2021/0015
Bürgerhaushalt 2.0, zweite Runde 2020 'Unser Vorschlag für die Politik' - Vorschlag # 407: Alternative Mobilitätsangebote in und um die Postsiedlung stärken
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- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
10.05.2021
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Mobilitätsamt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
I 66
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2021/0015
Magistratsbeschluss-Nr.
112
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: 068-003-7001 Investitionsnummer:
Kostenträger: 5410-20 Sachkonto: 6065100
Betreff: Bürgerhaushalt 2.0, zweite Runde 2020 "Unser Vorschlag für die Politik" - Vorschlag
# 407: Alternative Mobilitätsangebote in und um die Postsiedlung stärken
Vorlage vom: 22.04.2021
Beschlussvorschlag:
Das Mobilitätsamt wird beauftragt ein Konzept für alternative Mobilitätsangebote zu erstellen.
Dabei sind die Bewohnerschaft sowie weitere relevante Akteure zu beteiligen
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
- 3 -
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 19.05.2021
Der Vorlage wird zugestimmt.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 22. April 2021
Für den Bürgerhaushalt 2.0, zweite Runde 2020 „Unser Vorschlag an die Politik“ wurde
folgender Vorschlag aus der Bürgerschaft eingebracht:
„Alternative Mobilitätsangebote im Quartier in und um die Postsiedlung stärken:
Es hat sich viel bewegt: Immer mehr Menschen (nicht alleine) im Quartier in und um die
Postsiedlung haben aktiv die Entscheidung getroffen, ihr Leben ohne Auto zu gestalten. Viele
können sich das vorstellen und stehen kurz vor einer solchen Entscheidung.
Veränderungen von Mobilitätsrout inen gelingen immer dann gut, wenn diese spielerisch und leicht
zu bewerkstelligen sind. Dazu braucht es konkrete Taten, für die meisten Menschen müssen
Alternativen greifbar sein, damit sie angenommen werden.
Als Quartier-Initiative wissen wir aus Gespräc hen von der Bereitschaft vieler Menschen, aktiv
werden zu wollen. Der von uns initiierte book -n-drive Carsharing Point in der Binger Straße wird z.B.
gut angenommen. Für viele im Quartier ist auch das Lastenrad eine Alternative. Leider gibt es aber
weit und breit keine Leihmöglichkeit.
Wir wünschen uns einen Dialog mit dem Mobilitätsamt, an dessen Ende ein konkreter Plan +
Umsetzungshorizont für das Quartier steht: Wir wollen Taten statt Warten.“
Der Vorschlag erhielt in der Online -Abstimmung: 47 Ja-Stimmen und 3 Nein-Stimmen
Angelehnt an das Mobilitätskonzept der Lincoln -Siedlung, soll die Bereitstellung von
vielfältigen Mobilitätsangeboten das Mobilitätsverhalten der Bewohnerschaft positiv und
nachhaltig beeinflussen, sodass die Unabhängigkeit vom eigene n privaten Pkw gefördert wird
und folglich das Pkw-Verkehrsaufkommen minimiert und die Verkehrsberuhigung maximiert
werden können.
Da 80 Prozent aller alltäglichen Wege am Wohnstandort starten oder enden, ist es dort
besonders bedeutsam, Mobilitätsaltern ativen zum privaten Pkw bereitzustellen und diese
sicht- und erlebbar zu machen. Veränderungen von Mobilitätsroutinen gelingen immer dann
gut, wenn diese spielerisch und leicht zu bewerkstelligen sind. Bisher gibt es einen book -n-
drive Carsharing Point in der Binger Straße, der gut angenommen wird. Jedoch ist allein
Carsharing nicht ausreichend und es werden sich weitere Mobilitätsalternativen, wie
beispielsweise ein Lastenradvermietystem gewünscht. Eine Erarbeitung eines
Umsetzungskonzeptes weiterer Mobili tätsalternativen zum eigenen Auto können der
Bewohnerschaft vom Mobilitätsamt in Kooperation mit HEAG mobilo sowie weiteren
mobilitätsrelevanten Akteuren im Rahmen eines quartierbezogenen Mobilitätsmanagements
angeboten bzw. gemeinschaftlich erarbeitet wer den.
Darüber hinaus besteht für die Bewohnerschaft der Postsiedlung die Möglichkeit eine
individuelle Mobilitätsberatung („MobiCheck“) durch HEAG mobilo in Anspruch zu nehmen,
um das eigene Mobilitätsverhalten hinsichtlich Kosten und Zeit analysieren zu l assen und
sich aufzeigen zu lassen, welche Wege und Mobilitätsalternativen für die eigene Mobilität ggf.
passender sind.
Das Mobilitätsamt begrüßt den Vorschlag im Rahmen des Bürgerhaushaltes und empfiehlt
dem Magistrat, die Verwaltung mit der weiteren Abstimmungen und der Erstellung eines
Konzeptes zu beauftragen.
Dezernat I
Jochen Partsch
Oberbürgermeister
anlage 2
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Punkt 3: Bürgerhaushalt 2.0, zweite Runde 2020 "Unser Vorschlag für die Politik" - Vorschlag # 407: Alternative Mobilitätsangebote in und um die Postsiedlung stärken (V-Nr. 2021/0015) Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung einstimmig, der Vorlage zuzustimmen.
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Punkt 38: Bürgerhaushalt 2.0, zweite Runde 2020 "Unser Vorschlag für die Politik" - Vorschlag # 407: Alternative Mobilitätsangebote in und um die Postsiedlung stärken (V-Nr. 2021/0015) Der Vorlage wird zugestimmt. Gegenstimmen: UWIGA/WGD Stimmenthaltung: Stadtve. Dietrich (FW)
2021/0015
4574 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
10.05.2021
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Mobilitätsamt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2021/0015
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: 068-003-7001 Investitionsnummer:
Kostenträger: 5410-20 Sachkonto: 6065100
Betreff: Bürgerhaushalt 2.0, zweite Runde 2020 "Unser Vorschlag für die Politik" - Vorschlag
# 407: Alternative Mobilitätsangebote in und um die Postsiedlung stärken
Vorlage vom: 22.04.2021
Beschlussvorschlag :
Das Mobilitätsamt wird beauftragt ein Konzept für alternative Mobilitätsangebote zu erstellen.
Dabei sind die Bewohnerschaft sowie weitere relevante Akteure zu beteiligen
- 2 -
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 22. April 2021
Für den Bürgerhaushalt 2.0, zweite Runde 2020 „Unser Vorschlag an die Politik“ wurde
folgender Vorschlag aus der Bürgerschaft eingebracht:
„Alternative Mobilitätsangebote im Quartier in und um die Postsiedlung stärken:
Es hat sich viel bewegt: Immer meh r Menschen (nicht alleine) im Quartier in und um die
Postsiedlung haben aktiv die Entscheidung getroffen, ihr Leben ohne Auto zu gestalten. Viele
können sich das vorstellen und stehen kurz vor einer solchen Entscheidung.
Veränderungen von Mobilitätsroutinen gelingen immer dann gut, wenn diese spielerisch und leicht
zu bewerkstelligen sind. Dazu braucht es konkrete Taten, für die meisten Menschen müssen
Alternativen greifbar sein, damit sie angenommen werden.
Als Quartier -Initiative wissen w ir aus Gesprächen von der Bereitschaft vieler Menschen, aktiv
werden zu wollen. Der von uns initiierte book -n-drive Carsharing Point in der Binger Straße wird z.B.
gut angenommen. Für viele im Quartier ist auch das Lastenrad eine Alternative. Leider gibt e s aber
weit und breit keine Leihmöglichkeit.
Wir wünschen uns einen Dialog mit dem Mobilitätsamt, an dessen Ende ein konkreter Plan +
Umsetzungshorizont für das Quartier steht: Wir wollen Taten statt Warten.“
Der Vorschlag erhielt in der Online -Abstimmung: 47 Ja-Stimmen und 3 Nein -Stimmen
Angelehnt an das Mobilitätskonzept der Lincoln -Siedlung, soll die Bereitstellung von
vielfältigen Mobilitätsangeboten das Mobilitätsverhalten der Bewohnerschaft positiv und
nachhaltig beeinflussen, sodass die Unabhängigk eit vom eigenen privaten Pkw gefördert wird
und folglich das Pkw -Verkehrsaufkommen minimiert und die Verkehrsberuhigung maximiert
werden können.
Da 80 Prozent aller alltäglichen Wege am Wohnstandort starten oder enden, ist es dort
besonders bedeutsam, Mo bilitätsalternativen zum privaten Pkw bereitzustellen und diese
sicht- und erlebbar zu machen. Veränderungen von Mobilitätsroutinen gelingen immer dann
gut, wenn diese spielerisch und leicht zu bewerkstelligen sind. Bisher gibt es einen book -n-
drive Carsharing Point in der Binger Straße, der gut angenommen wird. Jedoch ist allein
Carsharing nicht ausreichend und es werden sich weitere Mobilitätsalternativen, wie
beispielsweise ein Lastenradvermietystem gewünscht. Eine Erarbeitung eines
Umsetzungskonzeptes w eiterer Mobilitätsalternativen zum eigenen Auto können der
Bewohnerschaft vom Mobilitätsamt in Kooperation mit HEAG mobilo sowie weiteren
mobilitätsrelevanten Akteuren im Rahmen eines quartierbezogenen Mobilitätsmanagements
angeboten bzw. gemeinschaftlich erarbeitet werden.
Darüber hinaus besteht für die Bewohnerschaft der Postsiedlung die Möglichkeit eine
individuelle Mobilitätsberatung („MobiCheck“) durch HEAG mobilo in Anspruch zu nehmen,
um das eigene Mobilitätsverhalten hinsichtlich Kosten und Zeit an alysieren zu lassen und
sich aufzeigen zu lassen, welche Wege und Mobilitätsalternativen für die eigene Mobilität ggf.
passender sind.
- 4 -
Das Mobilitätsamt begrüßt den Vorschlag im Rahmen des Bürgerhaushaltes und empfiehlt
dem Magistrat, die Verwaltung mi t der weiteren Abstimmungen und der Erstellung eines
Konzeptes zu beauftragen.
Dezernat I
Jochen Partsch
Oberbürgermeister
Beratungsverlauf (4)
Orte (1)
- Binger Straße
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2021/0015
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 11.01.2021
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00