2012/0053
Bericht zur Bewerbung 'Schaufensterregion Elektromobilität', Projektskizzen/Datenblätter aus Darmstadt, Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 15. Dezember 2011 (SV-Nr. 2011/0054)
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2012/0053
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Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 24.04.2012 an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat I Dezernat III Straßenverkehrs- und Tiefbauamt an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung Behandlung in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: Vorlage-Nr. 2012/0053 Magistratsbeschluss-Nr. Produkt-Nr.: Kostenstelle: Investitionsnummer: Kostenträger: Sachkonto: Betreff: Bericht zur Bewerbung "Schaufensterregion Elektromobilität", Projektskizzen/Datenblätter aus Darmstadt, Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 15. Dezember 2011 (SV-Nr. 2011/0054) Vorlage vom: 07.02.2012 Beschlussvorschlag: Vorliegender Bericht mit Dokumentation wird zur Kenntnis genommen. - 2 - Anlagen: 1. Datenblatt Wissenschaftsstadt Darmstadt 2. Datenblatt HSE 3. Datenblatt HEAG mobilo 3a. Datenblatt HEAG mobilo Anhang 4. Datenblatt ivm 5. Datenblatt HEAG mobilo 6. Datenblatt AGT 7. Datenblatt AGT 8. Datenblatt Regionalverband 8a. Datenblatt Regionalverband Anhang 9. Datenblatt ivm 10. Datenblatt ivm 11. Datenblatt Kreis Bergstraße Richtlinien GGEMO Beschluss des Magistrats der Wissenschaftsstadt Darmstadt vom 02.05.2012 Datenschutzrelevante Anlage: Folgekosten: Ja Nein Beschluss des Magistrats vom - 3 - Begründung zur Magistratsvorlage vom 07. Februar 2012 Das Land Hessen bewirbt sich mit der Region Rhein-Main am bundesweiten Wettbewerb „Schaufensterregion Elektromobilität“. Im Rahmen des Nationalen Entwicklungsplanes Elektromobilität soll mit dem Aufbau von regionalen Schaufenstern in Deutschland ein neues innovatives Instrument etabliert werden, mit dem Kräfte, Wissen und Erfahrungen systemübergreifend gebündelt und elektromobile Aktivitäten konzentriert werden. Insgesamt liegen aus Darmstadt (unterschiedliche Akteure und Beteiligte aus Öffentlichen Einrichtungen, Betrieben, Wissenschaft, Wirtschaft) 11 Datenblätter vor, die im Dezember 2011 von der Hessischen Staatskanzlei geprüft und mit den anderen Projekten aus der Region (dabei auch länderübergreifend Mainz und Aschaffenburg) zu einem einheitlichen Antrag zusammengefasst und aufbereitet wurden. Mitte Januar 2012 verschickte die Staatskanzlei die Unterlagen an die Bundesregierung (GGEMO, Gemeinsame Geschäftsstelle Elektromobilität der Bundesregierung). Von dort werden die Anträge an eine Fachjury zur Empfehlung und Entscheidung über die teilnehmenden Regionen (drei bis fünf) am bundesweiten Projekt „Schaufensterregion Elektromobilität“ weitergeleitet. Die Richtlinien der GGEMO sind dieser Dokumentation im Anschluss an die Datenblätter beigefügt. Bis Ende Frühjahr 2012 soll die Auswahl abgeschlossen sein. Danach erfolgt das Zuwendungsverfahren auf Grundlage der Präzisierung der einzelnen Projekte durch die Antragsteller, mit dem offiziellen Beginn bzw. der Umsetzung der Maßnahmen ist dann frühestens im Herbst 2012 zu rechnen, die Projektlaufzeit ist auf drei Jahre begrenzt. In der Anlage befinden sich in Reihenfolge die Datenblätter zu den Einzelprojekten 1. Mobilitätsmanagement mit Schwerpunkt E-Mobilität in den Konversionsflächen in Darmstadt Lincoln-Siedlung/Cambrai-Fritsch-Quartier (Projekt der Wissenschaftsstadt Darmstadt, der Finanzierungsanteil der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist noch offen) 2. „Well2Weel“ – Integration von Elektromobilität in Smart Grid (gemeinsames Projekt von HSE als städtischem Unternehmen und der TU Darmstadt) - 4 - 3. E-Quartierbus mit Anbindung an das bestehende ÖPNV-Netz in der Wissenschaftsstadt Darmstadt (Projekt der HEAG mobilo GmbH als städtisches Unternehmen) 4. Städtebauliche Integration der Elektromobilität – Gestaltungsentwürfe und Leitfaden (Projekt der ivm GmbH, Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain unter Beteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt) Diese vier Projekte sind in einem konzeptionellen Zusammenhang von Elektromobilität und der Entwicklung der Konversionsflächen in Darmstadt zu sehen. 5. Zusätzliche Busverbindung zur TU Darmstadt, Campus Lichtwiese mit einem Elektrobus (gemeinsames Projekt von HEAG mobilo GmbH als städtischem Unternehmen und der TU Darmstadt) 6. „Flottenverbund Darmstadt“: Aufbau einer wirtschaftlichen und gemeinsam genutzten Testflotte mit ca. 15 Elektrofahrzeugen im Einsatz bei Behörden und Wissenschaftseinrichtungen (Projekt der AGT Group, Germany GmbH mit Sitz in Darmstadt unter Beteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt u.a., die Frage über die finanzielle Beteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist noch nicht geklärt) 7. Shared-Leasing-Pool Rhein-Main (Projekt der AGT Group, Germany GmbH mit Sitz in Darmstadt unter beratender Beteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt u.a.) 8. Regionales Radschnellwegnetz – Pedelecs in intermodalen Wegeketten (Projekt des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain unter Beteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt u.a.) 9. Städtebauliche Gestaltung an S-Bahnstationen und Bahnhöfen zur intermodalen Verknüpfung mit E-Mobilität (Projekt der ivm GmbH unter Beteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt als Gebietskörperschaft im RMV-Gebiet u.a.) 10. Masterplan Elektromobilität für die Region Frankfurt RheinMain (Projekt der ivm GmbH unter Beteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt als Teil der Schaufensterregion Hessen/Rhein-Main u.a.) 11. Solare Elektromobilität in der Freizeit erleben (Konsortialprojekt unter Führung des Kreises Bergstraße und unter Beteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt u.a.) - 5 - Der Erfolg der hessischen Bewerbung mit der Rhein-Main-Region als „Schaufensterregion Elektromobilität“ hängt, wie bei den anderen Bewerbungen auch, von einem abgestimmten, geschlossenen Gesamtkonzept für die Region ab. Die Beiträge aus Darmstadt sind nur ein Teil dieses Konzepts, wenn auch ein gewichtiger schon durch die räumliche Nähe zum regionalen Kernprojekt Gateway Gardens am Flughafen Frankfurt Rhein-Main. Die Beiträge aus Darmstadt wurden im Vorfeld der Einreichung bei der Staatskanzlei in verschiedenen Facharbeitsgruppen auf Landesebene beraten und auf ihre Tauglichkeit und den Wert für die Gesamtkonzeption untersucht. Gerade die Verknüpfung von Konversionsflächenentwicklung und Elektromobilität fand bei den Verantwortlichen in der Hessischen Staatskanzlei Zustimmung. Nach aktuellen Informationen der Staatskanzlei wurden alle Projektskizzen mit Darmstädter Bezug, außer der Nr. 11, in die hessische Bewerbung eingearbeitet. Das Projekt Nr. 11 wurde der Bundesregierung als optionale Idee unabhängig vom Antrag von der Staatskanzlei zur Kenntnis gegeben. Zur Kosten- und Finanzierungsfrage: Aufwendungen im haushaltstechnischen Sinne würden für die Wissenschaftsstadt Darmstadt bei den Projekten Nr. 1 und Nr. 6 relevant. Konkrete Aussagen zu den Kosten sind jedoch erst dann möglich, wenn von Bundesseite die Entscheidung über die Auswahl zur Schaufensterregion gefallen ist und im weiteren Verlauf die Fördermittel auf die einzelnen Projekte verteilt sind. Die in den Datenblättern aufgeführten Kosten beruhen vorerst auf Schätzungen. Eine weitere Voraussetzung zur Bestimmung und Verteilung der Kosten liegt in der Gestaltung der Rahmenbedingungen des Konversionsprozesses, insbesondere bei der Eigentümerfrage. - 6 - Danach wären die erforderlichen Produkt- und Kosteninformationen zu definieren und gegebenenfalls die notwendigen Mittel in den Haushalt einzustellen. Jochen Partsch Brigitte Lindscheid André Schellenberg Oberbürgermeister Stadträtin Stadtkämmerer
Beratungsverlauf (3)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2012/0053
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 07.02.2012
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00