Beantwortung einer mündlichen Anfrage von Maria Westphal (FDP) aus der Sitzung des Ausschusses Schule und Weiterbildung vom 18.09.2023 betreffend LSBTI-Förderprogramm 2023
Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 3662/2023 vom 17.11.2023
Stand: Am 30.11.2023 im Sportausschuss beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle OB/16/161/3 Vorlagen-Nummer 17.11.2023 3662/2023 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Schule und Weiterbildung 20.11.2023 Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik 23.11.2023 Sportausschuss 30.11.2023 Beantwortung einer mündlichen Anfrage von Maria Westphal (FDP) aus der Sitzung des Ausschusses Schule und Weiterbildung vom 18.09.2023 betreffend LSBTI- Förderprogramm 2023 In der 20. Sitzung des Ausschusses Schule und Weiterbildung vom 18.09.2023 stellte Maria Westphal (FDP) folgende Frage zu TOP 8.5 „LSBTI-Förderprogramm 2023: Verteilung der Mit- tel, hier: Mitteilung zu dem Beschluss des Ausschusses für Soziales, Seniorinnen und Senioren“ Vorlagen-Nr. (2597/2023). Maria Westphal (FDP) führt aus, dass eine Förderung einer Einzelperson im Bereich Kampfsport existiere. Jedoch gäbe es bereits mit dem SC Janus e.V. in Köln einen Ver- ein, der sich explizit darum kümmert. Sie fragt sich, warum in diesem Falle eine Einzel- person eine gesonderte Förderung erhalte. Antwort der Verwaltung Mit dem LSBTI-Förderprogramm fördert die Stadt Köln seit 2022 Projekte zum Abbau von Dis- kriminierung und Gewalt gegenüber lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans - oder interge- schlechtlichen Menschen (kurz „LSBTI“ oder „queer“). Über das LSBTI-Förderprogramm 2023 wird eine Einzelperson mit dem Projekt: „Queer Combat Club – Vernetzung für LSBTI im Kampf- sport“ von Oktober 2023 bis Mai 2024 zeitlich befristet finanziell unterstützt. Gefördert werden acht Treffen zur Vernetzung und Sensibilisierung mit Inputs zu Themen im Kontext von Queer- feindlichkeit, wie z.B. Männlichkeitsbilder oder Körpernormen im Kampfsport. Der SC Janus e.V. ist ein gemeinnütziger Sportverein mit Sitz in Köln. Gegründet im Jahr 1980, als der erste Sportverein seiner Art in Europa, ermöglicht der SC Janus e.V. mittlerweile seit über 40 Jahren mit einem vielfältigen Trainingsangebot queeren Menschen sportliche Erfahrun- gen in einem diskriminierungsfreien Raum. Im Gegensatz zum regulären Kampfsport- und Selbstverteidigungs-Angebot des SC Janus e.V. richtet sich das Projekt „Queer Combat Club“ nicht nur an kampfsportinteressierte Menschen, sondern auch an Trainer*innen aus Kampfsportschulen, die sich nicht explizit an eine queere Zielgruppe richten. Ziel des geförderten Projektes ist u.a. die Schaffung einer diskriminierungs- freien Teilhabe von queeren Personen in der Kölner Kampfsportszene außerhalb der bestehen- den Angebote des SC Janus e.V. Aufgrund der in der Anfrage angesprochenen Thematik erweitert die Verwaltung die Bera- tungsfolge der Beantwortung um den Sportausschuss und die StadtAG Queerpolitik. Gez. Reker
Beratungsverlauf
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20.11.2023
Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 8.32, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
23.11.2023
Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik
TOP 10.5, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
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