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2022/0005

Rahmenplanung nördliche Rheinstraße

Magistratsvorlage 21.12.2021

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2022/0005

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Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
05.01.2022 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat IV 
 
Amt: Stadtplanungsamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2022/0005 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 511020 
Kostenstelle:  061-001-1000 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  5110-21 Sachkonto: 6779300 
 
Betreff: Rahmenplanung nördliche Rheinstraße  
 
Vorlage vom: 21.12.2021  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat stimmt der Beauftragung eines Planungsbüros zur Erarbeitung eines Rahmenplans 
für die „nördliche Rheinstraße“, im Bereich zwischen Goebelstraße, Mornewegstraße, 
Steubenplatz und Rheinstraße zu. Der Rahmenplan soll, aufbauend auf der „Entwickl ungsstudie 
nördliche Rheinstraße“ (netzwerkarchitekten), zur Orientierung für die künftige städtebauliche 
Entwicklung dienen und als Grundlage zur weiteren Gebietsplanung herangezogen werden sowie 
die Ziele der Bauleitplanung für diesen Bereich definieren.  
 
Anlagen:  Entwicklungsstudie nördliche Rheinstraße  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage 2022/0005 vom 21.12.2021  
 
Die Rheinstraße ist aufgrund ihrer Lage und Funktion die westliche Haupterschließung der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt und soll mit ihrer teilweise symmetrischen Randbebauung und 
ihren markanten Blickbeziehungen den repräsentativen Eingang in die Stadt bilden. 
 
Die Rheinstraße wurde bereits mit der Errichtung der barocken Bauteile des Schlosses (De-la-
Fosse-Bau) nach 1715 als Prachtachse angelegt, als die Stadt im ersten Schritt vom Schloss 
aus bis zum Luisenplatz erweitert wurde. Als Stadtstraße wurde die Rheinstraße ab dem 19. 
Jahrhundert zunächst bis zum Steubenplatz und schließlich bis zu dem im Jahr 1912 nach 
Westen verlegten Hauptbahnhof verlängert.  
Diese abschnittweise Erweiterung lässt sich bis heute im Verlauf der Rheinstraße mit ihren 
unterschiedlichen Querschnitten ablesen. Als historische Achse ist sie als prägnanter 
Stadteingang erhalten und führt die Ankommenden ins Stadtzentrum. Die Rheinstraße leitet 
sowohl den Öffentlichen Nahverkehr als auch den Individualverkehr direkt von der Autobahn ins 
Zentrum der Stadt, sie öffnet den Blick zum „Langen Ludwig“, und bis zum Schloss.  
Neben der Funktion als Stadteingang und Verkehrsverbindung zwischen Stadt und den 
Autobahnanschlüssen des Darmstädter Kreuzes sowie zum Hauptbahnhof, liegen entlang der 
Rheinstraße wichtige nationale und internationale wissenschaftliche Institute wie z.B. das 
ESOC, das Ökoinstitut, die IHK, das Institut für Wohnen und Umwelt oder das Fraunhofer SIT 
Institut.  
Auch die neueren Stadterweiterungen nach Westen haben die Rheinstraße als Stadtachse 
gestärkt. Die in jüngster Vergangenheit entstandenen Quartiere, das Europaviertel und das 
TZ RheinMain, begleiten mit ablesbaren Kanten die Rheinstraße und ergänzen die kl are 
Raumbildung.  
 
Der Bereich, für den nun ein städtebaulicher Rahmenplan entwickelt werden soll, befindet 
sich auf der nördlichen Seite der Rheinstraße zwischen Hauptbahnhof und Steubenplatz. Er 
ist durch eine heterogene Bebauung mit zum Teil untergenutz ten Grundstücken und 
Bestandsgebäuden gekennzeichnet, die der beschriebenen Bedeutung der Rheinstraße nicht 
entsprechen.  
Mit Blick auf das südliche Gegenüber wird der Handlungsbedarf umso deutlicher, da hier die 
denkmalrechtlich geschützte Gesamtanlage, m it dem ehemaligen Verwaltungsgebäude der 
Dugena von Kurt Jahn und den fünf Wohngebäuden von Werner Neumann sowie der ebenfalls 
denkmalgeschützten ehemaligen Landwirtschaftskammer, ein klar strukturiertes und 
geordnetes Stadtbild mit erlebbaren Raumkanten a ufzeigt.  
 
Auch die öffentlichen Freiflächen sind auf der Südseite klar und großzügig angelegt , obwohl 
partiell auch dort Handlungsbedarf besteht,  und unterstreichen damit die Bedeutung der 
Rheinstraße als „Boulevard“ und Stadteingang.  
Auf der Nordseite hi ngegen sind die öffentlichen Freiflächen auf ein Minimum beschränkt und 
dienen überwiegend verkehrlichen Nutzungen. Die Flächen sind so knapp bemessen, dass sie 
für zu Fuß Gehende und Radfahrende nicht ausreichen. Weiterhin bleibt auf den beengten 
Freiflächen für die angesiedelten  bedeutsamen Institutionen kein ausreichender Raum zur 
Adressbildung.  
 
Nachdem auf der nördlichen Seite der Rheinstraße mehrere Eigentümer*innen 
Erweiterungsabsichten an die Stadt herangetragen haben, die mit dem bestehenden 
Planungsrecht nicht durchführbar sind, und die Rheinstraße im Masterplan 2030+ als ein 
„Schlüsselraum zur Stärkung der Wissenschaft und Technologie“ identifiziert wurde, ist eine 
städtebauliche Untersuchung für diesen Bereich in Auftrag gegeben worden. Geprüft werden

- 4 - 
sollte, wie sich die Expansionsabsichten der Eigentümer*innen auf das Stadtbild auswirken 
und ob diese auch mit dem Schutzziel für die denkmalbedeutsame Gesamtanlage auf der 
Südseite der Rheinstraße vereinbar sind.  
 
Ziel der Untersuchung war, die R heinstraße als historische Stadtachse zu bewahren und zu 
stärken sowie für das betreffende Gebiet Entwicklungsmöglichkeiten entsprechend der 
Bedeutung seiner städtebaulichen Lage aufzuzeigen.  
Die Entwicklungsstudie des Büros zeigt auf, wie Art und Maß ein er künftigen baulichen 
Nutzung dazu beitragen können, ein lebendiges, urbanes Stadtquartier zu entwickeln.  
Die dargestellten Vorschläge zu den Nutzungen und Raumqualitäten in den 
Erdgeschosszonen sollen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität beitragen u nd die Wege 
für zu Fuß Gehende und Radfahrende zwischen Innenstadt und Hauptbahnhof 
abwechslungsreicher und attraktiver gestalten.  
 
Weiterhin zeigt die Studie auf, wie durch die Positionierung neuer multifunktionaler Gebäude 
mit Hochpunkten der repräsentat ive Charakter des Stadteingangs in diesem Abschnitt der 
Rheinstraße gestärkt werden kann. Um eine vielfältige Nutzungsmischung zu erreichen, 
sollen die vorhandenen Nutzungen aus den Bereichen Forschung, Wissenschaft und Bildung 
durch Flächen für Wohnen und  Gewerbe ergänzt werden. Im Zusammenspiel mit der 
Umstrukturierung der öffentlichen und privaten Frei - und Grünflächen kann so langfristig 
gemeinsam mit den privaten Grundstückseigentümer*innen ein lebendiger Stadtteil 
entwickelt werden.  
 
Die „nördliche Rh einstraße“ erhält im Konzept der Entwicklungsstudie eine Raumkante aus 
niedrigeren Gebäuden, die die Höhe der denkmalgeschützten Bauten auf der 
gegenüberliegenden Südseite aufnimmt. Hierdurch soll der öffentliche Raum klar definiert 
werden und die Rheinstr aße eine angemessene begleitende Bebauung erhalten.  
Die Geh- und Fahrradwege auf der nördlichen Rheinstraße sollen zukünftig mehr Raum 
erhalten. Gleichzeitig wird damit die Verbindung zwischen Innenstadt und Hauptbahnhof 
aufgewertet. Weiterhin sollen neue  Grünflächen das Kleinklima und die Aufenthaltsqualität 
innerhalb des Quartiers verbessern. Die vorgesehene Durchwegung in Nord -Süd-Richtung 
verfolgt das Ziel , die ÖPNV-Haltestellen an der Rheinstraße besser als bisher an die 
Schulnutzungen in der Morneweg straße anzubinden.  
 
Auf Grundlage der Studie mit ihren vorgeschlagenen Entwicklungsmöglichkeiten im Gebiet 
„nördliche Rheinstraße“ soll nun ein Rahmenplan entwickelt werden, der weitere Aspekte 
untersucht und vertieft. Dabei sind insbesondere klimatische und verkehrliche Bela nge sowie 
Aspekte des Gesamtzusammenhangs dieses Abschnitts der Rheinstraße einzubeziehen:  
Ziel ist die Schaffung eines verbindlichen städtebaulichen Rahmens, der durch die 
Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden soll und Vorgabe für die gemeinsam mit 
den privaten Grundstückseigentümer*innen abschnittsweise zu entwickelnden Bauleitplänen 
sein wird. Die nötigen Planungsmittel stehen im Haushaltsjahr 2021 auf der Kostenstelle  
061-001-1000, Kostenträger 5110 -21, Sachkonto 6779300 zur Verfügung.  
Die Entwicklungsstudie des Büros netzwerkarchitekten ist dieser Vorlage beigefügt.  
 
Dezernat III    Dezernat IV 
 
 
 
Michael Kolmer    André Schellenberg  
Stadtrat    Stadtkämmerer

anlage 1

11087 Zeichen

Stand 01.10.2021
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Stadtplanungsamt | Entwicklungsstudie nördliche Rheinstraße | Zielvariante | 1
Entwicklungsstudie nördliche Rheinstraße

Stand 01.10.2021
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Stadtplanungsamt | Entwicklungsstudie nördliche Rheinstraße | Zielvariante | 2
Entwicklungsstudie nördliche Rheinstraße
Ausgangssituation
Darmstadt ist in alle Himmelsrichtungen mit dem Umland vernetzt. 
An die überregionalen Verkehrsnetze aber ist die Stadt v.a. an ihrer Westseite 
angebunden. Hier finden sich die wichtigsten bzw. am intensivsten genutzten Anschlüsse:
Zum einen liegt hier der Darmstädter Hauptbahnhof, über welchen die Wirtschaftsräume 
Rhein-Main und Mannheim/Heidelberg angebunden sind und über welchen künftig auch die 
neue ICE-Strecke zwischen Frankfurt und Mannheim führen wird.
Weiterhin liegen im Westen die Anschlüsse der Autobahnen A5 und A67. Von diesen aus 
erreichen die meisten motorisierten Verkehrsteilnehmer die Stadt. Auch der 
Shuttleverkehr zum Frankfurter Flughafen (‚Airliner‘) führt über den Anschluss der A5.
Darmstadt hat das selten gewordene Privileg, dass die Kante des städtischen Weichbildes 
entlang dieser Zufahrtsstrecke recht klar und frei von weitläufigen und ungeordneten 
Gewerbegebieten ist, sodass sich Ankommenden schon wenige hundert Meter nach Abfahrt 
von der Autobahn mit Erreichen der Rheinstraßenachse bzw. der in den letzten 
Jahrzehnten intensiv entwickelten ‚Weststadt‘ ein geordnetes städtisches Bild bietet. 
Weniger vorteilhaft stellt sich im Vergleich zu anderen Städten das Bild für Ankommende 
mit der Bahn dar. Zwar wurde auch der ‚Platz der Deutschen Einheit‘ in den vergangenen 
Jahrzehnten zu einem attraktiven städtischen Raum entwickelt, dennoch stellt der Weg 
von dort aus zu Innenstadt – zumindest bis zum Steubenplatz - eine ‚Durststrecke‘ dar, 
die weder zu Fuß noch per Rad, weder entlang der Mornewegstraße noch entlang der 
Nordflanke der Rheinstraße attraktiv erscheint.

Stand 01.10.2021
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Stadtplanungsamt | Entwicklungsstudie nördliche Rheinstraße | Zielvariante | 3
Entwicklungsstudie nördliche Rheinstraße
Ausgangssituation
Dem Quartier zwischen Rheinstraße im Süden, Mornewegstraße im Norden, Feldbergstraße im 
Osten und Goebelstraße bzw. Platz der Deutschen Einheit im Westen fehlt es bislang sowohl 
an programmatischer Positionierung als auch an einer übergreifenden städtebaulichen Idee. 
Auf Baugesuche in diesem Gebiet wurde in den vergangenen Jahren angesichts der noch 
fehlenden städtebaulichen Setzung mit punktuellen Bebauungsplänen reagiert.
Aktuelle Anfragen zur baulichen Entwicklung und Intensivierung von Nutzungen von 
Anrainern der Nordseite der Rheinstraße geben nun Anlass, die weitere Entwicklung dieses 
Quartiers im Übergriff in den Blick zu nehmen. 
Das Stadtplanungsamt hat daher in 2020 das Büro netzwerkarchitekten mit der Erstellung 
einer Entwicklungsstudie beauftragt, welche seither in einem dialogischen Prozess zwischen 
Amt und Planungsbüro erstellt wurde. Die hier vorgelegte Studie beabsichtigt, die enormen 
Potentiale, die dieses Gebiet in seiner weiteren Entwicklung birgt, in einer ersten Skizze 
zu verdeutlichen und in lebendiger Form eindrücklich zu machen.
Die Südseite der Rheinstraße im Abschnitt zwischen Goebelstraße und Steubenplatz weist 
mit ihrer Bebauung aus den frühen 1950er Jahren - dem ‚Dugenahaus‘ und der anschließenden 
bis zum Gebäude der ehemaligen Großherzoglichen Landwirtschaftskammer reichenden Staffel 
5-geschossiger Wohnungsbauten - eine klar lesbare und einprägsame Ordnung auf, wenn auch 
mit für heutige Maßstäbe recht geringer Dichte und Höhe. 
Weitere Gebäude wie das ‚Haus der Wirtschaft Südhessen‘ oder auch der gegenwärtig 
projektierte Hotelneubau ergänzen die angelegte Ordnung senkrecht zur Rheinstraße 
angeordneter Gebäuderiegel nach Osten hin.
Die Nordseite der Rheinstraße im selben Abschnitt hingegen bleibt bis heute relativ 
ungeordnet, gesichtslos und wenig präsent.

Stand 01.10.2021
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Stadtplanungsamt | Entwicklungsstudie nördliche Rheinstraße | Zielvariante | 4
Die Anfragen der Anrainer geben Hinweise auf Bedarfe weiterer Flächen der hier 
ansässigen und für Darmstadt typischen Institutionen und Unternehmen im Bereich von 
High-Tech und Wissenschaft. Zudem wird in absehbarer Zukunft trotz der intensiven 
gegenwärtigen Bautätigkeit weiterer Wohnraumbedarf bestehen. 
Aus unserer Sicht bringt angesichts seiner Lage und seiner Entwicklungsflächen gerade 
dieses Quartier ideale Voraussetzungen mit für eine intensive Innenentwicklung als 
‚grünes Wissenschaftsquartier‘, in welchem Strukturen nachhaltigen Wohnens und 
Arbeitens in einer zukunftsweisenden Mischung und Dichte entstehen können.
Die unmittelbare Nähe zu den Netzen von Bahn und Autobahn trägt den intensiven 
überregionalen Quell- und Zielverkehren international tätiger Institutionen bzw. 
Unternehmen Rechnung, ohne dass die Innenstadt hierdurch zusätzliche 
Verkehrsbelastungen erfährt. 
Die Nähe zur Innenstadt in Verbindung mit der angelegten intensiven Vernetzung des ÖPNV 
ermöglicht das Wohnen und Arbeiten unter Verzicht auf das eigene Auto. 
Die Lage entlang der Nordseite der weitläufigen Rheinstraße ermöglicht die Anordnung von 
Hochhäusern, ohne dass hierdurch bestehende Wohnquartiere durch Verschattung und 
Nutzungsverdichtung in Mitleidenschaft gezogen werden. 
Die hier skizzierte Entwicklung setzt an der heutigen Bestandssituation an und fasst diese 
mit Rücksicht auf bestehende Gebäude und auf Grundlage gegebener Grundstückszuschnitte 
mithilfe neuer Erschließungsstrukturen und intensiver baulicher Ergänzungen zu einem 
kraftvollen neuen Stadtteil. Dieser bietet Raum für die Fortentwicklung Darmstadts als 
grüne Wissenschaftsstadt: Gebäude werden mit begrünten Dächern, Loggien, Terrassen, 
Fassaden entwickelt. Freiflächen werden intensiv begrünt. 
Die markante Silhouette des neuen Quartiers verschafft der Stadt an ihrem wichtigsten 
Stadteingang einen selbstbewussten Auftakt, der der gewachsenen Größe und Bedeutung 
Darmstadts gerecht wird.
Entwicklungsstudie nördliche Rheinstraße
Programm
Maritim-Hotel
Steubenplatz
Tankstelle
Fraunhofer 
Institut
IHK
Verwaltung 
Da-Di-Werk
Privat
Brauerei
städtisches 
Grundstück/ 
Schule
Privat
Erweiterung 
Schule

Stand 01.10.2021
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Stadtplanungsamt | Entwicklungsstudie nördliche Rheinstraße | Zielvariante | 5
Entwicklungsstudie nördliche Rheinstraße
Neue Silhouette am Stadteingang

Stand 01.10.2021
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Stadtplanungsamt | Entwicklungsstudie nördliche Rheinstraße | Zielvariante | 6
Entwicklungsstudie nördliche Rheinstraße
Struktur/ Maßnahmen nördliche Rheinstraße
Die entstehende Nutzungsintensität des neuen Wohn- und Arbeitsquartiers ist Basis und 
Rückraum eines arkadengesäumten ‚Boulevards‘ entlang der Rheinstraße als urbaner 
Lückenschluss zwischen Innenstadt und Bahnhof. Hier finden Geschäfte des täglichen 
Bedarfs ebenso Raum wie quartiersbezogene Dienstleister, Cafés und Restaurants.
Während das Profil von Fahrbahnen und Gleisen der Rheinstraße im Wesentlichen unverändert 
bleibt, werden die südlichen Grenzen der anliegenden Grundstücke um einige Meter nach 
Norden verschoben, um der Anlage eines breiteren Radweges zwischen den beiden 
vervollständigten Baumreihen, sowie einer großzügigen, die zweigeschossige Arkade 
begleitenden Promenade Raum zu geben. 
Gefasst wird die Rheinstraße durch eine 5-geschossige Gebäudeflanke, über und hinter 
welcher bis zu etwa 60m hohe Hochhäuser emporragen. An den Enden der Arkade steht 
jeweils ein weiteres Hochhaus frei auf einer Platzfläche, sodass von den Ecken des 
Quartieres Wege in seine Mitte führen. Die Hochhäuser können in Abhängigkeit von Lage und 
Bedarf teilweise als Wohngebäude, teilweise als Bürogebäude entwickelt werden.
Die Wege im Quartiersinneren können im Wesentlichen entlang bestehender 
Grundstücksgrenzen geführt werden. Es entsteht eine neue, intensive Durchwegung in Nord-
Süd-Richtung, sodass die Mornewegstraße und die nördlich zur Bismarckstraße gelegenen 
Bereiche mit dem neuen Quartier und durch dieses hindurch zur Rheinstraße verknüpft 
werden. Zwei dieser Durchwegungen führen an den Köpfen des ausgedehnten 
Straßenbahnhaltestellenbereiches über die Rheinstraße hinweg und durch deren südseitige 
offene Bebauung hindurch zum ‚Verlagsviertel‘ bzw. in das Hochschulquartier.
‚Pocket Park‘
‚Event-Platz‘
Platz als Gegenüber zum 
Dugena-Haus
Event-Halle
Gastronomie
Schulerweiterung
Arkade und Promenade entlang der 
Rheinstraße
Hochhäuser 
(Wohnen/ Arbeiten)
Hotel
geplanter
Hotelneubau

Stand 01.10.2021
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Stadtplanungsamt | Entwicklungsstudie nördliche Rheinstraße | Zielvariante | 7
Entwicklungsstudie nördliche Rheinstraße
Struktur/ Maßnahmen nördliche Rheinstraße
Der Platz selbst kann für Außenveranstaltungen (Open-Air-Kino, Sammlermärkte, Freiflächen 
für die Gastronomie etc.) genutzt werden.
Die begonnene Ansiedlung einer vielfältigen Gastronomie-, Ausgeh- und Kulturlandschaft im 
Bahnhofsumfeld könnte mit bzw. um den ‚Event-Platz‘ eine starke Intensivierung erfahren, 
die in diesem Umfeld verträglich ist und dem urbanen Stadtleben einen neuen Schwerpunkt 
am Bahnhof gibt. Eine ausgeprägte Kultur-/Event- und Gastronomielandschaft auf der 
Stadtseite des Hauptbahnhofes kann insbesondere angesichts der idealen Erreichbarkeit 
eine hohe Anziehungskraft über Darmstadt hinaus entwickeln. Die Mischung aus attraktiven 
Plätzen, historischen Baudenkmälern und zukunftsweisenden Neubauten bereitet hierfür 
einen idealen Rahmen.
Ein in Ost-West-Richtung verlaufender Weg nimmt die von der Rheinstraße kommenden 
Stichwege an der Südseite des Schulgeländes auf und führt auf einen zentralen ruhigen und 
intensiv begrünten ‚Pocket Park‘. Erweiterungen der bestehenden Schule können auch mit 
Bezug zu diesem Platz entwickelt werden.
Einen ganz anderen Charakter hat der ‚Event-Platz‘, der zwischen der Ostseite des baulich 
zu einem ‚Gastro-Block’ arrondierten Brauereigrundstückes und der Röder-Fabrik 
aufgespannt wird: Während die bestehenden Fabrikräume einen charmanten und kleinteiligen 
Rahmen für verschiedene Angebote im Kultur- und Eventbereich bieten, könnte durch die 
Überbauung der Fabrikspange ein hybrides Gebäude entstehen, in welchem Säle das 
bestehende Raumangebot ergänzen und hierdurch Veranstaltungen verschiedenster Art 
möglich machen. 
‘Pocket Park‘‚Event-Platz‘
Platz als Gegenüber 
zum Dugena-Haus
Event-Halle
Gastronomie
Schulerweiterung
Arkade und Promenade 
entlang der Rheinstraße
Hochhäuser 
(Wohnen/ Arbeiten)
Hotel
geplanter
Hotelneubau
ÖPNV Haltestelle
Hochhäuser 
(Wohnen/ Arbeiten)

Stand 01.10.2021
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Stadtplanungsamt | Entwicklungsstudie nördliche Rheinstraße | Zielvariante | 8
Entwicklungsstudie nördliche Rheinstraße
Aufteilung Straßenraum und neue Promenade mit durchgehender Arkade

Stand 01.10.2021
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Stadtplanungsamt | Entwicklungsstudie nördliche Rheinstraße | Zielvariante | 9

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Orte (7)

  • Rheinstraße
  • Goebelstraße
  • Mornewegstraße
  • Feldbergstraße
  • Bismarckstraße
  • Steubenplatz
  • Luisenplatz

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Details

Vorlagen-Nr.
2022/0005
Typ
Magistratsvorlage
Datum
21.12.2021
Erstellt
29.09.2026 00:00