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1112/2020

Bericht des Jobcenter Köln

Mitteilung Ausschuss 17.04.2020

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 23.04.2020, TOP 9

Mitteilung Ausschuss

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TOP 9.1 Bericht des Jobcenter Köln

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Mitteilung Ausschuss

401 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/5000 JC 
 
Vorlagen-Nummer 17.04.2020 
 1112/2020 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Soziales und Senioren 23.04.2020 
 
Bericht des Jobcenter Köln 
Die Verwaltung legt dem Ausschuss für Soziales und Senioren auf Wunsch des Jobcenter Köln den 
folgenden Bericht vor. 
 
 
Anlagen: 
Bericht des Jobcenter Köln 
 
Gez. BG Dr. Rau

TOP 9.1 Bericht des Jobcenter Köln

5068 Zeichen

1 
 
 
 
Bericht des Jobcenter Köln 
 
 
1. Ergebnismonitoring zu den vereinbarten Zielen mit dem 
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Bundesziele) und der Stadt 
Köln (Kommunale Ziele) 
 
Aufgrund der aktuellen Lage wird derzeit auf ein Ergebnismonitoring verzichtet . 
 
 
2. Aktueller Sachstand zum Teilhabechancengesetz und zur Umsetzung im 
Jobcenter Köln 
 
Mit Stand 09.04.2020 konnten insgesamt bereits 814 Beschäftigungsverhältnisse über 
§16i SGB II gefördert werden. 123 Förderungen entfallen davon auf den Zeitraum ab 
01.01.2020. 
 
Im Bereich des §16e SGB II konnten mit Stand 09.04.2020 bereits 193 
Beschäftigungsverhältnisse gefördert werden. 60 entfallen davon auf das Jahr 2020.  
 
Die Corona-Krise wirkt sich auf die Einstellungsbereitschaft und -möglichkeiten der 
Arbeitgeber aus. Viele Bewerbungs- und Auswahlverfahren wurden vorerst ausgesetzt. 
Einige Arbeitgeber, die geförderte Beschäftigungsverhältnisse über den § 16i SGB II 
anbieten, beantragen zurzeit Kurzarbeitergeld. Kündigungen von geförderten Menschen 
aufgrund der Corona-Krise sind bisher nicht bekannt. 
 
 
3. Jahresbericht des Kundenreaktionsmanagements (KRM) des Jobcenter 
Köln 2019 
 
Im Jahr 2019 wurden beim Kundenreaktionsmanagement insgesamt 2.216 Anliegen 
thematisiert. Das Aufkommen hat sich damit gegenüber 2018 (2.163) geringfügig erhöht. 
 
Das Beratungsangebot nutzten überwiegend Kund*innen. Sie trugen 1.304 Anliegen vor. 
In 912 Fragestellungen wurde das KRM von Dritten kontaktiert. Bei diesen Dritten handelt 
es sich über wiegend um Mitarbeiter*innen von Beratungsstellen, Betreuungsbüros, 
Sozialdiensten und Ein richtungen des Betreuten Wohnens. Auch  Verwandte und 
Bekannte, Behörden und Rechtsanwält*innen wandten sich im Auftrag von Kund*innen 
an das Kundenreaktionsmanagement. Der Anteil der Anfragen durch Dritte ist im 
Vergleich zu 2018 mit 41 % nahezu unverändert. 
 
Die Anliegen beinhalteten zu einem  überwiegenden Anteil (54 % ) leistungsrechtliche 
Fragestellungen. Bei Integrationsthemen betrug der Anteil 7 %. Für beide Themen sind 
wie auch 2018 hauptsächlich lange Bearbeitungszeiten sowie die Ablehnung einer 
Leistung und die Verständlichkeit von Bescheiden der Grund für die Anfragen. 
Anlage zur Mitteilung „Bericht des 
Jobcenter Köln“ zur Sitzung des 
Ausschusses für Soziales und 
Senioren am 23.04.2020

2 
 
 
Neben der Klärung organisatorischer Fragestellungen wie Erreichbarkeit und 
Terminvergabe, hat das Kundenreaktionsmanagement Auskünfte über Verfahren und 
rechtliche Zusammenhänge gegeben und Beratungen durchgeführt. Das Ku nden-
reaktionsmanagement ermöglicht für Kund*innen des Jobcenter Köln unter anderem 
auch eine Klärung ihrer Anliegen. Dies erspart im besten Fall aufwändige Widerspruchs- 
oder Klageverfahren.  
 
Reaktionen von Kund*innen auf das Verhalten von Beratungsfachkräften betrafen in der 
Regel Kommunikationsprobleme. Positive Rückmeldungen zu Freundlichkeit und guter 
Beratung gab es für alle Funktionsbereiche.  
 
Der überwiegende Anteil der 2.216 Anliegen wurde durch Auskünfte, Moderation und 
Beratung geklärt. 209 Beschwerden waren unbegründet und wurden zurückgewiesen. 
 
Einen weiteren Schwerpunkt stellte die Bearbeitung von Eingaben und Petitionen dar. 
Kund*innen haben sich auch 2019 mit 107 Anliegen an die Petitionsausschüsse, 
Ministerien, die Bundesagentur für Arbei t oder die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln 
gewandt. Zudem erhielt das Kundenreaktionsmanagement Hinweise von Dritten auf  
Leistungsmissbrauch oder Unterstützungsbedarfe von Kund*innen.  
 
Das KRM hat bei 387 berechtigten Beschwerden die Ursachen analysier t, um die 
Arbeitsweise des Jobcenter Köln zu verbessern und Abläufe zu optimieren. 
 
Seit dem 01.Januar 2019 gehört KRM organisatorisch zum B ereich „Qualitäts - und 
Risikomanagement“ (QRM) des Jobcenter Köln. Erkenntnisse wurden bereichsintern 
ausgewertet un d zur Weiterentwicklung genutzt. Über Themen von grundsätzliche r 
Bedeutung wurden die zuständi gen organisatorischen Gremien und Bereiche (z.B. 
Geschäftsbereichsleitungen, Fachausschüs se) mit lösungsorientierten Anregungen 
informiert. 
 
Ergänzend zu der Klärung von Anliegen im Einzelfall organisierte das Kundenreaktions-
management den Erfahrungsaustausch mit den Vertreter*innen der SGB II -Beratungs-
stellen. Dieser fand zweimal jährlich statt und ermöglichte Gespräche über grundsätzliche 
Fragestellungen.  
 
Für ehrenamtlich Tätige und Willkommensinitiativen als auch für professionelle Stellen 
wie Beratungsstellen, das Auszugsmanagement der Stadt Köln und Wohnheimleitungen 
war das Kunden reaktionsmanagement Ansprechpartner. Dies gilt sowohl für die 
Einzelfallklärung als auch für Gespräche über grundsätzliche Fragestellungen. 
 
 
4. Aktuelle Situation im Jobcenter Köln 
 
Aufgrund der derzeitigen dynamischen Entwicklungen durch die Corona-Krise sowie 
der damit verbundenen Anpassungen für die Arbeit der Jobcenter wird Frau Würker im 
Ausschuss für Soziales und Senioren mündlich über den aktuellen Sachstand 
informieren.  
 
 
Gez. Martina Würker

Beratungsverlauf (1)

23.04.2020 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1112/2020
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
17.04.2020
Erstellt
09.04.2020 13:17