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3240/2024

Mündliche Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen betr.: "Entsorgung von Lachgaskartuschen"

Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 28.10.2024

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Nächste Beratung: Betriebsausschuss Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Köln, Sitzung am 31.10.2024, TOP 6.2

Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

3174 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/VIII/3 
 
Vorlagen-Nummer 28.10.2024 
 3240/2024 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Betriebsausschuss Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Köln 31.10.2024 
 
Mündliche Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen betr.: "Entsorgung von 
Lachgaskartuschen" 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus der Sitzung Betriebsausschuss Abfallwirt-
schaftsbetrieb der Stadt Köln vom 12.09.2024 
 
Herr Schallehn weist auf nicht ordnungsgemäß entsorgte Lachgaskartuschen hin, wegen der 
Schäden in den Müllverbrennungsanlagen entstünden. Er fragt, wo diese korrekt entsorgt wer-
den können und regt an, dass die Verwaltung in dieser Angelegenheit, im eigenen Interesse, 
die Öffentlichkeit über eine Kampagne informieren solle. 
 
Frau Abé, weist darauf hin, dass die Kartuschen nicht nur in der Müllverbrennungsanlage ex-
plodieren, sondern auch - laut des KRAKE e.V. - im und am Rhein zu finden seien. Sie bittet 
die Verwaltung auch dies in die Informationskampagne mit aufzunehmen. 
 
Herr Beigeordneter Wolfgramm, Dezernat Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften, merkt an, 
dass ihm die Problematik bekannt sei und kündigt an, die Angelegenheit mit der AWB zu the-
matisieren und zu prüfen, ob möglicherweise die Entsorgung von Lachgaskartuschen in der 
Zero-Waste-Kampagne aufgenommen werden könne. 
 
 
Die Verwaltung antwortet wie folgt: 
 
Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die Lösung der Problematik der u.a. im öffentlichen Stra-
ßenland, in Grünanlagen bzw. in den Papierkörben und Restmülltonnen falsch entsorgten 
Lachgas-Kartuschen eigentlich der Einführung eines allgemeinen Pfandsystems bedarf. So 
lange es ein solches System nicht gibt, wäre eine kommunale Sammlung als Zwischenschritt 
jedoch denkbar und wird von der AWB derzeit konkret geprüft. 
 
Eine Annahme an den beiden Wertstoffcentern Ossendorf und Gremberghoven ist voraus-
sichtlich umsetzbar. Eine hohe Abgabemenge ist unwahrscheinlich, jedoch würde man eine 
sortenreine Abgabe anbieten und eine adäquate Entsorgung gewährleisten. 
 
Eine voraussichtlich wesentlich größere Menge könnte durch die Stadtreinigung im öffentli-
chen Raum und bei der Papierkorbleerung aufgenommen und sortiert werden. 
 
Beide o.g. Möglichkeiten sind voraussichtlich umsetzbar. Hierfür sind jedoch noch einige tech-
nische Fragen zu klären und notwendige abfallrechtliche Voraussetzungen zu schaffen. Dies 
betrifft insbesondere:

2 
 
 Handhabung der Lachgas-Kartuschen als Gefahrengut 
 Festlegung geeigneter Sammelplätze 
 ADR-konforme (Europäisches Übereinkommen über den grenzüberschreitenden 
Transport von Gefahrengut) Logistik 
 finale Festlegung des Verwertungswegs 
 Prognose der Sammelmengen 
 Prognose der zusätzlichen Entsorgungskosten 
 
Nach Abschluss der noch laufenden und notwendigen Prüfungen wird dem Betriebsaus-
schuss Abfallwirtschaftsbetrieb im ersten Quartal 2025 ein Verfahrensvorschlag zur Beratung 
vorgelegt. 
 
 
Informationskampagnen zur Aufklärung und Sensibilisierung nimmt der Eigenbetrieb in die 
Kommunikationsplanung mit dem Presseamt der Stadt Köln für 2025 auf.  
 
Gez. Wolfgramm

Beratungsverlauf (1)

31.10.2024 Betriebsausschuss Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Köln
TOP 6.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
3240/2024
Typ
Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
Datum
28.10.2024
Erstellt
18.10.2024 16:42