AnS/0026/2022
Verkehrssicherheit im Kreuzungsbereich Homannstraße-Ostpreußenstraße-Albersloher Weg optimieren
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Stellungnahme zur Anregung
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32.12.0014 12.06.2024 Frau Grüber 3283 Bezirksvertretung Münster-Südost Dezer, nent] 14 UM 202% über Herrn Stadtrat Heuer Eing, über 33.26 Verkehrssituation Einmündung Albersloher Weg / Homannstraße / Ostpreußenstraße « Antrag Ifd. Nr. AnS/0026/2022 von der SPD Fraktion in der Bezirksvertretung Münster-Südost vom 08.11.2022 Es wird beantragt, Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Einmündungsbereich Albersloher Weg / Homannstraße / Ostpreußenstraße zu treffen. Die Prüfung des Antrags erfolgte ämterübergreifend.. Nach Bewertung der Unfallhäufungsstelle durch die Unfallkommission und der Einholung von Stellungnahmen vom Amt für Mobilität und Tiefbau sowie des Polizeipräsidiums Münster, erfolgt nun die abschließende Beantwortung. Neben einigen Sofortmaßnahmen, die an dieser Örtlichkeit bereits vor dem Antrag umgesetzt wurden, wie beispielsweise die Anordnung der Stoppregelung, überwacht aktuell die Polizei den Verkehr im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Außerdem wurde im 2. Quartal 2022 ein Dialogdisplay an der Homannstraße / Einmündung Albersloher Weg installiert. Nach der Stellungnahme der Polizei ist der Knotenpunkt im Jahr 2024 bisher nicht unfallauffällig. Meldungen über Unfälle mit Radfahrenden, die auslösend für die Einstufung als Unfallhäufungsstelle waren, liegen der Polizei nicht vor. Unter Berücksichtigung der früheren Verkehrsunfalllage der Vorjahre hat die Unfallkommission in ihrer Sitzung am 13.12.2023 die Signalisierung der Homannstraße beschlossen. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit werden folgende Maßnahmen an dieser Lichtsignalanlage durchgeführt (siehe Anlage 1): - Geplante Signalisierung für den Kfz-Verkehr aus der Homannstraße - Vorsignal für den Kfz-Verkehr auf dem Albersloher Weg - Signalisierung der Fußgängerfurt über die Homannstraße für die zu Fuß Gehenden und Radfahrenden Zudem wird die vorhandene Fußgängerquerung mit Blindensignalisierung (FB1) ergänzt. In Bezug auf die Beschlussvorlage V/0516/2022 „Aus dem Fußverkehrs-Check 2021 abgeleitete Standards für sehende und sehbehinderte Fußgänger an Lichtsignalanalgen in Münster" sowie den gemeinsamen Änderungsantrag der SPD, Bündnis 90/Die Grünen/GAL und Volt werden die Grünzeiten der Fußgänger sowie auch der Radfahrer angepasst. Die Lichtsignalanlage ist in Abstimmung mit den Stadtwerken mit einer Busbeschleunigung versehen. Die Signalprogramme werden zurzeit durch ein externes Ingenieurbüro neu geplant und sollen voraussichtlich im Ill. Quartal d. J. umgesetzt werden. Nach der Umrüstung wird die Situation vor Ort beobachtet, um ggf. Optimierungen vornehmen zu können. Gegenstand der Planung ist lediglich die Signalisierung der Homannstraße und die Signalisierung der Fußgängerfurt mit Vorsignal auf dem Albersloher Weg. Eine signalisierte Fußgängerfurt in Höhe der Bushaltestelle Homannstraße über den Albersloher Weg ist nicht Planungsinhalt. Um dies zu ermöglichen, müsste für die Furt auch die Haltestelle Homannstraße mit größerem baulichen, finanziell im Haushalt nicht abgesicherten Aufwand in Fahrtrichtung Innenstadt verlegt werden. Das Thema zum „Ausbau des Knotenpunktes als Vollanlage“ wurde in der Vergangenheit mehrmals in der Arbeitsgruppe für Verkehrsfragen ausführlich diskutiert. Ich verweise hierzu auf die Stellungnahme des Antrages Nr. AFS/0004/2021 vom 17.11.2021, die ich als Anlage dieser Stellungnahme beifüge. Nach Kenntnis des Unfallberichts hat der Unfall vom 07.06.2024 keine, Änderung der fachlichen Bewertung zur Folge. ana chtel ih Anlage 1: Signallageplan Anlage 2: Stellungnahme des Antrages Nr. AFS/0004/2021 Ianee J BEE: Knotenpunkt 29100 Albersloher Weg/ Homannstr. Signallageplan_Vorentwurf IIRERREN geplante Signalisierung für den Kfz-Verkehr aus der Hommannstr. + Vorsignal auf dem Albersloher Weg \r » geplante Furtsignalisierung für den Radfahrenden + zu Fuß Gehenden über die Homannstr. > Ergänzung der Blindensignalieirung P2 Amt für Mobilität und Tiefbau 20m Schäper 29.02.2024 1:500 Anane 2 Dezamat I 66.54.0003 Eins. 24. NOV. 2021 17.11.2021 Frau Sowa " 6588 Amt für Bürger- und Ratsservice Bezirksvertretung Münster-Südost Bezirksverwaltung Südost Über Herrn Stadtbaurat Denstorff „Verbesserung der Einmündung Schlesienstraße und Homannstraße in den Albersloher Weg“ Antrag Ifd. Nr. AFS/0004/2021 der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Münster- Südost vom 11.08.2021 (Anlage 1) + Ergänzungsantrag vom 27.08.2021 (Anlage 2) Mit dem o. g. Antrag in der Bezirksvertretung Münster-Südost wurde die Verwaltung aufgefordert zu prüfen, wie die Einmündung Schlesienstraße und Homannstraße auf den Albersloher Weg besonders für Linksabbieger und Linksabbiegerinnen verbessert werden kann. Die Arbeitsgruppe für Verkehrsfragen, kurz AfV (ein Gremium bestehend aus ‘den mit Verkehrsfragen betrauten Fachämtern der Verwaltung, der Polizei und den Stadtwerken) hat in ihrer Sitzung am 01.10.2021 über die zur Prüfung vorgelegten Optimierungsmaßnahmen intensiv diskutiert und ist zu folgender Entscheidung gekommen: Zu Punkt 1 „Installation einer Ampel für den kompletten Bereich, kombiniert mit dem Verkehrszeichen „grüner Pfeil“ an den Einmündungen Homannstraße und Schlesienstraße“ und Zu Punkt 2 „Einbau von Anforderurigs-Kontakten auf. der Schlesienstraße und der Homannstraße, die mit der Fußgängerampel verbunden sind': \ Allgemeiner verkehrstechnischer Ablauf der Fußgängerlichtsignalanlage FGLSA (Anlage 3): Die FGLSA wird als Hauptrichtungsgrünanlage betrieben und ist in die Grüne Welle eingebunden. Das bedeutet, das in der Ruhestellung die Signale des Fahrverkehrs „grün“ und die Fußgängersignale „rot“ zeigen. Die Fußgänger und die Sehbehinerten, die den Albersloher Weg queren wollen; müssen über die Taster ihre Freigabezeit anfordern. Erst bei einer Anforderung der Fußgänger oder Sehbehinderten wird die Freigabe für diese Signalgruppe erlaubt. j Fahrzeuge aus der Nebenrichtung können über die vorhandenen Detektorschleifen D31 und D41 nach einer definierten Mindestbelegungsdauer die Anforderung des Fußgängersignals auslösen. . in der Einmündung der Homannstraße wurde zudem ein Anforderungstaster für die Radfahrer installiert, mit dem eine Fußgängerfreigabe ausgelöst werden kann. Die Fußgängerfreigabe erfolgt also auf Anforderung über die Fußgängertaster, über die Belegung an den Detektoren D31 und D41 für den Kfz-Verkehr aus der Nebenrichtung sowie an dem Radfahrertaster T3. Schon in der Vergangenheit wurden an der LSA verschiedene Optimierungsmaßnhamen geprüft und den politsichen Gremien zur Beschlussfassung V/0906/2011 vorgelegt. Bereits umgesetzte Maßnahmen: Zur Erhöhung der Schulwegsicherung wurde im Jahre 2011/2012 ein zusätzliches Vorsignal installiert. Zudem wurde ein Anforderungstaster im Bereich Albersloher Weg / Homannstraße installiert. Dieser ermöglicht den Radfahrende aus der Homannstraße die FGLSA zu beeinflussen und im Schatten der Rotphase und der damit einhergehenden Unterbrechung des Verkehrsflussesauf dem Albersioher Weg von der Homannstraße in dierekter Beziehung in Rchtung Schlesienstraße zu fahren. Eine altrenativ zum Vorsignal diskurierte vollständige zweite FGLSA in Höhe der Einmündung Homannstraße wurde damals wegen dem größeren Aufwand (LSA, Verrohrung des bestehenden Entwässerungsgrabens zur Ortsfahrbahn) und dem dafür erforderlichen LSA-Mast in dem ohnehin engen Eckbereich Albersioher Weg/Homannstraße verworfen. Die schon im Bestand ungünstige Sichtbeziehung an der Einmündung Homannstraße mit der Bushaltestelle und dem in Gegenrichtung geführtem Radweg würde sich mit einem zusätzlichen Lichtsignalmast als fester Einbau noch verschlechtern. Nach einer erneuten Prüfung scheint hier aufgrund der Knotenpunktsgeometrie der Ausbau "als Vollänlage nicht sinnvoll. Die in den Anträgen geforderten Anforderungsschleifen sind bereits installiert. Sie sind so eingebaut, dass diese von den Linkseinbiegern in den Albersloher Weg genutzt werden können. Das Amt für Mobilität und Tiefbau wird die Funktionalität der Schleifen und auch EB aktuell eingestellten Belegzeiten prüfen und bei Bedarf optimieren. Weitere Maßnahmen hält die AfV nicht für erforderlich. Zu Punkt 3 „Eine Verlegung der Pflanzinsel auf der Homannstraße Zum Erlenbusch, um das 'Einbiegen vom Albersloher Weg zu erleichtern und Rückstaus zu vermeiden. Aus Sicht der Verkehrsplanung von Münster wird eine Verlegung der vorhandenen Baumscheiben äußerst kritisch gesehen und wird daher abgelehnt. Bei der Homannstraße handelt es sich um eine Tempo-30-Zöne und die vorhandene Baumscheibe ist ein wichtiges Element zur Verkehrsberuhigung. Aufgrund der vorliegenden Verkehrsstärken auf der Homannstraße sieht die Verkehrsplanung keine Notwendigkeit eine aufwendige und kostspielige Verlegung der Baumscheibe umzusetzen, zumal an vielen Stellen im Stadtgebiet aufwendig Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung umgesetzt werden. Eine solche Maßnahme ist konträr zur üblichen Vorgehensweise und löst zusätzlich neue Probleme, wie überhöhte Geschwindigkeiten aus. \ | Die 0. g. Anträge werden damit als erledigt angesehen. ei Michael 2 \ Anlage: Anregung, Ifd. Nr. AFS/0004/2021 Anlage 2’ Ergänzungsantrag Anlage 3: Lageplan
Originalanregung der SPD-Fraktion
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AnS/0026/2022 SPD Fraktion in der Bezirksvertretung Münster Südost Fraktionsvorsitzende: Sabine Metzler Otto-Hersing-Weg 34 a 48167 Münster Tel.: 0251 / 39636021 E-Mail: metzler-sabine@gmx.net Münster, 8. 11. 2022 Prüfauftrag Die Bezirksvertretung Münster Südost fordert die Stadtverwaltung auf, eine Lösung zu finden um die Situation auf der Einmündung Homannstraße/Ostpreußenstraße/Albersloher Weg zu entschärfen. Begründung: Die Unfallstatistik der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zeigt, dass an der Ecke Albersloher Weg/Homannstraße vermehrt Unfälle registriert werden. Die Anwohner:innen der Ostpreußenstraße haben bereits verschiedene gefährliche Situationen beobachtet, weshalb sie dringenden Handlungsbedarf an dieser Stelle sehen. Kinder und Jugendliche, die nach Schulende mit dem Fahrrad von der Homannstraße kommend in das Wohngebiet Pommernstraße/Schlesienstraße/Ostpreußenstraße fahren möchten, müssen an der Homannstraße die Fahrradampel drücken und den Albersloher Weg dann schräg ohne Überquerungshilfe überqueren. Dabei kommen ihnen häufig Fahrzeuge in die Quere, die sowohl stadtaus- als auch stadteinwärts noch über die grüne Ampel fahren konnten und darauf warten, in die in die Homannstraße einbiegen zu können. Zusätzlich nutzen viele Autofahrer:innen, die aus der Pommernstraße kommen, die Rotphase auf dem Albersloher Weg, um auf diesen abbiegen zu können. Fahren diese Autos stadteinwärts, kommen sie den Schulkindern ebenfalls in die Quere. Um die bereits vorhandene Fußgängerampel nutzen zu können, müssten die Schüler:innen zunächst an der Homannstraße stoppen, diese dann mit Rücksicht auf die einbiegenden Fahrzeuge überqueren, dann die Fußgängerampel zu nutzen um dann wieder die Pommernstraße zu überqueren. Häufig wurde von den Anwohner:innen beobachtet, wie Senior:innen aus dem neu erbauten Seniorenzentrum auf dem Weg zur Bushaltestelle „Pommernstraße“ stadteinwärts den Umweg über die Fußgängerampel meiden, um direkt gegenüber der Haltestelle die Straße zu überqueren. Weiterhin ist die Grünphase der Fußgängerampel sehr kurz, was morgens zu Schulbeginn auf dem Gehweg auf der Seite der Pommernstraße zu großen Menschenmengen führt, da diese nicht alle gleichzeitig die Ampel überqueren können. Zusätzlich übersehen Autofahrer:innen, die aus dem Wohngebiet Pommernstraße/Schlesienstraße/Ostpreußenstraße kommen, die rote Ampel, wenn sie AnS/0026/2022 stadtauswärts fahren. Deshalb fordert die Bezirksvertretung die Stadt Münster im Namen der Anwohner:innen und Eltern auf, die Situation an dieser unfallträchtigen Kreuzung zu entschärfen. Sabine Metzler, Fraktionsvorsitzende
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (7)
- Homannstraße
- Ostpreußenstraße
- Schlesienstraße
- Pommernstraße
- Albersloher Weg
- Otto-Hersing-Weg 34a
- Zum Erlenbusch
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Details
- Vorlagen-Nr.
- AnS/0026/2022
- Typ
- Anregung in der BV Südost
- Datum
- 16.11.2022
- Erstellt
- 16.11.2022 10:44