V/0513/2015
Jahresabschluss 2014 der Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI)
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Beschlussvorlage
4673 Zeichen
V/0513/2015
DER OBERBÜRGERMEISTER
Amt für Finanzen und Beteiligungen
Betrifft
Jahresabschluss 2014 der Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI)
Beratungsfolge
09.09.2015 Haupt- und Finanzausschuss Entscheidung
Beschlussvorschlag:
I. Sachentscheidung:
1. Der Jahresabschluss 2014 der WBI (Anlage 1 Bilanz, Anlage 2 Gewinn- und Verlustrech-
nung, Anlage 3 Lagebericht der Geschäftsführung) wird zur Kenntnis genommen.
2. Des Weiteren wird davon Kenntnis genommen, dass die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
KJP TreuConsult GmbH, Münster, dem Jahresabschluss 2014 der WBI den uneinge-
schränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat.
3. Der Vertreter der Stadt Münster und der Stadtwerke Münster GmbH in der Gesellschaf-
terversammlung der WBI werden ermächtigt, folgende Erklärungen abzugeben:
3.1 Der vom Geschäftsführer aufgestellte Jahresabschluss auf den 31.12.2014, abschlie-
ßend
in der Bilanz
bei Aktiva und Passiva mit 30.949.279,97 €
beim Eigenkapital mit 26.674.441,73 €
in der Gewinn- und Verlustrechnung
mit Umsatzerlösen von 12.172.128,54 €
mit einem Jahresüberschuss von 2.689.713,01 €
mit einem Bilanzgewinn von 2.694.441,73 €
wird genehmigt.
3.2 Aus dem Bilanzgewinn erfolgt eine Ausschüttung in Höhe von 2.675.000,00 € anteilig
an die Gesellschafter. Der verbleibende Betrag von 19.441,73 € wird auf die Jahres-
rechnung 2015 vorgetragen.
3.3 Der Aufsichtsrat und der Geschäftsführer werden für das Geschäftsjahr 2014 entlas-
tet.
Vorlagen-Nr.:
V/0513/2015
Auskunft erteilt:
Herr Preuß
Ruf:
492-2046
E-Mail:
PreussD@stadt-muenster.de
Datum:
24.06.2015
Öffentliche Beschlussvorlage
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V/0513/2015
II. Finanzielle Auswirkungen: Keine
Begründung:
Gewinn- und Verlustrechnung
In 2014 hat die WBI 128 T€ (+1,06%) mehr Umsatzerlöse als im Vorjahr erzielt. Dies es Mehrergebnis
wurde vor allem in der Betriebssparte Gewerbliche Objekte/Wohnungen erzielt, da das ehemalige L a-
denlokal Kettner im Aegidiimarkt wieder ganzjährig vermietet werden konnte. Bei den sonstigen betrieb-
lichen Erträgen kommt es dagegen zu einer Verringerung um rund 202 T€. Hier werden Erträge aus der
Auflösung von Rückstellungen, aus Eigentümergemeinschaften u.a. erfasst.
Aufwendungen für bezogene Leistungen stiegen um rund 618 T€, was nach dem Lagebericht an g e-
stiegenen Erbbauzinsen und Pachten, vor allem aber (410 T€) an größeren Instandhaltungsaufwe n-
dungen liegt. Hier sind z.B. die Beschichtungsarbeiten im Parkhaus Aegidiimarkt zu nennen.
Der Personalaufwand bleibt stabil (+29 T€/3,1%), ebenso stagnieren die anderweitigen Aufwandspo s-
ten, insbesondere die Abschreibungen. Bei einem daraus resultierenden um 758 T€ geringeren Erge b-
nis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sinken folglich die Ertragssteuern um 239 T€.
Per Saldo verbleibt es bei einem Jahresüb erschuss von 2.689 T€, der um 512 T€ geringer ausfällt als
in 2013.
Bilanz
Da aber in 2014, anders als in 2013, weder Beträge aus der Kapitalrücklage entnommen noch Vora b-
gewinnausschüttungen vorgenommen wurden, liegt der Bilanzgewinn nur 130 T€ unter dem Vorja h-
reswert. Um den gleichen Betrag verringert sich das Eigenkapital gegenüber 2013. Dass die Bilan z-
summe aber um 1.173 T€ niedriger ausfällt, liegt dagegen am Absinken des Fremdkapitals.
Die Rückstellungen, im Wesentlichen für Steuern (vgl. oben), sinken um 520 T€. Hinzu kommen Ti l-
gungsleisten ggü. Banken und der Stadtwerke Münster GmbH, was zu einem Abbau der Verbindlic h-
keiten um 492 T€ führt. So kommt es zu einem Eigenkapitalanteil von 86,2 %, der zum ersten Mal seit
Jahren wieder gestiegen ist.
Auf der Aktivseite korrespondiert die geri ngere Bilanzsumme mit den Abschreibungen des Anlageve r-
mögens, die durch Neuanschaffungen (z.B. Parkbetriebssystem Engelenschanze) nicht ausgeglichen
wurden.
Planvergleich
Der Wirtschaftsplan für 2014 sah Umsatzerlöse von 12.020 T€ vor, was mit den erzi elten 12.172 T€
übertroffen wurde. Die bezogenen Leistungen, die im Wesentlichen zum geringeren Jahresergebnis
beitragen, wurden mit 5.139 T€ vorausgeschätzt, fielen allerdings um 177 T€ höher aus. Insbesondere
wegen der etwas höher vorausberechneten Abschreibungen schloss der Wirtschaftsplan mit einem um
rund 98 T€ geringeren Jahresüberschuss. Das Planziel wurde also um knapp 4% übertroffen.
Bestätigungsvermerk
Dem Jahresabschluss 2014 wird durch die KJP TreuConsult GmbH Wirtschaf tsprüfungsgesellschaft,
Münster, der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt.
In Vertretung
Reinkemeier
Stadtkämmerer
- 3 -
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Anlagen zu V 513 WBI
12148 Zeichen
due 3 SZ GESCHÄFTSBERICHT | A013
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Nebenkostenabrechnungen angemieteter Objekte.
Die Tilgungen der Dorlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und verbundenen Unternehmen erfolgten plan-
mäßig: Weitere Angaben sind dem Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen.
Die derzeit zur Verfügung stehenden liquiden Mittel sind für die vorgesehene Ausschüttung von 2.675.000 € aus dem
Bilanzgewinn 2014 nicht ausreichend. Sofern also im Geschäftsjahr 2015 nicht genügend liquide Miltel erwirtschaftet
werden, ist die Gewinnausschüttung nur unter Einsatz von Fremdmitteln möglich.
4. RISIKOBERICHT
Das Risikomanagement der Westfälische Boudindustrie GmbH ist der Gesellschaftsgröße; den flochen Hierarchien, der
Mitarbeiteranzahl.und dem Tätigkeitsfeld entsprechend schlank ausgeprägt. Es hat das Ziel, potenzielle Risiken frühzeitig
zu erkennen, um durch geeignete Maßnahmen drohenden Schaden für das Unternehmen abzuwenden und eine
Bestandsgefährdung auszuschließen. Die Geschäftsleitung wird durch ein aussagekräftiges Berichtswesen des operativen
Controllings laufend informiert.
. Das Finanzmanagement berücksichtigt sowohl die Risiken der laufenden und mittelfristigen Liquidität, als auch mögliche
m Ausfalltisiken im Debitorenbereich und Ausschüttungsbedarfe der Gesellschafter. Mit der Vorhaltung ausreichender liquider
Mittel, wird dem Risiko von Zahlungsausfällen und kurzfristigem Finanzierungsbedarf aktiv begegnet.
Grundsätzlich ist eine eher konservotive Risikobereitschaft zu verzeichnen, wobei sich bietende Chancen auch aktiv
angegangen werden.
5. CHANCEN UND RISIKEN DER ZUKÜNFTIGEN ENTWICKLUNG” .
Der Geschäftsschwerpunkt der Westfälische Bauindustrie GmbH wird auch zukünftig im Bereich Parken liegen. Die
Bewirtschaftung der drei nicht im Eigentum stehenden Parkhäuser ist mit langfristigen Pachiverträgen abgesichert, wobei
ein Parkhaus kurz vor dem Abschluss eines Anschlussvertrages steht. Die 8 innerstädlischen Parkhäuser mit insgesamt
rd. 3.750 EP sind die Basis einer konsianten wirtschaftlichen Entwicklung. Bedrohliche Einschnitte durch äußere Einwirkun-
“gen wie Straßensperrungen, Konjunkturschwankungen oder Mitbewerber sind nicht zu erwarten. Die gesellschaftsver-
fraglichen Aufgaben zur Bewirtschaftung des ruhenden Verkehrs und zur Vernetzung des motorisierten und des öffentlichen
Personennahverkehrs füllt die Gesellschaft vollumfänglich aus.
Im Geschäftsbereich Vermietung und Verpachtung wird der langfristige Abschluss eines Mietvertrages mil der Volkshoch-
schule Münster für deren Verbleib im Aegidiimarkt angestrebt. Die Entscheidung der politischen Gremien dazu steht aus.
ö r Weitere Veränderungen wird es im Bereich „Salzhof" geben, wo knapp 400 qm zur Neuvermietung anstehen.
"
Mit der geplanten Revitalisierung des Nahversorgungszenttums Aaseemarkt sind umfangreiche Veränderungen durch
Abriss und Neubou verbunden. Die Architekienpläne finden eine breite ‚Zustimmung in der Eigentümergemeinschaft
Acseemarkt ünd bei den betroffenen Mietern. Die nolwendigen notariellen Vereinbarungen und Mietverlräge sind in
Vorbereitung und sollen im Frühjahr 2015 unterzeichnet werden. Die Fertigsiellung des Gesamtbereiches [Ärztehaus &
lebensmittelmarkt) ist für-das Jahr 2017 vorgesehen.
“ Ob sich möglicherweise im Zusommenhong mit dem Neubau der Deutsche Bahn AG und der Bahnhof - Ostseite noch
Investitionsbedarfe der Gesellschaft ergeben ist derzeit nicht absehbar. Verkehrstechnisch ist die Einrichtung einer weiteren
Fahrrad-Abstellanlage als Ergänzung der Radstation an der Westseite ober wohl unumsiritien, wobei Bauherr und / oder
Betreiber noch nicht bekannt sind.
Die Erfüllung der im Gesellschaftsvertrag geregelten Aufgaben der Westfälische Bauindustrie GmbH ist bei Erhalt der posi-
tiven Rühmenbedingungen und der Gesellschaftssiruktur als weiterhin eigenständige Gesellschaft im Konzern der Stadt
\ Münster nicht gefährdet. Erfolgs- und zielorientiertes Handeln der Interessenvertreter in Aufsichtsrat und Geschäftsführung
\ werden auch in Zukunft die positive Entwicklung der Gesellschaft bestimmen. Die Gesellschaft ist weiterhin in der Lage,
Aufgaben und Investitionen im Rahmen des Geschäftsauftrages wahrzunehmen. Sie steht nach wie vor zur Verfügung,
auch stadtstrukturelle Aufgaben zur Attraktivitätssteigerung der Stadt Münster zu übernehmen.
Münster, 13. Februar 2015
K. Kötterheinrich
a
BILANZ DER WESTFÄLISCHE BAUINDUSTRIE GMBH ZUM 31.12.2014
‚Aktivseite
‚31.12.2014
A. Anlagevermögen
B.
1.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
Sachanlagen
1.Grundstücke und grundstücksgleiche
Rechte mit Wohnbauten
2.Grundstücke und grundstücksgleiche
Rechte mit Geschäfts- und anderen
Bauten
3. Technische Anlagen und Maschinen
4.Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
2 .12.249,00°
1.231:639,12
26:386.410;14
298.611,00
.-229.983.00.
28.658.892,33
:28.646.643,33
Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Vermietung
2.Forderungen aus Betreuungstätigkeit
3.Forderungen aus anderen Lieferungen
und Leistungen
4.Forderungen gegen verbundene
Unternehmen
5:Sonistige Vermögensgegenstände
Flüssige Mittel
52.905,16
558,95
882,35
277.515,77.
- 1667.937.9
»1:290.587.49
..999.800,15
1.263.136,19
.27.524025,14°
1.888,87 \
‚117443135
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2
2:290.387,84 2:088:058;87
30.949.279,97 32.122.655,20
Außen 10.2
GESCHÄFTSBERICHT | 2014
Passivseite
.27.31.12.2014
31.12.2013
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
21.630.000.00
21.630.000,00°
Il, Kapitalrücklage 2.350.000,00 .2.350.000,00:
I. Bilanzgewinn 2:694.441,73. 2..." 1. 2.824.728,72
N .:26.674.441,73° '26.804.728:72
B. Rückstellungen “ ARE
1. Steyerrückstellungen 27.866,80 : 416.770,21 =
2. Sonstige Rückstellungen 194.070,81, ; 1.27 ,324264,45°
221.937,61: .°. Z41.034,66.
€. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
2. Verbindlichkeiten aus Vermietung
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und leistungen .
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen
5. Sonstige Verbindlichkeiten
u - davon aus Steuern € 189.653,44
.m IV. € 191.915,82)
2.661:915,36
102.220,98
208.067,77
433.854,40
195.500,89.
3.601.559,40
"2.837.427,78..
99.049,66.
145.442,48
812.656,41,
19.174,58
4.093.690,91
|
|
|
|
1
D. Rechnungsabgrenzungsposten 407:870,23. = 438.789, 91
E. Passive latente Steuern ‚43.471,00. ©, 44.411,00 |
30.949.279,97 32.1 22.655,20
9
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
DER WESTFÄLISCHE BAUINDUSTRIE GMBH
Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge
Aufwendungen für bezogene Lieferungen und leistungen
Aufwendungen für Hausbewirtschaftung
Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b] Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
und für Unterstützung
- davon für Altersversorgung € 56.435,90
(Vi. € 58.474,71]
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- davon an verbundene Unternehmen € 19.950,00
(Vi. € 31.350,00)
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
O. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
1. Sonstige Steuern
12. Jahresüberschuss
3. Gewinnvortrag
4. Entnahmen aus der Kapitalrücklage
5. Vorabgewinnausschüttungen
16. Bilanzgewinn
FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014 (01.01.- 31.12.)
2014 | . Vorjahr Su
+12.172.128,54 + 12.044,141,18
*« 170.449,16 + 37280221.
= 5,316.126,50 * 4.697.179,%.
-.. 734.257,80 -- 703.169,71
- 187.462,26 - : 189.832,95
- 1.511.472,27
-...318.20043 - 255.639,59.
#* 10.521,81 + 11.978,60
-__103.503,69 :__104,510,57
+ 4.182.076,56 + 4.940.355,19°
= 1.256.292,87 .- 1.495.29,70
- 236.070,68 -__2242,695,89
+.2.689.713,01 + 3.202.409,51
472872 + 000.
*» 000,00 + 962.708,50:
=2.2.2.2.0@00 2..1.340.389,29
+_2.694,441,73 + 2.824.728,72
1
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}
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2014 erscuhrr TSBERIch Anbagn S TG
RER
LAGEBERICHT
DER WESTFÄLISCHE BAUINDUSTRIE GMBH
FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014 (01.01.- 31.12.)
1: ERLÖSENTWICKLUNG
Die Umsatzerlöse entwickelten sich im Berichtsjahr insgesamt weitgehend konstant. Die Mehrerlöse von etwa 130 T € sind
im Wesentlichen dem Bereich „Vermietung von gewerblichen Objekten und Wohnungen” {rd. 120 T €) zuzuordnen. Die
verbleibenden 10 T € ergeben sich aus geringen positiven und negativen Entwicklungen der übrigen Geschöftsbereiche.
Die von der Gesellschaft bewirtschafteten Parkhäuser und -plätze erzielten, bis auf das Parkhaus Aegidiimarkt {./. 5 %).
® ‚durchweg gleichbleibende oder leicht steigende Umsätze. Die Entwicklung der Anzahl der Kurzparker verläuft ähnlich.
Der Rückgang im Parkhaus Aegidiimarkt zeichnete sich bereits im Herbst 2013 mit der Fertigstellung der Beschichtungs-
arbeiten im Parkhaus Theater ab. Die Beschichtungsarbeiten im Parkhaus Aegidiimarkt im Sommer 2014 bewirkten einen
weiteren Rückgang, der auch mit der Eröffnung des landesmuseums nicht kompensiert werden konnte. Die Fortführung und
Fertigstellung der Beschichtungsarbeiten im Jahr 2015 lässt kurzfristig noch keine Verbesserung erwarten.
Der Geschäftsbereich „Vermietung von gewerblichen Objekten und Wohnungen” verlief konstant. Frei gewordene Büro: m)
flächen wurden renoviert und zügig neu vermietet, ungeplante längere Leerstände so vermieden. Die Mehrerlöse aus
Mieten und Umlagen resultieren im Wesentlichen aus der ganzjährigen Vermietung des ehemaligen Ladenlokales „Ketiner”
im Asgidiimarkt an die Volkshochschule (VHS). Im Bereich „Aaseemarkt” gibt es zwar leerstände, diese sind aber der
geplanten Neustrukturierung geschuldet.
Größere Instandhaltungsaufwendungen in den verwalteten Objekten, u.a. auch in Folge des Starkregens Ende Juli 2014, “
führten zu rd. 10 % höheren Verwaltungserlösen. Damit verbundener erhöhter Personalaufwand und die Begleitung der u
geplanten Umstrukturierung des Coerdemarktes führten insgesamt zu einem Ergebnis dieser Betriebssparte auf Vorjahres:
niveau.
Die deutlich verminderten sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, j
anteilige. Erträge aus Eigentümergemeinschaften, sowie Kostenerstaltungen der Stadt Münster für Bauunterhaltung und CH,
einige kleinere Positionen.
2. KOSTENENTWICKLUNG
Größere Instandhaltungsaufwendungen (410 T €] und höhere Aufwendungen für Erbbauzinsen und Pachten (143 T €)
sind die Hauptursachen der Steigerung der Aufwendungen für bezogene Lieferungen und leistungen. Weitere Kosten-
steigerungen von insgesamt rd. 66 T € ergeben insgesamt einen Anstieg in Höhe von ca. 13,2 % dieser GuV - Position. »
Die Personalkostenentwicklung verlief planmäßig. Die Veränderung ist begründet im Tarifabschluss [TVöD) und vom Auf-
sichtsrat genehmigten Vergütungsanpassungen bei langjährigen Mitarbeitern.
“ Abgeschriebene Gebäude verringern die jährlichen Abschreibungen zwar weiter, ziehen aber auch höhere Instandhal-
tungsaüfwendungen nach sich. Die sonstigen beirieblichen Aufwendungen beinhalten rd. 25 T € als Folgewirkung der
steuerlichen Betriebsprüfung für die Jahre 2009 - 2012 im Frühjahr 2014,
3
Zinserträge und Zinsaufwendungen beinhalten ebenfalls Folgewirkungen der steuerlichen Betriebsprüfung.
3. VERMÖGENS- UND FINANZLAGE
Die-Bilanzsumme der Westfälische Bauindustrie GmbH hat sich im Berichtsjchr um etwa 1,17 Mio € verringert. Ursöchlich
hierfür sind die erneute Gewinnausschüttung in Höhe des Jahresüberschusses und die Tilgung der längerfristigen Verbindlich-
keiten aus Abschreibungen. Während sich das Anlagevermögen um etwa 1,375 Mio € (rd. 4,6 %) verminderte, erhöhte
sich das Umlaufvermögen um rund 200 T € Ird. 9,7 %].
Die liquiden Mitte! beliefen sich am Bilanzstichtag auf fast 1,3 Mio. €. Sie waren, zusammen mit der im Rahmen des
Cash - Pool Verfahrens genehmigten Kreditlinie, ausreichend um den weiteren ordentlichen Geschäftsbetrieb zu sichern.
Auf der Passivseite wirkt sich die Verringerung der Bilanzsumme beim Bilanzgewinn, den Rückstellungen, sowie bei den .
Verbindlichkeiten aus. Mit gut 86 % verfügt die Gesellschaft immer noch über ein. komfortables Eigenkapital.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (2)
- Engelenschanze
- Aegidiimarkt
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Details
- Aktenzeichen
- V/0513/2015
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 01.07.2015
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37