V/0594/2014
Wirtschaftsförderung Münster GmbH: Jahresabschluss 2013 incl. der Feststellung nicht verbrauchter Kapitalrücklagen in den Geschäftsjahren 2012 und 2013 und
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Beschlussvorlage
11874 Zeichen
V/0594/2014 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Finanzen und Beteiligungen Betrifft Wirtschaftsförderung Münster GmbH: Jahresabschluss 2013 incl. der Feststellung nicht verbrauchter Kapitaleinlagen in den Geschäftsjahren 2012 und 2013 und Rückgewährung Beratungsfolge 10.09.2014 Haupt- und Finanzausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: 1. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Lagebericht für das Geschäft s- jahr 2013 (Anlage 1 bis 3) der Wirtschaftsförderung Münster GmbH werden zur Kenntnis genommen. 2. Es wird zur Kenntnis genommen, dass dem Jahresabschluss 2013 der Wirtschaft sförde- rung Münster GmbH durch den Wirtschaftsprüfer am 28.03.2014 der uneingeschränkte Be- stätigungsvermerk erteilt wurde. 3. Die Stadt Münster ermächtigt den Vertreter in der Gesellschafterversammlung folgende Entscheidungen zu treffen: a) Der Jahresabschluss der Wirtschaftsförderung Münster GmbH für das Geschäft s- jahr 2013, abschließend in der Bilanz bei Aktiva und Passiva mit 35.205.589,17 € sowie einem in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Jahresfehlbetrag von 1.872.801,90 € wird festgestellt. b) Dem Aufsichtsrat und der Geschäftsführung werden für das Geschäftsjahr 2013 Entlastung erteilt. c) Der Jahresfehlbetrag von 1.872.801,90 € wird durch eine Entnahme aus der Kap i- talrücklage ausgeglichen. Vorlagen-Nr.: V/0594/2014 Auskunft erteilt: Frau Haubner Ruf: 492 20 32 E-Mail: HaubnerG@stadt-muenster.de Datum: 14.08.2014 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0594/2014 d) Mit der Prüfung des Jahresab schlusses zum 31.12.20 14 der Wirtschaftsförderung Münster GmbH wird die Wirtschaftsprü fungsgesellschaft Dr. von der H ardt & Part- ner beauftragt. 4. Die Stadt Münster ermächtigt den Vertreter in der Gesellschafterversammlung festzustel- len, dass 4.1 die für das Geschäftsjahr 2012 vorgesehene Kapitaleinlage der a. Festbetragseinlage I Nr. 1 in Höhe von 38.879,90 € b. Festbetragseinlage I Nr. 2 in Höhe von 36.469,19 € c. Festbetragseinlage II in Höhe von 48.243,63 € d. Festbetragseinlage III in Höhe von 42.519,36 € e. Festbetragseinlage IV in Höhe von 32.799,50 € nicht verbrau cht worden und nicht für eine Anpassung der jeweiligen Kapitaleinlage des Jahres 2013 einzusetzen ist, 4.2 die für das Geschäftsjahr 2013 vorgesehene Kapitaleinlage der a. Festbetragseinlage I Nr. 1 in Höhe von 57.132,60 € b. Festbetragseinlage I Nr. 2 in Höhe von 64.785,14 € c. Festbetragseinlage II in Höhe von 1.740,85 d. Festbetragseinlage III in Höhe von 59.525,57 € nicht verbraucht worden und nicht für eine Anpassung der jeweiligen Kapitaleinlage des Jahres 2014 einzusetzen ist. 5. Es wird zur Kenntnis genommen, dass aus dem für die Wirtschaftsförderung Münster GmbH erlassenen Betrauungsakt a) die nach Beschlusspunkt 4 bei der Wirtschaftsförderung Münster GmbH nicht ve r- brauchten Kapitaleinlagen von insgesamt 198.911,58 € für 2012 und 1 83.184,16 € für 2013 b) und die in der Gesellschafterversammlung der Technologieförderung Münster GmbH auf der Grundlage des Jahresabschlusses für 2013 festgestellten nicht ve r- brauchten Einlagen von insgesamt 151.758,86 € für 2012 und 158.926,26 € für 2013 c) sowie die in der Gesellschafterversammlung der CeNTech GmbH auf der Grundl a- ge des Jahresabschlusses für 2013 festgestellten , nicht verbrauchten und zurück- zuzahlenden Einlage von 27.917,67 für 2012 mithin in der Gesamtsumme 7 20.698,53 € an die Stadt Münster zurück zu gewähren sind und in 2014 von der Wirtschaf tsförderung Münster an die Stadt Münster zurückgezahlt werden. Begründung: Zu Beschlusspunkt 1 bis 3: Dem Jahresabschluss 201 3 der Wirtschaftsförderung Münster GmbH wurde von der Beratungs - und Prüfungsgesellschaft BPG mbH, Münste r, am 28.03.201 4 der uneingeschränkte Bestät i- gungsvermerk erteilt. Kurzanalyse zum Jahresabschluss 2013: Die Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) schließt das Geschäftsjahr 2013 mit einem Ja h- resfehlbetrag in Höhe von 1.873 T€ ab. Damit unterschreitet sie das im Wirtschaftsplan 2013 prog- nostizierte Defizit um 387 T€. Im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert sich das Ergebnis um 376 - 3 - V/0594/2014 T€. Dies ist vornehmlich auf den um 286 T€ höheren Abschreibungsbedarf auf die Beteiligung an der Technologieförderung Münster GmbH (TFM) zurückzuführen. Die WFM verkaufte im Jahr 2013 aus eigenem Bestand sechs Grundstücke (2012: neun) mit e i- nem Volumen von 26.263 m² (2012: 73.119 m²). Die Umsätze lagen mit 1.838 T€ unter dem N i- veau der Planzahlen (Plan 2013: 2.500 T€). Das Erge bnis für das Grundstücksgeschäft insgesamt verringerte sich gegenüber 2012 um 257 T€. Demgegenüber standen um 123 T€ höhere Provisi o- nen und um 52 T€ geringere Darlehnszinsen. Unter strukturpolitischen Gesichtspunkten schließt die WFM das Jahr 2013 sehr erf olgreich ab. So wurde in fünf der zwölf Jahresergebnis-Kategorien ein Allzeithoch erreicht, in zwei weiteren konnte der Durchschnittwert der vergangenen fünf Jahre übertroffen werden. Ausblick: Bei weiterhin positiver gesamtwirtschaftlicher Lage und Fertig stellung des Autobah nanschlusses im Hans-BusinessPark wird die WFM im Jahr 2014 ihren Umsatz aus dem Verkauf eigener G e- werbeflächen voraussichtlich erhö hen. Insgesamt wird ein Jahresergebnis von – 1.819 T€ erwa r- tet. Weitere Einzelheiten zum Jahresabschluss der Gesellschaft können der Bilanz, der Gewinn - und Verlustrechnung sowie dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 in den Anlagen 1 bis 3 en t- nommen werden. Beratung: Der Aufsichtsrat der Gesellschaft hat in seiner Sitzung am 15. Mai 2014 die in B eschlusspunkt 3 dargestellten Punkte beraten und beschlossen. Zu Beschlusspunkt 4: Hierzu darf die Darstellung in der Vorlage 09/2014 an den Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderung wieder gegeben werden: Die Übernahme von Aufgaben der allgemeinen Wirtschaftsförderung ist im Sinne des europä i- schen Beihilferechts eine Dienstleistung von allgemeinem wirtschaftlichen Int eresse (kurz: DAWI). Die Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) ist durch Betrauungsakt der Stadt Münster mit der Vornahme dieser Dienstleistungen förmlich betraut worden. Im Betrauungsakt waren zur Wahrung der Beihilferechtskonformität die se itens der Stadt Münster an die Gesellschaft zuzuführenden Kapitaleinlagen mit aufz unehmen. Nach Artikel 6 des Freistellungsbeschlusses der EU - Kommission vom 20.12.2011 ist zur Vermeidung einer Überkompensation sicherzustellen, dass der Ausgleich für die Erbringung einer „DAWI“ die in diesem Freistellungsbeschluss festgelegten Voraussetzungen erfüllt und insbesondere, dass die Unternehmen keinen höheren Ausgleich e r- halten, als in Artikel 5 vorgesehen. Im Betrauungsakt ist weiter festgehalten, dass die WFM entsprechende Nachweise vorzulegen hat und dass etwaige Übe rkompensationen an die Stadt Münster zurückzuzahlen sind. Zur Festste l- lung, ob eine Überkompensation vorliegt, hat die Kommission bestimmt, dass, soweit eine Übe r- kompensation den durchschnittlichen jährlichen Ausgleich nicht um mehr als 10 % übersteigt, di e- ser Betrag auf das nächste Geschäftsjahr übertragen werden kann und sodann von dem für diesen Zeitraum zu zahlenden Ausgleich abzuziehen ist. Um diesen Prozess für die WFM zu strukturieren, hat die Gesellschafterversammlung - nach Vor- beratung durch den Aufsichtsrat (vgl. Vorlage Nr. 18/2013, Beschlusspunkt 1c) - den „Grundsätzen zur Führung und Entwicklung von Kapitaleinlagen“ einschließlich des besonderen Feststellungsbe- schlusses im Sinne des § 5c.1 des Gesellschaft svertrages der WFM per Umlaufbeschluss vom 27.02.2014 zugestimmt. Danach wird im Fall einer nicht verbrauchten Kapitaleinlage die festgestellte Überkompensation ohne Gewinn- und Verlustrelevanz in der Bilanz als Verbindlichkeit gegenüber dem Gesellschafter gebucht, in Höhe der jeweils nicht verbrauchten Kapitaleinlage eine Anpassung der jeweiligen Kapi- - 4 - V/0594/2014 taleinlage im nachfolgenden Geschäftsjahr vorgenommen, die Überkompensation jeweilig nach Thema, Geschäftsjahr und Summe der Kapitaleinlage von der Gesellschafterversammlung festgestellt. Für die Feststellung der Überkompensation ist jährlich ein Beschluss der Gesell - schafterversammlung erforderlich. Die Höhe der nicht verbrauchten Kapitaleinlage ergibt sich unter Anwendung der Vorgaben des Freistellungsbeschlusses der EU -Kommission aus den im Kapital- einlagetopf gebuchten Einnahmen, abzüglich der Ausgaben, abzüglich einer Eigenkapitalverzi n- sung auf die eingezahlte Kapitaleinlage je Festbetrag. Die Höhe der Eigenkapitalverzinsung wird von der EU-Kommission für jedes Jahr vorgegeben. Im Jahr 2012 wurden die „Allgemeine betriebskostenbezogene beschränkte Festbetragseinlage“ (I Nr. 1), die „Besondere betriebskostenbezogene beschränkte Festbetragseinlage“ (I Nr. 2), die „Kommunikationsbezogene beschränkte Fest betragseinlage“ (II), die „Veransta ltungsbezogene beschränkte Festbetragseinlage“ (III) sowie die „Grundstücksbezogene beschränkte Festbetrag s- einlage“ (IV) nicht vollständig verbraucht. Nach Berechnung des Steuerberaters der WFM liegt die Überkompensation nach Abzug der Eigenkapitalverzinsung (3,07 %) bei folgenden Werten: Festbetragseinlage Überkompensation (in €) Überkompensation (in %) I Nr. 1 38.879,90 € I Nr. 2 36.469,19 € II 48.243,63 € III 42.519,36 € IV 32.799,50 € Summe 198.911,58 € 11,8 % Bezogen auf die Summe aller von der WFM erhaltenen Kapitaleinlagen im Jahr 2012 (1.690.000 €) übersteigt die Überkompensation den durchschnittlichen jährlichen Ausgleich um mehr als 10 %. Daher darf dieser Betrag nicht in das Geschäftsjahr 2013 übertragen werden. Im Jahr 2013 wurden die „Allgemeine betriebskostenbezogene beschränkte Festbetragseinlage“ (I Nr. 1), die „Besondere betriebskostenbezogene beschränkte Festbetragseinlage“ (I Nr. 2), die „Kommunikationsbezogene beschränkte Festbetragseinlage (II) sowie die „Veranstaltungsbezo ge- ne beschränkte Festbetrags einlage“ (III) nicht vollständig verbraucht. Unter Berücksichtigung der Eigenkapitalverzinsung (1,66 %) liegt die Überkompensation nach Berechnung des Steuerberaters der WFM bei folgenden Werten: Festbetragseinlage Überkompensation (in €) Überkompensation (in %) I Nr. 1 57.132,60 € I Nr. 2 64.785,14 € II 1.740,85 € III 59.525,57 € Summe 183.184,16 € 10,8 % Bezogen auf die Summe aller von der WFM erhaltenen Kapitaleinlagen im Jahr 2013 (1.690.000 €) übersteigt die Überko mpensation den durchschnittlichen jährlichen Ausgleich um mehr als 10 %. Daher darf dieser Betrag nicht in das Geschäftsjahr 2014 übertragen werden. Beratung: - 5 - V/0594/2014 Der Aufsichtsrat der Gesellschaft hat in seiner Sitzung am 15. Mai 2014 die in B eschlusspunkt 4 dargestellten Punkte beraten und beschlossen. Zu Beschlusspunkt 5: Die Wirtschaftsförderung ist unmittelbar an der Technologieförderung Münster GmbH und mittelbar an der CeNTech GmbH beteiligt. In den Aufsichtsräten und Gesellscha fterversammlungen dieser Beteiligungen sowie im Aufsichtsrat der jeweiligen Mutter wurden die Beschlüsse über die Feststel- lung nicht verbrauchter Kapitaleinlagen in den Geschäftsjahren 2012 und 2013 bereits gefasst. Die Summe der in der Wirtschaftsförderung und ihren Beteiligungen festgestellten Beträge an nicht verbrauchten Kapitaleinlagen in Höhe von rund 721 T€ ist der Stadt Münster im Rahmen des von ihr erlassenen Betrauungsaktes für die Wirtschaftsförderung Münst er, der sich auch auf die Bete i- ligungen erstreckt, zurück zu gewähren. I.V. gez. Reinkemeier Stadtkämmerer Anlagen: Anlage 1 – Bilanz zum 31.12.2013 Anlage 2 – Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Jan. bis 31. Dez. 2013 Anlage 3 – Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013
Anlagen zur Vorlage 594 2014
11182 Zeichen
ANLAGE 1 ZUR VORLAGE V/0594/2014 c TErS’GE 2l’685’S02°SE " Ters se Z1685°502.5€ ’ 6ll ger? NILSOISONNZNIUIHVSSNNNHIFU I 4372 E0'LLr 6E6 LEINHSURIPSIY 199 USgENNNH pun puejsoquessey - zunigelı 66 , 8gzerll N31SOISONNZNFUDEVSONNNHI3Y 'Q E86 . 2E°066 691° spugjsusßaßsuaßgungA SBNsuog "7 LE'LLELBE'ZL ö sız SF'OSL’OgE uswuyeusejun Buepungien usßeß ueßunIeplog "€ (0'9} Unaı ayeboa) ZELL Ll'OLrzrZ ayeyosıleseg) uaßeß ueßunsepo4 "2. ing: f N pi 22 00'0 USBUNJSISY pun ushun.aj317 sne uoßuUnIEPpIO4 'L 860.957 ana uenejg sne uornep - epumjsuaßaßsuaßguus, (v2 una zuelioy) 86'056'82 una j aöneuos un uebunzapı0.) . . Ayep Waujs nz Sid YSZIneNSoyg Jeuls Ju UOAep . - h pi ryır 86'096°92 uayoyyoıpuıgien sensuog "Fr s'soLve BI'LOE'LZEFZ \ ” puejssgsspmspunsd : (g'z22’e anal Ayeloy) 05‘6L0°62E'7 Una : een 1 . yer wou nz sıq yozznepsay aus Jw vonep - N39ONU3AANVINN "A e'grer as'Lag'rze's wsyeyosjeseg aaa oyoyyanpulqien "€ . . . B "zug: ayer Ar ger aa en) ua hun uoren _ 08269 00'000°786°9 uSWyoUJIEJUN Veuapungtan ue Sltejuy . veel vo'zrgse USBUNJSI9T pun ueBunIgjEr] sne varayyoupugiea 'z une uoßejuezueung (o'0 unaı :yeloy) 62'9, una LVOIELr " Ayep weuIs nz szjnensey Joujsywuorep - 778 DB Bunyeyssnesygyossg pun -sgaag 'Z 0'00,°8 6Z'L0 00,2 uerngsupipesy Jegnuaßed ugpeyypiipumgea "L TIErZ LL'gEB'EOL"Z . usyomspunig, NALISMHITONISU3A "9 uepuay) ‚ne ueyneg Jep yaıyyonyasus uejneg pun eyyoey eyplejßsyomspunß 'ssomspunig ', gez OB'6LE'ELL uoßunyajsyony ebgsuog uaßegueydes. 'I] NaONNTIALSYONY € 00020°2 . voyamı pun 80822 BEODLERHZZ “ veNDSY LEYDOS.UE USZUSZIT BIMOS Ellen pun EBOETE BEDIZ TEL ZZ sßeppnnendey "1 i 'uauolssszuoy susqlomue yoıpeßjug. 0'009 00'000°005 jeydey ssysuygjezeg spugjsuaßaßsueßgunen ajaneyeu "| TYLI4YMN393 VW NF90WNM3AF9YINV 'V anal una - Uunaı an3 SLOzZL LE eroz’zr'ie ZLOZZL LE ELOzZzı LE s3losaısseg . ö j ONOSANNV ELOZ 1Sqweszeg "LE wnz zuejig . r abeguy . " F93SUnN HAUIO Jejsunyy Bunzspıgjsyeyospum Wirtschaftsförderung Münster GmbH [ANLAGE 2 ZUR VORLAGE V/0594/2014 .Miänster nn I mE nen Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 2013 2012 EUR _ TEUR 1. Umsatzerlöse . 1.838.345,00 3,579,3 2. Veränderung des Bestands der zur Weiterveräußerung bestimmten . Grundstücke " -378.161,10. 376,7 3. Sonstige betriebliche Erträge 736.143,58 6202 . 2.196.327.48 - 4.576,2 4. Materialaufwand Aufwendungen für die Erschließung von . Grundstücken 1.381.666,66 3.620,6 5. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter 1.017.536,33 1.017,09 b) Soziale Abgaben und Aufwendungen . für Altersversorgung und für Unterstützung 219.076,81 . 219,7 - davon für Altersversorgung: EUR 63.047,48 (Vorjahr: TEUR 55,9) B | 1.236.613.14 _ 12367 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermö- \ gensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen j 71.722922 42,5 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen , 702.169,33 725,4 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 ‘ 0,3° 9. Abschreibungen auf Finanzanlagen ‚604.000,00 318,0 10. ‚Zinsen und ähnliche Aufwendungen . ' 72.555,33 129,7 11. Ergebnis der gewöhnlichen . Geschäftstätigkeit . ‚-1.872.399,90 -1.496,4 | 12. Sonstige Steuern . . 411,00 0,5 | 13. Jahresfehlbetrag . . -1.872.810,90 -1.496,9 | ‚14. Entnahmen aus der Kapitalrücklage 1.872.810,90 1.496,9 | 15. Bilanzgewinn . 00 _ 0.00 [___ ANLAGE 3 ZUR VORLAGE V/0594/2014 Wirtschaftsförderung Münster GmbH Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 Die Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM). verfolgt eine öffentliche, strük- turpolitische Aufgabe. Gegenstand und Zweck der Gesellschaft ist die Sicherung und Ausweitung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Münster, Mit der Be- ratung von Existenzgründern, örtlichen und auswärtigen Unternehmen, der Ver- marktung von Grundstücken und Immobilien, der Erarbeitung von Konzepten so- wie dem Einsatz von Marketing-Instrumenten begegnet die WFM ihrem Auftrag. Darstellung des Geschäftsverlaufs Das Grundstücksgeschäft der WFM verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen . deutlichen Einbruch, dafür lagen die Vermittlungen von Gewerbeimmobilien auf einem Rekordniveau. In fünf der Jahresergebnis-Kategorien wurde ein Allzeithoch erreicht, in weiteren zwei wurden die Durchschnittswerte der vergangenen fünf Jahre übertroffen. Im Einzelnen führten die Projekte, an denen die WFM und Ihre "Tochtergesellschaften im Jahr 2013 beteiligt waren, zu folgenden Ergebnissen: [ir Kriterium @ 2008 - 2012, Arbeitsplätze - Neu 499 166 308 - Gesichert 754 829 874 Verkaufte/vermittelte Grundstücke - Anzahl j . 15 „19 18 - Fläche (in ha) 84 15,1 13,2 Immobilienvermittlungen - Anzahl 7656|. 67 , 58 - Fläche (in m?) " ' 20.000 18.200 16.400 L 1_ Neuansiedlungen 23 17 17 I_ Bestandsentwicklungen 68 59 49 N Erstberatung Existenzgründung 187 148 227 Bewilligte Förderanträge - . Anzahl on 632 534 361 -. Volumen (in TE) . 836) 661 701 Die strukturpolitischen Zahlen zeigen, dass die WFM ihre öffentliche Zweck- setzung erfüllt hat. WFM-seitig wurden diese Leistungen von dem 14-köpfigen Team erarbeitet, das unter Berücksichtigung von drei Teilzeitarbeitskräften aus 12,5 Vollzeit-Stellen besteht. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen zur Entwicklung ihrer grund- und projektbezogenen Qualifikationen regelmäßig an Aus- und Fortbil- „ dungen teil, Darstellung der Lage Die WFM schließt das Geschäftsjahr 2013 unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zufriedenstellend ab. Der Jahresfehlbetrag liegt bei 1.873. TE und unterschreitet das im Wirtschaftsplan 2013 prognostizierte Defizit um 387 T€. Im Vergleich zum "Vorjahr verschlechterte sich das Ergebnis um 376 TE. Dies ist vornehmlich auf den um 286 TE höheren Abschreibungsbedarf auf die Beteiligung an der Techno- logieförderung Münster GmbH (TFM) zurückzuführen. Die WFM verkaufte im Jahr 2013 aus eigenem Bestand sechs Grundstücke (2012: neun) mit einem Volumen von 26.263 m2 (2012: 73.119 m?). Die Umsätze lagen mit 1.838 TE unter dem.‘ Niveau der Planzahlen (Plan 2013: 2.500 TE). Das Ergebnis für das: Grundstücks: geschäft insgesamt verringerte sich gegenüber 2012 um 257 TE, Demgegenüber standen um 123 TE höhere Provisionen und um 52 TE geringere Darlehnszinsen, ‚Risiken der zukünftigen Entwicklung Aufgrund ihrer öffentlichen Zwecksetzung stehen den strukturpolitischen Leistun- gen der WFM keine oder nur geringe Erträge in den Bereichen Existenzgrün- dung, Bestandsentwicklung, Akquisition und Konzeptentwicklung gegenüber. Ähnliches gilt für die Technologieförderung Münster GmbH (TFM), an der die WFM knapp 94 % des Stammkapitals hält und die wiederum zu 79 % an der CeNTech GmbH beteiligt ist. Auch diese beiden Gesellschaften arbeiten aufgrund ihres ‚strukturpolitischen Auftrags defizitär. In diesem Lichte wurde zu Ende des Jahres 2010 in der WFM - wie auch in den Tochtergeseilschaften TFM und CeN- Tech GmbH - ein Risiko- und Liquiditätsmanagement eingeführt. Daraus ergibt sich, in Verbindung mit den am 16. Dezember 2013 geänderten Gesellschafts- verträgen, u.a. die Verpflichtung des Mehrheitsgesellschafters Stadt Münster, ab dem Jahr 2014 bis auf Weiteres eine in Festbetragseinlagen differenzierte Kapi- -2- taleinlage in Form eines Nachschusses in Höhe von jährlich 1.950 TE in die WFM einzuzahlen. Von diesem Betrag werden 560 TE an die TFM weitergeleitet. Damit ist die Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft nach heutiger Kenntnis ausrei- chend ‚gesichert. Damit diese' Zahlungen im Sinne des europäischen Beihilferechts zulässig ge- währt werden, hat die Stadt Münster für die WFM mit Datum vom. 26. Juli 2012 einen Betrauungsakt erlassen. Er definiert Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse in Form der allgemeinen und besonderen Wirtschafts- förderung und legt die Parameter für die Ausgleichszahlungen fest. Auf der Grundlage einer Prüfung der Voraussetzungen für die Betrauung mit dieser Auf- gabe, der Parameter zur Berechnung der Ausgleichszahlungen sowie zur Vermei- dung der Überkompensation, wurde der Betrauungsakt mit Schreiben der Stadt Münster vom 11. Dezember 2013 angepasst. Die Betrauung mit der Aufgabe der Wirtschaftsförderung ist nun für 10 Jahre gültig. Hinweise auf unzulässige Bei- hilfen, die die WFM bis zum 31. Dezember 2011 möglicherweise erhalten haben könnte, liegen nicht vor. Die Erschließungsarbeiten im „Hansa-BusinessPark“ wurden fortgesetzt. Nach heutiger Kenntnis wird die WFM insgesamt gut 23 Mio. € in die Erschließung des Straßensystems und den Parallelhafen investieren. Die Vermarktung des Gebie- tes verläuft bisher erfolgversprechend. Gleichwohl wird das Gesamtprojekt vor- ‚aussichtlich nur mit einem Defizit abzuschließen sein. Als Investor und Betreiber hat die NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH, eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der WFM, das Nano-Bioanalytik-Zentrum Münster ‚gebaut. Das Gesamtprojekt umfasst ein Volumen von 16,1 Mio. € und ist in Höhe von 10,2 Mio. € mit Fördermitteln des Landes NRW und der Europäischen Union ausgestattet. Die Stadt Münster und die WFM haben'sich jeweils mit zusätzlichen 1,5 Mio. € an dem Projekt beteiligt. Sollte im Ergebnis das Defizit des Zentrums größer sein als im Förderantrag angenommen, dann ist mit zusätzlichen Zu- schüssen durch das Land NRW nicht zu rechnen. Hier wäre die WFM als alleinige Gesellschafterin gefordert, mögliche Liquiditätsdefizite zu kompensieren. Sonstige Angaben Voraussichtliche Entwicklung Begleitet von einer voraussichtlich weiterhin positiven gesamtwirtschaftlichen Lage und der Fertigstellung des Autobahnanschlusses Im Hansa-BusinessPark wird die WFM im Jahr 2014 ihren Umsatz aus dem Verkauf eigener Gewerbe- : flächen erhöhen können. Nach heutigem Kenntnisstand ist davon auszugehen, dass die im Wirtschaftsplan. prognostizierten Werte (55.000 :m2 Flächenverkauf; 3.000 TE Umsatz) auch zu realisieren sein werden. An sonstigen betrieblichen Er- trägen werden 420 TE angestrebt. Wesentliche Positionen sind Projekteinnähmen (z.B. Expo Real), Vermittlungsprovisionen, Geschäftsbesorgung zugunsten der GML Gewerbepark Münster-Loddenheide und Personalkostenerstattungen. Auf dieser Grundlage erwartet die WFM im Jahr 2014 ein betriebliches Ergebnis (EBIT) in Höhe von -1,100 TE (Plan 2013: -1.205). Dieses Ergebnis wird durch Fremdkapitalzinsen und eine Bürgschaftsprovision zur Baureifmachung des Hansa-BusinessParks (130 TE) sowie durch das voraussichtliche Beteiligungs- “ergebnis (-661 TE) belastet. So wird das Jahresergebnis 2014 voraussichtlich bei , -1.901 TE liegen (Plan 2013: -2.250). Für das Jahr 2015 geht die WFM von einem betrieblichen Ergebnis (EBIT) in Höhe von -1.135 TE aus, das Gesamt- ergebnis (inkl. Zinsaufwand und Beteiligungsergebnis) wird voraussichtlich bei -1,819 TE liegen. Vom Jahr 2016 an wirken insbesondere die niedrigeren . Abschreibungen auf Finanzanlagen, so dass der Jahresfehlbetrag zwischen 1.767 TE und 1.801 TE liegen wird. Vorgänge von besonderer Bedeutung . Der Geschäftsleiter der Technologieförderung Münster GmbH, Herr Matthias Günnewig, ist seit dem 1. Juli 2013 direkt.bei der GmbH angestellt. Däs bisherige Leiharbeitsverhältnis mit der Wirtschaftsförderung Münster GmbH wurde mithin nicht verlängert. Münster, im’'März 2014 Dr. Thomas Robbers i Geschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Loddenheide
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0594/2014
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 26.08.2014
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37