiv in ihren Netzwerken für die Möglichkeit der Beteiligung über 
den Online-Dialog. 
Ausblick

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Das Planungsgremium  arbeitet das Feedback aus Phase 2 der Öffentlichkeitsbeteiligung in das 
Zukunftsbild ein. Die Handlungsfeld er werden ebenfalls auf Grundlag e des Feedbacks überarbeitet 
und ggf. ergänzt. Das entwickelte Zukunftsbild und die dadurch identifizierten und prio risierten 
Handlungsfelder werden anschließend von der Politik beraten und beschlossen. 
Auf Basis des politischen Beschlusses erarbeitet das Planungsgremium konkrete Maßnahmen zu den 
Handlungsfeldern, die in einem Maßnahmenkatalog festgehalten werden.  
Zukunftsbild, Handlungsfelder und Maßnahmen fließen in den Schulentwicklungsplan ein. Der 
erneuerte Schulentwicklungsplan für die Berufskollegs wird als Ergebnissicherung von der Politik 
beraten und beschlossen.  Der Schulentwicklungsplan der Berufskollegs soll  in regelmäßigen 
Abständen aktualisiert und fortgeschrieben werden. 
 
Fortlaufende Beteiligung und Weiterentwicklung durch Planungsgremium  
Das Planungsgremium übernimmt im Anschluss an den Beteiligungsprozess eine Kontrollfunktion im 
Umsetzungsprozess der Maßnahmen a us dem Schulentwicklungsplan.  Es überprüft im weiteren 
Verlauf den Stand der Umsetzung, untersucht die Maßnahmen auf Verbesserungspotentiale und  
passt, je nach Bedarf, die Maßnahmen an neue Bedingungen an. Die Stabstelle Integrierte 
Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung gibt regelmäßig Sachstandsberichte an die Politik.  
IV. Evaluation 
Grundlage der Evaluation sind die vom Rat der Stadt Köln beschlossenen Qualitätsstandards für 
Öffentlichkeitsbeteiligung.  
Die einzelnen Formate der beiden Beteiligungsphasen, Zukunftswerkstatt und Großveranstaltung, 
werden jeweils im Anschluss mittels Befragung der Teilnehmenden evaluiert. Somit werden die 
unterschiedlichen Perspektiven auch in der Evaluation des Verfahrens berücksichtigt. 
Nach Abschluss des gesamten Beteiligungsverfahrens wird dieses zudem gemeinsam mit 
Mitarbeitenden aus der Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung nach einem 
geeigneten Verfahren evaluiert.

Anlage 0_Begründung der Dringlichkeit

815 Zeichen

Anlage 0  
 
Begründung der Dringlichkeit:  
 
 
Um den Beteiligungsprozess für eine Schulentwicklungsplanung der Berufskollegs  auf 
Basis einer politischen Auftragslage durchführen zu können, ist eine Beschlussfassung 
durch den Ausschuss für Schule und Weiterbildung am  28. März 2022 erforderlich. 
 
Eine spätere Beschlussfassung würde den zeitlichen Verlauf des Beteiligungsprozesses 
verzögern, was in Anbetracht der bereits erfolgen organisatorischen Vorbereitungen und 
Abstimmungen mit den verschiedenen Akteuren problematisch wäre.  
 
Eine frühere Einbringung dieser Vorlage w ar leider nicht möglich, da zunächst die 
Rahmenbedingungen geklärt werden mussten, die es ermöglichen, den 
Beteiligungsprozess durchzuführen. Hierzu zählt insbesondere die finanzielle Absicherung 
des Beteiligungsverfahrens.

Beratungsverlauf (1)

28.03.2022 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 4.8 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0812/2022
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
22.03.2022
Erstellt
07.03.2022 10:29