2025/0102
Haushaltssicherungskonzept zum Doppelhaushalt 2025/2026 ff.
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2025/0102
5611 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
24.03.2025
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat I
Amt: Finanzverwaltung
OBW bei abschl. Be-
schlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2025/0102
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Haushaltssicherungskonzept zum Doppelhaushalt 2025/2026 ff.
Vorlage vom: 21.03.2025
Beschlussvorschlag :
1. Das Haushaltssicherungskonzept zum Doppelhaushalt 2025/2026 ff. wird beschlossen.
2. Im Rahmen des Finanzcontrollingberichts wird zukünftig fortlaufend über den Stand der Um-
setzung und der Wirkung der Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen sowie über das Einhalten
der globalen Minderausgaben berichtet.
3. Dem Antrag auf Stundung der Eigenbeiträge zur Hessenkasse wird zugestimmt.
Anlagen: Maßnahmenliste HSK
Haushaltssicherungskonzept 2025
- 2 -
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 21.03.2025
Nach § 92a Abs. 1 HGO hat die Gemeinde ein Haushaltssicherungskonzept aufzustellen, wenn
1. sie die Vorgaben zum Ausgleich des Ergebnis- und des Finanzhaushaltes in der Planung
trotz Ausnutzung aller Einsparmöglichkeiten bei den Aufwendungen und Auszahlungen so-
wie der Ausschöpfung aller Ertrags- und Einzahlungsmöglichkeiten nicht einhält
oder
2. nach der Ergebnis- und Finanzplanung (§ 101) im Planungszeitraum Fehlbeträge oder ein
negativer Zahlungsmittelbestand erwartet werden.
Die „Vorgaben zum Ausgleich des Ergebnis- und des Finanzhaushaltes in der Planung“ sind in
§ 92 Abs. 5 HGO genannt:
Der Haushalt ist in der Planung ausgeglichen, wenn
1. der Ergebnishaushalt unter Berücksichtigung der Summe der vorgetragenen Jahresfehlbe-
träge im ordentlichen Ergebnis ausgeglichen ist, oder der Fehlbedarf im ordentlichen Er-
gebnis durch die Inanspruchnahme von Mitteln der Rücklagen ausgeglichen werden kann
und
2. im Finanzhaushalt der Saldo des Zahlungsmittelflusses aus laufender Verwaltungstätigkeit
mindestens so hoch ist, dass daraus die Auszahlungen zur ordentlichen Tilgung von Kredi-
ten sowie an das Sondervermögen ‚Hessenkasse‘ geleistet werden können, soweit die Aus-
zahlungen zur ordentlichen Tilgung von Investitionskrediten nicht durch zweckgebundene
Einzahlungen gedeckt sind.
Im Haushaltsplan 2025/2026 wird der Haushaltsausgleich nach diesen Vorgaben weder im Er-
gebnis- noch im Finanzhaushalt erreicht. Damit ist das Aufstellen eines Haushaltssicherungs-
konzeptes zwingend erforderlich.
Ein Teil der im Maßnahmenkatalog des Haushaltssicherungskonzeptes aufgeführten Maßnah-
men ist von der Verwaltung direkt umzusetzen, sobald die Beschlussfassung zum Haushaltssi-
cherungskonzept erfolgt ist. Ein anderer Teil der Maßnahmen bedarf zunächst einer vertieften
Prüfung bevor eine Umsetzung erfolgen kann. Sofern für die Umsetzung von Haushaltskonsoli-
dierungsmaßnahmen weitere Beschlussfassungen durch die städtischen Gremien erforderlich
sind, so sind diese von der Verwaltung vorzubereiten und mit einer entsprechenden Magistrats-
vorlage in den Geschäftsgang zu bringen.
Das Haushaltssicherungskonzept beinhaltet auch die Einplanung einer globalen Minderaus-
gabe in Höhe von 3% des Gesamtbetrages der ordentlichen Aufwendungen. Die globale Minder-
ausgabe ist in Summe im Vollzug des laufenden Haushaltes zu erwirtschaften. Hierzu besteht
eine Berichtspflicht an die Kommunalaufsicht beim Regierungspräsidium Darmstadt.
Im Rahmen des städtischen Finanzcontrollingberichts wird zukünftig über den Stand der Um-
setzung der Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen und den Stand der Erwirtschaftung der glo-
balen Minderausgabe berichtet. Eine Struktur zur Maßnahmenüberwachung ist zu etablieren.
Beim Erstellen des Haushaltssicherungskonzeptes wurden bereits die neuesten Erkenntnisse,
- 4 -
die über die Schwebeliste in den HFA eingebracht werden, berücksichtigt.
Da die Schwebeliste noch nicht beschlossen ist und sich im Laufe der Beratungen weitere Än-
derungen ergeben können, sind die genannten Zahlen zum endgültigen Stand nochmals anzu-
passen.
Das Hessische Ministerium des Innern, Sport und Heimatschutz hat für finanzschwache Kommu-
nen seit geraumer Zeit die Möglichkeit eröffnet, einen Antrag auf Stundung des Eigenbeitrags zur
Hessenkasse bei der Kommunalaufsicht zu stellen. Durch die Stundung des Eigenbeitrags wird
der Finanzhaushalt im Bereich der Tilgungsleistungen um ca. 4,2 Mio. € für das Jahr 2025 ent-
lastet.
Darmstadt, 21.03.2025
Dezernat I Dezernat IV
Hanno Benz André Schellenberg
Oberbürgermeister Stadtkämmerer
anlage 3
5660 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
24.03.2025
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat I
Amt: Finanzverwaltung
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
I
IV 20
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2025/0102
Magistratsbeschluss -Nr.
118
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Haushaltssicherungskonzept zum Doppelhaushalt 2025/2026 ff.
Vorlage vom: 21.03.2025
Beschlussvorschlag :
1. Das Haushaltssicherungskonzept zum Doppelhaushalt 2025/2026 ff. wird beschlossen.
2. Im Rahmen des Finanzcontrollingberichts wird zukünftig fortlaufend über den Stand der
Umsetzung und der Wirkung der Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen sowie über das
Einhalten der globalen Minderausgaben berichtet.
3. Dem Antrag auf Stundung der Eigenbeiträge zur Hessenkasse wird zugestimmt.
- 3 -
Anlagen: Maßnahmenliste HSK
Haushaltssicherungskonzept 2025
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom 26.03.2025
Der Vorlage wird zugestimmt.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 21.03.2025
Nach § 92a Abs. 1 HGO hat die Gemeinde ein Haushaltssicherungskonzept aufzustellen, wenn
1. sie die Vorgaben zum Ausgleich des Ergebnis- und des Finanzhaushaltes in der Planung
trotz Ausnutzung aller Einsparmöglichkeiten bei den Aufwendungen und Auszahlungen
sowie der Ausschöpfung aller Ertrags- und Einzahlungsmöglichkeiten nicht einhält
oder
2. nach der Ergebnis- und Finanzplanung (§ 101) im Planungszeitraum Fehlbeträge oder ein
negativer Zahlungsmittelbestand erwartet werden.
Die „Vorgaben zum Ausgleich des Ergebnis- und des Finanzhaushaltes in der Planung“ sind in
§ 92 Abs. 5 HGO genannt:
Der Haushalt ist in der Planung ausgeglichen, wenn
1. der Ergebnishaushalt unter Berücksichtigung der Summe der vorgetragenen
Jahresfehlbeträge im ordentlichen Ergebnis ausgeglichen ist, oder der Fehlbedarf im
ordentlichen Ergebnis durch die Inanspruchnahme von Mitteln der Rücklagen ausgeglichen
werden kann
und
2. im Finanzhaushalt der Saldo des Zahlungsmittelflusses aus laufender Verwaltungstätigkeit
mindestens so hoch ist, dass daraus die Auszahlungen zur ordentlichen Tilgung von
Krediten sowie an das Sondervermögen ‚Hessenkasse‘ geleistet werden können, sowe it die
Auszahlungen zur ordentlichen Tilgung von Investitionskrediten nicht durch
zweckgebundene Einzahlungen gedeckt sind.
Im Haushaltsplan 2025/2026 wird der Haushaltsausgleich nach diesen Vorgaben weder im
Ergebnis- noch im Finanzhaushalt erreicht. Damit ist das Aufstellen eines
Haushaltssicherungskonzeptes zwingend erforderlich.
Ein Teil der im Maßnahmenkatalog des Haushaltssicherungskonzeptes aufgeführten
Maßnahmen ist von der Verwaltung direkt umzusetzen, sobald die Beschlussfassung zum
Haushaltssicherungskonzept erfolgt ist. Ein anderer Teil der Maßnahmen bedarf zunächst einer
vertieften Prüfung bevor eine Umsetzung erfolgen kann. Sofern für die Umsetzung von
Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen weitere Beschlussfassungen durch die städtischen
Gremien erforderlich sind, so sind diese von der Verwaltung vorzubereiten und mit einer
entsprechenden Magistratsvorlage in den Geschäftsgang zu bringen.
Das Haushaltssicherungskonzept beinhaltet auch die Einplanung einer globalen Minder ausgabe
in Höhe von 3% des Gesamtbetrages der ordentlichen Aufwendungen. Die globale
Minderausgabe ist in Summe im Vollzug des laufenden Haushaltes zu erwirtschaften. Hierzu
besteht eine Berichtspflicht an die Kommunalaufsicht beim Regierungspräsidium Darm stadt.
Im Rahmen des städtischen Finanzcontrollingberichts wird zukünftig über den Stand der
Umsetzung der Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen und den Stand der Erwirtschaftung der
globalen Minderausgabe berichtet. Eine Struktur zur Maßnahmenüberwachung ist zu
etablieren.
Beim Erstellen des Haushaltssicherungskonzeptes wurden bereits die neuesten Erkenntnisse,
die über die Schwebeliste in den HFA eingebracht werden, berücksichtigt.
Da die Schwebeliste noch nicht beschlossen ist und sich im Laufe der Beratungen weitere
Änderungen ergeben können, sind die genannten Zahlen zum endgültigen Stand nochmals
anzupassen.
Das Hessische Ministerium des Innern, Sport und Heimatschutz hat für finanzschwache
Kommunen seit geraumer Zeit die Möglichkeit eröffnet, einen Antrag auf Stundung des
Eigenbeitrags zur Hessenkasse bei der Kommunalaufsicht zu stellen. Durch die Stundung des
Eigenbeitrags wird der Finanzhaushalt im Bereich der Tilgungsleistungen um ca. 4,2 Mio. € für
das Jahr 2025 entlastet.
Darmstadt, 21.03.2025
Dezernat I Dezernat IV
Hanno Benz André Schellenberg
Oberbürgermeister Stadtkämmerer
anlage 2
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Wissenschaftsstadt Darmstadt Haushaltssicherungskonzept zum Doppelhaushalt 2025/2026 ff. Haushaltssicherungskonzept zum Haushalt 2025/2026 2 Rechtsgrundlagen und Rahmenbedingungen Nach § 92a Abs. 1 HGO hat die Gemeinde ein Haushaltssicherungskonzept aufzustellen, wenn 1. sie die Vorgaben zum Ausgleich des Ergebnis- und des Finanzhaushaltes in der Planung trotz Ausnutzung aller Einsparmöglichkeiten bei den Aufwendungen und Auszahlungen sowie der Ausschöpfung aller Ertrags - und Einzahlungsmöglichkeiten nicht einhält oder 2. nach der Ergebnis- und Finanzplanung (§ 101) im Planungszeitraum Fehlbeträge oder ein negativer Zahlungsmittelbestand erwartet werden. Die „Vorgaben zum Ausgleich des Ergebnis- und des Finanzhaushaltes in der Planung“ sind in § 92 Abs. 5 HGO genannt: Der Haushalt ist in der Planung ausgeglichen, wenn 1. der Ergebnishaushalt unter Berücksichtigung der Summe der vorgetragenen Jahresfehlbeträge im ordentlichen Ergebnis ausgeglichen ist oder der Fehlbedarf im ordentlichen Ergebnis durch die Inanspruchnahme von Mitteln der Rücklagen ausgeglichen werden kann und 2. im Finanzhaushalt der Saldo des Zahlungsmittelflusses aus laufender Verwaltungstätigkeit mindestens so hoch ist, dass daraus die Auszahlungen zur ordentlichen Tilgung von Krediten sowie an das Sondervermögen ‚Hessenkasse‘ geleistet werden können, soweit die Auszahlungen zur ordentlichen Tilgung von Investitionskrediten nicht durch zweckgebundene Einzahlungen gedeckt sind. Im Haushaltsplan 2025/2026 wird der Haushaltsausgleich nach diesen Vorgaben weder im Ergebnis- noch im Finanzhaushalt erreicht. Damit ist das Aufstellen eines Haushaltssicherungskonzeptes zwingend erforderlich. Die im Finanzplanungserlass des Landes vom 11. November 2024 enthaltene Erleichterung, wonach bei ausreichender ungebundener Liquidität und / oder vorhandener Rücklagen auf die Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes verzichtet werden kann, trifft für die Wissenschaftsstadt Darmstadt nicht zu, da die Rücklagen bereits für den (Teil-) Ausgleich des Haushalts 2024 vollständig verwendet werden mussten. Im Finanzplanungserlass führt das Hessischen Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz (HMdISuH) aus, dass das Haushaltsjahr 2025 weiterhin von außergewöhnlich hohen Unsicherheiten hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung geprägt sei. Eine nahezu stagnierende Wirtschaftsentwicklung, zunehmende Insolvenzen, weiterhin über den Erwartungen liegende Zinssätze und überwiegend demografisch bedingter Fachkräftemangel führen zu erheblichen finanziellen Einschränkungen und Belast ungen. Hinzu kommt die schwierige Situation der kommunalen Krankenhausträger. Die anstehende Krankenhausreform und die unsichere Gesamtlage in diesem Bereich bringen die kommunalen Krankenhausträger in eine schwierige finanzielle Situation. So wird in den kommenden Quartalen allenfalls eine langsame konjunkturelle Erholung erwartet. Dies spiegelt sich auch in der Oktober-Steuerschätzung wider. Nachdem bereits im Rahmen der Mai-Steuerschätzung eine starke Abwärtskorrektur erfolgte, wurde in der zurückliegenden Oktober-Steuerschätzung eine weitere Abwärtskorrektur der Schätzansätze vorgenommen. So können die Kommunen in ihrer Gesamtheit derzeit nicht von weiter steigenden Gewerbesteuererträgen ausgehen, die kommunale Lage deckt sich insofern mit dem prognostizierten Wirtschaftswachstum in Deutschland. Haushaltssicherungskonzept zum Haushalt 2025/2026 3 Im Gegensatz dazu steigt die Ausgabenlast der Kommunen und so auch der Wissenschaftsstadt Darmstadt weiterhin im Rahmen der allgemeinen Inflation, der zurückliegenden aber auch der anstehenden Tarifabschlüsse und insbesondere durch die nicht ausfinanzierte Aufgabenübertragung durch Bund und Land. Fraglich bleibt derzeit dazu noch, wie sich die Evaluierung des kommunalen Finanzausgleichs zukünftig auf die Erträge aus den Schlüsselzuweisungen auswirkt. Ohne einen dringend notwendigen Anstieg der Finanzausgleichsmasse wird der kommunale Finanzausgleich kaum zur Verbesserung der finanziellen Lage der Kommunen beitragen Trotz der dargestellten hohen Unsicherheiten über die weitere wirtschaftliche Entwicklung geht das Hessische Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz aufgrund bestehender Rücklagen sowie liquider Mittel davon aus, dass die Pflicht zum gesetzlichen Haushaltsausgleich von den Kommunen überwiegend auch im Jahr 2025 bewältigt werden kann. In Anbetracht der anerkannt schwierigen Finanzlage der Kommunen hat das HMdISuH die Aufsichtsbehörden ermächtigt, Ermessens- und Handlungsspielräume flexibel zu nutzen, um in Einzelfällen auch für unausgeglichene Haushalte Genehmigungen herbeiführen zu können. Im Vordergrund steht dabei, das s die kommunale Handlungsfähigkeit damit erhalten werden kann. Konkret hat das HMdISuH folgende Maßnahmen zur Erleichterung der Genehmigungsfähigkeit eingeräumt: • Die frei verfügbare Liquidität der Kommune kann herangezogen werden, um den Ergebnis - und Finanzhaushalt auszugleichen • Pauschale Kürzungen bei Aufwendungen und Auszahlungen in Höhe von 2 Prozent des Gesamtbetrages der ordentlichen Aufwendungen für die Jahre 2025 und 2026 • Unbürokratische Gestaltung der Stundung der Hessenkassenbeiträge • Keine Beanstandung bei nicht gebildeten Liquiditätspuffern. • Verzicht auf Haushaltssicherungskonzept für eine negative mittelfristige Finanzplanung sofern das Planjahr ausgeglichen ist zur Verhinderung bürokratischen Aufwands Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat beim HMdISuH beantragt, in Abweichung von der vorgenannten Regelung zur pauschalen Aufwandskürzung, eine pauschale Kürzung der Aufwendungen in Höhe von 3 Prozent des Gesamtbetrages der ordentlichen Aufwendungen vornehmen zu können. Diesem Antrag hat das HMdISuH unter Würdigung der seitherigen Haushaltsbewirtschaftung mit Schreiben vom 14. März 2025 stattgegeben. Die pauschalen Kürzungen der Aufwendungen sind zwingend durch einen restriktiven Haushaltsvollzug zu erwirtschaften. Maßnahmen Dem Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt wurde ein Entwurf des Doppelhaushalts 2025/2026 vorgelegt, der ein fortlaufendes jährliches Defizit von rund 101 Mio. Euro auswies. Dabei wurden bereits verschiedene ergebnisverbessernde Sachverhalte im Zuge der Haushaltsaufstellung erarbeitet und sind die in die Planung eingeflossen. Aus dem vorgenannten Defizit und aus dem aufgelaufenen Defizit des Jahres 2024 ergibt sich das notwendige Konsolidierungsvolumen. Bereits im Jahr 2024 wurde begonnen, ein umfassendes Konsolidierungsprogramm zu erstellen, das mit den wesentlichen Bausteinen in die Maßnahmenliste zu diesem Haushaltssicherungskonzept übergeleitet wurde. Haushaltssicherungskonzept zum Haushalt 2025/2026 4 Auf Grund des erheblichen Konsolidierungsdrucks muss die Haushaltskonsolidierung alle B austeine umfassen. Hierzu gehören 1. die Reduzierung der Aufwendungen im Haushalt, 2. das Ausschöpfen von Einnahmeverbesserungspotentialen und 3. die Einbeziehung der Stadtwirtschaft. Bei der Ausschöpfung von Einnahmeverbesserungspotentialen steht die Überprüfung von Kostenerstattungen, Gebührentatbeständen und Eintrittsgeldern im Vordergrund, eine Anhebung der Steuerhebesätze, insbesondere bei der Grundsteuer, ist nicht vorgesehen. Darüber hinaus beinhaltet das Konsolidierungsprogramm der Stadt auch geplante organisatorische Veränderungen und Maßnahmen, die zu einer besseren Verwaltungssteuerung und einer Intensivierung der Digitalisierung und damit letztlich zu Einspareffekten führen sollen. Mit den bislang festgelegten Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen ist es seit den Haushaltsberatungen im Magistrat gelungen, das ursprüngliche Defizit von 101 Mio. Euro um 62 Mio. Euro auf rund 39 Mio. Euro zu senken. Da zahlreiche Konsolidierungsmaßnahmen erst in den Folgejahren ihre volle Wirkung erzielen werden, ist perspektivisch eine weitergehende Verbesserung der finanziellen Situation zu erwarten. Das Haushaltssicherungskonzept ist in den kommenden Jahren fortzuschreiben. Schlussbemerkungen Die offensichtliche Unterfinanzierung der Kommunen schränkt diese zunehmend in ihrer Aufgabenwahrnehmung ein. Auch die Abhängigkeit der Kommunen von der Gewerbesteuer als eine der wesentlichen Säulen der kommunalen Finanzmittel stellt sich aufgrund deren Volatilität als zunehmend schwierig dar. Die Kommunen haben über ihre Spitzenverbände dringlich und zunehmend auch in der Öffentlichkeit auf die Unterfinanzierung bei wachsenden Aufgaben und auf das Erfordernis einer Gemeindefinanzreform hingewiesen. Tatsache ist aber auch, dass auch Bund und Land vor finanziellen Problemen bei gleichzeitig teils neuen Herausforderungen stehen. Eine umfassende finanzielle Unterstützung von Bund und Land ist nicht zu erwarten, eine Gemeindefinanzreform ist zumindest kurzfristig nicht zu erwarten. Die Stabilisierung der städtischen Finanzen bleibt nach wie vor Aufgabe der kommunalen Selbstverwaltung und ist im Sinne dieser auch folgerichtig. Der begonnene Weg einer strukturellen, nachhaltigen aber auch maßvollen Haushaltskonsolidierung ist fortzusetzen. Andernfalls ist eine positive Weiterentwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt nicht möglich. André Schellenberg Stadtkämmerer Anlage: Maßnahmenliste zum HSK 2025
anlage 5
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Punkt 11.2: Haushaltssicherungskonzept zum Doppelhaushalt 2025/2026 ff. (V-Nr. 2025/0102) Der Vorlage wird zugestimmt. Gegenstimmen: Die Linke., UWIGA/WGD, AfD, Stadtv. Pingel, Stadtv. Uhl und Stadtv. Klett Stimmenthaltung: UFFBASSE und FDP
anlage 1
29658 Zeichen
WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT Stand zum HFA Erzielbare Ergebnisverbesserung in Euro Auswirkung auf dem Zahlungsmittelfluss aus lfd. Verwaltungstätigkeit lfd. Nr. Maßnahme (Kurzbeschreibung) Anmerkungen/Status Pos. EHH 2025 2026 2027 2028 2029 Pos. FHH 2025 2026 2027 2028 2029 1 Konzept "New Work" erstellen als Basis für neue Arbeitsweisen, die durch Digitalisierung, Flexibilisierung und veränderte Erwartungen an Arbeit geprägt sind Nur Konzepterstellung als Grundlage, Einsparungen finden sich unter lfd. Nr. 3 2 Arbeitsplatzkonzept erstellen, in dem Arbeitsplatzkategorien definiert und einheitliche Ausstattungsstandards festgelegt werden Nur Konzepterstellung als weitere Grundlage für lfd. Nr. 3 und 4 3 Reduktion Raum- und Platzbedarf (Büroflächen) durch Umsetzung Konzept "New Work" mit Desk-sharing, Mobiles Arbeiten, Flex-office Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 4 Einrichtung einer Zentralen Beschaffungstelle und digitalen Beschaffungsplattform: - Kostensenkung durch gebündelte Beschaffung (Mengenvorteile) - Reduzierung der Verwaltungskosten durch Vereinheitlichung und Optimierung der Beschaffungsprozesse - Optimieren der Rahmenverträge (keine Exklusivität) Nur organisatorische Maßnahme, Einsparungen sodann unter lfd. Nr. 5 und 6 5 Zentrale Beschaffung Büromöbel Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 6 Zentrale Beschaffung Arbeitsmittel Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 7 Verlängerung der Abschreibungszeiträume für Inventar Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 8 Priorisierung der Investitionsplanung, bzw. Festlegung eines jährlichen Maximalvolumens auf 75 Mio. Euro Verringerung der Zinslast aus Kreditaufnahmen 22 -500.000 -1.000.000 -1.500.000 -2.000.000 -2.500.000 16 500.000 1.000.000 1.500.000 2.000.000 2.500.000 9 Prozessbibliothek - Prozessanalyse und -optimierung Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 10 Reaktivierung Vorschlagswesen durch Steigerung Aktzeptanz und Transparenz Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 11 Druckkonzept, Wegfall Arbeitsplatzdrucker Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 12 Reduzierung Papierkorrespondenz (intern und extern) Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 13 Druck- und Ausfahrservice für Magistrat und StaVo einstellen Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 14 Bundesgesetzblatt und Staatsanzeiger digital Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 15 Öffentliche Bekanntmachung digital Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 16 Kostensenkung durch Einführung E-Post Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" Maßnahmenliste zum Haushaltssicherungskonzept 2025 Seite 1 von 9 WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT Stand zum HFA Erzielbare Ergebnisverbesserung in Euro Auswirkung auf dem Zahlungsmittelfluss aus lfd. Verwaltungstätigkeit lfd. Nr. Maßnahme (Kurzbeschreibung) Anmerkungen/Status Pos. EHH 2025 2026 2027 2028 2029 Pos. FHH 2025 2026 2027 2028 2029 17 Reduzierung Abonnements / Einstellung elektronischer Pressespiegel Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 18 Priorisierung Messebesuche & Messeauftritte (außer Expo- Real, da eigene Maßnahme) Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 19 Bildung eines zentralen Stellenpools aus offenen Verwaltungs-Stellen und Erhöhung der pauschalen Personalaufwandskürzung 2% der Personalaufwendungen 11 -3.833.164 -3.833.164 -3.833.164 -3.833.164 -3.833.164 10 3.833.164 3.833.164 3.833.164 3.833.164 3.833.164 20 Vorgaben/Regeln zur Bewirtschaftung Stellenpool festlegen und umsetzen Nur regelnde Maßnahme, Einsparung unter lfd. Nr. 19 21 Orgauntersuchung Personalabteilung Untersuchung für 2025 vorgesehen, dann Effekt ab 2026 erwartet 11 0 -283.470 -289.140 -294.920 -300.820 10 0 283.470 289.140 294.920 300.820 22 Überprüfung Abläufe Erörterungsverfahren, Vereinheitlichung und möglichst Verschlankung der Verfahren Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 23 Aktualisieren des Personalentwicklungskonzeptes Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 24 Post- und Botendienst Neukonzeption vor dem Hintergrund der Digitalisierung und Unterschriftenregelungen Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 25 Bürgerbeteiligung - Büro der Bürgerbeauftragten, Reduzierung der Beteiligungsformate Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 26 Betätigungsprüfung des Revisionsamtes reaktivieren, um Transparenz herzustellen Nur Transparenzgewinn, keine direkt erzielbare Ergebnisverbesserung 27 Überprüfung Teilnahme Expo-Real ab 2026 Prüfauftrag 28 Neuorganisation des WiFö / Marketing-Bereich Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 29 Prüfung und Optimieren der Schnittstellen Amt 15 / Standortmarketing /DA City Marketing e.V. Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 30 Förderung von Kultureinrichtungen oder kulturellen Veranstaltungen durch Dritte verstärken, Bürgerverein gründen, White Label Crowd Funding Plattform entega nutzen Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 31 Prüfung/Reduzierung Zuschüsse freie Theater (Verteilsystematik) Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 32 Verlagerung der Funktion Kulturreferent zur Institutsleitung Mathildenhöhe 11 -105.000 -105.000 -105.000 -105.000 -105.000 10 105.000 105.000 105.000 105.000 105.000 33 Einbindung der Vereine in die Bewirtschaftung der genutzten Infrastruktur durch Übernahme Pflegeleistungen, Schlüsseldienst/Transponder, etc. Verursacht Einsparung bei der DSG und dadurch Verringerung Verlustausgleich aus dem KernHH 15 0 -100.000 -100.000 -100.000 -100.000 14 0 100.000 100.000 100.000 100.000 34 Prüfen der Konsolidierungsmöglichkeiten durch Zusammenlegung von Aufgaben der DSG mit EAD, Grünflächenamt und IDA (Hausmeister/Technik) Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" Maßnahmenliste zum Haushaltssicherungskonzept 2025 Seite 2 von 9 WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT Stand zum HFA Erzielbare Ergebnisverbesserung in Euro Auswirkung auf dem Zahlungsmittelfluss aus lfd. Verwaltungstätigkeit lfd. Nr. Maßnahme (Kurzbeschreibung) Anmerkungen/Status Pos. EHH 2025 2026 2027 2028 2029 Pos. FHH 2025 2026 2027 2028 2029 35 Neuausrichtung der Stadtwirtschaftskoordination, z.B.: Mandatsträgerbetreuung für die städtischen Mandatsträger der HEAG Holding AG und der Sparkasse Darmstadt verankern Nur Transparenzgewinn und verbesserte Einflussnahme, keine direkt erzielbare Ergebnisverbesserung 36 Reduzierung Freiwillige Leistungen im Stadtkonzern, Nutzen und Wirtschaftlichkeit freiwilliger Leistungen prüfen, Doppelstrukturen herausarbeiten 37 Fortsetzen des Prozesses zur Neuausrichtung Stadtwirtschaftsstrategie 38 Versicherungsleistungen bündeln, Beteiligung weiterer Eigenbetriebe und Beteiligungen an der HEAG Versicherungsservice GmbH, um attraktivere Konditionen zu realisiern 39 Verbesserte Prüfung und Berichterstattung zur Einhaltung der Ziele der Stadtwirtschaftsstrategie Nur Transparenzgewinn und verbesserte Einflussnahme, keine direkt erzielbare Ergebnisverbesserung 40 weitere Optimierung der Gewinnausschüttung der Stadtwirtschaft zunächst umgesetzt, weitere Optionen aber regelmäßig zu überprüfen 21 -2.300.000 -2.300.000 -2.300.000 -2.300.000 -2.300.000 7 2.300.000 2.300.000 2.300.000 2.300.000 2.300.000 41 Digitalisierung von Archivbeständen des Stadtarchivs (Nutzung von Freiwilligen, Werkstudenten und Praktikanten, Kooperation mit Hochschulen und Schulen) Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 42 Neuorganisation Amt für Vielfalt, Optimierung der Strukturen und Prozesse Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 43 Neuorganisation Öffentlichkeitsarbeit Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 44 Bildung Orga Querschnittaufgaben - Steuerungsdienst als zentrale professionalisierte Steuerungseinheit; Übergreifende Entwicklung von Maßnahmen zur Verwaltungsverbesserung Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 45 Prozessoptimierung Sozialplanung Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 46 Reduzierung Sozialticketaufwendungen 17 -300.000 -300.000 -300.000 -300.000 -300.000 13 300.000 300.000 300.000 300.000 300.000 47 Optimierung der Aufbau- und Ablauforganisation im Zusammenhang mit Einführung E-Akte etwa erwartete Ergebnisverbesserung, Beträge im weiteren Verlauf zu prüfen 11 0 -30.000 -30.000 -30.000 -30.000 10 0 30.000 30.000 30.000 30.000 48 Überarbeitung präventive Altenhilfe - Seniorenprogramm 13 -17.000 -17.000 -17.000 -17.000 -17.000 12 17.000 17.000 17.000 17.000 17.000 49 Altenerhohlung - Reduzierung Zuschüsse für Reisen 17 -19.000 -19.000 -19.000 -19.000 -19.000 13 19.000 19.000 19.000 19.000 19.000 50 Reduktion Jugendpflege-Etat - Förderung Ferienbetreuung und Angebote für Kinder und Jugendliche 15 -71.000 -71.000 -71.000 -71.000 -71.000 14 71.000 71.000 71.000 71.000 71.000 51 Optimierung der Hortnutzung in Verbindung mit dem Ausbau Pakt für den Ganztag betrifft Jugendamt und Schulamt 15 0 -2.000.000 -2.000.000 -2.000.000 -2.000.000 14 0 2.000.000 2.000.000 2.000.000 2.000.000 52 Anpassung der Elternentgelte in der Kinderbetreuung in Umsetzung 1, 15, 17 -206.250 -2.041.000 -2.041.000 -2.041.000 -2.041.000 1, 14, 13 206.250 2.041.000 2.041.000 2.041.000 2.041.000 53 Erhöhung Verpflegungsentgelte Kinderbetreuung in Umsetzung 1 -250.000 -500.000 -500.000 -500.000 -500.000 1 250.000 500.000 500.000 500.000 500.000 Maßnahmenliste zum Haushaltssicherungskonzept 2025 Seite 3 von 9 WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT Stand zum HFA Erzielbare Ergebnisverbesserung in Euro Auswirkung auf dem Zahlungsmittelfluss aus lfd. Verwaltungstätigkeit lfd. Nr. Maßnahme (Kurzbeschreibung) Anmerkungen/Status Pos. EHH 2025 2026 2027 2028 2029 Pos. FHH 2025 2026 2027 2028 2029 54 Einführung eines Personalcontrolling in der Kinderbetreuung Steuerungsgewinn, Einspareffekte werden zwar erwartet, können jedoch nicht gezielt dieser Maßnahme zugeordnet werden 55 Überprüfung der Jugendeinrichtungen 15 0 0 -310.000 -310.000 -310.000 14 0 0 310.000 310.000 310.000 56 weitere Kooperationen mit gemeinnützigen Organisationen, potenzielle Effizienzgewinne durch Aufgabenübertragung und Ausbau von Partnerschaften Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 57 Förderung ehrenamtlichen Engagements in der Jugendarbeit Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 58 Optimierung Personaleinsatz im Jugendamt, Personalbemessung Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 59 Sachkostenreduktion im Jugendamt durch zentrale amtsinterne Beschaffungsvorgaben in Umsetzung 13 0 0 -55.409 -55.567 -56.012 12 0 0 55.409 55.567 56.012 60 Überprüfung Jugendhilfemaßnahmen und -angebote Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 61 Ausweitung Benchmarking und Steuerung mit Kennzahlen 62 Prüfung einer Neufassung der Förderrichtlinie zum Sozialen Wohnungsbau - Umwandlung der Zuschüsse in Darlehen 63 Überprüfung/Optimierung Organisation EDW Kein direkter Effekt auf den Kernhaushalt, aber Verhinderung einer zukünftig zu tragenden Verlustabdeckung 64 Erhöhung öff.-rechtl. Verwaltungsgebühren bspw. für landschaftsschutzrechtl. Genehmigungen betrifft Verwaltungskostensatzung 65 Reduzierung Zuschüsse Biodiversitätsprojekten 15 -15.000 -15.000 -15.000 -15.000 -15.000 14 15.000 15.000 15.000 15.000 15.000 66 Reduzierung Zuschüsse Denkmalschutz 15 -20.000 -20.000 -20.000 -20.000 -20.000 14 20.000 20.000 20.000 20.000 20.000 67 Anpassung Friedhofsbenutzungsgebühren 2 -350.000 -350.000 -350.000 -350.000 -350.000 2 350.000 350.000 350.000 350.000 350.000 68 Überprüfung Pflegestandards mit dem Ziel der Definition und ggf. Reduzierung Pflegestandards, Ausweisung extensiver Flächenanteile betrifft Grünflächen und Spielplätze 13 -48.300 -48.341 -48.383 -48.426 -48.469 12 48.300 48.341 48.383 48.426 48.469 69 Klimaschutz. Optimierung der Maßnahmen mit dem Ziel möglichst hoher Klimaeffekte und Anpassung der Ansätze u.a. an die zur Verfügung stehenden Personalressourcen und externen Dienstleister. 13 -942.500 -942.500 -942.500 -942.500 -942.500 12 942.500 942.500 942.500 942.500 942.500 70 Friedhofs-Benchmark und Bedarfsplanung: -> der Friedhofs-Benchmark identifiziert Einsparpotenziale durch eine effizientere Nutzung der Friedhofsflächen -> zudem wird ein Bedarfsplan erstellt, um den Bedarf langfristig zu planen und mögliche Kostenreduktionen umzusetzen. Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" Maßnahmenliste zum Haushaltssicherungskonzept 2025 Seite 4 von 9 WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT Stand zum HFA Erzielbare Ergebnisverbesserung in Euro Auswirkung auf dem Zahlungsmittelfluss aus lfd. Verwaltungstätigkeit lfd. Nr. Maßnahme (Kurzbeschreibung) Anmerkungen/Status Pos. EHH 2025 2026 2027 2028 2029 Pos. FHH 2025 2026 2027 2028 2029 71 Prüfung der Digitalisierung von Flächenstrukturen der Grünflächen in der Stadt Darmstadt zur verbsesserten Bewirtschaftung und Arbeitsvorratsplanung (Grünflächenmanagementsystem/GRIS und Straßenmanagemensystem/STRIS) Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 72 Einführung von Energiesparmaßnahmen in den öfftl. Gebäuden (zentrale Vorgaben von allen umzusetzen) Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 73 Reduzierung der Energiekosten durch Einsatz erneuerbarer Energien Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 74 Neukalkulation der öffentlich-rechtlichen Verwaltungsgebühren für Baumfällgenehmigungen 2 -20.000 -20.000 -20.000 -20.000 -20.000 2 20.000 20.000 20.000 20.000 20.000 75 Neukalkulation der öffentlich-rechtlichen Verwaltungsgebühren für Sanierungsgenehmigungen, §144(1) BauGB 76 Neukalkulation der öffentlich-rechtlichen Verwaltungsgebühren für Planungsrechtsauskünfte 77 Neukalkulation der öffentlich-rechtlichen Verwaltungsgebühren für Sondernutzungserlaubnis (z.B. Baugerüste; Dixi-Toiletten Einrichtung Baustelle) betrifft Sondernutzungssatzung 2 0 -37.500 -37.500 -37.500 -37.500 2 0 37.500 37.500 37.500 37.500 78 Verzicht auf Bau/Inbetriebnahme weiterer Trinkbrunnen 13 -33.000 -33.000 0 0 0 12 33.000 33.000 0 0 0 79 Überprüfung/Einführung einer Standard- Dienstleistungsvereinbarung zur Gebäudereinigung für Kitas, Etablieren einer AG-AN-Beziehung zwischen Jugendamt und EAD 13 -72.100 -122.600 -125.100 -127.600 -130.100 12 72.100 122.600 125.100 127.600 130.100 80 Überprüfung/Einführung einer Standard- Dienstleistungsvereinbarung zur Verpflegung (Schulen, Kitas), Etablieren einer AG-AN-Beziehung zwischen Schul- /Jugendamt und EAD Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 81 Optimierung der Abfallwirtschaft durch Senkung der Entsorgungskosten für die Stadt Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 82 Überarbeitung Mobilitätskonzept EAD; Carsharing/Carpooling für städt. Fahrzeuge Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 83 Auslastung vorhandenener Infrastruktur vor Neubau (bspw. Schreinerei, Schlosserei) durch ALLE städtischen Ämter/Eigenbetriebe Nutzung von wirtschaftlichen Effekten bei verbesserten Auslastung ggf. auch durch alternative Arbeitszeitmodelle oder Schichtbetrieb Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 84 Zuschussbedarf Vivarium reduzieren durch Flexibilisierung der laufenden Fördermittel 15 -100.000 -150.000 -150.000 -150.000 -150.000 14 100.000 150.000 150.000 150.000 150.000 85 Kostenmanagement Bewirtschaftung, Einführung einer gebäudebezogenen Kostenrechnung, Reduktion der Bewirtschaftungskosten durch Bündelvergabe etc. EB IDA, Auswirkung nur indirekt auf Kernhaushalt, Effekt noch zu ermitteln 86 Reduzierung der Gebäudeflächen (Miete & Eigentum) EB IDA, Auswirkung nur indirekt auf Kernhaushalt, Effekt noch zu ermitteln Maßnahmenliste zum Haushaltssicherungskonzept 2025 Seite 5 von 9 WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT Stand zum HFA Erzielbare Ergebnisverbesserung in Euro Auswirkung auf dem Zahlungsmittelfluss aus lfd. Verwaltungstätigkeit lfd. Nr. Maßnahme (Kurzbeschreibung) Anmerkungen/Status Pos. EHH 2025 2026 2027 2028 2029 Pos. FHH 2025 2026 2027 2028 2029 87 Umstellung Beleuchtung Gebäude, effiziente Steuerung von Beleuchtungszeiten und -umfang EB IDA, Auswirkung nur indirekt auf Kernhaushalt, Effekt noch zu ermitteln 88 Digitalisierung IDA - Projekt Prozessmanagement Bau EB IDA, Auswirkung nur indirekt auf Kernhaushalt, Effekt noch zu ermitteln 89 Reduzierung des kommunalen Immobilienportfolios durch Optimierung der Raumbelegung in den Verwaltungsstandorten Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 90 Überprüfung/Einführung einer Standard- Dienstleistungsvereinbarung zur Gebäudereinigung von Schulen und Verwaltung, Etablieren einer AG-AN-Beziehung zwischen IDA und dem EAD EB IDA, Auswirkung nur indirekt auf Kernhaushalt, Effekt noch zu ermitteln 13 -249.800 -424.700 -433.300 -441.900 -450.800 12 249.800 424.700 433.300 441.900 450.800 91 Steuerung und Ausrichtung Hausmeister- und Gebäudedienste EB IDA, Auswirkung nur indirekt auf Kernhaushalt, Effekt noch zu ermitteln 92 Verrechnung Hausmeisterdienstleistungen für Dritt- Veranstaltungen EB IDA, Auswirkung nur indirekt auf Kernhaushalt, Effekt noch zu ermitteln 93 Vermarktung der städtischer Immobilien für Solaranlagen zunächst Wirtschaftlichkeitsprüfung 94 Aktivierung selbsterbrachte Ingenieurleistungen EB IDA, Auswirkung nur indirekt auf Kernhaushalt, Effekt noch zu ermitteln 95 In-/Outsourcing Handwerkerleistung und Optimierung der Wartungs- und Instandhaltungszyklen EB IDA, Auswirkung nur indirekt auf Kernhaushalt, Effekt noch zu ermitteln 96 Einführung eines umfassenden zentralen Steuerungssystems zur strategischen Steuerung 97 Zentrales Finanzcontrolling aktivieren zur Stärkung der operativen Steuerung 98 zentrale Vorgabe und Überwachung bezüglich regelmäßiger Gebührenanpassungen an Inflation und Tarifsteigerungen 99 Zentrale Organisation Benchmark und Vergleichsringe i.Z.m. zentraler Steuerung/Controlling 100 Verbesserung Kostendeckungsgrad Marktgebühren 101 Konditionenanpassung bei Kreditinstituten Effekt je 10% Rabatt auf Kontoführungsgebühren rund 18.000 Euro, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 102 Einplanung globale Minderausgaben (3%) Beträge zum endgültigen Planungsstand noch zu prüfen und ggf. anzupassen! 13 -29.250.000 -30.000.000 -30.750.000 -31.500.000 -32.250.000 12 29.250.000 30.000.000 30.750.000 31.500.000 32.250.000 103 zentrale Beschaffung der IT Hardware für die gesamte Stadtverw.; Vereinheitlichung Arbeitsplatzspezifischer IT Vorgaben; Reduzierung der Sachaufwendungen für betriebliche IT, Mobilität sowie Büroausstattung 13 0 -700.230 -687.920 -690.280 -694.490 12 0 700.230 687.920 690.280 694.490 Maßnahmenliste zum Haushaltssicherungskonzept 2025 Seite 6 von 9 WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT Stand zum HFA Erzielbare Ergebnisverbesserung in Euro Auswirkung auf dem Zahlungsmittelfluss aus lfd. Verwaltungstätigkeit lfd. Nr. Maßnahme (Kurzbeschreibung) Anmerkungen/Status Pos. EHH 2025 2026 2027 2028 2029 Pos. FHH 2025 2026 2027 2028 2029 104 Reorganisation Amt für Digitalisierung und IT und des Amtes für Interne Dienste: Das Amt für Digitalisierung und IT wird zu einem IT-Betriebsamt umgewandelt, welches sich künftig auf die technische Entwicklung konzentrieren wird. Das Amt für Interne Dienste wird die organisatorischen und prozessualen Aspekte der Digitalisierung künftig verantworten. Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 105 Digitalstadt Darmstadt GmbH - Ausrichtung als Dienstleister für die Verwaltung in Sachen Digitalisierung Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 106 "Digitalisierungsturbo" - zentrale Einführung E-Akte in der Stadtverwaltung Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 107 Prüfung/Ausschreibung neuer Rahmenverträge für Telefon und Mobilfunk 13 -14.759 -14.759 -14.759 -14.759 -14.759 12 14.759 14.759 14.759 14.759 14.759 108 Umstellung Archivierungssystem auf d.velop, dadurch Einsparung Lizenzkosten 13 0 -75.000 -75.000 -75.000 -75.000 12 0 75.000 75.000 75.000 75.000 109 Projekt ADIT 2.0: Detaillierte Aufgabenanalyse mit dem Ziel der Neuaufstellung des Amtes, um Effizienz zu maximieren Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 110 Maßnahmen zur Energieeinsparung, Energiemanagement Ferien / außerhalb der Nutzungszeiten (Energie-Organisationskonzept für die Schulen) Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 111 Kostendeckende Organisation der Speisenversorgung (nicht Ertragsbezogen, sondern Leistungskatalog) 13 0 -53.080 -127.160 -130.350 -130.350 12 0 53.080 127.160 130.350 130.350 112 Zentralisierung der Beschaffung und Buchungsgeschäfte für Schulen Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 113 Zusammenlegung von Volkshochschule und Stadtbibliothek, Errichtung eines Bildungszentrums Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 114 Anpassung und Erhöhung der Elternbeiträge für die Schülerbetreuung in Darmstadt sowie eine regelmäßige Indexierung der Beiträge an die Inflation. Dadurch Reduktion der BKZ an die Träger. 15 0 -300.000 -300.000 -300.000 -300.000 14 0 300.000 300.000 300.000 300.000 115 Prüfung einer Reduzierung (Anpassung an die Nachfrage) der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 116 Überprüfung wirtschaftlichkeit Angebote VHS (Reduzierung freiwilliger, nicht wirtschaftlicher Strukturen) Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 117 Reduzierung des Bedarfs der VHS an (externen) Räumen durch Ausbau von Online-Kursangeboten und vermehrter Nutzung von Schulräumen am Abend Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 118 Prüfung der Steigerung/Einführung zusätzlicher Einnahmequellen (z.B. Vermietung von Räumlichkeiten außerhalb der Kurszeiten) Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 119 Überprüfung der Gebührenkalkulation der Kurse Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" Maßnahmenliste zum Haushaltssicherungskonzept 2025 Seite 7 von 9 WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT Stand zum HFA Erzielbare Ergebnisverbesserung in Euro Auswirkung auf dem Zahlungsmittelfluss aus lfd. Verwaltungstätigkeit lfd. Nr. Maßnahme (Kurzbeschreibung) Anmerkungen/Status Pos. EHH 2025 2026 2027 2028 2029 Pos. FHH 2025 2026 2027 2028 2029 120 Investitionen in neue Systeme der Stadtpolizei, um Bearbeitungszeit zu halbieren bei Leistungen im ruhendem und fließendem Verkehr (Strafzettel schreiben). Kontrolle halbseitiges Parken. Einbeziehen der gesamten Stadtpolizei 2 0 -300.000 -300.000 -300.000 -300.000 2 0 300.000 300.000 300.000 300.000 121 Höhere Gebühreneinnahmen bei der Ordnungsbehörde durch Anpassung der Verwaltungskostensatzung betrifft Verwaltungskostensatzung 122 Organisatorische Zugehörigkeit für Meldewesen der Bezirksverwaltungen prüfen Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 123 Automatisierung Schalterdienst; Raumkonzept optimieren; TOP-Anliegen umleiten Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 124 Zentralisierung der Aufgabe "Willkommenskultur" im Ordnungsamt 11 0 -79.000 -79.000 -79.000 -79.000 10 0 79.000 79.000 79.000 79.000 125 DV-Anwendung professionalisieren EMA (EKOM 21-autiomatisierte Mails), Update Kassenautomat, DUKATO - Archivierung - Entlastung Frontdesk Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 126 Prüfen der Einrichtung von Ordnungspartnerschaften und der Schnittstellen zwischen Polizei und Ordnungsamt (gemeinsame Streifen in Brennpunkten, Einsatzabsprechung und Kontrolle ruhender Verkehr) Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 127 IKZ Ausbildung Stadtpolizei Gemeinsame Einsatztrainings und Fortbildungen mit der Landespolizei Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 128 Prüfung Kostendeckung bei Serviceangeboten Neue Serviceangebote: Hochzeit im Stadion, Jagdschloss, etc. Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 129 Einnahmeerhöhung durch Sondertarife für Extraleistungen: Kostendeckung Gebühren für z.B. grundbuchliche Erklärungen etc. Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 130 Kostendeckung Vermessung Dritter: Berechnung Gebühren für Datenweiterverarbeitung möglich? Neue Gebührentatbestände; Vollständige Berechnung der Dienstleistung Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 131 Intensivere Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten bei Baumaßnahmen durch verstärkte Überwachung 2 0 -90.000 -90.000 -90.000 -90.000 2 0 90.000 90.000 90.000 90.000 132 Anpassung / Erhöhung Gebühren Anwohnerparken betrifft Bürger- und Ordnungsamt und Mobilitäts- und Tiefbauamt 133 Anpassung/Erhöhung Parkgebühren mehr Parkautomaten 2 -350.000 -350.000 -400.000 -400.000 -400.000 2 350.000 350.000 400.000 400.000 400.000 134 Fortschreibung/Ausweitung Parkraumbewirtschaftungskonzept auf weitere Quartiere Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 135 Überprüfen Taktung ÖPNV, Verzicht auf Nahverkehrsleistungen in Tagesrandlagen Effekt noch zu ermitteln, zunächst durch globale Minderausgabe "abgedeckt" 136 Optimierung Betrieb öffentlicher Toilettenanlagen 13 0 -41.860 -42.700 -43.550 -44.420 12 0 41.860 42.700 43.550 44.420 137 Überprüfung Kostendeckung Carsharing Maßnahmenliste zum Haushaltssicherungskonzept 2025 Seite 8 von 9 WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT Stand zum HFA Erzielbare Ergebnisverbesserung in Euro Auswirkung auf dem Zahlungsmittelfluss aus lfd. Verwaltungstätigkeit lfd. Nr. Maßnahme (Kurzbeschreibung) Anmerkungen/Status Pos. EHH 2025 2026 2027 2028 2029 Pos. FHH 2025 2026 2027 2028 2029 138 Prüfen und Optimieren der Schnittstellen Planung (Verkehr, ÖPNV) Amt 66 zu Stadtplanung sowie zu HEAG Mobilo und Dadina 139 Orgaanaylse und Stellenbemessung Mobilitäts- und Tiefbauamt 140 Neukalkulation der öffentlich-rechtlichen Verwaltunsgebühren für 1.)Verwaltungsgebühren Sondernutzung 2.) Waffenrechtliche Gebühren 3.) Sprengstoffrechliche Gebühren 4.) Gebühren für Nachtarbeitserlaubnisse (Ausnahmen nach der Gerät- und Maschinenlärmschutzverordnung) betrifft Verwaltungskostensatzung 2 -19.000 -19.000 -19.000 -19.000 -19.000 2 19.000 19.000 19.000 19.000 19.000 141 Neukalkulation der Sondernutzungsgebühren (öff.rechtl.) der Gebühren für Veranstaltungen, Kundestopper, Warenauslagen, Kioske, Promotionsaktionen, Plakaten, etc. betrifft Sondernutzungssatzung 142 Neukalkulation der Gebühren für Wirtschaftsgärten auf städtischen Straßenflächen und Plätzen betrifft Sondernutzungssatzung 2 -34.000 -35.000 -36.000 -37.000 -37.000 2 34.000 35.000 36.000 37.000 37.000 143 Neukalkulation der Gebühren für Personenstandsurkunden, Eheschließungen betrifft Gebührenkatalog Standesamt 2 0 -42.000 -43.000 -43.000 -44.000 2 0 42.000 43.000 43.000 44.000 144 Neukalkulation der Gebühren für Kostenersatz der der Feuerwehr bei der Erfüllung ihrer Aufgaben entstandenen Kosten. 145 Neukalkulation der Gebühren für Veranstaltungen, bei denen bei Ausbruch eines Brandes eine größere Anzahl von Menschen gefährdet wäre (Versammlungen, Ausstellungen, Theateraufführungen, Zirkusveranstaltungen, Messen, Märkte und vergleichbare Veranstaltungen), kann ein Brandsicherheitsdienst angeordnet werden. 146 Neukalkulation der Gebühren für Gefahrenverhütungsschauen, Brandschutzaufklärungen und - unterweisungen, Bauzustandbesichtigungen, Planfeststellungsverfahren usw. (bsisheriger Ansatz für Überprüfung der Leistungsfähigkeit an Orten u. Abnahme Brandmeldeanlage) 147 Neukalkulation der Rettungsdienstgebühren 148 Neukalkulation der Gebühren für Baugenehmigungen, Abweichungen, Befreiungen, Baulasten, Teilungsgenehmigungen, Anordnungen Gefahrenabwehr, sonstige Verfügungen im Rahmen der Bauüberwachung 2 0 -180.000 -180.000 -180.000 -180.000 2 0 180.000 180.000 180.000 180.000 149 Erhöhung des Betreunngsschlüssels in Erstwohnhäusern Effekt sukzessive nach Vertragslaufzeiten ab 2028 spürbar 13 0 0 0 -100.000 -500.000 12 0 0 0 100.000 500.000 Ende Summe der Konsolidierungseffekte -39.119.873 -47.043.204 -48.757.035 -50.131.516 -51.805.384 39.119.873 47.043.204 48.757.035 50.131.516 51.805.384 Maßnahmenliste zum Haushaltssicherungskonzept 2025 Seite 9 von 9
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Punkt 6.1: Haushaltssicherungskonzept zum Doppelhaushalt 2025/2026 ff. (V-Nr. 2025/0109) Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. Gegenstimmen: Die Linke., UFFBASSE und AfD Stimmenthaltung: FDP
Beratungsverlauf (3)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2025/0102
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 21.03.2025
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00