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0830/2022

Beantwortung der Anfrage AN/0213/2022 der SPD-Fraktion betr. "EDELGARD-Anlaufstellen und Präventionsarbeit von sexualisierter Gewalt"

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 14.03.2022

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Nächste Beratung: Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Sitzung am 25.04.2022

Anfrage der SPD zu EDELGARD AN 0213 2022

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Anfrage der SPD zu EDELGARD AN 0213 2022

5608 Zeichen

An die Vorsitzende des Ausschusses  
für die Gleichstellung von Frauen und Männern  
Frau Teresa De Bellis -Olinger 
 
An Frau Oberbürgermeisterin  
Henriette Reker  
 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanischer Bau  
50667 Köln 
fon 0221. 221 259 50  
fax 0221. 221 246 57  
mail fraktion@koelnspd.de  
web  www.koelnspd.de  
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 25.01.2022 
 
AN/0213/2022 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 31.01.2022 
 
EDELGARD-Anlaufstellen und Präventionsarbeit von sexualisierter Gewalt 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Ausschussvorsitzende,  
die Stimmung auf der Ausgehmeile Zülpicher Straße und im Kwartier Latäng gilt als zunehmend prob-
lematisch. Nicht erst, seit im vergangenen Sommer ein 18-Jähriger erstochen worden ist, fühlen sich 
viele Menschen insbesondere an den Wochenenden im öffentlichen Raum unsicher. Im Kwartier 
Latäng gibt es elf „EDELGARD schützt-Orte“, die für eine Beantwortung der Anfrage der SPD-Fraktion 
„Kwartier Latäng – mündliche Anfrage von Monika Möller (SB) zur zugenommenen Gewaltbereit-
schaft“ nach einem Stimmungsbild angeschrieben worden sind. Von Interesse war dabei die Situation 
für Frauen und Mädchen im Einzugsgebiet.  
In der Antwort schildert eine ansässige Geschäftsführerin die Lage. Sie schreibt, dass bisher keine 
Kenntnisse von körperlichen, tatsächlichen An- oder Übergriffen vorliegen, aber es sei eine Zunahme 
an aggressiver Stimmung und auch sexuellen Belästigungen gegenüber den eigenen Mitarbeiterinnen 
und weiblichen Gästen durch die Feierklientel festzustellen. Die von EDELGARD als Zufluchtsorte 
ausgewiesenen Geschäfte und Einrichtungen berichteten, dass sie nicht vermehrt von Frauen oder 
Mädchen aufgesucht würden. Dies könnte allerdings auch an dem Umstand liegen, dass das Angebot 
nicht bekannt sei. So die Vermutung der befragten Geschäftsführerin. Insgesamt ist der Rücklauf 
durch die Einrichtungen eher nicht zufriedenstellend: von elf Orten haben sich nur drei zurückgemel-
det.1 
Das Polizeipräsidium meldete keine Zunahme an registrierten Straftaten im Bereich der sexualisier-
ten Gewalt im fraglichen Gebiet. Das muss, da es sich um eine Hellfeldstatistik handelt, jedoch nicht 
heißen, dass es bei den tatsächlichen Tatausübungen keine Veränderung gegeben hat. Es könnte 
genauso gut auf eine nach wie vor geringe Anzeigebereitschaft z. B. wegen der geringen Aussichten 
auf Erfolg zurückzuführen sein, wie bundesweite Forschungen zum Thema immer wieder zeigen. 
Im September hat EDELGARD zwei Videospots, einer gerichtet an potentiell Betroffene, der andere  
an Unternehmer*innen, veröffentlicht. Diese haben gegenwärtig allerdings erst 560 Aufrufe auf der 
Videoplattform YouTube erhalten. Dies könnte auch ein Zeichen dafür sein, dass das EDELGARD-
Angebot wenig bekannt ist.  
                                                 
1 https://ratsinformation.stadt -koeln.de/getfile.asp?id=847256&type=do

- 2 - 
 
Zu Karneval 2020 startete die Kartenanwendung EDELGARD map unter map.edelgard.koeln. Mit der 
Anwendung sollen akut von Belästigung oder Übergriffen Betroffene den schnellsten Weg zum 
nächsten „EDELGARD schützt“-Ort finden. Hier wäre interessant zu erfahren, wie viele Aufrufe auf 
die Seite erfolgen. Zudem zeigt ein Blick auf die Karte die ungleiche Verteilung von EDELGARD-Orten 
in Köln. Insbesondere fehlen Anlaufstellen im Rechtsrheinischen.  
Auf eine Anfrage der SPD-Fraktion vom 26.05.2021 zur Deckung des Bedarfs an Sexualpädagogik für 
Jungen und junge Männer, insbesondere im Hinblick auf die Aufklärung über grenzüberschreitendes 
Verhalten und dessen Prävention, antwortete die Verwaltung indes ernüchternd. Viele Träger richten 
sich mit Angeboten, Projekten und Maßnahmen auch, aber nicht explizit an Jungen und junge Män-
ner. Einzig die dankenswerterweise für eine Anschlussfinanzierung seit 2022 ausgewählte Arbeit von 
pro familia ist explizit im Interventionsfeld tätig. Eine vom Träger gewünschte Stellenaufstockung im 
Bereich der sexualpädagogischen Jungenarbeit hat es dabei nicht gegeben. Dabei muss die Verwal-
tung selbst zugestehen, dass laut Gesundheitsamt die Kapazitätsgrenzen im Bereich der sexualpäda-
gogischen Arbeit mit männlichen Jugendlichen seit Jahren erreicht sind und entsprechende Anfragen 
abgewiesen werden müssen. Die Pandemie habe zudem dazu geführt, dass die Zielgruppe männli-
cher Jugendlicher noch weniger erreicht werde. In diesem Kontext werde möglicherweise ein kom-
pensatorischer Nachholbedarf entstehen.2 
Wir möchten daher von der Verwaltung wissen:  
1. Wie viele Aufrufe erfährt die Edelgard-Map seit ihrem Start 2020 bis heute durchschnittlich im 
Monat? Bitte nach Monaten aufschlüsseln.  
2. Hält die Verwaltung ihre bisherigen Maßnahmen für ausreichend, um Edelgard besser bekannt zu 
machen, und wenn nicht: Welche weiteren Werbemaßnahmen sind geplant?  
3. Was unternimmt die Stadt, um insbesondere auch im Rechtsrheinischen mehr Anlaufstellen an-
bieten zu können?  
4. Sind neue Schulungsmaßnahmen der Edelgard-Anlaufstellen geplant, wie sie von diesen ge-
wünscht sind, und wenn ja: wann?  
 
5. Welche Projekte bzw. Präventivmaßnahmen werden von der Stadt Köln unterstützt oder geplant, 
die sich präventiv an potentielle Täter (auch Erwachsene) wenden? 
 
Mit freundlichen Grüßen  
Gez. Mike Homann  
SPD-Fraktionsgeschäftsführer  
 
 
 
 
 
                                                 
2  https://ratsinformation.s tadt-koeln.de/getfile.asp?id=836598&type=do

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

10367 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
II/03 
 
Vorlagen-Nummer  14.03.2022 
 0830/2022 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 14.03.2022 
 
Beantwortung der Anfrage AN/0213/2022 der SPD-Fraktion betr. "EDELGARD-Anlaufstellen 
und Präventionsarbeit von sexualisierter Gewalt" 
EDELGARD resultiert aus einem zivilgesellschaftlichen Engagement der „Kölner Initiative gegen se-
xualisierte Gewalt im öffentlichen Raum“. Sie hat sich nach der Silvesternacht 2015, in der es zu zahl-
reichen sexuellen Übergriffen im Umfeld des Doms und des Hauptbahnhofs kam, gegründet. 
 
Diese Initiative ist ein Zusammenschluss von Kölner Expert*innen, die über langjährige Erfahrungen 
in der Arbeit gegen sexualisierte Gewalt an Frauen und Mädchen verfügen. Zu ihr gehören: Diakonie 
Michaelshoven, Frauenberatungszentrum Köln e.V., Hennamond e.V., Lobby für Mädchen e.V., Not-
ruf für vergewaltigte Frauen, Polizei Köln, Sozialdienst katholischer Frauen e.V. und die Stadt Köln, 
Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern. 
 
Das gemeinsame Ziel ist die Sensibilisierung der Gesellschaft zum Thema „Gewalt im öffentlichen 
Raum“. Vorhandenes Engagement und Kompetenz im Kampf gegen sexualisierte Gewalt können 
durch die Fachkompetenzen der Akteur*innen und der vorgenannten Einrichtungen gebündelt und in 
innovative Projekte umgesetzt werden. 
 
Deswegen startete die Kölner Initiative mit EDELGARD eine Präventions- und Interventionskampag-
ne mit mehreren sich ergänzenden Bausteinen gegen sexualisierte Gewalt im öffentlichen Raum. 
 
Zur Bewältigung der selbstgestellten Aufgabe entwickelte sie eine feste Organisationsstruktur, auf 
deren Basis EDELGARD Fuß gefasst hat.  
 
Die Initiative ist gleichberechtigt organisiert und besteht aus einem Lenkungskreis, der alle zwei Jahre 
neu aus drei Mitgliedern der Initiative gewählt wird. Im Lenkungskreis werden zielführende Rahmen-
bedingungen und Strategien entwickelt sowie Ziele definiert. Ein*e Mitarbeiter*in des Amtes für 
Gleichstellung von Frauen und Männern ist im Lenkungskreis mit Stimmrecht vertreten, um über ge-
plante Maßnahmen mitzuentscheiden. Die Stadt Köln bringt sich in dieses stadt- und zivilgesellschaft-
liches Engagement ein und unterstützt und begleitet es finanziell, personell und inhaltlich.  
 
EDELGARD wirkt und trägt dazu bei, das Thema „Sexualisierte Gewalt“ konstant in der Öffentlichkeit 
zu kommunizieren; EDELGARD etabliert sich im Stadtbild und wird zunehmend bekannter. 
 
 
Frage 1: 
Wie viele Aufrufe erfährt die Edelgard-Map seit ihrem Start 2020 bis heute durchschnittlich im 
Monat? Bitte nach Monaten aufschlüsseln. 
 
Antwort der Verwaltung 
Die EDELGARD map ist durch ein privates, ehrenamtliches Engagement eines Programmie-
rers realisiert worden und lässt keine Messung der Klickzahlen zu.

2 
 
 
 
Frage 2: 
Hält die Verwaltung ihre bisherigen Maßnahmen für ausreichend, um Edelgard besser be-
kannt zu machen, und wenn nicht: Welche weiteren Werbemaßnahmen sind geplant? 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
EDELGARD hat eine umfassende zielgruppengerechte Öffentlichkeitsarbeit auf vielen ver-
schiedenen Kanälen. Neben den sozialen Medien und Veröffentlichungen über Internet Kanä-
le und den Citycard Aktionen finden jedes Jahr drei Megalightkampagnen statt. Inwieweit wei-
tere Maßnahmen in 2022 erneut über Landesmittel finanziert werden können, ist noch unge-
klärt. 
 
Die in 2021 entstandenen VideoSpots werden in diesem Jahr weiter promotet. Zusätzlich zu 
den oben genannten Öffentlichkeitsmaßnahmen ist die Vorführung in Programmkinos in ganz 
Köln angestrebt; auch sollen Schulen involviert werden. 
 
Zudem steht die Initiative in engem Kontakt mit der Universität Köln, die mit Unterstützung der 
Initiative durch Aktionen wie „Beutel für Erstsemestler*innen“ EDELGARD bei der eigentlichen 
Zielgruppe bekannter macht. 
 
EDELGARD hat ein komplexes Programm, das über viel ehrenamtliches Engagement der be-
teiligten Institutionen bewältigt wird. Eine erfolgreiche Arbeit (viele schützende Orte, Veranstal-
tungspräsenz und umfassende Öffentlichkeitsarbeit) bedeutet eine umfassende Organisation, 
die mit der Personalausstattung nur sukzessive umgesetzt werden kann. Die Stadt Köln unter-
stützt derzeit als einzige Institution mit personellen Ressourcen. 
 
 
Frage 3 
Was unternimmt die Stadt, um insbesondere auch im Rechtsrheinischen mehr Anlaufstellen 
anbieten zu können? 
 
Antwort der Verwaltung: 
Zusätzliche Kooperationspartner*innen zur Schaffung weiterer „EDELGARD schützt-Orte“ in 
Köln zu akquirieren, ist ein zentrales Thema und Ziel der Initiative, um die Stadt- und Zivilge-
sellschaft zu sensibilisieren und ein niedrigschwelliges Angebot zu generieren. Besonders ef-
fektiv ist hier die Vorstellung von EDELGARD in Kölner Netzwerken wie den Sozialraumkonfe-
renzen und Stadtteilverbänden. Aus Erfahrung trägt diese Form der Akquise die meisten 
Früchte mit Schneeballeffekt. Das Interesse ist groß und in 2021 konnten 29 neue Orte hinzu-
gewonnen und über 100 Personen geschult werden, nachdem in 2020 Corona die Entwick-
lung ausgebremst hatte. Auch rechtsrheinische Netzwerke wurden involviert, so dass inzwi-
schen auch hier viele schützende Orte wie den Landschaftsverband Rheinland, die Städti-
schen Entwässerungsbetriebe ö. A., das Bürgerzentrum Deutz und das Bezirksrathaus Mül-
heim sowie Filialen der Sparkasse als schützende Orte zu verzeichnen sind. 
 
 
Frage 4: 
Sind neue Schulungsmaßnahmen der Edelgard-Anlaufstellen geplant, wie sie von diesen ge-
wünscht sind, und wenn ja: wann? 
  
Antwort der Verwaltung: 
Die Einführungsveranstaltungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der zukünftigen EDEL-
GARD schützt-Orte sind Voraussetzung für den Erhalt des Signets. Diese werden regelmäßig 
einmal im Monat – im Moment digital - für verschiedene Kooperationspartner*Innen organi-
siert. Daneben wird zusätzlich auch Inhouse geschult. 
 
Mit Newslettern für die schützenden Orte und über die Einführungsveranstaltungen werden

3 
 
Einrichtungen und Interessierte informiert, im letzten Jahr wurden viele Institutionen auch 
nachgeschult.  
 
Außerdem ist ein weiterer wichtiger Aspekt bei EDELGARD die Qualitätssicherung bei der Be-
ratungstätigkeit im EDELGARD mobil sowie bei der Referentinnentätigkeit in den Einführungs-
veranstaltungen. Konzepte und Durchführung von Schulungen für Multiplikator*innen gehören 
hier zu den Aufgaben der Initiative und werden auf die Mitglieder der Initiative aufgeteilt.  
 
 
Frage 5: 
Welche Projekte bzw. Präventivmaßnahmen werden von der Stadt Köln unterstützt oder ge-
plant, die sich präventiv an potentielle Täter (auch Erwachsene) wenden? 
 
Antwort der Verwaltung: 
Das Gesundheitsamt Köln bietet durch die Beratungsstelle für Familienplanung und den 
Fachdienst STI und sexuelle Gesundheit seit vielen Jahren sexualpädagogische Veranstal-
tungen für Jugendliche, als auch Fortbildungen für interessierte Fachkräfte an. Kernaufgaben 
sind Fortbildungen, individuelle Fachberatungen, Gruppenveranstaltungen und Einzelberatun-
gen. In das breite Spektrum „Sexueller-Gewaltpräventionsarbeit“ gehören dabei Themen wie 
zum Beispiel 
 Sprache und Sexualität 
 psychosexuelle Entwicklung 
 sexuelle Grenzverletzungen 
 Geschlechterrollen und Verhaltensmuster 
 Werte und Normen 
 Elternschaft ... und dann? 
 
Seit Juni 2021 gibt es beim Gesundheitsamt einen neuen Mitarbeiter für sexualpädagogische 
Workshops für Jungengruppen.  
In Bezug auf die Zielgruppe „Jugendliche“ bedient das Gesundheitsamt bevorzugt Anfragen 
von Förderschulen, internationalen Förderklassen, Gesamtschulen, Jugendwerkstätten und 
Flüchtlingsunterkünften.  
Diese Präventionsangebote umfassen selbstverständlich auch das Themenfeld der sexuellen 
Grenzverletzungen. Potentielle Täter*in kann jede*r sein. 
Zusätzlich engagiert sich das Gesundheitsamt bei der Ausbildung von Sozialarbeiter*innen 
und Erzieher*innen in Köln. Diese Multiplikator*innen sind wesentlich für ein breit aufgestelltes 
Präventionsangebot.  
 
Das Gesundheitsamt ist zudem im Kölner Arbeitskreis Jugend & Prävention vertreten und ko-
operiert hier mit pro familia Köln, der evangelischen Beratungsstelle, SCHLAU Köln, 
SKM/JUGEND SUCHT BERATUNG, Lobby für Mädchen, Aidshilfe Köln, Looks, 
anyway/WiR*, Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW Sexualpädagogik – HIV – STI und 
SKF Esperanza. 
Ebenso gehört das Gesundheitsamt dem Netzwerk „youthwork nrw“ an. 
 
Zudem gibt es zwei weitere lokale Angebote externer Träger: 
1. AWO: „Mensch sein ohne Gewalt“ (ehemals „Mann sein ohne Gewalt“): 
Das Projekt MenschSein ohne Gewalt - Psychosoziale Betreuung im Rahmen kommunal 
flankierender Maßnahmen richtet sich an erwachsene Männer und Frauen, die in Köln le-
ben und gegen ihre (Ex)Partner*innen gewalttätig geworden sind. Es wird sowohl mit 
Selbstmeldern, als auch mit institutionell vermittelten bzw. zugewiesenen Männern und 
Frauen gearbeitet. 
Gefördert wird das Projekt MenschSein ohne Gewalt - Psychosoziale Betreuung im Rah-
men kommunal flankierender Maßnahmen durch das Jobcenter Köln.

4 
 
https://awo-koeln.de/fachbereich-fuer-gewaltpraevention/menschsein-ohne-gewalt-
psychosoziale-betreuung.html 
 
2. SKM: „Männerberatung – Krisenberatung“. 
Dies ist ein Angebot für Männer, die ihr gewalttätiges Verhalten beenden möchten. Ein 
Themenschwerpunkt (siehe „Kern-Angebot“) ist hier auch Sexualität. 
Das speziell konzipierte Angebot der Männerberatung im SKM Köln richtet sich spezifisch 
an Männer, die Unterstützung in Krisen suchen. In der Beratung haben sie die Möglichkeit, 
ihre Themen mit einem dafür ausgebildeten Fachberater zu besprechen. Im Rahmen die-
ses Angebotes begleitet der SKM Köln ratsuchende Männer auch über einen längeren 
Prozess und vernetzt bei Bedarf mit anderen, spezifischen Hilfen. 
 
https://www.skm-koeln.de/krisenberatung/#toggle-id-2 
 
Darüber hinaus gibt es ein bundesweites, aber erwähnenswertes Angebot: 
Das Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“ bietet deutschlandweit ein kostenloses und 
durch die Schweigepflicht geschütztes Behandlungsangebot für Männer und Frauen, Erwach-
sene und Jugendliche, die therapeutische Hilfe suchen, weil sie sich sexuell zu Kindern hinge-
zogen fühlen. 
https://www.kein-taeter-werden.de/ 
 
 
Gez. Prof. Dr. Diemert

Beratungsverlauf (1)

25.04.2022 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Zülpicher Straße
  • Michaelshoven

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Details

Aktenzeichen
0830/2022
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
14.03.2022
Erstellt
08.03.2022 10:46