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2024/0292

Jahresbericht Schulsozialarbeit zum Schuljahr 2022/23

Magistratsvorlage 30.09.2024

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Jahresbericht Schulsozialarbeit 
Schuljahr 2022/23

Jahresbericht Schulsozialarbeit
für das Schuljahr 2022/23
2

Grußwort der Bürgermeisterin .............................................................4
Einleitung: 
Herausforderungen und Besonderheiten des Schuljahres 2022/23 ..... 6
Schulsozialarbeit in Darmstadt ............................................................8
Ergebnisse der Statistik zum Schuljahr 2022/23 .............................. 10
Berichte der Koordinierungsstelle und der Träger ............................. 14
Aktivitäten der Koordinierungsstelle Schulsozialarbeit .........................14
Aktivitäten im Sozialraum Darmstadt Nord und Waldkolonie ...............16
Aktivitäten im Sozialraum Darmstadt Innenstadt Nord ........................20
Aktivitäten im Sozialraum Darmstadt Innenstadt Süd .........................24
Aktivitäten im Sozialraum Darmstadt Süd .......................................... 28
Aktivitäten im Sozialraum Berufliche Schulen .....................................32
Kontakt ..............................................................................................34
Inhalt
3

Grußwort der Bürgermeisterin
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
aus meiner Sicht ist die Förderung 
der Bildung, Entwicklung und ge-
sellschaftlichen Teilhabe von Kindern 
und Jugendlichen eine der wichtigsten 
Aufgaben in unserer Stadt. In diesem 
Zusammenhang spielt die Schulsozial-
arbeit eine entscheidende Rolle. Sie 
unterstützt nicht nur Schüler*innen in 
ihrem individuellen Aufwachsen in ihren Lebensräumen, sondern trägt 
auch maßgeblich zur Stärkung des Schulklimas und zur Förderung eines 
inklusiven Schulsystems bei.
Mit Stolz präsentiere ich Ihnen den ersten Jahresbericht zur sozialraum-
orientierten Schulsozialarbeit, der die Aktivitäten und das Engagement 
der Schulsozialarbeiter*innen im Schuljahr 22/23 transparent macht. 
Dieser Bericht ist ein wichtiger Schritt, um die Le istungen und den 
Mehrwert dieses wichtigen Angebotes für die Stadtgesellschaft sichtbar 
zu machen. Verbunden mit einer jährlich stattfindenden statistischen 
Auswertung ist er ein wichtiges Instrument zur Qualitätssicherung und 
Dokumentation und deshalb soll die Berichterstattung von nun an regel-
mäßig fortgeführt werden.
Die Schulsozialarbeit, umgesetzt durch freie Träger der Jugendhilfe, ist 
ein unverzichtbarer Bestandteil des Schullebens und ist sozialräumlich 
ausgerichtet. Sie bietet den Schüler*innen nicht nur eine verlässliche 
Anlaufstelle bei persönlichen Problemen und Konflikten, sondern fördert 
auch aktiv deren soziale Kompetenzen und unterstützt bei der beruf-
lichen Orientierung. Der vorliegende Bericht lädt Sie dazu ein, einen 
kleinen Einblick in die Aktivitäten in den Sozialräumen zu gewinnen.
Die vorliegende Publikation soll aber nicht nur einen Einblick in die Vielfalt 
der Projekte und Maßnahmen der Schulsozialarbeit bieten, sondern auch 
einen statistischen Überblick über das vergangene Schuljahr ermöglichen. 
4

Insbesondere möchte ich darauf hinweisen, wie unsere Schulsozial- 
arbeiter*innen in den aktuellen und vergangenen Kri sen agiert haben. 
Die Bewältigung von Herausforderungen wie der COVID-19-Pandemie und 
anderen gesellschaftlichen Unwägbarkeiten stellt ju nge Menschen vor 
enorme Belastungen. Hierbei hat die Schulsozialarbe it eine Schlüssel- 
rolle inne, indem sie dabei unterstützt, Krisen zu bewältigen und Resi-
lienz aufzubauen. Es ist von entscheidender Bedeutu ng, dass wir die 
Bedürfnisse unserer jungen Generation verstehen und  ihnen die not- 
wendige Unterstützung bieten, um gestärkt aus solch en Situationen 
hervorzugehen. 
Gleichzeitig gilt es aber auch, auf die eigenen Ressourcen zu achten. 
Es ist daher unerlässlich, dass wir die Zusammenarbeit und Vernetzung 
zwischen den verschiedenen Professionen und Unterstützungssystemen 
an den Schulen weiter stärken. Nur durch eine multiprofessionelle Heran- 
gehensweise können wir sicherstellen, dass die Bedürfnisse der Schü-
ler*innen ganzheitlich und effektiv adressiert werden. 
Ich danke allen Beteiligten für ihr unermüdliches Engagement und ihre 
wertvolle Arbeit zum Wohle unserer Kinder und Jugendlichen. Gemein-
sam werden wir weiterhin daran arbeiten, die Bildungschancen aller 
jungen Menschen in unserer Stadt zu verbessern und ein unterstützendes 
Umfeld für ihre persönliche Entwicklung zu schaffen.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre des Jahresberichts und hoffe, 
dass dieser dazu beiträgt, die Bedeutung der Schulsozialarbeit in unse-
rer Stadt noch stärker ins Bewusstsein zu rücken.
Mit freundlichen Grüßen,
  
Barbara Akdeniz, Bürgermeisterin
5

Einleitung
Herausforderungen und Besonderheiten des  
Schuljahres 2022/23
Der vorliegende Jahresbericht für das Schuljahr 2022/23 stellt den ers-
ten Bericht dieser Art dar und wurde 2022 im verabschiedeten Rahmen-
konzept der Schulsozialarbeit als ein Instrument der Qualitätssicherung 
und Dokumentation festgelegt. Der Jahresbericht Schulsozialarbeit soll 
zukünftig zur Sichtbarkeit des Engagements von Schulsozialarbeit in der 
Stadt beitragen und gleichzeitig Entwicklungen und Herausforderungen 
skizzieren, denen das Handlungsfeld unterliegt.
Das Schuljahr 2022/23 war für alle Beteiligten ein Jahr voller Anpas-
sungen und neuer Herausforderungen, doch es brachte auch wertvolle 
Erkenntnisse und Fortschritte. Nachdem die Corona-Pandemie den 
Schulalltag über zwei Jahre hinweg stark geprägt hatte, kehrte der Unter-
richt weitgehend zur Normalität zurück. Die Rückkehr zur Präsenzschule 
ermöglichte es, viele gewohnte Strukturen wiederherzustellen und eine 
stabilere Lernumgebung zu schaffen.
Gleichzeitig zeigte sich, dass die Auswirkungen der Pandemie noch lange 
nachwirkten. Schüler*innen trugen teils erhebliche psychische Belas- 
tungen mit sich, was sich in verstärktem Bedarf an Schulsozialarbeit 
äußerte. Diese Belastungen führten zu einem erhöhten Bedarf an 
Unterstützung durch die Schulsozialarbeit, der sich in verschiedenen 
Bereichen zeigte, darunter auch in der Bewältigung von Konflikten und 
individuellen Krisen. 
Die Schulsozialarbeit stand vor der Aufgabe, auf diese komplexen und 
vielfach belastenden Situationen angemessen zu reagieren. Dies erfor-
derte sowohl eine hohe Sensibilität als auch spezifische Fachkenntnisse. 
Die Fachkräfte engagierten sich in der Weiterentwicklung und Durchfüh-
rung von präventiven Gruppenangeboten sowie in der Intensivierung der 
Zusammenarbeit im Sozialraum, um die Unterstützung passgenau zu 
gestalten. 
6

In diesem ersten Jahresbericht wird deutlich, wie die Träger der Schul-
sozialarbeit auf die verschiedenen Herausforderungen reagierten. Es 
wurden neue Programme zu Resilienz und psychischer Gesundheit einge-
führt, Regionalkonferenzen organisiert und aber auch die eigene Team-
gesundheit in den Fokus genommen. Gemeinsam ist diesen Maßnahmen 
das Bestreben, nicht nur auf akute Probleme einzugehen, sondern lang-
fristige und nachhaltige Unterstützung zu bieten.
Der Bericht zeigt auch, dass die erfolgreichen Bemühungen der Schul- 
sozialarbeit nur im Zusammenspiel mit anderen sozialpädagogischen 
Fachkräften und Akteuren im schulischen und sozialen Umfeld vollstän-
dig entfaltet werden können. Die enge multiprofessionelle Zusammen-
arbeit mit Lehrkräften, sozialpädagogischer Betreuung, Schulpsychologie 
und weiteren Kooperationspartner*innen ist entscheidend, um Krisen 
wirksam zu begegnen und die Resilienz der Schüler*innen zu stärken. 
7

Schulsozialarbeit in Darmstadt
Schulsozialarbeit in der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird flächen- 
deckend an allen öffentlichen Schulen angeboten und richtet sich nicht 
nur an Schüler*innen, sondern ebenso an deren Eltern, Familien sowie 
Lehrkräfte und anderes Schulpersonal.
Sie unterstützt Kinder und Jugendliche in ihrer individuellen und sozia-
len Entwicklung und sorgt dafür, dass insbesondere benachteiligte junge 
Menschen und ihre Familien in der Lebensgestaltung gestärkt werden. 
Schulsozialarbeiter*innen kommt zudem eine bedeutende Rolle bei der 
Gestaltung des Schulalltages zu. Immer orientiert an den Bedürfnissen 
der Schüler*innen wirken sie auf einen positiv erlebbaren Lern- und Bil-
dungsort für alle hin.
Die Besonderheit der Schulsozialarbeit in Darmstadt liegt in ihrer Sozial-
raumorientierung: Hierzu ist Darmstadt, angelehnt an die Einzugsgebiete 
der Schulen, in Sozialräume gegliedert. In ihnen werden alle Schulen von 
einem Träger betreut, der zusätzlich auch außerhalb der Schulen präsent 
ist und niedrigschwellige Beratung anbietet. So entsteht eine Brücke 
vom Lernort Schule in den restlichen Lebensraum der jungen Menschen 
und ihrer Familien sowie zum ansässigen Netzwerk an Kooperationspart-
ner*innen, was eine ganzheitliche Unterstützung der Kinder und Jugend-
lichen ermöglicht.
Schulsozialarbeit in Darmstadt hat den Auftrag, auf chancengerechte 
Lebens- und Bildungswege für alle Kinder und Jugendlichen hinzuwirken. 
Sie trägt außerdem dazu bei, dass die Übergänge von der Kita in die 
Grundschule, von der Grundschule in die weiterführende Schule und von 
der Schule in den Beruf gelingen.
Die Angebote von Schulsozialarbeit orientieren sich an den grundsätz-
lichen Methoden und Handlungsfeldern der sozialen Arbeit: Beratung 
und Einzelfallhilfe, sozialpädagogische Gruppen- und Projektarbeit sowie 
Vernetzung und sozialraumbezogene Gemeinwesenarbeit.
8

Als Prinzipien sind dabei handlungsleitend: Lebenswelt- und Sozialraum-
orientierung, Niedrigschwelligkeit, Freiwilligkeit, Vertraulichkeit und Multi-
professionalität. Die Schulsozialarbeit möchte Demokratie, Partizipation, 
Vielfalt, Chancengleichheit und Inklusion fördern.
9

Ergebnisse der Statistik zum Schuljahr 2022/23
Die Schulsozialarbeit der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird fortlaufend 
evaluiert und weiterentwickelt. Als Grundlage dient die Statistik, die jeder 
Träger über jede einzelne Beratung und jede Gruppen- und Netzwerk- 
aktivität führt. Im Folgenden werden einige der wichtigsten Ergebnisse 
aus der Statistik für das Schuljahr 2022/23 vorgestellt.
Gruppenangebote setzen häufig präventiv an und sind besonders wichtig, 
um die jungen Menschen zu stärken und den Bedarf nach Schulsozial-
arbeit zu decken. Im Schuljahr 2022/23 fanden 517 Gruppenangebote 
statt. Dabei wurden 9813 Schüler*innen erreicht – pro Angebot durch-
schnittlich 19 Personen. Häufige Themen in den Gruppenangeboten 
waren Selbstwirksamkeit, Sozialkompetenztrainings, Angebote zur 
Gewaltprävention und Konfliktbewältigung. Die Schulsozialarbeit griff 
demnach die drängendsten Anliegen der jungen Menschen auf. Darüber 
hinaus fanden Klassenräte zur Stärkung von Demokratieverständnis und 
Partizipation statt, wurden spezielle Mädchen- und Jungenangebote 
durchgeführt und Bewerbungstrainings angeboten. Der überwiegende Teil 
der Angebote wurde bedarfsbezogen und einmalig konzipiert und durch-
geführt.
Grafik 1: Gruppenangebote - regelhaft vs. bedarfsorientiert
17%
40%
43%
bedarfsorientiert
einmalig
regelhaft
10

1696
1985 1984
2582 2621
0
500
1000
1500
2000
2500
3000
2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23
Einzelfälle pro Schuljahr
Schuljahr
In die Netzwerkarbeit wurden im Schuljahr 2022/23 insgesamt 4677 
Stunden investiert. Dabei wurden 1388 Personen erreicht (inkl. eigenes 
Personal und ggf. Mehrfachkontakte). Der Schwerpunkt auf der Netz-
werkarbeit trägt dem Umstand Rechnung, dass der stark gestiegene 
Bedarf nach Beratung nur bewältigt werden kann, wenn komplexe und 
herausfordernde Fälle zeitnah an passende Angebote im Sozialraum wei-
tervermittelt werden können.
Grafik 2: Netzwerkaktivitäten
Auch im Schuljahr 2022/23 waren die Einzelfälle unverändert hoch. Die 
erhöhten Fallzahlen seit der Corona-Pandemie flachen vorerst nicht ab, 
im Gegenteil, es fand erneut ein leichter Anstieg statt. Betrachtet man 
die Entwicklung seit dem Schuljahr 2018/19, zeigt sich ein, gemessen 
an der Entwicklung der Schüler*innenzahlen, besonders hoher Anstieg an 
Fällen in den Grund- und Förderschulen.
0 20 40 60 80 100 120 140 160
Infoveranstaltungen
Elternabende
Gremien/Beiräte
Fachveranstaltungen
Feste
Konferenzen
Arbeitsgruppen
Sonstige Formate
Fallbesprechungen
Kooperationstreffen
Grafik 3:  
Einzelfälle 
Enwicklung  
im Zeitverlauf
11

0% -20% 0% 20% 40% 60% 80% 100%
GS
Gesamtschulen/HR
GYM
FÖS
BS
SuS-Zahlen Einzelfälle
Grafik 4:  
Enwicklung  
Einzelfälle in  
Relation zur  
Entwicklung der 
SuS-Zahlen  
(SJ 18/19 zu  
SJ 22/23)
Grafik 5: Kontakte - Art und Quelle des Kontakts
Die Beratungen erstrecken sich fast hälftig auf Schüler*innen und andere 
(z.B. Lehrkräfte, Eltern), was auch die gute Netzwerkarbeit, Elternarbeit 
und Vernetzung in der Schule bestätigt. 
Im Zeitverlauf haben sich die Beratungsanlässe deutlich verändert: 
Während die durch familiäre Situationen ausgelösten Anlässe und die 
Unterstützung bei Anträgen und Behördenangelegenheiten zurückgingen, 
nahmen die Themen im Zusammenhang mit der Schule sowie individu-
elle und persönliche Anlässe deutlich zu. Es ist jedoch wichtig, bei der 
Interpretation dieser Veränderungen vorsichtig zu sein: Familiäre Konflik-
te könnten sich in schulischen Problemen widerspiegeln, was möglicher-
weise zu einer erhöhten Nachfrage nach Schulsozialarbeit führt. Erst 
später könnte sich dann herausstellen, was die eigentlichen Ursachen 
27%
22%
34%
17%
Kurzkontakte SuS
Beratungsgespräche 
SuS
Kurzkontakte andere
Beratungsgespräche 
andere
12

der Konflikte sind. Es ist deshalb anzunehmen, dass familiäre Konflikte 
weiterhin eine große Rolle spielen, da die Pandemie bestehende Span-
nungen vielerorts verstärkt hat.
Im Bereich Schule wurden am häufigsten folgende Anlässe für das Auf-
suchen der Schulsozialarbeit genannt: Konflikte unter Schüler*innen, 
Stress, Belastung, Überforderung sowie Konzentrations- und Motivations-
schwierigkeiten. Schüler*innenkonflikte kommen mit 1.145 Fällen weit-
aus häufiger vor als alle anderen Beratungsanlässe.
Grafik 6: Beratungsanlässe im Zeitverlauf
Bei den persönlichen Anlässen stehen psychische Belastungen und 
psychosomatische Beschwerden an erster Stelle, gefolgt von Themen wie 
Identitätsfindung und auto- sowie fremdaggressivem Verhalten. Während 
Konflikte unter Schüler*innen oft nach einer oder wenigen Sitzungen 
geklärt werden können, erfordert die Unterstützung bei persönlichen The-
men deutlich mehr Zeit. Dies liegt unter anderem daran, dass Anschluss-
angebote wie professionelle Therapieplätze nicht sofort verfügbar sind.
41% 40%
44%
54% 55%
15%
17%
21% 22%
25%
32%
25% 24%
18%
13%
5% 4% 5%
3% 4%
7%
14%
6%
3% 3%
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23
Schule individueller/persönl. Anlass
Familie Kindeswohl
Unterstützung Anträge/Behörden
13

Aktivitäten der Koordinierungsstelle Schulsozialarbeit
beim Jugendamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Festakt „10 Jahre Schulsozialarbeit“
Im Schuljahr 2022/23 fand ein ganz besonderes Jubiläum statt: Seit 
10 Jahren existierte die Schulsozialarbeit flächendeckend an allen 
öffentlichen Schulen in Darmstadt. Dies wurde mit einem Festakt am 
13.03.2023 gefeiert. Über 80 Gäste stießen auf den Meilenstein an, 
tauschten sich über ihre Erfahrungen und Anekdoten aus und hörten 
einen spannenden Input über sozialraumorientierte Schulsozialarbeit  
von Prof. Dr. Markus Emanuel von der Hochschule Darmstadt.
Qualitätszirkel „Übergänge gemeinsam gut gestalten“
Im Zentrum der Veranstaltung am 21.06.2023 stand die Frage, wie 
Übergänge von der Kita in die Grundschule, von der Grundschule auf 
weiterführende Schulen sowie der Übergang Schule-Beruf bestmöglich 
gestaltet und von der Schulsozialarbeit begleitet werden können. Die 
Fachkräfte tauschten sich über Best Practice-Projekte und ihre Erfah- 
rungen aus. Interessante Hintergrundinformationen gab Franziska  
Retzlaff  vom Schulamt der Stadt Darmstadt, die über  zentrale  
Ergebnisse des Bildungsberichts und daraus folgende Handlungsem-
pfehlungen für Übergänge referierte.
14

Qualitätszirkel mit „Wildwasser e.V.“
Kinderschutz ist eine zentrale Aufgabe der Schulsozialarbeit, aber 
gleichzeitig auch sehr herausfordernd, insbesondere dann, wenn es 
um Themen wie sexualisierte Gewalt geht. Aus diesem Grund fand am 
10.11.2022 ein Austausch und Weiterbildung mit dem Verein Wildwasser 
Darmstadt e.V . statt. Es ging darum, wie man sensibel mit Betroffenen 
umgeht, welche Schritte wann zu gehen sind und worauf zu achten ist. 
Die Teilnehmenden schätzten die Vernetzung sehr und fühlen sich jetzt 
sicherer im Umgang mit dem schwierigen Thema.
Qualitätsgespräche mit Schulen 
Um die Zusammenarbeit zwischen Schulleitungen und Schulsozialarbeit 
weiter zu verbessern und zu stärken, führte die Koordinierungsstelle 
umfassende Gespräche mit Schulen aus allen Sozialräumen. In diese 
Gespräche wurden sowohl die Schulleitungen als auch die zuständigen 
Fachkräfte der Schulsozialarbeit einbezogen. Häufige Themen der Ge-
spräche waren die Gestaltung von multiprofessioneller Zusammenarbeit, 
die Etablierung von Präventionsrunden, besondere Belastungen von Schü-
ler*innen, die Förderung von Partizipation im Schulalltag sowie weitere 
schulspezifische Themen.
Kontakt
Koordinierungsstelle Schulsozialarbeit
Jugendamt – Kinder- und Jugendförderung
Frankfurter Straße 71
64293 Darmstadt
E-Mail: schulsozialarbeit@darmstadt.de
Telefon: 06151 13-3969
15

Aktivitäten im Sozialraum
Darmstadt Nord und Waldkolonie
Auseinandersetzung mit Diskriminierung
Nachdem die Schulsozialarbei-
ter*innen des Sozialkritischen 
Arbeitskreis Darmstadt e.V . 
(SKA) in den vergangenen Jah-
ren vermehrt eine Zunahme an 
Diskriminierungsvorkomm-  
nissen in verschiedenen Facetten 
feststellen mussten, beschloss 
der Träger, sich im Schuljahr 
2022/23 gezielt mit dem The-
menkomplex Diskriminierung 
auseinanderzusetzen. 
Am häufigsten begegneten 
den Schulsozialarbeiter*innen 
diskriminierende Äußerungen 
unter Kindern und Jugend-
lichen, meist innerhalb von 
Schüler*innenkonflikten. Gleichermaßen kam es hierbei zu mutmaßlich 
nicht als Diskriminierung initiierten, aber dennoch als solche wirksamen 
Beleidigungen sowie zu gezielten verbalen diskriminierenden Angriffen. 
Neben den Konflikten unter den Kindern und Jugendlichen erreichten 
die Fachkräfte auch Berichte von Schüler*innen, die Situationen mit und 
Äußerungen von Lehrkräften als diskriminierend erlebt haben. 
Pädagogische Tage zum Themenkomplex Diskriminierung
Das Team Schulsozialarbeit des SKA widmete im Schuljahr 2022/23 
gleich zwei pädagogische Tage dem Themenkomplex Diskriminierung: 
Bei dem ersten setzte es sich inhaltlich mit Fragen  zu Vorurteilen, 
Diskriminierung, Privilegien und gesellschaftlichen  Machtstrukturen 
auseinander und sensibilisierte sich, um möglichst frühzeitig auf 
16

diskriminierende Strukturen und Situationen aufmerk sam werden zu 
können. Der zweite diente den Fachkräften dem inter aktiven Austausch. 
Im Vordergrund standen Methoden, mit denen Themen i m Kontext 
Diskriminierung unterschiedlichen Altersklassen zug änglich gemacht 
werden können.
Die Regionalkonferenz gestaltete der SKA gemeinsam mit Susanne Kolb, 
Referentin für politische Bildung, mit dem Titel ‚Diskriminierung – Ver-
stehen, Erkennen, Reagieren‘. Die Konferenz ermöglichte einen träger-, 
einrichtungs- und professionenübergreifenden Austausch zu Theorie und 
Praxis sowie zu Erfahrungen und Ideen bezüglich Dis kriminierungs- 
vorkommnissen.
Ausstellung „Mensch, Du hast Recht(e)!“
Dem SKA war es ein Anliegen, sowohl der Zielgruppe Kinder und Jugend-
liche als auch einer breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit zu geben, sich 
auf eine niedrigschwellige, greifbare Art und Weise mit dem Thema 
Diskriminierung auseinanderzusetzen. Im Rahmen des nachgeholten 
50-jährigen Jubiläums des SKA hat der Träger vom 05.10.2022 bis 
14.10.2022 eine Ausstellung der Bildungsstätte Anne Frank mit dem 
Titel „Mensch, Du hast Recht(e)!“ im Justus-Liebig-Haus präsentiert. 
Die Ausstellung wurde gezielt an Schulen und in der gesamten Stadt be-
worben. Jeden Tag waren Schulsozialarbeiter*innen des SKA im Tandem 
als Ansprechpartner*innen vor Ort. Mehrere Schulklassen haben die Mög-
lichkeit genutzt, sich in einem Kalender einen Zeitslot zu buchen, in dem 
sie die Ausstellung in Ruhe begehen konnten. Die von der Bildungsstätte 
Anne-Frank auch als ‚Mobiles Lernlabor‘ beschriebene Ausstellung zeich-
nete sich durch ihren interaktiven Charakter aus: Die Besucher*innen 
wurden dazu angeregt, Stellung zu beziehen, eigene sowie gesellschaft-
lich verbreitete Ansichten zu hinterfragen, untereinander zu debattieren 
und gleichzeitig lehrreich Informationen zu sammeln, ohne, dass die ver-
mittelten Inhalte hierbei belehrend wirkten. Sie durchliefen verschiedene 
Stationen, die unterteilt waren in die Themen ‚Normalität‘, ‚Diskriminie-
rung‘ und ‚Demokratie‘. Ergänzt durch eine gute Vor- und Nachbereitung 
der Lehrkräfte konnten viele Schüler*innen wichtige Denkanstöße aus 
dem Ausstellungsbesuch mitnehmen. 
17

Anstieg krisenhafter Beratungsfälle
Zunehmend konfrontiert sah sich das Team Schulsozialarbeit des SKA 
mit teils krisenhaften Beratungsfällen. Die Themen, die den Träger am  
intensivsten beschäftigten, waren Übergänge,Entwicklungsverzögerungen, 
häusliche Gewalt, Armut, auto- und fremdaggressives Verhalten, Störungen 
im Essverhalten, Fluchterfahrung, Einschätzung einer Kindeswohlgefähr-
dung nach §8a SGB VIII, Kontaktaufnahme mit dem Jugendamt sowie 
Herstellung von Schutzfaktoren. 
Obwohl die Kinder und Jugendlichen in den Beratungsgesprächen selten 
explizit die Coronapandemie als Grund für ihre Krise oder ihr Anliegen 
genannt haben, interpretieren die Schulsozialarbeiter*innen des SKA 
diese Zunahme an Beratungsfällen insbesondere als eine Folge der 
Pandemie. Zusätzlich hatte das Team in Folge des Krieges in der Ukraine 
vermehrt Kinder, Jugendliche und Familien mit Fluchterfahrung in seiner 
Beratung. Insgesamt scheint die global angespannte politische und ge-
sellschaftliche Lage sich negativ auf das psychische Wohlbefinden vieler 
Kinder und Jugendlicher sowie auf ein soziales Miteinander auszuwirken.
Die Schulsozialarbeit fing im Schuljahr 2022/23 viele, teils sehr heraus-
fordernde Fälle im Rahmen der professionellen Möglichkeiten auf und 
musste häufig gemeinsam mit der Zielgruppe die Situation aushalten, 
dass es flächendeckend an Therapieplätzen zur Weitervermittlung einiger 
Kinder und Jugendlicher fehlt. 
18

Gruppenprojekt „Stabil“
Das Gruppenprojekt ‚Stabil‘, das im Rahmen des Bundes-Programms 
des BMFSFJ „Aufholen nach Corona“ vom SKA umgesetzt wurde, stellte 
eine Teilantwort und Entlastung im Kontext psychischer Krisen dar. Das 
Projekt zielte darauf ab, Kinder und Jugendliche dabei zu unterstützen, 
besser mit alltäglichen Herausforderungen umzugehen, Krisen zu bewäl-
tigen und ihre psychische Gesundheit zu erhalten.
Kontakt
Sozialkritischer Arbeitskreis Darmstadt e.V . (SKA)
Thomas-Mann-Platz 2 
64291 Darmstadt
E-Mail: schulsozialarbeit@ska-darmstadt.de
Telefon: 0172 5298119
Webseite: www.ska-darmstadt.de
19

Aktivitäten im Sozialraum 
Darmstadt Innenstadt Nord
Keep Cool
„Keep Cool“ ist ein sekundär präventives Projekt für Schüler*innen aus 
den Jahrgängen 3 und 4. In der Gruppe wird diesen Kindern vermittelt, 
wie sie herausfordernde Situationen und Konflikte gut meistern können.
Der Umgang mit Provokationen und den eigenen Wutgefühlen ist ein zen-
traler Schritt der Persönlichkeitsentwicklung von Schüler*innen. In „Keep 
cool!“ lernen die Teilnehmenden Selbstmanagement in Stresssituationen, 
verschiedene Methoden zur Deeskalation von Konflikten sowie den Fokus 
auf die eigenen, positiven Eigenschaften und Fähigkeiten zu legen. Den 
Kindern wird vermittelt, sich zu schätzen.
„Was kann ich machen, wenn ich mich aufrege?“
„Der ist auf meine Familie gegangen.“
„Manchmal bin ich so wütend, da könnte ich die ganze Welt zerstören!“
Keep Cool orientiert sich an der Lebensrealität der Schüler*innen und 
thematisiert diese in den Lernmethoden. Hierzu werden in der Gruppe 
spielerische Übungen, themenspezifische Rollenspiele sowie Vertrauens- 
und Kooperationsübungen durchgeführt. Eingebettet sind diese in frei-
zeitpädagogische Aktivitäten im Sozialraum. Der „Wirkfaktor Pädagoge“ 
ist gemeinsam mit den Inhalten ein wesentlicher Bestandteil des Pro-
jekts. Kinder sollen im Rahmen von Keep Cool positive Beziehung lernen.
Im vergangenen Jahr wurde „Keep Cool“ an der Christian-Morgenstern-
Schule und an der Schillerschule erfolgreich durchgeführt und wird auch 
im kommenden Schuljahr weiter angeboten und ausgebaut werden. Für 
Projekte wie Keep Cool ist die Nachfrage an Schulen und im Sozialraum 
hoch, weshalb die Multiplikator*innenenarbeit in diesem Angebot inklu-
diert ist. Geleitet wurde das Projekt von Fachkräften mit der Zusatzquali-
fikationen „Anti-Aggressivitäts-Trainer / Coolness-Trainer® (AAT/CT®)“ 
sowie  „Gewaltprävention, Konfliktbewältigung und Deeskalationstraining 
in Schule und Jugendarbeit“.
20

Kid Power
„Kid Power“ ist ein Projekt zur Selbststärkung für Kinder im Grund-
schulalter und wird sowohl im Klassenverband als auch in Form von 
Eltern-Kind-Nachmittagen angeboten. Im Fokus der Sitzungen steht der 
Umgang mit Ängsten im Alltag sowie deren Abbau. Die Kinder lernen mit 
spielerischen Übungen und in Rollenspielen, auf ihre Gefühle zu vertrauen 
und mögliche Selbstschutzfähigkeiten zu entwickeln, diese auszuprobie-
ren und zu üben. Ebenso steht das Einschätzen von Situationen auf dem 
Plan.
Ziel hierbei ist es, dass die teilnehmenden Kinder die Kompetenz ent-
wickeln, potentielle Gefahrensituationen zu erkennen und adäquat auf 
diese reagieren zu können. Zudem erlangen sie über die Übungen Selbst-
vertrauen sowie einen Koffer mit praktischen Methoden für den Umgang 
mit fremden Personen an die Hand.
Neben dem Klassenangebot finden separate Eltern-Kind-Nachmittage 
statt. In diesen üben Kinder in gemeinsamen Rollens pielen mit ihren  
Eltern den Umgang mit Fremden. Ziel hierbei ist es, die Kinder für Situa-
tionen ohne das Beisein ihrer Eltern und Erwachsene zu stärken, sodass 
sie sich sicher und selbstbewusst im Sozialraum bewegen können.
Im vergangenen Jahr wurde „Kid Power“ an der Goethe-Schule für die 
Klassen 1–4 angeboten. Geleitet wird Kid Power von Fachkräften, welche 
die Fortbildung „Kid Power Prävention“ vom Frankfurter Schülerbüro ab-
solviert haben.
21

Forumtheater in der Grundschule
Das „Forumtheater“ ist eine Methode, durch die Kinder spielerisch Konflikt-
lösungsstrategien erlernen. 
Hierbei können die Zuschauenden in die Theaterhandlung eingreifen und 
beeinflussen so den Ausgang der Theaterszenen. In der Schule setzen wir 
das Forumtheater als Methode im Sozialkompetenztraining ein. 
Eine Gruppe von Schüler*innen führt vor der Klasse eine Szene mit 
Konflikten und Ungerechtigkeiten aus dem Schulalltag auf. Die Zuschau-
er*innen werden aufgefordert, Ideen zum besseren Ausgang der Szene zu 
äußern. Wer sich traut, darf auf die Bühne kommen, eine*n Darsteller*in 
ablösen und seinen/ihren Klärungsansatz spielen. So werden Konflikt- 
lösestrategien entwickelt und auf ihre Tauglichkeit überprüft.
Dieses Projekt wurde im letzten Jahr an der Schillerschule durchgeführt.  
Hierbei haben ältere Kinder (3.-4. Klasse) die Szenen den Zweitkläss-
ler*innen vorgespielt um anschließend gemeinsam Handlungsoption für 
die dargestellten Szenen zu finden.
Die Methode eignet sich sehr gut, um Kinder in die konstruktive Konflikt-
bearbeitung einzuführen und entsprechend ihres Entwicklungsstandes 
Lösungen zu finden. Hierbei ist es sehr schön, dass die Kinder ihre eige-
nen Ideen einbringen und diese auch ihren Mitschüler*innen präsentieren 
können.
Das Forumtheater wird von einem Theaterpädagogen geleitet.
22

Kontakt
Kinder- und Jugendarbeit e.V .
Landwehrstraße 26
64293 Darmstadt
E-Mail: vkj@schulsozialarbeit-darmstadt.de
Telefon: 06151 13-3815
Webseite: www.kinderhaus-johannesviertel.de
23

Aktivitäten im Sozialraum 
Darmstadt Innenstadt Süd 
KOMMI Stunden
Ein besonderes Highlight sind immer 
die KOMMI Stunden in den Grund-
schulklassen der Jahrgänge 1 und 4. 
Spielerisch begleiten wir die Kinder 
hierbei bei den Übergängen vom Kin-
dergarten zur Grundschule und von 
der Grundschule zur weiterführenden 
Schule. Die Stunden laufen immer 
nach einem bestimmten Schema ab: 
Wir kommen mit Eisbär KOMMI in die 
Klasse und als erstes möchte KOMMI 
immer wissen, wie es jedem einzel-
nen Kind heute geht. Im Anschluss 
wird eine Geschichte erzählt, die 
KOMMI erlebt hat und je nach Geschichte gibt es dazu ein Spielangebot, 
etwas zu malen oder ein Bastelangebot. Die Kinder freuen sich immer 
riesig, sobald KOMMI sie besuchen kommt, oder sie KOMMI auf dem 
Schulhof treffen. 
KOMMI werden dann Geschichten erzählt oder auch andere Stofftiere vor-
gestellt. Uns werden ständig Fragen zu KOMMI gestellt, wo KOMM heute 
ist, wann KOMMI endlich wieder in die Klasse kommt, wie alt KOMMI ist, 
ob KOMM ein Mädchen oder ein Junge ist und so weiter. 
Selbst in den weiterführenden Schulen wird auch in den höheren Jahr-
gängen immer wieder nach KOMMI gefragt und manchmal wird KOMMI 
auch von Teenager*innenn und/oder Lehrer*innen geknuddelt.
Jedes Jahr aufs Neue freuen wir uns über so viel Aufmerksamkeit für 
unsere*n KOMMI und es ist immer wieder schön, die Freude der Kinder 
zu erleben und die Beziehung, die zu einem oder über ein Stofftier ge-
knüpft werden kann.  
24

Chat
Ein großes Highlight des Schuljahres 22/23 war, dass wir unsere Onli-
ne-Chatberatung, u. a. mit Hilfe des Aktionsprogramms „Aufholen nach 
Corona für Kinder und Jugendliche“, umsetzen konnten.
Während der Corona-Pandemie ist der Alltag für viele Kinder und Jugend-
liche immer wieder zu einer starken Belastung und Herausforderung 
geworden, der sie sich oft allein gegenüber erlebt haben. 
Umso wichtiger und wesentlicher war es aus unserer Sicht, ein Projekt zu 
verwirklichen, das die Jugendlichen mit einem niedrigschwelligen Ange-
bot in ihrer Lebenswelt abholt und das so in unserem Sozialraum auch 
noch nicht angeboten wurde. 
Der Chat schafft einen zusätzlichen Zugang für Kinder und Jugendliche, 
die KOMM nicht an ihrer Schule oder in unserer Bera tungsstelle auf- 
suchen möchten. Viele nutzen die Anonymität, die der Chat bieten kann, 
um sich ohne Scham und ungefiltert über ihre Sorgen und Probleme aus-
tauschen zu können. 
Die Ratsuchenden können auf diese Weise Nähe und Distanz zum Gegen-
über regulieren und sich in ihrer autonomen Entscheidungsfähigkeit 
erleben. 
Es hat sich im Schuljahr 22/23 auch herausgestellt, dass sich die 
Themenfelder im Chat häufig von denen der persönlichen Beratung im 
Rahmen der Schulsozialarbeit unterscheiden. Somit konnten wir nicht 
nur den zusätzlichen Zugang für die Schüler*innen schaffen, sondern sie 
auch noch geschützt von Anonymität in Themenfeldern unterstützen, die 
sie im persönlichen Gespräch wahrscheinlich nicht angesprochen hätten. 
Dies hat uns unter anderem auch noch einmal darin bestätigt, wie wert-
voll unser Chat-Angebot für die Kinder und Jugendlichen sein kann. 
www.komm-in-den-chat.de
25

26

Blog
Als im März 2020 der erste Lockdown das Leben und die Arbeitsbedin-
gungen umkrempelte, waren neue und kreative Wege in der Schulsozial-
arbeit gefragt, mit Kindern, Jugendlichen und Familien auch außerhalb 
des Schulbetriebs in Kontakt zu kommen. Dadurch wurde die Idee des 
Blogs geboren. Mit viel Enthusiasmus, Durchsetzungskraft und guten 
Ideen konnten wir den Blog verwirklichen und „ins Netz gehen lassen“.
Auf unserem Blog gibt es Infos, Tipps und Denkanstöße für Kinder, für 
Jugendliche und für Eltern.
Alles rund um Themen wie Schule, Berufsorientierung, Freizeit, Lebens-
themen, auch was so los ist im Viertel und vieles mehr-
Der Blog wird wöchentlich mit neuen interessanten Infos, Fotos und Bei-
trägen gefüllt und in jedem Jahr konnten wir bisher mehr Besucher*innen 
auf der Seite begrüßen. Für das Schuljahr 22/23 war eines unserer High-
lights, dass wir im Durchschnitt ca. 3500 Besucher*innen im Monat auf 
unserem Blog begrüßen durften. 
www.komm-cjd-blog.de
Kontakt
CJD Rhein-Main/KOMM
Bessunger Straße 77
64285 Darmstadt
E-Mail: beratungsstelle.komm.darmstadt@cjd.de
Telefon: 06151 42-8870
Webseite: www.komm-cjd-blog.de
27

Aktivitäten im Sozialraum 
Darmstadt Süd
Mitbestimmung, Partizipation und Demokratieförderung 
Die drei Themen waren ein Ziel in unserer Arbeit. Kinder, Jugendliche und 
Schulleitungen haben wir befragt, welche Mitbestimmungsmöglichkeiten 
Kinder und Jugendliche am Schulort haben.
Diese und viele weitere Antworten nutzen wir, um Mitbestimmungsgremi-
en zu fördern. Dabei unterstützen wir sowohl Lehrkräfte als auch Kinder 
und Jugendliche, dass z.B. der Klassenrat, die nächste Sitzung mit den 
Klassensprecher*innen und weitere Angebote fest etabliert werden und 
wirken bei Bedarf mit.
An einer Grundschule haben die Kinder auf die Frage, ob sie den Klassen-
rat und die Kindersprechstunde kennen, geantwortet:
Junge 11: 
• Klassenrat: „Wir haben Klassenrat. Da haben wir Karten gelegt z.B. 
mit Blume oder Stopp oder Daumen hoch. Blume heißt entschuldi-
gen, Daumen hoch heißt „Du hast gut gearbeitet“. Das ist gut, weil 
wir uns da entschuldigen konnten oder Stopp sagen konnten. Jetzt 
im Moment machen wir es nicht.“
• Kindersprechstunde: „Da war ich schon mal bei dir. Das war gut, weil 
da konnte ich sagen, ob ich sauer bin.“
Mädchen 10: 
• Klassenrat: „Nö, kenn ich nicht.“
• Kindersprechstunde: „Ja, da kann man über seine Probleme reden. 
Ich war aber noch nicht dort, weil ich das nicht brauche. Ich habe 
von anderen gehört, dass sie da schon waren.“
28

Was ist eigentlich die Kindersprechstunde?
Die Kindersprechstunde ist ein offenes, niederschwelliges Angebot, das 
sich an alle Schüler*innen unserer Schulen richtet. Das Angebot beruht 
auf der Freiwilligkeit der Kinder. Lehrkräfte oder Eltern können die Kinder 
sehr gerne auf das Angebot aufmerksam machen, wenn sie den Eindruck 
haben, dass ein Bedarf besteht. Verpflichtet werden, können und sollen 
die Kinder dazu aber nicht.
Demokratiebildung
Einen weiteren Fokus haben wir auf die Demokratiebildung gelegt, um 
den Bildungs- und Erziehungsprozess demokratisch zu gestalten und 
das Ziel zu verfolgen, Demokratie als staatliche und anerkannte Regie-
rungsform zu kennen und daraus die Grundwerte für das gesellschaft-
liche Zusammenzuleben abzuleiten. Wir haben gute Erfahrungen mit der 
U-18-Wahl an einer Grundschule und der Gesamtschule gemacht. Für die 
Grundschule wurde in Zusammenarbeit mit dem Jugendring der Stadt 
Darmstadt die U-18-Wahl erstmals für eine Grundschule konzipiert und 
sehr erfolgreich angenommen. Die Schulen unterstützten die Wahlen 
(Bürgermeisterwahl in Darmstadt, Landtagswahl in Hessen), die wir zu-
künftig an mehreren Grundschulen umsetzen möchten. 
Kindersprechstunde
Wir haben 
daheim 
grad echt 
viel Ärger!
Kannst Du 
mir mal 
zuhören? 
Ich habe 
einen 
Wunsch!
Ich bin 
grad voll 
genervt!
Ist es 
möglich, 
dass…
Ich muss was 
loswerden!
Designed by Brgfx / 
Freepik
Komm einfach zu uns – wir freuen uns auf Dich!
Jeden Mittwoch, Donnerstag, Freitag in der dritten Schulstunde
Denk daran, Deinen Lehrern Bescheid zu sagen!
29

Übergänge gestalten – das 4. Sport- und Spielfest in Eberstadt
Am 17.05.23 fand das 4. Sport- und Spielfest mit den Grundschulen in 
Eberstadt, der Gutenbergschule und erstmals auch mit der Luise-Büch-
ner-Schule (Lincoln) statt. Bürgermeisterin Barbara Akdeniz übernahm 
als Schirmfrau die Begrüßung von 320 Schülerinnen und Schüler der 4. 
Grundschulklassen, der Grundstufe und der 5.-Klässler*innen der Guten-
bergschule. Lehrkräfte, Betreuungskräfte, Netzwerkpartner*innen und 
Schulsozialarbeitende organisierten gemeinsam den Rahmen. Das Fest 
fand auf dem Gelände des SVE- Germania in Darmstadt-Eberstadt statt. 
An 32 Sport-, Spiel- und Pausenstationen lernten die teilnehmenden 
Kinder und Jugendlichen sich kennen und erlebten spielerisch das Mitein-
ander in einer neuen Gruppe. Alle waren Gewinner und Gewinnerinnen an 
diesem Tag, mit der Erfahrung, neue Kontakte geknüpft und gemeinsam 
etwas geschafft zu haben.
30

Kontakt
Mobile Praxis gem. GmbH
Grenzallee 4-6
64297 Darmstadt-Eberstadt
E-Mail: info@mobilepraxis.net
Telefon: 06151 504-3992
Internet: www.mobilepraxis.net 
Elterncafés sind Teil unserer  
Elternarbeit
Elternarbeit ist ein wichtiger Bestand-
teil unserer Arbeit. Wir lernen von 
Eltern, erweitern unseren Erfahrungs-
schatz, Eltern lernen voneinander und 
von uns. Wir stellen dazu Angebote 
zur Verfügung. Dazu zählt das „Eltern-
café“, das wir im vergangenen Schul-
jahr an allen Schulen in Lincoln und 
Eberstadt etabliert haben.
Die Idee: Um eine gute Schulgemein-
schaft bilden zu können, ist es wichtig, 
dass Eltern sich gegenseitig kennen-
lernen, Erfahrungen austauschen, sich unterstützen innerhalb dieser Ge-
meinschaft. Im Elterncafé treffen auch Eltern unterschiedlicher Kulturen 
zusammen. Interesse für die jeweils andere Kultur zu zeigen, mit der 
eigenen Kultur zu vergleichen, Unterschiede sowie Gleiches zu entdecken 
stärkt das Miteinander im Sinne von „wir sind alle ein Teil eines Ganzen“. 
Der respektvolle Umgang im „Elterncafé“ und das Interesse an anderen 
Kulturen wirkt Rassismus und Feindlichkeit entgegen und fördert Toleranz 
und die Demokratiebildung.
Das Elterncafé findet in 
Räumlichkeiten der Schule 
statt. Weitere Details sind 
auf der Homepage von 
Mobile Praxis gem. GmbH 
und auf der Homepage der 
jeweiligen Schule nachzu-
lesen. 
31

Aktivitäten im Sozialraum 
Berufliche Schulen
Berufsschulzentrum-übergreifende Kooperationsveranstaltung
Im Mai 2023 fand zum ersten Mal eine Berufsschulzentrum-übergrei-
fende Kooperationsveranstaltung zwischen der Schulsozialarbeit am 
Berufsschulzentrum Mitte und am Berufsschulzentrum Nord statt. Zehn 
Schüler*innen aus den Klassen der Berufsfachschule zum Übergang in 
Ausbildung (BÜA) an der Peter-Behrens-Schule (PBS) waren zu Gast an 
der Martin-Behaim-Schule (MBS), wo Auszubildende aus den Bereichen 
Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte ihren Ausbildungs-
beruf vorstellten. In zwei Vorträgen gaben die Auszubildenden Einblicke 
in ihre Tätigkeiten und ihren Arbeitsalltag. Außerdem berichteten sie von 
ihren eigenen Erfahrungen im Bewerbungsverfahren und gaben hilfreiche 
Tipps für die Ausbildungsplatzsuche. Die Veranstaltung erhielt positive 
Resonanz sowohl von Seiten der Schüler*innen der BÜA als auch von den 
Auszubildenden der MBS. Eine Wiederholung im kommenden Schuljahr 
wird angestrebt und soll zu einem früheren Zeitpunkt stattfinden.
Gesundheits- und Beratungstag
Der dritte Gesundheits- und Beratungstag an der Peter-Behrens-Schule 
fand am 19.10.22 statt. Der Tag umfasste 58 verschiedene Angebote 
in Form von Workshops, Vorträgen, Infoständen und Mitmachangebo-
ten in den Bereichen Beratung, Ernährung und Sport. Alle anwesenden 
Schüler*innen sowie Mitarbeitenden hatten an diesem Tag von 9 bis 13 
Uhr die Möglichkeit bis zu vier Workshops zu besuchen und mit ver-
schiedenen Beratungseinrichtungen an deren Infoständen ins Gespräch 
zu kommen. Über den Tag verteilt konnten die Schüler*innen durch ihre 
Teilnahme an Workshops und Vorträgen sowie bei Gesprächen an den 
Infoständen Stempel sammeln und am Ende des Veranstaltungstags an 
einem Gewinnspiel teilnehmen. Die Fachkraft der Schulsozialarbeit am 
Berufsschulzentrum Mitte arbeitete wieder intensiv im Organisations-
team mit und kümmerte sich um die Akquise von Referent*innen im 
Themenfeld Beratung und Prävention, die Abwicklung der Einwahl in die 
Workshops sowie die Helfer*innenorganisation am Veranstaltungstag. 
32

Azubi-Expert*innen-Tag
Am 26.01.23 hat erstmals seit dem Schuljahr 2017/18 wieder ein Azubi-
Expert*innen-Tag für die Berufsfachschule (BFS) an der Friedrich-List-
Schule stattgefunden. Zu den Ausbildungsberufen zählten die Automobil-
kaufleute, Fachkräfte für Lagerlogistik, Kaufleute für Büromanagement, 
Rechtsanwalt- und Notarfachangestellte. Weiter haben die Schüler*innen 
aus der Höheren Berufsfachschule im Bereich Wirtschaft sowie Fremd-
sprachensekretariat ihre schulische Ausbildung vorgestellt. Alle Schü-
ler*innen der BFS hatten die Aufgabe, sich über alle sechs Ausbildungs-
bereiche zu informieren. Wegen der guten Planung und Organisation der 
Fachkraft der Schulsozialarbeit gemeinsam mit einem Lehrer-Kollegen 
und wegen des positiven Feedbacks der Teilnehmer*innen war die Ver-
anstaltung ein großer Erfolg.
Kontakt
Internationaler Bund Südwest gGmbH
Frankfurter Straße 73
64293 Darmstadt
E-Mail: schulsozialarbeit-darmstadt@ib.de
Telefon: 06151 97-6241
Internet: www.internationaler-bund.de 
33

Kontakt
Das Angebot der Schulsozialarbeit wird durch die Koordinierungsstelle 
Schulsozialarbeit der Kinder- und Jugendförderung im Jugendamt der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt fachlich und administrativ begleitet. 
Fragen zum Angebot der Schulsozialarbeit können jederzeit an sie ge-
stellt werden. 
Koordinierungsstelle Schulsozialarbeit
Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Jugendamt – Kinder- und Jugendförderung
Frankfurter Straße 71
64293 Darmstadt
E-Mail: schulsozialarbeit@darmstadt.de
Telefon: 06151 13-3969
Webseite: www.darmstadt.de 
34

35

Herausgeberin | Kontakt
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Jugendamt – Kinder- und Jugendförderung
Koordinierungsstelle Schulsozialarbeit
Frankfurter Straße 71
64293 Darmstadt
E-Mail: schulsozialarbeit@darmstadt.de
Telefon: 06151 13-3969
Webseite: www.darmstadt.de

anlage 3

163 Zeichen

Punkt 6: Jahresbericht Schulsozialarbeit zum Schuljahr 2022/23 
 (V-Nr. 2024/0292) 
- Kenntnisnahme - 
 
Der Ausschuss für Soziales nimmt von der Vorlage Kenntnis.

anlage 2

4269 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
01.10.2024 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Jugendamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
II 51 
V 40 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2024/0292 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
339 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Jahresbericht Schulsozialarbeit zum Schuljahr 2022/2023 
 
Vorlage vom: 30.09.2024  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der erstmalig erschienene Jahresbericht der Schulsozialarbeit zum Schuljahr 2022/2023 wird 
zur Kenntnis genommen.  
 
 
Anlagen: Jahresbericht Schulsozialarbeit 2022/2023  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 3 - 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom 09.10.2024 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

Begründung zur Magistratsvorlage vom 30.09.2024  
 
Die Koordinierungsstelle Jugendberufshilfe und Schulsozialarbeit gibt ab sofort für jedes 
Schuljahr den „Jahresbericht Schulsozialarbeit“ heraus. Der erste Bericht für das Schuljahr 
2022/2023 wurde nun veröffentlicht. Der Jahresbericht ist Teil der Qualitätsentwicklung und – 
sicherung und wurde als Maßnahme im Rahmenkonzept Schulsozialarbeit aus dem Jahr 2022 
festgeschrieben. 
 
Die Publikation bietet einen Einblick in die Aktivitäten der Koordinierungsstelle sowie in die 
Schwerpunktsetzungen der freien Träger, die die Schulsozialarbeit in den verschiedenen 
Sozialräumen nach § 13a SGB VIII umsetzen.  
Ein Auszug aus den Ergebnissen der Jahresstatistik belegt die qualitativen Berichte mit 
konkreten Zahlen und Informationen zur strukturellen Entwicklung der Schulsozialarbeit in den 
vergangenen Jahren. 
 
Die sozialraumorientierte Schulsozialarbeit ist ein etabliertes, unverzichtbares Angebot der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt, das Kindern, Jugendlichen, deren Familien sowie Lehrkräften 
zur Verfügung steht. Seit mehr als einem Jahrzehnt ist die Schulsozialarbeit flächendeckend an 
allen öffentlichen Schulen – von den Grund- bis zu den berufsbildenden Schulen – präsent.  
Sie bietet Einzelfallberatung zu vielfältigen Themen und Problemlagen der Schüler*innen sowie 
Gruppenangebote, die beispielsweise der Stärkung sozialer Kompetenzen dienen.  
 
Der Bedarf nach diesem Angebot ist groß, was sich deutlich in den quantitativen Daten zeigt. 
In den letzten Jahren ist ein kontinuierlicher Anstieg der Beratungsgespräche zu verzeichnen. 
Parallel werden verstärkt Gruppenangebote durchgeführt, um präventiv die sozialen 
Kompetenzen und das Demokratiebewusstsein der jungen Menschen zu fördern. Ein weiterer 
Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Netzwerkbildung im Sozialraum, um die Übergänge zu 
anderen unterstützenden Angeboten zu erleichtern sowie Kooperationen und Zusammenarbeit 
zu stärken. 
 
Neben dem vorliegenden Rahmenkonzept und der Informationsbroschüre ist der Jahresbericht 
Schulsozialarbeit ein weiteres Instrument, das zur Transparenz und Bekanntheit des 
Angebotes beiträgt und in Verbindung mit der statistischen Auswertung die Bedeutung und 
Wirksamkeit der Schulsozialarbeit dokumentiert. Außerdem kann der Jahresbericht zur 
Qualitätsentwicklung genutzt werden.  
 
Der Jahresbericht wurde im Jugendhilfeausschuss am 25.09.2024 vorgestellt und zur Kenntnis 
genommen.  
 
Darmstadt, den 30.09.2024  
 
 
Dezernat II 
 
 
 
Barbara Akdeniz  
Bürgermeisterin

2024/0292

4186 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
01.10.2024 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Jugendamt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2024/0292 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Jahresbericht Schulsozialarbeit zum Schuljahr 2022/2023  
 
Vorlage vom: 30.09.2024  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der erstmalig erschienene Jahresbericht der Schulsozialarbeit zum Schuljahr 2022/ 2023 wird 
zur Kenntnis genommen.  
 
 
Anlagen: Jahresbericht Schulsozialarbeit 2022/2023  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 30.09.2024 
 
Die Koordinierungsstelle Jugendberufshilfe und Schulsozialarbeit gibt ab sofort für jedes 
Schuljahr den „Jahresbericht Schulsozialarbeit“ heraus. Der erste Bericht für das Schuljahr 
2022/2023 wurde nun veröffentlicht. Der Jahresbericht ist Teil der Qualitätsentwicklung und – 
sicherung und wurde als Maßnahme im Rahmenkonzept Schulsozialarbeit aus dem Jahr 2022 
festgeschrieben. 
 
Die Publikation bietet einen Einblick in die Aktivitäten der Koordinierungsstelle sowie in die 
Schwerpunktsetzungen der freien Träger, die die Schulsozialarbeit in den verschiedenen 
Sozialräumen nach § 13a SGB VIII umsetzen.  
Ein Auszug aus den Ergebnissen der Jahresstatistik belegt die qualitativen Berichte mit 
konkreten Zahlen und Informationen zur strukturellen Entwicklung der Schulsozialarbeit in den 
vergangenen Jahren. 
 
Die sozialraumorientierte Schulsozialarbeit ist ein etabliertes, unverzichtbares Angebot der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt, das Kindern, Jugendlichen, deren Familien sowie Lehrkräften 
zur Verfügung steht. Seit mehr als einem Jahrzehnt ist die Schulsozialarbeit flächendeckend an 
allen öffentlichen Schulen – von den Grund- bis zu den berufsbildenden Schulen – präsent.  
Sie bietet Einzelfallberatung zu vielfältigen Themen und Problemlagen der Schüler*innen sowie 
Gruppenangebote, die beispielsweise der Stärkung sozialer Kompetenzen dienen.  
 
Der Bedarf nach diesem Angebot ist groß, was sich deutlich in den quantitativen Daten zeigt. 
In den letzten Jahren ist ein kontinuierlicher Anstieg der Beratungsgespräche zu verzeichnen. 
Parallel werden verstärkt Gruppenangebote durchgeführt, um präventiv die sozialen 
Kompetenzen und das Demokratiebewusstsein der jungen Menschen zu fördern. Ein weiterer 
Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Netzwerkbildung im Sozialraum, um die Übergänge zu 
anderen unterstützenden Angeboten zu erleichtern sowie Kooperationen und Zusammenarb eit 
zu stärken. 
 
Neben dem vorliegenden Rahmenkonzept und der Informationsbroschüre ist der Jahresbericht 
Schulsozialarbeit ein weiteres Instrument, das zur Transparenz und Bekanntheit des 
Angebotes beiträgt und in Verbindung mit der statistischen Auswertung die Bedeutung und 
Wirksamkeit der Schulsozialarbeit dokumentiert. Außerdem kann der Jahresbericht zur 
Qualitätsentwicklung genutzt werden.  
 
Der Jahresbericht wurde im Jugendhilfeausschuss am 25.09.2024 vorgestellt und zur Kenntnis 
genommen.  
 
Darmstadt, den 30.09.2024  
 
 
Dezernat II 
 
 
 
Barbara Akdeniz  
Bürgermeisterin

Beratungsverlauf (2)

TOP 6
TOP 339

Orte (5)

  • Landwehrstraße 26
  • Bessunger Straße 77
  • Grenzallee 4
  • Frankfurter Straße 73
  • Thomas-Mann-Platz 2

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2024/0292
Typ
Magistratsvorlage
Datum
30.09.2024
Erstellt
29.09.2026 00:00